• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle5
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Flucht und Ausreise aus der DDR

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit thematisiert die Flucht und Ausreise aus der DDR. Spektakuläre Fluchtversuche an der Berliner Mauer führen vor Augen, wie die Menschen in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) für ein mögliches Leben in Freiheit ihre eigene Existenz riskierten. Viele bezahlten es mit ihrem Leben. Mit bunten Graffitis gestaltete Mauerreste an der East Side Gallery und hübsch verpackte Mauerstückchen in Berliner Souvenirläden lassen Schülerinnen und Schüler heute kaum noch erahnen, welche tödliche Bedrohung von der Berliner Mauer ausging. Mithilfe eines computeranimierten Videos können sich Lernende in dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit als Flüchtlinge durch den Todesstreifen bewegen. In Filmdokumenten begegnen sie Menschen, die die Flucht wagten und recherchieren die Geschichte derjenigen, die bei der Flucht ihr Leben verloren. Im Web spüren die Lernenden detektivisch Fluchtgeschichten rund um den Brennpunkt Bernauer Straße nach und tragen ihr Wissen in einem Wiki zusammen. Sie lernen Flucht und Ausreise als die einzigen Alternativen für Menschen in der DDR kennen, die in Freiheit leben und damit nicht bis zum Rentenalter warten wollten. Und erfahren, wie eine Ausreisewelle dazu beitrug, dass die Berliner Mauer fiel. Ein Besuch in der Gedenkstätte Berliner Mauer macht das Gelernte am historischen Ort erfahrbar. Vertiefungsmöglichkeiten vor Ort Die Unterrichtseinheit ist modular aufgebaut und eignet sich für ein fächerübergreifendes Projekt. Die Unterrichtmaterialien sind so konzipiert, dass sie zur Vorbereitung eines Besuchs des außerschulischen Lernortes Gedenkstätte Berliner Mauer, aber auch unabhängig davon genutzt werden können. Ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer bietet sich an, um das im Unterricht erworbene Wissen zu vertiefen, durch praktische Anschauung der Grenzanlagen erlebbar zu machen und neugierig zu machen, mehr über die Geschichte der Berliner Mauer zu erfahren. Fokus auf die innerstädtische Grenze Berlins Beim Thema "Flucht aus der DDR" wird der Fokus auf Fluchten an der innerstädtischen Grenze Berlins gelegt, um die Lernenden auf den außerschulischen Lernort Gedenkstätte Berliner Mauer vorzubereiten. Hierbei werden die Situation und die Ereignisse in der Bernauer Straße besonders herausgearbeitet. Ein zirka 45-minütiger Dokumentarfilm zur Geschichte der Bernauer Straße, der im Internet abgerufen werden kann, eignet sich zur Veranschaulichung der Ereignisse. Er kann im Unterricht entweder in einer Sitzung oder in einzelnen Sequenzen gezeigt werden. Im Verlaufsplan wird jeweils auf thematisch passende Sequenzen hingewiesen. Teamarbeit erwünscht Die Schülerinnen und Schüler arbeiten überwiegend in Teams zusammen. Eine Vielzahl multimedialer und interaktiver Angebote im Internet kann in den Unterricht eingebunden werden, vom computeranimierten Film zum Aufbau der Grenzanlagen über Zeitzeugenberichte in Text, Videos und Audios bis hin zum Dokumentarfilm über die Ereignisse an der Bernauer Straße. Die Internetseiten können den Lernenden online, teilweise auch offline, zur Verfügung gestellt werden. Arbeitsergebnisse werden auf Arbeitsblättern, aber auch Plakaten oder Stellwänden vorgestellt. Vorbereitung Bereitstellen eines Lehrer-Computers mit Soundkarte, RealPlayer oder Windows Media Player sowie optimalerweise mehrerer Schüler-Computer mit Internetanschluss Bereitstellen mehrerer Stadtpläne von Berlin, in denen der Verlauf der Berliner Mauer markiert ist Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erkennen, welche Bedeutung die Entwicklung der Fluchtbewegung aus der DDR für den Bau und den Fall der Berliner Mauer hatte. erkennen Grenzelemente der Berliner Mauer, ihre Funktion und die Risiken für Flüchtlinge. informieren sich über den Verlauf der Berliner Mauer. bekommen eine Anschauung von der Ausgestaltung der Grenzanlagen und ihren Entwicklungsstadien. lernen Ausreise und Flucht als die beiden Möglichkeiten für Menschen in der DDR kennen, in die Bundesrepublik Deutschland (BRD) zu gelangen. informieren sich über Gründe für Flucht und Ausreise aus der DDR. erkennen die besondere Grenzsituation in der Bernauer Straße. recherchieren geglückte und gescheiterte Fluchtversuche. informieren sich über Verfahren, Chancen und Folgen von Ausreiseanträgen. erkennen die Entwicklung der Fluchtbewegung nach dem Mauerbau und ihre Bedeutung für den Fall der Mauer. beschreiben eine politische Karikatur. verstehen Statistiken und lernen diese zu interpretieren . ernen sich auf einem Stadtplan (Karte von Berlin) zu orientieren. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden das Internet und Bücher als Informationsträger an. rufen vorgegebene Internetseiten online und offline auf und entnehmen daraus Sachinformationen. recherchieren Bilder im Internet und drucken diese aus. lernen Informationen einer Website kritisch auf Fehler zu überprüfen. begründen eine getroffene Bildauswahl aus dem Internet. analysieren Bilder. üben, ein Word-Dokument zu erstellen. üben, eine Powerpoint-Präsentation zu erstellen. üben die Nutzung einer Suchmaschine und lernen die Option kennen, Bilder auszufiltern. lösen interaktiv ein Online-Quiz. stellen Zahlenmaterial mithilfe von Excel in einem Säulendiagramm dar. Sachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen Regelungen für die Nutzung der Computer-Arbeitsplätze und halten diese ein. helfen einander bei der Arbeit. tauschen bei der gemeinsamen Auswahl eines Bilddokuments sachlich Argumente aus. gestalten gemeinsam ein Plakat oder eine Stellwand. Brainstorming Ihre Assoziationen notieren sie einzeln in Schlagwörtern auf Zetteln oder Karteikarten. Gemeinsam sichten die Lernenden die Ergebnisse und finden Aspekte, denen die gefundenen Begriffe zuzuordnen sind: Welche Aspekte werden am häufigsten genannt (beispielsweise äußeres Erscheinungsbild der Berliner Mauer, Trennung, Flucht)? Welche Assoziationen beziehen sich mehr auf die Ursache, welche auf die Folgen, welche auf Lösungsstrategien der Menschen? Sofern die Themen Flucht und Ausreise nicht erwähnt wurden, kann die Lehrkraft im Plenum nach den Gründen hierfür fragen. Die Lernenden ergänzen in diesem Fall die beiden Stichwörter in einer Mindmap. Dokumentarfilm als Stimulus Mithilfe von Verbindungslinien arbeiten sie gemeinsam Kausalbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Aspekten heraus. Schließlich bewerten die Lernenden den Stellenwert von Flucht und Ausreise in ihrer Mindmap. Den Assoziationen der Schülerinnen und Schüler kann nun ein Trailer zum Dokumentarfilm "Flucht in die Freiheit. Mit dem Mut der Verzweiflung" gegenübergestellt werden. Unterscheiden sich die Assoziationen der Lernenden von denen, die die Film-Macher als Schlüsselbilder zur Berliner Mauer einsetzen? Gründe für Fluchtbewegung erkennen Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich zunächst auf einem Stadtplan von Berlin über den Verlauf der Berliner Mauer. Der Stadtplan wird im Laufe der Unterrichtseinheit wiederholt genutzt und mit Markierungen versehen; daher ist es sinnvoll, ihn stabil auf Pappe oder Ähnlichem aufzuziehen. Den Lernenden wird sodann veranschaulicht, was der originäre Grund für eine lebensgefährliche Flucht aus der DDR nach dem 13. August 1961 war: die Abriegelung der Sektorengrenze zu West-Berlin und damit das Schließen des letzten Schlupflochs nach Westen. Mithilfe einer Computeranimation erkennen die Lernenden Ausbaustufen der Grenzanlagen in Berlin sowie die Funktion der einzelnen Grenzelemente. Im Plenum diskutieren die Schülerinnen und Schüler das Risiko, in den 1970er Jahren die Grenze in Berlin zu überwinden. Vertiefungsmöglichkeiten an der Gedenkstätte Berliner Mauer Ein Blick vom Aussichtsturm des Dokumentationszentrums in der Bernauer Straße lässt eindrucksvoll den Aufbau der Grenzanlagen erkennen. In archäologischen Fenstern im Außengelände sind Reste älterer Schichten der Grenzanlagen freigelegt. Auf einer geführten Entdeckungstour können Schülerinnen und Schüler vor Ort die Geschichte und den Aufbau der Berliner Grenzanlagen kennenlernen und von Einzelschicksalen an der Mauer erfahren. Die Kapelle der Versöhnung erinnert an die Versöhnungskirche, die bis 1985 im Grenzstreifen stand und die die SED-Führung sprengen ließ, um für "freie Sicht" der Grenzsoldaten im Grenzstreifen zu sorgen. Analyse der Fluchtbewegung Die Lernenden analysieren eine Statistik zur Fluchtbewegung aus der DDR und dem Ost-Sektor von Berlin vom Zeitraum 1949 bis 1961. Sie reflektieren die Gefahr, die diese Entwicklung der Fluchtbewegung für die Stabilität der DDR bedeutete und erkennen den Bau der Berliner Mauer als Reaktion auf diese Fluchtbewegung. Funktion des Mauerbaus erkennen Eine Betrachtung der Flüchtlingszahlen aus der DDR und dem Ost-Sektor von Berlin von Juni bis August 1961 lässt die Lernenden die Funktion des Mauerbaus in Berlin erkennen. Sie veranschaulichen das Zahlenmaterial in einem Säulendiagramm - händisch oder mithilfe von Excel. Je nach Alter und Medienkompetenz der Klasse können auch weitere in dieser Unterrichtseinheit