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Diese Unterrichtseinheit behandelt das Thema künstliche Intelligenz (KI) und geht dabei auf das Prinzip "Deep Learning" ein.

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Diese Einheit gibt einen Überblick über Merkmale und Kriterien von Projekten, Zertifizierungen im Projektmanagement und Projekt-Strukturen in Unternehmen.

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unserWaldKlima – MINT-Unterrichtsmaterialien zu Wald und Klima

Fachartikel

Das MINT-Bildungsprojekt "unserWaldKlima" der Universität zu Köln bietet kostenlose analoge und digitale Unterrichtsmaterialien für Ihren Unterricht in den Sekundarstufen 1 und 2. Die Rolle und Bedeutung des Ökosystem Wald für den Klimaschutz wird in differenzierten, interaktiven und experimentell angelegten Unterrichtsmaterialien erarbeitet. Hier geht's zu den MINT-Unterrichtsmaterialien: Damit Sie einen Eindruck der Unterrichtsmaterialien erhalten, bietet die Universität zu Köln Ihnen öffentlich zugängliche Lernmodule. Jedes Lernmodul beinhaltet eine informative Lehrkrafthandreichung, analoge und/oder digitale Unterrichtsmaterialien und einen übersichtlichen Stundenverlaufsplan. Mit Ihrer Registrierung erhalten Sie den kostenlosen Zugriff auf alle Unterrichtsmaterialien: Kohlenstoffspeicherung in Bäumen (ohne Registrierung) Artenvielfalt im Wald (ohne Registrierung) Der Treibhauseffekt Lösungsansätze Die Erdatmosphäre Die Erderwärmung Fichtensterben – Was ist mit unseren Wäldern los?

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Mathematik / Rechnen & Logik

Kommunikationsmodelle: Das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In diesem Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" steht das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver im Fokus. Die Lernenden setzen sich dabei insbesondere mit möglichen Störungen des Kommunikationsprozesses auseinander. Für das alltägliche Miteinander ist Kommunikation unabdingbar. Um unter anderem die eigene Kommunikation zu analysieren, bietet es sich an, theoretische Modelle hinzuzuziehen. Hierfür sind verschiedene Theorien geeignet. Shannon und Weaver entwickelten bereits in den 1940er-Jahren das Sender-Empfänger-Modell, welches schließlich von Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun modifiziert wurde. Im Ursprung wollten Shannon und Weaver den Kommunikationsprozess am Telefon optimieren. Da jedoch der Inhalt der Botschaften in dem Modell keine Beachtung findet, kommt es in der Ursprungsversion kaum noch zum Tragen. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation. Diese beginnt mit einem induktiven Einstieg in Form einer Videosequenz. Diese wird im Anschluss analysiert. Darüber hinaus wird immer wieder Bezug auf einzelne Kommunikationssequenzen genommen. Ein Rollenspiel ergänzt die Gruppenarbeit zu Störungen im Kommunikationsprozess. Die Unterrichtseinheit wird durch insgesamt drei interaktive Übungen gestützt, zu denen Sie hier gelangen. Kommunikation findet ständig statt – sei es verbal oder nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert, kann eigene Verhaltensweisen reflektieren und optimieren. So lassen sich unter anderem Missverständnisse mit Mitmenschen vermeiden. Vertiefte kommunikative Kompetenzen erwerben die Lernenden maßgeblich im Deutschunterricht (prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel wird im Rahmen dieser Unterrichtseinheit mittels einer Videoanalyse beziehungsweise der Beobachtung und Analyse einer Gesprächssituation verfolgt. Weiterhin wird ein Zitat durch die Schülerinnen und Schüler sinnvoll ergänzt. Die Unterrichtseinheit, die Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" ist, beginnt dabei mit einem induktiven Einstieg. Wechselnde Sozialformen, unterschiedliche Informationsangebote – beispielsweise in Form einer Videosequenz oder interaktiven Übungen – bieten die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte bei mindestens vier Schulstunden liegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das Sender-Empfänger-Modell in eigenen Worten wiedergeben. kennen mögliche Störungen im Kommunikationsprozess. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten in Paararbeit effektiv, konzentriert und auf kreative Weise zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Kommunikationsmodelle: Das 4-Ohren-Modell Schulz von Thuns

