Unterrichtsmaterialien → Wirtschaftsinformatik Berufsbildung

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Diese Unterrichtsreihe enthält Materialien zur Einführung in die Mikrocontroller-Programmierung am Beispiel des Arduino.

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Modellierung

Diese Unterrichtseinheit befasst sich mit der Erarbeitung der Grundlagen der Fenstergestaltung mit Java.

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Übungsfirmen im Unterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt die Arbeit mit Übungsfirmen an beruflichen Schulen vor. In einer Übungsfirma werden Geschäftsprozesse realitätsnah simuliert.Ziel der Übungsfirmenarbeit ist eine stärkere Verbindung zwischen Theorie und Praxis, um die berufliche Handlungskompetenz von Auszubildenden zu stärken. In vollzeitschulischen Bildungsgängen kann die Übungsfirma einen betrieblichen Lernort zwar nicht ganz ersetzen, doch der Unterricht bekommt eine praxisnahe Qualität. Unterrichtsorganisation Die Arbeit in einer Übungsfirma findet als eigenständiges Unterrichtsfach statt. In Gruppenteilung arbeiten die Schülerinnen und Schüler zwischen vier und sieben Stunden wöchentlich in der Übungsfirma. In der Übungsfirma führen die Schülerinnen und Schüler alle anfallenden Tätigkeiten innerhalb einer Abteilung aus, wie zum Beispiel die Auftragsabwicklung oder das Erstellen von Gehaltsabrechnungen bis hin zum Führen von Telefongesprächen und das Präsentieren der eigenen Übungsfirma. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erkennen und Verstehen von betrieblichen Prozessen und abteilungsübergreifenden Prozessketten. Daneben dient die Übungsfirma als Lernort für kaufmännisches Denken, betriebswirtschaftliche Analysen, Entscheidungen und Reflexionen. Das Handlungsumfeld der Übungsfirma bildet mit seinen beispielhaften Problemstellungen und betrieblichen Prozessen die Grundlage für die anderen Unterrichtsfächer. Der Einsatz einer integrierten Unternehmenssoftware ist in allen Abteilungen der Übungsfirma verpflichtend. Routinetätigkeiten können damit rationalisiert und betriebliche Prozesse transparent gemacht werden. Einrichtung einer Übungsfirma Im Übungsfirmenring sind bundesweit und international viele Übungsfirmen zu einer Art "Makroökonomie" zusammengeschlossen. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings in Essen oder auch die Übungsfirmenzentrale der bayerischen Wirtschaftsschulen stellt den Übungsfirmen eine Fülle von Dienstleistungen bereit, um das Marktgeschehen so realistisch wie möglich zu gestalten. Ämter und Behörden wie Arbeitsamt, Finanzamt und Krankenkassen ermöglichen einen realistischen Umgang mit Meldungen und Erklärungen. Eine Bank dient zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen den Übungsfirmen. Ein umfangreiches Telekommunikationsnetz bietet neben der schnelleren Geschäftsabwicklung die Möglichkeit, moderne Technik im Einsatz zu erproben und anzuwenden. Übungsfirmen in Baden-Württemberg Baden-Württemberg übernimmt eine Vorreiterrolle beim systematischen Aufbau der Übungsfirmen an berufsbildenden Schulen. Seit dem Schuljahr 1998/1999 werden an Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg Übungsfirmen eingerichtet. Inzwischen gibt es an über 70 Schulstandorten Übungsfirmen, die aus Mitteln der Zukunftsoffensive Baden-Württemberg bezuschusst wurden. Die Übungsfirmen sind als moderne Großraumbüros ausgestattet: Dort hat jeder Schüler und jede Schülerin einen eigenen vernetzten PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang. Außerdem steht eine komplette Büroinfrastruktur mit moderner Kommunikationstechnik, zum Beispiel Telefonanlage mit interner Gesprächsvermittlung, Kopier- und Faxgeräte zur Verfügung. Schulversuche Die meisten Übungsfirmen arbeiten im Rahmen des Schulversuchs Kaufmännisches Berufskolleg mit Übungsfirma und eines Schulversuchs an der kaufmännischen Berufsfachschule. Daneben werden Übungsfirmen auch für Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule und an haus- und landwirtschaftlichen Schulen (im Berufskolleg Pflege II) und an gewerblichen Schulen aufgebaut. Deutscher Übungsfirmenring Alle Übungsfirmen in Baden-Württemberg sind an den Deutschen Übungsfirmenring angeschlossen. Damit sind nicht nur Geschäftsbeziehungen unter den baden-württembergischen Übungsfirmen möglich, sondern auch zu mehr als 2.500 Übungsfirmen weltweit. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings koordiniert die Geschäfte und bietet zusätzlich notwenige Dienstleistungen, zum Beispiel eine Bank, ein Finanzamt, mehrere Krankenkassen und ein Zollamt an. Patenfirmen Jede Übungsfirma arbeitet mit einer oder mehreren Patenfirmen aus der jeweiligen Region zusammen. Die Übungsfirmen orientieren sich bei ihrer Arbeit an den Produkten und den Abläufen in ihren Patenfirmen. Die Patenfirmen unterstützen zusätzlich mit Produkt- oder Verkaufsschulungen, bieten die Möglichkeit zu Betriebsbesichtigungen und unterstützen die Übungsfirmen mit Produktmustern und bei der Ausstattung von Messeständen für den Besuch von Übungsfirmenmessen.

