Unterrichtsmaterialien → Allgemeinbildung Berufsbildung

Tipp der Redaktion

Schreiben

In dieser Einheit üben die Auszubildenden das adressatenorientierte Schreiben anhand der Textsorte Geschäftsbrief.

Tipp der Redaktion

Tracing-Apps

Die Lernenden erweitern ihr Wissen über das Coronavirus und diskutieren die Vor- und Nachteile der Corona-App.

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Die Geldpolitik der EZB

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in mehreren Lernrunden aus unterschiedlichsten Perspektiven vielschichtig, differenziert und reflektiert mit den geldpolitischen Instrumenten der Europäischen Zentralbank und ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik auseinander. Hierfür stehen zahlreiche methodisch abwechslungsreiche Lernszenarien zur VerfügungDie Europäische Zentralbank (EZB) ist zu einer der wichtigsten wirtschaftspolitischen Akteurinnen in unserer globalisierten Wirtschaft geworden. Zudem verschiebt sich der Akzent ihrer Maßnahmen immer stärker von der reinen Geldpolitik zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Damit aber, und vor allem mit ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik, gerät sie immer stärker in die Kritik. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger zu wissen, wer sich hinter dieser Institution verbirgt, was ihre Aufgabe ist und worin ihr Instrumentarium besteht. Themen Die Unterrichtseinheit beinhaltet Erkundungsaufträge zu folgenden Themenkomplexen: Europäische Zentralbank (EZB) und Europäisches System der Zentralbanken (ESZB) Organe der EZB Mitglieder des Präsidiums Aufgaben und Ziele der EZB Geldpolitisches Instrumentarium der EZB Geldpolitische Wirkungszusammenhänge Intention Der Wert unseres Geldes ist zentral für unsere Wirtschaft und damit auch unser Leben. Ein großer Teil der Bevölkerung hat Angst vor Inflation und bangt um die Zukunft des Euro. Es ist also auch für Jugendliche elementar, sich ein Grundwissen über die Wirkungszusammenhänge von Inflation und Deflation und die Ziele und Instrumente unserer Währungshüter anzueignen. Will man darüber hinaus die aktuelle Geldpolitik der EZB beurteilen oder gar politisch beeinflussen, muss man sich eine begründete Meinung hierzu bilden. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die Lernenden sollen sich im Verlauf mehrerer Lernrunden Wissen zur EZB aneignen und ein fundiertes Werturteil zur aktuellen Geldpolitik entwickeln. Die acht Lernrunden dieser Unterrichtseinheit reichen von Internetrecherchen über Fallstudien bis hin zu Straßeninterviews. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Organe und Personen kennen, die sich hinter dem Begriff EZB verbergen. verstehen, was die EZB anstrebt und welche Mittel sie hierfür zur Verfügung hat. entdecken, wie diese geldpolitischen Instrumente in der Praxis wirken. reflektieren die aktuelle EZB-Politik und ihre geld- und wirtschaftspolitischen Auswirkungen und bilden sich hierzu eine Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen durch. hinterfragen gefundene Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenskontext. wählen geeignete digitale Präsentationsformen und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. führend Videointerviews durch, bearbeiten die Videodateien und nutzen sie zur Visualisierung von Untersuchungsergebnissen. beachten im Zusammenhang mit Videointerviews die Bildreche Dritter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. bereiten eigene Arbeitsergebnisse adressatengerecht auf. erkennen Interessenslagen von Bevölkerungsteilen im Rahmen der Geldpolitik. entschlüsseln Interessenspositionen von politischen und gesellschaftlichen Institutionen. vertreten bei einer Podiumsdiskussion Werturteile und Meinungen. üben die Befragung von Passantinnen und Passanten zu einem bestimmten Thema.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Tarifauseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche...