Unterrichtseinheit
14,99 €

In diesem Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" steht das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun im Fokus. Die Lernenden setzen sich mit den vier Ebenen auf Sender- und Empfängerseite auseinander und optimieren so ihr Kommunikationsverhalten. Die Unterrichtseinheit eignet sich auch für Vertretungsstunden. Für das alltägliche Miteinander ist Kommunikation unabdingbar. Um unter anderem die eigene Kommunikation zu analysieren, bietet es sich an, theoretische Modelle hinzuzuziehen. Hierfür sind verschieden Theorien geeignet. Eines der wohl bekanntesten Kommunikationsmodelle ist das des Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun. Er entwickelte das sogenannte Vier-Ohren-Modell, welches sich insbesondere aufgrund seiner einfachen Anwendbarkeit großer Beliebtheit erfreut. Die Lernenden erarbeiten sich diese Kommunikationsmodell mit Hilfe einer Internetrecherche. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation. Diese beginnt mit einem induktiven Einstieg in Form einer Videosequenz. Diese wird im Anschluss analysiert. Darüber hinaus wird immer wieder Bezug auf einzelne Kommunikationssequenzen genommen. Das Material eignet sich hervorragend für den Einsatz im Deutschunterricht der Oberstufe sowie für Vertretungsstunden . Kommunikation findet ständig statt – sei es verbal oder nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert, kann eigene Verhaltensweisen reflektieren und optimieren. So lassen sich unter anderem Missverständnisse mit Mitmenschen vermeiden. Vertiefte kommunikative Kompetenzen erwerben die Lernenden maßgeblich im Deutschunterricht (prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel wird im Rahmen dieser Unterrichtseinheit mit Hilfe einer videogestützten Beobachtung und Analyse einer Gesprächssituation verfolgt. Weiterhin wird ein Zitat durch die Schülerinnen und Schüler sinnvoll ergänzt. Wechselnde Sozialformen und unterschiedliche Informationsangebote – beispielsweise in Form einer Videosequenz – bieten dabei die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte bei mindestens 3 Unterrichtsstunden liegen. Je nach Diskussionsbedarf, erforderlicher Zeit für ausführliche Internetrecherchen oder für die Präsentation von Ergebnissen kann die Einheit entsprechend ausgeweitet werden. Die Unterrichtseinheit ist Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen unterschiedliche Kommunikationsformen. können das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun anwenden. erkennen eigene Kommunikationsschwierigkeiten und reflektieren diese. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können m Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten in Paararbeit effektiv und konzentriert zusammen. können ihr eigenes Verhalten reflektieren.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Pädagogik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Schulzeitung digital mit dem "digi.reporter"

Fachartikel
5,99 €

digi.reporter ist ein kinderleichtes Online-Redaktionssystem für Schülerinnen und Schüler, mit dem sie bereits ab dem Grundschulalter auf Basis eines individuellen LOG INs eigenständig multimediale Beiträge für eine eigene Online-Schülerzeitung verfassen können. Warum sind Schülerzeitungen gerade jetzt für Schulen so bedeutend? Schülerzeitungen sind als Ausdruck der Meinungs- und Pressefreiheit ein Grundpfeiler und Beschützer unserer Demokratie und damit heute so wichtig wie selten zuvor. Durch sie lernen Schülerinnen und Schüler den kompetenten Umgang mit Nachrichten und Informations- und Kommunikationstechnologien , der in der digitalen Welt eine neue Dringlichkeit erfährt.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Diversitätskompetenz im Technik-Unterricht: Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Fachartikel

Dieser herunterladbare Leitfaden beinhaltet Anregungen, wie Lehrkräfte mehr Vielfalt in ihren Technikunterricht bringen können. Statt generelle Empfehlungen zu geben, begleitet der Leitfaden dabei, eigene individuelle Handlungsideen zu entwickeln.

  • Technik / Sache & Technik

Klassik Stiftung Weimar – Vermittlungsangebote für Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen

Fachartikel / Video-Tutorial

Die Klassik Stiftung Weimar bildet ein einzigartiges Ensemble von Kulturdenkmalen: 31 Museen und Orte des Erlebens; 12 UNESCO-Welterbestätten. Mit ihren zahlreichen Museen, Schlössern, historischen Häusern und Parks sowie den Sammlungen der Literatur und Kunst zählt sie zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands. Zu einer ihrer Kernaufgaben zählt die Stiftung die Vermittlung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik / Kunst / Kultur / Musik

Klausurpaket "Wiedervereinigung Deutschlands"

