Unterrichtsmaterialien → Fächerübergreifender Unterricht an Grundschulen

Tipp der Redaktion

Freiarbeit

Für die Freiarbeit ist es sinnvoll, Regelvorgaben im Klassenraum präsent zu haben. Hier finden Sie eine sofort einsetzbare Vorlage für ein Regelplakat.

Tipp der Redaktion

Lernen lernen

Einigen Kindern fällt es schwer, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. In dieser Unterrichtseinheit werden Übungen vorgestellt, die Konzentrationsfähigkeit von Kindern spielerisch fördern.

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Bildungsferne Familien verstehen und erreichen: ein Interview

Fachartikel

In diesem Interview beantwortet Heidemarie Brosche Fragen rund um das Thema "Bildungsferne Familien verstehen und erreichen". Hierbei sollen Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und Schulen aufgezeigt werden.Was bedeuten die Begriffe "bildungsfern" und "bildungs-anders"? Welche Rolle spielen sie für den Schulalltag sowie für die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern? Diese und weitere Fragen hat uns Pädagogin und Autorin Heidemarie Brosche , ehemalige Lehrerin an Grund- und Hauptschulen, beantwortet. In der Artikelserie "Bildungsfern? Bildungs-anders" und dem Podcast "Ach so!" geht sie gemeinsam mit Eylem Emir auf Aspekte rund um Bildung in und um Schule sowie interkulturelles Verständnis ein. Was bedeutet der Begriff "bildungsfern" und auf welche Familien trifft er zu? Den Familien, die als bildungsfern bezeichnet werden, fehlt ein großer Teil dessen, was hier als selbstverständliche formale Bildung gilt. Das betrifft die Allgemeinbildung, denn die Eltern sind womöglich selbst nicht lange zur Schule gegangen und tun sich selbst schwer mit dem Lesen und Schreiben, oft auch in ihrer Muttersprache. Fachbegriffe werden kaum benutzt und Kinder aus solchen Familien werden sprachlich meist kaum gefördert, haben dementsprechend einen kleinen Wortschatz und wenig sprachliche Kompetenz. Sie verwenden statt "bildungsfern" eher den Term "bildungs-anders". Wie ist er zu verstehen? Eines ist sicher: Kein Mensch ist ohne Bildung – aber jede Kultur, jede Umgebung hat ihre eigene Vorstellung davon, welches Wissen und welche Kenntnisse für sie wichtig sind. Familien, die kaum formale Bildung haben, wissen und können sehr wohl vieles und sind uns damit auch in bestimmten Punkten überlegen, zum Beispiel wenn es um Handwerkliches geht oder um die Fähigkeit, die Familie mittels Ackerbau und Viehzucht zu ernähren, aber auch darum, wie man unter schwierigsten Umständen überlebt. Das Fehlen der formalen Bildung hätte für diese Familien kaum Gewicht, aber sobald das Kind in die deutsche Schule kommt, beginnen die Schwierigkeiten. Inwiefern unterscheidet sich Ihrer Meinung nach das "Bildungsdenken" von Familien mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland? Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten? Die Gemeinsamkeit ist das weitgehende Fehlen und der niedrige Stellenwert formaler Bildung in den Familien. Ein gravierender Unterschied aber ist, dass Deutsch bei den Familien ohne Migrationshintergrund eben keine Fremdsprache ist und dass die kulturellen Unterschiede nicht bestehen. Was sind die grundlegenden Aspekte, die wir über "bildungs-andere" Familien verstehen müssen? Inwiefern könnte dies das Handeln der Lehrkräfte im Unterricht beeinflussen? Bildungs-andere Familien wissen, wie gesagt, vieles nicht, was in der Schule als selbstverständlich vorausgesetzt wird, zum Beispiel in Bezug auf das sogenannte Weltwissen oder auf Sprachliches. Dazu kommen die kulturellen Unterschiede, die zu großen Hürden werden können. Wenn Lehrkräfte mehr über all diese Probleme wissen, verstehen sie vieles besser, worüber sie sich bisher gewundert oder gar geärgert haben. Und über dieses Verständnis kann sich die Haltung gegenüber den Familien wandeln und so ein besseres Miteinander entstehen. Wo kann hier die Grenze gezogen werden: Was ist in dieser Hinsicht noch Aufgabe der Schulen oder der Lehrkräfte? Und was haben die Familien von sich aus zu leisten? Die Argumente "Das ist nicht Aufgabe der Schule!" und "Da müssen sich die Eltern eben umstellen beziehungsweise integrieren!" habe ich schon oft gehört, insbesondere von Kolleginnen und Kollegen. Es ist aber nicht so hilfreich, zu sagen, wie es sein sollte, wenn es eben nicht so ist. Wenn diese Familien manches einfach nicht hinbekommen, bringt es nichts, wenn man ihnen mit Empörung und Despektierlichkeit begegnet. Die Frage ist, ob man will, dass es zwischen den Familien und der deutschen Schule besser klappt. Dann ist es schlichtweg kontraproduktiv, etwas zu fordern, was nicht geliefert werden kann. Wenn die Lehrkräfte sich über die Schwierigkeiten informieren, die einem guten Miteinander im Wege stehen, können sie über dieses Wissen Verständnis aufbauen und so angemessener mit den Familien und ihren Kindern umgehen. Davon haben auch sie selbst etwas: Sie ersparen sich Frust, schonen ihre Nerven und haben öfter mal Chancen auf Erfolgserlebnisse – zumindest dann, wenn sie bereit sind, auch schon kleine positive Entwicklungsschritte wertzuschätzen. Was müsste getan werden, um die Eltern zur Kooperation zu bewegen und welche Möglichkeiten gibt es, dass Eltern und Schule zusammenarbeiten? Auf jeden Fall ist es zielführend, den Eltern auf Augenhöhe zu begegnen, sie zu unterstützen und sie nicht von oben nach unten zu belehren oder sie gar unter Druck zu setzen. Nicht selten vermittelt die Schule diesen Eltern das Gefühl, dass sie unzulänglich sind, dass sie sich nicht genügend bemühen, dass sie zu wenig mit den Kindern üben. Sogar so sehr, dass sie sich schämen und deshalb noch mehr ausweichen. Genau da setzen unser Podcast und die Artikelserie an: Wir zeigen auf, welche Erfahrungen, welche Wertvorstellungen, welche Traditionen einer guten Kooperation im Wege stehen. Immer hilfreich ist hier übrigens der Perspektivenwechsel. Wie könnte ein realistischer, umsetzbarer Plan aussehen, um "bildungs-andere" Familien zu erreichen? Wie können Schulen und Lehrkräfte auf diese Herausforderungen vorbereitet werden? Schulen und Lehrkräfte können durch das gewonnene Wissen vom Ist-Zustand ausgehen und nicht von einem Zustand, den sie sich wünschen. Auf dem Weg zu einer Änderung zum Guten spielt die Schule als Begegnungsort eine wichtige Rolle. Lehrkräfte können hier Änderungen auslösen, wenn sie als Vorbilder mit klarer und wertschätzender Haltung stabil und überzeugend zu unseren eigenen Werten stehen – aber eben mit Verständnis für und Respekt vor den anderen Werten und Normen. Wenn Lehrkräfte sich an die Eltern richten, sollte dies nicht über wortreiche Belehrungen, sondern über Übungen und Aktionen mit Selbsttätigkeit und Austausch erfolgen, zum Beispiel zum Thema "Medienkompetenz". Doch eines muss klar gesagt werden: Auch wenn die Lehrkräfte durch ihre Haltung viel Positives bewirken können, brauchen sie Unterstützung. Sie können nicht neben all den anderen Belastungen – quasi nebenbei – auch noch die Eltern bilden. Wenn sich hier wirklich schnell etwas tun soll, wenn man nicht darauf warten möchte, dass sich über die nächste und übernächste Generation etwas zum Guten verändert, sollten die Türen der Schulen geöffnet werden. Gut – auch interkulturell – ausgebildete und bezahlte Kräfte, idealerweise, aber nicht zwingend mit Migrationshintergrund, sollten diese Eltern begleiten und unterstützen.

