Unterrichtsmaterialien → Religion / Ethik Sekundarstufen

Tipp der Redaktion

Mahatma Gandhi

Mohandas Gandhi wäre am zweiten Oktober 2019 150 Jahre alt geworden. Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit seinem Leben und Wirken.

Tipp der Redaktion

Ängste von Jugendlichen

Welche Zukunftsängste verspüren die Jugendlichen heute? Mit diesem Material formulieren und vergleichen die Lernenden ihre persönlichen Ängste mit denen früherer Generationen.

  • Schulstufe 2
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Lokale Agenda 2030: Wassermangel in Deutschland?

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Lokale Agenda 2030: Wassermangel in Deutschland" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit der Agenda 2030 und den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, sondern setzen sie im Rahmen eines Mini-Projektes auch in konkrete Handlungsempfehlungen zu einem Ziel um.Diese Unterrichtseinheit will den Lernenden nicht nur die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vermitteln, sondern sie auch dazu anleiten, diese praxisnah zu reflektieren und in ihrer konkreten Lebenswirklichkeit anzuwenden. Wissen wird damit zum Verstehen und Handeln. Genau dies ist die Intention der Agenda 2030 . Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten ihre Vorschläge und Ideen selbstständig und arbeitsteilig. Die Unterrichtseinheit könnte komplett im Fernunterricht durchgeführt werden, ist aber im Präsenzunterricht sicherlich eindrücklicher und wirkungsvoller. Das Thema "Agenda 2030" im Unterricht Nachhaltigkeit wird das gesellschaftliche und politische Leitthema der nächsten Jahrzehnte sein. Nur, wenn es gelingt, den fortschreitenden Klimawandel durch eine Verringerung der Eingriffe in die Umwelt noch abzumildern, wird die Menschheit ihre existenzielle Bedrohung noch abwenden können. Nicht nur Jugendliche fordern deshalb weltweit eine Veränderung von Produktion und Konsum, selbst große Unternehmen und internationale Investierende haben diese Notwendigkeit inzwischen erkannt. Die Vereinten Nationen haben in ihrer Agenda 2030 nun 17 Ziele formuliert, auf die alle Staaten, alle Unternehmen und alle Menschen auf dieser Erde hinarbeiten sollten, um das Überleben der Menschheit und gesellschaftlichen Fortschritt sicherzustellen. Die vorliegende Unterrichtseinheit lässt die Schülerinnen und Schüler Teil dieser weltweiten Bewegung werden und fordert von ihnen, für ihre Region und ihr Land ganz konkrete Vorschläge zu machen, wie eines der UN-Nachhaltigkeitsziele, die Versorgung mit sauberem und bezahlbarem Trinkwasser, sichergestellt werden kann. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit ist als Mini-Projekt gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich selbstständig und eigenverantwortlich mit den Problemen Klimawandel und mögliche Wasserknappheit auseinander und kommen gemeinsam zu Lösungsvorschlägen, die dann öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Da der zeitliche Aufwand nicht zu groß werden soll, sind Projektziel, Arbeitsgruppen und Projektablauf bereits vorgegeben. Auch auf die klassische Projektstruktur mit einer Leitungs- beziehungsweise Steuergruppe sollte verzichtet werden. Diese kann problemlos durch tägliche Meilensteinsitzungen ersetzt werden, auf denen die Gesamtgruppe alle relevanten Entscheidungen gemeinsam trifft. Das fördert zudem die Identifikation mit dem Projekt. Die Unterrichtseinheit erfüllt damit aktuelle didaktische und methodische Wunschvorstellungen beziehungsweise Ansprüche: Eigenständigkeit, Handlungsorientierung, Meinungsbildung, sinnvoller Medieneinsatz und gesellschaftliche Relevanz. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann zu 100 Prozent online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fernunterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Selbst, wenn die Unterrichtseinheit ausschließlich im Präsenzunterricht stattfinden soll, kann sie nur effektiv und zeitnah durchgeführt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler durchgängig digital arbeiten. Alle Arbeitsergebnisse (Lösungsvorschläge der Arbeitsgruppen, Dokumentation der Meilensteinbeschlüsse, Grafiken, Fotos, Texte und Links für die Abschlusspräsentation, Endfassung der Präsentation, Passwörter für die Social Media-Kanäle) müssen allen Projektteilnehmenden in Dateiform in einem gemeinsamen Netzlaufwerk zur Verfügung stehen und von allen verwendet und bearbeitet werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und erläutern die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Agenda 2030. wissen um den Zusammenhang von Klimaveränderung und Trinkwasservorkommen. stellen konkrete, praktisch umsetzbare Nachhaltigkeitsschritte zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in Deutschland vor und begründen diese. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. werten Diagramme aus. entnehmen Texten Informationen. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken und posten ihre Projektergebnisse in sozialen Netzwerken. führen eine Online-Präsentation ihrer Vorschläge mittels Videokonferenz durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe und tragen Meinungsverschiedenheiten in der Gruppe aus. arbeiten kollaborativ und zielführend an einem gemeinsamen medialen Endprodukt.

  • Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe II

Changemakers: Protest und junges Engagement in der Schule

Fachartikel

Junge Menschen engagieren sich weltweit immer stärker gegen ökologische und soziale Missstände. Viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer greifen ihre vehemente Globalisierungskritik auf, um im Wirkungskreis Schule gemeinsam mit ihnen Lösungen und neue Wege in eine nachhaltige Zukunft zu finden.Keine andere zeitgenössische Persönlichkeit verkörpert junges Engagement so stark wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Weltweit steht die junge Frau als prominenteste Symbolfigur für kompromisslosen und unbeugsamen Widerstand gegen korrupten und destruktiven Machtmissbrauch. Kernposition Thunbergs ist, dass die Politik viel zu wenig für den Klimaschutz, aber auch Klimagerechtigkeit tue und damit unverantwortlich handle, insbesondere gegenüber jungen Menschen. Dies machte im Jahr 2017 die damals 16-Jährige in ihrer kurzen, mutigen und emotionalen Rede vor den Vereinten Nationen (UN) der Weltgemeinschaft, dem anwesenden Publikum und den politischen Delegierten aus aller Welt unmissverständlich klar. Ihre Botschaft lautete: Die jahrzehntelange menschen- und umweltfeindliche Politik der westlichen Welt habe eine gesicherte Existenz- und Überlebensgrundlage für die folgenden Generationen drastisch minimiert. Thunbergs Brandrede vor der etablierten Politikergarde macht deutlich: In Zukunft wird die junge Generation mitmischen, um weiteren Schaden für die Weltgemeinschaft abzuwenden. Widerstand ist das Gebot der Stunde Die Popularität und Akzeptanz von Greta Thunbergs schonungsloser Globalisierungskritik gipfelte weltweit in der engagierten Fridays For Future-Bewegung , der sich nicht nur Kinder und Jugendliche anschlossen. Millionen von Menschen in aller Welt gingen und gehen immer noch auf die Straße, um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit lautstark einzufordern. Dabei wird deutlich, dass neben ökologischen auch zunehmend soziale und gesellschaftliche Missstände angeprangert werden. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die weltweite Black Lives Matter-Bewegung , in der das kämpferische Aufbegehren junger Menschen gegen Rassismus und Diskriminierung im Zentrum steht. Ein "Nobelpreis" für junge Changemakers Der International Children’s Peace Prize, der Internationale Kinder-Friedenspreis wird seit 2005 jährlich von der niederländischen KidsRights-Stiftung an 12- bis 18-jährige Kinderrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt verliehen. Die feierliche Verleihung der renommierten Auszeichnung unterstreicht die große Bedeutung von Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung globaler Missstände und Herausforderungen. Die Stiftung, eine international agierende Organisation zur Durchsetzung von Kinderrechten, hat das große Potenzial, das in Kindern und Jugendlichen steckt, erkannt und fördert das beeindruckende Engagement junger Menschen mit Geld, Know-how und Empowerment. Zudem bietet sie den Gewinnerinnen und Gewinnern aus aller Welt die Möglichkeit, ihr eindrucksvolles und mutiges Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf internationalem Parkett zu promoten. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich weltweit in ihren Heimatländern vorbildhaft, öffentlichkeitswirksam und erfolgreich für die Rechte von stark gefährdeten jungen Menschen eingesetzt. Damit haben sie die schwierige Lebenssituation vieler Kinder und Jugendlicher stark verbessert. Sie selbst und ihre Familien stammen meist aus benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Mit dem Preisgeld ermöglicht die KidsRights Stiftung den Mutmachenden die Weiterführung ihrer engagierten Projektarbeit. Zu den mittlerweile 16 Gewinnerinnen zählt auch Greta Thunberg, die zusammen mit der Kamerunerin Divina Maloum im Jahr 2019 den International Children’s Peace Prize erhielt. Sie alle sind Vorbilder für ihre Generation und machen dieser mit ihrem Engagement Mut: Geht auf die Barrikaden, wenn es sein muss! Teachers For Future Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich unbestritten und in seinen Folgen für die Menschheit unvergleichlich. Es bleiben nur wenige Jahre, um radikale Veränderungen und politische Maßnahmen für tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Veränderungen durchzusetzen. Die Schule muss diese nationalen und globalen Herausforderungen aufgreifen und an den notwendigen Veränderungen teilhaben. Viele engagierte Lehrkräfte haben die alarmierenden Zeitzeichen erkannt und sich zu der bundesweiten Vereinigung Teachers For Future Germany zusammengeschlossen. Sie nutzen Schule als Wirkungsraum für engagierten Unterricht und sind damit Teil der weltweiten Protestbewegung von Lehrerinnen und Lehrern, Pädagoginnen und Pädagogen und anderen schulischen Mitarbeitenden, die in Bildungsinstitutionen nachhaltige Alternativen zur Zukunftsgestaltung vermitteln wollen. In diesem Prozess kommt der Einsicht und Bereitschaft, auf globaler Ebene zusammenzuarbeiten, voneinander und miteinander zu lernen, und das generationsübergreifend, eine zentrale Bedeutung zu. Lehrkräfte sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen und mit ihrem Engagement zeigen: Wir handeln. Sei dabei! Unterrichtsideen für die globale Revolte Die österreichische Teachers For Future -Sektion hat umfangreiches Material zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf Ihrer Homepage gelistet. Im Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung finden Pädagoginnen und Pädagogen zahlreiche Anregungen für die Unterrichtspraxis. Das Portal "Globales Lernen" bietet vielfältige Materialien, die nachhaltige, ökologische, diversitätsbewusste und rassismuskritische Bildungsarbeit ermöglichen. Wählen Sie zu Ihrer thematischen Schwerpunktsetzung insbesondere Material aus, das Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern einen Perspektivwechsel ermöglicht und dazu beiträgt, andere Lebensrealitäten und Kulturen zu erschließen. Das "Eine Welt Netz" vermittelt bundesweit externe Bildungsreferentinnen und -referenten, die mit ihrer Expertise und interkulturellen Erfahrungen in die Schulen kommen. Changemaker als Vorbilder und Mutmachende Die Auseinandersetzung mit der Klimakrise und anderen globalen Herausforderungen kann für Kinder und Jugendliche belastend sein. Daher ist es wichtig, ihnen positive Lösungsansätze und Vorbilder zu vermitteln. Anschauliche und erfolgreiche Beispiele aus aller Welt machen deutlich, dass konsequenter Widerstand gegen ökologische und soziale Missstände zielführend sein kann. Insbesondere Peergroup-Vorbilder, wie zum Beispiel die mutigen Gewinnerinnen und Gewinner des International Children’s Peace Prize, können junge Menschen zum eigenen Engagement inspirieren und sie dazu ermutigen, es ihnen gleichzutun. Die beeindruckenden Beispiele der jungen Aktivistinnen und Aktivisten zeigen ihnen aber auch, dass gesellschaftliche Veränderungen nur mit Ausdauer, Willensstärke und Zuversicht erzielt werden können. Ganz entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen engagierten Menschen, um die Welt besser zu machen. Mit ihrem Aufbegehren gegen die Mächtigen dieser Welt machen die jungen Changemaker eins klar: "Change is coming whether you like it or not" (Greta Thunberg). Weiterführende Literatur Ikink, Inge (2014). Changemakers. The 10 International Children’s Peace Prize Winners tell their remarkable stories . Lijnden: KidsRights. Gianella, Valentina und Marazzi, Manuela (2019). Mein Name ist Greta. Das Manifest einer neuen Generation. Zürich: Midas.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Wirtschaft

