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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Kolloquium im Examen

Blog

Hallo ihr Lieben, wie ihr wisst, ist neben den zwei unterrichtspraktischen Prüfungen auch noch das Kolloquium ein Bestandteil des Prüfungstages. Die gute Nachricht ist: Wird man zum Kolloquium zugelassen, hat man das Zweite Staatsexamen in der Regel bestanden (einzige Ausnahme: Note mangelhaft von der Schulleitung). Das Kolloquium ist demnach für das Bestehen des Staatsexamens nicht unbedingt entscheidend, macht jedoch insgesamt 10% der Gesamtnote aus.

  • Fächerübergreifend

Die Wüste: Lebensraum der Extreme

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Wüste lernen die Schülerinnen und Schüler die räumliche Verbreitung der Wüsten, die verschiedenen Wüstenarten, Anpassungsmechanismen sowie die wirkenden Kräfte der Wüstenbildung kennen. Darüber hinaus werden die Ursachen für die räumliche Verteilung der Wüsten aufgezeigt. Die Vorstellungen, die die Schülerinnen und Schüler mit dem Begriff Wüste verbinden, gehen sehr weit auseinander. So kann man sich einerseits die Wüste als Sandwüste mit ihren typischen Dünen vorstellen, aber auch eine schroffe, felsige oder kiesige Landschaft ist eine Wüste. Darüber hinaus existieren auf der Erde ebenso Eiswüsten wie zum Beispiel die Eisschilde beziehungsweise Gletscher der Antarktis oder sogenannte Kältewüsten mit ihren typischen Permafrostböden und kiesigen geröllhaltigen Böden. Die Wüstenformen können also kaum unterschiedlicher sein und werden im Wesentlichen durch ihre geografische Lage, aber auch durch die erodierenden Kräfte von Wind und Wasser geformt. Mit diesem Unterrichtsmaterial für das Fach Geographie beziehungsweise Erdkunde nähern sich die Lernenden der Sekundarstufe I an das Ökosystem Wüste an und erarbeiten sich grundlegendes Wissen über die Wüstenentstehung, Wüstenarten sowie die Anpassungsstrategien der Tiere. Das Thema "Wüste" im Unterricht Schritt für Schritt werden die Schülerinnen und Schüler an den Charakter der Wüste herangeführt. Beginnend von der räumlichen Ausbreitung und ihrer Entstehung der Wüste erfahren sie Faktenwissen über die Trockenräume der Erde und erkennen, wie sich die Natur an die Gegebenheiten angepasst hat und welche Kräfte bei der Wüstenentstehung bedeutsam sind. Didaktische Analyse Wüsten als die trockensten vegetationslosen Ökozonen der Erde schließen sich räumlich an die Savanne an. Wüsten bedecken ungefähr 10% der gesamten Erdoberfläche und eine Fläche von circa 30 Millionen Quadratkilometer. Sie können sehr unterschiedliche Formen aufweisen – von der schroffen unzugänglichen Felswüste, Kieswüste bis hin zur Sandwüste oder auch Salzwüste. Kennzeichnendes Element einer Wüste ist demnach nicht alleine die hohe Temperatur von tagsüber bis zu 45 Grad im Schatten, sondern auch Vegetationsarmut sowie ein durchschnittlicher Jahresniederschlag von weniger als 250 mm. Die starken Schwankungen in der Temperaturamplitude kommen dadurch zustande, dass meist ein wolkenloser Himmel über der Wüste vorherrscht, denn dies führt zu einer hohen Erwärmung des Bodens. Nachts entweicht die Hitze bei klarem Himmel allerdings ebenso schnell wieder. Dies führt sogar dazu, dass wegen der starken Abkühlung der Taupunkt erreicht wird. Für manche Lebewesen sind diese Tautropfen lebenswichtig. Vor allem die Frostverwitterung beziehungsweise Frostsprengung, das heißt die stärkste Art der mechanischen Verwitterung bedingt durch die starken Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hat großen Einfluß auf die unterschiedlichen Wüstenformen. Das Wasser gefriert in der Nacht in den Gesteinsklüften und durch die Volumenzunahme des gefrorenen Wassers wird starker Druck auf das umliegende Gestein ausgeübt, was je nach Härte des Gesteins zur Sprengung führt. Wüsten können jedoch auch nach ihrer Entstehung in unterschiedliche Wüstentypen wie zum Beispiel die Regenschattenwüste oder die Küstenwüste unterteilt werden und geben Aufschluss über ihre Genese. Binnenwüsten beispielsweise befinden sich südlich und nördlich der beiden Wendekreise, wie zum Beispiel die Wüste Gobi oder die Taklamakan und das Große Becken in den USA. Dem Thema Wüste kommt eine hohe Relevanz zu. 2006 war das Internationale Jahr der Wüste und im Zuge der Desertifikation und des Klimawandels wird die Ausbreitung von Wüsten zu einer globalen Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten sich die Klima- und Vegetationszonen der Erde nochmals ins Gedächtnis rufen und vor allem die Savannentypen kennen. Die Dornstrauchsavanne spielt hierbei die wichtigste Rolle, da sie räumlich betrachtet am nächsten an die Wüsten beziehungsweise Halbwüsten anschließt, wobei die Übergänge fließend sind. Methodische Analyse Je nach Wissensstand der Lernenden kann eine Wiederholung des Passatkreislaufs erforderlich oder sinnvoll sein. Zusätzlich kann ein Video über die Wüstenarten im Unterricht zur Veranschaulichung dienen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die unterschiedlichsten Wüstenarten kennen und verstehen die Ursachen für die Wandlung von der Felswüste zur Kieswüste und schließlich zur Sandwüste. bezeichnen die wichtigsten Wüsten der Erde auf einer Weltkarte. erläutern die notwendigen Anpassungsmechanismen von Tieren und Pflanzen in der Wüste. verstehen die klimatischen Gründe für eine Wüstentypologie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Lesekompetenz und setzen fachliche Inhalte grafisch in Schemata um. werten verschiedenartige Medien wie Texte, Tabellen, Grafiken, Videos und Bilder hinsichtlich relevanter Informationen aus. hinterfragen die fachlichen Informationen aus verschiedenen Medien kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert in Kleingruppen und nehmen die Vorschläge der anderen auf. beziehen zur weiteren Ausbreitung der Wüsten kritisch Stellung. erarbeiten abschließend Lösungsvorschläge in Kleingruppen, um der weiteren Ausbreitung von Wüsten entgegenzuwirken.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Zurück zur Normalität – aber wie?

