Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Schülerinnen und Schüler diskutieren in einer Gruppe
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Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Hier entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Moral und Demokratie zusammenhängen. Sie stärken ihre Argumentationsfähigkeit und erarbeiten wichtige Kompetenzen für eine demokratische Gesellschaft.

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Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Sophie Scholl
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Widerstand gegen den Nationalsozialismus

In dieser Einheit wird das Thema "Sophie Scholl und die Weiße Rose" anhand des Social-Media-Projektes @ichbinsophiescholl neu aufbereitet.

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Lernende zum Lesen motivieren

Schülerin liest Zeitung
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Lernende zum Lesen motivieren

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen.

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Instrumente im Zusammenspiel

Bild von Instrumenten
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Instrumente im Zusammenspiel

In diesem Material wird mithilfe eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts das Thema "Instrumente im Zusammenspiel" bearbeitet.

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Modelle der Verteilungsgerechtigkeit und individuelle Bewertungsmaßstäbe

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Verteilungsgerechtigkeit hat das Ziel, ein äußerst komplexes und fächerübergreifendes Thema so zu vereinfachen, dass der Fokus auf ethische Beurteilungsmaßstäbe gelenkt wird. Wenige Stichworte sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, Fragen der Verteilungsgerechtigkeit sicher und logisch nachvollziehbar darzustellen.Die Unterrichtseinheit schlägt einen Bogen von aktuellen gesellschaftlichen Gerechtigkeitsfragen, wie Sie auch vor der Bundestagswahl diskutiert wurden, zur Differenzierung des Themas in Marktgesetze und moralische Gesetze. Kristallisationspunkte sind dabei der aristotelische Gerechtigkeitsbegriff, Egalitarismus und Harry Frankfurts Gleichheitskritik. Der methodische Einsatz einer Blogform ermöglicht Information, Diskussion und Dokumentation in einem. Jeder der fünf Schwerpunkte kann auch nach der Einleitung einzeln unterrichtet und entsprechend ausführlicher gestaltet werden. Das Thema "Verteilungsgerechtigkeit" im Unterricht Das Thema ist - neben seiner Relevanz fürs Abitur - wichtig, um den Unterschied zwischen den Extremen (liberaler) Markt und Menschenwürde als Grundlagen der Verteilung von Ressourcen zu differenzieren. Vorkenntnisse Die durchführende Lehrkraft sollte Aristoteles (Nikomachische Ethik, V. Buch), den Egalitarismus-Begriff und die neuere Diskussion, angeführt von Angelika Krebs und Harry Frankfurt, im "Hinterkopf" haben. Die Schülerinnen und Schüler sollten die Begriffe "Bedürfnissysteme", entweder von Maslow oder besser Martha Nussbaums Fähigkeitenansatz, kennen. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit startet mit dem individuellen Erwartungshorizont (Frage nach Verdienst und Wert in der Berufswelt) und geht dann schrittweise zu Fragen der Gerechtigkeit im gesamtgesellschaftlichen Rahmen über. Es werden verschiedene Modelle der Verteilungsgerechtigkeit erörtert sowie Aspekte der Sozial- und Wirtschaftsethik aufgegriffen. Erkannt werden kann der Kantsche Topos: "Alles hat einen Preis oder eine Würde!" In einer Arbeits- und Konsumgesellschaft ist dieser nicht hoch genug anzusetzen. Schmerzlich kann die Erkenntnis des Auseinanderdriftens wirtschaftlicher Fakten und ethischer Ansprüche sein. Das Rollenspiel ist ein Ansatz, um (wenigstens im Unterricht) neue Wege zu generieren. Die Möglichkeit gerechter "Konzepte" macht wach gegenüber Fatalismus. Die Lehrkraft kann auch auf Fortschritte hinweisen, die noch vor 50 Jahren undenkbar schienen, wie die gleichgeschlechtliche Ehe. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler transferieren Vorkenntnisse aus früheren Unterrichtseinheiten auf das aktuelle Thema. wenden ethische Fachbegriffe korrekt an. unterscheiden bei interdisziplinären Themen die Beiträge der Einzeldisziplinen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedienen das Medium "Blogkommentar" selbstständig. drehen mit Handy, Tablet oder Digitalkamera kurze Sequenzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfassen gemeinsam Texte. teilen sich selbstständig Rollen innerhalb der Kleingruppen zu und behalten diese im Rollenspiel bei. üben sich in Ausdauer bei der Bewältigung nicht ganz so einfacher Aufgaben.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Konflikte im Alltag: Ursachen und Bewältigung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Konflikte im Alltag" geht es darum, mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 bis 8 gemeinsam Konflikte näher zu beschreiben, Ursachen herauszufinden und im Rollenspiel Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zu erarbeiten.Täglich erleben Schülerinnen und Schüler Konflikte in ihrem Alltag. Häufig handelt es sich um unvermeidbare Alltagskonflikte mit Eltern, Klassenkameraden und auch Lehrkräften. Diese werden oft schneller vergessen, als sie entstanden sind. Aber die Gratwanderung zwischen Ärgern und Mobbing, zwischen Spaß und latenter Gewalt, zwischen einem kurzfristigen Streit und einem ernsthaften Konflikt ist fließend. Gelegentlich eskalieren Konflikte und bei genauerem Nachfragen weiß keiner so genau, warum dies geschehen ist. In dieser Unterrichtseinheit begegnen die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Arten von Konflikten. Sie erfahren, dass Konflikte zum Alltag unseres Lebens gehören. Anhand des Eisbergmodells werden unterschiedlichste Konfliktursachen erläutert und analysiert. Gemeinsam wird erforscht, warum ein Konflikt eskalieren kann und welche Möglichkeiten es gibt, dies zu verhindern. Die Arbeit mit Dialogen und Rollenspielen macht diese Thematik greifbar und anschaulich. Die Einheit dient als Überblick über das Thema "Konflikte" im Rahmen des Ethik- oder Religionsunterrichts und ist nicht als vollständiges Präventionsprogramm gedacht. Vorkenntnisse Es werden keine konkreten Vorkenntnisse der Lernenden zum Thema "Konflikt" vorausgesetzt. Sollten vereinzelt Schülerinnen und Schüler aus "Nein-Danke-Teams" oder anderen schulinternen Anti-Mobbing-Teams in den Klassen sein, so ist dies für den Verlauf und die Gespräche sicherlich förderlich, da sie ihr Wissen hier bestens einbringen können. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erhalten anhand des Materials einen Einblick in die Thematik "Konflikte" (Definition, Ursache, Bewältigung). Da jede Schülerin und jeder Schüler bereits eigene Erfahrungen mit diesem Thema gemacht hat, ist die Beteiligung erfahrungsgemäß sehr groß. Dies ist sehr erfreulich, birgt allerdings auch die Gefahr, dass man im Schildern von Einzelerlebnissen hängen bleibt und es verpasst, Einzelschicksale auf eine allgemeine Bewältigungsebene zu heben. Kritisch wird es, wenn es in der Klasse akutes Konfliktpotential gibt. Die Unterrichtseinheit kann dazu beitragen, Konflikte besser zu verstehen, ist aber nicht dazu gedacht, Einzelkonflikte aufzuarbeiten. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kombiniert aktive Elemente (Rollenspiele, Diskussionen) mit eher passiven Elementen (Erklärungen, Hinterfragen, Ursachenforschung). Je nach Klassenstruktur kann die Lehrkraft hier selber entscheiden, inwieweit aus einem einfachem Dialog ein Rollenspiel wird und ob es sinnvoller ist, einzelne Phasen in der Gesamtgruppe oder in Kleingruppen zu lassen. Problemlos lassen sich einzelne Aspekte auch ausbauen. So kann aus einem Dialog ein Rollenspiel, und aus einem Rollenspiel ein Kurzfilm werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es unterschiedliche Art von Konflikten gibt und dass Konflikte zum Alltag gehören. begreifen anhand des Eisberg-Modells die Komplexität der Ursachenforschung von Konflikten. erleben mithilfe von Rollenspielen wie Konflikte auf unterschiedliche Art und Weise ausgetragen werden können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen persönliche Erlebnisse sachlich im Klassenverbund zu äußern. arbeiten in der Gruppe und präsentieren Ergebnisse vor der Klasse. nehmen in Form von Rollenspielen unterschiedliche Positionen ein.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Geschlechtergerechtigkeit: Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Gleichstellung und Frauenförderung gehen auf die heutige Situation von Frauen und Mädchen im ländlichen Uganda ein. Ursachen und Auswirkungen werden beleuchtet und die Wechselwirkungen dieser Aspekte herausgearbeitet.Das Unterrichtsmaterial "Chancengleichheit schaffen: Die Situation von Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda" von Aktion Tagwerk e.V. für die Klassenstufen 7 bis 10 unterstützt Lehrkräfte dabei, Themen des Globalen Lernens in ihrem Unterricht umzusetzen. Es werden sowohl das Wissen über die Weltgesellschaft als auch die Methodenkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert. Das Thema "Geschlechtergerechtigkeit" im Unterricht Das Unterrichtsmaterial "Chancengleichheit schaffen: Die Situation von Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda" ist für den Einsatz in unterschiedlichen Schulfächern geeignet und enthält Anknüpfungspunkte zu Lehrplänen aller Bundesländer. Die folgenden Fächer und Themenbereiche eignen sich beispielsweise besonders gut für den Einsatz des Unterrichtsmaterials: Erdkunde: die Stellung der Frau in verschiedenen Gesellschaften; unterschiedliche Wege der Entwicklung in Subsahara-Afrika Gesellschaftswissenschaften: die Lebenswelten von Jungen und Mädchen; Disparitäten, Identität und Lebenswirklichkeit Politik: Armut und Reichtum; soziale Ungerechtigkeiten; Teilhabechancen Vorkenntnisse Die Lehrkraft sollte sich im Vorfeld der Unterrichtseinheit mit dem Land Uganda, insbesondere mit der Bildungssituation im Land, etwas vertraut machen. Es ist hilfreich, einige Informationen zur Rolle der Frau im städtischen und ländlichen Uganda und/oder anderen afrikanischen Ländern zu haben (siehe unten: "Externe Links"). Didaktische Hinweise Der Fokus des vorliegenden Unterrichtsmaterials zur Geschlechtergerechtigkeit liegt auf der Situation von Frauen und Mädchen in ländlichen Regionen in Uganda. Aufgegriffen werden neben dem Thema der Geschlechtergerechtigkeit auch die Bereiche Armut, Bildung sowie demographische Strukturen und Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es neben traditionellen Werten vor allem die Armut ist, die Mädchen und Frauen in Uganda den Zugang zu Bildung erschwert. Mithilfe des Unterrichtsmaterials wird herausgearbeitet, welche Wechselwirkungen es zwischen Bildung, Armut und Geschlechtergerechtigkeit gibt. Methodische Hinweise Der Aufbau der Unterrichtsmaterialien folgt den Leitprinzipien des Globalen Lernens: Erkennen – Bewerten – Handeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich den Themenbereich der Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung anhand des Beispiels der Situation von Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda. strukturieren und verknüpfen Informationen. nehmen eine reflektierte Gewichtung von Meinungen und Fakten vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zum Themenbereich der Geschlechtergerechtigkeit in Uganda im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen. werden zu einem Perspektivenwechsel angeregt.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Research Workshops: Climate Change