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Tarif-Auseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche Interessen" vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Grundlagen-Wissen zu Tarif-Verträgen im Rahmen eines zweidimensionalen Planspiels.Diese Unterrichtseinheit versteht sich als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde. Dabei spiegeln sich die Diskussionen im Unternehmen und in der Gemeinde in der Berichterstattung einer fiktiven lokalen Presse, der Veröffentlichungen wiederum Rückwirkungen auf die Diskussionen und Beschlüsse der Akteure vor Ort haben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in ihren Spielgruppen völlig selbstständig. Die Unterrichtseinheit könnte komplett im Distanz-Unterricht durchgeführt werden, ist aber im Präsenz-Unterricht sicherlich eindrücklicher und wirkungsvoller. Das Thema "Tarif-Auseinandersetzungen" im Unterricht Anhand eines fiktiven, aber realitätsnahen Szenarios lernen die Schülerinnen und Schüler eigenständig, wie Tarif-Auseinandersetzungen ablaufen und welche Interessengruppen hierbei ihre Standpunkte vertreten. Sie setzen sich selbstständig mit den Meinungen, Problemen und Abläufen der Tarif-Verhandlungen auseinander. Das Planspiel beginnt folgendermaßen: "Thalfingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg. Dort ist die Erdnickel KG angesiedelt, ein Zulieferbetrieb für die Automobil-Industrie (Autositze und Sicherheitsgurte). Das Unternehmen war über viele Jahre hinweg sehr erfolgreich, hatte aber zuletzt rückläufige Umsätze, da sich die Automobilindustrie durch die Umstellung auf E-Mobilität in einer Krise befindet. 72 Prozent der Arbeitnehmenden sind gewerkschaftlich organisiert." Eingeteilt in verschiedene Interessengruppen erstellen die Schülerinnen und Schüler Texte sowie Leserbriefe, die von einer Online-Redaktion veröffentlicht werden, und bereiten sich auf die Diskussionsrunden in den Gemeindeversammlungen vor. Das Planspiel verläuft über drei Spielrunden, in denen unterschiedliche Ereignisse auf die Tarif-Verhandlungen in der fiktiven Erdnickel KG einwirken. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mit dem Thema Tarif-Vertrag zumindest oberflächlich vertraut sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit ist als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde konzipiert. Erstrebenswert ist eine Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch. Die Lernenden sollen sich in einem lebensnahen spielerischen Szenario eigenständig und realitätsnah mit den Abläufen von Tarif-Kämpfen auseinandersetzen. Dabei steht das Ergründen und Hinterfragen der jeweiligen Interessenslagen und Handlungsmuster im Vordergrund, was die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Werthaltungen im Kontext komplexer politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen befähigt. Alle Schülerinnen und Schüler sind im Übrigen hinsichtlich schriftlicher und mündlicher Kommunikation gefordert: Vorbereiten und Halten einer Rede Beachten der Diskussionsregeln Ausarbeiten eines Leserbriefes beziehungsweise Forumsbeitrags Gestalten einer Pressenotiz, eines Flugblatts oder Plakats. Alle Gruppen erstellen fortlaufend eigene Notizen und Argumentationshilfen, aber auch öffentlichkeitswirksame Leserbriefe, die an die Online-Redaktion gesandt und von dieser veröffentlicht werden. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internet-Anschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist, wie bei jedem Fern-Unterricht, ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkt-Erstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann eine Video-Plattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Auswirkungen von Arbeitskampfmaßnahmen in ihren systemischen und vernetzten Zusammenhängen. setzen die erworbenen Kenntnisse über das Tarifvertragsvertragswesen und Arbeitskampf-Maßnahmen handlungs- und projektorientiert um. erleben Tarif-Auseinandersetzungen, ihre Ziele, Regeln und Handlungsrestriktionen in unterschiedlichen Rollen spielerisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Video-Konferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. beschreiben und kommentieren als Online-Redakteurinnen und Online-Redakteure die Tarif-Auseinandersetzung sowie die unterschiedlichen Positionen, Motive und Ziele der Akteurinnen und Akteure. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe und tragen Meinungsverschiedenheiten im Team aus. verständigen sich auf gemeinsame Haltungen und Entscheidungen in einem fiktiven Arbeitskampf.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Konjunktur und Konjunkturpolitik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Konjunktur lernen die Schülerinnen und Schüler Konjunkturindikatoren und konträre wirtschaftspolitische Positionen kennen, die Wege aus einer Wirtschaftskrise aufzeigen möchten.Die Unterrichtsreihe "Konjunktur und Konjunkturpolitik" ist konzipiert als Einführung in den Lernzielbereich Wirtschaftspolitik, Binnenwert des Geldes, Währung und Geldpolitik. Sie versteht sich als Annäherung an das in der politischen Öffentlichkeit allgegenwärtige Thema Konjunkturpolitik. Dabei wird der Bogen von den Grundkenntnissen über konjunkturelle Entwicklungen bis hin zu einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Positionen gespannt, um den Schülerinnen und Schülern nicht nur das notwendige Wissen zu vermitteln, sondern sie auch zu einer persönlichen Meinungsbildung anzuregen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Inhalte einer Werthaltung in sechs methodisch unterschiedlichen Lernrunden weitgehend arbeitsteilig. Die Unterrichtseinheit ist hybrid angelegt und kann sowohl im Fern- als auch im Präsenz-Unterricht durchgeführt werden. Das Thema "Konjunktur und Konjunkturpolitik" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren aufeinander aufbauenden Lernrunden befähigt, wirtschaftspolitische Konzepte zu erkennen, zu hinterfragen und eigene Stellungnahmen dazu zu artikulieren. Dabei werden die wirtschaftspolitischen Interessenslagen der unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteure herausgearbeitet, analysiert und diskutiert. In diesem Kontext werden dann auch die eigenen, zum Teil widersprüchlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler als spätere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Steuerzahlerinnen und Steuerzahler deutlich. Die schülerzentrierten methodischen Variationen dienen dazu, das abstrakte Thema Konjunkturpolitik spannend zu gestalten und zugleich auf die Welt der Schülerinnen und Schüler herunterzubrechen und sie intellektuell und emotional zu stimulieren. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen sich durch Internetrecherchen nicht nur das grundlegende Fachwissen zu den Themen Konjunktur und Konjunkturpolitik erarbeiten, sie sollen darüber hinaus in der Analyse und Kritik von konjunkturpolitischen Positionen von Parteien und Interessensverbänden auch eigene Meinungen und Werthaltungen entwickeln und diese im Diskurs vertreten. Das Internet dient dabei als Fundus für die Recherche und als Dokumentationsmedium. In mediendidaktischer Hinsicht wird intendiert, die Schülerinnen und Schüler zu einer medienkritischen Haltung zu befähigen, die eine eigene Urteilsbildung ermöglicht und Webinhalte distanziert hinterfragt. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über einen Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fernunterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen und erklären Konjunkturindikatoren, Konjunkturmerkmale und Konjunkturphasen, die Interdependenzen des Magischen Vierecks und des Stabilitätsgesetzes und erkennen die Grenzen des Wachstums. erkennen und begründen die Notwendigkeit einer staatlichen Konjunktur- und Beschäftigungspolitik. analysieren und hinterfragen gesellschaftliche Interessenspostionen im Bereich der Konjunktur- und Arbeitsmarktpolitik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. erstellen arbeitsteilig eine PowerPoint-Präsentation und tragen diese öffenltich vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeisame Haltung zu volkwirtschaftlichen Fragestellungen. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe oder vor einer Zuhörerschaft.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Sprache und Stil im privaten Geschäftsbrief

Unterrichtseinheit

In dieser Einheit üben die Schülerinnen und Schüler oder auch Auszubildende das adressatenorientierte Schreiben anhand der Textsorte Geschäftsbrief. Der private Geschäftsbrief, den eine Privatperson an eine Behörde oder ein Unternehmen richtet, um ein persönliches Anliegen zu klären, gehört zur Alltags- und Berufskommunikation. Anhand verschiedener Aufgabenformate üben die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit das Verfassen privater Geschäftsbriefe mit dem Fokus auf Sprache und Stil.Diese Unterrichtseinheit thematisiert die sprachlich-stilistischen Aspekte beim Verfassen eines privaten Geschäftsbriefs und setzt bei den Lernenden Grundkenntnisse über die formale Gestaltung voraus. (Tipp: Lehrer-Online bietet Ihnen auch eine Unterrichtseinheit, bei der die Formalia eines Geschäftsbriefs im Vordergrund stehen.) – Die Themenschwerpunkte der hier vorliegenden Unterrichtseinheit sind die angemessene Formulierung eines Betreffs, die Verwendung von Anrede-Varianten und Grußformeln, die strukturierte und präzise Anordnung von Informationen beziehungsweise eines Anliegens mit passenden Überleitungen sowie die konsequente Beachtung einer sachlichen Ausdrucksweise. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in verschiedenen Sozialformen mit Materialien, die praxisnah und motivierend gestaltet sind. Darauf beziehen sich sowohl Arbeitsaufträge mit einem analytischen Charakter als auch produktionsorientierte Aufgaben. Der private Geschäftsbrief im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit sensibilisiert die Lernenden für die sprachlich-stilistischen Herausforderungen beim Schreiben eines privaten Geschäftsbriefs. Aufgrund des thematischen Schwerpunkts eignet sich ihr Einsatz im Anschluss an die Behandlung der formalen Kriterien im Sinne einer Folgesequenz. Die Schülerinnen und Schüler wenden zunächst die Regeln zum Formulieren eines Betreffs an. Daraufhin beurteilen sie die Angemessenheit von Anrede-Varianten und Grußformeln. Anschließend strukturieren sie einen Geschäftsbrief und verbinden dabei vorgegebene Textbausteine durch passende Überleitungen. Beim Umformulieren eines umgangssprachlich geschriebenen Briefes trainieren die Lernenden eine sachliche und präzise Ausdrucksweise. Abschließend verfassen sie zur Festigung des Gelernten einen formgerechten, sprachlich-stilistisch korrekten Geschäftsbrief zu einer vorgegebenen Situation. Methodische Analyse Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der Aufgaben zu den Arbeitsblättern 1 und 3 bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren einen privaten Geschäftsbrief sachlich und präzise. gestalten den Betreff kurz und informativ. achten auf angemessene Anrede-Varianten und Grußformeln. verwenden sinnvolle Überleitungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Berufliche Telefonate

