Unterrichtsmaterialien → Geographie Sekundarstufen

Tipp der Redaktion

Permafrost

In diesem interaktiven Wochenplan erfahren die Lernenden mithilfe von Erklär-Videos, was Permafrost-Böden sind und wieso sie Kippelemente des Klimas sind.

Tipp der Redaktion

Kontinente

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Lernenden arbeitsteilig die Merkmale von Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika, Australien und der Antarktis.

  • Schulstufe 2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach 1
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Überwachung von Wäldern und Formen des Feuers: Vom kleinen Brand zum Inferno?

Unterrichtseinheit

In den Unterrichtseinheiten von Brennpunkt Wald beschäftigen sich Lernende mit verschiedenen Aspekten der Waldbrandprävention. Hier verschaffen sie sich einen Überblick, welche Methoden der Waldbrandüberwachung bestehen und welche Faktoren dazu beitragen, dass sich Waldbrände ausbreiten. Das Wissen über die Formen und die Ausbreitung von Waldbränden unterstützt Lernende bei der Gefahreneinschätzung. Das Projekt "Brennpunkt Wald" ist eine aktivierende Informations- und Aufklärungskampagne für Jugendliche zum Themenkomplex Waldbrandprävention. Im Zentrum des Projekts steht das niedrigschwellige Informationsangebot auf den Social-Media-Kanälen Instagram und YouTube . Auf der Projektwebsite finden Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen und Unterrichtsmaterialien zum Themenfeld Waldbrände. Der Wald ist gefährdet – durch den Klimawandel, zunehmende Trockenheit, Hitze und auch durch Waldbrände. Das ist schon länger bekannt. Dass Wälder aber auch geschützt und teilweise überwacht werden, dürfte aber für viele eine noch nicht bekannte Tatsachse sein. In den Unterrichtseinheiten "Waldbrandüberwachung: Wer passt auf den Wald auf?" und "Waldbrandüberwachung 4.0: digital, zentral und sicher?" erlangen Schülerinnen und Schüler einen Überblick über historische und heutige Methoden der Waldbrandüberwachung. Lernende erkennen so den Stellenwert digitaler Waldbrandüberwachung. Gleichzeitig sind menschliche Expertinnen und Experten weiterhin gefragt, um Situationen einschätzen zu können und Wälder vor Waldbränden zu schützen. Das Unterrichtsmaterial zeigt exemplarisch, dass Digitalisierung und künstliche Intelligenz bereits vielfältige Aufgaben übernehmen oder vereinfachen, sie aber menschliche Expertise nicht ersetzen können. Die Unterrichtseinheiten "Ausbreitung von Feuer: Modell-Versuche" und "Schnell, schneller, Feuer? Waldbrände und ihre Ausbreitung" legen den Fokus auf das Verhalten des Feuers sowie die eigenen Handlungsoptionen. Dabei erwerben die Lernenden zunächst theoretische Kenntnisse zur Ausbreitung von Feuern und im Speziellen von Waldbränden, in einem Modell-Versuch. In der zweiten Einheit gleichen die Schülerinnen und Schüler ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Versuch an und überprüfen sie in einer Exkursion. Die Unterrichtseinheiten zur Waldbrandüberwachung betrachten historische und gegenwärtige Methoden zum Schutz vor Waldbränden durch Überwachung. Die Lernenden erleben dabei selbst die Tätigkeiten, die vor der Digitalisierung der Waldbrandüberwachung durch viele Menschen ausgeführt wurden. Im Rahmen der Unterrichtseinheiten zur Waldbrandüberwachung sollen den Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit der digitalen Waldbrandüberwachung, gleichzeitig aber auch die Grenzen der Technologie aufgezeigt werden. Die Lernenden sollen selbst den "Job" eines Waldbrand-Überwachenden übernehmen, indem sie zuordnen, ob es sich bei verschiedenen Bildern um Waldbrände oder etwa um Dampf, Staub oder Ähnliches handelt. Diese Kompetenz ist maßgeblich, um fachgerechte Entscheidungen zu treffen. Die Einheiten zur Ausbreitung von Waldbränden nähern sich der Thematik mit einem Versuch. Die Lernenden erkennen hier, wie sich verschiedene Feuerformen grundsätzlich verhalten und können dieses Wissen anschließend auf die theoretischen Inhalte anwenden. Um das theoretische Wissen anwenden zu können, empfiehlt es sich, hier unbedingt die Versuchsreihe durchzuführen. Dies ermöglicht den Lernenden, selbst Hypothesen aufzustellen und diese zu überprüfen. Dabei ist es wichtig, dass, neben dem korrekten Versuchsaufbau, auch eine ausführliche Auswertung der Beobachtungen stattfindet. Daran anschließend informieren sich die Schülerinnen und Schüler über Formen der Waldbrandausbreitung. In einer Lernorterkundung erfolgt eine Beurteilung der Waldsituation und die damit verbundene Frage, welche Fluchtmöglichkeiten sich bei einem Waldbrand ergeben. Der Selbstversuch zum Weglaufen vor einem Feuer soll wiederum bestehende Konstruktionen ("Ich bin so schnell, das schaffe ich mit links") geraderücken. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet die kurze Zusammenfassung als Anleitung "Was tun, wenn es brennt?" mit den Hinweisen zu Fluchtverhalten und -richtung. Dazu kann auch das Erklärvideo des Projektes genutzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die besonderen Anforderungen an eine menschliche und an die heutige Waldbrandüberwachung. erkennen Waldbrände anhand der Rauchentwicklung im Vergleich zu Dampf, Nebel und Staub. kennen die verschiedenen Waldbrandformen und ihre Gefährlichkeit sowie Differenzierungsmöglichkeiten. Medienkompetenz werten und beurteilen Luftbilder zu Waldbränden aus und erklären die Zusammenhänge. führen eine Versuchsreihe durch und erschließen das Verhalten von Feuer bei verschiedenen Waldbrandformen. werten ihre Beobachtungen aus und übertragen die Ergebnisse in den übergeordneten Kontext. Sozialkompentenz sind für einen Ernstfall vorbereitet und können ihre Flucht vor Feuer so planen, dass eine Überlebenswahrscheinlichkeit hoch ist.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Geographie / Jahreszeiten / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Mehr als funktional: Wälder erleben und erkennen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Mehr als funktional: Wälder erleben und erkennen" erlangen Lernende verschiedene Kenntnisse über Nutzungsformen und Funktionen von Wäldern, um sich selbst eine begründete Meinung zu bilden.Das Projekt "Brennpunkt Wald" ist eine aktivierende Informations- und Aufklärungskampagne für Jugendliche zum Themenkomplex Waldbrandprävention. Im Zentrum des Projekts steht das niedrigschwellige Informationsangebot auf den Social-Media-Kanälen Instagram und YouTube . Auf der Projektwebsite finden Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen und Unterrichtsmaterialien zum Themenfeld Waldbrände. Wozu brauchen wir alle den Wald? Es gibt mehr als eine Funktion des Walds, das wissen die meisten Lernenden in der Sekundarstufe I schon. Aufbauend auf diesem Vorwissen vermittelt diese Unterrichtseinheit Wissen über die Nutzungsformen von Wäldern und die Veränderungen, die durch den Klimawandel in der Nutzung von Wäldern auftreten. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler den Wald, die Waldgesellschaften in Deutschland und seine Funktionen kennen. Zunächst tragen Schülerinnen und Schüler die theoretischen Grundlagen zu Waldgesellschaften und deren Nutzung in Deutschland zusammen und diskutieren über Nutzungsformen von Wäldern. Danach bestimmen die Lernenden die Waldgesellschaft in ihrer schulischen Umgebung. Bestimmungsbücher waren gestern: Heute helfen Apps bei der Exkursion dabei, den Wald zu entdecken. Zur Einschätzung der vergangenen und zukünftigen Entwicklung von Wäldern, betrachten die Lernenden das Beispiel "Rotbuche". Abschließend enthält die Unterrichtseinheit einen Forschungsauftrag, der die Perspektiven auf den Wald regional ergänzt. Zunächst tragen Schülerinnen und Schüler ihr Vorwissen zum Thema in einer Mindmap zusammen. Darauf erfolgt die Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zu Waldgesellschaften und deren Nutzung in Deutschland und eine Diskussion über die Nutzungsformen von Wäldern aus Perspektive einzelner Interessenvertreterinnen und -vertreter. Danach bestimmen die Lernenden die Waldgesellschaft in ihrer schulischen Umgebung. Bestimmungsbücher waren gestern: Heute helfen Apps bei der Exkursion dabei, den Wald zu entdecken. Zur Einschätzung der vergangenen und zukünftigen Entwicklung von Wäldern, betrachten die Lernenden das Beispiel „Rotbuche“. Abschließend besteht die Unterrichtseinheit aus einem Forschungsauftrag, der die Perspektiven auf den Wald regional ergänzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Wälder komplexe Ökosysteme sind. erarbeiten sich Hintergrundwissen über verschiedene Waldgesellschaften in Deutschland und deren Funktionen. erfassen den Einfluss von Klima und Waldbau auf ihre Umwelt. diskutieren über die Nutzung und Funktion von Wald in Deutschland und werden befähigt sich ein begründetes Urteil dazu zu bilden Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine App auf einem Smartphone oder Tablet, um die Waldgesellschaft vor Ort zu bestimmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in Gruppen. begeben sich in Rollen und diskutieren die Vor- und Nachteile menschlicher Nutzungsformen. begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Geographie / Jahreszeiten / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Interaktive Wiederholung: glaziale Serie und Gletscher

