Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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  • Materialtyp11
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Poetry Slams: Die moderne Form der Poesie

Tool-Tipp

Eine altertümliche Sprache und Autorinnen oder Autoren, die längst gestorben sind – oft ist es schwierig, Jugendliche für Literatur zu begeistern. Mit Poetry Slams wird Poesie nahbar gemacht, denn bei diesen Veranstaltungen tragen junge Künstlerinnen und Künstler ihre eigenen Texte vor. Erfahren Sie in unserem Fundstück der Woche Wissenswertes rund um diese moderne Art der Poesie.

  • Deutsch / Kunst

Konsonanten und Vokale

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Einheit zur Rechtschreibung lernen die Schülerinnen und Schüler die Unterteilung unseres Alphabets in die beiden Buchstabengruppen "Konsonanten und Vokale" kennen. Dieses Basiswissen ist unabdingbar, um die Rechtschreibregeln zur Schreibung von doppelten Konsonanten sicher anwenden zu können. Übungen zum Thema festigen das Wissen. In dieser Unterrichtseinheit geht es um das Erlernen und die sichere Anwendung der vier Rechtschreibregeln zur Konsonantenverdopplung: Allen Menschen ist bekannt: Nach einem kurzen Vokal folgt ein doppelter Konsonant! Schreibe lieber statt zz, erst ein t und dann ein z. Schreibe auch, das ist ganz klar: ck statt kk! Nach l, m, n, r, das merke ja: Steht nie tz und nie ck! Das Thema "Konsonantenverdoppelung" nimmt in der Rechtschreibung einen großen Raum ein und betrifft die Schreibweise vieler Wörter der deutschen Sprache. Die Falschschreibung eines Wortes verschiebt auch dessen Bedeutung und Sinnentnahme und erschwert eine unmissverständliche schriftsprachliche Kommunikation. Die Lehrkraft sollte die Rechtschreibregel zur Schreibung von Wörtern mit doppeltem Konsonanten daher sicher beherrschen. Sie sollte Vokale und Konsonanten voneinander unterscheiden und begründen können, warum unser Alphabet in unterschiedliche Buchstabengruppen eingeteilt ist. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits lesen und schreiben können. Die Gliederung der Schriftsprache in Buchstaben, Buchstabengruppen und das Alphabet sollte ihnen geläufig sein. Didaktisch-methodische Analyse Die Basiskompetenz dieses Rechtschreibthemas ist das Abhören lang oder kurz gesprochener Vokale. Diese Abhörübungen sollten wiederholt geübt werden, um daraus die richtige Schreibung des Wortes entsprechend der Rechtschreibregel sicher abzuleiten. Abhörübungen sind wiederholt in den Unterrichtsverlauf eingebettet. Das Sprechen und Lesen von ähnlichen Wörtern: offen oder Ofen? wird anhand von Leseübungen geübt und überprüft. Die Schreibung der Wörter mit Konsonantenverdoppelung wird in unterschiedlichen Kontexten angewandt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Buchstabengruppen Vokale und Konsonanten sicher voneinander unterscheiden und benennen. hören Wörter auf kurz oder lang gesprochene Vokale ab und versehen diese mit dem Länge- oder Kürzezeichen. benennen die Rechtschreibregeln zur Konsonantenverdoppelung sicher, begründen deren Schreibweise und wenden die Regeln sicher an. verstehen schriftliche Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ miteinander. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und nehmen sie in ihre Gedanken und Meinungen mit auf. reflektieren und dokumentieren ihren Lernzuwachs.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Von Pleiten, Pech und Pannen

Blog

Hallo zusammen! :-) Aller Anfang ist: holprig. Seit meinem Praxissemester vor einem Jahr stand ich nun das erste Mal wieder vor einer Klasse. "Und ab morgen übernehmen Sie", hieß es nach einer Woche Hospitation.