genutzte Statistiken mithilfe von Excel in Diagrammen veranschaulicht werden. Die Lernenden reflektieren vor dem Hintergrund der Flüchtlingszahlen aus diesem Zeitraum kritisch die Erklärung Ulbrichts vom 15. Juni 1961. Wissen weiter vertiefen Ihr in Schritt 1 erworbenes Wissen zur Perfektionierung der Grenzsicherung in den 1970er Jahren können die Lernenden mithilfe einer weiteren Statistik verfestigen: Sie erkennen den deutlichen Rückgang der Anzahl von "Sperrbrechern" ab Mitte der 1970er Jahre. Die Verknüpfung von Hintergrundwissen mit der Analyse von Statistiken trägt dazu bei, die Scheu von Schülerinnen und Schülern vor Statistiken zu reduzieren und deren empirischen Wert zu erkennen. Warum flüchteten die Menschen aus der DDR? Nachdem die Lernenden in den vorangegangenen Arbeitsschritten die Fluchtbewegung quantitativ erfasst und die Risiken der Flucht erkannt haben, gehen sie im nächsten Schritt der Frage nach, warum Menschen aus der DDR das Risiko einer Flucht eingingen. Dazu stellen sie zunächst eigene Vermutungen an und tragen sie in einer Mindmap zusammen. Auf Arbeitsblatt 3 finden sie Links, über die sie Basisinformationen zur politischen und wirtschaftlichen Situation in der DDR sowie zur Bedeutung der Stasi im Alltag der Menschen erhalten. Ihre Vermutungen stellen die Lernenden Gründe für Ausreise und Flucht aus der DDR gegenüber. Fluchtumstände verstehen lernen Unterschiedliche Dokumente zur Flucht von Conrad Schumann lassen die Lernenden die Notwendigkeit einer multiperspektivischen Bertrachtung erkennen und ermöglichen, aus verschiedenen "Mosaikstücken" ein recht detailliertes Bild der Fluchtumstände nachzuzeichnen. Die Ergebnisse der Recherche tragen die Lernenden in einem Wiki "Flucht an der Bernauer Straße" zusammen. Alternativ können die Arbeitsergebnisse auch auf Plakaten oder Stellwänden im Klassenraum präsentiert werden. Vertiefungsmöglichkeiten an der Gedenkstätte Berliner Mauer Am historischen Ort in der Bernauer Straße wird für Schülerinnen und Schüler das Gelernte erfahrbar. Ein Modell in der Ausstellung im Dokumentationszentrum und Markierungen im Gelände an der Bernauer Straße erinnern an die ursprüngliche Bebauungssituation. Im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer können Schülerinnen und Schüler sich informieren, wie am 13. August 1961 die Grenze geschlossen wurde. Die Dichte der Präsentation von historischen Bild- und Filmaufnahmen zum Mauerbau in der Ausstellung einerseits und der konkreten Anschauung verbliebener Grenzanlagen im Außenbereich der Gedenkstätte andererseits verdeutlicht Schülerinnen und Schülern, wie "nah" die Geschichte der Deutschen Teilung noch ist. Multimediale Angebote Mit Filmberichten sowie Zeitzeugenberichten, die die Lernenden in Audio-Nischen abrufen können, steht ein umfangreiches multimediales Angebot zur Verfügung. Die Gedenkstätte Berliner Mauer bietet Zeitzeugengespräche zu verschiedenen Themen an, unter anderem zu Tunnelprojekten an der Bernauer Straße. Die Gedenkstätte empfiehlt die Veranstaltungen für Kinder ab 12 Jahren. Zeitungsartikel schreiben Zunächst wird im Plenum ein kurzes Video einer geglückten Flucht aus dem Jahr 1988 gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Anschluss einen Zeitungsartikel aus Sicht eines West-Berliner Journalisten zu der geglückten Flucht schreiben. Während der Video-Präsentation dürfen sie ihre Beobachtungen notieren. Es ist sinnvoll, den Lernenden im Anschluss ein zweites Mal das Video zu zeigen. Den Zeitungsartikel verfassen die Lernenden mit einem Textverarbeitungsprogramm. Indem die Schülerinnen und Schüler ihre Texte gegenseitig redigieren, lernen sie, sachlich und begründet Kritik zu üben und werden in Textarbeit geschult. Recherchen anstellen In einem weiteren Schritt dürfen die Lernenden nun in Gruppen selbstständig Geschichten geglückter Fluchten recherchieren. Hierfür sollte ausreichend Zeit gegeben werden; je nach dem empfiehlt sich diese Aufgabe als Hausaufgabe. Die Schülerinnen und Schüler lernen über die Recherche, wie groß der Einfallsreichtum der Menschen in der DDR war, eine Flucht zu realisieren. Die geglückten Fluchtgeschichten werden in einer Power-Point-Präsentation im Plenum vorgestellt. Die mit den unterschiedlichen Fluchtwegen und -mitteln verbundenen Risiken werden anschließend diskutiert. Strafrechtliche Folgen für Republikflucht Wiederum stellen die Lernenden zunächst Vorüberlegungen an: Woran könnte eine Flucht gescheitert sein? Sie informieren sich anhand von Internetseiten, die Arbeitsblatt 6 vorgibt, über strafrechtliche Folgen, die Republikflüchtigen in der DDR drohten. Die nun vorgesehene Auseinandersetzung mit den Schicksalen von Menschen, deren Fluchtversuch tödlich endete, sollte nicht in Einzelarbeit, sondern zumindest in Partnerarbeit erfolgen. Zudem sollte die Lehrkraft für Rückfragen stets bereitstehen. Bei jüngeren Schülerinnen und Schülern kann auch auf Eigenrecherche verzichtet werden. Ausgewählte Fluchtschicksale können alternativ im Frontalunterricht vorgestellt und anschließend im Plenum besprochen werden. Individualisierung Durch die Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen werden die statistischen Angaben zu den Mauertoten individualisiert. Die Schülerinnen und Schüler können die Folgen des Grenzregimes für die Menschen besser nachvollziehen. Die gewonnenen Informationen zu den Maueropfern stellen die Lernenden auf Arbeitsblatt 6 zusammen. Die Blätter können in der Klasse an einer "Wand der Erinnerung" gesammelt werden. Im Außengelände der Gedenkstätte erinnert das "Fenster des Gedenkens" mit Namen und Fotos an die Opfer der Berliner Mauer. Im Dokumentationszentrum können sich Schülerinnen und Schüler an einem Terminal über deren Biographien und die Umstände ihres Todes informieren. Die Gedenkstätte bietet zudem für Jugendliche auch einen Workshop zu den Todesopfern der Berliner Mauer an. Im Lesearchiv können sich die Lernenden anhand von Unterlagen der Grenztruppen über Zwischenfälle an der Grenze oder anhand von Dokumenten zu Tunnelfluchtprojekten in der Bernauer Straße über geglückte und gescheiterte Fluchten informieren. Basiswissen aneignen Die Lernenden erarbeiten zunächst mit Hilfe vorgegebener Internetquellen Basiswissen zum Themenbereich Ausreise. Sie informieren sich anhand eines Zeitzeugenberichts über Folgen, mit denen Ausreisewillige in der DDR rechnen mussten. Sie recherchieren und bewerten anhand von Auszügen aus der "Verordnung über Reisen von Bürgern der Deutschen Demokratischen Republik" vom November 1988 Voraussetzungen zur Genehmigung eines Ausreiseantrags. Im Plenum diskutieren die Schülerinnen und Schüler die Chancen einer Ausreisegenehmigung. Durch Internetquellen informieren Mit Hilfe vorgegebener Internetquellen informieren sich die Schülerinnen und Schüler über die im Jahr 1989 stark wachsende Ausreisewelle und die Besetzung bundesdeutscher Botschaften in sozialistischen Staaten durch DDR-Bürger. Sie informieren sich über die Besetzung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland (BRD) in Prag. Beschreibung und Transfer des Erlernten Zum Abschluss dieses Moduls wenden die Schülerinnen und Schüler das Erlernte zur Beschreibung und Interpretation einer Karikatur aus dem Jahr 1989 zur Ausreisewelle an. Die Karikatur kann im Plenum über Beamer gezeigt werden. Da die Karikatur mit wenigen Stilmitteln arbeitet, können die Lernenden auch ohne eine umfassende Einführung in die Interpretation von Karikaturen eine Beschreibung und einen Transfer des Gelernten auf die Karikatur vornehmen. Die Schülerinnen und Schüler fertigen ihre Beschreibungen und Interpretationen der Karikatur auf Arbeitsblatt 7 an. Alternativ können die Arbeitsergebnisse auch digital erstellt und im virtuellen Klassenraum gesammelt, verglichen und diskutiert werden. Online-Quiz Die Schülerinnen und Schüler können das in dieser Unterrichtseinheit erworbene Wissen mit Hilfe eines (Online-)Quiz überprüfen. Die Fragen können auf Arbeitsblatt 8 oder online in einem Courselet beantwortet werden. Da die Lösungsalternativen teilweise auf Maueropfer oder Fluchtmittel verweisen, die in dieser Unterrichtseinheit nicht ausdrücklich benannt wurden, kann das Quiz die Lernenden zu weitergehender selbstständiger Befassung mit dem Themenbereich motivieren. Askan, Katrin Aus dem Schneider. Berlin Verlag. Berlin 2000. Bahr, Christian Mauerstadt Berlin. Brennpunkt Bernauer Straße. Berlin 2009. Bundeszentral für politische Bildung (Hrsg.) Der Weg zur Einheit. Reihe: Informationen zur politischen Bildung. Überarbeitete Auflage 2009. Cramer, Johannes/Sack, Dorothée (Hrsg.) Die Baugeschichte der Berliner Mauer. Imhof Verlag, Petersberg 2011. Delius, Friedrich Christian Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1998. Diekmann, Kai (Hrsg.) Die Mauer. Fakten, Bilder, Schicksale. Piper, München 2011. Eisenfeld, Bernd/Engelmann, Roger 13.8.1961: Mauerbau. Fluchtbewegung und Machtsicherung. Führ, Wieland Berliner Mauer und innerdeutsche Grenze. Imhof Verlag, Petersberg 2008. Henke, Klaus-Dietmar (Hrsg.) Die Mauer. Errichtung, Überwindung, Erinnerung. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011. Hertle, Hans-Hermann Die Berliner Mauer. Bonn, Juni 2011.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

