Unterrichtsmaterialien → Technik Sekundarstufen

Tipp der Redaktion

Mechanik

Stöbern Sie in unserer Materialsammlung rund um die Themen Energie und Impuls, die Newtonschen Gesetze, geradlinige Bewegungen und vielen mehr.

Tipp der Redaktion

Reibungselektrizität

An einfachen Beispielen aus dem täglichen Leben beobachten die Lernenden die physikalischen Phänomene "Reibungselektrizität" und "Elektrische Influenz". 

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Ein smartes Elektronik-Gadget bauen: eine Anleitung

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler bauen und installieren in dieser Unterrichtseinheit selbst ein Elektronik-Gadget und wenden so Kenntnisse zum Thema Elektronik im Zusammenhang mit intelligenter Gebäudetechnik praktisch an.Mithilfe dieser Unterrichtseinheit bauen und installieren Schülerinnen und Schüler selbst einen per Fernbedienung steuerbaren LED-Stripe. So lernen sie praktisch durch eigenes Tun die Kennzeichen und Merkmale intelligenter Gebäudetechnik und deren Einsatzmöglichkeiten kennen. Digitalisierung und Technologie bestimmen zunehmend den Alltag: So wie es heute selbstverständlich ist, mobil das Wetter zu checken, wird es mehr und mehr zur Normalität, Heizung, Beleuchtung oder Sicherheitsfunktionen automatisiert per App zu steuern. Das Internet of Things (IoT) ist auf dem Vormarsch. Doch wie funktionieren smarte Anwendungen? Wie spielen Technik und Technologie zusammen? Und kann man einfache "smarte", elektronische Gadgets selbst bauen? Hier setzt die vorliegende Unterrichtseinheit an. Ziel der Unterrichtseinheit Die Unterrichtseinheit "Ein smartes Elektronik-Gadet bauen" ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen handlungsorientierten Zugang zu den Themen Smart Home sowie Internet of Things (IoT). Aufbauend auf dem Video " Elektroniker-Azubis: Woran denken sie bei Smart Home? " tragen sie zusammen, was sie mit dem Begriff "Smart Home" verbinden. Dabei haben sie sowohl die Aussagen der Personen aus dem Video als auch ihre eigenen Assoziationen im Blick. Seitens der Lehrkraft ist darauf zu achten, dass neben dem Mehrwert und den Vorteilen auch kritische Aspekte thematisiert werden. Exemplarisch dafür stehen dafür die Themen Datenschutz/Datensicherheit und Abhängigkeit gegenüber Technik. Anschließend testen die Lernenden mithilfe eines Kreuzworträtsels ihr Wissen zu grundlegenden physikalischen Fachbegriffen. Der Bau und die Installation eines LED-Stripes bildet den Kern der Unterrichtseinheit. Als Hilfe und Unterstützung dient den Lernenden dabei die Anleitung auf dem Arbeitsblatt "Bauanleitung RGB-Stripe". Ihren gebauten und installierten RGB-Stripe dokumentieren die Lernenden in einem Handyfoto oder Handyclip und posten dies unter den Hashtags #ezubis, #installation, #diy #smarthomeInstallation auf Instagram. Abschließend tragen sie weitere "smarte" elektronische Gadgets zusammen, die leicht nachgebaut werden können. Dabei haben sie sowohl ihr eigenes Zuhause als auch die Schule im Blick. Zur Inspiration schauen sie sich die E-Zubi E-Hacks auf YouTube an. Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit ist für die Klassenstufen 8 bis 10 geeignet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Technik, Arbeitslehre und Physik. Aufgrund des Schwerpunktes, der im Bau und der Installation liegt, eignet sich die Unterrichtseinheit auch für den fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht im Rahmen einer Projektwoche. Thematisch verwandte Unterrichtseinheiten aus dem Dossier Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über grundlegendes Wissen rund um die Themen Smart Home und Smart Building verfügen. Diese umfasst Wissen um die Merkmale und Funktionen eines Smart Homes, die Vorteile aber auch Vorbehalte gegenüber intelligenter und vernetzter Gebäudetechnik. Hierzu kann die Unterrichtseinheit "Smart Home: Smart leben, lernen und arbeiten in Gegenwart und Zukunft" mit seinen Materialien genutzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, was ein Smart Home ist und können es mit eigenen Worten beschreiben. wiederholen und festigen physikalische Grundbegriffe. bauen selbst ein Elektronik-Gadget und wenden so Kenntnisse zum Thema Elektronik im Zusammenhang mit intelligenter Gebäudetechnik praktisch an. erarbeiten Ideen für weitere Elektronik-Gadgets und diskutieren Möglichkeiten ihres Einsatzes in Schule und privatem Umfeld. reflektieren die Vorteile und Vorbehalten von intelligenter und vernetzter Gebäudetechnik. erkennen die Bedeutung von Smart Homes vor dem Hintergrund einer effektiven Energienutzung, zur Steigerung der Sicherheit, der Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, Medien bei der Produktion im Rahmen der Umsetzung des Bauprojektes handlungsorientiert zu nutzen. trainieren Anleitungen zu lesen und diese bei der Umsetzung eines Projektes zu befolgen. üben sich darin, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden und wichtige Inhalte aus einem Medienbeitrag zu extrahieren. nutzen soziale Medien zur Dokumentation ihrer Ergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Menschen. lernen das strukturierte Erfassen von Informationen. üben sich darin, bei inhaltlicher Kritik sachlich zu argumentieren.

  • Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Wie funktioniert eine Windkraftanlage?

Fachartikel

In diesem Fachartikel wird mithilfe zahlreicher Abbildungen, Grafiken und Fotos anschaulich erklärt, wie Windkraftanlagen aufgebaut sind und wie die kinetische Energie des Windes zu Strom umgewandelt wird. Schon seit Jahrhunderten wird die Windenergie von der Menschheit genutzt – sei es zur Fortbewegung von Segelschiffen oder zum Verrichten von mechanischer Arbeit in Form von Windmühlen. Heute zählt die Windenergie zu den bedeutendsten Energiegewinnungsverfahren. So waren Ende 2020 in Deutschland 31.109 Windkraftanlagen (onshore und offshore) mit einer Gesamtleistung von circa 62,7 Gigawatt zur Stromerzeugung in Betrieb, was der Leistung von über 50 Kernkraftwerken entspricht! Somit hat die Windenergie mittlerweile bereits einen Anteil von rund 25 Prozent am nationalen Stromverbrauch erreicht. Funktionsweise einer Windkraftanlage Windkraftanlagen wandeln die kinetische Energie des Windes mithilfe seiner Rotorblätter in eine mechanische Drehbewegung um, die ihrerseits einen an die Drehachse gekoppelten Generator antreibt, der Strom erzeugt (Abbildung 1). Dabei werden zwei unterschiedliche Konstruktionen verwendet – zum einen Anlagen mit Getriebe (Abb. 1 a) sowie Anlagen ohne Getriebe (Abb. 1 b):

