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Gab es einen offiziellen Schießbefehl?

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Zahlreiche Fluchtversuche aus der DDR endeten tödlich. Die Unterrichtseinheit geht der Frage nach, inwieweit die Grenztruppen auf der Grundlage eines offiziellen Schießbefehls handelten.Tausende DDR-Bürger flohen bis zum Mauerfall 1989 über die deutsch-deutsche Grenze in den Westen. Viele der Fluchtversuche endeten dabei tödlich oder mit schweren Verletzungen der Flüchtenden, da die Grenzsoldaten mit scharfer Munition schossen. Handelten sie dabei Grundlage einer offiziellen oder inoffiziellen Anordnung, eines sogenannten Schießbefehls? Dies ist Gegenstand des vorliegenden Arbeitsblattes. Anhand von drei unterschiedlichen Quellen setzen sich die Schülerinnen und Schüler dabei kritisch und diskursiv mit dem Handeln der Grenzsoldaten auseinander. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Anweisungen an die Grenzsoldaten der DDR kennen. wissen um die Anwendung und Rahmenbedingungen von Waffengewalt an der deutsch-deutschen Grenze. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die Merkmale verschiedener Gattungen von Textquellen und unterscheiden sie im Hinblick auf ihren Quellenwert. erschließen die Kernaussage von Quellen. fassen die Gesamtaussage einer Quelle in eigene Worte und ordnen diese in einen historischen Zusammenhang ein. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und analysieren die Perspektivität in Quellen. können das Handeln der Menschen auf der Basis zeitgenössischer Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume wahrnehmen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Flucht aus der DDR in den 1970er und 1980er Jahren

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Anhand statischen Zahlenmaterials befassen sich die Lernenden mit dem Thema Flucht aus der DDR und lernen Gefahren und Hindernisse kennen, welche eine Flucht in den Westen erschwerten oder gar verhinderten.War die Flucht aus der DDR über West-Berlin unmittelbar vor dem Mauerbau noch eine Möglichkeit, der SED-Diktatur zu entkommen, machte der Mauerbau im Jahr 1961 ein Entkommen nahezu unmöglich. Die Flucht aus der DDR war nun mit dem Risiko behaftet, getötet, verletzt und/oder inhaftiert zu werden. Dennoch ließen sich viele Menschen nicht von einem Fluchtversuch abhalten. Mithilfe statistischer Daten des Ministeriums für Staatssicherheit vergleichen die Schülerinnen und Schüler zunächst, wie vielen Menschen eine erfolgreiche Flucht aus der DDR gelang. Dabei werden die auch zu einer kritischen Reflexion der Objektivität der statistischen Daten angehalten. Abschließend hören sie sich drei Rias-Hörbeiträge an, die über die Gefahren und Hindernisse einer Flucht in den Westen informieren. Dabei kommen auch Zeitzeugen zu Wort. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie vielen Menschen die Flucht aus der DDR gelang. setzen sich mit den Hindernissen auseinander, die eine Flucht aus der DDR erschwerten. wissen, dass es sich bei der Darstellung von Geschichte um eine Deutung handelt. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, zwischen ableitbaren Aussagen aus Statistiken und historischen Erklärungen der Befunde zu unterscheiden. können die Gesamtaussage einer Statistik in Worte fassen und diese in einen historischen Zusammenhang einordnen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und analysieren die Perspektivität in Quellen. reflektieren die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit statistischen Zahlenmaterials kritisch. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Begründung des Mauerbaus in der DDR-Propaganda

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Anhand der Unterrichtsmaterialien erfahren die Lernenden, wie die DDR-Führung versuchte, den Bau der Mauer gegenüber der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Der Bau der Mauer am 13. August 1961 ist eine der wichtigsten Zäsuren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während der Mauerbau meist im Kontext der internationalen Politik der Zeit behandelt wird, nimmt das vorliegende Arbeitsblatt die Strategien der DDR-Führung in den Blick, um den Bau der Mauer gegenüber der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Anhand von Originaltondokumenten und Liedern setzen sich die Schülerinnen und Schüler dazu intensiv mit den manipulativen Elementen von Propaganda auseinander. Konkret werden geschürte Ängste sowie auch Feindbilder dekonstruiert. Darüber hinaus nehmen die Materialien die Verwendung von sprachlichen Mitteln in den Blick. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Jedoch sollten die die Lernenden bereits Methoden zur Analyse von Quellen kennen und anwenden können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen charakteristische Merkmale der DDR-Propaganda. kennen die Adressatengruppen der DDR-Propaganda. analysieren Tondokumente hinsichtlich charakteristischer Merkmale der DDR-Propaganda. reflektieren die Bedeutung von Sprache als Mittel zur Beeinflussung von Personen und Personengruppen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von auditiven Quellen an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. unterscheiden in den Quellen zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung sowie Voraussetzung und Folge. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Fluchtbewegung aus der DDR vor 1961 und ihre Folgen

