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Wie funktionieren Gewerkschaften und Betriebliche Mitbestimmung? Mit diesem Quiz testen Ihre Schülerinnen und Schüler ihr Wissen.

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Classroom-Management in Internationalen Förderklassen

Internationale Schülerinnen und Schüler
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Classroom-Management in Internationalen Förderklassen

Dieser Fachartikel zum Thema bietet Ihnen auf der Basis von Erfahrungen unseres Autors Lars Fedeler praktische Impulse zur Klassenführung in Gruppen für Lernende mit Migrationshintergrund.

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Berufsrichtungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Bilder von Personen mit verschiedenen Berufen
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Berufsrichtungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Dieses Material gibt jungen Erwachsenen mit einem Migrationshintergrund einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder in Deutschland.

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Overtourism: Ursachen und Folgen des Massentourismus

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Overtourism beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen und den Folgen des zunehmenden Massentourismus. Sie entdecken anhand der Beispiele europäischer Großstädte die Ausmaße von Overtourism, erhalten wichtige Hintergrundinformationen und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem zunehmenden Massentourismus, der für viele Gegenden und Städte zu einem ernsthaften Problem geworden ist. In manchen Städten übersteigt die Zahl der Touristen die der Einwohner um ein Vielfaches und ein normaler Alltag wird für die Einheimischen nahezu unmöglich. Eine nicht unwesentliche Rolle hierbei spielen auch die Sozialen Medien wie beispielsweise Instagram. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Overtourism heran, sie erfahren mehr über Zahlen, Ursachen und Folgen und erarbeiten ein eigenes (nachhaltiges) Tourismuskonzept für ihre Stadt. Das Thema "Overtourism" im Unterricht Jeder fährt gerne in den Urlaub, doch nur wenige machen sich über die Folgen des zunehmenden Massentourismus Gedanken. Waren Reisen, insbesondere in ferne Länder, aber auch innerhalb Europas lange Zeit ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten, sind heute auch die entferntesten Ziele relativ kostengünstig erreichbar. Und nicht nur das, Billigflieger ermöglichen einen Wochenendtrip in die angesagtesten Städte Europas und es kostet meist nicht viel mehr als eine Zugfahrt zur Oma auf dem Land. Doch was dem einen Freud, ist dem anderen Leid und für viele Bewohner touristischer Hochburgen ist ein normaler Alltag gar nicht mehr möglich. Die Lösung dieses Problems erfordert nicht nur neue und schärfere Gesetze, sondern auch ein allgemeines Umdenken hinsichtlich des eigenen Verhaltens und stellt daher auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema dar. An dieser Stelle kann und sollte der Sozialkunde- und Politikunterricht ansetzen und zu einer Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese wiederum können im besten Fall als Multiplikatoren dienen und ihr Wissen in die Familien tragen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben und auch mal einen Blick in das Netzwerk Instagram geworfen haben, sind sie ausreichend vorbereitet. Auch das eingesetzte Quiz Tool bedarf keines weiteren Vorwissens. Gleiches gilt für die Lernenden. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie bereits von der Problematik gehört haben, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, reicht Arbeitsblatt 01 aus, um sie in die Problematik einzuführen. Für die technische Umsetzung der Aufgaben reicht das Wissen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Funktionsweise ihrer Smartphones vollkommen aus. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit kann und soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Verantwortlichkeit hinsichtlich des Themas erkennen. Das Thema Overtourism ist sehr facettenreich. Hier spielen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle und dies sind nur einige Beispiele. Im Rahmen einer solchen Unterrichtseinheit können daher nur einzelne Aspekte angesprochen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Urlaub oder auch hinsichtlich von Reiseträumen anzuregen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen die Nutzung sozialer Medien wie Instagram. lernen Positionen und eigenes Verhalten zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erstellung eines Videos auseinander. arbeiten erhaltene Informationen auf und setzen diese um. informieren sich/recherchieren selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. arbeiten in Gruppen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Einführung neuer Grammatik im Französisch-Unterricht am Beispiel des Imperfekts

