Anstand und Respekt im Netz: Wie geht das?

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veröffentlicht am 21.11.2022

Wie wollen wir uns im Internet begegnen? Die neue Unterrichtseinheit rund um das Bildungsprojekt "#anstanddigital" sensibilisiert Jugendliche für die Gefahr von Eskalation und Polarisierung und regt zum Nachdenken und Diskutieren über Umgangsformen im Netz an.

Jugendliche am Smartphone; über ihren Köpfen sind Denkblasen mit den Symbolen Hashtag, Herz und @

Neue Unterrichtseinheit für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10

In der Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit verletzendem Verhalten in der digitalen Welt sowie Werten des sozialen und digitalen Miteinanders. Einerseits bietet das Internet viele Möglichkeiten, Menschen kennenzulernen und sich auszutauschen – andererseits bringen die Distanz und Anonymität im Internet auch die Gefahr mit sich, dass Menschen schnell ihre Besonnenheit verlieren und sich unzivilisiert verhalten. Hier fehlt ein Bewusstsein dafür, was ihr verurteilendes, oft unrechtes Empören bewirken kann. Dabei agieren Internetnutzerinnen und -nutzer oft aus einer Anonymität heraus, was eine persönliche Auseinandersetzung mit einem betroffenen Gegenüber unmöglich macht.

Ziel der Unterrichtsreihe ist es daher, die Lernenden für die Reichweite ihres Handelns in der digitalen Welt zu sensibilisieren. Sie erkennen Rollen und Motive möglicher Entgleisungen in der Kommunikation und setzen sich mit den Voraussetzungen ethischen Handelns am Beispiel der 11 Gebote zu Haltung und Respekt im Netz – #anstanddigital – auseinander.

Online-Veranstaltung zum Projekt

Am 08.12.2022 findet von 16.30 bis 17.30 Uhr ein Online-Workshop zur Unterrichtseinheit statt, in dem Lehrkräfte an Gymnasien und Berufsbildenden Schulen das Unterrichtsmaterial kennenlernen können. Interessierte Lehrkräfte schreiben bei Interesse einfach eine Mail an redaktion(at)lehrer-online.de und erhalten den Zugangscode zur Veranstaltung.

Über #anstanddigital

#anstanddigital ist ein Projekt der Katholischen Akademie in Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Evangelischen Kirche Deutschlands. Es wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB.