Unterrichtsmaterialien → WiSo / Politik Berufsbildung

Tipp der Redaktion

Spieltheorie

"Den Krieg denken": Durch ein Grundverständnis der Spieltheorie wenden die Lernenden diese auf theoretische und reale politische Konflikte an.

Tipp der Redaktion

Quiz zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14

Hier erfahren die Lernenden, wie Umweltverschmutzung und Überfischung das natürliche Gleichgewicht des Ökosystems gefährden.

  • Schulstufe 1
    zurücksetzen
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Materialtyp 11
    zurücksetzen
  • Quelle 4
    zurücksetzen
  • Thema
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Tarifparteien, Tarifverhandlungen, Tarifvertrag: Klausur mit Lösungen und Bewertungsschema

...

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema Tarifparteien, Tarifverhandlungen und Tarifvertrag enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben. Die Klausur bezieht sich auf folgende Fachinhalte zum Thema Tarifparteien im Fach Politik : Tarifparteien (Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände) und ihre Ziele Prinzip Tarifautonomie Ablauf von Tarifverhandlungen und Wege zum Tarifvertrag Arbeitskampfmaßnahmen der Tarifparteien (Streik und Aussperrung) Prinzip Friedenspflicht Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vier Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie erklären zentrale Begriffe und erläutern komplexe Zusammenhänge. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 45 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben. Fachkompetenz Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die Tarifparteien und ihre jeweiligen Zielsetzungen. das Prinzip Tarifautonomie. die Arbeitskampfmaßnahmen Streik und Aussperrung. den Ablauf eines Arbeitskampfes. das Prinzip Friedenspflicht.

  • Politik / WiSo / SoWi / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Demokratie und politisches System der BRD: Klausur mit Lösungen und Bewertungsschema

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema "Demokratie und politisches System in der BRD" enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben.Die Klausur bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Verfassungsprinzipien der Bundesrepublik Deutschland Konzept der repräsentativen Demokratie am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland Konzept der direkten Demokratie mit sachlicher Beurteilung von Vor- und Nachteilen Prinzip des Föderalismus in der Bundesrepublik Deutschland und die daraus folgenden Konsequenzen für die Gesetzgebung Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vier Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie nennen zentrale Begriffe und erklären diese, erläutern komplexe Zusammenhänge und formulieren ein begründetes Sachurteil. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 45 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben. Fachkompetenz Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die Verfassungsprinzipien der Bundesrepublik Deutschland und ihre jeweilige Bedeutung: Demokratie, Rechtsstaat, Bundesstaat und Sozialstaat. das Konzept und die Funktionsweise einer repräsentativen Demokratie. das Konzept der direkten Demokratie und die damit verbundenen Vor- und Nachteile. das Prinzip des Föderalismus, die Umsetzung im Staatsaufbau der Bundesrepublik Deutschland sowie die daraus folgenden Konsequenzen für die Gesetzgebung: ausschließliche Gesetzgebung des Bundes, ausschließliche Gesetzgebung der Länder und konkurrierende Gesetzgebung.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Europäische Einigung: Klausur mit Lösungen und Bewertungsschema