Unterrichtseinheit

Neue Grammatik einführen in Französisch ist das übergeordnete Thema dieser Unterrichtseinheit. Am Beispiel des Imperfekts lernen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine neue grammatische Struktur der französischen Sprache kennen. Sie wenden das Phänomen nach der ersten Begegnung im Sinne des induktiven Grammatik-Unterrichts aktiv an, indem sie mit der Vergangenheitsform einen Zustand in ihrer früheren Kindheit beschreiben.Diese Unterrichtseinheit skizziert exemplarisch, wie lehrwerkbegleitend im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I die Elemente, die als hoch lernwirksam geltende "direkte Instruktion" (Wellenreuther 2014) für einen induktiven Grammatik-Unterricht nach dem Lehrphasenmodell (Zimmermann 1988) genutzt werden kann. Die Stunde konkretisiert eines von drei in der Ausbildung von Französisch-Lehrkräften langjährig erprobten Stundenformaten, die neben der sogenannten Lexikstunde Une interview - mit neuer Lexik kommunizieren sowie einer entsprechenden Textstunde zentrale Pfeiler der Ausbildung für Französisch-Lehrkräfte sein können. In der Grammatikstunde lernen die Schülerinnen und Schüler im 3. Lernjahr eine neue grammatische Struktur kennen und mit ihr zu kommunizieren, indem sie mit der Vergangenheitsform des Imparfait positive Erinnerungen an einen Zustand in ihrer früheren Kindheit beschreiben. Zugleich wird die Arbeit mit dem Lektionstext eines Lehrwerkes durch eine didaktische Reduktion von Lernschwierigkeiten vorentlastet. Das Thema "Einführung neuer Grammatik im Französisch-Unterricht am Beispiel des Imperfekts" im Unterricht Die Grammatik-Stunde folgt in Anlehnung an Zimmermann (1988) einem Vier-Phasen-Modell. In einer ersten Phase erfolgt im Plenum in einem dialogisch-kommunikativen Verfahren eine verständliche Einführung und Erklärung einer neuen grammatischen Struktur durch die Lehrkraft. In einer zweiten Phase wird die Regel kognitiv erarbeitet: Die Lernenden analysieren die Struktur und leiten induktiv eine Regel induktiv her, die sie in Schülersprache formulieren. In einer dritten Phase wird die Anwendung des Gelernten im Plenum von den Schülerinnen und Schülern an einer geschlossenen Aufgabe geübt. Eine Binnendifferenzierung der Arbeit wird wie folgt ermöglicht: Wer die neuen Formen schnell sicher beherrscht, kann gleich an der Aufgabe der nächsten Stufe arbeiten. Wer die neuen Formen langsamer erlernt, erläutert die Regel in einem Lerntempoduett einer Mitschülerin oder einem Mitschüler (und wiederholt gegebenenfalls den Lückentext), bis sie oder er ein Mindestniveau an Kenntnis und Fertigkeit erreicht hat. Die Lehrkraft begleitet diesen Prozess mit individueller Diagnose und Förderung, indem sie darauf achtet, ob die Lernenden die neue Form sicher mit nur wenigen Fehlern bilden können. Häufig in der Klasse gemachte Fehler können als Lerngelegenheit im Plenum besprochen werden. In einer vierten Phase (der Anwendungsphase, die in der hier exemplarisch konkretisierten Stunde in das Verfassen und Vorlesen von eigenen oder fremden Kindheitserinnerungen mündet) erhalten die Lernenden die Gelegenheiten, das neu Gelernte anhand einer offenen, "komplexen und authentischen" (Fäcke 2010, 142) kooperativ zu bearbeitenden Aufgabe in einer kommunikativen Situation selbstständig anzuwenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen im Bereich der Grammatik um eine neue Struktur. schulen ihre Fähigkeit (Performanz), das französische Imperfekt kommunizierend anzuwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in der Differenzierungsphase Internetquellen aus, indem sie eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens recherchieren und eine Kindheitsbeschreibung verfassen, die als Rätsel in der nächsten Stunde vorgestellt werden soll. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig aktiv zu und arbeiten kooperativ zusammen. Fäcke, Christiane (2010): Fachdidaktik Französisch, Tübingen: Francke. Wellenreuther, Martin (2014): Zusammenfassung meines Beitrags "Direkte Instruktion" in der Zeitschrift "Pädagogik", Heft 1, 2014. Online Zimmermann, Günther (1988): Lehrphasenmodell für den fremdsprachlichen Grammatikunterricht, in: Dahl, Jürgen / Weiß, B. (Hg.): Grammatik im Unterricht, Goethe-Institut München, 160-176.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Hürdenlauf: Zieltechnik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Hürdenlauf: Technik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern" verbessern die Lernenden ihre individuelle Hürdentechnik an einem vereinfachten Hürdenaufbau mithilfe von mündlichem Feedback. Dabei optimieren sie isoliert mit Schwungbein und Gegenarm, Nachziehbein, Abstoßpunkt des Abstoßbeins sowie das Aufkommen die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts. In der vorliegenden Stunde für den Sportunterricht trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Hürdenschritt-Technik in Partnerarbeit. Mithilfe eines Beobachtungsbogens korrigieren sich die Lernenden jeweils selbst, nachdem sie über zwei bis drei Hürden gelaufen sind. Eine hohe Schüleraktivität ist dabei gewährleistet. Das Thema "Hürdenlauf: Technik des Hürdenschritts durch Partnerkorrektur verfeinern" im Unterricht Dieses Arbeitsmaterial gliedert sich in die Unterrichtsreihe Hürdenlauf unter den Perspektiven Leisten und Körperwahrnehmung. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams mithilfe des Partnerkorrekturbogens nacheinander die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts verbessern, basierend auf der Annahme, dass Bewegungsaufgaben effektiver mithilfe von Feedback erlernt werden können. Dabei läuft ein Partner oder eine Partnerin einige Male über zwei bis drei Hürden oder auch niedrigere Hindernisse und der andere Partner oder die andere Partnerin beschränkt sich bei der Beobachtung auf eines der vier Merkmale. Dabei sollten die Hindernisse so gewählt werden, dass sich die Lernenden ausschließlich auf die Technik konzentrieren können. Nach einem kurzen mündlichen Feedback trainiert der erste Schüler oder die erste Schülerin erneut zwei Runden. Im Anschluss wird der Korrekturbogen vom Beobachtenden fertig ausgefüllt, bevor der Partnerwechsel erfolgt. Die beobachtenden Schülerinnen und Schüler machen auf dem Bogen kurze Notizen, damit das Feedback in den Folgestunden weiter verwendet werden kann. Bleibt zum Stundenende noch Zeit übrig, ist es sinnvoll, die Schülerpaare noch einmal zu tauschen, da Differenzen in der Genauigkeit des Beobachtens liegen können. Die Schülerinnen und Schüler verwenden die Korrekturbögen in den Folgestunden bei erneutem Training. Voraussetzung für dieses Arbeitsmaterial ist, dass die Schülerinnen und Schüler vorab gemeinsam mit der Lehrkraft bereits die technischen Merkmale eines optimalen Hürdenschritts erarbeitet und gegebenenfalls wiederholt haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfeinern die wichtigsten Knotenpunkte ihrer individuellen Hürdenschritttechnik (Bewegungskompetenz). erkennen und beurteilen verschiedene Bewegungsausführungen (Urteils- und Entscheidungskompetenz). erweitern ihre Körperwahrnehmung durch die Übung von isolierten Teilbewegungen im Hinblick auf den Lernzuwachs für die Gesamtbewegung (Personale Kompetenz).

