Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Australia: All about boomerangs!

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag fokussiert den Bumerang, das australische "Sportgerät". Die Lernenden recherchieren Informationen und stellen einen Bumerang im fächerübergreifenden Unterricht her, den sie anschließend ausprobieren. Möchte auch Ihre Klasse mal etwas ganz anderes machen - und dabei das Internet und noch dazu haptische Erlebnisse nutzen? Die Australier haben den Bumerang vor langer Zeit erfunden, aber dieses "Sportgerät" wird zunehmend von Bumerang-Fans weltweit benutzt. Es gibt nicht nur Fanclubs, Ranglisten und Vereinigungen - auch im Internet finden sich die Bumerang-Anhänger zusammen. Um dieses bei Jugendlichen aktuelle Thema aufzugreifen, bietet das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten. So kann man sich online über die Flugbahn eines Bumerangs informieren oder eine Schablone für einen ersten einfachen Bumerang ausdrucken und diesen selbst herstellen (einfache englischsprachige Bastelanleitung). Die authentischen Materialien aus dem Internet sind sprachlich einfach und ergänzen das Schulbuch im landeskundlichen Bereich. Fächerübergreifender Unterricht Dieser Unterrichtsvorschlag eignet sich für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassen 6 bis 8. Im Englisch- und Werkunterricht können die Bumerangs selbst hergestellt werden. Abschließend werden die Geräte im Sportunterricht auf dem Sportplatz erprobt. Aus dem Englischunterricht können dann noch weitere Ergänzungen zum Werfen und dem Flugverhalten des Bumerangs eingebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler stellen mithilfe einer Online-Schablone einen Bumerang selbst her. verstehen und nutzen eine englischsprachige "Bastelanleitung". sammeln Informationen zum Thema Bumerang und berichten vor der Klasse. lassen einen Bumerang fliegen und erproben dabei verschiedene Techniken.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Fische: Grundwissen und Lebensweisen

