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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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Pretérito Perfecto: crimen en tu escuela

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Pretérito Perfecto erlernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch die neue Zeitform. Anhand eines Kriminalfalls, der auf die eigene Klasse und Schule abgestimmt werden kann, entdecken sie die regelmäßige Bildung des Pretérito Perfecto.In der vorliegenden Unterrichtseinheit zur Einführung des Pretérito Perfecto erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Zeitungsartikels über einen Diebstahl an der eigenen Schule die Bildung der regelmäßigen Formen des Pretérito Perfecto, formulieren eine Regel und erproben die neue Zeitform in einer Gruppenarbeit. Vorkenntnisse Um erfolgreich bei der Erarbeitung mitarbeiten und schnell die Bildung des Pretérito Perfecto verstehen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler die Konjugationen der regel-mäßigen Verben auf -ar, -er und -ir im Präsens beherrschen. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Erlernen der neuen Zeitform des Pretérito Perfecto soll den Schülerinnen und Schülern einen möglichst motivierenden und zum Lehrwerk abwechslungsreichen Einstieg in die neue Zeit geben. Die Grammatik der Stunde ist didaktisch reduziert und wird nicht in ihrer gesamten Komplexität eingeführt. Der Zeitungsartikel über den Diebstahl von Bällen an der eigenen Schule, soll die Schülerinnen und Schüler auf das neue Thema einstimmen und Neugier wecken. Das Szenario kann beliebig verändert werden: anstelle von Bällen können auch Gummibärchen, ein Klassenmaskottchen oder Musikinstrumente gestohlen werden. Anhand des Zeitungsartikels zum Raub erkennen die Schülerinnen und Schüler die neuen Formen sowie die Bildung der regelmäßigen Verben auf -ar, -er und -ir. Bei der Einführung anhand des Zeitungsartikels sollten die Lernenden auf ihnen bekanntes Vokabular zurückgreifen können, um die Aufmerksamkeit auf die neu zu entdeckende Zeitform zu lenken. In den beiden Erarbeitungsphasen sollen die Lernenden die neue Zeit begreifen, imitativ anwenden und eine Regel zur Bildung aufstellen, wodurch ihre sprachlichen Mittel in der Grammatik erweitert werden. Die sich anschließende Vertiefungsphase soll zur Verinnerlichung der Regel und der Formenbildung der neuen Zeit dienen. Erprobt wird das Neuerlernte in der Anwendungsphase. Hier erfolgt ein Rückgriff auf das Aufhängerthema der Stunde "Diebstahl der Bälle". Die Übung bietet den Schülerinnen und Schülern eine erste Möglichkeit, die neuen Formen zu erproben, zu vertiefen und frei anzuwenden. Bei erfolgreicher Satzbildung erhalten die Gruppen einen jeweiligen farblichen Umschlag mit einer Information, wo sich die Bälle befinden. Hierzu enthält jeder farbliche Briefumschlag eine Information, die gemeinsam zusammengesetzt und zur Lösungsfindung genutzt wird (z.B. Las pelotas - están - en - el armario). Die Anzahl der Umschläge ist individuell und je nach Gruppengröße veränderbar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre sprachlichen Mittel, indem sie die Regel zur Bildung des Pretérito Perfecto erarbeiten und auf dieser Grundlage eigene Sätze bilden. schulen ihre Hörverstehenskompetenz, indem sie der Lehrkraft folgen und dem Text die neue Grammatik entnehmen sowie diese imitativ anzuwenden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre sozialen Kompetenzen, indem sie mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern interagieren, gemeinsam einen Satz im Pretérito Perfecto präsentieren und die gesuchten Dinge finden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klimakonferenz: Was hat das mit mir zu tun?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zur UN-Klimakonferenz informiert Schülerinnen und Schüler über Hintergründe, Ziele und Motive zur Weltklimakonferenz und zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, selbst etwas gegen den Klimawandel zu tun.Die Unterrichtseinheit zur Weltklimakonferenz ist ein Auszug aus dem kostenlosen Unterrichtsmaterial "Die Klimakonferenz und Ich?!" von OroVerde für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12. Dieses befasst sich mit der Frage, was die Weltgemeinschaft gegen eine der größten Herausforderungen unserer Zeit unternimmt und wie der Klimawandel mit unserem Konsum und dem tropischen Regenwald zusammenhängt. Aufbau der Unterrichtseinheit Diese Unterrichtseinheit enthält fünf Arbeitsblätter, in denen Informationen zur Klimakonferenz, Klimawandel und Konsum zusammengestellt sind, die von den Lernenden erarbeitet und präsentiert werden. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dadurch Wissen über politische Hintergründe, den Klimawandel und den tropischen Regenwald. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Politik auf einer globalen Ebene besser kennen und erhalten einen Überblick über die Organisationen EU und UN. lernen Funktionen und Geschichte der Weltklimakonferenz kennen. setzten sich mit der Dynamik der globalen Gemeinschaft auseinander. bereiten mit einem selbstgewählten Medium eine Präsentation für die Klasse vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzten ihre Präsentation in einem geeigneten Medium um.