Interaktives / Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zu den Themen "glaziale Serie" und "Gletscher" mit interaktiven Übungen und Arbeitsblatt greift Lerninhalte der Themen auf und fragt den Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zum Abschluss einer Unterrichtseinheit ab.Mithilfe dieses Arbeitsmaterials können die Lernenden ihr erworbenes Wissen über die Geschichte, die Entstehung und den Aufbau von Gletschern am Ende einer Unterrichtseinheit anwenden und festigen. Interaktive Übungen und Arbeitsblatt eignen sich, um zum Abschluss einer Unterrichtseinheit zum Thema "Gletscher" oder "Alpen" Lerninhalte zu wiederholen. In drei interaktiven Übungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen eigenständig überprüfen. In der ersten interaktiven Übung befassen sich die Lernenden mit dem typischen Aufbau eines Gletschers, indem sie eine schematische Darstellung beschriften. Mithilfe eines Lückentextes kann in der zweiten Übung das sinnerfassende Lesen sowie das Verständnis verschiedener Fachbegriffe zum Thema "Gletscher" geschult werden. Der Lückentext hilft den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Art und Weise, das Wissen über Gletscher anzuwenden und zu vertiefen. Schließlich geht es bei dem Quiz als Lernspiel darum, erworbenes Wissen zu reproduzieren. Relationen zwischen Namen, Daten und Fakten zum Thema Gletscher lassen sich ebenso auf spielerische Art herstellen. Das Arbeitsblatt fragt systematisch Wissen zum Thema "Glaziale Serie und Gletscher" ab. Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Entstehung des Gletschers, Fachbegriffe zum Aufbau des Gletschers und zur glazialen Serie und erstellen eine Concept-Map, die ihr gesamtes Wissen bündelt. Das Entwerfen von Concept-Maps hilft dabei, Wissen zu strukturieren und zu verknüpfen, sodass es im Langzeitgedächtnis verankert wird. Diese Methode eignet sich optimal, um sich beispielsweise auf einen Test vorzubereiten. Das Thema "Gletscher" im Unterricht Das Wort "Gletscher" bedeutet wörtlich übersetzt eigentlich Eis oder Ferner. Der Gletscher zeigt sich dem Betrachter als ein kilometerlanger fließender Eisstrom, welcher ein festes Einzugsgebiet aufweist. Ein Gletscher bewegt sich aufgrund der Hangneigung, der Masse und der Struktur des Eises stetig. Daher rührt auch der Ausdruck "Der Gletscher fließt.". Zu finden sind Gletscher entweder im Hochgebirge oder in Polargebieten. Oftmals werden Gletscher – je nach geografischer Lage – auch als Ferner (im süddeutschen oder tirolischen Raum) oder als Kees (in Österreich) sowie als Firn (in der Schweiz) bezeichnet. Ein Gletscher entsteht vereinfacht gesagt aus kompaktem Altschnee oder Firn, der sich in einem langen Prozess – einer Schneemetamorphose – von zunächst lockerem Schnee zu festem Altschnee (Firn) umwandelt. Hierfür müssen große Mengen an Schnee vorhanden sein, um einen Gletscher entstehen zu lassen. Aus circa 80 cm Neuschnee entsteht circa 1 cm Gletschereis. Über mehrere Jahre hinweg muss der Schnee im Sommer liegen bleiben, um einen Gletscher wachsen zu lassen. Gletscher spielen für den Süßwasservorrat der Erde eine große Rolle, da sie circa 70 % des Süßwasservorrats speichern. Sie stellen neben den Ozeanen den größten Wasserspeicher der Erde dar. Gletscher erfüllen nicht nur global betrachtet eine wichtige Aufgabe im Klimageschehen, sondern formten insbesondere in den Eiszeiten unsere Landschaft, wie zum Beispiel die typische Eiszerfallslandschaft. Der Rückgang der Gletscher begann schon Mitte des 19. Jahrhunderts und verstärkt sich in den Zeiten des Klimawandels und der weiteren globalen Erwärmung immer mehr. In Bayern gibt es derzeit nur noch vier Gletscher: den Schneeferner und Höllentalgletscher auf der Zugspitze sowie den Blaueis- und den Watzmanngletscher in Berchtesgaden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den typischen Aufbau eines Gletschers. können erklären, wie ein Gletscher entsteht. können Fachbegriffe aus dem Themenbereich "Glaziale Serie und Gletscher" erklären. bündeln ihr Wissen zum Thema "Glaziale Serie und Gletscher" in einer Concept-Map. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive Arbeitsmaterialien zum eigenständigen Wiederholen. gliedern ihr Wissen in einer Concept-Map. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Lerinhalte selbstständig in individuellem Tempo.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Land am Nil – Oasenwirtschaft und Bewässerung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Nil und seinem Delta lernen die Schülerinnen und Schüler die Flussoase, die Nilschwelle und moderne Bewässerungsprojekte Ägyptens kennen.Der Nil und sein Delta sind fester Bestandteil des Geographieunterrichts der Sekundarstufe I. In dieser Unterrichtseinheit spielt die Auswertung von Satellitenbildern eine zentrale Rolle. Durch die Auswertung eines Satellitenbildes bekommen die Schülerinnen und Schüler Einblick in eine für sie neue Fachmethode. Zudem erhalten sie einen sehr anschaulichen Gesamteindruck über die Gliederung des Lebensraumes Ägypten (Wüste, "Lebensader" Nil , Niltal, Oasen, Delta, Rotes Meer, Mittelmeer). Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die Aufgaben auf dem Arbeitsblatt in Partnerarbeit oder in Kleingruppen und präsentierten der Klasse zum Abschluss der Unterrichtseinheit ihre Ergebnisse. Erarbeitung Um Bilder "vom Boden" zu erhalten, suchen die Schülerinnen und Schüler selbstständig nach entsprechenden Internetseiten mit Bildern vom Nil und seinen Oasen, wie sie sich zum Beispiel auf einer Flussfahrt zeigen. Bei der Bearbeitung der Fragen nach der Entstehung eines Deltas und den verschiedenen Oasenwirtschaftsformen erhalten die Schülerinnen und Schüler keine vorgegebenen Internetseiten. Als besonders beeindruckend wird von den Lernenden häufig die neben dem Satellitenbild auf dem Arbeitsblatt verlinkte Animation zu einem Projekt der Bewässerungswirtschaft empfunden, die das Entstehen und Vergehen der Vegetation in Abhängigkeit von der Bewässerung im Zeitraffer und aus der Astronautenperspektive zeigt. Projekte dieser Art sind an den Grenzen des Deltas zur Wüste auch auf dem Satellitenbild auszumachen. Diese Vegetationskreise werden von den Schülerinnen und Schülern mit Begriffen wie "Graskreise in Ägypten" oder "Signs in Egypt" umschrieben. Auch der Link mit Informationen zu dem ehrgeizigen Toshka-Projekt wird vorgegeben. Diskussion und Ergebnispräsentation Die Diskussion über die Erfolgschancen der Bewässerung und des Toshka-Projektes verläuft in der Regel einhellig: Diese Form der Bewässerungswirtschaft wird langfristig nicht funktionieren. Als Gründe können zum Beispiel angeführt werden, dass die Temperaturen viel zu hoch sind, dass der Grad der Versalzung viel zu hoch ist, dass dort wo bewässert wird, auch entwässert werden müsste, dass niemand freiwillig in die Wüste zieht und schließlich dass die Desertifikation stetig fortschreitet. Ein wichtiger Kritikpunkt ist, dass das Projekt enorme Geldmengen verschlingt und Ägypten das Geld besser investieren könnte. Bei dem Vortrag der Ergebnisse können sich die Arbeitsgruppen auf stichwortartige Ausführungen stützen und dafür Folien oder Plakate benutzen, um die Ergebnisse anschaulich zu präsentieren. Dabei können auch Bilder vom Nil und Karten von Ägypten aus dem Internet verwendet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben ein Satellitenbild und werten es aus. erklären die Entstehung eines Deltas. lernen das Prinzip einer Flussoase kennen und erläutern es. lernen das Toshka-Projekt im Süden von Ägypten kennen und diskutieren kritisch dessen Erfolgsaussichten. kennen und erklären den Begriff der Nilschwelle. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden selbständig im Internet nach passenden Inhalten. beschreiben und bewerten Inhalte anhand von Satellitenbildern und einer Animation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Inhalte in Partnerarbeit oder in Kleingruppen.

