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Grammatik-Merkhilfen selbst erstellen

Schülerinnen schreiben
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Grammatik-Merkhilfen selbst erstellen

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grammatik erstellen die Lernenden eine individuelle Grammatik-Merkhilfe, die sie bei Bedarf schnell und sicher anwenden können.

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Grundwortschatz Frühling und Ostern

Ostereier in einem Korb auf einer grünen Wiese
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Grundwortschatz Frühling und Ostern

Das Arbeitsmaterial mit interaktiven Übungen nimmt die Themen Frühling und Ostern zum Ausgangspunkt für die Wortschatzerweiterung.

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Mündliche Kompetenzen bewerten

Schülerin meldet sich
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Mündliche Kompetenzen bewerten

Hier erhalten Lehrkräfte Tipps zur gezielten Schülerbeobachtung hinsichtlich ihrer Aktivitäten neben den schriftlichen Leistungen. Außerdem liefert er eine Liste mit unterschiedlichen Kriterien zur…

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LRS und Legasthenie: Definition und Fördermöglichkeiten

Fachartikel
5,99 €

Der Großteil aller Schulkinder (ca. 65 %) lernt weitestgehend problemlos Lesen und Schreiben. Bei den Übrigen ist der Erwerb der Schriftsprache gestört. Im schulisch-pädagogischen Kontext wird im Allgemeinen von Lese-/Rechtschreibschwäche, Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten beziehungsweise einer Lese-/Rechtschreibstörung gesprochen (=LRS). Im medizinischen Kontext wird eher der Begriff Legasthenie verwendet. In diesem Fachartikel werden die Begriffe Lese-/Rechtschreibstörung sowie Legasthenie unterschieden sowie Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Kinder mit Problemen im Schriftspracherwerb brauchen eine spezielle Förderung, da die Probleme sich in der Regel nicht von alleine auswachsen. Die Probleme beim Lesen und Schreiben lernen können sowohl durch individuelle als auch durch soziale Voraussetzungen entstehen. LRS/Legasthenie Definition Die Weltgesundheitsorganisation klassifiziert Probleme beim Lesen und Schreiben als umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten bei zugrundeliegenden Problemen von angeborenen oder frühkindlich entwickelten Störungen der für die Wahrnehmungsverarbeitung relevanten, basalen Teilleistungen des Gehirns (ICD-10, F81). Der Erwerb der Schriftsprache erfordert ein sehr komplexes Zusammenspiel besonders der neuronalen Seh- und Hörverarbeitung, also der Weiterverarbeitung der aufgenommenen Reize zum/im Gehirn. Eine fehlerhafte oder gestörte auditive (Selektionsschwäche, zentrale Fehlhörigkeit) und visuelle Sinneswahrnehmung sowie Mängel im Raumlageempfinden, im Körperschema und in der Serialität sind beim Erwerb der Schriftsprache hinderlich. Mangelnde Intelligenz spielt in der Regel keine Rolle. Im Gegenteil ist Intelligenz eher eine relevante Messgröße in der Beurteilung einer, wodurch auch immer verursachten, gestörten Lese-Rechtschreibleistung. Symptome von LRS Das Grundproblem für Menschen mit Lese-/Rechtschreibschwäche besteht darin, dass bei der Übertragung von gesprochener Sprache in Schriftsprache nur unzureichend auf die deutschen Rechtschreibregeln zurückgegriffen werden kann. Zumeist besteht ein diffuses System aus einfachen Laut-Buchstabe-Beziehungen (man schreibt das, was man hört) und