  • Fächerübergreifend

Sicher und sichtbar unterwegs mit den Angeboten der ADAC Stiftung

Fachartikel

Auf verkehrshelden.com werden verschiedenste Lern- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Das Ziel: Eltern und Lehrkräfte bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Schützlinge fit für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu machen.

  • Fächerübergreifend

Ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt zum Erntedankfest

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zum Thema Erntedank regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, über den verschwenderischen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde nachzudenken und ein reflektiertes Verständnis von Umwelt- und Naturschutz anzubahnen.Unter Zuhilfenahmen des Arbeitsmaterials "Feier- und Gedenktage im Herbst" wird mit den Schülerinnen und Schülern zunächst die historische Bedeutung des Erntedankfestes erarbeitet. Das hier vorgestellte Projekt thematisiert das Erntedankfest aus einer künstlerischen und fächerübergreifenden Perspektive. Die künstlerische Umsetzung der intendierten Ziele verdeutlicht anschaulich die Bedeutung eines respektvollen Umgangs mit den Früchten und Erzeugnissen hiesiger Ernten. Ein Gedicht zum Erntedank wird im Klassenverband gemeinsam gelesen. Es enthält die Namen der am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Beschreibung, welche Obst- und Gemüsesorte oder welches Lebensmittel von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler auf eine Schablone gezeichnet werden soll. Beispiel: "Maja stellt den Brotkorb hin und Nina eine Wurst, Paul hat noch Tee dabei für den großen Durst." Die Schablone wird ausgeschnitten und auf die Tapetenrolle geklebt, auf der ein einfach gezeichneter Tisch vorgegeben ist. Auf diesen Tisch werden die Zeichnungen angeordnet und aufgeklebt. Es entsteht eine Collage eines Gabentisches mit selbstgezeichneten Lebensmitteln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen ein Gedicht sinnerfassend und können eigene Gedanken dazu äußern. interpretieren das Gedicht und verstehen die Bedeutung einer gewährleisteten Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. entnehmen dem Gedicht die entsprechende Arbeitsanweisung und können sie zeichnerisch umsetzen. gestalten Collagen, indem sie die Zeichnungen auf dem vorgezeichneten Tisch anordnen und aufkleben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Digitale Transformation in den Schulen – Wege zu einer wertvollen Zukunft

Fachartikel

Dybuster steht für die Entwicklung eines pädagogisch wertvollen Lernsystems und bietet multisensorische Lernsysteme an, die konsequent nach dem eigens entworfenen 5-Säulen-Prinzip entwickelt wurden. Daraus eröffnen sich für die Zukunft des Lernens ganz neue Perspektiven. Im "Dybuster Future Lab" wird, in Zusammenarbeit mit anerkannten Spezialisten und Hochschulen, geforscht und getüftelt. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten fliessen in regelmässigen Updates in die Lernsysteme von Dybuster ein.

  • Fächerübergreifend

Von Starkmachern und Kraftgebern für Kinder: Methoden zur Motivationsförderung und Stärkung des...

