Unterrichtsmaterialien zum Thema "Drama"

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Unterrichtsreihe: Drama "Ein Inspektor kommt"

Fachartikel

... In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Drama" lernen die Schülerinnen und Schüler anhand von Priestleys "Ein Inspektor kommt" die typischen Merkmale eines dramatischen Textes kennen. ...

  • Deutsch

Liedtexte zur Analyse der Syntax von Lyrik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Analyse der Sytax von Lyrik dienen Lieder als Einführung in die Definition der Gattung Lyrik, indem ihre poetische Sprache analysiert wird. Die Kinder lernen außerdem, die drei Gattungen Lyrik, Epik und Dramatik zu unterscheiden.Mithilfe einer PowerPoint-Präsentation sollen die Schülerinnen und Schüler Liedtexte erraten. Diese werden zunächst in ungewöhnlicher, aber für einen epischen Text in syntaktisch "korrekter" Form vorgeführt. Im Vergleich zum bekannten Satzbau der lyrischen Form ergibt sich so eine Definition der Gattungen Epik und Lyrik. Weiterführend wird über die visuelle Veranschaulichung eines aufgeschlagenen Buches vertiefend in die Form der Epik, der Lyrik und der Dramatik eingeführt. Hinweise zu den Liedbeispielen Die Liedbeispiele wurden nach vermutetem Bekanntheitsgrad bei den Kindern zusammengestellt und umfassen den gesamten Jahreskreis, so dass aus ihnen bei Bedarf durch Löschen einzelner Folien in der PowerPoint-Präsentation eine passende Auswahl getroffen werden kann. Das Thema Analyse der Syntax von Lyrik im Unterricht Die Unterrichtseinheit "Liedtexte zur Analyse der Syntax von Lyrik" stellt einen spielerischen Einsieg in lyrische Texte dar. Ausgehend von der Analyse bekannter Liedtexte, medial gestützt durch eine PowerPoint-Präsentation, setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Gattungen Epik, Lyrik und Dramatik auseinander. Didaktische Analyse Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt in der Einführung der Schülerinnen und Schüler in die Gattung "Lyrik". Im Laufe der Einheit interpretieren sie Liedtexte und lernen syntaktische Unterscheidungsmerkmale der Gattungen Epik und Lyrik kennen. Auch anhand des Layouts prototypischer Texte dieser Gattungen werden Differenzen herausgearbeitet. Die Dramatik wird als dritte Gattung in der Einheit behandelt. Zudem fördert die eigenständige Umstellung von Liedtexten die Auseinandersetzung mit ihren Inhalten und unterstützt so ganz nebenbei das Textverständnis und die Lesekompetenz. Methodische Analyse Der mediengestützte Einstieg in die Einheit mittels eines Ratespiels gewinnt schnell die Aufmerksamkeit der Lernenden. Da sich das Ratespiel auf bekannte Kinderlieder konzentriert, ist die Gruppe angeregt sich aktiv am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen, mitzuraten und mitzusingen. Die Wiederholung der zentralen Begriffe der Einheit in der zweiten Doppelstunde sowie die eingenständige Umwandlung von weiteren Liedtexten in eine epische Form, festigen die deutsch-didaktisch relevanten Ergebnisse der Einheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler leiten aus epischen Texten bekannte Liedtexte ab. erkennen den Unterschied zwischen epischen und lyrischen Texten, indem sie deren syntaktische Strukturen untersuchen. Medienkomptenz Die Schülerinnen und Schüler definieren die äußere Form von Epik, Lyrik und Dramatik, indem sie die verschiedenen Layouts prototypischer Texte dieser Gattungen miteinander vergleichen. Nutzen PowerPoint zur Präsentation ihrer selbst erstellten Rätsel.