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema "Wiedervereinigung Deutschlands" enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben. Die Klausur für die Fächer Geschichte sowie Politik beziehungsweise Gesellschaftslehre bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Wende in der DDR im Kontext der friedlichen Demokratisierung Osteuropas Etappen der Wiedervereinigung 1989 bis 1990 Protestbewegung in der DDR und ihre Forderungen Scheitern einer "Reform von oben" durch das SED-Regime Bundesregierung unter Helmut Kohl als treibende Kraft für eine Wiedervereinigung Haltung der Siegermächte zum Thema Wiedervereinigung Deutschlands Erfolge und Probleme beim "Zusammenwachsen" Deutschlands nach 1990 Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten drei Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie stellen historische Abläufe strukturiert dar, erläutern komplexe Zusammenhänge und formulieren ein begründetes Sachurteil. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 90 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben. Weiteres Unterrichtsmaterial zum Thema Wiedervereinigung finden Sie in unserem Digitalen Lehrwerk "Deutsch-deutsche Geschichte" . Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Osteuropa in den 1980er Jahren. die Ziele und Widerstandsformen der ostdeutschen Protestbewegung. die Phasen des Zusammenbruchs des SED-Regimes in der DDR. die Haltung der Bundesregierung unter Helmut Kohl zur deutschen Einheit. die Positionen der Siegermächte zum Thema Wiedervereinigung. die Etappen der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 bis 1990. die Erfolge und Hindernisse beim "Zusammenwachsen" Deutschlands nach 1990.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Wie funktionieren Navigationsprogramme?

