Unterrichtsmaterialien → Orga und Bürowirtschaft Berufsbildung

Tipp der Redaktion

Controlling

In dieser Unterrichtseinheit erfassen die Lernenden die Aufgaben des Controllings sowie des Produktionscontrollings in einem Betrieb.

Tipp der Redaktion

Entlohnungsformen

In dieser Unterrichtseinheit berechnen die Lernenden Akkordlöhne und erarbeiten den Unterschied zwischen Stückgeld- und Stückzeitakkord.

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Quantitativer und qualitativer Angebotsvergleich

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Quantitativer und qualitativer Angebotsvergleich" werden betriebswirtschaftliche Inhalte und Inhalte aus dem Fach Rechnungswesen (Bezugskalkulation) unter Einsatz des Computerprogramms Excel aus bürowirtschaftlicher Sicht bearbeitet.Aus unterschiedlichen Angeboten das kostengünstigste herauszufiltern, gehört zu den Grundfertigkeiten kaufmännischen Handelns. Neben der rein mathematischen Auswahl darf jedoch die qualitative Analyse eines Angebots nicht zu kurz kommen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.Die BÜMÖ GmbH plant, die Einkaufsabteilung mit neuen Computern auszustatten. Vor dem Hintergrund dieser praxisnahen Ausgangssituation treffen die Lernenden eine begründete Entscheidung. Die Schülerinnen und Schüler planen ihre Vorgehensweise und bereiten die realistisch gestalteten Materialien zunächst rechnergestützt in Form eines quantitativen Angebotsvergleichs auf. Das Unterrichtsergebnis bildet die Grundlage für eine weitere Unterrichtsstunde, in der zur genaueren Entscheidungsfindung qualitative Aspekte berücksichtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine begründete Entscheidung für ein Angebot treffen, indem sie quantitative und qualitative Aspekte bei der Auswahl heranziehen. erweitern ihre Fähigkeit, aus Textmaterial relevante Informationen herauszufiltern. übertragen die Textinformationen in die Eingabe- und Bearbeitungsfelder einer Tabelle. ermitteln den Bezugspreis für die gegebenen Angebote der Lieferanten anhand des Kalkulationsschemas. lernen zwischen wichtigen und unwichtigen Kriterien zu differenzieren und die Gewichtung in der Nutzwertanalyse vorzunehmen. erkennen den Vorteil, den der Einsatz von Tabellenkalkulationsprogrammen bietet.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Übungsfirmen im Unterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt die Arbeit mit Übungsfirmen an beruflichen Schulen vor. In einer Übungsfirma werden Geschäftsprozesse realitätsnah simuliert.Ziel der Übungsfirmenarbeit ist eine stärkere Verbindung zwischen Theorie und Praxis, um die berufliche Handlungskompetenz von Auszubildenden zu stärken. In vollzeitschulischen Bildungsgängen kann die Übungsfirma einen betrieblichen Lernort zwar nicht ganz ersetzen, doch der Unterricht bekommt eine praxisnahe Qualität. Unterrichtsorganisation Die Arbeit in einer Übungsfirma findet als eigenständiges Unterrichtsfach statt. In Gruppenteilung arbeiten die Schülerinnen und Schüler zwischen vier und sieben Stunden wöchentlich in der Übungsfirma. In der Übungsfirma führen die Schülerinnen und Schüler alle anfallenden Tätigkeiten innerhalb einer Abteilung aus, wie zum Beispiel die Auftragsabwicklung oder das Erstellen von Gehaltsabrechnungen bis hin zum Führen von Telefongesprächen und das Präsentieren der eigenen Übungsfirma. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erkennen und Verstehen von betrieblichen Prozessen und abteilungsübergreifenden Prozessketten. Daneben dient die Übungsfirma als Lernort für kaufmännisches Denken, betriebswirtschaftliche Analysen, Entscheidungen und Reflexionen. Das Handlungsumfeld der Übungsfirma bildet mit seinen beispielhaften Problemstellungen und betrieblichen Prozessen die Grundlage für die anderen Unterrichtsfächer. Der Einsatz einer integrierten Unternehmenssoftware ist in allen Abteilungen der Übungsfirma verpflichtend. Routinetätigkeiten können damit rationalisiert und betriebliche Prozesse transparent gemacht werden. Einrichtung einer Übungsfirma Im Übungsfirmenring sind bundesweit und international viele Übungsfirmen zu einer Art "Makroökonomie" zusammengeschlossen. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings in Essen oder auch die Übungsfirmenzentrale der bayerischen Wirtschaftsschulen stellt den Übungsfirmen eine Fülle von Dienstleistungen bereit, um das Marktgeschehen so realistisch wie möglich zu gestalten. Ämter und Behörden wie Arbeitsamt, Finanzamt und Krankenkassen ermöglichen einen realistischen Umgang mit Meldungen und Erklärungen. Eine Bank dient zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen den Übungsfirmen. Ein umfangreiches Telekommunikationsnetz bietet neben der schnelleren Geschäftsabwicklung die Möglichkeit, moderne Technik im Einsatz zu erproben und anzuwenden. Übungsfirmen in Baden-Württemberg Baden-Württemberg übernimmt eine Vorreiterrolle beim systematischen Aufbau der Übungsfirmen an berufsbildenden Schulen. Seit dem Schuljahr 1998/1999 werden an Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg Übungsfirmen eingerichtet. Inzwischen gibt es an über 70 Schulstandorten Übungsfirmen, die aus Mitteln der Zukunftsoffensive Baden-Württemberg bezuschusst wurden. Die Übungsfirmen sind als moderne Großraumbüros ausgestattet: Dort hat jeder Schüler und jede Schülerin einen eigenen vernetzten PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang. Außerdem steht eine komplette Büroinfrastruktur mit moderner Kommunikationstechnik, zum Beispiel Telefonanlage mit interner Gesprächsvermittlung, Kopier- und Faxgeräte zur Verfügung. Schulversuche Die meisten Übungsfirmen arbeiten im Rahmen des Schulversuchs Kaufmännisches Berufskolleg mit Übungsfirma und eines Schulversuchs an der kaufmännischen Berufsfachschule. Daneben werden Übungsfirmen auch für Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule und an haus- und landwirtschaftlichen Schulen (im Berufskolleg Pflege II) und an gewerblichen Schulen aufgebaut. Deutscher Übungsfirmenring Alle Übungsfirmen in Baden-Württemberg sind an den Deutschen Übungsfirmenring angeschlossen. Damit sind nicht nur Geschäftsbeziehungen unter den baden-württembergischen Übungsfirmen möglich, sondern auch zu mehr als 2.500 Übungsfirmen weltweit. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings koordiniert die Geschäfte und bietet zusätzlich notwenige Dienstleistungen, zum Beispiel eine Bank, ein Finanzamt, mehrere Krankenkassen und ein Zollamt an. Patenfirmen Jede Übungsfirma arbeitet mit einer oder mehreren Patenfirmen aus der jeweiligen Region zusammen. Die Übungsfirmen orientieren sich bei ihrer Arbeit an den Produkten und den Abläufen in ihren Patenfirmen. Die Patenfirmen unterstützen zusätzlich mit Produkt- oder Verkaufsschulungen, bieten die Möglichkeit zu Betriebsbesichtigungen und unterstützen die Übungsfirmen mit Produktmustern und bei der Ausstattung von Messeständen für den Besuch von Übungsfirmenmessen.