  • Fächerübergreifend / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Erklärvideos im Unterricht: Leitfaden für Lehrkräfte

Fachartikel / Video-Tutorial

Ein Video drehen, um anderen etwas zu erklären: das motiviert Schülerinnen und Schüler! Der Leitfaden "Selber drehen, mehr verstehen" zeigt konkret, detailliert und mit vielen Praxistipps, wie das im Unterricht funktioniert. Das Unterrichtsmaterial lässt sich in allen Fächern einsetzen.

  • Fächerübergreifend

Philosophieren: ein dialektisches Streitgespräch

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wiederholen Lernende ab der Mittelstufe ihre Kenntnisse zur Formulierung eines stichhaltigen Argumentes und lernen es als Stilmittel der Philosophie kennen. Das Ziel der "Meta-Physik", des (kritischen) Nachdenkens über die Dinge hinter der Realität, die Ansätze des dialektischen Streitgespräches, des logischen Argumentierens, des Syllogismus und des sokratischen Philosophierens werden induktiv angestoßen, theoretisch erarbeitet und praktisch erprobt. Schülerinnen und Schüler des Philosophie-Unterrichts sollen sich als wahre Philosophen erleben, indem sie Methoden der Meta-Physik kennenlernen und erproben, die es ihnen erlauben, ihre Ideen und Gedanken in eine sprachliche Form zu bringen und miteinander philosophisch zu streiten. Einerseits erkennen sie dabei sowohl die klassische Form des Streitgespräches, wie sie sie bei einer Textanalyse herausarbeiten können und andererseits sollen die Vorgaben dieser Unterrichtseinheit sie ermutigen, selbst "unvoreingenommen" an alle möglichen Themen der Philosophie heranzugehen, indem sie sich ihre eigenen Gedanken hierzu machen, diese argumentativ strukturieren und im philosophischen Streitgespräch miteinander austauschen. Lernende ab der Mittelstufe verfügen durch den Deutsch- und Fremdsprachenunterricht über fundierte Vorkenntnisse zur Argumentation, die auch in Abiturprüfungen zu einer unvermeidlichen Herausforderung für viele Schülerinnen und Schüler gehört. Bis in höhere Jahrgangsstufen hinein fällt es vielen Schülerinnen und Schülern schwer, schriftliche Argumente zu erkennen oder selbst Argumente zu formulieren. Eine besondere Herausforderung ist dabei das zeitlich schnelle und häufig komplexe persönliche Gespräch, das jedoch gerade in der Philosophie einen besonderen Stellenwert einnimmt. Ein gut geführtes sokratisches Gespräch als alltagstaugliche Form des Philosophierens auch mit lernschwächeren Schülerinnen und Schülern kann am Ende dazu führen, dass die Lernenden motiviert werden, sich mit verschiedenen Themen der Philosophie genauer zu beschäftigen, wenn sie feststellen können, dass ihre eigenen Ideen und Diskussionen zu einer Hypothese zu ersten Erkenntnissen führen, die auch die großen Philosophen in ihren Theorien ansprechen. Es entsteht so ein Klima der konfliktfreien, wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Ansätzen und Vorstellungen anderer Gesprächsteilnehmer, die idealerweise als induktiver Einstieg in weiterführende Themen der Philosophie münden kann. Hier gelangen sie zur ausführlichen Beschreibung der einzelnen Unterrichtsstunden . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich philosophische Texte und Gedanken. erwerben ein angemessenes Verständnis von Fachbegriffen und verwenden diese sachgerecht. erkennen Widersprüche in Argumentationen und ermitteln Voraussetzungen und Konsequenzen dieser Widersprüche. führen Gespräche im Sinne eines sokratischen Philosophierens. legen philosophische Gedanken in schriftlicher Form dar. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Texte inhaltlich und formal. gestalten eigene Texte und Schaubilder in der Textverarbeitung. tauschen digitale Ergebnisse untereinander aus und bearbeiten sie weiter. recherchieren online verfügbare Materialien und originale Textauszüge. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das philosophische Streitgespräch als Weg kennen, auf wissenschaftlicher Grundlage eine gegenseitige Anerkennung und Achtung des Gesprächspartners zu wahren. begreifen die philosophische Dialektik als ein Prinzip der Kooperation. argumentieren vernunftgeleitet. Als induktiver Einstieg in die Thematik sollen die Lernenden zunächst von dem Grundlegendsten überhaupt ausgehen und herleiten, welches Ziel die Philosophie eigentlich verfolgt. Dazu werden sie über einen stummen Impuls in Form einer Tafelanschrift beziehungsweise bei lernschwächeren Lerngruppen mithilfe einer kurzen Lehrerinformation, in die Begrifflichkeit der "Meta-Physik" eingeführt. Der Tafelanschrieb könnte wie folgt lauten: Meta-Physik meta-physis (griechisch) = über/hinter-Natur = Philosophie In der Erarbeitungsphase gibt die Lehrkraft einige Impulse, die zum Nachdenken anregen sollen: Gibt es im Leben mehr als die Natur? Nennt synonyme Begriffe für "Natur" (zum Beispiel Realität, Wirklichkeit) Welche Aufgaben könnte philosophische Lehre haben? Womit beschäftigt sie sich? Durch diese Impulse zum Erleben der Natur (Wirklichkeit) und den Gedanken der Menschen dazu, was noch "dahinter" stehen könnte, kommen die Schülerinnen und Schüler zum Bearbeiten des ersten Arbeitsblattes, das die Meta-Physik und die Kritik der Meta-Physik näher erläutert. Zur Vertiefung und Sicherung des Gelernten sollen die Schülerinnen und Schüler die Hauptbegriffe, die in didaktischer Reduktion durch Unterstreichung im Text vorgegeben werden, als Schaubild umsetzen. Gleichzeitig üben sie sich hierbei in der Erstellung von Schaubildern (MindMaps, Clustern oder ähnlichem), gegebenenfalls durch eine passende Software oder - in vereinfachter Form - durch das Einfügen von Formen in der einfachen Textverarbeitung. In der darauffolgenden Unterrichtsstunde soll es dann um die Einführung in die Methode des dialektischen Philosophierens gehen. Zum Einstieg eignet sich eine Blitzrunde: Hier berichten die Lernenden von alltäglichen Situationen des Streitens. Die Lehrkraft schaltet einen Impuls hinterher, indem sie fragt, was denn der Unterschied zum Streit in den Wissenschaften/der Philosophie sein könnte. In Abgrenzung zum privaten/öffentlichen Streit, den die Lernenden exemplarisch aus ihrer eigenen Lebenswelt schildern, sollen sie mithilfe einer wissenschaftlichen Definition (Arbeitsblatt 2) die Besonderheit des philosophischen Streitens erkennen. Zur Sicherung des Gelernten teilen sie sich den Text selbst noch einmal in einem Textdokument in Sinnabschnitte mit Zwischenüberschriften (der kurze Text fordert dabei, genau zu lesen und in eigenen Worten die Themenbereiche zu erläutern) und formulieren noch einmal, als Rückgriff auf den Einstieg in die Stunde, den Unterschied zum privaten Streit. Sinnvoll wäre es danach, eine Internetrecherche zu verschiedenen Bereichen der Philosophie anzuschließen. Als dritte Unterrichtsstunde kann auf die Unterrichtseinheit Die Formulierung von Argumenten zurückgegriffen werden oder alternativ die gekürzte Form mithilfe von Arbeitsblatt 3 genutzt werden. Hier geht es um das stichhaltige Formulieren von Argumenten beziehungsweise den richtigen Aufbau eines Argumentes. Bei Schülerinnen und Schülern der Oberstufe oder der Erwachsenenbildung, die bereits klassische philosophische Texte kennengelernt haben, kann ein Auszug aus Platon Werk "Phaidon" als Beleg für die "künstliche", schriftliche Form des dialektischen Philosophierens gegeben werden. Als Exkurs bietet sich eine vierte Unterrichtsstunde an, die sich mit der Besonderheit des logischen Argumentierens beschäftigt. Durch die Beweise können sich die Lernenden in Sokrates Prinzip des Syollogismus einarbeiten, indem sie, seinem Muster folgend, auf spielerische Art und Weise eigene Hypothesen und Schlussfolgerungen formulieren (siehe Aufgaben auf dem Arbeitsblatt 4). In der fünften Unterrichtsstunde, die idealerweise eine oder sogar zwei Doppelstunden darstellt, üben sich die Lernenden im sokratischen Philosophieren. Als Einstieg eignet sich ein Tafelanschrieb, wobei ein stichhaltiges und ein nicht stichhaltiges Argument formuliert werden. "Die Diskussion ist eine wichtige Methode der Philosophie, weil man sich im Gespräch untereinander austauschen kann und so neue Ansichten kennenlernt. Durch eigene Beispiele können die eigenen Ansichten deutlich gemacht werden." "Diskutieren ist doof." Spontan äußern sich die Lernenden zu diesen Argumenten und beschreiben Inhalt und Aufgabe der Argumente. Sie bestimmen die These (Die Diskussion ist eine wichtige Methode), Beleg (weil man sich im Gespräch untereinander austauschen kann...) und Beispiel (Durch eigene Beispiele können die eigenen Ansichten deutlich gemacht werden) in Argument 1, eine Schülerin oder ein Schüler markiert dies an der Tafel. Die Lernenden reflektieren die Nicht-Stichhaltigkeit der unsachlichen Behauptung aus Beispiel 2 und formulieren weitere, ihnen bekannte Gesprächsregeln (zum Beispiel ausreden lassen, Höflichkeit). Als Vertiefung erfolgt der Vergleich zu empirischen Methoden der Naturwissenschaften (physikalische Gesetze, Beobachtung, mathematische Gesetzmäßigkeiten im Gegensatz zur philosophischen Erkenntnis). Zur Auswertung bearbeiten die Lernenden Arbeitsblatt 5. Sie erfahren mithilfe eines Informationstextes, dass der Ansatz des "freien" Sprechens über eine gegebene Hypothese auch ohne Vorkenntnisse, aber mithilfe einer klaren und stichhaltigen Argumentation zu weiterführenden Erkenntnissen führen kann, die einem Vergleich mit den großen Theorien der Philosophie standhalten können. Ein kurzes Unterrichtsgespräch sollte aufgetauchte Fragen klären und vorangegangene Gedanken klären. Die Unterrichtseinheit endet mit dem Führen eigener sokratischer Gespräche.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung

Fotografieren in der Grundschule

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtssequenz zum Thema Fotografieren vermittelt Grundschulkindern Kompetenzen hinsichtlich des verständigen, rechtssicheren und kreativen Umgangs mit Fotos. Fotos zu machen ist einfach geworden, die digitale Technik richtig und kreativ zu nutzen, müssen Kinder lernen und damit sollten Lehrkräfte ab der Grundschule beginnen.Die Materialien sind als Leitfaden für die Lehrkraft aufbereitet und beinhalten auch alle Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler. Die Kinder werden spielerisch bei ihrem Wissensstand abgeholt, erfahren etwas zur Geschichte der Fototechnik und erhalten eine Handhabe zur Klärung der Frage: "Welche Fotos darf ich weiterverbreiten?" Natürlich wird auch selbst fotografiert. Als Beispiel der Fotobearbeitung wird die Bildmontage behandelt und mittels Green-Screen-Technik erprobt. Das Thema Fotografie im Unterricht Spätestens seit das Handy den Fotoapparat ersetzt, ist Fotografieren ein Massenphänomen. Frühere Kurse zur Fototechnik sind überflüssig geworden. Damit verbundene kreative Fähigkeiten sind jedoch keinesfalls verdrängt, im Fotografieren stecken erweiterte Möglichkeiten und es werden neue Kompetenzen benötigt. Das Thema ist interdisziplinär und verzahnt sich mit dem Kunst- und dem Sachunterricht. Die Materialien zur Unterrichtssequenz umfassen auch eine Einführung und fachliche Vertiefung für Sie als Lehrkraft. Die Materialien sind in vier Blöcke gegliedert: Block 1 – Einführung für Lehrkräfte (Lernziele, technische Infrastruktur, didaktische Reduktion) Block 2 – Die vier Unterrichtsphasen als Leitfaden Block 3 – Die zugehörigen Arbeitsblätter in Originalgröße Block 4 – Thematische Ergänzungen/Vertiefungen Vorkenntnisse Es werden keine konkreten Vorkenntnisse vorausgesetzt. Kinder der Altersstufe haben Zugang zu und erste Erfahrungen mit digitalen Medien – diese werden eingangs erfasst. Didaktische Analyse In Block 1 erfolgt eine Einordnung des Themas und es wird begründet, welche Teilaspekte in die zeitlich beschränkte Unterrichtssequenz aufgenommen sind. Methodische Analyse Für die Kinder ist Fotografieren ein Alltagsthema. Es soll so in den schulischen Kontext einbezogen werden, dass es den Kindern Spaß bringt. Dementsprechend steht handlungsorientiertes Vorgehen im Vordergrund, aus dem sich immer wieder eine kritische Reflexion ergibt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Fotos mit einem üblichen, modernen Aufnahmegerät aufnehmen. kennen die Grundzüge der Rechtslage für das Veröffentlichen von Fotos. haben die Grundlagen der Fotomontage mittels Software erprobt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre kreativen Fähigkeiten. verstehen den Spannungsbogen zwischen Kreativität und Manipulation. üben planerisches Vorgehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedenken die Wirkung veröffentlichter Fotos auf andere jetzt und in Zukunft. praktizieren Hilfsbereitschaft, indem sie andere an ihrem Vorwissen partizipieren lassen. agieren im Team (bei der Studioarbeit).

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Arbeitsblatt: Berufliche Anforderungen und persönliche Fähigkeiten analysieren

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt leitet Schülerinnen und Schüler an, die eigenen Fähigkeiten und Talente zu analysieren und sie mit den Anforderungen in ihrem Wunschberuf abzugleichen. Mithilfe des Arbeitsblatts setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Stärken und Schwächen auseinander. Sie erkennen, welche Talente und Fähigkeiten sie besitzen und vergleichen diese mit den Anforderungen in ihrem Wunschberuf. Am Beispiel der Steuerberatung erhalten die Schülerinnen und Schüler einen exemplarischen Einblkick in mögliche Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber. Spätestens im Rahmen der Berufsorientierung fragen sich Schülerinnen und Schüler, welche Anforderungen ihr Wunschberuf stellt. Das Arbeitsblatt leitet sie an, selbstreflexiv ihre eigenen Talente und Fähigkeiten zu erkunden. Sie lernen, Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber in Muss- und Kann-Anforderungen zu unterteilen. Anhand einer selbst ausgewählten, realen Stellenanzeige erarbeiten sie die Bestimmungsfaktoren, ob und wann eine Bewerbung für sie sinnvoll wäre. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, zwischen Fähigkeiten und Talenten zu unterscheiden. wissen, welche Anforderungen der Beruf der Steuerberaterin und des Steuerberaters an Bewerberinnen und Bewerber stellt. kennen den Unterschied zwischen obligatorischen und fakultativen Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerbern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfassen thematisch passende Zeitungsüberschriften oder Werbeslogans. erkunden selbstreflexiv ihren Wunschberuf sowie ihre Talente und Fähigkeiten anhand vorgegebener Internetquellen. recherchieren selbstständig Stellenanzeigen und gleichen die Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber mit ihrem eigenen Talent- und Fähigkeitsprofil ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren selbst verfasste Zeitungsüberschriften oder Werbeslogans dem Plenum. organisieren sich eigenständig in Gruppen und informieren sich über die Aufgaben in der Steuerberatung. diskutieren interessante Stellenanzeigen vor dem Hintergrund ihres eigenen Talent- und Fähigkeitsprofils im Plenum.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Arbeitsblatt: Ein Praktikum auswählen und erfolgreich absolvieren

