Unterrichtsmaterialien zum Thema "E-Mail"

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21 Treffer zu "E-Mail"
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Poetry for you – Parallelgedichte im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Poetry for you" arbeiten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Partnerklassen: Sie sollen nach einem vorgegebenen Muster eigene Gedichte verfassen und sich über ihre Werke austauschen. Die grammatischen Schwerpunkte "if-clauses" und "main-clauses" (Bedingungssätze) sind zuvor anhand des Lehrwerks eingeführt worden.Das Muster der Bedingungssätze wird aus einem authentischen Kontext über eine lyrische Form eingeübt ohne die Regel "if-clause/main-clause" übermäßig zu strapazieren. Fast unbemerkt wenden die Lernenden die Bedingungssätze und das für sie erfahrungsgemäß schwierige "being" als gerund an zwei Gedichtstellen an. Die Individualisierung dieser lyrischen Form von conditional clauses und gerund ermöglichen einen kreativen Umgang mit Sprache und Strukturen. Durch den Vergleich mit den Gedichten anderer wird das Thema schülerrelevant, die Strukturen werden spielerisch erlernt. Grammatische Phänomene trainieren Die Lernenden arbeiten zunächst gezielt aufgabenorientiert, um die Regelhaftigkeit der bereits bekannten Bedingungssätze und gerund-Strukturen wiederzuerkennen. In den Lehrbüchern wird häufig die etwas elaboriertere Form "If I were ..." verwendet. "If I was ..." ist in der Alltagssprache die häufigere Version. Didaktisch-methodische Anmerkungen Der kreative Umgang mit Grammatik fordert und fördert die Bereitschaft zur Improvisation und zum offensiven Umgang mit eventuellen Fehlern. Das Gedicht "Being Around" Das Gedicht "Being Around", das von einer 15-jährigen Schülerin aus London verfasst wurde, dient als Grundlage für den weiteren Arbeitsverlauf. Sprachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen eine authentische lyrische Vorlage global. stellen Vermutungen über das lyrical I und die Intention des Textes an. stellen Vermutungen über den/die möglichen Adressaten an. erkennen das Schema "If I was ..." (if-clause) - "would you ..." (main clause) und markieren es in der 1. und 3. Strophe. erkennen die 2. und 4. Strophe als main-clause ohne direkte Bedingung und markieren diese. benennen den inhaltlichen Unterschied in den Strophen 3 und 4 (jeweils vorletzte und letzte Zeile). verfassen ein eigenes "Parallelgedicht" für Gleichaltrige und setzen dabei das vorgegebene Muster um. Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verändern eine elektronisch vorliegende Gedichtvorlage. versenden die Vorlage an Mitschülerinnen und Mitschüler der eigenen Klasse, Lerngruppe oder Schule beziehungsweise an Lernende der Partnerklasse per E-Mail. wählen gemeinsam gelungene "Produkte" aus und veröffentlichen diese im Poet-Tree Club, einem internationalen Web-Forum für junge Poeten. Grammatik und kreative Kommunikation Die Sequenz "Poetry for you" verbindet die Verinnerlichung grammatischer Strukturen mit kreativer Kommunikation über selbstgewählte Inhalte. Ob diese Kommunikation allein in der Klasse oder Lerngruppe geschieht oder im "virtuellen" Klassenraum an anderen Lernorten, bleibt der Entscheidung der Lehrenden und Lernenden überlassen. Die erstellten Gedichte können als Texte, als Audio- oder Video-Dateien übermittelt oder auf einer eigenen Poetry-Website zugänglich gemacht werden. Zudem werden ausgewählte Gedichte auf einer bekannten Gedichte-Website, im Poet-Tree Club, veröffentlicht. Zum Umgang mit Fehlern Fehlerfreiheit ist nicht das Primat dieser Unterrichtseinheit. Fehlerfreiheit existiert auch nicht im üblichen Unterrichtsprozess bei Erarbeitung > Schülereinzelarbeit > Lehrerkontrolle. Wie das Beispiel "Parallelgedicht" zeigt, können Fehler produktiv sein und als Gegenstand der Reflektion oder für die gegenseitige Korrektur zwischen den Lernenden (und mit Muttersprachlern) nutzbar gemacht werden: Im Kontakt mit den Partnerklassen erkennen die Lernenden, wann eventuelle Fehler das Verständnis behindern. Die Gedichtvorlage handelt von der vorsichtigen Annäherung der Autorin an eine fiktive Person "you". Die 15-jährige Autorin "Little C@t" reflektiert Bedingungen, unter denen eine solche vorsichtige Annäherung, nämlich "just being around" möglich wäre. Being Around by Little C@t If I was a teddy Would you cuddle me? If I was a best friend Would you trust me? If I was a doll Would you treat me with care? If I was a baby Would you kiss me? Would you send me to sleep? Would you teach me to speak? I'm just trying to find A reason for being around If I was a dandelion Would you blow me away? If I was a lamp Could I light up your life? If I was the sky Would you be my star? If I was a kitten Would you care for me? Would you feed me? Would you swap me? I'm just trying to get you to notice Me just being around Zunächst arbeiten die Lernenden am Ausgangstext. Sie fragen nach dem lyrischen Ich und dem Adressaten sowie der Intention des Textes, und sie erkennen, markieren und erproben die grammatische Konstruktion. Lyrische Kommunikation Die Lernenden werden aufgefordert, als Antwort auf "Being Around" Parallelgedichte zu verfassen. Teil der kreativen Aufgabe ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Gedichte gegenseitig kommentieren und korrigieren. Dies kann im Klassenverband, sollte aber lieber in Kooperation mit der Partnerklasse geschehen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Erste Mailkontakte im Englisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für den Englisch-Unterricht in der Grundschule lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie sicher und korrekt E-Mails verschicken. Sie lernen den nötigen Wortschatz kennen und wenden diesen in einer E-Mail-Partnerschaft mit englischsprachigen Partnerschülern an.Was bietet sich als kostengünstige Alternative im heutigen Zeitalter mehr an, als eine E-Mail-Partnerschaft mit englischsprachigen Partnerschülerinenn und -schülern? Sind unsere Grundschulkinder dabei aber möglicherweise schriftsprachlich überfordert? Ein vorgefertigter Lückenbrief vereinfacht die Sache sehr und kann schon nach wenigen Englischlektionen eingesetzt werden.Texte von Gleichaltrigen sind für das Erlernen einer Fremdsprache meist gut geeignet. Sie können die Inhalte der Lehrbücher durch ihre Lebendigkeit und den Realitätsbezug ergänzen. Durch den direkten Aufforderungscharakter zur Kommunikation werden Lernfortschritte begünstigt. Mit dem Einsatz von E-Mail wird der Vorteil der Unmittelbarkeit der Kommunikation genutzt. Je nach Absprache mit den beteiligten Partnern kann ein kurzer Briefwechsel sogar innerhalb einer Stunde stattfinden. Hinderlich für einen zügigen Austausch bleibt zumeist die Eingabe der Texte über die Tastatur, dies wird von den Kindern aber weniger problematisch empfunden. Anregungen zur Einführung des Wortschatzes Erste Mailkontakte im Englischuntericht Briefwechsel per E-Mail Erste Mailkontakte im Englischunterricht Anregungen zum Einsatz neuer Medien Erste Mailkontakte im Englischunterricht Fachspezifische Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sprechen, schreiben und lesen einfache Wörter zu den Themen Farben, Hobbys, Familie und Freunde. lesen unter Verwendung von Schlüsselwörtern aus dem genannten Themenspektrum einfache Texte. Ziele für den Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versenden und empfangen E-Mails. befassen sich mit der Behandlung von Dateianlagen zu E-Mails (Sicherheitsaspekte). nutzen einfache Funktionen eines Schreibprogramms (Programm starten, Text schreiben, löschen, Bilder einfügen). nutzen Mal- oder Bildbearbeitungsprogramme kreativ. lernen den Umgang mit einem Browser kennen. lernen die Möglichkeit der direkten Kommunikation in einem Chat kennen. Begrüßung und Anrede Mithilfe verschiedener didaktischer Mittel werden die Begrüßung "How are you?" und die im folgenden aufgeführten Fragen und Begriffe eingeübt: "My name is…"; "I am ... years old"; "I am from ... "; "My Hair is blond/black/brown"; "dark/light"; "long"/"short"; "curly"; "ponytail"; "eyes"; "blue"/"green"/"grey"; "mouth"; "face"; "oval"/"round"/"small". "How are you?" Eine Stoffpuppe begrüßt alle Kinder. Die Schülerinnen und Schüler werfen sich gegenseitig einen Ball zu mit der Frage: "How are you?". Der folgende Liedtext passt auf die Melodie zu "Bruder Jakob": "Hello children, hello teacher, how are you, how are you, very well I thank you, very well I thank you, let's work and play, let's work and play." "Where do you come from? How old are you?" Die Stoffpuppe bringt ihre Familie mit. Die Lehrkraft fragt zunächst die Puppe: "How old are you?". Die Puppe antwortet, jedoch stellt sich die Lehrkraft taub und fragt wiederholt nach. Sie bittet die Kinder darum, die Antwort der Englischpuppe laut zu wiederholen. Anschließend werden die anderen Familienmitglieder befragt. Kinder übernehmen die Rolle der Fragenden. Ebenso wird die Frage/ Antwort. "Where do you come from?" ... " I am from ... " erarbeitet. Als Hausaufgabe sollen die Kinder ihr Lieblingsstofftier mitbringen. In der folgenden Stunde können so die Fragen "What's your name?", "How old are you?" und "Where do you come from?" sowie deren Beantwortung geübt werden. From face to face Die Lehrkraft setzt mit den Schülerinnen und Schülern ein Gesicht (aus bereits vorbereiteten Einzelteilen, siehe Downloadangebot weiter unten) zusammen. "Which face do you like? - The small one, the round one or the oval?" "Oh, you like the small one!" Anschließend können zur Wiederholung einzelne Teile entfernt werden: "Please close your eyes! What's missing?" Die Schülerinnen und Schüler basteln jetzt selbst ein Gesicht. Dazu bedienen sie sich aus den Kästchen, in denen die verschiedenen Teile liegen. Jedes Kästchen (zum Beispiel alle Haarteile) wird von einem Kind verwaltet. Auf die Bitte: "I like (to build) a small face" gibt es das entsprechende Teil heraus. Schülerinnen und Schüler, die noch nicht so mutig beim Sprechen sind, können eine Verwalterrolle übernehmen und später sich selbst ein Teil nehmen. Ratespiel Zur Förderung des Sprechens beschreibt die Lehrkraft einzelne Kinder, die Schülerinnen und Schüler raten, um wen es sich handeln könnte. Dabei wiederholen Sie die beschriebenen Eigenschaften des Kindes. Wenn die einzelnen Teile sprachlich gut eingeübt sind, werden die Wortbilder gezeigt. Zuordnungsspiele erschließen den Kindern den Zusammenhang zwischen Wortbild und Klangbild. "What do you see?" Die Farben können sehr schön mit den Bilderbüchern: "Brown bear", "What do you see?" oder "Mouse Paint" erschlossen und eingeübt werden. Auch im Internet gibt es Übungsmöglichkeiten. Beachten Sie dazu die Linkhinweise. Ein Stofftier wandert von Kind zu Kind. Alle zusammen fragen: "Mopsy, what do you see?" Das Kind mit dem Stofftier betrachtet das T-Shirt seines Nachbarn und antwortet: "I see a green girl looking at me." Farbkartenspiel Jeweils zwei bis drei Kärtchen mit den verschiedenen Farben werden im Stuhlkreis an die Kinder verteilt. Ein Kind (auch mit Farbkärtchen ausgestattet) befindet sich ohne Stuhl in der Mitte. Die Lehrkraft oder ein Kind nennt eine Farbe. Nun müssen die Schülerinnen und Schüler mit dem richtigen Farbkärtchen die Plätze tauschen, während das Kind in der Mitte versucht einen Platz zu ergattern. Nach einigen Runden werden die Farbkärtchen unter den Schülern getauscht. Wichtig ist, dass es immer mehrere Farbkärtchen von einer Farbe gibt. Gemeinsam im Computerraum oder im Rahmen des Wochenplans Für diesen Teil des Unterrichts kann der Computerraum in der Schule genutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Wochenplanarbeit die vorbereiteten Briefe in der klasseneigenen Medienecke bearbeiten. Für den E-Mail-Versand ist ein Internetanschluss notwendig. Lückentext Die Schülerinnen und Schüler rufen das von der Lehrkraft bereitgestellte Word-Dokument auf und füllen selbständig die Lücken. Anschließend können die Computerplätze getauscht werden und die Kinder lesen die Briefe der anderen laut vor. Es darf auch geraten werden, von wem welcher Brief stammen könnte. Eigene E-Mail-Adresse Nun kommt das E-Mail-Programm zum Einsatz. Sind die Schulcomputer entsprechend konfiguriert, kann das vorhandene Mailprogramm, zum Beispiel Outlook (Express) genutzt werden. Möchten Sie eine eigene Klassen-E-Mail-Adresse haben, können Sie diese kostenfrei bei verschiedenen E-Mail-Anbietern enrichten. Dateianhänge Alle Dokumente werden als Attachment mit einer E-Mail verschickt. Eine nette Möglichkeit ist es, mit der Digitalkamera Bilder von den einzelnen Schülerinnen und Schüler anzufertigen und diese ebenfalls als Dateianhang mitzuschicken. (Dazu sollten Sie sich eine Einverständniserklärung der Eltern unterschreiben lassen. Vorlagen finden Sie bei Lehrer-Online im Bereich Recht.) Die Schülerinnen und Schüler der Partnerklasse können anhand der Bilder versuchen herauszufinden, welcher Brief wohl zu welchem Bild passen könnte. Vielleicht lässt sich ja die Partnerklasse ebenfalls überreden Bilder zu schicken. Wichtige Tipps! Achten Sie darauf, dass die zu versendenden Bilddateien komprimiert (am besten als JPG-Datei) verschickt werden. Sonst kann die Übermittlung sehr lange dauern. Manche Provider lassen nur kleine Dateianlagen zu, es kann also passieren, dass eine zu große E-Mail nicht beim Empfänger ankommt. Computerviren, -würmer und trojaner werden meist per E-Mail verbreitet. Üblicherweise in Form von harmlos erscheinenden Dateianlagen. Sie sollten mit den Schülerinnen und Schülern darüber sprechen, dass sie nicht wahllos Dateianhänge von E-Mails öffnen. Besser ist es, vorher den Posteingang genau zu prüfen. Sprachliche Voraussetzungen Im zweiten Brief stellen die Kinder ihre Familie, ihre Lieblingsfarbe, das Lieblingsfach in der Schule, ein Hobby und ihren Lieblingstar vor: "favourite"; "singer"; "subjekt"; "hobby"; "playing" "football" "playing an instrument"; "painting"; "reading"; "color"; "family"; "mother"; "father"; "sister"; "brother". Family Die Stoffpuppe bringt wieder ihre Familie mit. Sie stellt die einzelnen Personen vor. Die Lehrkraft fragt nach und wiederholt die Namen wissentlich falsch oder ordnet sie falsch zu. Zum Beispiel werden Mutter und Vater vertauscht. Die Schülerinnen und Schüler korrigieren die Lehrkraft. Anschließend berichten sie selbst über ihre Familien. Ein Ratespiel: "Who has two sisters, one called Jenny?" rundet die Stunde ab. Hobbys Das Klassenstofftier (in unserem Fall wieder "Mopsy") berichtet von seinem Wochenende und den vielen verschiedenen Hobbys, die es natürlich bis zur Perfektion beherrscht. Dabei macht es die Bewegungen deutlich vor. Eventuell kann es auch die entsprechenden Gegenstände mitbringen. Nun fragt Mopsy mit entsprechenden deutlichen Bewegungen in der Klasse: "Who likes to play football?" und anderes. Die Kinder melden sich, wenn ihr Hobby angesprochen wird. Anschließend berichten sie von Hobbys, die Mopsy nicht genannt hat. Die Lehrperson hilft beim Finden der englischen Bezeichnungen. Auch hier lässt sich der neue Wortschatz mit einem Ratespiel vertiefen. Dazu werden Wortkarten im Sitzkreis ausgelegt und Mopsy spielt ein Hobby vor. Die Schülerinnen und Schüler suchen die entsprechende Wortkarte. Jedem Kind wird eine Wortkarte mit einem Hobby an den Rücken geheftet. Es versucht nun durch Befragen anderer Kinder - "Is my hobby swimming?" - herauszufinden, welches Hobby zutrifft. Bildgestaltung Der Brief kann noch mit einem selbst gestalteten Bild verschönert werden. Mit dem Programm Paint können die Kinder Bilder erstellen, um sie in den Brief einzufügen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, herkömmlich gemalte Bilder der Kinder einzuscannen und gegebenenfalls mit einem der zuvor genannten Programme weiter zu bearbeiten. Chat Sehr motivierend ist ein kleiner englischsprachiger Chat. Beim Webseiten-Generator Primolo kann man zum Beispiel schnell und einfach einen klasseneigenen Chatraum einrichten. Die Fragerolle im Chat sollte am besten die Lehrkraft übernehmen, bestenfalls von einem benachbarten Raum aus. Die Schülerinnen und Schüler sitzen in Kleingruppen zu dritt oder zu viert vor einem Computer und sind unter einem Gruppennamen eingeloggt. Jeweils ein Kind übernimmt die Rolle des Antwortenden, die anderen helfen ihm beim Lesen. Nun müssen die Lehrkräfte erraten, um welches Kind es sich handeln könnte, indem sie Fragen zur Person stellen, die von den Kindern mit "yes" oder "no" beantwortet werden sollen (damit entfällt die "Tastatur-Barriere"). Alternativ könnte ein Chat mit der beteiligten Partnerklasse arrangiert werden.

