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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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Speaking activity: describing pictures

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet anregende Übungen zur Bildbeschreibung im Englischen. In Partnerarbeit werden vorgegebene Bilder möglichst detailliert beschrieben und sollen dann aus einer Vielzahl von ähnlichen Bildern wiedererkannt werden. Das Bildmaterial kann auch in anderen fremdsprachlichen Fächern eingesetzt werden. Speaking ist ein wesentlicher Bestandteil des Englischunterrichts. Leider fehlt es oftmals an passenden Sprechanlässen. Dieses Arbeitsmaterial besteht aus einer PowerPoint-Präsentation, mit der man speziell den Teil der Bildbeschreibung der Abschlussprüfung an Realschulen üben kann. Die Übung ist als Partnerarbeit angedacht. Während Partner oder Partnerin A die Augen schließt oder wegsieht, versucht Partner oder Partnerin B ein Bild innerhalb einer Minute möglichst genau zu beschreiben. Danach zeigt die Lehrkraft vier relativ ähnliche Bilder und Partner oder Partnerin A erkennt im Idealfall, welches der vier Bilder gerade beschrieben wurde. Danach werden die Rollen getauscht. Diese Übung eignet sich als eigenständige Speaking-Einheit für zwischendurch oder auch als Einstieg in eine Übungsphase für die Abschlussprüfung, speziell für den Bereich Bildbeschreibung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten zahlreiche Sprechanlässe und Möglichkeiten zur Bildbeschreibung. wiederholen und üben das Speaking. lernen und wiederholen neuen und bereits bekannten Wortschatz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll miteinander.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Textverarbeitung und Layout in Word zu den Heiligen Drei Königen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet Aufgaben zur Textverarbeitung und Layout-Gestaltung zu einem Grundlagentext zu den Heiligen Drei Königen. So wiederholen die Lernenden Formatierungsfunktionen im Textverarbeitungsprogramm Word. Mithilfe dieser Arbeitsmaterialien üben die Schülerinnen und Schüler den sicheren Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen wie dem bekannten Word von Microsoft Office. Als Aufhänger dient das Thema Die Heiligen Drei Könige . Dabei sollen die Lernenden ein selbst verfasstes Gedicht nach vorgegebenen Aufgaben formatieren. Dazu zählen das Einrichten der Seite, Überschriften und Fließtext formatieren oder das Aufhübschen durch Bilder, Rahmen und Sondereffekte. Dabei wird nicht nur 10-Finger-Tastenschreiben wiederholt und geübt, sondern auch kreative Funktionen in einem Textverarbeitungsprogramm. Die in Einzelarbeit zu bewältigenden Aufgaben zur Formatierung der Textvorlage "Die Heiligen Drei Könige" dienen der Wiederholung und Festigung der Kenntnisse im Textverarbeitungsprogramm. Soll speziell das 10-Finger-Schreiben geübt werden, kann der Text ausgedruckt ausgeteilt werden. Ansonsten erhalten die Lernenden die digitale Vorlage. Die 11 Aufgaben werden nach und nach abgearbeitet und am Ende mit der Lösung verglichen. Je nach Leistungsstand und Bedarf können einzelne Schritte auch im Plenum erarbeitet werden oder am Beamer vorgezeigt werden.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I

Overtourism: Ursachen und Folgen des Massentourismus

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Overtourism beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen und den Folgen des zunehmenden Massentourismus. Sie entdecken anhand der Beispiele europäischer Großstädte die Ausmaße von Overtourism, erhalten wichtige Hintergrundinformationen und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem zunehmenden Massentourismus, der für viele Gegenden und Städte zu einem ernsthaften Problem geworden ist. In manchen Städten übersteigt die Zahl der Touristen die der Einwohner um ein Vielfaches und ein normaler Alltag wird für die Einheimischen nahezu unmöglich. Eine nicht unwesentliche Rolle hierbei spielen auch die Sozialen Medien wie beispielsweise Instagram. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Overtourism heran, sie erfahren mehr über Zahlen, Ursachen und Folgen und erarbeiten ein eigenes (nachhaltiges) Tourismuskonzept für ihre Stadt. Das Thema "Overtourism" im Unterricht Jeder fährt gerne in den Urlaub, doch nur wenige machen sich über die Folgen des zunehmenden Massentourismus Gedanken. Waren Reisen, insbesondere in ferne Länder, aber auch innerhalb Europas lange Zeit ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten, sind heute auch die entferntesten Ziele relativ kostengünstig erreichbar. Und nicht nur das, Billigflieger ermöglichen einen Wochenendtrip in die angesagtesten Städte Europas und es kostet meist nicht viel mehr als eine Zugfahrt zur Oma auf dem Land. Doch was dem einen Freud, ist dem anderen Leid und für viele Bewohner touristischer Hochburgen ist ein normaler Alltag gar nicht mehr möglich. Die Lösung dieses Problems erfordert nicht nur neue und schärfere Gesetze, sondern auch ein allgemeines Umdenken hinsichtlich des eigenen Verhaltens und stellt daher auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema dar. An dieser Stelle kann und sollte der Sozialkunde- und Politikunterricht ansetzen und zu einer Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese wiederum können im besten Fall als Multiplikatoren dienen und ihr Wissen in die Familien tragen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben und auch mal einen Blick in das Netzwerk Instagram geworfen haben, sind sie ausreichend vorbereitet. Auch das eingesetzte Quiz Tool bedarf keines weiteren Vorwissens. Gleiches gilt für die Lernenden. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie bereits von der Problematik gehört haben, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, reicht Arbeitsblatt 01 aus, um sie in die Problematik einzuführen. Für die technische Umsetzung der Aufgaben reicht das Wissen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Funktionsweise ihrer Smartphones vollkommen aus. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit kann und soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Verantwortlichkeit hinsichtlich des Themas erkennen. Das Thema Overtourism ist sehr facettenreich. Hier spielen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle und dies sind nur einige Beispiele. Im Rahmen einer solchen Unterrichtseinheit können daher nur einzelne Aspekte angesprochen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Urlaub oder auch hinsichtlich von Reiseträumen anzuregen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen die Nutzung sozialer Medien wie Instagram. lernen Positionen und eigenes Verhalten zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erstellung eines Videos auseinander. arbeiten erhaltene Informationen auf und setzen diese um. informieren sich/recherchieren selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. arbeiten in Gruppen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Aufarbeitung der Vergangenheit – Gedenkstätten, Gedenktage und Museen als Erinnerungsorte

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Erinnerungsorte setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept Erinnerungsorte von Pierre Nora auseinander, hinterfragen kritisch die Rolle der Geschichtspolitik und analysieren verschiedene Erinnerungsorte hinsichtlich ihrer Konzeption. Um Erinnerungsorte wie beispielsweise Gedenkstätten werden häufig heftige Diskurse geführt, meist geht es dabei darum, wem wieviel gedacht wird. Betrachtet man Erinnerungsorte und ihre Konzeption in unterschiedlichen Regimen, so wird deutlich, dass die Geschichtspolitik einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung und Bedeutung von Erinnerungsorten hat. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Konzept der Erinnerungsorte heran und sie werden für die Mechanismen der Geschichtspolitik sensibilisiert. Indem sie sich intensiv mit einem Erinnerungsort auseinandersetzen, vertiefen sie nicht nur ihr Wissen über die jüngere deutsche Geschichte, sondern bekommen auch einen Einblick in die Konzeption von Erinnerungsorten. Das Thema "Erinnerungsorte" im Unterricht Erinnerungsorte spielen in der Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. Sie sind Orte des individuellen und gemeinschaftlichen Gedenkens. Allerdings sind viele dieser Orte durchaus umstritten, Streitpunkt ist dabei meist die sogenannte "Konkurrenz der Opfer". Erinnerungsorte sind jedoch nicht nur Gedenkorte, sie spiegeln immer auch das Geschichtsbewusstsein der Zeit wieder. Die Schülerinnen und Schüler sollten daher in der Lage sein, Erinnerungsorte und ihre Konzeption kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Diese Fähigkeit kann am besten im Politik- und Geschichtsunterricht vermittelt werden. Die Unterrichtseinheit orientiert sich hierbei an der Lebens- und Erlebniswelt der Jugendlichen und enthält zahlreiche handlungsorientierte Aufgaben. Vorkenntnisse Spezielle Vorkenntnisse sind weder von Seiten der Schülerinnen und Schüler noch der Lehrerinnen und Lehrer erforderlich, da ausreichend Materialien zur Verfügung gestellt werden, die über die Hintergründe zu den jeweiligen Erinnerungsorten informieren. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich aktiv mit Erinnerungsorten und ihrer Konzeption auseinandersetzen und das dort vermittelte Geschichtsbild kritisch betrachten. Indem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Materialien auseinandersetzen, erweitern sie ihre historischen Kenntnisse und entwickeln Kompetenzen in der Erarbeitung, Darstellung und Analyse von Fachtexten und Quellen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept Erinnerungsorte kennen. setzen sich mit der Geschichtspolitik auseinander. lernen verschiedene Erinnerungsorte kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Quellen unterschiedlicher Art. lernen, sich ein Thema im Team zu erarbeiten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Gedenkstättenkonzepte kritisch. lernen Erinnerungsorte hinsichtlich der dahinterstehenden Geschichtspolitik zu bewerten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Ostalgie – von Nostalgie bis Geschichtsverfälschung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Ostalgie beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der in den 90er Jahren zunehmenden Beliebtheit von Dingen, die in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit der DDR standen. Sie lernen verschiedene Manifestationen von Ostalgie kennen und beschäftigen sich mit den Ursachen der Ostalgie.Kurze Zeit nach dem Sturz der SED-Diktatur waren sämtliche Symbole der DDR demontiert und Waren aus der Zeit vor dem Mauerfall nahezu aus dem Alltag verschwunden. Nach diesem schnellen Abschied, gab es in den 90er Jahren eine regelrechte Renaissance der DDR. Symbole und Marken tauchten wieder auf und es entstand ein ganzer Wirtschaftszweig rund um die Vermarktung von DDR-Produkten. Doch diese Rückbesinnung auf die DDR fand nicht nur auf der kommerziellen Ebene statt. Auch die Stimmen, die sich dagegen wehrten, dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei wurden immer lauter und immer häufiger hörte man, dass in der DDR nicht alles schlecht und einiges sogar besser als in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gewesen sei. In der Unterrichtsreihe gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, woher diese sogenannte Ostalgie kommt und ob es sich um harmlose Nostalgie oder gar um Geschichtsverfälschung handelt. Das Thema "Ostalgie" im Unterricht Die positive Verklärung der DDR-Vergangenheit, wie sie sich in dem Phänomen der Ostalgie zeigt, birgt immer auch die Gefahr der Geschichtsfälschung in sich. Besonders anfällig hierfür sind junge Menschen, die die Teilung Deutschlands nur noch aus Erzählungen und dem Unterricht kennen. Es ist die Aufgabe des Geschichts- und Politikunterrichtes hierfür zu sensibilisieren und die Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen Umgang mit der jüngsten deutschen Vergangenheit zu befähigen. Vorkenntnisse Aufgrund der mitgelieferten Materialien sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Indem die Schülerinnen und Schüler sich in die Situation der DDR Bürgerinnen und Bürger hineinversetzen, erschließen sich ihnen zusätzlich die emotionalen Aspekte. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Situation nach dem Zusammenbruch des SED Regimes mit Empathie nähern, gleichzeitig aber auch in der Lage sind, Beschönigungen der DDR Vergangenheit kritisch zu hinterfragen. Methoden Analyse Indem die Schülerinnen und Schüler zunächst von sich selbst und ihren eigenen Empfindungen ausgehen, erschließt sich ihnen der notwendige Hintergrund. Eine Gruppenarbeit und die abschließende Talkrunde ermöglichen eine Vertiefung und Reflexion. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit dem Thema Ostalgie auseinander. lernen verschiedene Sichtweisen der DDR Vergangenheit kennen. lernen emotionale Aspekte der Wiedervereinigung kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team. lernen den Umgang mit verschiedenen Quellengattungen. recherchieren eigenständig im Internet. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Aussagen über die DDR kritisch. beurteilen Geschichtsbilder und ob sie Verfälschungen enthalten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Erinnerung und Erinnerungskultur