Unterrichtseinheit

Das Thema Fische gehört zum Standardrepertoire im Biologieunterricht der Sek I. Mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien werden einige grundlegende Kenntnisse zum Verständnis der Lebensweise von Fischen unter Zuhilfenahme des Internets erarbeitet und einige spezielle Themen wie Fischzucht, Rote Liste, Aquarium und Vorurteile gegenüber Haien und Piranhas behandelt.Die ersten drei Themen behandeln die grundlegenden Aspekte und sind als Einheit konzipiert, die weiteren vier Themen behandeln jeweils einen einzelnen Aspekt und können auch einzeln hinzugefügt werden. Noch eine Anmerkung: Natürlich ersetzt die Behandlung unter Zuhilfenahme der Neuen Medien keine originäre Begegnung und den Einsatz von realen Objekten. Nicht umsonst ist die Präparation eines Fisches ein "Highlight" in der Sek I. Im Arbeitsblatt 3 finden Sie eine Internetadresse mit einer detaillierten Beschreibung und vielen Fotos zur Präparation. Trotzdem bietet das Internet eine Möglichkeit, die ansonsten nur schwer realisierbar ist: Den virtuellen Besuch der großen Aquarien. Unter den Internet-Adressen sind viele der Aquarien mit einer Webcam aufgelistet und können von den Schülerinnen und Schülern "besucht" werden. Unter dem Thema finden Sie jeweils Erläuterungen und ein Arbeitsblatt im pdf-Format zum Download. Fische sind eben Fische, oder? Doch wenn wir versuchen, einen Fisch genauer zu beschreiben, kommen wir doch in so manche Schwierigkeit, denn zum Beispiel ihre "Fisch-Form" oder das Leben im Wasser haben die Fische nicht alleinig und exklusiv im Tierreich. Im Tierreich unterscheiden die Biologen fünf "Klassen" von Wirbeltieren: 1. Fische mit etwa 25.500 Arten 2. Lurche (Amphibien) mit etwa 3.000 Arten 3. Kriechtiere (Reptilien) mit etwa 6.500 Arten 4. Vögel mit etwa 8.500 Arten 5. Säugetiere mit etwa 4.200 Arten Im Folgenden möchte wir versuchen, die Unterschiede der Wirbeltierklassen mithilfe unseres Vorwissens und des Internets zu sammeln und somit auch eindeutig sagen zu können: Das ist ein Fisch! Na klar leben Fische im Wasser, das wissen wir ganz genau! Aber warum? Oder besser: Wieso können die Fische sich im Wasser wie ein "Fisch im Wasser" fühlen, während wir Menschen mühsam ein paar hundert Meter schwimmen können. Von den Tiefen der Meere mal ganz zu schweigen! Fortbewegung und Schuppen Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns die Form eines Fisches und seine Fortbewegung einmal genauer an! Fische haben zumeist eine langgestreckte (von vorne nach hinten) und flache (seitlich) Form, die man "stromlinienförmig" nennt. Diese Form eignet sich besonders gut zur Fortbewegung im Wasser, wo der Wasserwiderstand eine große Rolle spielt. Der Körper ist mit Schuppen bedeckt: diese Knochenblättchen sind wie Dachziegel geschichtet und oft von einer schleimigen Hülle umgeben, die den Fischen beim Anfassen ihr glitschiges Äußeres geben. Auch diese Hülle verringert den Wasserwiderstand. Flossen und Seitenlinienorgan Die Fortbewegung geschieht über Flossen, die wiederum aus den harten Bestandteilen, den Flossenstrahlen und einer sie umgebenden Haut bestehen. Die Flossen sind durch Muskeln beweglich. Nach der Lage am Fisch unterscheidet man: Brustflossen, Rückenflosse, Afterflosse und Schwanzflosse (die zusammen Bauchflossen genannt werden). Ein sehr wichtiges Organ des Fisches ist nur bei genauem Hinsehen sichtbar: Die sogenannte Seitenlinie zieht sich ungefähr mittig an der Seite des Fisches vom Ende des Kopfes bis zur Schwanzflosse. Schwimmblase und Schwimmbewegungen Fische besitzen außerdem eine Schwimmblase, die Luft enthält. Die Luftmenge in der Schwimmblase kann vergrößert oder verringert werden. Die Schwimmbewegungen eines Fisches sind charakteristisch. Auf der unten angebenen Internet-Adresse siehst Du zwei kleine Schema-Zeichnungen in Bewegung (sogenannte "animated gifs", also bewegte Bilder im gif-Format). Na klar leben Fische im Wasser, das wissen wir ganz genau! Aber warum? Oder besser: Wieso können die Fische sich im Wasser wie ein "Fisch im Wasser" fühlen, während wir Menschen mühsam zwei Minuten unter Wasser bleiben können? Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns die Atmung der Fische einmal genauer an! Anders als wir Menschen, können Fische unter Wasser atmen. Die Atmung funktioniert im Prinzip wie die des Menschen, nämlich über den Sauerstoff, der einem Medium entzogen wird und nach dem "Verbrauch" mit Kohlenstoff als Kohlenstoffdioxid wieder abgegeben wird. Aber das Medium ist bei Fischen ein anderes: Während die Menschen der Luft den Sauerstoff entnehmen, können Fische ihren Sauerstoffbedarf aus dem Wasser bestreiten. Dazu benötigen sie spezielle Atmungsorgane, die Kiemen. Fische sind ein beliebtes beliebtes Nahrungsmittel und die essbaren Fische werden als Speisefische bezeichnet. Neben dem Fischfang, der vor allem in den Meeren große Bedeutung hat, wird auch in Deutschland vielfach Fischzucht betrieben. Dort kann man nicht nur einzelne Fische zum Verzehr kaufen, sondern - in Kilo gemessen - sogenannte "Besatzfische" kaufen, die zum Beispiel in speziellen Angelteichen ausgesetzt werden. Dort können die Hobbyangler sich "ihren" Fisch selber fangen. Mithilfe der Internet-Adressen kannst Du einen virtuellen Besuch in einigen Fischzuchtanstalten machen und dich ein wenig "umschauen". Wenn man von den gefährdeten Tierarten hört, denkt man oft nicht an Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind. Aber auch viele Fischarten sind durch die Veränderung der Gewässer bedroht. Alle bedrohten Tierarten sind in einer sogenannte "Rote Liste" aufgelistet, die ständig aktualisiert wird. Mit Hilfe der Internet-Adressen kannst Du Dich über die "Rote Liste" auch für Fische informieren. Das Hobby heißt Aquaristik und bezeichnet die Unterhaltung eines Aquariums. Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, ein eigenes Aquarium einzurichten, sollte dies genau planen und daran denken, dass auch ein Aquarium regelmäßige Pflege und viel Arbeit bedeutet. Auch in der Schule ist ein Aquarium ein schönes Anschauungsobjekt, wenn die Pflege auch während der Schulferien gewährleistet ist. Prinzipiell solltest Du folgende Überlegungen anstellen: Wie groß soll das Aquarium sein? Die Größe richtet sich nach der Anzahl und der Art der Fische. Wo soll das Aquarium stehen? Es muss ein Platz sein, der weder im Sonnenlicht noch an einer Heizung steht. Wie teuer darf das Aquarium werden? Die Fische sind meist nicht der größte Kostenfaktor, sondern das Aquarium selbst und die technische Ausstattung wie eine Pumpe, Heizung, Beleuchtung ... Welche Pflanzen sollen eingesetzt werden? Für die Sauerstoffzufuhr sind die Wasserpflanzen unabdingbar. Welche Fische sollen in das Aquarium? Denke daran, dass nicht alle Fische zueinander passen. Für die Größe des Aquariums gilt die Faustregel: Pro Zentimeter Fisch ein Liter Wasser! (Aber denke auch daran, dass die Fische wachsen und sich vermehren). Keine weiteren Fischarten sind mit solchen Vorurteilen belegt wie der Hai und der Piranya (der in portugiesischer Schreibweise als Piranha geschrieben wird). Angeblich soll der Hai ein Menschenfresser sein und Piranha-Schwärme sollen auch große Tiere in Sekundenschnelle bis auf das Skelett "abnagen". Doch worauf begründen sich diese Vorurteile? Entspricht dieses Bild der Wirklichkeit? Versuche dies mit Hilfe der Internet-Adressen zu bestätigen oder zu widerlegen!