  • Englisch
  • Primarstufe

Travel Buddy

Unterrichtseinheit

Im Unterrichtsprojekt "Travel Buddy" sucht sich eine Klasse ein Kuscheltier, das mit Briefen und Berichten über die Schule und die Heimatstadt an andere Schulen im englischsprachigen Ausland geschickt wird. Somit haben die Schülerinnen und Schüler an internationaler Kommunikation via E-Mail teil.Bereits in Klasse 5 sollten Schülerinnen und Schüler die englische Sprache als ein bedeutsames Mittel der weltweiten Verständigung erfahren und weltweite Kontakte knüpfen. Der 'travel buddy' ist ein Kuscheltier, das - wie der Hase Felix - eine Weltreise macht. Das Kuscheltier wird von der Klasse ausgewählt und mit Briefen und Berichten über die Schule und die Heimatstadt der Schülerinnen und Schüler an andere Schulen im englischsprachigen Ausland geschickt. An den Partnerschulen dürfen die SchülerInnen das Maskottchen jeweils einen Tag lang mit nach Hause nehmen und müssen Berichte über dessen Erlebnisse schreiben, die per E-Mail an die deutsche Schule geschickt werden. Darüber hinaus werden auch die Briefe der deutschen Schüler beantwortet und per E-Mail gesendet. Der 'travel buddy' wird dann an weitere Schulen geschickt.Dieses Unterrichtsprojekt läuft parallel zum Englischunterricht. Die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Stunden zum Thema 'Travel Buddy' bringen Abwechslung und lassen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten einer internationalen Kommunikation via E-Mail erfahren. Projektablauf Hier erfahren Sie Details zu den Phasen des Projektablaufs von "Travel Buddy". Fächerübergreifende Anregungen Bei einem Projekt wie "Travel Buddy", das einen nicht zu verachtenden Arbeitsaufwand erfordert, lohnt sich der Gedanke an fachübergreifende Arbeit ganz besonders. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich in einem Brief vor. verstehen und beantworten Briefe von Briefpartnern. entnehmen aus Tagesberichten wesentliche Informationen und präsentieren diese ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. verfassen einen Reisebericht. begreifen die E-Mail als selbstverständliche Kommunikationsform. Der 'Travel Buddy' ist eine lange Zeit unterwegs - so lange dauert auch Ihre Arbeit an dieser Unterrichtseinheit. Damit das Projekt reibungslos abläuft, sollten Sie einen genauen Plan erstellen. Die hier dargestellten Phasen lassen sich natürlich je nach Ihrem Bedarf oder dem Interesse der Schülerinnen und Schüler variieren oder verschieben. Die Fremdsprache wird ganz selbstverständlich zum Mittel der alltäglichen Verständigung. Der 'Travel Buddy' ist Adressat, Identifikationsfigur und zugleich Begleiter im schulischen Alltag. Vorbereitung: Finden von Partnerschulen Auswahl eines 'Travel Buddy' Vorstellung der Schülerinnen und Schüler in kurzen Briefen Erstellung eines 'Travel Journals' Empfangen von Reiseberichten und Briefen Abschluss der Unterrichtseinheit: Präsentation Unter etwinning.net finden Lehrkräfte Projekte für Kooperationen mit anderen Schulen. Man sollte eine Vorlaufzeit von ca. 8 Wochen einplanen, denn eine Partnerschule muss gefunden werden und es müssen Termine abgestimmt und ein Reiseverlauf geplant werden. Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, ein Kuscheltier, das sie für einige Zeit entbehren können, mitzubringen. Es wird abgestimmt, welches Maskottchen die Reise antreten darf. Außerdem werden gemeinsam ein Name überlegt und ein Text mit einer Kurzvorstellung des Maskottchens verfasst. Die Lernenden schreiben kleine Briefe über sich mit dem bis dahin erarbeiteten Vokabular. Vorteilhaft wäre es, wenn mit einer Digitalkamera Fotos der Schülerinnen und Schüler gemacht werden, die sie beifügen können. Alternativ kann man auch für jede Schülerin und jeden Schüler eine Briefvorlage mit Foto ausdrucken. Das hat den Vorteil, dass wirklich alle Briefe einen gewissen äußeren Rahmen einhalten. Ein Ordner wird erstellt, in den man Fotos von der Schule, der Stadt und der Klasse einheftet, die mit entsprechenden Kurzberichten kommentiert werden. Außerdem kann man Postkarten, Sticker oder sonstige Kleinigkeiten beifügen. Dann wird das Paket mit dem Ordner, den Briefen und dem Maskottchen verschickt. Achtung: Der Postweg nach Amerika ist sehr lang (bis zu sechs Wochen, ohne Luftpost). Die Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen nehmen den 'Travel Buddy' mit nach Hause und beschreiben seine Erlebnisse. Je nach Ausstattung der Schulen werden die Berichte per E-Mail von den Schülerinnen und Schülern oder der Lehrperson an die deutschen Schülerinnen und Schüler oder deren Lehrperson geschickt. Die Reiseberichte werden dann im Unterricht gemeinsam besprochen. Die Berichte eignen sich auch gut als Zusatzaufgabe für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler, die ihre Übungsaufgaben schneller lösen als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Die Lernenden der Partnerschulen schreiben Briefe, die zunächst verstanden werden müssen. Da eine Lehrperson überfordert ist, gleichzeitig 28 Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, bietet es sich an, Lernende höherer Jahrgangsstufen einzusetzen oder Kolleginnen und Kollegen um Mithilfe zu bitten. Für die Beantwortung der Briefe sollten Redemittel bereit gestellt werden. Wenn der 'Travel Buddy' zurückgekehrt ist, sollte eine Präsentation der Ergebnisse erfolgen. Die Reiseroute sollte in Form eines Textes oder einer Tabelle beschrieben werden. Briefe und Berichte können in einem Ordner oder in einem Schaukasten präsentiert werden. Auf einer Weltkarte kann die Reiseroute eingezeichnet werden. Als Plattform für die Präsentation aller Texte, Bilder und Fotos eignet sich das Internet hervorragend. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern können entsprechende Websites erstellt werden. die Reiseroute auf dem Globus oder im Atlas verfolgen. kleine Referate über die Länder (z.B. Australien) erstellen. kulturelle Besonderheiten des jeweiligen Landes thematisieren. die Stadt, in der die befreundete Schule liegt, als Unterrichtseinheit kennen lernen. landestypische Lieder einüben. Komponisten als "Vertreter" des jeweiligen Landes kennen lernen. einen Einblick in die Tierwelt des Partnerlandes erlangen. getrocknete Pflanzen, die dem Päckchen beigelegt werden, mit einheimischen vergleichen. den ursprüngliche Lebensraum des Bären bzw. des anderen Tieres, dessen Vertreter als Stofftier mitreist, kennen lernen. die Präsentation nach Projektende erstellen. einen Bumerang verstehen und basteln lernen, sofern sich eine der Gastgeberschulen des 'Travel Buddy' in Australien befindet. nach Abschluss der Reise einige Fakten (Entfernungen, Dauer der Reise) zusammenstellen und daraus Aufgaben zum Umrechnen von Größen und Entfernungen konstruieren. das Porto für das Paket mit den gesparten Gebühren für die E-Mails vergleichen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

E-Mail verschlüsseln

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Themenbereich Datenschutz und Datensicherheit enthält Anleitungen und Hintergrund-Informationen, mit denen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, E-Mails verschlüsselt zu versenden. Sensible und vertrauliche Unternehmensinformationen sollten verschlüsselt im Internet übertragen werden, denn die Gefahr besteht, dass elektronische Post von Hackern und Spionagediensten mitgelesen wird.In dieser Unterrichtsreihe lernen Schülerinnen und Schüler, per E-Mail gesendete Nachrichten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. Der Einsatz von Verschlüsselungsprogrammen kann ihnen nur dann sinnvoll erscheinen, wenn sie für die Gefahren des unverschlüsselten Datenaustauschs sensibilisiert sind."Pretty Good Privacy" ist ein Programm, das E-Mails und Dateien verschlüsselt. Die verschlüsselten Nachrichten sind so sicher, dass ein kaum realisierbarer Aufwand nötig wäre, um eine Nachricht wieder zu dechiffrieren. Die Freeware-Version von PGP ermöglicht die Verschlüsselung von Daten sowie die Erstellung und Verwaltung von PGP-Schlüsseln. PGP-Freeware darf nur für nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ein mit Bundesmitteln gefördertes Open-Source-Verschlüsselungsprogramm ist GnuPG (GNU Privacy Guard). GnuPG gibt es ebenso wie PGP als Windows und Linux-Version. GnuPG ist mit PGP kompatibel. Wird zum Beispiel eine E-Mail unter Windows mit PGP verschlüsselt, kann sie unter Linux mit GnuPG wieder entschlüsselt werden. Einführung in das Thema "E-Mail verschlüsseln" Der Einsatz von Verschlüsselungsprogrammen kann nur erfolgreich sein, wenn die Benutzer für die Gefahren des unverschlüsselten Datenaustauschs sensibilisiert sind. Daher sollte während der Einstiegsphase ausführlich auf die Sicherheitsdefizite unverschlüsselter E-Mail-Korrespondenz eingegangen werden. Ablauf der Unterrichtseinheit "E-Mail verschlüsseln" Anhand vorgegebener Internetressourcen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig die Bedienung der für sie unbekannten Programme PGP und GnuPG. Für die spätere berufliche Praxis ist diese Methodenkompetenz von entscheidender Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler werden sich permanent in neue Softwareprodukte einarbeiten müssen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen Sicherheitsdefizite beim unverschlüsselten Austausch von Nachrichten und werden für die Gefahren sensibilisiert. verstehen das symmetrische, asymmetrische, hybride Verschlüsselungsverfahren sowie die Digitale Signatur vom Prinzip her. erstellen ein Schlüsselpaar. tauschen öffentliche Schlüssel aus. tauschen E-Mails und Dateien verschlüsselt aus. erarbeiten selbstständig die Bedienung eines Programmes mittels Bedienungsanleitung. Daten werden verschlüsselt um drei Sicherheitsdefizite aufzuheben: Privacy Die Vertraulichkeit unverschlüsselter Nachrichten ist nicht gewährleistet. Authenticity Die Authentizität des Absenders ist nicht gewährleistet. Integrity Die Unverfälschtheit einer unverschlüsselten Nachricht ist nicht gewährleistet. Der Einsatz von PGP oder GnuPG löst alle drei Sicherheitsdefizite. Um Vertraulichkeit und Unverfälschtheit zu erzielen, wird mit einem hybriden Verfahren verschlüsselt. Das hybride Verschlüsselungsverfahren kombiniert ein symmetrisches mit einem asymmetrischen Verfahren. Die digitale Signatur garantiert die Authentizität des Absenders. Zertifizierungsstellen bestätigen mittels Zertifikate die Echtheit eingesetzter Schlüsselpaare. Bevor die Schülerinnen und Schüler E-Mails und Dateien mithilfe von PGP oder GnuPG verschlüsseln, erarbeiten sie die Prinzipien der zugrundeliegenden Verschlüsselungsverfahren und der digitalen Signatur. Als Materialien nutzen sie die Broschüre "Sichere E-Mail-Kommunikation". In Prinzipskizzen erklären die Schülerinnen und Schüler die Verfahren an der Tafel. Wichtige Begriffe (wie Schlüsselpaar, privater und öffentlicher Schlüssel, Ad-hoc-Schlüssel, Hash, und so weiter) werden ebenso wie Vor- und Nachteile einzelner Verfahren festgehalten. PGP und GnuPG Die Ausführungsphase wird zweimal durchlaufen. Und zwar wird einmal eine grafische Version von PGP unter Windows eingesetzt und einmal GnuPG als Konsolen-Programm unter Linux. Andere Varianten können auch gewählt werden. So kann PGP unter Windows oder Linux auch über die Konsole bedient werden und für GnuPG werden grafische Frontends angeboten. Der Vorteil dieses Vorgehens ist, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur an einem Betriebsystem ausgebildet werden und grafische als auch kommandozeilenorientierte Programme bedienen lernen. So werden sie auf unterschiedliche Umgebungen vorbereitet. Voraussetzung für die Bedienung von GnuPG in der Kommandozeilen-Version ist allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Linux-Konsolenbefehle wie zum Beispiel ls, cat, cd, cp, mv, rm beherrschen. Knoppix Wenn kein Linux auf dem Rechner installiert ist, kann die GNU/Linux-Software Knoppix von CD gestartet werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Knoppix kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen (circa 650 MB) und auf CD gebrannt werden. GnuPG ist im Paket schon enthalten. Folgende Teilaufgaben werden von den Schülerinnen und Schülern der Reihe nach ausgeführt: Erzeugen eines Schlüsselpaares Austausch der öffentlichen Schlüssel Import öffentlicher Schlüssel der Mitschüler Verschlüsseln eines geheimen Textdokuments und Versenden als Anhang einer E-Mail Verschlüsseln und Signieren eines geheimen Textdokuments und Versenden als Anhang einer E-Mail Verschlüsseln einer E-Mail Die Schülerinnen und Schüler führen mit GnuPG die gleichen Teilaufgaben wie mit PGP unter Windows durch. Sie erarbeiten sich selbstständig die Bedienung von GnuPG. Herangezogen wird die Anleitung des Vereins zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V.: Folgende Befehle wurden für die Einzelschritte verwendet: gpg --gen-key Erzeugen eines Schlüsselpaares gpg --export --armor Anna > an Exportieren eines Schlüssels gpg --import anna.gpg Importieren eines Schlüssels gpg -k Inhaltsangabe des Schlüsselbundes gpg -e -r "Anna" geheim.txt Verschlüsseln von geheim.txt mit dem öffentlichen Schlüssel von Anna gpg -es -r "Anna" geheim.txt Verschlüsseln und Unterschreiben einer Datei gpg -ea -r "Anna" emailtext Verschlüsseln eines E-Mail-Texts gpg geheim.txt.gpg Entschlüsseln einer Datei Am Ende der Stunde sollten die Schlüsselbunde gesichert werden, denn bei einem Neustart von Knoppix gehen alle Dateien verloren. Die Dateien pubring.gpg und secring.gpg befinden sich im Verzeichnis ~/gnupg/.