  • Sport / Bewegung
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Verben mit Präpositionen

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Verben mit Präpositionen" machen sich die Lernenden in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache das Phänomen der festen Präpositionen für das Lernen von neuen Vokabeln bewusst und üben damit eine typische Struktur der deutschen Sprache aktiv ein. Die Schülerinnen und Schüler von DaF und DaZ erschließen sich in dieser Unterrichtseinheit über einen Lesetext in Form eines Briefes das Thema "Verben mit Präpositionen". Dabei wird bewusst auf die gängigen Beispiele aus Lehrbüchern vom Niveau A2 verzichtet, um auch Lernenden mit Vorkenntnissen neue Anreize zu bieten. In der anschließenden Wörterbucharbeit lernen die Schülerinnen und Schüler, sich selbstständig neue Verben mit festen Präpositionen zu erschließen und anzuwenden. Entscheiden Sie individuell je nach Lernstand, Lerngruppe und technischen Voraussetzungen, ob die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben auf Arbeitsblättern lösen oder/und gegebenenfalls selbstständig zur Vertiefung die dazu passenden interaktiven Übungen bearbeiten. Das Thema "Verben mit Präpositionen" im Unterricht (Reflexive) Verben mit Präpositionen sind ein zentrales Grammatikthema in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, vor allem auf der Niveaustufe A2 und B1. Sie sind wichtig für das Detailverständnis von Hör- und Lesetexten und im produktiven Bereich für das fehlerlose Sprechen und Schreiben. Vorkenntnisse Lernende, die bereits Vorkenntnisse zu Verben mit Präpositionen haben, werden diese wahrscheinlich mit den gängigen Lehrwerken für DaF und DaZ erarbeitet haben. Es ist zu erwarten, dass sie folgende Kombinationen kennen: sich freuen auf, sich freuen über, sich ärgern über, sich interessieren für, Lust haben auf, Angst haben vor, warten auf. Um diesen Lernenden neue Anreize zu bieten, werden deshalb in der vorliegenden Unterrichtseinheit überwiegend andere Verben mit Präpositionen geübt. Auch Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse können aber problemlos mit dem Material arbeiten. Didaktische Analyse Viele Lernende entdecken die feste Verbindung aus Verb und Präposition nicht selbstständig. Wenn sie längere Zeit Texte lesen, in denen sie bestimmte Elemente nicht verstehen, stellt sich Flüchtigkeit ein. Kleinere Elemente wie Präpositionen werden einfach überlesen. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen Verb, Präposition und Bedeutungsveränderung nicht erkannt. Das vorliegende Material soll deshalb zur Bewusstmachung beitragen. Dabei werden zum Teil auch reflexive Verben geübt. Ohne großen Aufwand können diese jedoch auch in Anpassung an die Lerngruppe aus Gründen der didaktischen Reduktion ersetzt werden. Methodische Analyse Vermutlich verwenden die meisten Lernenden die feste Verbindung aus Verb und Präposition bereits implizit. Zur Bewusstmachung formulieren sie daher bereits im Einstieg selbstständig Fragen mit der entsprechenden Konstruktion selbstständig. Im Anschluss üben sie das Phänomen dann ein und benennen mit Dativ oder Akkusativ auch dem Kasus Um auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler für den Grammatik-Unterricht zu motivieren, dienen Aufgaben zur Binnendifferenzierung. Durch die Reflexion am Ende werden die Schülerinnen und Schüler ermutigt, in einem Transfer selbstständig weiter nach Verben mit Präpositionen zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen sich das Phänomen "Verben mit Präpositionen" bewusst. erkennen die Bedeutungsverschiebung durch die Präpositionen. erkennen, dass der Kasus der Objekte von der Präposition abhängig ist. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit einsprachigen Wörterbüchern vertraut. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ und führen Informationen zusammen.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Secondhandkleidung – global (un)gerecht?

