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Die "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit". Beginn des aktiven Widerstands (1950)

Kopiervorlage

Mit Hilfe des Arbeitsmaterials erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand der Biographie Werners und eigener Internetrecherche, wie die "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" (KgU) organisiert war, was ihr Ziel war und wie sie arbeitete. Nach eigenen Flugblattaktionen in der DDR reißt Werner Bork in den Westen, um mit der "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" (KgU) zusammenzuarbeiten. Die KgU ist eine im amerikanischen Sektor Berlins gegründeter Suchdienst, der in der Sowjet-Zone verhaftete Menschen registriert und sowohl Namen von Spitzeln als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) erfasst und bekannt macht. Durch das Arbeitsmaterial analysieren die Lernenden die Vorgehensweisen des aktiven Widerstandes. Als Grundlage dienen ihnen hierfür Text-, Bild- und Filmquellen. Sie werden dazu angeregt sich in die Widerstandskämpfer hineinzuversetzen und informieren sich über die KgU. Das Material sollte im Zusammenhang mit dem Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" sowie dem Film verwendet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die Ziele und Motive der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). nennen die Risiken für Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Zeitzeugeninterview als historische Informationsquelle. erschließen gezielt Informationen aus einem Filmclip und einem Buch. recherchieren im Internet nach Informationen über die KgU. stellen historische Gegebenheiten in selbst geschriebenen Texten dar. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Perspektive von Schülerinnen und Schülern in der DDR und schreiben einen Dialog, der ihre eigene Position in den Kontext der zuvor erarbeiteten Verhältnisse in der DDR stellt.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Flugblätter als Widerstandsform in der DDR am Beispiel von Werner Bork

Kopiervorlage

Anhand von Film- und Textquellen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Aufbau von Flugblättern und setzen sich mit den Motiven der Flugblattschreiber und den Konsequenzen, die sie fürchten mussten, auseinander. Widerstand in der DDR war gefährlich. Wer in der DDR öffentlich seinen Unmut durch Aktionen kundtat, musste damit rechnen bestraft zu werden. Trotzdem gab es immer wieder Menschen, die durch verschiedene Aktions- und Protestformen ihre Kritik verbreiten wollten. Einer davon war Werner Bork, der 1949 mit seinem Freund Herbert Herrmann begann Flugblätter gegen das SED-System zu schreiben und zu verteilen. Für die Bearbeitung des Materials ist das Buch von Dr. Iris Bork-Goldfield "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" notwendig. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die inhaltlichen Absichten der Flugblätter. nennen Widerstandsformen von Menschen aus der DDR. beschreiben wichtige sprachliche Mittel zur Gestaltung von Flugblättern. zeigen auf, welche Probleme für Jugendliche in der frühen DDR wichtig waren. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden das Flugblatt als historische Informationsquelle und erschließen daraus sowohl die Absichten der Schreiber als auch die Probleme, die Menschen in der frühen DDR beschäftigten. analysieren die Flugblätter von Werner Bork sprachlich und inhaltlich. verfassen ein eigenes Flugblatt. erschließen Werner Borks Motivation zum Widerstand aus Film- und Textquellen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Werner Brocks Handeln im historischen Kontext. bilden sich ein Urteil über die Umstände in der frühen DDR und überlegen, ob sie selbst bereit gewesen wären, Widerstand zu leisten unter Berücksichtigung der drohenden Konsequenzen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Widerstand in der DDR – der Weg eines Jugendlichen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsblatt lernen Schülerinnen und Schüler durch Film- und Textanalyse Gründe kennen, die Menschen dazu bewegten Widerstand in der DDR zu leisten. Die Motive warum Menschen in der DDR zunehmend Widerstand leisteten, waren vielfältig. Anhand einer Text- und Videoanalyse erarbeiten die Lernenden die zentralen Gründe hierfür und unterscheiden zwischen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Gründen. Dafür nutzen sie das ausgewählte Kapitel des Buches "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah". Zusätzlich schauen sie sich einen Ausschnitt aus dem auf YouTube einzusehenden Beitrag "Wir wollten was tun" an. Eine Interpretation ausgewählter Textstellen schließt die Einheit ab. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen Gründe und Auslöser des Widerstands gegen das DDR-Regime am Beispiel von Werner Bork. zeigen, die Mechanismen auf, mit denen der DDR-Staat Widerstand unterdrückte. zeigen auf, dass Widerstand häufig auch positive und unterstützende Reaktionen aus dem Umfeld hervorrufen konnte. stellen dar, wie der DDR-Staat mit Menschen verfährt, die Kritik äußern. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten anhand eines Dokumentarfilms und eines Buches selbstständig die Gründe heraus, die Werner Brock in den Widerstand führten. erschließen gezielt Informationen aus einem Film und einem Buch, die sie zur Beantwortung von Fragen benötigen. interpretieren einzelne Textstellen aus dem Buch "Wir wollten was tun. Werderaner Jugendliche leisten Widerstand 1949-1953 und was danach geschah" im Kontext der deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern die Gründe, die junge Leute dazu motivierte, politisch aktiv zu werden und sich gegen das restriktive DDR-Regime zu wehren. versetzen sich in die Lage von Werner Bork und seinen Freunden und überlegen, wie sie selbst unter den damaligen historischen Gegebenheiten gehandelt hätten.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Udo und seine Freunde in der DDR