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema Europäische Einigung enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben.Die Klausur bezieht sich auf folgende Fachinhalte zum Thema "Europäische Einigung" im Fach Politik : Motive der europäischen Einigung und Visionen für Europa nach 1945 "Schuman-Plan" als Anstoß für die Umsetzung erster Einigungsschritte Einfluss des Kalten Krieges auf den Einigungsprozess EU als Staatenbund Wesen der europäischen Einigung als Prozess geografischer Erweiterung und institutioneller Vertiefung Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten fünf Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie nennen Schlüsselbegriffe, erklären und erläutern komplexe Zusammenhänge und formulieren ein begründetes Sachurteil. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 45 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben. Die Klausur umfasst fünf Aufgaben mit unterschiedlicher Komplexität zu historischen und politischen Aspekten des europäischen Einigungsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg. Zur Korrektur liegen eine Musterlösung, eine Punkteverteilung und ein Bewertungsschema vor. Fachkompetenz Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler zentrale Motive der europäischen Einigung. Churchills Idee von der Schaffung der "Vereinigten Staaten von Europa". den "Schuman-Plan" im historischen Kontext. den Einfluss des Kalten Krieges auf den europäischen Einigungsprozess. den Charakter der EU in der aktuellen Form als Staatenbund. die historischen Etappen beim europäischen Einigungsprozess im Hinblick auf die geografische Erweiterung sowie die institutionelle Vertiefung.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Betriebliche Mitbestimmung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler in der Anfangsphase der Ausbildung wichtige Wissensbausteine im Themenkontext Arbeitnehmerrechte.Diese Unterrichtseinheit thematisiert die betriebliche Mitbestimmung in der Bundesrepublik Deutschland. Gegenstand ist zunächst das Betriebsverfassungsgesetz als rechtliche Grundlage für das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Belegschaft. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Rechte und Aufgaben des Betriebsrats , die Regeln der Betriebsratswahl sowie Aspekte der Betriebsratstätigkeit in der betrieblichen Praxis . Im Anschluss setzen sie sich mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) auseinander. Es folgt ein Vergleich zwischen Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern im Hinblick auf den Stellenwert der betrieblichen Mitbestimmung. Daraufhin untersuchen die Lernenden die Ursachen für das häufige Fehlen eines Betriebsrats bei bestimmten Typen von Betrieben. Zuletzt beleuchten sie verschiedene Arbeitgeber-Perspektiven zum Thema betriebliche Mitbestimmung. Der Einsatz dieser Einheit eignet sich zu Beginn des ersten Ausbildungsjahres im Anschluss an eine Unterrichtsreihe zum Thema "Ausbildung im dualen System" . Ebenfalls auf Lehrer-Online finden Sie eine Klausur samt Lösungen und Bewertungsschema zum Thema "Arbeitnehmerrechte" .Diese – in allen Berufsschulformen einsetzbare – Unterrichtseinheit macht die betriebliche Mitbestimmung in der Bundesrepublik Deutschland transparent und vermittelt somit in der Anfangsphase der Ausbildung wichtige Wissensbausteine im Themenkontext Arbeitnehmerrechte. Aufbau der Einheit und Themenschwerpunkte In der ersten von fünf Unterrichtsstunden erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zentrale Aspekte der Betriebsratstätigkeit auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), das Thema der zweiten Unterrichtsstunde, ist für die Ausbildungspraxis von besonderer Relevanz. In der dritten Stunde der Unterrichtseinheit vergleichen die Schülerinnen und Schüler das deutsche Mitbestimmungsmodell mit anderen europäischen Ländern und erkennen teils große konzeptionelle Unterschiede, die sie bewerten. Die Kategorisierung von Betrieben ohne Betriebsrat ist Gegenstand der vierten Unterrichtsstunde. Schließlich setzen sich die Schülerinnen und Schüler in der fünften Stunde der Unterrichtseinheit mit zwei konträren Arbeitgeber-Positionen zum Thema Betriebsrat auseinander. Methodische Hinweise Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der meisten Aufgaben bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen wesentliche Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes. lernen die Rechte und zentralen Aufgaben eines Betriebsrats kennen. kennen die Regeln der Betriebsratswahl. beschreiben die typischen Betriebsratstätigkeiten in der betrieblichen Praxis. kennen die Funktion sowie die Regeln zur Bildung einer Jugend- und Auszubildendenvertretung. bewerten den Stellenwert betrieblicher Mitbestimmung in Deutschland im europäischen Vergleich. benennen häufige Gründe für das Fehlen eines Betriebsrats bei bestimmten Typen von Betrieben. kennen verschiedene Haltungen von Arbeitgebern zum Thema betriebliche Mitbestimmung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung

Ausbildung im dualen System: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit thematisiert grundlegende Rahmenbedingungen einer Ausbildung im dualen System und vermittelt Basiswissen mit Prüfungsrelevanz. Über den schulischen Nutzen hinaus lernen neue Auszubildende zu Beginn ihrer Ausbildung fundamentale Rechte und Pflichten sowie die damit verbundenen Gesetze kennen.Vor diesem Hintergrund eignet sich der Einsatz der Materialien in der Anfangsphase des Berufsschulunterrichts im Fach Politik beziehungsweise Gesellschaftslehre im ersten Ausbildungsjahr . Die Inhalte sind in allen Fachklassen der Berufsbildung in der Bundesrepublik Deutschland relevant. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst die Grundstruktur des dualen Ausbildungssystems hierzulande und erkennen die spezifischen Vorteile der Kombination aus Theorie und Praxis. Daraufhin setzen sie sich mit Fallbeispielen zum Berufsbildungsgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz auseinander. Diese beziehen sich auf die Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden, den Inhalt des Ausbildungsvertrags , die Bedingungen der Probezeit, das Thema Kündigung während der Ausbildung sowie die Bereiche Arbeitsschutz , Gesundheitsschutz und Freizeitschutz. Diese – in allen Berufsschulformen einsetzbare – Unterrichtseinheit leistet in der Anfangsphase der Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Orientierung im dualen System der Berufsausbildung. Die vermittelten Sachkenntnisse zielen darauf ab, die Auszubildenden in ihrer Rolle zu stärken und ihre Professionalität zu fördern. Aufbau der Einheit und Themenschwerpunkte In der ersten von fünf Unterrichtsstunden erarbeiten die Berufsschülerinnen und -schüler die Grundstruktur des dualen Ausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland und erkennen dessen Vorzüge im internationalen Vergleich. In den folgenden Stunden werden die Lernenden mit Auszügen aus dem Berufsbildungsgesetz und dem Jugendarbeitsschutzgesetz konfrontiert. Darauf beziehen sich Fallbeispiele aus dem Berufsalltag, welche die Schülerinnen und Schüler auswerten. In der zweiten Unterrichtsstunde setzen sie sich mit den Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden auseinander. Daraufhin beleuchten sie wesentliche Inhalte des Berufsausbildungsvertrags – vor allem im Hinblick auf die Probezeit. In der vierten Unterrichtsstunde unterscheiden sie verschiedene Varianten der Kündigung während der Ausbildung . Schließlich geht es in der letzten Unterrichtsstunde um Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Freizeitschutz für Auszubildende . Methodische Hinweise Alle Themen sind grundsätzlich prüfungsrelevant (Zwischenprüfung). Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der meisten Aufgaben bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Grundstruktur des dualen Berufsausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland und dessen spezifischen Vorteile im internationalen Vergleich. grundsätzliche Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden gemäß Berufsbildungsgesetz. wesentliche Inhalte des Berufsausbildungsvertrags und Regelungen der Probezeit. unterschiedliche Varianten der Kündigung während der Berufsausbildung. wichtige Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes im Hinblick auf Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Freizeitschutz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterialien zum Thema Selbstmotivation

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtsmaterialien bereiten das Thema Selbstmotivation so auf, dass Ergebnisse der Motivationsforschung und lerntheoretische Grundlagen einfließen und auf erlebnisorientierte und spielerische Weise angewendet werden können.Egal, ob man als Jahrgangsbester die Abschlussprüfung schaffen, regelmäßig Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören will: Um ein Ziel zu erreichen, braucht man eine große Portion Selbstkontrolle und Motivation. Leider sabotieren mächtige innere Gegenspieler unsere Vorhaben immer wieder. Wer sie kennt, kann effektiv gegensteuern.Weshalb klafft eine so große Lücke zwischen dem Vorsatz, ein Ziel zu erreichen und der tatsächlichen Ausführung? Unter anderem weil mächtige innere Gegenspieler unsere guten Vorsätze "hinterrücks" sabotieren. Die Unterrichtsmaterialien informieren über diese Zusammenhänge und bereiten das Thema Selbstmotivation so auf, dass Ergebnisse der Motivationsforschung und lerntheoretische Grundlagen einfließen und auf erlebnisorientierte und spielerische Weise angewendet werden können. Die Materialien eignen sich nicht nur für berufs-, sondern auch für allgemeinbildende Schulen (Sek I und II). Hintergrundinformationen für die Lehrkraft Wie funktioniert Selbstkontrolle aus Sicht der kognitiven Lerntheorie? Die Schritte des Selbstkontrollprogramms Das dreiteilige Gehirnmodell Der Einfluss älterer Hirnregionen auf unser Verhalten Anleitung für eine Phantasiereise Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass es unterschiedliche Arten von Selbstmotivation gibt. untersuchen anhand von Beispielen, was die Gründe von Prokrastination (Aufschieben) sein können. erkennen, dass Selbstmotivation unterschiedliche Aspekte der Persönlichkeit betrifft, die jeweils produktiv genutzt werden können (Physis, Emotionen, kognitive Muster). erkennen die Bedeutung von Emotionen für die kognitiven Prozesse und wenden sie auf die eigene Person bezogen an. setzen sich damit auseinander, dass unbewusste Anteile bewusste Entscheidungsprozesse unterlaufen können. verstehen, dass stetige Übung von produktiven Gedankenmuster und von einzelnen Verhaltensschritten für die Habitualisierung von Selbstmotivation nötig ist. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig verschiedene Aspekte von Selbstmotivation. setzen ihre Rechercheergebnisse kreativ um, beispielsweise in einem Videoclip oder einer Audio-Umfrage. verfassen optional eigene Texte zum Thema Prokrastination und führen ein Motivations-Tagebuch. Sozial- und Personalkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Verhaltensweisen und -muster. nehmen wahr, wie innere Gedankenmuster ("Höllensätze") Stress erzeugen und den Prozess der Selbstmotivation sabotieren. untersuchen, welche persönlichen Bewertungsmuster im sozialen Umgang hinsichtlich der Selbstmotivation hinderlich, welche förderlich sind. treten in Dialog über diese persönlichen Bewertungsmuster. üben mithilfe einer Phantasiereise, ein bestimmtes Ziel zu imaginieren.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Pädagogik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Interkulturelle Handlungskompetenz als Schlüsselqualifikation für das Berufsleben

