Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Schülerinnen und Schüler diskutieren in einer Gruppe
Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Hier entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Moral und Demokratie zusammenhängen. Sie stärken ihre Argumentationsfähigkeit und erarbeiten wichtige Kompetenzen für eine demokratische Gesellschaft.

Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Sophie Scholl
Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

In dieser Einheit wird das Thema "Sophie Scholl und die Weiße Rose" anhand des Social-Media-Projektes @ichbinsophiescholl neu aufbereitet.

Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

Schülerin liest Zeitung
Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen.

Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

Bild von Instrumenten
Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

In diesem Material wird mithilfe eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts das Thema "Instrumente im Zusammenspiel" bearbeitet.

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
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  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Poetry Slams: Die moderne Form der Poesie

Tool-Tipp

Eine altertümliche Sprache und Autorinnen oder Autoren, die längst gestorben sind – oft ist es schwierig, Jugendliche für Literatur zu begeistern. Mit Poetry Slams wird Poesie nahbar gemacht, denn bei diesen Veranstaltungen tragen junge Künstlerinnen und Künstler ihre eigenen Texte vor. Erfahren Sie in unserem Fundstück der Woche Wissenswertes rund um diese moderne Art der Poesie.

  • Deutsch / Kunst

Konsonanten und Vokale

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Einheit zur Rechtschreibung lernen die Schülerinnen und Schüler die Unterteilung unseres Alphabets in die beiden Buchstabengruppen "Konsonanten und Vokale" kennen. Dieses Basiswissen ist unabdingbar, um die Rechtschreibregeln zur Schreibung von doppelten Konsonanten sicher anwenden zu können. Übungen zum Thema festigen das Wissen. In dieser Unterrichtseinheit geht es um das Erlernen und die sichere Anwendung der vier Rechtschreibregeln zur Konsonantenverdopplung: Allen Menschen ist bekannt: Nach einem kurzen Vokal folgt ein doppelter Konsonant! Schreibe lieber statt zz, erst ein t und dann ein z. Schreibe auch, das ist ganz klar: ck statt kk! Nach l, m, n, r, das merke ja: Steht nie tz und nie ck! Das Thema "Konsonantenverdoppelung" nimmt in der Rechtschreibung einen großen Raum ein und betrifft die Schreibweise vieler Wörter der deutschen Sprache. Die Falschschreibung eines Wortes verschiebt auch dessen Bedeutung und Sinnentnahme und erschwert eine unmissverständliche schriftsprachliche Kommunikation. Die Lehrkraft sollte die Rechtschreibregel zur Schreibung von Wörtern mit doppeltem Konsonanten daher sicher beherrschen. Sie sollte Vokale und Konsonanten voneinander unterscheiden und begründen können, warum unser Alphabet in unterschiedliche Buchstabengruppen eingeteilt ist. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits lesen und schreiben können. Die Gliederung der Schriftsprache in Buchstaben, Buchstabengruppen und das Alphabet sollte ihnen geläufig sein. Didaktisch-methodische Analyse Die Basiskompetenz dieses Rechtschreibthemas ist das Abhören lang oder kurz gesprochener Vokale. Diese Abhörübungen sollten wiederholt geübt werden, um daraus die richtige Schreibung des Wortes entsprechend der Rechtschreibregel sicher abzuleiten. Abhörübungen sind wiederholt in den Unterrichtsverlauf eingebettet. Das Sprechen und Lesen von ähnlichen Wörtern: offen oder Ofen? wird anhand von Leseübungen geübt und überprüft. Die Schreibung der Wörter mit Konsonantenverdoppelung wird in unterschiedlichen Kontexten angewandt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Buchstabengruppen Vokale und Konsonanten sicher voneinander unterscheiden und benennen. hören Wörter auf kurz oder lang gesprochene Vokale ab und versehen diese mit dem Länge- oder Kürzezeichen. benennen die Rechtschreibregeln zur Konsonantenverdoppelung sicher, begründen deren Schreibweise und wenden die Regeln sicher an. verstehen schriftliche Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ miteinander. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und nehmen sie in ihre Gedanken und Meinungen mit auf. reflektieren und dokumentieren ihren Lernzuwachs.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Wie lebten die Menschen in der Steinzeit?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Steinzeit setzen sich die Lernenden mit dem Begriff der Vergangenheit und dem Erlangen unseres Wissens auseinander, bevor sie sich der Alt- und Jungsteinzeit nähern.Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Unterrichtseinheit zunächst das Erlangen von Erfahrung kennen. Dabei gehen sie der Frage nach, wodurch wir wissen, was wir wissen. Erst dann kann die Steinzeit als solches besprochen werden und so der Unterschied zwischen der Alt- und Jungsteinzeit deutlich gemacht werden. Die Lernenden verstehen so, wie sich die Steinzeitmenschen weiterentwickelt haben und wie sich das Leben in der Jungsteinzeit von unserer heutigen Lebensweise unterschied. Die Schülerinnen und Schüler sammeln unter anderem selbstständig Informationen über den Steinzeitmenschen Ötzi und begreifen dadurch exemplarisch, was wir durch Funde oder Ausgrabungen lernen können. Die Materialien eignen sich für den Unterricht in Geschichte der Klasse 5 und 6, können aber ohne großen Aufwand auch angepasst und bereits in der Grundschule eingesetzt werden. Das Thema "Wie lebten die Menschen in der Steinzeit?" im Unterricht Für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe ist die Steinzeit als erste Epoche der Menschheit in besonderem Maße relevant. Das Thema bietet sich beispielsweise als Einstieg in den Geschichtsunterricht der weiterführenden Schule an. Die Lernenden sollen in diesem Zusammenhang erarbeiten, dass die Menschen in dieser Zeit neben Holz, Knochen und Horn überwiegend Stein als Grundstoff der Werkzeuge verwendeten. Didaktisch-methodische Analyse Zu Beginn dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst begreifen, was "Geschichte" überhaupt bedeutet und wie wir unser heutiges Wissen über die Vergangenheit erlangt haben. Sie lernen die Arbeit von Archäologen kennen, informieren sich im Internet über Ötzi und verstehen so mehr, was wir aus solchen Funden lernen können. Anschließend fertigen sie einen Steckbrief zu Ötzi an. Im Anschluss daran erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen der Alt- und Jungsteinzeit, wobei beide zunächst getrennt erklärt werden sollten, um einen Vergleich anstellen zu können. Um das Thema schließlich begreifbar und anschaulich zu gestalten, können die Lernenden im Sinne des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts selbst steinzeitliche Werkzeuge und Waffen nachbauen, wofür ein Werkraum und die Möglichkeit des Bohrens hilfreich sind. Eine Verbindung zum Kunst- beziehungsweise Werkunterricht ist damit ebenso möglich wie ein breiter angelegter Projektunterricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sprechen über Vergangenheit und Geschichte. lernen Ötzi kennen. lernen den Unterschied zwischen Alt- und Jungsteinzeit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet. informieren sich über das Verfassen eines Steckbriefes. entnehmen einem Video die wesentlichen Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich in der Gruppe über den Begriff "Vergangenheit" aus. bauen in der Gruppe steinzeitliche Werkzeuge nach.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Arbeitsblatt: Grundwissen zum Datenschutz