Kopiervorlage

Mithilfe eines Schaubildes werden Informationen und Unterlagen für die Bewerbung um einen Praktikumsplatz erarbeitet. Welche Faktoren tragen zu einem erfolgreichen Praktikum bei? Mithilfe des Arbeitsblatts lernen die Schülerinnen und Schüler, verschiedene Praktikumsarten zu unterscheiden. Sie erfahren, mit welchen Schritten sie ihren Wunschpraktikumsplatz erhalten. Anhand des Berufsfelds Steuerberatung lernen sie exemplarisch mögliche Informationsquellen für Praktikumsplätze kennen. Verhaltensregeln für Praktikantinnen und Praktikanten vereinfachen den Schülerinnen und Schülern den Einstieg ins Wunschpraktikum. Praktika bieten eine gute Gelegenheit, verschiedene Berufe oder den Wunschberuf kennenzulernen. Auch Personalverantwortliche schätzen Jugendliche mit erster Praxiserfahrung. Mithilfe des Arbeitsblatts erproben die Schülerinnen und Schüler konkrete Schritte auf dem Weg zu ihrem Wunschpraktikum. Dabei loten sie ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen aus, recherchieren Informationsquellen für Praktika und nehmen Kontakt zu infrage kommende Betrieben auf. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zwischen verschiedenen Praktikumsarten unterscheiden. erfahren, mit welchen konkreten Schritten sie dem Wunschpraktikum näher kommen, und setzen diese um. lernen Verhaltensregeln für das Praktikum kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und strukturieren eigenständig Informationen zu ihrem Wunschpraktikum anhand vorgegebener Internetquellen. erstellen eigene Profilseiten in Praktikumsbörsen im Internet. verfassen einen Praktikumsknigge mit sinnvollen Verhaltensregeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich selbstständig in Gruppen, sammeln Informationen zu einem Praktikum in einer Steuerberater-Kanzlei und erstellen Handouts mit zentralen Erkenntnissen. geben einander konstruktives Feedback zu ihren selbst erstellten Profilseiten.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Hochsprung: der Fosbury Flop

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Hochsprung zielt darauf ab, verschiedene Hochsprungtechniken zu erproben und den Fosbury Flop als die effektivste Technik kennenzulernen. Das Erarbeiten und Verbessern des Flops steht im Mittelpunkt der Einheit. Neben dem praktischen Erlernen der Flop-Technik werden die biomechanischen Aspekte der Bewegung erarbeitet.Diese Unterrichtseinheit führt über das Erarbeiten verschiedener Hochsprungtechniken, darunter die Hocke, der Schersprung und der Straddle mit den verschiedenen, dazugehörigen Anläufen (erste Doppelstunde) zum Erarbeiten und Vertiefen des Flops und dessen bogenförmigen Anlaufs (zweite und dritte Doppelstunde). Die Schüler erproben in der ersten Doppelstunde verschiedene Sprünge, um praktisch zu erfahren, dass der Flop die effektivste Lattenüberquerung bietet. In der zweiten und dritten Doppelstunde wird der Anlauf des Flops erarbeitet und vertieft sowie die Lattenüberquerung verbessert. Dazu dienen neben der eigentlichen Hochsprunganlage verschiedene Füllstationen, um die Elemente des Sprungs zu verbessern. Vorkenntnisse Die Lehrkraft sollte über Kenntnisse hinsichtlich der geschichtlichen Entwicklung der verschiedenen Sprungtechniken des Hochsprungs und deren Merkmale verfügen, um den Schülerinnen und Schülern die effektivste Technik des Flops zu vermitteln. Hierbei sollten ebenfalls detaillierte Kenntnisse zur Bewegungsstruktur des Fosbury Flops vorhanden sein. Außerdem sollte bekannt sein, wie eine Hochsprunganlage aufgebaut werden muss. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben bereits Erfahrungen mit dem Hochsprung gesammelt, müssen dies jedoch nicht zwingend für die Unterrichtseinheit vorweisen können. Durch das Ausprobieren verschiedener Sprünge wird die Grundlage für den Flop gesetzt. Steigesprünge oder ein Lauf durch die Koordinationsleiter sollten bekannt sein. Didaktische Analyse Das Material zeigt eine detaillierte Hinführung zum Flop sowie sportspezifische Erwärmungstechniken für alle eingeführten Sprünge. Das Material zeigt außerdem mögliche Fehlerquellen bei der Ausführung der Flop-Bewegung. Durch das Erkennen von Fehlern in der Bewegung wird vorausgesetzt, dass Füllstationen dazu dienen, diese Fehler zu bekämpfen. Dazu muss die Stunde aufeinander abgestimmt und komplex geplant sein, beziehungsweise vorausschauend geplant sein. Methodische Analyse Methodisch ist wichtig, dass die Schüler selbstständig an die Fehleranalyse herangeführt werden und durch eigene Korrekturen die Füllstationen nutzen beziehungsweise zuweisen. Die Lehrkraft muss dahingehend die Merkmale des Flops anhand eines Reigenbildes einfordern, sodass die Schülerinnen und Schüler die Mechanik der Bewegung kennen und wirklich korrigieren können. Da jeder Lernende unterschiedliche Fehler macht, ist es der Lehrkraft nicht möglich, alle immer individuell zu verbessern. Daher ist die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler Grundlage für eine effektive Stunde. Das Material führt durch die wichtigsten Merkmal, die die Schüler erkennen müssen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen den 5-Schritt-Bogenanlauf als Steigerungslauf mit entsprechender Innenlage in Impulskurve aus. entwickeln den Einsatz der Schwung-Elemente (Arme, Beine) verbessern und durch den flopspezifischen Einsatz des lattennahen Führungsarms weiter. führen eine angedeutete Brückenposition durch Überstreckung der Hüfte über der Latte in der Flugphase aus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben anhand eines Reihenbildes des Flops die biomechanischen Merkmale des Anlauf-Absprung- Komplexes benennen und die wesentlichen Merkmale der Flugphase. verbessern den Bewegungsablauf des Flops ihrer Mitschüler mithilfe von erarbeiteten Kriterien (Feedback-Bogen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre Kooperationsfähigkeit und unterstützen sich gegenseitig durch Korrekturen.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe II