  • Deutsch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Herders "Abhandlung über den Ursprung der Sprache"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Ursprung der Sprache" sollen neben einer Einführung in Herders Sprachtheorie die mediendidaktischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler geschult werden. Die Lernenden Sie bereiten einzelne Textteile visuell ansprechend als TagClouds, Lückentexte oder MindMaps auf.Johann Gottfried Herders "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" wird ab dem Zentralabitur Deutsch 2011 in Nordrhein-Westfalen als verpflichtende Lektüre in der gymnasialen Oberstufe vorgegeben. Da der umfangreiche und sprachlich wie inhaltlich anspruchsvolle Text dabei nur "in Auszügen" rezipiert werden soll, wird der Klassiker der Sprachwissenschaft in dieser Unterrichtseinheit in didaktisch sinnvollen Auszügen präsentiert, die von den Schülerinnen und Schülern methodisch abwechslungsreich erarbeitet und in Form von Kurzreferaten und selbst erstellten Arbeitsblättern arbeitsteilig präsentiert werden sollen.Einen Sachtext zu erarbeiten, der nicht nur die wissenschaftlich-inhaltliche, sondern auch eine sprachlich-anschauliche Distanz zur Lebenswelt heutiger Jugendlicher hat, ist methodisch-didaktisch nur möglich über eine eigenständige, motivierende Herangehensweise an das Thema. Unterrichtsverlauf Die Lernende befassen sich unter mediendidaktischen Gesichtspunkten mit Herders Schrift. Zur Sicherung der Arbeitsergebnisse erstellen sie ein Arbeitsblatt. Hintergrundinformationen Informationen zu Herders Schrift als Thema im Zentralabitur Deutsch in NRW 2011 sowie zur Arbeitsweise und zu urheberrechtlichen Fragen finden Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler rezipieren Herders "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" in Auszügen, indem sie arbeitsteilig 17 Textausschnitte in ihrem Argumentationsgang analysieren und interpretieren. fassen einen Textausschnitt in eigenen Worten zusammen und analysieren den Argumentationsgang, indem sie ihn als Referat zusammenfassend vortragen. vertiefen und sichern die Ergebnisse ihres Vortrages beim Kurs als Zuhörerschaft, indem sie ein zum Vortrag passendes Arbeitsblatt erstellen. Nach einem gemeinsamen Einstieg ins Thema bereiten die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit einzelne (gekürzte) Textausschnitte von Johann Gottfried Herders "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" als Kurzreferate auf. Als Vertiefung werden die Ergebnisse in Form eines anschaulichen Arbeitsblatts gesichert. Diese Sicherung erfolgt dabei in mediendidaktisch "moderner" Form durch zum Teil spielerischen Umgang mit dem Material. Die Jugendlichen schulen so integrativ ihre Kenntnisse der Textverarbeitung, üben sich aber auch in alternativen Methoden der Präsentation von Ergebnissen und sichern Gelerntes ohne den Eindruck des vordergründigen "Wiederholens", das jedoch im eigentlichen Sinne damit bezweckt wird. Datensicherung Alle Zwischen- und Endergebnisse wie auch die (originalen) Materialien, Linkverweise oder Chatprotokolle zum Austausch der Materialien sollten dabei kontinuierlich auf einem Server gesichert werden, der allen Schülerinnen und Schülern ständig verfügbar ist, zum Beispiel in der Dateiablage von lo-net². Hier kann die Lehrkraft vorbereitend sämtliche Arbeitsblätter hochladen (Arbeitsblätter 1 bis 5), wobei Arbeitsblatt 5 mit den Textauszügen als Einheit zum Download angeboten werden sollte, um noch den Eindruck einer (gekürzten) Ganzschrift zu wahren. Die Einheit als Portfolio Denkbar ist auch, die gesamte Einheit als Portfolio zusammenstellen zu lassen. Hierfür werden alle Materialien inklusive der Referats-Handouts und selbst erstellten Arbeitsblätter ausgedruckt und von den Schülerinnen und Schülern eigenständig zu einem Sammelheft zusammengestellt, um die korrekte