Kopiervorlage

Die Lernenden erfahren, wieso persönliche Daten schützenswert sind, lernen gesetzliche Regelungen kennen und erhalten Infos zum Datenschutz am Arbeitsplatz. Ein aktuelles Fallbeispiel zum Thema Datenmissbrauch bildet den Einstieg in das Thema und verdeutlicht den Lernenden, warum Datenschutz wichtig ist. In Teamarbeit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anschließend, welche Informationen zu personenbezogenen Daten zählen. Anhand von Filmen, die für den Datenschutz Medienpreis nominiert wurden, gehen sie der Frage nach, ob die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) auch für Jugendliche relevant ist. Welche sensiblen Daten am Arbeitsplatz anfallen, recherchieren die Schülerinnen und Schüler anhand vorgegebener Internetquellen für einen selbst gewählten, exemplarischen Ausbildungsberuf. Abschließend diskutieren sie im Plenum, ob sie die genannten Datenschutztipps in ihrem Alltag sinnvoll anwenden können. Im Mai 2018 ist die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft getreten. Sie regelt, wer personenbezogene Daten zu welchem Zweck erheben, speichern, verändern, verarbeiten, übermitteln oder sonstig nutzen darf. Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) müssen umfassend darüber informiert werden, was mit ihren persönlichen Daten geschieht, und erhalten umfassende Rechte in Bezug auf ihre Daten. Das Arbeitsblatt bietet Schülerinnen und Schüler eine Einführung in das komplexe Thema Datenschutz. Mithilfe von konkreten Fallbeispielen, ausgewählten Filmen und selbst gewählten Ausbildungsberufen erarbeiten sie Schritt für Schritt, wie Datenschutz ihr Privatleben und ihr (künftiges) Berufsleben beeinflusst. Anhand des Beispiels einer Steuerkanzlei erfahren sie, dass es Berufe mit Sonderregelungen für den Datenschutz gibt. Das Arbeitsblatt kann fächerübergreifend und auch im Bereich der Berufsorientierung eingesetzt werden. Neben dem Erwerb von Fachwissen zum Thema Datenschutz bietet es die Möglichkeit, sich mit Tätigkeiten in konkreten Ausbildungsberufen auseinanderzusetzen. Die Datenschutztipps regen Jugendliche an, ihr Verhalten im Umgang mit ihren eigenen persönlichen Daten zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Informationen zu personenbezogenen Daten gehören. erarbeiten, welche Relevanz Datenschutz für ihr Privatleben und ihr (künftiges) Berufsleben hat. lernen konkrete gesetzliche Regelungen wie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) kennen. setzen sich mit dem Thema Datenschutz in einem selbst gewählten Ausbildungsberuf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten Filme, die für den Medienpreis Datenschutz nominiert wurden, anhand einer Aufgabenstellung aus. recherchieren anhand vorgegebener Internetquellen berufsbezogene Tätigkeiten, die das Thema Datenschutz berühren. reflektieren ihr eigenes Verhalten in sozialen Medien und im Internet anhand von Datenschutztipps. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich darin, in Teamarbeit komplexe Sachverhalte auszuwerten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum. organisieren sich in Lerngruppen und erarbeiten gemeinsam Tätigkeitsprofile für einen selbst gewählten Ausbildungsberuf.