Fachartikel

Im folgenden Fachartikel finden Lehrkräfte Hilfestellungen zur Steigerung der Motivation, aber auch der Stärkung von Schülerinnen und Schülern durch positive Achtsamkeitsübungen. Die Methoden eignen sich sowohl zum Einsatz im Distanz- als auch im Präsenzunterricht. Beziehungsarbeit und ein soziales Klassenklima via Bildschirm weiter fortzusetzen, bedeutet ein Umdenken und eine vermehrte Auseinandersetzung der Lehrperson mit möglichen Tools zur Pflege der Klassengemeinschaft und kraftgebenden Ressourcen.Kinder beim Lernen am Ball zu halten, die durch das Sammeln negativer Noten oder Lernerlebnisse immer mehr die Freude an der Schule oder Motivation verlieren, war schon vor Corona für Lehrkräfte aller Schulstufen schwer. Denn einerseits ist es die Pflicht von Lehrpersonen, die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu benoten und rückzumelden, andererseits führen Misserfolge zu immer größerer Demotivation und Lustlosigkeit. Distanz- und Wechselunterricht und die damit verbundene Isolation trägt zusätzlich dazu bei, dass sich bei Schülerinnen und Schülern Schulfrust manifestieren kann. Eltern von Schulkindern, aber auch Lehrpersonen kennen diese Situationen nur zu gut. Doch wie hilft man Kindern aus dieser Negativspirale heraus, wie schafft man wieder innere Offenheit für ein bestimmtes Fach und wie stärkt man Kinder in ihrem Glauben an sich selbst oder ihren eigenen Erfolg? Ein allgemeingültiges Rezept gibt es dafür nicht, – hilfreich sind aber zweifellos folgende Strategien: Beziehungsarbeit fördern Die Glücksforschung versucht in Erfahrung zu bringen, was die innere Zufriedenheit eines Menschen im Leben fördert oder blockiert. So ist in der Glücksforschung unbestritten, dass gelingende soziale Beziehungen einen ganz entscheidenden Faktor für Zufriedenheit darstellen. Ein positives Klassenklima, ein wertschätzender und respektvoller, aber auch ein freundlicher Umgangston zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern, aber auch innerhalb der Klasse – dies alles ermöglicht positive, soziale Beziehungen. Gelingende, stärkende soziale Beziehungen wiederum sorgen für eine Verbesserung der inneren Zufriedenheit, was sich im Weiteren positiv auf die Lernbereitschaft auswirkt. Durch die derzeitige Situation der Isolierung von Schülerinnen und Schülern und des Distanzlernens zufolge der Covid-19-Pandemie fehlen häufig wichtige Bausteine der Beziehungsarbeit und es kann nur schwer einer möglichen Demotivation entgegengearbeitet werden. Daher sollten Lehrkräfte in ihre Betrachtung miteinbeziehen, dass es ausreichende Unterrichtselemente für Beziehungsarbeit auch im Fall von Distance-Learning geben muss. Bringt man Zeit dafür auf, schafft man es auch Bezugsperson aus der Ferne zu bleiben und ein positives Sozialgefüge herbeizuführen, werden demotivierte Schülerinnen und Schüler so eventuell rechtzeitig wahrgenommen und finden Bestärkung. Soziale Übungen und ein gegenseitiger Austausch zur aktuellen Gefühlslage können auch via Online-Meeting erfolgen.

  • Fächerübergreifend

"Jetzt konzentrier dich endlich!" – Tipps für leicht ablenkbare Schülerinnen und Schüler

Fachartikel

In diesem Fachartikel wird der Frage nachgegangen, inwieweit Konzentrationsschwächen bei Schülerinnen und Schülern vorgebeugt werden kann. Das Adaptieren von Rahmenbedingungen für ein mögliches, erfolgreicheres Arbeiten wird praxisnah veranschaulicht. Lehrkräfte erhalten somit Tipps zur Förderung der Konzentration ihrer Schülerinnen und Schüler.Wie oft hört wohl eine Schülerin oder ein Schüler im Laufe ihrer beziehungsweise seiner Schullaufbahn diesen Satz von Eltern oder Lehrkräften? Als Kind fühlte man sich einst doch selbst unverstanden, gab man doch alles, um möglichst bei der Sache zu bleiben und dennoch herrschte dann Unzufriedenheit über die Konzentrationsleistung. Wieder war man gedanklich abgedriftet und nicht fokussiert geblieben. Und wie ist die Perspektive der Lehrperson auf eine unkonzentrierte Schülerin oder einen unkonzentrierten Schüler? Man gibt sich enorme Mühe den Inhalt aufzubereiten, spannend darzubringen und dennoch spürt man, dass man erneut jemanden nicht erreichen konnte. Das frustriert und bringt auch die engagierte Lehrkraft an ihre Grenze. Die Verzweiflung darüber, dass man keinen Weg findet, das Kind in seinem Lernprozess bestmöglich zu unterstützen, weicht womöglich der Genervtheit und dem Vorsatz mit Nachdruck Verbesserung in der Konzentration zu erzielen. Beobachtungen führen Doch es gibt schlicht sehr viele Ursachen für Konzentrationsschwächen. Von Zinkmangel, seelischen Belastungen, bis hin zu Schlafmangel oder Teilleistungsschwächen. Wichtig für die Ursachenforschung wäre es, würden Lehrpersonen eine Art Beobachtungstagebuch führen, um zu spezifizieren, wann die Konzentrationsschwäche am Intensivsten wahrgenommen wird. Dazu reicht es, sich stichwortartig Beobachtungen zu notieren, wie Uhrzeit/Tageszeit, den körperlichen Reaktionen (erschlaffender Muskeltonus versus Bewegungsdrang? Woran zu sehen?) und auch bei welcher Tätigkeit es auftrat. Einerseits erkennt die Lehrperson dadurch ein Muster: Tritt zum Beispiel bei Schüler/Schülerin XY die starke Konzentrationsschwäche immer beim stillen Lesen auf, gehe ich anders vor, als wenn die Konzentrationsschwäche bei Hör- und Lautübungen erfolgen. Das heißt, ich als Lehrperson kann Schüler/Schülerin XY in der Darreichungsform entgegenkommen oder zunächst ausprobieren, die Lernumgebung oder das Lernangebot zu verändern. Andererseits dienen die Beobachtungsnotizen dem Austausch mit den Eltern und in weiterer Folge mit externen Expertinnen und Experten wie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten. Trotz allem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kinder mit Konzentrationsschwächen bei ihrer täglichen Arbeit in der Schule zu unterstützen. Die folgenden Tipps und Tricks können Erleichterung verschaffen. Individuelles Vorgehen und Adaptieren wird hier vorausgesetzt, denn nicht für jedes Kind ist jede Hilfestellung auch tatsächlich unterstützend. Unterrichtsformen, die Konzentrationsschwächen entgegenwirken Der ideale Unterricht wäre durch eine möglichst abwechslungsreiche Darbietungsform gegeben. Das Abwechseln verschiedenster Sozialformen wie Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, aber auch das Lernen durch Einbindung möglichst vieler Sinne, stellt didaktisch gesehen keine neue Errungenschaft dar, dennoch sollte diese Bedeutsamkeit im Zusammenhang mit Konzentrationsschwächen genannt werden. Konkret bedeutet das, mit möglichst verschiedensten Materialien Aufgaben zu stellen, unterschiedlichste Lösungswege zuzulassen und auch experimentelle, divergente Übungen oder Gedankenexperimente einzubauen. Kinder mit Konzentrationsschwächen schalten bei wiederkehrenden Übungselementen (immer das gleiche Vorgehen im Buch oder in Karteien oder bei Lernspielen) gerne ab und fordern sich diesbezüglich schlussendlich gar nicht mehr. Eigenes Forschen/Entdecken/Suchen oder mehrfach mögliche Herangehensweisen, sodass das Gefühl der Entscheidungswahl gegeben scheint, fördern aktives und freudvolles Tun.

