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Halbleiterphysik für Fortgeschrittene – Fragestellungen und Übungsaufgaben zum Bipolartransistor

Unterrichtseinheit
14,99 €

Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit die Unterschiede zwischen der Bewegungsrichtung von Elektronen (Minus nach Plus) und der willkürlich festgelegten technischen Stromrichtung (Plus nach Minus) kennen, was bei Schaltbildern und mathematischen Berechnungen sehr wichtig wird. Zudem werden die unterschiedlichen, den Transistor beschreibenden Kennlinien besprochen und in der Dreiquadranten-Darstellung aufgezeigt.An einfachen Beispielen werden die Lernenden mit Schaltskizzen und den jeweiligen Strom- und Spannungsverläufen in Abhängigkeit von der technischen Stromrichtung vertraut gemacht. Mit Widerständen können dabei die Stromstärken und Spannungen so gewählt werden, wie es für die Strombegrenzung und den zugehörigen Spannungsabfall nötig ist. Durch Auswertung vorgegebener Wertetabellen lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem, welche Bedeutung Begriffe wie Eingangskennlinie, Stromsteuerkennlinie und Ausgangskennlinie für die Basisstromstärke und die Kollektorstromstärke in Hinblick auf den Verstärkungsfaktor B haben. Halbleiterphysik und Bipolartransistoren als Unterrichtsthema Ohne Transistoren wäre die für uns alle selbstverständliche digitale Technologie nicht möglich, die auch von Laien ohne Kenntnis der dafür notwendigen Technik und Infrastruktur mit etwas Übung problemlos bedient werden kann. Dennoch sollten Schülerinnen und Schüler in dieser hochtechnisierten Welt mit einer Vielzahl von neuen Berufen im Hochtechnologiesektor einen Einblick in die grobe Funktionsweise im Rahmen des Schulunterrichts bekommen. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse können von Lernenden erwartet werden, die sich von klein an mit Elektronik in Form von Baukästen beschäftigt haben – für alle anderen wird die Halbleitertechnologie und im Besonderen der Transistor Neuland sein. Deshalb sollte im Unterricht auf gut nachvollziehbare Beispiele und Anwendungen zurückgegriffen werden. Es bietet sich zudem an, zuvor die Unterrichtseinheit Grundlagen des Bipolartransistors im Unterricht durchzunehmen. Didaktische Analyse Bei der Behandlung dieses Themas muss man darauf achten, dass Schülerinnen und Schüler nicht überfordert werden, was bei der Komplexität vieler Schaltungen mit Transistoren schnell passieren kann. Dies sollte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse in der Sekundarstufe II vorbehalten bleiben. Methodische Analyse Anhand überschaubarer Schaltskizzen in Verbindung mit Elektronikbaukästen – falls in der Physiksammlung vorhanden – können den Lernenden die Grundzüge der Funktions- und Anwendungsweise gut nähergebracht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass man Transistoren als Schalter und Verstärker sowie vor allem als Speichermedium in extrem miniaturisierter Form für Computer dienen. kennen die verschiedenen Bauweisen von Transistoren (npn-Transistor und pnp-Transistor). können einfache Übungsaufgaben – wie etwa zur Stromverstärkung – erklären und berechnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Cybermobbing mit der Lektüre "Ich blogg dich weg!" thematisieren

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Cybermobbing" behandelt den Roman "Ich blogg dich weg!" von Agnes Hammer. Dieser verdeutlicht auf anschauliche und drastische Weise, wie junge Menschen (als Opfer, Täter, Mitläufer, Elternteil oder Außenstehende) Cybermobbing erleben. Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Analyse konkreter Cybermobbing-Situationen und auf dem Perspektivwechsel.Jeder Schüler und jede Schülerin kennt das Phänomen "Cybermobbing", entweder aus der Außen- oder sogar aus der Innenperspektive. Die Auseinandersetzung mit dem Thema anhand der Lektüre geht den Fragen nach: Was genau ist Cybermobbing? Welche Ausmaße kann es annehmen? Wie erleben die Opfer diese Situationen? Welche (langfristigen) Folgen kann Cybermobbing haben? Gemeinsam mit den Schülern soll zudem darüber nachgedacht werden, wie man sich als Opfer wehren kann. Didaktische Überlegungen Der Roman "Ich blogg dich weg!" verdeutlicht auf anschauliche und drastische Weise, wie junge Menschen (als Opfer, Täter, Mitläufer, Elternteil oder Außenstehende) Cybermobbing erleben. Die Schülerinnen und Schüler lernen durch die Lektüre einen ganz konkreten Fall kennen. Sie erschließen sich den Roman durch selbstständiges Lesen. Das Führen eines Lesetagebuchs (eingeteilt in Leseabschnitte) kann hilfreich sein und gegebenenfalls auch zur Benotung herangezogen werden. Der Schwerpunkt der Einheit liegt auf der Analyse konkreter Cybermobbing-Situationen. Die Schülerinnen und Schüler lesen einzelne Textstellen nach und versuchen, sich in das Opfer hineinzuversetzen. Der Perspektivwechsel und das Sympathisieren mit dem Opfer soll den Schülern helfen, eigene Vorschläge zu entwickeln, wie man sich als Opfer behelfen könnte und welche Personen man um Hilfe bitten könnte. Die Erstellung eines ausführlichen Charakterprofils der Hauptfigur trägt dazu bei, dass die Lernenden erkennen, welche Personen sich im näheren Umfeld des späteren Opfers bewegen und helfend eingreifen könnten. Dieser Schritt ist außerdem wichtig, um zu erkennen, welche Charaktereigenschaften die Hauptfigur vor dem Mobbing auszeichneten und wie das Mobbing sie im Laufe des Romans verändert. Methodisches Vorgehen Da dies ein sehr sensibles Thema ist, bei dem die Lernenden erfahrungsgemäß auch gerne eigene Erlebnisse einfließen lassen, sollte auf eine behutsame Gesprächskultur und aktives Zuhören geachtet werden. Bei dieser Einheit eignen sich daher besonders Methoden wie der Stuhlkreis oder partnerschaftliches Arbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen den Jugendroman selbstständig. lernen Cybermobbing in seinen unterschiedlichen Facetten kennen. erkennen anhand der Hauptfigur des Romans, welche Formen von Cybermobbing es gibt und welche (langzeitlichen) Folgen es haben kann. kennen mögliche Motive der Täter und lernen präventive und aktive Umgangsformen mit Cybermobbing kennen (Beweise sichern, anonyme Absender blocken, Provider kontaktieren). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen die eigene Mediennutzung und ihr Medienverhalten kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich in die Perspektive eines anderen (insbesondere des Opfers) hineinzuversetzen und Empathie zu empfinden. erhöhen durch das Wissen um alternative Handlungsmöglichkeiten ihre Eingriffsbereitschaft, wenn sie Zeugen von Cybermobbing werden. arbeiten partnerschaftlich zusammen und präsentieren gemeinsam Ergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Rohstoffe – Woraus besteht eigentlich unser Müll?

