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Zeitzeugeninterview - Rolf Wiese: "FDJ-Verwirrung"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview erzählt Rolf Wiese, wie es ihm ohne direkte FDJ-Mitgliedschaft gelang an kulturellen Jugendangeboten teilzunehmen. Bei der Freien Deutschen Jugend (FDJ) handelte es sich um die staatliche Jugendorganisation der DDR. Zwar wurde die Mitgliedschaft in der Öffentlichkeit als freiwillig bezeichnet, jedoch war sie für eine berufliche Karriere in der DDR oft Voraussetzung. Rolf Wiese gelang es durch seine Mitgliedschaft in der "Nationalen Kulturgruppe der FDJ" sich einer direkten FDJ Mitgliedschaft zu entziehen. Der Bericht stellt einen lebensnahen Bezug dar, den die Lernenden mit gegenwärtigen Jugendkulturen vergleichen können. Sie erfahren, wie es DDR Bürgerinnen und Bürgern gelang Lücken im System für kleine Freiräume zu nutzen. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Aufbau und die Funktion der FDJ. beschreiben, welche Bedeutung und Einfluss die FDJ in der DDR hatte. beschreiben die Nachteile, die eine Verweigerung der Mitgliedschaft mit sich brachte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über die FDJ und ihre Rolle in der DDR. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Rolf Wiese berichtet in seinem Zeitzeugeninterview von den Möglichkeiten sich der direkten FDJ-Mitgliedschaft zu entziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Lothar Bisky: "Popmusik in der DDR"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Lothar Bisky, wie die DDR-Führung versuchte eine eigene Beat- und Rockmusik zu etablieren. Lothar Bisky, früher Medienwissenschaftler in der DDR, erzählt anschaulich von der Entstehung des DDR-Rocks und wie die SED-Regierung damit versuchte, der westlichen Rockmusik etwas entgegenzusetzen. Die Lernenden erfahren, dass der staatliche Einfluss in alle Lebensbereiche der Menschen reichte und auch die kulturellen Entwicklungen im Sinne der Ideologie gesteuert wurden. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Merkmale der DDR-Popkultur. nennen Beispiele für Bands, die aus der DDR-Popkultur entstanden sind. setzen sich mit dem Lebensgefühl junger Menschen in der DDR auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über die Entstehung einer DDR-Popkultur. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. beurteilen die positiven Aussagen über die von der SED-Regierung gesteuerte Etablierung der DDR-Rockmusik. In seinem Zeitzeugeninterview erzählt Lothar Bisky von den Anfängen des DDR-Rocks.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Martin Ackermann: "Kontrolliert durch das SED-Regime"

Kopiervorlage

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Martin Ackermann über die vorbestimmte Berufswahl und die Kontrolle am Arbeitsplatz durch das SED-Regime. Der Lebensalltag der Menschen in der DDR war mittelbar oder unmittelbar durch die Kontrolle des SED-Regimes bestimmt. Trotz Abitur wurde Martin Ackermann ein Studium verwehrt und auch seiner Schwester wurde nicht entsprechend ihrer Qualifikation ein Beruf angeboten. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie auch untereinander Misstrauen herrschte und wie die Menschen versuchten, dem Zugriff des SED-Regimes zu entgehen. Hierbei handelt es sich um eines von mehreren Kurzvideos von Martin Ackermann, in denen er sowohl die Politik als auch die Gesellschaft näher beleuchtet. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, was die SED ist. beschreiben das Kontrollsystem des SED-Regimes. erklären, wie stark das Leben durch Eingriffe des SED-Regimes beeinflusst sein konnte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über den Eingriff des SED-Regimes in den Alltag und die Lebensplanung von Menschen aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Martin Ackermann erzählt in seinem Zeitzeugeninterview über seine Wahrnehmung der Gesellschaft in der DDR.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview - Fritz Schenk: "Wirtschaftswunder Ost"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview erzählt Fritz Schenk, weshalb man in den Nachkriegsjahren zunächst von besseren Startbedingungen für ein Wirtschaftswunder in der DDR ausgehen konnte. Fritz Schenk war zunächst Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission der DDR und später ZDF Journalist. Die Lernenden erfahren, dass die DDR unter anderem durch die Automobil- und Verpackungsindustrie bessere Ausgangsbedingungen für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik hatte. Durch die anschauliche Erzählung von Fritz Schenk entsteht ein differenziertes Bild über die Wirtschaftssituationen in beiden deutschen Staaten unmittelbar nach Kriegsende. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die Grundzüge der Wirtschaftssysteme der DDR und Bundesrepublik. unterscheiden die Wirtschaftsschwerpunkte der DDR und Bundesrepublik. zeigen den Einfluss und die Folgen politischer Entscheidung für die Wirtschaftsentwicklung auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung in beiden deutschen Staaten aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Fritz Schenk berichtet in seinem Zeitzeugeninterview über die unterschiedlichen Wirtschaftsbedingungen in beiden deutschen Staaten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Kurt Winter: "Nachkriegsgeneration"

