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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Allgemeine Funktionsgleichung der Parabel

Kopiervorlage / Interaktives

Dieses Arbeitsmaterial eignet sich, um die allgemeine Funktionsgleichung y = ax² + c der Parabel binnendifferenziert herzuleiten. Es dient als Einstieg in das Thema mit daran anschließenden Übungsaufgaben zur Festigung.Mithilfe dieses Arbeitsmaterials wird das Wissen der Schülerinnen und Schüler über die (verschobene) Normalparabel: y=x² + c um den Streckungsfaktor a erweitert. Zu Beginn des ersten Arbeitsblatts finden die Schülerinnen und Schüler die Unterschiede einer Normalparabel und einer gestreckten/gestauchten Parabel anhand einer Wertetabelle heraus. Durch das vorherige Einzeichnen der Punkte können sie somit den Zusammenhang der Wertetabelle und des Schaubilds herstellen. Daraufhin wird die allgemeine Funktionsgleichung einer gestreckten/gestauchten Parabel eingeführt, wenn diese nicht bereits von den Lernenden entdeckt wurde. Im Anschluss wird das bereits erarbeitete Wissen gesichert, indem die Schülerinnen und Schüler Funktionsgleichungen Schaubildern zuordnen. Mit der herunterladbaren GeoGebra-Datei (alle Lernenden öffnen die Datei auf einem Endgerät) können die Schülerinnen und Schüler durch spielerisches Ausprobieren die Auswirkungen eines sich ändernden Streckungsfaktor a entdecken und die Satzanfänge des Arbeitsblatts vervollständigen. Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler können die Datei "allgemeine-funktionsgleichung-parameter-a-parabel-einfach" verwenden. In dieser ist ein Schieberegler für a = [-5; 5] angelegt. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler nutzen die Datei "parameter-a-allgemeine-funktionsgleichung-parabel-fortgeschritten", in der sie die Werte für a selbst ändern. Das zweite Arbeitsblatt eignet sich besonders gut zur Übung und Festigung. Hier wird das Wissen aus Arbeitsblatt eins von der allgemeinen Funktionsgleichung der Parabel zum Beispiel mithilfe eines Lückentextes abgefragt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden gestreckte und gestauchte Parabeln von einer Normalparabel. erklären die Auswirkungen des Parameters a auf die Funktionsgleichung y=ax² + c. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beantworten mithilfe dynamischer Geometriesoftware Fragen zur allgemeinen Funktionsgleichung der Parabel.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zweitafelbilder: Anschaulichkeit durch Parallelprojektion

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit für den Mathematikunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Entstehung von Zweitafelbildern durch die senkrechte Parallelprojektion auf zwei Projektionsebenen mithilfe von dynamischer Geometriesoftware. Mit dynamischer Geometriesoftware lassen sich Zweitafelprojektionen gut veranschaulichen. Klapptafeln verschwinden dadurch immer mehr aus dem Schulalltag, weil die eigentliche Projektion mit diesen didaktischen Hilfsmitteln nur ansatzweise darzustellen ist. Viele Aspekte, wie zum Beispiel die Projektionsstrahlen, können die Schülerinnen und Schüler deutlich besser durch Softwareunterstützung erarbeiten. An dieser Stelle setzt die hier vorgestellte Unterrichtseinheit an: Mithilfe eines interaktiven Arbeitsblatts , GeoGebra-Dateien und einem Video werden die Lernenden durch das Thema geführt. Dabei werden die Projektionen in Form von dreidimensionalen Animationen zur Erhöhung der Anschaulichkeit dargestellt und können aus beliebiger Perspektive betrachtet werden. Die im Material integrierten GeoGebra-Dateien stehen für Sie als Lehrkraft zusätzlich als Download zur Verfügung. So können die Dateien auch über die interaktiven Arbeitsblätter hinaus verwendet werden. Die interaktiven Materialien der Unterrichtseinheit erläutern zunächst die Begriffe "Zweitafelbild" und "senkrechte Parallelprojektion". Danach veranschaulichen sie die Entstehung von Zweitafelbildern und den Ablauf ihrer Konstruktion. In den Lehrplänen der Klasse 7 kommen nicht alle der in dieser Unterrichtseinheit behandelten Körper vor. Insbesondere der Pyramidenstumpf ist viel später vorgesehen. Dennoch kann die Präsentation gerade dieses Körpers den eigentlichen Projektionsvorgang sehr gut darstellen. Unterschiedlich gefärbte Flächen veranschaulichen dabei den Sachverhalt, der so auch von jüngeren Schülerinnen und Schülern gut nachvollzogen werden kann. Bei den folgenden interaktiven Übungen kann die Lehrperson eine Auswahl treffen, die der jeweiligen Klassenstufe angemessen ist. Weitere Aufgaben können zur Differenzierung eingesetzt werden. Vorwissen und technische Voraussetzungen Bei der Einführung der interaktiven Arbeitsblätter sollte der Umgang mit GeoGebra erläutert werden, falls die Software den Lernenden nicht bekannt ist. Diese kann zum Beispiel mithilfe eines Beamers durchgeführt werden. Für die Nutzung der Übungen zum Zweitafelbild bedarf es Tablets oder Computer mit einer Internetverbindung, da die Informationstexte, Grafiken, Videos, Applets und 3D-Animationen in einer HTML-Seite eingebunden sind. Des Weiteren wird die dynamische Geometriesoftware GeoGebra verwendet. Alle 3D-Konstruktionen (die mit dem 3D Rechner erstellt worden sind) können mit der GeoGebra-App auch in Augmented Reality betrachtet werden. So kann man diese Konstruktionen direkt in den Klassenraum holen. Fachbezogene Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen im Lernbereich "Körperdarstellung und Körperberechnung" Darstellungen im senkrechten Zweitafelbild kennen. festigen und erweitern ihre Vorstellungen über geometrische Objekte. schließen aus dem Schrägbild sowie dem senkrechten Zweitafelbild auf den Körper und seine verschiedenen Seitenansichten und umgekehrt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Körperdarstellungen mithilfe des Computers oder Tablets (Schrägbild, vorrangiges Verwenden der Kavalierperspektive, Zweitafelbild, Vor- und Nachteile verschiedener Darstellungsarten). lernen Darstellungen bei Bauzeichnungen kennen (senkrechte Parallelprojektionen). verwenden computergestützte Software zum Konstruieren Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben Teamfähigkeit und unterstützen sich gegenseitig. erfahren Selbstwertgefühl und Eigenverantwortung (Rückmeldungen zu Lösungsstrategien).