Blog

Homeoffice, Homeschooling – das klingt so fesch und zeitgemäß. Letzteres ist für Schule jedoch nur bedingt angemessen. So gut es auch am Anfang lief, stößt das Konzept des Fernunterrichts bei mir immer mehr und mehr auf Grenzen.

  • Fächerübergreifend

Hackathon #wirfuerschule – ein Erfahrungsbericht

Blog

Dr. Peter Kührt ist Lehrer an einer kaufmännischen Berufsschule in Nürnberg und unterrichtet Wirtschaftslehre, Sozialkunde und EDV bei Bankkaufleuten. Er hat am #wirfürschule Hackathon teilgenommen und berichtet in diesem Blog-Beitrag von seinen Erfahrungen und Arbeitsergebnissen. Die Schule der Zukunft entwerfen? Der hohen Politik Vorschläge zur Digitalisierung von Schule und Unterricht unterbreiten? So eine Chance hat man selten. Also auf zum "Hackathon #wirfuerschule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dieser fand vom 08. bis 12. Juni 2020 statt. Was ist ein Hackathon? Von einem "Hackathon" hatte ich schon gehört, aber noch nie an einem teilgenommen. Eine solche Veranstaltung hat nichts mit Hacken beziehungsweise dem Ausspähen von Sicherheitslücken in IT-Programmen zu tun. Ziel eines Hackathons (auch Hack Day genannt) ist es, dass sich viele Leute an einem Vorhaben beteiligen, um möglichst kreative Lösungen für ein bestimmtes Problem zu entwickeln. In der Regel geschieht das auf einer Kommunikationsplattform im Internet. Im Falle des Hackathons wurde mit Slack kommuniziert und gearbeitet. Arbeitsgruppen bilden, Ziele definieren Das Problem in der Startphase des Hackathons besteht darin, Mitstreiterinnen und Mitstreiter für eine Idee beziehungsweise ein Vorhaben zu finden, an dem man dann gemeinsam arbeiten kann. Es ist allerdings alleine den Teilnehmerinnen und Teilnehmern überlassen, sich zu Gruppen zusammenzuschließen und gemeinsame Ziele zu formulieren. Das sorgte für ein wenig Durcheinander in den einzelnen Chat-Gruppen, in denen kommuniziert wurde. Ich empfand diese Startphase als ziemlich nervig. Deshalb habe ich in meiner Verzweiflung einfach einen neuen Kanal angelegt und war sehr froh, durch hin und her Posten relativ schnell noch einige Gleichgesinnte zu gewinnen , die ebenfalls an einer realistischen Vision für digitalen Unterricht und der dafür erforderlichen Lehreraus-, Lehrerfort- und -weiterbildung interessiert waren. Eine andere Gruppe, die mich anfangs eingeladen hatte, funktionierte leider überhaupt nicht und ich befürchte, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Schluss der Veranstaltung keine passende Gruppe gefunden haben. Es gab nämlich keine Übersicht über alle Arbeitsgruppen. Diese Findungsphase sollte meines Erachtens von der Hackathon-Leitung aus besser gesteuert und transparenter gestaltet werden. In unserem Fall fanden sich dann etwa sieben Personen, die mit Posts und abendlichen Videokonferenzen versuchten, sich auf ein Ziel und ein Vorgehen zu verständigen und zu einigen. Wir einigten uns schon in der ersten Konferenz auf ein gemeinsames Konzept: Wir wollten aus einer Vorstellung eines anspruchsvollen digitalen Unterrichts nach den hierfür erforderlichen Kompetenzen für Lehrkräfte fragen und daraus dann einen entsprechenden Fortbildungsvorschlag ableiten. Der Beginn war gut, aber schon am Ende des zweiten Tages zerfaserte unsere Diskussion derart, dass die meisten von uns eigentlich keine Chance mehr sahen, in der verbleibenden Zeit von drei Tagen ein vernünftiges Arbeitsergebnis vorlegen zu können. Wie durch ein Wunder fanden wir dann am Morgen des dritten Tages den Entwurf eines Wettbewerbsbeitrages in unserem Verzeichnis, den eine Teilnehmerin erstellt hatte, die erst nachträglich zu unserer Gruppe gestoßen war. Ab dann ging es rasch und zielstrebig vorwärts. Wir führten keine breiten Diskussionen mehr, sondern überarbeiteten und ergänzten nur noch den Entwurf. Zusätzlich mussten wir dann noch eine Internetseite mit unserem Projektvorschlag, Grafiken und ein Video erstellen. In der kurzen Zeit geht so etwas nur arbeitsteilig. Jeder brachte seine individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten ein und versuchte gleichzeitig, die Arbeiten der anderen noch zu verbessern. Ein Gewinn für alle Beteiligten Am Ende war es das Werk von fünf Personen. Für uns waren es sicherlich fünf aufregende Tage voller Arbeit, Überlegungen und Diskussionen. Unser Endergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben mit " Tools & Buddies " ein praxisnahes und leicht zu verwirklichendes Konzept einer Internetplattform zur Lehrkräfte-Aus- und -Fortbildung entwickelt, die deutschlandweit und für alle Schularten und Fächer einsatzfähig wäre. Fazit Ich habe während dieser Tage zahlreiche Impulse für meine eigene Arbeit erhalten, dutzende Internet-Tools kennengelernt, von denen ich noch nie gehört hatte, und viele Denkanstöße und Erfahrungen von Kolleginnen und Kollegen erhalten, wie ich meinen eigenen Unterricht noch verbessern und pfiffiger gestalten könnte. Wenn man sich alle Projektvorschläge vor Augen hält, die in diesen fünf Tagen entstanden sind, muss ich trotz meiner anfänglichen Skepsis zugeben, dass diese Veranstaltung mit ihrem ungewöhnlichen Format und ihren 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern trotz aller Irrungen und Wirrungen tatsächlich etwas gebracht hat. Äußerst hilfreich war dabei, dass es sehr viele Coaches und Expertinnen und Experten gab, die – wenn nötig auf Nachfrage – Tipps und Hilfestellungen gaben.