Video

In seinem Zeitzeugeninterview erzählt Kurt Winter von den Schwierigkeiten der NS-Aufarbeitung in der eigenen Familie. Kurt Winters Vater nahm als Fallschirmjägeroffizier am zweiten Weltkrieg teil. Nach dem Ende des Krieges stellt Kurt Winter seinem Vater kritische Fragen. Die Lernenden erfahren, dass eine Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in vielen Familien nicht stattfand und die Einschätzungen über die NS-Zeit stark voneinander abweichen konnten. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären den Begriff "Nachkriegsgeneration". nennen Ursachen für den unterschiedlichen familiären Umgang mit der NS-Vergangenheit. erlangen einen Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Lebensumstände kurz nach Kriegsende. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in den Familien. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Durch das Zeitzeugeninterview erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Jugendliche die NS-Aufarbeitungskultur nach dem Krieg wahrnahmen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Jo Leinen: "Jugend in den 50er und 60er Jahren in der Bundesrepublik"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sich die Jugendkultur und das Verhältnis der Jugendlichen zu ihren Eltern in der Bundesrepublik in den 1950er und 1960er Jahren entwickelte. Statt Schlager bestimmte ab den 1950er Jahren mehr und mehr die Beat- und Rockmusik die Lebenswelt der Jugendlichen. Jo Leinen beschreibt, wie das veränderte Lebensgefühl zunehmend auch zu Konflikten mit der Elterngeneration führte. Dabei spielte auch der Umgang mit der NS-Vergangenheit, der in den 50er und 60er Jahren durch Schweigen geprägt war, eine Rolle. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Merkmale der Jugendkultur der 50er und 60er Jahre in der Bundesrepublik. erlangen einen Einblick in die NS-Aufarbeitung in der Bundesrepublik und den Umgang der Elterngeneration damit. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über Jugendkultur und Generationskonflikt in der Bundesrepublik. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Jo Leinen berichtet in seinem Zeitzeugeninterview über die Auseinandersetzung mit der Elterngeneration in den 1950er und 1960er Jahren.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Heinz Pahl: "Ausrufung des Generalstreiks"

Video

In einem Zeitzeugeninterview erzählt Heinz Pahl von den Hintergründen des Generalstreiks in der DDR, der am 17. Juni 1953 in einen Volksaufstand mündete. In den 1950er Jahren arbeitete Heinz Pahl als Putzer auf einer Großbaustelle in Ost-Berlin. Nachdem die SED 1953 eine zehnprozentige Erhöhung der Arbeitsnorm beschloss, traten er und die anderen Bauarbeiter in einen Generalstreik, der im Volksaufstand des 17. Juni 1953 mündete. Die Lernenden erfahren, wie die Bauarbeiter ihre Forderungen zum Ausdruck brachten und wie sie sich organisierten. Sie erhalten einen wichtigen Einblick in die Probleme der frühen DDR aus der Perspektive eines Arbeiters. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen die Gründe, die im Juni 1953 zu einem Generalstreik in der DDR führten. beschreiben in Grundzügen die Organisation von Arbeitnehmern in der DDR. zeigen die Bedeutung des Generalstreiks und des daraus entstandenen Volksaufstandes auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über den Generalstreik und den Volksaufstand von 1953 aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Heinz Pahl berichtet in seinem Zeitzeugeninterview über die Ursachen und Abläufe des Generalstreiks von Juni 1953.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Werner Scholtissek: "Braunkohle statt Öl"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Werner Scholtissek von den Auswirkungen der Öl-Krise auf die Arbeitsabläufe im Seehafen Rostock. Werner Scholtissek arbeitete im Auftrag des Ministeriums im Bereich Arbeitsschutz. Die Ölkrise 1973 führte zu drastischen Veränderungen in den Arbeitsabläufen und Arbeitsschutzmaßnahmen im Seehafen Rostock. Durch die Umstellung von Öl auf Braunkohle benötigte die Industrie mehr Arbeitskräfte, allerdings stiegen auch die gesundheitlichen Risiken für die Arbeiter. Das Interview zeigt die Folgen der Weltwirtschaftskrise in den 1970er Jahren für die DDR auf. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Kontext der Ölkrise von 1973. geben in Grundzügen die veränderten Arbeitsbedingungen durch die Ölkrise wieder. beschreiben die Bedeutung der Meldung Scholtisseks an das Ministerium. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen über die Krise und die Auswirkungen auf die DDR aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Werner Scholtissek erzählt in seinem Zeitzeugeninterview anschaulich, welche negativen Auswirkungen die Ölkrise auf die Arbeitsprozesse hatten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Karl-August Stark: "Wirtschaftswunder"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Karl-August Stark darüber, wie er das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre in der Bundesrepublik wahrnahm. In der Bundesrepublik setzte schon bald nach ihrer Gründung 1949 ein Wirtschaftsaufschwung ein. Karl-August Stark, damals ein Banklehrling berichtet anschaulich, wie er die Bundesrepublik und den Wirtschaftsaufschwung wahrnahm. Die Lernenden erfahren, wie der Lebensalltag und die privaten wirtschaftlichen Möglichkeiten der Menschen in der Bundesrepublik in den 1950er Jahren aussahen. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen den Begriff "Wirtschaftswunder" historisch ein. nennen Ursachen für das Wirtschaftswunder. nennen die wirtschaftlichen Lebensumstände der Menschen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen einem Interview historische Informationen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und hinterfragen die Gründe, die Karl-August Stark für das Wirtschaftswunder nennt. In seinem Zeitzeugeninterview erzählt Karl-August, wie durch Bescheidenheit der wirtschaftliche Erfolg in der Bundesrepublik möglich wurde.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Peter Klinkenberg: "Heikle Recherchen"