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit möchte die Schülerinnen und Schüler dazu anleiten, interkulturelle Handlungskompetenz aufzubauen, um kultureller Vielfalt im Alltag und im zukünftigen Berufsleben positiv zu begegnen. Die Lernenden erfahren, welche sozialen, fachlichen, strategischen und individuellen Schlüsselkompetenzen ihnen in kulturellen Überschneidungssituationen helfen und wie man Missverständnisse vermeiden kann. Für das fruchtbare Erleben kultureller Diversität ist die Entwicklung von interkultureller Handlungskompetenz unerlässlich.Kulturelle Vielfalt begegnet und begleitet uns jeden Tag: in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft. Sie bereichert das Zusammenleben, birgt aber auch immer wieder Herausforderungen. Die Fähigkeit, sich in andere kulturelle Kontexte hineinzuversetzen und dem Gegenüber respektvoll zu begegnen, ist eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Deren Vermittlung muss Aufgabe von Schule und Unterricht sein, insbesondere im Rahmen der Berufsvorbereitung, da Globalisierung und Internationalisierung in nahezu allen Berufen eine Rolle spielen. Ausgehend von ihren Erfahrungen in anderen Ländern und mit anderen Kulturkreisen, versuchen die Lernenden den Begriff "Kultur" zu definieren. Dabei werden sowohl wahrnehmbare (zum Beispiel Kleidung, Sprache, Essen ) als auch verborgene Aspekte (beispielsweise Werte, Auffassungen ) aufgegriffen. Anhand eines Erklärvideos nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Begriff der interkulturellen (Handlungs-)Kompetenz . Sie diskutieren gemeinsam darüber, welche sozialen Kompetenzen in kulturellen Überschneidungssituationen hilfreich sein können beziehungsweise die Interaktion positiv beeinflussen. Welche Rolle interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben spielen, entnehmen die Schülerinnen und Schüler den Steckbriefen mehrerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung. In Kleingruppen informieren sie sich mittels Internetrecherche über weitere Berufe, in denen interkulturelle Kompetenz gefragt ist und stellen für die restliche Lerngruppe eine digitale Präsentation zusammen. Durch ein Interview mit einem Business-Trainer erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche kulturellen Besonderheiten in Geschäftsbeziehungen und -verhandlungen immer wieder auftauchen und werden so für zukünftige interkulturelle Begegnungen sensibilisiert. Zuletzt reflektieren die Lernenden, ob sie sich vorstellen könnten, zukünftig in einem beruflichen Umfeld zu arbeiten, in dem interkulturelle Kompetenz gefordert wird. Worin der besondere Reiz steckt und welche Herausforderungen damit verbunden wären, halten sie in schriftlicher Form fest. Das Thema "Interkulturelle Kompetenz" im Unterricht Aufgrund von zunehmenden Globalisierungstendenzen kommt es in unserer Welt zu immer mehr interkulturellen Überschneidungssituationen. Menschen aus kulturell unterschiedlichen Kontexten kommen in Kontakt miteinander, sei es im beruflichen oder privaten Bereich. Wenn die "Eigenkultur" und die "Fremdkultur" aufeinandertreffen, entsteht ein Zwischenraum der Uneindeutigkeit und Neuartigkeit. Wir neigen jedoch aufgrund unserer kulturellen Prägung und/oder aufgrund von Unwissenheit über das "Fremde" dazu, das Verhalten anderer mit unseren Maßstäben zu messen und mit den eigenen Vorstellungen und Einstellungen zu erklären. Die Folgen sind häufig Fehlinterpretationen oder Missverständnisse. Der Perspektivwechsel sowie die Ausformung der eigenen Handlungskompetenz müssen daher mit Schülerinnen und Schülern eingeübt werden. Ziel ist der Transfer der Handlungskompetenz auf unbekannte interkulturelle Situationen, etwa in Form von Aushandlungsprozessen zwischen den Interaktionspartnern oder auch der Ausbau sozialer Kompetenzen wie Offenheit, Wertschätzung, Unvoreingenommenheit, Toleranz und Empathiefähigkeit. Die Unterrichtsbausteine sensibilisieren die Auszubildenden ebenfalls für weitere Job-Kompetenzen in interkulturellen Kontexten, etwa fachliche Kompetenz (Gestaltung von Arbeitsabläufen oder Kenntnisse der beruflich-fachlichen Infrastruktur), strategische Kompetenz (Organisationsfähigkeit, Problemlösestrategien) und individuelle Kompetenz (Arbeitsmotivation, Lernbereitschaft). Die Durchführung dieser Einheit bietet sich insbesondere in Berufsvorbereitungsklassen an, da konkrete Berufsfelder und Berufsgruppen vorgestellt werden, bei denen internationale Einsätze und interkulturelle Handlungskompetenz unbedingt erforderlich sind. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten geübt darin sein, Informationen aus Videos, (Schau-)Bildern, Modellen, Texten, schriftlichen Interviews sowie Steckbriefen zu sein. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit ist in vier aufeinander aufbauende Bausteine aufgeteilt, die auch so in ihrer logischen Reihenfolge durchgenommen werden sollten. Ausgehend von den Erfahrungen mit interkulturellen Begegnungen der Lernenden nähern sie sich den Begriffen kulturelle Diversität und interkulturelle Kompetenz. Immer wieder werden diese Begriffe mit Beispielen aus dem eigenen Leben der Schülerinnen und Schüler, aber auch von Berufstätigen, die international tätig sind, angereichert. Wechselnde Sozialformen, unterschiedliche Informationsangebote in Form von Video, Texten, Interviews etc. sowie kooperative Lernformen (Expertengruppen, Diskussionsgruppen) bieten die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte mindestens bei 8 Unterrichtsstunden liegen, je nach Diskussionsbedarf, Zeit für ausführliche Internetrecherche oder auch Zeit zur Präsentation der Job-Profile kann die Einheit ausgeweitet werden. Vielleicht besteht die Möglichkeit, einen Kommunikationstrainer/-trainerin oder eine andere Person, die täglich in einem internationalen Umfeld arbeitet, in den Unterricht einzuladen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entdecken und benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der einen und fremden Kulturen. benennen verschiedene Facetten des Kulturbegriffs. beschäftigen sich in Expertengruppen mit unterschiedlichen Kulturen und präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse. erfahren, wie man beim Zusammentreffen von Personen aus unterschiedlichen Kulturen Missverständnisse vermeiden kann. können den Begriff der Interkulturalität beschreiben. kennen positive soziale Kompetenzen (unter anderem Kontaktfreude, Zuhören, Unvoreingenommenheit) und formulieren mithilfe dieser Begriffe konkrete Tipps für interkulturelle Begegnungssituationen. benennen anhand eines Modells die Teilbereiche interkultureller Handlungskompetenz mit konkreten Beispielen: interkulturelle Fachkompetenz, interkulturelle soziale Kompetenz, interkulturelle strategische Kompetenz, interkulturelle individuelle Kompetenz. lernen Berufe kennen, in denen interkulturelle Kompetenz eine wichtige Schlüsselqualifikation ist. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll miteinander in Klein- oder Großgruppen.