Unterrichtseinheit

Das Material "Secondhandkleidung – global (un)gerecht?" zu den Themen Textilhandel, Nachhaltige Entwicklung und Weltwirtschaft geht im Rahmen der Globalisierung auf die komplexen Dynamiken rund um den globalen Handel mit Secondhand ein. Die Lernenden werden angeregt, die eigene Rolle in diesem Prozess zu reflektieren und persönliche Handlungsalternativen zu entwickeln.Das Bildungsmaterial unterstützt Lehrkräfte aller Klassenstufen, Themen aus dem Globalen Lernen altersgerecht in den Unterricht zu integrieren. Mit vielfältigen Methoden setzen sich Schülerinnen und Schüler am Beispiel des globalen Secondhandhandels und seinen Auswirkungen für die Bevölkerung Ruandas mit den komplexen Strukturen der Globalisierung auseinander. Das Material vermittelt dabei aktuelles Hintergrundwissen und regt zudem zu einem individuellen Reflexionsprozess sowie der Entwicklung eigener Handlungsstrategien an. Das Thema "Secondhandkleidung – global(un)gerecht?" im Unterricht Das Material "Secondhandhandel – global (un)gerecht?" enthält flexible Unterrichtsbausteine zu den Themen Textilhandel, Nachhaltige Entwicklung und Weltwirtschaft, die für den Einsatz in allen Schulformen und Jahrgangsstufen geeignet sind. Beispiele für Anknüpfungspunkte aus verschiedenen Lehrplänen sind: Gesellschaftslehre : Wirtschaft und Arbeit, Internationalisierung und Globalisierung, Disparitäten Geographie : Regionale und globale räumliche Disparitäten, Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung Politische Bildung : Armut und Reichtum, Leben in einer globalisierten Welt Sachunterricht an Grundschulen : Ich und andere, Markt Vorkenntnisse Die Texte "Hintergrundinformationen" sind für den Gebrauch von Lehrkräften sowie älteren Schülerinnen und Schüler konzipiert. Sie enthalten das notwendige Hintergrundwissen und entsprechende Informationen zur Sachlage und dienen damit als Wissensbasis und Grundlage zur Gestaltung des Unterrichts. Darüber hinaus ist es für Lehrkräfte hilfreich, sich vorab mit dem Land Ruanda sowie den aktuellen Entwicklungen zum Secondhandverbot vertraut zu machen. Zudem ist die Bereitschaft, interaktive Methoden in den Unterricht zu integrieren, notwendig. Didaktische Analyse Schülerinnen und Schüler erkennen die Verknüpfung ihrer Lebenswelt mit der von Menschen aus Ländern des Globalen Südens. Das Material leitet Schülerinnen und Schüler dazu an, einen komplexen globalen Sachverhalt zu analysieren, sich darüber auszutauschen und diesen zu bewerten. Es regt dazu an, die eigenen Einstellungen sowie das eigene Handeln zu überprüfen und fördert die eigenständige Entwicklung von alternativen Handlungsmöglichkeiten. Methodische Analyse Die Überprüfung und Reflexion des eigenen Handelns sowie der persönlichen Einstellungen kann zu Irritationen und Verunsicherung führen. Durch die interaktiv gestalteten Methoden und den Fokus auf Gespräch, Diskussion und Austausch innerhalb der entsprechenden Peergroup, können diese Irritationen gemeinsam überwunden werden. Die Lernenden erkennen auf diese Weise, dass Eigenverantwortung auch ein gemeinsamer Prozess sein kann. Sie werden somit ermutigt, die globale Gesellschaft mitzugestalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich eigenständig ein komplexes Thema und erkennen globale Zusammenhänge. setzen sich mit unterschiedlichen Positionen auseinander und lernen eigene Argumente und Meinungen zu formulieren und zu vertreten. entwickeln eigenständig Lösungsansätze und Handlungsstrategien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu vorgegebenen Begrifflichkeiten im Internet und bereiten die entsprechenden Informationen für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit durch Gruppenarbeit und Diskussionen. werden zu einem Perspektivwechsel angeregt und zu globaler Solidarität ermutigt. reflektieren ihr eigenes Verhalten, entwickeln Handlungsalternativen und übernehmen Eigenverantwortung.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe, Berufliche Bildung