Unterrichtseinheit

Mit diesen Unterrichtsmaterialien zu den Themenschwerpunkten "Forest", "Agriculture", "Winter Tourism", "Viticulture", "Water" und "Health" soll es fachübergreifend oder auch fachunabhängig möglich sein, Aspekte des Umgangs mit möglichen Klimafolgen im englisch-bilingualen Unterricht zu erarbeiten. Die Auswirkungen möglicher Klimaveränderungen auf das Handeln des Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. KlimafolgenOnline-Bildung.de ist ein Portal, das es Ihnen ermöglicht, die Folgen des Klimawandels für Deutschland online mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu untersuchen. Die aufbereiteten Daten können für Gesamtdeutschland sowie auf Bundesland- und Landkreisebene angezeigt werden und ermöglichen somit einen regionalen Bezug. Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in verschiedene Rollen, aus deren Perspektiven sie die Aufgaben bearbeiten. Somit ist dieses Material besonders für einen handlungsorientierten Unterricht geeignet. Ziel ist es, die Lernenden an das vernetzte Denken heranzuführen, indem sie sich mit relativ komplexen Systemen beschäftigen. Arbeit in Kleingruppen Das Material ist so angelegt, dass eine weitgehend selbständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler möglich und gefordert wird. Erfolgreich kann diese Arbeit aber nur werden, wenn die Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Kleingruppen an dem jeweiligen Problem arbeiten. Die Arbeit in Kleingruppen sollte deshalb in der Lerngruppe schon trainiert sein. Technische Voraussetzungen Voraussetzung für die Arbeit mit den Research Workshops sind digitale Schüler-Endgeräte mit Internetzugang. Für die Präsentation der Ergebnisse sollte eine Beamer-Installation vorhanden sein. Individualisierung der Arbeitsaufträge Die einzelnen Themen der Research Workshops sind weitgehend regional verankert. Sie als Lehrerin und Lehrer können die Arbeitsaufträge für ihre Region anpassen. Das erleichtert den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Thematik und motiviert zusätzlich. Weiterhin muss die Art beziehungsweise Form der Ergebnispräsentation festgelegt werden. Hier kann man arbeitsgleiche Produkte oder besser noch verschiedene Produkte von jeder Gruppe erstellen lassen. Denkbar wären die folgenden Endprodukte: Präsentation/Prezi Zeitungsbericht Interview eines Experten Video-Dokumentation Erstellung eines Blogs oder einer Webseite Zusätzliche Hinweise Für eine sinnvolle Nutzung der Plattform KlimafolgenOnline-Bildung.de sollten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld eine Einführung bekommen oder schon einmal damit gearbeitet haben. Die Einführung in die Plattform kann auch im Selbststudium durch die vorhandenen Tutorials stattfinden. Darüber hinaus können Sie als Lehrerinnen und Lehrer auf spezifische Einstellungen der Plattform hinweisen beziehungsweise diese in die Arbeitsaufträge einbauen oder ergänzen. Denkbar wäre zum Beispiel ein Vergleich zwischen schwachem und starkem Klimaschutz: Welche Auswirkungen hat eine weitere hohe CO2-Emissionsbelastung gegenüber einer zukünftig geringeren CO2-Emissionsbelastung? In diesem Zusammenhang kann unter anderem die Thematik der internationalen Klima-Verhandlungen in den Unterricht eingebracht werden. Mögliche Quellen Die angegebenen Quellen und Links stellen nur eine Anregung dar. Diese sollten durch regionale und aktuelle Quellen ersetzt oder ergänzt werden. Research Workshop Forest Dieser Research Workshop beschäftigt sich mit den möglichen Folgen des Klimawandels auf die Wälder. Research Workshop Agriculture Der Klimawandel beeinflusst die in der Zukunft erwarteten Ernteerträge, wie der Research Workshop "Agriculture" zeigt. Research Workshop Winter Tourism In diesem Research Workshop sollen die Lernenden die Konsequenzen des Klimawandels am Beispiel von Skigebieten kennenlernen. Research Workshop Viticulture Der Research Workshop "Viticulture" geht auf die zunehmenden Vorteile des Weinanbaus in Deutschland ein. Research Workshop Water Dieser Research Workshop behandelt das Thema der Wasserverfügbarkeit unter dem Aspekt der Trinkwasserversorgung in Deutschland. Research Workshop Health Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Körper und die Gesundheit werden in diesem Research Workshop genauer betrachtet.

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Communication: showing respect and tolerance