Unterrichtseinheit

Über das Anschauungsproblem vom Finden der schnellsten Route lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der Netzwerkoptimierung und das algorithmische Lösen von "Schnellste-Wege-Problemen". Darüber hinaus bearbeiten die Schülerinnen und Schüler das Problem, einen möglichst guten Kompromiss zwischen schnellster und umweltfreundlichster Route zu finden und tauchen dabei in ein Problem der multikriteriellen Optimierung ein. Was ist die schnellste Route von Mainz nach München? Google Maps oder andere Online-Karten beantworten uns diese Frage schnell. Aber wie geht ein Computerprogramm dabei vor? Ist die schnellste Route automatisch auch die umweltfreundlichste Route? In diesem Unterrichtsmaterial müssen als erstes aus dem komplexen Straßennetz auf einer Karte Süddeutschlands die wichtigsten Informationen und Wege von Mainz nach München gefunden werden. Dabei konzentrieren sich die Lernenden auf das Autobahnnetz und markieren Straßen und Autobahnkreuze. Autobahnabschnitte werden mit Zeiten ergänzt, die man benötigt, um sie zurückzulegen. So erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Graph und entwickeln eine grobe Vorstellung von möglichen Routen und eventuell sogar schon eine Idee für die schnellste Route. An dieser Stelle werden die anwendungsbezogenen Arbeitsblätter durch ein nicht obligatorisches Video ergänzt, das Graphen formal-mathematisch einführt. Die Materialien und Arbeitsblätter finden Sie über den Link am Ende dieser Seite. Wie kann man sich jedoch sicher sein, die schnellste Route gefunden zu haben? Dafür soll der Dijkstra-Algorithmus, der wohl bekannteste "Kürzeste-Wege-Algorithmus", so nachvollzogen werden, dass die Lernenden ihn selbst anwenden können. Da es sich um einen für Schülerinnen und Schüler komplexen Algorithmus in einem nicht bekannten Anwendungsgebiet handelt, bekommen die sie zum Nachvollziehen zuerst übersichtliche grafische Hilfestellungen und Hinweise, die es besonders zu beachten gilt. Auch ein Erklärvideo soll helfen, den Algorithmus zu verstehen. Nachdem die Lernenden den schnellsten Weg gefunden und versucht haben, den Dijkstra-Algorithmus selbst zu formulieren, sind sie nun selbst gefordert, die umweltfreundlichste Route von Mainz nach München zu finden. Weil die Umweltfreundlichkeit einer Route einerseits von sehr vielen Faktoren abhängt, andererseits aber auch nicht eindeutig definiert ist, handelt es sich dabei um eine starke Vereinfachung. Abschließend wird folgende Frage bearbeitet: Wie findet man den besten Kompromiss zwischen schneller und umweltfreundlicher Route? Thematisch schließt somit die Lerneinheit in Richtung der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte ab und schafft fachmathematisch eine Verbindung zwischen Netzwerk- und multikriterieller Optimierung. Darüber hinaus haben die Lernenden die Möglichkeit, sich in einem interaktiven Jupyter-Notebook-Kurs mit dem Programmieren des Dijkstra-Algorithmus zu beschäftigen. Dieser löst die Anschauungsbeispiele in der Programmiersprache Python. Relevanz des Themas Heutzutage spielen Navigationsprogramme, besonders Google Maps oder Apple Karten, eine sehr große Rolle und werden alltäglich verwendet. Das Lösen von Navigationsproblemen kann dem mathematischen Fachgebiet der Netzwerkoptimierung zugeordnet werden. Das allein zeigt die herausragende Relevanz und unterschätzte Bedeutung eines Themas, das in den Lehrplänen der Länder deutschlandweit bisher keine große spielt. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen für die Unterrichtseinheit keine mathematischen Vorkenntnisse, da es sich um ein außerschulisches mathematisches Anwendungsfeld handelt. Durch die recht anspruchsvollen Inhalte ist diese Lernumgebung jedoch erst für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bis hin zur Oberstufe empfohlen. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen mathematische Inhalte im Bereich der Netzwerkoptimierung kennen. Sie lernen den Umgang mit Graphen, Knoten, Kanten und Kantengewichten. Ein Exkurs mit einer kleinen Einführung in die formal-mathematische Netzwerkoptimierung wird für leistungsstarke Oberstufenschülerinnen und -schüler in einem Video gegeben. Außerdem erarbeiten sie ein algorithmisches Vorgehen, den Dijkstra-Algorithmus, sowie ein bikriterielles Netzwerkoptimierungsproblem. Lernschwierigkeiten sind besonders bei der Formulierung des Algorithmus zu erwarten, weswegen hier das Wahrnehmen der Hilfestellungen im Erklärvideo empfohlen wird. Methodische Analyse Das Lernheft beziehungsweise die Arbeitsblätter können ausgedruckt, ausgeteilt und bearbeitet werden. Die Bearbeitung an Tablets bietet sich ebenfalls an. Für den Programmierexkurs ist ein Computer oder ein Tablet notwendig. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Lerneinheit methodisch durchzuführen: Sie kann über mehrere Stunden als Wochenarbeitsauftrag mit dem Lernheft in Einzel- oder Paararbeit erfolgen. Sicherungen können in kleinen Gruppen- oder Paararbeitsphasen durchgeführt werden, indem Ergebnisse verglichen werden. Die Arbeitsphasen des Lernhefts sind als Arbeitsblätter nutzbar. Für jede Arbeitsphase kann eine Unterrichtsstunde verwendet werden. Am Anfang kann ein gemeinsamer Einstieg und am Ende eine gemeinsame Sicherung stattfinden. Die Arbeitsphasen finden in Einzel- oder Paararbeit statt. Es ist auch denkbar, das Lernheft vollständig in einer Heimarbeitsphase durchzuführen. Am Ende sollte aber eine Besprechung im Unterricht stattfinden Hinweise zu den Materialien Arbeitsblatt 1 : Die Lernenden erstellen aus Kartenmaterial ein Netzwerk aus Knoten und Kanten. Arbeitsblatt 2 : Die Lernenden vollziehen an einem Beispiel den Dijkstra-Algorithmus nach und formulieren ihn selbst. Arbeitsblatt 3 : Die Lernenden wenden den Dijkstra-Algorithmus an einem Beispiel selbst an. Arbeitsblatt 4 : Die Lernenden lösen an einem Beispiel ein bikriterielles Netzwerksoptimierungsproblem. Programmierexkurs : Die Lernenden vollziehen den Code des Dijkstra-Algorithmus nach und programmieren Abschnitte selbst. Alle Arbeitsblätter sind einzeln oder als Lernheft zusammengefasst verfügbar. Sie können die Arbeitsblätter über den Link am Ender der Seite herunterladen. Digitale Kompetenzen, die Lehrende zur Umsetzung der Unterrichtseinheit benötigen (nach dem DigCompEdu Modell) Die Lehrkräfte integrieren das Hilfsmaterial zur Programmierung des Dijkstra-Algorithmus, um den Lernenden das Erarbeiten eigener, kreativer Lösungen zu ermöglichen und sie in ihrem Lösungsprozess zu unterstützen (3.2 und 3.4). Dabei nutzen sie das Lernvideo zu Graphen, um den Lernenden das Vertiefen ihres eigenen Wissens zu ermöglichen (3.4). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Graph mit Knoten, Kanten und Kantengewichten, indem sie aus Kartenmaterial einen Graphen erstellen. erklären und formulieren den Dijkstra-Algorithmus, indem sie ihn an einem Beispiel nachvollziehen und anschließend die einzelnen Schritte dokumentieren. wenden den Dijkstra-Algorithmus an, indem sie die umweltfreundlichste Route zwischen Mainz und München finden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Funktionsweise von Navigationsprogrammen, indem sie grundlegende Prinzipien der Netzwerkoptimierung anhand eines Beispiels nachvollziehen. erklären einen Algorithmus, indem sie algorithmische Strukturen in einem Beispiel erkennen und allgemeingültig formulieren. lösen ein technisches Problem, indem sie ein "Kürzeste-Wege-Problem" in der Programmiersprache Python formulieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren miteinander, indem sie in Paararbeit zusammenarbeiten. geben einander Feedback, indem sie in Sicherungsphasen Lösungen kontrollieren und besprechen. 21st Century-Skills Die Schülerinnen und Schüler fördern sich im kritischen Denken, indem sie bei der Formulierung und Programmierung des Dijkstra-Algorithmus strukturiert vorgehen, Argumente innerhalb der Lerngruppe analysieren und die Ergebnisse des Dijkstra-Algorithmus nutzen, um die umweltfreundlichste Route zu bestimmen*. stärken ihre Fähigkeiten zur Kollaboration und Kommunikation, indem sie die Aufgaben im Team diskutieren und lösen. fördern ihr Verständnis der digitalen Welt, indem sie durch das Bearbeiten der Aufgaben einen Einblick in die Funktionsweise von Navigationsprogrammen erlangen. * nach Ennis, R.H. (2011). Critical Thinking: Reflection and perspective – Part I. Inquiry: CT across the Disciplines 26 (1), S. 4–18.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Klausurpaket "Deutsche Teilung"