Profitgier oder Gemeinsinn – Sollte ein Impfstoff kostenlos sein?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Impfstoff-Verteilung" konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit einer aktuellen und höchst strittigen Frage, die letztlich die Basis unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und die Frage unserer Wirtschaftsordnung berührt.Da es bis heute keine wirksamen Arzneimittel gegen Corona-Erkrankungen gibt, liegt die gesamte Hoffnung der Menschheit auf der Immunisierung der Menschen durch einen Impfstoff. Glücklicherweise gelang es einigen Pharmaunternehmen auf der Welt, solche Impfstoffe zu entwickeln und dies sogar in kürzester Zeit. Allerdings stehen nun Politik und Öffentlichkeit vor dem Dilemma, Regeln zu definieren, wer solche Impfungen erhält und in welcher Reihenfolge. Das Problem wird dadurch verschärft, dass der Impfstoff von Privatunternehmen entwickelt wurde, die ihr Produkte nun weltweit zum Verkauf anbieten. Da anfangs von den Impfstoffen – die Produktionskapazitäten müssen ja erst aufgebaut werden – nur geringe Mengen produziert werden können, entbrennt ein weltweiter Verteilungskampf, bei dem die Zuteilung von Impfstoff augenscheinlich nicht von gesundheitlicher Notwendigkeit, sondern von wirtschaftlicher Stärke und vorhandener Kaufkraft bestimmt wird. Die Lernenden erarbeiten sich hierzu eine persönliche Meinung und vertreten diese im Diskurs. Die Unterrichtseinheit ist komplett für Fernunterricht ausgelegt, kann aber auch im Klassen- oder EDV-Raum realisiert werden. Das Thema "Impfstoff-Verteilung" im Unterricht Nur wenige Krisen haben unser Leben, unsere Lebensentwürfe und unsere Sicherheit seit den Weltkriegen so stark in Frage gestellt wie die aktuelle Corona-Pandemie. Unser normaler Alltag wurde binnen Tagen völlig verändert. Alle Hoffnungen ruhen einzig und allein auf der Immunisierung der Bevölkerung mit Hilfe eines Impfstoffes. Da es sich dabei, zumindest anfänglich, um ein höchst knappes Gut handelt, rückt seine Verteilung nicht nur in das Zentrum der öffentlichen Diskussion, sie ist für einzelne Menschen auch eine Frage von Leben und Tod. Die Unterrichtseinheit konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit diesem Dilemma von Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft, um sie zu einer Meinungsbildung und deren Artikulation zu bewegen. Vorkenntnisse Digitale Grundkenntnisse von Lernenden und Lehrkräften sind hilfreich, sind aber nicht unbedingt notwendig, da das Posten auf einer digitalen Pinnwand oder das Ausfüllen eines Online-Tests keine besonderen EDV-Kenntnisse erfordert. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, in welchem komplexen Wirkungszusammenhang gesundheitspolitische Entscheidungen getroffen werden müssen. Darüber hinaus sollen sie auch persönliche Werthaltungen zu diesem Entscheidungsdilemma entwickeln und zumindest im Kosmos der Klasse öffentlich vertreten. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Lernenden müssen lediglich über Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Unabhängig davon kann die Einheit auch im Präsenz-Unterricht stattfinden. Die gesamte Aktivität der Lernenden wird über eine einzige digitale Pinnwand (zum Beispiel Padlet) gesteuert, auf der sich die Arbeitsaufträge und Hintergrundinfos befinden, alle Ergebnisse eingestellt werden und auf der auch die Kommunikation und Kollaboration der Schülerinnen und Schüler erfolgt. Ergänzt wird die digitale Pinnwand durch zwei Online-Abfragen, eine Videoplattform für die Diskussion der Arbeitsgruppen und die Erstellung von Videos mithilfe eines Handys oder einer Videoplattform. Die Lernergebnisse werden von den Schülerinnen und Schüler eigenständig in einem "digitalen Klassenzimmer" entwickelt. Die eigenständige Recherche zu Beginn der Unterrichtseinheit ermöglicht es den Lernenden, die Ergebnisse sowie ihre persönliche Meinung vollständig selbstständig zu entwickeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Wesen von Patenten. sammeln die Vor- und Nachteile von Patenten bei der Impfstoffforschung. beurteilen die Konsequenzen der Aufhebung des Patentschutzes für die Produktion und Verteilung des Corona-Impfstoffs. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online auf digitalen Pinnwänden. führen Videokonferenzen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Erklärung von wirtschaftlichen Wirkungszusammenhängen bei der Entwicklung von Impfstoffen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Fasten als Thema im Unterricht: 18 Ideen für die Fastenzeit mit Schülerinnen und Schülern