  • Geographie
  • Sekundarstufe I

Klimazonen der Erde: Arbeiten mit einem Web-GIS

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten Schülerinnen und Schüler eigenständig die Klimaklassifikation nach Siegmund und Frankenberg mit dem Web-GIS des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg.Der Web-GIS-Dienst "Klimadiagramme global" stellt monatliche Temperatur- und Niederschlagsdaten von mehr als 600 Klimastationen auf der ganzen Welt zur Verfügung. Das Web-GIS ist dabei über eine Filterfunktion einfach zu bedienen und erfordert keine Anmeldung. Eine ausreichende Anzahl an Computer-Arbeitsplätzen mit Internetzugang und Browser genügt. Mithilfe logischer Abfragen der Klimadaten im Web-GIS lassen sich die thermischen Klimazonen nach Siegmund und Frankenberg sowie deren Lage herausarbeiten. Die Arbeitsblätter können dabei zur Erarbeitung oder zur Vertiefung und Festigung des Themas Klimaklassifikation genutzt werden. Die Unterrichtseinheit eignet sich sowohl für den Präsenz- als auch den Distanz-Unterricht. Das Thema "Klimaklassifikationen" im Unterricht Von der fünften Klasse bis zu ihrem Schulabschluss begegnet das Thema Klimazonen Schülerinnen und Schülern immer wieder. Um raumbezogene Sachverhalte, Situationen und Probleme verstehen und beurteilen zu können, ist Grundwissen über die globalen Klimazonen eine wichtige Basis. Die Unterrichtseinheit geht in diesem Rahmen auf die fachwissenschaftlich weniger bekannte, dafür aber besonders lernerbezogene Klimaklassifikation von Siegmund und Frankenberg ein. Diese basiert auf einem Baukastensystem, das es ermöglicht, Aufbau und Komplexitätsgrad der Klimaklassifikation an das Alter der Lernenden und die Schulform anzupassen. Vorkenntnisse Um die Aufgaben problemlos lösen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler bereits Vorkenntnisse über Klimaklassifikationen im Allgemeinen und die globale Zirkulation haben. Das Web-GIS der Landesmedienzentrale Baden-Württemberg eignet sich besonders für GIS-Neulinge. Im Umgang mit Geoinformationssystemen sind also keine Vorkenntnisse von Nöten. Didaktischer Kommentar Für Lernende, die in Zeiten aufwachsen, in denen der Klimawandel omnipräsent ist, ist es wichtig, sich mit den klimatischen Verhältnissen auf der Erde auseinanderzusetzen. Fachwissenschaftlich ist die Klimatologie eine wichtige Grundlage, anhand der sich viel über das Leben der Menschen in unterschiedlichen Klimazonen, Naturgefahren oder die Nutzung verschiedener Räume ableiten lässt. Im digitalen Zeitalter kommt hinzu, dass auch in der Geographie neue Medien genutzt werden, die die Schülerinnen und Schüler zunächst kennen lernen müssen. Geographische Informationssysteme erleichtern die Arbeit mit Geodaten, da sich hier deutlich mehr Informationen bündeln und strukturieren lassen als auf klassischen Karten. Es ist heute also nicht nur wichtig, dass Lernende mit analogem Kartenmaterial umgehen können, sondern auch Geographische Informationssysteme nutzen können. Methodischer Kommentar Dank des Spiralcurriculums kommen die Lernenden immer wieder mit den Thema Klimaklassifikationen in Kontakt und untersuchen es unter unterschiedlichen Gesichtspunkten. In dieser Unterrichtseinheit wird das bereits bekannte Thema Klimaklassifikationen mit dem neuen Medium Geoinformationssystem verknüpft. Indem die Schülerinnen und Schüler eigenständig mit einem einfach zu bedienenden Web-GIS arbeiten, werden sie adressatenbezogen in das Medium eingeführt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Lage der thermischen Klimazonen nach Siegmund und Frankenberg. können die breitenkreisparallele Anordnung der Klimazonen erklären. erklären die Lage der Trockenklimate. kennen die Unterschiede zwischen effektiven und generischen Klimaklassifikationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Web-GIS zur Informationsgewinnung. stellen die im Web-GIS gewonnenen Informationen in einer Karte sachgemäß dar.