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema "Deutsche Teilung" enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben.Die Klausur für das Fach Geschichte und/oder Politik für die Oberstufe bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Ursachen der deutschen Teilung Teilung Deutschlands im Kontext des Kalten Krieges Motive für den Mauerbau 1961 und die damit verbundenen Folgen Wirkung der "neuen Ostpolitik" unter Bundeskanzler Brandt Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vier Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie stellen historische Ereignisse dar, erläutern komplexe geschichtliche Zusammenhänge und formulieren kritische Stellungnahmen mit fundierten Begründungen. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 90 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben.Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die ideologischen Differenzen zwischen dem demokratisch-marktwirtschaftlichen Westen unter der Führung der USA und dem kommunistisch-planwirtschaftlichen Osten unter der Führung der UdSSR. die Rolle Deutschlands im Ost-West-Konflikt zwischen den späten 1940er Jahren und der Wiedervereinigung im Jahr 1990. die unterschiedlichen Entwicklungen in West- und Ostdeutschland und den Stellenwert des Mauerbaus 1961, der das DDR-Regime stabilisierte und den Zustand der deutschen Teilung für Jahrzehnte zementierte. die realpolitischen Grundzüge der "neuen Ostpolitik" unter Bundeskanzler Brandt zur Entschärfung der deutsch-deutschen Beziehungen in einer brisanten Phase des Kalten Krieges.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Konsum und Kommerz zu Weihnachten