  • Fächerübergreifend

Zeitmanagement im Lehrberuf: 10 Tipps zum zeitsparenden und nervenschonenden Umgang mit E-Mails

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel gibt Lehrkräften Anregungen, wie sie gezielt und zeitsparend mit E-Mails umgehen können. Dafür gibt die Autorin Peggy Kaminski – Strategin für Zeitmanagement im Lehrberuf – 10 konkrete und praktische Tipps zum Lesen, Verfassen und Beantworten von E-Mails, die direkt aus der Lehrerpraxis stammen. Zudem erhalten Lehrkräfte Hinweise, wie sie von sich aus das Kommunikationsmedium E-Mail zeit- und nervenschonend steuern und damit umgehen können. E-Mail an StR'in Peggy Kaminski Datum: 20. Mai, 21.15 Uhr Betreff: BITTE um dringenden Rückruf!! "Sehr geehrte Frau Kaminski, ich finde es eine Frechheit, wie da mit meiner Tochter umgegangen wird. Herr Behlen* unterstellt ihr, in der Biologie-Arbeit von Laura* abgeschrieben zu haben. Wenn sie sagt, dass sie in der Arbeit nicht abgeschrieben hat, warum sollte sie lügen? Und warum wird nicht auch Laura zu dem Sachverhalt befragt? Mir scheint, als ob meine Tochter bei Ihrem Kollegen ins schlechte Licht gerückt wird. Ich bitte Sie, mich dringend zurückzurufen! Viele Grüße, Stephanie von Hofen*" [* Namen geändert] Diese E-Mail erreichte mich als junge Klassenlehrerin, die nach nur wenigen Wochen ihre Arbeit an einer Gesamtschule begonnen hatte. Kennen Sie derartige E-Mails? Wie reagieren Sie in solchen Fällen, um den Sachverhalt zeit- und nervenschonend zu klären? Da ich als neue Kollegin nicht gleich anecken wollte, beschloss ich, mich erst einmal mit der Mutter zu unterhalten. Also rief ich sie direkt am nächsten Tag zurück – mit dem Ergebnis, von ihr viele gut gemeinte Ratschläge zu erhalten, wie ich den Konflikt doch bitte lösen solle. Bereits im Telefonat bemerkte ich, wie in mir immer mehr Unbehagen aufkam, denn ich wusste nicht, wie ich der Mutter gegenüber souverän auftreten kann, ohne bei ihr noch mehr Unmut hervorzurufen, denn ich wollte die Situation ja lösen und nicht noch weiter verschärfen. Ich nickte ab und versprach ihr, mich um die Angelegenheit zu kümmern. Bereits am Abend erhielt ich eine weitere E-Mail von ihr, in der sie sich nach dem Stand der Dinge erkundigte. Denn ich wollte mich ja melden. Da ich eh noch am PC saß und die Arbeitswoche sich dem Ende neigte, wollte ich ihr gleich antworten, um nicht das gesamte Wochenende darüber nachdenken zu müssen. Ich erinnere mich, dass ich lange vor dem Rechner saß und überlegte, wie ich ihr schonend sagen könnte, dass ich heute leider keine Zeit mehr fand, mit dem Kollegen zu sprechen. Am Ende brauchte ich fast eine ganze Stunde, um die Antwort zu formulieren und klickte letztlich um 23 Uhr auf "Absenden". Ich beschloss Feierabend zu machen, obwohl ich noch etwas für den nächsten Schultag vorbereiten wollte. Meinem Partner sendete ich eine Nachricht, dass wir uns morgen hören, heute sei es schon zu spät. Diese Situation, die mich damals sehr verunsicherte, gab mir zugleich den Anstoß, für mich Mittel und Wege zu finden, mit derartigen E-Mails umzugehen. Und so entwickelte ich während meiner neunjährigen Tätigkeit als Lehrerin einen zeitschonenden und zugleich souveränen Umgang mit belehrenden und auffordernden E-Mails. Ich legte mir Grundprinzipien fest, denen ich in meiner E-Mail-Kommunikation folgte. Denn für mich war es wichtig, dass ich nicht das Gefühl vermittelte beziehungsweise hatte, mich durch E-Mails fremdsteuern zu lassen, sondern aktiv die Situation oder die Kommunikation zu gestalten. Mit den Jahren bemerkte ich zudem, dass ich mittlerweile weitaus mehr E-Mails bekam als noch in den Jahren zuvor: Bitte um Zusendung des verlorenen Arbeitsblattes, Bitte um Entschuldigung, Bitte um Rückmeldung über den Leistungsstand, Formulare einreichen, Konferenzeinladungen, Termine bestätigen, Protokolle lesen, und so weiter... Zu Spitzenzeiten erhielt ich somit täglich bis zu 20 E-Mails. Wie dringend sind sie? Muss ich (täglich) alle lesen? Betreffen mich all diese E-Mails überhaupt? Was konkret erwartet der Absender nun von mir? Zudem hatte ich zunehmend das Gefühl, dass es normal war, sein E-Mail-Postfach stets im Blick zu haben. So sprach mich eine Lehrkraft morgens an: "Guten Morgen! Ich habe dir gestern Abend [Anmerkung: nach 20 Uhr] eine E-Mail geschrieben. Hast du die schon gelesen? Ich wollte wissen...!" Wir sehen uns täglich. Warum spricht er oder sie mich nicht direkt an? Wird von mir erwartet, permanent meine E-Mails zu checken? Wie soll ich das tun? und: Will ich das tun? E-Mails sah ich in meinem Beruf als eine On-top-Aufgabe, die für mich nur teilweise zu meinem Kerngeschäft gehörte und mir Arbeit abnahm. Sicherlich: E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel (geworden), jedoch nicht immer das zeit- und nervenschonendste. Bestenfalls sollte ich sie täglich lesen, beantworten und gegebenenfalls reagieren. Doch woher sollte ich bei all den anderen Aufgaben in meinem Job die Zeit nehmen? Daher entwickelte ich für mich einen Umgang mit E-Mails, den ich als angemessen und für mich als gesund und machbar empfand. Denn es widerstrebte mir... viel Zeit darauf zu verwenden, seitenweise E-Mails zu lesen, die man hätte auch in wenigen Sätzen formulieren können, ewig überlegen zu müssen, was ich wie formuliere, damit es zum Beispiel nicht falsch verstanden wird, E-Mails zu lesen, um anschließend festzustellen, dass sie nur bedingt relevant für mich waren, durch das viele Hin- und Hersenden von E-Mails Angelegenheiten nur schleppend zu klären. Mit den nachfolgenden 10 Tipps zum Umgang mit E-Mails zeige ich Ihnen, wie ich als Lehrerin, Prüferin, Steuergruppenmitglied, Projektleiterin für kollegiale Unterrichtsreflexionen, schulinterne Gesundheitsbeauftragte und junge Mutter mit der täglichen Flut an E-Mails umgegangen bin und welche Tipps ich meinen Klientinnen und Klienten mit auf dem Weg gebe, um am Ende Zeit für die wichtigen Dinge in ihrem Lehrerleben zu haben. E-Mails lesen Tipp 1 – Entscheidungskriterium Betreff Treffen Sie anhand des Betreffs eine Entscheidung, ob Sie die E-Mail sofort beziehungsweise überhaupt öffnen (müssen). Tipp 2 – Scanen Ist es unklar, ob Sie die E-Mail lesen sollten oder nicht, öffnen Sie sie und überfliegen Sie die E-Mail. Entscheiden Sie, ob Sie für diese E-Mail weiter Zeit aufbringen (müssen) oder nicht, indem Sie sie erneut lesen, Daten notieren oder antworten sollten. E-Mails beantworten Tipp 3 – Müssen oder können Sie antworten? Stellen Sie anhand des Adressaten fest, ob Sie direkt angeschrieben wurden und reagieren (müssen) oder ob Sie den Inhalt lediglich zur Kenntnis nehmen brauchen (weil Sie zum Beispiel in CC gesetzt wurden). Hören Sie hier auf Ihr Bauchgefühl. Tipp 4 – Copy & paste Erstellen Sie ein Dokument auf Ihrem PC oder einen E-Mail-Entwurf in Ihrem Postfach, in dem Sie längere Standard-Antworten beziehungsweise -rückmeldungen abspeichern, die Sie oft gebrauchen und die Sie via copy and paste einfach und schnell einfügen und gegebenenfalls Namen/Daten/Fakten ergänzen. * * * Vorlage für einen Standard-Text bezüglich der Zusammenfassung der Ergebnisse eines Elterngesprächs über den Leistungsstand des Kindes (zur Weiterleitung an die betreffenden Erziehungsberechtigten): Werte Familie ...! Vielen Dank, dass Sie dem Gespräch am ... beiwohnten. Anbei fassen ich die besprochenen Punkte – wie abgesprochen – noch einmal zusammen. Gespräch vom ... Anwesende: ... Besprochene Aspekte: Leistungsstand Ihres Kindes: schriftliche Rückmeldung von Herrn/Frau...