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Sound-Produktion im Musikunterricht: hoerspielbox.de

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden Soundclips vorgestellt. Ob Hörspielproduktion oder Schultheater, Radioarbeit oder Multimedia-Live-Performance – Soundclips für die kreative Arbeit kann man eigentlich nie genug haben. Soundclips - Geräusche und Klänge aus dem Internet Am spannendsten ist es natürlich, sich mit Mikrofon und handlichem Aufnahmegerät selbst auf den Weg zu machen und Geräusche für die Medienproduktionen oder für Einspielungen bei Livedarbietungen aufzunehmen. Aber wie soll man zum Beispiel das Brüllen eines Elefanten aufnehmen, wenn nicht gerade ein Zoo um die Ecke zu finden ist oder ein Zirkus in der Stadt gastiert? Viel Sound-Material für die kreative Medienarbeit findet man natürlich im Internet, stellt sich nur wieder die Frage: Wo? Bevor man sich auf die mühsame Suche mit Hilfe von Yahoo und Co. begibt, lohnt sich ein Besuch bei einer Adresse, die umfangreiche Sammlungen an Soundclips bereithält. hoerspielbox.de: "Alles rund um Sounds im Netz" Die hoerspielbox.de ist ein gemeinsames Projekt des Festival "Z 2000" (Akademie der Künste Berlin) und der Hörspielabteilung des SFB. Zentrales Angebot sind 1000 lizenzfreie und qualitativ hochwertige MP3-Sounds: Geräusche und Stimmen, Instrumente und Atmos stehen zum Anhören und Mitnehmen bereit. Die Sounds können mit Hilfe einer eigenen Suchmaschine durchforstet werden, man kann sich aber auch eine Übersicht als Text herunterladen und offline lesen. Die hoerspielbox.de wendet sich direkt an Kinder und Jugendliche, die bei der kreativen Arbeit mit dem Computer unterstützt werden sollen. Dazu bietet die hoerspielbox neben den MP3-Files auch notwendiges Know-how für die Arbeit mit Sounds am Computer (Programme, ihre Bedienung, Anleitung zur Produktion einer eigenen Audiominiatur etc.) und einen Theoriebereich mit Texten zu den Themen Audio, Radio, Hörspiel und Klangkunst. Im Pool können dann eigene Ergebnisse vorgestellt werden und man kann sich über die Chatbox mit anderen austauschen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Materialtipp für den Wirtschaftsunterricht: Schul/Bank

Unterrichtseinheit

Der Bundesverband deutscher Banken hat mit seinem Internetangebot SCHUL/BANK einen Informationsdienst zum Themenfeld Wirtschaft eingerichtet, der sich speziell an Schule und Lehrerinnen und Lehrer richtet.Das Informationsangebot der SCHUL/BANK umfasst derzeit einen monatlich erscheinenden Newsletter, Materialien für den Einsatz im Unterricht, Broschüren für Wirtschaftskunde, Informationen für Schulabgängerinnen und -abgänger sowie eine Broschüre zum Euro. Darüber hinaus findet jedes Jahr ein bundesweiter Schülerwettbewerb statt. In größeren, unregelmäßigen Abständen werden Tagungen für Pädagogen zu aktuellen Wirtschaftsfragen veranstaltet.Der monatlich erscheinende Newsletter kann entweder in einer Druckversion abonniert, oder auf der Homepage gelesen werden. Er informiert über statistische Erhebungen, stellt Bücher vor oder gibt Tipps für Schüler und Schülerinnen zu allerlei Themen. Über die Homepage kann die "Lehrermappe Wirtschaft" bestellt werden, die Materialien für den Poltik-Unterricht enthält. Es handelt sich um eine Sammlung von Quelltexten, Hintergrundinformationen und Schülerarbeitsblättern, die dabei helfen Zusammenhänge der Volkswirtschaft und der sozialen Marktwirtschaft verständlich zu machen. Außerdem können verschiedene Broschüren für Wirtschaftskunde bestellt werden. Sie bieten einen didaktisch und methodisch aufbereiteten Blick über die Funktionsweisen der marktwirtschaftlichen Ordnung oder dienen als verständlich geschriebene Nachschlagewerke zu wirtschaftswissenschaftlichen Fragen. Insgesamt ein umfangreiches Angebot, das bei der Unterrichtsgestaltung hilft und ein anspruchsvolles aber zugleich verständliches Niveau hat.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Handreichungen zum Münchner Fitness-Test