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Berufliche Telefonate" bereitet Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen auf die besonderen Herausforderungen des Telefonierens im beruflichen Kontext vor. Anhand von praxisorientierten Fallbeispielen mit unterschiedlichen Gesprächsverläufen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Dos and Don'ts für die optimale Gestaltung eines Gesprächs.Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Arbeit mit den Materialien mit praxisorientierten Fallbeispielen konfrontiert. Dabei nehmen sie die Perspektive von Büroangestellten ein und machen sich bewusst, worauf es bei beruflichen Telefonaten mit Kundinnen und Kunden ankommt. Die Lernenden reflektieren über die Defizite eines ungünstigen Gesprächsverlaufs und optimieren eine lückenhafte Telefonnotiz. Außerdem vergleichen sie zwei Ausschnitte aus Telefongesprächen, in denen Auskünfte erteilt und Nachfragen gestellt werden. Am Ende der Unterrichtseinheit stellt das korrekte Hinterlassen einer Nachricht auf einem Anrufbeantworter einen weiteren wichtigen Aspekt des beruflichen Telefonierens dar. Die gewonnen Erkenntnisse lassen sich in der kaufmännischen Ausbildungspraxis konkret umsetzen und festigen. Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, die Lernenden mit den spezifischen Herausforderungen beruflicher Telefonate zu konfrontieren und somit grundlegende Regeln zu vermitteln, die in der kaufmännischen Berufspraxis zu beachten sind. Diesem zentralen Lernziel entsprechend beinhalten die Materialien realitätsnahe Fallbeispiele, durch welche die Schülerinnen und Schüler die Perspektive von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Büro einnehmen. Sie setzen sich kritisch und produktiv mit der telefonischen Kommunikation in den vorgegebenen Texten auseinander, die verschiedene Situationen thematisieren – unter anderem die Eröffnung und die Beendigung eines beruflichen Telefongesprächs, die Erteilung von Auskünften, das gezielte Stellen von Nachfragen, die Anfertigung einer Telefonnotiz und das Hinterlassen einer Nachricht auf einem Anrufbeantworter. Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der Aufgaben zu den Materialien 1, 3 und 4 bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten grundlegende Kompetenzen für die Eröffnung und Beendigung beruflicher Telefonate. beim Erteilen von Auskünften und gezielten Nachfragen per Telefon. für die Anfertigung einer professionellen Telefonnotiz. zum Hinterlassen einer angemessenen Nachricht auf einem Anrufbeantworter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Berufliche Bildung

Der berufsbezogene Fachbericht: ein How-To

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit bereitet Auszubildende in der Oberstufe des Berufsschulunterrichts im Bildungsgang Einzelhandel auf die Anfertigung eines berufsbezogenen Fachberichts vor.Der Aufbau der Einheit bildet in chronologischer Form die Arbeitsschritte ab, die das Schreiben eines Fachberichts erfordert. Die Arbeitsblätter beziehen sich exemplarisch auf das Thema Verkaufsgespräch , das den Schülerinnen und Schülern aus dem Berufsschulunterricht in der Unterstufe sowie aus der eigenen Ausbildungspraxis vertraut ist. Neben inhaltlichen, formalen und sprachlichen Aspekten bei der Textgestaltung berücksichtigt diese Unterrichtseinheit auch die Einübung vorbereitender Arbeitsmethoden wie die Gliederung von Themenbereichen. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf der Basis dieser Materialien dazu befähigt werden, selbstständig einen Fachbericht zu einem weiteren Thema aus der Ausbildungspraxis zu verfassen. Sie lernen, bei der Gestaltung eines Fachberichts auf eine angemessene Gliederung und Textstruktur , die Verknüpfung fachlicher Kenntnisse mit praxisnahen Beispielen und treffende Formulierungen zu achten. Der berufsbezogene Fachbericht als Unterrichtsthema Die vorliegende Unterrichtseinheit hat einen vorbereitenden Charakter: Das zentrale Lernziel besteht darin, die Schülerinnen und Schüler – Auszubildende im Einzelhandel – zum selbstständigen Verfassen eines berufsbezogenen Fachberichts zu befähigen. Didaktische Analyse Im Laufe von zwei Schulstunden erarbeiten die Lernenden exemplarisch und in chronologischer Reihenfolge am Beispiel eines Fachberichts zum Thema "Verkaufsgespräch", auf welche inhaltlichen, formalen und sprachlichen Aspekte bei der Gestaltung berufsbezogener Aufsätze zu achten ist. Die fünf Materialien berücksichtigen alle wesentlichen Arbeitsschritte von der Gliederung über die Einleitung und den Hauptteil bis zum Schlussteil des Fachberichts. Methodische Analyse Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der Aufgaben bieten sich vor allem kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler strukturieren einen berufsbezogenen Fachbericht sinnvoll (Hauptthemen und Unterpunkte). verbinden fachliche Kenntnisse mit praxisnahen Beispielen. beachten formale Gestaltungskriterien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei der Partnerarbeit und bei der Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Kommunikation: Ausdrucksformen, Modelle und Beispiele aus der Luftfahrt

