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Corona-Pandemie: Anspruch auf Befreiung vom Präsenz-Unterricht?

Fall des Monats

Der Präsenz-Unterricht läuft vielerorts wieder an. Die Teststrategien sind aber noch nicht alle ausgereift, das Impfprogramm kommt nur langsam voran. Manche Familien fürchten nun, dass ihre Kinder sich in der Schule anstecken und das Virus nach Hause tragen könnten. Vielleicht nahmen manche Schülerinnen und Schüler deshalb auch in der Vergangenheit nicht an den Angeboten in den Schulen teil. Reicht es, dies damit zu begründen, dass ein Elternteil das Risiko hat, schwer an Covid-19 zu erkranken? Der konkrete Fall Die Antragstellenden wollten ihre Tochter vom Präsenz-Unterricht befreien lassen. Sie sollte die Angebote im Distanz-Unterricht wahrnehmen. Sie begründeten dies mit einer Grunderkrankung eines Elternteils. Dadurch sei ein Risiko für einen möglicherweise schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) gegeben. Die Schule lehnte dies aber ab. Das vorgelegte Attest bezüglich eines Elternteils enthalte keine individuelle Risikobewertung und sei daher nicht ausreichend im Sinne des Rahmenhygiene-Plans. Auch sei die Tochter seit Mitte Oktober 2020 ohne genehmigte Befreiung vom Unterricht ferngeblieben. Die Entscheidung des Gerichts Den Antrag der Eltern lehnte das Verwaltungsgericht Würzburg ab. Am 03. Dezember 2020 hat es entschieden: Eine Schülerin kann sich nicht vom Präsenz-Unterricht befreien lassen, wenn das vorgelegte Attest bezüglich eines Elternteils keine individuelle Risikobewertung enthält (AZ: W 8 E 20.1838). Auf die Entscheidung weist das Rechtsportal anwaltsauskunft.de des Deutschen Anwaltsvereins (DAV) hin. Schulbefreiung: Risiko-Prognose muss konkret sein Es besteht demnach kein Anspruch auf Befreiung vom Präsenz-Unterricht. Das Gericht erkannte keinen Ausnahmefall für eine Befreiung der Tochter vom Präsenz-Unterricht als vorrangiger Unterrichtsform. Auch in Zeiten der Pandemie muss ein gewichtiger Grund für eine Befreiung vom Schulunterricht vorliegen. Unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelungen des Rahmenhygiene-Plans ist dies nur dann der Fall, wenn eine "über das allgemeine Lebensrisiko hinausgehende, medizinisch indizierte, besondere Gefährdungslage" für die Schülerin selbst oder aber – wie hier – in ihrem unmittelbaren häuslichen Umfeld vorliegt. Ob diese Gefährdungslage gegeben ist oder nicht, wird anhand einer individuellen Risikobewertung geprüft. Dies hatten die Antragstellenden aber nicht dargelegt, auch nicht durch eine insoweit aussagekräftige ärztliche Bescheinigung. Sie enthielt nur pauschale Angaben. Das Gericht verwies auch auf die sowohl im Schulbereich getroffenen Schutz- und Hygiene-Maßnahmen als auch auf die außerschulischen Vorsorge- und Schutz-Maßnahmen.