  • Orga / Bürowirtschaft / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Europawahl 2019: Schicksalswahl für die Europäische Union?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Europawahl 2019: Schicksalswahl für die Europäische Union?" erarbeiten sich die Lernenden die wesentlichen Hintergründe zur Wahl des Europäischen Parlaments und setzen sich kritisch mit der aktuellen Entwicklung der EU auseinander. In dieser aktuellen Unterrichtseinheit zum Thema Europa geht es um die Europawahl: Vom 23. bis 26. Mai 2019 findet die Wahl des Europäischen Parlaments statt - das einzige EU-Organ, das die Bürgerinnen und Bürger direkt wählen können. Mit diesem Unterrichtsmaterial erarbeiten die Schülerinnen und Schüler deshalb zunächst als Grundlage die politische Zusammensetzung des Europaparlaments, die Regierungsbildung, die deutschen Vertreter sowie die Drei-Prozent-Klausel. Im Folgenden diskutieren sie dann die Idee gesamteuropäischer Parteien, die Gesetzgebung sowie die aktuelle Situation der Europäischen Union. Anhand eines Online-Tests überprüfen die Lernenden abschließend ihr Wissen vor der Wahl und hinterfragen eine mögliche Aufnahmeprüfung zur Wahlberechtigung. Das Thema "Europawahl 2019" im Unterricht Auch wenn es mit der überparteilichen und unabhängigen Bürgerinitiative "Pulse of Europe" und Macrons Reformplan "Initiative für Europa" positive Impulse für eine Beförderung der europäischen Einigung und die Weiterentwicklung der Europäischen Union gibt, stellt sich das Erscheinungsbild der EU vor der Europawahl 2019 doch überwiegend düster dar. Fehlende Kompromissbereitschaft führt zu Handlungsunfähigkeit in zentralen Fragen. Interne Streitigkeiten lassen erahnen, dass die Teilnehmerländer selbst ihr Grundverständnis und ihren gemeinsamen Wertekanon verloren haben. Die Union zeigt sich zerrissen. Ihre weiteren Ziele sind fraglich. Politische Meinungsverschiedenheiten, die im Zuge der "Euro-Rettung" noch mühsam gekittet werden konnten, treten durch die Flüchtlingskrise inzwischen offen zutage und stellen die Europäische Union nicht nur aufgrund des "Brexit" vor eine Zerreißprobe. Gleichzeitig mit dieser Problemlösungs- und Sinnkrise haben sich allerdings in den letzten Jahren die politischen Institutionen der EU gewandelt. Die Stellung des Parlaments ist weitaus stärker als noch fünf Jahren. Und auch die EU selbst scheint gegenüber den Mitgliedsstaaten deutlich an Einfluss zu gewinnen. Zahlreiche Verordnungen der Kommission und viele Urteile des Europäischen Gerichtshofes greifen merklich in das Alltagsleben der Bürger ein. Wohin also wird sich die Europäische Union weiter entwickeln? Eine Entscheidung darüber wird nicht zuletzt durch die Wahl des nächsten Europaparlaments fallen. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit nähert sich der Frage nach der Zukunft der Europäischen Union aus zwei Perspektiven: Bestandsaufnahme Wie sind derzeit die politischen Mehrheitsverhältnisse im Parlament? Welchen Einfluss hat das Parlament im Rahmen der europäischen Gesetzgebung? Ausblick Was spricht für und gegen eine weitere europäische Einigung? Wie könnten ein Europaparlament und eine europäische Regierung der Zukunft aussehen? Diesen Fragestellungen wird in mehreren Lernrunden nachgegangen, die Internetrecherchen, Präsentationen, Vernissagen, Positionslinien, Punktabfragen, Online-Tests und eine Podiumsdiskussion enthalten. Als Ergänzung zu den Streitgesprächen wäre es empfehlenswert, einen Europa-Abgeordneten einzuladen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Kenntnisse über die Stellung des Europäischen Parlaments innerhalb der EU und seiner legislativen Entscheidungsbefugnisse. erkennen die politischen Mehrheitsverhältnisse des bisherigen EU-Parlaments und der deutschen Abgeordneten. schließen von den Mehrheitsverhältnissen auf eine theoretische Europa-Regierung. bilden sich eine Meinung über die Einführung einer Prozent-Klausel und eines übernationalen Wahlsystems mit Europaparteien. können die Rolle des Europaparlaments im Rahmen der europäischen Gesetzgebung erklären. können Beispiele für europäische Richtlinien aus dem Bereich Verbraucherschutz zeigen und erläutern. bilden sich eine Meinung zu Emmanuel Macrons "Initiative für Europa". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen der EU durch. interpretieren gefundene Internetquellen im politischen Kontext. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. absolvieren einen Online-Test. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. vertreten ihre gewonnen Ansichten in Abstimmungen und Diskussionen. bilden sich eine profunde politische Meinung zur Wahl des Europäischen Parlaments, seiner Parteien und Abgeordneten. bilden sich eine politische Meinung zur weiteren europäischen Einigung.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Übungen zur Notation