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zeigt praxiserprobte und wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen auf, die im Schulalltag im Sinne eines proaktiven Classroom-Managements eingesetzt werden können. Unterrichtsstörungen als unterschätzter Belastungsfaktor Kaum eine andere Berufsgruppe wird bei der Ausübung ihrer Profession derart stark durch Störungen belastet wie Lehrerinnen und Lehrer. Dabei handelt es sich in der Regel um Disziplinprobleme der Schülerinnen und Schüler von Ablenkung über Leistungsverweigerung bis hin zu Respektlosigkeit, wodurch der "Flow" des Unterrichts behindert wird. Auch der Zeitverlust durch Gegenmaßnahmen der Lehrkraft ist Teil der Störung. Das Ausmaß dieser Problematik ist angehenden Lehrkräften häufig nicht bewusst. Nach wie vor wird die Vorbereitung auf das Lehramt von einem breiten Angebot an Didaktik und Methodik geprägt, während der Umgang mit Unterrichtsstörungen (im Rahmen eines Classroom-Managements ) eher beiläufig behandelt wird. Der "Praxisschock", von dem Referendarinnen und Referendare oft berichten, ist zu einem großen Teil auf die unterschätzte Herausforderung durch Störungen seitens der Schülerinnen und Schüler zurückzuführen. Auch ich selbst erlebte meinen Berufseinstieg vor diesem Hintergrund als unerwartet hart. Zu meinem Glück bekam ich durch gestandene Ausbildungslehrerinnen und -lehrer im Laufe der Zeit handfeste Tipps, die mich dazu befähigten, souverän auf Unterrichtsstörungen zu reagieren. Mittlerweile bin ich fast zwei Jahrzehnte als Lehrer tätig und möchte in diesem Fachartikel aufgrund meiner Berufserfahrung insbesondere jungen Kolleginnen und Kollegen wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Störungen des Unterrichts aufzeigen, die sich im Schulalltag bewährt haben.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / Sport / Bewegung / Ich und meine Welt / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft

Klassenfahrten planen: zeitsparende Tipps

Fachartikel

Dieser Ratgeber zeigt verschiedene Wege auf, wie bei der Klassenfahrtenplanung Zeit, Geld und Nerven gespart werden können. Der Klassenfahrtenanbieter alpetour stellt hilfreiche Tipps zusammen.

  • Fächerübergreifend

Kostenfreie Schulangebote zu Zivilcourage von WEISSER RING e. V.

