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Dilemma-Kompetenz vermitteln – lösungsorientiertes Denken fördern

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit einer Dilemma-Situation anhand des Beispiels des Allmende-Dramas.Die Problemlagen der Welt sind mannigfaltig und komplex. Wer mit Wirkungsdiagrammen arbeitet und dadurch Einblicke in die Vielzahl an Zusammenhängen erhält, die auch das eigene Handeln betreffen, sieht sich schnell mit Zielkonflikten und Dilemma-Situationen konfrontiert. Um sich von diesen nicht erdrücken zu lassen, ist eine vorwärtsgerichtete Haltung gefragt, dass heißt eine starke Lösungsorientierung sowie ein konstruktiver Umgang mit Problemen und Dilemmata. Dafür braucht es manchmal Mut und vor allem das Gefühl, auf dem "richtigen" Weg zu sein. Die Unterrichtseinheit "Dilemma-Kompetenz vermitteln" widmet sich dem Umgang mit Dilemma-Situationen und will eine lösungsorientierte Herangehensweise für Probleme fördern. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch mit Dilemmatasituationen umzugehen: "Das Drama der Allmende". Hierbei geht es um Gemeinschaftsgut, beschrieben am Beispiel von einer Weidefläche, die von mehreren Hirten einer Dorfgemeinschaft genutzt wird. Jeder Hirte der Gemeinde darf seine Tiere auf der Weide fressen lassen. Die Herden werden jährlich größer und die steigende Anzahl an Tieren frisst so viel, dass das Gras nicht mehr ausreichend nachwachsen kann. Nach und nach kommt es zu Problemen, weil die Tiere nicht mehr genügend Futter finden. Das kann so weit gehen, dass die Fläche durch Übernutzung so ausgelaugt wurde, dass sie als Weide nicht mehr geeignet ist und die Hirten eine neue Weide finden müssen. Diese Unterrichtseinheit ist ein Teil der Einheit "Dilemmata bearbeiten – Dilemma-Kompetenz vermitteln". Diese finden Sie über den untenstehenden Link. Das Thema Dilemmata im Unterricht Sich seiner Werte und Haltungen bewusst zu werden und sich selbst in Dilemma-Situationen zu erleben, hilft, zukünftig entspannter und emotional gefestigt mit neuen Herausforderungen und Zielkonflikten umzugehen. Vorkenntnisse Die Lehrkräfte und die Lernenden benötigen keine Vorkenntnisse. Zur Bearbeitung der Einheit empfiehlt es sich vorab über das Thema Dilemmata und seine Wirkung zu sprechen, damit die Schülerinnen und Schüler die Thematik einordnen können. Didaktische Analyse Mit der Einheit wird eine kreative Bearbeitung von einem Thema angeregt, welches den Schülerinnen und Schülern in allen Lebensbereichen begegnet und übertragen werden kann. Methodische Analyse Das Material liefert die Möglichkeit auf kreative Weise ein ernstes und hemmendes Thema mit aktuellen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu verknüpfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Dilemma-Begriff kennen und verstehen, was dieser aussagt. erkennen Dilemmata, verstehen sie und können sie aushalten. erfahren, wie sich Dilemmata auf verschiedene Lebenssituationen auswirken können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben Mut, Fehler zu machen und auch ihnen zu lernen. treffen persönliche und wertebasierte Entscheidungen. benennen eigene Werte, konsistentes Verhalten zu zeigen. entwickeln Verständnis für moralisches Handeln. machen erste Erfahrungen in moralischen Dilemma-Diskussionen. sind sich der eigenen Rolle und Identität bewusst.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Radioaktivität: natürliche Strahlenquellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit geht es um die beiden natürlichen Strahlenquellen, denen der Mensch permanent ausgesetzt ist. Natürliche Strahlenbelastungen entstehen aus den Folgeprodukten der kosmischen und terrestrischen Strahlung. Die im Unterricht vorgestellten Erkenntnisse verdeutlichen den Lernenden, dass man sich dieser Art von Strahlung nur eingeschränkt entziehen kann. Gleichzeitig lernen sie aber auch, dass ein gewisser Verzicht - etwa bei Flugreisen oder bestimmten Genussmitteln - die Gefahr einer natürlichen radioaktiven Belastung reduzieren kann. Wenn man Aussagen über die auf Menschen einwirkende Strahlenbelastung machen will, benötigt man die entsprechenden Messgrößen. Dabei muss den Schülerinnen und Schülern zunächst verdeutlicht werden, dass die verschiedenen Strahlenarten unterschiedlich zu bewerten sind. Dabei werden Begriffe eingeführt wie Energiedosis, Qualitätsfaktor, Äquivalentdosis, Biologische Wirksamkeit und Wichtungsfaktor. Erst dann können die Lernenden ermessen, warum einzelne Strahlenarten besonders gefährlich sind und warum auch nicht jede Form von Körpergewebe auf die entsprechende Strahlung gleich reagiert. Anhand einfacher, aber auch anspruchsvoller Aufgaben werden die Möglichkeiten zur Berechnung gesuchter Zusammenhänge von Strahlung und deren Wirkung in dieser Einheit näher erläutert. Natürliche Strahlenquellen als Thema im Physik-Unterricht Natürliche Strahlenbelastungen entstehen aus den Folgeprodukten der kosmischen und terrestrischen Strahlung. Dabei haben die Folgeprodukte aus der kosmischen Strahlung nur etwa einen Anteil von 15% an der gesamten natürlichen Strahlung, während sich der Rest zu 15% aus in Erde, Wasser und Luft vorkommenden Radionukliden, zu 20% aus in der Nahrung enthaltenen Radionukliden und vor allem aus dem in der Uran-Radium-Zerfallsreihe vorkommenden Edelgas Radon zusammensetzt. Die im Unterricht vorgestellten Erkenntnisse zu natürlichen Strahlenquellen verdeutlichen den Lernenden, dass man sich dieser Art von Strahlung nur eingeschränkt entziehen kann. Gleichzeitig lässt sich die Gefahr einer natürlichen radioaktiven Belastung durch einen gewissen Verzicht, etwa bei Flugreisen oder bestimmten Nahrungsmitteln, reduzieren. Vorkenntnisse Physikalische