  • Informationstechnik
  • Sekundarstufe II

Post und Schule

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Post und Schule" lernen die Schülerinnen und Schüler, die Dienstleistungen der Post kennen sowie verschiedene Briefformen. Die Post als Organisation zum Übermitteln von Nachrichten durch Briefe, Postkarten aber auch Beförderung von Kleingütern und Abwicklung von Geldverkehr, steht zum Thema Dienstleistungsunternehmen in den Lehrplänen der Grundschulen.Wie man einen Brief schreibt, wen und was man mit einem Brief "erreichen" kann, die verschiedenen Formen eines Briefes und welche Wege er vom Absender bis zum Empfänger zurücklegt - das sollen Schülerinnen und Schüler auch bereits in der Grundschule lernen. Ebenso, welche Dienstleistungen die Post erbringt und welche Alternativen möglicherweise genutzt werden können.Die Deutsche Post hat ein Unterrichtspaket entwickelt, welches Materialien bereithält, die zur Unterstützung, Vorbereitung und Durchführung des Themas Post dienen sollen. Gegliedert nach Schulstufen und Themenbereichen können die Materialien von Post + Schule für viele Unterrichtsfächer genutzt werden. Im Internet finden Sie Angebote für Kindergarten/Vorschule Grundschule Klassen 5-8 Klassen 9-12 Berufschule Grundschule Unterrichtsmaterialien für die Fächer Deutsch, Sachkunde und Kunst Für den Bereich Grundschule ist es möglich, ein Unterrichtspaket zu bestellen oder es herunter zu laden. Die Inhalte: Kreative Unterrichtsimpulse Lesetipps Lese- und Arbeitsbögen Wie schreibe ich einen Brief? Lehrerinformationen Interessant sind hierbei die Lehrerinformationen. Dort bekommen Sie viele weitere Tipps für Ihren Unterricht, zum Beispiel zu Rollenspielen und gemeinsamen Aktionen, zu Briefanlässen, oder zum kreativen Schreiben. Diese Anregungen sollen Ihnen dazu dienen, die Kinder mit dem Thema Post und Brief auf spannende und spielerische Weise vertraut zu machen. Arbeitsmaterialien Der Schülerlink enthält eine große Anzahl von Arbeitsblättern, die zum Beispiel in der Freiarbeit bearbeitet werden können. Dabei geht es um das Adressieren, Frankieren und Absenden eines Briefes, Porto für Brief und Postkarte, den Postbriefkasten und damit verbundene Wochentage und Zeiten, den Weg eines Briefes, die Bedeutung von Briefmarken und Stempel, sowie darum, sich in einer Postfiliale zurechtfinden. Außerdem gibt es einen Bastelbogen für ein eigenes Adressbuch. Literaturtipps Weiterhin findet man eine große Anzahl von Buchtipps. Angefangen von Bilderbüchern bis zu Lesebüchern, die das Thema Post und Brief zum Inhalt haben. Wie bekomme ich die Materialien? Alle derzeit vorhandenen Materialien werden zum Download angeboten. Die Grundschul-Unterlagen können auch als Unterrichtspaket bestellt werden. Von der Vorschule bis zur weiterführenden Schule Vorschule und Kindergarten Hier gibt es Geschichten zum Vorlesen, um Briefanlässe zu schaffen, es geht um die Handhabung des Briefumschlages und um Hinweise auf Briefmarken. Außerdem gibt es Ausmalbögen zum Downloaden. Sekundarstufe I Thematisch wird hier unterschieden zwischen Offizielle Briefen Liebesbriefen Leserbriefen Ein Schreib- und Malwettbewerb motiviert Kinder, gelernte Dinge über Post und Briefe schreiben in Bilder umzusetzen. Als Geschenk bekommt jedes Kind ein Buch nach Hause gesendet. Als Preis winkt eine Veröffentlichung im Internet. Alle drei Monate werden die besten Klassenarbeiten honoriert.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Der Regenwurm auf dem Nordpol...

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Der Regenwurm auf dem Nordpol..." hat das Ziel, zusammen mit einer Partnerklasse aus der Schule, dem Landkreis, dem Land oder irgendwo auf dem Erdkreis eine kleine oder auch große Geschichte zu entwickeln.Über ein Mailprogramm wird die sich entwickelnde Geschichte hin- und hergeschickt und dabei immer etwas verlängert. Im Anschluss an die Geschichte entwickeln die Klassen jeweils ein Lese-, Sachkunde- und Malquiz. Zu deren Berarbeitung können andere Klassen in einer Art Wettbewerb mit einbezogen werden oder die Ergebnisse zum Mitraten für jedermann im Internet präsentiert werden.Für die erste Geschichte empfiehlt es sich, eine Klasse aus der eigenen Schule zu gewinnen. So können sich auch die Lehrkräfte langsam an die Übung heran tasten und sich täglich direkt absprechen. Der Zeitrahmen kann besser koordiniert werden und die Entwicklung der Geschichte geht schneller voran. Interessanter, spannender und sinnvoller wird es dann, wenn die Partnerklasse möglichst weit weg ist, womöglich sogar im Ausland. Verlauf der Einheit - Die Vorbereitung Gefördert werden soll das möglichst freie Schreiben der Kinder, aber zunächst muss eine Partnerklasse gefunden und Kontakt aufgenommen werden. Die Entwicklung der Geschichte Die Klasse, die beginnt, denkt sich eine Überschrift aus. Mit Spannung erwartet die andere Klasse den ersten Brief. Nun kann es losgehen mit der ersten Fortsetzung. Was sonst noch alles passierte Nach ungefähr einem Monat beendeten wir Lehrkräfte die Geschichte. Neue Geschichten entwickelten sich und wollten fortgesetzt werden. Lernziele Aufsatzerziehung: sinnvolles Fortsetzen einer Geschichte unter einem bestimmten Gesichtspunkt (zum Beispiel Eigenschaftswörter oder wörtliche Rede). Umgang mit dem Internet: Benutzen eines Mailprogramms und Umgang mit Suchmaschinen für Kinder. Leseerziehung: Informationen aus einem Text entnehmen und in sinnvolle Fragen umsetzen. Kunsterziehung: Zeichnerische Ausgestaltung eines Themas. Umgang mit einem Zeichenprogramm. Zunächst müssen sich die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer über den Zeitraum einigen. Dabei sollte der Austausch möglichst mehrmals pro Woche erfolgen, da die Lernenden sonst das Interesse verlieren und das ganze Projekt außerdem vergessen wird, wenn nur einmal pro Woche geschrieben wird. Welche Lernziele die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer jeweiligen Fortsetzung verwirklichen wollen - z.B. Eigenschaftswörter, wörtliche Rede, Satzanfänge, Spannungsbogen, Zeitwörter -, bleibt Ihnen selbst überlassen. Natürlich können sich auch mehr als zwei Klassen beteiligen. Dann wird das ganze noch lustiger und spannender, aber auch langwieriger und man kommt weniger oft mit dem Schreiben dran. Form des Austausches Wichtig ist auch die Form des Austausches, denn entweder wird die Geschichte zum Beispiel mit MS-Word geschrieben und als Anhang verschickt oder direkt in ein Mailprogramm eingegeben und verschickt. Bei einer Übermittlung als email-Anhang können immer wieder Probleme beim Laden des Anhanges entstehen, wenn ein Computer womöglich eine ältere Word-Version hat als der andere. Sichern der Geschichte Es empfiehlt sich, regelmäßig die aktuelle Version der Geschichte zu speichern! Es gibt folgende Möglichkeiten: Sie kann im Mailprogramm selbst gespeichert werden (Nachteil: Der Provider hat Probleme und alle Mails verschwinden). Es hat sich deshalb als besser erwiesen, die Geschichte jeweils selbst zu speichern. Am besten gleich in das Homepage-Programm kopieren und dort als neue Seite abspeichern. Der Text, der in das neue Programm transformiert werden soll, wird mit der linken Maustaste markiert. Nun drücke man die Steuerungs-Taste (Strg) und gleichzeitig die Taste "c" (am besten erst Strg drücken, festhalten und dann "c" drücken). Nun das neue Programm öffnen (wir verwenden z.B. den "Netscape Composer"). Im Menü "Datei" wählt man nun "Neue Seite öffnen". Nun kann man den Text in die neue Seite durch gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste und der Taste "v". Leider gehen hierbei Formatierungen verloren. Nicht vergessen, jetzt noch die Seite zu speichern! Wir hatten uns mit der anderen Klasse auf jeweils zwei bis vier Sätze geeinigt. Die ersten Probleme entstanden, denn 20 Kinder stehen um den Computer herum und jeder will die Post öffnen. Die hinteren jammern, dass sie nichts lesen können. Die Lösung ist ein wöchentlich wechselnder Postdienst. Jeweils zwei Kinder fragen in der Früh die Post ab, drucken sie aus und hängen sie an die Seitentafel. Diese Kinder sind ebenso für das Eintippen der Fortsetzung verantwortlich. Die ersten Kinder werden von der Lehrerin oder dem Lehrer in das Programm eingeführt und dienen dann als BetreuerInnen für das nächste Team. So lernen die Schülerinnen und Schüler voneinander. Sobald die neue Version eintrifft (hoffentlich jeden zweiten Tag) entwirft jede Schülerin und jeder Schüler oder jeweils zwei bis drei Schülerinnen und Schüler gemeinsam (auf gleichstarke Gruppe achten) eine Fortsetzung. Diese werden entweder vorgelesen oder ausgelegt (am besten anonym, damit keine unnötigen Konkurrenzkämpfe entstehen). Anschließend entscheidet die Klasse gemeinsam, welche Version genommen wird. Entweder vergeben die Lernenden beim Lesen Punkte oder es erfolgt eine Abstimmung per Finger. Das lässt ein Chaos oder heftige Kämpfe vermuten, lief aber in unserem Fall immer bei allen Klassen problemlos ab. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Gruppen zu bilden, die jeweils eigenverantwortlich die Geschichte weiter entwickeln. Wir haben beide Versionen ausprobiert und die erste als produktiver empfunden. Ist eine Version gewählt worden, kann sie nun noch im Klassenverband sprachlich verbessert werden. Die Lehrerinnen und Lehrer können auch schon vorher eine Vorgabe machen und so ein gerade eingeführtes Ziel bei der Aufsatzarbeit üben, anwenden, und verbessern. So lässt sich gut ein Schwerpunkt auf Eigenschaftswörter, wörtliche Rede, oder Satzanfänge setzen. Spontan wollten meine Schülerinnen und Schüler ein Lesequiz entwickeln, da sie zur Zeit jeweils für die Parallelklasse ein Quiz zur Zeitschrift "Mücke" entwickelten. Bald stellten sie fest, dass ein Lesequiz für die eigene Klasse oder die Parnterklasse natürlich nicht sehr spannend ist, da ja jeder die Geschichte mittlerweile auswendig kannte. Die Kinder lasen nämlich bei jeder neuen Fortsetzung die ganze Geschichte begeistert jeweils wieder vom Anfang an. Also beschlossen wir, ein Quiz für unsere Zweitklässler zu entwickeln und es per E-Mail zu verschicken. Bei uns hat jede Klasse eine eigene E-Mail-Adresse. Das schien uns viel lustiger und spannender als das ganze persönlich abzuliefern. Meine Schülerinnen und Schüler mussten sich dazu in das Leseniveau der 2. Klasse eindenken und entsprechende Fragen formulieren. Es bildete sich sogar eine Gruppe, die besonders einfache Fragen für die 1. Klassen entwickelte. Die "Kleinen" lasen und rätselten begeistert mit. Thema: Polarkreis Jetzt mussten natürlich auch die 4. Klassen miteinbezogen werden. Meine Klasse befand den Text und die Fragen für zu einfach. Hier schien ihnen eher ein "Polarquiz" angebracht. Die Thematik bot sich von selbst an. Woher nun Informationen über Eisbären, Pinguine und das Polarmeer bekommen? Wie konnte man vermeiden, dass die Fragen zu schwer oder nicht beantwortbar wurden? Internetrecherche Wir beschlossen, uns im Internet über die obigen Punkte zu informieren und die Suchmaschinen einzugrenzen, da wir aus Erfahrung mit Internetralleys wussten, dass die Informationsflut für Zehnjährige sonst nicht zu bewältigen ist. Die Kinder informierten sich nun zunächst selbst über das Thema Eismeer, Polarmeer, Pinguine, Eisbären . Dabei stießen sie noch auf andere interessante Themen, wie Robben, Wale und ähnlichem. Quizfragen formulieren Dabei mussten die Kinder sehr viel lesen, Informationen sortieren und verschiedene Fachbegriffe erforschen. Entsprechende Quizfragen zu formulieren entpuppte sich als gar nicht so einfach. Die Fragen wurden an Mitschülerinnen und Mitschüler in der Klasse getestet. Können die Fragen beantwortet werden? Sind sie sinnvoll? Können andere Kinder sie verstehen? Sind sie zu leicht? - Bald war das Quiz fertig und die Schülerinnen und Schüler hatten viel über die verschiedenen Tiere gelernt. Nun fehlten nur noch die nicht so guten Leser und Leser der 1. Klassen. Wie könnten man diese mit einbeziehen? Ein Malwettbewerb war die Lösung. Thema war, ein Bild zur Geschichte zu malen. Das rief natürlich den Neid der gesamten Schule hervor, so dass zum Schluss alle teilnahmen, aber die Wertung innerhalb der Jahrgangsstufen statt fand. Leider konnten wir die Bilder nicht auf unser Homepage präsentieren, weil uns ein entsprechender Scanner oder eine Digitalkamera fehlt. Im Laufe des Schuljahres haben sich in unserer Klasse mehrere Fortsetzungsgeschichten entwickelt. Neben "Der Regenwurm auf dem Nordpol" entstanden so noch "Das Altenheim auf dem Mars und "Der Faschingsritter" (ein Fortsetzungsgedicht). Die Ergebnisse unserer Arbeit sollten natürlich auf unserer Homepage erscheinen. Unsere Schüler schreiben ihre Homepage selbtständig mit dem Nescape Composer. Hintergründe wurden mit dem Paintprogramm erstellt und die Seiten entsprechend gestaltet. Fast von selbst entwickelt sich mit der Partnerschule ein reger Briefkontakt. Die Schülerinnen und Schüler lernen die andere Schule kennen, Ideen werden ausgetauscht, private Kontakte geknüpft. Besonders interessant ist dies, wenn die andere Schule im Ausland liegt.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe

Voice-Mail - die "sprechende" E-Mail

Unterrichtseinheit

Im Englischunterricht der Primarstufe steht die gesprochene Sprache im Mittelpunkt. Eine Sprachaufnahme als elektronische Mitteilung, die Voice-Mail, bereichert ein Projekt zur E-Mail Kommunikation oder kann als Alternative zur geschiebenen E-Mail eingesetzt werden.Für den Grundschulbereich wirft die Möglichkeit der Kommunikation über E-Mail Fragen auf. Zu gering erscheinen die fremdsprachlichen Kenntnisse der Grundschülerinnen und Grundschüler für ein solches Vorhaben. Im Vordergrund steht die kritisch diskutierte Rolle der Schrift im frühen Englischunterricht. Probleme ergeben sich unter anderem aus der Verwendung von lautbildlich bekanntem Vokabular, dessen Schriftbild noch nicht eingeführt wurde. Den Kindern fällt es einerseits aufgrund der Schriftsprache schwer, den Inhalt eintreffender Mitteilungen zu verstehen, andererseits steht ihnen die Schrift auch beim Verfassen eigener Texte im Weg. Außer verschiedenen Möglichkeiten der Differenzierung beim Erstellen von schriftlichen E-Mails stellt die Voice-Mail eine äußerst sinnvolle Alternative dar, so dass der Schwerpunkt auch in einem herkömmlich schriftlastigen Vorhaben gemäß der Didaktik des frühen Fremdsprachenlernens hin zum Mündlichen verlagert werden kann.Da die Kinder einen Großteil der Mail- und somit der Unterrichtsinhalte selbst bestimmen, erfordert die Durchführung des Projektes ein hohes Maß an Flexibilität, Organisations- und Planungsfähigkeit. Durch die begrenzten sprachlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ist es notwendig im Vorfeld sowohl den zeitlichen und organisatorischen als auch den thematischen und sprachlichen Rahmen des E-Mail Austausches abzustecken und mit der Lehrkraft der englischen Partnerschule zu kooperieren. Vorbereitungen durch die Lehrkraft und Projektverlauf Die Lehrkräfte der Partnerklassen tauschen sich über die sprachlichen und interkulturellen Ziele aus und richten E-Mail Konten für die Kinder ein. Erstellen von Voice-Mails Die Mitteilung wird am Audiorecorder des Computers aufgenommen und kann dann als Datei im Anhang der E-Mail versendet werden. Praxis-Tipps auf einen Blick und Literaturhinweise Die Umsetzung der aufgelisteten Punkte trägt maßgeblich zu einem reibungslosen Verlauf des Projektes bei. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz und üben das freie Sprechen. segmentieren einzelne Wörter aus dem Spachfluss. erschließen sich den Inhalt einer Nachricht durch das Verstehen von Schlüsselwörtern. üben Aussprache und Intonation. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden durch das Erstellen von Audiodateien im Umgang mit neuen Medien vertraut. üben die E-Mail Kommunikation. Das Internet eröffnet Möglichkeiten, die die Suche nach Partnerklassen für internationale E-Mail Korrespondenzen erleichtert. Es gibt eine Reihe von Vermittlungsbörsen, die eine weltweite, zielgerichtete Suche nach geeigneten E-Mail-Partnern unterstützen. Interessierte Primarschulen können ihr eigenes Klassenprofil erstellen und auf diesen Plattformen veröffentlichen. Die Lehrkraft benennt neben den Rahmendaten auch die Ziele und den thematischen Inhalt des Projektes. Diese wichtigen Informationen schaffen die Basis für einen reibungslosen Projektablauf. Sprachliche Voraussetzungen berücksichtigen Ein genaues Abstimmen der Ziele und des organisatorischen Rahmens geschieht in den ersten Briefwechseln zwischen den Lehrpersonen. Hier sollte die Kollegin oder der Kollege unbedingt über sprachliche Voraussetzungen der Kinder informiert werden. Ist eine Korrespondenz zwischen einer deutschen Klasse im Anfangsunterricht und Native Speakers geplant, spielt dies eine besondere Rolle, da auf der deutschen Seite sprachliche und interkulturelle Ziele erreicht werden sollen, auf der Seite der englischen Klasse jedoch häufig unter anderem Ziele im Rahmen des Geographieunterrichts. Motivation erhalten Es empfiehlt sich, die E-Mail-Korrespondenz mit etwas jüngeren englischsprachigen Kindern durchzuführen. Durch die begrenzten sprachlichen Voraussetzungen auf deutscher Seite kann es passieren, dass die Muttersprachler inhaltlich unterfordert sind und die Motivation schnell abflaut. Hier ist es Aufgabe der deutschen Lehrkraft stofflich anspruchsvollere E-Mails ergänzend zu versenden und gleichzeitig die englische Lehrkraft kontinuierlich über den Sprachstand der Kinder zu unterrichten. Individueller E-Mail-Kontakt möglich Werden E-Mail-Konten für alle Schülerinnen und Schüler eingerichtet, so können die Kinder individuelle Briefe versenden. Neben dem Austausch von im Plenum erstellten Klassen-E-Mails, entstehen so persönliche Kontakte zwischen den einzelnen Schülerinnen und Schülern. Bevor die Lehrkraft die E-Mail-Konten für die Kinder einrichtet, muss sie die Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten einholen oder die Eltern bitten, für ihre Kinder eine E-Mail Adresse einzurichten. Alternativ können die Briefe über eine E-Mail Adresse der Lehrkraft versendet und erhalten werden. Klare Projektstruktur mit flexiblen Inhalten Durch den Kontakt unter den Kindern können sich neue Themenbereiche und inhaltsbezogene Ziele ergeben, die den geplanten Verlauf des Projektes verändern. Es ist besonders wichtig, auf eine klare Struktur der Korrespondenz zu achten, um übergeordnete sprachliche und interkulturelle Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Interkultureller Austausch Die Kinder beschreiben sich und reflektieren ihren eigenen kulturellen Hintergrund. Die Partnerklassen tauschen ihre Beschreibungen per E-Mail aus, erhaltene E-Mails sind folglich inhaltlich an die versendeten Mitteilungen angelehnt. Die Kinder gewinnen Einblicke in die Kultur ihrer Brieffreunde. Dies wird als Bereicherung empfunden und setzt interkulturelle Lernprozesse in Gang. Abschließend sollen die Reflexionen beider Seiten zusammengeschlossen und gemeinsam evaluiert werden. Das Schaubild stellt die Ebenen der E-Mail-Kommunikation mit Native Speakers schematisch dar (zur Vergrößerung bitte anklicken). Auf deutscher Seite wird sowohl hinsichtlich interkultureller als auch sprachlicher Lernziele evaluiert. Um eine Audiodatei erstellen und bearbeiten zu können, benötigen die Schülerinnen und Schüler einen Computer mit Soundkarte und Mikrofon sowie geeignete Software. Das Programm "Audacity" beispielsweise kann als Open Source aus dem Internet heruntergeladen werden. Auf Computern mit Windows-Programmen wird der Audiorecorder über die Menüpunkte Start / Programme / Zubehör / Unterhaltungsmedien / Audiorecorder aufgerufen (Abbildung zur Vergrößerung bitte anklicken). Die Lehrkraft kann durch Anklicken des Audiorecorders im Windows-Menü (rechten Maustaste) und dem Befehl: Senden an Desktop (Verknüpfung erstellen) das Lautsprecher-Icon für den Audiorecorder auf dem Desktop anlegen. Sie erleichtert den Schülerinnen und Schüler somit den Zugriff auf die Software. Im Hilfemenü wird die Bedienung des Programms Schritt für Schritt vorgestellt. Verbale Kommunikation ist sehr persönlich Die Kinder befinden sich während der Aufnahme in einer Atmosphäre mit Ernstcharakter, weil die Mitteilung an einen Native Speaker gerichtet ist. Darüber hinaus hat die Aufnahme eigener Sprache etwas sehr Persönliches und vorerst etwas Endgültiges, obwohl der Text jederzeit neu aufgenommen und bearbeitet werden kann. Hohe Motivation und Aufmerksamkeit prägen die Atmosphäre Während des Projektes waren die Kinder sehr motiviert, gute Aufnahmen zu machen. Zum Teil setzten sie sich damit auch unter Druck. Damit die Kinder sich nicht durch Nervosität blockieren, wurde je nach Komplexität und Länge des Textes und je nach individuellen Voraussetzungen mehr oder weniger Wert darauf gelegt, dass sie ihren Text zusammen mit einem Partner beziehungsweise einer Partnerin oder mit der Lehrkraft direkt vorher 'trocken' übten. Die Kinder forderten dies oft selbst, der Sinn des Übens erschien ihnen völlig einsichtig. Da die Aufnahme im Anschluss angehört werden konnte, wurde die Aufmerksamkeit des Kindes auf die eigene Aussprache und Intonation gerichtet. Die Voice-Mail beinhaltet somit das Potential, die Fertigkeit des Sprechens enorm zu fördern. Die Kinder beschreiben ihren Schulalltag Während dieses E-Mail Austausches wurde die Voice-Mail innerhalb eines Stationenbetriebs zu "My school day" angewendet. Hierbei konnten die Kinder ihren Schultag oder im weiteren Verlauf auch den Inhalt ihrer "lunchbox" beschreiben. Zur Vorbereitung bearbeiteten die Kinder ein Arbeitsblatt zum Thema (siehe Arbeitsmaterialien, AB1). Was sie sagen wollten, malten sie anschließend als Gedächtnisstütze auf. Dies half ihnen, die lautbildlich gefestigten Wörter richtig auszusprechen. Durch die Ausnahmesituation bedingt, neigten die Kinder andernfalls dazu, die Wörter abzulesen und folglich falsch auszusprechen. In unbefangeneren Situationen, beispielsweise während Präsentationsphasen im Klassenraum, taten sie dies nicht. Vielfältige Möglichkeiten der Selbstdarstellung Fotos oder Bilder können durch gesprochene Texte ergänzt werden. Nachdem die Kinder ihren Steckbrief versendet hatten (siehe Arbeitsmaterialien, Arbeitsblatt 2), wollten sich einige von ihnen auch malen, um sich auf diese Weise ihren englischen Gesprächspartnern vorzustellen. Sie fertigten Zeichnungen von Kleidungsstücken an und beschrifteten die dargestellten Gegenstände (siehe Arbeitsmaterialien, Arbeitsblatt 3). In der Vorbereitungsphase wurden zur Einführung und Vertiefung des Wortfeldes "clothes": "pullover, T-shirt, trousers, skirt, dress, shoes/slippers" und der Struktur "I'm wearing..." beispielsweise Rätsel innerhalb der Klasse gestellt, indem die Kleidung eines Kindes in der Ich-Form beschrieben wurde. Solch ein Rätsel konnte nun auch der Partnerklasse gestellt werden: Zusammen mit einem Foto, das mehrere Kinder zeigte, wurde eine Voice-Mail geschickt, in der sich eines der Kinder beschrieb. Informationsaustausch über den Schulalltag Im Verlauf des E-Mail Austausches wurden auch Voice-Mails der englischen Schülerinnen und Schüler empfangen. Die ersten Voice-Mails waren eine Reaktion auf die von uns gesendeten Produkte, in denen die Kinder sich und ihre Kleidung beschrieben hatten. Die englischen Kinder äußerten sich dazu, ob sie ihre Schuluniform mögen oder nicht, beschrieben diese noch einmal und reagierten zum Teil fasziniert auf die Tatsache, dass ihre deutschen Epals Hausschuhe in der Schule tragen. Sie gebrauchten zu einem großen Teil das in unseren zuvor gesendeten E-Mails verwendete Vokabular. Unsere Epals drückten sich - ihrem Alter entsprechend - im Allgemeinen auch hinsichtlich der Satzkonstruktionen und Strukturen relativ einfach aus. Quantität und Qualität der versendeten Voice-Mails Das Sprachmaterial sollte quantitativ überschaubar bleiben. Manche Kinder lasen ihre Texte allerdings ab und sprachen dann nicht flüssig und deutlich. Die Qualität der Aufnahme musste in seltenen Fällen vorher bearbeitet werden. Über all diese Faktoren mussten die Kolleginnen und Kollegen sich austauschen, da es für beide Seiten Neuland war. Konkrete Höraufträge Anhand einer empfangenen Voice-Mail wurden die Kinder im Plenum an konkrete Höraufträge und somit an den Umgang mit diesem authentischen Sprachmaterial heran geführt. Danach konnten sie selbstständig mit den Voice-Mails ihrer Epals arbeiten. Leistungsschwächere Kinder hörten den Text zusammen mit einem Partner oder mit der Lehrkraft an. Die Kinder bekamen die Aufgabe, erlernte Wörter und Wendungen aus der gesprochenen Mitteilung herauszuhören (siehe Arbeitsmaterialien, Arbeitsblatt 4). Sie entwickelten die Fähigkeit des Segmentierens einzelner Wörter im Sprachfluss eines Native Speakers sowie die Fähigkeit, die Bedeutung einer Mitteilung durch das Verstehen dieser Schlüsselwörter zu erschließen. Bei diesen Höraufträgen entschied der Autor individuell, wie viel Hilfe notwendig war, damit die Schülerinnen und Schüler den Inhalt der Nachricht verstehen konnten. Die Kinder waren sehr motiviert, da sie eine persönliche Beziehung zu ihren Epals aufbauen konnten, die Voice-Mail eine direkte Reaktion auf die von ihnen erstellte E-Mail war und die Informationen den Vergleich mit der eigenen Lebenswirklichkeit anregte. Stecken Sie gemeinsam mit Ihrer englischen Kollegin oder Ihrem englischen Kollegen den zeitlichen, organisatorischen und thematischen Rahmen ab und legen die Ziele des Projektes fest. Dokumentieren Sie Planung und Verlauf des Projektes und präsentieren Sie individuelle Ergebnisse auch in der Klasse. Lassen Sie Ihre Klasse den E-Mail Austausch beginnen, so dass sich die Partnerklasse dem Sprachmaterial gegebenenfalls anpassen kann. Führen Sie die E-Mail Korrespondenz mit etwas jüngeren englischsprachigen Kindern durch, damit diese nicht inhaltlich unterfordert sind. Falls nötig versenden Sie ergänzende, stofflich anspruchsvollere E-Mails. Bieten Sie außer Lückentexten auch inhaltlich offenere Angebote. Verfassen Sie die Klassen-E-Mails gemeinsam mit allen Kindern. Achten Sie bei der Erstellung von individuellen E-Mails darauf, dass die Kinder differenzierte, inhaltlich offenere Angebote bearbeiten können, zum Beispiel: - Malen und Beschriften - Schreiben zu Fotos - Erstellen von Voice-Mails - Lückentexte (am besten Computerversionen, die durch drag and drop zu bearbeiten sind) Stellen Sie hierfür Hilfen wie zum Beispiel "Picture Dictionaries" zur Verfügung. Achten Sie bei der Erstellung von Voice-Mails darauf, dass den Kindern die Möglichkeit geboten wird, den Text frei zu sprechen anstatt (falsch) abzulesen. Erteilen Sie konkrete Höraufträge für die Bearbeitung der erhaltenen Voice-Mails. Wählen Sie einfache und relevante Vokabeln individueller E-Mails aus und sichern Sie sie als Klassenwortschatz. Bleyhl, W. (2000): Fremdsprachen in der Grundschule. Schroedel Butzkamm, W. (1998): Zehn Prinzipien des Fremdsprachenlernens und -lehrens. In: Johannes-P.Timm (Hrsg.). Englisch lernen und lehren - Didaktik des Englischunterrichts. Cornelsen: 45 - 52 Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Lehrplan Englisch (2003). Ritterbach Verlag