  • Pädagogik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung

Online-Check: Glaubwürdigkeit im Internet prüfen

Interaktives

Mit diesem Online-Check zur Glaubwürdigkeit prüfen die Lernenden Webseiten auf ihren Wahrheitsgehalt. Sie hinterfragen dabei Meldungen aus dem Internet hinsichtlich Verfasser, Darstellung und Quellenangabe, um Fake News zu erkennen und damit ihre digitale Lesekompetenz zu verbessern.Die zunehmende Digitalisierung macht die rasante Verbreitung von Nachrichten möglich. Jeden Tag erscheinen unzählige neue Videos, Artikel und Posts im Internet. Doch woher weiß ich: Stimmt das, was ich da lese eigentlich wirklich oder ist alles nur Fake? Um bewusst falsche Meldungen im Netz zu erkennen und damit einer Form der Manipulation zu entgehen, helfen Leitfragen, mit denen auch Kinder und Jugendliche den Wahrheitsgehalt einer Nachricht angemessen einschätzen zu können. Während der Lektüre einer Webseite können die Lernenden in diesem Online-Check markieren, welche Informationen sie beispielsweise im Impressum erhalten oder ob das Thema auch von anderen Autorinnen und Autoren in gleicher Weise dargestellt wird. Über einen Klick erhalten sie dann im Anschluss eine Auswertung, die ihnen verrät, wie seriös oder zweifelhaft der Inhalt einzuschätzen ist. Dieser Test ist Teil der Unterrichtseinheit Digitale Lesekompetenz: Glaubwürdigkeit prüfen und Fake News erkennen , in der weitere Materialien und Arbeitsaufträge zur Förderung der digitalen Lesefähigkeit im Sinne einer kritischen Medienreflexion zur Verfügung stehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Inhalte im Quellkontext kritisch. bewerten Netzinhalte anhand vorgegebener Kriterien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren den Quellkontext von Internetseiten im Netz mit differenzierten Suchstrategien. Im Idealfall sollten alle Merkmale erfüllt sein (100%). Liegt das Ergebnis unter acht von zwölf möglichen Positivmerkmalen (66%), dann ist die Glaubwürdigkeit der Internetseite zweifelhaft. Die Bearbeitung der Checkliste setzt natürlich entsprechende Recherchen voraus, wie zum Beispiel: Gibt es das Thema bei Google? Gibt es relevante Beiträge dazu? Gibt es Informationen zum Thema bei Wikipedia? Gibt es aktuelle Nachrichten dazu? Eine ausführliche Anleitung für die Recherche enthält der Analysebogen Glaubwürdigkeit in der Unterrichtseinheit Digitale Lesekompetenz: Glaubwürdigkeit prüfen und Fake News erkennen .

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Quiz für Auszubildende: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

