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Opposition und Widerstand heute

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Das Arbeitsblatt lässt die Schülerinnen und Schüler überlegen, welche Möglichkeiten Ihnen heutzutage offenstehen Protest und Kritik zu äußern. Widerstand und Opposition in der DDR waren für jeden involvierten ein großes persönliches Risiko. Wer Kritik an den Zuständen im Land äußerte konnte schnell ins Visier der Staatssicherheit geraten. Die Möglichkeiten freier Meinungsäußerung waren stark begrenzt. Das Arbeitsblatt lässt die Schülerinnen und Schüler überlegen, wofür oder wogegen sie heutzutage protestieren würden und welche Widerstandmöglichkeiten Ihnen dabei in einem liberalen demokratischen Staat zur Verfügung stehen. Den Hintergrund bilden ein Einführungstext und ein Onlinetext über das Schicksal der Geschwister Scholl in der NS-Zeit und Werner Bork in der DDR. Das Material kann im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie mit dem Film oder separat verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler zeigen auf, welche Protestmöglichkeiten ihnen in der heutigen Bundesrepublik zur Verfügung stehen. nennen zeitgenössische Protestbewegungen und -anlässe. beschreiben aktuelle Aktionen der freien Meinungsäußerung aus ihrer Stadt, Dorf oder Schule. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich durch eine Internetrecherche Informationen zur Wanderausstellung "Gegen Diktatur". recherchieren eigenständig im Internet nach aktuellen Protestbewegungen und Widerstandformen. stellen erarbeitete Informationen in einer Tabelle dar. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und vergleichen die Handlungsspielräume von Menschen in der DDR und heute. beurteilen gegenwärtige Widerstandsformen und -aktionen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin: Der Kalte Krieg

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Ausgehend von dem Dokumentarfilm "Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Ost- und Westintegration des geteilten Deutschlands und lernen die wichtigsten Akteure des Kalten Krieges kennen. Nach der doppelten Staatsgründung 1949 integrierten sich beide deutsche Staaten in die jeweiligen politischen Blöcke. Berlin rückte damit ins Zentrum des Kalten Krieges, hier standen sich die Alliierten direkt gegenüber. Am Beispiel der Stadt Berlin wird für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar, wie politische Ereignisse ganz unmittelbare Auswirkungen auf das alltägliche Leben der Menschen haben können. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand eines Dokumentarfilms und mithilfe von Arbeitsblättern die wichtigsten Entwicklungsschritte der Ost- und Westintegration. Zusätzlich erstellen sie durch eigene Recherche Profile zu den wichtigsten politischen Akteuren des Kalten Krieges. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Relevanz der politischen Entwicklungen zwischen den deutschen Staaten im weltpolitischen Kontext des Kalten Krieges. erschließen gezielt und eigenständig Informationen aus einem Dokumentarfilm über die deutsch-deutschen Beziehungen. präsentieren die Ergebnisse der Arbeitsgruppe ihrer Klasse. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern mögliche Gründe für die Annäherungs- und Abgrenzungsmaßnahmen und diskutieren sie in der Klasse.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview - Eva Quistorp: "Von der Anti-Atom- zur Friedensbewegung"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Eva Quistrop von den Anfängen der Anti-Atombewegung und der Entwicklung der Friedensbewegung in der DDR. Eva Quistorp, eine der Mitbegründerinnen der Grünen, berichtet im Interview über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der 1980er Jahre im Bereich Umwelt und Frieden. Die Schülerinnen und Schüler erfahren zunächst allgemein die Hintergründe der beiden Bewegungen und wie diese im Kontext der deutschen Teilung betrachtet wurden. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären, was die Anti-Atom- und Friedensbewegung war. beschreiben wichtige gesellschaftliche und politische Entwicklungen der 70er und 80er Jahre. beschreiben die Tragweite der sozialen Bewegungen für die deutsch-deutsche Geschichte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über die Anti-Atom- und Friedensbewegung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Eva Quistorp berichtet in diesem Zeitzeugeninterview anschaulich wie sich die Entwicklungen der Anti-Atom und Friedensbewegung auf die Betrachtung der deutsch-deutschen Teilung auswirkten. Das Zeitzeugeninterview finden sie hier .