  • Orga und Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaftsinformatik / Wirtschaftslehre

Wenn-Funktionen in der Tabellenkalkulation

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Wenn-Funktion in der Tabellenkalkulation erlernen die Schülerinnen und Schüler anhand eines Fallbeispiels, wie verschiedene Fälle in Abhängigkeit einer Bedingung dargestellt werden können.Die Unterrichtseinheit "Wenn-Funktionen in der Tabellenkalkulation" bietet sich für die Durchführung in kaufmännischen Berufsschulklassen, in der Höheren Handelsschule und im Wirtschaftsgymnasium an. Nachdem die Schülerinnen und Schüler Grundlagen der Tabellenkalkulation mit Excel gelernt haben, wird im Unterricht mit der Wenn-Funktion die Berücksichtigung verschiedener Fälle innerhalb einer Formel erarbeitet. Mithilfe der einfachen Wenn-Funktion werden die Schülerinnen und Schüler in Abhängigkeit einer Bedingung zwei verschiedene Fälle unterscheiden. Aufbauend darauf werden sie mittels der verschachtelten Wenn-Funktion lernen, drei oder mehr Fälle zu berücksichtigen. Die Unterrichtseinheit baut auf dem Fallbeispiel auf, dass ein Unternehmen, die Paletto GmbH, seinen Kunden unter bestimmten Bedingungen Rabatte in unterschiedlicher Höhe gewährt. Die Rabattberechnung wird sukzessive verfeinert.Die Unterrichtseinheit "Wenn-Funktionen in der Tabellenkalkulation" dient dazu, die vorab erworbenen Kenntnisse im Bereich der Tabellenkalkulation zu erweitern und auf eine kaufmännische Problemstellung anzuwenden, die an Inhalte des Betriebswirtschaftslehre- beziehungsweise Rechnungswesenunterrichts anknüpft. Unterrichtsablauf "Wenn-Funktionen in der Tabellenkalkulation" Aufgabenbearbeitung am PC Zur Erarbeitung werden strukturierte Arbeitsblätter eingesetzt, da die Lerninhalte der Stunde zu komplex sind, als dass die Schülerinnen und Schüler die Problemlösung ohne eine schrittweise Anleitung bewältigen könnten. Zugleich schafft die Erarbeitung über Arbeitsblätter aber auch den für einen nachhaltigen Lerneffekt benötigten Freiraum, möglichst viel selbstständig am Computer auszuprobieren. Verbalisierung der Lerninhalte Um die Problemstellung, den jeweiligen Mengenrabatt mittels einer Wenn-Funktion zu ermitteln, lösen zu können, dient das fragend-entwickelnde Unterrichtsgespräch, da ein Teil der Schülerinnen und Schüler überfordert wäre, wenn sie die Wenn-Funktion und die mit ihr verbundene Auswahlstruktur nur unter Verwendung einer schriftlich fixierten Arbeitsanweisung eigenständig erarbeiten sollten. Die sprachliche Formulierung der Lösungsansätze lässt die Sachverhalte für die Schülerinnen und Schülern anschaulicher und nachvollziehbarer erscheinen. Ergebnispräsentation Die Präsentation der Ergebnisse der Einzel-/Partnerarbeit erfolgt unter Einsatz eines Beamers. Diese methodische Vorgehensweise garantiert für alle Schülerinnen und Schüler eine sehr anschauliche Präsentation, da sie die Lösung an der Leinwand direkt nachvollziehen können. Wiederholung in Heimarbeit Die Zusammenfassung und Verbalisierung der Einzel-/Partnerarbeitsergebnisse am white board soll den leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern insofern eine zusätzliche Hilfe sein, dass sie zu Hause die Thematik mittels ihrer schriftlichen Aufzeichnungen wiederholen können. Vertiefende Übungen Unter Reduktionsaspekten ist die Aufgabe so konstruiert, dass die Frage der Kopierfähigkeit der erarbeiteten Wenn-Funktionen nicht zwingend thematisiert werden muss, wenngleich absolute Zellbezüge (zum Beispiel bei der Bestellmenge) im Hinblick auf eventuell später zu vollziehende Änderungen innerhalb der Abrechnungstabelle sinnvoll erscheinen mögen. Eine Integration dieser Aspekte sollte in den nächsten Unterrichtsstunden im Rahmen vertiefender Übungsaufgaben erfolgen. Mehrfach verschachtelte Wenn-Funktion Die als didaktische Reserve gekennzeichnete Aufgabenstellung zur mehrfach verschachtelten