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Vor dem Mauerbau verließen viele Menschen die DDR. Wie viele waren es und welche Folgen für die DDR ergaben sich daraus? Welche Alternativen hätte es zum Bau der Berliner Mauer gegeben, um die Fluchtbewegung einzudämmen? Mit diesen und weiteren Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler anhand der Unterrichtsmaterialien auseinander.De Lernenden erstellen und interpretieren auf der Grundlage bereitgestellten Zahlenmaterials Diagramme zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen für den Zeitraum von 1949 bis 1961. Dabei stellen sie auch einen Bezug zu ihrem heutigen Lebensumfeld her, indem sie die damaligen Flüchtlingszahlen zum prozentualen Anteil der Bevölkerung in ihrem Heimatort ins Verhältnis setzen. Eine Diskussion alternativer Möglichkeiten zum Mauerbau rundet die Einheit ab. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Mit Blick auf die Ergebnisorientierung empfiehlt es sich jedoch, zuvor die Materialien "Fluchtmotive vor dem Mauerbau 1961" zu bearbeiten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Folgen der Fluchtbewegung kennen. analysieren statistisches Zahlenmaterial zur Zahl der Flüchtlinge zwischen 1949 und 1961. formulieren Folgen für einen Staat, wenn zahlreiche Menschen das Land verlassen. diskutieren Alternativen zum Bau der Mauer und halten diese schriftlich fest. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen und interpretieren auf der Grundlage bereitgestellten Zahlenmaterials Diagramme zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen für den Zeitraum von 1949 bis 1961. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. stellen historische Sachverhalte medial dar, interpretieren und präsentieren diese. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Folgen der Fluchtbewegung für den Staat. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessensbezogenheit sowie beabsichtige und unbeabsichtigte Nebenfolgen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wann ist man angekommen? Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

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Der Grundlagentext setzt sich am Beispiel der Flüchtlinge aus den Ostgebieten ins Nachkriegsdeutschland mit der Aufnahme und dem Umgang der Flüchtlinge in Deutschland auseinander.Flüchtlinge, die heute vor Terror und Kriegen fliehen, rufen bei vielen Deutschen historische Bilder wach. Millionen Biografien in Deutschland sind in ihrem Kern von einem Flüchtlingsschicksal geprägt. Der Beitrag von Andreas Kossert, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist, befasst sich mit den Schwierigkeiten, Herausforderungen und verdrängten Erinnerungen der Flüchtlinge in der Nachkriegszeit. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie die Flüchtlinge in Deutschland auf- und wahrgenommen wurden und was eine Integration erschwerte. Zahlreiche Zitate sorgen dabei für Anschaulichkeit und Authentizität. Jedoch ist der Beitrag in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Aufgrund der Informationsdichte sollten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus über historisches Grundlagenwissen zum Zweiten Weltkrieg sowie seine Folgen verfügen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Wissen und Hintergrundinformationen zur Frage der Aufnahme von Vertriebenen im übrigen Deutschland und zur Integration in die deutsche Gesellschaft. beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Integration von Flüchtlingen aus der aktuellen Flüchtlingswelle. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. unterscheiden zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung, Voraussetzung und Folge, Wirklichkeit und Vorstellung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße

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Der Grundlagentext beschreibt das Thema Flucht und Vertreibung als Folge des Zweiten Weltkrieges. Wie die Zeit im Rahmen der Erinnerungskultur aufgearbeitet wurde und wie sich die Integration der Vertriebenen entwickelte, ist dabei ebenfalls Gegenstand.An die zwölf Millionen Deutsche wurden zum Kriegsende aus Osteuropa evakuiert, flohen in Trecks, wurden deportiert oder ausgewiesen. Welche Rolle spielt die Erinnerung der Vertriebenen heute? In welches Verhältnis werden sie zur Politik und den Verbrechen des Nationalsozialismus gebracht? Dies sind die zentralen Fragen dieses Grundlagentextes. Neben der Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt Flucht und Vertreibung als Folge des Zweiten Weltkriegs kann der Beitrag auch zur Thematisierung von Flucht in der Erinnerungskultur herangezogen werden. Da der Bericht jedoch in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet ist, sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Aufgrund der Informationsdichte sollten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus über historisches Grundlagenwissen zum Zweiten Weltkrieg sowie seinen Folgen verfügen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation deutscher Flüchtlinge aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße auseinander. erlangen Wissen und Hintergrundinformationen zur Frage der Aufnahme der Vertriebenen im übrigen Deutschland und zur Integration in die deutsche Gesellschaft. befassen sich mit der Aufarbeitung und Verarbeitung des Geschehens in Geschichtswissenschaft und der öffentlichen Diskussion. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. unterscheiden zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung, Voraussetzung und Folge, Wirklichkeit und Vorstellung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Behandlung von Zivilistinnen und Zivilisten

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Das Arbeitsmaterial thematisiert anhand eines Erlebnisberichts den Umgang und die Versorgung der Zivilbevölkerung kurz vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Alliierten.Anhand eines Erlebnisberichts zur Verwundung und zum Tod eines Zivilisten kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges verfassen die Schülerinnen und Schüler einen Brief zu diesen Geschehnissen aus dem Blickwinkel verschiedener Beteiligter. Darauf aufbauend erarbeiten sie eine Definition zum Begriff "Zivilpersonen" und tragen mögliche Personengruppen zusammen. Unter Anwendung des Genfer Abkommens IV nehmen sie anschließend zum Tod von Zwangsarbeitern im Zuge eines Bombenangriffs Stellung. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation der Zivilbevölkerung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs auseinander. definieren den Begriff "Zivilbevölkerung" und ordnen mögliche Personengruppen zu. wenden ausgewählte Inhalte des Genfer Abkommens zur Argumentation an. formulieren und diskutieren Sichtweisen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischen Text- und Bildmaterials. erfassen unterschiedliche Perspektiven. trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener

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Das Arbeitsmaterial thematisiert die Situation von sowjetischen Kriegsgefangenen und wie die deutsche Bevölkerung dies miterlebte.Auf der Grundlage von Erlebnisberichten setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander und analysieren, wie die Zivilbevölkerung dies miterlebte. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema Empathie sowie der Frage, Verantwortung für Handlungen und Taten zu übernehmen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen zentrale Inhalte des Genfer Abkommens und der Genfer Konventionen. wissen um die Existenz von Kriegsgefangenen. erörtern die Frage der Verantwortung für Kriegshandlungen und Taten. formulieren und diskutieren Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter. reflektieren kritisch die Rolle der Zivilbevölkerung. setzen sich mit den Auswirkungen von Krieg und Kriegsgefangenschaft bis in die Gegenwart auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren das selbstständige Erschließen von Themen und Inhalten sowie das Recherchieren im Internet. üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischen Text- und Bildmaterials. erfassen unterschiedliche Perspektiven. trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Behandlung von Kriegsgefangenen

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Das Arbeitsmaterial schildert, wie sich die Flucht eines SS-Angehörigen nach dem Ende des Krieges gestaltete. Zudem wird auch die Situation von sowjetischen Kriegsgefangenen behandelt und wie die deutsche Bevölkerung dies miterlebte.Auf der Grundlage eines Erlebnisberichts von Kriegsgefangenen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Bild der jeweiligen Betroffenen von sich selbst und ihrem Verhalten, aber auch mit dem Bild Außenstehender von dieser Person auseinander. Im Zentrum geht es vor dem Hintergrund des humanitären Völkerrechts auch um die Frage, Verantwortung für Handlungen und Taten zu übernehmen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen zentrale Inhalte des Genfer Abkommens und der Genfer Konventionen. wissen um die Existenz von Kriegsgefangenen. erörtern die Frage der Verantwortung für Kriegshandlungen und Taten. formulieren und diskutieren Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter. setzen sich mit den Auswirkungen von Krieg und Kriegsgefangenschaft bis in die Gegenwart auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und erschließen selbstständig Themen und Inhalte im Internet. analysieren und interpretieren historisches Text- und Bildmaterial. erfassen unterschiedliche Perspektiven. trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Endlich ankommen, endlich Kind sein