Fachartikel

Der Artikel stellt zunächst Sinn und Zweck der Fastentradition heraus und zeigt, dass Fasten nicht mit Verzicht gleichgesetzt werden sollte. Des Weiteren werden 18 Fastenideen für Schülerinnen und Schüler vorgestellt.Nach einem Jahr, in dem Verzicht fast schon Grundprinzip des täglichen Lebens geworden zu sein scheint, stellt sich zurecht die Frage, warum man sich nun zusätzlich weitere Restriktionen für den Zeitraum bis Ostern setzen sollte. Wie immer ist die Perspektive ganz entscheidend dafür, wie man sich mit dem Thema des Fastens auseinandersetzt. Die bestehenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen stellen viele Menschen seit ihrem Bestand vor persönliche Herausforderungen, keine Frage. Gleichzeitig können sie allerdings den Blick dafür weiten, wie viele Freiheiten man bis zu diesem Zeitpunkt unhinterfragt als selbstverständlich in seinem Leben hingenommen hatte: mal kurz ins Café setzen, spontan ins Theater gehen oder in den Urlaub reisen – all diese Dinge gehörten bis vor einem Jahr zur Normalität des Alltags. Aber kann man den Wert dieser Freiheiten und Privilegien nicht erst dann vollständig schätzen, wenn sie – in dem Falle ja "nur" vorübergehend – mehr oder weniger stark eingeschränkt werden? Kann man seinen Blick dadurch nicht nur schärfen, sondern auch erweitern und seinem Leben eine neue Ausrichtung geben? Das Bewusstsein um diese Freiheiten kann zu einer Dankbarkeit führen, die die bestehenden Einschränkungen zum Potenzial inneren Wachstums werden lassen. Genau das ist auch das Ziel der Fastenzeit. Worum geht es beim Fasten wirklich? Es geht weder um erzwungenen Verzicht noch um unerreichbare Vorsätze. Vielmehr geht es darum, eine Transformation, also eine in gewisser Form innere Veränderung in sich selbst anzustreben. Sich zu fokussieren, bestimmten Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und so neue Perspektiven zu gewinnen. Bereichert zu werden von der Fülle, die durch vermeintlichen Verzicht entsteht. Die Möglichkeiten dafür sind endlos: sich jeden Tag 15 Minuten Stille gewähren, Nachbarschaftshilfe leisten oder ausschließlich regionale Produkte einkaufen. Wichtig ist, dass man seinen eigenen Weg der Umsetzung findet, ob mit oder ohne Ausnahmen. Am Ende geht es nicht um das krampfhafte und dogmatische Durchhalten selbstgesetzter Regeln, sondern um eine innere Bewusstseinserweiterung und dynamische Veränderung, die zu nachhaltiger Reflexion führen kann.

  • Religion / Ethik

Tolerant statt ignorant – eine virtuelle Ausstellung

Fachartikel

Das Angebot "Tolerant statt ignorant – eine virtuelle Ausstellung für Demokratie und gegen Antisemitismus" bietet in vier Ausstellungsräumen vielseitige mediale Materialien und Inhalte zum Thema Judentum, zu der Geschichte des Antisemitismus sowie zu heutigen Ausprägungen. Beschreibung Antisemitismus ist eine der ältesten Formen der Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung. Noch immer stellt er eine Bedrohung für unsere Gesellschaft dar und ist weit verbreitet. Auch in Deutschland steigen die Zahlen antisemitischer Vorfälle in den letzten Jahren. So veröffentlicht etwa das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat seit 2001 in seiner jährlichen Polizeistatistik die Anzahl gemeldeter antisemitischer Straftaten. Seit 2015 ist die Zahl konstant gestiegen und hat 2019 einen Höchstwert von 2.032 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund erreicht – im Jahr zuvor wurden 1.799 Vorfälle erfasst. Die Dunkelziffer der nicht erfassten Vorfälle dürfte hoch sein. Denn Antisemitismus äußert sich auf vielfältige Weise. Seien es Drohungen und Hasskommentare im Internet, die Verbreitung von antisemitischen Bildern in Musik und Medien oder die tatsächliche Gewalt. Gegenwärtiger Antisemitismus tritt insbesondere in Bezug auf den Nahostkonflikt, Israel oder auch durch die Relativierung des Holocaust in Erscheinung und ist bis in die Mitte der Gesellschaft vertreten. Durch ein niedrigschwelliges, medial vielfältiges und digitales Angebot, steigt die Bereitschaft Jugendlicher, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Die virtuelle Ausstellung "Tolerant statt ignorant" stellt vielfältige Materialien und mediale Angebote zur Verfügung und kann im schulischen oder außerschulischen Kontext genutzt werden. Sie ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sich eigenständig mit der Thematik auseinanderzusetzen. Sie werden für ihr jüdisches Umfeld und gegenwärtigen Herausforderung durch Antisemitismus sensibilisiert. Die virtuelle Ausstellung "Tolerant statt ignorant" ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. und wird aus Mitteln des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" gefördert. Umsetzung Die virtuelle Ausstellung "Tolerant statt ignorant" kann online besucht und genutzt werden. Die Anwendung ist auf allen mobilen Endgeräten verfügbar und einsetzbar. Über einen Eingangsbereich kann zwischen den vier Ausstellungsräumen frei gewählt werden: Der erste Raum "Was ist eigentlich jüdisch?" vertieft inhaltlich die