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Erinnerung und Erinnerungskultur beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem gleichnamigen Forschungszweig. Sie lernen ein wissenschaftliches Modell kennen und erörtern die Frage, ob es besser ist, vergangenes Unrecht zu vergessen oder daran zu erinnern.Erinnern scheint ein regelrechter Boom zu sein. Nicht nur, dass es unzählige Gedenktage gibt, auch in der Wissenschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein ganz eigener, interdisziplinärer Forschungszweig herausgebildet. Obwohl Erinnern und die Aufarbeitung der Vergangenheit, auch in Hinblick auf die SED Diktatur, allgemeiner Konsens zu sein scheint, gibt es immer wieder Stimmen, die fordern die Vergangenheit ruhen zu lassen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an den Themenkomplex Erinnerung und Erinnerungskultur heran. Sie erfahren mehr über die Vor- und Nachteile verschiedenen Formen im Umgang mit der Vergangenheit. So werden sie dazu befähigt, sich eine eigene, kritische Meinung zum Thema zu bilden. Das Thema Das Thema Erinnerung und Erinnerungskultur ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Auch wenn uns dies nicht immer bewusst ist, so hat der Umgang mit der Vergangenheit und die Erinnerung an diese doch Einfluss auf unsere Identität und die Politik unseres Landes. Hierfür zu sensibilisieren und auf die unterschiedlichen Mechanismen, die mit der Vergangenheitsbewältigung verbunden sind aufmerksam zu machen, ist unter anderem die Aufgabe des Politik- und Geschichtsunterrichtes. Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass sich die Schülerinnen und Schüler das komplexe Thema Schritt für Schritt erarbeiten. Dabei werden lebensweltliche Bezüge genutzt und hinterfragt. Vorkenntnisse Aufgrund der schrittweisen Annäherung an das Thema sind auf Seiten der Schülerinnen und Schüler keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Zwingend notwendig ist jedoch die Grundkenntnis der jüngeren deutschen Geschichte. Für Sie als Lehrkraft empfiehlt sich zusätzlich die Lektüre der angegebenen Texte aus dem Internet, die einen guten Überblick über das Thema geben. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Erinnerung und Gedächtnis auseinandersetzen und sie zu einem kritischen Umgang mit diesem Thema befähigen. Methoden Analyse Indem die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit schriftlichen Quellen arbeiten, sondern eigene Erfahrungen und Zeitzeugen hinzugezogen werden, gestaltet sich die Unterrichtseinheit lebendig und steigert das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Forschungstheorien zu Erinnerungskulturen kennen. setzen sich kritisch mit dem Thema Vergangenheitsbewältigung auseinander. lernen unterschiedliche Ansätze und Positionen kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten erhaltene Informationen auf. vertiefen die Analyse von Zeitzeugeninterviews. arbeiten mit unterschiedlichen Arten von Quellen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen unterschiedliche Formen des Umgangs mit der Vergangenheit.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Erinnerungskultur: Erinnern heute und in Zukunft

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Erinnern - heute und in Zukunft" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, welche Auswirkungen es hat, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt und wie Erinnerung in einer multikulturellen Gesellschaft aussehen kann. Erinnern steht heute und in Zukunft vor ganz neuen Herausforderungen. Die Ära der Zeitzeugen des Holocaust geht endgültig zu Ende. Gleichzeitig können viele ihrer Berichte digital abgerufen werden. Unter jenen, die sich bisher um das Erinnern, beispielsweise in Vereinen und Stiftungen gekümmert haben, findet ein Generationenwechsel statt und nicht zuletzt leben wir in einer Einwanderungsgesellschaft, in der verschiedene Erinnerungskulturen nebeneinander stehen. Es stellt sich somit die Frage, wie Migrantinnen und Migranten in die gemeinsame Erinnerung einbezogen werden können. In der Unterrichtsreihe erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Probleme und versuchen eine Gedenkstätte zu entwerfen, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Das Thema "Erinnerungskultur" im Unterricht Erinnern steht heute und in Zukunft vor neuen Herausforderungen, dazu gehört nicht nur das Ende der Ära der Zeitzeugen und die Digitalisierung, sondern auch die Tatsache, dass in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund leben. Sich diesen Herausforderungen zu stellen und adäquate Lösungen zu finden, ist insbesondere die Aufgabe der jüngeren Generation und sollte daher ein Bestandteil des Politik- und Geschichtsunterrichtes sein. Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass sich die Lernenden zunächst mit dem Ist-Zustand des Erinnerns auseinandersetzen und dann den Bogen zu aktuellen und zukünftigen Problemen schlagen. Anschließend versuchen sie den Herausforderungen der Zukunft mit einer eigenen Gedenkstättenkonzeption gerecht zu werden. Vorkenntnisse Besondere Vorkenntnisse sind für diese Unterrichtseinheit nicht notwendig. Das nötige Wissen beziehen die Schülerinnen und Schüler aus ihrem eigenen Bild der DDR, einer kleinen Umfrage und angegebenen Quellen. Didaktische-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Erinnern heute und in Zukunft auseinandersetzen und eigene Ideen entwickeln, wie den zukünftigen Problemen begegnet werden kann, beziehungsweise wie Erinnerung für nachfolgende Generationen attraktiv gestaltet werden kann. Das Arbeiten mit realen Daten, sei es aus der Umfrage oder den Zeitzeugeninterviews, bringt den Schülerinnen und Schülern das Thema näher. Indem sie im Anschluss eigene Vorstellungen einbringen können, wird ihre Kreativität auch im Umgang mit komplexen Themen gefördert. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Herausforderungen des Erinnerns in heutiger Zeit. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team. führen eine Umfrage durch. entwickeln ein eigenes Konzept für eine Gedenkstätte. erheben selbstständig Daten und werten diese aus. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihr eigenes Geschichtsbild. stellen sich den Problemen des Erinnerns und versuchen diese konstruktiv umzusetzen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

New Year's resolutions

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit bietet einen motivierenden Einstieg in das neue Jahr. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Tradition der "New Year’s resolutions" und schulen dabei unterschiedliche Fertigkeiten: viewing, listening, speaking, presenting. Die Lernenden stellen Vermutungen an, begegnen Leuten, die sich etwas für das neue Jahr vornehmen, und suchen sich am Ende ihre eigenen Neujahrsvorsätze. Das neue Jahr mit einem Ausblick auf das Kommende zu beginnen, ist Tradition in vielen Ländern. So ist es auch in englischsprachigen Ländern üblich, New Year’s resolutions zu machen, sich also bestimmte Sachen für das neue Jahr vorzunehmen. Die Unterrichtseinheit soll einen kommunikativen und motivierenden Einstieg in die Zeit nach Weihnachten bieten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Aktivitäten zu den Fertigkeiten viewing und listening . Die Schülerinnen und Schüler begegnen Berühmtheiten und lernen deren Vorsätze kennen. Sie erfahren, warum es nicht immer leicht ist, Vorsätze zu halten, und was man tun muss, damit dies gelingt. Matt und Mallory stellen in ihrem Video auf amüsante und ironische Art einen etwas anderen Vorsatz vor. Abschließend haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, eigene Vorsätze zu erarbeiten und diese in ihrem Leben umzusetzen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit "New Year's resolutions" ist für die Jahrgangsstufen 9 bis 10 gedacht. Je nachdem welche Hörverstehensübung zum Einsatz kommt, benötigen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliches Vorwissen. Dies muss die Lehrkraft im Vorfeld abwägen. Die kommunikativen Elemente lassen sich in unterschiedlichen Jahrgangsstufen durchführen, weil sie entsprechend auf das gegebene Niveau angepasst werden können. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit fokussiert listening -Aufgaben, die in der Regel sehr gut funktionieren. Die Schülerinnen und Schüler wissen genau, was sie tun müssen, und hören aufmerksam zu. Da es sich bei den vorliegenden Aufgaben um Videos handelt, ist es wichtig, dass jedes Video mindestens zweimal abgespielt wird. Gegebenenfalls kann ein Video sogar dreimal gespielt werden. Die Aufgaben selbst sind reine Hörverständnisaufgaben. In starken Klassen lassen sich einzelne Videos beim ersten Mal auch ohne Bild abspielen (zum Beispiel das Interview von Health 24, Arbeitsblatt 03). In anderen Videos (Studio C, Aufgabenblatt 05) macht es wenig Sinn, auf das Bild zu verzichten. Alle Aufgaben bieten auch immer die Möglichkeiten, sich gegenüber dem Partner oder der Partnerin, in Gruppen oder vor der Klasse zu äußern. Je nach verfügbarer Zeit und Rahmenbedingungen sollte von diesen Möglichkeiten oft Gebrauch gemacht werden. Dies kann in Form von Minuten-Referaten, Kurzvorstellungen, Zusammenfassungen oder Brainstorming geschehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören und sehen authentische Berichte und entnehmen wesentliche Informationen. erweitern ihr Vokabular anhand authentischer Materialien. tauschen sich in der Zielsprache zu vorgegebenen Themen aus. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit authentischen Materialien und erfahren, dass es zum Verständnis der Berichte nicht nötig ist, alle Wörter zu kennen. arbeiten kreativ und entwickeln eigene Ausgänge einer Geschichte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Kurzreferate vor der Klasse. überdenken ihr eigene Handeln und berichten darüber.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Einführung neuer Grammatik im Französisch-Unterricht am Beispiel des Imperfekts