  • Englisch
  • Primarstufe

Ein Kinderreiseführer für unsere Heimatregion

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Kinderreiseführer zu ihrer Heimatregion. Sie erwerben dabei grundlegende Kenntnisse in den Fachgebieten Deutsch, Sachunterricht und Medienkompetenz."Mir ist langweilig!" lautet eine gängige Kinderklage. In unserer Event- und Mediengesellschaft, die für permanente Unterhaltung sorgt, können viele Kinder mit ihrer Freizeit nichts mehr anfangen. Nicht umsonst steht in etlichen Bundesländern das Thema Freizeitgestaltung im Lehrplan. In der vorliegenden Unterrichtseinheit erstellen Schülerinnen und Schüler einen lokalen Reiseführer. Die Kinder sammeln Ideen für Wochenendausflüge oder Nachmittagsunternehmungen, die sie alleine oder mit den Eltern realisieren können. Dabei bekommen sie nicht nur Zugang zu ihrer heimischen Umgebung und deren Angeboten, sondern erwerben auch wichtiges Basiswissen. Im Rahmen des Projekts wird der Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien geschult, die Beschaffung und Auswertung von Informationen geübt sowie das mündliche und schriftliche Ausdrucksvermögen gefördert.Für die Recherche nutzen die Kinder unterschiedliche Quellen: Sie befragen Oma und Opa, durchforsten das Internet, schreiben E-Mails und führen Telefongespräche. Anschließend werten sie die Informationen aus, sammeln Stichpunkte, formulieren formale Briefe, verfassen lebendige Erlebnisberichte und präsentieren ihre Ergebnisse. Um einen erfolgreichen Verlauf und Abschluss des Projektes zu gewährleisten, müssen die Kinder gezielt zu Informationen hingelenkt und mit konkreten Aufgabenstellungen von einem Arbeitsschritt zum nächsten geführt werden. Je nach Klassenstufe sind dafür umfassende Vorbereitungen und Vorarbeiten der Lehrkraft nötig. Entsprechend groß ist jedoch auch das Erfolgserlebnis. Die Texte und Bilder des Reiseführers stammen ausschließlich von den Kindern. Die Unterrichtsphasen Überblick und Einstieg Die Schülerinnen und Schüler werden in das Projektthema eingeführt und in gelenkten Einzelschritten bis zur Realisierung begleitet. Recherchen Anhand professioneller Werbeprospekte aus gängigen Urlaubsregionen machen sich die Kinder bewusst, wie touristisches Informationsmaterial gestaltet ist. Interviews, Befragungen (fakultativ) Mit mündlichen, schriftlichen und telefonischen Befragungen ergänzen die Schülerinnen und Schüler ihre Recherche und holen Rückmeldungen ein. Bilder und Texte Die Kinder erkennen und benennen unterschiedliche Möglichkeiten der Sprach- und Bildgestaltung und berücksichtigen dies bei der Erstellung ihres eigenen Materials. Umsetzung und Präsentation Die Kinder bewerten die entstandenen Texte und das Bildmaterial und treffen eine Auswahl. Mit diesen Materialien wird der Kinderreiseführer erstellt und online veröffentlicht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Textarten kennen (Sachtext, Brief, Erzähltext, Werbetext ...). formulieren Texte situations- und adressatengerecht. setzen unterschiedliche sprachliche und gestalterische Mittel ein. entwickeln ihr Ausdrucksvermögen und präzisieren ihre Sprache. lernen ihre Heimatregion besser kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden moderne Kommunikationsmittel (Internet, E-Mail, Telefon) zur Informationsbeschaffung. gestalten Texte und Bilder am Computer. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Gesprächsregeln an (aktiv zuhören, befragen, nachfragen). nutzen unterschiedliche Informationsquellen. gewichten Informationen, verarbeiten diese und werten sie aus. Die Lehrerin oder der Lehrer sollte Anschriften bekannter Ferienregionen im Netz suchen und per E-Mail Werbematerial anfordern (Richtwert: sechs bis zehn Adressen). Die meisten Touristeninfos reagieren positiv auf eine solche Anfrage und schicken teilweise sogar kleine Geschenke wie Luftballons oder Aufkleber für die Kinder mit. möglichst informative, übersichtliche und verständliche Webseiten zur Heimatregion herausfiltern und gezielte Fragestellungen beziehungsweise Aufgabenblätter dazu entwickeln. vorab selbst Kontakt mit möglichen Ansprechpartnern der Kinder (wie beispielsweise Touristeninfos) aufnehmen und das Anliegen erklären. Realisierung Damit die Schülerinnen und Schüler selbstständig und zielorientiert arbeiten können, werden sie mit konkreten Fragenstellungen und überschaubaren Arbeitsaufträgen von einem Arbeitsschritt zum nächsten geleitet. Präsentation Eine gute Alternative zum gedruckten Prospekt ist die Veröffentlichung im Internet. Mit dem Homepage-Generator Primolo können Schülerinnen und Schüler unkompliziert und ohne große Vorkenntnisse Internetseiten gestalten und publizieren. Vorschlag: Mehrere Schulen einer Region schließen sich in einem Gruppenraum zusammen und erstellen gemeinsam einen Kinderreiseführer für ein ganzes Gebiet. Erfahrungen Wir haben den Kinderreiseführer gemeinsam mit elf anderen Schulen aus unserer Heimatregion Auerbergland erstellt und einen etwa zwanzig Seiten umfassenden Flyer entwickelt. Möglich wurde dieses Vorgehen, da wir als Region Auerbergland zu einem Schulnetz zusammengeschlossen sind. Weil unser Projekt von den Gemeinden unterstützt wurde, gab es auch bei der grafischen Gestaltung des Flyers professionelle Hilfe. Ein großes Erfolgerlebnis für die Kinder war, dass ihr Kinderreiseführer in Form einer Hochglanzbroschüre "echt" zum Einsatz kommt und bei den Gästen des Auerberglandes (Kinder und Eltern) ein begeistertes Echo findet. Ziel Die Schülerinnen und Schüler sichten das offizielle Werbematerial verschiedener Feriengebiete und bewerten die Angebote. Dabei entwickeln sie inhaltliche Kriterien zum Erstellen eines Kinderreiseführers für die eigene Heimatregion. Vorgehensweise Die Schülerinnen und Schüler berichten vom Familienurlaub und schildern die Planungen und Vorbereitungen. Anschließend werden in Partner- oder Gruppenarbeit Prospekte aus verschiedenen Urlaubsgebieten (wie beispielsweise Grödnertal, Schwarzwald, Sylt) gesichtet, zu denen die Kinder sich spontan äußern. Die Gruppenmitglieder wählen ein Lieblings-Reiseziel aus und begründen ihre Entscheidung. Mit der provokanten Frage "Denkst du, dass auch bei uns jemand Urlaub machen möchte?" lenkt die Lehrkraft das Augenmerk der Kinder auf die eigene Region. Die Meinungen der Schülerinnen und Schüler werden festgehalten. Nach der Bekanntgabe der Projektziels ("Wir wollen einen Kinderreiseführer erstellen.") machen die Kinder Vorschläge zu möglichen Angeboten in ihrer Heimatregion, die sie zunächst aus ihren eigenen Freizeitaktivitäten ableiten. Erfahrungen Bei uns gestaltete sich die Motivation sehr einfach, da eine Klasse aus unserer Partnergemeinde Werdenberg (Schweiz/ Kanton St. Gallen) ihre Abschlussfahrt zu uns ins Auerbergland unternehmen wollte und die Schülerinnen und Schüler schon viel diskutiert hatten, was man den Schweizern bieten könne. Dennoch wunderten sich die Kinder sehr, dass jemand auf die Idee kommen könnte, hier Urlaub zu machen. Zitat: "Hier ist doch nichts los!" Doch schon bald wusste jede und jeder doch irgendeine tolle Sache, die man in Burggen oder Ingenried unternehmen konnte: Auf Bäume klettern, im Bach Dämme bauen, Baden im Ortsweiher waren die ersten Vorschläge. Ziel Die Schülerinnen und Schüler lernen mit der Suchmaschine Google zu arbeiten und sich auf Webseiten zurechtzufinden. Die Lehrkraft hat passende Seiten vorab bereits ausgewertet und kann die Kinder zu den relevanten Informationen lenken. "Was muss ein (Kinder-) Reiseführer enthalten?" Die Schülerinnen und Schüler äußern spontan ihre Vorschläge (wie etwa: Fotos, Texte, Informationen ...) und machen sich so die Bestandteile eines Werbeprospektes bewusst. "Stell dir vor, du bist Reiseleiterin oder Reiseleiter in deinem Dorf. Was würdest du mit deinen Gästen machen? Erstelle ein Programmangebot für einige Tage!" Die Kinder nennen Beispiele für konkrete Unternehmungen und Aktionen, die stichwortartig auf Wortkarten festgehalten werden. Anschließend ordnen sie die Vorschläge und versehen sie gemeinsam mit übergeordneten Begriffen, die ebenfalls auf Wortkarten notiert werden. Beispiele: Bademöglichkeit, Abenteuer, Sport, Feste/Kultur, Wandern, Museum, Rad fahren, Spielen ... (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab01_sammelbegriffe") "Wie können wir uns über weitere Angebote informieren?" Die Schülerinnen und Schüler nennen verschiedene Recherchemöglichkeiten, mit denen die soeben entwickelten Kategorien inhaltlich gefüllt oder ergänzt werden können: Verwandte und Freunde fragen, Touristenbüro anschreiben, im Internet nachschauen. Die Lehrkraft greift den Vorschlag der Internetrecherche auf und weist die Kinder ein (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab02_recherche"). Die Bearbeitungszeit beträgt zwischen 30 und 45 Minuten. Die Schülerinnen und Schüler können die gefundenen Angebote mit Smilies bewerten. Die Ergebnisse der Internetrecherchen werden auf Wortkarten notiert und zu den passenden Kategorien geheftet. Erfahrungen Wir mussten feststellen, dass sich in unserer Gemeinde niemand mit Tourismus beschäftigt hatte und somit auch keine Informationen auf der Webseite zu finden waren. Weitaus besser sah es aber in unseren Nachbargemeinden aus. Viele Gemeinden des Auerberglandes hatten ausgezeichnete Informationen zur Freizeitgestaltung. Mit Begeisterung und großem Erstaunen registrierten die Schülerinnen und Schüler die zahlreichen Angebote im Umkreis von weniger als 10 Kilometern und überlegten, welche sie selbst wahrnehmen wollten - wie etwa einen Besuch im hervorragenden Walderlebniszentrum, das bisher nur ein Schüler besucht hatte. Auch etliche der nahen Badeseen kannten die Kinder nicht. Gleich in der folgenden Stunde brachte eine Schülerin Fotos der Schleiherfälle mit, die sie mit ihren Eltern am Wochenende besucht hatte. Ziel Mit E-Mail-Anfragen versuchen die Schülerinnen und Schüler weitere Informationen über die Freizeitmöglichkeiten in der Region zu sammeln, auch über die Heimatgemeinde hinaus. Sie lernen mit einem Mailprogramm umzugehen, einen formalen Brief zu erstellen und ihre Recherchen sinnvoll zu ordnen. Vorgehensweise Die Kinder werden beauftragt eine E-Mail an das Informationszentrum der Heimatregion zu entwerfen. Meist gibt es eine zentrale Informationsstelle für mehrere Gemeinden oder eine Region. Der Schreibauftrag kann in Partner- oder Gruppenarbeit, aber auch in Einzelarbeit (als Hausaufgabe) ausgeführt werden. Bevor es ans Formulieren geht, müssen die Formvorschriften für einen Geschäftsbrief erarbeitet werden. Auf einem Arbeitsblatt erhalten die Kinder mehrere Formulierungsbeispiele (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab03_brief1") und setzen daraus ein "formvollendetes" Schreiben zusammen. Die Abschnitte werden benannt und als Wortkarten in der richtigen Reihenfolge an die Tafel geheftet (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab04_brief2"). Offizielles Schreiben per E-Mail verschicken Jedes Kind oder jede Gruppe formuliert nun einen passenden Brief für sein/ihr Anliegen. Der beste Brief wird ausgewählt und als Mail verschickt. Wenn die Briefe im Textverarbeitungsprogramm entworfen werden, lassen sie sich leicht korrigieren. Auch kann ein Musterbrief aus mehreren Briefen zusammengestellt werden. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler Texte oder Textblöcke mit copy und paste zu verschieben oder in das Mailprogramm zu übertragen. Erfahrungen Meine Schülerinnen und Schüler waren so motiviert, einen echten "Erwachsenenbrief" schreiben zu dürfen, dass ich zum Schluss 20 tolle Briefe hatte und uns nichts anderes übrig blieb als zu losen. Gespannt warteten die Kinder auf die Antwort. Sie konnten es gar nicht fassen, als eine Fülle von Prospektmaterial eintrudelte. Schon vor dem Unterricht wurden fleißig die Materialien durchforstet und bewertet. Ziel Mit Interviews und Befragungen versuchen die Kinder die Relevanz ihres Angebots zu überprüfen. Dabei lassen sich viele Lernziele aus dem Bereich Deutsch sinnvoll abdecken: Stichpunkte notieren, Fragen formulieren, Anliegen darlegen, Interviews durchführen. Die gesammelten Informationen werden in der Tabelle notiert. Vor der Befragung sollten folgende Punkte geklärt werden: Wer fragt? (Gruppensprecher oder -sprecherin bestimmen) Wie fragt man? (Formulierungen für höfliche Unterbrechungen suchen, zum Beispiel: "Entschuldigung, darf ich stören?") Warum fragt man? (Die Kinder erklären, warum sie diese Fragen stellen, und geben kurze Informationen zum Projekt.) Was fragt man? (Überlegen, welche Ergebnisse man sich erhofft. Dazu passend zielgerichtete Fragen formulieren.) Wie schreibt man die Ergebnisse auf? (Stichpunkte notieren.) Mündliche Befragung: Schülerteams (Zweiergruppen) führen in anderen Klassen der Schule Interviews durch. Nachmittags können die Kinder ihre Freunde und deren Eltern befragen. Schriftliche Befragung: Kinder aus Nachbarschulen werden per Mail schriftlich interviewt - entweder in Form eines gemeinsamen Klassenbriefs oder im individuellen Austausch mit einem festen Mailpartner oder einer Mailpartnerin. Telefonische Befragung: Der Bürgermeister kennt sich in der Gemeinde besonders gut aus. Bei ihm können die Schülerinnen und Schüler - nach entsprechender Terminvereinbarung - gezielt nachfragen, ob bestimmte Aktivitäten, die auf ihrer "Wunschliste" stehen, im Umkreis angeboten werden. Diese Aufgabe übernimmt eine ausgewählte Schülerin oder ein ausgewählter Schüler, beispielsweise der Klassensprecher. Vorher werden in der Klasse gemeinsam konkrete Fragen für das Interview gesammelt. Interview mit dem Bürgermeister Am aufregendsten war unser Telefonat mit dem Bürgermeister. Eifrig wurde diskutiert, wer geeignet wäre, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Natürlich habe ich den Bürgermeister vorgewarnt. Alle Schülerinnen und Schüler verfolgten atemlos das Gespräch mit. Obwohl wir schon viele Informationen gesammelt hatten, waren den Mädchen und Jungen noch mehr als 30 Fragen zum Thema Tourismus eingefallen. Unter anderem wollten sie wissen, ob die Eltern für die Dauer ihrer Aktivitäten ebenfalls beschäftigt werden könnten, zum Beispiel mit einem Tanzkurs. Öffnungszeiten wurden erfragt, und auch an Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten hatten die Kinder gedacht. Interviews in der Schule und im sozialen Umfeld Die Interviews in den anderen Schulklassen förderten enorm die Selbstständigkeit meiner Schülerinnen und Schüler. In Zweiergrüppchen wanderten sie verantwortungsbewusst durchs Schulhaus, beeindruckten meine Kolleginnen und Kollegen durch ihre Höflichkeit, notierten mit bedeutungsvoller Miene die Ergebnisse und berichteten stolz über neue Erkenntnisse. Als besonders gute Quelle erwiesen sich Omas, Opas und Tanten. Hier erhielten wir echte Geheimtipps. Wie sind Werbeprospekte gestaltet? Im Rahmen eines Klassengesprächs oder einer Gruppenarbeit nehmen die Kinder Texte und Bilder aus Werbeprospekten unter die Lupe und entwickeln dabei ein Bewusstsein für verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten (Arbeitsblatt "kinderreiseführer_ab05_prospekte"). Die Kriterien werden gesammelt und auf einem Tafelbild festgehalten. Bilder: Größe, Art (Fotos, Zeichnungen, Comics), Anordnung Texte: Schriftgröße, Schriftart, Schriftfarbe, Anordnung, Stil (kurz und prägnant / ausschmückende Adjektive, beschreibende Verben ...) Ziel Die Kinder erstellen Fotos oder Zeichnungen zur Gestaltung ihres Kinderreiseführers. Dabei setzen sie sich auch mit den Themen Urheber- und Persönlichkeitsrechte auseinander. Fotos aus dem eigenen Ort können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Unterrichtsgangs (oder einer freiwilligen Hausaufgabe) mit der Digitalkamera selbst erstellen. Nach dem Wochenende bringen Kinder oft Fotos aus der näheren Umgebung mit, die sie bei Freizeitaktivitäten mit der Familie aufgenommen haben. Werden Zeichnungen als Gestaltungselemente gewählt, muss vorab die maximale Bildgröße festgelegt werden. Zur Veröffentlichung im Netz werden die Gemälde eingescannt und als digitale Bilder gespeichert. Bei der Verwendung von Bildmaterial aus fremden Quellen (Werbeprospekte, Internet) ist auf das Urheberrecht, das Recht am eigenen Bild und den Personenschutz zu achten (siehe Lehrer-Online/Recht). Gegebenenfalls müssen Genehmigungen eingeholt werden. Erfahrungen Wir versanken geradezu in Fotos, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit erstellt hatten, während sie mit ihren Eltern die "Attraktionen" unseres Reiseführers ausprobierten. Interessant waren die Perspektiven, welche die Kinder wählten. Ganz wichtig war, dass immer Kinder oder Tiere auf den Fotos waren. Auch auf romantische Naturstimmungen legten sie sehr viel Wert. Ziel Die Schülerinnen und Schüler gehen kreativ mit Sprache um und verfassen addressatengerechte Texte. Vorgehensweise Aus den gesammelten Freizeitaktivitäten stellen die Kinder in Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit eine persönliche Auswahl zusammen. Unter der Überschrift "Eine Urlaubswoche bei uns in ..." verfassen sie eigene Werbetexte, die als Briefe oder E-Mails an imaginäre oder reale Partner verschickt werden. Als Briefpartner könnten beispielsweise Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen gewonnen werden (siehe Etappe 4, Interviews), die dann zurück schreiben und die Vorschläge bewerten. Um die beliebtesten Freizeitaktivitäten herauszufiltern, werden die Briefe nach Vorschlägen sortiert. Anschließend werden die Texte vorgelesen und bewertet. Die besten Fassungen werden für den Reiseführer verwendet. Je nach Umfang des Folders können 10 bis 15 Texte Verwendung finden. Ansprechende Motive Erstaunt beobachtete ich, welche Angebote die Kinder aus den Prospekten auswählten: Viel mehr als die tolle Wasserrutsche oder der Funpark beeindruckten sie romantische Sonnenuntergänge am See oder Tieraufnahmen. Auch beim Sammeln ihres eigenen Materials bevorzugten die Kinder Aktivitäten und Motive der Natur. Alle waren sich einig, dass Erwachsenenprospekte zu lange Texte haben. Sie wählten eine kurze beschreibende Sprache mit vielen Adjektiven und Zahlwörtern: hunderttausend Klettersteine, 1000 bunte Fische ... Austausch mit der Schweizer Partnerklasse Wir hatten das Glück, dass wir die "Werbetexte" an unsere Partnerklasse in der Schweiz schicken konnten. Daraus entstand ein eifriger Mailaustausch. Die Schweizer Schülerinnen und Schüler erstellten aus den Zusendungen ein eigenes "Wunschprogramm", das wir koordinieren und organisieren mussten: Anzahl der Schülerinnen und Schüler erfragen, Übernachtungsmöglichkeiten organisieren, finanzielle Mittel klären und Vieles mehr. Meine Schülerinnen und Schüler schrieben in diesem Projektmonat mehr als im ganzen übrigen Jahr. Sehr wichtig war ihnen, dass die Briefe formal korrekt und frei von Rechtschreibfehlern waren. Natürlich betrachteten sie auch die Rückantworten sehr kritisch. Der Kinderreiseführer kann als Folder, als Prospekt oder (gehefteter) Bildband erstellt werden oder in Form einer Werbetafel oder einer Internetseite veröffentlicht werden. Hier ein Vorschlag zur Gestaltung einer Webseite mit Primolo. Einfach zur eigenen Homepage Der Homepagegenerator Primolo ist ein kostenfreies netzbasiertes Werkzeug, mit dem Grundschulkinder bundesweit auf einfache Weise ansprechende eigene Webseiten erstellen und zusammen mit ihren Lehrerinnen oder Lehrern im Internet veröffentlichen können. Veröffentlichung der Werbematerialien mit Primolo Der Kinderreiseführer und seine Zwischenergebnisse, können medien- und altersgerecht "kinderleicht" ohne Programmierkenntnisse online präsentiert werden. Eigene Bilder und Zeichnungen werden eingescannt und die Texte aus den Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeiten werden auf einer eigenen Seite online veröffentlicht. Hierzu muss die Lehrkraft bei der Internetadresse http://anmeldung.primolo.de eine Gruppe anmelden. Wie einfach das geht, ist auf den Seiten Arbeiten mit Primolo bei Lehrer-online.de beschrieben. Um die Kinderreiseführer aus Schulen der umliegenden Regionen zu einem regionalen Kinderreiseführer zusammen zu fassen, kann unter Federführung einer Lehrkraft bei Primolo eine eigene Gruppe angelegt werden, von der aus die einzelnen Projektseiten verlinkt sind. Die erstellten Werbematerialien In meiner Klasse erstellten je drei bis vier Kinder gemeinsam einen Folder. Die meisten Schülerinnen und Schüler nutzen die verschiedenen Schriftmöglichkeiten von Word, druckten diese dann aus und gestalteten den Folder mit der Hand. Einige erstellten Zeichnungen mit Paint. Die besonders Geschickten scannten Fotos ein und bearbeiteten sie mit der Software Photopublisher. Präsentation der Ergebnisse In unserem Fall wurden die Ergebnisse in einem Workshop mit Vertretern unterschiedlicher Gruppen (Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Klassen aus dem Auerbergland, ein Grafiker, eine Tourismus-Fachfrau) begutachtet und bewertet. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe die besten Folder auszusuchen, einen Gesamtentwurf fürs Auerbergland zu erstellen, die Fotos und Bilder festzulegen, die Kategorien zu bestimmen und die Texte auszuwählen. Die Kinder waren sich der Bedeutung der Aufgabe sehr bewusst und entsprechend aufgeregt. Alle teilnehmenden Erwachsenen, unter anderem ein im Personalmanagement tätiger Schülervater, waren von ihrer Leistung beeindruckt. Zum Schluss hatte der Grafiker die schwere Aufgabe die Vorschläge der Kinder umzusetzen. Das Ergebnis kann man beim Tourismusbüro des Auerberglandes bestellen. Auerbergland e. V. Marktplatz 4 D-86975 Bernbeuren tel.: (+49) 08860 - 8121 fax: (+49 08860 910115