(Fachlehrer/in für ... ): Gemeinsamer Lösungsansatz: erneuter Gesprächstermin: Ich habe bereits mit Herrn/Frau ... über unsere Lösung gesprochen. Sie/Er zeigte sich einverstanden/trägt unsere Lösungsidee mit/wendet ein... Daraus ergibt sich, dass... Diese E-Mail geht zur Kenntnisnahme auch ... zu (vgl. CC-Adressaten). Es wäre sinnvoll, wenn wir in ... Tagen/Wochen noch einmal telefonieren. Hierzu bitte ich Sie, mir mögliche Terminvorschläge bis ... zukommen zu lassen. Viele Grüße ... * * * E-Mails schreiben Tipp 5 – Freundlich prägnant Formulieren Sie kurz und knackig! Das heißt, kommen Sie unverzüglich auf den Punkt: Worum geht es? Warum schreiben Sie diese E-Mail an die Person? Was ist Ihre Bitte? Was folgt als nächstes? Das spart nicht nur Ihnen, sondern dankenswerterweise auch Ihrem Adressaten Zeit. Sich kurz zu fassen, kann mitunter sehr bestimmend und unfreundlich wirken. Achten Sie daher darauf, stets zugewandt und auf Augenhöhe zu bleiben, indem Sie zum Beispiel Verständnis beziehungsweise Zuversicht zeigen, Ihren Dank für die Unterstützung zeigen. Durch Ich-Botschaften zeigen Sie klar Ihre Sicht der Dinge auf und lösen beim Adressaten keine Abwehr aus, indem sie oder er beispielsweise das Gefühl bekommt, sich erklären zu müssen. Mitunter ist es sehr zeitsparend, Deadlines zu setzen, zu der man bitte eine Rückmeldung schickt (oder ähnliches). * * * "Sehr geehrte Frau M.! Leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen. Daher schreibe ich Ihnen diese E-Mail. Es geht um den Zwischenfall zwischen Ihrem Sohn und einem Schüler aus der 9a in der heutigen Pause. Meine Kollegin Frau Z. musste unter Zuhilfenahme von Mitschülern die Jungs trennen, da sie sich prügelten. Bereits im Vorfeld hatte die Kollegin die beiden ermahnt, die Beschimpfungen zu unterlassen. Ihren Sohn habe ich zu der Auseinandersetzung bereits befragt. Die Klassenleitung des anderen Schülers habe ich unverzüglich über den Sachverhalt informiert. Da es bereits das zweite Mal ist, dass die Jungs auf dem Pausenhof körperlich Streitereien austragen, möchten wir als Klassenlehrer/innen gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern ein Gespräch hier in der Schule führen. Darüber wollte ich gern einmal mit Ihnen direkt sprechen und einen Termin absprechen. Bitte geben Sie mir bis Freitag, ...... 2020, eine Rückmeldung, unter welcher Telefonnummer und zu welcher Uhrzeit ich Sie am besten telefonisch erreichen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen, Peggy Kaminski" * * * Tipp 6 – Struktur Haben Sie eine grundlegende Struktur in Ihren E-Mails. Dadurch fällt es Ihnen leichter, vor allem inhaltlich umfängliche E-Mails schneller zu verfassen: 1. Anrede 2. prägnante und sachliche (eventuell chronologische) Schilderung des Geschehens /Problems/Sachverhalts (möglicherweise mit Aufzählungszeichen) 3. Aufforderung (zum Beispiel für Terminmitteilung) 4. Dank (zum Beispiel für Rückmeldung) 5. Grußformel Wenn es sich um längere E-Mails handelt, formatiere ich gern die Texte, indem ich zum Beispiel wichtige Informationen fett erscheinen lasse. Somit habe auch ich immer schnell einen Überblick, ob alles Wichtige enthalten ist. Tipp 7 – Wiederkehrende E-Mails Erstellen Sie sich Vorlagen für E-Mails (einschließlich ihrer Formatierungen), die Sie immer wieder einmal benötigen, etwa Einladungen zum Elternabend, vierteljährliche Rückmeldungen über das Verhalten des Kindes, Mitteilungen über Ihre Sprechzeiten, Rückmeldungen über Schülerverhalten, Bitte um Eintragung in eine Termin-Liste und weitere. Eigenes E-Mail Verhalten Tipp 8 – Emotionaler Abstand Beantworten Sie Konflikt-E-Mails nicht sofort, sondern bestenfalls erst einen Tag später. So sind Sie weniger emotional, konnten über Ihre Antwort nachdenken, reagieren somit sachlicher und verfallen nicht in ellenlanges Rechtfertigen und schlimmstenfalls missverständliche Formulierungen. Sachliche Formulierungen bieten weniger Angriffsfläche und rufen weniger Missverständnisse hervor, was wiederum Ihre Professionalität unterstreicht, den Wind aus den Segeln nimmt und die E-Mail-Kommunikation qualitativ verbessert und somit quantitativ begrenzt. Tipp 9 – Zeit im Blick Überlegen Sie, ob es nicht vielleicht schneller geht, die Person anzurufen beziehungsweise einen Telefontermin zu vereinbaren, um ein langes Hin- und Hersenden von E-Mails zu vermeiden. Mitunter kann es sinnvoll sein, die E-Mail als Grundlage zur Findung eines Gesprächstermins zu nutzen. Ich empfehle Ihnen, sofort konkrete Terminvorschläge zu machen. Tipp 10 – Zeitfenster Legen Sie für sich in Ihrer Arbeitswoche bestenfalls feste Zeitfenster fest, in denen Sie (ausschließlich) Ihre E-Mails abarbeiten, zum Beispiel dienstags von 16 bis 17 Uhr. Wie viele Zeitfenster Sie für sich einrichten beziehungsweise wie lang diese sind, können Sie an Ihren Erfahrungen ableiten. Eventuell reicht es, einmal in der Woche für eine Stunde E-Mails zu bearbeiten oder Sie planen täglich 30 Minuten dafür ein. Mehr Tipps und Informationen zum Thema Zeitmanagement Wenn Sie weitere praktische Tipps wollen, wie Sie Ihren Arbeitsalltag zeitlich entlasten, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die Ihnen wichtig sind, dann melden Sie sich gern für eines der kostenlosen Webinare von Peggy Kaminski an, lernen Sie weitere Tipps in ihrem Blog kennen und entdecken Sie weitere Strategien, die Ihnen in Ihrem Lehreralltag Zeit einsparen und die Sie problemlos in Ihrem Lehreralltag umsetzen können. Dabei geht es unter anderem um Tricks, wie Sie Ihre Unterrichtsmaterialien gezielt und zeitsparend archivieren oder wie Sie Ihren Lehrerkalender zu Ihrer persönlichen Assistenz machen können. Zudem verrate ich Ihnen, was die 3 häufigsten Zeit-Fehler im Lehrberuf sind. Erhalten Sie praktische Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