Unterrichtseinheit

Millionen von Tonnen an Elektroschrott fallen weltweit jedes Jahr an. In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler damit, welche Schätze im Elektroschrott versteckt sind. Sie lernen Metall-Rohstoffe wie Gold, Silber, Kobalt, Kupfer und Aluminium kennen und erfahren, dass in Handys geringe Mengen an Gold verbaut sind. Was steckt eigentlich in Geräten wie einem Tablet oder einer Mikrowelle und was hat der Regenwald mit dem Handy zu tun? An dieser Frage erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür, wie die komplexen Themen Umweltschutz, Elektroschrott und der individuelle Umgang mit wertvollen Rohstoffen zusammenhängen. Sie erkennen, dass sie und ihre Familien etwas dafür tun können, dass Geräte wie Smartphones nicht gedankenlos weggeworfen werden, wie zum Beispiel fälschlicherweise in den Hausmüll. Rohstoffe im Elektroschrott als Thema im Unterricht In dieser Unterrichtsreihe wächst aus der allgemeinen Sensibilisierung für Mülltrennung in den vorgehenden Unterrichtseinheiten das Verständnis für Elektroschrott als eine eigene Müll-Kategorie. Als Beispiel wird das Handy herangezogen. Das Handy beziehungsweise Smartphone als ein Gerät, das unausweichlich mit dem Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verbunden ist, steht als Symbol für Musik hören, Fotografieren, Spiele spielen, Information und Kommunikation. Es bindet viel Aufmerksamkeit und ist aus dem Alltag der allermeisten Familien nicht mehr wegzudenken. Es ist deshalb in einem besonderen Maße geeignet, bei Kindern Interesse für seine wertvollen Inhaltsstoffe (Rohstoffe) und deren weitere Verwendung (Recycling) zu generieren. Mehr Sachinformationen erhalten Sie im Dokument "Ablaufplan", siehe Download-Bereich. Didaktisch-methodische Hinweise Über die Beschäftigung mit den Müll fressenden Olchis in der vorhergehenden Unterrichtseinheit haben sich die Kinder sowohl einen emotional-humorvollen Bezug zum Thema Müll erarbeitet, als auch Fachbegriffe und verschiedene Kategorien von Müll beziehungsweise Abfall kennengelernt. In dieser Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis davon, dass Elektroschrott , als eine Kategorie von Müll, sehr wertvolle Bestandteile enthalten kann. Über eine Auswahl an wertvoll erscheinenden Dingen und die Reflexion darüber werden die Kinder zunächst an die Begriffe "wertvoll" und "wertvolles Material" herangeführt; sie können ihre eigenen Assoziationen einbringen. Ein Überraschungsmoment entsteht, wenn die Lehrkraft "Schrott" hinzufügt. Den Kindern wird durch die Erläuterungen der Lehrkraft verständlich, dass in "Elektroschrott" dieselben wertvollen Rohstoffe verbaut werden, wie sie zum Beispiel für Gold- und Silberschmuck verwendet werden. Das Arbeitsblatt 01 "Wertvolle Rohstoffe sind wichtige Zutaten" hilft den Kindern, sich darüber klar zu werden, dass in vielen Dingen Schätze der Natur verarbeitet sind, die im Endprodukt unsichtbar sind. Durch die Geschichte von Greta (Arbeitsblatt 02) tauchen die Kinder anschließend in eine Alltagsgeschichte ein, die sich in vielen Familien so abspielen könnte und anhand derer sie den Umgang mit ungenutzten/ungeliebten Handys in ihrem eigenen Umfeld reflektieren. Das Handy als tägliches Gebrauchsgerät dient als Übergang zu dem Erklär-Film "Was hat das Handy mit dem Regenwald zu tun?" . Durch das kurze Video weitet sich das Verständnis der Schülerinnen und Schüler dahingehend, dass sie erkennen, dass ihr eigener Umgang mit Elektroschrott nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Konsequenzen hat, sogar für den Regenwald. Diese Unterrichtssequenz ist auch geeignet, um sie in ein Projekt oder eine Unterrichtseinheit zum Thema Umweltschutz einzubetten. Ein Quiz (Arbeitsblatt 03) führt die Fachinformationen aus dem Video zusammen. Die Hausaufgabe dient dazu, das Thema Elektroschrott noch einmal zu durchdenken. Schreibfreudige Kinder können dabei die "Weltreise des Handys" nacherzählen, weniger schreibfreudige haben die Möglichkeit, Fachbegriffe kompakt zu erklären. Die Entspannungsübung für die Augen kann auch dazu genutzt werden, kurz zu erläutern, dass unsere Augen das häufige Schauen auf Bildschirme und bewegte Bilder anstrengt. Sie brauchen Pausen, um sich zu erholen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Elektroschrott als wertvoll wahr. sind in der Lage, ein komplexes Thema anhand einer Geschichte aus dem Alltag einer Familie exemplarisch nachzuvollziehen. reflektieren ihren eigenen Umgang und den ihrer Familie mit ausrangierten Handys. sind in der Lage, einem Erklär-Film neue Zusammenhänge und Fachbegriffe zu entnehmen. entwickeln ein über das eigene Umfeld hinausgehendes Verständnis für wertvolle Rohstoffe und den Umgang mit Ressourcen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig per Smartphones, Tablets der Schule oder Lexika Rohstoffe – Woraus besteht eigentlich unser Müll. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lassen sich darauf ein, zu hören und mitzuteilen, was für sie und andere wertvoll ist. üben über die Paararbeit den sozialen Umgang mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. schulen ihre Fähigkeit, sich in Stille zu konzentrieren und darauf zu warten, dass Mitschülerinnen und Mitschüler eine Übung beenden.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe

Fairer Handel im Kakaosektor

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Fairer Handel im Kakaosektor" erarbeiten die Lernenden die Definition sowie den Ablauf des Fairen Handels. Dabei hinterfragen sie die Realität von "Fair Trade" im Rahmen der zunehmenden Globalisierung sowie die Kriterien zur Vergabe von Gütesiegeln kritisch. Viele Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen regen zur Schüleraktivität an.Diese Einheit kann für eine in sich geschlossene Doppelstunde genutzt werden, um den Schülerinnen und Schülern das Prinzip des Fairen Handels näherzubringen. Dabei liegt der Fokus zwar auf dem Kakao sowie der Schokolade als beliebtes Endprodukt, die Ansätze der Einheit sind jedoch ohne großen Aufwand auch auf andere Produktgruppen übertragbar. Das Unterrichtsmaterial verdeutlicht den Unterschied zwischen konventioneller Anbau- und Handelsweise von Kakao und der des Fairen Handels. Zunächst wird dafür der Begriff "Fairer Handel" definiert. Neben kurzen Erlebnisberichten reflektieren die Schülerinnen und Schüler die gängigen Siegel und Marken, die auf Schokoladenverpackungen zu finden sind. Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit wird der Faire Handel von Kakao kritisch betrachtet. Positive Beispiele sowie kleine Filmclips runden das Thema ab. Das Thema "Fairer Handel im Kakaosektor" im Unterricht Die Unterrichtseinheit "Fairer Handel im Kakaosektor" kann im Rahmen einer umfassenden Unterrichtsreihe beispielsweise zu dem Thema "Konsum und Regenwald" eingesetzt werden. Das Material eignet sich nicht nur für den Politik- und SoWi-Unterricht, sondern auch für andere Fächer wie Ethik, Geographie und Biologie. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit fördert einen kritischen Umgang mit dem eigenen Einkaufsverhalten. Achten Sie darauf, bei dem Thema nicht zu sehr einem Schwart-Weiß-Denken zu verfallen, damit die Schülerinnen und Schüler nicht das Gefühl bekommen, sie könnten nichts gegen die wirtschaftlichen Mechanismen tun. Das Thema eignet sich sehr gut, um von dem Überthema Konsum auf eine positive Ebene zu gelangen. Neben dem Leitfaden zur Gestaltung der Doppelstunde stehen der Lehrkraft entsprechende Hintergrundinformationen sowie häufig gestellte Fragen und Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Es sollte ausreichend Zeit für Diskussionen und Gruppenarbeit und auch Phasen der Einzelarbeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler werden für ihr eigenes Einkaufsverhalten sensibilisiert. erhalten einen Einblick in Fairen Handel im Kakaosektor. diskutieren sozialkritische Fragen in der Gruppe. lernen kritisch Hintergründe zu hinterfragen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

