Erlebnispädagogik: Variationen im Freien

Unterrichtseinheit

Erlebnispädagogische Aktionen können Kinder und Jugendliche zu einem bewussten und problemlösungsorientierten Sporttreiben befähigen. In besonderer Weise fördern sie auch das soziale Lernen miteinander.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • variabel
  • Arbeitsblatt, Ablaufplan

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Erlebnispädagogische Aktionen können in besonderer Weise das pädagogische Anliegen von Schulen unterstützen, Sucht- und Gewaltprävention zu betreiben. Sie bieten einen möglichen Zugang zu den Alltagsproblemen Jugendlicher in einer zunehmend technisierten und bewegungsarmen Gesellschaft und können sie bei deren Bewältigung unterstützen.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die folgenden Praxisstunden stehen exemplarisch für erlebnispädagogische Spiel- und Übungsformen im Freien. Zur Umsetzung benötigt die Gruppe einen abgegrenzten Raum im Außengelände, dessen Größe, abhängig auch von den situativen und organisatorischen Voraussetzungen und Gegebenheiten, variieren kann. Genutzt werden können für die erlebnispädagogischen Outdoor-Aktionen der Pausenhof, der Sportplatz, die Wiese, der Wald oder möglicherweise ein brachliegendes Feld im Außengelände. Die jeweilige Auswahl der Spiel- und Übungsform hängt von den organisatorischen Gegebenheiten ab wie Wetter, Gerätebedarf, Naturgegebenheiten und den gruppenspezifischen Bedingungen wie Entwicklungsstand der Gruppenmitglieder, das Alter, die Homogenität bzw. Heterogenität der Gruppe.

Je nach den räumlichen Voraussetzungen können bei den Spiel- und Übungsformen auch Gegenstände aus der Natur als Spielgeräte verwendet werden. Dabei kann das Suchen dieser Gegenstände schon zur erlebnispädagogischen Aufgabe gehören und den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen mit und Wahrnehmung von Natur ermöglichen.

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • lernen selbstständig im Team zusammenzuarbeiten.
  • entwickeln Kenntnisse über Sicherheitstechniken.

Sozial- und Selbstkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • lernen Konflikte miteinander auszutragen.
  • entwickeln Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Vertrauen.
  • übernehmen Verantwortung für sich und andere.
  • entwickeln Eigeninitiative und Kreativität.

Emotionale Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Empathie gegenüber anderen Personen.
  • verbessern ihre Aggressions- und Frustrationstoleranz.


Lizenzinformation

Frei nutzbares Material
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In Kooperation mit

Schulportal "Lernen und Gesundheit" der DGUV

Dies ist ein Beitrag des Schulportals "Lernen und Gesundheit" der DGUV.