  • Fächerübergreifend

Lehrerwitz "Habt ihr alle verstanden, was ihr machen sollt?"

Cartoon

Diese Situation haben bestimmt schon alle Lehrkräfte erlebt. Bei der Erläuterung einer neuen Aufgabe oder Hausaufgabe schalten manche Schülerinnen und Schüler bereits ab und lassen ihre Gedanken schweifen. Blöd nur, wenn der Banknachbar oder die Banknachbarin ebenso mit den Gedanken woanders war und nun niemand genau weiß, was als Nächstes zu tun ist.

  • Fächerübergreifend

Mit dem Wochenplan zum selbstgesteuerten Lernen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema "Selbstgesteuertes Lernen" wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die in diesem Bereich erste Erfahrungen sammeln. Am Fach Mathematik wird beispielhaft beschrieben, wie dies mit dem Instrument des Wochenplans umgesetzt werden kann. Einleitung "[Die Pädagogik] soll, indem sie spendet und fördert, erzieht und belehrt, stets sich dessen bewußt sein, daß sie nicht gegen die Schüler, sondern mit ihnen und mit den in ihnen ruhenden Kräften arbeiten soll, daß diese spontanen Strebungen und Anlagen nur darnach dürsten, verwertet und veredelt und damit selbst zu den stärksten Hilfsmitteln des pädagogischen Erfolgs erhoben zu werden." (Stern 1919: 148) Obwohl dieses Zitat über 100 Jahre alt ist, definiert es den Stand heutiger Erkenntnis zum selbstgesteuerten Lernen. (Heymann 2015) Diese Art des Lernens übt der Lehrende mit den Lernenden in einer gesteuerten Lernumgebung. (Dimai 2005: 27; Killus 2009: 8) Dieser Artikel befasst sich mit der Konzeptionierung einer solchen gesteuerten Lernumgebung und richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die in diesem Gebiet erste Erfahrungen sammeln. Grundlagen sind das Instrument des Wochenplanes und das der Lerngruppen. Die Ausführungen beziehen sich auf das Fach Mathematik. Aufgrund der Bedeutung der Gestaltung und der Nutzung des Lernraumes, bleibt dieser Aspekt nicht unerwähnt. (Roßmann 2018) Pädagogische Bedingungen Vorbereitung Bei der Vorbereitung sind die folgenden Punkte relevant: Wochenplan : Eine wochenweise Einteilung der Unterrichtseinheit in Unterthemen bietet den Schülerinnen und Schüler den Freiraum, ein eigenes Lerntempo und eigenen Zeitplan zu entwickeln. Für eine bessere Übersicht hat sich eine eindeutige Beschriftung der Untereinheiten bewährt (beispielsweise Lernmodul 1 bis Lernmodul 4 für die jeweilige Woche). Quellen : Für die Recherche der Schülerinnen und Schüler legt man die Quellen im Vorfeld fest. Im Mathematikunterricht haben sich YouTube-Videos im Rahmen eines Flipped Classroom (Schmidt 2017), Texte aus Schulbüchern oder Arbeitsblätter und Lernkarten in analoger oder digitaler Form für die Begriffe bewährt. Übungsaufgaben : Für die Vertiefung und Wiederholung eignen sich Übungsaufgaben in digitaler (Lernapps) und analoger (Übungshefte/Arbeitshefte) Form, um eine Differenzierung zu gewährleisten. (Altmann 2013) Sinnvoll ist die Integration von Kopfübungen. Lernziele : Um den Schülerinnen und Schüler eine oberflächliche Orientierung zu geben, ob die Einheit ausreichend gelernt wurde, bietet sich die Formulierung von Lernzielen zu jeder Untereinheit an. Bewertete Übungen : Am Ende einer Untereinheit steht die Abfrage über eine Art Lernkontrolle an. Um die unterschiedlichen Lerntempi der Lernenden zu berücksichtigen, sind diese in Form von bewerteten Übungen zu betrachten. Da diese ein Indikator für den Lernstand sind, ist eine Einhaltung der Abgabefristen und eine zeitnahe Bewertung durch die Lehrerin oder durch den Lehrer wesentlich. (Killus 2009: 8) Lerngruppen : Ein wesentlicher Pfeiler eines selbstständigen Lernens sind die Lerngruppen, um sich über Ergebnisse und Lösungswege auszutauschen. (Dimai 2005: 8) Impulsreferat : Bei den "ersten Gehversuche" zum selbstständigen Lernen sind Schülerinnen und Schüler auf den Lehrervortrag an der Tafel, White- oder Activeboard angewiesen. Regeln : Selbstständiges Lernen im Klassenverband vollzieht sich reibungslos, wenn gemeinsame Vereinbarungen formuliert werden. Feedback : Ein wesentliches Element im Prozess zum selbstgesteuerten Lernen ist die Rückmeldung. Hinsichtlich der Vorbereitung eines Lernraumes sind folgende Fragestellungen möglich: Ist es möglich, Gruppentische aufzubauen? Lassen sich Lernecken errichten? Ist es möglich, Lerngruppen außerhalb des Klassenzimmers lernen zu