  • Geographie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Digitaler Wochenplan: Kippelemente des Weltklimas am Beispiel von Permafrost

Interaktives / Video

Ungefähr ein Viertel der Landfläche der Erde ist von Permafrost-Böden bedeckt. In diesem digitalen Wochenplan mit verschiedenen interaktiven Unterrichtsmaterialien lernen die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Erklär-Videos, was Permafrost-Böden sind und wieso sie zu den Kippelementen des Klimas zählen.Dieser digitale Wochenplan für zwei bis vier Unterrichtsstunden setzt sich aus unterschiedlichen interaktiven Materialien zusammen, die die Lernenden sowohl im Distanz-Unterricht als auch im Präsenz-Unterricht bearbeiten können. Ziel der selbstständigen Arbeit mit den digitalen, interaktiven Materialien in diesem Wochenplan ist es, Schülerinnen und Schüler am Beispiel des Permafrosts in das Thema Kippelemente des Klimas einzuführen. Als Kippelemente des Klimas zählen Permafrost-Böden zu den Bestandteilen des Erdsystems, die unumkehrbare Auswirkungen auf das Welt-Klima haben können. In Zeiten, in denen der Klimawandel allgegenwärtig ist, handelt es sich dabei um ein aufrüttelndes und spannendes Thema, das verdeutlicht, wie wichtig es ist, gegen die globale Erwärmung aktiv zu werden. Permafrost-Böden sind Böden, die mindestens zwei Jahre ununterbrochen gefroren sind. Fast 25 Prozent der Landflächen der Nordhalbkugel der Erde bestehen aus Permafrost-Böden. In ihnen liegen Tiere und abgestorbene Pflanzen aus vielen Jahrtausenden der Erdgeschichte begraben. Im gefrorenen Boden werden diese nicht zersetzt. Permafrost-Böden sind daher riesige Kohlenstoff-Speicher. Die allgemeine Erwärmung des Erdklimas führt allerdings dazu, dass die Permafrost-Flächen langsam beginnen zu tauen. Im tauenden Boden setzt die mikrobielle Aktivität ein: Bakterien und andere Mikroben beginnen, das organische Material zu zersetzen. Dabei werden große Mengen an Kohlenstoffdioxid (\( CO_{2} \)) und Methan (\( CH_{4} \)) freigesetzt, die im Permafrost gespeichert sind. Die klimawirksamen Gase gelangen in die Atmosphäre, wo sie die Erderwärmung beschleunigen. So entsteht ein Teufelskreis: Je mehr Treibhausgase freigesetzt werden, desto wärmer wird es. Mit steigender Temperatur tauen immer mehr Permafrost-Flächen, wodurch noch mehr Kohlenstoffdioxid und Methan frei werden. Die Permafrost-Böden zählen daher zu den Kippelementen des Klimas. Überschreiten sie einen kritischen Punkt, sind diese sich selbst verstärkenden Prozesse nicht mehr zu stoppen. Außerdem können sie weitere Bestandteile des Klimas zum Überschreiten einer unumkehrbaren Grenze bringen, sodass sich der Klimawandel immer weiter selbst verstärkt.Ziel der Arbeit mit diesem digitalen Wochenplan zum Permafrost ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Kippelemente des Klimas zu sensibilisieren. Didaktische Analyse In