ungesicherter Regelanwendung. Regionale Einflüsse aus der gesprochenen Sprache können zusätzlich verunsichern, sodass zwischen Kirchtürmen und Kirschtürmen auf der Schriftebene kein Unterschied gemacht wird. Menschen mit LRS lesen langsamer und oft nicht Sinn entnehmend. Während beim Lesen mit fortschreitendem Alter einige Ersatz-Strategien zur Anwendung gelangen, bleiben Fehler auf der Schreib-Ebene meist hartnäckig bestehen. Schule und psycho-soziale Faktoren In der Grundschule sollen die Kinder das Lesen und Schreiben automatisiert erlernen. Dies ist die Voraussetzung für die aufbauenden Lerninhalte der weiterführenden Schule. Deshalb ist ein möglichst früher Förderbeginn wünschenswert. Er verkürzt den Weg und damit die Zeit, die benötigt wird, um nicht nur den schriftsprachlichen, sondern auch den inhaltlichen Anschluss an die Alterskohorte zu bewältigen. So kann auch dem Entstehen von Sekundärproblematiken vorgebeugt werden. Ab Mitte der ersten Klasse können Auffälligkeiten im Schriftspracherwerb zum Beispiel mit der Hamburger Schreibprobe (HSP) diagnostiziert werden. Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung haben, teilweise in hohem Umfang Schulleistungsprobleme, die sich in schlechten Noten, Klassenwiederholungen und dem Besuch eines niedrigeren Schultyps manifestieren. Der durchschnittliche Schulabschluss von Betroffenen bleibt ohne eine entsprechende Förderung oft deutlich hinter den Leistungen zurück, die von Kindern mit einer ähnlichen Grundintelligenz erreicht wird. Der Leidensdruck ist groß und wächst ohne entsprechende Förderung. Die Kinder empfinden sich selbst zunehmend als "dumm" und entwickeln, je nach Temperament, Strategien um mit diesem selbst empfundenen Defizit umzugehen. Verhaltensweisen wie Rückzug, Clownerie, Aggression, Verweigerung, aber auch psychosomatische Erkrankungen sind zu beobachten. Die Förderung Zur Förderung der betroffenen Kinder ist eine sogenannte symptomorientierte Therapie sinnvoll. Anhand des individuellen Fehlerprofils wird die schlechte Rechtschreibung und fehlerhafte Strategienutzung erkannt und behoben. Sie basiert auf der Einsicht, dass sich sichere Rechtschreiber bei Unkenntnis der richtigen Schreibung eines Wortes nicht am Klangbild, sondern am Schriftbild der Bedeutung, den sogenannten Wortstämmen (lateinisch: Morpheme) - bestehend aus Vorsilben und Endungen - , orientieren. Über ausreichend viel Schreiberfahrung weiß man irgendwann, wie ein Wort auszusehen hat. Die Schreibung ist als Bild im Gedächtnis abgelegt (Wortbildgedächtnis). Die morphembasierten Lehrmaterialien des FIDD Förderinstituts gehen auf die individuelle Ausprägung der LRS differenziert ein und führen das Kind weg von "schreib wie du hörst" hin zu "schreib wie du denkst". Das Ziel ist, Wortbild und Wortbedeutung in Übereinstimmung zu bringen. Dafür muss das Kind erkennen, dass sich die Wortbausteine - Vorsilbe, Wortstamm und Endung - im Text systematisch ändern. Das FIDD-Fördermaterial hilft den Schülerinnen und Schülern, sich schneller auf der Bedeutungsebene eines Wortes zu bewegen und der Wortbildebene zuzuordnen. Die Schreibung von Wörtern orientiert sich nicht mehr am Klang, sondern an der Bedeutung. In Therapieangeboten wird immer wieder erlebt, wie wichtig es ist, ausreichend viel zu wiederholen. Nur über fehlerfreie Wiederholungen ist es möglich, dass sich das Gehirn umbaut und so Automatismen entstehen, die nicht willentlich kontrolliert werden müssen und trotzdem fehlerfrei ablaufen.