  • Fächerübergreifend

Einstieg in den Distanz-Unterricht: Tipps und Ideen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie Lehrkräfte an der Grundschule den Distanz-Unterricht anhand eines Wochenplans sinnvoll gestalten können, selbst wenn sie bisher nur über wenig Computerkenntnisse verfügen. Die Ideen und Tipps sind des Weiteren auch in angepasster Form für Lehrkräfte anderer Schulformen anwendbar. Aus der Perspektive der Zukunft Ja, das waren schwierige Zeiten, als die Pandemie unser Leben in allen Bereichen bestimmte. Was für ein Stress, als die Schulen auf einmal (wieder!) geschlossen wurden: ruckelnde Internetverbindungen, Zusammenbruch der Lernplattformen, Kinder, die man nicht erreichen konnte, permanente Video-Konferenzen, Kopierarbeit ohne Ende ... Wir wussten oft gar nicht mehr, wo uns der Kopf steht. Zum Glück haben wir das alles überstanden. Und im Rückblick muss ich sagen: Noch nie habe ich so viel gelernt wie in dieser Zeit. Wenn Sie "Anfängerin oder Anfänger" im Distanz-Unterricht sind, fühlen Sie sich durch diese Vision vielleicht ermutigt: Ich werde durchhalten! Es kann nur noch besser werden! Bald ist wieder alles gut! Wenn Ihnen solche Gedanken durch den Kopf gehen, haben Sie den wichtigsten Satz allerdings überlesen: Noch nie habe ich so viel gelernt wie in dieser Zeit. Ein Blick auf die Gegenwart Was können Sie lernen in dieser anstrengenden Zeit? Zum Beispiel den Umgang mit digitalen Werkzeugen für den Unterricht, eine effiziente Arbeitsorganisation, neue Kommunikations- und Kooperationsformen und so weiter. Lehrerinnen und Lehrer gestalten während der Pandemie den Fernunterricht, versorgen die Kinder mit Arbeitsmaterial, geben Feedback. Sie kommunizieren digital, zum Beispiel in Videokonferenzen mit den Lernenden, in virtuellen Teamsitzungen mit Kolleginnen und Kollegen, in der Elternsprechstunde und bei Lernentwicklungsgesprächen. Außerdem müssen sie auch noch die Notbetreuung in der Schule gewährleisten und, wie immer, Zeugnisse schreiben. Diese Liste können Sie individuell fortsetzen. Distanz-Unterricht gestalten Wenn Ihre Schule und Sie schon länger auf eigenverantwortliches Arbeiten und digitale Unterstützung gesetzt haben, fallen Ihnen die neuen Aufgaben jetzt leichter. Sollten Sie sich in diesen Bereichen zu den "blutigen Anfängern" zählen, können Sie sich jetzt didaktisch-methodisch fit machen für den digitalen und analogen Unterricht der Zukunft! Vielleicht gelingt es Ihnen, trotz Stress und anfänglicher Frustration die pandemiebedingten Veränderungen von Schule als Chance zu begreifen. An einigen Standardaufgaben aus dem Schulalltag soll aufgezeigt werden, wie dies gehen kann. Was ich weiß, macht mich heiß! – Daten zu Lernvoraussetzungen sammeln Der erste Schritt zu Fernunterricht, Wechsel-Unterricht und hybridem Unterricht ist eine Bestandsaufnahme. Mit einem Fragebogen oder einer Online-Umfrage lassen sich die benötigten Informationen schnell und unkompliziert einholen und gegebenenfalls Maßnahmen anstoßen, die die Arbeitssituation verbessern. Wie sieht die technische Ausstattung meiner Schule aus? Welche Lernplattformen, welche digitalen Tools stehen zu Verfügung? Wer kennt sich damit aus und kann eventuell als Multiplikatorin oder Multiplikator dienen? Wie ist mein häuslicher Arbeitsplatz ausgestattet? Dazu gehören nicht nur die technische Ausstattung (Computer, Drucker, Scanner, Kamera, Breitband-Internet), sondern kluge Ordnungssysteme und ein gut beleuchteter Arbeitsplatz, der nach ergonomischen Kriterien gestaltet ist. Unter welchen Bedingungen arbeiten und lernen meine Schülerinnen und Schüler zu Hause ? Welche Endgeräte sind in den Familien vorhanden? Welche stehen dem einzelnen Kind wann und wie lange zur Verfügung? Hat es beispielsweise einen eigenen Laptop, ein Smartphone? Wie sieht der Arbeitsplatz des Kindes aus? Befindet er sich im eigenen Zimmer oder in einem gemeinsamen Kinderzimmer mit Geschwistern? In der Küche, im Wohnzimmer, Esszimmer? Hat das Kind einen eigenen Schreibtisch? Gibt es Ablageflächen für Schnellhefter, Arbeitsblätter und Ähnliches, Regale für Bücher? Unter welchen äußeren Bedingungen arbeitet das Kind zu Hause? Wird die Konzentration zum Beispiel von Straßen- oder Baulärm dauerhaft beeinträchtigt? Kann es sich an einen von Geschwistern, Mutter und Vater (im Homeoffice) ungestörten Arbeitsplatz zurückziehen? Kann es eine Tür hinter sich schließen? Gut geplant ist halb gewonnen – einen Wochenplan verfassen Wochenpläne gehören für die meisten Lehrkräfte zum Standard. In vielen Schulen gibt es Vorlagen dafür, man tauscht sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Parallelklassen aus oder erstellt gemeinsam Pläne für das Wochenprogramm. Im Fernunterricht bekommt der Wochenplan eine zusätzliche Funktion: Er hält nicht mehr nur die Unterrichtsplanung der Lehrperson fest, sondern wird zum Fahrplan, der Kinder und Eltern durch die Schulwoche leitet. Dadurch ändert sich automatisch der Sprachduktus. Kürzel