TED Talk "Facebook's role in Brexit" – practicing listening skills

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit stärken die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen im Hör-/Sehverstehen und Sprechen, indem Sie einen TED Talk zum Brexit schauen und die Inhalte anschließend gemeinsam bewerten und diskutieren. Diese Unterrichtseinheit lässt sich in der Oberstufe innerhalb des Themenfeldes "Great Britain" beim Thema "Brexit" verorten. Die Doppelstunde konzentriert sich auf einen TED Talk von Carole Cadwalladr (eine Journalistin des Guardian), die durch ihre Recherchen zeigen konnte, dass das Votum der Bürgerinnen und Bürger durch Facebook beeinflusst wurde. So werden in dieser Stunde zahlreiche Kompetenzen gleichzeitig gefördert: das Hör-/Sehverstehen , indem die Schülerinnen und Schüler Fragen zum TED Talk beantworten (pre-, while- and post-listening activities), das Sprechen , indem sie sich immer wieder mit Mitschülerinnen und Mitschülern austauschen, kritische Selbstreflexion des eigenen Verhaltens auf sozialen Netzwerken / Umgang mit Falschnachrichten, indem sie die im TED Talk angesprochenen Themen auf ihre eigene Lebenswelt beziehen, methodische Kompetenzen im Bereich des Hör-/Sehverstehens durch verschiedene Aufgabenformate. Außerdem wird das Material einer heterogenen Schülerschaft gerecht, indem es zu jeder Phase Unterstützungssysteme und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Teil des Hör-/Sehverstehens anbietet. Das vorliegende Thema lässt sich im Abiturthema "Great Britain – traditions and visions" verorten. Der Brexit ist in diesem Themenkomplex ein relevantes Thema, da die Medien in den letzten Jahren sehr viel darüber berichtet haben. Zusätzlich bietet es vor allem Aktualität, denn im Jahr 2020 wurde der Brexit vollständig vollzogen und die Folgen werden sichtbar. Als Vorwissen sollten die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Brexit (zum Beispiel Gründe, Ursachen, Konsequenzen) mitbringen, um die Informationen, die im TED Talk präsentiert werden, besser verstehen und einordnen zu können. Bei der Gestaltung der Doppelstunde wird auf das Medium des TED Talks zurückgegriffen, da dies ein authentisches Präsentationsmedium im Internet darstellt und somit besonders motivierend ist. Darüber hinaus bietet es Abwechslung zu den klassischen Hörverstehenstexten. So finden die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Zugang zu diesem Medium und können motiviert werden in Zukunft auch selbst TED Talks zu schauen oder zu halten. Insgesamt wurde bei der Ausarbeitung der Einheit darauf geachtet, dass diese stets kommunikativ ausgelegt ist und das Thema immer wieder einen Lebensweltbezug zum eigenen Verhalten der Schülerinnen und Schülern in sozialen Medien/mit Falschnachrichten herstellt. So können die Lernenden gleichzeitig zu einer Selbstreflexion ihres eigenen Verhaltens angeregt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr Hör-/Sehverstehen in der englischen Sprache. lernen Gründe und Motive kennen, die zur Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, beigetragen haben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren eigenen Konsum in sozialen Medien. setzen sich mit der systematischen Verbreitung von Falschnachrichten und ihrer Demokratieschädigung auseinander. werden für (politische) Einflussnahme in sozialen Netzwerken sensibilisiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in der Teamarbeit geschult, indem sie kontroverse Inhalte gemeinsam diskutieren und Lösungen finden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Die Olympische Idee – Zukunftsvision für die Menschheit?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit fragt nach der Eignung der Olympischen Idee als Lösungsmuster für die aktuellen politischen Blockaden weltweit und in nahezu allen Lebensbereichen. Angestrebt wird eine Sachanalyse und Meinungsbildung als Muster eigenständigen gesellschaftlichen Handelns. Trotz UNO, WTO, Weltbank, OSZE, Europarat und zahlreicher anderer Einrichtungen und internationaler Abkommen gibt es heute so viele kriegerische Auseinandersetzungen , Bürgerkriege, Terrorismus, Gewaltherrscher , Spannungen und Fluchtbewegungen wie noch nie in der Neuzeit, wenn man einmal von den beiden Weltkriegen absieht. Die Menschen fühlen sich unsicher und haben Angst. Die scheinbar heile Welt nach dem Ende des Ost-West-Konflikts löst sich in ein Chaos kaum noch überschaubarer wirtschaftlicher, militärischer und religiöser Konflikte auf. Die UNO ist erkennbar hilflos, internationale Abkommen werden immer öfter verletzt oder ignoriert, die Weltmächte USA, China und Russland tragen ihre Interessensunterschiede und Machtambitionen immer offener und aggressiver aus. Eine der wenigen zivilisatorischen Errungenschaften, die weltweit noch einigermaßen geachtet werden, sind das Rote Kreuz und die Olympischen Spiele. Insbesondere die Olympische Idee könnte dabei ein Leitfaden für die weitere Entwicklung der Menschheit sein, will sie doch Menschen aus der ganzen Welt friedlich zusammenzubringen, um sich mit Respekt, Toleranz und gegenseitigem Verständnis miteinander zu messen und Spitzenleistungen zu erbringen. Grundlegend dafür ist der Olympische Frieden, ein internationaler Waffenstillstand, dessen Tradition auf die Spiele des antiken Griechenlands zurückgeht. Die Unterrichtseinheit thematisiert in mehreren Unterrichtsstunden die Olympische Idee als Blaupause für eine friedliche und vernunftbasierte Weiterentwicklung der menschlichen Zivilisation . Dabei dominieren eigenverantwortliche Schülerinnen- und Schüleraktivitäten und die kritische Meinungsbildung. Die Olympischen Spiele sind – über alle Kriege und Konflikte hinweg – seit Jahrzehnten ein Symbol für Völkerverständigung und ein friedliches Miteinander . Der Olympische Friede gilt nach der Tradition des alten Griechenlands als Stoppschild für alle Kriegshandlungen. Die Olympischen Spiele sind ein Symbol des fairen Wettstreits gleichberechtigter Teilnehmerinnen und Teilnehmer , bei dem nur die Leistungen der Sportler zählen. Genau diesen Gedanken will die Unterrichtseinheit als mögliches Vorbild für die Menschheit und den Umgang der Völker und Menschen miteinander thematisieren. Die Unterrichtseinheit ist auf Schülerinnen- und Schüleraktivität aus und methodisch variabel angelegt, um die Schülerinnen und Schüler zu einer reflektierten Meinungsbildung hinzuführen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die Entwicklung der Olympischen Spiele der Neuzeit. beschreiben die Olympische Idee. fassen die Grundidee des "Pareto-Optimums" von Vilfredo Pareto zusammen und begründen den Erfolg von "Win-Win"-Strategien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Begriffssammlungen mit einem digitalen Tool, wie beispielsweise Mentimeter, durchführen. können kollaborativ in Netzwerken von Schulclouds und in Videokonferenzen zusammenarbeiten und ihre Ergebnisse in der Cloud abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten geordnet, effektiv und sinnvoll in einer Gruppe zusammen und unterstützen sich gegenseitig. lösen Konflikte im Team konstruktiv und können mit Kritik umgehen. vertreten ihre eigene Meinung und die des Teams im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Respekt und Vorurteile: aktives Zuhören bei Diskussionen und Vorträgen üben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit trainieren die Lernenden gezielt das aktive Zuhören. Die Schülerinnen und Schüler halten einen Vortrag über Vorurteile und üben respektvoll miteinander zu diskutieren sowie den Beiträgen von anderen im Unterricht konzentriert zu folgen.Nicht "nur" Präsentieren und Vortragen will gelernt werden: Auch aktives Zuhören muss von den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen eingeübt werden, damit ein Vortrag Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Respekt bekommt, wie er es durch sorgfältige Vorbereitung verdient. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler daher lernen, wie wichtig ein faires und vorurteilsfreies Verhalten auch im Unterricht ist. Sie hinterfragen dabei in einem Gedankenexperiment ihre eigene Vorurteilsbelastung und reflektieren ihr Verhalten während der Präsentationen anderer. Sie erarbeiten gemeinsam Diskussionsregeln, wenden diese an und üben aktives Zuhören gezielt in Kleingruppen ein, um ihre Kommunikationstechnik zu verbessern. Schließlich können sie nur durch gutes Zuhören ihre Mitmenschen und ihre Bedürfnisse besser kennenlernen und Konflikte vermeiden, indem sie die Interessen und Erwartungen der anderen verstehen. Das Thema "Respekt und Vorurteile: aktives Zuhören üben" im Unterricht Das Thema Vorurteile ist im Lehrplan meist im Deutschunterricht, aber auch in den Fächern Religion, Ethik Politik oder SoWi der Sekundarstufe I verankert. Ziel ist es dabei, fremde Menschen und Kulturen als Bereicherung kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit diesem Unterrichtsmaterial erkennen, dass ein respektvoller Umgang sowie die Überwindung von Vorurteilen auch im Unterricht zum Beispiel in Diskussionen und Präsentationen eine große Rolle spielen. Die Lernenden erkennen dafür unter anderem in einem Gedankenexperiment, wie vorurteilsbehaftet sie eigentlich in jeder Situation mit Fremden sind und wie sie das im Umgang mit anderen beeinflusst. Im Anschluss halten sie Vorträge, um zu erkennen, wie wichtig die Aufmerksamkeit der Zuhörenden für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Aktives Zuhören wird auf diese Weise gezielt geübt. Didaktisch-methodische Analyse Aktives Zuhören bedeutet, dass man sich zunächst in die Lage der Gesprächspartnerin oder des Gesprächspartners hineinversetzt und dem Gegenüber das Gefühl vermittelt, aufmerksam und interessiert am Gespräch teilzunehmen sowie den Ausführungen auch gedanklich zu folgen. Auf der persönlichen Ebene sollte dazu Vertrauen aufgebaut werden, und das Publikum sollte dem Gegenüber offen und vorurteilsfrei gegenübertreten. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen sich zunächst selbst in Stillarbeit, wie sehr sie von Vorurteilen beeinflusst werden. Im Klassengespräch wird diese Erkenntnis besprochen und über den Umgang mit Vorurteilen diskutiert. Um in der Diskussion respektvoll miteinander umgehen zu können und auch längeren Beiträgen von anderen zum Beispiel bei einer Präsentation aufmerksam folgen zu können, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler dann Verhaltensregeln für eine Diskussion und wenden diese in Kleingruppen an. Im Anschluss sollen die Lernenden reflektieren, wie sie sich selbst bei Vorträgen und der Diskussion verhalten und wie sie das Verhalten der anderen dabei empfinden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den bewussten Umgang mit Vorurteilen kennen. erarbeiten Verhaltensregeln für eine respektvolle Diskussion im Unterricht. halten selbst Vorträge zum Thema Respekt oder Vorurteile. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen ihre Vorträge sinnvoll durch Medien, indem sie beispielsweise PowerPoint für ihre Präsentation nutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren konstruktiv und zielführend in der Gruppe. beobachten sich selbst bei der Einhaltung von Diskussionsregeln. reflektieren über ihr Verhalten als aktive Zuhörerinnen und Zuhörer.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Ausbildung im dualen System: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit thematisiert grundlegende Rahmenbedingungen einer Ausbildung im dualen System und vermittelt Basiswissen mit Prüfungsrelevanz. Über den schulischen Nutzen hinaus lernen neue Auszubildende zu Beginn ihrer Ausbildung fundamentale Rechte und Pflichten sowie die damit verbundenen Gesetze kennen. Vor diesem Hintergrund eignet sich der Einsatz der Materialien in der Anfangsphase des Berufsschulunterrichts im Fach Politik beziehungsweise Gesellschaftslehre im ersten Ausbildungsjahr . Die Inhalte sind in allen Fachklassen der Berufsbildung in der Bundesrepublik Deutschland relevant. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst die Grundstruktur des dualen Ausbildungssystems hierzulande und erkennen die spezifischen Vorteile der Kombination aus Theorie und Praxis. Daraufhin setzen sie sich mit Fallbeispielen zum Berufsbildungsgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz auseinander. Diese beziehen sich auf die Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden, den Inhalt des Ausbildungsvertrags , die Bedingungen der Probezeit, das Thema Kündigung während der Ausbildung sowie die Bereiche Arbeitsschutz , Gesundheitsschutz und Freizeitschutz. Diese – in allen Berufsschulformen einsetzbare – Unterrichtseinheit leistet in der Anfangsphase der Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Orientierung im dualen System der Berufsausbildung. Die vermittelten Sachkenntnisse zielen darauf ab, die Auszubildenden in ihrer Rolle zu stärken und ihre Professionalität zu fördern. Aufbau der Einheit und Themenschwerpunkte In der ersten von fünf Unterrichtsstunden erarbeiten die Berufsschülerinnen und -schüler die Grundstruktur des dualen Ausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland und erkennen dessen Vorzüge im internationalen Vergleich. In den folgenden Stunden werden die Lernenden mit Auszügen aus dem Berufsbildungsgesetz und dem Jugendarbeitsschutzgesetz konfrontiert. Darauf beziehen sich Fallbeispiele aus dem Berufsalltag, welche die Schülerinnen und Schüler auswerten. In der zweiten Unterrichtsstunde setzen sie sich mit den Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden auseinander. Daraufhin beleuchten sie wesentliche Inhalte des Berufsausbildungsvertrags – vor allem im Hinblick auf die Probezeit. In der vierten Unterrichtsstunde unterscheiden sie verschiedene Varianten der Kündigung während der Ausbildung . Schließlich geht es in der letzten Unterrichtsstunde um Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Freizeitschutz für Auszubildende . Methodische Hinweise Alle Themen sind grundsätzlich prüfungsrelevant (Zwischenprüfung). Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der meisten Aufgaben bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Grundstruktur des dualen Berufsausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland und dessen spezifischen Vorteile im internationalen Vergleich. grundsätzliche Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden gemäß Berufsbildungsgesetz. wesentliche Inhalte des Berufsausbildungsvertrags und Regelungen der Probezeit. unterschiedliche Varianten der Kündigung während der Berufsausbildung. wichtige Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes im Hinblick auf Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Freizeitschutz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Berufliche Bildung