Vorkenntnisse von Lernenden können bei der Besprechung natürlicher Strahlenquellen nur eingeschränkt vorausgesetzt werden, weil der Fokus in der medialen Berichterstattung in erster Linie auf die Gefahren der künstlichen Strahlenquellen - also beispielsweise radioaktiver Fallout aus Unfällen (Tschernobyl) oder Kernwaffenexperimenten gelegt wird. Allerdings hilft das Gelernte bei der Einordnung der Gefahren rund um das Thema Strahlung. Didaktisch-methodische Hinweise Die Behandlung des Themas "Natürliche Strahlenquellen" im Unterricht kann dazu führen, dass sich Schülerinnen und Schüler verstärkt mit dem umstrittenen Thema Gefahr von Strahlung befassen und sich eine fachlich fundierte Meinung darüber bilden wollen, ob und wann die unterschiedlichen Strahlenquellen zur bedrohlichen Gefahr werden können. Das Thema Strahlenquellen dürfte bei Lernenden ganz allgemein auf hohes Interesse stoßen. Durch ein großes Angebot an Medien mit entsprechendem Material sowie der einfache Zugang zu aktuellen und ausführlich beschriebenen Fakten über das Internet sollte es nicht schwierig sein Methoden zu finden, um den Lernenden das Thema nahezubringen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die natürlichen Strahlenquellen in ihren verschiedenen Formen beschreiben und einordnen. kennen die Unterschiede zwischen kosmischer Sekundärstrahlung und terrestrischer Strahlung sowie deren Einwirkung auf den menschlichen Organismus. können die Gesetzmäßigkeiten zur Berechnung der Strahlenbelastung anwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten und Hintergründe zum Thema im Internet. überprüfen die Sachinhalte von Videos, Clips und Applets auf ihre Richtigkeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. müssen sich mit den Ergebnissen anderer Gruppen auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben im Unterricht eine ausreichende Fachkompetenz, um mit anderen Lernenden, Eltern oder Freunden diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Biomembranes: structure and composition

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Zellen: Struktur und Aufbau der Biomembran" für den bilingualen Unterricht erkennen die Lernenden durch die Anwendung von Moosgummi-Modellen und unter Nutzung des Vorwissens über Phospholipide die Anordnung von Phospholipiden im wässrigen Medium und können dies auf die Biomembran übertragen.Die Lernenden aktivieren zunächst ihr Wissen über den Aufbau von Phospholipiden. Im Anschluss daran beobachten sie, wie sich Öl in Wasser verhält und stellen dies dann mithilfe der Phospholipidmodelle nach. Außerdem ordnen die Lernenden die Phospholipide in Form einer Mizelle und eines Vesikels an. Sie übertragen das erlangte Wissen auf die Biomembran und erkennen, dass diese aus einer Lipiddoppelschicht besteht. Das Thema "Biomembranes: structure and composition" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit zu Biomembranen auf Englisch eignet sich für den bilingualen Unterricht in der Sekundarstufe. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten über den Aufbau von Phospholipiden Bescheid wissen und die Begriffe "hydrophil" und "lipophil" zuordnen können. Didaktische Analyse Jedes Lebewesen besteht aus Zellen, die von einer Membran umgeben sind. Die Membran besteht aus einer Lipiddoppelschicht, in welcher die Phospholipide mit ihrem hydrophilen Kopf nach außen hin und mit ihrem lipophilen Schwanz nach innen hin angeordnet sind. Durch die progressiven Versuche in der Gruppenarbeit erkennen die Lernenden das Verhalten von Öl in Wasser und sind so in der Lage, die Anordnung der Phospholipide basierend auf dem Außenmedium und dem Aufbau der Phospholipide besser zu verstehen. Die Lernenden erkennen so, dass der hydrophile Kopf der Phospholipide dem wässrigen Medium zugeneigt ist und können anhand dieser Erkenntnis darauf schließen, dass die Membran aller Zellen, welche auf beiden Seiten von einem wässrigen Medium umgeben ist, folglich aus einer Lipiddoppelschicht bestehen muss. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Die Lernenden sind durch kleine Versuche dazu angehalten, Beobachtungen durchzuführen und mithilfe von Modellen darzustellen, um diese Kenntnisse anschließend auf die Biomembranen zu übertragen. Die Arbeitsaufträge finden in Gruppenarbeit statt und Gesprächsrunden zum Wissensaustausch/zur Wissenserweiterung sowie die Sicherungen finden im Plenum statt. Extraaufgaben sowie Hilfskarten stehen zur Binnendifferenzierung bereit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beobachten und beschreiben das Phänomen Öl (stellvertretend für Phospholipid) in wässrigem Milieu und stellen auf Basis des Versuchs mit Hilfe der bereitgestellten Moosgummi-Modelle die Anordnung der Phospholipide modellhaft dar. nutzen den erlangten Wissenstand zur Anordnung der Phospholipide, um die Anordnung von Phospholipiden in wässriger Lösung in Form einer Mizelle (und Vesikel) darstellen zu können. übertragen ihr Wissen auf die Biomembran und erkennen, dass diese aus einer Lipiddoppelschicht besteht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten ihre Beobachtungen mit Modell bildlich fest und präsentieren diese mithilfe von Moosgummi-Modellen oder des Smartboards. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren und argumentieren innerhalb der Gruppe. arbeiten mit ihren Gruppenmitgliedern konstruktiv und ergebnisorientiert zusammen. stärken durch die geschützte Atmosphäre in der Gruppenarbeit ihr Selbstkonzept. diskutieren in Partner-/ und Gruppenarbeiten oder im Plenum und äußern ihre Meinung unter Nutzung von Fachwissen und Fachbegriffen begründet.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Englisch
  • Sekundarstufe II

