• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle5
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Jesus und Zachäus

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit fokussiert die Geschichte von Jesus und Zachäus. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Zachäus-Geschichte kennen und übertragen das Gelernte auf die eigene Lebenswelt.Die Zachäus-Geschichte bietet sich besonders an, um den Kindern zu verdeutlichen, wie sie das Handeln Jesu für sich selbst als Vorbild nutzen können. Sie können hieran erlernen, dass es sich lohnt, sich zunächst selbst ein Bild von seinem Gegenüber zu machen und dass es sich ebenso lohnt, offen auf Menschen zuzugehen und ihnen Zeit und Zuneigung zu schenken, auch wenn der erste Impuls beim Kennenlernen gegenteilig war. In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler zunächst, was der Beruf des Zöllners bedeutet und welche soziale Problematik damit einhergeht. Im Anschluss wird ihnen die Geschichte von Jesus und Zachäus mithilfe von Sprechzeichnungen präsentiert. Zum Abschluss wird die Brücke zur eigenen Lebenswelt geschlagen. Zugang zu Bibel-Geschichten finden Die Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler einen Zugang zu Bibel-Geschichten finden, ist, dass sie die größeren Zusammenhänge und Hintergründe der Geschichten verstehen. Aus diesem Grund ist es für die Zachäus-Geschichte elementar, dass die Kinder den Beruf des Zöllners und die damit zusammenhängende soziale Problematik erfassen. Durch ein Rollenspiel erfahren die Kinder, was es zur Zeit Jesus heißt, Zöllner zu sein, beziehungsweise was es heißt, betrogen zu werden. Aufmerksamkeit zentrieren und Lebensweltbezug herstellen Das bloße Vorlesen einer Bibel-Geschichte ist für die Schülerinnen und Schüler nicht unbedingt fesselnd. Mithilfe des Kamishibais - des Papiertheaters - kann die Aufmerksamkeit der Kinder gut an der Tafel zentriert werden. Die Sprechzeichnungen visualisieren das Gehörte und ermöglichen im Anschluss eine Wiederholung. Damit ein Transfer zur Lebenswelt der Kinder gelingt, ist es angebracht, den Schülerinnen und Schülern eine lebensweltnahe Geschichte zu präsentieren, die die Problematik der Bibel-Erzählung thematisiert und eine Brücke dazu schlagen kann.Die Schülerinnen und Schüler kennen die Geschichte von Jesus und Zachäus. wissen von Jesu Nächstenliebe und deren Auswirkungen. kennen den Beruf des Zöllners und wissen um dessen Problematik. haben ein Verständnis für die Lebenswelt Jesu. hören aktiv zu und können den Inhalt einer Geschichte wiedergeben. erarbeiten und präsentieren ein Rollenspiel in der Gruppe gemäß eines Drehbuchs. verteilen eigenständig Rollen zum Vorspielen.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe

Unendliche Geschichten

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Unendliche Geschichten" zeigt, wie man selbst eine Fortsetzungsgeschichte initiieren kann. Manchmal trifft man beim Surfen im Internet auf "unendliche Geschichten", an denen mehrere gemeinsam schreiben können. Der besondere Reiz dieser Geschichten liegt in der Vielfalt der Ideen, die den Verlauf einer Geschichte prägen und interessante Wendungen enthalten.Ein Autor beginnt eine neue Geschichte, die er an einer Stelle seiner Wahl enden lässt. Andere lesen den Beginn und schreiben, wenn sie eine Idee haben, daran weiter. Es hört sich einfacher an als es ist, denn zumindest im Grundschulbereich ist Lesekompetenz der Schlüssel, um die angefangenen Geschichten fortzusetzen. Je länger eine Geschichte wird, umso mehr muss gelesen, verstanden und behalten werden, um sie logisch fortsetzen zu können. Kinder im Grundschulalter schreiben gerne Geschichten, besonders dann, wenn sie nicht an ein vorgegebenes Thema gebunden sind. Nach einer kurzen Einführung zu dieser Art des Geschichtenschreibens im Sprachunterricht muss noch der Umgang mit dem Medium eingeübt werden. Dann kann mit dem Verfassen unendlicher Geschichten begonnen werden.Zum Schreiben solcher Geschichten ist ein Skript notwendig, das folgende Anforderungen erfüllen muss: Mehrere Geschichten müssen parallel geschrieben werden können Das Schreiben von nur einer Geschichte würde die Schreibmotivation erheblich einschränken, da eigene Ideen für neue Geschichten nicht umgesetzt werden könnten. Die