Sinnfluencer – die besseren Influencer?

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit führt an das Thema Sinnfluencerschaft heran und verschafft einen Überblick über Themen, die Sinnfluencer auf Social Media verbreiten. Die Erkenntnisse unterstützen Lernende dabei, ihre Kenntnisse über die Monetarisierungsformen des Influencer-Marketings zu erweitern. Der didaktische Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt darin, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Funktionsweise des Influencer Marketings, insbesondere der neuaufkommenden Sinnfluencerschaft zu geben und umfasst die folgenden Themenschwerpunkte: Einführung in das Influencer Marketing sowie der Sinnfluencerschaft Erarbeitung sogenannter Sinnfluencer sowie Gegenüberstellung thematischer Schwerpunkt im Gegensatz zu sonstigen Influencer Marketing relevanten Themen Erarbeitung monetärer Einnahmequellen von Sinnfluencern Vertiefung durch Podiumsdiskussion "Sinnfluencer – die besseren Influencer?" Einführung in die rechtlichen Grundlagen von Schleichwerbung Erarbeitung der Inhalte eines Gesetzentwurfs sowie kritische Stellungnahme Diese Unterrichtseinheit kann mit den passenden interaktiven Übungen ergänzt werden. Diese eignen sich besonders gut für den Distanzunterricht. Das Thema "Sinnfluencer" im Unterricht Der Fachartikel "Sinnfluencer – Das Greenwashing des Influencer Marketings?" ermöglicht es Lehrenden einen Einblick über die neuen Kommerzialisierungsstrukturen des Influencer Marketings zu erlangen und steht in Zusammenhang mit dieser Unterrichtseinheit. In der Unterrichtspraxis sollten die Themen, die Sinnfluencer kommerzialisieren, mit Lernenden diskutiert und reflektiert werden, um den Schülerinnen und Schülern ein ganzheitliches Verständnis über die Kommerzialisierungsabsichten der Influencer-/Sinnfluencerschaft zu vermitteln. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit setzt keine speziellen Kenntnisse aufseiten der Lernenden voraus. Es wäre allerdings vorteilhaft, wenn die Lernenden bereits eine Vorstellung von werblichen Maßnahmen beziehungsweise des Begriffs "Werbung" hätten. Didaktische Analyse Die Lernenden erkennen, dass sich Sinnfluencer (im Gegensatz zu Influencern) mit Themen wie Nachhaltigkeit, Politik und Minimalismus beschäftigen. Dabei erkennen sie, dass auch Sinnfluencer kommerzielle Absichten haben, da sie mit den Postings zu nachhaltigen Produkten (ebenso) monetäre Einnahmen verzeichnen können. Mithilfe der Unterrichtseinheit/Lehrkraft werden die Lernenden dabei unterstützt, ihre Kenntnisse über die Monetarisierungsformen des Influencer Marketings zu erweitern. Methodische Analyse Die kommerziellen Absichten des Influencer Marketings werden für Schülerinnen und Schüler umso erfahrbarer, je mehr sie methodisch dazu verlasst werden, das Problem auf sich zu beziehen und persönlich Stellung zu nehmen. Fach- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Monetarisierungsoptionen des Influencer-Marketings insbesondere im Rahmen der Sinnfluencerschaft. extrahieren wesentliche Informationen aus den Quellen. diskutieren und bewerten Standpunkte aus unterschiedlichen Perspektiven. verbessern die Fähigkeit, Gesetzestexte zu lesen und zu interpretieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Informationen sowie deren Relevanz für die Aufgabenstellungen. dokumentieren und präsentieren die gewonnenen Ergebnisse aus ihrer Gruppe. nutzen den PC/Laptop als Präsentationsmedium (Präsenz- und Distanz-Unterricht). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Gruppenarbeit die Zusammenarbeit mit anderen Personen. führen Diskussionen argumentativ und rational. präsentieren ihre Ergebnisse aus der Gruppenarbeit und beurteilen die Arbeit anderer.

  • Informationstechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Albert Einstein: Die Verantwortung der Physiker für die Bombe

