Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Schülerinnen und Schüler diskutieren in einer Gruppe
Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Hier entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Moral und Demokratie zusammenhängen. Sie stärken ihre Argumentationsfähigkeit und erarbeiten wichtige Kompetenzen für eine demokratische Gesellschaft.

Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Sophie Scholl
Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

In dieser Einheit wird das Thema "Sophie Scholl und die Weiße Rose" anhand des Social-Media-Projektes @ichbinsophiescholl neu aufbereitet.

Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

Schülerin liest Zeitung
Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen.

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Instrumente im Zusammenspiel

Bild von Instrumenten
Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

In diesem Material wird mithilfe eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts das Thema "Instrumente im Zusammenspiel" bearbeitet.

  • Schulstufe2
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Venezianische Masken basteln

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit entführt die Schülerinnen und Schüler in den Karneval nach Venedig. Sie lernen die kulturellen und geschichtlichen Hintergründe der berühmten venezianischen Masken kennen und betätigen sich kreativ, indem sie eigenständig bunte Masken basteln.Das Verkleiden zur Karnevalszeit und das Hineinschlüpfen in eine andere Identität bereitet den meisten Schülerinnen und Schülern großen Spaß. Deshalb bietet es sich perfekt an, diese Unterrichtseinheit in der Zeit vor dem Karneval durchzuführen. Ebenso motivierend ist für die Klasse, dass sie sich kreativ betätigen kann, was dem Naturell und Wesen vieler Kinder entspricht. Ziel ist es dabei, sie nicht nur über den Karneval in Venedig und die Maskenkultur zu informieren, sondern dass sie am Ende auch ein fertiges Produkt - eine eigene Maske - in Händen halten. Vorbereitung Die Unterrichtseinheit bietet sich nicht nur für die Durchführung im Klassenverband an, sondern auch in Kleingruppen, zum Beispiel in der Nachmittagsbetreuung im offenen Ganztag oder in einer Vertretungsstunde. Es ist nicht notwendig, dass sich die Klasse bereits kennt, ebenso ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler variabel. Für die Lehrkraft ist jedoch eine Vorausplanung notwendig, zum Beispiel, um die Gruppe vorher zu fragen, wer bereits passendes Bastelmaterial zu Hause hat und dieses mitbringen könnte. Natürlich sollte die Lehrkraft die entsprechende Anzahl an Masken sowie Glitzersteine, Federn und sonstige Utensilien wie etwa Stifte, Scheren und Kleber in ausreichender Menge bereitstellen. Es ist eine ausführliche Fotodokumentation sowie eine Materialliste beigefügt (Arbeitsblatt 07), wo die verwendeten Materialien geordert werden können. Je nach Schülerzahl wird der Raum mit der entsprechenden Anzahl an Gruppentischen bestückt. Die Unterrichtseinheit an sich sollte aber dann sehr entspannt ablaufen, da die Lehrkraft nur Hilfestellungen leistet und moderierend tätig ist. Als Hilfestellung kann die Lehrkraft die Bilder der Fotodokumentation ausdrucken und als Anregung im Klassenzimmer auslegen. Ebenso dienen Sie als Hilfestellung, falls die Lehrkraft vorher eine Mustermaske erstellen möchte. Didaktisch-methodische Analyse Es kann erkannt werden, dass es großen Spaß macht und sehr motivierend ist, venezianische Halbmasken selbst herzustellen. Alle Schülerinnen und Schüler können ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen. Am Ende halten alle ein tatsächliches Produkt in den Händen, welches im Idealfall in der Karnevalszeit verwendet wird. Durch das gemeinsame Gruppenbild am Ende der Einheit entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Für viele Schülerinnen und Schüler ist es auch mitreißend, wie beim echten venezianischen Karneval eine Maskenprämierung durchzuführen. Eine lehrplankonforme Wissensvermittlung mit Notendruck wird bewusst umgangen, um der Freiarbeit, in der es kein richtig oder falsch gibt, Raum zu geben. Viele Schülerinnen und Schüler finden es sehr angenehm, wenn die normale Sitzordnung zugunsten von Gruppentischen aufgelöst wird und die Unterrichtsatmosphäre etwas entspannter und lockerer ist. Jeder Schüler und jede Schülerin kann in seinem oder ihrem individuellen Tempo ohne Zeitdruck arbeiten. So können sich alle frei entfalten, wodurch tolle Ergebnisse zu erwarten sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen eigene venezianische Karnevalsmasken her. erfahren etwas über die Kultur und den theoretischen Hintergrund der Masken des Karnevals in Venedig. sammeln Erfahrungen beim Umgang mit unbekannten Materialen und Utensilien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. arbeiten gut und respektvoll in ihren individuellen Gruppen. sind kooperativ und lachen sich nicht gegenseitig aus.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Amish People: eine "fremde" Glaubensgemeinschaft in den USA