wie zum Beispiel AB (Arbeitsblatt), SB und LB (Sprachbuch, Lesebuch), EA (Einzelarbeit) müssen erklärt werden, didaktische Begriffe wie "Einstieg", "Erarbeitung", "Vertiefung" sollten vermieden werden. Alle Informationen auf dem Wochenplan müssen selbsterklärend sein. Wie sage ich's den Kindern? – Tipps und Tricks für adressatengerechte Wochenpläne Mit der Tabellenfunktion eines Schreibprogramms oder mit einem Tabellenprogramm (zum Beispiel Excel) ist die Vorlage schnell erstellt und kann jede Woche neu gefüllt werden: Vorlage unter dem Namen wochenplanvorlage.docx (oder .xlsx) speichern, jeden Wochenplan unter neuem Namen speichern (Nummer der Kalenderwoche, Datum). Wählen Sie für die Tabelle die Ausrichtung Querformat (Registerkarte Layout), in dem auch die meisten Stundenpläne gestaltet sind. Beschränken Sie sich auf eine Seite, die Sie später farbig im Format DIN-A3 kopieren und den Kindern ins wöchentliche Materialpaket packen. Dieses Plakat soll zu Hause so aufgehängt werden, dass der Plan für alle Familienmitglieder jederzeit einsehbar ist. (Natürlich können Sie den Plan auch digital versenden, dann wird er beim Ausdrucken allerdings kleiner.) Beispiel: Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 8:00-8:45 ... Tragen Sie in die erste Spalte Zeitangaben (Uhrzeiten, von ... bis, Uhrsymbol) ein, an denen sich die Kinder orientieren können. Mit einer völlig freien Zeiteinteilung sind die meisten Kinder und Jugendlichen überfordert. Schreiben Sie die Aufgaben in die Kästchen für die verschiedenen Fächer und nutzen Sie dafür ein Farbleitsystem : Alle Kästchen für Deutsch sind beispielsweise in hellem Rot schattiert (Rot = Farbe der Deutschhefte), Mathe in Blau und so weiter. Die Nennung der Fächernamen können Sie sich sparen und den gewonnenen Platz für die Aufgabenstellung nutzen. Füllen Sie den Plan nicht sukzessive Tag für Tag aus, sondern tragen Sie ein Fach nach dem anderen für die ganze Woche ein. Notieren Sie beispielsweise erst alle Sequenzen Deutsch von Montag bis Freitag, dann Mathematik, dann Heimat- und Sachkunde und so weiter. Auf diese Weise gewinnt man schnell einen Überblick über das Lernpensum: Von links nach rechts kann man die Entwicklung des Lernens in den einzelnen Fächern ablesen, von oben nach unten (Spalten) sieht man die tägliche Abfolge der Fächer mit ihren Aufgaben. Beim abschließenden Blick auf den fertigen Plan können Sie überprüfen, ob sich Methoden und Arbeitsformen in lernförderlicher Weise abwechseln, und gegebenenfalls vom Präsenz-Stundenplan abweichen, also zwischen zwei Hauptfächer eine Stunde Musik schieben. Auch Kinder und Eltern können diesem Fahrplan schnell entnehmen, wo die Lern-Reise hinführt. Tragen Sie für jede Stunde oder Sequenz das Thema/den Inhalt ein. Die Überschriften des Schulbuchs oder Arbeitsmaterials können Sie meistens übernehmen. Benennen Sie dann die zentrale Kompetenz, an der gearbeitet wird. Zum Schluss ergänzen Sie organisatorische Hinweise und fügen ein Kästchen ein, in dem die Kinder erledigte Aufgaben ankreuzen können (zu finden unter Entwicklertools/Steuerelemente). Beispiel: Fastnacht, Fasching, Karneval Fragen zum Text beantworten Lehrbuch Seite 57, Fragen 1,2,3; schriftlich ins Heft O Wenn Sie lieber erst einmal analog arbeiten : Schreiben Sie die Aufgaben für alle Stunden/Sequenzen des jeweiligen Fachs auf farblich abgestimmte Zettel und legen Sie sie in der richtigen Reihenfolge aus. Diese Methode eignet sich auch für Teamarbeit: Jeder schreibt seine Zettel, danach vergleicht man und einigt sich auf die Aufgabenstellung, auf die Formulierung und so weiter. Erst dann tragen Sie das Ergebnis in die Computer-Tabelle ein. Tragen Sie auch Videokonferenzen in Ihren Wochenplan ein. Dafür reicht vielleicht ein allgemeiner Hinweis in der Kopfzeile, etwa mit einem Piktogramm als Symbol und einem einladenden Satz. Beispiel: Wir sehen uns täglich in der Videokonferenz von ...Uhr bis ...Uhr. Auch Pausen bekommen ihr Kästchen. Machen Sie darin Vorschläge zur Pausengestaltung , zum Beispiel frische Luft reinlassen und nach draußen gehen, eine Runde Roller oder Fahrrad fahren, zehn Kniebeugen, drei Minuten Luftboxen, Seilspringen, Jonglieren. Auch im Internet findet man tolle Ideen für die Bewegungspause, etwa unter https://www.ichspringimdreieck.de/alba-sport/ . Bieten Sie täglich eine besondere Aufgabe oder Aktivität an und tragen Sie diese ebenfalls in den Wochenplan ein: anspruchsvolle Aufgaben für die schlauen Füchse und Zusatzaufgaben für die schnellen Wiesel zur Differenzierung, Filme und Musik zur Ergänzung, (Vor-)Lesezeiten in einem individuell ausgewählten Buch, Spiele, Bastelarbeiten, ein Quiz, interaktive Übungen und vieles mehr. No go! – Was nicht in den Wochenplan gehört Wenn "Ihre Kinder" zu Hause mit dem Wochenplan arbeiten, müssen Sie deren Rückfragen, Probleme, Reaktionen auf die Aufgaben antizipieren. Aber Sie kennen Schülerinnen und Schüler und erwarten die üblichen Fragen zur Arbeitsorganisation, zum