  • Fächerübergreifend

Dramenanalyse: ein Schülerhandout in einfacher Sprache

Kopiervorlage

Dieses Handout zum Thema "Dramenanalyse" erklärt in einfacher Sprache den Begriff "Drama" sowie dazugehörige Grundbegriffe; zudem erläutert es kleinschrittig und detailliert die Methodik der Analyse eines Textabschnitts in einem Drama. Zielgruppe sind vor allem lernschwache Schülerinnen und Schüler in den oberen Jahrgängen der Sekundarstufe I. Die Gliederung des Handouts folgt den häufigsten gestellten Fragen von Schülerinnen und Schülern zum Thema Drama: Was ist überhaupt ein Drama? Welche Grundbegriffe sollte ich kennen? Wie lautet die Aufgabenstellung in der nächsten Klassenarbeit? Wie strukturiere ich meine schriftliche Analyse eines Dramenabschnitts? Zunächst wird die literarische Gattung "Drama" vorgestellt, historisch eingeordnet sowie ihre Funktionen umrissen. Weiterhin werden Grundbegriffe wie Akt, Szene, Auftritt, Exposition, Peripetie, Dialog/Monolog oder Chor sprachsensibel erläutert. Der zweite Teil des Schülerhandouts fokussiert die kleinschrittige Vorstellung der Vorgehensweise bei einer schriftlichen Dramenanalyse. Schülerinnen und Schüler können mit den konkreten Hilfestellungen für die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss die eigene Textanalyse schreiben, überprüfen und sich gezielt auf eine Klassenarbeit vorbereiten. Fachkompetenz (Umgang mit literarischen Texten) Die Schülerinnen und Schüler können (mithilfe des Handouts) Gehalt, Funktion und Wirkung von Dramen erfassen und beschreiben. erkennen wichtige formale Besonderheiten: Aufbau, Struktur, Erzählperspektive, Erzählhaltung sowie äußere und innere Struktur und sprachliche Form des Dramas.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Lebenswelten entdecken mit der Dollar-Street

Tool-Tipp

Stellen Sie sich vor, Menschen von der ganzen Welt würden gemeinsam in einer Straße wohnen – und Sie könnten an jeder Tür anklopfen und sehen, wie die Menschen in verschiedensten Ländern leben. Mithilfe der Dollar-Street können Sie die Lebenswelten von Menschen auf der ganzen Welt nach ihrem monatlichen Einkommen vergleichen.

  • Geographie

Musik und Instrumente aus Afrika

Unterrichtseinheit
14,99 €

Musik ist eine universelle Sprache, die Grenzen überwindet und viel zum Kulturaustausch beiträgt. In dieser Einheit über Musik aus Afrika lernen die Schülerinnen und Schüler neue Instrumente und darüber auch unterschiedliche afrikanische Länder kennen. Im Internet können sie dazu interaktiv arbeiten. Musikalische Beiträge machen sie mit einigen afrikanischen Sprachen, angesagten Weltstars aus Nigeria und Südafrika sowie neuen Hörwelten bekannt. Diese Unterrichtseinheit zum Globalen Lernen vermittelt Einblicke in afrikanische Musikkulturen. Klassische und zeitgenössische Instrumente aus verschiedenen Regionen Afrikas werden vorgestellt und sinnlich erfahrbar gemacht – mit dem Ziel, den Reichtum und die Diversität afrikanischer Musik kennenzulernen. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler einige Länder Afrikas kennen (Mali, Simbabwe und Nigeria). Globales Lernen im Musik-Unterricht anhand des Themas "Musik und Instrumenten aus Afrika" "Gerade im Musikunterricht in Deutschland ist eine lange Tradition eurozentrischer Sichtweisen auf Musiken festzustellen, die im 19. Jahrhunderts global verbreitet wurde und bis heute in weiten Teilen akzeptiert wird. Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bereich der Musik erfordert in einem ersten Schritt, sich mit diesem Blickwinkel reflektierend auseinanderzusetzen und durch Perspektivenwechsel die eigenen musikbezogenen Praxen (das heißt den vielfältigen Umgang mit Musik) wahrzunehmen" (Clausen, Mascher, Vogels; in: Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung ; S. 192). Anhand der Beschäftigung mit Musik und Instrumenten aus Afrika wird insbesondere der Themenbereich 1 "Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion" (vgl. KMK-Papier Seite 197) bedient und wichtige Kompetenzen wie der Perspektivenwechsel und Empathiefähigkeit sowie das Erkennen von Vielfalt geschult. Vorkenntnisse Interesse und Vorwissen zu afrikanischen Musikkulturen und aktueller Popmusik aus Afrika sind wünschenswert, aber nicht Bedingung. Grobe Unterschiede zwischen klassischer, moderner und Popmusik sollten bekannt sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit trägt zu einer Erweiterung und Korrektur des Afrika-Bildes bei. Denn auch in Schulbüchern gibt es nur wenige positive Beispiele zum afrikanischen Kontinent. Die anschaulichen Beispiele über Musik und Instrumente aus Afrika sollen zur positiven Wahrnehmung Afrikas und seiner Menschen beitragen und den kulturellen Reichtum afrikanischer Länder verdeutlichen. Das bedeutet für die Lernenden, sich eine differenzierte Perspektive zu bilden und Vorurteile zu überdenken. Methodische Analyse Die Darstellung sinnlich erfahrbarer Beispiele, wie durch die Hörbeispiele afrikanischer Instrumente und das Kennenlernen weltweit gefeierter Popstars aus Nigeria, stellt Bezüge zum Alltagsleben der Kinder her und bietet die Möglichkeit zur positiven Identifikation. Die kulturelle Diversität unseres Nachbarkontinents wird sicht- und erfahrbar gemacht. Fachbezogene Teilkompetenzen bezogen auf die Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung Die Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über die afrikanische Musikgeschichte. entdecken afrikanische Instrumente, Musikerinnen und Musiker und damit neue Musikkulturen. nehmen verschiedene musikalische Stilistiken hörend wahr und belegen sie mit Beispielen. öffnen sich noch nicht vertrauter Musik einfühlend und gehen der Wertschätzung, die diese Musik durch andere erfährt, nach. verstehen Musik als transkulturelles Phänomen, das uns ermöglicht, die Vielfalt der Musikwelten über die Wahrnehmung des Fremden in uns zu erschließen. beziehen zur Kommerzialisierung von Musik im Zuge der Globalisierung Stellung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler rufen vorgegebene Webseiten auf, suchen dort passende Informationen und stellen diese zusammen. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klassengemeinschaft. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen. können rassistische und diskriminierende Vorurteile abbauen und lernen sie zu hinterfragen. üben sich im Perspektivwechsel und erkennen Diversität als Bereicherung menschlichen Lebens. lernen Diversität auch im eigenen Klassenzimmer zu schätzen. üben sich in interkultureller Kompetenz.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Der Sitzplangenerator – ein Online-Tool für Lehrpersonen