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Amish People: eine "fremde" Glaubensgemeinschaft in den USA" erarbeiten die Lernenden weitgehend selbstständig die Täuferbewegung, den Glauben sowie das Leben der Amischen. Sie entwickeln über vorhandene Berührungspunkte ein Verständnis für eine uns meist fremd anmutende Glaubensgemeinschaft und nähern sich dem politischen und religiösen Europa des 16. Jahrhunderts.Am Leben der Amish, deren Glaubensüberzeugungen aus der europäischen "Täuferbewegung" stammen, kann die Kraft von Religion, ihre psychologische Funktion sowie ihre kontextuelle Interdependenz veranschaulicht werden. Ein Ziel dieser Einheit besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Arbeitsplan für ein zu präsentierendes Thema erstellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der publikumsnahen Präsentation. Der didaktische Rahmen ist auf die gemeinsame Arbeit ausgerichtet, die durch wenig Wertung und zielführende Aufgaben das "Wir-Gefühl" stärkt und Kreativität fördert. Das Thema "Amish People: eine "fremde" Glaubensgemeinschaft in den USA" im Unterricht Im Religionsunterricht kann diese Unterrichtseinheit mit unterschiedlichen Schwerpunkten eingesetzt werden: Die Lernenden können anhand der Amish People die Funktion von Religion für Individuum und Gesellschaft untersuchen, Parallelen zwischen dem Niedergang der Staatskirche im 16. Jahrhundert und der Krise der Industriegesellschaft im 20. Jahrhundert ziehen oder auch Stagnation und Dynamik in religiösen Gemeinschaften analysieren. Für den Ethik-Unterricht kann der Fokus der Auseinandersetzung auf die Funktion von Moral für eine Gemeinschaft gelegt werden. Vorkenntnisse Hilfreich für das Verständnis sind die Stufen der Moral nach Kohlberg. Die Lehrkraft sollte neben dem Fachwissen einen Überblick über die Täuferbewegung, Glaube und Leben der Amish und die Kerngedanken aus Jungs Schrift: Psychologie und Religion haben. Didaktische Analyse Mit diesem Material kann das unhintergehbare menschliche Bedürfnis nach Religion erkannt werden, und in wie vielfältigen Formen es sich Ausdruck verschafft. Ausgehend von den Funktionen wäre zu überlegen, welche Formen Religiosität heute annimmt, ohne so zu heißen. Welche modernen "Kulte" gibt es? Das Thema "Religion" bedeutet eine Konfrontation mit intimsten Überzeugungen einerseits und der Irrationalität von Religion mit all ihren, teils schauderhaften Auswirkungen andererseits. Das kann zu Polarisierung führen. Methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler können Distanz zum Thema aufbauen, indem sie Kategorien zur Bearbeitung benutzen. Inhaltliche statt wertende Kategorien unterstützen dabei, die hinter dem Phänomen "Religion" stehenden Bedürfnisse zu durchschauen, ohne in Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen. Sie bearbeiten arbeitsteilig einen Themenschwerpunkt und nähern sich auf diese Weise der fremden Glaubensgemeinschaft je nach Interesse weitgehend selbstständig. Zusätzlich hat der Arbeitsprozess dieser Einheit die Intention, durch Stärkung des "Wir-Gefühls" einer Polarisierung entgegenzusteuern. Kriterien für die Präsentation im Anschluss sollten vorab festgelegt werden. Zum Beispiel sollen die Lernenden einen historischen Überblick ermöglichen, Definitionen verständlich darstellen, anschaulich bleiben sowie sich an der Zielsetzung orientieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich ein Thema selbstständig. gestalten eine Präsentation ansprechend und themengerecht. betrachten ein Thema vom Ziel her. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse zum Beispiel mithilfe von PowerPoint. recherchieren zielgerecht im Internet. setzen digitale und analoge Medien zielführend ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zielführend in der Gruppe. nehmen konstruktive Kritik angemessen auf. Schirmer, Dietrich (1985): Kirchenkritische Bewegungen, Bd. 2. Jutta Knauf (1993): Jacob's Ladder: Einfluss der Religion auf das Alltagsleben einer Old-Order Amischgemeinde in Ohio/USA. Frankfurt. C.G. (1972): Psychologie und Religion, Freiburg.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

