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Die Unterdrückung der Opposition durch die Staatssicherheit

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Mit Hilfe des Arbeitsblattes erarbeiten die Lernenden die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) am Beispiel der Überwachung von Wolf Biermann und setzen sich mit dem Thema Meinungsfreiheit auseinander. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) stellte eine wichtige Säule im politischen System der DDR dar. Sie überwachte und kontrollierte die Bürgerinnen und Bürger der DDR bis in den privaten Alltag hinein und versuchte, jede abweichende Meinung oder Kritik zu unterbinden. Trotzdem bildete sich in den 1980er Jahren immer mehr Widerstand in der Bevölkerung heraus. Die Lernenden erarbeiten sich zunächst die Methoden des MfS und wenden sie auf den Fall Wolf Biermann an. In Gruppenarbeit recherchieren sie selbstständig auf vorgegebenen Internetseiten nach weiteren Fallbeispielen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, was das MfS war. nennen die Arbeitsmethoden des MfS. vollziehen nach, welche Auswirkungen das MfS auf die Meinungsfreiheit in der DDR hatte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Methoden des MfS und den Fall Wolf Biermann aus einem Sachtext. arbeiten die Überwachungsmethoden des MfS aus einem Lied von Wolf Biermann heraus. recherchieren eigenständig nach Fallbeispielen für die Überwachung durch das MfS. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern in einem fiktiven Brief an Erich Honecker die Wichtigkeit freier Meinungsäußerung. diskutieren in der Klasse, warum Wolf Biermann trotz Überwachung und Druck durch das MfS weitermachte.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Rockmusik in der DDR

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsblatt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, wie Rockmusik in der DDR versuchte, Systemkritik in ihren Texten zu transportieren.Kunst und Kultur war in der DDR eine Staatsangelegenheit. Auch Musik wurde kontrolliert und zensiert und sollte allein der Unterhaltung und der Stabilisierung des politischen Systems dienen. Die Künstler in der DDR gingen unterschiedlich mit diesen Voraussetzungen um. Einige machten rein unpolitische Musik, andere versuchten, ihre Kritik am System geschickt in ihren Texten zu verstecken. Anhand zweier Songtexte von den Puhdys und Klaus Renft Combo analysieren die Schülerinnen und Schüler, wie Künstler über die Musik versuchten, ihre Haltung gegenüber dem politischen System auszudrücken. Durch weitere Rechercheaufgaben werden die Lernenden dazu angehalten, sich mit der Situation damaliger Musiker sowie mit den Erfahrungen auseinander zu setzen, die Jugendliche aufgrund ihres Musikgeschmackes mit dem Staat gemacht haben. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen wichtige Stationen der Entwicklung der Rockmusik in der DDR. beschreiben die staatlichen Bedenken gegen Rockmusik und ihren Einfluss auf die Jugendlichen. zeigen auf, wie sich Musiker unter der staatlichen Kontrolle verhielten und beschreiben die ideologischen Grenzen, die ihnen auferlegt waren. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über Rockmusik in der DDR aus einem Sachtext. analysieren Liedtexte auf verstecke Kritik am DDR-Staat. vergleichen Liedtexte miteinander. recherchieren selbstständig im Internet nach Informationen zu Rockmusik und Jugendkultur in der DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Liedtexte in ihrer damaligen Wirkung und bewerten, welche Texte auch heute noch aktuell sind.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin: Jugend und Alltag in Ost und West

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Ausgehend von den Erlebnissen des Zeitzeugen Thomas Häger beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Alltag von Kindern und Jugendlichen in West und Ost.Die Lage Berlins am Schnittpunkt zweier sich gegenüberstehender Blöcke wirkte sich auch auf das Leben der Menschen im Ost- und Westteil der Stadt aus. Diese Unterrichtseinheit richtet ihren Blick vor allem auf das Alltagsleben der Jugendlichen. Für die Schülerinnen und Schüler besteht dadurch ein direkter Anknüpfungspunkt an ihre eigene Lebenswelt und sie erfahren, wie politische Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen das Leben von jungen Menschen beeinflussen können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die exemplarischen Erfahrungen von Thomas Häger als Jugendlicher im geteilten Berlin darstellen. kennen die Bedeutung der Jugend für die DDR-Regierung. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt und eigenständig Informationen aus einem Zeitungsartikel über die Jugend und Alltagserfahrungen in Ost und West. analysieren den Stil des Zeitungsartikels unter Berücksichtigung der Frage, warum Thomas Hägers Geschichte sich zu erzählen lohnt. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen das Spannungsverhältnis zwischen Pflichterfüllung und Selbsterfüllung der DDR-Jugend. bewerten die Auswirkungen der jugendlichen Erfahrungen auf das heutige Leben von Thomas Häger und seiner Familie.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Jugendopposition und Jugendkulturen