El gerundio: Erarbeitung und Anwendung mit Videos

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu "el gerundio" erarbeiten sich die Lernenden mithilfe eines Lehrvideos und einer Website sowie begleitender Arbeitsblätter zur Binnendifferenzierung die Formen und den Gebrauch des spanischen Gerundiums selbstständig. Sie vertiefen ihr Wissen zu "el presente continuo" anhand einer Einsetzübung sowie einer kreativen Gruppenarbeit, bei der sie selbst einen kurzen Videobeitrag produzieren.In dieser Unterrichtseinheit wird die Grammatik rund um "el presente continuo" mithilfe eines Lehrvideos in einen kommunikativen Kontext eingebettet und erklärt. Zum besseren Verständnis wird den Lernenden im Vorfeld aufgezeigt, welches Vorwissen sie aktivieren können, um den neuen Lernstoff besser zu erschließen. Begleitend mit zwei Arbeitsblättern mit zwei Niveaustufen und inhaltlich aufeinander aufbauend erarbeiten sich die Lernenden den neuen Lernstoff gemäß der individuellen Förderung weitgehend selbstständig. Im Anschluss vertiefen die Schülerinnen und Schüler das neue Wissen mithilfe einer Einsetzübung sowie einer kreativ-produktiven Aufgabe in Gruppenarbeit. Erarbeitung und Anwendung des Gerundiums im "Flipped Classroom" Das Konzept des "Flipped Classroom" basiert auf der Idee, dass die Lehrkraft den Lernenden den Lernstoff mittels eines Lehrvideos zur Verfügung stellt und diese sich den neuen Lernstoff eigenständig zu Hause aneignen. Im Unterricht tauschen sich die Schülerinnen und Schüler dann zunächst über das neu angeeignete Wissen aus und klären Fragen, um anschließend in einer Übungsphase das Wissen anzuwenden und zu vertiefen. In dieser Einheit wird das Konzept darüber hinaus erweitert, indem es zwei begleitende Arbeitsblätter gibt. Das eine enthält weitere Informationen zu den unregelmäßigen Formen des Gerundiums und dient der inneren Differenzierung, sodass leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler in der Austauschphase in die Rolle des Lehrenden treten und somit gefordert werden. Vorkenntnisse Die Lernenden sind vertraut mit den Phasen des Konzepts Flipped Classroom, das heißt sie verschaffen sich Zugang zum Lehrvideo über den angegebenen Link und/oder QR-Code auf dem begleitenden Regelblatt und füllen dies mithilfe des Lehrvideos aus. Dabei nutzen sie die technischen Möglichkeiten eines Lehrvideos und spulen zum Beispiel an bestimmten Stellen zurück und/oder nutzen die interaktiven Übungen. Didaktische Analyse Die Arbeit mit einem Lehrvideo im Rahmen des Flipped Classroom fordert ein hohes Maß an selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. Die erste Inputphase, das eigenständige Erschließen des neuen Lernstoffs in Einzelarbeit, birgt möglicherweise Phasen von Unsicherheit, da der Lerner nicht direkt nachfragen kann und auf sich alleine gestellt ist. Methodische Analyse Mögliche Phasen der Unsicherheit bei der Wissensaneignung werden durch das begleitende Regelblatt sowie das Lehrvideo überwunden. Die eigentliche Wissenskonstruktion findet jedoch im Unterricht in der Austauschphase mit den anderen Schülerinnen und Schülern statt, in der Ergebnisse verglichen, besprochen und hinterfragt werden. Die Lehrkraft sollte der Lerngruppe bewusst machen, dass diese Phase entscheidend ist, um Unsicherheiten zu beseitigen. Schließlich ist es durchaus konstruktiv, wenn mögliche Fragen und Unsicherheiten aus der Inputphase in den Unterricht gebracht werden und gemeinsam mit den anderen geklärt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Form- und Regelbildung des "gerundio". erschließen sich neuen Lernstoff eigenständig und eigenverantwortlich mithilfe von verschiedenen und individuellen Lernstrategien, unter anderem wählen sie ihr eigenes Lerntempo. wenden die neuen Strukturen mündlich in neuen Kontexten an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren, strukturieren und fassen Informationen und Daten zusammen. verschaffen sich Zugang zu digitalen Daten. üben mithilfe der Produktion eines Videos die Form- und Regelbildung des spanischen Gerundiums. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, konstruieren und kollaborieren neu erworbenes Wissen, stellen und beantworten Fragen, unterstützen andere Lernende im Konstruktionsprozess. kooperieren und unterstützen sich in der Übungsphase bei mündlichen Interaktionsübungen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Warum und wie wir Ostern feiern

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den weltlichen Ursprung und die religiöse Dimension des Osterfestes kennen. Sie erarbeiten sich zudem die Wortfelder Ostern und Frühling, singen Frühlingslieder und gestalten ihr eigenes Osterheft. Ostern ist das zentrale Fest der Christen und hält mit seinen Bräuchen und Traditionen in fast allen Familien und Häusern Einzug. Dass es verschiedene Rituale, Sitten und Gebräuche rund um das Osterfest gibt, gehört zu den Grunderfahrungen von Kindern, denen in dieser Unterrichtseinheit Raum zur Beschreibung und zur Suche nach deren Ursprüngen und Sinnhaftigkeit gegeben wird. Die Kinder tauschen sich in Gruppengesprächen über ihre Erfahrungen und Familientraditionen aus, sodass sich Räume zur Wahrnehmung und verstehender Begegnung mit anderen Menschen und vielleicht sogar fremden Kulturen ergeben. Diese Erfahrungen leisten einen erheblichen Beitrag zur Identitätsentwicklung der Kinder. Neben der Möglichkeit, das Fest aus ihrer eigenen und womöglich fremden Perspektiven neu zu erleben, lernen sie Ostern als überliefertes, gewachsenes Kirchenfest kennen. Sowohl die weltlichen als auch der kirchliche Ursprung des Osterfestes samt seinen österlichen Symbolen werden thematisiert. Ergänzend zu den religiösen Ritualen lernen die Kinder Liedgut zur Oster- und