  • Fächerübergreifend

Wie lebten die Menschen in der Steinzeit?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Steinzeit setzen sich die Lernenden mit dem Begriff der Vergangenheit und dem Erlangen unseres Wissens auseinander, bevor sie sich der Alt- und Jungsteinzeit nähern.Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Unterrichtseinheit zunächst das Erlangen von Erfahrung kennen. Dabei gehen sie der Frage nach, wodurch wir wissen, was wir wissen. Erst dann kann die Steinzeit als solches besprochen werden und so der Unterschied zwischen der Alt- und Jungsteinzeit deutlich gemacht werden. Die Lernenden verstehen so, wie sich die Steinzeitmenschen weiterentwickelt haben und wie sich das Leben in der Jungsteinzeit von unserer heutigen Lebensweise unterschied. Die Schülerinnen und Schüler sammeln unter anderem selbstständig Informationen über den Steinzeitmenschen Ötzi und begreifen dadurch exemplarisch, was wir durch Funde oder Ausgrabungen lernen können. Die Materialien eignen sich für den Unterricht in Geschichte der Klasse 5 und 6, können aber ohne großen Aufwand auch angepasst und bereits in der Grundschule eingesetzt werden. Das Thema "Wie lebten die Menschen in der Steinzeit?" im Unterricht Für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe ist die Steinzeit als erste Epoche der Menschheit in besonderem Maße relevant. Das Thema bietet sich beispielsweise als Einstieg in den Geschichtsunterricht der weiterführenden Schule an. Die Lernenden sollen in diesem Zusammenhang erarbeiten, dass die Menschen in dieser Zeit neben Holz, Knochen und Horn überwiegend Stein als Grundstoff der Werkzeuge verwendeten. Didaktisch-methodische Analyse Zu Beginn dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst begreifen, was "Geschichte" überhaupt bedeutet und wie wir unser heutiges Wissen über die Vergangenheit erlangt haben. Sie lernen die Arbeit von Archäologen kennen, informieren sich im Internet über Ötzi und verstehen so mehr, was wir aus solchen Funden lernen können. Anschließend fertigen sie einen Steckbrief zu Ötzi an. Im Anschluss daran erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen der Alt- und Jungsteinzeit, wobei beide zunächst getrennt erklärt werden sollten, um einen Vergleich anstellen zu können. Um das Thema schließlich begreifbar und anschaulich zu gestalten, können die Lernenden im Sinne des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts selbst steinzeitliche Werkzeuge und Waffen nachbauen, wofür ein Werkraum und die Möglichkeit des Bohrens hilfreich sind. Eine Verbindung zum Kunst- beziehungsweise Werkunterricht ist damit ebenso möglich wie ein breiter angelegter Projektunterricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sprechen über Vergangenheit und Geschichte. lernen Ötzi kennen. lernen den Unterschied zwischen Alt- und Jungsteinzeit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet. informieren sich über das Verfassen eines Steckbriefes. entnehmen einem Video die wesentlichen Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich in der Gruppe über den Begriff "Vergangenheit" aus. bauen in der Gruppe steinzeitliche Werkzeuge nach.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Arbeitsblatt: Grundwissen zum Datenschutz