Weihnachten interkulturell: Traditionen, Bräuche und Symbole

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Weihnachten interkulturell" tauschen sich die Lernenden in DaF-/DaZ-Klassen oder auch anderen Lerngruppen mit unterschiedlichen Sprachniveaus und religiösen Hintergründen über Bräuche, Traditionen und Symbole zur (Vor-)Weihnachtszeit in den Herkunftsländern aus und organisieren praktisch, spielerisch und eigenverantwortlich eine interkulturelle Weihnachtsfeier. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst spielerisch soziokulturelle Hintergründe zum Weihnachtsfest. Sie beschäftigen sich mit christlichen und vorchristlichen Bräuchen und erzählen von Traditionen in den Herkunftsländern. Anschließend planen sie in Kleingruppen verschiedene Aspekte der Vorweihnachtszeit und des Weihnachtsfestes, die sie dann mit der ganzen Klasse gemeinsam umsetzen. Am Ende der Vorbereitungen steht eine Weihnachtsfeier. Interaktive Übungen zur Überprüfung stehen als Ergänzung im Unterricht oder zum Selbstlernen für Zuhause bereit. Das Thema "Weihnachten interkulturell" im Unterricht Mit dieser praxisorientierten Einheit soll Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Zugehörigkeit das Weihnachtsfest in seinem Volksfestcharakter nahe gebracht werden. Christliche Inhalte werden vorgestellt, es stehen aber vor allem Traditionen im Vordergrund, die nicht-christlichen Ursprungs sind. Die Lehrkraft benötigt grundlegendes Hintergrundwissen zu Weihnachtsbräuchen in Deutschland. Außerdem sollte sie die Lernenden ermutigen, eigene Ideen sowie Traditionen aus dem Herkunftsland in den Unterricht einzubringen. Auf Nachfrage der Jugendlichen kann es hilfreich sein, wenn die Lehrkraft Hintergrundwissen zu der biblischen Geschichte der Geburt Jesu hat. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen keine Vorkenntnisse zum Thema. Souverän alphabetisierte Schülerinnen und Schüler mit dem Sprachniveau A2 werden mit dem Material keine Schwierigkeiten haben. Aber auch Lernende aus dem Alphabetisierungsbereich und mit geringeren Deutschkenntnissen können dieses Projekt durch die Arbeit in Gruppen im Sinne des kooperativen Lernens durchführen. Didaktische Analyse Das Material dient dazu, Traditionen und Bräuche rund um Weihnachten kennenzulernen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Mitgestaltbarkeit von Traditionen. Methodische Analyse Durch den niedrigschwelligen Zugang über Bilder und kurze Texte wird zunächst Hintergrundwissen vermittelt. In der praktischen Gruppenarbeit gestalten die Lernenden selbst einen bestimmten traditionellen Aspekt. Sie sind eingeladen, Traditionen zu erweitern oder zu verändern. So könnten sie zum Beispiel Objekte aus Herkunftsländern als Baumschmuck verwenden, oder Lieder in den Muttersprachen einzelner Schülerinnen und Schüler singen. Durch die Gruppeneinteilung nach dem Zufallsprinzip arbeiten auch Lernende zusammen, die sich bisher noch nicht so gut kennen, was sich positiv auf das Lernklima auswirken kann. Das Prinzip der arbeitsteiligen Gruppenarbeit stärkt darüber hinaus das Verantwortungsgefühl aller Schülerinnen und Schüler. Die Weihnachtsfeier am Ende führt die unterschiedlichen Aspekte der Gruppenarbeit zu einem interkulturellen Ganzen zusammen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die internationale Weihnachtsbräuche kennen. setzten sich mit vorchristlichen Traditionen auseinander. setzen in der Gruppenarbeit einen organisatorischen Arbeitauftrag um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet Dokumente und Videos zu interkulturellen Bräuchen und Traditionen in der Weihnachtszeit. lernen, Recherche in aktives Handeln zu übersetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler planen ein gemeinsames Projekt. lernen von den Alltagserfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. sprechen Aspekte ihres Projekts mit der ganzen Klasse ab.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Marketing: mehr als Werbung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Marketing: mehr als Werbung" nähern sich die Lernenden dem Begriff sowie den Inhalten von Marketing als grundsätzliches Konzept der Unternehmensführung. Dabei lernen sie Analysen, Strategien, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik und Controlling kennen.Den meisten Menschen fällt sofort etwas ein, wenn sie den Begriff Marketing hören, aber nur wenige können diesen genau definieren. Diese Unterrichtseinheit, die als Einführung in das Thema verwendet werden kann, versucht eine erste Vorstellung davon zu vermitteln, was unter Marketing zu verstehen ist. Das Thema "Marketing - Mehr als Werbung" im Unterricht Wer an Marketing denkt, denkt häufig zuerst an das Thema Werbung. Das liegt sicherlich auch daran, dass Endverbraucher mit Werbung eher in Kontakt kommen als mit Fragen der Produktgestaltung, der Distribution und der Preisbestimmung. Die Unterrichtseinheit versucht eben diesen Ansatz herauszuarbeiten und Marketing als grundsätzliches Konzept der Unternehmensführung zu beleuchten. Das Thema Marketing ist im Wirtschaftsunterricht von zentraler Bedeutung, da Marketing neben Beschaffung und Produktion als eine betriebliche Grundfunktion zu betrachten ist. Je nach Ausrichtung des Faches Wirtschaft kann die vorliegende Einheit als Einführung zu einer längeren Unterrichtssequenz zum Thema Marketing dienen, um im Anschluss weitere Aspekte sukzessive zu bearbeiten. Falls das Thema Marketing weniger ausführlich bearbeitet werden soll, kann im Anschluss auch ein zentraler Aspekt, zum Beispiel die Markenführung oder die Preispolitik betrachtet werden. In WiSo / Politik ist das Thema Marketing innerhalb der Bedeutung von Unternehmen in der Volkswirtschaft zu betrachten. Hier können nach dem Einstieg in das Thema Marketing mithilfe der vorliegenden Unterrichtseinheit auch ethische Fragen der Unternehmensführung und des Verbraucherschutzes bearbeitet werden. Vorkenntnisse Besondere Vorkenntnisse der Lernenden werden nicht vorausgesetzt. Falls eines der beschrieben Aspekte, zum Beispiel die Funktion von Werbung, bereits behandelt wurde, kann darauf aufgebaut werden. Didaktisch-methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass das Thema Marketing sehr facettenreich ist und das gesamte Unternehmen sowie dessen Umfeld betrifft. Da relativ viele Begriffe auftauchen, die im Einzelnen im Rahmen der Unterrichtseinheit nicht behandelt werden können, kann an einigen Stellen auf spätere oder vorangegangene Einheiten verwiesen werden. Die Komplexität des Themas und die dazugehörige Marketing-Fachsprache erfordern ein konzentriertes Arbeiten und im Zweifel auch die Bereitschaft, Lücken offen zu lassen oder erst später schließen zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundbegriffe des Marketings kennen. verstehen, was Marketing bedeutet. verstehen, dass Marketing mehr als Werbung ist. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren durch Brainstorming ihr Vorwissen zum Thema Marketing. strukturieren ihr Vorwissen in einer Mindmap. verstehen komplexe Definitionen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv in der Gruppe zusammen. konzentrieren sich auf das eigene Verständnis. wenden theoretisches Wissen an.

  • Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Regelmäßige spanische Verben im "Flipped Classroom"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Regelmäßige Verben auf -ar, -er, -ir" flippt die Vermittlung der Form- und Regelbildung der Konjugation von regelmäßigen spanischen Verben im Indikativ Präsens mithilfe eines Lehrvideos und integrierten interaktiven Übungen.Mithilfe interaktiver H5P-Übungen integriert im Lehrvideo sowie einem begleitenden Arbeitsblatt erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Bildung der regelmäßigen Verben im Spanischen als neuen Lernstoff eigenständig. Sie üben und vertiefen diesen anschließend mithilfe von analogen und digitalen Übungen. Der geflippte Spanischunterricht: Die regelmäßigen Verben auf -ar, -er, -ir Diese Unterrichtseinheit zielt auf eine selbstständige Erschließung der Form- und Regelbildung der regelmäßigen Verben mithilfe eines Lehrvideos im Rahmen des Flipped Classroom. Das Konzept basiert auf der Idee, dass die Lehrkraft den Lernenden den Lernstoff mittels eines Lehrvideos zur Verfügung stellt und sich diese den neuen Lernstoff eigenständig zu Hause aneignen. Im Unterricht tauschen sich die Schülerinnen und Schüler dann zunächst über das neu angeeignete Wissen aus und klären Fragen, um anschließend in einer Übungsphase das Wissen anzuwenden und zu vertiefen. Die Lehrkraft nimmt sich an dieser Stelle zurück und die Lernenden können gemäß ihrem eigenen Tempo arbeiten. Dieses Vorgehen dient in besonderem Maße der Schüleraktivierung und Motivierung im Grammatik-Unterricht. Selbstverständlich kann das Material durch entsprechende Modifizierungen auch im traditionellen Grammatik-Unterricht im Klassenraum oder gemeinsam zum Beispiel im Medienraum eingesetzt werden. Gleichermaßen können Sie als Lehrkraft individuell einzelnen Schülerinnen und Schülern die Übungen zur Wiederholung zur Verfügung stellen. Vorkenntnisse Die Lernenden sind vertraut mit den Phasen des Konzepts Flipped Classroom, das heißt sie verschaffen sich Zugang zum Lehrvideo über den angegebenen Link und/oder QR-Code auf dem begleitenden Regelblatt und füllen dies mithilfe des Lehrvideos aus. Sie nutzen dabei die technischen Möglichkeiten eines Lehrvideos, indem sie zum Beispiel an bestimmten Stellen zurückspulen sowie die integrierten interaktiven Übungen bearbeiten und gegebenenfalls mehrmals wiederholen. Sofern die Lernenden erstmalig mit diesem Konzeot arbeiten, sollte eine entsprechende Einführung vorangestellt werden. Didaktische Analyse Die Arbeit mit einem Lehrvideo im Rahmen des Flipped Classroom fordert ein hohes Maß an selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. Die erste Inputphase, das eigenständige Erschließen des neuen Lernstoffs in Einzelarbeit, birgt möglicherweise Phasen von Unsicherheit, da die Schülerinnen und Schüler nicht direkt rückfragen kann und zunächst auf sich allein gestellt ist. Methodische Analyse Mögliche Phasen der Unsicherheit werden zum einen durch integrierte interaktive Übungen überwunden, die den Lernenden direkt Rückmeldung geben. Zum anderen unterstützt das begleitende Regelblatt die erste Wissensaneignung. Die eigentliche Wissenskonstruktion findet jedoch im Unterricht in der Austauschphase mit den anderen Schülerinnen und Schülern statt, in der Ergebnisse verglichen, besprochen und hinterfragt werden. Die Lehrkraft muss der Lerngruppe bewusst machen, dass diese Phase entscheidend ist, um Unsicherheiten zu beseitigen. Es ist vielmehr konstruktiv, wenn mögliche Fragen und Unsicherheiten aus der Inputphase in den Unterricht gebracht werden und gemeinsam mit den anderen geklärt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Form- und Regelbildung der regelmäßigen Verben im Spanischen. erschließen sich neuen Lernstoff eigenständig und eigenverantwortlich mithilfe von verschiedenen und individuellen Lernstrategien, unter anderem wählen sie ihr eigenes Lerntempo. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren, strukturieren und fassen Informationen und Daten zusammen. verschaffen sich Zugang zu digitalen Daten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und konstruieren kollaborativ neu erworbenes Wissen, stellen und beantworten Fragen und unterstützen sich gegenseitig im Konstruktionsprozess. Hier können Sie das Lehrvideo mit integrierten interaktiven Übungen zur Konjugation der regelmäßigen spanischen Verben ansehen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Modelle der Verteilungsgerechtigkeit und individuelle Bewertungsmaßstäbe