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit üben sich die Schülerinnen und Schüler in Kommunikationssituationen in toleranz- und respektvollem Umgangston. Sie werden in der Einheit mit einer Beschwerde-E-Mail konfrontiert und versuchen sich in einem Rollenspiel als Kunde und Verkäufer respektvoll zu begegnen und den Konflikt zu lösen.In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden mit einer toleranz- und respektlosen Beschwerde-E-Mail konfrontiert und sollen erkennen, dass die Formulierungen der E-Mail - insbesondere als formelles Anschreiben - nicht angebracht sind. Zum anderen sollen sie selbst sprachhandelnd aktiv werden, indem sie in Form eines Rollenspiels in einem Telefonat zwischen einem Angestellten der Firma und dem Verfasser der E-Mail auf die Beschwerde reagieren und dadurch die Relevanz von Toleranz und Respekt erkennen. Damit trainiert die Einheit die Sprechkompetenz in den Bereichen dialogisches Sprechen, Stellungnahme zu Standpunkten anderer sowie der Fähigkeit, auch bei sprachlichen Schwierigkeiten ein Gespräch zu beginnen, fortzuführen und aufrechtzuerhalten. Eine Beschwerde-Mail als Beispiel für respektlose Kommunikation Um das Thema nicht nur auf einer abstrakt gehaltenen allgemeinen Ebene zu behandeln, wird eine Situation beschrieben, die einen hohen Lebensweltbezug für die Schülerinnen und Schüler besitzt: einen Handykauf übers Internet. Beim Kauf ist aber einiges schiefgelaufen, sodass sich ein Kunde nach einer falschen Lieferung per E-Mail bei der entsprechenden Firma beschwert. In der Mail wird deutlich, wie wenig Respekt der Verfasser gegenüber dem Mitarbeiter der Firma zeigt, und keine Toleranz dafür aufbringt, dass Menschen Fehler machen können. Das Lesen der E-Mail, die übertrieben unfreundlich formuliert wurde, wird unweigerlich starke Emotionen bei den Lesenden hervorrufen. Durch die E-Mail erhalten die Schülerinnen und Schüler bereits einen ersten Eindruck davon, welche Umgangsform nicht angemessen ist. In einer kurzen Murmelphase tauschen sich die Schülerinnen und Schüler über ihre Eindrücke aus und diskutieren im Plenum über Umgangsformen. Dialogisches Sprechen: tolerant und respektvoll miteinander kommunizieren Wie man solchen Beschwerde-Situationen mit respektvoller Sprache begegnet, üben die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel. So bereiten sie in Partnerarbeit mit ihrem Nachbarn ein Telefonat zwischen dem Verfasser der E-Mail und einem Angestellten der Firma vor. Die Durchführung in Partnerarbeit gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert sind, in der Fremdsprache zu kommunizieren. In dieser Phase simuliert eine Hälfte der Klasse eine negative Variante und die andere Hälfte eine positive Variante des Gesprächsverlaufs. Diese Vorgehensweise wird den Schülerinnen und Schülern jedoch vorher nicht transparent gemacht, um in der Sicherungsphase die Unterschiede zwischen beiden Telefonaten intensiver wirken lassen zu können. Hilfestellung bei der Erstellung der Dialoge erhalten die Paare durch Rollenkarten, die eine Orientierung für die Ausarbeitung des Dialogs bieten sollen. Der Einsatz von Hilfskärtchen soll die Schülerinnen und Schüler zudem bei der sprachlichen Umsetzung des Dialogs unterstützen. Reflexion der Gespräche In der Sicherungsphase sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Präsentation von zwei verschiedenen Varianten des Telefonats die Möglichkeit erhalten, die angemessenere Umgangsform zu erkennen und sich die Relevanz von Toleranz und Respekt bewusst zu machen. Das Maximalziel besteht darin, die Ergebnisse der beiden Telefonate auf die Werte 'Toleranz' und 'Respekt' zu beziehen und sich noch einmal dazu äußern, welche Schlussfolgerung - nämlich, dass man durch die Achtung von Toleranz und Respekt im Leben mehr erreichen kann - sich für sie aus den beiden Situationen ergibt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass in der vorliegenden E-Mail weder Toleranz noch Respekt gegenüber dem Kundenservice gewahrt werden. erkennen aus zwei verschiedenen Telefonaten die Unterschiede im Umgangston und stellen dabei fest, dass das Ergebnis je nach Umgangsform ein anderes ist. ziehen aus den Ergebnissen der beiden Telefonate Rückschlüsse auf die Bedeutung von Toleranz und Respekt. Kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler äußern sich in der Fremdsprache über ihren ersten Eindruck von der E-Mail. bereiten einen Dialog in Form eines Telefonats mithilfe von Rollenkarten vor. stellen ihre Dialoge der Klasse vor. folgen den Dialogen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und äußern sich über deren Resultat. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in der Partnerarbeit und unterstützen sich gegenseitig. versetzen sich in unterschiedliche Perspektiven hinein und reflektieren über mögliche Handlungsoptionen im sozialen Miteinander.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Geschichte, Kunst, Musik, Politik, Sozialwissenschaften (SoWi), Religion, Ethik oder Sport: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

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