Frühlingszeit kennen, erarbeiten die Wortfelder Ostern und Frühling und betätigen sich künstlerisch-kreativ bei der Gestaltung ihres eigenen "Oster-Arbeitshefts" mit den verschiedenen Arbeitsblättern. Ostern als Thema im Sach- und Religionsunterricht Das Thema "Warum wir Ostern feiern" informiert die Schülerinnen und Schüler über kulturelle und nationale Eigenheiten, Feste zu begehen und Rituale zu verstehen. Sie lernen den weltlichen Ursprung des Osterfestes kennen und österliche Symbole zu deuten. Die einzelnen Arbeitsblätter eignen sich für den Religions-, Sach-, Mathematik-, Musik- und Deutsch-Unterricht und ermöglichen so ein fächerübergreifendes Lernen. Die Lehrkraft sollte österliche Symbole, weltliche als auch kirchliche, zu identifizieren und zu deuten wissen. Didaktisch-methodische Analyse Grundlage für die Erarbeitung des Themas bildet das Arbeitsheft "Ostern". Die Aufgaben im Arbeitsheft sind so konzipiert, dass sie in unterschiedlicher Weise je nach individuellem Leistungsvermögen selbstständig bearbeitet werden können, nach Leistungsgruppen differenziert oder im gemeinsamen Frontalunterricht. Leicht verständliche Arbeitsanweisungen machen die selbstständige Bearbeitung des Themas möglich. Der kommunikative Austausch unter den Schülerinnen und Schülern wird durch Unterrichtsgespräche und Gespräche am Gruppentisch angeregt und sollen idealerweise zum Perspektivenwechsel beitragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den weltlichen und kirchlichen Ursprung des Osterfestes kennen. lernen österliche Rituale und Symbole kennen und deuten. lernen Formen von Erinnerungskultur in ihrer Bedeutung wertschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sammeln im Internet Informationen über österliche Rituale und Symbole in anderen Ländern. verstehen Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. entnehmen Texten Informationen und geben sie wieder. erkennen in Textstellen falsche Begriffe im Kontext und korrigieren diese durch passende Begriffe. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu und stellen Fragen zum richtigen Verständnis. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um. respektieren individuelle und nationale Unterschiede, wie das Osterfest gefeiert wird.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Introducing Yourself and Your Company

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich in beruflichen Situationen sicher und professionell auf Englisch vorzustellen, persönlich und telefonisch. Sie üben, ihre Aufgaben, die Abteilungen und das Unternehmen zu beschreiben und lernen typische Redemittel, die in der täglichen Geschäftskommunikation eine zentrale Rolle spielen. Darüber hinaus trainieren sie praxisnahe Sprechsituationen wie die Begrüßung von Besucherinnen und Besuchern. Die Unterrichtseinheit "Introducing Yourself and Your Company" legt den Fokus auf grundlegende Kommunikationssituationen im beruflichen Alltag. Dazu zählt es, sich selbst vorzustellen, Position und Aufgaben zu erklären, das eigene Unternehmen zu präsentieren und erste geschäftliche Kontakte professionell zu gestalten. Die Lernenden arbeiten mit authentischem Wortschatz, typischen Redemitteln und realistischen Dialogen aus der Arbeitswelt. Schritt für Schritt wird der Sprachumfang erweitert, von einfachen Satzstrukturen über formelle Wendungen bis hin zu kurzen Elevator-Pitches. Besonderes Augenmerk liegt auf mündlicher Kommunikation in beruflichen Situationen: Begrüßung, Telefonkontakt, Empfangssituationen und spontane Vorstellungsrunden. Die Einheit verbindet Wortschatzarbeit, Leseverstehen, geführte Sprechübungen, Rollenspiele und kreative Schreibaufgaben. Am Ende können die Lernenden sich und ihr Unternehmen sicher, strukturiert und professionell auf Englisch vorstellen. Die Fähigkeit, sich selbst und das eigene Unternehmen professionell vorzustellen, ist eine Schlüsselfertigkeit in nahezu allen kaufmännischen Ausbildungsberufen. Die Unterrichtseinheit orientiert sich daher eng an realen Kommunikationsanforderungen: erste Geschäftskontakte, Telefonate, Besucherempfang, Vorstellung im Team oder bei Kundinnen und Kunden. Die Lernenden bringen unterschiedliche Vorkenntnisse mit; manche haben bereits Erfahrung mit Kundenkontakt, andere noch nicht. Die Einheit berücksichtigt dies durch schrittweise Progression von einfachen Satzmustern hin zu freieren Dialogen. Visuelle Wortschatzarbeit (Departments, job titles, icons) aktiviert Vorwissen und erleichtert den Einstieg. Die Leseaufgabe bietet authentischen Input in leichter Sprache, der Redemittelfokus strukturiert typische Phrasen und bereitet die Lernenden auf die mündlichen Aufgaben vor. Das Rollenspiel fördert kommunikative Kompetenz, Interaktion, Höflichkeitsstrategien und spontane Sprachproduktion, denn dies sind alles wichtige Elemente der beruflichen Handlungskompetenz. Gleichzeitig stärkt es Selbstsicherheit im Umgang mit internationalen Kundinnen, Kunden und Geschäftspartnern. Die Schreibaufgabe ("Company Profile") überführt das Gelernte in produktive Anwendung und schult Textproduktion in klarer, strukturierter Form. Die abschließende Pitch-Phase verbindet Sprechkompetenz mit Präsentationsskills und unterstützt eigenständige Sprachproduktion. Binnendifferenzierung erfolgt durch: Satzstarter und Redemittelkarten für schwächere Lernende freie Formulierungsoptionen für stärkere Lernende kooperative Arbeitsformen (Think-Pair-Share, Role Play) modellhafte Beispieltexte Die Einheit ist praxisnah, motivierend und fördert zentrale Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit, Höflichkeit, Selbstpräsentation und Kundenorientierung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen sich und ihre Funktion im Unternehmen professionell vor. verwenden typische Höflichkeits- und Einleitungsformeln in Business English. führen einfache berufliche Dialoge auf Englisch (Telefon, Empfang, Meeting). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Tools zur Präsentation (Optional). gestalten kurze Firmenprofile digital oder handschriftlich. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeitsphasen. trainieren höfliches Verhalten in beruflichen Kommunikationssituationen. geben Feedback und reflektieren Kommunikationserfolge.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Konjunktur und Konjunkturpolitik