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsmaterial erhalten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Übungen, um die Notennamen und Notenzeichen zu wiederholen und festigen. Sie erhalten ein kreatives Kreuzworträtsel, schreiben Wörter mit Buchstaben und Musiknoten und sie benennen und schreiben Musiknoten. Das Erlernen der Musiknotenschrift ist für viele Schülerinnen und Schüler, die nicht die Möglichkeit haben, ein Instrument privat oder im schulischen Kontext erlernen zu können, nicht einfach. Dennoch gehört es zum Grundwissen. Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet ein Arbeitsblatt mit drei kreativen Übungen. Diese kann man in einer Vertretungsstunde machen lassen, oder auch ergänzend zur Unterrichtseinheit "Die Entstehung der Notenschrift" . Der Tonvorrat von g bis d''' sollte bereits bekannt sein, jedoch ohne Vorzeichen. Bei der ersten Übung handelt es sich um ein Kreuzworträtsel. Dabei sind Wörter – in Notenschrift versteckt – vorgegeben, sodass die Schülerinnen und Schüler herausfinden müssen, welche Wörter sich hinter den Noten verbergen und diese dann in einem Buchstabengitter finden. Die zweite Übung besteht zum einen darin, den eigenen Namen zum Teil mit echten Buchstaben, aber auch mit soviel Musiknoten wie möglich zu schreiben, zum anderen weitere Wörter zu schreiben, die man aus möglichst vielen Musiknoten schreiben kann. Die letzte Übung besteht darin, zum einen die angegebenen Noten zu benennen, zum anderen die Noten selbst zu schreiben.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Die Entstehung der Notenschrift

