Unterrichtsmaterialien → Sport Sekundarstufen

Tipp der Redaktion

Laufspiele mit Würfeln

In diesem Material werden kleine Laufspiele vorgestellt, in denen die Kondition und Ausdauer anhand des vielseiteigen Einsatzes von Würfeln spaßbringend geschult werden.

Tipp der Redaktion

Zirkeltraining

In diesem Zirkeltraining zum Thema "Allgemeine Fitness" stärken die Schülerinnen und Schüler ihre konditionellen Fähigkeiten.

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Laufspiele mit Würfeln

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erhalten Lehrkräfte eine Auswahl an motivierenden Übungen zur Schulung der Kondition und Ausdauer, in denen Würfel vielseitig zum Einsatz kommen.Die vorgestellten Übungen können im Rahmen einer Einzel- oder Doppelstunde beliebig kombiniert werden. Sie können in der Turnhalle oder auch auf einem Freigelände durchgeführt werden. Die Aufgaben werden in Teamarbeit (drei bis vier Schülerinnen und Schüler) durchgeführt. Sie können alternativ auch einzeln als Laufsequenzen zu Beginn einer Sportstunde eingesetzt werden. Im Rahmen einer Stunde, in der mehrere Übungen kombiniert werden, kann das Würfel-Warm-Up als gemeinsamer Einstieg dienen. Für die Aufgaben sind folgende Materialien bereitzuhalten: Pylonen wenn vorhanden: Würfel in Klassenstärke Material 1: Würfelaugenbilder, gegebenenfalls vergrößert und auf buntes Papier kopiert, zur längeren Haltbarkeit laminieren Material 2: Würfelaugenkarte, in Klassenstärke kopiert Material 3 (optional): Würfelaugen-Teamkärtchen zur Teamwahl, zur längeren Haltbarkeit auf dickeres Papier kopieren oder laminieren Die Teams können mithilfe der Würfel eingeteilt werden: Halten Sie von jedem Würfelaugenbild 3 bis 4 Kärtchen bereit. Je nach Anzahl der Schülerinnen und Schüler benötigen Sie eventuell nur einen Teil der Karten, zum Beispiel für 20 Schülerinnen und Schüler die Würfelbilder von 1 bis 5 in vierfacher Ausführung. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler hierzu aus einem Säckchen eine Karte ziehen oder geben Sie jeder/m eine Karte in die Hand. Dann ordnen sie sich entsprechend der Augenzahl in Teams zusammen. Alternativ können natürlich auch andere Teamwahl-Verfahren (zum Beispiel Abzählen) angewendet werden.Durch den Einsatz von Würfeln kann die Laufmotivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden, da sie den Übungen einen spielerischen Charakter verleiht. So rückt besonders bei ausdauerlastigen Übungen die eigentliche Belastung in den Hintergrund. Weiterhin kommen die Würfel der Heterogenität innerhalb der Lerngruppe zugute: Da bei vielen Spielen nicht nur die Leistung, sondern auch das Glück beim Würfeln entscheidend ist, rückt die Leistung in den Hintergrund und auch tendenziell schwächere Lernende können Erfolge erleben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren Konditions- und Ausdauertraining in spielerischer Form. trainieren ihre Kondition und Laufausdauer. probieren verschiedene Lauftempi aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in ihren sozialen Fähigkeiten: Rücksichtnahme, warten, die Fähigkeiten anderer anerkennen. erfahren sich als Mitglieder eines Teams. aktivieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Aufbau- und Taktikplanung leicht gemacht: Grafik-Tool für den Sportunterricht

Fundstück

Flanke, Schuss und Tor: Mit dem kostenlosen Grafik-Tool auf der Website ft-graphics.fussballtraining.com können Spielaufstellungen, Aufbauten sowie Übungen schnell und übersichtlich visualisiert werden. So wird die Vorbereitung und Durchführung von Sportstunden vereinfacht, wovon sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler profitieren.