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit bietet einen umfassenden Einblick in das Thema verbale und nonverbale Kommunikation. Neben der Reflexion der eigenen Kommunikationskompetenz beschäftigen sich die Lernenden mit wissenschaftstheoretischen Kommunikationsmodellen, analysieren, wie Botschaften zwischen Sender und Empfänger interpretiert werden und wie man Missverständnisse in der Kommunikation durch eindeutige Sprache vermeiden kann. Als gutes Beispiel hierfür dient die Luftfahrt-Kommunikation, von der sich die Schülerinnen und Schüler einen vertiefenden Eindruck verschaffen. Die vorliegende Unterrichtseinheit schafft Bewusstsein für die Potenziale, die ein geschulter Einsatz von Kommunikationsmitteln bietet. Ganz nach Paul Watzlawicks vielzitiertem Spruch "Man kann nicht nicht kommunizieren". Vom Rauchzeichen zur SMS, vom Sender zum Empfänger – in Baustein 1 werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, eine Zeitreise durch die Evolutionsgeschichte menschlicher Kommunikation zu unternehmen, um schließlich ein wissenschaftstheoretisches Modell (Shannon/Weaver) kennenzulernen, das allen Formen unseres Informationsaustausches ganz praktisch innewohnt. Als unpraktisch erweist sich für uns Menschen noch heute, dass zwischen Sender und Empfänger eine Kodierung und Dekodierung stattfinden muss. Wenn Gesagtes gehört wird, wenn Mimik und Gestik interpretiert werden, kommt es nicht selten zu Missverständnissen. Baustein 2 macht den Schülerinnen und Schülern die Komplexität unserer Kommunikation bewusst. Diese neu gewonnene Aufmerksamkeit machen sich die Lernenden in den Bausteinen 3 und 4 zunutze, um nach Wegen zu suchen, wie man möglichst deutlich kommunizieren kann. Die Untersuchung der Grundzüge des Sprachsystems der Fliegerei ist dabei in vielerlei Hinsicht erhellend. Praktische Übungen stellen unter Beweis, dass sich einige Besonderheiten der Kommunikation über den Wolken bestens für die Verbesserung unserer Alltagskommunikation eignen. Das Thema "Kommunikation" im Unterricht Kommunikation findet ständig statt, im privaten wie im öffentlichen Leben, verbal und nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert und wie sich Missverständnisse vermeiden lassen, kann differenziert und verantwortungsvoll mit eigenen und fremden Äußerungen umgehen. Vertiefte kommunikative Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere im Deutschunterricht erwerben (Prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel kann im Rahmen dieser Unterrichtseinheit anhand von Sprachspielen, Reflexion über Zitate und Kommunikationsmodelle, und der Beobachtung und Analyse von Gesprächssituationen verfolgt werden. Die Durchführung dieser Einheit bietet sich insbesondere ab der Klassenstufe 9 oder in Berufsvorbereitungsklassen an, da konkrete Berufsfelder und Berufsgruppen aus der Luftfahrt vorgestellt werden, bei denen geschulte und eindeutige Kommunikation mit dem Berufsalltag einhergeht. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit ist in vier aufeinander aufbauende Bausteine aufgeteilt, die auch so in ihrer logischen Reihenfolge durchgenommen werden sollten. Wechselnde Sozialformen, unterschiedliche Informationsangebote in Form von Videos, Artikeln, Hörbeispielen etc. sowie kooperative und spielerische Lernformen (Sprachspiele, Diskussionsgruppen) bieten die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte mindestens bei 8 Unterrichtsstunden liegen, je nach Diskussionsbedarf, Zeit für ausführliche Internetrecherche oder auch Zeit zur Präsentation von Ergebnissen kann die Einheit ausgeweitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren gelingende und misslingende Kommunikation kriterienorientiert und theoriegestützt; sie benennen und reflektieren Bedingungen gelingender Kommunikation. erläutern die grundlegenden wissenschaftstheoretischen Kommunikationsmodelle von Shannon/Weaver und Schulz von Thun und nutzen sie zur Analyse von Kommunikation und Sprechakten. nehmen Körpersprache bewusst wahr, beschreiben ihre Wirkung und setzen sie ein. erkennen und analysieren Zusammenhänge zwischen verbalen und nonverbalen Ausdrucksmitteln, beschreiben wesentliche Faktoren, die die mündliche Kommunikation prägen (Gestik, Mimik, Stimme) und reflektieren sie in ihrer kommunikativen Funktion. beurteilen die eigene und die Kommunikationskompetenz anderer: sie beobachten, reflektieren und bewerten kriterienorientiert das eigene Gesprächsverhalten und das anderer. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schülerer proben ihre Präsentationsfähigkeit und entwickeln sie in unterschiedlichen Formaten und nutzen konstruktives Feedback.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Interkulturelle Handlungskompetenz als Schlüsselqualifikation für das Berufsleben