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Mon journal de l'échange

Unterrichtseinheit

Dies ist ein begleitendes und vorbereitendes Projekt zum Schüleraustausch mit Frankreich. Im Laufe der Arbeit wird ein Erinnerungsalbum zum Austausch für alle Schülerinnen und Schüler entstehen - ein persönliches "journal de l'échange". Zudem werden die Lernenden durch die Arbeit an dem Projekt in Frankreich besser zurecht kommen.Das Material kann im Unterricht bearbeitet werden, die Schülerinnen und Schüler können aber auch individuell und völlig eigenständig an dem Projekt arbeiten. Dieser Aspekt der unterrichtsunabhängigen Arbeit scheint wichtig, da die Gruppen für den Schüleraustausch meist nicht aus einer Klasse bestehen und insofern kaum gemeinsamer Unterricht zur Vorbereitung möglich ist, andererseits aber besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern eine inhaltliche und sprachliche Vorbereitung sinnvoll oder notwendig scheint. Hier bietet das vorliegende Projekt einen Ausweg. Unterrichtsunabhängige Arbeit Das Material kann im Unterricht bearbeitet werden, die Schülerinnen und Schüler können aber auch individuell und völlig eigenständig an dem Projekt arbeiten. Dieser Aspekt der unterrichtsunabhängigen Arbeit scheint wichtig, da die Gruppen für den Schüleraustausch meist nicht aus einer Klasse bestehen und insofern kaum gemeinsamer Unterricht zur Vorbereitung möglich ist, andererseits aber besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern eine inhaltliche und sprachliche Vorbereitung sinnvoll oder notwendig scheint. Hier bietet das vorliegende Projekt einen Ausweg. Didaktisch-methodische Erläuterungen Weitere didaktische Hinweise finden Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich inhaltlich und sprachlich auf einen Schüleraustausch mit Frankreich vorbereiten. Motivation zur E-Mail-Korrespondenz im Vorfeld des Austausch-Programms erlangen. Wortfelder zum französischen Alltagsleben, besonders von Jugendlichen (manger, école, sortir, loisirs, copains) erarbeiten. gezielte Internet-Recherche mithilfe von Arbeitsanweisungen durchführen. das französische Alltags- und Schulumfeld durch eine "promenade virtuelle" kennen lernen. die Homepage der französischen Partnerschule kennen lernen. nützliche Internet-Adressen und Links sammeln. eigenverantwortlich an einem Projekt arbeiten. persönliche Erfahrungen im Gastland und in der Gastfamilie reflektieren. den eigenen (sprachlichen und interkulturellen) Lernprozess reflektieren. Zehn unabhängig einsetzbare Einzelmodule Das Gesamtprojekt besteht aus zehn Einzelmodulen, die insgesamt oder unabhängig voneinander eingesetzt werden können. Jede Einheit umfasst internetgestützte Aufgaben "avant le départ", die den SchülerInnen schon vor der Abreise ins Gastland einen weitgehend authentischen Kontakt ermöglichen, ihnen schon einiges aus dem Umfeld und aus der Region/Stadt zeigen und ihnen auf diesem Wege eventuelle bestehende Ängste und Reisefieber nehmen können, und einen Teil "pendant le séjour" für das Heft/Album. Hinweise und didaktische Tipps Das Projekt kann selbstverständlich im Unterricht einer Klasse durchgeführt werden. Da Austauschgruppen aber selten homogen sind, ist das Material auch für die weitgehend eigenständige Arbeit außerhalb des Unterrichts einsetzbar. Es müssten in diesem Falle nur bei einem ersten Treffen die Arbeitsweise und Zielsetzung (Erstellung eines "Journal") erläutert und die entsprechenden Materialien ausgegeben werden. Bei einem zweiten Treffen vor der Abreise würden dann die restlichen Materialien verteilt und gegebenenfalls geheftet, so dass das Heft dann auf die Reise mitgenommen werden kann. Falls kein Internetanschluss oder keine Zeit zur Verfügung steht, ist es selbstverständlich auch möglich - unter Einbuße von Motivation und Lerngewinn - nur das "Journal" für die Lernenden auszudrucken und auf die Arbeit "Avant le départ" zu verzichten. Falls die Homepage der Partnerschule nicht bekannt ist, kann diese leicht aus folgenden Adressen ermittelt werden: Durch eine E-Mail wird Kontakt mit den AustauschschülerInnen aufgenommen. Der Steckbrief dient der Erstellung eines Profils über den/die jeweilige(n) AustauschpartnerIn. Durch eine geleitete Internetrecherche sollen die SchülerInnen mehr über ihr Reiseziel und ihre Reiseroute lernen. Avant le départ: Mon premier e-mail en français Envoyer un premier e-mail à ta/ton correspondant/e. Tu parles de toi-même et lui pose des questions: Adresse e-mail de ta/ton corres: prénom: nom: âge: classe: adresse: tél.: adresse e-mail: frères et soeurs: apprend l´allemand depuis_____ ans Avant le départ: La ville et la région Tu veux savoir où tu vas aller? Tu veux regarder des photos de la ville ou de la région? Tu veux savoir combien d'heures de voyage tu dois faire? Alors, allume l'ordinateur! Pendant le séjour: A l'office du tourisme de la ville/ de la région tu trouves des prospectus et des dépliants avec des photos que tu peux découper et - avec tes photos personnelles - colle les dans ton journal. Tapez sur l´adresse Cliquez sur: itinéraires. Comme "départ", indiquez le nom de ta ville ou ton adresse. Comme "arrivée" indiquez la ville ou l'adresse de ta/ton corres. Comme moyen de transport choisissez "voiture". Regardez la carte du trajet. Tu peux l'exporter (sur papier) et la coller dans l'album. Les informations sur le voyage: distance:____________km durée du trajet:_________ le temps actuel: ________ Moyen de transport: car / train / avion ? Si vous voyagez en train: l'horaire:départ arrivée S'il faut traverser Paris: Vous arrivez à la gare _______ Pour traverser Paris, vous prenez le métro / le car / l'autobus ? Quelles sont tes impressions de la ville de Paris? Außerdem bieten die Arbeitsblätter Hinweise auf thematisch passende Online- Aktivitäten sowie eine geleitete Internetrecherche zu regionalen Rezepten. Die SchülerInnen haben Raum für persönliche Notizen (Lieblingsspeisen und -rezepte). Avant le départ: Première soirée en famille Vous allez certainement arriver le soir, et le dîner va être ta première expérience dans une famille française. Alors pourquoi pas jouer la situation à l'ordinateur avant de partir? Sur le site Civilisation tu trouves un jeu interactif sur la vie familiale en France et sur les habitudes des Français à table. Tu n'es pas trop fatigué(e)? Non, ça va. Si, je préfère me coucher tôt ce soir. Tu veux téléphoner à tes parents? Oui, j'aimerais bien leur dire que je suis bien arrivé(e). Tu veux voir la maison / ta chambre d'abord? Oui, avec plaisir.Où sont les toilettes, s'il vous plaît? Est-ce que je peux prendre une douche? Tu comprends ce qu'on dit? Oui, ça va. Je comprends si vous parlez lentement.Répétez, s'il vous plaît, je n'ai pas bien compris. Oui, je veux bien. Oui, je suis d'accord. Ça dépend. Oui, j'aimerais bien. Oui, c'est une bonne idée. Oui, quelquefois. Avant le départ: Qu´est-ce qu´on mange? Manger et boire, c'est très important pour les Français. Et chaque région de France est fière de ses spécialités régionales. Pour savoir quels plats tu vas peut-être manger, taper sur Recettes régionales Dans la carte interactive, cliquer sur "ta" région. Tu peux aussi choisir la région dans la liste alphabétique. Puis appuyer sur le bouton et découvrir le menu de la région… Quels plats est-ce que tu aimerais manger particulièrement ? (Ta famille française va être très contente de voir que tu t'intéresses à la cuisine régionale.) Tu veux manger "à la Française" avant ou après ton voyage? Dans le "Cahier du débutant" sur le même site, il y a les "Petites recettes très simples". Bon appétit. Je te sers? (d.h.: Soll ich dir etwas auf den Teller geben?) Oui, (un peu). C'est bon. (=genug) Tu aimes le potage (= die Suppe)? Oui, c'est très bon. Il est délicieux.(= in höfl.Form:super) Tu en veux encore? Oui, je veux bien. Non merci, c'est très bon, mais j'ai assez mangé. Je ne mange pas de viande. Je suis végétarien, -ne. Les plats que j'ai aimés: Les plats que j'ai pas aimés: Ici, tu peux noter une recette: Außerdem werden sie dazu angehalten, während des Aufenthaltes in ihrem Reisetagebuch Informationen und Eindrücke zum französischen Schulleben festzuhalten. Avant le départ: L´ école Travail de recherche sur le collège de l'échange et sur l'école en France. Taper le nom du collège dans un moteur de recherche Amuse-toi à faire une visite virtuelle du collège si c'est possible. Quel est le nom du principal? Regarde sa photo, tu vas certainement le rencontrer. Le collège a été bâti en quelle année? Quels clubs ou ateliers est-ce qu'il y a ? S'il y a un club théâtre: que font-ils? Quelle pièce préparent-ils? Quels sports peut-on pratiquer? Qui a créé le site du collège? Des élèves? Souvent on dit que les élèves français ont des vacances plus longues que les élèves allemands. Sur ce site français tu peux regarder si c'est vrai. combien de zones de vacances scolaires y a-t-il en France? dans quelle zone se trouve "ton" collège? les dates des vacances en 2001/2002: printemps:________ début des vacances d'été: rentrée 2002/2003: On est dans quelle classe? Dans la sixième (Klasse 6), la cinquième (Klasse 7), la quatrième (Klasse 8), ou la troisième (Klasse 9)? Toi: AGE: 6-10 / 6-11 Grundschule: 4 ans TA/TON CORRES : Ecole primaire TOI : Gymn / Real / Haupt / Gesamt Collège L'emploi du temps de ta/ton correspondant/e: Qu'est-ce qu'on a mangé à la cantine du collège? comme entrée, plat principal, dessert? le premier jour: un repas que j'ai bien aimé: un repas que j'ai moins aimé: Explique en français: (Tu peux te faire aider par ta/ton corres) un surveillant: le CDI: EPS: Quelles sont tes impressions de l'école française? (Tu peux écrire en allemand.) On parle avec les parents Le premier jour, les élèves allemands sont accueillis au collège et y passent la journée. Le soir, pendant le dîner, le père de ta/ton corrès te pose des questions. Cherche les réponses à partir des éléments donnés: (Bilde Antworten aus den gegebenen Elementen) Internetrecherche Allez sur ce site Quelques chaînes françaises : programmes par chaînes Les informations du soir sont à quelle heure? infos (=journal) Est-ce que tu retrouves des émissions ou séries que tu connais? Quels sont leurs titres en français? films, séries jour titre (émission, film, série) compris? presque tout/ un peu/ rien du tout/ aimé? oui/ non/ ça va Avant et pendant le séjour: Le vocabulaire qu´on apprend pas à l´ecole Le "langage ado" ou familier est souvent différent du français standard. Pour compléter le schéma avec ta/ton corres, cette adresse peut vous aider: Qu´est-ce que ça veut dire en français standard ? * langage vulgaire, ne jamais écrire ni employer dans les conversations avec des adultes (profs etc.) Hier ein Auszug der zu suchenden Wörter. Die komplette Liste befindet sich auf dem Arbeitsblatt. en avoir marre (j'en ai marre) con, conne* draguer une fille se ficher de qn (tu te fiches de moi?)* le bouquin le flic le fric* la récré sécher un cours la danse, danser Tu veux danser? le copain, la copine le petit copain, la petite copine l'ambiance, il y une bonne ambiance la sono mettre la musique plus fort / baisser le son les boissons, le coca Relations franco-allemandes Qui avec qui? Tu pourrais dessiner un schéma des relations dans ton groupe: (Wer mit wem? Hier könntest du ein Schema der Beziehungen in deiner Gruppe zeichnen)

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Poetry alive! - Lyrikarbeit mit der Partnerschule

Unterrichtseinheit

Deutsche und englische Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klasse lassen sich von der englischen Dichtkunst inspirieren. Die spielerische Herangehensweise mit Bildern, Videos, Zeichnungen und Rankings erzeugt dabei große Motivation."Poetry alive!" steht für das eTwinning-Projekt des Hermann-von-Helmholtz-Gymnasiums in Potsdam und der Cooper Perry Primary school (UK). Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an lyrischen Texten und tauschen sich darüber intensiv aus. Mithilfe von multimedialen Präsentationen (Bildern, Videos und Zeichnungen) veranschaulichen sie ihre Emotionen zu Themen ihrer Wahl aus der Natur und der Tierwelt. So werden bei den Jugendlichen verschiedene Formen der Dichtkunst ausgelöst. Das Projekt verbindet Themen aus dem Englisch- und dem Deutschunterricht mit der praktischen Nutzung von Informations- und Kommunikationsmedien. Zur Kommunikation werden E-Mails, Websites und Chats genutzt.Die Projektarbeit ist Teil des Curriculums und wird anfangs in vier Stunden pro Woche (zur Einarbeitung in die Mediennutzung) und danach je nach Bedarf etwa in einer Stunde pro Woche durchgeführt. Die Motivation entsteht durch das Fremde: Die Schülerinnen und Schüler empfinden das Projekt als Spiel und gewinnen daraus Motivation für die Arbeit an den Unterrichtsthemen. Der Aspekt, dass das Projekt auch Arbeit bedeutet, wird noch nicht wahrgenommen. Tipps & Tricks für die Praxis Für einen reibungslosen Ablauf des Projektes ist es von Vorteil, folgende Punkte zu beachten: Nicht für jede Schülerin und jeden Schüler ist ein Computer notwendig. Im Gegenteil: Der Zwang zur Zusammenarbeit von mehreren Jugendlichen fördert die Teamfähigkeit. Idee zur Einbindung der Eltern in das Projekt: Ranking der Limericks durch die Eltern. Die Schülerinnen und Schüler können lo-net zum Arbeiten von zu Hause aus nutzen. Mögliche Themen und Unterrichtsbeispiele Um die Schülerinnen und Schüler beider Länder in Kontakt zu bringen, können drei Stufen der gemeinsamen Lyrikarbeit gewählt werden. Fachbezogene Lernziele Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Englischkenntnisse. entwickeln und erweitern ihr Interesse an der Dichtkunst. entdecken durch Gedichte kulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede der beteiligten europäischen Länder. lernen, Vorträge zu erstellen, zu halten und dabei professionelle Tools einzusetzen. Ziele im Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Nutzung von Präsentationstools (wie PowerPoint) erlernen. E-Mails zum Austausch mit der Partnerschule nutzen. Chats mit englischen Schülerinnen und Schülern führen. Websites einrichten und mit Inhalten füllen. Titel Poetry alive! - Deutsche und englische Lyrik Autorin Bettina Kondrjakow Fach Deutsch, Englisch Zielgruppe 7. Klasse (Deutschland) und 6. Klasse (England) Referenznivaeu ab Referenzniveau A - Elementare Sprachverwendung Zeitraum variabel - das Projekt lief im Februar 2005 und kann auch in nachfolgenden Jahrgängen weitergeführt werden. Technische Voraussetzungen PCs mit Internetanschluss, Software zur Erstellung von Präsentationen, Websites und Verarbeitung von Bildern, Chatroom, E-Mail-Accounts Medien E-Mails, Chats und Bilder Bettina Zeidler ist Bildungsberaterin und -managerin und arbeitet mit ihrem Unternehmen "kommweit- kommunikation und weiterbildung" für öffentliche Organisationen, Unternehmen und Schulen. Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich zu deutschen und englischen Limericks, Gedichten und Fabeln aus. verbinden die Texte mit Bildern und Zeichnungen. übersetzen Texte. schreiben selbst Texte. Um eine Beziehung herzustellen, auf deren Basis die Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen zusammenarbeiten können, verfassen sie in den Arbeitsteams Steckbriefe zu ihren Personen in englischer Sprache. Diese werden an die Partnerschule gesendet. Beispiel "Limericks" Deutsche Schülerinnen und Schüler schreiben selbst deutsche Limericks, übersetzen die Texte für die englische Partnerschule und suchen passende Bilder dazu heraus. Die englischen Schülerinnen und Schüler schicken englische Limericks. Die deutschen Jugendlichen erstellen dazu ein Ranking. Eigene Gedichte Die englischen Schülerinnen und Schüler schreiben eigene Gedichte zu selbst gewählten Themen aus der Natur und Tierwelt. Ihre Gefühle und Gedanken drücken sie parallel dazu durch selbst ausgewählte Bilder aus, die sie multimedial aufbereiten. Die Ergebnisse werden mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule ausgetauscht und besprochen. Beispiel "Fabeln" Deutsche Schülerinnen und Schüler schreiben Fabeln, die sie illustrieren. Darüber hinaus setzen sie diese als PPP-Präsentationen um. Dabei lernen sie, wie sie präsentieren und wie sie dazu gezielt mediale Mittel nutzen können. Alle Präsentationen werden per E-Mail nach England geschickt. Danach tauschen sich die Schülerinnen und Schüler über den Chatraum aus. Alle Ergebnisse des Projekts werden in Form von Artikeln, Präsentationen oder eigenen Werken von den Schülerinnen und Schülern auf einer Website veröffentlicht.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Conciencia breve: Kurzgeschichte mit Online-Einsatz