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entstehung der musikalischen Notenschrift - der Notation. Sie lernen auf kreative Weise die geschichtlichen Hintergründe kennen, erfahren etwas über den Notenschlüssel, die Notenzeilen und einen etwa drei Oktaven umfassenden Tonvorrat. Außerdem üben Sie Notennamen anhand theoretischer und praktischer Übungen. So wie das "Einmaleins" in der Mathematik, ein Basiswortschatz im Fach Englisch oder die Kommasetzung im Fach Deutsch, so gehört das Erlernen der Notation zum Grundwissen im Fach Musik. Die Einheit führt die Klasse durch die Geschichte der Notenschrift, beginnend mit den ersten Menschen bis hin zum Buchdruck bei Gutenberg. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung der Notenzeilen und des Violinschlüssels kennen. Sie erkennen, dass dieser als "Taufpate" der Noten notwendig ist, um die Namen und die Tonhöhe aller anderen Noten zu bestimmen. Die Schülerinnen und Schüler üben das Zeichnen eines Violinschlüssels und lernen den Tonvorrat von g bis c''' kennen. Mithilfe von theoretischen und praktischen Übungen werden die verschiedenen Noten geübt und gefestigt. Vorkenntnisse Diese Einheit bildet den Einstieg in die Notenlehre und es muss davon ausgegangen werden, dass die meisten Schülerinnen und Schüler keine Vorkenntnisse mitbringen. Diese sind auch nicht notwendig. Manche werden jedoch schon gewisse Kenntnisse und Erfahrungen aus dem privaten Umfeld haben, wenn sie zum Beispiel schon ein Instrument erlernen. Vorbereitung der Einheit Da die Unterrichtseinheit sehr auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet ist, ist für die Lehrkraft ein hohes Maß an Vorbereitung erforderlich. Es muss im Vorfeld Einiges kopiert werden, da die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt zur Geschichte der Notation mithilfe von Klebebildern selbst gestalten sollen. Diese werden von der Lehrkraft schon grob vorgeschnitten. Aus diesem Grund sollte der Klasse auch vorher mitgeteilt werden, dass sie Kleber und Scheren dabei haben sollen. Didaktische Analyse Die Lernenden erkennen, dass die Notenschrift und ein gewisser Tonvorrat zum Grundwissen im Fach Musik gehören und man keine Scheu davor haben muss, sich mit dieser neuen "musikalischen Sprache" zu beschäftigen. Des Weiteren wird durch die geschichtliche Herleitung das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für Musiktheorie geschult, sodass die Lernziele für alle gleichermaßen verständlich und nachvollziehbar sind. Methodische Analyse Dadurch, dass die Unterrichtseinheit sowohl theoretische und praktische Elemente beinhaltet, und auch ein Wechsel der Sozialformen erfolgt, ist für eine hohe Motivation gesorgt und die Wahrscheinlichkeit groß, dass jede Schülerin und jeder Schüler die neue "Musiksprache" versteht. Dies geschieht auch dadurch, dass sich am Ende der Unterrichtseinheit eine praktische Phase anschließt, wodurch das zuvor Gelernte angewendet wird. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Entstehung der Notenschrift. erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch Einblicke in die neue musikalische Sprache.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Die Lernapp "Deutsch Fit 5. Klasse" im Test: Rechtschreibung und Grammatik spielerisch wiederholen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel stellt die Lernapp "Deutsch Fit 5. Klasse" von United Soft Media aus der Sicht einer Lehrkraft vor. Mit dieser App können Kinder und Jugendliche wichtige Inhalte des Deutschunterrichts der Grundschule spielerisch wiederholen. Lern-Apps zur Wiederholung von Rechtschreibung und Grammatik Grundkenntnisse der Rechtschreibung und der Grammatik für den Deutschunterricht zu wiederholen ist für viele Schülerinnen und Schüler meist wenig motivierend. Auf der Suche nach geeigneten Methoden zur spielerischen Festigung zentraler Strukturen und Regeln der deutschen Sprache können Lern-Apps helfen, den Lernenden insbesondere auch den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu erleichtern und sie neugierig zu machen auf das weitere Lernen statt zu frustrieren. In diesem Artikel wird diese Form des Lernens exemplarisch anhand der App "Deutsch Fit 5. Klasse" thematisiert. Aufbau der App Die App ist in die beiden Lernbereiche "Rechtschreibung" und "Grammatik" gegliedert. Innerhalb dieser Bereiche gibt es verschiedene Kapitel, die wiederum in Unterkapitel mit je drei Spiellevels gegliedert sind. Rechtschreibung Groß- und Kleinschreibung: Namen, Nomen, Satzanfänge / Nominalisierung / Anredepronomen Dehnung und Schärfung: Doppelkonsonanten, Doppelvokale, langer i-Laut, Dehnungs-h, Silbentrennendes h ähnlich und gleich klingende Laute: b/p, d/t, g/k, ä/e, äu/eu, chs/cks, ks/x, f, pf, ph, v, -ig und -lich der s-Laut: s und ss / ss oder ß / s, ss oder ß / das oder dass Zeichensetzung: Satzschlusszeichen, Kommasetzung, Satzzeichen bei wörtlicher Rede Grammatik Wortarten: Nomen, Verb, Adjektiv, Pronomen, Präposition Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur Satzglieder: Subjekt und Prädikat, Objekte (beinhaltet auch die Fälle), adverbiale Bestimmungen Sprachverwendung: Satzarten (zum Beispiel: Frage, Aussage, Aufforderung, indirekte Rede ), Wortfelder und Wortfamilien, Wortbedeutung Üben mit der App Mit "Deutsch Fit 5. Klasse" können Sie auf zwei verschiedene Weisen arbeiten: Entweder klicken Sie auf "Üben" und durchlaufen so das gesamte Programm der Reihenfolge nach. Das bedeutet, dass Sie zuerst alle Übungen zur Rechtschreibung machen, beginnend mit der Groß- und Kleinschreibung. Die ersten drei Übungen beziehen sich auf Namen, Nomen und Satzanfänge, die zweiten drei auf Nominalisierungen und die dritten drei auf Anredepronomen. Wenn Sie die