Fachartikel

Die Schulmaterialien des WEISSEN RING e. V. zeigen Möglichkeiten zivilcouragierten Handelns auf und möchten dazu animieren, sich für andere einzusetzen und gegen Unrecht und Diskriminierung einzutreten, um Opferwerdung zu verhindern. Schule als Zielbereich der Kriminalprävention Das Zusammenleben in einer Gesellschaft kann eine große Herausforderung für jede und jeden Einzelnen darstellen. In Extremsituationen ist die Notwendigkeit oft viel deutlicher erkennbar als in den eher "kleinen" oder flüchtigen Alltagssituationen. Ob in akuten Notsituationen, angesichts tätlicher An- und Übergriffe, konfrontiert mit Hass – das alles sind Momente, in denen es um die Bedrohung der individuellen Sicherheit geht, aber auch darum, demokratische Werte zu vertreten . Der WEISSE RING e. V. unterstützt Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II mit Unterrichtsmaterial sowie mit Informationen zu speziellen Delikten oder begleitenden Aktionen und Videos zum Unterricht. Die bereitgestellten Inhalte des WEISSEN RINGS unterstützen Sie dabei, Ihren Unterricht praxisnah und mit dem Blick auf konkrete Unterstützung der Schülerinnen und Schüler für ihren Alltag und ihre persönliche Entwicklung zu gestalten. Die Materialien sind kostenfrei. Sie können die Entwicklung der Sozialkompetenz, Persönlichkeit und eines Wertekompasses der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen und dazu beitragen, dass sie wichtige Fähigkeiten zur Bewältigung von Konfliktsituationen im Alltag erlernen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend

Generation Corona? – Die Schulzeit während der Pandemie reflektieren

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die letzte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel der fünften Unterrichtseinheit ist es, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Schulzeit während der Pandemie zu reflektieren.In der Themenreihe "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" sind außerdem diese Unterrichtseinheiten erschienen: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" "Generation Corona? – Was tut dir gut?" zum Thema Resilienz, "Generation Corona? – Achte auf dich und andere!" zum Thema psychische Belastungen und "Generation Corona? – Du bist nicht allein!" , die seriöse Hilfsangebote vorstellt. Schulschließungen, plötzlich wegfallende soziale Kontakte, Distanzunterricht: Für Schülerinnen und Schüler hatten die Pandemiezeit und insbesondere die Lockdowns eine starke Veränderung des täglichen Lebens zufolge. Wie sind Schülerinnen und Schüler damit umgegangen? Die Unterrichtseinheit wirft einen Blick zurück auf die Erlebnisse und Gefühle von jungen Menschen während dieser Zeit. Sie blickt aber auch auf die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer – und sie fokussiert auf das Thema der sozialen Kontakte, die von zahlreichen jungen Menschen nach den Erlebnissen in der Pandemie heute bewusster wahrgenommen werden. Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem Thema Schule während der Pandemie. Vor allem kommen Schülerinnen und Schüler aus dem Podcast "Generation Corona?" zu Wort, die berichten, wie sie selbst den Distanzunterricht, die Strukturierung ihres eigenen Alltags sowie Freundschaften erlebt haben. Es soll aber auch thematisiert werden, wie der Distanzunterricht aus Sicht der Lehrkraft verlaufen ist. Vorkenntnisse sind in diesem Fall nicht notwendig, da es in dieser Unterrichtseinheit um persönliche Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkraft geht. Notwendig ist eine Offenheit, mit subjektiven Ansichten umzugehen. Vor allem sollen Schülerinnen und Schüler aktiviert werden, sich selbst zu ihren Erlebnissen während der Pandemiezeit zu äußern und diese in Worte zu fassen. Als Impulse werden mehrere Audio-Ausschnitte gemeinsam angehört, die aus der Podcastreihe "Generation Corona?" stammen. Hier ist es notwendig, die Möglichkeit zum Abspielen dieser Audios vorzubereiten. Des Weiteren werden verschiedene Arbeitsblätter ausgeteilt, die die Schülerinnen und Schüler selbst bearbeiten sollen. In dieser Unterrichtseinheit ist auch vorgesehen, dass die Lehrkraft persönlich über ihre Erlebnisse während der Coronazeit berichtet. Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, der Lehrkraft Fragen zu stellen. Ist dies nicht gewünscht, so kann diese Erarbeitung weggelassen werden. Alternativ ist es auch möglich, dass die Lehrkraft selbst über Herausforderungen und Erlebnisse während der Pandemiezeit berichtet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und differenzieren persönliche Erfahrungen. stärken ihr Reflexions- und Empathievermögen. setzen sich mit Statistiken und Veränderungen im Zeitverlauf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit Infografiken und Statistik . Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. notieren Stichworte zu ihren Gefühlen. lernen, einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren. lernen, gezielte Fragen zu formulieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Mentale Gesundheit von Jugendlichen: Hilfe suchen und annehmen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Mentale Gesundheit" sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler dafür, Anzeichen von mentaler Belastung bei sich selbst oder bei anderen zu erkennen und zeigt auf, welche seriösen Hilfsangebote es gibt, wie sie zu finden sind und wie solche Angebote funktionieren können.Diese Unterrichtseinheit ist die vierte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen"; zuvor erschienen sind: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" , "Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken" und "Generation Corona? – Anzeichen von psychischen Belastungen bei sich und anderen erkennen" . Diese Einheit beschäftigt sich im Schwerpunkt exemplarisch mit dem Hilfsangebot "Krisenchat", das mit WhatsApp und SMS arbeitet und rund um die Uhr für die jungen Menschen erreichbar ist. Es werden aber auch zahlreiche andere Angebote vorgestellt, und es wird thematisiert, wie junge Menschen seriöse Angebote finden können. Außerdem wird aufgezeigt, aus welchen Gründen junge Menschen keine Hilfen suchen – damit sollen die Schülerinnen und Schüler für mögliche Stigmatisierungen sensibilisiert werden. Schließlich zeigt die Unterrichtseinheit auch, wie junge Menschen anderen helfen können, die möglicherweise Unterstützung benötigen. Wenn Kinder und Jugendliche Probleme haben, sich seelisch angespannt oder stark belastet fühlen, wissen sie oft nicht, woher oder durch wen sie Hilfe bekommen können. Oft ist es nicht immer einfach, sich in dem großen Angebot von Hilfsmöglichkeiten zurechtzufinden. Ein seriöses Angebot für Kinder und Jugendliche ist der "Krisenchat", eine Einrichtung, in der Jugendliche mit Expertinnen und Experten per WhatsApp oder SMS schreiben können. Darüber können sie ihre Probleme schildern und bekommen im gegenseitigen Dialog Hinweise, wie sie Probleme angehen können, Lösungen oder passende Hilfen finden. Die Unterrichtseinheit zeigt auf, welche seriösen Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen. Und es wird eingeordnet, nach welchen Begriffen gesucht werden kann, um erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten zu finden. Die Einheit sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler gegenüber Stigmatisierungen und gibt erste Anhaltspunkte, wie man selbst andere unterstützen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen anhand von Beispielen wie man seriöse psychologische Hilfsangebote erkennt. verstehen, welche negativen Konsequenzen die Stigmatisierung von psychischen Krisen für Betroffene hat. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren die Recherche im Internet nach Hilfsangeboten. lernen ein mediengestütztes Hilfsangebot kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. lernen, einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Anzeichen von psychischen Belastungen bei sich und anderen erkennen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Achte auf dich und andere" sensibilisiert die Schüler und Schülerinnen dafür, bei sich selbst und anderen erste Anzeichen von psychischen Belastungen – insbesondere von Depressionen – zu erkennen.Diese Einheit ist die dritte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen"; zuvor erschienen sind: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" und "Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken" . Dass Menschen manchmal traurig sind, auch für etwas längere Zeit, ist vollkommen normal und eine wichtige Emotion. Wann aber gibt es erste Anzeichen für eine tatsächliche psychische Belastung? Für eine Depression, die weit mehr ist als Traurigkeit? In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert, ihre eigenen Gefühle besser einschätzen zu lernen. Sie erfahren, dass Traurigkeit wichtig ist und zugelassen werden sollte. Sie bekommen jedoch auch erste Kriterien an die Hand, wie sie eine psychische Belastung erkennen können und welche Anzeichen dafür sprechen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Sie lernen außerdem, wie sie andere in belastenden Situationen unterstützen können. Als Hintergrundinformation zu der Gesamtthematik sowie zum Thema der dritten Folge des Podcasts "Generation Corona?" steht Lehrkräften eine ausführliche Hintergrundinformation zur Verfügung. Es ist auch möglich, ganze Podcast-Folgen für den Unterricht einzusetzen. Die Zahl von jungen Menschen mit verschiedenen psychischen Belastungen ist während der Corona-Pandemie und den Lockdowns weiter angestiegen. Daher ist es wichtig für junge Menschen, bei sich selbst und bei anderen Anzeichen zu erkennen, wann eine normale Traurigkeit vorliegt und wann sie sich professionelle Hilfe suchen sollten, weil sie möglicherweise mit einer Depression zu kämpfen haben. In Audioeinspielungen erklären Experten, wie wichtig das Zulassen von Gefühlen wie Trauer ist, wie man Traurigkeit von einer Depression unterscheiden kann, wann man professionelle Hilfe benötigt und wie junge Menschen Freundinnen und Freunden helfen können, die sich psychisch belastet fühlen. Für diese Unterrichtseinheit sind keine Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler notwendig. Durch verschiedene Arbeitsformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit, die Bearbeitung von Arbeitsblättern sowie Diskussionen werden die Schülerinnen und Schülerinnen auf verschiedene Arten angeregt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wichtiges Element sind Audio-Einspielungen, die die Lehrkraft zwischendurch als Impulse einsetzt und wichtige Informationen vermittelt. Sie stammen aus dem Podcast "Generation Corona?" , der auch als Ganzes im Unterricht eingesetzt werden kann. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Abspielung technisch möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Unterschied zwischen temporärer Traurigkeit und einer anhaltenden psychischen Belastung erklären. können Anzeichnen für psychische Belastungen und Depressionen benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit Statistiken. recherchieren Hilfsangebote im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. lernen, einander zuzuhören und eigene Meinungen zu thematisieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die zweite von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie sie sich für und in Krisen stärken können. Im Fokus steht der Begriff "Resilienz" – so sollen verschiedene Ansätze thematisiert werden, um die eigene Resilienz zu stärken. Vor allem geht es dabei um soziale Kontakte, Freizeit und Hobbys sowie um kreative Strategien während der Pandemie.Die Unterrichtseinheit setzt die Reihe zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" fort, zu der bereits die erste Einheit " Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt? " erschienen ist. Fehlende soziale Kontakte, wegbrechende Hobbys, Sorgen und Ängste, Zusammenleben mit der Familie auf engem Raum: Während der Pandemie-bedingten Lockdowns gab es viele Herausforderungen für junge Menschen Die vorliegende Unterrichtseinheit soll Jugendlichen das Thema "Resilienz" näherbringen. Wie kann man die eigene mentale Widerstandskraft stärken? Was kann man tun, um Krisen besser zu überstehen ? In der Unterrichtseinheit geht es einerseits