lassen? Welche technische Ausstattung wird benötigt? Lassen sich die Rückmeldeformen in dem Raum umsetzen? Umsetzung und Nachbereitung Die Unterrichtseinheiten teilt man in Wochenpläne auf, die die Lerngruppen zu Beginn einer Einheit oder erst mit jedem Wochenbeginn "überreicht" bekommen. Diese beinhalten folgende Aspekte: Wochenplan mit den Terminangaben, Lernziele, Quellen, Übungsaufgaben mit Abgabeterminen, bewertete Übungen mit Abgabeterminen und Angaben zum Feedback. In der Praxis bewährte sich, diese Inhalte in Rubriken (Schritte-für-Schritt) einzuteilen, die eine Vorgehensweise angeben. Eine mögliche Einteilung wäre in "Aneignen" (Quellen), "Üben" (Übungsaufgaben) und "Überprüfen" (bewerteten Übungen). Für die Bearbeitung der Wochenpläne sind verschiedenen Arbeitsphasen zu definieren: Plenumsphase : In diesem Teil trägt die Lehrperson ihren Impulsvortrag vor, beantwortet allgemeine Fragen zum Thema und zum Ablauf. Übungsphase : In diesem Teil arbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihren Lerngruppen an ihren Wochenplänen. Die Lehrerin oder der Lehrer nehmen eine beratende Rolle ein. Rückmeldungsphase : In diesem Teil melden die Lerngruppen im Klassenverband ihren aktuellen Lernstand zurück. Über spielerische Übungen mit der Klasse lässt sich diese ebenfalls erfassen. Die Übungsphasen beanspruchen einen größeren Zeitrahmen, denn dort entwickeln die Lernenden ihre Kompetenz des eigenständigen Lernens. Die Plenumsphase ist für eine deutlich kürzere Zeitspanne ausgelegt. Gleiches gilt für die Rückmeldungsphase. Wesentlich ist, dass der Zeitplan möglichst eingehalten wird. Der wöchentliche Rhythmus sorgt für Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Lerntempo. Eine Abweichung stört diese Selbsterfahrung. Neben dem Zeitplan sind klar formulierte Regeln und Zeichen/Signale hilfreich, um die Phasenwechseln anzugeben und den Lärmpegel niedrig zu halten. Mithilfe der bewerteten Übungen und den Rückmeldungen aus den Lerngruppen lässt sich feststellen, ob die Planung zum Lerntempo der Klasse weiterhin passt. Nach der Unterrichtseinheit dient das Feedback zur Vorbereitung der folgenden Einheit. Fazit "Selbstständiges Lernen" kennzeichnet eine lange Entwicklung, bis eine deutliche Steigerung der Lernmotivation und -leistung im Vergleich zum "herkömmlichen" Unterricht spürbar und erkennbar ist. Dennoch überwiegen auf lange Sicht die Vorteile für die Schülerinnen und Schüler: Sie entwickeln eigenen Lernstrategien, sodass sie sich mit einem Inhalt befassen und nicht konsumieren. Sie lernen, eigene Lösungsansätze für bestehende Aufgabenstellungen zu finden. Dies fördert ein kritisches Denken, das beispielsweise bei der Entwicklung von Medienkompetenz bedeutsam ist. (Abfalterer 2007, 46 - 51; Kerres 2020) Die Umsetzung in Form eines Wochenplanes erfordert von der Lehrerin und von dem Lehrer, den Unterricht zu strukturieren und die Inhalte zu prüfen. Dies bietet allen Beteiligten ein hohes Maß an Transparenz und Planungssicherheit. Wenn die Lernenden in diesem Lernen geübt sind, lassen sich kollaborative Elemente (padlet, ZUMpad) einbauen, um andere Wege zur Förderung zu eröffnen. Im Unterricht scheint das Thema "selbstgesteuertes Lernen" trotz aller Vorteile kaum etabliert zu sein. Literaturverzeichnis Abfalterer, Erwin (2007): Foren, Wikis, Weblogs und Chats im Unterricht . Glückstadt. Verlag Werner Hülsbusch Altmann, Rainer (2013): Sinnvolles Üben im Mathematikunterricht . Schulentwicklung NRW. Online: schulentwicklung.nrw.de Dimai, Bettina (2005): Selbstgesteuertes Lernen . Zirl: Institute for Future Studies Heymann, Dr. Hans Werner (2015). Selbständigkeit erwächst aus Selbsttätigkeit und Selbstvertrauen . Pädagogik. Online: beltz.de Kerres, Michael (2020): Bildung in der digitalen Welt: Eine Positionsbestimmung. Für die Lehrerbildung . Universität Duisburg-Essen Learning Lab. Online: learninglab.uni-due.de Killus, Dagmar (2009): Selbstgesteuertes Lernen in Lern-, Interessen- und Erfahrungsangeboten an Schulen mit Ganztagangebot . Bildungsserver Berlin-Brandenburg. Online: bildungsserver.berlin-brandenburg.de Roßmann, Nina (2018): Der Raum als ,dritter Pädagoge': Über neue Konzepte im Schulbau . Bundeszentrale für politische Bildung. Online: bpb.de Stern, William (1919): Psychologie und Schule . In: Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde, 1919:20, 148