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

Dieser Fachartikel über den "Sitzplangenerator" erläutert anhand eines Interviews mit den Entwicklern unter anderem, wer hinter diesem hilfreichen Online-Tool für Lehrpersonen steckt, wie es entstanden ist, wie es funktioniert und welche Vorteile es gegenüber Sitzplänen aus Papier hat. Seit Frühjahr 2021 gibt es den Sitzplangenerator auch als App. Jannis Ehlert und Jan Henrik Bertrand, Oberstufenschüler eines Gymnasiums in Niedersachsen, haben ein kostenloses Online-Tool programmiert, mit dem Lehrpersonen eigene Sitzpläne für Schulklassen erstellen können. In dem Fachartikel erzählen sie von der Entstehung der Idee über die Herausforderungen bis hin zur Umsetzung und Anwendung des Sitzplangenerators. Darüber hinaus geben sie Tipps für die Umsetzung ähnlicher Projekte. Was genau ist der Sitzplangenerator und wie funktioniert er? Welche Informationen kann man im Sitzplan vermerken und wie werden sie dargestellt? Das Online-Tool "Sitzplatzgenerator" ist eine kostenlose Webanwendung, mit der Lehrpersonen schnell und einfach Sitzpläne für ihre Schulklassen erstellen können. Dies ist insofern praktisch, dass man ohne großen Zeitaufwand auch auf häufig wechselnde Sitzordnungen reagieren und Änderungen vornehmen kann. Um einen neuen Sitzplan anzufertigen, müssen zuerst alle Namen eingegeben werden. Wem das zu aufwendig ist, der kann auch einfach eine Klassenliste hochladen, sodass das Tool die Namen selbst einfügt. Als nächster Schritt wird die Anordnung der Tische in der Klasse per Drag and Drop angepasst. Im letzten Schritt kann man nun mit nur einem Klick auf "Losen" die Schülerinnen und Schüler zufällig auf die Sitzplätze verteilen. Wer die Schülerinnen und Schüler an bestimmte Plätze setzen möchte, kann die Namenskärtchen auch noch nach der gelosten Sitzplatzgenerierung beliebig verschieben und umsetzen. Der online erstellte Sitzplan enthält die Anordnung der Tische beziehungsweise Sitzplätze im Klassenzimmer mit den dazugehörigen Namen der Schülerinnen und Schüler. Entweder kann er live an einem digitalen Smartboard in der Klasse gezeigt oder ganz klassisch auf Papier ausgedruckt werden. Am besten ist es natürlich, einfach mal beim Sitzplangenerator vorbeizuschauen und ihn selbst auszuprobieren. Wie Lehrpersonen beim Anlegen eines Sitzplans vorgehen, finden sie dort auch im Tutorial . Welche Vorteile bietet das Online-Tool gegenüber einem handschriftlich erstellten Sitzplan? In erster Linie spart man durch die Verwendung des Sitzplangenerators Zeit und Papier: Der Zeitaufwand wird dadurch reduziert, dass man alle Namen nur einmal eintippen muss oder direkt per Klassenliste importieren kann. Die eingegeben Daten können beliebig oft aufgerufen und neu angeordnet werden. Da das Tool außerdem komplett digital nutzbar ist, müssen keine Papierkärtchen mehr angefertigt werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Papier und kommt dadurch nebenbei der Umwelt zugute. So könnte beispielsweise ein online erstellter Sitzplan für eine Klasse mit einer Größe von 20 Schülerinnen und Schülern aussehen:

  • Fächerübergreifend

Dominoschlange "Verschiebung der Hyperbel"

Kopiervorlage

Bei diesem Arbeitsmaterial zum Thema Verschiebung der Hyperbel handelt es sich um eine Kopiervorlage für ein Dominospiel aus dem Bereich Analysis, bei dem Funktionsgraphen und Funktionsterme von gebrochenrationalen Funktionen einander zugeordnet werden müssen. Die Kopiervorlage für die Domino-Kärtchen wird einseitig auf farbiges Papier gedruckt, gegebenenfalls laminiert und an den dicken schwarzen Linien ausgeschnitten. Die Lernenden ordnen durch Aneinanderlegen der Kärtchen jeweils Graph und Term der Form $$y={2}/{x-d}+c$$ einander zu. Da sich eine geschlossene Dominoschlange ergibt, kann mit jedem beliebigen Kärtchen begonnen werden. Erwartungshorizont Die Kopiervorlage ist so formatiert, dass die jeweils nebeneinanderstehenden Kärtchen zusammengehören: Der Funktionsterm in der 2. Spalte muss neben dasjenige Kärtchen gelegt werden, das den Graphen in der 3. Spalte zeigt. Der Funktionsterm in der 4. Spalte muss neben dasjenige Kärtchen gelegt werden, das den Graphen in der 1. Spalte in der Zeile darunter zeigt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen Funktionsgraphen und Funktionsterme der Form $$y={2}/{x-d}+c$$ einander zu. festigen, wie sich die Parameter und auf den Verlauf der Hyperbel auswirken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben selbständig und spielerisch in Partner- oder Gruppenarbeit. diskutieren und reflektieren ihre Vermutungen. kontrollieren ihre Ergebnisse selbständig, da am Ende kein Kärtchen übrigbleiben darf.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Sparschwein-Challenge: Geschicklichkeitsübungen für Bewegungspausen