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit möchte die Schülerinnen und Schülern dazu anleiten, interkulturelle Handlungskompetenz aufzubauen, um kultureller Vielfalt im Alltag und im zukünftigen Berufsleben positiv zu begegnen. Die Lernenden erfahren, welche sozialen, fachlichen, strategischen und individuellen Schlüsselkompetenzen ihnen in kulturellen Überschneidungssituationen helfen und wie man Missverständnisse vermeiden kann. Für das fruchtbare Erleben kultureller Diversität ist die Entwicklung von interkultureller Handlungskompetenz unerlässlich.Kulturelle Vielfalt begegnet und begleitet uns jeden Tag: in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft. Sie bereichert das Zusammenleben, birgt aber auch immer wieder Herausforderungen. Die Fähigkeit, sich in andere kulturelle Kontexte hineinzuversetzen und dem Gegenüber respektvoll zu begegnen, ist eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Deren Vermittlung muss Aufgabe von Schule und Unterricht sein, insbesondere im Rahmen der Berufsvorbereitung, da Globalisierung und Internationalisierung in nahezu allen Berufen eine Rolle spielen. Ausgehend von ihren Erfahrungen in anderen Ländern und mit anderen Kulturkreisen, versuchen die Lernenden den Begriff "Kultur" zu definieren. Dabei werden sowohl wahrnehmbare (zum Beispiel Kleidung, Sprache, Essen ) als auch verborgene Aspekte (beispielsweise Werte, Auffassungen ) aufgegriffen. Anhand eines Erklärvideos nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Begriff der interkulturellen (Handlungs-)Kompetenz . Sie diskutieren gemeinsam darüber, welche sozialen Kompetenzen in kulturellen Überschneidungssituationen hilfreich sein können beziehungsweise die Interaktion positiv beeinflussen. Welche Rolle interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben spielen, entnehmen die Schülerinnen und Schüler den Steckbriefen mehrerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung. In Kleingruppen informieren sie sich mittels Internetrecherche über weitere Berufe, in denen interkulturelle Kompetenz gefragt ist und stellen für die restliche Lerngruppe eine digitale Präsentation zusammen. Durch ein Interview mit einem Business-Trainer erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche kulturellen Besonderheiten in Geschäftsbeziehungen und -verhandlungen immer wieder auftauchen und werden so für zukünftige interkulturelle Begegnungen sensibilisiert. Zuletzt reflektieren die Lernenden, ob sie sich vorstellen könnten, zukünftig in einem beruflichen Umfeld zu arbeiten, in dem interkulturelle Kompetenz gefordert wird. Worin der besondere Reiz steckt und welche Herausforderungen damit verbunden wären, halten sie in schriftlicher Form fest. Das Thema "Interkulturelle Kompetenz" im Unterricht Aufgrund von zunehmenden Globalisierungstendenzen kommt es in unserer Welt zu immer mehr interkulturellen Überschneidungssituationen. Menschen aus kulturell unterschiedlichen Kontexten kommen in Kontakt miteinander, sei es im beruflichen oder privaten Bereich. Wenn die "Eigenkultur" und die "Fremdkultur" aufeinandertreffen, entsteht ein Zwischenraum der Uneindeutigkeit und Neuartigkeit. Wir neigen jedoch aufgrund unserer kulturellen Prägung und/oder aufgrund von Unwissenheit über das "Fremde" dazu, das Verhalten anderer mit unseren Maßstäben zu messen und mit den eigenen Vorstellungen und Einstellungen zu erklären. Die Folgen sind häufig Fehlinterpretationen oder Missverständnisse. Der Perspektivwechsel sowie die Ausformung der eigenen Handlungskompetenz müssen daher mit Schülerinnen und Schülern eingeübt werden. Ziel ist der Transfer der Handlungskompetenz auf unbekannte interkulturelle Situationen, etwa in Form von Aushandlungsprozessen zwischen den Interaktionspartnern oder auch der Ausbau sozialer Kompetenzen wie Offenheit, Wertschätzung, Unvoreingenommenheit, Toleranz und Empathiefähigkeit. Die Unterrichtsbausteine sensibilisieren die Auszubildenden ebenfalls für weitere Job-Kompetenzen in interkulturellen Kontexten, etwa fachliche Kompetenz (Gestaltung von Arbeitsabläufen oder Kenntnisse der beruflich-fachlichen Infrastruktur), strategische Kompetenz (Organisationsfähigkeit, Problemlösestrategien) und individuelle Kompetenz (Arbeitsmotivation, Lernbereitschaft). Die Durchführung dieser Einheit bietet sich insbesondere in Berufsvorbereitungsklassen an, da konkrete Berufsfelder und Berufsgruppen vorgestellt werden, bei denen internationale Einsätze und interkulturelle Handlungskompetenz unbedingt erforderlich sind. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten geübt darin sein, Informationen aus Videos, (Schau-)Bildern, Modellen, Texten, schriftlichen Interviews sowie Steckbriefen zu sein. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit ist in vier aufeinander aufbauende Bausteine aufgeteilt, die auch so in ihrer logischen Reihenfolge durchgenommen werden sollten. Ausgehend von den Erfahrungen mit interkulturellen Begegnungen der Lernenden nähern sie sich den Begriffen kulturelle Diversität und interkulturelle Kompetenz. Immer wieder werden diese Begriffe mit Beispielen aus dem eigenen Leben der Schülerinnen und Schüler, aber auch von Berufstätigen, die international tätig sind, angereichert. Wechselnde Sozialformen, unterschiedliche Informationsangebote in Form von Video, Texten, Interviews etc. sowie kooperative Lernformen (Expertengruppen, Diskussionsgruppen) bieten die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte mindestens bei 8 Unterrichtsstunden liegen, je nach Diskussionsbedarf, Zeit für ausführliche Internetrecherche oder auch Zeit zur Präsentation der Job-Profile kann die Einheit ausgeweitet werden. Vielleicht besteht die Möglichkeit, einen Kommunikationstrainer/-trainerin oder eine andere Person, die täglich in einem internationalen Umfeld arbeitet, in den Unterricht einzuladen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entdecken und benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der einen und fremden Kulturen. benennen verschiedene Facetten des Kulturbegriffs. beschäftigen sich in Expertengruppen mit unterschiedlichen Kulturen und präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse. erfahren, wie man beim Zusammentreffen von Personen aus unterschiedlichen Kulturen Missverständnisse vermeiden kann. können den Begriff der Interkulturalität beschreiben. kennen positive soziale Kompetenzen (unter anderem Kontaktfreude, Zuhören, Unvoreingenommenheit) und formulieren mithilfe dieser Begriffe konkrete Tipps für interkulturelle Begegnungssituationen. benennen anhand eines Modells die Teilbereiche interkultureller Handlungskompetenz mit konkreten Beispielen: interkulturelle Fachkompetenz, interkulturelle soziale Kompetenz, interkulturelle strategische Kompetenz, interkulturelle individuelle Kompetenz. lernen Berufe kennen, in denen interkulturelle Kompetenz eine wichtige Schlüsselqualifikation ist. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll miteinander in Klein- oder Großgruppen.