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Konsum und Kommerz zu Weihnachten: Wer profitiert vom Weihnachtsgeschäft?" nähert sich dem Thema Weihnachten aus wirtschaftlicher Sicht: Die Lernenden erarbeiten die Bedeutung von Weihnachten für den Einzelhandel sowie die zunehmende Kommerzialisierung. Dabei geht es auch um den Zusammenhang zwischen ökonomischen Entscheidungen und Emotionen.Für den Einzelhandel sind die Monate November und Dezember die umsatzstärksten des Jahres. Denn Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe – es ist auch ein Fest, an dem wir uns alle über Geschenke freuen. Die Zunehmende Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes ist unübersehbar. Diese Unterrichtseinheit für den Sozialkunde- oder den Wirtschaftsunterricht hinterfragt kritisch: Wer profitiert eigentlich vom Weihnachtsgeschäft? Dabei legt das Unterrichtsmaterial großen Wert darauf, neben der wirtschaftlichen Sicht auf das Weihnachtsgeschäft auch die Perspektive der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen. Auf diese Weise sollen die Lernenden nicht nur emotional in das Unterrichtsthema einbezogen werden. Ökonomische Entscheidungen sind auch immer untrennbar mit Gefühlen, Vorlieben und Meinungen verbunden. Die Umsätze von Unternehmen resultieren also nicht nur aus rationalen, sondern auch gefühlvollen Entscheidungen. An Weihnachten gilt dies in besonderem Maße. In dieser Unterrichtseinheit untersuchen die Schülerinnen und Schüler das Weihnachtsgeschäft und dessen Bedeutung für den Einzelhandel aus ökonomischer Perspektive, bewerten aktuelle Entwicklungen und hinterfragen auch eigene Kaufentscheidungen bezüglich der Weihnachtsgeschenke. Weihnachten als Geschäft – dieser ungewöhnliche Blickwinkel ermöglicht eine Weihnachtsstunde der besonderen Art und entfacht dabei spannende Diskussionen. Das Thema "Konsum und Kommerz zu Weihnachten" im Unterricht Welche Bedeutung hat Weihnachten für den örtlichen Einzelhandel? Wie viel Geld geben die Menschen an Weihnachten für Geschenke aus? Erlaubt die umsatz- und gewinnstarke Weihnachtszeit sichere Kursgewinne an der Börse mit Einzelhandelsaktien? Und ist Ladendiebstahl vor Weihnachten milder als sonst zu beurteilen? Weihnachten ist unserer Gesellschaft nicht nur ein religiöses und familiäres Ereignis, es ist auch ein knallhartes Geschäft. Diese Unterrichtseinheit bietet daher die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler mit der ökonomischen Dimension von Weihnachten zu konfrontieren. Neben den harten wirtschaftlichen Fakten haben die Schüler dabei aber auch Gelegenheit, ihre Meinung zum Weihnachtskommerz zu artikulieren und ihre Haltung zu Weihnachtsgeschenken und zum eigenen Einkaufsverhalten zu reflektieren. Als besondere Herausforderung werden die Lernenden mit der Frage konfrontiert, ob die umsatz- und gewinnstarke Weihnachtszeit auch Anlageerfolge an der Börse ermöglicht. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit bietet sieben methodisch variierende Lernrunden, die auch einzeln eingesetzt werden können. Sie sind stark auf eine hohe Lernendenaktivität ausgerichtet, da gerade in der Vorweihnachtszeit die Bereitschaft zu einer rein rezeptiven Wissensaufnahme meist gering ist. So müssen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in Lernrunde 5 ihre spätere Abstimmung selbst vorbereiten. Dabei bleibt ihnen überlassen, ob sie sich für ein Tafelbild, die Gestaltung einer Pinnwand oder die Ausgestaltung einer Online-Abstimmung entscheiden. Auch die Ergebnispräsentationen wurden kurz und offen gehalten, da es kurz vor Heiligabend sicher mehr um die Inhalte als um die Form geht. Die Szenarien reichen von der Text-, Schaubild- und Chartinterpretation bis hin zu Positionslinie und Podiumsdiskussion. Online-Tools für die Abstimmungen und die verwendeten Videoclips machen in einigen Lernrunden Smartboards oder Beamer beziehungsweise digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler erforderlich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Bedeutung des Weihnachtsgeschäftes für den deutschen Einzelhandel. beschreiben die Entwicklung der Verkaufspreise im Online-Handel und im stationären Handel in der Vorweihnachtszeit. analysieren die Kursentwicklung bekannter Einzelhandels- und Logistikaktien in der Weihnachtszeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler interpretieren die Diagramme zum Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel. interpretieren Aktienkurse bekannter Unternehmen. erstellen Online-Abfragen mittels Google Drive oder vergleichbarer Apps, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse. spielen Online-Videoclips ab und erfassen sie inhaltlich. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in der Gruppe Informationen und bewerten diese gemeinschaftlich. vertreten und kritisieren fremde und eigene Meinungen zur kommerziellen Dimension von Weihnachten in Talkshows und freien Diskussionen gegenüber anderen Menschen.