  • Physik  / Technik

Die Methodische Reihe am Beispiel der Buchstütze

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler das Prinzip der methodischen Reihe am Beispiel einer Buchstütze. Es wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. In einigen Technik-Räumen ist an der Wand ein Brett zu finden, auf dem ein Werkstück mit seinen einzelnen Fertigungsstufen zu sehen ist. Während es früher das Werkstück selbst war, das in verschiedenen Fertigungsstufen an der Wand hing, sind es heute oft Fotografien oder Grafiken . Die Lernenden haben damit die Möglichkeit, sich die Ergebnisse jedes Arbeitsschritts bei der Fertigung im Vorfeld anzuschauen und nachzuvollziehen. Es erspart Nachfragen und gibt den Lernenden Sicherheit beim selbstständigen Arbeiten. Die methodische Reihe greift die Idee der Technologie-Darstellung auf und erweitert sie, um im Bereich der Gestalten- oder Fertigungskompetenz die Planungskompetenz zu entwickeln. Die Arbeitsschritte werden auf einzelnen Karten dargestellt und der Lerngruppe zur Verfügung gestellt. Sie erhalten den Auftrag, sie in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Dabei kommunizieren und diskutieren sie bewusst miteinander, um mögliche Varianten und Unterschiede zu erkennen. Außerdem bietet es sich an, das Werkstück anschließend selbst zu erstellen. Die Lernenden lernen alle nötigen Werkzeuge kennen und können darauf aufbauend die Buchstütze selbst fertigen. Am Beispiel des Stützbleches der Buchstütze gibt es sowohl logisch folgende Fertigungsschritte als auch Varianten. Mit dem Anriss startet jede Fertigung. Das Scheren der Ecken oder die Bohrung sind variabel – nicht jedoch das Biegen. Dies muss zum Schluss erfolgen, da sonst die Bohrung nur schwer durchzuführen ist. Die Bohrung beginnt stets mit dem Körnen . Nach dem Bohren muss entgratet oder gesenkt werden. Mit der Diskussion innerhalb der Gruppe erlernen die Lernenden ihre Meinung zu begründen und den Arbeitsablauf vorzudenken . Die Schülerinnen und Schüler lernen technologisch zu denken und zu handeln. Die Fertigungskarten lassen schnell neue Anordnungen zu und sind anschaulich. Zusätzlich sollte alle Lernenden im Anschluss einen eigenen Arbeitsablaufplan erstellen. Zur Unterstützung können Symbolkärtchen zum Aufkleben oder in einer digitalen Form gereicht werden. Eine Erweiterung der methodischen Reihe könnte die Zuordnung von Werkzeugkarten sein. Damit entwickelt sich die Nutzungskompetenz für die Auswahl von geeigneten Werkzeugen. Auch hier sind Varianten möglich. Die Fertigung kann dann weitestgehend eigenständig erfolgen. Die Schritte und die dafür nötigen Werkzeuge sind gesichert. Je nach Vorleistungen und Vorwissen müssen eventuell kleine Lehrgänge durchgeführt werden. Denkbar ist zum Beispiel ein Lehrgang zum Blechbiegen. Material Das Abkanten des Bleches wird am besten über eine Abkantmaschine erledigt oder es muss im Schraubstock mit einer Biegehilfe gearbeitet werden. Für das Blech eignet sich 0,5 mm verzinktes Stahlblech oder 0,7 mm Aluminiumblech . Die Bleche können in der Breite als Blechstreifen schon vorgefertigt sein. Das Holzbrett sollte mindestens 15 mm – besser 20 mm dick – sein, damit eine gute Standsicherheit der Buchstütze gewährleistet werden kann. Dies ist auch wichtig für die Auswahl der Holzschrauben : Die Holzschrauben sollten einen möglichst flachen Kopf haben. Die Breite des Holzbrettes sollte mindestens der Blechbreite entsprechen und 15 cm lang sein. Gestaltung Das Holzbrett kann kreativ gestaltet werden. Dabei sollten die Lernenden beraten werden, um Misserfolg vorzubeugen. Häufig werden Aussparungen im Holz gewählt, die nur schwer umsetzbar sind (zum Beispiel Herzen). Einfache Verzierungem können mit einem Forstnerbohrer oder einer Lochkreissäge eingebrachte Löcher erreichen. Denkbar wären auch Abschrägungen oder Brennverzierungen . Differenzierung Differenzierungsmöglichkeiten entfallen bei der Gruppenarbeit zur methodischen Reihe. Bei der Zuordnung der Werkzeuge können für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zusätzliche Werkzeuge gereicht werden oder es wird vollständig auf Hilfestellungen verzichtet. Die Rückseite der Werkzeug-Karten bietet weitere Differenzierungsmöglichkeiten. Für den Anriss kann eine Schablone angeboten werden. Die Holzschrauben können vorausgewählt sein oder die Lernenden wählen sie aus einem Angebot aus. Dazu gehören auch die nötigen Schraubenantriebe . Der fertige Arbeitsablaufplan sollte eine Möglichkeit zum Abhaken bieten, da so zum einen der Arbeitsstand gesichert wird und sich mögliche Nachfragen erübrigen können und zum anderen ein Motivationsschub geleifert wird. Mögliche Reihenfolge im Unterricht Vorstellung der fertigen Buchstütze (eventuell Erprobung). Motivation: kreative Möglichkeiten der Gestaltung des Holzbrettes Erstellung der methodischen Reihe mit anschließender Diskussion Zuordnung der Werkzeuge Anfertigung des persönlichen Arbeitsablaufplanes unter Nutzung der Bilder zum Ausschneiden Beginn des Fertigungsprozesses Anrissreihenfolgeo Kurzlehrgänge (Biegen, Sichern und Bohren von Blech) kreative Gestaltung des Brettes Entgraten aller Bauteile (Arbeitsschutz) Montage von Blech und Brett eventuelle Beschichtung Funktionstest In diesem Arbeitsmaterial steht die methodische Reihe – also die Planung der Fertigung – im Vordergrund. Daher versteht sich die oben genannte Reihenfolge im Unterricht nur als eine Möglichkeit und soll nicht Vorschrift verstanden werden. Wie das Werkstück tatsächlich gefertigt werden kann, ist vor allem von den Bedingungen und Möglichkeiten der Schulen – aber auch von den Vorerfahrungen der Lernenden – abhängig. Die Lehrgänge selbst sollten von der Lehrkraft durchgeführt werden. Praktische Arbeiten können individuell vorbereitet werden.