  • Deutsch / Kommunikation  / Pädagogik
  • Berufliche Bildung

Das Verkaufsgespräch: No-Gos und wie es geht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit sensibilisiert Auszubildende im Einzelhandel für unvorteilhafte Verhaltensweisen in der Verkäuferrolle. Gleichzeitig bietet sie Impulse für die optimale Gestaltung eines Verkaufsgesprächs. Die praxisnahen Materialien beziehen sich auf typische Situationen im Berufsalltag.Die Unterrichtseinheit fördert anhand von praxisnahen, aktivierenden Materialien eine professionelle Kommunikation in der Rolle einer Verkäuferin beziehungsweise eines Verkäufers im Einzelhandel: Die Schülerinnen und Schüler reflektieren anhand von berufsbezogenen Fallbeispielen kritisch über Verhaltensweisen in Kundengesprächen. Auf dieser Grundlage erarbeiten sie Regeln für die optimale Gestaltung eines Verkaufsgesprächs. Diese Unterrichtseinheit lässt sich mit weiteren Lehrer-Online-Modulen zur Kundenkommunikation kombinieren: Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen Phasen im Verkaufsgespräch: Gesprächseröffnung, Angebotsphase, Preisnennung und Kaufentscheidung Rhetorische Strategien für den Einzelhandel an Stationen erarbeiten Verkaufsgespräche führen: Grundlagen der Kommunikation im Einzelhandel Das Thema "Verkaufsgespräch" im Unterricht Im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts setzen sich Auszubildende im Einzelhandel mit vielen verschiedenen Aspekten eines umfangreichen "Lernfelds" auseinander, das den Titel "Verkaufsgespräche kundenorientiert führen" trägt. Dieses Ausbildungsmodul zielt auf die Entwicklung professioneller Kommunikationskompetenz ab und ist daher für die Berufspraxis von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Unterrichtseinheit konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit unvorteilhaften Verhaltensweisen von Verkäuferinnen und Verkäufern in Verkaufsgesprächen. Die Auseinandersetzung mit den "No-Gos" bietet Impulse zur Erarbeitung wichtiger Regeln für die optimale Gestaltung von Gesprächen mit Kundinnen und Kunden. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende kommunikationstheoretische Kenntnisse. Im Idealfall können die Lernenden Strategien zur aktiven Gesprächsgestaltung anwenden und Kundentypen aufgrund ihres Kommunikationsverhaltens kategorisieren. Die wesentlichen Phasen eines Verkaufsgesprächs sollten den Lernenden bekannt sein. Diese Aspekte werden in anderen Unterrichtseinheiten bei Lehrer-Online thematisiert. Es empfiehlt sich, den Einstieg in das Lernfeld mit jenen Materialien zu gestalten und das vorliegende Modul im weiteren Verlauf der Reihe einzuplanen. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit basiert auf Fallbeispielen aus dem Berufsalltag im Einzelhandel, in denen eine kundenorientierte Kommunikation gefragt ist. Die kritische Reflexion über das Verkäuferverhalten und dessen Optimierung bilden zentrale Lernziele. Im Rahmen eines zweistündigen Stationenlernens setzen sich die Schülerinnen und Schüler exemplarisch mit fünf Situationen in Verkaufsgesprächen auseinander: Material 1 verdeutlicht, dass es für einen guten ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Material 2 zeigt auf, dass die Angebotsphase auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sein muss. Material 3 thematisiert die Herausforderung einer angemessenen Preisnennung im Verkaufsgespräch. Material 4 bezieht sich auf den Umgang mit Kundeneinwänden. Material 5 macht den Lernenden bewusst, dass auch ein "schwieriger" Kunde "König" ist. Methodische Analyse Für die Bearbeitung der Materialien gibt es keine zwingende Reihenfolge, daher eignen sie sich ideal für ein Stationenlernen, das zusammen mit Einstiegs- und Auswertungsphase zwei Schulstunden in Anspruch nimmt. Da die Materialien in puncto Umfang und Bearbeitungsaufwand ähnlich konzipiert sind, ist ein reibungsloser Ablauf ohne "Stau" an einzelnen Stationen gewährleistet. Statt Einzelarbeit sind an den fünf Lernstationen auch kooperative Arbeitsformen (wie Partner- oder Kleingruppenarbeit) denkbar; die Möglichkeit dazu sollte den Schülerinnen und Schülern auf jeden Fall geboten werden. Für den Lernzuwachs ist die Plenumsphase am Ende von zentraler Bedeutung: In dieser findet die Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, folgende Regeln zur optimalen Gestaltung eines Verkaufsgesprächs in der Praxis zu berücksichtigen: Bei der Gesprächseröffnung gibt es für einen guten ersten Eindruck keine zweite Chance. Bei der Erstellung eines Angebots kommt es darauf an, den individuellen Kundennutzen zu verdeutlichen. Bei der Preisnennung sollte das "Sandwich-Prinzip" berücksichtigt werden, sodass der Preis von zwei Produktvorteilen "eingerahmt" wird. Bei der Auseinandersetzung mit einem Kundeneinwand ist die "Ja-Allerdings-Methode" hilfreich. Beim Umgang mit "schwierigen" Kunden sollte auf eine Wahrung der Höflichkeit und Serviceorientierung geachtet werden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen gegebenenfalls bei kooperativen Arbeitsformen Verantwortung für das Teamergebnis. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Berufliche Bildung

Phasen im Verkaufsgespräch: Gesprächseröffnung, Angebotsphase, Preisnennung und Kaufentscheidung

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit thematisiert typische Situationen in den verschiedenen Phasen eines Verkaufsgesprächs im Einzelhandel. Die Lernenden reflektieren über eine sinnvolle Gesprächseröffnung und erarbeiten Strategien zur Ermittlung des Kundenbedarfs sowie zur Unterbreitung von bedarfsgerechten Angeboten. Wichtige Module sind außerdem eine angemessene Preisnennung und die Auslösung einer Kaufentscheidung.Die Unterrichtseinheit, die den typischen Verlauf eines Verkaufsgesprächs chronologisch abbildet, fördert anhand von praxisnahen, aktivierenden Materialien eine professionelle Kommunikation in der Rolle einer Verkäuferin beziehungsweise eines Verkäufers im Einzelhandel. Die Lernenden erarbeiten Strategien der Kommunikation in den verschiedenen Phasen eines Verkaufsgesprächs: Gesprächseröffnung Ermittlung des Kundenbedarfs Unterbreitung eines bedarfsgerechten Angebots Preisnennung gemäß der Sandwich-Methode Auslösung einer Kaufentscheidung Dieses Unterrichtsmaterial ergänzt die Einheiten zum Thema Verkaufsgespräch " Verkaufsgespräche führen: Grundlagen der Kommunikation im Einzelhandel "; " Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen ", " Rhetorische Strategien für den Einzelhandel an Stationen erarbeiten " und " Das Verkaufsgespräch: No-Gos und wie es geht ". Das Thema "Situationen im Verkaufsgespräch" im Unterricht Im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts setzen sich Auszubildende im Einzelhandel mit vielen Aspekten eines umfangreichen Lernfelds auseinander, das den Titel "Verkaufsgespräche kundenorientiert führen" trägt. Dieses Ausbildungsmodul zielt auf die Entwicklung professioneller Kommunikationskompetenz ab und ist daher für die Berufspraxis von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Unterrichtseinheit thematisiert typische Kommunikationssituationen in den verschiedenen Phasen eines Verkaufsgesprächs in chronologischer Reihenfolge. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende kommunikationstheoretische Kenntnisse. Beispielsweise sind ihnen die spezifischen Merkmale von verbaler, nonverbaler und paraverbaler Kommunikation bekannt. Im Idealfall können die Lernenden verschiedene Frageformen zur aktiven Gesprächsgestaltung anwenden und Kundentypen aufgrund ihres Kommunikationsverhaltens kategorisieren. Vorteilhaft ist auch die Beherrschung bestimmter Strategien der Verkaufsrhetorik wie zum Beispiel die Sandwich-Methode. – Die genannten Aspekte werden in den oben genannten Unterrichtseinheiten bei Lehrer-Online thematisiert. Es empfiehlt sich, den Einstieg in das Lernfeld mit jenen Materialien zu gestalten und dieses Modul im weiteren Verlauf der Reihe einzuplanen. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit basiert auf Fallbeispielen aus dem Berufsalltag im Einzelhandel und zielt darauf ab, die Kommunikationskompetenz als Verkäuferin beziehungsweise Verkäufer in den verschiedenen Phasen eines Verkaufsgesprächs situationsbedingt zu fördern. Der Chronologie folgend beziehen sich die Arbeitsblätter 1 und 2 auf die Gesprächseröffnung und die Ermittlung des Kundenbedarfs. Die Schülerinnen und Schüler analysieren vorgegebene Formulierungen, beurteilen deren Qualität und entscheiden sich für eine sinnvolle Kommunikationsstrategie. Arbeitsblatt 3 enthält einen Ausschnitt aus der Angebotsphase eines Verkaufsgesprächs. Die Lernenden erläutern die darin erkennbaren Herausforderungen und schreiben eine Fortsetzung des Dialogs, um ein bedarfsgerechtes Angebot zu unterbreiten. Durch Arbeitsblatt 4 werden die Lernenden exemplarisch mit einer ungeschickten Preisnennung konfrontiert. Dieses Fallbeispiel optimieren sie unter Berücksichtigung des Sandwich-Prinzips. Schließlich vergleichen sie zwei Varianten zur Auslösung einer Kaufentscheidung (Arbeitsblatt 5). Methodische Analyse Die Materialien fördern die Aktivität der Lernenden in kooperativen Sozialformen. Diese bieten sich bei der intensiven Auseinandersetzung mit Fallbeispielen aus der Berufspraxis an, da sie einen effizienten Austausch über Herausforderungen und Strategien im Verkaufsgespräch ermöglichen. Auch das kreative Formulieren bei produktionsorientierten Arbeitsaufträgen wird durch die Arbeit im Team erleichtert. Für den Lernzuwachs ist die Plenumsphase am Ende von zentraler Bedeutung: In dieser findet die Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren in verschiedenen Phasen eines Verkaufsgesprächs professionell und situationsgerecht in der Rolle als Verkäuferin beziehungsweise als Verkäufer. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei den kooperativen Arbeitsformen Verantwortung für das Team-Ergebnis. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Berufliche Bildung