  • Wirtschaft / Fächerübergreifend / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Google Arts & Culture – Videotutorial und Fortbildungsmaterial für Lehrkräfte

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial zu "Google Arts & Culture" zeigt Optionen, Potenziale und Schritte in der Durchführung der digitalen Anwendung im Kunstunterricht auf. Mit ihr lassen sich Kunst- und Bauwerke weltweit erkunden, Persönlichkeiten kennenlernen und Traditionen, Bräuche oder Geschichten entdecken, womit ein digitaler und interaktiver Bezug zu Kultur geschaffen werden kann.Das Material demonstriert Schritt für Schritt die Anwendung Google Arts & Culture. Dazu zeigt es die Funktionen in dieser auf, welche unter anderem darin bestehen, Exponate, Werke oder Orte besichtigen zu können, sich vergrößerte Aufnahmen in hoher Qualität von Kunstwerken anzusehen und diese näher zu analysieren, neue Künstlerinnen und Künstler oder weltbekannte Museen kennenzulernen oder eigene Sammlungen und Kollektionen mit Werken anzulegen und zu pflegen. Dazu werden in einem Tutorial die Oberfläche sowie verschiedene Funktionen in der Browserversion der Anwendung erklärt und auf die verschiedenen Modi der Anmeldung eingegangen. In einem Fachartikel wird auf Hintergründe und bildungs- sowie lerntheoretische Annahmen eingegangen, die den Einbau der Anwendung in die Lehre betreffen. In einem Arbeitsblatt werden verschiedene Möglichkeiten für die Umsetzung der Anwendung in der eigenen Lehre aufgezeigt. Dazu werden Szenarien des möglichen Einsatzes demonstriert. Die übergeordneten Ziele sind: digitale Kompetenzen zu erwerben und mit fachbezogenem Wissen zu verknüpfen, individuelle Lernumgebungen für Schülerinnen und Schüler schaffen zu können, innovative Lehrkonzepte umsetzen zu können. Im Arbeitsmaterial befinden sich: ein Video , welches die Anwendung Google Arts & Culture demonstriert. In ihm werden die Funktionen überblicksartig vorgestellt und deren Bedienung vorgeführt. Das Tutorial kann als Einführung in die Arbeit mit der Anwendung genutzt werden. ein Fortbildungsmaterial , welches die anwendungsinterne Funktion Galerien-Erstellen genauer thematisiert und hierzu mögliche Themen der Einbettung in die eigene Lehre aufzeigt. Begleitet wird es durch einen Fachartikel , der Google Arts & Culture in seiner Entstehung und Hintergründen beschreibt sowie dessen Einbindung in ein Lehr-Lern-Szenario.Das Material ist in erster Linie für Lehrende gedacht, die die Anwendung kennen- und nutzen lernen wollen. Wird sie in die Lehre eingebettet, lassen sich die folgenden Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern evozieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen ein Fachthema auf kreative und künstlerische Art und Weise. verknüpfen Theorie und Praxis miteinander und schaffen so eigene Relevanzen für Wissen. lernen weiterführende oder anknüpfende Themen des eigentlichen Unterrichtsgegenstandes kennen und einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, digitale Anwendungen nutzen und einsetzen zu können. lernen, mediale und digitale Aspekte reflektieren und diskutieren zu können. entwickeln digital basierte Herangehensweisen und erproben individuelle Lösungsstrategien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten allein oder im Team Aufgabenstellungen und lernen gegenseitige Wertschätzung bei der Präsentation in der Gruppe. testen Strategien zur Erkundung und zum Erleben von Wissen aus und stärken damit eigene Kompetenzen sowie jene im Klassenverband. Google Arts & Culture für den Kunst-Unterricht

  • Kunst / Kultur
  • Fort- und Weiterbildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Google Arts & Culture – Funktionen und Anwendungen