Funktion "Üben" nutzen, machen Sie keine Tests. Wenn Sie dagegen im Menü die "Übersicht" anwählen, können Sie Übungen und Tests zu bestimmten Themen suchen und spielen. Zu jedem Unterthema beginnen Sie mit Level 1, ein Einstieg auf einem höheren Level ist nicht möglich. Erst, wenn Sie alle Aufgaben richtig gelöst haben, können Sie ins nächste Level aufsteigen. Die Tests können Sie unabhängig davon machen. Welche Vorteile hat das Programm? Mit der App können Kinder und Jugendliche bereits gelernte Inhalte spielerisch wiederholen. Die Gliederung in verschiedene Level wirkt motivierend, da sie einerseits an konventionelle Computerspiele erinnert und andererseits Fortschritte aufzeigt. Ein Level kann nur abgeschlossen werden, wenn alle Fragen richtig beantwortet sind. Andernfalls muss die oder der Spielende das gesamte Level erneut durchlaufen, was zu zahlreichen Wiederholungen führt und das Gelernte festigt. Durch den Spielcharakter kann ein Kind so unter Umständen motiviert werden, deutlich mehr Wiederholungen zu durchlaufen, als dies mit Papier und Stift der Fall wäre. Bei der Wiederholung variieren Reihenfolge und Inhalte der Fragen und der Antwortmöglichkeiten. Ein weiteres Plus ist die Einbeziehung von Regeln und Lernstrategien. Diese können einerseits bewusst über die Hilfsfunktion abgefragt werden. Andererseits tauchen sie auch in den Aufgaben und Arbeitsanweisungen auf. So gibt es im Unterkapitel b/p, d/t, g/k zum Beispiel die Frage, wie man bestimmte Wörter so deklinieren kann, dass der Auslaut hörbar wird. Das Rückmeldungsmanagement ist angenehm und didaktisch sinnvoll gestaltet: Bei jeder Antwort ist über eine Grün-Rot-Markierung sofort ersichtlich, welche Antwort falsch ist und welche richtig gewesen wäre. Bei Mehrfachantworten "wartet" das Programm so lange, bis alle richtigen Antworten gefunden oder eine falsche angewählt wurde. Auf einen unangenehmen Alarmton für falsche Antworten haben die Autoren dankenswerterweise verzichtet. Der Signalton für eine falsche Antwort ist recht unauffällig, unterscheidet sich aber auch nicht sehr deutlich von dem für die richtige Antwort. Ist Spielerfolg gleich Lernerfolg? Durch die passende Auswahl der Themen, die zahlreichen Wiederholungen und die eindeutigen Beispiele trägt das Spiel zu nachhaltigem Üben bei. Es ist jedoch bei zahlreichen Wiederholungen möglich, richtige Antworten auswendig zu lernen, ohne den Lerninhalt verstanden zu haben. Ein Beispiel: Zu einem Beispielsatz soll der oder die Übende die Frage beantworten, wie viele Fehler der Satz hat. Die Antwortmöglichkeiten sind 0, 1, 2, 3. Als Rückmeldung erhält man die Anzahl der Fehler, die man sich zu dem Satz leicht merken kann. Die Fehler selbst werden jedoch nicht aufgezeigt. Und obwohl in der nächsten Wiederholung desselben Levels Variationen vorkommen, finden sich die Sätze doch wieder und sind erlernbar. Arbeitsanweisungen und Metasprache Um die Arbeitsanweisungen zu verstehen und die Aufgaben bearbeiten zu können, ist ein relativ umfassender Wortschatz zu Rechtschreibung und Grammatik nötig. Verwendet werden die lateinischen Fachbegriffe, also Pronomen statt Fürwort oder Verb statt Tu-Wort. Gerade bei schwierigeren Begriffen wie Possessivpronomen, präpositionaler Ausdruck oder Positiv des Adjektivs hängt die Anwendbarkeit der App davon ab, ob diese Begriffe in der Grundschule vermittelt worden sind. Auch von den Eltern kann nicht unbedingt erwartet werden, dass sie mit diesen Begriffen souverän umgehen können. Für Kinder und Jugendliche, die die Begrifflichkeiten gelernt haben, bieten sie dagegen einen guten Anknüpfungspunkt für Regeln und Rechtschreibstrategien. Die Tests Übungen und Tests sind klar voneinander getrennt, sodass die Kinder auch über die Fortschrittsleiste zu den Übungslevels ihre Erfolge dokumentieren können. Die Fortschritte im Bereich Test sind separat aufgeführt. Jeder Test besteht aus drei Fragen, die in 30 Sekunden beantwortet werden müssen. Im Übungsbereich gibt es dagegen keine zeitlichen Vorgaben. Für einige Kinder ist das Spielen auf Zeit motivierend, da hierdurch der Spiel- und Wettbewerbscharakter der Übungen verstärkt wird. Für langsamere Übende oder Kinder mit geringer Frustrationstoleranz kann es unter Umständen eine Überforderung darstellen, in durchschnittlich zehn Sekunden die Arbeitsanweisung, das Beispiel und die vier Optionen zu lesen und sich zu entscheiden. Wünschenswert wäre hier eine Weiterentwicklung der App, die eine Einstellung der Geschwindigkeit ermöglichen würde. Einsatz der App bei Lese-Rechtschreibschwäche Obwohl die Arbeitsanweisungen kurz und die Beispiele klar gewählt sind, kann die App Übende mit einer deutlichen Lese-Rechtschreibschwäche überfordern. In diesem Fall sollten Eltern oder Lehrkräfte die App mit dem Kind gemeinsam testen und überlegen, ob sie den Förderbedürfnissen des Kindes entspricht. Schwierigkeiten können beispielsweise darin bestehen, Arbeitsanweisung und Beispielsatz voneinander zu trennen, lateinische Fachbegriffe zu lesen oder schwierige metasprachliche Fragen zu beantworten. Möglicherweise kann der Übungsteil den Bedürfnissen eines Kindes entsprechen, sodass man den Testteil nicht verwendet. Fazit Abschließend kann festgehalten werden, dass die App "Deutsch Fit 5. Klasse" eines von vielen Beispielen zur spielerischen Förderung grammatischer Kompetenz darstellt. Je nach Anwendungsgebiet und Lerntyp zielführend eingesetzt kann die App den Lernenden dabei helfen, Wissenslücken zu füllen und damit die Freude am Deutschunterricht (wieder) zu entdecken. Für Eltern kann die App eine Hilfestellung sein, ihre Kinder und Jugendlichen beim Lernen zu begleiten.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Oberbegriffe finden