Interaktives

Mithilfe dieses Quizzes wiederholen die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise ihr Wissen rund um das Berufsbildungsgesetz sowie das Jugendarbeitsschutzgesetz. Anhand einiger betrieblicher Situationsbeschreibungen müssen sich die Lernenden zudem entscheiden, wie rechtmäßig gehandelt werden müsste.Wie lange ist die Probezeit in der Ausbildung? Welche tägliche Arbeitszeit ist bei jugendlichen Arbeitnehmern maximal möglich? Wie viel Urlaub steht Auszubildenden zu? Im ersten Teil des Quizzes rund um die Rechten und Pflichten während der Ausbildung testen die Lernenden ihr Wissen zu Arbeitszeiten, Schichtzeiten, Kündigung und dem Anspruch auf Urlaub. Im zweiten Teil werden verschiedene betriebliche Situationen beschrieben, auf die die Lernenden aus einer Vielzahl an Antwortmöglichkeiten die richtige beziehungsweise rechtmäßige Lösung wählen müssen. Neben Verletzungen am Arbeitsplatz handeln die Fälle von der Aufbesserung der Ausbildungsvergütung, der Auslegung der Ausbildungsordnung oder der Kündigung des Ausbildungsverhältnisses durch den Auszubildenden oder die Auszubildende. Von den vier Auswahlmöglichkeiten des Multiple-Choice-Quizzes ist jeweils nur eine Antwort richtig. Dieses Quiz ist Teil der Unterrichtseinheit "Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung" , in der weitere Unterrichtsmaterialien zum Thema zur Verfügung stehen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union im Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Urheberrechtsreform der Europäischen Union diskutieren die Lernenden sowohl das bisherige Urheberrecht als auch vor allem die umstrittene Gesetzesänderung. Sie hinterfragen die Neuerungen und setzen sich mit der Kritik an der Reform auseinander, die ein Ende des freien Internets voraussagt.Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit der in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Urheberrechtsreform der Europäischen Union (EU). Während die einen in der Reform ein längst überfälliges Regelwerk zum besseren Schutz der Urheber im Zeitalter der Digitalisierung sehen, fürchten andere, die Reform könnte durch den Uploadfilter das Ende des freien Internets bedeuten. Auch wenn man sich im Grunde einig ist, dass das Urheberrecht nicht mehr zeitgemäß ist und reformiert werden muss, bestehen Unstimmigkeiten darin, welche Regelungen für ein Copyright sinnvoll sind. Die Kritik an der Reform hinterfragen die Lernenden im Unterricht mit dieser Einheit im Sinne der kritischen Medienreflexion unter anderem am Beispiel Leistungsschutzrecht sowie bei der Frage, ob sie gegebenenfalls ihr eigenes Verhalten im Internet durch die Reform verändern müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler sich eine eigene Meinung zum Thema bilden können, ist es wichtig, dass sie die wichtigsten Fakten kennen. Dieses Unterrichtsmaterial führt die Lernenden deshalb an das Regelwerk heran. Sie lernen die umstrittenen Artikel 11 und 13 der Urheberrechtsreform kennen, untersuchen die Webseite ihres Ausbildungsbetriebs hinsichtlich ihrer Rechtsmäßigkeit nach der neuen Verordnung und setzen sich kritisch mit der Reform auseinander. Dabei diskutieren sie auch die Frage, inwieweit die Urheberrechtsreform das Ende des freien Internets bedeuten könnte. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Einsatz in den berufsbildenden Schulen und wir durch EU-Urheberrechtsreform: Arbeitsblätter für die Sekundarstufen ergänzt. Das Thema "Urheberrechtsreform der Europäischen Union" im Unterricht Das Hochladen und Teilen von Inhalten ist ein fester Bestandteil der Internetkultur und kaum ein Schulreferat kommt heute noch ohne Bilder aus dem Internet aus. Ob und welche Verwendungszwecke erlaubt sind, spielt meist nur eine zweitrangige Rolle. Während Facebook, Youtube und weitere soziale Netzwerke mit diesen fremden Inhalten Millionen verdienen, sehen die Urheber meist keinen Cent. Dies zu ändern und das Urheberrecht an die Bedingungen im Internet anzupassen, ist Ziel der Europäischen Urheberrechtsreform. Allerdings ist die Reform bei den Internetusern und auch bei Teilen der Urheber auf heftige Kritik gestoßen. Die Unterrichtseinheit soll Ihren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das umstrittene Gesetz ermöglichen und sie dazu befähigen, die Reform kritisch zu betrachten. Vorkenntnisse Die Unterrichtsreihe orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass Sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben, sind Sie ebenso wie Ihre Lernenden ausreichend vorbereitet. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits von der Diskussion um die Urheberrechtsreform und ihre möglichen Folgen für das Internet gehört haben, andernfalls bietet Arbeitsblatt 1 die Möglichkeit, sie zunächst in die Problematik einzuführen. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit der Urheberrechtsreform auseinandersetzen. Die Lernenden erarbeiten sich wichtige Hintergrundinformationen, die sie dazu befähigen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden und diese zu vertreten. Methodische Analyse Die Urheberrechtsreform ist ein sehr komplexes Thema, und für Laien sind die Gesetzestexte kaum verständlich. Ziel der Unterrichtsreihe ist es daher im Sinne der Schüleraktivität, die wesentlichen Punkte, die auch den Alltag der Jugendlichen betreffen, aufzugreifen und allgemeinverständlich zu vermitteln. Die Einheit soll den Jugendlichen durch die entsprechende didaktische Reduktion die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu der Problematik zu machen und zum Nachdenken anregen. Je nach technischer Ausstattung wird ein Quiz zum Urheberrecht im Alltag in motivierender interaktiver Form sowie alternativ auf einem Arbeitsblatt angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der Urheberrechtsreform der Europäischen Union auseinander und prüfen, was sich die Neuerungen verändert. hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Urheberrecht kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Internetauftritte auf ihren Umgang mit dem Urheberrecht. arbeiten Informationen auf und setzen diese um. informieren sich selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich am Beispiel der Urheberrechtsreform mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander hinterfragen ihren eigenen Standpunkt und bilden sich eine eigene Meinung. arbeiten zielorientiert in Gruppen zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Mehrwegsysteme – Rettung vor dem Verpackungsmüll?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Themenbereich "Umweltschutz und Nachhaltigkeit" setzt einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Mehrwegsysteme als mögliche Lösung für die Müllproblematik. Der zunehmende Verpackungsmüll ruft nach Lösungen. Wie aber könnten diese aussehen? Neueste, höchst ökologisch erscheinende Verpackungsmaterialien stehen schon wieder in der Kritik. Selbst der ökologische Vorteil der Glasflasche gegenüber Plastikbehältern wird in neuesten Studien angezweifelt. In dieser Unterrichtseinheit suchen die Schülerinnen und Schüler nach Antworten und Lösungsansätzen.Insbesondere die Vermüllung der Weltmeere, Plastik im Bauch von Fischen und Meeressäugern sowie die Bilder von deutschen Müllexporten haben inzwischen auch die Öffentlichkeit und die Politik alarmiert. Der boomende Internethandel, die zunehmende Mehrfachverpackung von Waren und die abnehmende Mehrwegquote werden den Anfall von Plastik- und Verpackungsmüll weiter steigern. Und gerade Jugendliche genießen die Vorteile von Internetbestellungen und Frei-Haus-Lieferungen in besonderem Maße. Will man diese Werthaltung aufbrechen, muss man einerseits ein Bewusstsein für die Müllproblematik schaffen, gleichzeitig aber auch Lösungen aufzeigen, wie die Probleme lösbar wären. Reine Appelle und aktuelle Betroffenheit verpuffen in der Regel schnell. Die Unterrichtseinheit "Mehrwegsysteme - Rettung vor dem Verpackungsmüll?" möchte daher den Schülerinnen und Schülern die Probleme bei der Wiedereinführung von