Kopiervorlage

Die Lernenden erfahren, wieso persönliche Daten schützenswert sind, lernen gesetzliche Regelungen kennen und erhalten Infos zum Datenschutz am Arbeitsplatz. Ein aktuelles Fallbeispiel zum Thema Datenmissbrauch bildet den Einstieg in das Thema und verdeutlicht den Lernenden, warum Datenschutz wichtig ist. In Teamarbeit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anschließend, welche Informationen zu personenbezogenen Daten zählen. Anhand von Filmen, die für den Datenschutz Medienpreis nominiert wurden, gehen sie der Frage nach, ob die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) auch für Jugendliche relevant ist. Welche sensiblen Daten am Arbeitsplatz anfallen, recherchieren die Schülerinnen und Schüler anhand vorgegebener Internetquellen für einen selbst gewählten, exemplarischen Ausbildungsberuf. Abschließend diskutieren sie im Plenum, ob sie die genannten Datenschutztipps in ihrem Alltag sinnvoll anwenden können. Im Mai 2018 ist die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft getreten. Sie regelt, wer personenbezogene Daten zu welchem Zweck erheben, speichern, verändern, verarbeiten, übermitteln oder sonstig nutzen darf. Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) müssen umfassend darüber informiert werden, was mit ihren persönlichen Daten geschieht, und erhalten umfassende Rechte in Bezug auf ihre Daten. Das Arbeitsblatt bietet Schülerinnen und Schüler eine Einführung in das komplexe Thema Datenschutz. Mithilfe von konkreten Fallbeispielen, ausgewählten Filmen und selbst gewählten Ausbildungsberufen erarbeiten sie Schritt für Schritt, wie Datenschutz ihr Privatleben und ihr (künftiges) Berufsleben beeinflusst. Anhand des Beispiels einer Steuerkanzlei erfahren sie, dass es Berufe mit Sonderregelungen für den Datenschutz gibt. Das Arbeitsblatt kann fächerübergreifend und auch im Bereich der Berufsorientierung eingesetzt werden. Neben dem Erwerb von Fachwissen zum Thema Datenschutz bietet es die Möglichkeit, sich mit Tätigkeiten in konkreten Ausbildungsberufen auseinanderzusetzen. Die Datenschutztipps regen Jugendliche an, ihr Verhalten im Umgang mit ihren eigenen persönlichen Daten zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Informationen zu personenbezogenen Daten gehören. erarbeiten, welche Relevanz Datenschutz für ihr Privatleben und ihr (künftiges) Berufsleben hat. lernen konkrete gesetzliche Regelungen wie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) kennen. setzen sich mit dem Thema Datenschutz in einem selbst gewählten Ausbildungsberuf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten Filme, die für den Medienpreis Datenschutz nominiert wurden, anhand einer Aufgabenstellung aus. recherchieren anhand vorgegebener Internetquellen berufsbezogene Tätigkeiten, die das Thema Datenschutz berühren. reflektieren ihr eigenes Verhalten in sozialen Medien und im Internet anhand von Datenschutztipps. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich darin, in Teamarbeit komplexe Sachverhalte auszuwerten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum. organisieren sich in Lerngruppen und erarbeiten gemeinsam Tätigkeitsprofile für einen selbst gewählten Ausbildungsberuf.