  • Technik
  • Sekundarstufe I

Energietransport mit Hochspannungsleitungen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit sollen die Lernenden mit den Möglichkeiten der Energieversorgung mittels Hochspannungsleitungen vertraut gemacht werden. Im Vordergrund steht die Bedeutung des Hochtransformierens der Ausgangsspannung am Elektrizitätswerk auf hohe bis sehr hohe Spannungen, die gleichzeitig ein Absenken der durch die Leitung fließenden Stromstärken ermöglicht – Grundvoraussetzungen für einen Stromtransport mit möglichst geringen Leitungsverlusten.Ausgehend von Grundkenntnissen zur Funktionsweise von Transformatoren und den physikalischen Gesetzmäßigkeiten beim Stromtransport (Ohm'scher Widerstand, spezifischer Widerstand des jeweiligen Leiters) wird den Schülerinnen und Schülern gezeigt, dass nur ein Stromtransport mithilfe von Hochspannungsleitungen effektiv und wirtschaftlich ist. Anhand eines Beispiels zur direkten Übertragung des Stromes vom Elektrizitätswerk zum Verbraucher über eine größere Distanz erkennen die Lernenden, dass auf diese Weise beim Verbraucher so gut wie keine brauchbare Energie mehr ankommt. Versorgt man den Verbraucher über dieselbe Distanz jedoch über eine Hochspannungsleitung, ergeben sich nur minimale Verluste, so dass fast die ganze Ausgangsleistung des Elektrizitätswerkes beim Verbraucher zur Verfügung steht. Energietransport mit Hochspannungsleitungen im Unterricht Hochspannungsleitungen sind im Alltag an vielen Stellen ebenso zu sehen wie auch Umspannstationen mit entsprechenden Transformatoren. Die Schülerinnen und Schüler sollen dafür interessiert und sensibilisiert werden, warum es für manche Leitungen bis zu 60 m hohe Masten braucht, während im Ortsbereich oder in der näheren Umgebung auch sehr niedrige Masten für den Stromtransport ausreichen – in Deutschland allerdings nur noch eingeschränkt vorhanden, weil die Nahversorgung häufig bereits über Erdkabel erfolgt. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse der Lernenden können dahingehend vorausgesetzt werden, dass die Hochspannungsmasten nicht zu übersehen sind und jeder weiß, dass sie der Stromversorgung dienen. Die wenigsten werden allerdings wissen, warum die Masten mit drei oder sechs Leitungen bestückt sind. Ebenso wird kaum bekannt sein, dass die Hochspannungsleitungen üblicherweise mit Dreiphasenwechselstrom betrieben werden. Didaktische Analyse Bei der Behandlung des Themas sollte man darauf achten, dass die Stromversorgung ein hochkomplexes Gebilde ist, das man – vor allem in der Sekundarstufe I – nur modellmäßig erfassen kann. Dies ist allerdings für ein erstes Verstehen der grundlegenden Prinzipien völlig ausreichend und kann gegebenenfalls in der Sekundarstufe II in entsprechenden Kursen vertieft werden. Methodische Analyse Bei der modellmäßigen Beschreibung des Energietransportes und den in den Übungsaufgaben zu berechnenden Fakten kommt es darauf an, dass die Lernenden erkennen, dass Energietransport an spezielle Gegebenheiten und physikalische Gesetzmäßigkeiten gebunden ist, die nur mithilfe der Hochspannungstechnik möglich sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Bedeutung und Funktion von Hochspannungsleitungen. kennen die unterschiedlichen und differenzierten Möglichkeiten der Energieübertragung mit Hochspannungsleitungen. können durch Rechnung zeigen, dass ein wirtschaftlicher Energietransport nur mithilfe der Hochspannung funktionieren kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern oder Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik  / Technik
  • Sekundarstufe I