Kopiervorlage

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Peter Klinkenberg über seine Tätigkeit als West-Journalist in der DDR. Peter Klinkenberg arbeitete seit 1958 als Journalist bei der "Frankfurter Rundschau". Die Besuche bei seiner Mutter in der DDR nutzte er, um Artikel über den Alltag im SED-Regime zu schreiben. In den Fokus des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) geriet er erst Ende der 1970er Jahre. Zunehmend wurde es für ihn gefährlicher und schwerer, unerkannt Reportagen zu verfassen. Hierbei handelt es sich um eins von mehreren Kurzvideos von Peter Klinkenberg, in denen er von seiner journalistischen Tätigkeit in der DDR berichtet. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Arbeit von Peter Klinkenberg als Journalist einer westdeutschen Zeitung über DDR. zeigen auf, warum Peter Klinkenberg in das Visier des MfS geriet und welche Folgen das hatte. zeigen die Risiken auf, die für westdeutsche Journalistinnen und Journalisten in der DDR auftreten konnten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gezielt Informationen heraus über die geheimen Recherchen Peter Klinkenbergs in der DDR aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Peter Klinkenberg erzählt anschaulich von den Risiken, als West-Journalistin oder West-Journalist über die DDR zu berichten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview - Reinhardt Cornelius-Hahn: "Schulzeit in Ost und West"

Video

In seinem Zeitzeugeninterview erzählt Reinhardt Cornelius-Hahn, wie er seinen Schulwechsel von der Bundesrepublik in die DDR wahrnahm. Die Bildungssysteme der Bundesrepublik und der DDR unterschieden sich nicht nur in der ideologischen Prägung der Lerninhalte, sondern auch im Aufbau des Schulsystems. Eduard Fiedler erzählt im Interview anhand von Beispielen, worin er Vor- und Nachteile im Schulsystem der DDR sah. Das Interview stellt einen lebensnahen Bezug zu den Lernenden dar, die einen Vergleich mit ihren heutigen Erfahrungen als Schülerinnen und Schülern ziehen können. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Merkmale des Schulsystems der DDR. beschreiben die Schwierigkeiten, die ein Schulwechsel von der Bundesrepublik in die DDR mit sich bringen konnte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über das Schulsystem der DDR. vergleichen das Schulsystem der DDR mit dem der Bundesrepublik. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen vergleichend die Schulsysteme der DDR und der Bundesrepublik. vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Durch das Zeitzeugeninterview erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche Chancen und Herausforderungen das DDR-Schulsystem mit sich brachte.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Zeitzeugeninterview - Peter Jochen Winters: "Der Auschwitz-Prozess"

Video

In diesem Zeitzeugenbericht erzählt Peter Jochen Winters, wie schwierig es war, als Redakteur vom Auschwitz-Prozess berichten zu dürfen. Die Auschwitz-Prozesse in Frankfurt am Main stellen einen wichtigen Meilenstein in der Aufarbeitung der durch den Nationalsozialismus verübten Verbrechen dar. Das gesellschaftliche und vor allem mediale Interesse war groß. Trotzdem musste Peter Jochen Winters, damals Redakteur einer Wochenzeitung, seinen Chefredakteur zunächst überzeugen, von den Prozessen berichten zu dürfen. Das Interview lässt Schlüsse über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der westdeutschen Gesellschaft zu und zeigt, wie emotional besetzt das Thema auch 15 Jahre nach Kriegsende noch war. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Bedeutung der Auschwitz-Prozess hatte. erlangen einen Einblick in die Medienarbeit der 1960er Jahre. erkennen den Einfluss der damaligen Berichterstattung für die heutigen Erinnerungskultur. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen über die Auschwitz-Prozesse und den gesellschaftlichen Umgang damit aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Peter Jochen Winters erzählt in diesem Zeitzeugenbericht von seiner Arbeit als Journalist in der Bundesrepublik und von seinem Verständnis bezüglich der Aufarbeitungskultur.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

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