Fachartikel
5,99 €

Einmal die Mona Lisa von Nahem betrachten oder das antike Kolosseum in Rom erkunden? Dies und vieles mehr wird mit der Anwendung Google Arts & Culture möglich, auf die der Artikel mit Hintergründen, Funktionsbeschreibungen und theoretischen Überlegungen eingeht. Einführung Google Arts & Culture ist eine über den Internetbrowser[1] des jeweiligen Endgeräts abrufbare Webanwendung, die virtuelle Erkundungstouren und Rundgänge durch Museen, Ausstellungen oder kulturelle Einrichtungen und Orte sowie die Betrachtung von Werken und Objekten ermöglicht. Damit werden Kunst, Kultur und Geschichte nicht nur von überall aus und zu jeder Zeit erlebbar, Lernen und Lehren lässt sich damit auch virtueller und interaktiver gestalten. Mit diesem Angebot wird zudem die detaillierte Rezeption hochauflösender Aufnahmen einiger der bekanntesten und wichtigsten Werke der Menschheitsgeschichte möglich. Auch bisher Unbekanntes lässt sich so entdecken (Nonnenmacher 2011: o.S.). Die bei vielen Objekten vorhandenen Zusatzinformationen (sogenannte Metadaten zu Künstlerinnen und Künstler, Ausstellungsort, Erstellungszeitraum, etc.) ermöglichen zudem eine Sensibilisierung für forschungsbezogene Fragestellungen. Weiterhin lassen sich einige Museen und Orte in einer 360°-Ansicht erkunden, eigene Sammlungen zu Themen, Epochen oder Künstlerinnen und Künstler können erstellt werden. Insgesamt lässt sich mit dieser Anwendung die individuelle Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Geschichte fördern. Hintergründe Die Webanwendung Google Arts & Culture ist seit 2011 öffentlich verfügbar (Vgl. Schlierkamp 2011). Bereits in der ersten Woche besuchten zehn Millionen Interessierte die Anwendung und 70.000 private Sammlungen wurden online anlegt (Herbold 2011: o.S.). Sind zu Beginn nur einige der wichtigsten Museen weltweit vertreten, erweitert sich die Liste der teilnehmenden Institutionen und der online verfügbaren Werke bis heute stetig. Ausgewählte bekannte Museen, die teilnehmen sind beispielsweise Schloss Versailles (Paris), die Tate Gallery (London), das Metropolitain Museum of Art (New York), die Eremitage (Moskau) oder die Alte Nationalgalerie (Berlin). Eine Übersicht mit teilnehmenden Einrichtungen und Links zu deren Objekten findet sich hier. Gemälde, Objekte, Bauwerke oder deren Räumlichkeiten gelangen mittels photogrammetrischer, digitaler 3D- oder anderer hochauflösender bildgebender Verfahren zunächst auf die Plattform und werden anschließend mit zusätzlichen Nutzungsoptionen und Informationen versehen. Virtuelle Touren durch Museen oder historische Orte sind vor allem durch die eingebettete Anwendung Google Street View möglich. Sie ist nicht immer verfügbar, falls nutzbar, aber an dem Symbol eines gelben Männchens erkennbar. Aus Sicht der teilnehmenden Einrichtungen und Orte bietet die Technologie einerseits einen Werbeeffekt, andererseits eröffnen sich damit aber auch Möglichkeiten, Inhalte und Wissen an eine Zielgruppe zu vermitteln, die keinen direkten Zugang zu kulturellen Einrichtungen hat. Die Covid-19-Pandemie leistete der Digitalisierung kulturellen Erbes seitens der Einrichtungen einen weiteren Vorschub und das Angebot von Google konnte sich noch einmal vergrößern (Vgl. Feinstein 2020). Die intuitive Bedienbarkeit der Anwendung führt zudem dazu, dass diese von potenziell allen Interessierten genutzt werden kann. Datenschutz Kritisch zu bewerten ist neben den Vorteilen der Nutzung allerdings die allgemeine Praxis Googles zur Datengenerierung und -speicherung seiner Nutzenden (Datenschutz.org 2022: o.S.). Zwar ist Google Arts & Culture an sich ohne die Anmeldung über einen Nutzungsaccount nutzbar, das Suchverhalten, individuelle Interessen oder standortbezogene Merkmale können aber vom Unternehmen gespeichert und weiterverwendet werden. Den Einsatz sowie die Rahmenbedingungen im Lehrkontext gilt es deshalb genau abzuwägen. Funktionen Google Arts & Culture verfügt über zahlreiche Funktionen, die einerseits mit sowie auch ohne Anmeldung über ein Google-Nutzungskonto angewandt werden können. Funktionen, die nur auf der Betrachtung oder Erkundung von Objekten beruhen, sind dabei vollständig ohne eine Registrierung nutzbar. Neben der Erkundung von Objekten oder Orten existiert aber auch die Funktion, online selbst eine oder mehrere eigene Sammlungen bestimmter Kunstwerke anzulegen. Dazu müssen Objekte zunächst durch Gefällt mir bzw. ein Herz markiert werden, um daraus anschließend im Bereich Favoriten eine eigene (thematische) Sammlung zu generieren. Diese Option ist nur nach vorheriger Anmeldung über einen Google-Account möglich.

  • Fächerübergreifend / Kunst / Kultur

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Wirtschaft an beruflichen Schulen

In diesem Fachbereich finden Berufsschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach-Unterricht der wirtschaftlichen Fächer oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Wirtschaftsinformatik, Rechnungswesen, Wirtschaftslehre oder Orga- und Bürowirtschaft: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Wirtschaftsunterricht an Wirtschaftsgymnasium, Berufsschule oder Berufskolleg. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle News für den Fachbereich Wirtschaft