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Das Arbeitsmaterial thematisiert die Beziehung von Udo Lindenberg zu seinen Fans in der DDR und seinen Auftritt im Palast der Republik. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich davon ausgehend mit der politischen Rolle von Musik auseinander. Seit den 1970er Jahren thematisierte Udo Lindenberg immer wieder die DDR und das Verhältnis zwischen Ost und West in seinen Liedern und erlangte damit auch in der DDR eine große Fangemeinde. Jahrelang versuchte er, die Verantwortlichen der DDR dazu zu bewegen, ihn in der DDR auftreten zu lassen. Erst 1983 durfte er im Palast der Republik auftreten. Am Beispiel von Udo Lindenberg werden die Verbindungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider deutscher Staaten deutlich, die trotz Mauer und Repressalien nie abrissen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Verhältnis zwischen Udo Lindenberg und der DDR. zeigen die Bedeutung von Musik als Ausdruck von Protest und Verständigung auf. vollziehen nach, welches Risiko Musiker mit öffentlichen kritischen Botschaften eingingen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über Udo Lindenberg und sein Verhältnis zur DDR aus einem Sachtext. analysieren Liedtexte von Udo Lindenberg. führen Interviews mit Zeitzeugen durch und bereiten die daraus gewonnenen Informationen medial auf. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Text des Liedes "Wozu sind Kriege da?" nach seiner Aktualität und verfassen selbstständig eine differenzierte Antwort auf die im Liedtext aufgeworfenen Fragen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

"Revisor" – Überwachung, Verfolgung, Inhaftierung durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS)

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Anhand der Arbeitsmaterialien erfahren die Lernenden anschaulich am Beispiel eines Intellektuellen, wie das Ministerium für Staatssicherheit gegen Personen vorging, die ihre systemkritischen Ansichten in der Bundesrepublik veröffentlichen wollten. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Angestellten Paul Bento kennen, der kritische Texte über die DDR verfasst hat. Aufgrund seines Kontakts zu einem westdeutschen Journalisten gerät der Angestellte in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Durch die Bearbeitung der Originaldokumente erfahren die Lernenden, welchen zeitlichen und technischen Aufwand das MfS betrieb, obwohl letztendlich das Ermittlungsverfahren gegen Paul Bento eingestellt wurde. Mithilfe der Aufgabenstellungen werden die Lernenden dazu angeregt, durch intensive Quellenarbeit zu einem reflektierten und historisch begründeten Sach- und Werturteil zu gelangen. Die Arbeitsmaterialien können modular und flexibel im Unterricht eingesetzt und in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit bearbeitet werden. Neben den Aktenauszügen kann zur besseren Nachvollziehbarkeit der Schulungsfilm des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu dem Fall Paul Bento hinzugezogen werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Ermittlungsmethoden des Ministeriums für Staatssicherheit. erklären, welche Folgen eine Missbilligung des Systems für Kritiker hatte. vollziehen nach, aus welchen Gründen das MfS die Verbreitung der Gedichte von Paul Bento verhindern wollte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gezielt Informationen über den Fall Paul Bento aus Textquellen heraus. interpretieren Gedichte als Ausdruck intellektueller Systemkritik. schlussfolgern aus Quellentexten die Überwachungsmaßnahmen, die das MfS ergriff, um Regimekritiker zu verfolgen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den kritischen Gehalt des Gedichts von Paul Bento und warum das MfS es als schädlich ansah. beurteilen die Angemessenheit der Inhaftierung Paul Bentos. überlegen, welche Vor- und Nachteile der Umgang der DDR mit ehemaligen Häftlingen hatte und beziehen Stellung dazu.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Leben im Grenzgebiet der DDR – Sekundarstufe II