  • Mathematik

Unterrichtsmethoden und Sozialformen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel über Methoden und Sozialformen im Unterricht liefert Einblick in die Methodik und Didaktik zur Planung einer Stunde. Dabei werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Vermittlung von Unterrichtsinhalten sowie zur Förderung von Kompetenzen erläutert. Unterrichtsplanung und -gestaltung Bereits im Referendariat liegt ein Schwerpunkt der unterrichtlichen Arbeit auf der Auswahl geeigneter Methoden und Sozialformen zur Vorbereitung eines "guten Unterrichts". Sind die Lernziele und zu fördernden Kompetenzen einer Unterrichtsstunde oder Lerneinheit einmal festgelegt, ist die Frage zu klären, was der beste Weg zum Ziel ist: Wie – also auf welchem Wege / mit welcher Methode ( Methodik ) – können die gewählten Unterrichtsinhalte und zu fördernden Kompetenzen ( Didaktik ) am besten vermittelt beziehungsweise erworben werden? Sozialformen Bei der Beantwortung dieser Frage denken viele sicher zunächst an die zu wählende Sozialform und überlegen, ob der jeweilige Unterrichtsgegenstand besser alleine, zu zweit, in (Klein-)Gruppen, mit der gesamten Lerngruppe erarbeitet oder beispielsweise in einem Vortrag (durch die Lehrkraft oder eine sonstige Expertin beziehungsweise eines sonstigen Experten) präsentiert und erklärt werden sollte. Zu den Sozialformen gehören also: Einzelarbeit / Stillarbeit Paararbeit Gruppenarbeit Plenumsunterricht / Großgruppenunterricht Frontalunterricht Dabei treten natürlich auch Mischformen auf, und verschiedene Sozialformen können zudem kombiniert werden. Dies ist etwa beim sogenannten Think-Pair-Share der Fall, einem Dreischritt, in dem sich jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler zunächst alleine mit dem Unterrichtsgegenstand auseinandersetzt und sich dann mit einer Partnerin oder einem Partner austauscht, bevor die Ergebnisse schließlich im Plenum zusammengetragen werden. Realisierung der Sozialformen mit unterschiedlichen Unterrichtsmethoden Jede dieser Sozialformen kann wiederum auf unterschiedliche Arten und Weisen – das heißt durch unterschiedliche Methoden – realisiert werden: Einzelarbeit kann beispielsweise als Stationenlernen oder Lerntheke realisiert werden (wobei diese beiden Methoden im Unterricht etwa auch in den Sozialformen der Partner- oder Gruppenarbeit realisiert werden können). In einer Paar- oder Gruppenarbeit können die einzelnen Paare beziehungsweise Gruppen (und deren jeweilige Mitglieder) an denselben oder an unterschiedlichen Arbeitsaufträgen arbeiten. Arbeitsteilige Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit als kooperative Lernform kann dabei etwa als Paar-/Gruppenpuzzle realisiert werden. Im Plenums- beziehungsweise Großgruppenunterricht arbeitet die gesamte Klasse beziehungsweise der gesamte Kurs gemeinsam an einer Aufgabe, etwa in Form einer offenen Diskussion oder Debatte beziehungsweise in Form eines Unterrichtsgesprächs , das durch die Lehrkraft (oder auch durch Schülerinnen und Schüler) nur minimal gesteuert wird. Im Frontalunterricht wiederum findet eine Wissensvermittlung beispielsweise in Form einer Präsentation (etwa eines Experiments oder eines Erklärfilms) oder als Vortrag (Lehrervortrag oder Schülerreferat) statt. Auch stark lenkende, lehrerzentrierte Formen von Unterrichtsgesprächen, etwa der fragend-entwickelnde Unterricht , werden bisweilen dem Frontalunterricht zugeordnet. Wahl von Sozialformen und Unterrichtsmethoden Wie eingangs erwähnt sollte die Wahl der Sozialformen und Methoden immer vom Unterrichtsgegenstand ausgehend erfolgen. Erst wenn feststeht, was vermittelt beziehungsweise erarbeitet oder erlernt werden soll, kann eine Entscheidung getroffen werden, wie der Lernprozess in Methoden und Sozialformen organisiert werden sollte, um die Lernziele möglichst gut (und schnell, motivierend, nachhaltig et cetera) zu erreichen. Bei der Wahl der Methoden und Sozialformen sollten die folgenden Faktoren berücksichtigt werden: Inhalt und Ziele des Unterrichts : Welche Sozialformen und Methoden eignen sich besonders für die Erarbeitung des Unterrichtsgegenstandes / für den Erwerb der zur fördernden Kompetenz(en)? Rahmenbedingungen : Welche Sozialformen und Methoden lassen sich mit der gegebenen Größe der Lerngruppe, in den jeweiligen Räumlichkeiten, in der zur Verfügung stehenden Zeit, mit möglicherweise begrenzten Mitteln, Materialien, Medien et cetera vorbereiten und umsetzen? Kenntnisse und Erfahrungen : Welche Sozialformen und Methoden kennen die Schülerinnen und Schüler bereits? Was hat bisher gut funktioniert (und was nicht)? Präferenzen und Abwechslung : Welche Sozialformen und Methoden präferieren die Schülerinnen und Schüler? Welche präferiert die Lehrkraft? Welche Sozialformen und Methoden wurden bereits so häufig in dieser Lerngruppe eingesetzt, dass es möglicherweise zu einem Überdruss kommt, der durch einen Methodenmix / Methodenwechsel behoben werden könnte? In offenen Unterrichtsformen können sowohl die Wahl der Sozialform als auch die Wahl der jeweiligen Methode zur Realisierung dieser Sozialform den Schülerinnen und Schülern überlassen werden. Zentral ist dabei die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu einer reflektierten Entscheidungsfindung vor dem Hintergrund von Wissen über und Erfahrungen mit unterschiedlichen Sozialformen und Unterrichtsmethoden ( Methodenkompetenz ). Dabei ist ein gewisser Grad an Lernerautonomie also Voraussetzung und Gelingensbedingung, und autonomes Lernen ist gleichzeitig Weg und Ziel.