Anbetracht der didaktischen Reduktion wird im Rahmen der selbstständigen Arbeit mit diesem Wochenplan beispielhaft auf das Kippelement Permafrost eingegangen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich zunächst mithilfe verschiedener interaktiver Arbeitsmaterialien über Permafrostböden, bevor in der folgenden Unterrichtsstunde auf die Auswirkungen des Abtauens der Permafrost-Böden auf das Weltklima und die Kippelemente des Klimas eingegangen wird. Methodische Analyse Die eingesetzten Erklär-Videos der ZDF-Reihe Terra X führen nicht nur schülergerecht in die Themengebiete der jeweiligen Unterrichtsstunden ein, sondern wirken darüber hinaus auch noch motivierend auf die Lernenden. Außerdem enthalten die Arbeitsmaterialien für Schülerinnen und Schüler interaktive Übungen und digitales Kartenmaterial. Auf diese Weise wird das Lernen besonders abwechslungsreich gestaltet. Die Wochenplan-Arbeit kann folgendermaßen aufgebaut werden: 1. Stunde Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in Einzel- oder Partnerarbeit die Aufgaben zu Permafrost-Böden. Sie erfahren, was Permafrost-Böden sind, wo sie vorkommen und wie die Permafrost-Zone aufgebaut ist. 2. Stunde Wie in der ersten Stunde bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die interaktiven Materialien zu den Auswirkungen des Tauens des Permafrosts und den Kippelementen des Weltklimas. 3. Stunde und 4. Stunde In Partnerarbeit oder Gruppen suchen sich die Lernenden ein weiteres Kippelement des Klimas aus und informieren sich selbstständig darüber. Anschließend präsentieren sie die Ergebnisse ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, sodass alle Lernenden verschiedene Kippelemente des Klimas kennen und wissen, welche Auswirkungen diese auf das Klima der Erde haben könnten. Denkbar wäre es, diese Aufgabe in Form eines Gruppenpuzzles durchzuführen. Eine weitere Möglichkeit der Unterrichtsgestaltung könnte sein, dass die Schülerinnen und Schüler Referate zu den weiteren Kippelementen des Klimas vorbereiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Permafrost-Böden als Kippelement des Klimas kennen. erklären die Auswirkungen des Klimawandels anhand der Kippelemente. werden für das Zusammenwirken natürlicher und anthropogener Faktoren in Bezug auf die Kippelemente des Weltklimas sensibilisiert. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive Arbeitsmaterialien, um sich das Thema Kippelemente des Klimas eigenständig zu erarbeiten. werten eine interaktive Karte als typisches geographisches Medium aus. entnehmen Erklär-Videos fachspezifische Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv in Teams zusammen. vermitteln ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Informationen zu ausgewählten Kippelementen des Weltklimas.

  • Geographie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Tornados – die stärksten Stürme der Welt