YouTube im Unterricht

Unterrichtseinheit

Über das Videoportal YouTube lassen sich Videos zu allen denkbaren Themen und Kategorien finden, anschauen, kommentieren, bewerten und hochladen. Diese Funktionen können auch den Unterricht bereichern. Welche Möglichkeiten YouTube für den Unterricht konkret bietet, zeigen einige praktische Beispiele. Das Portal YouTube gilt seit dessen Erscheinen im Jahr 2005 im Bereich Videos als Marktführer. Nach dem Stand von Mai 2013 werden auf der Plattform pro Minute über 100 Stunden Videomaterial hochgeladen. In diesem Beitrag erhalten Sie einen Einblick in das Videoportal und erfahren, wie man Videos anschauen, bewerten oder selbstständig hochladen kann. Daran anknüpfend werden einige Praxisbeispiele für den Unterricht vorgestellt. Hintergrundinformationen und Ideen für den Unterricht Viele Lehrkräfte scheuen sich davor, YouTube im Unterricht zu nutzen. Als Begründung wird häufig angegeben, dass neben guten Inhalten auch viele nicht geeignete Videos auf der Plattform zur Verfügung stehen. Einerseits ist es also wichtig, ein Auge darauf zu haben, welche Videos von Ihren Schülerinnen und Schülern genutzt werden und mit ihnen auch die negativen Seiten der Plattform zu besprechen. Andererseits sollten auch die großen Vorteile gesehen werden, die die Videosammlung für den Unterricht bietet. YouTube kann bei einem gewissenhaften Umgang und einer sorgfältigen Auswahl der Videos vielseitig im Unterricht genutzt werden. Neben Hintergrundinformationen werden in dieser Einheit auch zwei konkrete Beispiele für den Einsatz von YouTube im Unterricht vorgestellt. Einsatz von YouTube im Unterricht Einsatz von YouTube im Unterricht Hintergrundinformationen zum Videoportal YouTube sowie konkrete Ideen für dessen Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können aus der Informationsflut, die ihnen auf YouTube begegnet, die wichtigsten Informationen heraussuchen. wissen um die Unterschiede in der Qualität der Videos und beachten diese bei ihrer Auswahl. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Funktionen von YouTube anzuwenden (Videos anschauen, bewerten, aber auch selbst hochladen). können einen Kanal auf YouTube selbstständig bedienen. sind in der Lage, von schulischen Anlässen oder anderen Ereignissen Videos zu drehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Gruppendynamik durch das gemeinsame Erstellen und Hochladen von Videos gestärkt. unterstützen sich gegenseitig bei ihrer Arbeit mit YouTube. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt " Learn to teach by social web " erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. YouTube verfügt über verschiedene Funktionen, die jeweils bestimmte Vorteile mit sich bringen: Jeder hat Zugriff auf die verschiedenen veröffentlichten Videos und kann sie sich so oft wie gewünscht anschauen. Manche Internetseiten bieten die Möglichkeit, Videos von YouTube herunterzuladen (hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Herunterladen legal ist). YouTube lässt sich sehr einfach bedienen. Nach dem Aufrufen der Website kann man ganz einfach über die Suchleiste Stichwörter eingeben; das Programm liefert passende Vorschläge zu den jeweiligen Stichwörtern. In Sekundenschnelle bietet das Programm eine Liste von allen relevanten Videos (hier muss die Qualität der Videos beachtet werden, da diese sehr stark variieren kann, seien Sie daher bei der Auswahl einzelner Videos sehr vorsichtig und sorgfältig). Eigene Videos auf YouTube hochladen Um selbst Videos hochladen oder kommentieren zu können, muss man sich zunächst auf der Plattform anmelden. Die Anmeldung erfolgt über ein Google-Konto. Für jede Nutzerin und jeden Nutzer wird nach der Anmeldung ein eigener Kanal erstellt, auf dem alle hochgeladenen Videos angezeigt werden. Wenn die Lernenden ihren richtigen Namen nicht angeben möchten, können sie auch ein Pseudonym verwenden. Darüber hinaus bietet sich über den eigenen Kanal die Möglichkeit, andere Kanäle zu abonnieren. Gefällt Ihnen zum Beispiel ein Video einer anderen Nutzerin oder eines anderen Nutzers und Sie sind gespannt auf das nächste, können Sie den entsprechenden Kanal abonnieren und werden benachrichtigt, sobald die Nutzerin oder der Nutzer ein neues Video hochgeladen hat. Eine einfache Anleitung zum Erstellen eines eigenen Kanals und Hochladen eines Videos finden Sie hier . Differenzierte Auseinandersetzung Wie bereits erwähnt, ist es für den schulischen Einsatz von YouTube von Bedeutung, die negativen Seiten des Videoportals zu thematisieren und dennoch die positiven Möglichkeiten, die YouTube bietet, zu nutzen. Ein Text, der diese auf interessante Art und Weise zusammenfasst, findet sich bei der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen. Zwei konkrete Beispiele für den Einsatz von YouTube im Unterricht werden im folgenden Abschnitt vorgestellt. Aufgabenbeschreibung Geben Sie ein Thema vor, zum Beispiel "Kinderarmut in der BRD". Alleine für das Jahr 2014 treten hier knapp 4.000 Treffer auf. Die Lernenden sollen nun anhand der Videos ein Referat erstellen. Sie sollen dabei keine andere Quelle außer YouTube nutzen. Ziel der Aufgabe Durch diese Übung lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die unterschiedlichen Qualitäten der Videos bei YouTube kennen, sondern entdecken darüber hinaus auch die Vielzahl an Informationen, die sich hinter den einzelnen Videos verbirgt. Ziel ist es, die Lernenden dazu zu befähigen, aus einer Informationsflut die wichtigsten Informationen herauszufiltern und deren Qualität zu beurteilen. Bei dieser Aufgabe lernen die Schülerinnen und Schüler nebenbei auch den sicheren Umgang mit dem Programm. Aufgabenbeschreibung Das zweite Beispiel ist zwar nicht direkt an den Unterricht gebunden, gibt den Lernenden aber die Möglichkeit, ihren Umgang mit der Plattform zu vertiefen. Sammeln Sie daher in der Schule Aufträge für Ihre Schülerinnen und Schüler. Das kann zum Beispiel eine Aufführung der Tanz-AG, das Finale eines Lesewettbewerbs oder die Verabschiedung einer Lehrkraft sein. Die Lernenden sollen diese besonderen Ereignisse filmen und über einen Schulkanal auf die Plattform YouTube hochladen. Prinzipiell sollten die Lernenden diese Aufträge jeweils in kleinen Gruppen übernehmen, sodass jeder einmal an der Reihe war. Die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler stehen jedoch bei Fragen und Problemen zur Verfügung. Ziel der Aufgabe Diese Aufgabe trägt dazu bei, den Lernenden mehr Sicherheit im Umgang mit dem Programm zu vermitteln. Darüber hinaus können sich die Schülerinnen und Schüler darin üben, eine Videokamera (auch eine moderne Spiegelreflexkamera eignet sich hierzu) zu bedienen und einen Film zu bearbeiten. Nicht zuletzt profitiert auch die Schule von diesem Projekt, da eine interessante Video-Sammlung die Außendarstellung der Schule bereichern kann. Nicht nur Videos, sondern auch einfache Tonaufnahmen wie Podcasts , können erfolgreich im Unterricht eingesetzt werden. Zum Beispiel kann der Unterricht in Form von Podcasts über einen längeren Zeitraum aufgenommen werden. Die Schülerinnen und Schüler können die Aufnahmen zum Lernen für eine Klassenarbeit nochmals anhören oder im Fall von Krankheit den Unterricht auf diese Weise nachholen. Die Dateien können bei YouTube oder in der Dropbox für alle zur Verfügung gestellt werden. Hierbei sollte jedoch auch auf den Datenschutz Rücksicht genommen und die Einwilligung der Lernenden eingeholt werden. Wie Sie Dateien in die Dropbox hochladen und wozu dies überhaupt nützlich sein kann, können Sie im Artikel Cloud-Anwendungen im Unterricht nachlesen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Arduino Lichtschranke

Unterrichtseinheit

Messen bedeutet für Schülerinnen und Schüler häufig nur noch einen Wert von einem Display abzulesen. Wie dieser Wert entsteht, bleibt in der Blackbox verborgen. Diese Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass Schülerinnen und Schüler in eine Blackbox hineinsehen, indem sie eigenständig ein Messinstrument bauen: Mit einem Mikrocontroller realisieren sie eine Lichtschranke und führen dann mit dieser eigenständig Experimente durch. Hierbei steht die Vermittlung grundlegender Kenntnisse im Bereich Programmierung und Datenerfassung gleichberechtigt neben der Bearbeitung physikalischer Fragestellungen zum Pendel. Bei physikalischen Messungen kommen heutzutage vor allem digitale Messwerterfassungssysteme zum Einsatz. Ziel der Unterrichtseinheit ist daher, Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Funktionsweise derartiger Systeme zu geben. Konkret sollen sie erlernen, mit einem Arduino eine Lichtschranke zu bauen und diese in Pendelexperimenten einzusetzen. Der Arduino ist ein Mikrocontroller, das heißt ein Kleinstcomputer, der über eine frei verfügbare Software vergleichsweise einfach zu programmieren ist. Der Arduino selbst bietet eine Reihe an Schnittstellen und Sensoren; darüber hinaus können weitere externe Sensoren angeschlossen werden. Damit eignet er sich, anwendungsnahe Steuerungs- und Regelungsaufgaben umzusetzen. Alle Materialien finden Sie unten gebündelt in einer ZIP-Datei zum Download. Die Unterrichtseinheit ist in drei Phasen gegliedert. Zudem kann eine vierte optionale Lernphase genutzt werden. In Phase 1 wird das Ziel der Einheit präsentiert, also die Steuerung einer Lichtschranke in Pendelexperimenten mit dem Arduino. Anschließend erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, welche Schritte dazu notwendig sind beziehungsweise welche Fragen auf dem Weg dorthin geklärt werden müssen. Es folgt eine Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit der Programmierung des Arduino (unter anderem Programmstruktur verstehen und verändern). Phase 2 fokussiert dann die Nutzung des Arduino zur Messwerterfassung. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Schritt für Schritt eine Lichtschranke und erarbeiten, welche Signale erfasst werden, wie eine Messung optimiert werden kann und wie die Messwerte gespeichert werden können. In Phase 3 kommt die entwickelte Lichtschranke und die erarbeiteten Erkenntnisse nun in einem klassischen physikalischen Experiment zum Einsatz: In drei Versuchsreihen sollen die Schülerinnen und Schüler den Einfluss von anfänglicher Amplitude, Fadenlänge und Masse eines Fadenpendels auf dessen Periodendauer untersuchen – unter Zuhilfenahme der vorab entwickelten Lichtschranke. Die optionale Phase 4 dient als Sicherungsphase und kann unterschiedlich gestaltet werden. So können beispielsweise die Codes von den Schülerinnen und Schülern kommentiert und miteinander verglichen werden oder es könnten Poster oder Präsentationen erstellt werden, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Vorgehensweisen dem Klassenverband vorstellen. Diese Phase bietet sich auch an, um mit den Schülerinnen und Schülern auf einer motivational-affektiven Ebene zu reflektieren, zum Beispiel welche Aha-Erlebnisse sie hatten oder inwieweit sie Selbstvertrauen in die eigenen Programmierfähigkeiten aufbauen konnten. Grundsätzlich lässt sich diese Lerneinheit auch einsetzen, um in die Arbeit mit dem Messsystem Laborino einzuführen. Je nach Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler sollten Lehrkräfte darauf vorbereitet sein, grundlegende Begriffe der Programmierung (zum Beispiel Variable, Bibliothek et cetera) zu erläutern beziehungsweise eine entsprechende Unterrichtseinheit vorzuschalten (hier gibt es beispielweise digitale Ressourcen, die in die Grundlagen des Arduino einführen und beispielsweise als vorbereitende Hausaufgabe bearbeitet werden könnten). Um Strategien der Problemlösung zu vermitteln, bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler – sollten sie bei ihrer Programmierung auf Probleme oder Unklarheiten stoßen – eine Internetrecherche durchführen zu lassen. Da die Software des Arduino kostenfrei ist, gibt es einige Foren, in denen Probleme mit Codes diskutiert werden oder auch frei verfügbare Beispielcodes, die die Schülerinnen und Schüler für ihre Zwecke anpassen können. Als physikalischer Anwendungskontext wurde das Fadenpendel gewählt, das ein Standardthema im Physikunterricht darstellt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die physikalischen Grundlagen des Fadenpendels bereits behandelt wurden, um den Fokus klar auf das Verständnis der Funktionsweise digitaler Messwerterfassungssysteme legen zu können. Die Materialien zu Phase 3 beinhalten entsprechend eine Infobox zum Wiederauffrischen des Fadenpendels. Es ist davon auszugehen, dass dennoch einige Schülerinnen und Schüler intuitiv von einer Abhängigkeit der Periodendauer mit der anfänglichen Auslenkung beziehungsweise der Masse ausgehen. Dies sollte durch die Lehrkraft entsprechend begleitet werden. Diese Unterrichtseinheit ist – vor allem durch die Länge der einzelnen Phasen – eher für den Einsatz im Rahmen einer Projektwoche geeignet, sodass die Schülerinnen und Schüler sich jeweils einen Tag mit einer Phase auseinandersetzen können. Es ist allerdings auch denkbar, die Aufträge in den vier Phasen jeweils so in kleinere Teile zu splitten, dass sie über mehrere Wochen hinweg in 45- oder 90-Minuten-Einheiten bearbeitet werden können. Durch die Verbindung von Grundlagen der Programmierung mit einem physikalischen Kontext ist darüber hinaus die Einheit geeignet für ein fachübergreifendes Projekt zwischen Physik- und Informatikunterricht. Grundsätzlich können die Aufgaben alle in Einzelarbeit bearbeitet werden. Um jedoch auch soziale Kompetenzen, Teamarbeit und das gemeinsame, kreative Problemlösen zu fördern, bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler in Gruppen arbeiten zu lassen und auch einen Austausch über Gruppen hinweg zuzulassen. Digitale Kompetenzen, die Lehrende zur Umsetzung der Unterrichtseinheit benötigen (nach dem DigCompEdu Modell) Ein zentrales Lernziel für die Schülerinnen und Schüler ist es, Grundlagen der Programmierung kennenzulernen und dabei auch eine eventuell vorhandene Scheu gegenüber informatischen Aufgaben abzubauen. Der Kontext digitaler Messwerterfassungssysteme ermöglicht ihnen darüber hinaus, die Grundlagen derartiger Systeme zu durchdringen. Entsprechend sollten Lehrende für die Durchführung der Einheit selbst Kompetenzen im Bereich der Programmierung (6.3 Erstellung digitaler Inhalte) und des Problemlösens (6.5 Digitales Problemlösen) mitbringen. Sofern diese nicht vorhanden sind, müssten sie im Rahmen von Fortbildungen erworben werden (1.4 Digitale Weiterbildung). Um die Schülerinnen und Schüler angemessen durch die Lerneinheit begleiten zu können, sind pädagogisch-didaktische Kompetenzen nötig, die den einzelnen Schülerinnen und Schülern selbstreguliertes Lernen (3.4 Selbstgesteuertes Lernen) und damit Kompetenzerleben ermöglichen (5.3 Aktive Einbindung der Lernenden), um deren Selbstvertrauen in ihre Programmierfähigkeiten zu stärken, auch wenn diese bislang nur sehr gering ausgeprägt sein sollten (5.2 Differenzierung und Individualisierung). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bauen Versuchsanordnungen auch unter Verwendung von digitalen Messwerterfassungssystemen nach Anleitungen auf, führen Experimente durch und protokollieren ihre Beobachtungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und verstehen Funktionsweisen und grundlegende Prinzipien der digitalen Welt. erkennen und formulieren algorithmische Strukturen in genutzten digitalen Tools. planen und verwenden eine strukturierte, algorithmische Sequenz zur Lösung eines Problems. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Selbstvertrauen bezüglich ihrer Programmierfähigkeiten beziehungsweise bauen Hemmungen gegenüber informatischen oder technischen Aufgabenstellungen ab. arbeiten im Team. 21st Century Skills Die Schülerinnen und Schüler lösen kreativ Probleme. erlangen grundlegende Kompetenzen zum Aufbau von Technological Literacy. bauen ihre Resilienz in Problemlöseprozessen aus.