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

DDR-Zeitzeugen im Unterricht – Stimmen der Opposition

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In 37 Zeitzeugen-Interviews, die von Schülerinnen und Schülern geführt wurden, berichten Bürgerrechtler, Oppositionelle und Aktivisten über die DDR. Für das Projekt "Stimmen der Opposition" interviewten Schülerinnen und Schüler Zeitzeugen aus der DDR. Zeitzeugen können den Schülerinnen und Schülern historische Ereignisse und Entwicklungen aus einer ungewohnten und persönlichen Perspektive näherbringen. Als Quelle liefern sie neue und subjektive Sichtweisen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auf besondere Weise auseinandersetzen müssen und die eigene Analyse- und Interpretationsverfahren mit sich bringen. In einer Lehrerhandreichung wird erläutert, wie Zeitzeugen gewinnbringend als Quelle und Impuls im Unterricht eingesetzt werden können und mit welchen Methoden sich die Schülerinnen und Schüler die Interviews kritisch erschließen können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Quellengattung "Zeitzeugen" und deren wichtigste Merkmale. nennen verschiedene Arten von Interviews. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Zeitzeugeninterviews als eigene Quellengattung. vergleichen Aussagen aus Zeitzeugeninterviews mit weiteren Quellen, um ein vollständiges Bild zu erhalten. erkennen die subjektiven Perspektiven der Interviewten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Die Friedliche Revolution von 1989/1990

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Dieses Arbeitsblatt thematisiert die Friedliche Revolution 1989 als Wegbereiter für die Wiedervereinigung Deutschlands. Die Ausreisewelle und die wirtschaftlichen Probleme schürten die zunehmende Unzufriedenheit über die herrschenden Verhältnisse in der DDR und bescherten den Oppositionsgruppen Ende der 1980er Jahre großen Zulauf. Im Verlauf der Friedlichen Revolution rückte der Wunsch nach einer Wiedervereinigung Deutschlands in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Hintergründe auf Grundlage eines Videos und arbeiten heraus, was die wesentlichen innen- und außenpolitischen Auslöser der Friedlichen Revolution waren. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die innen- und außenpolitischen Gründe für den Zusammenbruch der DDR. beschreiben den Ablauf der Friedlichen Revolution 1989. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen dem Video gezielt Informationen über die Hintergründe und Ereignisse der Friedlichen Revolution. stellen die Ereignisse des Mauerfalls in einem Zeitungsartikel dar. setzen mit Hilfe zusätzlicher Recherchearbeit die tiefgreifenden Veränderungen in anderen sozialistischen Ländern in Beziehung zur DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern, warum die Menschen in der DDR in der Mehrheit nur ein geringes Interesse an der Fortführung einer reformierten DDR hatten. diskutieren die Frage, ob eine gewaltsame Auflösung der Proteste auch in der DDR möglich gewesen wäre.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Schwerter zu Pflugscharen: Die Friedensbewegung der DDR

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt thematisiert die Friedensbewegung in der DDR, die Hintergründe und ihren Ursprung im Umfeld der Kirchen. Anfang der 1980er Jahre wurde in der Bundesrepublik gegen die Nachrüstungspolitik der NATO demonstriert und auch in der DDR wuchs die Sorge in der Bevölkerung vor einen mit Kernwaffen ausgetragenen Konflikt. In der DDR war es jedoch nicht möglich öffentlich zu demonstrieren, weshalb sich im Umfeld der Kirchen eine Friedenbewegung formierte, der auch Umwelt- und Menschenrechtsgruppen verbunden waren. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten mittels verschiedener Materialien die friedlichen Demonstrationen ab den 1980er Jahren und analysieren, welche innenpolitischen und außenpolitischen Gründe maßgeblich für diese Entwicklungen waren. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten globalen Entwicklungen, die für die Formierung der Friedensbewegung in der DDR wichtig waren. nennen die zentralen Forderungen der Friedensbewegung in der DDR. beschreiben die Methoden, mit denen der DDR-Staat gegen Aktivistinnen und Aktivisten vorging. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen dem Filmausschnitt gezielt Informationen über die Entwicklung der Friedensbewegung in der DDR. arbeiten die Methoden heraus, mit denen der DDR-Staat gegen Aktivistinnen und Aktivisten vorging. vergleichen den Friedensbegriff der Friedensbewegung mit dem der DDR-Führung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen, warum die DDR Ende der 1970er Jahre trotz einer Entspannung der innerdeutschen Beziehungen den Wehrunterricht verpflichtend in ihren Schulen einführte.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Die Opposition in der DDR wächst