Dokumentation des Gelernten als Leistung der sonstigen Mitarbeit mit zu bewerten. Website oder Wiki Mithilfe zweier Schülerinnen und Schüler, die als Administratoren im Kurs mit der Verwaltung der Dateien und Ordner in lo-net² betraut werden, lassen sich die Arbeiten und Ergebnisse der Kleingruppen organisatorisch in weiteren Unterordnern sichern, die abschließend in Form einer Website oder eines Wikis aufgestellt werden können (siehe Website-Generator und Wiki-Funktion in lo-net²). Die Schülerinnen und Schüler können so zur kontinuierlichen Verfolgung der Ergebnisse den Aufbau der Wikis vorantreiben und zur späteren Wiederholung eigenständig hier linear das Gehörte und Gelesene nachverfolgen. Dabei lernen sie indirekt die Verwaltung digitalisierter Materialien. Quellenangaben Als Einstieg in die Thematik bietet sich der Blick auf die Quellenangaben von Herders Schrift an (siehe Arbeitsblatt 1) - seine Abhandlung gewann den ersten Platz einer sprachwissenschaftlichen Ausschreibung des 18. Jahrhunderts zum Thema "Ursprache". Biografie Verbunden hiermit lohnt sich ein Blick auf die bewegte Biografie des Universalgenies und Goethe-Förderers, dessen Lebensdaten und berufliche Stationen sich gut in einem stichwortartigen Steckbrief zusammenfassen lassen. Diese Informationen können von den Lernenden über eine kurze Internetrecherche zusammengestellt werden. Ursprache Zum Einstieg sollte, je nach Leistungsfähigkeit und -bereitschaft des Kurses, kurz über die verschiedenen Tendenzen der Suche nach der Ursprache im Zeitalter der Aufklärung gesprochen werden (siehe ebenfalls Arbeitsblatt 1). Lernschwächere Kurse In lernschwächeren Kursen kann nun der erste Textausschnitt der Abhandlung (Arbeitsblatt 5) gemeinsam im Plenum im fragend-entwickelnden Unterrichtsgespräch mit der Lehrkraft erarbeitet und zur Demonstration der nachfolgenden Abläufe zur Sicherung auch als Arbeitsblatt aufbereitet werden. Lernstärkere Kurse Lernstärkere Kurse können direkt mit der eigenständigen Erarbeitung der Textausschnitte beginnen, nachdem die Lehrkraft die Aufgaben zur Gruppenarbeit gestellt (Arbeitsblätter 2 und 3) und die Kleingruppen gebildet (mindestens Partnerarbeit, höchstens Vierergruppen) hat. Tipp Bei kleineren Lerngruppen bietet es sich an, zwei Textabschnitte pro Gruppe zu vergeben, um den Austausch unter den Schülerinnen und Schülern über Inhalt und Methode zu gewährleisten. Die methodischen Hinweise für die Erstellung motivierender zusammenfassender Arbeitsblätter können die Schülerinnen und Schüler den Arbeitsblättern 2 und 3 entnehmen. Sie sind jedoch nur als Anregung zu verstehen und je nach kreativem Potenzial der Lernenden auch alternativ erweiterbar. Textverarbeitungskompetenz Die hier besprochenen Methoden stützen sich größtenteils auf mediendidaktische Möglichkeiten, zum Beispiel zur Erstellung von Lückentexten, und schulen so die Textverarbeitungskompetenz der Lernenden. Gemäß den 17 Textausschnitten handelt es sich um 17 unterschiedliche Methoden, die den Gruppen entweder zur freien Auswahl präsentiert oder nach dem Ausdruck von Arbeitsblatt 4 als Schnipsel "verlost" werden können. Lückentexte, MindMaps & Co. Online können hierbei Lückentexte oder Arbeitsblätter mit verschobenen Zwischenüberschriften erstellt werden (siehe Link-Hinweise in den Aufgabenstellungen). Die Aufbereitung von MindMaps erfordert die Installation entsprechender Software auf den Schüler-Rechnern. In der Regel ist eine solche Funktion an Schulen vorhanden, sollte das nicht der Fall sein, können die Schülerinnen und Schüler sich jedoch auch mit einer (unsichtbaren) Tabelle und dem Einfügen von Symbolen oder Sonderzeichen behelfen. Der Kern der Unterrichtssequenz liegt in den nachfolgenden Stunden in der Erarbeitung und Präsentation der Textssequenzen, an deren Abschluss eine Analyse der sprachlichen Form und ein Resümee der Gesamtergebnisse erfolgen