  • Lesen und Schreiben

Halloween bei Gustav Klimt: "Stoclet Fries"

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial zum Thema "Halloween bei Gustav Klimt" erarbeiten die Lernenden die besonderen Merkmale des Malstils von Gustav Klimt anhand des Gemäldes "Stoclet Fries" und vertiefen ihre Kenntnisse in den Bereichen Werkanalyse und Bildproduktion, indem sie einen Bildausschnitt gruselig ergänzen. Das Thema "Halloween bei Gustav Klimt: "Stoclet Fries" im Unterricht In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Halloween" lernen die Schülerinnen und Schüler den Maler Gustav Klimt kennen, indem sie zwei Bilder von ihm näher betrachten. Die Werkanalyse stellt in diesem Zusammenhang eine der wichtigsten Arbeitsweisen im Kunst-Unterricht dar, sodass sie möglichst frühzeitig eingeführt und geschult werden sollte. Die knappe Analyse der Farben und Formen in dem Bild "Der Kuss" soll die eigene produktive Gestaltung der Schülerinnen und Schüler im weiteren Verlauf der Stunde vorentlasten. Die PowerPoint-Präsentation führt als "Anleitung" durch die Stunde und kann gemäß dem individuellen Lerntempo der Klasse abgespielt werden. Das Beispielbild dient dabei lediglich als Anregung für die Schülerinnen und Schüler bei der eigenen Bildproduktion. Vorkenntnisse Im praktischen Bereich sollten die Schülerinnen und Schüler eine Bildergänzung bereits kennengelernt oder sogar schon einmal durchgeführt haben. Andernfalls ist eine entsprechende Einführung vorab notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Maler Gustav Klimt sowie mit "Der Kuss" und "Stoclet Fries" zwei seiner bekanntesten Werke kennen. führen eine kurze Werkanalyse zu Farben und Formen am Beispiel von "Der Kuss" durch. setzen die künstlerischen Besonderheiten des Malers Gustav Klimt eigenständig im Bild um und greifen dabei das Thema "Halloween" auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen der PowerPoint-Präsentation die wesentlichen Informationen über den Maler Gustav Klimt. setzen die Arbeitsaufträge aus der Präsentation weitgehend selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden gemeinsam im Team treffende Begriffe für den Titel "Halloween bei Gustav Klimt". führen die Werkanalyse von "Der Kuss" im Klassengespräch durch.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Stationenlernen zum Grundwortschatz Englisch in der Grundschule