  • Sport

Die Sparschwein-Challenge: Geschicklichkeitsübungen für Bewegungspausen

Video

Ziel der Sparschwein-Challenge ist es, durch kleine Geschicklichkeitsübungen Spaß an Bewegung zu entwickeln und die Hand-Auge-Koordination zu schulen. Die Challenge lässt sich bereits mit Erstklässlerinnen und Erstklässlern bestreiten, macht aber auch Jugendlichen in Klasse 8 oder 9 noch Freude.Das Prinzip der Sparschwein-Challenge ist sehr einfach: Alle Schülerinnen und Schüler plündern zunächst ihr Sparschwein und nehmen sich einige Münzen zur Hand. Das Video leitet sie nun zu immer schwieriger werdenden Geschicklichkeitsübungen an. Dabei müssen die Münzen auf dem Handrücken platziert, hochgeworfen und wieder aufgefangen werden. Was mit einer einzelnen Münze einfach beginnt, wird im Laufe der Challenge mit mehr Münzen immer schwieriger. Die kleinen Übungen trainieren die Hand-Auge-Koordination. Sie eignen sich gut, um den Unterricht durch Bewegungspausen spielerisch aufzulockern. Wer die Challenges erfolgreich absolviert, darf am Ende sein Sparschwein natürlich wieder füttern! ;-)Das Video soll als audiovisuelle Spielanleitung dienen. Die Sparschwein-Challenge ist so aufgebaut, dass der Schwierigkeitsgrad der Übungen zunimmt. Binnen zwei Minuten erfahren die Schülerinnen und Schüler alle für die Übung wichtigen Informationen und können anschließend je nach ihrem Ausgangsniveau individualisiert und differenziert trainieren und üben. Die kleinen Übungen sind sowohl für den Distanz-Unterricht als auch für Bewegungspausen im Unterricht in der Klasse konzipiert. Wie folgt könnte eine Unterrichtssequenz ablaufen: Im Plenum wird das Video gemeinsam angesehen. Die Schülerinnen und Schüler üben eigenständig oder in Partnerarbeit. Das Gelernte kann auf unterschiedliche Weise geprüft werden: Alle Lernenden machen simultan eine Übung des Videos nach, die Schülerinnen und Schüler treten in Gruppen gegeneinander an oder Freiwillige präsentieren Übungen im Plenum. Alle haben gemeinsam Spaß! ;-) Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Hand-Auge-Koordination. trainieren die Feinmotorik speziell der Hand- und Fingermuskulatur. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen es, Links oder QR-Codes zu benutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und unterstützen einander beim Üben. aktivieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft.

  • Sport
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

YogaEasy: Durch Yoga ausgeglichener sein

Fundstück

Stress und Gereiztheit - davon lauert es in der Schule. In unserem Fundstück zeigen wir, wie Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler durch Yoga dagegen arbeiten können. Dadurch kann ein mögliches Aggressionspotenzial gesenkt und die Konzentration sowie Gesundheit gefördert werden.

  • Sport

Mehr Bewegung im Klassenraum: Spiele im Unterricht

Fundstück

Wenn es Schülerinnen und Schülern nach den Ferien schwerfällt, sich eine ganze Unterrichtsstunde zu konzentrieren, wirken kleine Bewegungs- und Konzentrationsspiele wahre Wunder. In unserem Fundstück zeigen wir Ihnen Spielideen für eine kurze Denkpause im Klassenraum.

  • Sport

Fitness Challenge: Zirkeltraining für zu Hause

Kopiervorlage

Diese Fitness Challenge für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen in Zeiten von Schulschließungen hilft, die allgemeine Fitness zu bewahren und sich gleichzeitig im Wettbewerb mit Geschwistern, den Eltern oder auch den Klassenkameradinnen und Klassenkameraden virtuell zu behaupten.Bei den zusammengestellten Fitnessübungen handelt es sich um ein intensives Intervalltraining, bei welchem der gesamte Körper beansprucht wird. Da das Workout recht anspruchsvoll ist, sollte der Leistungsstand der Lerngruppe berücksichtigt und die Übungen eventuell angepasst werden. In dem Arbeitsmaterial ist ein Trainingsplan für jüngere Schülerinnen und Schüler enthalten (Klasse 3 bis 6, sechs Übungen á 30 Sekunden) sowie eine Fitness Challenge für ältere Schülerinnen und Schüler (ab Klasse 7, acht Übungen à 30 bis 45 Sekunden). Prinzipiell können jedoch alle Schülerinnen und Schüler ihr Tempo und somit die Intensität des Trainings selbst anpassen. Vor der Durchführung sollten sich die Schülerinnen und Schüler kurz erwärmen. Ideen hierfür sind auf dem Trainingsplan für jeden Wochentag vermerkt. Für das Zirkeltraining selbst wird nur wenig Platz benötigt und ist daher ideal auch als Challenge für zu Hause geeignet. Benötigt werden ein Stuhl, ein Kasten oder ähnliches, eine Wand und bestenfalls eine Gymnastikmatte. Insgesamt enthält die Challenge 12 verschiedene Übungen: Hampelmann, Wandsitz, Liegestütz (mit und ohne Rotation), Crunches, Step-Up, Kniebeuge, Trizeps-Dips, (seitlicher) Unterarmstütz, Kniehebelauf und Ausfallschritte. Zu allen Übungen gibt es Bilder, die die Ausführung veranschaulichen. Zudem kann dieses Video zum Workout genutzt werden. Ergänzend zu diesen visuellen Angeboten kann die Lehrkraft in Zeiten von Schulschließungen auch selbstgeknipste Bilder oder auch ein selbstgedrehtes Video zur Motivation mitschicken. Nach jeder einzelnen Übung sollte eine kurze Pause von 30 bis 60 Sekunden gemacht werden. Idealerweise werden beide Körperhälften beansprucht, die Belastung also auf links und rechts verteilt. Zur Thematisierung der Erfahrungen zu Hause und zur Selbst- und Fremdkontrolle der Ausführung der Übungen im Unterricht eignet sich im Anschluss die Unterrichtseinheit Zirkeltraining .