Grammatik-Merkhilfen selbst erstellen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grammatik erstellen die Lernenden eine individuelle Grammatik-Merkhilfe, die sie bei Bedarf schnell und sicher anwenden können.Den Lernenden wird der einfache Gebrauch dieser Grammatik-Merkhilfe erklärt. Die Grammatik-Merkhilfe kann fertig bedruckt zum sofortigen Gebrauch ausgehändigt werden oder aber von den Lernenden selbst gefaltet, geschnitten und sukzessive beschriftet werden. Sie kann somit auch als Vorlage für andere Zwecke als zur Unterstützung bei Grammatik-Fragen hergestellt und entsprechend dem eigenen Bedarf und Unterrichtsfach beschriftet werden. Ergänzend können die Schülerinnen und Schüler auch Merkhilfen für Rechtschreibregeln selbst erstellen .Neu eingeführte Grammatik-Regeln festigen sich durch häufigen Gebrauch. In der Anfangsphase jedoch bedürfen die Lernenden oftmals der Rückversicherung zur richtigen Anwendung der gerade erst eingeführten Regel. Sie finden diese meist irgendwo im Sprachbuch; also schauen sie im Inhaltsverzeichnis nach, auf welcher Seite zum Beispiel die Regeln zur Großschreibung von Nomen stehen. Dann müssen sie sich durch eine Menge Text lesen, der im Kontext der erfragten Information weder zielführend noch relevant ist. Das ist besonders für jüngere Lernende in der Grundschule und der beginnenden Sekundarstufe I (Klassen 5-6) oft schwierig und braucht lange Zeit. Die Grammatik-Merkhilfe bietet eine Übersicht, die die Lernenden ohne Lesen und Verarbeiten von überflüssigen Textstellen zum sofortigen Ergebnis führt. Sie kann in den inneren Buchdeckel geklebt werden und steht den Lernenden somit jederzeit zum schnellen Nachschlagen zur Verfügung. Die angewendeten Farben der Vorlage beziehen sich auf die üblicherweise benutzten Farben der Schulbuchverlage, mit denen die unterschiedlichen Wortarten gekennzeichnet sind: Nomen sind rot, Verben blau und Adjektive grün gekennzeichnet.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Elektromobilität: Zukunft schreibt man mit E

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit vermittelt grundlegende Informationen zum Thema Elektromobilität. Darin setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Vorteilen von Elektrofahrzeugen als auch mit künftigen Herausforderungen im Bereich Elektromobilität auseinander. Neu sind Materialien zur Energiegewinnung und Ladetechnologien. Ausgehend von der historischen Entwicklung von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen kennen. Dabei entwickeln sie Ideen einer elektromobilen Gesellschaft und setzen sich, vor dem Hintergrund staatlicher Unterstützungsmaßnahmen sowie anhand des aktuellen Entwicklungsstandes, mit der Frage auseinander, inwieweit ein Elektroauto auch für sie infrage kommen würde. Didaktisch-methodischer Kommentar Elektromobilität gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund der Endlichkeit fossiler Energieträger werden mit der Elektromobilität große Hoffnungen verbunden. Das haben auch Forschung, Wirtschaft und Politik erkannt. So ist es das Ziel der Bundesregierung, dass bis 2030 mindestens sieben Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Wissen über die Vorteile und Herausforderungen, die mit einer elektromobilen Gesellschaft verbunden sind, ist deshalb elementar. Umsetzung der Unterrichtseinheit Die Unterrichtseinheit ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen fächerübergreifenden Zugang zum Thema Elektromobilität. Dazu setzen sie sich in einem ersten Schritt mit der Geschichte von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor auseinander und erfahren, dass Elektrofahrzeuge keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts sind. Darauf aufbauend lernen sie verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen sowie ihre Vor- und Nachteile kennen. Hier befassen sie sich auch mit der Energiegewinnung von Elektrofahrzeugen. So lernen sie die Funktionsweise von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos sowie Brennstoffzellen für Wasserstoffautos kennen und setzen sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Konzepte auseinander. Anhand von textlichen und grafischen Informationen zu staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sowie dem aktuellen Entwicklungsstand reflektieren sie anschließend das Zukunftspotenzial von Elektrofahrzeugen für die Gesellschaft und den eigenen Alltag. Hierfür nutzen sie auch das Video Elektroniker-Azubis: Wie stehen sie zu Elektroautos? . Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit kann aufgrund ihres Bezuges zu den Lehr- und Bildungsplänen in allen deutschen Bundesländern in der Sekundarstufe II eingesetzt werden. Dabei bilden die Fächer Physik, Technik und Sozialkunde den fachlichen Bezugspunkt. Vertiefungen in den Fächern Deutsch und Kunst sind denkbar und finden besonders in der Projektphase Anknüpfungspunkte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Elektrofahrzeuge keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts sind. reflektieren die Vor- und Nachteile von Elektrofahrzeugen. kennen verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien und erschließen darauf aufbauend die damit verbundenen Vor- und Nachteile. wissen, wie ein Lithium-Ionen-Akkus bei Elektrofahrzeugen sowie eine Brennstoffzelle bei Wasserstoffautos funktioniert. reflektieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten der Energiegewinnung bei nicht-benzinangetriebenen Fahrzeugen. beschreiben anhand von aktuellem Datenmaterial die Entwicklungen im Elektrofahrzeug-Sektor. diskutieren aktuelle und denkbare staatliche Maßnahmen, um Elektromobilität noch attraktiver zu machen. nehmen zu Aussagen bezüglich der künftigen Bedeutung von Elektrofahrzeugen Stellung. setzen sich mit den technologischen, klimapolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen für eine elektromobile Gesellschaft auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren einen Videobeitrag zielgerichtet entsprechend einer Aufgabenstellung. trainieren das selbstständige Erschließen von Themen und Inhalten sowie das Recherchieren im Internet. üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren von Grafiken, Schaubildern und Zahlenmaterial. bereiten eigene Ideen und Visionen schriftlich und gestalterisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Personen. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. trainieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II