Unterrichtseinheit

Neue Grammatik einführen in Französisch ist das übergeordnete Thema dieser Unterrichtseinheit. Am Beispiel des Imperfekts lernen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine neue grammatische Struktur der französischen Sprache kennen. Sie wenden das Phänomen nach der ersten Begegnung im Sinne des induktiven Grammatik-Unterrichts aktiv an, indem sie mit der Vergangenheitsform einen Zustand in ihrer früheren Kindheit beschreiben.Diese Unterrichtseinheit skizziert exemplarisch, wie lehrwerkbegleitend im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I die Elemente, die als hoch lernwirksam geltende "direkte Instruktion" (Wellenreuther 2014) für einen induktiven Grammatik-Unterricht nach dem Lehrphasenmodell (Zimmermann 1988) genutzt werden kann. Die Stunde konkretisiert eines von drei in der Ausbildung von Französisch-Lehrkräften langjährig erprobten Stundenformaten, die neben der sogenannten Lexikstunde Une interview - mit neuer Lexik kommunizieren sowie einer entsprechenden Textstunde zentrale Pfeiler der Ausbildung für Französisch-Lehrkräfte sein können. In der Grammatikstunde lernen die Schülerinnen und Schüler im 3. Lernjahr eine neue grammatische Struktur kennen und mit ihr zu kommunizieren, indem sie mit der Vergangenheitsform des Imparfait positive Erinnerungen an einen Zustand in ihrer früheren Kindheit beschreiben. Zugleich wird die Arbeit mit dem Lektionstext eines Lehrwerkes durch eine didaktische Reduktion von Lernschwierigkeiten vorentlastet. Das Thema "Einführung neuer Grammatik im Französisch-Unterricht am Beispiel des Imperfekts" im Unterricht Die Grammatik-Stunde folgt in Anlehnung an Zimmermann (1988) einem Vier-Phasen-Modell. In einer ersten Phase erfolgt im Plenum in einem dialogisch-kommunikativen Verfahren eine verständliche Einführung und Erklärung einer neuen grammatischen Struktur durch die Lehrkraft. In einer zweiten Phase wird die Regel kognitiv erarbeitet: Die Lernenden analysieren die Struktur und leiten induktiv eine Regel induktiv her, die sie in Schülersprache formulieren. In einer dritten Phase wird die Anwendung des Gelernten im Plenum von den Schülerinnen und Schülern an einer geschlossenen Aufgabe geübt. Eine Binnendifferenzierung der Arbeit wird wie folgt ermöglicht: Wer die neuen Formen schnell sicher beherrscht, kann gleich an der Aufgabe der nächsten Stufe arbeiten. Wer die neuen Formen langsamer erlernt, erläutert die Regel in einem Lerntempoduett einer Mitschülerin oder einem Mitschüler (und wiederholt gegebenenfalls den Lückentext), bis sie oder er ein Mindestniveau an Kenntnis und Fertigkeit erreicht hat. Die Lehrkraft begleitet diesen Prozess mit individueller Diagnose und Förderung, indem sie darauf achtet, ob die Lernenden die neue Form sicher mit nur wenigen Fehlern bilden können. Häufig in der Klasse gemachte Fehler können als Lerngelegenheit im Plenum besprochen werden. In einer vierten Phase (der Anwendungsphase, die in der hier exemplarisch konkretisierten Stunde in das Verfassen und Vorlesen von eigenen oder fremden Kindheitserinnerungen mündet) erhalten die Lernenden die Gelegenheiten, das neu Gelernte anhand einer offenen, "komplexen und authentischen" (Fäcke 2010, 142) kooperativ zu bearbeitenden Aufgabe in einer kommunikativen Situation selbstständig anzuwenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen im Bereich der Grammatik um eine neue Struktur. schulen ihre Fähigkeit (Performanz), das französische Imperfekt kommunizierend anzuwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in der Differenzierungsphase Internetquellen aus, indem sie eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens recherchieren und eine Kindheitsbeschreibung verfassen, die als Rätsel in der nächsten Stunde vorgestellt werden soll. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig aktiv zu und arbeiten kooperativ zusammen. Fäcke, Christiane (2010): Fachdidaktik Französisch, Tübingen: Francke. Wellenreuther, Martin (2014): Zusammenfassung meines Beitrags "Direkte Instruktion" in der Zeitschrift "Pädagogik", Heft 1, 2014. Online Zimmermann, Günther (1988): Lehrphasenmodell für den fremdsprachlichen Grammatikunterricht, in: Dahl, Jürgen / Weiß, B. (Hg.): Grammatik im Unterricht, Goethe-Institut München, 160-176.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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