Dieses Arbeitsblatt eignet sich als Projektarbeit zum Abschluss des Themas "Widerstandsformen in autoritären Regimen". Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, gegenwärtige Probleme an ihrer Schule oder Stadt zu erschließen und exemplarisch einen eigenen Aufruf zu verfassen. Widerstand und Opposition ist und war in autoritären Staaten wie der DDR gefährlich. Trotzdem gab es mutige Menschen, die dazu aufriefen sich zu widersetzen und die Verhältnisse zu verändern. Der Aufruf ist dabei ein gängiges Mittel, um seine Meinung in die Öffentlichkeit zu bringen und Mitstreiter zu finden. Das Arbeitsblatt leitet die Schülerinnen und Schüler dazu an sich Gedanken über Probleme in ihrem Umfeld zu machen und selbst einen Aufruf zu verfassen. Sie wählen dabei Thema und Medium (Soziale Medien, Blog, Plakat, Film usw.) selbstständig aus. Durch die Anwendung auf ein real existierendes Problem, erhalten die Lernenden eine anschauliche Perspektive auf Protestmöglichkeiten. Das Material sollte im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie dem Film oder separat verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren das Problem, auf das sich ihr Aufruf beziehen soll. nennen die verschiedenen Medien, mit denen sie einen Aufruf verbreiten können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren ein für sie relevantes Problem in ihrem Umfeld. verfassen eigenständig einen Aufruf zu einem zuvor identifizierten Problem in ihrem Umfeld. nutzen digitale Medien zur Verbreitung ihres Aufrufs. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern und begründen ihre eigene Position zu einem Problem. begründen die Wahl des Themas ihres Aufrufs und die Wahl des Mediums.
- Geschichte
- Sekundarstufe I