sollte. Hierbei kann man, vor allem im Vergleich zum Ganztext Herders, der gegebenenfalls von den Schülerinnen und Schülern noch nachträglich mit gelesen werden könnte, seinen stringenten Argumentationsaufbau untersuchen, bei dem in den Textauszügen die zum Teil polemische Bezugnahme, das innere Zwiegespräch mit anderen Sprachphilosophen, in den vorliegenden Textauszügen jedoch fehlt. Im Ganzen bleibt Herders Argumentation jedoch eine normative - der Sprachursprung kann nicht empirisch untersucht werden, sondern ist im Sinne einer Philosophie rein spekulativ, versucht logische Schlussfolgerungen aus beobachtbaren Phänomen zu ziehen. "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" ist verpflichtendes Thema Die Vorgaben zum Zentralabitur Deutsch in Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2011 fordern "in Auszügen" und "als gemeinsame[n] Bezugstext" die sprachwissenschaftliche "Abhandlung über den Ursprung der Sprache" von Johann Gottfried Herder. Da dieses Thema unter dem Aspekt "Spracherwerb und Sprachentwicklung" auch für Grundkurse verpflichtend benannt wird, steht im kommenden Abitur-Durchgang jede Deutschlehrkraft vor der Aufgabe, Herders Text angemessen verständlich, umfassend und didaktisch reduziert analysierend zu behandeln. Didaktisch sinnvolle Reduktion Aus eigener unterrichtspraktischer Erfahrung gehe ich dabei davon aus, dass die Deutschkolleginnen und -kollegen trotz des curricularen Hinweises "in Auszügen" bemüht sein werden, die Abhandlung so genau und ausführlich wie möglich zu behandeln, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihre zentrale Prüfung in Deutsch vorzubereiten. Daher wurde Herders originaler Text didaktisch sinnvoll reduziert und enthält meiner Ansicht nach zulässige Auslassungen gegenüber dem Original vor allem im Hinblick auf seine sprachvergleichenden Bezüge oder Rückgriffe auf andere Sprachtheorien seiner Zeit. Ehe man Gefahr läuft, dass die Schülerinnen und Schüler den Text gar nicht lesen oder durch Wiederholungen und sprachliche Barrieren den Argumentationsgang nicht verstehen, ist dieses Vorgehen meiner Einschätzung nach zulässig. Hinweise zu den Arbeitsblättern Die entsprechenden Arbeitsblätter können den Lernenden als Kopiervorlage dienen. Sie enthalten einen formatierten Rand zur Bearbeitung und Zeilennummerierung zur späteren Besprechung im Deutschunterricht. Geeignet für die Wochenplanarbeit Insgesamt bietet sich der Einsatz des Materials im Rahmen einer Wochenplanarbeit an, bei der die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe haben, in ihrem eigenen Lerntempo und wechselweise in Einzel- oder Gruppenarbeit alle Textblätter zu lesen und zu bearbeiten (Wichtiges markieren, offene Fragen oder Unklarheiten notieren, Stichworte zur inhaltlichen Wiedergabe am Rand notieren). Anschließend kann jedes Arbeitsblatt in Paraphrase referiert werden und, zur Vertiefung und Sicherung der Ergebnisse, als methodisch ansprechendes Arbeitsblatt an den Kurs ausgegeben werden. Die Abhandlung Herders ist durch ihr Alter (Erscheinen vor über 100 Jahren) linzenzfrei auch als Ganzschrift über das Internet verfügbar, wurde aber in der vorliegenden Publikation bewusst nicht als gesondertes Arbeitsmaterial oder durch Zitieren weiterer Sekundärliteratur aufbereitet, da hierbei eventuell weitere Rechte an anderer Literatur zu bedenken wäre, die im Rahmen dieser Veröffentlichung nicht geleistet werden können.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe II

Die literarische Epoche der Aufklärung in Deutschland

Unterrichtseinheit