Overtourism: Ursachen und Folgen des Massentourismus

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Overtourism beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen und den Folgen des zunehmenden Massentourismus. Sie entdecken anhand der Beispiele europäischer Großstädte die Ausmaße von Overtourism, erhalten wichtige Hintergrundinformationen und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem zunehmenden Massentourismus, der für viele Gegenden und Städte zu einem ernsthaften Problem geworden ist. In manchen Städten übersteigt die Zahl der Touristen die der Einwohner um ein Vielfaches und ein normaler Alltag wird für die Einheimischen nahezu unmöglich. Eine nicht unwesentliche Rolle hierbei spielen auch die Sozialen Medien wie beispielsweise Instagram. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Overtourism heran, sie erfahren mehr über Zahlen, Ursachen und Folgen und erarbeiten ein eigenes (nachhaltiges) Tourismuskonzept für ihre Stadt. Das Thema "Overtourism" im Unterricht Jeder fährt gerne in den Urlaub, doch nur wenige machen sich über die Folgen des zunehmenden Massentourismus Gedanken. Waren Reisen, insbesondere in ferne Länder, aber auch innerhalb Europas lange Zeit ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten, sind heute auch die entferntesten Ziele relativ kostengünstig erreichbar. Und nicht nur das, Billigflieger ermöglichen einen Wochenendtrip in die angesagtesten Städte Europas und es kostet meist nicht viel mehr als eine Zugfahrt zur Oma auf dem Land. Doch was dem einen Freud, ist dem anderen Leid und für viele Bewohner touristischer Hochburgen ist ein normaler Alltag gar nicht mehr möglich. Die Lösung dieses Problems erfordert nicht nur neue und schärfere Gesetze, sondern auch ein allgemeines Umdenken hinsichtlich des eigenen Verhaltens und stellt daher auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema dar. An dieser Stelle kann und sollte der Sozialkunde- und Politikunterricht ansetzen und zu einer Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese wiederum können im besten Fall als Multiplikatoren dienen und ihr Wissen in die Familien tragen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben und auch mal einen Blick in das Netzwerk Instagram geworfen haben, sind sie ausreichend vorbereitet. Auch das eingesetzte Quiz Tool bedarf keines weiteren Vorwissens. Gleiches gilt für die Lernenden. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie bereits von der Problematik gehört haben, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, reicht Arbeitsblatt 01 aus, um sie in die Problematik einzuführen. Für die technische Umsetzung der Aufgaben reicht das Wissen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Funktionsweise ihrer Smartphones vollkommen aus. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit kann und soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Verantwortlichkeit hinsichtlich des Themas erkennen. Das Thema Overtourism ist sehr facettenreich. Hier spielen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle und dies sind nur einige Beispiele. Im Rahmen einer solchen Unterrichtseinheit können daher nur einzelne Aspekte angesprochen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Urlaub oder auch hinsichtlich von Reiseträumen anzuregen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen die Nutzung sozialer Medien wie Instagram. lernen Positionen und eigenes Verhalten zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erstellung eines Videos auseinander. arbeiten erhaltene Informationen auf und setzen diese um. informieren sich/recherchieren selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. arbeiten in Gruppen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Aufarbeitung der Vergangenheit – Gedenkstätten, Gedenktage und Museen als Erinnerungsorte