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Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zum Film "Es gab kein Niemandsland" thematisiert das Leben der Menschen im Sperrgebiet der DDR, direkt an der innerdeutschen Grenze. Die kleine Gemeinde Großburschla an der thüringisch-hessischen Grenze lag 28 Jahre lang unmittelbar an der innerdeutschen Grenze und war fast vollständig von den Grenzsicherungsanlagen der DDR eingeschlossen. Der Film "Es gab kein Niemandsland" zeigt eindrucksvoll die Erfahrungen der Menschen im Sperrgebiet. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es, anhand von 11 Modulen den Film im Unterricht der Sekundarstufe I einzusetzen und mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten. Im Hintergrund steht dabei immer die Frage nach der Verbindung von weltpolitischen Bedingungen und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben der Menschen. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten Merkmale der innerdeutschen Grenze. beschreiben die Perspektive der SED-Diktatur und der Bundesrepublik auf die innerdeutsche Grenze. erläutern die Bedeutung der innerdeutschen Grenze im Kontext weltpolitischer Entwicklungen. beschreiben, welche Funktion das MfS hatte und wie die Beziehung der Bevölkerung zum MfS war. nennen Gründe und Folgen einer Flucht aus der DDR. skizzieren, mit welchen Problemen und Besonderheiten die Menschen, die im Sperrgebiet wohnten, leben mussten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über das Leben an der Grenze, die Flucht aus der DDR und das MfS aus dem Film. interpretieren Ausschnitte des Films. recherchieren in verschiedenen Medien nach Fluchtschicksalen und Ländern, die durch eine vergleichbare Grenze getrennt sind. fassen Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von Präsentationen und Wandzeitungen zusammen. vergleichen die Rolle von Geheimdiensten in heutigen Demokratien mit der Rolle des Mfs in der DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Bewohnerinnen und Bewohner, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. bewerten die Rolle, die der Staat im Alltag der Menschen in Großburschla spielte. erörtern, ob und wann eine Zwangsumsiedlung gerechtfertigt sein kann. beurteilen die Rolle von Grenzsoldaten in der DDR und reflektieren deren persönlichen Ängste und Motivationen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Leben im Grenzgebiet der DDR – Sekundarstufe I

Kopiervorlage

Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I zum Film "Es gab kein Niemandsland" thematisiert das Leben der Menschen im Sperrgebiet der DDR, direkt an der innerdeutschen Grenze. Die kleine Gemeinde Großburschla an der thüringisch-hessischen Grenze lag 28 Jahre lang unmittelbar an der innerdeutschen Grenze und war fast vollständig von den Grenzsicherungsanlagen der DDR eingeschlossen. Der Film "Es gab kein Niemandsland" zeigt eindrucksvoll die Erfahrungen der Menschen im Sperrgebiet. Die DVD kann hier bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 5 Euro erworben werden. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es, anhand von 11 Modulen den Film im Unterricht der Sekundarstufe I einzusetzen und mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten. Im Hintergrund steht dabei immer die Frage nach der Verbindung von weltpolitischen Bedingungen und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben der Menschen. Diese Unterrichtsmaterialien wurden erstellt von paedigi. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die wichtigsten Merkmale der innerdeutschen Grenze. beschreiben die Perspektive der SED-Diktatur und der Bundesrepublik auf die innerdeutsche Grenze. erklären, welche Funktion das MfS hatte und wie die Beziehung der Bevölkerung zum MfS war. nennen Gründe und Folgen einer Flucht aus der DDR. skizzieren, mit welchen Problemen und Besonderheiten die Menschen, die im Sperrgebiet wohnten, leben mussten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über das Leben an der Grenze, die Flucht aus der DDR und das MfS aus dem Film. interpretieren Ausschnitte des Films. recherchieren in verschiedenen Medien nach Fluchtschicksalen und Ländern, die durch eine vergleichbare Grenze getrennt sind. fassen Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von Präsentationen und Wandzeitungen zusammen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die im Film geäußerten Meinungen der Bewohnerinnen und Bewohner, erkennen ihre Subjektivität und gehen kritisch mit den verschiedenen Perspektiven um. bewerten die Rolle, die der Staat im Alltag der Menschen in Großburschla spielte. erörtern, ob und wann eine Zwangsumsiedlung gerechtfertigt sein kann.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugenbericht: Jürgen Kurt Wenzel über sein Leben in der DDR