Beispiel: Soll ich die Überschrift unterstreichen? Muss ich da ein Datum hinschreiben? Sollen wir beim Aufsatz wieder nach jeder Zeile eine Zeile freilassen? Und so weiter. Hinweise auf solche "technischen" Probleme und entsprechende Anweisungen (schneide aus, klebe ein, lies erst das ganze Arbeitsblatt und so weiter) gehören nur ausnahmsweise auf den Wochenplan, denn sie lenken eher vom Kern der Aufgaben ab! Stellen Sie stattdessen ein ansprechend gestaltetes Merkblatt, einen Leitfaden oder eine Checkliste zusammen, auf dem die Kinder immer wieder nachschauen können, was zu beachten ist. Auch das ist eine Art von Empowerment der Kinder und fördert ihre Selbstständigkeit. Beispiel: Checkliste: So lerne ich in der "Schule daheim" "Ordnung ist das halbe Leben." – den Arbeitsplatz herrichten O Ich schaffe Ordnung, bevor ich mit der Arbeit anfange. O Alles, was ich brauche, liegt bereit: Schulbuch, Heft, Arbeitsblätter, Block, Schreibzeug, Lineal... O ... "Auf die Plätze, fertig, los!" – Aufgaben bearbeiten O Ich lese immer erst die ganze Aufgabe und mache mir klar, was ich tun soll. O Zu jeder Aufgabe notiere ich das Datum. O Bei Aufsätzen lasse ich jede zweite Zeile frei. Dann habe ich später Platz zum Verbessern. O ... ... Zu guter Letzt: Der Umgang mit dem Wochenplan Viele Grundschulen stellen für jede Woche ein "analoges" Lernpaket mit dem Arbeitsmaterial zusammen, zum Beispiel in einer Ordnungsmappe. Legen Sie den Wochenplan in diese Mappe, am besten ganz oben. Wie bereits erwähnt: Eine Farbkopie im Format DIN-A3 (Schulkopierer können das in der Regel) wirkt wie ein kleines Plakat, das genau wie der Busfahrplan in der Wohnung aufgehängt werden kann. Nutzen Sie außerdem die erste Videokonferenz der Woche dazu, den Wochenplan mit den Kindern face to face zu besprechen . Beziehen Sie die Kinder aktiv in die Besprechung ein, zum Beispiel so: Sie selbst erläutern, was in Fach X zu tun ist, für die übrigen Fächer machen das die Kinder selbst. So bekommen Sie gleich wertvolle Rückmeldungen darüber, ob der Wochenplan verständlich formuliert ist und wo es unter Umständen Probleme mit den Aufgaben geben wird. Auch Raum für kreative Vorschläge der Kinder wird so eröffnet. Damit Ihr Wochenplan von Woche zu Woche besser wird, sollten Sie in geeigneter Weise um Feedback bitten . Dazu müssen die Kinder zunächst eine Selbsteinschätzung abgeben. Sie können zum Beispiel nach jeder erledigten Aufgabe in den Wochenplan eintragen, wie sie damit zurechtgekommen sind, und die Aufgabe mit Textmarker anstreichen: rot = anspruchsvoll, schwer; gelb = okay, mittelschwer; grün = leicht zu machen, kann ich schon gut. Wer es etwas "schöner" haben will, investiert in Klebepunkte oder -symbole, die mit in die Mappe gelegt werden: Smileys , Tiere , Sterne und so weiter, das Angebot ist riesig (Bürobedarf gibt es zum Beispiel im Lehrer-Online Shop ). Wenn Sie die Bedeutung der Symbole vorher mit den Kindern absprechen, macht ihnen das Kleben einen Riesenspaß. Auf dieser Grundlage füllen die Kinder dann am Ende der Lernwoche einen Rückmeldebogen aus, den sie zusammen mit den Arbeitsprodukten bei Ihnen abgeben. Ein schönes und zugleich einfaches Beispiel finden Sie hier . Die Schülerinnen und Schüler reflektieren nicht nur, was sie in der vergangenen Woche gelernt haben, sondern werden auch dazu aufgefordert, ihre Befindlichkeiten anzusprechen und der Lehrkraft eine persönliche Botschaft zu übermitteln. Ein eigenes Feld ist für eine "Nachricht von meinen Eltern" reserviert. Mehrwert-Fragen Gerade als Debütantin oder Debütant am Computer sollten Sie alle Dokumente so einfach wie möglich gestalten. Fragen Sie sich bei jedem Bild, jedem Symbol oder Piktogramm: Enthält es wichtige Informationen, erfüllt es eine Funktion für das Lernen und Arbeiten der Kinder? Oder ist es nur eine nette Illustration? Auch die Mehrwert-Regel des berühmten Pareto-Prinzips hilft Ihnen, mit Ihrer Zeit und Ihren Kräften vernünftig umzugehen: Bei einer Aufgabe werden in der Regel 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes (Zeit, Mühen, Nerven...) erreicht. Umgekehrt erfordern die verbleibenden 20 Prozent quantitativ den größten Einsatz. Perfektionismus lohnt sich also nicht, erst recht in Pandemiezeiten! Ausblick Digitales Lernen und eigenverantwortliches Arbeiten haben bereits vor der Pandemie zugenommen. Die veränderten Rahmenbedingungen verstärken diesen Trend und erfordern weitere Anpassungen. Die in diesem Fachartikel aufgegriffenen Aspekte und genannten Tipps lassen sich nicht nur in der aktuellen Situation für den Distanz-Unterricht anwenden, sondern sind auch hilfreiche und praxisorientierte Hinweise für die künftige Unterrichtsgestaltung, sei es im Fern- und Wechsel-Unterricht oder in hybriden Lernumgebungen. So kann jede Lehrkraft schon heute fürs Morgen lernen. Weiterführende Literatur Burow, Olaf (2021). Die Corona-Chance. Durch sieben Schritte zur "Resilienten Schule". Weinheim: Beltz Verlag. Eine Leseprobe finden Sie hier .