Video

Ziel der Sparschwein-Challenge ist es, durch kleine Geschicklichkeitsübungen Spaß an Bewegung zu entwickeln und die Hand-Auge-Koordination zu schulen. Die Challenge lässt sich bereits mit Erstklässlerinnen und Erstklässlern bestreiten, macht aber auch Jugendlichen in Klasse 8 oder 9 noch Freude. Das Prinzip der Sparschwein-Challenge ist sehr einfach: Alle Schülerinnen und Schüler plündern zunächst ihr Sparschwein und nehmen sich einige Münzen zur Hand. Das Video leitet sie nun zu immer schwieriger werdenden Geschicklichkeitsübungen an. Dabei müssen die Münzen auf dem Handrücken platziert, hochgeworfen und wieder aufgefangen werden. Was mit einer einzelnen Münze einfach beginnt, wird im Laufe der Challenge mit mehr Münzen immer schwieriger. Die kleinen Übungen trainieren die Hand-Auge-Koordination. Sie eignen sich gut, um den Unterricht durch Bewegungspausen spielerisch aufzulockern. Wer die Challenges erfolgreich absolviert, darf am Ende sein Sparschwein natürlich wieder füttern! ;-) Das Video soll als audiovisuelle Spielanleitung dienen. Die Sparschwein-Challenge ist so aufgebaut, dass der Schwierigkeitsgrad der Übungen zunimmt. Binnen zwei Minuten erfahren die Schülerinnen und Schüler alle für die Übung wichtigen Informationen und können anschließend je nach ihrem Ausgangsniveau individualisiert und differenziert trainieren und üben. Die kleinen Übungen sind sowohl für den Distanz-Unterricht als auch für Bewegungspausen im Unterricht in der Klasse konzipiert. Wie folgt könnte eine Unterrichtssequenz ablaufen: Im Plenum wird das Video gemeinsam angesehen. Die Schülerinnen und Schüler üben eigenständig oder in Partnerarbeit. Das Gelernte kann auf unterschiedliche Weise geprüft werden: Alle Lernenden machen simultan eine Übung des Videos nach, die Schülerinnen und Schüler treten in Gruppen gegeneinander an oder Freiwillige präsentieren Übungen im Plenum. Alle haben gemeinsam Spaß! ;-) Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Hand-Auge-Koordination. trainieren die Feinmotorik speziell der Hand- und Fingermuskulatur. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen es, Links oder QR-Codes zu benutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und unterstützen einander beim Üben. aktivieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsideen zur Berufsorientierung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit dieser Unterrichtseinheit zur Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule zur Arbeitswelt werden den Schülerinnen und Schülern Online-Medien der Bundesagentur für Arbeit vorgestellt, die die Jugendlichen innerhalb und außerhalb des Unterrichts selbstständig nutzen können. Schülerinnen und Schüler der 8. oder 9. Jahrgangsstufe stehen vor der Qual der Wahl: Welche Ausbildung soll ich anstreben? Welcher Beruf kommt für mich infrage? Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt stellt für viele Jugendliche einen Sprung ins kalte Wasser dar. Daher ist dieser Schritt sorgfältig vorzubereiten und muss immer wieder aus anderer Perspektive betrachtet werden. Neben vielfältigen Angeboten der Berufsberatung vor Ort leisten die hier vorgestellten Online-Medien der Bundesagentur für Arbeit eine Beitrag, den die Schule nutzen kann, um ihre Schulabgängerinnen und -abgänger auf das Leben "draußen" vorzubereiten. Das Material eignet sich gut für den Einsatz in einer Vertretungsstunde oder vor den Ferien, um den Lernenden Impulse für die eigene Weiterarbeit zu geben. Anregung zur selbständigen Entscheidungsfindung Die vorgestellten Arbeitsblätter erfüllen zwei Funktionen: Sie helfen, die eigene Einstellung zu Arbeit und Beruf zu erforschen, und sie leiten dazu an, das umfangreiche Angebot der Bundesagentur für Arbeit gezielt zu durchforsten und zu nutzen. Da in wenigen Schulstunden keine qualifizierte Berufsentscheidung getroffen werden kann, sollen die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Entscheidungsfindung angeregt werden. Deshalb enthalten die Arbeitsblätter einerseits spielerische Aufgaben, in denen eigene Stärken und Schwächen, Ziele und Wünsche reflektiert werden. Andererseits werden weiterführende Informationsquellen vorgestellt und durch gezielte Anleitungen erschlossen. Die Arbeitsblätter können ausgedruckt oder als digitale Materialien eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung einzelner Schulfächer für ihren weiteren Lebensweg. erhalten Einblick in die große Vielfalt der in Deutschland angebotenen Ausbildungsberufe. gewinnen Eindrücke von Tätigkeitsfeldern, für die sie sich interessieren. üben, wie man sich ergebnisorientiert einer begründeten Berufswahl annähert. lernen, wo man detaillierte Informationen zu ausgewählten Berufen finden kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man im Internet fachkundige Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen findet. üben den Umgang mit komplexen Informationssystemen im Internet. erfahren, dass im Internet sachliche Informationen abgerufen werden können (zum Beispiel im Gegensatz zu Online-Spielen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Überblick über verschiedene Bedeutungen, die die Berufswelt für den Menschen haben kann. werden gewahr, dass eigene Vorlieben und Interessen für die Berufswahl von Bedeutung sind. erkennen, dass Arbeit und Beruf wichtig für das Selbstbewusstsein sind (Personalfunktion). erkennen, dass die Sozialfunktion der Arbeit wichtig für die Zufriedenheit und ein erfülltes Leben ist. lernen, dass die Naturalfunktion der Arbeit (Geld verdienen, sich ernähren können) eine wesentliche Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft ist.