um den Begriff der Resilienz , andererseits um konkrete Ausprägungen, Inhalte und Maßnahmen. Dabei wird nicht nur thematisiert, wie die eigene Resilienz gestärkt werden kann, sondern auch die Möglichkeit, andere Menschen zu unterstützen, ihnen Mut zu machen und positive Gedanken zu fördern. Ein wichtiger Faktor dabei sind die sozialen Kontakte, die viele junge Menschen während der Coronazeit möglicherweise nicht in dem Maße pflegen konnten, wie sie es gerne gehabt hätten. Die Unterrichtseinheit zeigt in Audio-Einspielungen auf, welche Strategien junge Menschen entwickelt haben, Kontakte trotz der Lockdowns zu halten. In weiteren Audio-Einspielungen geht es um Möglichkeiten, anderen Menschen zu helfen sowie um die Wichtigkeit von Freundschaften gerade in Krisenzeiten. Die Unterrichtseinheit will die Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit von Resilienz sensibilisieren – und Wege aufzeigen, die eigene Resilienz zu stärken. Ziel ist es zudem auch, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, wie sie anderen Menschen helfen können, besser durch (künftige) Krisen zu kommen. Wichtig sind dabei ganz konkrete Ansätze und Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbst mit der Pandemie umgegangen sind und wie sie durch konkrete Änderungen des eigenen Verhaltens die eigene Krisenfestigkeit und Widerstandsfähigkeit stärken können. Drei Arbeitsblätter begleiten die Unterrichtseinheit. Auf dem ersten Blatt notieren die Schülerinnen und Schüler, welche Strategien sie selbst entwickelt und kennengelernt haben, um Kontakte trotz Lockdown zu halten. Auf dem zweiten Arbeitsblatt zum Thema "Resilienz" füllen sie den theoretischen Begriff mit konkreten Inhalten. Auf dem dritten Arbeitsblatt findet sich die Anleitung für das Rollenspiel zu den Themen soziale Kontakte, Mut und positive Gedanken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, was sich hinter dem Begriff "Resilienz" verbirgt. kennen unterschiedliche Definitionen für den Begriff "Resilienz". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Medien (Text, Audio, Bild) zum Wissenserwerb einzusetzen. trainieren die Recherche im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. entwickeln ein Rollenspiel. lernen, einander zuzuhören und präsentieren eigene Ergebnisse.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Fächerübergreifend / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit leitet eine Folge von Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" ein. Ziel der ersten Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen während der Lockdowns nicht allein waren, ihnen erste mögliche Resilienzstrategien an die Hand zu geben und ihnen ein Grundverständnis zu vermitteln, was eine temporäre Verstimmung von einer psychischen Belastung unterscheidet.Die Corona-Pandemie brachte bis dahin unbekannte Herausforderungen für jede und jeden, auch für junge Menschen. Die Schülerinnen und Schüler haben mehrfache Schulschließungen erlebt, einhergehend mit dem – zumindest vorübergehenden Verlust – sozialer Kontakte sowie Freizeit- und Sportaktivitäten. Die Unterrichtseinheit soll Jugendliche dabei unterstützen, diese Zeit aufzuarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler gehen dabei einerseits auf ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle während der Pandemiezeit ein – die Unterrichtseinheit schlägt andererseits aber auch einen größeren Bogen, indem sie die Situation der jungen Menschen insgesamt beleuchtet, untermauert durch Studienergebnisse. Impulse für Gespräche und Diskussionen werden immer wieder durch Ausschnitte aus dem Podcast "Generation Corona?" gegeben, in dem sowohl Jugendliche als auch Expertinnen und Experten über Erlebnisse, über mentale Belastungen und Gesundheit sowie über Hilfsstrategien und Resilienz berichten. Als Hintergrundinformation zu der Gesamtthematik sowie zum Thema der ersten Folge des Podcasts steht den Lehrkräften eine ausführliche Hintergrundinformation zur Verfügung. Es ist auch möglich, ganze Podcast-Folgen für den Unterricht einzusetzen. Die Unterrichtseinheit geht vor allem auf die persönlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ein. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Einschätzung zu ermöglichen, wie andere Menschen ihrer Altersgruppe mit Herausforderungen umgegangen sind. Durch Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele werden die Schülerinnen und Schülerinnen auf verschiedene Arten angeregt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wichtiges Element sind vier O-Töne des Podcasts, die die Lehrkraft als Impulse einsetzt. Es muss sichergestellt werden, dass die Abspielung technisch möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Faktoren kennen, die die mentale Gesundheit beeinflussen. stärken ihr Reflexions- und Empathievermögen. setzen sich mit Statistiken und Veränderungen im Zeitverlauf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Medien (Text, Audio, Bild) zum Wissenserwerb einzusetzen. trainieren den Umgang mit statistischen Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Paar- beziehungsweise Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Personen. praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. lernen einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Selbstwertgefühl bei jungen Menschen stärken — der Einfluss von Medien