religiösen und ethischen Grundlagen des Judentums und dessen Ausprägungen. Im Ausstellungsraum "Antisemitismus hat Geschichte" werden historische Sachverhalte wie der christliche Antijudaismus und der nationalsozialistische Antisemitismus thematisiert. Daran anschließend greift der Raum "Antisemitismus heute" gegenwärtige Erscheinungsformen auf – insbesondere in Bezug auf Israel und den Nahostkonflikt. Im vierten Raum wird nochmals der Blick auf Hessen gelenkt und die regionale Geschichte jüdischen Lebens beleuchtet. In jedem Raum können verschiedene Themenschwerpunkte ausgewählt werden, die neben erklärenden Texten, vielseitige multimediale, interaktive Inhalte für die Beschäftigung mit der jeweiligen Thematik zur Verfügung stellen – beispielsweise bildschirmfüllende Abbildungen mit hinterlegten tiefgehenden Informationen, Videoformate, interaktive Karten und Diagramme. Zielgruppe Die Hauptzielgruppe umfasst Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene. Außerdem können Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen das Material für Ihren Unterricht heranziehen. Lerninhalte und Kompetenzen "Tolerant statt ignorant" kann von Jugendlichen eigenständig außerhalb der Schule, aber auch von Lehrkräften direkt im Unterricht genutzt werden. Hinsichtlich der inhaltlichen und methodischen Ausrichtungen orientiert sich das Projekt an den überfachlichen Kompetenzen der Kerncurricula Hessen, die sich in den verschiedenen Lehrplänen wiederfinden. Im Entwicklungsprozess der Lernenden kommt dem Aufbau überfachlicher Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu. Folgende Kompetenzen sollen mithilfe des Projekts angesprochen und gefördert werden: Gesellschaftliche Verantwortung Umgang mit Konflikten Rücksichtnahme und Solidarität Soziale Wahrnehmungsfähigkeit Medienkompetenz An den allgemeinbildenden Schulen gibt es Anknüpfungspunkte zu den Inhalten der Ausstellung insbesondere in den Fächern Geschichte, Religion und Ethik der verschiedenen hessischen Fachcurricular. Das Fach Geschichte bietet umfassende Anknüpfungspunkte in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust in den Stufen 9 und 10 aller Schulformen. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen Judentum und Christentum, Judenemanzipation und -unterdrückung über verschiedene historische Epochen hinweg thematisiert. Auch zur Bearbeitung im Ethik- oder Religionsunterricht kann das Angebot unterstützend herangezogen werden. Etwa zur Thematisierung von religiösen Festen und Traditionen und die ethischen Grundlinien der monotheistischen Weltreligionen sowie die Behandlung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen sowie Antijudaismus im Christentum. Weiterführende Links und Informationsangebote finden Sie hier. Fördergeber und Projektpartner Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" des Hessischen Innenministeriums gefördert. Hessisches informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) Das HKE im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport koordiniert die landesweiten Bemühungen zur Prävention und Intervention gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen in allen Phänomenbereichen. Es ist Ansprechpartner bei Fragen zu bestehenden oder geplanten Programmen/Projekten und berät über die Förderungsmöglichkeiten entsprechender Maßnahmen. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes werden alle relevanten staatlichen wie nicht-staatlichen Akteure vernetzt und sowohl bei der Identifizierung aktueller Problemfelder als auch bei der Umsetzung wirkungsvoller Konzepte unterstützt. Mehr unter www.hke.hessen.de Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. Der Verein verfolgt den gemeinnützigen Zweck, die Bildung und Erziehung der Jugend zu fördern. Zur Erfüllung dieses Zweckes erstellt der Verein insbesondere Informationsmaterial, mit dem er sich an Kinder und Jugendliche sowie an die für die Erziehung, Bildung und Ausbildung Verantwortlichen in Elternhaus, Schule, Betrieben, Jugend- und Sportverbänden sowie an andere Institutionen wendet. In der Mitgliederschaft sind Bildungsexperten der Bundesländer und der Sozialpartner vertreten. Aus den Reihen der Vereinsmitglieder werden Bildungsexperten benannt, die an der konzeptionellen Entwicklung mitarbeiten, das Projekt pädagogisch und bildungspolitisch beraten sowie das Projekt im Fachbeirat begleiten. Mehr unter www.jugend-und-bildung.de Eduversum GmbH Die Eduversum GmbH setzt als Verlag und Bildungsagentur Bildungsprojekte, ergänzende Unterrichtsmaterialien und Veranstaltungen im Kontext Bildung um. Mit www.lehrer-online.de betreibt die Eduversum GmbH das größte deutschsprachige Bildungsportal, entwickelt und veröffentlicht Schul- und Fachbücher sowie crossmediale Bildungsangebote - teilweise weltweit. Für öffentliche sowie private Partner und Auftraggeber realisiert und betreut das Unternehmen komplexe Bildungsprojekte zu vielfältigen Themen, die Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche in allen Schulformen, Schulstufen und Schulfächern ansprechen.