  • Fächerübergreifend / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Sekundarstufe I

Politische Partizipation

Kopiervorlage

Diese Unterrichtsmaterialien gehen der konkreten Fragestellung nach, wie sich Bürgerinnen und Bürger politisch beteiligen können. Neben analogem Arbeitsmaterial zum Einsatz im Klassenzimmer, sind digitale Lernangebote enthalten, die sowohl im digitalen Unterricht als auch beim Lernen daheim Verwendung finden können. Der Informationstext "Wie kann man sich politisch beteiligen?" benennt und beschreibt ausgewählte Formen politischer Partizipation . Dabei wird auf eine in der Fachwissenschaft gängigen Unterteilung zwischen verfassten und nicht-verfassten Formen politischer Beteiligung eingegangen, ohne dabei Aspekte der Kontroversität außer Acht zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler notieren in der Erarbeitungsphase in Einzelarbeit Stichpunkte zu den jeweiligen Formen und vergleichen diese anschließend mit ihrem Partner beziehungsweise mit ihrer Partnerin. Gemeinsam fertigen sie kooperativ und kollaborativ in Partnerarbeit ein übersichtliches und strukturiertes Lernplakat an (analog oder digital), das die im Text genannten Möglichkeiten politischer Partizipation aufgreifen soll. Zur Differenzierung steht ein Arbeitsauftrag für Schnelle bereit, der in der Anwendungsphase aufgegriffen werden kann und eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Thematik zu begünstigen vermag. Die in der Erarbeitung erstellten Lernprodukte werden abschließend im Plenum oder virtuell präsentiert und diskutiert. Dabei gehen die Lernenden sowohl auf äußere Merkmale wie Sauberkeit, Ordentlichkeit, Übersichtlichkeit, Strukturiertheit als auch auf inhaltliche und fachliche Kriterien ein. Zur Sicherung können die interaktiven Übungen herangezogen werden, und zwar sowohl im Präsenzunterricht als auch zur Wiederholung und Festigung daheim. Eine weitere Sicherung im Klassenzimmer kann mittels der Methode Meldekette stattfinden. So können alle Lernenden ihren Lernzuwachs verbalisieren und werden aktiv in das Unterrichtsgeschehen integriert. In der Vertiefungsphase/Anwendungsphase diskutieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Fragestellungen. Diese zielen darauf ab, die persönliche Ebene in den Fokus zu rücken und Erfahrungen, Meinungen und Standpunkte aufzugreifen. Auch ist es an diesem didaktischen Ort möglich neben der Besprechung der Differenzierungsaufgabe auch die Stunde als Gesamtes zu reflektieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Formen politischer Partizipation. beschreiben und bewerten ausgewählte Partizipationsformen. unterscheiden Beteiligungsmöglichkeiten anhand geeigneter Kriterien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Sachinformationen aus Texten. erstellen ein strukturiertes Lernplakat zum Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in Partnerarbeit, um gemeinsam ein Lernprodukt zu erstellen. diskutieren verschiedene Fragestellungen im Klassenverband und hören dabei aktiv zu, äußern ihre begründeten Meinungen und respektieren die Ansichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I
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