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Erinnerungsorte setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept Erinnerungsorte von Pierre Nora auseinander, hinterfragen kritisch die Rolle der Geschichtspolitik und analysieren verschiedene Erinnerungsorte hinsichtlich ihrer Konzeption. Um Erinnerungsorte wie beispielsweise Gedenkstätten werden häufig heftige Diskurse geführt, meist geht es dabei darum, wem wieviel gedacht wird. Betrachtet man Erinnerungsorte und ihre Konzeption in unterschiedlichen Regimen, so wird deutlich, dass die Geschichtspolitik einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung und Bedeutung von Erinnerungsorten hat. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Konzept der Erinnerungsorte heran und sie werden für die Mechanismen der Geschichtspolitik sensibilisiert. Indem sie sich intensiv mit einem Erinnerungsort auseinandersetzen, vertiefen sie nicht nur ihr Wissen über die jüngere deutsche Geschichte, sondern bekommen auch einen Einblick in die Konzeption von Erinnerungsorten. Das Thema "Erinnerungsorte" im Unterricht Erinnerungsorte spielen in der Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. Sie sind Orte des individuellen und gemeinschaftlichen Gedenkens. Allerdings sind viele dieser Orte durchaus umstritten, Streitpunkt ist dabei meist die sogenannte "Konkurrenz der Opfer". Erinnerungsorte sind jedoch nicht nur Gedenkorte, sie spiegeln immer auch das Geschichtsbewusstsein der Zeit wieder. Die Schülerinnen und Schüler sollten daher in der Lage sein, Erinnerungsorte und ihre Konzeption kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Diese Fähigkeit kann am besten im Politik- und Geschichtsunterricht vermittelt werden. Die Unterrichtseinheit orientiert sich hierbei an der Lebens- und Erlebniswelt der Jugendlichen und enthält zahlreiche handlungsorientierte Aufgaben. Vorkenntnisse Spezielle Vorkenntnisse sind weder von Seiten der Schülerinnen und Schüler noch der Lehrerinnen und Lehrer erforderlich, da ausreichend Materialien zur Verfügung gestellt werden, die über die Hintergründe zu den jeweiligen Erinnerungsorten informieren. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich aktiv mit Erinnerungsorten und ihrer Konzeption auseinandersetzen und das dort vermittelte Geschichtsbild kritisch betrachten. Indem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Materialien auseinandersetzen, erweitern sie ihre historischen Kenntnisse und entwickeln Kompetenzen in der Erarbeitung, Darstellung und Analyse von Fachtexten und Quellen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept Erinnerungsorte kennen. setzen sich mit der Geschichtspolitik auseinander. lernen verschiedene Erinnerungsorte kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Quellen unterschiedlicher Art. lernen, sich ein Thema im Team zu erarbeiten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Gedenkstättenkonzepte kritisch. lernen Erinnerungsorte hinsichtlich der dahinterstehenden Geschichtspolitik zu bewerten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Ostalgie – von Nostalgie bis Geschichtsverfälschung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Ostalgie beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der in den 90er Jahren zunehmenden Beliebtheit von Dingen, die in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit der DDR standen. Sie lernen verschiedene Manifestationen von Ostalgie kennen und beschäftigen sich mit den Ursachen der Ostalgie.Kurze Zeit nach dem Sturz der SED-Diktatur waren sämtliche Symbole der DDR demontiert und Waren aus der Zeit vor dem Mauerfall nahezu aus dem Alltag verschwunden. Nach diesem schnellen Abschied, gab es in den 90er Jahren eine regelrechte Renaissance der DDR. Symbole und Marken tauchten wieder auf und es entstand ein ganzer Wirtschaftszweig rund um die Vermarktung von DDR-Produkten. Doch diese Rückbesinnung auf die DDR fand nicht nur auf der kommerziellen Ebene statt. Auch die Stimmen, die sich dagegen wehrten, dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei wurden immer lauter und immer häufiger hörte man, dass in der DDR nicht alles schlecht und einiges sogar besser als in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gewesen sei. In der Unterrichtsreihe gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, woher diese sogenannte Ostalgie kommt und ob es sich um harmlose Nostalgie oder gar um Geschichtsverfälschung handelt. Das Thema "Ostalgie" im Unterricht Die positive Verklärung der DDR-Vergangenheit, wie sie sich in dem Phänomen der Ostalgie zeigt, birgt immer auch die Gefahr der Geschichtsfälschung in sich. Besonders anfällig hierfür sind junge Menschen, die die Teilung Deutschlands nur noch aus Erzählungen und dem Unterricht kennen. Es ist die Aufgabe des Geschichts- und Politikunterrichtes hierfür zu sensibilisieren und die Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen Umgang mit der jüngsten deutschen Vergangenheit zu befähigen. Vorkenntnisse Aufgrund der mitgelieferten Materialien sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Indem die Schülerinnen und Schüler sich in die Situation der DDR Bürgerinnen und Bürger hineinversetzen, erschließen sich ihnen zusätzlich die emotionalen Aspekte. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Situation nach dem Zusammenbruch des SED Regimes mit Empathie nähern, gleichzeitig aber auch in der Lage sind, Beschönigungen der DDR Vergangenheit kritisch zu hinterfragen. Methoden Analyse Indem die Schülerinnen und Schüler zunächst von sich selbst und ihren eigenen Empfindungen ausgehen, erschließt sich ihnen der notwendige Hintergrund. Eine Gruppenarbeit und die abschließende Talkrunde ermöglichen eine Vertiefung und Reflexion. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit dem Thema Ostalgie auseinander. lernen verschiedene Sichtweisen der DDR Vergangenheit kennen. lernen emotionale Aspekte der Wiedervereinigung kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team. lernen den Umgang mit verschiedenen Quellengattungen. recherchieren eigenständig im Internet. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Aussagen über die DDR kritisch. beurteilen Geschichtsbilder und ob sie Verfälschungen enthalten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Erinnerung und Erinnerungskultur