  • Geschichte  / Politik / SoWi  / Religion / Ethik

Stand Up! – Argumentieren gegen Populisten

Fachartikel

Die App "Stand Up! – Argumentieren gegen Populisten" unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene im Erkennen und Umgang mit populistischen Aussagen. In simulierten Dialogen lernen sie, solche Aussagen zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. In einem Glossar erhalten sie zusätzliche Hintergrundinformationen und Hinweise zur Diskussionsführung. Beschreibung Sowohl in der virtuellen wie auch in der alltäglichen Lebenswelt nehmen populistische Aussagen zu und der politische Diskurs wird schärfer. Argumentationen werden verkürzt, diskriminierende und menschenverachtende Aussagen erhalten Einzug in Diskussionen. Viele überschreiten hierbei die Grenzen der Meinungsfreiheit. Seien es Verschwörungsideologien, Fake News, Gewaltmetaphern oder Hate Speech – populistische Aussagen sind in alltäglichen Situationen und in den Sozialen Medien ein häufiges Phänomen geworden. Der Handlungsspielraum der Menschen, die damit konfrontiert werden, sind vielfältig und reicht von Schweigen über Meinungsübernahme bis zu Hilflosigkeit oder Ablehnung. Insbesondere junge Menschen sollen in der Lage sein, sich selbstständig und aktiv an der Mitgestaltung der Demokratie zu beteiligen und sich für ein friedliches Zusammenleben ohne Diskriminierung einzusetzen. Ein respektvolles Miteinander und eine demokratische Diskussionskultur sind unverzichtbar für den Erhalt von demokratischen Grundwerten und deren Stabilität. Die App "Stand Up! – Argumentieren gegen Populisten" stellt einen wichtigen Baustein für die Demokratieerziehung dar und soll Jugendliche und junge Erwachsene im Erkennen und Umgang mit populistischen Aussagen unterstützen. In simulierten Dialogen lernen sie, solche Aussagen zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Sie erhalten zusätzliche Hintergrundinformationen und Hinweise zur Diskussionsführung. Der spielerische Umgang hilft dabei, Hemmschwellen abzubauen. "Stand Up!" kann eigenständig außerhalb der Schule, aber auch im unterrichtlichen Kontext genutzt werden. Die App steht für alle Android und iOS-Geräte als Download zur Verfügung. Sie kann darüber hinaus auch ohne Anmeldung und Download kostenfrei als Desktop-Version im Browser genutzt werden. Umsetzung In simulierten Dialogsituationen können die Spielerinnen und Spieler in zwei Spielvarianten den Umgang mit populistischen Aussagen üben. Dabei lernen sie, wie sie mit entsprechenden Antworten oder Rückfragen in einem demokratischen und wertschätzenden Dialog reagieren könnten. Variante 1 stellt den Dialog in Form eines Chats im Messenger dar. In Variante 2 findet der Dialog als eine persönliche Auseinandersetzung in Alltagssituationen statt. Die Spielerinnen und Spieler haben die Wahl zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten. Ein unmittelbar in das Spiel integriertes Feedback erläutert kurz, ob die gewählte Antwort gut oder unpassend gewählt war. Zudem erhalten die Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit, Hintergrundinformationen und allgemeine Hinweise zur deeskalierenden Gesprächsführung einzusehen. Thematisch behandelt die App neben verschwörungsideologischen und rassistischen Inhalten auch Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie sowie Ausländerfeindlichkeit. Zielgruppen Die Hauptzielgruppe umfasst Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene, neben Lehrkräften der Sekundarstufen I und II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie insbesondere Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse. Lerninhalte und Kompetenzen "Stand Up!" kann eigenständig außerhalb der Schule, aber auch im unterrichtlichen Kontext genutzt werden. Hinsichtlich der inhaltlichen und methodischen Ausrichtungen orientiert sich das Projekt an den überfachlichen Kompetenzen der Kerncurricula Hessen, die sich in den verschiedenen Lehrplänen widerspiegeln. Im Entwicklungsprozess der Lernenden kommt dem Aufbau überfachlicher Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu. Folgende Kompetenzen sollen mithilfe des Projekts angesprochen und gefördert werden: Soziale Wahrnehmungsfähigkeit Rücksichtnahme und Solidarität Umgang mit Konflikten Gesellschaftliche Verantwortung Interkulturelle Verständigung Medienkompetenz An den allgemeinbildenden Schulen gibt es Anknüpfungspunkte zu den Themen des Projekts in den Fächern Deutsch, Politik und Wirtschaft, Sozialkunde, Religion/Ethik sowie Geschichte. In der Berufsschule, der zweijährigen Berufsfachschule zum mittleren Abschluss (BFS), in der zweijährigen höheren Berufsfachschule (HBFS), in der Fachschule für Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik sowie in der Fachoberschule gibt es Anknüpfungspunkte für die Themen in den Fächern Religion/Ethik, Deutsch sowie Soziologie/Politik. Fördergeber und Projektpartner Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" des Hessischen Innenministeriums gefördert. Hessisches Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) Das HKE im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport koordiniert die landesweiten Aktivitäten zur Prävention und Intervention gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen in allen Phänomenbereichen. Es ist Ansprechpartner bei Fragen zu bestehenden oder geplanten Programmen/Projekten. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes werden alle relevanten staatlichen wie nicht-staatlichen Akteure vernetzt und sowohl bei der Identifizierung aktueller Problemfelder als auch bei der Umsetzung wirkungsvoller Konzepte unterstützt. Mehr unter www.hke.hessen.de Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. Der Verein verfolgt den gemeinnützigen Zweck, die Bildung und Erziehung der Jugend zu fördern. Zur Erfüllung dieses Zweckes erstellt der Verein insbesondere Informationsmaterial, mit dem er sich an Kinder und Jugendliche sowie an die für die Erziehung, Bildung und Ausbildung Verantwortlichen in Elternhaus, Schule, Betrieben, Jugend- und Sportverbänden sowie an andere Institutionen wendet. In der Arbeitsgemeinschaft sind Bildungsexperten der Bundesländer und der Sozialpartner vertreten. Aus den Reihen der Vereinsmitglieder werden Bildungsexperten benannt, die an der konzeptionellen Entwicklung mitarbeiten, das Projekt pädagogisch und bildungspolitisch beraten sowie das Projekt im Fachbeirat begleiten. Mehr unter www.jugend-und-bildung.de Eduversum GmbH Die Eduversum GmbH setzt als Verlag und Bildungsagentur Bildungsprojekte, ergänzende Unterrichtsmaterialien und Veranstaltungen im Kontext Bildung um. Mit www.lehrer-online.de betreibt die Eduversum GmbH das größte deutschsprachige Bildungsportal, entwickelt und veröffentlicht Schul- und Fachbücher sowie crossmediale Bildungsangebote. Für öffentliche sowie private Partner und Auftraggeber realisiert und betreut das Unternehmen komplexe Bildungsprojekte zu vielfältigen Themen, die Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche in allen Schulformen, Schulstufen und Schulfächern ansprechen.

