DDR-Zeitzeugen im Unterricht – Stimmen der Opposition

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte
  • Sekundarstufe II
  • Video, Lehrerhandreichung

In 37 Zeitzeugen-Interviews, die von Schülerinnen und Schülern geführt wurden, berichten Bürgerrechtler, Oppositionelle und Aktivisten über die DDR.

Beschreibung

Für das Projekt "Stimmen der Opposition" interviewten Schülerinnen und Schüler Zeitzeugen aus der DDR. Zeitzeugen können den Schülerinnen und Schülern historische Ereignisse und Entwicklungen aus einer ungewohnten und persönlichen Perspektive näherbringen. Als Quelle liefern sie neue und subjektive Sichtweisen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auf besondere Weise auseinandersetzen müssen und die eigene Analyse- und Interpretationsverfahren mit sich bringen.

In einer Lehrerhandreichung wird erläutert, wie Zeitzeugen gewinnbringend als Quelle und Impuls im Unterricht eingesetzt werden können und mit welchen Methoden sich die Schülerinnen und Schüler die Interviews kritisch erschließen können.

Arbeitsmaterial "DDR-Zeitzeugen" zum Download

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben die Quellengattung "Zeitzeugen" und deren wichtigste Merkmale.
  • nennen verschiedene Arten von Interviews.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren Zeitzeugeninterviews als eigene Quellengattung.
  • vergleichen Aussagen aus Zeitzeugeninterviews mit weiteren Quellen, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
  • erkennen die subjektiven Perspektiven der Interviewten.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen).
  • setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen.

In Kooperation mit

Deutsche Gesellschaft e. V.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. wurde als erster gesamtdeutscher Verein nach der Wiedervereinigung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Ost und West mit dem Ziel gegründet, die Teilung zu überwinden, das Miteinander in Deutschland und Europa zu fördern sowie Vorurteile abzubauen. Der Verein setzt sich in mehr als 20 europäischen Staaten für Demokratie und Völkerverständigung ein.