  • Orga und Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaftsinformatik / Wirtschaftslehre
  • Primarstufe

Unterrichtmaterial zum Thema Mobiles Arbeiten

Unterrichtseinheit

Diese Lerneinheit soll Berufanfängerinnen und -anfängern die Risiken des mobilen Arbeitens und Kommunizierens nahelegen und sie zu einem dosierten Umgang mit mobilen Geräten animieren.Ohne Notebook, Tablet und Smartphone geht nichts mehr - nicht nur privat, sondern auch in vielen Berufen. Doch spiegelnde, kleine Bildschirme, winzige Tastaturen und verkrampfte Körperhaltungen machen das Arbeiten schwer, ganz zu schweigen vom Stressfaktor der ständigen Erreichbarkeit.Ziel dieser Lerneinheit ist es, gerade Berufseinsteigerinnen und -einsteigern für die gesundheitlichen Aspekte des mobilen Arbeitens und Kommunizierens zu sensibilisieren und ihnen nahe zu legen, das tägliche Quantum mobiler Arbeit sinnvoll zu dosieren. Dieses Thema holt die jungen Leute in ihrer eigenen Lebenswelt ab und ist auch bezüglich der oft stundenlangen privaten und zunehmend auch schulischen Nutzung mobiler Geräte sinnvoll. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren am eigenen Verhalten die intensive Nutzung von mobilen Endgeräten wie Smartphone, Tablet und Notebook. begreifen, dass das Arbeiten mit mobilen Endgeräten unter ergonomischen Gesichtspunkten Nachteile hat. stellen einen Zusammenhang zwischen mobiler Arbeit und etwaigen gesundheitlichen Beschwerden her. erfahren, warum es sinnvoll ist, die Nutzung mobiler Endgeräte zeitlich zu begrenzen und konsequent für Ausgleich zu sorgen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet. gestalten eine Fotocollage. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und bearbeiten Aufgaben in der Gruppe und stärken damit ihre Teamkompetenz. achten auf eine rücksichtsvolle Kommunikation untereinander.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Berufliche Bildung

Aufbauorganisation

Unterrichtseinheit

Die Lernenden versetzen sich in dieser Unterrichtseinheit in die Lage von gleichaltrigen Jungunternehmern und lösen die vielfältigen organisatorischen Aufgaben eines IT-Startups. Da das Unternehmen im Verlauf der Unterrichtsreihe expandiert, werden sie immer wieder vor neue Aufgaben gestellt, die ihr organisatorisches Geschick erfordern.Diese Einheit eignet sich vor allem für den Unterricht in den Fächern Informationswirtschaft, Informatik, Wirtschafts- und Rechtslehre sowie Verwaltungsorganisation in der Höheren Handelsschule, dem Wirtschaftsgymnasium oder in kaufmännischen Berufsschulklassen. Die Lernenden werden damit konfrontiert, dass guter Wille, Engagement und ein unerschütterliches Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, um erfolgreich ein Unternehmen zu gründen. Ein solches Unterfangen muss auch gut durchdacht und organisiert sein. Deshalb machen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den fiktiven Akteuren dieser Unterrichtsreihe auf den Weg, die vielfältigen organisatorischen Hürden eines Startups zu nehmen. Dabei beschäftigen sie sich zunächst damit, was Organisation überhaupt ist, und ob betriebliche Regelungen immer starr sein müssen. Anschließend ermitteln sie im Rahmen der Aufgabenanalyse das Sachziel ihrer Unternehmung. Dieses Sachziel zerlegen sie dann in Haupt-, Teil- und Einzelaufgaben. In der darauf folgenden Aufgabensynthese bilden sie dann Stellen, denen sie die Einzelaufgaben zuordnen. Ergänzend beschäftigen sie sich mit dem Phänomen der informellen Organisation. Nach einem fünfjährigen Zeitsprung zeigt sich, dass die anfänglichen organisatorischen Bemühungen gefruchtet haben. Das Unternehmen ist gewachsen. Und damit ergeben sich neue organisatorische Probleme, die die Lernenden lösen müssen.Die Grundlagen der klassischen Organisationslehre erscheinen Lernenden häufig als zu komplex und lebensfremd. Deshalb wird ihnen in dieser Unterrichtsreihe die Möglichkeit geboten, sich in die Lage von gleichaltrigen Jungunternehmern zu versetzen und an deren Problemen schrittweise die Notwendigkeit und den Nutzen von Organisation zu erkennen sowie das neu erworbene Wissen situationsgerecht anzuwenden. Dies erleichtert den Schülerinnen und Schülern die Akzeptanz dieses Inhalts und motiviert sie, sich diesen eher trockenen Stoff anzueignen. Die Unterrichtseinheit enthält eine klare strukturelle Gliederung des Themas und folgt einer inhaltlichen Progression. Ein konkreter Zeitplan wird nicht vorgegeben. Aus unterrichtsökonomischen Gründen ist es sinnvoll, die Reihe so zu strukturieren, dass die Lernenden die teilweise umfangreichen Leseaufträge zu Hause erledigen können. Weiterhin ist es unumgänglich, dass sich die Schülerinnen und Schüler die Fachtermini aneignen. Dabei macht es – wie auch in anderen Bereichen der Wirtschaftswissenschaft – keinen Sinn, die teilweise recht umfangreichen Definitionen stoisch auswendig zu lernen. Sinnvoller ist es, die Lernenden anzuhalten, die erarbeiteten Inhalte mit eigenen Worten zusammenzufassen und in Form eines Wissensspeichers oder einer Definitionssammlung zu sichern. Diese Arbeit sollte die Hausaufgabe ergänzen und muss erfahrungsgemäß regelmäßig überprüft werden.Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr analytisches Denken. erarbeiten sich anspruchsvolle Inhalte selbstständig. erarbeiten sich Aufgaben, Elemente und Prinzipien der Aufbauorganisation. kennen Organisationstypen. entscheiden sich begründet für geeignete Alternativen zum betrachteten Unternehmen.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Berufliche Bildung