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen greifen gesellschaftlich relevante Themen wie Schönheits- und Geschlechterideale, Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten sowie Bildmanipulation und Schönheitsdruck auf. Die Inhalte unterstützen junge Menschen darin, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und ihre eigenen Sichtweisen zu reflektieren. Zudem sollen sie ihnen dabei helfen, einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen gegenüber zu entwickeln und stärken. Ziel der Workshops ist das Erlernen und Entwickeln von Strategien, mit denen Jugendliche ihr positives Körpergefühl künftig stärken und sich vor negativen Einflüssen schützen können sowie sich für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung einsetzen können. Je nach gewünschtem Zeitrahmen können Lehrkräfte zwischen Materialien für einen Kurzworkshop (circa eine Unterrichtsstunde) oder der 6-teiligen Workshopreihe (circa sechs Unterrichtsstunden) wählen. Beide Formate behandeln die gleichen Themenfelder, wobei die verschiedenen Themenschwerpunkte im Rahmen der Workshopreihe detaillierter ausgeführt werden und durch die sechste Einheit "Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten" ergänzt wird. Beide Workshops setzen sich aus folgenden Materialien zusammen: Präsentationen, Arbeitsblätter, Videos sowie je einem Leitfaden für Lehrkräfte, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt. Alle Präsentationen und Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler stehen jeweils in einer mit dem Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl Logo gebrandeten und einer ungebrandeten Version zur Verfügung. Lehrkräften wird somit die Wahl gelassen, welche Version sie ihren Schülerinnen und Schülern vorstellen möchten. Anhand von Diskussionen, Kurzfilmen, Rollenspielen und der Analyse von Werbung wird die Sensibilität der Jugendlichen für den Druck geschärft, der von dem Streben nach gängigen Schönheitsidealen und Ansprüchen an das eigene Aussehen ausgeht. Sie erfahren, dass Abbildungen von Menschen in kommerziellen Massenmedien (wie Zeitschriften, Plakaten, Fernsehen oder digitalen Medien) oft visuell manipuliert sind und ein verfälschtes Bild der Realität wiedergeben – mit dem Ziel, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Sie beschäftigen sich außerdem mit der Frage, in welchem Umfang auch private und soziale Netzwerke diese unrealistischen Schönheitsideale etablieren und welche negativen Auswirkungen dies auf sie selbst und ihr Umfeld haben kann. Zum Schluss thematisieren die Jugendlichen Handlungsmöglichkeiten bei Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten. Bei der Zusammenstellung des kompakten 45-minütigen Kurzworkshops und der 6-teiligen Workshopreihe wurde sorgfältig darauf geachtet, die wichtigsten Konzepte, die zur Stärkung eines positiven Körpergefühls und Selbstbewusstseins beitragen, zu berücksichtigen. Deren Relevanz und aktuelle Anknüpfungspunkte ergeben sich zum Beispiel aus den in den (sozialen) Medien diskutierten Themen zu Body Positivity oder aus den auf Plattformen wie Instagram vorherrschenden Bildwelten. Hinweise zur Durchführung der Workshops Für die Umsetzung der Workshops sollten technische Möglichkeiten (technische Geräte und Internetanschluss) gegeben sein, die das Abspielen der Videos ermöglichen. Die Videos sind direkt in den Materialien auf YouTube aufrufbar oder separat über die Videodateien abspielbar (siehe Download-Ordner). Alle Arbeitsmaterialien sind in den zum Download zur Verfügung stehenden Workshopmaterialien enthalten; Arbeitsblätter müssen ausgedruckt werden. Weitere Materialien und Informationen zum Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl finden Sie auf selbstwertgefuehl.dove.de . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, was unter Schönheitsidealen zu verstehen ist und woher der Druck kommt, diesen Idealen entsprechen zu müssen. beschreiben, wie Schönheitsideale zu Diskriminierung beitragen. definieren, welche Formen von Diskriminierung es in der Gesellschaft gibt und wie sich diese auf die Gesundheit auswirken können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Medienkompetenz und erforschen, in welchem Umfang Abbildungen und Nachrichten in der Werbung, im Kino und in den sozialen Medien oftmals ein manipuliertes Bild der Realität wiedergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Strategien, um dem Schönheitsdruck zu widerstehen, Vergleiche mit anderen zu vermeiden, Schönheitsideale zu hinterfragen und ein positives Körpergefühl zu entwickeln. Workshop 1 – Schönheitsideale Die Schüler und Schülerinnen lernen, was unter Schönheitsidealen zu verstehen ist, woher der Druck kommt, diesen entsprechen zu müssen und wie sich dies auf ihren Alltag auswirkt. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation und Arbeitsblättern. Workshop 2 – Medienbotschaften Die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler wird ausgebaut, und sie lernen, in welchem Umfang Bilder und Botschaften in kommerziellen Massenmedien oftmals ein manipuliertes Bild der Realität sind. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 3 – Vergleiche über das Aussehen relativieren Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass es in der menschlichen Natur liegt, unser Aussehen mit anderen Personen und Bildern in den Medien zu vergleichen. Hierbei identifizieren sie, wie sich dies auf sie selbst und ihre Freundinnen und Freunde auswirken kann. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 4 – Beende den Bodytalk In diesem Kapitel wird deutlich, was unter "Bodytalk" verstanden wird und warum Menschen in Gesprächen häufig das Aussehen thematisieren. Schülerinnen und Schülern wird vermittelt, welche Probleme durch Bodytalk entstehen können. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 5 – Setze dich für Veränderungen ein In diesem Workshop werden die wichtigsten Erkenntnisse von den Schülerinnen und Schülern selbst zusammengefasst. Sie sollen sich als Vorreiter für ein positives Körpergefühl verpflichten, aktiv werden und Veränderungen bei sich selbst umsetzen. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 6 – Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten Die Schüler und Schülerinnen lernen, anhand von Fallbeispielen, welche Diskriminierungsformen es in der Gesellschaft gibt und wie sich diese auf die mentale Gesundheit auswirken. Sie werden dazu angeregt, sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der sich alle zugehörig fühlen. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation und Arbeitsblättern.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Spezieller Förderbedarf