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zeigt den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung Einsteins für unsere Gesellschaft und insbesondere seine Spuren in der Literatur auf. Internetrecherchen, freie Textbearbeitung und kreative Schreibanlässe erleichtern es, sich mit der sonst eher trockenen Materie der historisch bedeutenden Persönlichkeit Einsteins auseinanderzusetzen. Im Fach Deutsch bietet sich eine ausführliche Behandlung von Dürrenmatts Drama Die Physiker an, das zur Standardlektüre im Unterricht gehört. In der hier vorgestellten Unterrichtseinheit wird jedoch nur ein kurzer Abschnitt dieses Werkes herausgegriffen. Darüber hinaus setzen sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit einem Auszug aus Wolfgang Weyrauchs Hörspiel Die japanischen Fischer , mit Marie Luise Kaschnitz's Gedicht Hiroshima und Einsteins Brief an Franklin D. Roosevelt auseinander. Dabei spielt im Zusammenhang mit dem Einsatz der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki die Frage nach der Verantwortung des Naturwissenschaftlers für die Anwendung seiner Erkenntnisse eine zentrale Rolle. Außerdem erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Einsteinkalender, der im Klassenzimmer aufgehängt werden und der sie durch das Einsteinjahr begleiten soll. Jugendliche sollen im Einsteinjahr Einblick in das Leben und die Gedankenwelt des genialen Wissenschaftlers erhalten. Im Deutschunterricht geht es dabei nicht darum, wissenschaftliche Einsichten zu vermitteln, sondern die Bedeutung Einsteins für unsere Gesellschaft und insbesondere seine Spuren in der Literatur aufzuzeigen. Da das Einsteinjahr auch in anderen Fächern aufgegriffen wird (Ethik, Physik, Geschichte, ... ), ist eine fächerübergreifende Zusammenarbeit mit den in Frage kommenden Kolleginnen und Kollegen empfehlenswert. Für den Deutschunterricht bieten sich zum Beispiel fächerverbindende Ansätze zur Arbeit mit dem Roman Flächenland von Edwin Abbott an (siehe Unterricht gegen eindimensionales Denken im Fachportal Ethik und Eine Reise ins "Flächenland" mit GEONExT im Fachportal Mathematik). Eine detaillierte Beschreibung der Themen der Unterrichtseinheit "Albert Einstein: Die Verantwortung der Physiker für die Bombe" finden Sie in der Projektbeschreibung im Downloadbereich. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Biographie Albert Einsteins kennen. untersuchen die Beziehung zwischen dem Wandel des naturwissenschaftlichen Weltbildes und der Literatur. setzen sich mit der Frage nach der Verantwortung des Naturwissenschaftlers für die Anwendung seiner Erkenntnisse auseinander. In der hier vorgestellten Konzeption nimmt die Behandlung eines jeden Themas eine Unterrichtsstunde in Anspruch. Die Vorschläge können auch als flexible Module verwendet und müssen nicht zwingend komplett in der hier vorgeschlagenen Abfolge im Unterricht eingesetzt werden. Einzelnen Aspekte, wie zum Beispiel der Besprechung von Dürrenmatts Drama Die Physiker oder Wolfgang Weyrauchs Hörspiel Die japanischen Fischer , kann natürlich auch wesentlich mehr Zeit gewidmet werden. Im Zentrum des Deutschunterrichts stehen normalerweise Dichter und ihre Werke. Seltener kommen Philosophen zu Wort. Größen aus den Naturwissenschaften spielen im literaturbetonten Unterricht ab Jahrgangsstufe 10 nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wird immer wieder versucht, den Einfluss der allgemeinen Geschichte, der Philosophie und des Weltbildes einer Epoche auf die jeweilige Literatur herauszuarbeiten. Es ist daher sinnvoll, dem Menschen, der unser modernes Weltbild geprägt hat wie kein Zweiter, gerade im Deutschunterricht Aufmerksamkeit zu schenken. Ziel ist es, Albert Einstein als einen großen Denker des 20. Jahrhunderts auch aus nicht-physikalischer Sicht kennen zu lernen und seine Spuren in der Literatur zu untersuchen. Wer hat was gesagt? Um die Schülerinnen und Schüler in der Einstiegsphase zu motivieren, sollen sie zunächst eine Reihe von Aphorismen möglichen Autoren zuordnen. Zur Auswahl stehen neben Albert Einstein zum Beispiel Ronald Reagan, Dieter Bohlen oder Immanuel Kant. Die Bearbeitung der Aufgabe soll jedoch nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, denn sie ist nicht mit Logik oder durch Wissen zu bewältigen! Sie ist hinterhältig, denn alle Denksprüche stammen von Albert Einstein. Die unterschiedlichen Themen, derer Einstein sich annimmt, zeigen seine Vielseitigkeit auf und machen neugierig auf den Kopf, der dahinter steckt. Zu seinem 50. Geburtstag, am 14. März 1929, erfuhr Einstein in einem Glückwunschschreiben des damaligen Ulmer Bürgermeisters, dass seine Geburtsstadt ihm zu Ehren eine Straße nach seinem Namen benannt habe. Mit Bezug auf diese Straße meinte Einstein in seinem Dankschreiben: "Von der nach mir benannten Straße habe ich schon gehört. Mein tröstlicher Gedanke war, dass ich ja nicht verantwortlich sei, was darin geschieht." Auch in anderen Städten wurden Straßen oder Schulen nach dem großen Physiker benannt. Den wenigsten Passanten dürfte jedoch bewusst sein, dass wir Albert Einstein ein völlig neues Weltbild verdanken. Als Einstieg in die Stunde dient das Foto des Straßenschildes "Albert-Einstein-Ring" (eine große Version befindet sich im Download-Paket auf der Startseite des Artikels), verknüpft mit der Frage nach der Bedeutung des Namensgebers für uns. Im Gespräch soll darauf hingelenkt werden, dass Einstein nach Newton unser physikalisches Weltbild grundlegend neu geprägt hat. Wie wirkt sich das jeweilige Weltbild auf die Literatur aus? Mit Sicherheit sind Dichter und Literaten keine Physiker, dennoch lassen sich gelegentlich Spuren des jeweils vorherrschenden Weltbildes und neuer naturwissenschaftlicher Entdeckungen in literarischen Werken finden. Am deutlichsten lässt sich der Wandel der Weltbilder durch einen Vergleich herausarbeiten. Zu diesem Zweck sollen die Schülerinnen und Schüler ein vorbereitetes Arbeitsblatt mit Informationen und Bildern aus dem Internet ergänzen. Dazu können unter anderem die unten (und auch auf dem Arbeitsblatt) angegebenen Webseiten dienen. Nach der Recherche und dem Einpflegen von Texten und Bildern in das Arbeitsblatt werden in kurzen Vorträgen die charakteristischen Merkmale des Newtonschen und des Einsteinschen Weltbildes vorgestellt. Die hier zum Download angebotene Datei enthält auch Lösungsvorschläge für die Lehrkraft. Friedrich Dürrenmatt hat Albert Einstein als Vorlage für sein Drama Die Physiker ausgewählt, da Einstein trotz seiner pazifistischen Überzeugung durch seine Empfehlung an den ameri-kanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt in den Bau der Atombombe verwickelt worden und in einen moralisches Dilemma geraten ist. Einstein wollte auf jeden Fall verhindern, dass Hitler-Deutschland vor den Alliierten in den Besitz einer einsatzfähigen Atombombe komme. Deren vernichtende Wirkung war ihm bei seinem Rat zum Bau einer amerikanischen Atombombe bewusst. Er hatte jedoch gehofft, durch die Unterstützung einer internationalen Verzichterklärung die Welt vor dem Einsatz von Atomwaffen bewahren zu können und deshalb seine Bedenken beiseite geschoben. Und das, obwohl gerade er die Verantwortung der Physiker gegenüber der Gesellschaft stets gesehen und sehr ernst genommen hat. Noch im hohen Alter kämpfte er für die Beteiligung von Wissenschaftlern an politischen Entscheidungen und für deren Mitspracherecht beim Einsatz der von ihnen konstruierten Waffen. Zudem gehörte er immer zu den Forschern, die die Öffentlichkeit über neue wissenschaftliche Entwicklungen und deren Bedeutung für die Gesellschaft informieren wollten. Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst mit dem Brief Albert Einsteins an Roosevelt konfrontiert, in dem der Physiker größere Anstrengungen für die Entwicklung einer Atombombe vorschlägt. Der englische Text ist zunächst zu übersetzen. In Klassen mit weniger guten Englischkenntnissen kann eine deutsche Übersetzung vorbereitet werden. Das zweite Arbeitsblatt beschäftigt sich mit einem Auszug aus Dürrenmatts Drama Die Physiker . Das Stück - eine Standardlektüre des Deutschunterrichts - ist sicher eine ausführlichere Unterrichtseinheit wert. Im Rahmen dieses Beitrags wird jedoch lediglich an einem kurzen Textauszug der Aspekt der Verantwortung des Wissenschaftlers für seine Entdeckungen erarbeitet. Für die kreativen Aufgaben muss - je nach dem Arbeitstempo der Lerngruppe - eventuell eine zweite Stunde eingeplant werden. Nachdem die USA die Bewohner des Bikini-Atolls von der "Notwendigkeit" überzeugt hatten, ihre Heimat - angeblich nur vorübergehend - zu verlassen, begannen 1948 die Atombombentests auf den Marshall-Inseln. Obwohl Atomtests nicht direkt als Kriegshandlungen zu werten sind, dienen sie der Erforschung von Waffenwirkungen und damit einem möglichen späteren Einsatz gegen Menschen. Die Versuche hatten zum Teil verheerende Auswirkungen auf die Bevölkerung in der Nähe der Testgebiete, die durch den radioaktiven Fallout stark verstrahlt wurden. Wolfgang Weyrauch versucht in seinem Hörspiel Die japanischen Fischer die Situation der Menschen in der Nähe eines Testareals aufzuzeigen. Als stummer Impuls dient die Abbildung einer Atombombenexplosion ( Atompilz ). In einem kurzen Gespräch wird das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler über die Auswirkungen von Atombombenexplosionen auf den Menschen eruiert. Daran schließt sich die Frage nach dem Schicksal der Bevölkerung in den Testgebieten sowie in deren Nähe an. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in zwei Gruppen mit den Folgen für die Südseebewohner. Während die erste mithilfe vorgegebener Internetseiten Daten und Fakten sammelt und daraus eine kurze Präsentation erstellt, liest die zweite einen kurzen Ausschnitt aus Weyrauchs Hörspiel Die japanischen Fischer und analysiert die Auswirkungen der Atomtests in der poetischen Darstellung. Ein Vergleich der Gruppenergebnisse schließt die Unterrichtsstunde ab. Der Schwerpunkt liegt darin, die Unterschiede in der Darstellung zwischen sachlicher, nicht-fiktionaler Sprache und poetischer Sprache herauszuarbeiten. Dabei geht es weniger um rein sprachlich-rhetorische Merkmale, sondern um den Grad des Wirklichkeitsbezugs "harter" Fakten einerseits und emotionaler Beteiligung andererseits. Weyrauchs Hörspiele Die japanischen Fischer und Das grüne Zelt können auch ausführlicher behandelt werden. Sie können komplett gelesen und eingehender analysiert, einzelne Szenen von Schülerinnen und Schülern gesprochen und als eigenes Hörspiel aufgezeichnet werden. Informationen zum Autor lassen sich im Internet recherchieren. Mit den Abwürfen der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki hatte die Entdeckung der gewaltigen Energiemengen, die bei der Kernspaltung frei werden, und Einsteins Aufforderung an den Präsidenten Roosevelt, dieses Wissen zum Bau einer Bombe zu nutzen, katastrophale Folgen. Sicher ist der Tod Hunderttausender dem Physiker nicht persönlich anzulasten. Es ist aber eine Tatsache, dass durch die Anwendung von Erkenntnissen aus der an sich wertfreien Grundlagenforschung immer wieder neues, unsagbares Leid über die Menschen gebracht wurde. Es ist nicht Aufgabe der Lyrik anzuklagen und Schuld zuzuweisen. Aber in der Lyrik können das Gefühl der Ohnmacht und das schlechte Gewissen des Einzelnen thematisiert werden. Zum Einstieg in die Stunde kann der Song Hiroshima von der Gruppe Wishful Thinking gespielt werden. Ein Textauszug befindet sich auch auf dem Arbeitsblatt. Einige Takte des Stückes sind auch bei musicline.de zu hören. In dem Lied ist von einem Mann die Rede, der "einen Schatten geworfen hat". Dies erinnert an das schreckliche Phänomen, dass bei den Bombenexplosionen in Japan von den Menschen manchmal nur noch ein in eine Hauswand eingebrannter "Schatten" übrig geblieben ist, während der Körper verdampfte. Ein in dem Lied ungenannter Mann hat die tödliche Fracht nach Hiroshima gebracht. Zur Vorbereitung auf das Gedicht Hiroshima von Marie Luise Kaschnitz soll diskutiert werden, wie sich dieser Mensch heute fühlen mag, da ihm die Folgen des Waffeneinsatzes bekannt sind. Nach der stillen Lektüre des Gedichtes werden die Fragen des Arbeitsblattes bearbeitet. Als Die Grünen 1984 im Bundestag die Abschaltung aller Atomkraftwerke forderten, beriefen sie sich auf ein Zitat Einsteins: "Die entfesselte Gewalt des Atoms hat alles verändert, nur unsere Denkweise nicht, und so gleiten wir auf eine Katastrophe zu, die die Welt noch nicht gesehen hat." (Zitat nach Armin Hermann: Einstein. Der Weltweise und sein Jahrhundert. Eine Biographie. München u. Zürich: Piper 1994, S. 512). Allerdings war Einstein nicht grundsätzlich gegen die Ausbeutung der Kernenergie, sondern er hoffte auf eine friedliche Nutzung. Die Schülerinnen und Schüler rezipieren die Informationen der Arbeitsblattes in Gruppen und erarbeiten den fiktiven Verlauf einer Fernseh-Talkrunde, in der Einstein, Dürrenmatt, Weyrauch, Kaschnitz und Oppenheimer über die Verantwortung des Naturwissenschaftlers für die gesellschaftlichen und politischen Folgen seiner Erkenntnisse diskutieren. Die Sichtung der Informationen könnte bereits in der vorangehenden Stunde als Hausaufgabe gestellt werden. Die Ausarbeitung des Gesprächs dient dem Abschluss und der Sicherung der Ergebnisse der gesamten Unterrichtseinheit. Die hier zum Download angebotene Grafik stellt die Zusammenhänge zwischen Forschung, politischer Entwicklung und literarischer Aufarbeitung dar. Die Grafik kann als Materialgrundlage für eine zusätzliche Schülergruppe dienen oder auch als Kopiervorlage für eine OHP-Folie verwendet werden, mit deren Hilfe die Lehrkraft noch einmal die Bedeutung Einsteins für die verschiedenen literarischen Werke zusammenfasst. Friedrich Dürrenmatt Diogenes Verlag, 1998 ISBN 3-257-23047-8 Weyrauch Zwei Hörspiele Reclam ISBN 3-15-008256-0 Heinar Kipphardt Suhrkamp, 2002 ISBN 3-518-10064-5 Leiser Film, 61 Minuten Erwin Leiser Produktion, 1985

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wie wohnst du? "Global Lifestyle" im digitalen Zeitalter