  • Orga / Bürowirtschaft / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Der spanische Bürgerkrieg im Comic

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Der spanische Bürgerkrieg im Comic" erstellen die Lernenden ein Storyboard zum Thema "Guerra Civil" und setzen ihren Entwurf mithilfe eines digitalen Programms kreativ im Spanischunterricht um. Im Rahmen einer umfassenden Unterrichtseinheit zum Thema "Vivir en tiempos revueltos" spielt "La Guerra Civil" eine zentrale Rolle. Die Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Zusammenhang die wesentlichen Hintergründe des spanischen Bürgerkriegs sowie die relevanten Ereignisse der Diktatur Francisco Francos kennenlernen. In dieser Unterrichtseinheit fertigen die Lernenden mithilfe von verschiedenen Programmen, die von der Lehrkraft zur Auswahl gestellt werden, einen Comicstrip zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs an. Sie sollen dabei das Leben während des spanischen Bürgerkriegs darstellen und reflektieren. Jede Partnergruppe zieht dafür zunächst willkürlich drei Schlagworte, die sie in ihre Geschichte einbinden sollen. Im Anschluss erhalten die Gruppen ein direktes Feedback in Form eines Spinnenrasters vom Plenum sowie ein individuelles Feedback einer anderen Partnergruppe sowie der Lehrkraft mithilfe eines Evaluationsrasters. Das Thema "Der spanische Bürgerkrieg im Comic" Diese Unterrichtseinheit kann den Abschluss einer umfassenden Einheit zum Thema "La guerra civil" darstellen, in dem die Lernenden anhand einer produktiv-kreativen Aufgabe ihr zuvor erarbeitetes Wissen anwenden und vertiefen. Die kreativere Auseinandersetzung mit dem Thema hat zum Ziel, das Thema Krieg und seine Folgen auf eine emotionale Ebene zu holen, um Empathievermögen zu fördern, indem die Lernenden Geschichten erzählen, die in jede Zeit übertragbar sind und auch heutzutage passieren (können). Dem Prinzip der Schülerorientierung wird auf diese Weise in besonderer Form Rechnung getragen. Vorkenntnisse Die Lernenden haben zuvor das Thema "Guerra Civil" inhaltlich und sprachlich erarbeitet, das heißt sie sind mit den Faktoren, Ursachen und Folgen in den verschiedenen Bereichen sowie mit dem entsprechenden Wortschatz vertraut. Im Hinblick auf die technische Umsetzung hilft es, wenn sich die Schülerinnen und Schüler bereits mithilfe von Lernvideos Inhalte angeeignet und diese selbstständig in die Praxis umgesetzt haben. Didaktische Analyse Die Arbeit mit einem digitalen Programm fordert ein hohes Maß an selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten und Lernen. Zuvor erarbeiten die Lernenden ein Handlungsgerüst, sodass sie sich bei der technischen Umsetzung ganz auf das Programm konzentrieren können. Dies kann möglicherweise problematisch sein, da die Phasen der Erarbeitung des Inhalts und dessen Umsetzung gegebenenfalls vermischt werden. Die anschließende Bewertung erfordert darüber hinaus eine besondere Reflexionsfähigkeit. Zunächst bewerten die Lernenden die Produkte der anderen, um dies in die Bewertung des eigenen Produktes einzubringen. Je nach Lerngruppe sollten daher möglicherweise vorab Regeln für ein konstruktives Feedback erarbeitet werden. Methodische Analyse Die konsequente Trennung zwischen Inhalt und technischer Umsetzung soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sich Schritt für Schritt dem Produkt zu nähern. Das Handlungsgerüst sowie die intensive Auseinandersetzung mit der Struktur der Geschichte ermöglicht es in der zweiten Phase, die Umsetzung des Inhalts im Fokus zu behalten. Ablenkungen, die durch die Vielzahl an technischen Möglichkeiten der einzelnen Programme bestehen, sollen auf diese Weise verhindert und die gezielte Anwendung einzelner Elemente ermöglicht werden. Die abschließende eigene Einschätzung der Umsetzung mithilfe des Kriterienrasters dient ebenfalls der Reflexion darüber, ob die Fokussierung erfolgreich gewesen ist. Die schriftliche Eigenreflexion kann ebenfalls als Grundlage für das Feedback der Lehrkraft zur Benotung dienen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kenntnisse zum Thema "La guerra civil" und wenden ihr Wissen produktiv-kreativ an. erarbeiten ein Handlungsgerüst nach der Drei-Akte-Struktur. reflektieren ihren eigenen Lernprozess sowie das Produkt unter Anwendung von Evaluationskriterien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler produzieren ein digitales Produkt mithilfe eines Programms. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden kollaborativ neu erworbenes Wissen, stellen und beantworten Fragen und unterstützen andere Lernende im Konstruktionsprozess. geben konstruktives Feedback.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Eastereggs: Programmierte Spielereien im Web