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Erinnerung und Erinnerungskultur beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem gleichnamigen Forschungszweig. Sie lernen ein wissenschaftliches Modell kennen und erörtern die Frage, ob es besser ist, vergangenes Unrecht zu vergessen oder daran zu erinnern.Erinnern scheint ein regelrechter Boom zu sein. Nicht nur, dass es unzählige Gedenktage gibt, auch in der Wissenschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein ganz eigener, interdisziplinärer Forschungszweig herausgebildet. Obwohl Erinnern und die Aufarbeitung der Vergangenheit, auch in Hinblick auf die SED Diktatur, allgemeiner Konsens zu sein scheint, gibt es immer wieder Stimmen, die fordern die Vergangenheit ruhen zu lassen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an den Themenkomplex Erinnerung und Erinnerungskultur heran. Sie erfahren mehr über die Vor- und Nachteile verschiedenen Formen im Umgang mit der Vergangenheit. So werden sie dazu befähigt, sich eine eigene, kritische Meinung zum Thema zu bilden. Das Thema Das Thema Erinnerung und Erinnerungskultur ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Auch wenn uns dies nicht immer bewusst ist, so hat der Umgang mit der Vergangenheit und die Erinnerung an diese doch Einfluss auf unsere Identität und die Politik unseres Landes. Hierfür zu sensibilisieren und auf die unterschiedlichen Mechanismen, die mit der Vergangenheitsbewältigung verbunden sind aufmerksam zu machen, ist unter anderem die Aufgabe des Politik- und Geschichtsunterrichtes. Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass sich die Schülerinnen und Schüler das komplexe Thema Schritt für Schritt erarbeiten. Dabei werden lebensweltliche Bezüge genutzt und hinterfragt. Vorkenntnisse Aufgrund der schrittweisen Annäherung an das Thema sind auf Seiten der Schülerinnen und Schüler keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Zwingend notwendig ist jedoch die Grundkenntnis der jüngeren deutschen Geschichte. Für Sie als Lehrkraft empfiehlt sich zusätzlich die Lektüre der angegebenen Texte aus dem Internet, die einen guten Überblick über das Thema geben. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Erinnerung und Gedächtnis auseinandersetzen und sie zu einem kritischen Umgang mit diesem Thema befähigen. Methoden Analyse Indem die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit schriftlichen Quellen arbeiten, sondern eigene Erfahrungen und Zeitzeugen hinzugezogen werden, gestaltet sich die Unterrichtseinheit lebendig und steigert das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Forschungstheorien zu Erinnerungskulturen kennen. setzen sich kritisch mit dem Thema Vergangenheitsbewältigung auseinander. lernen unterschiedliche Ansätze und Positionen kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten erhaltene Informationen auf. vertiefen die Analyse von Zeitzeugeninterviews. arbeiten mit unterschiedlichen Arten von Quellen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen unterschiedliche Formen des Umgangs mit der Vergangenheit.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Erinnerungskultur: Erinnern heute und in Zukunft