Unterrichtseinheit

Der Münchner-Fitness-Test (MFT) ist von den Sportwissenschaftlern Horst Rusch und Werner Irrgang speziell für den Sportunterricht für Gruppen im Alter von sechs bis 17 Jahren entwickelt worden. Er misst konditionelle und koordinative Fähigkeiten. Die sechs Übungen sind im Unterricht leicht zu organisieren und auszuwerten.Ziele der Testanwendung können sowohl die Grobdiagnose von Muskel-, Organleistungs- und Koordinationsschwächen als auch Veränderungsdiagnosen zur Beurteilung des Unterrichtserfolges sein. Mithilfe des Tests können statistisch gesicherte Informationen über den aktuellen Trainingszustand der Schülerinnen und Schüler gewonnen werden (Querschnittuntersuchung). Aus den Untersuchungsergebnissen können methodisch-didaktische Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -durchführung gezogen werden. Durch die Wiederholung des Tests in angemessenen Abständen, mindestens jedoch einmal in jeder Jahrgangsstufe, kann die individuelle Entwicklung der sportmotorischen Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen beurteilt werden (Längsschnittuntersuchung). Ergebnisse Die Ergebnisse der Testübungen, die von den Schülerinnen und Schüler selbst in die Bewertungsbögen eingetragen und beurteilt werden können, geben ihnen einen Überblick über ihre Fitness beziehungsweise ihre Defizite. Sie sollen auf diese Weise erfahren, dass bestimmte motorische Grundlagen für ein Erleben der Vielfalt und des Reichtums der Bewegungswelt in der Schule und in der Freizeit und damit für die Lebensqualität erforderlich sind. Aktualisierung der Normierungstabellen Um mit dem Münchner Fitnesstest ein aussagekräftiges Instrument zur Beurteilung der sportmotorischen Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu haben, ist eine Aktualisierung der Normierungstabellen notwendig. Für eine wissenschaftliche Weiterentwicklung des Münchner-Fitnesstests wäre es deshalb hilfreich, wenn die erhobenen Testwerte über den Klassentest-Erfassungsbogen den Organisatoren zugeschickt werden würden.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe

Graffiti aus Pompeji

Unterrichtseinheit

Eine recht ausgefallene und interessante Kurzlektüre stellen die spärlich editierten und von Literaturwissenschaft und Unterricht eher vernachlässigten antiken römischen Graffiti dar.Für den Unterricht bergen diese Texte einen regelrechten Schatz, zumal diese und die wenigen erhaltenen Zeichnungen zumeist von den sogenannten "einfachen Leuten" stammen und nicht von rhetorisch ausgebildeten Schriftstellern. Ein Vergleich mit modernen Graffiti drängt sich auf und führt zu überraschenden Ergebnissen.Je nach Zielgruppe sollte man die Unterrichtseinheit enger oder weiter fassen. So macht es Sinn, Schülerinnen und Schüler insbesondere der unteren Klassen der Sekundarstufe I einen Internetspaziergang zu den abrufbaren Graffiti im Netz unternehmen zu lassen. Dieser sollte immer von klaren Arbeitsaufträgen gelenkt sein, die sich auf die jeweiligen Online-Ressourcen und Zielvorstellungen beziehen, welche Sie aus unserem Angebot ausgewählt haben. Didaktische Tipps zur Umsetzung der Unterrichtseinheit "Graffiti aus Pompeji" Tipps zur didaktischen Umsetzung der Unterrichtsreihe. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine vermeintlich moderne Textsorte in der Antike wiederfinden. Einblicke in das römische Alltagsleben durch Analyse der verschiedenen Schreibanlässe erlangen. die Schreibanlässe mit denen vergleichen, die heute für diese Textsorte gelten. Merkmale der Textsorte kennen lernen. die Bedeutung der Pragmatik bei der Interpretation von Texten erkennen. ihre Kompetenz in der Textarbeit vertiefen. Die Arbeitsaufträge sollten als html-Dokument oder als Word-Datei vorliegen, damit die angegebenen Links unmittelbar anklickbar sind. Bei der Arbeit im Computerraum ist es immer sinnvoll, eine bestimmte Zeitgrenze für die zu erledigenden Aufträge verbindlich festzulegen, damit Ergebnisse noch zusammengetragen und gesichert werden können. Erläuterungen Da viele Graffiti nicht selbsterklärend sind, muss in vielen Fällen eine ganze Geschichte (insbesondere die einer oft unglücklichen oder gespannten Beziehung) mitgedacht werden. Mögliche Hintergründe einiger Wandzeichnungen und Texte gilt es zu erschließen und somit für die Interpretation die Bedeutung dessen, was nicht gesagt wird, herauszustellen: Hier ist die eigene Phantasie gefragt. Daher ergeben sich je nach Zielgruppe interessante Schreibanlässe und laden dazu ein, auch im Lateinunterricht selbst produktiv zu werden. So könnte man verschiedene Textgraffiti in Bezug zueinander setzen und als Gerüst einer eigenen kurzen Geschichte des römischen Alltags werden lassen. Ergebnissicherung und schüleraktive Ergänzungen Sinnvoll wäre es, wenn die Schülerinnen und Schüler am Ende der Unterrichtseinheit ihre Arbeitsergebnisse auf der Homepage der Schule präsentieren würden, da das Thema auch auf außerfachliches Interesse stoßen dürfte. Je nach Zielgruppe könnten verschiedene Ergebnisse präsentiert werden: Schon im antiken Rom waren die Häuserwände äußerst unsicher, was schreibwütige Hände angeht. Thematisch finden sich an unseren heutigen Wänden ganz ähnliche Sprüche. Graffiti sind nicht nur Zeichnungen, sondern eine eigene Textsorte mit besonderen Stilelementen. Insbesondere die Sponaneität der Entstehung von Graffiti unterscheiden sie von anderen Textsorten ab. Graffiti erzählen uns einiges über die antike Alltagswelt und machen deutlich, dass es erstaunlich viele Parallelen zu unserer Erlebniswelt gibt. Literaturtipp Mit seinem Bändchen "Decius war hier... das Beste aus der römischen Graffiti-Szene" bringt Weeber Graffiti als bisher kaum bekannte Quellen des römischen Alltagslebens einem breiteren Publikum näher. Nach einer sowohl amüsanten als auch informativen kurzen Einführung kommen die antiken unbekannten Römerinnen und Römer mit ihren Wandtexten zu Wort, deren Zeichnungen z.T. auch als Faksilime wiedergegeben sind. Thematisch wird ein breiter Reigen vorgestellt, der von Liebe, Sex über Gastfreundschaft, Schulalltag bis hin zu Starkult und wüsten Beschimpfungen reicht.