  • Sport
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Handstützüberschlag am Boden mit beidbeiniger Landung differenziert erarbeiten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Handstützüberschlag soll das Element am Boden unter dem Aspekt der Differenzierung vermittelt werden. Mehrere Stationen mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus ermöglichen das schrittweise Erarbeiten oder Vertiefen des Handstandüberschlags. Methodikkarten zur Hilfestellung dienen dazu einen selbstständigen Lernweg zu garantieren.Die Einheit zum Handstützüberschlag am Boden zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern das Element unter differenzierten Methoden und Maßnahmen nahe zu bringen. Im angeleiteten Stationenbetrieb werden Vorübungen zum Handstützüberschlag durchgeführt und der Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler geprüft (Station 1, 4 und optional). Im Folgenden dienen weitere Stationen dazu, den Handstützüberschlag zu erlernen oder zu verbessern. Je nach Könnensstand der Schülerinnen und Schüler kann individuell entschieden werden, an welcher Station gearbeitet wird. Dies erfordert, dass die Lernenden sich selbst einschätzen lernen können und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern adäquates Feedback geben können. Methodikkarten zeigen die Hilfestellungen an den jeweiligen Stationen auf, sodass die Lernenden möglichst selbstständig arbeiten können. Station 5 und die optionale Station stellen ebenfalls Füllstationen dar und helfen den Lernenden an Problemstellungen zu arbeiten. Durch Rückmeldung der Mitschülerinnen und Mitschüler an den Stationen werden die Turnenden an Füllstationen gesendet und können nach Absolvieren dieser wieder den Übungsbetrieb an den Stationen zum Überschlag aufnehmen. Um entsprechendes Feedback geben zu können, ist es notwendig, das Element biomechanisch zu verstehen und Fehlerbilder zu erkennen. Hierzu werden entsprechende Voraussetzungen in der Kognitionsphase geschaffen. Die Lehrerrolle ist eine begleitende, unterstützende. Der Handstützüberschlag als Thema im Sport-Unterricht Der Handstützüberschlag am Boden mit beidbeiniger Landung ist Teil des Lehrplans der Sekundarstufe II. Das Element lässt sich optimal in eine Unterrichtsreihe zum Thema Überschlage am Boden einreihen (Rad, Radwende, Flick Flack). Der Handstützüberschlag eignet sich dabei nach der Radwende erarbeitet zu werden und vor dem Einführen eines Flick Flacks. Der Überschlag erfordert das Turnen über Kopf, sodass der Handstand ebenfalls eine Voraussetzung darstellt. Der Überschlag als Element ermöglicht einen differenzierten Zugang auf unterschiedlichen Niveaus und stellt somit für leistungsstarke sowie schwächere Turnende eine Herausforderung dar. Der Lehrkraft sollten die Schlüsselmerkmale des Handstützüberschlages, die Bewegungsbeschreibung, sowie biomechanische Hintergründe geläufig sein. Vorkenntnisse Der Handstand am Boden stellt eine Voraussetzung zum Erlernen des Überschlages dar. Durch den Handstand ist das Stützen des eigenen Körpergewichtes und das Turnen über Kopf in Vorstufen bekannt. Des Weiteren sollte sich vorher mit den Griffen der Hilfestellung und der Biomechanik des Elementes vertraut gemacht werden. Um die Passiven das Arbeitsblatt selbstständig bearbeiten zu lassen, sollten zu Beginn einer Turneinheit bereits Schlüsselbegriffe, Drehachsen und Bewegungsbeschreibungen geübt worden sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtsreihe zum Handstützüberschlag muss differenziert durchgeführt werden, um den unterschiedlichen Leistungsständen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Nachdem einführend Handstände ausgeführt werden, dient die Station des Handstandumfallers dazu, die Bewegung über Kopf kennen zu lernen. Schon bei dieser Station kann mit oder ohne Anhüpfer/Anlauf gearbeitet werden und der Umfaller kann mit oder ohne Abdruck von den Händen ausgeführt werden. Dahingehend ist die 1. Station schon differenziert ausführbar. Bei der Kastenstationen kann neben der Kastenhöhe in der Geschwindigkeit des Überschlages und der Art der Hilfestellung