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Erinnern - heute und in Zukunft" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, welche Auswirkungen es hat, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt und wie Erinnerung in einer multikulturellen Gesellschaft aussehen kann. Erinnern steht heute und in Zukunft vor ganz neuen Herausforderungen. Die Ära der Zeitzeugen des Holocaust geht endgültig zu Ende. Gleichzeitig können viele ihrer Berichte digital abgerufen werden. Unter jenen, die sich bisher um das Erinnern, beispielsweise in Vereinen und Stiftungen gekümmert haben, findet ein Generationenwechsel statt und nicht zuletzt leben wir in einer Einwanderungsgesellschaft, in der verschiedene Erinnerungskulturen nebeneinander stehen. Es stellt sich somit die Frage, wie Migrantinnen und Migranten in die gemeinsame Erinnerung einbezogen werden können. In der Unterrichtsreihe erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Probleme und versuchen eine Gedenkstätte zu entwerfen, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Das Thema "Erinnerungskultur" im Unterricht Erinnern steht heute und in Zukunft vor neuen Herausforderungen, dazu gehört nicht nur das Ende der Ära der Zeitzeugen und die Digitalisierung, sondern auch die Tatsache, dass in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund leben. Sich diesen Herausforderungen zu stellen und adäquate Lösungen zu finden, ist insbesondere die Aufgabe der jüngeren Generation und sollte daher ein Bestandteil des Politik- und Geschichtsunterrichtes sein. Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass sich die Lernenden zunächst mit dem Ist-Zustand des Erinnerns auseinandersetzen und dann den Bogen zu aktuellen und zukünftigen Problemen schlagen. Anschließend versuchen sie den Herausforderungen der Zukunft mit einer eigenen Gedenkstättenkonzeption gerecht zu werden. Vorkenntnisse Besondere Vorkenntnisse sind für diese Unterrichtseinheit nicht notwendig. Das nötige Wissen beziehen die Schülerinnen und Schüler aus ihrem eigenen Bild der DDR, einer kleinen Umfrage und angegebenen Quellen. Didaktische-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Erinnern heute und in Zukunft auseinandersetzen und eigene Ideen entwickeln, wie den zukünftigen Problemen begegnet werden kann, beziehungsweise wie Erinnerung für nachfolgende Generationen attraktiv gestaltet werden kann. Das Arbeiten mit realen Daten, sei es aus der Umfrage oder den Zeitzeugeninterviews, bringt den Schülerinnen und Schülern das Thema näher. Indem sie im Anschluss eigene Vorstellungen einbringen können, wird ihre Kreativität auch im Umgang mit komplexen Themen gefördert. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Herausforderungen des Erinnerns in heutiger Zeit. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team. führen eine Umfrage durch. entwickeln ein eigenes Konzept für eine Gedenkstätte. erheben selbstständig Daten und werten diese aus. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihr eigenes Geschichtsbild. stellen sich den Problemen des Erinnerns und versuchen diese konstruktiv umzusetzen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Hürdenlauf: Zieltechnik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Hürdenlauf: Technik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern" verbessern die Lernenden ihre individuelle Hürdentechnik an einem vereinfachten Hürdenaufbau mithilfe von mündlichem Feedback. Dabei optimieren sie isoliert mit Schwungbein und Gegenarm, Nachziehbein, Abstoßpunkt des Abstoßbeins sowie das Aufkommen die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts. In der vorliegenden Stunde für den Sportunterricht trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Hürdenschritt-Technik in Partnerarbeit. Mithilfe eines Beobachtungsbogens korrigieren sich die Lernenden jeweils selbst, nachdem sie über zwei bis drei Hürden gelaufen sind. Eine hohe Schüleraktivität ist dabei gewährleistet. Das Thema "Hürdenlauf: Technik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern" im Unterricht Dieses Arbeitsmaterial gliedert sich in die Unterrichtsreihe Hürdenlauf unter den Perspektiven Leisten und Körperwahrnehmung. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams mithilfe des Partnerkorrekturbogens nacheinander die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts verbessern, basierend auf der Annahme, dass Bewegungsaufgaben effektiver mithilfe von Feedback erlernt werden können. Dabei läuft ein Partner oder eine Partnerin einige Male über zwei bis drei Hürden oder auch niedrigere Hindernisse und der andere Partner oder die andere Partnerin beschränkt sich bei der Beobachtung auf eines der vier Merkmale. Dabei sollten die Hindernisse so gewählt werden, dass sich die Lernenden ausschließlich auf die Technik konzentrieren können. Nach einem kurzen mündlichen Feedback trainiert der erste Schüler oder die erste Schülerin erneut zwei Runden. Im Anschluss wird der Korrekturbogen vom Beobachtenden fertig ausgefüllt, bevor der Partnerwechsel erfolgt. Die beobachtenden Schülerinnen und Schüler machen auf dem Bogen kurze Notizen, damit das Feedback in den Folgestunden weiter verwendet werden kann. Bleibt zum Stundenende noch Zeit übrig, ist es sinnvoll, die Schülerpaare noch einmal zu tauschen, da Differenzen in der Genauigkeit des Beobachtens liegen können. Die Schülerinnen und Schüler verwenden die Korrekturbögen in den Folgestunden bei erneutem Training. Voraussetzung für dieses Arbeitsmaterial ist, dass die Schülerinnen und Schüler vorab gemeinsam mit der Lehrkraft bereits die technischen Merkmale eines optimalen Hürdenschritts erarbeitet und gegebenenfalls wiederholt haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfeinern die wichtigsten Knotenpunkte ihrer individuellen Hürdenschritttechnik (Bewegungskompetenz). erkennen und beurteilen verschiedene Bewegungsausführungen (Urteils- und Entscheidungskompetenz). erweitern ihre Körperwahrnehmung durch die Übung von isolierten Teilbewegungen im Hinblick auf den Lernzuwachs für die Gesamtbewegung (Personale Kompetenz).