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grundwortschatz wiederholen, üben und festigen die Schülerinnen und Schüler bereits bekanntes Vokabular aus den Themenbereichen "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries". Dies geschieht anhand sieben abwechslungsreicher, motivierender und spielerischer Stationen.Das Erlernen der neuen Sprache Englisch in der Grundschule ist für die meisten Schülerinnen und Schüler aufregend und spannend zugleich. Die Motivation beim Stationenlernen sollte also hoch sein, sodass der Grundwortschatz in den ausgewählten Themenfeldern "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries" auf spielerische Weise gefestigt werden kann. Diese Unterrichtseinheit eignet sich besonders am Ende des Schuljahres als Wiederholung, wenn viele der verwendeten Wörter bereits bekannt sind. Vorkenntnisse und Vorbereitung Die meisten Wörter der Themenfelder sollten den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sein. Aus diesem Grund bietet es sich an, diese Unterrichtseinheit eher gegen Ende des Schuljahres einzusetzen, sodass die Klasse auf bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen kann. Wie oftmals bei Stationenlernen bedeutet diese Unterrichtseinheit einen erheblichen Aufwand bei der Vorbereitung für die Lehrkraft. Die Unterrichtseinheit an sich sollte dann sehr entspannt ablaufen, sodass die Lehrkraft nur Hilfestellungen leistet und moderierend tätig ist. Stationenlernen Nach einem musikalischen Einstieg folgt eine allgemeine Einführung zur Organisation der einzelnen Stationen. Diese sollten gleichmäßig im Klassenzimmer verteilt werden. Grundsätzlich ist es ratsam, wenn die Lehrkraft die diversen Anweisungen an jeder Station farbig ausgedruckt und laminiert zur Verfügung gestellt hat. Jede Schülerin und jeder Schüler zieht ein Kärtchen, worauf ein Begriff aus den Themenfeldern zu lesen ist. Ebenso sind die Kärtchen farbig gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler finden sich dann gemäß den verschiedenen Themenfeldern und Farben zu homogenen Gruppen zusammen. Ebenso erhält jeder Schüler und jede Schülerin zur Ergebnissicherung einen Laufzettel, auf dem alle Vokabeln der Stationen festgehalten werden. Die Unterrichtseinheit ist für 30 Schülerinnen und Schüler mit je fünf Personen in 6 Gruppen geplant. Dies kann jedoch beliebig verändert werden. Wichtig: Die Schülerinnen und Schüler gehen nicht selbstständig von einer Station zur nächsten, sondern nur auf Anweisung der Lehrkraft. Nur so ist gewährleistet, dass alles in geordneten Bahnen abläuft und sich keine Staus an einer Station bilden. Pro Station sollen etwa 10 bis 15 Minuten einkalkuliert werden. Zur Differenzierung ist es auch möglich, die siebte Station "countries" fakultativ "für die ganz Schnellen" zu machen. Grundwortschatz: die sieben Stationen im Überblick Station 1: fruits . An dieser Station sollen die Lernenden gemeinsam memory spielen. Dabei sind die entsprechenden Vokabeln zu den Bildern zu suchen. Station 2: body parts . Die Station sollte an einem PC mit Internetanschluss und Lautsprechern platziert sein. Die Gruppe soll sich zuerst das bekannte englische Kinderlied "Head and shoulders, knees and toes" auf YouTube ansehen und anhören. Danach sollen sie die entsprechenden laminierten Vokabelkärtchen den Lücken im laminierten A3-Liedtext zuordnen. Das Ergebnis vergleichen die Schülerinnen und Schüler mit der angegebenen Lösung und achten auf die korrekte Schreibweise. Zum Schluss hört sich die Gruppe das Stück noch einmal an und singt mit. Ebenso werden die neuen Vokabeln auf dem Laufzettel ergänzt. Station 3: family . An dieser Station soll jedes Kind für sich seinen eigenen Familienstammbaum basteln. Dazu hat die Lehrkraft in ausreichender Anzahl die entsprechenden Vokabeln für Bruder, Schwester, Mutter, Vater, Großvater, Großmutter und Urgroßeltern laminiert und bereit gelegt. Danach vergleichen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stammbäume und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede fest. In das vorgegebene Schema soll nun auf dem Laufzettel der Stammbaum übertragen und mit den entsprechenden Namen der Familie ergänzt werden. Station 4: colours . Die Lehrkraft hat in Klassenstärke das Arbeitsblatt farbig kopiert, sodass für jeden Schüler und jede Schülerin ein Exemplar da liegt. Jeder in der Gruppe soll nun die Buntstifte mit den passenden Wörtern verbinden. Diese sollen anschließend in der entsprechenden Farbe ausgemalt werden. Die Farben werden auf den Laufzettel übertragen. Am Ende spielt die Gruppe noch "Ich sehe etwas, das du nicht siehst" mit Gegenständen im Klassenzimmer. Station 5: food . Diese Station bedeutet für die Lehrkraft vermutlich den größten Vorbereitungsaufwand. Zum Thema "food" soll ein 20-teiliges Puzzle erstellt werden. Es ist vermutlich am besten, wenn man zuerst die Vorlage drei bis vier Mal farbig ausdruckt und laminiert und dann die Puzzleteile ausschneidet. Das Puzzle kann entweder alleine oder paarweise gemacht werden und das Paar oder wer am schnellsten in der Gruppe ist, gewinnt. Danach werden die Begriffe auf dem Laufzettel eingetragen. Station 6: clothes . Diese Station behandelt das Themengebiet Kleidungsstücke. Die deutschen Begriffe sind gegeben und die englischen Vokabeln durcheinander geraten bis auf den ersten Buchstaben. Zuerst sollen die englischen Vokabeln gefunden und notiert werden. Eine Hilfe steht zur Verfügung. Danach sollen die Wörter im Buchstabengitter waagrecht und senkrecht gesucht und auf den Laufzettel übertragen werden. Station 7: countries . Diese Station kann man pflichtmäßig machen lassen, gegen eine andere tauschen oder auch fakultativ "für die Schnellen" - wenn eine Gruppe bei einer Station schon sehr viel früher als vor der vereinbarten Zeit mit einer Station fertig ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen die deutschen Ländernamen mit den richtigen englischen und den dazugehörigen Flaggen verbinden und dann auf dem Laufzettel notieren. Am Ende der Unterrichtseinheit werden die Lösungen der einzelnen Stationen besprochen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. wiederholen, festigen oder lernen wichtigen Grundwortschatz zu den Themenfeldern "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries". erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch einen Ein- und Überblick über obige Wortfelder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC/Laptop. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. verhalten sich diszipliniert beim Arbeiten mit dem PC. arbeiten gut und respektvoll in ihren individuellen Gruppen beziehungsweise an den Stationen.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Lesen lernen: Silben-Suchspiel