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichteinheit sammeln die Schülerinnen und Schüler in einem Facebook-Projekt Homestorys von Menschen aus anderen Ländern und ziehen daraus Schlüsse über die Auswirkungen der Globalisierung auf die Wohnkultur und den Lebensstil.Marokkanische Sitzkissen in Stuttgart, Esstisch mit Stuhlgruppe in Yokohama: Ein Blick in fremde Wohnzimmer aus aller Welt verrät uns viel über Menschen und Märkte. Man kann die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen entdecken, aber auch die Einheitlichkeit eines neuen, "global lifestyle". Manchmal ist dieser global lifestyle individueller, bunter und urbaner als die traditionelle Wohnkultur. Doch mit dem Bruch der Traditionen wird auch vieles vereinheitlicht: Nach dem Motto "design goes global" entwickeln weltweit agierende Unternehmen "global brands", Produkte, die sich weltweit vermarkten lassen und daher in hohem Maße standardisiert sind. Chinesen oder Peruaner, Südafrikaner oder Norweger können dementsprechend aus nahezu identischen (Online-)Katalogen bestellen. Kritiker sehen darin die Verdrängung kultureller Identitäten und die Dominanz einer meist westlich geprägten Lebensführung. Befürworter dieser Entwicklung begrüßen die Zusammenführung verschiedener Kulturkreise durch internationalen Austausch als Bereicherung. Einordnung des Themas An der internationalen Wohnkultur lassen sich viele Globalisierungstendenzen ablesen. Viele Menschen kombinieren moderne, globale Trends mit lokalen Besonderheiten als bewusste "Glokalisierung". Kulturübergreifende Stile finden sich häufig in Immigranten-Haushalten. Solche Gestaltungsphänomene sind oft ein Kennzeichen der neuen rasant wachsenden globalen Mittelschicht. Diese Mittelschicht etabliert sich insbesondere in den bevölkerungsreichen asiatischen Ländern China und Indien, aber auch in Russland, Brasilien, der Türkei, Marokko oder Südafrika. Wer ihr angehört, ist meist jung und gebildet und lebt in urbanen Zentren. Als "digital natives" beherrscht die neue globale Mittelschicht die Klaviatur der digitalen Kommunikationsinstrumente und ist auch über internationale Trends, Wertesysteme und Lebensstile informiert. Bezug zur Lebenswelt Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich zunächst selbstreflexiv anhand eines Fragebogens mit ihrem eigenen Wohnstil und ihren Wohnansprüchen. Sie bereiten sich auf ein international ausgerichtetes Projekt vor, indem sie vergleichbare Fragen an Menschen aus anderen Ländern und Kulturen stellen und diese mit den eigenen kulturellen Besonderheiten vergleichen. Hierbei nutzen sie ihre privaten internationalen Kontakte, um einen möglichst großen Personenkreis in das Projekt "Wie wohnst du?" einzubeziehen. Die Schülerinnen und Schüler und ihre internationalen Mitstreiter dokumentieren in Text und Bildern ihre privaten Wohnwelten in einer Facebook-Gruppe, kommentieren sich gegenseitig und tauschen sich über ihre unterschiedlichen Lebensstile aus. Hierbei sollen auch weitergehende gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen werden, wie beispielsweise der Verlust von Traditionen oder eine bewusste Abkehr von alten Werten. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Wie wohnst du?" Der Ablauf der Unterrichtseinheit "Wie wohnst du? 'Global Lifestyle' im digitalen Zeitalter" wird hier Schritt für Schritt erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen an authentischen Beispielen die Entwicklung der Wohnkultur im Zeitalter der Globalisierung und der international vernetzten digitalen Kommunikation. gewinnen einen Überblick über die Folgen der kulturellen Globalisierung und sind in der Lage, Kernbegriffe oder Problemfelder zu erläutern, wie beispielsweise "Glokalisierung", "global branding", Urbanisierung/Megacities, "globale Mittelschicht", Verlust der nationalen/kulturellen Identität. gewinnen einen Einblick in die soziokulturellen Lebensumstände anderer Länder und Kulturen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Facebook und weitere Soziale Netzwerke oder Media-Sharing-Plattformen und Apps, um mit Menschen aus anderen Kulturen zu kommunizieren und sie zur Mitarbeit an der Facebook-Gruppe zu motivieren. wenden ein breites Instrumentarium digitaler Kommunikationsmöglichkeiten an, um Informationen zu recherchieren und Material einzuholen: Soziale Netzwerke, Livestreaming (zum Beispiel YouNow), Mediasharing (zum Beispiel YouTube, Instagram), weitere Online-Communitys). legen eine Facebook-Gruppe an und pflegen diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gewinnen interkulturelle Kompetenz durch die Auseinandersetzung mit Wohnstilen aus verschiedenen Kulturkreisen. entwickeln Strategien, die Kommunikation in einer Facebook-Gruppe zu steuern und lebendig zu halten. arbeiten in Gruppen und organisieren ihre einzelnen Arbeitsschritte für ein international ausgerichtetes Projekt eigenständig im Team. beziehen die Eindrücke von den internationalen Wohnstilen auf ihren eigenen Wohn- und Lebensstil. Fragebogen zum eigenen Wohnstil Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mittels eines Fragebogens mit ihrem eigenen Wohnstil und dem Stellenwert, den Wohnen für sie einnimmt. Hierbei geht es um das eigene Lebensgefühl, das durch das private Umfeld deutlich gemacht wird, um Wohnansprüche und Identitätsfindung, aber auch um Zukunftsträume. Diskussion: Unterschiedliche Wohntypen In der anschließenden Diskussion können sich erste unterschiedliche Wohntypen und Wohnphilosophien herausbilden: Manche wollen einen gemütlichen Rückzugsort durch die eigenen vier Wänden schaffen, andere signalisieren mit ihrem Wohnstil Fernweh, einige möchten durch teure Multimedia-Anlagen oder Designmöbel repräsentieren oder ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Weltanschauung oder Subkultur zum Ausdruck bringen. Wohnzimmer weltweit Im Projekt " Global 3000 - Wohnzimmer weltweit " der Deutschen Welle geben Menschen aus aller Welt einen Einblick in ihr Zuhause. Die circa zwei- bis dreiminütigen Videos mit den Wohnzimmerpräsentationen spiegeln unterschiedliche Kulturen und soziale Verhältnisse, aber auch private Schätze, Andenken oder Sehnsüchte ihrer Bewohnerinnen und Bewohner wieder. Inspiration für Homestorys Solches Material ist authentischer als die Design-Einrichtungsblogs im Internet und soll als Inspiration für die Lernenden dienen, ähnliche "Homestorys" aus dem eigenen internationalen Bekanntenkreis zusammenzustellen. Folgen der kulturellen Globalisierung Anhand mehrerer Textauszüge (Arbeitsblatt 3) erörtern die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Tendenzen und gesellschaftspolitische Folgen der kulturellen Globalisierung. Die Texte beleuchten die international vernetzte Kommunikation und Urbanisierung als Voraussetzungen für die Bildung eines "Globalstils", der unmittelbar mit der Vermarktungsstrategie des "global branding" korrespondiert. Diskussion: Vergleich der Infos und Eindrücke In der anschließenden Diskussion vergleichen die Lernenden diese Informationen mit den Eindrücken der Wohnzimmervideos und der eigenen Wohnwelt aus den Erarbeitungsphasen. Facebook-Gruppe "Wie wohnst du?" Die Schülerinnen und Schüler einigen sich gemeinsam im Plenum auf ein Konzept für eine Facebook-Gruppe "Wie wohnst du?". Ziel dieses Projektes ist es, die eigenen Ressourcen an internationalen Kontakten zu nutzen, um das Wohnumfeld aus aller Welt zu dokumentieren und ihr Zuhause in der Facebook-Gruppe zu präsentieren. Dies können beispielsweise Verwandte aus dem Ausland sein, Menschen, die die Jugendlichen im Urlaub oder durch einen Schüleraustausch kennengelernt haben, virtuelle Bekanntschaften aus sozialen Netzwerken oder anderen Communitys (Blogs, Diskussionsforen, Mediasharing), aber auch Zufallsbekanntschaften aus dem Netz (YouNow, Chatroulette). Text- und Bildmaterial zum internationalen Wohnumfeld Anhand eines selbst entwickelten Fragebogens sammeln die Schülerinnen und Schüler Text- und Bildmaterial zum internationalen Wohnumfeld oder bitten die Kontaktpersonen, selbst Bilder oder Kommentare zu posten. Im Vorfeld sollte eine Liste erstellt werden, aus welchen Regionen Antworten erwartet werden können, um Gruppen bilden zu können. Diese fallen dann, je nach den Kontakten und Auslandserfahrungen der Schülerinnen und Schüler, unterschiedlich aus. Denkbar wären zum Beispiel eine Südamerika-Gruppe, eine Europa-Gruppe, eine Amerika-Gruppe et cetera. Wachsen der Facebook-Gruppe Diese Unterrichtsphase sollte im Plenum begonnen werden, damit die Lernenden erste Absprachen treffen können, und wird anschließend entweder in Einzel- oder in Gruppenarbeit weitergeführt. Es können einige Wochen vergehen, bis die Materialsammlung abgeschlossen ist oder die angeschriebenen Personen aktiviert sind, eigene Beiträge zum Projekt zuzusteuern. Da die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über einen längeren Zeitraum in der Facebook-Gruppe aktiv sind, Beiträge beisteuern und kommentieren, können sie zwischenzeitliche Feedbackrunden nutzen, um ihre Ergebnisse zu optimieren und die Gruppenaktivitäten zu steuern. Je nachdem, wie lange die Facebook-Gruppe gepflegt wird, sollten hierbei mehrere Feedbackrunden abgehalten werden.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Child labour - ein webbasiertes Unterrichtsprojekt