Junior-Ingenieur-Akademie: Didaktische Grundlagen für Technik-Projekte

Fachartikel

Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die beiden Handreichungen "Einführung in Projekte der Junior-Ingenieur-Akademie" und "Ein Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie 'mehrdimensional' planen und präsentieren" von Dr. Martin Binder von der PH Weingarten. Die Handreichungen wurden im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" veröffentlicht und stehen vollständig zum Download zur Verfügung. Einführung in Projekte der Junior-Ingenieur-Akademie Die Handreichung gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil "Zum Gegenstand der Technikbildung" beschäftigt sich mit dem Technikbegriff und der technischen Gestaltung. Dabei werden der Begriff und die verschiedenen Ebenen der Technik näher erläutert. Was ist Technik überhaupt und wieso ist Technik so und nicht anders? Neben den Verwendungs- und Entstehungszusammenhängen von Technik geht der Autor auf das Modell von Günther Rodolph ein, um die Dimensionen von Technik zu beschreiben. Im zweiten Teil "JIA im Bildungskontext" ordnet der Autor die Technik und die Junior-Ingenieur-Akademie in den MINT- und den allgemeinen Bildungskontext ein. Er gibt methodische Hilfen und Tipps, um Projekte im Rahmen einer Junior-Ingenieur-Akademie zu planen. Dabei gibt er praxisnahe Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten, die nah an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientiert sind. Die Handreichung schließt mit Hinweisen zur Organisation des Unterrichts und umfasst rechtliche Punkte, die eine Lehrkraft bei der Planung und Durchführung von Projekten beachten sollte. Ein Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie "mehrdimensional" planen und präsentieren Diese Handreichung ist ebenfalls in zwei Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil "Planung eines JIA-Projekts" nennt der Autor die wichtigsten Schritte, die eine Lehrkraft beachten muss, um eine Projektidee erfolgreich zu planen. Außerdem greift er noch einmal theoretische Aspekte der Technik und der Junior-Ingenieur-Akademie auf. Dabei betont der Autor immer wieder, dass Technik per se auf eine praktische Umsetzung ausgelegt ist und daher in der Technik die Praxis in aller Regel der Theorie vorausgeht. Im Technik-Unterricht und im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademien entstehen häufig Produkte, die zwar erkennen lassen, mit welchem Thema sich die Lerngruppe auseinandergesetzt hat. Dennoch ist es für Außenstehende meist nicht einfach zu erkennen, welche Lernleistungen damit erbracht wurden. Daher ist es wichtig zu lernen und zu verstehen, wie Ergebnisse und Projekte präsentiert werden können. Im zweiten Teil "Präsentation eines JIA-Projektes" widmet sich der Autor daher der Präsentation am Beispiel eines fiktiven Schach-Projekts in der Junior-Ingenieur-Akademie.

  • Physik  / Technik

Interview: Technik-Unterricht in Zeiten von Corona: (Wie) geht das?

Fachartikel

Die Corona-Pandemie hat einen großen Einfluss darauf, wie Schule und Unterricht gestaltet werden können. Fächer mit einem hohen Praxisanteil – wie zum Beispiel der Technik-Unterricht – sind hierbei besonders gefordert. In diesem Interview berichten uns vier Lehrkräfte, wie Sie ihren Unterricht im letzten Jahr gestaltet haben, welche Probleme sie dabei hatten und was sie auch für die Zukunft mitnehmen konnten. Es wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" geführt.