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In diesem Arbeitsmaterial beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema "Jugend in der DDR". Als zukünftige parteitreue "Sozialistische Persönlichkeiten" hatten Jugendliche für die SED-Führung eine wichtige Stellung inne. Viele Jugendliche folgten dem vorgegebenen Pfad. Jedoch bildete sich in einigen Kreisen junger Menschen Widerstand gegen die bestehenden Konventionen heraus. Insbesondere infolge der harten Reaktion der Staatsmacht mit Verboten, öffentlichen Diskreditierungen, Verfolgungen und sogar Haft lehnten sich Jugendliche in der DDR auf und politisierten sich. So engagierten sie sich in oppositionellen Vereinigungen oder gründeten Subkulturen, um sich Freiräume in der DDR zu schaffen. Anhand der Friedensgemeinschaft Jena und zugehörigen Zeitzeugenberichten analysieren die Schülerinnen und Schüler das Verhältnis zwischen DDR-Staat und Jugendopposition. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Entwicklung und die Ziele der FG Jena können die Konsequenzen des Widerstands für die Jugendlichen darstellen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen aus den Videos gezielt Informationen über das Vorgehen und die Folgen der Jugendopposition in Jena führen in einem Rollenspiel ein Streitgespräch zwischen einem DDR-treuen und einem DDR-kritischen Jugendlichen durch. erfassen die Vorstellungen der SED über Jugendliche und die Vorstellung von kritischen Jugendlichen über ihre Rolle und vergleichen beide miteinander. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Aktionen einer Gruppe Jugendlicher aus Jena und überlegen, ob sie die Aktionen als politisch oder unpolitisch bezeichnen würden. bilden sich auf Grundlage der Informationen aus den Videos und dem bereits erworbenen Wissen über die DDR ein Urteil über die Gründe für die Verfolgung der jugendlichen Oppositionellen durch den Staat. sammeln Argumente für die Position eines DDR-treuen und die eines DDR-kritischen Jugendlichen und diskutieren diese in der Gruppe.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Revolte am Ostseestrand – Sekundarstufe II

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zum Film "Revolte am Ostseestrand" thematisiert Jugendkultur in der DDR und wie schnell Jugendliche mit der SED-Diktatur in Konflikt geraten konnten, wenn sie von der vorgegebenen Linie abwichen. Im Sommer 1961 wurden an der DDR-Ostseeküste fünf Jugendliche verhaftet. Sie hatten ausgelassen gefeiert, zu Rock'n Roll Musik getanzt und sich nach ihrem Idol Yol Brynner eine Glatze scheren lassen. Der Wirt eines Bierzeltes denunzierte sie an die Volkspolizei. Doch die anderen Camper sehen der Verhaftung nicht tatenlos zu und umstellen die Wache der Volkspolizei, machen ihrem Unmut über die Verhaftung Luft. Die Behörden beenden den "Aufruhr" mit brutalen Mitteln. Die Jugendlichen werden als vom Westen gesteuerte Unruhestifter kriminalisiert und zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Film "Revolte am Ostseestrand" lässt die damals Verurteilten zu Wort kommen. Archivmaterial und Wochenschauberichte zeigen die Hintergründe auf. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich damit auseinander, wie schnell Jugendliche mit der SED-Diktatur in Konflikt geraten konnten, wenn sie von der vorgegebenen Linie abwichen. Betrachtet wird dabei auch die propagandistische Aufarbeitung der Vorfälle in den DDR-Medien. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die wichtigsten Merkmale der Jugendkultur in Ost- und Westdeutschland. geben die Ereignisse um die fünf Jugendlichen im Sommer 1961 wieder. beschreiben die Bedeutung von Rock 'n' Roll für die Jugendbewegung und den Konflikt zwischen Jugendlichen und der Elterngeneration. beschreiben in Grundzügen die Rolle von Propaganda im Kalten Krieg. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Ereignisse im Sommer 1961 aus einem Dokumentarfilm. interpretieren einen Zeitungsartikel aus der Jungen Welt über die Ereignisse und analysieren die Darstellung der Jugendlichen in dem Artikel. erschließen Informationen aus Zeitzeugeninterviews und beantworten damit Fragen zu Jugendkultur, der DDR und den Ereignissen vom Sommer 1961. vergleichen die filmische Aufarbeitung der Ereignisse in der DDR mit dem Dokumentarfilm. übersetzen und interpretieren Songtexte von Rock 'n' Roll Songs. recherchieren in verschiedenen Medien eigenständig zum Thema "Pressefreiheit in der DDR". Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, analysieren ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. beurteilen die Darstellung der Ereignisse in den DDR-Medien. beurteilen den Umgang mit Medien und Öffentlichkeit in beiden deutschen Staaten in den 1960er Jahren. erörtern die Rechtsauffassung der DDR und beurteilen, inwieweit sie mit dem demokratischen Grundsatz der Gewaltenteilung in Konflikt gerät.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Revolte am Ostseestrand – Sekundarstufe I