Kopiervorlage

In diesem Lesespiel geht es um das Erlesen einfacher Laute und Silben. Die Schwierigkeit ist durch die Auswahl der Silben und die Anzahl der Spalten beliebig veränderbar von leicht zu schwer. Das "Mäuschenspiel" funktioniert ähnlich wie das bekannte "Schiffe versenken", wobei in den einzelnen Gitterfeldern Silben stehen, die zusammengesetzt werden müssen. So wird spielerisch das Lesen gelernt. In Gedanken, für die Schülerinnen und Schüler nicht sichtbar, versteckt die Lehrkraft drei "Herzen" oder ähnliches im Gitterraster. Die Schülerinnen und Schüler müssen nun erraten, in welche Kästchen die Lehrkraft die drei Herzen versteckt hat. ra so mi fu ♥ ta ♥ × lo ♥ Die Schülerinnen und Schüler raten: In ra-lo ? In mi-ta ? ... Wurde richtig geraten, wird das Herz eingezeichnet, wurde falsch geraten, trägt die Lehrkraft in das entsprechende Feld ein x. Beendet ist das Spiel dann, wenn alle drei Herzen gefunden wurden. Die Schülerinnen und Schüler haben dann gewonnen, wenn sie die drei Herzen gefunden haben, bevor es keine andere Lösung mehr gibt. Gewonnen hat die Lehrkraft, wenn für die Stellung des letzten Herzens keine andere Lösung mehr möglich ist. Spielvarianten Ist das Spiel von allen verstanden, bilden sich Zweierpaare, die das Spiel auf Papier nachspielen (Arbeitsblatt 01). Eine schwierigere Version mit mehreren Silben und mehreren Gitterfeldern kann ebenfalls je nach Leistungsstärke eingesetzt werden (Arbeitsblatt 02). In einer weiteren Spielvariante verbinden die Leseanfänger die Anfangssilben und passende Endsilben so miteinander, sodass ein sinnvolles Wort entsteht. In das entsprechende Kästchen wird das Wort dann gemalt. (Arbeitsblatt 03)

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Elementarbildung, Primarstufe