  • Sport / Bewegung
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fairer Handel im Kakaosektor

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Fairer Handel im Kakaosektor" erarbeiten die Lernenden die Definition sowie den Ablauf des Fairen Handels. Dabei hinterfragen sie die Realität von "Fair Trade" im Rahmen der zunehmenden Globalisierung sowie die Kriterien zur Vergabe von Gütesiegeln kritisch. Viele Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen regen zur Schüleraktivität an.Diese Einheit kann für eine in sich geschlossene Doppelstunde genutzt werden, um den Schülerinnen und Schülern das Prinzip des Fairen Handels näherzubringen. Dabei liegt der Fokus zwar auf dem Kakao sowie der Schokolade als beliebtes Endprodukt, die Ansätze der Einheit sind jedoch ohne großen Aufwand auch auf andere Produktgruppen übertragbar. Das Unterrichtsmaterial verdeutlicht den Unterschied zwischen konventioneller Anbau- und Handelsweise von Kakao und der des Fairen Handels. Zunächst wird dafür der Begriff "Fairer Handel" definiert. Neben kurzen Erlebnisberichten reflektieren die Schülerinnen und Schüler die gängigen Siegel und Marken, die auf Schokoladenverpackungen zu finden sind. Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit wird der Faire Handel von Kakao kritisch betrachtet. Positive Beispiele sowie kleine Filmclips runden das Thema ab. Das Thema "Fairer Handel im Kakaosektor" im Unterricht Die Unterrichtseinheit "Fairer Handel im Kakaosektor" kann im Rahmen einer umfassenden Unterrichtsreihe beispielsweise zu dem Thema "Konsum und Regenwald" eingesetzt werden. Das Material eignet sich nicht nur für den Politik- und SoWi-Unterricht, sondern auch für andere Fächer wie Ethik, Geographie und Biologie. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit fördert einen kritischen Umgang mit dem eigenen Einkaufsverhalten. Achten Sie darauf, bei dem Thema nicht zu sehr einem Schwart-Weiß-Denken zu verfallen, damit die Schülerinnen und Schüler nicht das Gefühl bekommen, sie könnten nichts gegen die wirtschaftlichen Mechanismen tun. Das Thema eignet sich sehr gut, um von dem Überthema Konsum auf eine positive Ebene zu gelangen. Neben dem Leitfaden zur Gestaltung der Doppelstunde stehen der Lehrkraft entsprechende Hintergrundinformationen sowie häufig gestellte Fragen und Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Es sollte ausreichend Zeit für Diskussionen und Gruppenarbeit und auch Phasen der Einzelarbeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler werden für ihr eigenes Einkaufsverhalten sensibilisiert. erhalten einen Einblick in Fairen Handel im Kakaosektor. diskutieren sozialkritische Fragen in der Gruppe. lernen kritisch Hintergründe zu hinterfragen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wir sind die Bloggerbande: Detektivarbeit im Buch und auf dem Blog