Rhetorische Strategien für den Einzelhandel an Stationen erarbeiten

Unterrichtseinheit

Mit diesem Unterrichtsmaterial erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler rhetorische Strategien für Verkäuferinnen und Verkäufer in Kundengesprächen. Die praxisnahen Aufgaben für das Lernen an Stationen oder auch zu Hause beziehen sich auf typische Situationen im Berufsalltag von Auszubildenden im Einzelhandel und schulen die kommunikative Kompetenz.Die Unterrichtseinheit fördert anhand von praxisnahen, aktivierenden Materialien eine professionelle Kommunikation in der Rolle einer Verkäuferin beziehungsweise eines Verkäufers im Einzelhandel: Die Schülerinnen und Schüler reflektieren über Gesprächstechniken im Umgang mit Kundinnen und Kunden und erarbeiten die Kriterien sinnvoller rhetorischer Strategien in berufsbezogenen Fallbeispielen. Das Material zum Thema Rhetorik ergänzt die Einheiten zur Führung eines Verkaufsgesprächs " Verkaufsgespräche führen: Grundlagen der Kommunikation im Einzelhandel ", " Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen " und " Phasen im Verkaufsgespräch: Gesprächseröffnung, Angebotsphase, Preisnennung und Kaufentscheidung ". Das Thema "Verkaufsrhetorik in Kundengesprächen" im Unterricht Im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts setzen sich Auszubildende im Einzelhandel mit vielen verschiedenen Aspekten des Themas "Verkaufsgespräche kundenorientiert führen" auseinander. Dieses Ausbildungsmodul zielt auf die Entwicklung professioneller Kommunikationskompetenz ab und ist daher für die Berufspraxis von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Unterrichtseinheit konfrontiert die Lernenden mit typischen Situationen in Verkaufsgesprächen, bei denen die Anwendung bestimmter rhetorischer Strategien sinnvoll ist. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende kommunikationstheoretische Kenntnisse. Beispielsweise sind ihnen die spezifischen Merkmale von verbaler, nonverbaler und paraverbaler Kommunikation bekannt. Im Idealfall können die Lernenden verschiedene Frageformen zur aktiven Gesprächsgestaltung anwenden und Kundentypen aufgrund ihres Kommunikationsverhaltens kategorisieren. Die genannten Aspekte werden in den Einheiten " Verkaufsgespräche führen: Grundlagen der Kommunikation im Einzelhandel " und " Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen " thematisiert. Es empfiehlt sich, den Einstieg in das Lernfeld mit jenen Materialien zu gestalten und das Modul "Verkaufsrhetorik in Kundengesprächen" im weiteren Verlauf der Reihe einzuplanen. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit basiert auf Fallbeispielen aus dem Berufsalltag im Einzelhandel, in denen die rhetorische Kompetenz der Verkäuferin beziehungsweise des Verkäufers gefragt ist. Die reflektierte Wahl sinnvoller rhetorischer Strategien bildet das zentrale Lernziel. Im Rahmen eines zweistündigen Stationenlernens erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand der fünf Materialien die Merkmale professioneller Gesprächstechniken für bestimmte Situationen im Umgang mit Kundinnen und Kunden. Dabei spielen der Wert eines Smalltalks als "Icebreaker" ebenso eine Rolle wie die Bedeutung einer sprachlichen Verbindung zwischen den Produktvorteilen und der Kundin beziehungsweise dem Kunden als Person. Die Lernenden erfahren, wie im Verkaufsgespräch der Kundennutzen betont werden kann, wie sie mit der "Ja-Allerdings-Methode" Kundinnen und Kunden höflich widersprechen können und lernen das Sandwich-Prinzip bei Auskünften über den Preis kennen. Methodische Analyse Für die Bearbeitung der Materialien gibt es keine zwingende Reihenfolge, daher eignen sie sich ideal für ein Stationenlernen, das zusammen mit Einstiegs- und Auswertungsphase zwei Schulstunden in Anspruch nimmt. Da die Materialien in puncto Umfang und Bearbeitungsaufwand ähnlich konzipiert sind, ist ein reibungsloser Ablauf ohne "Stau" an einzelnen Stationen gewährleistet. Statt Einzelarbeit sind an den fünf Lernstationen auch kooperative Arbeitsformen wie Partner- oder Kleingruppenarbeit denkbar; die Möglichkeit dazu sollte den Lernenden auf jeden Fall geboten werden. Für den Lernzuwachs ist die Plenumsphase am Ende von zentraler Bedeutung: In dieser findet die Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können folgende rhetorische Strategien in Kundengesprächen gezielt anzuwenden: Smalltalk als "Icebreaker", um ein Gespräch "aufzulockern". Herstellung einer "sprachlichen Verbindung" zwischen den Vorteilen eines Produkts und der Kundin beziehungsweise dem Kunden als Person. Verdeutlichung des "Kundennutzens". Formulierung eines höflichen Einwands gegen die Behauptung einer Kundin beziehungsweise eines Kunden durch die "Ja-Allerdings-Methode". Informationen über den Preis nach dem "Sandwich-Prinzip". Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei kooperativen Arbeitsformen Verantwortung für das Teamergebnis. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair.

