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Leben im Grenzgebiet der DDR – Sekundarstufe II

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zum Film "Es gab kein Niemandsland" thematisiert das Leben der Menschen im Sperrgebiet der DDR, direkt an der innerdeutschen Grenze. Die kleine Gemeinde Großburschla an der thüringisch-hessischen Grenze lag 28 Jahre lang unmittelbar an der innerdeutschen Grenze und war fast vollständig von den Grenzsicherungsanlagen der DDR eingeschlossen. Der Film "Es gab kein Niemandsland" zeigt eindrucksvoll die Erfahrungen der Menschen im Sperrgebiet. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es, anhand von 11 Modulen den Film im Unterricht der Sekundarstufe I einzusetzen und mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten. Im Hintergrund steht dabei immer die Frage nach der Verbindung von weltpolitischen Bedingungen und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben der Menschen. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten Merkmale der innerdeutschen Grenze. beschreiben die Perspektive der SED-Diktatur und der Bundesrepublik auf die innerdeutsche Grenze. erläutern die Bedeutung der innerdeutschen Grenze im Kontext weltpolitischer Entwicklungen. beschreiben, welche Funktion das MfS hatte und wie die Beziehung der Bevölkerung zum MfS war. nennen Gründe und Folgen einer Flucht aus der DDR. skizzieren, mit welchen Problemen und Besonderheiten die Menschen, die im Sperrgebiet wohnten, leben mussten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über das Leben an der Grenze, die Flucht aus der DDR und das MfS aus dem Film. interpretieren Ausschnitte des Films. recherchieren in verschiedenen Medien nach Fluchtschicksalen und Ländern, die durch eine vergleichbare Grenze getrennt sind. fassen Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von Präsentationen und Wandzeitungen zusammen. vergleichen die Rolle von Geheimdiensten in heutigen Demokratien mit der Rolle des Mfs in der DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Bewohnerinnen und Bewohner, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. bewerten die Rolle, die der Staat im Alltag der Menschen in Großburschla spielte. erörtern, ob und wann eine Zwangsumsiedlung gerechtfertigt sein kann. beurteilen die Rolle von Grenzsoldaten in der DDR und reflektieren deren persönlichen Ängste und Motivationen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Leben im Grenzgebiet der DDR – Sekundarstufe I

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I zum Film "Es gab kein Niemandsland" thematisiert das Leben der Menschen im Sperrgebiet der DDR, direkt an der innerdeutschen Grenze. Die kleine Gemeinde Großburschla an der thüringisch-hessischen Grenze lag 28 Jahre lang unmittelbar an der innerdeutschen Grenze und war fast vollständig von den Grenzsicherungsanlagen der DDR eingeschlossen. Der Film "Es gab kein Niemandsland" zeigt eindrucksvoll die Erfahrungen der Menschen im Sperrgebiet. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es, anhand von 11 Modulen den Film im Unterricht der Sekundarstufe I einzusetzen und mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten. Im Hintergrund steht dabei immer die Frage nach der Verbindung von weltpolitischen Bedingungen und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben der Menschen. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten Merkmale der innerdeutschen Grenze. beschreiben die Perspektive der SED-Diktatur und der Bundesrepublik auf die innerdeutsche Grenze. erklären, welche Funktion das MfS hatte und wie die Beziehung der Bevölkerung zum MfS war. nennen Gründe und Folgen einer Flucht aus der DDR. skizzieren, mit welchen Problemen und Besonderheiten die Menschen, die im Sperrgebiet wohnten, leben mussten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über das Leben an der Grenze, die Flucht aus der DDR und das MfS aus dem Film. interpretieren Ausschnitte des Films. recherchieren in verschiedenen Medien nach Fluchtschicksalen und Ländern, die durch eine vergleichbare Grenze getrennt sind. fassen Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von Präsentationen und Wandzeitungen zusammen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Bewohnerinnen und Bewohner, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. bewerten die Rolle, die der Staat im Alltag der Menschen in Großburschla spielte. erörtern, ob und wann eine Zwangsumsiedlung gerechtfertigt sein kann.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugenbericht: Jürgen Kurt Wenzel über sein Leben in der DDR