Mehr- und Pfandsystemen ganz realistisch aufzeigen und sie dazu auch in die Rolle der handelnden Akteure hineinstellen, um sie zu begründeten Meinungen aber auch praktischen Problemlösungskompetenzen hinzuführen. Dazu dienen mehrere methodisch variierende Lernrunden mit ausgeprägter Schülerselbsttätigkeit, die von Recherchen, der Erarbeitung von praktischen Lösungsvorschlägen und deren Präsentation über Mitschülerbefragungen bis hin zu Aktionen außerhalb des Lernorts Schule führen. Intention der Unterrichtseinheit "Mehrwegsysteme - Rettung vor dem Verpackungsmüll?" Die Menschheit ist gerade auf bestem Wege, ihren Heimatplaneten Erde schwerwiegend und nachhaltig zu schädigen. Dies geschieht auf vielfältige Weise - in nicht geringem Umfang auch durch Verpackungsabfälle, vor allem aus Plastik. Schon heute schwimmen in den Weltmeeren mehrere riesige Plastikstrudel. Nicht nur die Meere, sondern auch das Trinkwasser sind bereits durch Mikroplastik verunreinigt. Dies tötet nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern birgt auch enorme gesundheitliche Risiken für den Menschen. Da es nach Aussagen aller ernst zu nehmenden Wissenschaftler bei diesem Selbstzerstörungsprozess der Menschheit bereits "5 nach 12" ist, gilt es, die Menschen aufzurütteln, eine Trendwende einzuleiten. Dies gilt in besonderem Maße auch für die Kinder und Jugendlichen, die später auf diesem Planeten leben müssen. Deren emotionale Betroffenheit, die sich aktuell am augenscheinlichsten in den weltweiten Freitagsdemonstrationen von Tausenden von Schülerinnen und Schülern zeigt, würde aber ergebnislos verpuffen, wenn man den Jugendlich nicht zugleich Denkmodelle für reale Problemlösungen an die Hand gibt und ihnen politische Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigt. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit stehen daher die selbstständige Erarbeitung der aktuellen Gesetzeslage und die eigenständige Entwicklung von Werthaltungen und Lösungsvorschlägen für Verpackungsmüllprobleme. Eine Befragung von Mitschülerinnen und Mitschülern soll die Lernenden mit der real vorfindlichen Bereitschaft der Menschen zu eigenen Verhaltensänderungen konfrontieren, was zugleich zur Reflexion eigener Einstellungen und Verhaltensmuster führt. Abschließend werden die Schülerinnen und Schüler zur Erprobung praktischer Umweltaktionen ermuntert, um ihnen beispielhaft die Möglichkeit politischer und gesellschaftlicher Artikulationsformen aufzuzeigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die wichtigsten Einweg-, Mehrweg- und Pfandlabel unterschieden und erklären. können sich selbst und andere über die Neuerungen des deutschen Verpackungsgesetzes von 2019 und die aktuellen EU-Initiativen zur Verpackungsmüllreduktion informieren. können Problemstellungen bei der Einführung von Mehrwegsystemen benennen und Lösungsvorschläge hierzu vortragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zielgerichtet im Internet recherchieren sowie Videoclips im Netz aufrufen, analysieren und bewerten. können Online-Abstimmungen mit GoogleDocs erstellen, durchführen und deren Ergebnisse präsentieren. können eigene Vorträge und Präsentationen mit Medien visualisieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in einer Gruppe zielgerecht Informationen auswerten, aufbereiten und in eine Präsentation umsetzen. können im Team adressatenadäquat präsentieren. können sich in unterschiedlichen Kommunikationssituationen behaupten und konstruktiv in die Gruppenarbeit einbringen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Aktuelle News für das Fach WiSo / Politik

Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter WiSo / Politik in der Berufsbildung

Hier finden Sie Unterrichtmaterialien für das Fach WiSo / Politik in der beruflichen Bildung. Weitere Unterrichtseinheiten und Arbeitsblätter für den Politik-Unterricht finden Sie in unserem Fachportal Politik / SoWi für die Sekundarstufen an allgemeinbildenden Schulen. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.