  • Physik / Astronomie / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Eine quantenmechanische Beschreibung des Wasserstoffatoms

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit der Unterrichtseinheit zur quantenmechanischen Beschreibung des Wasserstoffatoms findet der Zyklus zur modellhaften Erklärung der Vorgänge in einem Atom seinen Abschluss. Ausgehend vom Bohrschen Atommodell mit den ersten quantenmechanischen Ansätzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird das Potentialtopfmodell zum Wegbereiter für ein Wellenmodell mit stationären stehenden Wahrscheinlichkeitswellen, mit dem die Abläufe im einfachsten Atom – dem Wasserstoffatom – näherungsweise und halbwegs anschaulich beschrieben und berechnet werden können. Es wird benötigt für Schülerinnen und Schüler, die Physik als Leistungsfach und gegebenenfalls als Abiturfach gewählt haben. Alle weiteren Atome mit mehr als einem Elektron sind mit den Mitteln der Schulphysik nicht zu beschreiben. Anhand der beim Potentialtopfmodell gewonnenen Erkenntnisse wird den Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass man das in einem Potentialtopf eingesperrte Elektron gut auf die Gegebenheiten im Wasserstoffatom übertragen kann. Hinzu kommen jetzt aber die Einflüsse des positiv geladenen Protons, das sich im Kern befindet und auf das Elektron eine anziehende Kraft (Coulombkraft) ausübt. Die nun folgende Herleitung zur Bestimmung der Größe des Kernradius für das Wasserstoffatom im Grundzustand setzt gute mathematische Kenntnisse voraus und kann somit nur im Rahmen eines Leistungskurses oder dergleichen angeboten werden. Erläuternde Übungsaufgaben mit ausführlichen Lösungen ergänzen diese Unterrichtseinheit. Eine quantenmechanische Beschreibung des Wasserstoffatoms Mithilfe von Wahrscheinlichkeitsberechnungen sowie unter Einbeziehung des Coulombpotentials des im Kern befindlichen Protons können die möglichen Aufenthaltsorte von Elektronen für das einfachste Atom – das Wasserstoffatom – ebenso ermittelt werden wie die zugehörigen Energien. Vorkenntnisse Die aus der Erarbeitung von Potentialtopf und Wahrscheinlichkeit erworbenen Erkenntnisse finden nun ihre spezifische Anwendung für die Beschreibung des Wasserstoffatoms. Didaktische Analyse Für die Lernenden ist erneut ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen nötig. Deshalb müssen Lehrkräfte sehr darauf achten, durch Abbildungen und Animationen den Sachverhalt anschaulich zu gestalten. Zudem muss der anspruchsvolle Stoff den Schülerinnen und Schüler vorbehalten bleiben, die Physik als Leistungsfach beziehungsweise Abiturfach gewählt haben. Methodische Analyse Schritt für Schritt werden die Gleichungen zur quantenmechanischen Beschreibung des Wasserstoffatoms hergeleitet. Mit begleitenden Übungsaufgaben einschließlich sehr ausführlicher Lösungen werden die Lernenden mit den notwendigen Berechnungen vertraut gemacht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die komplexen Vorgänge in einem realen H-Atom. können Begriffe wie Wahrscheinlichkeitsdichte und Wellenfunktion beschreiben. lernen die auf das Elektron wirkende Gesamtenergie herzuleiten und daraus die Energieniveaus des H-Atoms zu berechnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Unterrichtseinheit