Im literaturgeschichtlichen Unterricht im Fach Deutsch kommt der Epoche der Aufklärung eine große Bedeutung zu. Um diese Epoche verstehen zu können, muss etwas weiter in die gesamteuropäische, geistesgeschichtliche Entwicklung geblickt werden.So kommen in dieser Unterrichtseinheit zunächst der Brite John Locke und der Franzose Descartes zu Wort, die großen Einfluss auf die Aufklärung hatten. Danach werden Vertreter der Aufklärung in Deutschland vorgestellt und ihre Wirkung auf die deutsche Literatur betrachtet.In dieser Unterrichtseinheit nähern sich die Schülerinnen und Schüler mittels Online-Recherchen und Online-Textarbeit den Gedanken und den (Vor-)Denkern der Aufklärung an. Die auszuhändigenden Arbeitsmaterialien enthalten Linkverweise, auf Basis derer die Lernenden Informationen suchen und finden. Ergänzende Tipps motivieren Sie und die Schülerinnen und Schüler zur Weiterarbeit mit erweitertem Medieneinsatz. Stundenskizzen zur Unterrichtseinheit "Die literarische Epoche der Aufklärung" Diese Stundenskizzen eignen sich für den Einsatz nacheinander ebenso wie für die punktuelle Nutzung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einige Wurzeln der europäischen Aufklärung kennen. gewinnen Einsicht in den europäischen Zusammenhang der geistesgeschichtlichen Entwicklung im 18. Jahrhundert. erkennen Lessings dramentheoretische Leistung gegenüber verschiedenen Vorläufern. entdecken Immanuel Kant als einen herausragenden Vertreter des "Volkes der Dichter und Denker". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten mithilfe des Computers und Internets Aufgaben und Arbeitsblätter zur Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts. nutzen das Internet als Recherchemedium. Die Vorstellung weiterer Vertreter der Aufklärung kann in Form von Kurzreferaten erfolgen. Dabei wären Leben und Werk folgender Dichter und Denker lohnenswerte Untersuchungsgegenstände: Barthold Hinrich Brockes Christian Fürchtegott Gellert Georg Christoph Lichtenberg Christoph Martin Wieland Thomas Hobbes' Gedanken zur Entstehung des Staates und zur Rechtfertigung des absoluten Herrschers bilden die Grundlage für die absolutistischen Herrschaftssysteme im Europa des 18. Jahrhunderts. Im Zeitalter der Aufklärung rechtfertigen seine Theorien die totale Unterwerfung unter den Monarchen jedenfalls so lange, wie dieser die ihm zugedachten Aufgaben erfüllt. Hobbes war Hauslehrer, Mathematiker und Philosoph. Er war ein Vertreter des Materialismus und des Determinismus. Sein Hauptwerk war "Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines bürgerlichen und kirchlichen Staats". Seine negative Einstellung gegenüber dem ursprünglichen Menschen begründet sich in den politischen Unruhen seiner Zeit. Die Ideen vom "Krieg aller gegen alle" und vom relativ starken Staat "Leviathan" könnten hier ihren Ausgang genommen haben. Zeitbedarf: etwa 45 Minuten Bildimpuls Als Motivation dienen Abbildungen des Philosophen und seiner "Erfindung", des Leviathan, wie er vom Titelbild seines berühmtesten Werkes über die Welt herrscht (Arbeitsblatt 01). Eine Analyse der Machtinsignien des Leviathans zeigt, dass dieser sowohl weltliche als auch kirchliche Macht in sich vereint. Textarbeit Mit der Frage, wie es zur Erfindung einer solchen Gestalt kommen konnte, werden zwei Auszüge aus Hobbes' Werk Der Leviathan (Arbeitsblatt 01) gelesen. Über das Leben im Staat Leviathan können die Schülerinnen und Schüler in einem Forum diskutieren, in Rollenspielen Pro und Contra des Lebens dort gegenüberstellen oder aus diesem Staat heraus einen Dialog mit der gegenwärtigen Gesellschaft führen. Internetrecherche Wenn noch Zeit bleibt, ergänzen die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer kurzen Recherche im Internet die fehlenden Daten im Lebenslauf Hobbes'. Am 5. April_________________ wurde Thomas Hobbes in_________________ geboren. Er unternahm mehrere Europa-Reisen. 1640-1651 lebte er in _________________. 