  • Deutsch / Kommunikation
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen" zum Thema "Verkaufsgespräche kundenorientiert führen" wenden die Lernenden in Rollenspielen Gesprächsstrategien im Umgang mit Kundinnen und Kunden an, die sich durch ihr Kommunikationsverhalten unterscheiden. Sie üben die Steuerung eines Gesprächs, lernen Hilfsangebote kennen und erarbeiten Möglichkeiten zur Relativierung von Aussagen.Diese Unterrichtseinheit für die Berufsschule sowie auch die Sekundarstufen II der allgemeinbildenden Schulen fördert anhand von praxisnahen, aktivierenden Materialien eine professionelle Kommunikation in der Rolle einer Verkäuferin beziehungsweise eines Verkäufers: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten dabei die Merkmale der Kommunikation verschiedener Kundentypen. Dabei geht es zum Beispiel um mitteilsame, zurückhaltende, orientierungslose oder auch besserwisserische Kundinnen und Kunden. Diese Kategorisierung bildet die Grundlage für die reflektierte Anwendung gezielter Gesprächsstrategien im Sinne einer Kundenorientierung. Rollenspiele, in denen die Lernenden mit Kunden kommunizieren, dienen zur Einübung und Festigung. Gegebenenfalls hilft eine Aufzeichnung per Videokamera bei der Auswertung. Die Einheit lässt sich im Unterricht mit Verkaufsgespräche führen: Grundlagen der Kommunikation im Einzelhandel kombinieren und wird ergänzt durch " Rhetorische Strategien für den Einzelhandel an Stationen erarbeiten ", " Phasen im Verkaufsgespräch: Gesprächseröffnung, Angebotsphase, Preisnennung und Kaufentscheidung " und " Das Verkaufsgespräch: No-Gos und wie es geht ". Das Thema "Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen" im Unterricht Im Rahmen ihres Unterrichts in der Berufsschule setzen sich Auszubildende im Einzelhandel mit vielen verschiedenen Aspekten eines umfangreichen Lernfelds auseinander, das den Titel Verkaufsgespräche kundenorientiert führen trägt. Dieses Ausbildungsmodul zielt auf die Entwicklung professioneller Kommunikationskompetenz ab und ist daher für die Berufspraxis von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Unterrichtseinheit schafft die Grundlagen für eine gezielte Anwendung bestimmter Gesprächsstrategien, die sich am Kommunikationsverhalten von Kundinnen und Kunden orientieren. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende kommunikationstheoretische Kenntnisse. Beispielsweise sind ihnen die spezifischen Merkmale von verbaler, nonverbaler und paraverbaler Kommunikation bekannt. Im Idealfall können die Lernenden verschiedene Frageformen unterscheiden und anwenden; diese sind für eine aktive Gesprächsgestaltung von großer Bedeutung. Die genannten Aspekte werden in der Unterrichtseinheit über die Grundlagen eines Verkaufsgesprächs thematisiert. Es empfiehlt sich, mit jenen Materialien den Einstieg in das Lernfeld zu gestalten und das Thema Kommunikation mit verschiedenen Kundentypen im Anschluss zu behandeln. Didaktische Analyse In der Unterrichtseinheit werden Kundinnen und Kunden in verschiedenen Fallbeispielen aus dem Alltag im Einzelhandel aufgrund ihres Kommunikationsverhaltens kategorisiert. Das zentrale Lernziel ist die Befähigung der Lernenden zur reflektierten Anwendung gezielter Gesprächsstrategien im Umgang mit den jeweiligen Kundentypen. Deren Charakteristika werden zunächst in einer Gruppenarbeitsphase erarbeitet. Gemeinsam entwickeln die Schülerinnen und Schüler im Anschluss sinnvolle Strategien für Verkaufsgespräche mit mitteilsamen, zurückhaltenden, besserwisserischen und orientierungslosen Kundinnen und Kunden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse setzen sie sich exemplarisch mit weiteren Kommunikationssituationen im Einzelhandel auseinander und erarbeiten eigenständig Rollenspiele, die einen professionellen Umgang mit bestimmten Kundentypen demonstrieren. Methodische Analyse Die Materialien fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab: Bei der Erarbeitung der Kommunikationsmerkmale von vier verschiedenen Kundentypen erweist sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit als besonders effizient. In den Gruppen können dann auf der Grundlage eines intensiven Austauschs sinnvolle Gesprächsstrategien für den Umgang mit den jeweiligen Kundentypen entwickelt werden. Zur Einübung und Festigung durch weitere vorgegebene Fallbeispiele und kreativ gestaltete Rollenspiele eignet sich die Kooperation in Zweier-Teams. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kategorisieren verschiedene Kundentypen aufgrund ihres Kommunikationsverhaltens. wenden in Verkaufsgesprächen mit den jeweiligen Kundentypen sinnvolle Strategien an. üben die Steuerung eines Gesprächs mit mitteilsamen Kundinnen und Kunden durch Fragen. lernen konkrete Hilfsangebote an zurückhaltende Kundinnen und Kunden sowie Möglichkeiten zur Relativierung der Aussagen besserwisserischer Kundinnen und Kunden kennen, ohne direkt zu widersprechen. erarbeiten gezielte Entscheidungsvorschläge für orientierungslose Kundinnen und Kunden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Rollenspiele gegebenenfalls per Videokamera auf. nutzen gegebenenfalls die Videoaufzeichnungen zur Auswertung der Rollenspiele. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum, teils in Form eines Rollenspiels.

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  • Berufliche Bildung

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