Jugend forscht und Schüler experimentieren: Begabungsförderung in den MINT-Fächern

Fachartikel
5,99 €

Eine Förderung begabter und an MINT-Fächern interessierter Schülerinnen und Schüler gelingt besonders gut, wenn die Interessensgebiete des jeweiligen Kindes und Jugendlichen berücksichtigt werden. Hier bietet der bundesweite Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" vielfältige Möglichkeiten. "Jugend forscht" ist ein bundesweiter Nachwuchsforscher-Wettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen im MINT-Bereich fördert. Teilnehmen können Kinder ab der vierten Grundschulklasse. Die obere Altersgrenze liegt bei 21 Jahren, wobei der 31. Dezember des Anmeldejahres als Stichtag gilt. Teilnehmende, die zu diesem Stichtag 14 Jahre alt oder jünger sind, nehmen an der Juniorsparte "Schüler experimentieren" teil. Die Schülerinnen und Schüler können sowohl alleine als auch in Gruppen bis drei Personen teilnehmen. Teilnahme am Wettbewerb Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer formulieren selbst eine Forschungsfrage, die aus den folgenden Teilbereichen kommen kann: Arbeitswelt (hierzu gehören auch Projekte rund um die Schule), Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik sowie Technik. Die selbst gestellte Forschungsfrage muss mit naturwissenschaftlichen Forschungsmethoden untersucht werden. Die Ergebnisse werden in einer kurzen Facharbeit (maximal 15 Seiten) dargestellt und beim Wettbewerb einer Fachjury und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Anmeldeschluss für die jeweils nächste Wettbewerbsrunde ist der 30. November. Ausführliche Informationen und Anmeldung finden Sie unter www.jugend-forscht.de . Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler Die eigenständige Durchführung eines Forschungsprojekts erfordert von den Teilnehmenden viel Durchhaltevermögen. Es zeigt sich, dass auch begabte Schülerinnen und Schüler, die sonst ein geringes Durchhaltevermögen und eine geringe Frustrationstoleranz aufweisen, von solchen Projekten profitieren. Weiterhin müssen die Jungforscherinnen und -forscher in der Lage sein, ohne ständige Kontrolle der Lehrkraft zielorientiert zu arbeiten. Bei Projektarbeiten in Gruppen ist die Zuverlässigkeit aller Gruppenmitglieder eine weitere zentrale Anforderung. Beim Festlegen des Projekt-Themas und dessen Umfang müssen die zeitlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Sind ausreichend Grundkenntnisse im gewählten Forschungsgebiet vorhanden, ist fehlendes Vorwissen in Teilbereichen kein Hindernis, denn dieses können sich die Lernenden, unterstützt durch ihre Betreuerin beziehungsweise ihren Betreuer, in vielen Fällen selbst aneignen. Kompetenzerwerb Folgende Kompetenzen können die Schülerinnen und Schüler durch ihr Forschungsprojekt und die Teilnahme am Wettbewerb erlangen: Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Fachkenntnis im jeweiligen Forschungsthema. nutzen verschiedene digitale und analoge Recherchequellen. lernen den Aufbau einer Facharbeit kennen. führen wissenschaftlich fundierte Versuche durch und dokumentieren diese. stellen ihre Arbeit in Form einer Präsentation dar. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine Online-Recherche nach wissenschaftlich fundiertem Material durch und erlernen den Umgang mit Quellen (Eignung, Verfasser, Quellenangaben). präsentieren ihre Ergebnisse in analoger Form (zum Beispiel mit Plakaten) oder digitaler Form (zum Beispiel mit PowerPoint-Präsentationen). erlernen je nach Thema zusätzlich den Umgang mit Fachprogrammen und Programmiersprachen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihr Zeitmanagement durch die Planung und Realisierung der Projektschritte. steigern ihre Kooperationsfähigkeit bei Projekten in Teamarbeit. stärken die Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit bei der Vorstellung der Ergebnisse vor einer Fachjury und der Öffentlichkeit. steigern ihr Selbstbewusstsein durch das Erreichen der selbst gesetzten Ziele und die Anerkennung im Wettbewerb. Beispiele für Forschungsprojekte aus dem Bereich Mathematik / Informatik Im Folgenden werden beispielhaft einige Projekte vorgestellt, die sich für den Landeswettbewerb "Schüler experimentieren Baden-Württemberg 2017" qualifiziert hatten: 1. Projekte rund um Lego Mindstorms Roboter Die Programmierung dieser Roboter ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen einfachen Zugang zur Roboter-Programmierung. Zugleich lassen sich durch den Einsatz verschiedener Sensoren auch aufwendige Projekte realisieren. So entwickelte eine Gruppe Elf- und Zwölfjähriger einen Roboter, der mithilfe handelsüblicher Filzstifte auf einfache Papierrollen für Kassen schreiben kann. Dabei ging es vor allem um die Konstruktion der Stifthaltung und die Programmierung der feinen Bewegungsabläufe. 