1651 wurde "_________________" veröffentlicht. Er starb am 4.12.1679 in_________________. Rezeption der Gedanken Hobbes' Bei entsprechendem unterrichtlichen Zusammenhang kann darauf hingewiesen werden, dass die Darstellung eines Herrschers in der Literatur (Saladin in Nathan der Weise, Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla in Emilia Galotti, Cato in Sterbender Cato) von den Gedanken Hobbes' beeinflusst ist. Der Mathematiker Rene Descartes ist vielen Schülerinnen und Schülern bereits aus dem Mathematikunterricht her bekannt. Nach ihm ist das "kartesische Koordinatensystem" benannt, mit dem in der Geometrie Punkte auf einer Fläche eindeutig definiert werden können. Der Gelehrte Descartes hat sich aber auch als Philosoph einen Namen gemacht, der nach unzweifelhaften Grundlagen des Denkens gesucht hat. Damit kann er als einer der Begründer des Rationalismus gelten, der die Aufklärung nachhaltig beeinflusst hat. Zeitbedarf: etwa 45 Minuten Bekanntes aktivieren: Koordinatensysteme Als Motivation dienen die Abbildungen zweier Koordinatensysteme, von denen die Schülerinnen und Schüler eines als kartesisches Koordinatensystem erkennen können. Angewandtes Koordinatensystem Um die Funktionalität dieses Systems zu verdeutlichen, kann der jeweilige Schulort auf Grund seiner Koordinaten auf einer Deutschlandkarte gesucht werden. Denkanstoß: "Cogito ergo sum" Der Satz Satz "Cogito ergo sum" wird an die Tafel geschrieben. In Klassen ohne Lateinkenntnisse muss er übersetzt werden. Gemeinsam diskutiert die Klasse über die Bedeutung des genannten Satzes (Was gilt für Menschen, die nicht denken: Ungeborene, Schlafende, Geisteskranke, Tote? Was passiert mit der Welt, wenn es keine denkenden Menschen mehr geben sollte?). Decartes' Denken nachvollziehen Mithilfe des Arbeitsblattes 02 werden einige biografische Daten und Grundlagen des Denkens Descartes' erarbeitet. Dazu kommt eine vorbereitete Grafik zum Einsatz, die von den Schülerinnen und Schülern stichpunktartig mit der Argumentationskette Descartes' ausgefüllt werden soll. Am Ende der Stunde kann die ausgefüllte Grafik präsentiert und im Gespräch weiter vertieft werden. Basierend auf der Argumentationskette Descartes kann eine Diskussion in einem Internet-Forum geführt werden. "Gottsched gab der Dichtung seiner Zeit, was ihr fehlte: Ordnung, Gesetz und Maß. Es waren freilich pedantische Regeln und starre Gesetze. Das Schöpferische der Kunst hatte in ihnen keinen Platz, und der Irrtum Gottscheds, daß Kunst nach Regeln ginge, hat ihm schon bald Ablehnung und Spott eingebracht. Aber auch dort, wo er das Wesen der Dichtung verkannte und seine irrtümlichen Auffassungen zäh verteidigte, diente er der Sache, indem er die kritischen Geister seiner Epoche provozierte ..." Quelle: Helmut Motekat, Ostpreußische Literaturgeschichte. München 1977. Zeitbedarf: etwa 45 Minuten Einstieg Als Motivation dient eine - nicht ganz ernst gemeinte - Grafik (Arbeitsblatt 03), in der deutlich wird, dass es in der Literatur keine einfachen Rezepte gibt. Biografie Gottscheds Mithilfe der Biografie Gottscheds im Projekt Gutenberg wird ein Lückentext zu Gottsched ausgefüllt. Darin ist auch seine wichtigste Veröffentlichung zur Poetik der Aufklärung zu finden. Diskussion Die Regeln seines "Versuchs einer critischen Dichtkunst vor die Deutschen" werden anschließend auf einem Arbeitsblatt in Form eines "Rezepts" geordnet und dadurch diskutiert. Literatur Benno von Wiese (Hg.) (1979): Deutsche Dramaturgie vom Barock bis zur Klassik. Tübingen: Max Niemeyer Verlag. Gotthold Ephraim Lessing gilt bis heute als der bedeutendste Aufklärer in der Literaturgeschichte und tritt als solcher vehement gegen Gottsched an. Er gilt zudem als der Erneuerer des deutschen Schauspiels. Er hinterließ eine Reihe bekannter und immer wieder gespielter Dramen, ermöglichte das so genannte bürgerliche Trauerspiel und formulierte grundlegende theoretische Reflexionen zur Dramatik und zur Literaturkritik, so in den Briefwechseln über das Trauerspiel (1756) und später in der Hamburgischen Dramaturgie (1767). Zeitbedarf: etwa 45 Minuten Einstieg Als Motivation dient eine Abbildung Lessings. Da