unterschieden werden. Der Überschlag kann aus dem Stand, dem Angehen oder einem Anhüpfer ausgeführt werden. Aus dem Auftakt der Bewegung resultiert bereits wie schnell das Element ausgeführt wird. Sind die Kästen niedriger, muss mehr Abdruck geleistet werden, sodass hier eine höhere Anforderung entsteht. Um zum Handstützüberschlag auf dem Boden zu gelangen, sollten die Kastenteile daher nach und nach verringert werden und die Ausführungsgeschwindigkeit erhöht werden. Die Turnenden entscheiden selbst, an welcher Station sie arbeiten möchten und wie viel Hilfestellung sie in Anspruch nehmen. Während anfangs vom Kasten getragen werden kann mit bis zu vier Personen, kann die Hilfestellung abgebaut werden bis zu ein oder keiner Person. Die Lernenden müssen sich dahingehend selbst einschätzen und ebenfalls ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Feedback zu deren Könnensstand oder Fehlerbildern geben können. Die Basis muss darin geschaffen werden, das Element in seiner Biomechanik zu verstehen um somit Fehlerbilder erkennen zu können. Diese Grundlagen können in einer Kognitionsphase erarbeitet werden. Um ein selbstständiges Arbeiten gewährleisten zu können, müssen die Turnenden mit der Hilfestellung vertraut gemacht worden sein. Die Lehrkraft unterstützt an den verschiedenen Stationen. Je nach Fehlerbild oder Problemstellung können die Lernenden sich gegenseitig zu Füllstationen oder vorangehenden Stationen senden. Der Anhüpfer kann separat an einer Station am Boden mithilfe von Fuß- und Handabdrücken geübt werden. Die Handstandstation an der Wand kann dafür eingesetzt werden, in den Handstand zu schwingen und mittels einer Schulterblockade mit einem Fuß an der Wand zu bremsen. Um den Abdruck zu intensivieren, kann die Station des Umfallers dazu dienen, den Überschlag in die Rückenlage mit Schwung auszuführen. Methodische Analyse Ein differenziertes Arbeiten an unterschiedlichen Stationen erfordert, dass die Lehrkraft Überblick über den Übungsbetrieb behält und dieser reibungslos abläuft. Dahingehend ist es unabdingbar, dass die Lernenden mit den Stationen, den Methodikkarten und der Hilfestellung vorab vertraut gemacht werden. Erst wenn die Voraussetzungen stimmen, kann ein selbstständiges Arbeiten erzielt werden. Dann ist es der Lehrkraft möglich den Gesamtüberblick zu behalten und an nötigen Stellen unterstützend einzugreifen. Um in der Kognitionsphase keinen reinen Lehrervortrag halten zu müssen, werden passive Lernenden dazu eingesetzt einen kleinen Vortrag zu den Schlüsselmerkmalen der Bewegung zu halten. Auch hier kann mittels eines Arbeitsblattes selbstständig gearbeitet werden. An den Kastenstationen werden Methodikkarten angebracht, welche die Hilfestellungen aufzeigen. Somit kann auch hier autonom gearbeitet werden. Außerdem helfen Korrekturkarten dabei, Fehlerbilder zu analysieren und mögliche Lösungswege aufzuzeigen. Motorische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen den Handstützüberschlag vorwärts mit Geräte- und/oder Partnerhilfe in Grobform aus. führen mittels einer Schulterblockade einen schnellkräftigen Abdruck aus und leiten die Überkopfbewegung ein. gelangen mit oder ohne Partnerhilfe aus der Handstandposition in eine vorwärts gerichtete Rotation. führen die adäquaten Helfergriffe aus. Minimal-Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler sollen aus der Handstandposition in die Rückenlagen mittels Umfallen gelangen können. Fachkompetenz/Kognitive Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben anhand eines Reihenbildes die Bewegungsabfolge des Handstützüberschlages. Sie benennen die Schlüsselmerkmale sowie die Drehachsen der Zielbewegung. verbessern die Bewegungsabläufe ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler mithilfe von Methodikkarten. bestimmen ihr individuelles Anforderungsniveau, indem sie an entsprechenden Stationen Übungen zum Handstützüberschlag ausführen oder wiederholen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen durch gegenseitige Hilfestellung Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Sport
  • Sekundarstufe II