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Aufbauend auf der UNICEF-Studie "Kindheit im Wartezustand" zur Situation von geflüchteten Kindern in Deutschland gibt der Beitrag am Beispiel einer Flüchtlingsunterkunft in Westfalen einen Einblick in den Alltag von Flüchtlingskindern und ihren Familien.Schätzungsweise 350.000 geflüchtete Mädchen und Jungen sind in den vergangen beiden Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen. Auf die Frage, wie es ihnen hier geht, gibt es keine einfache Antwort. Denn erstens finden sich trotz der generell großen Aufmerksamkeit für das Thema Flüchtlinge bis heute sehr wenige systematische Informationen über die Kinder unter ihnen. Zweitens ist ihre Lebenssituation sehr unterschiedlich - je nachdem, ob sie mit ihrer Familie oder allein eingereist sind, in welchem Bundesland und in welcher Stadt sie leben, wie sie untergebracht sind, aus welchem Herkunftsland sie kommen und wie ihre Bleibeperspektive ist. Der Beitrag gibt einen anschaulichen Einblick in die Lebenssituation von Kindern und ihren Eltern in Flüchtlingsunterkünften und stellt Forderungen auf, damit eine Integration der Flüchtlinge gelingt. Dabei geht es auch um das Thema Kinderrechte. Der Beitrag ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte deshalb unbedingt seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Flüchtlingen in Deutschland auseinander. wissen, dass auch Kinder von Flucht und Gewalt betroffen sein können. setzen sich mit dem Thema Kinderrechte auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen aus Texten und benennen die Hauptgedanken eines Textes. beschreiben in Bildquellen Einzelheiten, stellen deren Zusammenhänge dar und erklären, welche Wirkung die Darstellung hat. wenden elementare Schritte zur Interpretation von Bildern und Illustrationen sowie Aussagen an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler verdeutlichen im Kontext eines Beispiels Möglichkeiten, Grenzen und Folgen zeitgenössischen Handelns. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Mein Wunsch für Flüchtlingskinder

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Die UNICEF forderte einige der erfolgreichsten Illustratoren weltweit auf, ihre Wünsche für Flüchtlingskinder zeichnerisch darzustellen. Diese können als Einstieg für die kreative Arbeit rund um das Thema Flucht im Unterricht dienen. Kinder machen mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit aus. Nach wie vor trifft die aktuelle Flüchtlingskrise so vor allem Kinder, die vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat fliehen. Um dies ganz bildhaft ins Bewusstsein zu rufen und die Aufmerksamkeit für diese Kinder auch in den sozialen Medien zu erhöhen, hat sich UNICEF im Frühjahr 2017 an einige der erfolgreichsten Illustratoren gewandt. Ihr Auftrag war es, zeichnerisch darzustellen, welche Wünsche sie für Flüchtlingskinder haben. Neben den sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern kann der Beitrag auch im Fach Kunst eingesetzt werden. Hier kann er beispielsweise als Einstieg für die eigene kreative Arbeit rund um das Thema Flucht dienen. Der Beitrag ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte deshalb unbedingt seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Flüchtlingen und der aktuellen Flüchtlingswelle auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. wissen, dass auch Kinder von Flucht und Gewalt betroffen sein können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Texten und Bildquellen. wenden elementare Schritte zur Interpretation von Bildern und Illustrationen sowie Aussagen an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Paul Kobelev

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Um der Armee zu entkommen, wanderte Paul Kobelev 2001 mit seiner Familie aus Russland aus. In diesem Hörbeitrag erzählt er seine Lebensgeschichte, berichtet über das andere Leben in Deutschland und seine Wünsche für die Zukunft.Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg in das Thema genutzt werden. Mit Blick auf die Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Situation von Emigranten. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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