Behandlung von Zivilistinnen und Zivilisten

Das Arbeitsmaterial thematisiert anhand eines Erlebnisberichts den Umgang und die Versorgung der Zivilbevölkerung kurz vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Alliierten.

  • Geschichte / Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • Arbeitsblatt

Beschreibung

Anhand eines Erlebnisberichts zur Verwundung und zum Tod eines Zivilisten kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges verfassen die Schülerinnen und Schüler einen Brief zu diesen Geschehnissen aus dem Blickwinkel verschiedener Beteiligter. Darauf aufbauend erarbeiten sie eine Definition zum Begriff "Zivilpersonen" und tragen mögliche Personengruppen zusammen. Unter Anwendung des Genfer Abkommens IV nehmen sie anschließend zum Tod von Zwangsarbeitern im Zuge eines Bombenangriffs Stellung.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • setzen sich mit der Situation der Zivilbevölkerung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs auseinander. 
  • definieren den Begriff "Zivilbevölkerung" und ordnen mögliche Personengruppen zu.
  • wenden ausgewählte Inhalte des Genfer Abkommens zur Argumentation an.
  • formulieren und diskutieren Sichtweisen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischen Text- und Bildmaterials. 
  • erfassen unterschiedliche Perspektiven. 
  • trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. 
  • lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. 
  • schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. 
  • analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. 
  • lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

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In Kooperation mit

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation und widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Im Rahmen seiner friedenspädagogischen Bildungsarbeit stehen vor allem die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft im Mittelpunkt.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.