Den eigenen Namen lesen lernen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial unterstützt die Kinder durch das Anmalen der Anfangsbuchstaben ihres Namens und das Basteln von Namensschildern dabei, ihren eigenen Namen aufmerksam wahrzunehmen und ihn wiederzuerkennen.Das Lesen des eigenen Namens sollte zu Beginn des Leseprozesses stehen, sodass sich die Kinder mit ihrem Namen identifizieren können. Auf der pragmatischen Ebene wird das Austeilen von Arbeitsblättern, Heften und Büchern erleichtert, wenn die Kinder ihren eigenen Namen lesen und ihre Schulsachen selber holen können.Der Name ist ein bedeutsames Merkmal der eigenen Persönlichkeit. Er ist verbunden mit den Erwartungen der Eltern an ihr Kind (Nomen est Omen) und gehört unverwechselbar zu meinem ICH. Nicht nur deshalb sollte der eigene Name am Anfang des Leselernprozesses stehen. Er gibt dem Kind Identität, es fühlt sich wahrgenommen und gewürdigt. Ablauf der Unterrichtssequenz Gestaltung der Namensschilder Die Lehrkraft hat für jedes Kind ein Namensschild vorbereitet, auf dem der Anfangsbuchstabe des Namens als Hohlbuchstabe abgedruckt ist (Arbeitsblatt 01). Nun wird ein Namen-Raten-Spiel gespielt. Lehrkraft: Dieser Name beginnt mit einem M wie M aus (der Anlaut wird deutlich betont). Wer von euch hat noch behalten, welches Kind einen Namen hat, der mit M anfängt? Das Kind, das den Namen und das dazugehörige Kind zuordnen kann, bringt das Namensschild dem entsprechenden Kind. So wird weitergespielt, bis alle Kinder ihren Ausdruck mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens vor sich haben. Nun malen alle Kinder den Hohlbuchstaben ihres Namens an. Das sieht nicht nur hübsch aus, auch nimmt das Kind dabei die Form des Anfangsbuchstabens seines Namens bewusst und aufmerksam wahr. Das unterstützt das Wiedererkennen des Namens. Anlaute von Tiernamen mit dem eigenen Anfangsbuchstaben vergleichen An der Tafel hängen Tierbilder, deren Anlaut mit den Anfangsbuchstaben der Kindernamen identisch sind. Nachdem das Kind seinen Hohlbuchstaben angemalt hat, sucht es das passende Tierbild und klebt es auf sein Namensschild. So lernen die Kinder schon den ersten Buchstaben ihres Namens kennen und den anderen Kindern ist das Tierbild eine Erinnerung an den Anfangsbuchstaben des Namens. So können sie sich schneller alle Namen merken und einander mit Namen ansprechen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Elementarbildung