  • Fächerübergreifend

Plastik gehört nicht ins Meer

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Plastik gehört nicht ins Meer" werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Problem der Abfallentsorgung und deren Konsequenzen für die Umwelt sowie die Natur konfrontiert. Sie lernen die Materialbeschaffenheit alltäglicher und gebräuchlicher Gegenstände kennen und erfahren, dass deren Entsorgung teils unverträglich bis unmöglich für die Umwelt ist. Außerdem setzen sie sich mit möglichen Lösungen des Problems auseinander. Teile dieser Einheit sind auch im Distanzunterricht einsetzbar, da die Lernenden die Aufgaben selbstständig bearbeiten und Rechercheaufgaben im Internet durchführen können. Über Links können sie sich weiterführend über das Thema informieren.In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Plastik gehört nicht ins Meer" setzen sich die Lernenden sowohl mit Umwelt- als auch Tierschutz auseinander. Sie werden mit der Problematik von Plastikmüll im Meer und dessen Gefahren für Tiere und Umwelt konfrontiert. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die fachlich richtigen Bezeichnungen für die Materialbeschaffenheit unterschiedlicher Gegenstände kennen und untersuchen unterschiedliche Materialien werden auf ihre Wiederverwendbarkeit. Weiterhin erfahren sie, dass Tiere an dem Plastikmüll sterben können, zum Beispiel, wenn sie ihn fressen. Anhand dieser Materialien wird nicht nur die Problematik thematisiert, sondern die Schülerinnen und Schüler auch für den Naturschutz sensibilisiert. Sie lernen, dass jede und jeder von ihnen einen Beitrag dazu leisten kann, denn: Umweltschutz geht alle an! Diese Unterrichtseinheit bietet eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten an Unterrichtsthemen. Dementsprechend kann sie sowohl fächerübergreifend, insbesondere im Zusammenhang mit dem Projekt "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" , als auch im Sachunterricht im Rahmen von "Natur und Umwelt" eingesetzt werden. Teile der Unterrichtseinheit bieten sich auch zum Einsatz im Distanzunterricht an. Die Schülerinnen und Schüler können Aufgaben wie Lückentexte, Rechenübungen und Rechercheaufgaben im Internet selbstständig lösen, die Ergebnisse werden dann im Videogespräch oder via Lernplattform kontrolliert und ausgewertet. Wichtig ist hierbei der anschließende Austausch über die Ergebnisse und eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Weiterführende Links animieren die Lernenden, sich auch von zuhause mit dem Thema des Umweltschutzes zu beschäftigen. Das Thema dieser Unterrichtseinheit "Plastik gehört nicht ins Meer" gewinnt immer mehr an Aktualität und kann und darf auch von den Schulen nicht mehr ignoriert werden. Gerade die heutige Schülergeneration muss sich mit den Umweltsünden der vorherigen Generation beschäftigen und Möglichkeiten finden, durch umweltverträgliche Produktion unseren Planeten vor weitergehendem Schaden zu bewahren. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über den Umgang mit Hausmüll und Mülltrennung Kenntnisse haben. Sie werden für den Umgang mit umweltbelastenden Materialien sensibilisiert indem ihnen bewusst gemacht wird, dass die Entsorgung nicht recycelbarer Produkte zu gravierenden Umweltschäden führt. Aufbauend auf dieser Einsicht entwickeln sie alternative Handlungskompetenzen und einen bewussten Umgang mit gezielter Abfallentsorgung. Abbildungen veranschaulichen in sehr deutlicher Weise die Umweltschäden, die durch den sorglosen Umgang mit Produkten aus Plastik angerichtet werden. Insbesondere die Vermüllung der Meere und das Artensterben von Pflanzen und Meerestieren in den Ozeanen lassen nicht daran zweifeln, dass sich ein neues Umweltbewusstsein entwickeln muss, um den Planeten Erde weiterhin bewohnbar zu halten. Informationen zum Thema und vielfache Wiederholungen speichern das Erlernte im Langzeitgedächtnis ab. "Rätselhafte" Aufgabenstellungen erhöhen die Motivation und führen die Schülerinnen und Schülern zu selbst entwickelten und selbst gewonnenen Einsichten nachhaltiger, als es Lückentexte oder lineare Abfragen bewirken könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen das Problem der Entsorgung von "unkaputtbaren" Materialstoffen. benennen und begründen die Notwendigkeit alltäglicher Verhaltensänderung zum Gebrauch alternativer und ökologisch verträglicher Produkte. entwickeln Strategien zum Argumentieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Sachtexte und Grafiken sinnerfassend lesen und verstehen. können im Internet gezielt nach schadstofffreien Produkten recherchieren. können ihre Arbeitsergebnisse überzeugend präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. arbeiten kooperativ miteinander und beziehen andere Meinungen in ihren Denkprozess mit ein. können Personen aus ihrem Umwelt argumentativ zu einer Verhaltensänderung anregen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsprojekt: Plastik hat im Meer nichts zu suchen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Projekt "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" geht es um die Darstellung von Umweltschäden, die Plastikmüll in den Meeren verursacht. Die von Schülerinnen und Schülern erstellte Ausstellung soll die (Schul)Öffentlichkeit auf das Umweltproblem aufmerksam machen und zu einer Verhaltensänderung anregen.Plastik gehört nicht in die Natur. Trotzdem schwimmen Mengen an Plastikmüll im Meer und jedes Jahr kommen Tonnen hinzu. Dieser Plastikmüll zieht Folgen nach sich. Er gefährdet Tiere und Umwelt, zum Beispiel fressen Meerestiere und Vögel ihn und können daran sogar sterben. Demnach ist es wichtig, sich mit diesem Thema im Rahmen des Umweltschutzes auseinanderzusetzen und auf die Notwendigkeit einer Verhaltensänderung aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang gestalten die Schülerinnen und Schüler eine Collage zum dem Thema "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse öffentlich auf großen Plakaten beziehungsweise Tafeln. Damit machen sie, auch extern der Lerngruppe, auf die Folgeschäden aufmerksam, die durch die Entsorgung von unverrottbarem Plastikmüll für alle Meeresbewohner entstehen und deren Lebensraum vernichten. Diese Projektarbeit bietet sich ergänzend zu der Einheit "Plastik gehört nicht ins Meer" an.Anhand der Beschreibungen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Basis für das Erstellen der Collage. Indem sie selbst Plastikverpackungen sammeln und mitbringen, wird ihnen verdeutlicht, wie viel Plastik allgegenwärtig ist und es wird ein Lebensweltbezug hergestellt. Durch die Vorlagen der Meerestiere bekommen sie ein Bild davon, dass große Teile der Meere von dem Problem betroffen sind. Auf Basis dieser Erkenntnisse erstellen die Schülerinnen und Schüler dann eine Collage zum Thema "Plastik hat im Meer nichts zu suchen". Die Anlage unterstützt sie bei der Anfertigung. Die Präsentation ihres Ergebnisses würdigt ihre Arbeit und verdeutlicht erneut die Relevanz des Themas- auch für die Öffentlichkeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schülerer kennen das Problem der Entsorgung von "unverrottbaren" Materialstoffen. benennen und begründen die Notwendigkeit einer alltäglichen Verhaltensänderung zum Gebrauch alternativer und ökologisch verträglicher Produkte. können Personen aus ihrer Umwelt Argumente nennen, um sie zu einer Verhaltensänderung anzuregen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Sachtexte und Grafiken sinnerfassend lesen und verstehen. können im Internet gezielt nach schadstofffreien Produkten recherchieren. können ihre Arbeitsergebnisse überzeugend präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Normen und Werten bezogen auf Natur- und Umweltschutz. erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens. helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Neues Pixi-Buch "Erik und das Zauberhaus" erklärt Elektroniker-Beruf und Smart-Homes