es in vielen Orten "Lessingstraßen" gibt, kann auch eine diesbezügliche Frage das Interesse wecken: "Wer wohnt in der Lessingstraße?" "Was wissen Sie über den Namensgeber Ihrer Straße?" Textarbeit Im so genannten 17. Literaturbrief vom 16. Februar 1759 rechnete Lessing mit Gottsched ab. Der Text wird als Datei (Arbeitsblatt 04) zur Verfügung gestellt und abschnittweise mit zusammenfassenden Randglossen versehen. Auf diese Weise wird Lessings Argumentationsweise erschlossen. Diskussion Lessings Text eignet sich auch als Beispiel für verschiedene rhetorische Stilmittel. Ferner kann diskutiert werden, was aus dem Brief über die Zustände des Barocktheaters erschlossen werden kann und aus welchen Ursachen der Geschmack ("die Denkungsart") der Engländer, besonders Shakespeares, für das deutsche Theater besser ist als das "französierende". Bezug zu Nathan der Weise Falls die vorliegende Unterrichtseinheit in Verbindung mit der Klassenlektüre eines von Lessings Dramen, vorzugsweise dem "Nathan", steht, kann dort die Wirkung der Dramentheorie Lessings am konkreten Textbeispiel gezeigt werden. Die digitale Textfassung des " Nathan " können die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit am Computer bearbeiten. Dabei können Textstellen markiert, Passagen ausgetauscht oder ergänzt werden. Ziel dieser Arbeit kann sein, Lessings Einfluss zu markieren, zu reduzieren oder zu intensivieren. Im 18. Jahrhundert galt immer noch Aristoteles als der große Vordenker der Dramentheorie. Lessings Leistung auf dem Gebiet der Dramatik muss sich also an den bis dato gültigen theoretischen Grundsätzen messen lassen. Zeitbedarf: etwa 45 Minuten Als Motivation dient eine Abbildung des antiken Dramatikers Aristoteles. Als Wiederholung werden die Merkmale der Tragödie (drei Einheiten von Handlung, Ort und Zeit, Ständeklausel) nach Aristoteles im Lehrer-Schüler-Gespräch aufgefrischt. Die Wirkung der Tragödie nach Aristoteles wird anhand eines kurzen Textes (Arbeitsblatt 05) analysiert. Im Internet finden die Schülerinnen und Schüler über eine Google-Bildersuche sicherlich viele Fotos von Theateraufführungen, die die Merkmale der Tragödie deutlich machen. Geben Sie gern ein paar Tipps für die Recherche, beispielsweise Namen von Regisseuren, die traditionell inszenieren, oder Titel von Dramen, die sich als Beispiele eignen. Immanuel Kants Definition der Aufklärung ist gemeinhin bekannt und wird als Grundlage der Aufklärung verstanden. Tatsächlich hat Kant jedoch erst relativ spät, gleichsam als Gipfel der Aufklärung, seine klare Begriffsbestimmung formuliert. Auch wenn Kant auf die Literatur der Aufklärung kaum direkten Einfluss genommen hat, so stellt seine diesbezügliche Gedankenwelt ein wesentliches Bildungsgut dar. Die Kenntnis Kants wirkt sich auch positiv auf das Verständnis der Werke Schillers in Sturm und Drang und Klassik aus. Zeitbedarf: etwa 45 Minuten Quizshow Als Motivation werden im Stil einer TV-Quizshow einige Fragen zu Immanuel Kant gestellt (Arbeitsblatt 06). Noch spannender wird das Quiz, wenn Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern aus den gesammelten Fragen eine HotPotatoes -Übung erstellen. Textarbeit und passende Grafik Daran schließt sich die "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?", indem Kants Erklärung dazu im Internet gelesen und das entsprechende Arbeitsblatt ausgefüllt wird. Projekt Gutenberg: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? In dieser Sequenz sollen nur die ersten drei Absätze des Textes gelesen werden. Die äußerst klare Gedankenführung der Argumentation Kants wird noch verdeutlicht, indem die Schülerinnen und Schüler eine Grafik zu diesem Text in Stichpunkten ausfüllen. Der Lösungsvorschlag enthält Zitate aus Kants Text - es genügen bei der Arbeit aus Papier jedoch auch stichpunktartige eigene Formulierungen der Lernenden. Diskussion In diesem Zusammenhang sollen auch mögliche Konsequenzen für die Literatur diskutiert und in Stichpunkten fest gehalten werden. Lückentext mit Online-Arbeit Wenn am Schluss noch Zeit bleibt, wird ein Lückentext über Kants Biographie mithilfe eines Online-Lexikons ergänzt. Wikipedia: Biografie Kants Eine mögliche Recherchequelle für die letzte Aufgabe