Erarbeitung des Handstützüberschlages rückwärts (Flick Flack) unter dem Aspekt der Differenzierung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Flick Flack soll der Handstützüberschlag rückwärts am Boden unter dem Aspekt der Differenzierung erarbeitet werden. Mehrere Stationen zu verschiedenen Leistungsniveaus mit dazugehörigen Stationenkarten ermöglichen das schrittweise und selbstständige Erlernen des Flick Flacks. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten das Element und die jeweilige Hilfestellung kooperativ, selbstständig und individuell.Die Einheit zum Thema Flick Flick zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern das Element unter differenzierten Methoden und Maßnahmen nahe zu bringen. Im angeleiteten Stationenbetrieb werden Vorübungen zum Handstützüberschlag rückwärts erarbeitet. Im Folgenden dienen weitere Stationen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus dazu, den Flick Flack zu erlernen oder zu verbessern. Je nach Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler kann individuell entschieden werden, an welcher Station gearbeitet wird. Dies erfordert, dass die Turnenden sich selbst einschätzen lernen können und auch anderen Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen geben. Füllstationen helfen den Schülerinnen und Schülern je nach Fehlerbild an ihren Problemstellungen zu arbeiten. Durch Rückmeldung der Lernenden an den jeweiligen Stationen können die Turnenden zu Füllstationen gesendet werden und dann wieder die Übungsphase an der Station zum Flick Flack aufnehmen. Hierzu ist notwendig, dass die Lernenden den Flick Flick biomechanisch verstehen und auch Fehlerbilder theoretisch erarbeiten und in der Praxis erkennen. Stationskarten führen durch den Unterrichtsbetrieb. Die Lehrkraft hat eine unterstützende Rolle. Der Handstützüberschlag rückwärts als Thema im Sport-Unterricht Der "Handstützüberschlag rückwärts" am Boden ist Teil des Lehrplans in der Sekundarstufe II, vor allem im Leistungskurs Sport. Das Element lässt sich hervorragend in eine Turn-Unterrichtsreihe von Überschlägen einreihen (Rad, Radwende, Handstützüberschlag). Der Flick Flack ist dabei das anspruchsvollste Element, welches ohne Vorkenntnisse von Überschlägen nicht thematisiert werden sollte. Der Flick Flack fordert leistungsstarke Schülerinnen und Schüler und ermöglicht gleichzeitig schwächeren Lernenden eine Vorstufe zu erlernen. Vorkenntnisse Es bietet sich an den Flick Flack in eine Überschlagreihe einzureihen. Die Lernenden sollten bis dahin Bewegungserfahrungen über Kopf gesammelt haben und sich bereits biomechanisch und bezüglich der Hilfestellung mit anderen Überschlägen vertraut gemacht haben. Didaktische Analyse Die Unterrichtsreihe zum Flick Flack muss differenziert durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben verschiedene Ausgangssituationen bezüglich ihres Könnensstandes sowie ihrer mentalen Stärke. Das Material der Methodikkarten dient dahingehend dazu, jeden Schüler und jede Schülerin auf seinem beziehungsweise ihrem Niveau abzuholen, zu fördern oder zu fordern. Die Karten beginnen beim Zeitlupen-Flick Flack für Anfänger. Hierbei kann die Rückwärtsbewegung in zeitlich verlangsamter Form mit Hilfestellung ausgeführt werden. Turnende mit wenig Mut oder Angst werden hier auf ihren Händen getragen. Ausschlaggebend ist hierbei die richtige Hilfestellung, die vorher erarbeitet und beim Ausführen von der Lehrkraft überwacht werden soll. Mithilfe der Stationen können sich die Schülerinnen und Schüler steigern und selbstständig entscheiden, wann sie welchen Flick Flack ausführen möchten. Die Hilfestellenden geben Ratschläge zur Entwicklung. Mithilfe deren Feedback können Füllstationen dazu dienen Problemstellungen zu bearbeiten. Nach dem Zeitlupen-Flick Flack kann die Station des dynamischen Flick Flacks genutzt werden. Im Anschluss daran wäre der Könner-Flick Flack auf einer Ebene durchführbar. Von Station zu Station baut sich die Höhe des Kastens ab, sodass am Ende auf einer Ebene geturnt wird. Für die Lernenden ist es eine Herausforderung selbstständig Feedback zu geben und auch sich selbst einschätzen zu können. Dabei kann die Lehrkraft unterstützend eingreifen. Das Erarbeiten der biomechanischen Aspekte sowie der Entwicklung einer theoretischen Bewegungsvorstellung dient in der vorgeschalteten Kognitionsphase dazu, das Element zu verstehen und während des Übens analysieren zu können. Da es sich allerdings um komplexe Bewegungsabläufe handelt, muss das Bewegungssehen und auch das Ausführen dieser Bewegung über mehrere Stunden erarbeitet werden. Differenziert an mehreren Stationen zu arbeiten, fordert außerdem die Lehrkraft einen Gesamtüberblick zu behalten, Schwierigkeiten einzuschätzen und diesen entgegenzuwirken und individuell auf die Lernenden einzugehen. Es sollte daher genügend Zeit darauf verwendet werden, die Materialien anfangs zu erläutern und mit den Turnenden den Ablauf und die Hilfestellung eingehend zu erarbeiten. Methodische Analyse Die Methodikkarten müssen so besprochen sein, dass die Schülerinnen und Schüler damit umgehen können. Das erleichtert die Organisation einer sehr komplexen Stunde. Durch die Möglichkeit genügend Stationen absolvieren zu können, kann jeder Schüler und jede Schülerin gefordert oder gefördert werden. Es wird garantiert, dass alle aktiv in der Übungsphase arbeiten. Füllstationen müssen ebenfalls eingehend besprochen werden, um deren Nutzen zu gewährleisten. Die Schülerinnen und Schüler müssen trainiert werden ihre Mitschülerinnen und Mitschüler je nach Fehlerbild zu den Füllstationen zu senden. Um grundlegend ein Bewegungsverständnis zu erzielen, ist es sinnvoll, die Station 1 gemeinsam einzuführen und auszuführen. Im Anschluss an die erste Station kann dann differenziert an Station zwei gearbeitet werden. Station zwei besteht aus mehreren Kastenstationen, die vor Beginn der Übungsphase erläutert werden müssen. Motorische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen einen Flick Flack in Grobform entsprechend ihrer Leistungsniveaus mit Partnerhilfe aus. gelangen aus der Sitzposition in eine rückwärts gerichtete Rotation. ziehen die Arme aus der Vor- oder Hochhalte gestreckt am Kopf vorbei und führen folgend ein schulterbreites Aufstützen mit geöffnetem Arm-Rumpf-Winkel aus. gelangen, nachdem sie in der Handstandposition eine gestreckte Körperposition einnehmen, durch gleichzeitiges Absenken der Beine in den Stand. führen die adäquaten Helfergriffe aus. Fachkompetenz/Kognitive Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben anhand eines Reihenbildes die Bewegungsabfolge des Flick Flacks und benennen die Schlüsselmerkmale sowie die Drehachsen der Zielbewegung. verbessern die Bewegungsabläufe ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen mithilfe von Methodikkarten. bestimmen ihr individuelles Anforderungsniveau, indem sie ihr Lerntempo und den Schwierigkeitsgrad ihren Fähigkeiten mithilfe von Methodikkarten, differenzierten Übungsformen und Hilfestellungen anpassen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen durch gegenseitige Hilfestellung Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Sport
  • Sekundarstufe II