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In diesem Zeitzeugeninterview schildert Jürgen Kurt Wenzel, wie er die Willkür und Ungerechtigkeit des DDR-Rechtssystems jahrelang am eigenen Leib ertragen musste. Jürgen Kurt Wenzel gehört zu den Menschen, deren Fluchtversuch scheiterte und die deswegen im Gefängnis landeten. Anschaulich schildert Jürgen Kurt Wenzel, welche Gründe ihn zur Flucht bewegten, wie er die Verhaftung wahrnahm und mit den Schikanen im Gefängnis umging. Dabei ließ er sich trotz aller Ungerechtigkeiten nicht den Mut nehmen und kämpfte für ein Leben in Freiheit. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären, was ein politischer Häftling ist. nennen die Gründe, die Jürgen Kurt Wenzel zur Flucht veranlassten. skizzieren die Haftbedingungen in den DDR-Gefängnissen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Fluchtgründe und Konsequenzen am Beispiel des Zeitzeugen Jürgen Kurt Wenzel. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. analysieren, reflektieren und beurteilen die Situation von politischen Häftlingen in den DDR-Gefängnissen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Häftlingsfreikauf aus der DDR

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In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit dem Freikauf von Häftlingen in der DDR durch die Bundesrepublik auseinander.Im Zeitraum zwischen 1961 bis 1989 kaufte die Bundesrepublik rund 33.000 politische Häftlinge der DDR frei. Warum die DDR-Führung darauf einging, was sie im Gegenzug dafür verlangte und wie die Verhandlungen abliefen, thematisiert diese Unterrichtseinheit. Zur Bearbeitung der Arbeitsblätter stehen den Schülerinnen und Schülern viele Informationsquellen zur Verfügung. Die Lernenden erarbeiten selbstständig die Themenkomplexe und diskutieren anschließend ihre Ergebnisse im Plenum. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären den Begriff "Häftlingsfreikauf". nennen Gründe, warum die Bundesrepublik Häftlinge aus DDR freikaufte. skizzieren die unterschiedlichen Positionen zum Thema "Häftlingsfreikauf". Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in unterschiedlichen Medien nach weiterführenden Informationen zu den verschiedenen Inhalten der Arbeitsblätter. fassen Ergebnisse ihrer Recherche in Form von Mindmaps zusammen. interpretieren Zeitungsartikel, Videos und Berichte. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Argumente für und gegen den Häftlingsfreikauf. analysieren die Situation von politischen Häftlingen in der DDR und beziehen Position, ob sie für oder gegen den Häftlingsfreikauf sind.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wahlen in der DDR

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt stellt den Ablauf von Wahlen in der DDR dar und lässt die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, warum sie nicht demokratischen Maßstäben entsprechen und welche Bedeutung die Kommunalwahlen 1989 für den Beginn der Friedlichen Revolution hatten. Die Volkskammer der DDR wurde anfangs alle vier, später alle fünf Jahre gewählt. Freie Wahlen gab es nicht, und geheim waren sie allein dem Verfassungsanspruch nach. In der Praxis wurde der Stimmzettel direkt gefaltet und ohne im eigentlichen Sinn einer Wahlmöglichkeit direkt in die Wahlurne eingeworfen. Damit bekundete man seine Zustimmung zur Nationalen Front, dem Zusammenschluss aus SED, den vier Blockparteien und den Massenorganisationen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand von Sachtexten das Wahlsystem der DDR und beurteilen, wie demokratisch es war. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen das Wahlsystem in der DDR. können die Folgen benennen, wenn sich jemand bei Wahlen nicht systemkonform verhielt. kennen die Ereignisse bei den Kommunalwahlen 1989 und die Folgen des Wahlbetrugs. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten den Ablauf von Wahlen in der DDR mittels Sachtexten. vergleichen Meinungsäußerungen über die damalige Situation mit Einstellungen von heute. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen, ob das Wahlsystem der DDR demokratisch war. diskutieren mögliche Ursachen für Politikverdrossenheit und Wahlenthaltung heute.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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