Erstellung eines Geschäftsbriefes

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtsstunde zum Thema "Erstellung eines Geschäftsbriefes" erlernen die Schülerinnen und Schüler das Verfassen eines Geschäftsbriefes am Computer. Diese Tätigkeit zählt zu den alltäglichen Arbeiten von Büroangestellten und vielen anderen Berufsgruppen.Für Auszubildende in kaufmännischen Berufen stellt das Verfassen eines Geschäftsbriefes die Grundlage der täglichen Arbeit dar. Die folgende Einheit ist somit ein Klassiker für den Unterricht an beruflichen Schulen. Die Erstellung eines solchen Dokuments im Unterricht geht einher mit der Vermittlung und Vertiefung von Kenntnissen zur Textverarbeitung. Die Unterrichtseinheit knüpft an die Unterschiede zum Privatbrief an und behandelt die Normierung und Standardisierung von geschäftlichem Briefverkehr.Die Erstellung von Geschäftsbriefen mit einem Textverarbeitungsprogramm stellt eine Anforderung in allen kaufmännischen Berufen dar. Es gibt hier Berührungspunkte zum Fach Bürowirtschaft. Die Stunde bezieht sich auf ein Beispiel der fiktiven Bürodesign GmbH. Unterrichtsablauf zur Erstellung eines Geschäftsbriefes Der Ablauf der Unterrichtsstunde mit dem Einsatz der Materialien wird hier detailliert erläutert. Die Schülerinnen und Schüler können die Unterschiede zwischen einem Privatbrief und einem Geschäftsbrief benennen. können ein Muster für einen Geschäftsbrief nach DIN 676 Form A in MS Word erstellen. können Informationen auf dem Arbeitsblatt selbstständig anwenden und die Ergebnisse vor der Klasse präsentieren und erklären. unterstützen sich gegenseitig und erarbeiten gemeinsam die Unterschiede eines Geschäftsbriefes und Privatbriefes. Die Stunde beginnt mit einer Power-Point-Folie zum Einstieg. Auf diese Weise soll die Aufmerksamkeit der Lernenden auf den Unterrichtsgegenstand fokussiert werden. Mithilfe der Situationsbeschreibung werden die Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise an das Thema herangeführt. In der nächsten Unterrichtsphase der Problematisierung sollen die Lernenden überlegen, welche zusätzlichen Angaben ein Geschäftsbrief enthalten muss. Die Ergebnisse sollen von ihnen auf einem Flip-Chart Bogen festgehalten werden. Auf diese Weise sind sie gefordert, aktiv am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen und sich mit dem Thema der Stunde vertraut zu machen. Angaben zur DIN 676 werden von der Lehrkraft ergänzt. Ablauf Jede(r) Lernende erhält das gleiche Informationsblatt, indem alle notwendigen Arbeitschritte zur Erstellung eines Musterbriefes aufgeführt werden. Da die Bearbeitung des kompletten Arbeitsblattes zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, erhält eine Hälfte der Lerngruppe die Aufgabe, einen Briefkopf mit Kommunikationszeile zu erstellen, während die andere Hälfte den Aufbau der Fußzeile bearbeitet. Die Erarbeitung findet jeweils in Einzelarbeit statt. Da das Informationsblatt die notwendigen Arbeitschritte in leicht verständlicher Sprache wiedergibt, ist die Sozialform der Einzelarbeit angemessen, um zu gewährleisten, dass jede(r) Lernende in der Lage ist, die Erstellung in MS-Word vorzunehmen. Sachanalyse Die DIN 676 gibt Maßangaben für die formal korrekte Aufteilung von Geschäftsbriefen. Der Geschäftsbrief nach DIN 676 wird in Form A und B unterschieden. Die Formen unterscheiden sich darin, dass das Firmenlogo in Form A eine Größe von 27 mm hat, während in Form B 45 mm für das Firmenlogo vorgesehen sind. Geschäftsbriefe unterscheiden sich darüber hinaus in ihrer Form hinsichtlich einer Kommunikationszeile beziehungsweise eines Informationsblocks. Angewendet werden muss hier zusätzlich die DIN 5008, die Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung vorgibt (Satzzeichen, Zahlengliederungen, Rechenzeichen etc.). Je ein Schüler oder Schülerin aus der jeweiligen Gruppe präsentiert die Arbeitsergebnisse. Danach erhalten die Lernenden einen vollständigen Muster-Geschäftsbrief. Hier soll handschriftlich festgehalten werden, auf welche Weise die einzelnen Komponenten des Geschäftsbriefes in MS-Word erstellt werden, und in welcher Brief-Zeile sie zu stehen haben. Zusätzlich wird eine OHP Folie projiziert, um die Arbeitsschritte im Plenum festzuhalten und einzutragen. Auch wenn die Lernenden nur einen Teil des Geschäftsbriefes selbst in MS-Word erstellt haben, so sind sie doch durch die Anlage der Tabelle zur Transferleistung fähig, was den jeweils anderen Teil angeht. Als Hausaufgabe könnte der Brief von den Schülerinnen und Schülern vervollständigt werden.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Gründung einer Übungsfirma