Wenn-Funktion wird - je nach Leistungsstärke der Lerngruppe - entweder in derselben oder in der nachfolgenden Unterrichtseinheit eingesetzt.Die Schülerinnen und Schüler entwerfen anhand einer Ausgangssituation aus der Berufspraxis eine übersichtliche Tabelle mit Hilfe des Tabellenkalkulationsprogramms Excel. lernen die einfache Wenn-Funktion als Instrument für die Bearbeitung von zweiseitigen Auswahlentscheidungen kennen. erarbeiten die Syntax der einfachen Wenn-Funktion unter besonderer Berücksichtigung der Benutzung von Zelladressen zur Formulierung der Auswahlentscheidung. wenden die Wenn-Funktion zur Lösung einer berufnahen Problemstellung an. erkennen die verschachtelte Wenn-Funktion als Instrument für die Bearbeitung von komplexeren (mindestens dreiseitigen) Auswahlentscheidungen. ergänzen die vorhandene Abrechnungstabelle aufgrund einer vorgegebenen Fallsituation um zusätzliche Zeilen erweitern und um eine mehrfach verschachtelte Wenn-Funktion. setzen die verschachtelte Wenn-Funktion im Rahmen eines praxisnahen Fallbeispiels zur Problemlösung ein. Zur Erarbeitung werden strukturierte Arbeitsblätter eingesetzt, da die Lerninhalte der Stunde zu komplex sind, als dass die Schülerinnen und Schüler die Problemlösung ohne eine schrittweise Anleitung bewältigen könnten. Zugleich schafft die Erarbeitung über Arbeitsblätter aber auch den für einen nachhaltigen Lerneffekt benötigten Freiraum, möglichst viel selbstständig am Computer auszuprobieren. Um die Problemstellung, den jeweiligen Mengenrabatt mittels einer Wenn-Funktion zu ermitteln, lösen zu können, dient das fragend-entwickelnde Unterrichtsgespräch, da ein Teil der Schülerinnen und Schüler überfordert wäre, wenn sie die Wenn-Funktion und die mit ihr verbundene Auswahlstruktur nur unter Verwendung einer schriftlich fixierten Arbeitsanweisung eigenständig erarbeiten sollten. Die sprachliche Formulierung der Lösungsansätze lässt die Sachverhalte für die Schülerinnen und Schülern anschaulicher und nachvollziehbarer erscheinen. Die Präsentation der Ergebnisse der Einzel-/Partnerarbeit erfolgt unter Einsatz eines Beamers. Diese methodische Vorgehensweise garantiert für alle Schülerinnen und Schüler eine sehr anschauliche Präsentation, da sie die Lösung an der Leinwand direkt nachvollziehen können. Die Zusammenfassung und Verbalisierung der Einzel-/Partnerarbeitsergebnisse am white board soll den leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern insofern eine zusätzliche Hilfe sein, dass sie zu Hause die Thematik mittels ihrer schriftlichen Aufzeichnungen wiederholen können. Unter Reduktionsaspekten ist die Aufgabe so konstruiert, dass die Frage der Kopierfähigkeit der erarbeiteten Wenn-Funktionen nicht zwingend thematisiert werden muss, wenngleich absolute Zellbezüge (zum Beispiel bei der Bestellmenge) im Hinblick auf eventuell später zu vollziehende Änderungen innerhalb der Abrechnungstabelle sinnvoll erscheinen mögen. Eine Integration dieser Aspekte sollte in den nächsten Unterrichtsstunden im Rahmen vertiefender Übungsaufgaben erfolgen. Die als didaktische Reserve gekennzeichnete Aufgabenstellung zur mehrfach verschachtelten Wenn-Funktion wird - je nach Leistungsstärke der Lerngruppe - entweder in derselben oder in der nachfolgenden Unterrichtseinheit eingesetzt. Sigi Jakob - 20.06.07 Ich möchte hier ein ganz dickes Lob für die Autoren der Unterrichtseinheit "Wenn-Funktionen in der Tabellenkalkulation "aussprechen. Diese Einheit ist vorbildlich strukturiert, praxisbezogen und sofort umsetzbar - und dann auch noch die Lösungsblätter - da können alle Schulbücher eingepackt bleiben ;-) - ein Service auf dem "Silbertablett". Ich hoffe, dass möglichst viele Kollegen dies Einheiten nutzen werden, als moodle Admin unserer Schule stelle ich solche "Fundstellen" immer gleich ins Forum des "Lehrerzimmers". Die Arbeit von Lehrer online ist großartig!!!!!! Schöne Grüße aus Mannheim