Systemrelevanz und Zukunftsfähigkeit des Handwerks

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft in den Klassen 9–10 thematisiert die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks. Durch Recherche sowie die Analyse von Karikaturen und Grafiken erläutern die Schülerinnen und Schüler, wie das Handwerk zur Lösung aktueller Herausforderungen beiträgt und welche Zukunftsperspektiven in handwerklicher Kompetenz liegen. Tagtäglich profitieren wir von den Leistungen und Produkten des Handwerks. Welche Systemrelevanz dem Handwerk zukommt, zeigen aktuelle große gesellschaftliche Herausforderungen mehr als deutlich: Klima- und Mobilitätswende, Bauen und Wohnen, gesunde Ernährung, und mehr. Zudem ist das Handwerk Motor der deutschen Wirtschaft und bietet mit seinen vielfältigen Branchen die Möglichkeit zur individuellen Selbstverwirklichung und Selbstständigkeit. Den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Handwerks für ihren individuellen Alltag, aber auch unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur näherzubringen und ihnen dabei aufzuzeigen, welche Chancen mit einer persönlichen Zukunft im Handwerk verbunden sind, ist Ziel dieser Unterrichtseinheit. In drei aufeinander aufbauenden Lernphasen setzen sich die Schülerinnen und Schüler vor diesem Hintergrund mit den Themenschwerpunkten "Das Handwerk und ich", "(K)eine Zukunft ohne Handwerk?!" und "Das Handwerk - mehr als ein 'Beruf'" auseinander und diskutieren über die Relevanz des Handwerks beziehungsweise Handwerkberufs für ihre unmittelbare Lebenswirklichkeit. Die Krisen der Gegenwart, allen voran die Corona-Pandemie, haben den Blick auf die Bedeutung des Handwerks für das Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zu unserem individuellen Alltag geschärft. Die Nachfrage nach und der Bedarf an qualifizierten Handwerksleistungen und -produkten steigt stetig, gleichzeitig wird die Klage über Fachkräftemangel und unbesetzte Ausbildungsstellen immer lauter. Die Auseinandersetzung mit der grundsätzlichen Bedeutung des Handwerks, den gegenwärtigen Problemen, sowie den potenziellen Auswirkungen dieser Schwierigkeiten bedeutet daher eine Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt und ihrer eigenen Zukunft . Die Verortung des Themas ist in den Bildungsplänen aller Bundesländer für die genannten Jahrgangsstufen möglich, insbesondere bietet sich die Einheit für den Einsatz in den Fächern Arbeits- oder Wirtschaftslehre, den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern oder Deutsch (Medien- und Recherchekompetenz, Karikaturanalysen, Berufsorientierung ) an. Die Unterrichtseinheit umfasst Aufgabenstellungen aus allen drei Anforderungsbereichen und ermöglicht das Arbeiten in unterschiedlichen Sozialformen und mit unterschiedlichen Medien. Die Erarbeitung erfolgt in drei Phasen: In einer ersten Phase ( Arbeitsblatt I: "Das Handwerk und ich" ) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, welche Bedeutung das Handwerk für ihre eigene Lebenswirklichkeit hat. Hierzu lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Vielfalt handwerklicher Berufe und deren Bedeutung für unseren Alltag kennen. Nachdem sie sich in einen Alltag hineinversetzt haben, der ohne Produkte und Leistungen des Handwerks auskommen müsste, diskutieren sie gemeinsam über die Systemrelevanz des Handwerks. Die zweite Phase der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt II: "(K)eine Zukunft ohne Handwerk?!" ) fokussiert zunächst auf die Erarbeitung wesentlicher Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Handwerks. Aufbauend auf den Ergebnissen einer Online-Recherche leiten die Schülerinnen und Schüler Trends ab, die sich auf die Zukunft des Handwerks und dadurch auch auf die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands auswirken. Die Phase schließt ab mit der arbeitsteiligen Analyse ausgewählter Karikaturen, die die angesprochenen Trends und ihre Auswirkungen aufgreifen und zu einer vertiefenden Diskussion anregen. In der letzten Phase der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt III: "Das Handwerk – mehr als bloß ein 'Beruf'" ) richten die Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf die hohe Arbeits- und Lebenszufriedenheit, die aktuelle Studien bei Beschäftigten im Handwerk nachweisen konnten, und erörtern mögliche Ursachen hierfür mithilfe einer sozialwissenschaftlichen Theorie zur Arbeitsmotivation ("Zwei-Faktoren-Theorie" (Herzberg)). In einem abschließenden Schritt lernen sie die soziokulturellen Dimensionen des deutschen Handwerks kennen und erfahren darüber hinaus, inwiefern traditionelles Handwerk einen wesentlichen Anteil am Erhalt des kulturellen Erbes unserer Gesellschaft hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welche gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dem deutschen Handwerk in der Gegenwart und Zukunft beigemessen werden kann (Systemrelevanz). kennen die Probleme, denen sich das Handwerk gegenwärtig ausgesetzt sieht, und diskutieren mögliche Auswirkungen. verstehen die Vielfalt der Aufgaben und Kompetenzen von Handwerkerinnen und Handwerkern und erkennen die möglichen Chancen, die mit einer Karriere im Handwerk verbunden sind. nutzen die "Zwei-Fakten-Theorie" nach Herzberg. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im strukturierten Erfassen und Auswerten von Daten. nutzen Online-Medien zur Informationsgewinnung und trainieren dabei das kritische Recherchieren. nutzen formale Texte und erschließen deren Inhalte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern ihre Teamfähigkeit in Paar- und Gruppenarbeit. üben sich im sachlichen und konstruktiven Argumentieren. trainieren das Präsentieren von Arbeitsergebnissen vor der Gruppe. Systemrelevanz des Handwerks

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