Tanz bewegt Schule – von der Idee zum Tanzprojekt mit der Webseite Calypso

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Tanz-Unterricht stellt das Praxistool Calypso vor, das im Programm Kunstlabore von Lehrkräften sowie Tanzvermittlerinnen und Tanzvermittlern gemeinsam in Form einer Webseite entwickelt wurde. Die Webseite enthält Praxismaterialien und -beispiele für alle, die Tanzprojekte in Schulen durchführen möchten, und inspiriert dazu, eigene Vermittlungsansätze und künstlerische Arbeitsweisen auch in Verbindung mit dem Fachunterricht zu finden.

  • Kunst  / Musik  / Sport

Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung" erarbeiten die Lernenden die Schritttechnik isoliert über niedrigere Hindernisse bis hin zum Überlaufen mehrerer Hürden auf genormter Höhe anhand eines Demonstrationsvideos, Partnerkorrekturen sowie einer Lerntheke.Die Unterrichtseinheit zum Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung" ist als Einführung für vier Doppelstunden konzipiert. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts – Schwungbein und Gegenarm, Nachziehbein, Abstoßpunkt des Abstoßbeins sowie das Aufkommen – zu benennen, zu erkennen, zu erfahren und zu optimieren. Dabei helfen Demonstrationsvideos, Begriffskarten, Partnerkorrekturen, Videokorrekturen sowie eine Lerntheke. Die Unterrichtseinheit beginnt mit einer Rhythmusschulung, bei der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Schrittfrequenzen (3er, 4er, 5er, 6er Rhythmus) erproben und ihr Sprung- und Nachziehbein ermitteln. Als nächstes erlernen die Schülerinnen und Schüler die Hürdenschritttechnik isoliert über niedrigere Hindernisse sowie Teilbewegungen über mehrere Hindernisse und Hürden. Hier wird auch der Abdruckpunkt vor und der Landebereich hinter der Hürde thematisiert. Zum Schluss überlaufen die Lernenden mehrere Hürden auf genormter Höhe, um ihre individuelle Hürdentechnik zu optimieren. Das Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf" im Unterricht Der Hürdenlauf ist als eine Teildisziplin der Leichtathletik im Lehrplan und Lerncurriculum für das Fach Sport dem Inhaltsfeld "Laufen, Springen, Werfen" zuzuordnen. Die Körperwahrnehmung spielt dadurch eine Rolle, dass es eigentlich unserer Natur widerspricht, im Vollsprint Hindernisse zu überqueren, anstatt diese zu umlaufen. Um sich auf ein flaches Überlaufen der Hürde im Hürdenschritt einzulassen und dabei den gleichen Schrittrhythmus einzuhalten, müssen die Auswirkungen der eigenen Bewegung wahrgenommen werden. Didaktische Analyse In dieser Unterrichtseinheit werden die grundlegenden Bewegungsmerkmale sowie die wichtigsten Knotenpunkte des Hürdenschritts theoretisch und praktisch erarbeitet. Dabei steht der frühe Abstoßpunkt vor der Hürde, eine klappmesserartige Bewegung von Schwungbein und Rumpf sowie ein Strecken des Schwungbeinknies gepaart mit dem Vorbringen des Gegenarms im Vordergrund. Die Lernenden erproben erstmals didaktisch reduziert die vier grundlegenden Merkmale des Hürdenschritts und identifizieren ihre Stärken und Schwächen. Im weiteren Verlauf wird die isolierte Bewegungsschulung des Hürdenschritts im Sinne der Kopplungsfähigkeit in das Überlaufen mehrerer Hürden zu integriert. Anhand der Beobachtungsbögen verfeinern die Lernenden ihre Merkmale mit dem größten Übungsbedarf und konzentrieren sich erstmals auf die zweite Phase der Gegenarmbewegung. Bei dieser Feinabstimmung der Bewegung geht es um die Differenzierungsfähigkeit. Bei der Reflexion gilt es, die Vorteile des Videofeedbacks herauszuarbeiten und die Schwierigkeit beim Übergang von isoliertem Training zur Integration in die Gesamtbewegung zu benennen. Abschließend kann eine Prüfungssituation simuliert werden. Methodische Analyse Das Aufwärmen vor jeder Stunde erfolgt hürdenspezifisch (Arbeitsblatt 1). Die wichtigsten technischen Merkmale werden anhand von Begriffskarten erarbeitet und zu Beginn jeder Unterrichtseinheit wiederholt, um den Schülerinnen und Schülern die Zieltechnik erneut ins Gedächtnis zu rufen (Arbeitsblatt 2). Das Bewegungslernen wird durch die Theorie-Praxis-Verzahnung und der Methode des Videofeedbacks erweitert und gefestigt. Inaktive Schülerinnen und Schüler unterstützen durch Bewegungsbeobachtung. Demovideos als Abgleich mit der subjektiven Technikvorstellung und den selbsterstellten Videofeedbacks werden zu Beginn der Unterrichtseinheit gezeigt und können im Hintergrund fortlaufend zur Orientierung dienen. Aufgrund heterogener Leistungsvoraussetzungen ist das Lernen mithilfe einer Lerntheke sinnvoll. So können sich alle zur individuellen Förderung in Eigenverantwortung Aufgaben mit dem größten Übungsbedarf auswählen. Die Reihenfolge ist dabei nicht festgelegt. An jeder Hürde ist eine Lerntheke mit vier Lerninhaltskarten, auf denen jeweils ein Merkmal in Anlehnung an den Beobachtungsbogen abgedruckt ist, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Merkmale werden im Sinne der Zergliederungsmethode isoliert gefestigt. Auf der Rückseite jeder Karte sind die Beobachtungspunkte für den Partner notiert. Neben der Differenzierung nach Übungsschwerpunkten wird bei Merkmal zwei und drei die Schwierigkeit zweigeteilt, indem die Lernenden auch nur isoliert mit dem Schwungbein, beziehungsweise dem Nachziehbein über die Hürde laufen können. Die Lernenden evaluieren ihren Leistungsstand anhand ihrer Beobachtungsbögen (Arbeitsblatt 3) und arbeiten diesen in einer Checkliste ab. Abschließend wird die Zieltechnik mit der Rhythmusschulung verbunden. Die Anwendung erfolgt auf vier Hürdenbahnen, wobei nur eine Bahn mit drei Hürden eine höhere Einstellung für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen und verfeinern die wichtigsten Knotenpunkte ihrer individuellen Hürdentechnik (Bewegungskompetenz). erkennen, benennen und beurteilen verschiedene Bewegungsausführungen und erweitern ihre bewegungsmotorischen Kenntnisse – auch beim Videofeedback (Urteils- und Entscheidungskompetenz). erweitern ihre Körperwahrnehmung durch die Übung von isolierten Teilbewegungen im Hinblick auf den Lernzuwachs für die Gesamtbewegung (Personale Kompetenz). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Nutzung der Filmfunktionen ihrer Mobiltelefone für Videofeedbacks. Jonath U., Scholz K. & Strüder H. (2013). Leichtathletik. Köln: Sportverlag Strauß.