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Konjunktur lernen die Schülerinnen und Schüler Konjunkturindikatoren und konträre wirtschaftspolitische Positionen kennen, die Wege aus einer Wirtschaftskrise aufzeigen möchten.Die Unterrichtsreihe "Konjunktur und Konjunkturpolitik" ist konzipiert als Einführung in den Lernzielbereich Wirtschaftspolitik, Binnenwert des Geldes, Währung und Geldpolitik. Sie versteht sich als Annäherung an das in der politischen Öffentlichkeit allgegenwärtige Thema Konjunkturpolitik. Dabei wird der Bogen von den Grundkenntnissen über konjunkturelle Entwicklungen bis hin zu einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Positionen gespannt, um den Schülerinnen und Schülern nicht nur das notwendige Wissen zu vermitteln, sondern sie auch zu einer persönlichen Meinungsbildung anzuregen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Inhalte einer Werthaltung in sechs methodisch unterschiedlichen Lernrunden weitgehend arbeitsteilig. Die Unterrichtseinheit ist hybrid angelegt und kann sowohl im Fern- als auch im Präsenz-Unterricht durchgeführt werden. Das Thema "Konjunktur und Konjunkturpolitik" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren aufeinander aufbauenden Lernrunden befähigt, wirtschaftspolitische Konzepte zu erkennen, zu hinterfragen und eigene Stellungnahmen dazu zu artikulieren. Dabei werden die wirtschaftspolitischen Interessenslagen der unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteure herausgearbeitet, analysiert und diskutiert. In diesem Kontext werden dann auch die eigenen, zum Teil widersprüchlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler als spätere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Steuerzahlerinnen und Steuerzahler deutlich. Die schülerzentrierten methodischen Variationen dienen dazu, das abstrakte Thema Konjunkturpolitik spannend zu gestalten und zugleich auf die Welt der Schülerinnen und Schüler herunterzubrechen und sie intellektuell und emotional zu stimulieren. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen sich durch Internetrecherchen nicht nur das grundlegende Fachwissen zu den Themen Konjunktur und Konjunkturpolitik erarbeiten, sie sollen darüber hinaus in der Analyse und Kritik von konjunkturpolitischen Positionen von Parteien und Interessensverbänden auch eigene Meinungen und Werthaltungen entwickeln und diese im Diskurs vertreten. Das Internet dient dabei als Fundus für die Recherche und als Dokumentationsmedium. In mediendidaktischer Hinsicht wird intendiert, die Schülerinnen und Schüler zu einer medienkritischen Haltung zu befähigen, die eine eigene Urteilsbildung ermöglicht und Webinhalte distanziert hinterfragt. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über einen Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fernunterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen und erklären Konjunkturindikatoren, Konjunkturmerkmale und Konjunkturphasen, die Interdependenzen des Magischen Vierecks und des Stabilitätsgesetzes und erkennen die Grenzen des Wachstums. erkennen und begründen die Notwendigkeit einer staatlichen Konjunktur- und Beschäftigungspolitik. analysieren und hinterfragen gesellschaftliche Interessenspostionen im Bereich der Konjunktur- und Arbeitsmarktpolitik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. erstellen arbeitsteilig eine PowerPoint-Präsentation und tragen diese öffenltich vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeisame Haltung zu volkwirtschaftlichen Fragestellungen. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe oder vor einer Zuhörerschaft.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Einführung des Vektorbegriffs – interaktives Unterrichtsmaterial

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Einführung des Vektorbegriffs und damit die Vektorrechnung wird in dieser Unterrichtseinheit durch dreidimensionale Animationen mit GeoGebra unterstützt und somit die Anschaulichkeit erhöht.Die hier vorgestellte Lernumgebung hilft den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, die komplexe Problematik der Vektorrechnung schrittweise und weitgehend selbstständig zu erarbeiten. Die Lernenden erkennen dabei den Umgang mit Vektoren als wichtiges Mittel zur Darstellung geometrischer (insbesondere linearer) Gebilde und zur Lösung geometrischer Aufgaben. Die Unterrichtseinheit steht als interaktives Arbeitsblatt mit sechs Übungen zur Verfügung und kann unter diesem Link bearbeitet werden. Die im Material integrierten GeoGebra-Dateien stehen für Sie als Lehrkraft zusätzlich als Download zur Verfügung. So können die Dateien auch über die interaktiven Arbeitsblätter hinaus verwendet werden. Passend zu dieser Einheit gibt es vom Autor weitere interaktive Arbeitsmaterialien zu den folgenden Themen: Addition und Subtraktion von Vektoren Multiplikation von Vektoren und das Skalarprodukt Kreuzprodukt von Vektoren Spatprodukt von Vektoren Anwendung der Vektorrechnung Der hier vorgestellte interaktive Vektorkurs soll die Grundlage für die Arbeit mit Vektoren in der Oberstufe legen. Der Kurs führt die Schülerinnen und Schüler