Bildanalyse: "Burg und Sonne" von Paul Klee

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Gemälde "Burg und Sonne" von Paul Klee als Beispiel für den Expressionismus analysieren die Schülerinnen und Schüler den Bildinhalt und gestalten auf der Grundlage ihrer Ergebnisse ein eigenes Bild nach.Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Erkundungsform des genauen Betrachtens mit anschließendem Umsetzen der Ergebnisse. Eine PowerPoint-Präsentation stellt zunächst den bekannten Künstler Paul Klee und einige seiner Werke vor. Hierbei erkennen die Schülerinnen und Schüler bereits erste Merkmale des Malstils. Die Bildanalyse besteht aus einem kurzen Informationsteil und einer knappen Bildbeschreibung. Die Bildproduktion besteht aus einem Teil des Gemäldes "Burg und Sonne", welches in Partnerarbeit weitergestaltet werden soll. Das Thema "Bildanalyse: "Burg und Sonne"" von Paul Klee im Unterricht Der Künstler Paul Klee hat mit seinem Kunstwerk "Burg und Sonne" ein herausragendes Gemälde des Expressionismus geliefert. Er wurde durch seine Eltern musikalisch stark gefördert und blieb es sein Leben lang. In der Malerei von Paul Klee vereinigen sich mehrer Kunstrichtungen: Expressionismus, Konstruktivismus, abstrakte Kunst und Surrealismus. Paul Klee malte eine stark vereinfachte Burg im Abendlicht mit geometrischen Formen und überwiegend warmen Farbtönen. Das Bild lässt sich sehr gut in den unteren Jahrgangsstufen einsetzen, da es die Schülerinnen und Schüler in Form und Farbe nicht überfordert. Die Unterrichtseinheit bietet sich auch für den fächerverbindenen Unterricht an, da anhand der Bildproduktion mit Bauklötzen geometrische Formen und Eigenschaften wiederholt werden. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mindestens eine Bildbetrachtung in Ansätzen durchgeführt haben. Außerdem sollten sie die Methode des Drucks kennen. Didaktisch-methodische Analyse Kunstwerke können Menschen dazu anregen, zu diskutieren, gemeinsam zu betrachten oder auch Meinungen auszutauschen. Paul Klee ist einer der bekanntesten Maler des blauen Reiters, der durch seine malerisch-geometrischen Kunstwerke und seine Arbeit am Bauhaus Berühmtheit erlangte. Problematisch bei Bildbetrachtungen ist das für die Schülerinnen und Schüler oftmals "langweilige" Beschreiben, was wie abgebildet ist. Außerdem erscheint den Lernenden das Malen eines Kunstwerks meist als "aussichtslos". Durch die PowerPoint sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst den Maler und seine Werke kennenlernen. Im Betrachten der realistischen Bilder von Paul Klee soll das Interesse am genauen Schauen geweckt werden. Da eine Bildbetrachtung sehr umfangreich ist (Bildbeschreibung, Bildanalyse, Interpretation), bietet sich das ausgewählte Bild in besonderem Maße an, da es den Lernenden relativ leicht gelingen kann, Formen, Farben und Wirkung zu beschreiben. Dies führt zu Erfolgserlebnissen und regt zur Weiterarbeit an. Die Erschließung des Bildinhaltes sowie die anschließende Reflexion gelingen ebenfalls durch den Vergleich mit der "echten" Ritterburg und Sonne. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die geschichtlichen Informationen zum Maler Paul Klee und der dazugehörigen Epoche Expressionismus kennen. lernen den für das Gemälde wichtigen typischen Malstil des Künstlers kennen. gewinnen Freude an der Bildanalyse und werden zum eigenen gestalterischen Tun angeregt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler betrachten verschiedene Gemälde in der PowerPoint-Präsentation und vergleichen diese. setzen Bauklötze als Gestaltungsmittel ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Arbeitsaufträge in der Partnerarbeit und Gruppenarbeit durch. präsentieren die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit adäquat.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Märchen: Der Fischer und seine Frau

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Märchen "Der Fischer und seine Frau" lernen die Schülerinnen und Schüler die Textgattung Märchen als Übermittler von Lebensweisheiten kennen und deuten. Neben der Erarbeitung der Textstruktur und der Dynamik dieses Märchens gehen die Lernenden auch produktiv vor: So erfinden sie ein eigenes Märchen-Ende und gestalten ein Erzähltheater.Das Märchen "Der Fischer und seine Frau" schildert die Erfahrung der Fischersfrau, dass Reichtum nicht glücklich macht. Es warnt vor Gier und Habsucht und vermittelt die Botschaft, dass maßlose Gier am Ende bestraft wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Textgattung Märchen somit als Übermittler von Lebensweisheiten und als erzieherisches Mittel kennen und deuten.Mithilfe des vorliegenden Unterrichtsmaterials wird die Textstruktur des Märchens erarbeitet: Der immer gleiche Ablauf der Handlung entwickelt eine Dynamik, die nicht explizit benannt wird. Die Zuspitzung der Situation wird angedeutet durch die sich verschärfenden Reaktionen des Butts auf die immer maßloser werdenden Wünsche der Fischersfrau. Die sprachliche Darstellung der sich aufbauenden Dynamik ist im Text farbig markiert. Die markierten Textstellen geben den Schülerinnen und Schülern eine Findungshilfe innerhalb des relativ langen Textes. Das Arbeitsblatt 3 und das Aufgabenblatt als Alternative sind so aufgebaut, dass die entsprechenden Textstellen direkt aufeinander bezogen sind und so die Reaktionen auf die Wünsche der Frau mit diesen in einem übersichtlichen Zusammenhang dargestellt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwerfen eine szenische Gestaltung des Märchentextes. deuten den Märchentext und geben die Kernaussage(n) mit eigenen Worten wieder. denken sich in Anlehnung an die Textstruktur ein Ende des Märchens aus und schreiben es auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander und nehmen die Gedanken und Ideen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auf. arbeiten kooperativ am Projekt "Erzähltheater" zusammen. bereichern das Projekt durch Zusammentragen und Umsetzen kreativer Gestaltungsideen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Der Rosenkranz – eine katholische Gebetsform