  • Deutsch  / Geschichte  / Politik / SoWi  / Religion / Ethik

Armut – Ursachen und Lösungsansätze

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Ursachen und Bekämpfung von Armut" gibt den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die neueren Forschungen zu den Wurzeln und der Bekämpfung von Armut, die 2019 mit der Verleihung des Preises der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel gewürdigt wurden. Die geehrten Wissenschaftler Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael R. Kremer sind mehr der experimentellen Verhaltensökonomie als der klassischen Volkswirtschaftslehre zuzuordnen.Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in drei Lernrunden einige Forschungsergebnisse der Nobelpreisträgerin und der Nobelpreisträger und reflektieren dabei die Möglichkeiten einer wirksamen Entwicklungshilfe. Zunächst recherchieren die Lernenden Informationen zur Nobelpreisträgerin Esther Duflo. Anschließend erarbeiten sie mögliche Ursachen von Armut und erörtern schließlich, wie Armut bekämpft werden kann. Das Lernkonzept ist hybrid angelegt, kann also wahlweise im Präsenz- oder Fernunterricht verwendet werden. Zudem wurden kollaborative Elemente integriert, in denen die Schülerinnen und Schüler auf digitalen Pinnwänden und in Videokonferenzen zusammenarbeiten und kommunizieren. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit können die Lernenden ihr Wissen mit einem interaktiven Quiz testen. Zur Schülerseite gelangen Sie über das Arbeitsmaterial "Armut: interaktive Übungen" . Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Armut" im Unterricht Die Benachteiligung von Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern aber auch in fortgeschrittenen Industriestaaten wie Deutschland ist ein durchgängiges Thema in der tagesaktuellen politischen und pädagogischen Diskussion. Darüber hinaus ist es Lerngegenstand der Themen Globalisierung, Tariflohn, gerechte Einkommensverteilung und Steuerlast, Magisches Viereck, Ungleichgewichte im Welthandel, Nachhaltigkeit. Die Unterrichtseinheit konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit den überraschenden Erkenntnissen aus den Feldstudien der drei Nobelpreisträger in Entwicklungs- und Schwellenländern. Diese Erkenntnisse lassen auch Rückschlüsse auf die Armutsbekämpfung in Deutschland zu. Vorkenntnisse Digitale Grundkenntnisse bei den Lernenden und Lehrkräften sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich, da das Posten auf einer digitalen Pinnwand oder das Ausfüllen eines Online-Tests keine besonderen EDV-Kenntnisse erfordert. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass über die Wirksamkeit von Entwicklungshilfe letztlich nicht große Geldsummen oder Programme entscheiden, sondern differenzierte Faktoren, die aber das Leben der Menschen vor Ort bestimmen. Nur wenn die Gesamtheit und Vernetzung aller Einflussfaktoren und Restriktionen berücksichtigt wird, kann Entwicklungshilfe auch erfolgreich sein. Dies aber bedarf einer fortlaufenden Untersuchung, Evaluation und Kommunikation mit den Menschen vor Ort. Diese praktische, verhaltensökonomische und kybernetische Herangehensweise der drei Nobelpreisträger ist auf viele andere wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Problemstellungen in der Lebenswelt der Schüler übertragbar. Motivierend für die Lernenden ist auch, dass die großen Fragen der Entwicklungspolitik auf die Alltagsebene mit ihren Problemen und Restriktionen heruntergebrochen und damit vorstellbar und erfahrbar werden. Dadurch können sich die Schülerinnen und Schüler mit den Armutsbedingungen identifizieren und persönliche Werthaltungen zur Verursachung und Verfestigung von Armut entwickeln. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kombiniert in einem hybriden Lernarrangement Online- und Präsenzelemente. Dabei steht die Selbsttätigkeit der Lernenden im Vordergrund. Alle Lernschritte können von den Schülern notfalls allein und digital bewältigt werden. In allen Lernrunden müssen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsergebnisse vor den Plenumsphasen selbst erarbeiten, um sie dann der Klassengemeinschaft zu präsentieren. Lehrkräfte können daher jederzeit und problemlos vom Offline- zum Online-Unterricht wechseln. Einige Aufgabenstellungen erfordern auch eine digitale Zusammenarbeit der Lernenden, zum Beispiel wenn sie gemeinsam eine digitale Pinwand vervollständigen, die Einträge darauf kommentieren und diskutieren. Eine solche digitale Kollaboration ist motivierender, aber auch anspruchsvoller als eine reine Internetrecherche. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Nobelträgerin und die Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften aus dem Jahr 2019, ihre Forschungsmethoden und -ergebnisse. informieren sich über die Ursachen der Armut als komplexen Verursachungszusammenhang. beurteilen die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online auf digitalen Pinnwänden. führen Videokonferenzen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Erklärung von komplexen Wirkungszusammenhängen bei der Verfestigung von Armut. entwickeln ein Verständnis für die Lebenssituation armer Menschen in den Entwicklungsländern. setzen sich mit ihrer eigenen Situation auseinander und reflektieren Wertvorstellungen. erkennen die Bedeutung von armutsbekämpfenden Elementen (Zugang zu Bildung, medizinische Versorgung, Zugang zu Lebensmitteln, politische Stabilität, ...).

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

MISEREOR macht Schule! Globales Lernen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II

Fachartikel

MISEREOR bietet Lehrkräften ein umfangreiches Angebot rund um Themen des Globalen Lernens für den Unterricht, Projekttage und Aktionen an der Schule. Die Unterrichtsmaterialien für Grundschule, Sekundarstufe I und II orientieren sich an den Lehr- und Bildungsplänen für Religion und gesellschaftswissenschaftliche Fächer.

  • Deutsch  / Geschichte  / Kunst  / Politik / SoWi  / Religion / Ethik

Rassismus verlernen: wie Schule dazu beitragen kann!