  • Physik  / Technik

Video-Interview: Für Technik begeistern

Fachartikel

In diesem Video-Interview sprechen wir mit Prof. Dr. Elke Hartmann vom Institut für Technik-Didaktik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und mit Anja Eckstein – Lehrkraft am Lyonel Feininger Gymnasium in Halle – über technische Bildung an deutschen Schulen, wie Lernende von Technik begeistert werden können und warum technische Bildung gerade heute wichtiger denn je ist. Das Interview wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur­ Akademie" geführt. Technik-Unterricht an allgemeinbildenden Schulen Technische Kompetenzen werden immer wichtiger und sind in Zeiten des Distanz-Unterrichts Grundvoraussetzung dafür, dass Video-Konferenzen und Online-Unterricht überhaupt stattfinden können. Dennoch genießt technische Bildung in Deutschland nach wie vor einen sehr unterschiedlichen Stellenwert. Wie steht es um die technische Bildung in allgemeinbildenden Schulen in Deutschland? Bereits 2008 hat der Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) eine sehr heterogene Umsetzung technischer Bildung in den einzelnen Bundesländern konstatiert. Dies betraf sowohl den Status technischer Bildung hinsichtlich der Schulform aber auch hinsichtlich der strukturellen Verankerung als Fach, als Lernbereich oder als Integrationsfach in Kombination mit anderen Disziplinen. Daran hat sich bis heute nur wenig verändert. Dass Schülerinnen und Schüler auch heute noch ohne ausgewiesene Technikbildung die Schule abschließen können, bestätigt die Studie des Verbands des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, der 2019 die Lehrpläne der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland auf das Fach Technik hin untersucht hat. Hinzu kommt: MINT-Lehrkräfte sind Mangelware! Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Klemm von der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung durchgeführt hat. In der Studie wurde die Situation für das Jahr 2030/31 exemplarisch für das Land Nordrhein-Westfalen prognostiziert und der Bedarf und das Angebot an MINT-Lehrkräften berechnet. Es zeigt sich, dass es extrem schwer wird, den Einstellungsbedarf in den MINT-Fächern decken zu können. Dabei sieht es hier für alle MINT-Fächer schlecht aus, aber besonders hart trifft es das Fach Technik: Hier wird der Bedarf nur zu 4 % gedeckt. Es ist davon auszugehen, dass es in den anderen Bundesländern nicht wesentlich anders aussieht. Technik an der Schule einführen Wer dennoch technische Bildung an seiner Schule vorantreiben will oder sogar das Fach Technik einführen möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Zunächst muss die Schulleitung das Fach genehmigen und mindestens zwei Lehrkräfte müssen sich bereit erklären, das Fach zu unterrichten. Zudem muss die Stundentafel des jeweiligen Landes das Fach überhaupt vorsehen. Mindestens eine unterrichtende Lehrkraft sollte dabei im Fach Technik ausgebildet sein. Und schließlich muss die Schule über entsprechende Fachräume verfügen. Das vollständige Interview Welche weiteren Voraussetzungen eine Schule mitbringen muss, wie Lehrkräfte, Eltern und die Lernenden für technische Bildung begeistert werden können und warum Technikkompetenzen gerade in der heutigen Zeit so wichtig sind, erfahren Sie im obenstehenden Video-Interview.

  • Technik

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Aktuelle News für das Fach Technik

Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter Technik

In dieser Übersicht finden Lehrkräfte Unterrichtsmaterialien und Unterrichtsideen für das Fach Technik an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II. Die Arbeitsblätter, Erklärvideos und interaktiven Übungen behandeln Themenbereiche wie Mechanik, Fertigungstechniken, Elektronik, Elektrik, Sensorik, Mikrorechner, Programmieren, Kräfte, Energie, Wärmelehre und vieles mehr.

Die Unterrichtsentwürfe und Arbeitsmaterialien eignen sich neben dem Einsatz im Fach Technik auch für den Einsatz in anderen naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern sowie im fächerübergreifenden Unterricht im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik).

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