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Rosenkranz. Sie lernen Ursprung, Inhalt und Funktion dieses traditionell katholischen Gebets kennen. Während es in ländlichen Gebieten im Süddeutschen Raum noch sehr verbreitet ist, gerät es gerade in Diaspora-Gegenden und im städtischem Raum immer mehr in Vergessenheit.Das Gemurmel in einer schummrigen Kirche kurz vor der Abendmesse muss für Außenstehende befremdlich wirken. Zugleich hat es eine gewisse Faszination mit welcher Sicherheit und Ordnung die einzelnen Verse von links nach rechts wandern, nur um dann wieder gemeinsam gebetet zu werden. Der Rosenkranz ist sicherlich eines jener katholischen Elemente, welches selbst Katholiken spaltet. Wirkt es für die einen wie ein Relikt der Vergangenheit, so wichtig ist es für jene, die es regelmäßig beten. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Rosenkranzgebet neu kennen. Sie erfahren Ursprung und Bedeutung und auch die verschiedenen Geheimnisse des Rosenkranzes. Um dem textlastigen Religionsunterricht zu entfliehen, wird die Hauptinformation als Hörtext präsentiert. Alternativ ist das Transkript auch als Arbeitsblatt gegeben. Zwei spielerische Aufgaben zur Ergebnissicherung runden die Stunde ab. Vorkenntnisse Idealerweise haben die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Rosenkranz von zu Hause mitgebracht. Es ist hilfreich und gewinnbringend, wenn zumindest einzelne Schülerinnen und Schüler das Gebet des Rosenkranzes kennen und auch davon berichten können. Didaktische-methodische Analyse Schwierig wird es eventuell dann, wenn keiner der Schülerinnen und Schüler das Gebet kennt, da es dann sehr aus der Lebenswirklichkeit losgelöst ist. Wenn nur ein paar Schülerinnen und Schüler das Gebet aus Familienfeiern oder Beerdigungen kennen, ist bereits ein Bezug gegeben. Es kann nicht erwartet werden, dass die Schülerinnen und Schüler zu Rosenkranz-Andachten gehen. Dies dürfte eher die Ausnahme sein. So kann das Fremde und Ungewöhnliche aber bereits wieder einen gewissen Reiz auf die Schülerinnen und Schüler erzeugen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ein altes katholische Gebet in Form und Inhalt kennen. begreifen, dass hinter den Perlen des Rosenkranzes ein klarer und einheitlicher Aufbau steckt. können fachlich richtig über den Rosenkranz Auskunft geben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Hör-/ oder Lesetext Informationen. strukturieren diese Informationen anhand vorgegebener Raster. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner und tauschen sich aus. präsentieren einer Gruppe ihre mitgebrachten Rosenkränze.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Sprache in der Grundschule

In diesem Fachbereich finden Grundschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Sprachunterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Grammatik-Übungen im Deutschunterricht, Wortschatz- und Leseförderung im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) oder Förderung der Sprech- und Schreibkompetenz im Englisch-Unterricht: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Sprachunterricht in der Grundschule.  

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle News für den Fachbereich Sprache in der Grundschule