  • Sport
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Hürdenlauf: Zieltechnik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Hürdenlauf: Technik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern" verbessern die Lernenden ihre individuelle Hürdentechnik an einem vereinfachten Hürdenaufbau mithilfe von mündlichem Feedback. Dabei optimieren sie isoliert mit Schwungbein und Gegenarm, Nachziehbein, Abstoßpunkt des Abstoßbeins sowie das Aufkommen die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts.In der vorliegenden Stunde für den Sportunterricht trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Hürdenschritt-Technik in Partnerarbeit. Mithilfe eines Beobachtungsbogens korrigieren sich die Lernenden jeweils selbst, nachdem sie über zwei bis drei Hürden gelaufen sind. Eine hohe Schüleraktivität ist dabei gewährleistet. Das Thema "Hürdenlauf: Technik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern" im Unterricht Dieses Arbeitsmaterial gliedert sich in die Unterrichtsreihe Hürdenlauf unter den Perspektiven Leisten und Körperwahrnehmung. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams mithilfe des Partnerkorrekturbogens nacheinander die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts verbessern, basierend auf der Annahme, dass Bewegungsaufgaben effektiver mithilfe von Feedback erlernt werden können. Dabei läuft ein Partner oder eine Partnerin einige Male über zwei bis drei Hürden oder auch niedrigere Hindernisse und der andere Partner oder die andere Partnerin beschränkt sich bei der Beobachtung auf eines der vier Merkmale. Dabei sollten die Hindernisse so gewählt werden, dass sich die Lernenden ausschließlich auf die Technik konzentrieren können. Nach einem kurzen mündlichen Feedback trainiert der erste Schüler oder die erste Schülerin erneut zwei Runden. Im Anschluss wird der Korrekturbogen vom Beobachtenden fertig ausgefüllt, bevor der Partnerwechsel erfolgt. Die beobachtenden Schülerinnen und Schüler machen auf dem Bogen kurze Notizen, damit das Feedback in den Folgestunden weiter verwendet werden kann. Bleibt zum Stundenende noch Zeit übrig, ist es sinnvoll, die Schülerpaare noch einmal zu tauschen, da Differenzen in der Genauigkeit des Beobachtens liegen können. Die Schülerinnen und Schüler verwenden die Korrekturbögen in den Folgestunden bei erneutem Training. Voraussetzung für dieses Arbeitsmaterial ist, dass die Schülerinnen und Schüler vorab gemeinsam mit der Lehrkraft bereits die technischen Merkmale eines optimalen Hürdenschritts erarbeitet und gegebenenfalls wiederholt haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfeinern die wichtigsten Knotenpunkte ihrer individuellen Hürdenschritttechnik (Bewegungskompetenz). erkennen und beurteilen verschiedene Bewegungsausführungen (Urteils- und Entscheidungskompetenz). erweitern ihre Körperwahrnehmung durch die Übung von isolierten Teilbewegungen im Hinblick auf den Lernzuwachs für die Gesamtbewegung (Personale Kompetenz).