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit der Reihe "Crossmediales Lesen mit der Bloggerbande" lernen die Schülerinnen und Schüler die Charaktere der Bloggerbande kennen, indem sie digital und analog Informationen sammeln und somit zugleich ihre Medienkompetenz stärken. Die crossmediale Lesereihe "Die Bloggerbande" setzt sich zum Ziel, die analoge Welt von Büchern und die digitale Welt des Internets zu verbinden, um Kindern so spielerisch einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Diese Unterrichtseinheit bildet den Einstieg in die Unterrichtsreihe "Medienkompetenz mit der Bloggerbande stärken" für die Klassen 3 bis 6. Grundlegende Medienbegriffe wie Internet, Online, E-Mail und Blog werden erläutert und gemeinsam werden digital und analog Informationen über die Hauptcharaktere der Bloggerbande recherchiert und zusammengetragen. Somit gewinnen die Lernenden einen ersten Eindruck vom crossmedialen Lesen. Die Unterrichtsreihe "Medienkompetenz mit der Bloggerbande stärken" ist nur noch im "Lehrer-Bereich" auf der Seite der Bloggerbande verfügbar. Einsatz der Bloggerbande im Deutschunterricht Die Buchreihe orientiert sich an einer Leserzielgruppe von 7 bis 12 Jahren. Die Bücher können somit auch in Klasse 1 bis 3 eingesetzt werden, allerdings empfiehlt sich für das vollständige crossmediale Leseerlebnis mit eigenständigem Lesen eine Zielgruppe ab 8 Jahren. Für eine Unterrichtsreihe mit dem Fokus auf der frühen Vermittlung von Medienkompetenz bietet sich somit die 4. Klasse an. Die Schülerinnen und Schüler lesen spannende und altersgerechte Detektivgeschichten und lernen parallel den Umgang mit verschiedenen digitalen Medien. Sie erfahren, dass ihr alltäglicher Umgang mit Medien auch sinnvoll und spielerisch im Unterricht genutzt werden kann, was die Lernmotivation steigert. Durch die eingebundenen Comic-Elemente wird zum einen eine Verbindung zwischen dem gedruckten Buch und der digitalen Welt geschaffen, zum anderen wird die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler durch das Einbinden der beliebten Literaturform Comic gesteigert. In die Handlungsstränge der Bücher sowie auf dem in dieser Einheit integrierten Textausschnitt sind QR-Codes eingebunden, welche mit einem QR-Code-Scanner eingelesen werden. Alternativ ist es auch möglich, die neben den Codes stehende URL einzutippen. Die Schülerinnen und Schüler werden durch die QR-Codes auf den Blog weitergeleitet, erhalten Informationen zu den Fällen der Bloggerbande und können Blogbeiträge lesen, die an die Lektüre anknüpfen oder den Interessen der Schülerinnen und Schülern entsprechen. Fokus auf Medienkompetenz Diese erste Unterrichtseinheit gibt bereits einen Vorgeschmack auf das crossmediale Leseereignis, das sich mit der Lektüre der Bücher und des Blogs entwickeln wird. In einer ersten "Detektivarbeit" suchen die Lernenden analog (in Form eines Buchausschnittes) und digital (auf dem Blog der Bloggerbande) Informationen über die Charaktere. Sie lernen dabei auch grundlegende Begriffe rund um Medien und das Internet kennen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Buchreihe und Webseite sowie die Hauptcharaktere der Bloggerbande näher kennen. recherchieren im Textausschnitt sowie online auf dem Blog der Bloggerbande nach Informationen. gewinnen einen ersten Eindruck vom crossmedialen Lesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern durch die Recherche auf der Bloggerbanden-Webseite ihre digitale Lesekompetenz. entdecken Begriffe rund um das Thema "Internet" und versuchen diese zu definieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über Gelesenes und über persönliche Medienerfahrungen aus.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Geschichte, Kunst, Musik, Politik, Sozialwissenschaften (SoWi), Religion, Ethik oder Sport: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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