Tool-Tipp

Ostern ohne Eiersuche ist in vielen Familien kaum vorstellbar. Aber wie wäre es in diesem Jahr mal mit einer digitalen Suche nach sogenannten "Eastereggs"? Die kleinen Überraschungen verstecken sich unter anderem auf Internetseiten. Wer im Netz zufällig auf sie stößt, kommt aus dem Staunen oft nicht mehr heraus.

  • Fächerübergreifend

Europawahl 2019: Schicksalswahl für die Europäische Union?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Europawahl 2019: Schicksalswahl für die Europäische Union?" erarbeiten sich die Lernenden die wesentlichen Hintergründe zur Wahl des Europäischen Parlaments und setzen sich kritisch mit der aktuellen Entwicklung der EU auseinander. In dieser aktuellen Unterrichtseinheit zum Thema Europa geht es um die Europawahl: Vom 23. bis 26. Mai 2019 findet die Wahl des Europäischen Parlaments statt - das einzige EU-Organ, das die Bürgerinnen und Bürger direkt wählen können. Mit diesem Unterrichtsmaterial erarbeiten die Schülerinnen und Schüler deshalb zunächst als Grundlage die politische Zusammensetzung des Europaparlaments, die Regierungsbildung, die deutschen Vertreter sowie die Drei-Prozent-Klausel. Im Folgenden diskutieren sie dann die Idee gesamteuropäischer Parteien, die Gesetzgebung sowie die aktuelle Situation der Europäischen Union. Anhand eines Online-Tests überprüfen die Lernenden abschließend ihr Wissen vor der Wahl und hinterfragen eine mögliche Aufnahmeprüfung zur Wahlberechtigung. Das Thema "Europawahl 2019" im Unterricht Auch wenn es mit der überparteilichen und unabhängigen Bürgerinitiative "Pulse of Europe" und Macrons Reformplan "Initiative für Europa" positive Impulse für eine Beförderung der europäischen Einigung und die Weiterentwicklung der Europäischen Union gibt, stellt sich das Erscheinungsbild der EU vor der Europawahl 2019 doch überwiegend düster dar. Fehlende Kompromissbereitschaft führt zu Handlungsunfähigkeit in zentralen Fragen. Interne Streitigkeiten lassen erahnen, dass die Teilnehmerländer selbst ihr Grundverständnis und ihren gemeinsamen Wertekanon verloren haben. Die Union zeigt sich zerrissen. Ihre weiteren Ziele sind fraglich. Politische Meinungsverschiedenheiten, die im Zuge der "Euro-Rettung" noch mühsam gekittet werden konnten, treten durch die Flüchtlingskrise inzwischen offen zutage und stellen die Europäische Union nicht nur aufgrund des "Brexit" vor eine Zerreißprobe. Gleichzeitig mit dieser Problemlösungs- und Sinnkrise haben sich allerdings in den letzten Jahren die politischen Institutionen der EU gewandelt. Die Stellung des Parlaments ist weitaus stärker als noch fünf Jahren. Und auch die EU selbst scheint gegenüber den Mitgliedsstaaten deutlich an Einfluss zu gewinnen. Zahlreiche Verordnungen der Kommission und viele Urteile des Europäischen Gerichtshofes greifen merklich in das Alltagsleben der Bürger ein. Wohin also wird sich die Europäische Union weiter entwickeln? Eine Entscheidung darüber wird nicht zuletzt durch die Wahl des nächsten Europaparlaments fallen. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit nähert sich der Frage nach der Zukunft der Europäischen Union aus zwei Perspektiven: Bestandsaufnahme Wie sind derzeit die politischen Mehrheitsverhältnisse im Parlament? Welchen Einfluss hat das Parlament im Rahmen der europäischen Gesetzgebung? Ausblick Was spricht für und gegen eine weitere europäische Einigung? Wie könnten ein Europaparlament und eine europäische Regierung der Zukunft aussehen? Diesen Fragestellungen wird in mehreren Lernrunden nachgegangen, die Internetrecherchen, Präsentationen, Vernissagen, Positionslinien, Punktabfragen, Online-Tests und eine Podiumsdiskussion enthalten. Als Ergänzung zu den Streitgesprächen wäre es empfehlenswert, einen Europa-Abgeordneten einzuladen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Kenntnisse über die Stellung des Europäischen Parlaments innerhalb der EU und seiner legislativen Entscheidungsbefugnisse. erkennen die politischen Mehrheitsverhältnisse des bisherigen EU-Parlaments und der deutschen Abgeordneten. schließen von den Mehrheitsverhältnissen auf eine theoretische Europa-Regierung. bilden sich eine Meinung über die Einführung einer Prozent-Klausel und eines übernationalen Wahlsystems mit Europaparteien. können die Rolle des Europaparlaments im Rahmen der europäischen Gesetzgebung erklären. können Beispiele für europäische Richtlinien aus dem Bereich Verbraucherschutz zeigen und erläutern. bilden sich eine Meinung zu Emmanuel Macrons "Initiative für Europa". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen der EU durch. interpretieren gefundene Internetquellen im politischen Kontext. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. absolvieren einen Online-Test. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. vertreten ihre gewonnen Ansichten in Abstimmungen und Diskussionen. bilden sich eine profunde politische Meinung zur Wahl des Europäischen Parlaments, seiner Parteien und Abgeordneten. bilden sich eine politische Meinung zur weiteren europäischen Einigung.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Konsum: Regenwald im Einkaufswagen