In dieser handlungsorientierten fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Maslowsche Bedürfnispyramide" nähern sich die Schülerinnen und Schüler der Frage nach zentralen menschlichen Bedürfnissen. Das Thema "Menschliche Bedürfnisse" kann fachübergreifend in den Sozialwissenschaften, im Fach Deutsch, in Katholischer und Evangelischer Religionslehre oder im Fach Philosophie behandelt werden. Häufig wird das Thema "Bedürfnisse" in Unterrichtsmaterialien mit anderen Schwerpunkten wie "Gewissen" oder "Sinn des Lebens" kombiniert. Diese Unterrichtseinheit nähert sich handlungsorientiert der Frage nach zentralen menschlichen Bedürfnissen. Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen medial die Maslowsche Bedürfnispyramide und diskutieren ihre Bedeutung unter Einbeziehung der Ergebnisse sprachwissenschaftlich orientierter Internetrecherchen. Schwerpunktmäßig im Deutsch- und Katholischen Religionsunterricht erprobt, versucht die folgende Unterrichtseinheit einen medialen Zugang zur bekannten Maslowschen Bedürfnispyramide. Deren höchsten Stufen, die Selbstverwirklichung und die Transzendenz, sollen anschließend aus sprachwissenschaftlicher Sicht diskutiert werden. Dann wird das Modell vor dem Hintergrund individueller Wünsche und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler aktualisiert. Ablauf der Unterrichtseinheit Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die entsprechenden Materialien für die Gruppenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre eigenen Bedürfnisse, indem sie das Maslowsche Modell der Bedürfnispyramide kennenlernen. stellen moderne Bilder zusammen, die sie persönlich ansprechen und in ihrer Lebenswirklichkeit beeinflussen, indem sie eine medienkritische Internetrecherche durchführen. veranschaulichen Maslows Theorie durch Bild-Zitate, indem sie eine entsprechende PowerPoint-Präsentation erstellen. diskutieren das Modell und gegenwärtige gesellschaftliche Bedürfnisse, indem sie die Präsentationen der Mitschülerinnen und Mitschüler interpretieren und ihre eigenen Modelle reflektieren. vertiefen ihr Verständnis für die beiden Stufen der Selbstverwirklichung und Transzendenz, indem sie die Begriffe näher definieren. Die textliche Grundlage Als Einstieg lesen die Schülerinnen und Schüler im Plenum den Sachtext zur Bedürfnispyramide nach Maslow. Alternative: Lückentext Alternativ zum kompletten Text (Lösungen) ist die Arbeit mit dem entsprechenden Lückentext denkbar (zunächst in Stillarbeit, danach gemeinsames Vorlesen zur Sicherung der richtigen Ergebnisse im Plenum, siehe Arbeitsblatt). Bildersuche im Netz Danach sollen die Lernenden über die Bilder-Such-Funktion bei Google (oder einer anderen Internet-Suche) nach aussagekräftigen Bildern suchen zu Gegenständen, Personen und Themen, die auch in ihrem Leben eine Rolle spielen und die zur Veranschaulichung der Bedürfnispyramide geeignet erscheinen. Je nach Kursgröße und Rechnerkapazität können die Schülerinnen und Schüler dabei allein, in Partnerarbeit oder Gruppenarbeit am Computer arbeiten. PowerPoint als Visualisierungshilfe Das Maslowsche Modell soll zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontrovers diskutiert, sondern zunächst durch eine selbst zu erstellende Präsentation in PowerPoint und mithilfe der individuell recherchierten Bilder visualisiert werden. Die Präsentationen dürfen dabei - je nach Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Lerngruppe - auch bewusst provokativ beziehungsweise medien- und gesellschaftskritisch angelegt werden. Die anschließende Präsentation im Plenum (am wirkungsvollsten durch gemeinsames Anschauen über Beamer) soll neben einer Rückmeldung zu einer ersten Reflexion über die eigenen und fremden "Bildbezüge" zu den Vorgaben nach Maslow führen. Der Interpretation kann sich, vorbereitet durch die Hausaufgabe, in der nachfolgenden Unterrichtsstunde anschließen. Schülerbeispiele Diese PowerPoint-Präsentationen zeigen drei Beispiele gelungener Schülerarbeiten zur visualisierten Interpretation des Maslowschen Modells. An dieser Stelle daher ein Dank an Raphaela Austermeier, Yannick Peitz, Marcus Schniedermeier sowie Niklas Fers und Matthias Möller und schließlich Elena Hansjürgens, alle zurzeit im elften Jahrgang, Kurs Katholische Religionslehre, am Städtischen Gymnasium Delbrück. Die Stufen des Modells Schülerinnen und Schüler diskutieren erfahrungsgemäß gerne über die Reihenfolge der Stufen des Maslowschen Modells oder stellen sogar, belegt an Beispielen verschiedener Kulturen und deren sozialen Systemen, einige Stufen (die unteren oder die höheren) ganz in Frage. Im Hinblick auf religiöse und philosophische Fragestellungen ist eine Auseinandersetzung gerade mit den beiden höchsten Stufen nach Maslow, der Selbstverwirklichung und der Transzendenz, lohnenswert. Sprachwissenschaftliche Betrachtungen Über die sprachwissenschaftliche Untersuchung der beiden Begriffe "Selbstverwirklichung" und "Transzendenz" zum Beispiel über das etymologische Grimmsche Wörterbuch, das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und die Wortbestandteile beider Ausdrücke (canoo.net) sollen die Schülerinnen und Schüler eine eigene, umfassende Definition der Begriffe versuchen. Wortschatz-Portal Der Deutsche Wortschatz in Daten und Fakten liegt frei zugänglich in diesem Portal. canoo.net Hier schlagen die Lernenden ebenfalls die beiden Begriffe nach. Erkenntnisse Für die Recherche kann der Kurs in zwei Gruppen, eine pro Begriff, unterteilt werden. Ziel der nun anstehenden Paraphrasierung ist die intensive Beschäftigung mit dem "Kern" der Aussage der Begriffe. Durch den Vergleich mit bedeutungsähnlichen und völlig gegensätzlichen Aspekten, durch die Konzentration auf die einzelnen Wortbestandteile und deren Ableitungen sowie - durch zahlreiche Zitate bei Grimm belegt - ihre Verwendungszusammenhänge kommen die Lernenden zu einem tieferen Verständnis für die Bedeutung beider Begriffe. Sie sichern und vertiefen so ihre zuvor schon an praktischen Beispielen erarbeiteten Kenntnisse. In der Phase der Auswertung (mit Präsentation, Vergleich und gegebenenfalls Revision der Ergebnisse) sollte ein Rückbezug zum Ausgangstext geschaffen werden. So kann noch einmal interpretiert werden, wie die beiden Stufen der Selbstverwirklichung und Transzendenz nach Maslow zu verstehen sind.

  • Fächerübergreifend / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sicherheit auf der Baustelle