  • Sport
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung

Schwimmen: Materialtransport im Wasser kooperativ lösen

Kopiervorlage

In dieser ausgearbeiteten Stunde zum Thema "Schwimmen: Materialtransport im Wasser kooperativ lösen" bauen die Lernenden im Rahmen der Reihe "Erprobung verschiedener Schwimmtechniken" nach Zurücklegung einer Schwimmbahn im Team ein Haus aus unterschiedlichen Materialien am Beckenrand. Sie nehmen dabei Argumente der anderen auf und verbessern gleichzeitig Schnelligkeit und Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen.In der vorliegenden Stunde transportieren die Lernenden im Schwimmunterricht in Gruppen Gegenstände durch das Wasser und errichten gemeinsam ein Haus am Backenrand. Ziel dabei ist es, dass die Schülerinnen und Schüler trotz unterschiedlicher Schwimmniveaus in einer Gruppe am Unterricht teilnehmen und jedes Kind seinem Lernstand entsprechend in Schnelligkeit und Ausdauerfähigkeit gefordert wird. Den Prinzipien der Binnendifferenzierung durch individuelle Förderung sowie der Schüleraktivierung wird demnach in besonderer Weise Rechnung getragen. Das Thema "Schwimmen: Materialtransport im Wasser kooperativ lösen" im Unterricht Das Arbeitsmaterial für den Schwimmunterricht gliedert sich in die Unterrichtsreihe "Erprobung verschiedener Schwimmtechniken" unter vielfältigen Sinnperspektiven ein. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in einer Kleingruppe von sieben bis maximal acht Kindern das Material für jeweils ein Haus schnellstmöglich auf die andere Seite des Schwimmbeckens transportieren und das Haus am Beckenrand aufbauen. Alle Mitglieder einer Gruppe muss an dem Materialtransport beteiligt sein und es darf nur ein Teil pro Person transportiert werden. Das Material muss dabei immer berührt werden. Die Aufgabe wird ausschließlich im Wasser erfüllt, sodass kein Kind das Wasser verlässt. Ein Materialset kann beispielsweise aus neun Hürdenblocks, vier Tauchringen, zwei mit Wasser gefüllten Flaschen, einer Hausskizze und Hürdenblock-Steckverbindungen bestehen. Bleibt zum Stundenende noch etwas Zeit, kann die Aufgabe gestellt werden, dass alle Gruppen zusammen ein Springseil auf die andere Seite transportieren sollen. Dieses dient abschließend als Zaun für die Häuser. Als Vorbereitung können im Sinne des Kooperativen Lernens im Sportunterricht der Sekundarstufe verschiedene Bewegungsaufgaben zum Thema Partnerschwimmen gestellt werden. So arbeiten die Kinder erstmals kooperativ zusammen, um eine Schwimmbahn zu überwinden. Im Anschluss kann dies mit weiteren Bewegungsaufgaben wie zum Beispiel dem Schwimmbrett-Transport in einer Vierergruppe vertieft werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kooperationsfähigkeit von Partnerarbeit über Gruppenarbeit bis hin zur Bewältigung von Problemstellungen (Materialtransport) in kritischer Gruppengröße von sieben bis acht Personen (Teamkompetenz). setzen ihre Stärken so ein, dass Defizite anderer Gruppenmitglieder ausgeglichen werden (Bewegungskompetenz). arrangieren sich und überzeugen die anderen Gruppenmitglieder mit zielführenden Argumenten von ihren Lösungsstrategien für einen schnellstmöglichen Transport (Sozialkonzept).

  • Sport
  • Sekundarstufe I

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Aktuelle News für das Fach Sport

Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter Sport

Hier finden Sie Sport-Unterrichtsmaterial, das hilfreiche Anregungen für die Unterrichtsvorbereitung gibt und diese erleichert. Sport-Lehrkräfte werden dabei dazu anregt, auch digitale Medien im Sport-Unterricht vielfältig einzusetzen.

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