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Doping im Sport

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird der Einsatz von leistungssteigernden Medikamenten im Sport beleuchtet. Wegen der rasanten Entwicklung wird neben gedruckten Lehrwerken auch das Internet als Informationsquelle herangezogen.Spekulationen begleiten sportliche Höchstleistungen seitdem bekannt ist, dass es Medikamente gibt, welche die eigene Leistung steigern können. Wer die Probleme und Gefahren des Dopings richtig einschätzen will, braucht dazu aktuelle Informationen, die aufgrund der rasanten Entwicklung in dieser Frage oft nicht aus Lehrbüchern zu bekommen sind. Das Internet bietet sich deshalb als eine zusätzliche Informationsquelle an. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich anhand aktueller Dopingfälle im Spitzensport mit der Problematik des Dopings auseinandersetzen. Dazu gehört die Kenntnis der verschiedenen Dopingmittel und -methoden sowie ihrer Wirkungsweise und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren. Angesprochen werden aber auch die ethischen Aspekte des Dopings. Ist ein "sauberer" und fairer Sport überhaupt möglich, sollte das Doping begrenzt freigegeben werden und wie wird sich der Sport in Zukunft entwickeln? Zu dieser Frage sollen Informationen gesammelt und kritisch gewürdigt werden. Themenauswahl Dopingmittel - Was ist eigentlich Doping? (Problemaufriss) Der Fall Dieter Baumann Körperliche Leistungsreserven und Doping (Übersicht) Die verschiedenen Dopingmittel (Stimulanzien, Anabolika, Wachstumshormone, Blutdoping/EPO) Grenzbereiche: Kreatin, HES und andere Nebenwirkungen von Dopingmitteln Nachweis von Dopingmitteln Antidopingkampagne im deutschen Sport Dopingmittel im Breitensport

  • Sport / Bewegung / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

Wer oder was waren eigentlich die 68er?