Fachartikel

Dieser Artikel gibt Lehrkräften an beruflichen Schulen wertvolle Tipps und Anleitungen für die Gründung einer Übungsfirma.Als Lehrkraft ohne betriebliche Vorerfahrung eine schulische Übungsfirma zu gründen stellt eine organisatorische und pädagogische Herausforderung dar. Indem Schülerinnen und Schüler in die Gründungsphase einbezogen werden, können sie von Anfang an in der Übungsfirma viel lernen. Am zweijährigen Berufskolleg für Gesundheit und Pflege an der Elisabeth-Selbert-Schule in Karlsruhe gibt es seit 2004 eine Übungsfirma. Um diese einrichten zu können, bedurfte es zahlreicher Vorbereitungen. Die wichtigsten konzeptionellen Schritte und Vorüberlegungen stellt Ihnen in diesem Artikel eine der Leiterinnen der Übungsfirma vor. Informationsphase Zu Beginn des Schuljahres 2004/2005 wurden die Schülerinnen und Schüler über das Vorhaben, eine schuleigene Übungsfirma einzurichten, informiert. Dabei wurde ihnen zunächst erläutert, was sie sich unter der Üfa vorzustellen haben. Was ist eine Übungsfirma? Eine Übungsfirma ist eine fiktive Firma, die aber wie ein reales Unternehmen agiert. Waren und Geld sind fiktiv vorhanden, alle kaufmännischen Tätigkeiten werden tatsächlich durchgeführt. Die Übungsfirma steht wie ein echtes kaufmännisches Unternehmen in ständiger Geschäftsverbindung mit anderen Übungsfirmen. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings (ZÜF) übernimmt Dienstleistungen von Ämtern und Behörden wie Krankenkassen, Arbeitsamt sowie Finanzamt. Zudem simuliert die ZÜF auch die Aufgaben einer Bankfiliale. Aufgaben innerhalb der Übungsfirma Innerhalb der Übungsfirma fallen Verwaltungsaufgaben wie Gehaltsabrechnung, Finanzverwaltung und Buchhaltung an, aber auch das Erstellen und Interpretieren von Umsatzstatistiken gehören dazu. Nicht zuletzt sind betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Die Kundinnen und Kunden Jede Übungsfirma steht in Verbindung mit anderen Übungsfirmen. Die Mitarbeiterinnen und Miterabeiter dieser Übungsfirmen bilden die Kundschaft. Die Zusammenarbeit dieser Übungsfirmen wird durch die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings koordiniert. Computer und Internet Die Arbeit in der Übungsfirma findet zu großen Teilen am Rechner statt. Wie in einem modernen Betrieb wird ein Teil der Korrespondenz per E-Mail geführt, auf den Homepages der Firmen wird nach geeigneten Produkten recherchiert und für Textverarbeitung, Buchhaltung und Warenwirtschaft gibt es die passende Software. Übungsfirmen im Unterricht Nachdem die Rahmenbedingungen und das Funktionieren einer Übungsfirma den Schülerinnen und Schülern erläutert wurden, besuchten wir eine bestehende Übungsfirma an einer anderen Schule und gewannen einen lebendigen Eindruck von der Arbeit, aber