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ifflands Posse "Der Komet"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit behandelt die Posse "Der Komet" von August Wilhelm Iffland, die an der Bruchstelle von mittelalterlich-mythologischer Kometenangst und neuzeitlich-aufgeklärter Einsicht in die Unabhängigkeit des menschlichen Schicksals von Himmelserscheinungen steht.Kaum ein astronomisches Phänomen brachte und bringt die Menschen so aus dem Häuschen wie die Erscheinung eines hellen Kometen. Während man die meisten Himmelserscheinungen eher gelassen hinnahm, fürchtete man früher in den scheinbar unvorhersehbar auftretenden Schweifsternen Unglücksboten, die die göttliche Schöpfungsordnung durcheinander brächten. Erst in der Zeit der Aufklärung löste man sich von mythischen Weltbildern und versuchte, diese zum Beispiel durch Komik zu überwinden. Einer dieser Versuche gelang dem berühmten deutschen Schauspieler, Intendanten und Dramatiker August Wilhelm Iffland (1759-1814) mit seiner 1799 erschienenen Posse "Der Komet". Darin versucht ein Scharlatan, sich unter Hinweis auf den drohenden Weltuntergang durch einen Kometen materielle und persönliche Vorteile zu verschaffen, bis sein Betrug schließlich in einer beschämenden und lächerlichen Szene aufgeklärt wird. Text- und Bildmaterialien aus dem Internet Der kurze dramatische Text "Der Komet" eignet sich in vielfacher Weise zum Einsatz im Deutschunterricht: Man kann mit ihm dramatische Stilmittel erarbeiten, aufklärerische Tendenzen zeigen, den Einfluss der Naturwissenschaft auf die Literatur ausloten und nicht zuletzt den Text auf die (Schul-)Bühne bringen. Angaben zum Autor Iffland, eine Inhaltsangabe des Werkes und der Text im PDF-Format sind im Internet frei verfügbar (siehe Internetadressen). Eine broschierte Ausgabe des Textes, versehen mit Materialien zur Rezeptions- und Wirkungsgeschichte, einer Einführung und einem Essay kann im örtlichen Buchhandel oder bei Amazon bestellt werden (Der Komet, Wehrhahn Verlag, 2006). Digitalisierte Abbildungen der Originalseiten sind bei Google Books abrufbar. Deutsch, Religionslehre und Astronomie Aufgrund des fächerübergreifenden Charakters des Themas ist es sinnvoll, mit entsprechenden Fachkolleginnen und -kollegen zusammenzuarbeiten. So berührt die erste Stunde (Mythos Komet) das Fach Religionslehre, in der dritten und sechsten Stunde (Kometenangst und Aufklärung über Kometen) kann eine Lehrkraft für Physik oder Astronomie wertvolle Beiträge leisten.Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick in das bruchstückhafte astronomische Wissen des einfachen Volkes zur Zeit der Aufklärung. gewinnen Einblick in die Wirkung der Aufklärung auf das naturwissenschaftliche Denken gebildeter Stände des frühen 19. Jahrhunderts. lernen ein kurzes dramatisches Werk der späten Aufklärung kennen. lernen einige Merkmale dramatischer Texte kennen. lernen die Person Ifflands als Schauspieler, Dramatiker und Theaterdirektor kennen. unterscheiden irreale Weltuntergangsängste und begründeten Respekt vor drohenden Naturgewalten. lernen wesentliche Eigenschaften der Kometen kennen. entwickeln beziehungsweise üben die Fähigkeit, Informationen aus literarischen und sachlichen Texten zu entnehmen und zu verarbeiten. gewinnen Einblick in den Einfluss der Naturwissenschaften auf literarische Werke. August Wilhelm Iffland Der Komet. Eine Posse in einem Aufzuge (Broschiert), Wehrhahn Verlag 2006, ISBN-10: 3932324404, ISBN-13: 978-3932324406

  • Deutsch  / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I