Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • Arbeitsblatt

Das Arbeitsmaterial thematisiert die Situation von sowjetischen Kriegsgefangenen und wie die deutsche Bevölkerung dies miterlebte.

Beschreibung

Auf der Grundlage von Erlebnisberichten setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander und analysieren, wie die Zivilbevölkerung dies miterlebte. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema Empathie sowie der Frage, Verantwortung für Handlungen und Taten zu übernehmen.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • kennen zentrale Inhalte des Genfer Abkommens und der Genfer Konventionen.
  • wissen um die Existenz von Kriegsgefangenen. 
  • erörtern die Frage der Verantwortung für Kriegshandlungen und Taten. 
  • formulieren und diskutieren Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter.
  • reflektieren kritisch die Rolle der Zivilbevölkerung. 
  • setzen sich mit den Auswirkungen von Krieg und Kriegsgefangenschaft bis in die Gegenwart auseinander.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • trainieren das selbstständige Erschließen von Themen und Inhalten sowie das Recherchieren im Internet. 
  • üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischen Text- und Bildmaterials. 
  • erfassen unterschiedliche Perspektiven. 
  • trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. 
  • lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. 
  • schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. 
  • analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen.
  • lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

In Kooperation mit

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation und widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Im Rahmen seiner friedenspädagogischen Bildungsarbeit stehen vor allem die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft im Mittelpunkt.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.