Unterrichtseinheit

Dieser Workshop zum Thema Konsum und Regenwald gibt interaktiv lebendige Einblicke in die Welt unseres Konsums hier in Deutschland und seine Auswirkungen in den Anbaugebieten der Rohstoffe, dem tropischen Regenwald. Den thematischen Kern der Unterrichtseinheit bilden die vier Haupttreiber der Regenwaldzerstörung: Palmöl, Soja, Tropenholz und Papier. Durch den interaktiven Workshop "Konsum: Regenwald im Einkaufswagen" führt die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler anhand einer Präsentation - vorbei an den Produktionsstätten von Soja, Palmöl, Papier und Tropenholz bis hin zum eigenen Einkaufswagen und den Möglichkeiten, den Regenwald im Alltag zu schützen. Arbeitsaufträge, kleine Filmclips und Spiele gestalten einen methodenreichen Unterricht, der unser Konsumverhalten genau unter die Lupe nimmt. Die Schülerinnen und Schüler werden zur kritischen Betrachtung des eigenen Konsumverhaltens hingeführt. Die Unterrichtseinheit schließt mit Hilfestellungen und Ideen für den eigenen Alltag. Konkret führt der Workshop die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Lebenswirklichkeit heraus in die Tropen. Themen wie der Soja-Anbau für die massenhafte Fleischproduktion, Palmöl in Schokoladen-Creme und Bodenschätze in ihren Handys lassen die Schülerinnen und Schüler staunen. Zahlen und Fakten sind anschaulich und altersgerecht aufbereitet; eindrucksvolle Bilder zeigen, wie sich die Welt in den Tropen durch unseren Konsum verändert. Ein aktuelles und gleichsam spannendes Thema – nicht nur für eine Doppelstunde. Das Thema "Konsum und Regenwald" im Unterricht Die Lehrkraft braucht außerhalb der Präsentation kein weiteres Hintergrundwissen. Die einzelnen Präsentationsfolien weisen auf Fakten und Hintergründe hin beziehungsweise leiten die Lehrkraft zu weiteren Quellen. Das Thema "Konsum und Regenwald" findet durch seine breite Aufstellung in diversen Fächern Anbindung und kann als Einstieg oder Wiederholung in den Oberthemen Globalisierung, Landwirtschaft in den Tropen oder Regenwald allgemein genutzt werden. Vorkenntnisse Die Lehrkraft sollte sich das Handout zur Präsentation genau anschauen. Hier finden sich neben weiteren Quellen und Hintergrundfakten auch Tipps für weitere Arbeitsaufträge und Spiele, die individuell auf die Klasse zugeschnitten durchgeführt werden können. So befindet sich in dem Materialpool für jede Jahrgangsstufe von der siebten bis zur zwölften Klasse etwas. Didaktische Analyse Das Material zum Thema Konsum und Regenwald soll die Handlungskompetenz und das Engagement der Schülerinnen und Schüler fördern, sich mit den großen Herausforderungen unserer Zeit – dem Konsum und seinen Folgen – kritisch zu befassen. Das Material zeigt die Zusammenhänge zwischen dem Burger auf dem Teller und riesigen Soja-Plantagen in den Tropen. Es möchte die Schülerinnen und Schüler für das Thema Konsum und ihre eigene Verantwortung als Verbraucherin und Verbraucher sensibilisieren. Methodische Analyse Es ist darauf zu achten, nicht zu negativ zu werden: Gerade ältere Schülerinnen und Schüler (ab Klasse 9) neigen oft zur "Schwarzmalerei". Die Lehrkraft sollte den Workshop daher möglichst mit der Schlusseinheit "Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen" (Arbeitsblatt 7) beenden, um dem Gedanken des "Ich kann sowieso nichts ändern" vorzugreifen und positiv aus der Situation zu gehen. Weitere Unterrichtseinheiten des Feldes "Was kann ich tun?" finden Sie unter den externen Links. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Wissen zu den Haupttreibern der Regenwaldvernichtung. lernen Handlungsempfehlungen und Alltagstipps kennen, wie sie den Regenwald schützen können und dem massenhaften Konsum entgegenwirken können. beschäftigen sich mit einem aktuellen, gesellschaftlichen Thema, das ihnen in ihrer Zukunft zunehmend mehr begegnen wird. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit sozialer Gerechtigkeit gegenüber den Menschen im globalen Süden (die Tropen). setzen sich mit dem Thema "Intergenerationelle Gerechtigkeit" auseinander. erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeiten (Gruppenarbeit) und der Abstimmung und Organisation von Arbeitsaufträgen mit Mitschülerinnen und Mitschülern.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Burnout und Erschöpfungsdepressionen bei Lehrkräften