Unterrichtseinheit

"Conciencia breve" ist eine typische Kurzgeschichte, deren Schluss die Leserinnen und Leser zum Schmunzeln bringt. Gleichzeitig bietet die Geschichte vielfältige Möglichkeiten kreativer Textarbeit, bei der die Schülerinnen und Schüler ihrem Humor freien Lauf lassen und so die ihnen zur Verfügung stehenden sprachlichen Möglichkeiten ausschöpfen können.Um einen gewissen Lesegenuss zu ermöglichen, muss der Text lexikalisch vorentlastet werden, wozu sich das Wörterbuchangebot im Netz hervorragend eignet. Ebenso werden auch die Erarbeitung stilistischer Merkmale der Kurzgeschichte sowie die Textproduktion selbst durch das Medium Computer unterstützt.In dieser Einheit sollen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Computer zur Worterschließung sowie für den Umgang mit Textproduktionen üben und vertiefen. Die ausgewählte Kurzgeschichte soll durch ihre offene Struktur zur kreativen Arbeit am Text anregen. Vor allem die Flexibilität bei der Textgestaltung, die der Computer bietet, wie die schnelle Korrektur, das mühelosen Verschieben von Textabschnitten und nicht zuletzt das Rechtschreibprogramm, kann Hemmungen abbauen, die oftmals beim Schreiben in der Fremdsprache bestehen. Ablauf der Unterrichtseinheit MindMap, Weblog und E-Mail-Erstellung erleichtern die Textarbeit und motivieren die SchülerInnen. Gender-Blick Methoden Aufgaben und Übungen zu den Gender-Aspekten der Unterrichtseinheit Fachlich-inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen das Wortfeld 'coche' durch autonome Internetrecherchen erschließen. einen kreativen Schluss des cuento formulieren. stilistische Merkmale des cuento herausarbeiten. die ihnen bekannte Textform resumen für eine netzbasierte Unterhaltung nutzen. Parameterdefinieren, um mögliche Geschlechterunterschiede quantifizieren zu können. Sie prognostizieren männliches und weibliches Rollenverhalten beim Schreiben eines fiktiven E-Mail-Textes. Ziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Quelle fremdsprachiger Ressourcen erkennen. Kommunikationsmöglichkeiten des Internets auch in der Fremdsprache nutzen. die Textproduktion ins Medium Computer verlagern, auch in der Fremdsprache. Dabei kann die zielsprachige Rechtschreibprüfung genutzt werden. die Fremdsprache als Kommunikationsmedium in einem Weblog einsetzen. Vorentlastung Die Vorentlastung des Wortfelds coche erfolgt mithilfe von Online-Wörterbüchern und dem Erstellen einer MindMap. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, welches Online-Wörterbuch die Schülerinnen und Schüler benutzen. Es kann auch ein Vergleich zwischen mehreren Angeboten angestellt werden, um für die oftmals problematischen Übersetzungsvarianten zu sensibilisieren. Die Lehrperson sollte einige zentrale, bisher unbekannte Begriffe vorgeben, die für das Verständnis der Geschichte nötig sind, der Rest der MindMap wird von den Schülerinnen und Schüler ergänzt. Der Text wird in dieser Stunde noch nicht ausgeteilt. Festigung des Vokabulars Sicherung und Überprüfung des erarbeiteten Vokabulars geschehen mithilfe eines Arbeitsblatts. Durch die aktive Beherrschung des Vokabulars können die Schülerinnen und Schüler in der nächsten Stunde bereits beim ersten Lesevorgang einen Großteil des Textes verstehen und können sich so auf den Ablauf der geschilderten Szene konzentrieren. Texterschließung Der Text wird ohne den letzten Abschnitt ausgeteilt. Es wird empfohlen, dass die Lehrkraft selbst den Text pointiert vorliest, um so bereits beim ersten Lesevorgang ein größtmögliches Textverständnis zu erwirken. Nach der Klärung von Verständnisschwierigkeiten wird der Text ein zweites Mal gelesen. Hier bietet sich auch das leise Lesen der Schülerinnen und Schüler an. Textsicherung Um zu überprüfen, ob der Ablauf des cuento von den Schülerinnen und Schüler verstanden wird, kann der Text als Datei in Abschnitte zerteilt und in falscher Reihenfolge präsentiert werden; in Kleingruppen sollen die SchülerInnen den Text mithilfe des Textverarbeitungsprogramms korrekt zusammensetzen. Es können alternativ auch einzelne Sätze fehlen, die unter dem Text nachgeliefert werden und an die richtige Stelle gesetzt werden müssen. Textproduktion Der Schluss der Geschichte wird von den Schülerinnen und Schüler im Textverarbeitungsprogramm formuliert. Anschließend werden die Textproduktionen in einen Weblog eingestellt, so dass später allen Schülerinnen und Schüler alle Varianten für einen Vergleich zugänglich sind. Das Rechtschreibprogramm für Spanisch sollte in jedem Fall für das Erstellen der Texte vor dem Kopieren in den Weblog genutzt werden. Nach Abschluss der Schreibphase präsentiert die Lehrperson den kurzen Schluss des Originals, an dem das Charakteristikum "offenes Ende" veranschaulicht wird. Die Bewusstmachung des offenen Endes wird verstärkt, indem anschließend die Schlussformulierungen der Schülerinnen und Schüler im Weblog verglichen und im Weblog kommentiert werden. Dies kann je nach Zeitaufwand als Hausaufgabe oder aber noch zum Abschluss der Unterrichtsstunde erfolgen. Textproduktion Claudia, die unfreiwillige Protagonistin des cuento, ist erbost über ihren Mann und berichtet von ihrem Büro aus die ganze Geschichte in Form einer E-Mail ihrer Freundin. Die Schülerinnen und Schüler sollen also nun diese E-Mail verfassen. Anschließend könnte noch besprochen werden, was jeweils die Schülerinnen und die Schüler geschrieben haben - gibt es hier geschlechtsspezifische Unterschiede in Schwerpunktsetzung, Inhalt oder Emotionalität? Feedback zur Unterrichtseinheit Zum Abschluss können die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Weblog nochmals vertiefen, indem sie ihre Meinung zum cuento und zur Besprechung des cuento kommentieren. Anschließend soll gemeinsam diskutiert werden, ob die Schülerinnen dabei anders schreiben als die Schüler. Und worin die Unterschiede liegen. Es lohnt sich dabei, den Gender-Blick methodisch zu schulen: Welche messbaren Parameter könnten das "anders Schreiben" erfassen und quantifizieren? Wie steht es um die Rollenerwartung in der Klasse? Mädchen und Jungen sollen auf der Basis dieser Parameter eine quantitative Prognose abgeben: Wie werden die Schülerinnen, wie die Schüler diesen fiktiven E-Mail-Text schreiben? Geschlechtsspezifische Textwahl Wir kennen eine Vielzahl an geschlechtsspezifischen Vorlieben in Wort, Text, Ausdruck und inhaltlicher Schwerpunktsetzung. Solcherart Parameter könnten lauten: Textumfang bzw. Zeichenzahl, wie oft gefühlsbezogene Begriffe verwandt werden, wie viele Zahlen bzw. Zahlworte im Text vorkommen, wie oft Beziehungen oder Fakten angesprochen werden, das Verhältnis von "ich" zu "man" usw. Die Schülerinnen und Schüler definieren Parameter, um die mögliche Geschlechterunterschiede quantifizieren zu können. Sie prognostizieren männliches und weibliches Rollenverhalten beim Schreiben eines möglichen E-Mail-Textes. Aktive Erfahrung mit Methoden des Gender-Ansatzes Kenntnis im Umgang mit der sachlichen Gegenüberstellung von Geschlechterunterschieden Sensibilisierung für die Geschlechterrollen innerhalb der Klasse Entwicklung von Gender-Kompetenz

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Videokonferenz im Fremdsprachenunterricht

Unterrichtseinheit

Grundschulkinder aus Deutschland und Frankreich bauen mithilfe der neuen Medien eine Partnerschaft auf. Die Kommunikation per Internet gibt beiden Seiten die Gelegenheit, ihr im Fremdsprachenunterricht erworbenes Wissen anzuwenden und mehr über die Möglichkeiten des Computers zu erfahren.Anlass des Austauschs war die Projektwoche "Europa" an der Grund- und Ganztagsgrundschule Saarlouis. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarbrücken im Rahmen von "eTwinning - Schulpartnerschaften in Europa". Die deutschen Schülerinnen und Schüler und ihre französische Partnerklasse der École élémentaire publique "Le Thoureil" haben sich E-Mails geschrieben, eine eigene Internetseite mit dem Homepage-Generator Primolo erstellt und sich live per Videokonferenz ausgetauscht.Wichtig bei der Zusammenarbeit in einem solchen Projekt ist eine genaue Planung und das exakte Einhalten von Absprachen. Es muss im Vorfeld festgelegt werden, wer wann was erledigt. Als eine gute Vorgehensweise erschien meinen französischen Kolleginnen und Kollegen und mir eine Mischung von Unterrichtsformen, die wir vor Beginn des Unterrichtsprojekts miteinander abstimmten: Frontalunterricht Einzelarbeit Präsentationen / Vorträge Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit Unterrichtsgespräch Eine eigene Homepage In einem zweiten Schritt stellen sich die deutschen Schülerinnen und Schülern ihren neuen Partnerinnen und Partnern aus Frankreich mittels einer eigenen Internetseite vor. Zum Erstellen der Seite benutzen sie den kostenfreien Homepage-Generator Primolo , der für Grundschulkinder konzipiert ist. Videobotschaften Auf deutscher Seite wird erstmals ein Sprechanlass geschaffen, indem die Kinder sich ihren französischen Partnerinnen und Partnern per Video vorstellen. Diese Videobotschaften können problemlos in die mit Primolo erstellte Homepage eingebunden werden, so dass die französischen Partnerschülerinnen und -schüler die deutschen Schulkinder per Video kennen lernen. Kurze Videosequenzen lassen sich auch mit den meisten gängigen digitalen Fotokameras erstellen. "Salut!" Zudem schreiben die deutschen Schülerinnen und Schüler all das, was sie sprechen, auch noch einmal auf. Durch das Verschriften des erworbenen Wissens erhalten sie Einblicke in die Schreibweise einer anderen Sprache, in diesem Fall französisch. Datenschutz Beim Aufbau einer Internetseite im schulischen Umfeld ist es wichtig dem Datenschutz Rechung zu tragen. Es ist zum Beispiel notwendig, eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten einzuholen, wenn Bild- oder Tonmaterial oder Werke von Kindern im Internet veröffentlicht werden. Tandems Nachdem die beiden Schülergruppen sich kennen gelernt haben werden Schülerpaare gebildet, so dass sich immer ein französisches Schulkind mit einer Schülerin oder einem Schüler aus Deutschland unterhalten kann. Letzte Vorbereitungen Bevor die Videokonferenz stattfindet ist es sinnvoll, die benötigten Sätze noch einmal zu üben. So sind die Schülerinnen und Schüler besser darauf vorbereitet, sich in Kleingruppen miteinander über ihre Namen, ihr Alter, ihre Wohnorte und ihre Hobbys zu unterhalten: Je m´appelle ... Ça va? J´ai … ans. J´habite à ... J´aime bien ... Quel temps fait-il? Kennen lernen der Software Auch das Durchführen einer Videokonferenz wird im Vorfeld auf beiden Seiten geübt. Die Schülerinnen und Schüler erlangen so Sicherheit im Umgang mit dem Programm, so dass sie sich auf die Inhalte konzentrieren können, die Sie mit Ihrer Partnerin oder ihrem Partner austauschen wollen. Geeignete Programme sind meist bei Kauf einer Webcam enthalten. Genutzt werden können auch kostenlose Tools wie MS Messenger, Skype oder ICQ. Endlich live dabei In einem letzten Schritt lernen die Tandem-Gruppen einander per Videokonferenz kennen und können sich mittels Webcam gegenseitig sehen. In meiner Klasse fiel mir die teilweise hohe Bereitschaft der Kinder auf, sich mittels nonverbaler Kommunikation zu verständigen. Immer wieder kam es dazu, dass Schülerinnen und Schüler sich winkten, ihre Lieblingstiere zeigten oder anderes, wodurch die "Treffen" sehr spannend waren. Alternative: Chat Falls es zu Störungen in Bild und oder Ton kommen sollte, kann der Text-Chat eine Alternative zur Videokonferenz sein. Einen eigenen Chat in einem geschützten Raum kann für die Schülerinnen und Schüler ebenfalls bei Primolo eingerichtet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen ihre Namen und Wohnorte in der jeweiligen Fremdsprache und berichten etwas über ihre Hobbies. sprechen möglichst viel französisch sprechen, sodass der kommunikative Aspekt des Fremdsprachenerwerbs im Vordergrund steht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet. lernen den Umgang mit einem Audioprogramm und erstellen eigene Audiodateien. verkleinern Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm. erstellen eine eigene Internetseite mit Primolo. präsentieren Ergebnisse mit dem Smartboard. lernen Kommunikation mittels Videokonferenz kennen. führen eine Videokonferenz mithilfe einer Videokonferenzsoftware durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Schulkinder aus Frankreich kennen und pflegen den Kontakt.

  • Computer, Internet & Co. / Ich und meine Welt