Gefahr, dass bei mehreren begonnen Geschichten keine Geschichte fertig geschrieben wird, ist natürlich gegeben. Die Erfahrung wird hier zeigen, ob die Anzahl der begonnenen Geschichten beschränkt werden muss. Einzelne Kapitel sollten zu einer Geschichte zusammengefügt werden Bei Gästebüchern oder in Foren muss man immer ein neues Fenster öffnen, um den Kommentar oder Eintrag auf einen Beitrag sehen zu können. Dies ist bei einer unendlichen Geschichte nicht wünschenswert. Der Text soll hier automatisch als komplette Einheit zur Verfügung stehen. Das hat mehrere Vorteile: Die Geschichte kann, wenn ein neues Kapitel angefügt werden soll, in der Gesamtheit gelesen werden. So stellen die Schülerinnen und Schüler leichter den Bezug her. Die Geschichten, die Kinder in der Grundschule schreiben, werden ebenfalls fortlaufend geschrieben, so dass hier kein Bruch gegeben ist. Die Bedienung soll einfach sein Komplizierte Bedienung erfordert eine intensive und zeitintensive Einführung und Hilfe. Hinzu kommt, dass komplizierte Bedienbarkeit immer wieder zu Fehlern führt und damit Grundschüler unnötig verunsichert. Ein einfach zu bedienendes Skript schließt das weitgehend aus und sorgt so für einen reibungslosen Ablauf beim Geschichtenschreiben. Alle Mitschreiber sollen genannt werden, aber nicht in jedem Abschnitt Die Namensnennung der Autorinnen und Autoren in jedem geschriebenen Abschnitt ist nicht gewünscht. Der direkte Vergleich der Schülerinnen und Schüler soll ausgeschlossen werden. Die Nennung der beteiligten Kinder im Kopf der Geschichte ist wichtig, da sie hier als Autoren auf das Produkt verweisen und sich inhaltlich identifizieren können. Sicherheit hat Vorrang Das Skript sollte so konfiguriert werden können, dass die Kinder geschützt sind. Aus diesem Grund soll das Einsehen der E-Mail-Adresse verhindert werden, um die Kinder so vor SPAM-Mails und ähnlichen unerfreulichen Dingen zu schützen. Skript in deutscher Sprache Viele Skripte, die im Internet zur Verfügung gestellt werden, sind in englischer Sprache verfasst. Die Nutzung hätte zur Folge, dass Grundschulkinder Schwierigkeiten bei der Bedienung hätten. Um dies auszuschließen, muss das Skript in deutscher Sprache sein oder mit geringem Aufwand ins Deutsche übertragbar sein. Wenn mehrere Personen Inhalte auf einer Webseite veröffentlichen können, ist es unerlässlich, dass es Verantwortliche gibt, die sich um das Projekt kümmern und missbräuchliche Nutzung verhindern. Das Editieren von Beiträgen muss möglich sein Da bei einem offenen System Missbrauch nicht auszuschließen ist, muss der Administrator die Beiträge ändern oder löschen können. Ohne Anmeldung geht gar nichts Eine kleine Hürde ist die Nutzeranmeldung. Zuerst müssen die aufgestellten Regeln für das Schreiben akzeptiert werden bevor es zur eigentlichen Anmeldung mit Abfrage der Benutzerdaten geht. Wichtig ist, dass die Kinder bei der Eingabe der E-Mail-Adresse die Option "nicht zeigen" wählen, um, wie bereits beschrieben, geschützt zu sein. Das Mitloggen der IP-Adresse bei der Anmeldung ermöglicht die Rückverfolgung zum Computernutzer. Bei Bedarf soll eine "Badword -Liste" erstellt werden können In eine Liste werden unerwünschte Wörter eingetragen. Tauchen Wörter aus der Liste im Text auf, wird es nicht in der Geschichte erscheinen, da vor dem Veröffentlichen des Kapitels die "Badword -Liste" abgefragt wird. E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Einträgen Die Benachrichtigung dient zur zusätzlichen Kontrolle, um zu verhindern, dass unerwünschte Texte erscheinen. Die Lehrkraft hat so die rechtzeitig die Möglichkeit, Texte zu löschen. Möglichkeit zur Änderung der Templates Das Aussehen des Eingabeformulars wird bei dieser Art von Skripten meist durch Templates gesteuert. Ein Template wird einmal angelegt und das Skript veröffentlicht anhand der Vorgaben im Template die geschriebenen Kapitel. Durch die Einflussnahmemöglichkeit erhält ein Geschichtenprojekt ein individuelles Erscheinungsbild. Das Skript sollte kostenlos sein Ein nicht unwichtiger Aspekt bei der herrschenden Finanznot von Schulen. Ein besonderer Dank gilt somit all den vielen Usern, die Skripte kostenlos zur Verfügung stellen und so dazu beitragen, dass Ideen verwirklicht werden können. Technische Voraussetzungen Je