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Verteilungsgerechtigkeit hat das Ziel, ein äußerst komplexes und fächerübergreifendes Thema so zu vereinfachen, dass der Fokus auf ethische Beurteilungsmaßstäbe gelenkt wird. Wenige Stichworte sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, Fragen der Verteilungsgerechtigkeit sicher und logisch nachvollziehbar darzustellen.Die Unterrichtseinheit schlägt einen Bogen von aktuellen gesellschaftlichen Gerechtigkeitsfragen, wie Sie auch vor der Bundestagswahl diskutiert wurden, zur Differenzierung des Themas in Marktgesetze und moralische Gesetze. Kristallisationspunkte sind dabei der aristotelische Gerechtigkeitsbegriff, Egalitarismus und Harry Frankfurts Gleichheitskritik. Der methodische Einsatz einer Blogform ermöglicht Information, Diskussion und Dokumentation in einem. Jeder der fünf Schwerpunkte kann auch nach der Einleitung einzeln unterrichtet und entsprechend ausführlicher gestaltet werden. Das Thema "Verteilungsgerechtigkeit" im Unterricht Das Thema ist - neben seiner Relevanz fürs Abitur - wichtig, um den Unterschied zwischen den Extremen (liberaler) Markt und Menschenwürde als Grundlagen der Verteilung von Ressourcen zu differenzieren. Vorkenntnisse Die durchführende Lehrkraft sollte Aristoteles (Nikomachische Ethik, V. Buch), den Egalitarismus-Begriff und die neuere Diskussion, angeführt von Angelika Krebs und Harry Frankfurt, im "Hinterkopf" haben. Die Schülerinnen und Schüler sollten die Begriffe "Bedürfnissysteme", entweder von Maslow oder besser Martha Nussbaums Fähigkeitenansatz, kennen. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit startet mit dem individuellen Erwartungshorizont (Frage nach Verdienst und Wert in der Berufswelt) und geht dann schrittweise zu Fragen der Gerechtigkeit im gesamtgesellschaftlichen Rahmen über. Es werden verschiedene Modelle der Verteilungsgerechtigkeit erörtert sowie Aspekte der Sozial- und Wirtschaftsethik aufgegriffen. Erkannt werden kann der Kantsche Topos: "Alles hat einen Preis oder eine Würde!" In einer Arbeits- und Konsumgesellschaft ist dieser nicht hoch genug anzusetzen. Schmerzlich kann die Erkenntnis des Auseinanderdriftens wirtschaftlicher Fakten und ethischer Ansprüche sein. Das Rollenspiel ist ein Ansatz, um (wenigstens im Unterricht) neue Wege zu generieren. Die Möglichkeit gerechter "Konzepte" macht wach gegenüber Fatalismus. Die Lehrkraft kann auch auf Fortschritte hinweisen, die noch vor 50 Jahren undenkbar schienen, wie die gleichgeschlechtliche Ehe. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler transferieren Vorkenntnisse aus früheren Unterrichtseinheiten auf das aktuelle Thema. wenden ethische Fachbegriffe korrekt an. unterscheiden bei interdisziplinären Themen die Beiträge der Einzeldisziplinen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedienen das Medium "Blogkommentar" selbstständig. drehen mit Handy, Tablet oder Digitalkamera kurze Sequenzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfassen gemeinsam Texte. teilen sich selbstständig Rollen innerhalb der Kleingruppen zu und behalten diese im Rollenspiel bei. üben sich in Ausdauer bei der Bewältigung nicht ganz so einfacher Aufgaben.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Gravitation im Erde-Mond-System: von der Erde zum Mond und zurück

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit zur Erde-Mond-Gravitation erkennen die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen differentieller Gravitation und die Wechselwirkungen im Kräftesystem Erde-Mond. In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den folgenden Fragen: Wie beeinflusst der Mond die Erde – und wie die Erde den Mond? Was wäre, wenn sich der Mond viel näher um die Erde drehen würde – oder viel weiter weg? Und wieso trifft der Mondschatten die Erde so selten? Die Unterrichtsmaterialien sind im Rahmen des Projektes "Columbus Eye – Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht" entstanden. Das übergeordnete Projektziel besteht in der Erarbeitung eines umfassenden Angebots an digitalen Lernmaterialien für den Einsatz im Schulunterricht. Dieses Angebot umfasst interaktive Lerntools und Arbeitsblätter, die über ein Lernportal zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt Columbus Eye wird von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 JR 1703 gefördert. Anhand der Unterrichtsmaterialien "Gravitation im Erde-Mond-System" mit dazugehöriger App beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler experimentell mit der Veränderung des Erde-Mond-Abstandes. Mit dem Smartphone nehmen sie die Position des Mondes ein und können aus dem Weltraum heraus experimentieren. So finden sie heraus, was passiert, wenn sie der Erde immer näher kommen – sowohl auf der Erde, als auch auf dem Mond. Mit der Mondschatten-Simulation und dem Video einer Mondfinsternis aus dem All ermitteln sie nicht nur, warum Mond- und Sonnenfinsternisse so selten sind, sondern erhalten auch ein Verständnis für die Größenverhältnisse im Weltraum. Die Unterrichtsmaterialien eigenen sich für den Einsatz im Physik- und Astronomie-Unterricht der Sekundarstufe II. Ausführliche Informationen für Lehrkräfte, inklusive thematischer Hintergrund-Informationen, eines Stundenverlaufsplans und Musterlösungen zu den Arbeitsblättern finden sich bei den Downloads. Die Schüler und Schülerinnen erkennen die Auswirkungen differentieller Gravitation erkennen. erkennen Wechselwirkungen im Kräftesystem Erde-Mond. wählen physikalische Größen begründet aus und verarbeiten sie deduktiv in einer Hypothese führen ein Gedankenexperiment durch.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Research Workshops: Climate Change