Fachartikel

Analog trifft digital: Mit dem Pixi-Buch "Erik und das Zauberhaus" erfahren Kinder im Grundschulalter, was ein Smart-Home ist, wie es funktioniert und was Elektronikerinnen und Elektroniker arbeiten. Gleichzeitig können Schulanfänger ihre Lesekompetenzen trainieren. Das 24-seitige Büchlein wurde gemeinsam von der ArGe Medien im ZVEH sowie dem Carlsen-Verlag erstellt. Schulklassen und Kindergärten können das Pixi-Buch im Klassen- beziehungsweise Gruppensatz kostenlos bestellen.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Ein ganz persönlicher Adventskalender für die Familie oder die Klasse

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Kalendertürchen der anderen Art: Der ultimativ persönliche Adventskalender gibt den Beteiligten Gelegenheit, Wünsche gezielt an eine ausgesuchte Adressantin oder einen Adressaten zu stellen und mit ihr oder ihm in Kontakt und ins Gespräch zu kommen. Dieses Arbeitsmaterial beschreibt die Herstellung eines sehr individuellen und persönlichen Adventskalenders. Herkömmliche Kalender beschenken zumeist Kinder mit Süßigkeiten, um ihnen die Wartezeit bis Weihnachten zu "versüßen". Dieser Kalender bringt Personen miteinander in Kontakt und schafft Gesprächsanlässe zwischen ihnen. Nicht das Kind ist die oder der Beschenkte, sondern in umgekehrter Weise "beschenkt" das Kind die oder den "Gebenden" mit der Erfüllung eines Wunsches. Dabei können Empfängerin oder Empfänger und Wünschende beziehungsweise Wünschender beliebig ausgesucht werden: Die Lehrkraft stellt Wünsche an die Schülerinnen und Schüler, die diese erfüllen müssen. Kinder stellen Wünsche an unterschiedliche Familienmitglieder. Mama und Papa stellen Wünsche an die Kinder. Auch lustige Aufgabenstellungen sind erlaubt: Papa muss eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen und anschließend ein Abendlied singen, Max "darf" Struppi spazieren führen. Eine unliebsame Aufgabe, die der Bruder oder die Schwester sonst selber machen müsste. :-) Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schneiden die Vorlage zur Herstellung des Adventskalenders sauber aus. denken sich Wünsche oder lustige Aufgaben adressatengerecht aus und beschriften damit die "Fenster". verstehen die Aufgabenstellung und können sie eigenständig umsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Aktuelle News für die Grundschule

Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule

Hier finden Sie Unterrichtmaterialien für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule: sei es für die fächerverbindende Kompetenzförderung, die fächerübergreifende Arbeit beispielsweise zwischen Sprache und Sachunterricht, fächerübergreifende Themen wie die Verkehrserziehung oder Materialien für Schulorganisation und Klassenleitung, Projektarbeit, Klassenfahrten und Gruppenbildung.

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