  • Fächerübergreifend

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  • Sport

Zielwerfen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Zielwerfen" bietet Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre ein- und beidarmigen Wurffertigkeiten auf unterschiedliche Art und Weise selbständig zu verbessern. Dabei kommen auch Alltags- und Naturmaterialien zum Einsatz. Das Arbeitsmaterial bietet zwei Arbeitsblätter mit je zehn Übungsformen zum Zielwerfen. Diese sind mit steigendem Schwierigkeitsgrad aufgelistet. Das Arbeitsmaterial bietet verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten: Arbeitsblatt 1 ist für den Einsatz draußen, Arbeitsblatt 2 für den Einsatz in der Turnhalle gedacht. Jedes Arbeitsmaterial stellt den Schülerinnen und Schülern Variationen zur Steigerung des Schwierigkeitsgrades vor. Notiert wird lediglich die eigene Leistung, um besonders Kinder mit Defiziten im motorischen Bereich den eigenen Könnenszuwachs vor Augen zu führen. Dies motiviert und fördert die Anstrengungsbereitschaft. Das Arbeitsblatt 1 kann im Rahmen des Heimunterrichts oder als (Ferien-)Hausaufgabe eingesetzt werden. Das Arbeitsblatt 2 kann im Präsenzunterricht eingesetzt werden. Zur Bearbeitung des ersten Arbeitsblattes sollten die Schülerinnen und Schüler sich in der Nähe einer Wand, einer Treppe und eines Baumes aufhalten. Sie benötigen einen Ball, eine Münze, ein Stück Schokolade oder ein Gummibärchen, einen Tannenzapfen oder ein Stück Holz, einen Stein, ein Blatt Papier und einen Stift. Die Übungen können in Einzel- oder Partnerarbeit ausgeführt werden. Wird die Aufgabenstellung in der Turnhalle ausgeführt, sollte die Lehrkraft vorher oder gemeinsam mit der Lerngruppe verschiedene Dinge vorbereiten: eine oder (wenn vorhanden zwei) Weichbodenmatte(n) auslegen einen Sprungkasten mit mindestens drei Elementen ohne Deckel aufstellen mehrere Reifen auf unterschiedlicher Höhe mit Seilen an einem Fußballtor oder einer Reckstange befestigen Reifen auf dem Boden auslegen eine Glocke/Rassel aufhängen Pylonen auf dem Boden aufstellen Frisbees, Bohnensäckchen, Indiakas, Pucks, Gymnastik- und Tennisbälle, Hockey-, Federballschläger bereithalten, Zeitungspapier an einer Reckstange aufhängen Die Schülerinnen und Schüler trainieren das ein- und beidarmige Werfen, Prellen, Zielen und Fangenaus dem Stand auf unterschiedlich große, kleine, hohe und weite Ziele. probieren verschiedene Gegenstände als Wurfgeräte und stellen Zusammenhänge zwischen Beschaffenheit, Flugeigenschaft und Wurftechnik fest. verbessern durch regelmäßige Übung ihre Wurftechnik und ihr Ballgefühl. lernen eine Spielform kennen, die sich für den Einsatz außerhalb der Turnhalle eignet. erkennen, dass mit Dingen aus dem Haushalt und der Natur Sport getrieben werden kann. vertiefen ihr Regelverständnis als Voraussetzung für faires Handeln im Sport. üben sich im Umgang mit Niederlagen: wiederholen von Übungen, bis das Ziel erreicht ist.

  • Sport und Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Leseförderung mit Frederick: der Klassiker von Leo Lionni im Unterricht

Kopiervorlage

Mit diesem Unterrichtsmaterial zur Leseförderung rund um das Kinderbuch "Frederick" setzen sich die Kinder in der Grundschule oder der Sekundarstufe I handlungs- und produktionsorientiert mit Literatur auseinander. In Gruppen erarbeiten sie jeweils ein Gespräch mit der Maus als Ergänzung der Erzählung und spielen diese in kleinen Szenen der Klasse vor. Sie üben sich dabei im Lesen, Schreiben und Präsentieren.Die Maus Frederick aus dem Kinderbuch-Klassiker des Autors Leo Lionni ist seit 1997 Namenspate für das Literatur- und Lesefest "Frederick Tag" in Baden-Württemberg. Das Ziel der Aktion ist die aktive Leseförderung der Schülerinnen und Schüler in der Grundschule sowie der Sekundarstufe I. Bei diesem Unterrichtsmaterial steht deshalb die spielerische Begegnung mit Literatur im Vordergrund. Die Kinder sollen durch einen handlungs- und produktionsorientierten Zugang zum Bilderbuch in die literarische Welt eintauchen und zur Förderung der Lesekompetenz erkennen, welche Möglichkeiten und Erlebnisse ihnen das Lesen bietet. 1967 erschien das wohl bekannteste Buch des US-amerikanischen Grafikers, Malers und Schriftstellers Leo Lionni (1910 – 1999). Es erzählt die Geschichte der Maus Frederick, die mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebt. Während alle anderen fleißig Vorräte für den nahenden Winter sammeln, sitzt Frederick scheinbar untätig herum. Dabei ist er auf seine Art und Weise beschäftigt: Er sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Wörter. Der Winter ist lang und kalt, die Vorräte gehen zur Neige, die Familie befindet sich im Stimmungstief. Da teilt Frederick seine Vorräte: Sonnenstrahlen, um zu wärmen, Farben, um den Winter weniger grau sein zu lassen, Worte in Form eines Gedichts. Damit wird die kleine Maus wird zu einem von der Familie gefeierten Helden. In einer Doppelstunde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit im Literaturunterricht jeweils ein Gespräch mit der Maus Frederick und spielen diese kleine Szene den anderen vor. Sie füllen damit kreativ Leerstellen im Buch beziehungsweise ergänzen sie die Vorlage von Leo Lionni um mögliche Gespräche mit der Maus an ihrer Schule. Als handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht kann dieser Zugang helfen, die Lesekompetenz der Lernenden gezielt zu fördern. Das Thema "Leseförderung mit Frederick: der Klassiker von Leo Lionni" im Unterricht Zu Beginn der Doppelstunde stellt die Lehrkraft den Frederick Tag und das Kinderbuch "Frederick" von Leo Lionni vor. Danach wird die Ausgangssituation geschildert: Die Maus Frederick taucht plötzlich auf dem Schulhof und in unserem Schulgebäude auf. Entsprechend dieser Begegnungsorte erfolgen die Arbeitsaufträge für die einzelnen Gruppen. Dazu wird die Klasse in fünf Gruppen zu (je nach Klassengröße) fünf oder sechs Schülerinnen und Schülern eingeteilt. Den einzelnen Gruppen werden dann der jeweilige Ort und der Arbeitsauftrag mitgeteilt. Nach der Gruppenarbeitsphase (30 – 35 Minuten) begibt sich die ganze Klasse zum ersten Begegnungsort. Dort präsentiert die zuständige Gruppe die erarbeitete Szene beziehungsweise das Gespräch. Dann geht es weiter zum nächsten Ort, bis alle Präsentationen beendet sind. Es macht Sinn, dem Kind, das die Maus Frederick darstellt, eine Kopfbedeckung (Mütze, Hut, Mauseohren) zur Verfügung zu stellen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen konzentriert einen Text auf. identifizieren bedeutungsrelevante Informationen im Text. erstellen einen eigenen Text als Ergänzung der Erzählung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen eine zum Buch passende Situation in einen Dialog um. stellen eine Situation szenisch dar. üben eine Präsentationstechnik und freies Sprechen vor der Gruppe. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen Stimmungen und Empfindungen. interagieren in der Kleingruppe. üben das aktive Zuhören und geben ein Feedback.

  • DaF / DaZ / Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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Aktuelle News für die Sekundarstufen