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit befasst sich mit Tornados, die als exogene Kraft das Leben von Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst. Die Entstehung von Tornados sowie Schäden, die durch Tornados entstehen können, werden näher beleuchtet.Tornados, im Amerikanischen auch Twister genannt, geraten von Jahr zu Jahr wieder in die Schlagzeilen – beispielsweise immer dann, wenn in den USA die Tornadosaison beginnt (im Mittleren Westen von März bis Mai, im Südosten besonders im Winter). Obwohl Tornados, ebenso wie Blizzards und Hurrikans, zu den klimatischen Besonderheiten Nordamerikas gehören, kommen sie auch in Europa nicht selten vor. Diese Unterrichtseinheit thematisiert die beeindruckende exogene Kraft aus verschiedenen Perspektiven. Die windigen Naturgewalten haben Auswirkungen auf das Leben von Menschen weltweit. Vor allem im Zentrum der USA zählen sie zu den am häufigsten auftretenden Naturgefahren. Da man die schnellen Wirbelstürme mit den heutigen Messmethoden der Klimatologie weder sicher vorhersagen kann, noch abschätzen kann, wohin sie ziehen, stellen sie ein besonders großes Risiko dar. Wie eine Fräse schneiden sich die Tornados durch die Landschaft und hinterlassen oftmals Verwüstungen, Zerstörungen und Leid. In Deutschland schaffen es nur wenige Wirbelstürme in die Schlagzeilen. Auch wenn selten darüber berichtet wird, treten auch bei uns jedes Jahr rund 40 bestätigte Tornados sowie über 200 Verdachtsfälle auf. Bekannte Fälle der letzten Jahre sind beispielsweise der Tornado in Viersen am Niederrhein 2018 oder der Tornado, der 2015 die Stadt Bützow in der Nähe von Rostock zu großen Teilen verwüstete. Da die Topographie von Europa die Entstehung von Trichterwolken nicht im Geringsten so sehr begünstigt wie die von Nordamerika, wo die Gebirge in nord-südlicher Richtung streichen, sind die Stürme bei uns dennoch meist deutlich schwächer und mit weniger verheerenden Folgen verbunden. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die Schülerinnen und Schüler über das Phänomen Tornado aufzuklären. Mithilfe der Arbeitsmaterialien lernen sie sowohl die Entstehung von Tornados als auch deren Vorkommen zu erklären. Darüber hinaus befassen sie sich anhand der Fujita-Skala, mit der Tornados klassifiziert werden, mit den Schäden, die diese Naturgewalten verursachen können. Abschließend wird darauf eingegangen, auf welche Weise sich Menschen vor Tornados schützen können.Die Unterrichtseinheit kann je nach Leistungsniveau der Lernenden am Ende der Sekundarstufe I oder zu Beginn der Sekundarstufe II durchgeführt werden. Davon abhängig, ob die Schülerinnen und Schüler bereits Berührung mit Grundbegriffen der Klimatologie oder der atmosphärischen Zirkulation hatten, kann darauf stärker oder weniger stark eingegangen werden. Das beeindruckende Bildmaterial, das zu Beginn der Unterrichtseinheit gezeigt wird, soll das Interesse der Lernenden wecken. Besonders schülerbezogen ist das Video zum Tornado in Viersen, das aufgrund der räumlichen Nähe zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler alle Lernenden motiviert. Durch die Medienpräsenz der Tornados in den USA bringen die meisten vermutlich sogar Vorwissen mit, an das die Lehrkraft anknüpfen kann. Die Arbeitsblätter, die zur Erarbeitung eingesetzt werden, arbeiten mit verschiedenen Medien, die von den Lernenden genutzt und ausgewertet werden sollen. Auch der Wechsel von Einzel- und Partnerarbeit gestaltet die Unterrichtseinheit abwechslungsreich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Tornados als typisch nordamerikanische, aber auch in Deutschland auftretende Naturgefahr kennen. können die Entstehung eines Tornados erklären. erläutern, wieso die Wirbelstürme in den USA begünstigt auftreten. können die Zerstörungskraft von Tornados anhand der Fujita-Skala einordnen. kennen Maßnahmen, die zum Schutz vor Tornados ergriffen werden sollten. diskutieren, ob Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Tornados getroffen werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsmedium zu Tornados in Deutschland. werten Texten, Skizzen und Karten zur Informationsgewinnung aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern über ihre Arbeitsergebnisse aus. lösen Aufgaben in Partnerarbeit. diskutieren sowohl mit Partnerin oder Partner als auch im Plenum.

  • Geographie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Aktuelle News für das Fach Geographie

Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter Geographie

Geographie-Unterrichtsmaterial zu Lehrplan-Themen wie Wetterphänomene, Atmosphäre und Klima, Geologie und Bodenkunde, Ozeanographie oder Landschaftsökologie finden Geographie-Lehrkräfte hier in unserem Fachportal.

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