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtseinheit liegt ein Basisartikel zugrunde, in dem die zunehmende Personalisierung, Medialisierung und Historisierung von Politik beleuchtet wird.Die gegenwärtige Mediendebatte über die politische Vergangenheit der "grünen" Minister Fischer und Trittin hat bisweilen den Charakter eines Prozesses angenommen, der der so genannten 68er Generation just in dem Moment gemacht wird, in dem sie den letzten Schritt auf dem Weg durch die gesellschaftlichen Institutionen – nämlich den zur politischen Macht auf Bundesebene – vollzogen hat. Der staatstragende Duktus der Debatte, der dabei von Seiten der Opposition geführt wird, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier nicht um eine moralische und politische Bewertung von "Jugendsünden" eines aus einer revoltierenden Jugendbewegung hervorgegangenen parlamentarischen Gegners geht.Die Unterrichtseinheit soll zunächst in die aktuelle Debatte zur angeblich gewaltbereiten Vergangenheit von Fischer und Trittin einführen und den Schülerinnen und Schülern veranschaulichen, wie "Vergangenes" instrumentalisiert wird, um von aktuellen Tatsachen abzulenken. Die Arbeit sollte mit dem Basistext beginnen, der sicher einige Fragen aufwirft. Wie immer haben wir für Sie zudem eine Reihe relevanter Links vorrecherchiert. Schwerpunktwahl Abhängig von Ihrer Zielrichtung (Tagespolitik, Medienkritik oder eher historisch) und der Versiertheit der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit dem Internet bietet sich auch eine freie Recherche an: Zu den "68ern" findet man im Internet zahlreiche private Homepages, die das Thema zum Teil sehr ausführlich, aber auch recht persönlich darstellen. Die freie Recherche sollte immer dokumentiert werden, damit die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Suchstrategien zu verbessern und zu reflektieren. Außerdem sollten die Homepage nach einem zunächst vorgegebenen Frageraster untersucht werden, damit die Schülerinnen und Schüler lernen, gefundene Quellen systematisch zu analysieren.Die Schülerinnen und Schüler sollen aus den Basistexten die wichtigsten Thesen des Autors herausarbeiten und in einem Word-Dokument zusammenstellen. Begrifflichkeiten, die sie nicht verstehen, in Online-Lexika nachschlagen. die gefundenen Lexika in ihrer Favoritenliste aufnehmen, sich einen geeigneten Ordnernamen überlegen. die gefundenen Online-Lexika in einem Word-Dokument zusammenstellen und diese kommentieren. auf der Grundlage des Basistextes Fragen formulieren und Schwerpunktthemen bilden, die sie interessieren. die gewählten Schwerpunktthemen in Gruppenarbeit bearbeiten. im Falle einer freien Recherche, diese dokumentieren und reflektieren. Die Debatte um die Vergangenheit von Außenminister Joschka Fischer wird sehr hitzig geführt. Sollte der Minister ob seiner wilden Vergangenheit zurücktreten, oder missbraucht die Opposition die "Jugendsünden" von Fischer und Trittin, um von ihren eigenen Problemen abzulenken? Während Parteimitglieder der CSU finden, über die Bekämpfung linker und rechtsextremistischer Gewalt könne "nicht mehr gesprochen werden, ohne die Namen Fischer und Trittin zu nennen" (Ramsauer), sehen es die Politiker aus den eigenen Reihen eher als den langweiligen "Versuch, auf Fischer irgendetwas zukommen zu lassen." (Vesper). Die zweite Phase der Unterrichtseinheit steht ganz im Zeichen der Frage, ob Joschka Fischer im Amt bleiben kann, oder ob die ganze Diskussion an den Haaren herbeigezogen ist. In diesem