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Das Arbeitsblatt thematisiert die wachsende Oppositionsbewegung in der DDR am Beispiel des "Neuen Forums" und der Montagsdemonstrationen. Der neue Kurs der Sowjetunion unter Parteichef Michail Gorbatschow beinhaltete unter anderem die Aufhebung der "Breschnew-Doktrin". Mit der "Breschnew-Doktrin" behielt sich die Sowjetunion das Recht vor, militärisch einzugreifen, wenn sie in einem der mit ihr verbündeten Ostblockstaaten den Sozialismus gefährdet sah. Diese sowjetische Bestandsgarantie fehlte fortan dem SED-Regime, das 1989 neben der Ausreisebewegung zugleich durch eine wachsende Oppositionsbewegung im Innern unter Druck geriet. Anhand von Quellen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der wachsenden Oppositionsbewegung und ihren Forderungen auseinander. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bedeutung der Breschnew-Doktrin für die DDR. beschreiben die zentralen Forderungen des "Neuen Forums". kennen die Bedeutung der Oppositionsbewegungen für den Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich gezielt Informationen über die Oppositionsbewegung in der DDR aus schriftlichen und auditiven Quellen. vergleichen die Position des DDR-Radios mit der des westlichen Senders RIAS in Bezug auf die Montagsdemonstrationen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beurteilen die Standortgebundenheit der Medien in der Berichterstattung über die Montagsdemonstrationen. stellen begründete Vermutungen auf Grundlage der gesammelten Informationen über den weiteren Verlauf der Oppositionsbewegung in der DDR an.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Martin Luther King in Berlin - Der King Code

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Der King Code" thematisiert den Besuch Martin Luther Kings in Berlin und den Austausch von Ideen und Vorstellungen über den "Eisernen Vorhang" hinweg.Am 13. September 1964 reiste der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King nach Ostberlin. Er predigte in zwei Kirchen in der Nähe des Alexanderplatzes und machte den Menschen in der DDR Mut. Fast 50 Jahre später begeben sich im Projekt "Der King Code" Schülerinnen und Schüler aus Berlin auf Spurensuche nach Fakten, Zeitzeugen und Dokumenten zum Besuch des Bürgerrechtlers. Der Film "Der King Code" dokumentiert das Projekt und begleitet die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Zeitreise. Die DVD kann im Shop der Webseite www.king-code.de erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Idee des gewaltlosen Widerstandes kennen und setzen sich vergleichend mit der Bürgerrechtsbewegung in den USA und der DDR auseinander. Sie erfahren dabei, dass es trotz aller Abschottungsversuche zahlreiche Verbindungen und Interaktionen zwischen dem "Westen" und dem "Osten" gab. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Bedeutung der Breschnew-Doktrin für die DDR. beschreiben die zentralen Forderungen des "Neuen Forums". zeigen die Bedeutung der Oppositionsbewegungen für den Prozess der deutschen Wiedervereinigung auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich gezielt Informationen über die Oppositionsbewegung in der DDR aus schriftlichen und auditiven Quellen. vergleichen die Position des DDR-Radios mit der des westlichen Senders RIAS in Bezug auf die Montagsdemonstrationen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Standortgebundenheit der Medien in der Berichterstattung über die Montagsdemonstrationen. stellen begründete Vermutungen auf Grundlage der gesammelten Informationen über den weiteren Verlauf der Oppositionsbewegung in der DDR an.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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