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In diesem Zeitzeugeninterview schildert Jürgen Kurt Wenzel, wie er die Willkür und Ungerechtigkeit des DDR-Rechtssystems jahrelang am eigenen Leib ertragen musste. Jürgen Kurt Wenzel gehört zu den Menschen, deren Fluchtversuch scheiterte und die deswegen im Gefängnis landeten. Anschaulich schildert Jürgen Kurt Wenzel, welche Gründe ihn zur Flucht bewegten, wie er die Verhaftung wahrnahm und mit den Schikanen im Gefängnis umging. Dabei ließ er sich trotz aller Ungerechtigkeiten nicht den Mut nehmen und kämpfte für ein Leben in Freiheit. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären, was ein politischer Häftling ist. nennen die Gründe, die Jürgen Kurt Wenzel zur Flucht veranlassten. skizzieren die Haftbedingungen in den DDR-Gefängnissen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Fluchtgründe und Konsequenzen am Beispiel des Zeitzeugen Jürgen Kurt Wenzel. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. analysieren, reflektieren und beurteilen die Situation von politischen Häftlingen in den DDR-Gefängnissen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Häftlingsfreikauf aus der DDR

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In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit dem Freikauf von Häftlingen in der DDR durch die Bundesrepublik auseinander.Im Zeitraum zwischen 1961 bis 1989 kaufte die Bundesrepublik rund 33.000 politische Häftlinge der DDR frei. Warum die DDR-Führung darauf einging, was sie im Gegenzug dafür verlangte und wie die Verhandlungen abliefen, thematisiert diese Unterrichtseinheit. Zur Bearbeitung der Arbeitsblätter stehen den Schülerinnen und Schülern viele Informationsquellen zur Verfügung. Die Lernenden erarbeiten selbstständig die Themenkomplexe und diskutieren anschließend ihre Ergebnisse im Plenum. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären den Begriff "Häftlingsfreikauf". nennen Gründe, warum die Bundesrepublik Häftlinge aus DDR freikaufte. skizzieren die unterschiedlichen Positionen zum Thema "Häftlingsfreikauf". Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in unterschiedlichen Medien nach weiterführenden Informationen zu den verschiedenen Inhalten der Arbeitsblätter. fassen Ergebnisse ihrer Recherche in Form von Mindmaps zusammen. interpretieren Zeitungsartikel, Videos und Berichte. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Argumente für und gegen den Häftlingsfreikauf. analysieren die Situation von politischen Häftlingen in der DDR und beziehen Position, ob sie für oder gegen den Häftlingsfreikauf sind.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wahlen in der DDR

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Das Arbeitsblatt stellt den Ablauf von Wahlen in der DDR dar und lässt die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, warum sie nicht demokratischen Maßstäben entsprechen und welche Bedeutung die Kommunalwahlen 1989 für den Beginn der Friedlichen Revolution hatten. Die Volkskammer der DDR wurde anfangs alle vier, später alle fünf Jahre gewählt. Freie Wahlen gab es nicht, und geheim waren sie allein dem Verfassungsanspruch nach. In der Praxis wurde der Stimmzettel direkt gefaltet und ohne im eigentlichen Sinn einer Wahlmöglichkeit direkt in die Wahlurne eingeworfen. Damit bekundete man seine Zustimmung zur Nationalen Front, dem Zusammenschluss aus SED, den vier Blockparteien und den Massenorganisationen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand von Sachtexten das Wahlsystem der DDR und beurteilen, wie demokratisch es war. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen das Wahlsystem in der DDR. können die Folgen benennen, wenn sich jemand bei Wahlen nicht systemkonform verhielt. kennen die Ereignisse bei den Kommunalwahlen 1989 und die Folgen des Wahlbetrugs. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten den Ablauf von Wahlen in der DDR mittels Sachtexten. vergleichen Meinungsäußerungen über die damalige Situation mit Einstellungen von heute. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen, ob das Wahlsystem der DDR demokratisch war. diskutieren mögliche Ursachen für Politikverdrossenheit und Wahlenthaltung heute.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kirche, Pop und Sozialismus – Die Rolle der Kirchen in der DDR

