Kommunikationsmodelle: Das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver

Unterrichtseinheit

In diesem Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" steht das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver im Fokus. Die Lernenden setzen sich dabei insbesondere mit möglichen Störungen des Kommunikationsprozesses auseinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
  • 4 Unterrichtsstunden
  • Präsentation, Webquest, Interaktives Quiz

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Für das alltägliche Miteinander ist Kommunikation unabdingbar. Um unter anderem die eigene Kommunikation zu analysieren, bietet es sich an, theoretische Modelle hinzuzuziehen. Hierfür sind verschiedene Theorien geeignet. Shannon und Weaver entwickelten bereits in den 1940er-Jahren das Sender-Empfänger-Modell, welches schließlich von Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun modifiziert wurde. Im Ursprung wollten Shannon und Weaver den Kommunikationsprozess am Telefon optimieren. Da jedoch der Inhalt der Botschaften in dem Modell keine Beachtung findet, kommt es in der Ursprungsversion kaum noch zum Tragen.

Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation. Diese beginnt mit einem induktiven Einstieg in Form einer Videosequenz. Diese wird im Anschluss analysiert. Darüber hinaus wird immer wieder Bezug auf einzelne Kommunikationssequenzen genommen. Ein Rollenspiel ergänzt die Gruppenarbeit zu Störungen im Kommunikationsprozess.

Die Unterrichtseinheit wird durch insgesamt drei interaktive Übungen gestützt, zu denen Sie hier gelangen.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Kommunikation findet ständig statt – sei es verbal oder nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert, kann eigene Verhaltensweisen reflektieren und optimieren. So lassen sich unter anderem Missverständnisse mit Mitmenschen vermeiden. Vertiefte kommunikative Kompetenzen erwerben die Lernenden maßgeblich im Deutschunterricht (prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel wird im Rahmen dieser Unterrichtseinheit mittels einer Videoanalyse beziehungsweise der Beobachtung und Analyse einer Gesprächssituation verfolgt. Weiterhin wird ein Zitat durch die Schülerinnen und Schüler sinnvoll ergänzt.

Die Unterrichtseinheit, die Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" ist, beginnt dabei mit einem induktiven Einstieg. Wechselnde Sozialformen, unterschiedliche Informationsangebote – beispielsweise in Form einer Videosequenz oder interaktiven Übungen – bieten die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte bei mindestens vier Schulstunden liegen.

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Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • können das Sender-Empfänger-Modell in eigenen Worten wiedergeben.
  • kennen mögliche Störungen im Kommunikationsprozess.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback.
  • arbeiten in Paararbeit effektiv, konzentriert und auf kreative Weise zusammen.

Autorin

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Juliane Sorg

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