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I zum Film "Revolte am Ostseestrand" thematisiert Jugendkultur in der DDR und wie schnell Jugendliche mit der SED-Diktatur in Konflikt geraten konnten, wenn sie von der vorgegebenen Linie abwichen. Im Sommer 1961 wurden an der DDR-Ostseeküste fünf Jugendliche verhaftet. Sie hatten ausgelassen gefeiert, zu Rock'n Roll Musik getanzt und sich nach ihrem Idol Yol Brynner eine Glatze scheren lassen. Der Wirt eines Bierzeltes denunzierte sie an die Volkspolizei. Doch die anderen Camper sehen der Verhaftung nicht tatenlos zu und umstellen die Wache der Volkspolizei, machen ihrem Unmut über die Verhaftung Luft. Die Behörden beenden den "Aufruhr" mit brutalen Mitteln. Die Jugendlichen werden als vom Westen gesteuerte Unruhestifter kriminalisiert und zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Film "Revolte am Ostseestrand" lässt die damals Verurteilten zu Wort kommen. Archivmaterial und Wochenschauberichte zeigen die Hintergründe auf. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich damit auseinander, wie schnell Jugendliche mit der SED-Diktatur in Konflikt geraten konnten, wenn sie von der vorgegebenen Linie abwichen. Betrachtet wird dabei auch die propagandistische Aufarbeitung der Vorfälle in den DDR-Medien. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten Merkmale der Jugendkultur in Ost- und Westdeutschland. geben die Ereignisse um die fünf Jugendlichen im Sommer 1961 wieder. beschreiben die Bedeutung von Rock 'n' Roll für die Jugendbewegung und den Konflikt zwischen Jugendlichen und der Elterngeneration. beschreiben in Grundzügen die Rolle und Funktionsweise von Propaganda im Kalten Krieg. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Ereignisse im Sommer 1961 aus einem Dokumentarfilm. interpretieren einen Zeitungsartikel aus der Jungen Welt über die Ereignisse und analysieren die Darstellung der Jugendlichen in dem Artikel. erschließen Informationen aus Zeitzeugeninterviews und beantworten damit Fragen zu Jugendkultur, der DDR und den Ereignissen vom Sommer 1961. vergleichen die filmische Aufarbeitung der Ereignisse in der DDR mit dem Dokumentarfilm. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, analysieren ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. beurteilen die Darstellung der Ereignisse in den DDR-Medien. beurteilen den Umgang mit Medien und Öffentlichkeit in beiden deutschen Staaten in den 1960er Jahren.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Von der Schule verwiesen. Schülerprotest an der Carl-von-Ossietzky-Schule 1988