  • Wirtschaftsinformatik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Gründung einer Übungsfirma

Fachartikel

Dieser Artikel gibt Lehrkräften an beruflichen Schulen wertvolle Tipps und Anleitungen für die Gründung einer Übungsfirma.Als Lehrkraft ohne betriebliche Vorerfahrung eine schulische Übungsfirma zu gründen stellt eine organisatorische und pädagogische Herausforderung dar. Indem Schülerinnen und Schüler in die Gründungsphase einbezogen werden, können sie von Anfang an in der Übungsfirma viel lernen. Am zweijährigen Berufskolleg für Gesundheit und Pflege an der Elisabeth-Selbert-Schule in Karlsruhe gibt es seit 2004 eine Übungsfirma. Um diese einrichten zu können, bedurfte es zahlreicher Vorbereitungen. Die wichtigsten konzeptionellen Schritte und Vorüberlegungen stellt Ihnen in diesem Artikel eine der Leiterinnen der Übungsfirma vor. Informationsphase Zu Beginn des Schuljahres 2004/2005 wurden die Schülerinnen und Schüler über das Vorhaben, eine schuleigene Übungsfirma einzurichten, informiert. Dabei wurde ihnen zunächst erläutert, was sie sich unter der Üfa vorzustellen haben. Was ist eine Übungsfirma? Eine Übungsfirma ist eine fiktive Firma, die aber wie ein reales Unternehmen agiert. Waren und Geld sind fiktiv vorhanden, alle kaufmännischen Tätigkeiten werden tatsächlich durchgeführt. Die Übungsfirma steht wie ein echtes kaufmännisches Unternehmen in ständiger Geschäftsverbindung mit anderen Übungsfirmen. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings (ZÜF) übernimmt Dienstleistungen von Ämtern und Behörden wie Krankenkassen, Arbeitsamt sowie Finanzamt. Zudem simuliert die ZÜF auch die Aufgaben einer Bankfiliale. Aufgaben innerhalb der Übungsfirma Innerhalb der Übungsfirma fallen Verwaltungsaufgaben wie Gehaltsabrechnung, Finanzverwaltung und Buchhaltung an, aber auch das Erstellen und Interpretieren von Umsatzstatistiken gehören dazu. Nicht zuletzt sind betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Die Kundinnen und Kunden Jede Übungsfirma steht in Verbindung mit anderen Übungsfirmen. Die Mitarbeiterinnen und Miterabeiter dieser Übungsfirmen bilden die Kundschaft. Die Zusammenarbeit dieser Übungsfirmen wird durch die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings koordiniert. Computer und Internet Die Arbeit in der Übungsfirma findet zu großen Teilen am Rechner statt. Wie in einem modernen Betrieb wird ein Teil der Korrespondenz per E-Mail geführt, auf den Homepages der Firmen wird nach geeigneten Produkten recherchiert und für Textverarbeitung, Buchhaltung und Warenwirtschaft gibt es die passende Software. Übungsfirmen im Unterricht Nachdem die Rahmenbedingungen und das Funktionieren einer