über einzelne Kapitel und interaktive Übungen zum sicheren Umgang mit der Vektorrechnung. Zunächst wird der Vektorbegriff erläutert und anschließend die Definition eines Vektors beschrieben. Dieser wird dann zwei- und dreidimensional anhand verschiedener Beispiele und Veranschaulichungen erläutert und vertieft. Mithilfe von vier Übungen werden die Inhalte gefestigt. Zu den Übungen stehen jeweils Lösungen für die Lernenden bereit. Im Anschluss erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler noch die Ortsvektoren und Repräsentanten. Hier geht es um die Vermittlung der Einsicht, dass alle Ortsvektoren durch unendlich viele Repräsentanten im Raum dargestellt werden können. Die Ermittlung von Repräsentanten mittels vorgegebener Anfangs- beziehungsweise Endpunkte ist der Schwerpunkt der dazugehörigen interaktiven Übungen. Für diesen Themenabschnitt stehen zwei Übungen bereit. Die Lernenden können die Arbeitsblätter in Einzel- oder Paararbeit nutzen. Vorwissen und technische Voraussetzungen Bei der Einführung des interaktiven Arbeitsblattes sollte der Umgang mit GeoGebra erläutert werden, falls die Software den Lernenden nicht bekannt ist. Diese kann zum Beispiel mithilfe eines Beamers durchgeführt werden. Für die Nutzung der Übungen zur Einführung der Vektorrechung bedarf es Tablets oder Computer mit einer Internetverbindung, da die Informationstexte, Grafiken, Videos, Applets und 3D-Animationen in einer HTML-Seite eingebunden sind. Alle 3D-Konstruktionen (die mit dem 3D Rechner von GeoGebra erstellt worden sind) können mit der GeoGebra-App auch in Augmented Reality betrachtet werden. So kann man diese Konstruktionen direkt in den Klassenraum holen. Fachbezogene Kompetenzen für den Grundkurs Die Schülerinnen und Schüler lernen die Begriffe Koordinatensystem, Vektor und Betrag eines Vektors kennen. lernen die Begriffe Ortsvektor und Repräsentant eines Vektors kennen. berechnen den Betrag eines Vektors und bestimmen Ortsvektoren und Repräsentanten. Erweiterte Lernziele für den Leistungskurs Die Schülerinnen und Schüler wiederholen eigenverantwortlich Grundkenntnisse zu Vektoren. interpretieren mithilfe des Computers räumliche Darstellungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Vektordarstellungen mithilfe des Computers oder Tablets. verwenden dynamische Geometriesoftware. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben Teamfähigkeit und unterstützen sich gegenseitig. erfahren Selbstwertgefühl und Eigenverantwortung (Rückmeldungen zu Lösungsstrategien).

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

Winkel erkennen, messen und zeichnen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Winkel" erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Begriffe und die Eigenschaften verschiedener Winkel anhand von Videos und festigen ihr Wissen in Übungsaufgaben. Diese Unterrichtseinheit rund um das Zeichnen, Messen und Erkennen von Winkeln im Mathematik-Unterricht basiert auf dem Prinzip des selbstgesteuerten Lernens . Auf Grundlage zweier Erklärvideos erfahren die Lernenden, was ein Winkel ist und wie man sie bezeichnet (Nullwinkel, spitzer Winkel, rechter Winkel, stumpfer Winkel, gestreckter Winkel, überstumpfer Winkel und Vollwinkel). Sie erkennen dabei, welche Arten es gibt und wie man Winkel misst und zeichnet. Sie verstehen Winkel als spezifische geometrische Figur . Die Einheit dient daher als Einführung in das Thema "Winkel" im Unterricht. Darauf aufbauend erhalten die Lernenden ein Übungsheft mit Aufgaben, in dem sie das erworbene Wissen anwenden, erweitern und festigen können. Die Einheit gliedert sich inhaltlich in zwei Module: Im ersten Modul lernen die Schülerinnen und Schüler Winkel kennen und erfahren, wie sie diese messen und zeichnen können. Im zweiten Modul beschäftigen Sie sich mit Winkeln an Geraden. Sie lernen Stufenwinkel, Wechselwinkel, Scheitelwinkel und Nebenwinkel kennen. Vorkenntnisse Diese Einheit basiert auf dem Prinzip des selbstgesteuerten Lernens und setzt ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung voraus. Für die inhaltliche Umsetzung sind für die jeweiligen Lernmodule folgende Voraussetzungen relevant: Bestimmung der Begriffe Scheitelpunkt, Schenkel, Winkel (griechische Buchstaben). Ebenso ist das Benennen und Zeichnen verschiedener Winkelarten relevant (Lernmodul 1). Bei den Winkeln an Geraden stehen die Begriffe Neben-, Scheitel-, Wechsel- und Stufenwinkel im Fokus (Lernmodul 2). In diesem Zusammenhang setzen die Schülerinnen und Schüler das Wissen aus Lernmodul 1 ein. Didaktische und methodische Analyse Das Übungsheft ist das Kernelement, um Begriffe und Eigenschaften zu üben und zu erarbeiten. Geometrische Inhalte erfassen sich, indem beispielsweise das Zeichnen wie ein "Handwerk" verstanden wird. Hierbei ist das Üben ein zentraler Bestandteil. Die Erklärvideos führen die Schülerinnen und Schüler an dieses Üben heran. Die Übungsphase kann auch über mehrere Stunden oder Wochen im Rahmen eines Wochenplans gestreckt werden. Die Lernenden arbeiten dabei in den Übungsphasen an den Lernmodulen wöchentlich nach einem eigenem Zeitplan. Die Lehrkraft klärt in den Plenumsphasen mit den Lerngruppen die Themen- und Aufgabenstellung des jeweiligen Lernmoduls. Es empfiehlt sich, mehrere solcher Phasen in einer Woche anzubieten, sodass die Lernenden in der Schule oder zu Hause an den Aufgaben arbeiten können. Die Erklärvideos bedienen sich an Elementen aus dem Übungsheft, damit ein Wiedererkennungswert für die Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann. Verknüpfungen zu vorherigen Themen (unter anderem allgemeine geometrische Begriffe wie Punkt, Strecke, Gerade, Fläche) müssen im Vorfeld auf andere Weise abgedeckt werden. Das vorliegende Material ist als Einstieg beziehungsweise zur Wiederholung und Vertiefung des Themas gedacht. Daher bietet es sich an, zusätzlich zum Übungsheft auf weitere Übungsformate und Aufgaben zurückzugreifen. Das kann beispielsweise über Aufgaben aus dem Mathematik-Buch oder über Lernapps erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Winkel kennen. nutzen das Grundprinzip des Messens. berechnen Winkelgrößen. unterscheiden verschiedene Winkeltypen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler suchen, verarbeiten und bewahren Inhalte und Materialien auf. setzen digitale Werkzeuge zum Lösen von Problemen ein. erarbeiten sich Eigenschaften von Winkeln durch Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren sachlich. bearbeiten Aufgaben gemeinsam. halten sich an Absprachen sowie Vereinbarungen und nehmen Rücksicht aufeinander.