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema Rassismus nimmt Bezug auf seine Entstehungsgeschichte, greift aktuelles Zeitgeschehen auf und stellt die schulische Relevanz des Themas heraus. Gleichzeitig werden Möglichkeiten zur antirassistischen Bildungsarbeit vorgestellt.Rassismus, der das gesellschaftliche Zusammenleben weltweit ganz entscheidend prägt, ist ein komplexes und brisantes Thema. Rassismus ist kein aktuelles Zeitphänomen, sondern hat eine jahrhundertelange und blutige Vorgeschichte. Diese Tatsache kommt gegenwärtig in der weltweiten Black Lives Matter-Protestbewegung, die in den USA im Jahr 2013 nach dem Freispruch eines Wachtmanns nach der Tötung eines Schwarzen Jugendlichen begann, offen zur Sprache: auch in Deutschland. (Schwarz als Selbstbezeichnung wird im Folgenden großgeschrieben, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein konstruiertes Zuordnungsmuster handelt und keine reelle "Eigenschaft", die auf die Farbe der Haut zurückzuführen ist. Vgl. Ogette: 2020). Rassismus verstehen Die Entstehungsgeschichte des Rassismus ist untrennbar mit dem transatlantischen Sklavenhandel und dem europäischen Kolonialismus verbunden. Zur Herrschaftssicherung der beiden Ausbeutungs- und Unterdrückungssysteme entwarfen europäische Kolonialtheoretiker ein verhängnisvolles Konzept, das sich über die Jahrhunderte zu einer weltweit vorherrschenden Ideologie entwickeln sollte: das koloniale Rassenkonzept. Das Konzept basiert auf einer diffusen Theorie, in deren Mittelpunkt der fatale, wenngleich zweckmäßige Irrglaube an die Existenz menschlicher "Rassen" steht. Jedem dieser theoretischen Konstrukte wurden spezifische Eigenschaften und unterschiedliche Wertigkeiten zugeordnet. Mit diesem kolonialen "Kunstgriff" gelang es den sogenannten Universalgelehrten, die Menschheit in vermeintlich höher- oder minderwertige "Rassen" einzuteilen. Dieser "Kunstgriff" gipfelte letztendlich in einer Hautfarbenhierarchie mit gegensätzlichen Polen und Identitätszuweisungen: Die weiße Hautfarbe wurde ausschließlich mit positiven und die schwarze Hautfarbe mit negativen menschlichen Eigenschaften besetzt. Die Hautfarbe wurde zum Spiegel und Indiz von Macht und Machtlosigkeit, um die Privilegierung und Marginalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen zu etablieren und nachhaltig zu sichern. Die Aktualität der kolonialen Hautfarbensymbolik manifestiert sich bis heute, denn der Zugang zu gesellschaftlichen Privilegien und Machtpositionen bestimmt bis auf wenige Ausnahmen immer noch die "richtige" Hautfarbe. Und das nicht nur in weißen Mehrheitsgesellschaften. Ein kurzer, aber sehr eindringlicher Reim, der in den USA zum populären Kulturgut gehört, verdeutlich dies sehr präzise: If you’re white You’re allright If you’re brown Stay around But if you’re black Get Back! ( Song von Big Bill Broonzy: Black, Brown and White ) Rassismus enttarnen Obwohl der Begriff der "Rasse" mittlerweile wissenschaftlich, insbesondere durch die Genetik widerlegt wurde, ist das Wort nicht nur im deutschen Sprachgebrauch, sondern auch im menschlichen Bewusstsein als prägendes Denkmuster fest verankert. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Rassismus, der als koloniales Relikt und effizientes Werkzeug zur Sicherung der weißen Vorherrschaft bis heute weltweit seine zerstörerische gesellschaftliche Wirkung entfaltet. Mehrere Wissenschaftler der Universität Jena verfassten im Jahr 2019 im Hinblick auf diese Problematik die "Jenaer Erklärung" mit dem Aufruf, das Wort "Rasse" aus dem Sprachgebrauch zu streichen: "Der Nichtgebrauch des Begriffes Rasse sollte heute und zukünftig zur wissenschaftlichen Redlichkeit gehören. […] Die Verknüpfung von Merkmalen wie der Hautfarbe mit Eigenschaften oder gar angeblich genetisch fixierten Persönlichkeitsmerkmalen und Verhaltensweisen, wie sie in der Blütezeit des anthropologischen Rassismus verwendet wurden, ist inzwischen eindeutig widerlegt. Diese Argumentation heute noch als angeblich wissenschaftlich zu verwenden, ist falsch und niederträchtig." (Fischer, Hoßfeld, Krause und Richter) Fazit: Es gibt keine Rasse, aber Rassismus. Dennoch ist der Begriff "Rasse" weiterhin im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vorhanden. Damit ist er als Türöffner für rassistisches Gedankengut in allen Institutionen vorhanden. Auch in der Schule. SOS Rassismus – was tun? Viele Schulen in Deutschland tragen schon den Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage . Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch irreführend, weil es keine Schule ohne Rassismus gibt. Wenn die Antirassismusarbeit ernsthaft ins Schulprogramm integriert werden soll, muss sie zu einer andauernden moralischen Verpflichtung werden. Auf die Titelverleihung müssen Taten und insbesondere Sanktionen gegen rassistische Übergriffe folgen. Das erfordert, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft aktiv und engagiert gegen Diskriminierung und Ausgrenzung stellt: im Klassenraum, im Lehrerzimmer und auf dem Pausenhof. Als bildungs- und gesellschaftspolitischer Inhalt sollte das Thema Rassismus ins Zentrum sowohl der Kernlehrpläne als auch der schulinternen Lehrpläne rücken und dementsprechend im Unterricht Beachtung finden. Kaum zu glauben: aufgrund der thematischen Komplexität und ideologischen Verbreitung ist das Thema für alle Fächer relevant. Insbesondere sind hier die Fächer Geschichte, Biologie und Religion gefordert. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die historischen und vielfältigen Ausdrucksformen Schwarzen Widerstands gegen Sklaverei, Kolonialismus und Rassismus gerichtet werden. Rassismus als Thema in Schule und Unterricht Informieren Sie sich (mehr) über das Thema Rassismus. Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt dazu auf ihrem empfehlenswerten Internetportal umfassendes und anschauliches Material zur Verfügung. Dort gibt es auch sehr gute Informationen über verwandte Themen, wie zum Beispiel Transatlantischer Sklavenhandel, Kolonialismus, Black America oder Schwarze Deutsche. Bieten Sie den Schülerinnen und Schülern im Unterricht Möglichkeiten zum Perspektivwechsel, sei es durch die freiwillige Rückmeldung von Schülerinnen und Schülern und nutzen Sie die Werke Schwarzer Kulturschaffender aus afrikanischen Ländern und der internationalen Schwarzen Diaspora. Filme, Literatur und Musik helfen auch dabei, das komplexe und sensible Thema kinder- und jugendgerecht zu vermitteln. Zum Beispiel der Oscar nominierte Dokumentarfilm "I'm Not Your Negro" von Raoul Peck aus dem Jahr 2017, der auf dem Text des afroamerikanischen Schriftstellers und Aktivisten James Baldwin basiert. In dem Film werden am Beispiel der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung die rassistischen Verhältnisse in den USA kritisch beleuchtet. Geben Sie den Schülerinnen und Schülern Raum und Zeit für ein persönliches Feedback und Beispiele, wie sie sich gegen Rassismus engagieren können. Greifen Sie im Unterricht aktuelle Vorkommnisse und Beispiele wie die Black Lives Matter-Bewegung oder Rassismus im Sport auf. Thematisieren Sie die Debatte zur Verwendung des Begriffs "Rasse" im Grundgesetz. Zeigen Sie Flagge gegen politische Strömungen, die rassistisches Gedankengut verbreiten. Holen Sie sich Unterstützung und laden Schwarze Antirassismus-Trainerinnen und -Trainer in die Schule ein: Wo eindeutig gegen Rassismus Position bezogen wird, werden es auch andere Formen menschenfeindlicher Ideologien schwerer haben! Literaturverzeichnis Fischer, Martin, Uwe Hoßfeld, Johannes Krause und Stefan Richter. "Jenaer Erklärung". Institut für Zoologie und Evolutionsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena . Online . Ogette, Tupoka (2020). Exit Racism. Münster: Unrast Verlag. Weiterführende Literatur Samson, Marita (Autorin), Checkpoint Afrika e. V. (Herausgeber). Global Heroes – Heldinnen und Helden aus Afrika. Vorbilder aus Afrika machen Schule. München. GRIN Verlag .

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Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter Religion / Ethik

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