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassen 9–10 zeigt die Sicherheitsaspekte auf einer Baustelle am Beispiel des Gerüstbaus auf. Dabei werden nicht nur allgemeingültige Sicherheitsvorkehrungen (zum Beispiel Warn- und Gefahrenschilder) auf einer Baustelle sowie die persönliche Schutzausrüstung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin oder eines Gerüstbauers behandelt, sondern auch sichere Verhaltens- und Arbeitsweisen auf der Baustelle thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema "Sicherheit auf der Baustelle" am Beispiel des Berufsbilds der Gerüstbauerin / des Gerüstbauers. Das Unterrichtsmaterial enthält drei Arbeitsblätter , die unterschiedliche Bereich des Themas behandeln. Die einzelnen Unterrichtsstunden bauen thematisch aufeinander auf, wobei die folgenden Unterrichtsstunden jeweils Teilaspekte der vorherigen Unterrichtsstunden aufgreifen. Inhaltlich geht es in den Unterrichtsstunden um die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle, aber auch um die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers sowie spezifische Sicherheitsbestimmungen im Gerüstbau (zum Beispiel Technische Regeln für Betriebssicherheit – TRBS). Insbesondere die dritte Unterrichtsstunde greift viele verschiedene Sicherheitsaspekte im Gerüstbau auf, beispielsweise sichere Verhaltensweisen auf einem Gerüst sowie die Verwendung und den Umgang mit Gerüsten beziehungsweise den Gerüstbauteilen. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend oder im Fach Arbeitslehre eingesetzt werden. Idealerweise wird diese Unterrichtseinheit im Rahmen von drei bis vier Einzelstunden in der Sekundarstufe I in den Klassen sechs bis sieben einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule behandelt. Jedoch lassen sich die Materialien auch in anderen Fächern, Klassenstufen und Schulformen nutzen und bieten ausreichend Differenzierungsmöglichkeiten. Bei Bedarf und unter Einsatz entsprechender Maßnahmen könnte die erste Unterrichtsstunde zum Thema "Sicherheitsschilder auf einer Baustelle" auch in der Grundschule in einer dritten oder vierten Klasse durchgeführt werden. Hierfür sollte man den Umfang des Inhalts reduzieren, die einfachsten Aufgaben des Arbeitsblattes wählen und lediglich eine kleine Auswahl bekannter Sicherheitsschilder thematisieren. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde, welche ebenfalls begrenzt und mithilfe von Differenzierungsmaßnahmen in einer dritten oder vierten Klasse einsetzbar ist. Anhand der Arbeitsblätter , kleiner Rechercheaufträge, der audio-visuellen Impulse und der Unterrichtsgespräche erarbeiten sich die Lernenden am Beispiel des Gerüstbaus ein Basiswissen zum Thema "Sicherheit auf der Baustelle" und erkennen dabei, welche Verantwortung ein/-e Gerüstbauer/-in für seine/ihre Gesundheit und die aller Beteiligten übernehmen muss. Ferner lernen die Schülerinnen und Schüler einige Aufgaben der verschiedenen Arbeitsbereiche im Gerüstbauhandwerk kennen und erhalten somit einen realitätsnahen Einblick in das Berufsbild einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers. Hierdurch kann das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Handwerksberuf Gerüstbau geweckt werden. Der Arbeitsschutz auf Baustellen stellt einen wichtigen und unabdingbaren Bestandteil von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen dar. In kaum einer anderen Branche ist es so wichtig wie im Gerüstbau, wo in großen Höhen gearbeitet wird. Bereits kleine Fehltritte und Unachtsamkeiten können fatale Folgen haben. Einige Inhalte der Unterrichtseinheit sind zum einen für alle Beteiligten auf einer Baustelle wichtig, sind aber auch für den Alltag der Schülerinnen und Schüler relevant. Sie entwickeln ihr Sicherheitsbewusstsein weiter und können Gefahren besser analysieren. Darüber hinaus ermöglichen viele Inhalte das Herstellen eines Alltagsbezugs, sodass die Schülerinnen und Schüler problemlos Schnittstellen (zum Beispiel Sicherheitsschilder, Schutzkleidung) zu ihrem Leben erkennen können. Grundsätzlich werden keine Vorkenntnisse für diese Unterrichtseinheit benötigt. Die bereitgestellten Arbeitsblätter bieten Zusatzinformationen, welche die Lehrvideos der Unterrichtsstunden ergänzen. Die erste Unterrichtsstunde behandelt die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle und dient aufgrund des hohen Wiedererkennungswerts und intuitiven Symbolik als Einstieg in die Thematik. Sie bieten Impulse für einen Gesprächseinstieg. Die beiden folgenden Unterrichtsstunden thematisieren die persönliche Sicherheit im Gerüstbau: Die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA). Den Abschluss der Einheit bildet eine Unterrichtsstunde, die insbesondere sichere Verhaltensweisen auf Gerüsten sowie die Arbeitssicherheit im Umgang mit Gerüsten im Fokus hat. Zur Erarbeitung der Inhalte bietet sich entweder das Unterrichtsgespräch im Plenum an oder kooperative Lernformen, bei denen das Internet genutzt werden kann. Ebenso eignen sich die Arbeitsblätter zur Bearbeitung in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit. Möglichkeiten der Differenzierung: Die Aufgaben der Arbeitsblätter haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und können bei Bedarf mit Hilfsmitteln und Tipps ergänzt werden. Ferner kann in den meisten Fällen das Videomaterial unterstützend zur Bearbeitung der Aufgaben herangezogen werden. Mit Einschränkung kann die erste Unterrichtsstunde nahezu in jeder Klasse eingesetzt werden, wobei sich der Schwierigkeitsgrad problemlos durch die Wahl der Sicherheitsschilder beeinflussen lässt. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde zum Thema "Arbeits- und Schutzkleidung". Vor allem die ersten beiden Arbeitsblätter bieten ausreichend Raum für Differenzierung und könnten sogar in der dritten und vierten Klasse einer Grundschule unter Zuhilfenahme entsprechender Hilfsmittel oder Begrenzungen eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen zentrale Schilder und Begriffe zum Thema Sicherheit auf der Baustelle kennen und können sie einordnen. entwickeln am Beispiel des Gerüstbaus ein Grundverständnis für Sicherheitsbestimmungen und deren Notwendigkeit für ihre Gesundheit. setzen am Beispiel des Gerüstbaus sichere Verhaltens- beziehungsweise Arbeitsweisen in Beziehung zur richtigen Gefahrenabwehr. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten Informationen aus (Lern-)Videos. suchen und filtern relevante Informationen zu einem Thema. entwickeln ihre Recherchefähigkeiten im Internet weiter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren sichere Verhaltensweisen und Arbeitskleidung auf der Baustelle. arbeiten kooperativ zusammen und entwickeln dadurch ihre sozialen Kompetenzen weiter.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Liebeslyrik der Romantik - Brentano und Goethe im Vergleich

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Liebeslyrik der Romantik nähern sich die Lernenden dem Thema mithilfe von Musikstücken. Sie lernen Kernaussagen und Unterschiede zwischen Goethes "Gretchen am Spinnrade" und Brentanos "Der Spinnerin Nachtlied" kennen und verfassen anschließend einen synchronen oder diachronen Gedichtvergleich.Die Themen "Lyrik" und "Gedichtanalyse" stoßen bei Schülerinnen und Schülern oft auf Ablehnung. Erst wenn man sich auf Gedichte einlässt, sie analysiert und interpretiert, entfalten sie aber ihre wahre Pracht. Musikalische Unterstützung sowie der Themenbereich "Liebe", mit dem sich Schülerinnen und Schüler in diesem Alter intensiv auseinandersetzen, erleichtern in dieser Unterrichtsstunde den Zugang zur Lyrik. Vorkenntnisse in Epochengeschichte und Gedichtanalyse Diese Unterrichtsstunde ist für fortgeschrittene Lernende in der Oberstufe konzipiert. Die Stunde ist eingebettet in eine 13-stündige Reihe zur Erarbeitung von Liebeslyrik verschiedener Epochen (siehe Zusatzmaterial). Sie ist zudem die letzte Stunde vor einer eingeplanten Klausur zum Epochenvergleich von Lyrik. Daher werden Vorkenntnisse in Epochengeschichte und Gedichtanalyse vorausgesetzt. Didaktische und methodische Überlegungen Beim Unterrichtseinstieg kann es für schwächere Schülerinnen und Schüler hilfreich sein, den Gedichtvortrag mit Musik zu unterlegen (hier finden Sie Hinweise zur Verwendung lizenzfreier Musik und zur Verwendung von Youtube im Unterricht). Die affektive Wirkung der Musik erleichtert diesen Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Epochen-Einteilung. Die Vertonung von Schubert ist insofern hilfreich, als dass sie den Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Rhythmus, der bei der Interpretation dieser Werke eine große Rolle spielt, vereinfacht. Dieser funktionale Aspekt - dass die Form als Hilfe gewählt wird, um einen Inhalt zu verdeutlichen - wird in dieser Unterrichtseinheit in den Fokus gerückt. So erkennen die Lernenden, dass Stilmittel, Metrik und Reimschema nicht losgelöst vom Inhalt analysiert werden sollten. Arbeitsblatt 2 ist fakultativ einsetzbar bei Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler zu Goethes Faust I. Hier kann auch ein Lehrervortrag zu Faust I erfolgen (siehe Zusatzmaterial). Da die Unterrichtsstunde als Vorbereitung auf eine Klausur konzipiert ist, steht die Einzelarbeit im Vordergrund. Alternativ und je nach Zeitbudget kann die Umsetzung aber auch in Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen. Die Lehrerzentrierung in dieser Unterrichtseinheit soll auch schwächeren Schülerinnen und Schülern die Chance geben, mithilfe der Notizen aus dem Unterricht eine gelungene Gedichtanalyse verfassen zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die wesentlichen Motive der Romantik. geben die Kernthesen der beiden untersuchten Gedichte wieder. wenden ihr poetologisches Vokabular fachgemäß an. verfestigen ihr literaturgeschichtliches Basiswissen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit literarischen Texten. verfassen einen aspektorientierten Gedichtvergleich. erkennen Zusammenhänge zwischen Texten und vergleichen themenverwandte beziehungsweise motivähnliche Gedichte in einer umfassenden Analyse schriftlich (Hausaufgabe) sowie mündlich (Unterrichtsgespräch). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Liebesverständnis innerhalb der Epochen, um es auch mit ihrer eigenen Liebesvorstellung zu vergleichen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Die Entstehung der Notenschrift