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Kooperatives Lernen mit Padlet

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel zum Thema Kooperatives Lernen mit Padlet untersucht die Funktionalität dieses Mind-Mapping-Tools und geht der Frage nach, wie damit konstruktive und kollaborative Lernarrangements in verschiedenen Unterrichtsphasen unterstützt werden können. Kooperatives Lernen Kooperatives Lernen ist eine strukturierte Organisationsform, bei der Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Lernprozess einbringen, Lerninhalte im wechselseitigen Austausch selbstständig erarbeiten und dabei soziale Kompetenzen erwerben (Vesga 2019: Bausteine und Nutzen kooperativer Lernformen ). Um Lernarrangements im kooperativen Sinne aufzubauen, sollten nach Johnson, Johnson und Holubec (2005) bestimmte Kriterien eingehalten werden: Eine positive Abhängigkeit sollte sich unter den Gruppenmitgliedern einstellen und jeder Einzelne beziehungsweise jede Einzelne sollte sich für seinen oder ihren persönlichen Anteil am Gruppenergebnis verantwortlich fühlen. Ferner sollten Lernende Inhalte in direkter Interaktion erarbeiten, über den Lernprozess reflektieren und interpersonale Fähigkeiten entwickeln. Die Umsetzung dieser Bausteine erfordert eine durchdachte Gestaltung von Lernumgebungen, die ein vernetztes Zusammenarbeiten der Schüler und Schülerinnen fördern. Digitale Medien bieten eine sinnvolle Unterstützung an, um solche Lernarrangements zu strukturieren und die Möglichkeiten der direkten Interaktion zu erhöhen. Ein Beispiel für ein digitales Tool zum kooperativen Arbeiten ist Padlet. Padlet Padlet ist ein Mind-Mapping-Tool zur Erstellung von Online-Pinnwänden, auf denen verschiedene Materialien zu einem bestimmten Thema gesammelt, miteinander verbunden und übersichtlich angeordnet werden können. Die Einträge oder Posts, mit denen ein Padlet gefüllt wird, können Informationen in verschiedenen Formaten enthalten, zum Beispiel Texte, hochgeladene Dateien, Bilder, Videos, Links, Screenshots, Zeichnungen, Audios, Verlinkungen zu anderen Padlets und so weiter. Die einzelnen Posts können per Drag-and-Drop beliebig verschoben und miteinander vernetzt werden. Das folgende Bild zeigt, wie ein fertiges Padlet aussehen kann:

  • Fächerübergreifend

Geradlinige Bewegungen unter konstanter Krafteinwirkung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit Bewegungen, die auf einer horizontalen Unterlage, einer schiefen Ebene sowie im freien Fall unter dem Einfluss einer konstanten Kraft stattfinden können.Das Wesentliche dieser Unterrichtseinheit ist die Erkenntnis für die Lernenden, dass jede Bewegung einen Widerstand entgegen der Bewegungsrichtung erfährt. Dieser Widerstand besteht zum einen aus den verschiedenen Formen der Reibung (Haftreibung, Gleitreibung, Rollreibung), zum anderen aus dem geschwindigkeitsabhängigen Luftwiderstand. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Reibung und Widerstand zwar in vielen Bereichen der Technik nur unter Energieaufwand überwunden werden können, aber gleichzeitig für unsere Fortbewegung unverzichtbar sind – schon Gehen, Fahren oder Bremsen auf einer fast reibungsfreien Unterlage wie etwa Glatteis sind nahezu unmöglich! Ausgehend von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der Newton'schen Mechanik werden deren Gesetzmäßigkeiten auf horizontale Bewegungen, die schiefe Ebene und den freien Fall angewandt. Dabei wird der Unterschied zwischen theoretisch reibungsfreien Bewegungen und den in der Realität aber immer vorhandenen Widerstandskräften herausarbeitet und hinsichtlich ihrer Wirkung eingehend bewertet. Fragestellungen und detaillierte Übungsaufgaben erweitern das Verständnis für die Notwendigkeit von Reibung und Luftwiderstand. Geradlinige Bewegung unter konstanter Krafteinwirkung Fahren im Auto oder Radfahren – horizontal, bergauf oder bergab – sind den Schülerinnen und Schüler aus ihrem Alltagsleben hinlänglich bekannt. Die Bedeutung der Reibung sowie des Luftwiderstandes sollte die Lernenden sowohl unter dem Aspekt der Sicherheit als auch des Klimaschutzes interessieren. Zum einen hat eine feuchte und rutschige Unterlage ein großes Gefahrenpotential (Aquaplaning beim Autofahren, Sturzgefahr beim Radfahren vor allem auf Schnee), zum anderen führt der mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunehmende Luftwiderstand bei schnellem Autofahren zu deutlich höheren Schadstoffemissionen als bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Die genannten Aspekte sollten die Lernenden im Unterricht – abgesehen von den physikalischen Gesetzmäßigkeiten – auch zum Nachdenken anregen, nicht zuletzt im Hinblick auf die vor allem auch jüngeren Menschen immer wichtiger werdenden Klimaprobleme (unter anderem" fridays for future"). Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können dahingehend vorausgesetzt werden, dass die Grundlagen der Newton'schen Mechanik bereits besprochen sein müssen, wenn man sich im Unterricht mit den wirkenden Kräften bei horizontalen Bewegungsabläufen sowie auf schiefen Ebenen und im freien Fall beschäftigt. Didaktische Analyse Hohe Geschwindigkeiten beinhalten immer ein großes Gefahrenpotential – dies richtig einzuschätzen in Abhängigkeit von der Unterlage, auf der man sich bewegt, ist sehr wichtig. Zudem sollten die Lernenden erkennen, dass eine schiefe Ebene auch ein Hilfsmittel darstellt, um zum Beispiel einen schweren Gegenstand auf eine bestimmte Höhe anzuheben. Methodische Analyse Durch das Verstehen und Anwenden physikalischer Gesetzmäßigkeiten bei den unterschiedlichen Arten von Bewegungen unter dem Einfluss einer konstanten Kraft werden die Lernenden in die Lage versetzt, Bewegungsabläufe in Abhängigkeit von der jeweiligen Unterlage richtig einzuschätzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welchen Gesetzmäßigkeiten Bewegungen bei konstanter Krafteinwirkung folgen. kennen die Einflüsse von Reibung und Luftwiderstand auf Bewegungsabläufe. können die Wirkungsweise verschiedener Kräfte auf Bewegungsabläufe berechnen und hinsichtlich ihrer Wirkung einschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Regelmäßige spanische Verben im "Flipped Classroom"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Regelmäßige Verben auf -ar, -er, -ir" flippt die Vermittlung der Form- und Regelbildung der Konjugation von regelmäßigen spanischen Verben im Indikativ Präsens mithilfe eines Lehrvideos und integrierten interaktiven Übungen.Mithilfe interaktiver H5P-Übungen integriert im Lehrvideo sowie einem begleitenden Arbeitsblatt erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Bildung der regelmäßigen Verben im Spanischen als neuen Lernstoff eigenständig. Sie üben und vertiefen diesen anschließend mithilfe von analogen und digitalen Übungen. Der geflippte Spanischunterricht: Die regelmäßigen Verben auf -ar, -er, -ir Diese Unterrichtseinheit zielt auf eine selbstständige Erschließung der Form- und Regelbildung der regelmäßigen Verben mithilfe eines Lehrvideos im Rahmen des Flipped Classroom. Das Konzept basiert auf der Idee, dass die Lehrkraft den Lernenden den Lernstoff mittels eines Lehrvideos zur Verfügung stellt und sich diese den neuen Lernstoff eigenständig zu Hause aneignen. Im Unterricht tauschen sich die Schülerinnen und Schüler dann zunächst über das neu angeeignete Wissen aus und klären Fragen, um anschließend in einer Übungsphase das Wissen anzuwenden und zu vertiefen. Die Lehrkraft nimmt sich an dieser Stelle zurück und die Lernenden können gemäß ihrem eigenen Tempo arbeiten. Dieses Vorgehen dient in besonderem Maße der Schüleraktivierung und Motivierung im Grammatik-Unterricht. Selbstverständlich kann das Material durch entsprechende Modifizierungen auch im traditionellen Grammatik-Unterricht im Klassenraum oder gemeinsam zum Beispiel im Medienraum eingesetzt werden. Gleichermaßen können Sie als Lehrkraft individuell einzelnen Schülerinnen und Schülern die Übungen zur Wiederholung zur Verfügung stellen. Vorkenntnisse Die Lernenden sind vertraut mit den Phasen des Konzepts Flipped Classroom, das heißt sie verschaffen sich Zugang zum Lehrvideo über den angegebenen Link und/oder QR-Code auf dem begleitenden Regelblatt und füllen dies mithilfe des Lehrvideos aus. Sie nutzen dabei die technischen Möglichkeiten eines Lehrvideos, indem sie zum Beispiel an bestimmten Stellen zurückspulen sowie die integrierten interaktiven Übungen bearbeiten und gegebenenfalls mehrmals wiederholen. Sofern die Lernenden erstmalig mit diesem Konzeot arbeiten, sollte eine entsprechende Einführung vorangestellt werden. Didaktische Analyse Die Arbeit mit einem Lehrvideo im Rahmen des Flipped Classroom fordert ein hohes Maß an selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. Die erste Inputphase, das eigenständige Erschließen des neuen Lernstoffs in Einzelarbeit, birgt möglicherweise Phasen von Unsicherheit, da die Schülerinnen und Schüler nicht direkt rückfragen kann und zunächst auf sich allein gestellt ist. Methodische Analyse Mögliche Phasen der Unsicherheit werden zum einen durch integrierte interaktive Übungen überwunden, die den Lernenden direkt Rückmeldung geben. Zum anderen unterstützt das begleitende Regelblatt die erste Wissensaneignung. Die eigentliche Wissenskonstruktion findet jedoch im Unterricht in der Austauschphase mit den anderen Schülerinnen und Schülern statt, in der Ergebnisse verglichen, besprochen und hinterfragt werden. Die Lehrkraft muss der Lerngruppe bewusst machen, dass diese Phase entscheidend ist, um Unsicherheiten zu beseitigen. Es ist vielmehr konstruktiv, wenn mögliche Fragen und Unsicherheiten aus der Inputphase in den Unterricht gebracht werden und gemeinsam mit den anderen geklärt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Form- und Regelbildung der regelmäßigen Verben im Spanischen. erschließen sich neuen Lernstoff eigenständig und eigenverantwortlich mithilfe von verschiedenen und individuellen Lernstrategien, unter anderem wählen sie ihr eigenes Lerntempo. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren, strukturieren und fassen Informationen und Daten zusammen. verschaffen sich Zugang zu digitalen Daten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und konstruieren kollaborativ neu erworbenes Wissen, stellen und beantworten Fragen und unterstützen sich gegenseitig im Konstruktionsprozess. Hier können Sie das Lehrvideo mit integrierten interaktiven Übungen zur Konjugation der regelmäßigen spanischen Verben ansehen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung
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