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Die Unterrichtsmaterialien befassen sich mit Protesten von Schülerinnen und Schülern in der DDR 1988. Anhand zahlreicher Quellen setzen sich die Lernenden mit den Jugendlichen, ihrem Anliegen und der harten Reaktion der DDR-Organe auseinander. Wegen ihrer Kritik an der Militärparade zum Gründungstag der DDR und einer Unterschriftensammlung gegen die Parade werden vier Schüler von der Schule verwiesen. Ein Schüler wird außerdem wegen seiner Parteinahme für die freie polnische Gewerkschaft Solidarność an eine andere Schule versetzt. Durch zahlreiche Quellentexte erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein umfassendes Bild der Geschehnisse und erhalten Einblick in die Mechanismen und Methoden, mit denen der DDR-Staat versuchte eine freie Meinungsäußerung zu verhindern. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Motivation der Schüler, einen Aufruf zu starten auseinander. lernen, welche Folgen Kritik am System für die Bürgerinnen und Bürger der DDR haben konnte. arbeiten heraus, aus welchen Gründen die Schüler aus der FDJ ausgeschlossen und der Schule verwiesen wurden. zeigen die Grenzen der Meinungsfreiheit in der DDR auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten aus den Quellentexten heraus, was die Schülerinnen und Schüler zum Protest veranlasst hat, wie der Protest durchgeführt wurde und wie das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), die Schule und die FDJ darauf reagierten. interpretieren das Gedicht eines Soldaten, das zwei Schüler in ihrem Entschluss zum Widerspruch gestärkt hat. geben den Inhalt von Textquellen in eigenen Worten wieder. vergleichen Aussagen zu den Ereignissen aus verschiedenen historischen Kontexten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den unterstellten "staatsfeindlichen" Charakter der Proteste. bewerten Aussagen eines Schülers in einem Interview mit einer westlichen Zeitung. überlegen, bei welchen Vorfällen sie unter heutigen Umständen für einen Schulausschluss von Schülerinnen und Schülern stimmen würden und reflektieren ihre Meinung dazu.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Schülerprotest 1961 – Wie die Stasi gegen eine Abiturklasse der Erweiterten Oberschule in Anklam…

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Diese Unterrichtsmaterialien setzen sich am Beispiel der Abiturklasse 12b in Anklam mit Formen des Jugendprotestes gegen SED-Kampagnen und den unverhältnismäßigen Reaktionen der Stasi darauf auseinander. Aufgrund der Forderung der DDR-Jugendorganisation "Freie-deutsche Jugend" (FDJ) im Herbst 1961 den Studienplatz an eine freiwillige Verpflichtung zum Wehrdienst zu verknüpfen, protestierte öffentlich eine Abiturklasse. Der Vorfall wurde der Stasi gemeldet, die eine strafrechtliche Verfolgung einleitete. Drei Schüler werden verhaftet und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Materialien sind so konzipiert, dass sie modular und flexibel im Unterricht eingesetzt werden können. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler bereits grundlegende Kenntnisse über das politische System der DDR und die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) verfügen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Ereignisse des Schülerinnen- und Schülerprotests. beschreiben die Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit. nennen die Motive der protestierenden Schülerinnen und Schüler. zeigen auf, wie umfassend die Überwachung und das Vorgehen der DDR gegen ihre Bürgerinnen und Bürger war. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gezielt Informationen aus Quellentexten heraus und rekonstruieren den Ablauf des Protests und der anschließenden Ermittlungen. vollziehen die Motive der Schülerinnen und Schüler anhand der Quellentexte nach. vergleichen Einschätzungen aus verschiedenen Quellentexten miteinander und beurteilen deren Glaubwürdigkeit. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen das Vorgehen des MfS gegenüber den protestierenden Schülerinnen und Schülern. bilden sich eine Meinung darüber, warum bestimmte bei einer Durchsuchung gefundene Bücher vom MfS als "Schund- und Schmutzliteratur" bezeichnet wurden. überlegen auf Grundlage der historischen Situation der DDR im Jahre 1961, warum der Schülerinnen- und Schülerprotest so starke Reaktionen durch den Staat hervorrief.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Die Stasi und jugendliche Systemkritiker

