Schwerter zu Pflugscharen: Die Friedensbewegung der DDR
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Dieses Arbeitsblatt thematisiert die Friedensbewegung in der DDR, die Hintergründe und ihren Ursprung im Umfeld der Kirchen. Anfang der 1980er Jahre wurde in der Bundesrepublik gegen die Nachrüstungspolitik der NATO demonstriert und auch in der DDR wuchs die Sorge in der Bevölkerung vor einen mit Kernwaffen ausgetragenen Konflikt. In der DDR war es jedoch nicht möglich öffentlich zu demonstrieren, weshalb sich im Umfeld der Kirchen eine Friedenbewegung formierte, der auch Umwelt- und Menschenrechtsgruppen verbunden waren. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten mittels verschiedener Materialien die friedlichen Demonstrationen ab den 1980er Jahren und analysieren, welche innenpolitischen und außenpolitischen Gründe maßgeblich für diese Entwicklungen waren. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten globalen Entwicklungen, die für die Formierung der Friedensbewegung in der DDR wichtig waren. nennen die zentralen Forderungen der Friedensbewegung in der DDR. beschreiben die Methoden, mit denen der DDR-Staat gegen Aktivistinnen und Aktivisten vorging. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen dem Filmausschnitt gezielt Informationen über die Entwicklung der Friedensbewegung in der DDR. arbeiten die Methoden heraus, mit denen der DDR-Staat gegen Aktivistinnen und Aktivisten vorging. vergleichen den Friedensbegriff der Friedensbewegung mit dem der DDR-Führung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen, warum die DDR Ende der 1970er Jahre trotz einer Entspannung der innerdeutschen Beziehungen den Wehrunterricht verpflichtend in ihren Schulen einführte.
- Geschichte
- Sekundarstufe II