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial samt didaktischem Spiel zum Thema "Oberbegriffe" regt die Schülerinnen und Schüler an, einzelne Nomen zu sammeln und dem richtigen Oberbegriff zuzuordnen. In den Übungsaufgaben sind die Lernenden dazu aufgefordert, zu vorgegebenen Einzelbegriffen den passenden Oberbegriff zu finden sowie Nomen zu markieren, die nicht zu anderen Nomen eines Oberbegriffs passen. Ein didaktisches Spiel übt weiter die Fähigkeit, Nomen zu einem Oberbegriff selbst zu finden sowie vorgegebene Wörter einem Oberbegriff zuzuordnen. Einsatz der Übungsaufgaben im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler treffen sich im Stuhlkreis und jede / jeder bringt einen beliebigen Gegenstand mit in den Stuhlkreis. Diese Gegenstände werden von den Schülerinnen und Schülern assoziativ gedeutet, die von ihnen getroffene Zuordnung wird begründet. Die Lehrkraft schreibt die genannten Oberbegriffe, nach denen geordnet wird, auf eine Wortkarte und ordnet sie den Haufen zu. Die getroffene Zuordnung kann auch problematisiert und geändert werden: Aus dem allgemeinen Oberbegriff "Nahrungsmittel" kann der differenziertere Begriff "Obst" gebildet werden. Die Einführung in das Thema kann mit dem Spiel "Ich packe meinen Koffer..." fortgesetzt werden: "Ich fliege nach Amerika und nehme eine Bluse mit". Reihum müssen jetzt die Schülerinnen und Schüler den Oberbegriff "Kleidung" erraten und dürfen auf die Reise nur mitnehmen, was zum Oberbegriff "Kleidung" passt. Sagen sie einen falschen Begriff, müssen sie leider zu Hause bleiben und dürfen nicht mit nach Amerika fliegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen die Gemeinsamkeit einzelner Begriffe einem "Oberbegriff" zu. erweitern ihren Wortschatz durch gezielte Übungen. verstehen die Arbeitsanweisungen und setzen sie themenzentriert um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler würdigen die Beiträge anderer. halten sich an die vereinbarten Spielregeln.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung" erarbeiten die Lernenden die Schritttechnik isoliert über niedrigere Hindernisse bis hin zum Überlaufen mehrerer Hürden auf genormter Höhe anhand eines Demonstrationsvideos, Partnerkorrekturen sowie einer Lerntheke. Die Unterrichtseinheit zum Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung" ist als Einführung für vier Doppelstunden konzipiert. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts – Schwungbein und Gegenarm, Nachziehbein, Abstoßpunkt des Abstoßbeins sowie das Aufkommen – zu benennen, zu erkennen, zu erfahren und zu optimieren. Dabei helfen Demonstrationsvideos, Begriffskarten, Partnerkorrekturen, Videokorrekturen sowie eine Lerntheke. Die Unterrichtseinheit beginnt mit einer Rhythmusschulung, bei der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Schrittfrequenzen (3er, 4er, 5er, 6er Rhythmus) erproben und ihr Sprung- und Nachziehbein ermitteln. Als nächstes erlernen die Schülerinnen und Schüler die Hürdenschritttechnik isoliert über niedrigere Hindernisse sowie Teilbewegungen über mehrere Hindernisse und Hürden. Hier wird auch der Abdruckpunkt vor und der Landebereich hinter der Hürde thematisiert. Zum Schluss überlaufen die Lernenden mehrere Hürden auf genormter Höhe, um ihre individuelle Hürdentechnik zu optimieren. Das Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf" im Unterricht Der Hürdenlauf ist als eine Teildisziplin der Leichtathletik im Lehrplan und Lerncurriculum für das Fach Sport dem Inhaltsfeld "Laufen, Springen, Werfen" zuzuordnen. Die Körperwahrnehmung spielt dadurch eine Rolle, dass es eigentlich unserer Natur widerspricht, im Vollsprint Hindernisse zu überqueren, anstatt diese zu umlaufen. Um sich auf ein flaches Überlaufen der Hürde im Hürdenschritt einzulassen und dabei den gleichen Schrittrhythmus einzuhalten, müssen die Auswirkungen der eigenen Bewegung wahrgenommen werden. Didaktische Analyse In dieser Unterrichtseinheit werden die grundlegenden