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Im Namen des Herrn" thematisiert die Rolle der Kirchen in der DDR und die Symbiose zwischen Kirche, Musik und Systemkritik.Die Kirche in der DDR war ein Ort, der verfassungsrechtlich geschützt war, aber zugleich immer im Visier des SED-Regimes stand. In vielen Kirchen fanden kritische Stimmen und Andersdenkende einen Schutzraum. Musik war dabei ein wichtiges Bindeglied und Ausdrucksmittel: Bluesmessen, Liedermacher und Punkkonzerte lockten viele Besucherinnen und Besucher an und schufen eine Möglichkeit, in Kontakt zu kommen. Diese Allianz von Musik, Kirche und Systemkritik veranlasste das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) dazu, an Zersetzungsstrategien zu arbeiten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchen zu platzieren. Der Film "Im Namen des Herrn - Kirche, Pop und Sozialismus" zeichnet die Symbiose von Kirche, Popmusik und Opposition nach und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Die DVD kann für 5 Euro bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit der besonderen Rolle der Kirche und der Musik in der DDR auseinander. Dabei sollen sie erfahren, dass viele Menschen auch in Diktaturen versuchten, Freiräume zu finden und zu nutzen, dass aber zugleich die SED-Diktatur immer bemüht war, in diese Freiräume einzudringen und sie zu kontrollieren. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren die verfassungsrechtliche Lage der Kirchen in der DDR. erklären, warum die Kirche in der DDR eine wichtige Rolle für Musikerinnen und Musiker und Oppositionelle einnahm. nennen wichtige Akteure aus den Kirchen der DDR. nennen wichtige systemkritische Musikerinnen und Musiker aus der DDR. nennen zentrale Merkmale des Verhältnisses von DDR-Staat und Kirche. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Rolle der Kirchen in der DDR und ihr Verhältnis zum Staat aus dem Film. erschließen Einstellungen und Argumente sowohl von Pfarrern als auch Musikerinnen und Musikern in der DDR mithilfe von Zeitzeugeninterviews. recherchieren in verschiedenen Medien nach weiterführenden Informationen zu verschiedenen Inhalten des Films. konzipieren eine Ausstellung zum Thema Jugend- und Musikkulturen in der DDR. analysieren Liedtexte von systemkritischen Musikerinnen und Musikern aus der DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. nehmen Stellung zum unterschiedlichen Umgang von Musikerinnern und Musikern mit dem DDR-Staat. diskutieren, ob unterschiedliche politische System eine Rolle bei der Entwicklung verschiedener Musikrichtungen wie z.B. Punk spielten.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter - Das Archiv des Unrechts

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Das Archiv des Unrechts – Die zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter" thematisiert die Erfassung von in der DDR begangenem Unrecht durch die Bundesrepublik und die dadurch ermöglichte Aufarbeitung der SED-Diktatur. Am 24. November 1961 begann für die Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen für DDR-Unrecht in Salzgitter die Arbeit. In der DDR begangene Gewaltakte sollten hier systematisch erfasst und Beweise gesichert werden. Über 42 000 Gewaltakte in der DDR wurden bis zur Schließung der Einrichtung 1992 registriert. Das Spektrum reichte von Tötungshandlungen an der innerdeutschen Grenze bis zu Misshandlungen im Strafvollzug und politischer Verfolgung. Nach der Wende konnten die gesammelten Beweise zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Rehabilitierung der Opfer genutzt werden. Der Film "Die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter - Das Archiv des Unrechts" zeigt die Arbeit der Erfassungsstelle und lässt Opfer der SED-Diktatur zur Wort kommen. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit in der SED-Diktatur begangenem Unrecht und dessen Aufarbeitung auseinander. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die Aufgabe der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter. beschreiben die zentralen Motive für die Gründung der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter. nennen die unterschiedlichen Perspektiven der Bundesrepublik, der DDR und der Medien auf die Arbeit der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter. können exemplarisch Fälle von DDR-Unrecht wiedergeben. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter aus dem Film. erschließen Erfahrungen von Opfern der SED-Diktatur anhand von Zeitzeugeninterviews. recherchieren in verschiedenen Medien nach weiterführenden Informationen zu verschiedenen Inhalten des Films. erläutern die Vor- und Nachteile von Zeitzeugen für die historische Forschung. beschreiben die zentralen Schritte einer kritischen Filmanalyse. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. diskutieren Beispiele für heutige Erfassungsstellen und vergleichen sie mit der Erfassungsstelle Salzgitter. beurteilen die Rolle der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. schätzen die Bedeutung der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter ein und begründen ihre Meinung.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit

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Das Unterrichtsmaterial zum Film "Wer dort war schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit" thematisiert das Gefängnis, in dem viele Gefangene aus politischen Gründen ihre Haft unter oft unmenschlicher Behandlung verbüßen mussten. Das Militärgefängnis Schwedt war in der Öffentlichkeit kaum bekannt, aber jeder Wehrpflichtige kannte den Begriff "Schwedt" als Drohung. Jeder vierte Inhaftierte saß hier aus politischen Gründen und auch die anderen Delikte der Insassen wie Befehlsverweigerung oder Fahnenflucht waren oft politisch motiviert. Ein brutaler militärischer Drill gehörte ebenso zum Häftlingsalltag, wie wochenlange Einzelhaft in einer dunklen Zelle. Der Film "Wer dort war schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit" interviewt ehemalige Häftlinge und Aufseher und lässt sie von ihren Erlebnissen erzählen. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Durch das begleitende Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Zeitzeugeninterviews und setzen sich mit der Rolle des Militärs in der DDR, der Militärjustiz und dem Militärgefängnis Schwedt auseinander. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben den Aufbau und die Rolle der NVA für die DDR wieder. nennen Gründe, mit denen Soldaten in der DDR zur Haft in Schwedt verurteilt wurden. zeigen die Haftbedingungen im Militärgefängnis Schwedt auf. ordnen die Entwicklung der Menschenrechte historisch ein und stellen ihren Stellenwert in der DDR dar. erklären den Begriff „Staatsbürger in Uniform“ in seinen verschiedenen inhaltlichen Dimensionen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die NVA, die Rolle des Militärs und das Militärgefängnis Schwedt aus dem Film. erschließen Hafterfahrungen aus Gefängnistagebüchern. interpretieren Ausschnitte des Films. interpretieren Armeelieder aus der DDR. recherchieren in verschiedenen Medien nach weiterführenden Informationen zu verschiedenen Inhalten des Films. fassen Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von Präsentationen und Wandzeitungen zusammen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Zeitzeugen, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. bewerten die Bedingungen im Militärgefängnis Schwedt kritisch im Hinblick auf die Menschenrechte. beurteilen den Umgang und die Aufarbeitung des Militärgefängnis Schwedt nach der Wende.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview: Christa Schenk über den Mauerbau

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Durch dieses Zeitzeugeninterview erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Christa Schenk und ihre Familie mit dem gescheiterten Fluchtversuch klar kamen. Christa Schenk und ihr Mann bereiten im Sommer 1961 ihre Flucht nach West-Berlin vor, als sie davon erfuhren, dass die Mauer am 13.08.1961 endgültig zu war. Geschockt von den Entwicklungen mussten sie sich dem DDR-Alltag wieder unterordnen. Christa Schenk schildert eindrucksvoll die Herausforderungen der Fluchtvorbereitung und ihre Gefühle, als sie in der DDR bleiben mussten. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, welche Bedeutung der Mauerbau für die deutsch-deutsche Geschichte hatte. nennen Maßnahmen, die Christa Schenk und ihre Familie für eine erfolgreiche Flucht unternahmen. zeigen den Einfluss des Mauerbaus auf die Fluchtpläne von Christa Schenk auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über Fluchtgründe und die Bedeutung der Mauer 1961 aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview: Catharina Mäge über die Berliner Mauer

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In diesem Zeitzeugeninterview erzählt Catarina Mäge, wie sie das Leben in der Sektorengrenze in Berlin wahrnahm. Der Bau der Mauer am 13.08.1961 teilte nicht nur eine Stadt in zwei unterschiedliche politische Systeme, sondern trennte viele Familien über Jahrzehnte. Catarina Mäge lebte damals in der Nähe der Sektorengrenze und wurde Zeugin zahlreicher dramatischer Fluchtversuche. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Konsequenzen der Bau der Mauer für Catarina und ihre Familie hatte. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, was das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) war und welche Funktion es in der DDR ausübte. nennen Maßnahmen, die Catharina Mäge und ihre Familie für eine erfolgreiche Flucht trafen. erkennen, welche Bedeutung der Bau der Mauer für die Fluchtvorbereitung von Catharina Mäge hatte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über die Fluchtgründe und Fluchtherausforderungen am Beispiel der Zeitzeugin Catharina Mäge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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