Unterrichtseinheit

Mit diesen Unterrichtsmaterialien zu den Themenschwerpunkten "Forest", "Agriculture", "Winter Tourism", "Viticulture", "Water" und "Health" soll es fachübergreifend oder auch fachunabhängig möglich sein, Aspekte des Umgangs mit möglichen Klimafolgen im englisch-bilingualen Unterricht zu erarbeiten. Die Auswirkungen möglicher Klimaveränderungen auf das Handeln des Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. KlimafolgenOnline-Bildung.de ist ein Portal, das es Ihnen ermöglicht, die Folgen des Klimawandels für Deutschland online mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu untersuchen. Die aufbereiteten Daten können für Gesamtdeutschland sowie auf Bundesland- und Landkreisebene angezeigt werden und ermöglichen somit einen regionalen Bezug. Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in verschiedene Rollen, aus deren Perspektiven sie die Aufgaben bearbeiten. Somit ist dieses Material besonders für einen handlungsorientierten Unterricht geeignet. Ziel ist es, die Lernenden an das vernetzte Denken heranzuführen, indem sie sich mit relativ komplexen Systemen beschäftigen. Arbeit in Kleingruppen Das Material ist so angelegt, dass eine weitgehend selbständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler möglich und gefordert wird. Erfolgreich kann diese Arbeit aber nur werden, wenn die Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Kleingruppen an dem jeweiligen Problem arbeiten. Die Arbeit in Kleingruppen sollte deshalb in der Lerngruppe schon trainiert sein. Technische Voraussetzungen Voraussetzung für die Arbeit mit den Research Workshops sind digitale Schüler-Endgeräte mit Internetzugang. Für die Präsentation der Ergebnisse sollte eine Beamer-Installation vorhanden sein. Individualisierung der Arbeitsaufträge Die einzelnen Themen der Research Workshops sind weitgehend regional verankert. Sie als Lehrerin und Lehrer können die Arbeitsaufträge für ihre Region anpassen. Das erleichtert den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Thematik und motiviert zusätzlich. Weiterhin muss die Art beziehungsweise Form der Ergebnispräsentation festgelegt werden. Hier kann man arbeitsgleiche Produkte oder besser noch verschiedene Produkte von jeder Gruppe erstellen lassen. Denkbar wären die folgenden Endprodukte: Präsentation/Prezi Zeitungsbericht Interview eines Experten Video-Dokumentation Erstellung eines Blogs oder einer Webseite Zusätzliche Hinweise Für eine sinnvolle Nutzung der Plattform KlimafolgenOnline-Bildung.de sollten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld eine Einführung bekommen oder schon einmal damit gearbeitet haben. Die Einführung in die Plattform kann auch im Selbststudium durch die vorhandenen Tutorials stattfinden. Darüber hinaus können Sie als Lehrerinnen und Lehrer auf spezifische Einstellungen der Plattform hinweisen beziehungsweise diese in die Arbeitsaufträge einbauen oder ergänzen. Denkbar wäre zum Beispiel ein Vergleich zwischen schwachem und starkem Klimaschutz: Welche Auswirkungen hat eine weitere hohe CO2-Emissionsbelastung gegenüber einer zukünftig geringeren CO2-Emissionsbelastung? In diesem Zusammenhang kann unter anderem die Thematik der internationalen Klima-Verhandlungen in den Unterricht eingebracht werden. Mögliche Quellen Die angegebenen Quellen und Links stellen nur eine Anregung dar. Diese sollten durch regionale und aktuelle Quellen ersetzt oder ergänzt werden. Research Workshop Forest Dieser Research Workshop beschäftigt sich mit den möglichen Folgen des Klimawandels auf die Wälder. Research Workshop Agriculture Der Klimawandel beeinflusst die in der Zukunft erwarteten Ernteerträge, wie der Research Workshop "Agriculture" zeigt. Research Workshop Winter Tourism In diesem Research Workshop sollen die Lernenden die Konsequenzen des Klimawandels am Beispiel von Skigebieten kennenlernen. Research Workshop Viticulture Der Research Workshop "Viticulture" geht auf die zunehmenden Vorteile des Weinanbaus in Deutschland ein. Research Workshop Water Dieser Research Workshop behandelt das Thema der Wasserverfügbarkeit unter dem Aspekt der Trinkwasserversorgung in Deutschland. Research Workshop Health Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Körper und die Gesundheit werden in diesem Research Workshop genauer betrachtet.

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die allgemeinbildenden Fächer an beruflichen Schulen

In diesem Fachbereich finden Berufsschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Unterricht der allgemeinbildenden Fächer oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Englisch, Mathematik, Pädagogik oder WiSo/Politik: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

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