Unterrichtseinheit

In diesem webbasierten Unterrichtsprojekt zum Thema Kinderarbeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstgesteuert in Teams und lernen autonom mit Medienunterstützung. Dabei deckt sie zudem Kernkompetenzen für die Klasse 8 gemäß dem Kernlehrplan Englisch für NRW ab.Im Rahmen einer kleinen Projektarbeit nähern sich Zweierteams aus Schülerinnen und Schülern dem Thema "Child labour" handlungsorientiert an. Ergebnis der gemeinsamen Arbeit am Computer ist zum einen ein Dossier, das Informationen und Linkverweise in die Klassengemeinschaft bringt. Zum anderen erstellen die Lernenden gemeinsam eine Liste neuer Vokabeln, die später individuell geübt werden.Der Kernlehrplan Englisch beschreibt in NRW die Kompetenzen, über die Schülerinnen und Schüler am Ende einer Einheit in ihrer Schullaufbahn verfügen sollten. Bezug zum Kernlehrplan Englisch in NRW Diese Einheit bedient die Erwartungen am Ende der Klasse 8 gemäß dem Kernlehrplan für Nordrhein-Westfalen. Ablauf der Unterrichtssequenz und Materialien Die Unterrichtssequenz ist so konzipiert, dass Zweierteams selbstgesteuert am Computer arbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben und vertiefen landeskundliche und historisch-politische Kenntnisse zum Thema "Child labour". erweitern ihren dafür notwendigen themenbezogenen Wortschatz. suchen themenbezogene Informationen, verarbeiten diese und präsentieren sie sprachlich angemessen. entwerfen mögliche Problemlösungen und versprachlichen sie in angemessener Weise. versprachlichen hypothetische Aussagen in der Zielsprache durch Benutzung von if-clauses type II. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen Techniken der zielgerichteten Internetrecherche in der Zielsprache. üben Techniken der themenbezogenen Textproduktion erlernen und vertiefend ein. organisieren ein gemeinsames Arbeitsvorhaben, führen es durch und reflektieren es kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben Grundkenntnisse im Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen vertiefend ein. erkennen und nutzen das Internet als Medium der Informationsbeschaffung. lernen arbeitsökonomische Suchstrategien kennen und nutzen sie. setzen sich mit authentischen Texten auseinander. verarbeiten Informationen sachgerecht und arbeiten sie auf. nutzen das Online-Wörterbuch leo.org und die englische Version der Suchmachine Google zur Wortschatzerweiterung und Überprüfung der Idiomatik. präsentieren die verarbeiteten Informationen in Form eines Dossiers. Inhalt: Kompetenzerwartungen Der Kernlehrplan formuliert Kompetenzerwartungen, die am Ende der drei Einheiten des Kernlehrplans (Klasse 5 und 6; Klasse 7 und 8; Klasse 9 und 10) erreicht werden sollen. Einige dieser Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 8 sollen durch das vorliegende Unterrichtsprojekt erfüllt werden. Kompetenzerwartung Orientierungswissen Das Thema dieses Unterrichtsprojekts orientiert sich an der Kompetenzerwartung "Orientierungswissen", in der die Beschäftigung mit historischen Aspekten einer Region in Großbritannien und die Behandlung des Themas "Child labour" gefordert werden (KLP Englisch, S. 31). Kompetenzerwartung Methodische Kompetenzen Die Kompetenzerwartung "Methodische Kompetenzen" fordert im Bereich Umgang mit Texten und Medien, dass die Schülerinnen und Schüler im Anwendungsbereich media literacy/IT eine "einfache Internetrecherche zu einem Thema und ein kleines Dossier erstellen" können (KLP Englisch, S. 33f.). Die Vermittlung und Einübung der dazu notwendigen Techniken und Fertigkeiten sind zentraler Gegenstand dieses Unterrichtprojekts. Textform Dossier Die Textform des Dossiers, die vom Kernlehrplan Englisch eingefordert wird, bedarf einer genauen inhaltlichen Füllung, die für die vorliegende Unterrichtsreihe vorgenommen wurde. Kompetenzerwartung Wortschatz Die Kompetenzerwartung "Wortschatz" fordert von den Schülerinnen und Schülern, dass sie über einen "funktionalen und thematisch erweiterten Grundwortschatz" verfügen (KLP Englisch, S. 32), und dies gilt in Bezug auf "das fachmethodische Arbeiten mit Texten und Medien". Im vorliegenden Unterrichtsprojekt wird diese Kompetenzerwartung dadurch berücksichtigt, dass die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Online-Wörterbuch leo.org lernen, um ihren themenbezogenen Wortschatz zu erweitern und durch die Benutzung der englischen Version der Suchmaschine Google bei der Erstellung des Dossiers die idiomatische Korrektheit ihrer sprachlichen Äußerungen überprüfen lernen. Die Resultate dieser Arbeit sollen Eingang finden in Wortschatzlisten, die der gesamten Klasse zur Verfügung gestellt werden. Die Methode der Projektarbeit Das vorliegende Unterrichtsprojekt mit der in ihr praktizierten Methode der Projektarbeit orientiert sich schließlich auch an der Forderung des Kernlehrplans, dass die Schülerinnen und Schüler "Projekte durchführen und die Ergebnisse mit unterschiedlichen Hilfen (...) und in verschiedenen Präsentationsformen (...) vorstellen" können (KLP Englisch, S. 35). Grundlagen erarbeiten Die Lernenden erhalten den Link zu einem Grundlagentext zum Thema "Child labour". Diesen Text können sie online oder auf Papier lesen. Die Fragen auf dem Arbeitsblatt überprüfen das Textverständnis. Hausaufgabe Als Hausaufgabe bekommen die Schülerinnen und Schüler den folgenden Arbeitsauftrag: "List up at least 4 aspects of the text about child labour that you would like to learn more about". Auf der Basis der Ergebnisse aus den Hausaufgaben werden Themenvorschläge für die Internetrecherche generiert. Solche Themen können sein: Fields and kind of work Countries in which child labour can be found What products are produced by children? How do I know? Conditions of child labour Differences between boys and girls Institutions and organizations that offer help (e.g. UNICEF) Health risks Child labour in the First World Start der Partnerarbeit Die Schülerinnen und Schüler finden sich in Zweierteams zusammen und wählen aus den Themenvorschlägen einen aus, zu dem sie im Netz recherchieren möchten. Dann einigen Sie sich mit der Klasse auf einen Zeitrahmen. Zu klären ist beispielsweise, ob auch am Nachmittag online gearbeitet werden kann. Einführung in das Ablagesystem einer Internetrecherche Ein Arbeitsblatt mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema Ablagesystem begleitet die Teams bei der Organisation ihrer Arbeit. Einführung in Suchstrategien und Hilfsmittel für eine Internetrecherche Die folgenden Materialien können Ihren Schülerinnen und Schülern - je nach ihren Vorerfahrungen bei der Internetarbeit - die Arbeit erleichtern. Leitfragen Als nächster Schritt folgt nun die Entwicklung von Leitfragen zu verschiedenen Aspekten des Themas "Child labour". Dann kann die eigentliche Internetrecherche beginnen. Als Leitfragen sind möglich: How do children become involved in child labour? What are the working conditions, risks and consequences that these children have to face? How much money do these children earn a day/a month? Who are their employers? How do the state authorities react to child labour? What could be done if people wanted to change this problem? Informationssuche und Informationsverarbeitung Nun erhalten die Lernenden eine unkommentierte Liste erfolgversprechender URLs, die sie für die ersten Schritte der Recherche nutzen können, in Form eines RTF-Dokuments. Aus den Ergebnissen der Recherchen erstellen die Lernenden ein Dossier. Was das genau ist und welche Anforderungen an diese Ergebnispräsentation geknüpft sind, erläutert ihnen ein weiteres Dokument. Dieses kann wieder als Datei zur Verfügung gestellt werden. Fertigstellung und Präsentation der Dossiers Eine letzte Kontrolle der Dossiers führen die Lernteams selbst durch - mithilfe einer Google-Suche. Dann werden die Dossiers der Klasse vorgestellt. Dies kann mithilfe des Beamers erfolgen. Zusammenstellung der Wortschatzlisten Aus den Begriffen, die die Lernenden als neue Vokabeln erkannt haben, werden Wortschatzlisten zusammengestellt. Diese Wortschatzlisten bekommen alle Schülerinnen und Schüler. Um diese Lerninhalte nachhaltig zu sichern, können Vokabelprogramme oder Vokabaltrainer empfohlen werden, mit denen die Lernenden neue Begriffe sammeln und diese üben können. phase6 - Lernprogramm fürs Langzeitgedächtnis Dieses Lernprogramm für den Computer funktioniert nach der Karteikastenmethode. leo.org - Vokabeltrainer Für die Nutzung dieses Online-Vokabaltrainers müssen sich die Schülerinnen und Schüler anmelden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Persönliche Daten im Internet