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel beantwortet Fragen zu Burnout und Erschöpfungsdepressionen bei Lehrkräften und zeigt Möglichkeiten der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung auf. Was sind die Ursachen und Symptome eines Burnouts beziehungsweise einer Erschöpfungsdepression? Ist die Berufsgruppe der Lehrkräfte besonders gefährdet? Warum? Wie können Lehrkräfte einem Burnout vorbeugen, und wo finden betroffene Lehrkräfte Hilfe? Diese und weitere Fragen hat uns Diplom-Psychologe Timo Schiele, der leitende Psychologe der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen , im Interview beantwortet. Was genau versteht man unter einem "Burnout" beziehungsweise einer "Erschöpfungsdepression"? Was sind die Symptome, was die Ursachen? Wie äußert sich die Krankheit im Alltag? Auch wenn der Begriff "Burn-Out" in den vergangenen Jahren immer häufiger als Entstehungs- und Erklärungsmodell für einen belastungsbedingten Erschöpfungszustand verwendet wird, stellt er doch keine Diagnose im Sinne der WHO (Weltgesundheitsorganisation) dar. Häufig leiden Betroffene unter Symptomen einer Depression oder einer anderen psychischen Erkrankung. Typisch für ein Burnout sind anhaltende Erschöpfung, ein zunehmender innerer Widerwillen gegenüber der Arbeit sowie ein Verlust an Leistungsfähigkeit, der häufig auch mit einem Verlust an Sinnerleben einhergeht. Liegt eine Depression vor, leiden Betroffene nicht nur unter permanenter Niedergeschlagenheit, sondern auch häufig unter einer inneren Leere, einem Gefühl der Gefühllosigkeit. Sie verzweifeln daran, weder Freude noch Traurigkeit zu verspüren. Neben dieser Teilnahmslosigkeit leiden die Betroffenen auch unter Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Grübeln und Konzentrationsstörungen. Manchmal versteckt sich eine Depressivität auch hinter einer Reihe körperlicher Beschwerden. Menschen mit Erschöpfungsdepressionen leiden nicht selten unter Lebensmüdigkeit und schlagen sich manchmal mit konkreten Gedanken herum, sich das Leben zu nehmen. Wie häufig sind Burnouts bei Lehrkräften? Ist diese Berufsgruppe besonders gefährdet? Welche weiteren Berufsgruppen sind besonders betroffen? Hier gehen die aktuellen Zahlen etwas auseinander. Es gibt Hinweise darauf, dass bei bis zu einem Drittel aller Lehrkräfte ein Burnout beziehungsweise zumindest einige Anzeichen dafür vorliegen. Das erhöht natürlich das Risiko, eine psychische oder körperliche Folgeerkrankung wie zum Beispiel eine Depression zu erleiden. Die verhältnismäßig geringe Zahl der Lehrer, die den Altersruhestand erreicht, lässt vermuten, dass es sich hier um eine besonders belastete Berufsgruppe handelt. Der Lehrberuf fordert neben Belastungsfaktoren wie intensivem und andauerndem Lärm, hoher emotionaler Beteiligung und einem häufig bestehenden Mangel an ausreichenden personellen Ressourcen auch einiges an Selbststrukturierung ab. Die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern findet ja nicht nur im Unterricht statt, sondern auch außerhalb. Durch Unterrichtsvor- und -nachbereitungen, Kontakte mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, außercurriculären Aktivitäten und anderen entsteht eine zusätzliche Belastung, die zum erhöhten Gefährdungsniveau beiträgt. Auch die eher diffuse räumliche und zeitliche Trennung von Arbeit und Freizeit sind Aspekte, die für manche Lehrkräfte das Risiko steigen lässt, in einen behandlungsbedürftigen Erschöpfungszustand zu geraten. Menschen in anderen sozialen und helfenden Berufen, beispielsweise in Medizin und Pflege, sind ebenfalls besonders gefährdet, ein Burnout zu erleiden. Basierend auf Berichten aus diesen Berufsfeldern wurde das Phänomen Burnout in den 1970er-Jahren auch erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Gibt es innerhalb der Berufsgruppe der Lehrkräfte Personengruppen, die mehr oder weniger gefährdet sind als ihre Kolleginnen und Kollegen? In wissenschaftlichen Arbeiten finden sich Faktoren, die dazu beitragen können, dass manche Lehrkräfte gefährdeter sind als andere. Da ist einerseits eine geringe Distanzierungsfähigkeit von der Arbeitssituation zu nennen. Das heißt, dass es Betroffenen schwer fällt, abzuschalten und die Freizeit ohne permanente Gedanken an die Arbeit zu verbringen. Andererseits scheinen gefährdete Lehrkräfte eine stärkere Resignationstendenz bei Misserfolgen zu haben. Außerdem, und das scheint besonders wichtig, zeigen sich in der genannten Risikogruppe Menschen, die sich mit dem Einholen sozialer Unterstützung schwer tun. Die Haltung, Dinge alleine lösen zu müssen, scheint weiterhin stark verbreitet und ist an dieser Stelle besonders gefährlich. Nehmen Burnouts allgemein / in der Berufsgruppe der Lehrkräfte zu? Wenn ja, woran liegt das? Insgesamt nehmen zumindest die Anzahl der Behandlungen und die Krankheitstage in Bezug auf diese Diagnosen zu. Ob diese Entwicklung an einer tatsächlich erhöhten Erkrankungsrate liegt, ist umstritten. Die Betroffenen haben heute durch die verbesserten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, genauso aber auch durch die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, weniger Angst, sich in Behandlung zu begeben. Vieles spricht allerdings dafür, dass Depressionen durch die veränderten Lebensbedingungen tatsächlich zunehmen. Wie wird ein Burnout diagnostiziert? Was kann ich tun, wenn ich Symptome bei mir selbst oder bei einer Kollegin / einem Kollegen erkenne? Eine Möglichkeit eines schnellen Screenings auf das Vorliegen einer depressiven Erkrankung bietet zum Beispiel der sogenannte Zwei-Fragen-Test: Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig bedrückt oder hoffnungslos? Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun? Werden beide Fragen mit "Ja" beantwortet, ist die ausführliche klinische Erfassung der diagnostischen Kriterien angebracht. Das geschieht im Rahmen von intensiven und ausgiebigen Gesprächen mit medizinisch-therapeutischem Fachpersonal. Im Kontakt mit möglicherweise betroffenen Kolleginnen und Kollegen bietet es sich an, in einem ruhigen Moment ein Gesprächsangebot zu machen - vorausgesetzt dass die eigenen Ressourcen das derzeit zulassen. Hier kann es hilfreich sein, zunächst abzuklären, ob überhaupt ein Interesse an einer Rückmeldung besteht. Ist das vorhanden, geht es darum, möglichst wertschätzend die Dinge, die Ihnen aufgefallen sind, anzusprechen und Sorge auszudrücken. Dabei ist es für Betroffene wichtig, nicht ungefragt mit Ratschlägen überhäuft zu werden, sondern zunächst einmal ein offenes Ohr angeboten zu bekommen. In der Folge ist es zielführend, die kollegiale Ebene nicht zu verlassen, sondern frühzeitig auf die Möglichkeiten professioneller Gesprächspartnerinnen und -partner sowie Behandlungen zu verweisen. Schließlich sollten Sie auch ihre eigenen Ressourcen im Blick behalten. Wie kann ein Burnout beziehungsweise eine Erschöpfungsdepression behandelt werden? In welchen Fällen sollte womöglich über einen Berufswechsel nachgedacht werden? Depressionen beziehungsweise ein Burnout sind gut behandelbar, aber der Behandlungs­prozess verlangt den Betroffenen zumeist viel Zeit und Geduld ab. Manche Patientinnen und Patienten profitieren von Antidepressiva, also von Psycho­pharmaka. Aber das Mittel der Wahl ist in jedem Fall eine Psycho­therapie. Wenn eine ambulante Psychotherapie nicht zielführend und ausreichend ist, sollte eine stationäre Behandlung erwogen werden. Derartige stationäre Behandlungen beinhalten zumeist ein deutlich größeres Repertoire an unterschiedlichen Therapien und ermöglichen es den Betroffenen, für eine gewisse Zeit möglichst frei vom belastenden Arbeitsalltag intensiv eigenen Bedürfnissen und Wertvorstellungen nachzuspüren, um ihr Leben wieder neu auszurichten und genießen zu können. Die Frage nach einem Berufswechsel ist bei Lehrkräften auch vor dem Hintergrund des Beschäftigungsverhältnisses eine besondere. Der Beamtenstatus, der ja auch viel Sicherheit bringt, kann hier auch zum Problem werden, weil ein Berufswechsel zumeist keine Option darstellt. Wo finden Lehrkräfte mit Burnout Hilfe und Unterstützung? Hilfreich ist es, zunächst eine ambulante Psychiaterin beziehungsweise einen ambulanten Psychiater, eine Fachärztin beziehungsweise einen Facharzt für Psychosomatik oder eine psychologische Psychotherapeutin beziehungsweise einen psychologischen Psychotherapeuten aufzusuchen. Diese Berufsgruppen haben sich im Besonderen auf die Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen spezialisiert und können bei Bedarf auch weitere Expertinnen und Experten hinzuziehen und Betroffene über sinnvolle Behandlungsoptionen beraten. Ob dann eben eine medikamentöse Therapie zielführend ist und in welchem Rahmen eine Psychotherapie stattfindet – das sind Dinge, die dann im Einzelfall gemeinsam entschieden werden. Wie können Lehrkräfte selbst einem Burnout vorbeugen? Ein zentraler Aspekt ist die Stärkung des sozialen Netzes, also die Pflege von Freund- und Bekanntschaften. Diese Menschen können in schwierigen Phasen Rückhalt und Sicherheit bieten. Außerdem ist es wichtig, einen sinnvollen Ausgleich vom Berufsleben zu etablieren. Der Lehrberuf ist besonders anfällig für eine Auflösung klarer Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Wer Arbeit mit nach Hause nehmen kann und nimmt, muss sich klar und gut strukturieren können, um nicht in einer permanenten Arbeitshaltung zu verbleiben. Deshalb sind Pausen, die belastende Phasen unterbrechen und die Akkus aufladen lassen, in der Vorbeugung eines Burnouts unabdingbar. Nicht zuletzt lohnt es sich, auch die eigene Erwartungshaltung kritisch unter die Lupe zu nehmen. Gerade in der Unterrichtsvorbereitung oder im Kontakt mit Eltern, Schülerinnen und Schülern gäbe es sicherlich immer noch mehr zu tun; dennoch liegt es ein Stück weit auch in der ganz persönlichen Verantwortung, sich hier selbst Grenzen zu setzen und sich zu schützen.

  • Fächerübergreifend

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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