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entstehung der musikalischen Notenschrift - der Notation. Sie lernen auf kreative Weise die geschichtlichen Hintergründe kennen, erfahren etwas über den Notenschlüssel, die Notenzeilen und einen etwa drei Oktaven umfassenden Tonvorrat. Außerdem üben Sie Notennamen anhand theoretischer und praktischer Übungen. So wie das "Einmaleins" in der Mathematik, ein Basiswortschatz im Fach Englisch oder die Kommasetzung im Fach Deutsch, so gehört das Erlernen der Notation zum Grundwissen im Fach Musik. Die Einheit führt die Klasse durch die Geschichte der Notenschrift, beginnend mit den ersten Menschen bis hin zum Buchdruck bei Gutenberg. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung der Notenzeilen und des Violinschlüssels kennen. Sie erkennen, dass dieser als "Taufpate" der Noten notwendig ist, um die Namen und die Tonhöhe aller anderen Noten zu bestimmen. Die Schülerinnen und Schüler üben das Zeichnen eines Violinschlüssels und lernen den Tonvorrat von g bis c''' kennen. Mithilfe von theoretischen und praktischen Übungen werden die verschiedenen Noten geübt und gefestigt. Vorkenntnisse Diese Einheit bildet den Einstieg in die Notenlehre und es muss davon ausgegangen werden, dass die meisten Schülerinnen und Schüler keine Vorkenntnisse mitbringen. Diese sind auch nicht notwendig. Manche werden jedoch schon gewisse Kenntnisse und Erfahrungen aus dem privaten Umfeld haben, wenn sie zum Beispiel schon ein Instrument erlernen. Vorbereitung der Einheit Da die Unterrichtseinheit sehr auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet ist, ist für die Lehrkraft ein hohes Maß an Vorbereitung erforderlich. Es muss im Vorfeld Einiges kopiert werden, da die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt zur Geschichte der Notation mithilfe von Klebebildern selbst gestalten sollen. Diese werden von der Lehrkraft schon grob vorgeschnitten. Aus diesem Grund sollte der Klasse auch vorher mitgeteilt werden, dass sie Kleber und Scheren dabei haben sollen. Didaktische Analyse Die Lernenden erkennen, dass die Notenschrift und ein gewisser Tonvorrat zum Grundwissen im Fach Musik gehören und man keine Scheu davor haben muss, sich mit dieser neuen "musikalischen Sprache" zu beschäftigen. Des Weiteren wird durch die geschichtliche Herleitung das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für Musiktheorie geschult, sodass die Lernziele für alle gleichermaßen verständlich und nachvollziehbar sind. Methodische Analyse Dadurch, dass die Unterrichtseinheit sowohl theoretische und praktische Elemente beinhaltet, und auch ein Wechsel der Sozialformen erfolgt, ist für eine hohe Motivation gesorgt und die Wahrscheinlichkeit groß, dass jede Schülerin und jeder Schüler die neue "Musiksprache" versteht. Dies geschieht auch dadurch, dass sich am Ende der Unterrichtseinheit eine praktische Phase anschließt, wodurch das zuvor Gelernte angewendet wird. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Entstehung der Notenschrift. erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch Einblicke in die neue musikalische Sprache.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Modal auxiliaries and their substitutes: revision and practice

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Modalverben wiederholen die Schülerinnen und Schüler bekannte modale Hilfsverben (modal auxiliaries) und lernen deren Ersatzformen (substitutes) kennen. Nach einer gemeinsamen Erarbeitung im Plenum können die Lernenden die alten und neuen modalen Hilfsverben üben und festigen. Als Möglichkeit zur Differenzierung gibt es eine Reihe von Arbeitsblättern mit Übungen auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Verwendung modaler Hilfsverben geschieht bei Sprecherinnen und Sprechern mit der Muttersprache Deutsch oft automatisch. Beim Erlernen des Englischen ist die Verwendung einfacher modaler Hilfsverben (zum Beispiel "must", "can", "need", "may" und einige mehr) auch noch gut machbar. Sobald man diese jedoch in verschiedenen Zeitstufen verwenden möchte, benötigt man die entsprechenden Ersatzformen "be able to", "have to" und "be allowed to". In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler diese neuen Formen kennen und üben sie binnendifferenziert in verschiedenen Aufgabenformaten. Je nach Lernstand, Lerngruppe und technischen Voraussetzungen können die Schülerinnen und Schüler gegebenenfalls selbstständig zur Vertiefung die dazu passenden interaktiven Übungen bearbeiten. Vorkenntnisse Aus vorangegangenen Jahrgangstufen sollten die Schülerinnen und Schüler bereits die modalen Hilfsverben can, may, might, must, mustn't, need, needn't ought to, will, would, should kennen und richtig anwenden können. Diese Unterrichtseinheit bietet sich daher zum Beispiel zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 an. Didaktische Analyse Wo in der Muttersprache bei der Verwendung von Modalverben ein Automatismus greift, ist in der Fremdsprache Englisch ein hohes Maß an Übung notwendig, um erst durch immer wiederkehrende Wiederholungseinheiten den Gebrauch der modalen Hilfsverben und ihrer Ersatzformen zu erlernen und zu festigen. Dafür bietet diese Unterrichtseinheit, vor allem die zahlreichen Arbeitsblätter und Übungen zu Modalverben, ausreichend Gelegenheit. Die Arbeitsblätter enthalten dabei Übungen zu Modalverben auf drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die entweder gemeinsam im Plenum oder in Partner- und Einzelarbeit, auch in Freiarbeit oder in der Hausaufgabe bearbeitet werden können. Methodische Analyse Ein Aspekt, der bei dieser Unterrichtseinheit zu Modalverben für manche Schülerinnen und Schüler problematisch sein kann, ist, dass sie möglicherweise grundsätzlich den Gebrauch verschiedener Zeitstufen noch nicht ausreichend beherrschen, um die modalen Ersatzformen in die entsprechende Zeit setzen zu können. Durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Übungen, durch Differenzierung und Abwechslung der Unterrichtsformen und Übungsformate kann die Motivation der Schülerinnen und Schüler jedoch auf einem relativ hohen Niveau gehalten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen bereits bekannte Modalverben. lernen die verschiedenen Ersatzformen und deren Gebrauch kennen. wiederholen indirekt die verschiedenen Zeitstufen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Dokumentenkamera beziehungsweise dem Tageslichtprojektor sowie mit der Tafel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. arbeiten kooperativ mit ihrem Partner und in Kleingruppen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I
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