2. Projekte mit Scratch Die pädagogisch orientierte Programmiersprache Scratch ist vor allem für Einsteiger interessant. Über entsprechende Ergänzungen können mit ihr auch Programme zum Auslesen von Sensoren entwickelt werden. Mithilfe eines günstigen Mikrocontrollers ist zudem die Steuerung von Bewegungen eines Roboters möglich. Beispiel aus dem Wettbewerb ist die Programmierung einer virtuellen Hand durch eine 14-Jährige: Über Sensoren an einem Handschuh wird dabei mithilfe von Scratch eine Roboterhand gesteuert. 3. Programmierung mit Python Bei vielen Projekten kommt heute die Programmiersprache Python zum Einsatz. Sie gilt laut einiger Anleitungen zwar als relativ leicht erlernbar, erfordert aber einen höheren Lernaufwand als beispielsweise Scratch. Projektbeispiel ist der "O.M.A - Oma Monitoring Alarm", den zwei 14-Jährige entwickelten: Er überwacht mit mehreren Sensoren Abweichungen vom Tagesablauf der Senioren und kann Familienangehörige bei ungewöhnlichen Veränderungen rechtzeitig warnen. Verstärkter PC-Einsatz in anderen Fachgebieten Beispiele aus dem Bereich Arbeitswelt statistische Untersuchung des Schulranzen-Gewichts von Schülerinnen und Schülern und Analyse der Auswirkung auf die Kinder Bau eines Mörtel-3D-Druckers der automatisch gesteuerte Hühnerstall Beispiele aus dem Bereich Technik die Behinderten-Parkplatzhilfe, die automatisch das Kennzeichen prüft, ob eine Parkberechtigung vorliegt das intelligente Fahrrad-Schloss, das man per App steuern kann Aufgaben des Projektbetreuers im Verlauf des Wettbewerbs Die Teilnahme am Wettbewerb stellt für die Lernenden eine große Bereicherung, aber zugleich eine besondere Herausforderung dar. Besonders wichtig sind deshalb Projektbetreuerinnen und -betreuer, die die Arbeiten begleiten und beratend und motivierend zur Seite stehen. Dabei ist zu beachten, dass bei der Jurybewertung die Eigenleistung der Teilnehmenden im Mittelpunkt steht, weshalb die Betreuenden keine Lösungen vorgeben sollten. Unterstützung bei der Themenfindung Es geht nicht darum, den Jungforscherinnen und -forschern ein genaues Thema vorzugeben. Vielmehr sollen ihnen Wege aufgezeigt werden, die zu einer spannenden Forschungsfrage führen. Formulieren der Forschungsziele Gemeinsam mit den Teilnehmenden gilt es, nach der Themenbestimmung festzulegen, was die Jungforscherinnen und -forscher im Detail herausfinden wollen. In dieser Phase gilt es auch, das benötigte Material zu bestimmen und zu klären, wo geforscht werden kann (beispielsweise im Schullabor). Facharbeit und Präsentation Beim Erstellen der Facharbeit und Präsentation können die Betreuenden die Schülerinnen und Schüler in Sachen Aufbau und Strukturierung beraten und als Lektorin oder Lektor zur Verfügung stehen. Fazit Der Wettbewerb "Jugend forscht / Schüler experimentieren" bietet begabten und an MINT-Fächern interessierten Kindern und Jugendlichen vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten. Unabhängig von einem Gewinn erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Anerkennung für ihre Arbeit. Für Lehrkräfte ist der Einsatz als Projektbetreuerin oder Projektbetreuer zwar zeitlich aufwendig, bringt diese aber auch persönlich weiter. Ergänzungen zum Autor Birger-Daniel Grein gewann als Teilnehmer von "Schüler experimentieren" im Bereich Mathematik / Informatik selbst einen Sonderpreis. Die bisher von ihm betreuten Teams (Fachbereich Arbeitswelt 2016 und Chemie 2017) wurden jeweils Regionalsieger und erhielten Sonderpreise im Landeswettbewerb "Schüler experimentieren Baden-Württemberg".

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