Übungsfirma den Schülerinnen und Schülern erläutert wurden, besuchten wir eine bestehende Übungsfirma an einer anderen Schule und gewannen einen lebendigen Eindruck von der Arbeit, aber auch von einigen Schwierigkeiten bei der Übungsfirmenarbeit. Dann begann unsere intensive Vorbereitungsphase. Produktfindung Eine der wichtigsten Vorüberlegung betrifft das Produkt, das die Übungsfirma verkaufen soll. Suche nach einer Patenfirma Passend zu den ausgewählten Produkten suchten wir uns eine Patenfirma, die in der Realität das herstellt, was wir virtuell vertreiben möchten. Öffentlichkeitsarbeit Die möglichst professionelle öffentliche Darstellung der Übungsfirma stellt ein wichtiges Aufgabenfeld dar. Organisation Die interne Organisation der Übungsfirma bestimmt langfristig den Unterrichtsablauf und die Aufgabenverteilung. Fazit: Übungsfirmen an beruflichen Schulen Beteiligte Unterrichtsfächer Den Schülerinnen und Schülern stehen vier Wochenstunden in der Übungsfirma zur Verfügung. Theoretische Grundlagen werden zusätzlich im Unterrichtsfach "Wirtschaft und Recht" in vier Wochenstunden vermittelt. Zudem hat die Klasse das Fach "Organisation und Führung". Viel Stoff in kurzer Zeit Zu Beginn des Schuljahres sind bei den Schülerinnen und Schülern keinerlei Vorkenntnisse in Buchführung und Kosten-/Leistungsrechnung vorhanden. Gegen Ende des Schuljahres findet aber eine zentrale Prüfung statt, in der alle oben genannten Fächer abgeprüft werden. Bedingt durch Prüfungszeit und Schulferien ergibt sich in der Summe lediglich eine Unterrichtszeit von 28 Wochen. Somit muss innerhalb einer relativ kurzen Zeit sehr viel Stoff vermittelt werden. Für die Anwendung des Erlernten im Rahmen der Übungsfirmentätigkeit bleibt wenig Zeit. Anforderungen an die Lehrkräfte Die in der Übungsfirma des BKP II unterrichtenden Lehrkräfte haben im ersten Jahr der Üfa-Arbeit in der Regel keinerlei Vorerfahrung mit betrieblichen Abläufen. Die Anforderungen in Bezug auf Organisation, Delegation, Beratung, Konfliktlösung und Geschäftsführung sind nicht unerheblich. Nicht zuletzt wird auch der Umgang mit einer integrierten Unternehmens-Software wie zum Beispiel Navision von Microsoft erforderlich. Innerhalb der knappen Unterrichtszeit müssen sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler im Umgang mit der Software geschult werden. Außerdem muss - nach unseren Erfahrungen - in der Gründungsphase mit technischen Problemen gerechnet werden. Zusatzinformationen Sehr empfehlenswert ist die Handreichung "Materialien zum Aufbau und Betrieb einer Übungsfirma" H-01/27 vom Landesinstitut für Schulentwicklung in Baden-Württemberg.

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