Zusammenhang sollte nach der politischen Couleur der Zeitungen gefragt werden. Sie kann aus Zeitgründen gegebenenfalls wegfallen, oder nur von einer der Gruppen bearbeitet werden. Falls Sie diese recht zeitaufwendige Auseinandersetzung mit der Presselandschaft weglassen möchten, sollten Sie Ihren SchülerInnen einen kurze Zusammenfassung der aktuellen Geschehnisse geben, bzw. diese auf die von uns vorbereiteten Links verweisen. Die Schülerinnen und Schüler sollten einige der vorgestellten Texte einander gegenüberstellen, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die wichtigsten Rechercheergebnisse mitteilen und sich überlegen, wie nachvollziehbar sie die Vorwürfe der Opposition finden. Die angegebenen Artikel "absurfen" und versuchen, die unterschiedlichen Quellen nach Intention und politischer Richtung zu hinterfragen. Den Mitschülerinnen und Mitschülern die wichtigsten Akteurinnen und Akteure, deren Biographie und die Vorwürfe, die ihnen gemacht werden, vorstellen. Die wichtigsten Ergebnisse in einem Worddokument zusammenfassen und sich überlegen, welche der Erkenntnisse auf einer die Unterrichtseinheit abschließenden Homepage zu finden sein sollten. Dieses Bild war manipuliert und mit den Schriftzügen (Bolzenschneider und Schlagstock) versehen, sodass es aussah, als befinde sich Trittin inmitten randalierender, gewaltbereiter Vermummter. Als der Betrug aufflog, bestritt die "BILD"-Zeitung, was nicht zu leugnen war. An der "BILD"-Affäre kann man wunderbar verdeutlichen, wie sehr Medien dazu bereit sind, die Wahrheit zu verdrehen, um ihre Auflagenzahlen zu erhöhen. Die SchülerInnen lernen, dass selbst Fotos nicht unbedingt seriöse Dokumente sind, sondern schon durch die Wahl des Bildausschnittes ein falscher Eindruck entstehen kann. Die Diskussion, die sich um die Affäre rankt, bietet einen weiteren Einblick in die Manipulierbarkeit von Medien. Auch dieses Thema bietet sich vor allem für die Arbeit einer einzelnen Schülergruppe an. Diese könnte sich mit der Rechtslage des "Lügens" von Medien befassen, sich an Forumsdiskussion beteiligen oder sich direkt an die "BILD"-Redaktion wenden und diese um Stellungnahme bitten. Die aktuelle Debatte rund um die "gefährliche Vergangenheit" der Regierungsmitglieder und ihre Aufbereitung in den Medien kann unter zwei Aspekten behandelt werden. Zum einen im Sinne einer Medienanalyse: Wie werden "Skandale" von den Medien und der Politik aufgegriffen, um von eigentlichen (Nicht-) Inhalten oder Defiziten abzulenken? Zum anderen kann sie aber auch als Aufhänger genutzt werden, um sich mit der Bedeutung der 68er für den Zustand der bundesrepublikanischen Gesellschaft (politisch und soziologisch) auseinander zu setzen. Weiß die gegenwärtige Schülergeneration, was die RAF oder wer Rudi Dutschke war? Auf welches historische Wissen können sich die Schülerinnen und Schüler bei der Beurteilung der aktuellen Debatten und Mediendiskurse stützen? Wichtiger als die Bewertung der aus ihrem historischen Kontext gerissenen Handlungen von Fischer bis Kohl ist demnach die Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik selbst. Vorgehensweise der ersten Unterrichtsphase Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sollten Sie nach der Lektüre des Basistextes Verständnisfragen klären und Untersuchungsschwerpunkte bilden. Diese sollten zunächst in einem Word-Dokument festgehalten und dann in Gruppen erarbeitet werden.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

ANZEIGE

Aktuelle News für die Sekundarstufen