Unterrichtseinheit

Menschen geben häufig bereitwillig oder unbewusst sehr persönliche Daten im Internet preis. Bei Jugendlichen findet dies in erster Linie in den sozialen Netzwerken statt. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Umgang mit privaten Informationen auseinander. Die Lernenden analysieren fiktive Profile in sozialen Netzwerken und erarbeiten die Bedeutung sowie die Unterschiede von Online- und Offline-Freundschaften. Sie bewerten die dargestellten Informationen und beurteilen, welche persönlichen Daten bedenkenlos herausgegeben werden können und in welchen Fällen eine Veröffentlichung negative Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Gemeinsam überlegen die Jugendlichen, wer von den veröffentlichten Informationen profitiert und wie man seine persönlichen Daten schützen kann. Fachbezug Deutsch Im Sinne des Kerncurriculums Deutsch der Haupt- und Realschule wird in dieser Unterrichtseinheit der vorgeschriebene inhaltliche Kompetenzbereich "Sprechen und Zuhören" aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler tragen im gemeinsamen Unterrichtsgespräch eigene Meinungen und Anliegen vor und begründen diese unter Bezug auf eigene Erfahrungen (Kategorie: "Mit und zu anderen sprechen"). In diesem Zusammenhang lernen sie auch, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ruhig, konzentriert und wertschätzend zuzuhören (Kategorie: "verstehend zuhören"). Fachbezug Politik Im Sinne der Forderungen des Kerncurriculums Politik der Haupt- und Realschule wird in dieser Unterrichtseinheit der inhaltsbezogene Kompetenzbereich "Zusammenleben in der demokratischen Gesellschaft" behandelt. Den Schülerinnen und Schülern werden normative Grundlagen wie Grundwerte, Normen und Gesetze vermittelt, indem sie sich mit wesentlichen Aspekten des Themas Datenschutz beschäftigen. Klare Kriterien zur Freigabe persönlicher Daten In der aktuellen Studie "Jugend 2.0" kommt der BITKOM zu dem Ergebnis, dass 74 Prozent der Jugendlichen aktiv soziale Netzwerke nutzen. Insbesondere in diesen Netzwerken kommt es zu unausgesprochenen Geschäftsbeziehungen - je mehr Daten der Betreiber erhält, desto besser ist es für ihn. Gleichzeitig können aber auch andere Nutzer Dinge erfahren, die eigentlich privat sind. Nicht nur die Angabe des vollen Namens, der Anschrift oder der Telefonnummer können problematisch werden, sondern auch das Einstellen von Bildern oder die Mitgliedschaft in bestimmten "Gruppen" in sozialen Netzwerken. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass die Jugendlichen Einsicht in die Notwendigkeit gewinnen, private Daten zu schützen beziehungsweise diese nur mit ausgewählten Menschen zu teilen. Ablauf der Unterrichtseinheit Einstieg und Hinführung Die Lernenden beurteilen fiktive Profile und diskutieren den möglichen Missbrauch und den Schutz persönlicher Daten im Netz. Erarbeitung und Vertiefung Die Jugendlichen setzen sich mit Freundschaften in sozialen Netzwerken auseinander und überlegen, welche Daten ins Netz gehören und welche nicht. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit normativen Grundlagen der demokratischen Gesellschaft, indem sie sich mit wesentlichen Aspekten zu dem Thema Datenschutz auseinandersetzen. lernen, dargestellte Informationen im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, zu analysieren und hinsichtlich des Datenschutzes kritisch zu beurteilen. befassen sich gemeinsam damit, wie Nutzerinnen und Nutzer persönliche Daten schützen können. Da das Internet heute ein wesentlicher Bestandteil der jugendlichen Lebenswelt ist, ist davon auszugehen, dass diese über etliche Erfahrungen berichten können. Sollten die Jugendlichen nicht von sich aus den Schwerpunkt auf soziale Netzwerke lenken, muss die Lehrerin oder der Lehrer hier eingreifen. Dies kann beispielweise geschehen, indem die Lehrkraft aus "ihrer Jugend" erzählt, während der sie bereits in der Schulpause im direkten Gespräch mit den Klassenkameraden klären musste, wie die gemeinsame Freizeitgestaltung am Nachmittag aussehen sollte. Wichtig in dieser Unterrichtsphase ist, dass bei den Schülerinnen und Schülern nicht der Eindruck entsteht, dass die Lehrkraft ein negatives Bild von sozialen Netzwerken hat, sondern dass sie es durchaus für sinnvoll hält, dort angemeldet zu sein. Fiktive Profile als Impuls Die Lehrerin oder der Lehrer präsentiert den Schülerinnen und Schülern zwei fiktive Profile in einem sozialen Netzwerk (zum beispiel Facebook). Die Klasse hat die Aufgabe, die dort dargestellten Angaben zu bewerten. Die Jugendlichen sollen mit ihrem Tischnachbarn möglichst viel über die beiden fiktiven Personen herausfinden und notieren. Diese Informationen werden im Plenum gesammelt und an die Tafel geschrieben. Beurteilung der Informationen im Unterrichtsgespräch In einem gemeinsamen Unterrichtsgespräch erörtert die Klasse, welche Informationen bedenkenlos veröffentlicht werden können und bei welchen Informationen sich unter Umständen negative Konsequenzen ergeben könnten. Die Informationen, die die Schülerinnen und Schüler nicht auf ihrem Profil präsentieren würden, werden mit einem roten Klebepunkt versehen, die problemlosen Angaben bekommen einen grünen. Missbrauch und Schutz persönlicher Daten Gemeinsam soll die Klasse darüber nachdenken und sich austauschen, wer von diesen Daten profitiert. Es ergeben sich zwei Aspekte: Fremde Akteure (zum Beispiel der Anbieter des Netzwerkes) können die Daten verwenden, gegebenenfalls verkaufen und gezielt Werbung auf dem Profil platzieren. Theoretisch (bei Angabe einer Adresse) kann Werbung postalisch zugeschickt werden. Problematischer ist allerdings, dass Personen aus dem realen Umfeld Dinge erfahren, die nicht für sie bestimmt sind (zum Beispiel die Lehrkraft oder der Arbeitgeber, aber auch Mitschülerinnen und -schüler). In einem nächsten Schritt überlegen die Schülerinnen und Schüler im Plenum, wie sie ihre persönlichen Daten schützen können. Die Jugendlichen werden wahrscheinlich auf die Idee kommen, ihr Profil nur für Freunde sichtbar zu machen. Definition des Begriffs "Freundin" beziehungsweise "Freund" Profile in sozialen Netzwerken sind in den meisten Fällen mindestens für sogenannte "Freunde" sichtbar. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was eine "Freundin" oder ein "Freund" überhaupt ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen in Einzelarbeit eine Definition erarbeiten und notieren, was sie von einer Freundin oder einem Freund erwarten. Einzelne Texte werden vorgelesen und die genannten Kriterien an der Tafel gesammelt. Vergleich: Freundschaften in sozialen Netzwerken und im "echten" Leben In einem nächsten Schritt wird das Verständnis, das Jugendliche von Freundschaften haben, hinterfragt. Dazu stellt die Lehrkraft folgende Frage: "In vielen sozialen Netzwerken werden die Kontakte, die man in einer Liste hat, als Freunde bezeichnet. Aber ist eine Freundschaft in einem sozialen Netzwerk auch zu vergleichen mit Freundschaften im echten Leben? Welche Unterschiede gibt es da?" Die Unterschiede werden in Form eines Tafelbildes gegenüber gestellt. Eine gute Vernetzung schadet nicht (kann sogar sinnvoll sein und wird zukünftig immer wichtiger). Die Verwendung des Begriffs "Freunde" ist irreführend, eigentlich müsste es eher "Online-Bekanntschaften" oder "Kontakte" heißen. Die Preisgabe persönlicher Daten, Interessen und Meinungsäußerungen muss sehr reflektiert stattfinden, auch wenn suggeriert wird, dass man es hier mit "Freunden" zu tun hat. Die Privatsphäreneinstellungen in sozialen Netzwerken müssen verstanden und aktiv genutzt werden. Jeder muss vorher wissen, worauf er sich einlässt - unter Umständen sind die Daten nicht mehr (vollständig) zu löschen, weil sie beispielsweise bereits von anderen auf den eigenen Rechner kopiert wurden. So viele Informationen wie nötig, so wenige wie möglich Nachdem der Unterschied zwischen "echten" Freunden und Freunden in sozialen Netzwerken deutlich geworden ist, soll nachfolgend erarbeitet werden, welche Inhalte veröffentlicht werden können und welche besser nicht. Hierzu wird die Klasse in zwei mal vier Gruppen aufgeteilt, die zu folgenden Bereichen eines Netzwerk‐Profils Regeln erstellen: Info und Kontakt Gruppen Fotos Pinnwand Die Schülerinnen und Schüler sollten bei der Bearbeitung dieser Aufgabe folgende Devise beachten: So viele Informationen wie nötig, so wenige wie möglich! Ergebnispräsentation auf Plakaten Die Ergebnisse werden auf großen Plakaten der Klasse präsentiert und können im Anschluss (eventuell auch im Computerraum) aufgehängt werden. Je nach Altersstufe bietet es sich an, die Plakate "für den kleinen Bruder oder die kleine Schwester" zu gestalten. Ältere Jugendliche halten sich in diesem Bereich oft für sehr kompetent und sehen keinen Bedarf für eigene Regeln. Beim Erstellen von Vorgaben für die jüngeren Geschwister werden diese Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Profil jedoch reflektierter betrachten. Ein eigenes Profil gestalten Alternativ oder als Hausaufgabe bietet es sich an, die Lernenden in Einzelarbeit ein eigenes Profil gestalten zu lassen. Hierbei können alte Zeitschriften als Quelle für Bilder und Profilfotos dienen.

  • Deutsch / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

Selbstachtung und Würde: Respekt vor sich und anderen lernen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Selbstachtung und Würde: Respekt vor sich und anderen lernen" erkennen die Lernenden ausgehend von Immanuel Kant und Gerald Hüther die Achtung vor sich selbst als lebensnotwendige Kompetenz und grenzen die Würde eines Menschen von Mitläufertum und Ignoranz ab. Das Thema Selbstachtung ist für die Jugendlichen zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit sowie der Entwicklung eines starken Selbstwertgefühls ebenso wichtig wie Respekt gegenüber anderen. Eng verbunden ist damit die Menschenwürde, die im Unterricht in Ethik oder Philosophie vor dem theoretischen Hintergrund mit Immanuel Kants Kategorischem Imperativ näher erläutert werden kann. Ausgehend von Kant ist Selbstachtung Grundlage sittlicher Reife und wird so auch von dem Neurobiologen Gerald Hüther verstanden. Sein Bestseller "Würde" ergänzt Kants philosophische Gedanken anhand moderner Hirnforschung. Auf der Grundlage eines konkreten Beispiels aus der Schule, das bei der Bewertung einer Leistung Ungerechtigkeit suggeriert, unterscheiden die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit Affekte und Werte als Handlungsgrundlagen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, in welchem Rahmen Affekte ihre Berechtigung haben und Vernunft zur Gewährleistung von Moralität einer Handlung angebracht ist. Das Thema "Selbstachtung und Würde" im Unterricht Themen wie die Würde des Menschen spielen im Zusammenhang der Menschenrechte eine große Rolle. Im Unterricht der Sekundarstufe gehört die "Menschheitszweckformel" von Kants kategorischem Imperativ zum Bildungsstandard im Gymnasium. In diesen Rahmen fügt sich die vorliegende Unterrichtseinheit ein. Dass es "würdevoll" ist, wenn Menschen reflektieren, bevor sie handeln, sich selbst und andere nicht benutzen, ist heute wieder - wie beispielsweise das Buch "Würde" von Gerald Hüther zeigt - ein aktuelles Thema. Vorkenntnisse Die durchführende Lehrkraft sollte mit Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten vertraut sein und Erfahrung im Erläutern des "Kategorischen Imperativs" haben. Die Schülerinnen und Schüler sollten den Begriff "Person" behandelt haben und sich grob in Kants Denkwelt auskennen. Didaktische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial können die Lernenden erkennen, dass Gefühle zwar auf Bedürfnisse aufmerksam machen, aber nicht unbedingt Handlungsgrundlagen sein können, wenn andere Menschen von diesen betroffen sind. Menschliche Würde ist das Ergebnis von der Achtung vor Gefühl und Vernunft. Viele Jugendliche sind heute auch angesichts der Verführung durch Medien und Werbung wenig geübt in Impulskontrolle. Zudem erleben sie, wie selten Politik- und Wirtschaftsgrößen "würdevoll" handeln. Die Diskrepanz zwischen "ethischem Ideal" und erlebtem Alltag kann überfordern. Methodische Analyse In dieser Einheit nähern sich die Lernenden dem Thema in Gruppenarbeit und einem Rollenspiel. Beides kann zumindest zeitlich begrenzt aus der "ethischen Isolation" herausführen und die Entscheidung für Würde oder Profit bewusster machen. Darüber hinaus hilft die Methode des Brainwritings dabei, sich ganz persönlich mit den entsprechenden Werten auseinanderzusetzen. Dem Prinzip der Schüleraktivierung wird in besonderer Weise Rechnung getragen, da ein Beispiel aus der Lebenswelt der Lernenden vergleichend herangezogen wird. Eine PowerPoint-Präsentation kann den Schülerinnen und Schülern bei der Erarbeitung der philosophischen Fragestellungen helfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten den Unterschied von Gefühl und Vernunft in Bezug auf Handlungen. lernen die Begrifflichkeit und den Denkansatz von Immanuel Kant kennen. leisten den Transfer auf eine moderne Theorie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Texte aufbereiten und sich dazu Hilfe holen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler folgen einem Lehrervortrag. arbeiten ergebnisorientiert in Kleingruppen. Hüther, Gerald (2018): "Würde", München.

  • Religion / Ethik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Erwachsenenbildung
ANZEIGE