Bewegungsmerkmale sowie die wichtigsten Knotenpunkte des Hürdenschritts theoretisch und praktisch erarbeitet. Dabei steht der frühe Abstoßpunkt vor der Hürde, eine klappmesserartige Bewegung von Schwungbein und Rumpf sowie ein Strecken des Schwungbeinknies gepaart mit dem Vorbringen des Gegenarms im Vordergrund. Die Lernenden erproben erstmals didaktisch reduziert die vier grundlegenden Merkmale des Hürdenschritts und identifizieren ihre Stärken und Schwächen. Im weiteren Verlauf wird die isolierte Bewegungsschulung des Hürdenschritts im Sinne der Kopplungsfähigkeit in das Überlaufen mehrerer Hürden zu integriert. Anhand der Beobachtungsbögen verfeinern die Lernenden ihre Merkmale mit dem größten Übungsbedarf und konzentrieren sich erstmals auf die zweite Phase der Gegenarmbewegung. Bei dieser Feinabstimmung der Bewegung geht es um die Differenzierungsfähigkeit. Bei der Reflexion gilt es, die Vorteile des Videofeedbacks herauszuarbeiten und die Schwierigkeit beim Übergang von isoliertem Training zur Integration in die Gesamtbewegung zu benennen. Abschließend kann eine Prüfungssituation simuliert werden. Methodische Analyse Das Aufwärmen vor jeder Stunde erfolgt hürdenspezifisch (Arbeitsblatt 1). Die wichtigsten technischen Merkmale werden anhand von Begriffskarten erarbeitet und zu Beginn jeder Unterrichtseinheit wiederholt, um den Schülerinnen und Schülern die Zieltechnik erneut ins Gedächtnis zu rufen (Arbeitsblatt 2). Das Bewegungslernen wird durch die Theorie-Praxis-Verzahnung und der Methode des Videofeedbacks erweitert und gefestigt. Inaktive Schülerinnen und Schüler unterstützen durch Bewegungsbeobachtung. Demovideos als Abgleich mit der subjektiven Technikvorstellung und den selbsterstellten Videofeedbacks werden zu Beginn der Unterrichtseinheit gezeigt und können im Hintergrund fortlaufend zur Orientierung dienen. Aufgrund heterogener Leistungsvoraussetzungen ist das Lernen mithilfe einer Lerntheke sinnvoll. So können sich alle zur individuellen Förderung in Eigenverantwortung Aufgaben mit dem größten Übungsbedarf auswählen. Die Reihenfolge ist dabei nicht festgelegt. An jeder Hürde ist eine Lerntheke mit vier Lerninhaltskarten, auf denen jeweils ein Merkmal in Anlehnung an den Beobachtungsbogen abgedruckt ist, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Merkmale werden im Sinne der Zergliederungsmethode isoliert gefestigt. Auf der Rückseite jeder Karte sind die Beobachtungspunkte für den Partner notiert. Neben der Differenzierung nach Übungsschwerpunkten wird bei Merkmal zwei und drei die Schwierigkeit zweigeteilt, indem die Lernenden auch nur isoliert mit dem Schwungbein, beziehungsweise dem Nachziehbein über die Hürde laufen können. Die Lernenden evaluieren ihren Leistungsstand anhand ihrer Beobachtungsbögen (Arbeitsblatt 3) und arbeiten diesen in einer Checkliste ab. Abschließend wird die Zieltechnik mit der Rhythmusschulung verbunden. Die Anwendung erfolgt auf vier Hürdenbahnen, wobei nur eine Bahn mit drei Hürden eine höhere Einstellung für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen und verfeinern die wichtigsten Knotenpunkte ihrer individuellen Hürdentechnik (Bewegungskompetenz). erkennen, benennen und beurteilen verschiedene Bewegungsausführungen und erweitern ihre bewegungsmotorischen Kenntnisse – auch beim Videofeedback (Urteils- und Entscheidungskompetenz). erweitern ihre Körperwahrnehmung durch die Übung von isolierten Teilbewegungen im Hinblick auf den Lernzuwachs für die Gesamtbewegung (Personale Kompetenz). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Nutzung der Filmfunktionen ihrer Mobiltelefone für Videofeedbacks. Jonath U., Scholz K. & Strüder H. (2013). Leichtathletik. Köln: Sportverlag Strauß.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Geschichte, Kunst, Musik, Politik, Sozialwissenschaften (SoWi), Religion, Ethik oder Sport: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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