auch von einigen Schwierigkeiten bei der Übungsfirmenarbeit. Dann begann unsere intensive Vorbereitungsphase. Produktfindung Eine der wichtigsten Vorüberlegung betrifft das Produkt, das die Übungsfirma verkaufen soll. Suche nach einer Patenfirma Passend zu den ausgewählten Produkten suchten wir uns eine Patenfirma, die in der Realität das herstellt, was wir virtuell vertreiben möchten. Öffentlichkeitsarbeit Die möglichst professionelle öffentliche Darstellung der Übungsfirma stellt ein wichtiges Aufgabenfeld dar. Organisation Die interne Organisation der Übungsfirma bestimmt langfristig den Unterrichtsablauf und die Aufgabenverteilung. Fazit: Übungsfirmen an beruflichen Schulen Beteiligte Unterrichtsfächer Den Schülerinnen und Schülern stehen vier Wochenstunden in der Übungsfirma zur Verfügung. Theoretische Grundlagen werden zusätzlich im Unterrichtsfach "Wirtschaft und Recht" in vier Wochenstunden vermittelt. Zudem hat die Klasse das Fach "Organisation und Führung". Viel Stoff in kurzer Zeit Zu Beginn des Schuljahres sind bei den Schülerinnen und Schülern keinerlei Vorkenntnisse in Buchführung und Kosten-/Leistungsrechnung vorhanden. Gegen Ende des Schuljahres findet aber eine zentrale Prüfung statt, in der alle oben genannten Fächer abgeprüft werden. Bedingt durch Prüfungszeit und Schulferien ergibt sich in der Summe lediglich eine Unterrichtszeit von 28 Wochen. Somit muss innerhalb einer relativ kurzen Zeit sehr viel Stoff vermittelt werden. Für die Anwendung des Erlernten im Rahmen der Übungsfirmentätigkeit bleibt wenig Zeit. Anforderungen an die Lehrkräfte Die in der Übungsfirma des BKP II unterrichtenden Lehrkräfte haben im ersten Jahr der Üfa-Arbeit in der Regel keinerlei Vorerfahrung mit betrieblichen Abläufen. Die Anforderungen in Bezug auf Organisation, Delegation, Beratung, Konfliktlösung und Geschäftsführung sind nicht unerheblich. Nicht zuletzt wird auch der Umgang mit einer integrierten Unternehmens-Software wie zum Beispiel Navision von Microsoft erforderlich. Innerhalb der knappen Unterrichtszeit müssen sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler im Umgang mit der Software geschult werden. Außerdem muss - nach unseren Erfahrungen - in der Gründungsphase mit technischen Problemen gerechnet werden. Zusatzinformationen Sehr empfehlenswert ist die Handreichung "Materialien zum Aufbau und Betrieb einer Übungsfirma" H-01/27 vom Landesinstitut für Schulentwicklung in Baden-Württemberg.

  • Orga und Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaftsinformatik / Wirtschaftslehre
  • Primarstufe

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Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter Orga und Bürowirtschaft

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