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Durch die Bearbeitung des Arbeitsmaterials erkennen die Lernenden, in welchem Ausmaß das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) die Verbreitung von regimekritischen Aussagen erfasste und auch Jugendliche strafrechtlich verfolgte. Im September 1985 werden in der Rostocker Innenstadt an sieben Hauswänden regimekritische Parolen entdeckt. Im Zuge der Ermittlungen durch das Ministerium für Staatsicherheit fällt der Verdacht auf das Ehepaar Ute und Gunnar und dessen Freundin Dörte. Nach aufwendiger Observation und den Informationen eines inoffiziellen Mitarbeiters (IMs) werden die Drei verhaftet, verhört und wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Neben den detaillierten Ermittlungsschritten thematisieren die Arbeitsmaterialien, welche politischen Überzeugungen die Verdächtigen vertraten, die sie zu ihren Handlungen veranlassten und welche Zugeständnisse sie machten, um einer mehrjährigen Haftstrafe zu entgehen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Arbeitsweisen des MfS. erfahren, wie die Menschen ihren politischen Widerstand gegen das DDR-Regime ausdrückten. zeigen Motive auf, die zu regimekritischen Äußerungen führten. nennen die Folgen regimekritischer Äußerungen. beschreiben die Methoden des MfS, Personen als inoffizielle Mitarbeiterin und Mitarbeiter (IM) zu gewinnen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich das Vorgehen des MfS durch die Analyse von Berichten des MfS. charakterisieren die Opfer des MfS mithilfe von Quellentexten. arbeiten die Motive des MfS für das aufwändige Vorgehen gegen die Regimekritiker heraus. arbeiten die Motive der Regimekritiker für das Malen der regimekritischen Parolen heraus. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beziehen Stellung zur Verurteilung und dem Strafmaß der Regimekritiker. argumentieren unter Bezugnahme auf die Quellen, warum den Opfern nach der Wende eine juristische Rehabilitation so wichtig war.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Der Fluchtversuch zweier Schüler aus der DDR

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Im Arbeitsmaterial werden die Hintergründe und Folgen eines gescheiterten Fluchtversuches am Beispiel zweier Schüler behandelt. Im Dezember 1979 beschließen die beiden 15-jährigen Schüler Tom Meier und Olli Rüber aus der DDR in die Bundesrepublik zu fliehen. Der Fluchtversuch misslingt. Tom wird erschossen, sein Freund Olli verhaftet und zu einer mehrmonatigen Jugendstrafe verurteilt. Anhand von Originalakten thematisieren die Arbeitsmaterialien den Fluchtversuch der beiden Schüler und wie das Ministerium für Staatssicherheit versuchte, den Vorfall - insbesondere die Tötung des 15-jährigen Tom Meier - zu verheimlichen. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über Grundwissen zu den Themen Grenzpolitik der DDR sowie über das Ministerium für Staatssicherheit verfügen und mit Methoden zur Analyse von Textquellen vertraut sein. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen Merkmale der Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit. beschreiben das Verhältnis zwischen dem Ministerium für Staatssicherheit und den Grenztruppen. beschreiben die Folgen, die ein Fluchtversuch für einen DDR-Bürger haben konnte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen den Dokumenten des MfS gezielt Informationen. nutzen die Informationen aus verschiedenen Quellen zur Rekonstruktion der Ereignisse. geben den Inhalt von Quellentexten in eigenen Worten wieder. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Motive des MfS für den Umgang mit den beiden Jugendlichen. beurteilen den Schusswaffeneinsatz des Grenzsoldaten und diskutieren über mögliche Alternativen unter Berücksichtigung des historischen Kontextes.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Jugendliche inoffizielle Mitarbeiter (IM) bei der Stasi

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Mit Hilfe dieser Arbeitsmaterialien erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Rolle von jugendlichen inoffiziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bei der Überwachung und Kontrolle der Menschen in der DDR. Um von regimefeindlichen Äußerungen, Aktionen oder Gruppierungen frühzeitig Kenntnis zu haben, setzte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) inoffizielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Nicht selten wurden hierfür auch Jugendliche und Studierende angeworben. Die Lernenden erfahren durch die Bearbeitung von Originalakten, wie die Stasi arbeitete, um die Menschen in der DDR zu überwachen. Anhand des Beispiels der jugendlichen inoffiziellen Mitarbeiterin Ute Beden wird ein starker lebensweltlicher Bezug zu den Lernenden hergestellt. Die Materialien sind so konzipiert, dass sie modular oder auszugsweise im Unterricht in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden können. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Thema Staatssicherheit sowie der Umgang mit Quellen bereits im Unterricht behandelt worden ist. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit sowie der inoffiziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. nennen Gründe, warum das Ministerium für Staatssicherheit inoffizielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzte. setzen sich mit den persönlichen Folgen der Mitarbeit für das Ministerium für Staatssicherheit in Bezug auf die inoffiziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt und eigenständig Informationen aus Quellen des MfS und erschließen sich so die Arbeitsweise der Stasi. analysieren Quellentexte nach sprachlichen Kriterien. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen die Gründe, die Ute Beden dazu bewogen, mit dem MfS zusammenzuarbeiten und die Zusammenarbeit wieder zu beenden. beziehen auf Basis von Wertekriterien Stellung zu der Frage, ob Ute Beden für sie eine Täterin oder ein Opfer ist.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

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