anspruchsloser ein Skript an die serverseitigen Voraussetzungen ist, umso einfacher ist die Einbindung in das eigene Angebot. Wenn ein Server, auf dem das Skript laufen soll, alle technischen Voraussetzungen bietet (Eigene CGI-Skripte, MySQL-Datenbank ...), kann allerdings auch jedes Skript genommen werden, das die obigen Anforderungen erfüllt. Viele Web-Hoster bieten entsprechende Komplettpakete. Suche nach geeigneten Skripten Die Suche nach einem Skript über die Suchmaschine Google brachte eine große Zahl von Treffern. Die Sichtung, Installation und das Ausprobieren der Skripte war eine zeitintensive Angelegenheit, mit der ich hier nicht langweilen möchte. Schließlich war ein geeignetes und dazu noch kostenloses Skript gefunden worden, das den oben aufgeführten Anforderungen entspricht. Allerdings stellte dieses Skript auch die höchsten Anforderungen an den Server. Erste Schritte Nach der (automatisch ablaufenden) Installation des Skripts, der Übertragung ins Deutsche und nach einigen kleineren Tests habe ich es den Schülerinnen und Schülern des dritten und vierten Schuljahres an meiner Schule vorgestellt. Diese Möglichkeit des Geschichtenschreibens kommentierten die Kinder spontan als "tolle Idee". In einer Stunde wurden Anmeldung und Login vorgestellt und eingeübt. Ideensammlung Ideen für neue Geschichten wurden schnell genannt und aufgegriffen. Parallel wurden im Sprachunterricht die Regeln erarbeitet (wiederholt), die Grundlage für das Schreiben von Geschichten sind. Begonnen wurden im Unterricht allerdings keine der dort zu findenden Geschichten, da die Nutzung des Angebots auf freiwilliger Basis geschehen sollte. In der Freiarbeit bestand das Angebot, Entwürfe von neuen Geschichten oder Fortsetzungen zu schreiben und zu besprechen. Anschließend müssen die Userdaten eingegeben werden. Pflichtfelder sind der User- oder Login-Name (frei wählbar), das Passwort (zur Sicherheit mit wiederholter Eingabe), der angezeigte Name, die E-Mail-Adresse und die Anzeige der E-Mail Adresse (hier soll zwingend "nein" ausgewählt werden, damit die Schüler von Spam-Mails verschont bleiben). Los geht's Über die Auswahl unterschiedlicher Optionen kann die Anzeige der Geschichten gesteuert werden. So können alle begonnen Geschichten, alle fertigen Geschichten oder Geschichten nach Kategorien angezeigt werden. Der Login Die Registrierung als neuer Schreibling ist denkbar einfach. Ein Klick auf "Registrieren" öffnet eine neue Seite. Vorab müssen die Benutzerregeln akzeptiert werden: Die Autoren sind immer freundlich zueinander. Hinweise auf Rechtschreibfehler sind unerwünscht.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Trau-Dich-Geschichten

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Trau-dich-Geschichten" soll Kindern helfen, ihre Ängste und Bedürfnisse zu artikulieren, damit sie für zukünftige Herausforderungen gewappnet sind. Es kann der Sprung vom Dreimeterbrett sein oder ein Vortrag vor der gesamten Klasse: Jedes Kind steht gelegentlich vor der Situation, sich etwas Bestimmtes trauen zu wollen oder zu müssen. Oft sind es versteckte Befürchtungen oder sogar Ängste, die das verhindern. Mit diesem Unterrichtsprojekt soll den Kindern die Gelegenheit gegeben werden, diese Bedürfnisse auszusprechen um sie so in ihrer Persönlichkeit zu stärken. In einem Erzählkreis oder in einer Diskussionsrunde geben die Kinder ungern und selten ihre wahren Gefühle preis. Über die Homepage wird ein Raum geschaffen, in dem die Schülerinnen und Schüler sich ihre Wünsche von der Seele schreiben können. Die Kinder schreiben anonym oder unter einem Pseudonym Situationen auf, vor denen sie sich fürchten oder ängstigen. Das Internet bietet sich zur anonymen Veröffentlichung von Gefühlen und Erlebnissen unter einem Pseudonym an. Der erfundene Name schützt die Schülerinnen und Schüler vor Verspottungen und lässt sie ihre wahren Gefühle beschreiben. Diese Geschichten werden auf einer Homepage veröffentlicht und können dann überall gelesen und beantwortet werden. Die Bereitschaft zur Angst Hintergrundinformationen zum Umgang mit kindlichen Ängsten. Verlaufsplanung "Trau-Dich-Geschichten" Die Einheit besteht aus fünf Unterrichtssequenzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Internet trainieren. eine einfache Internetseite mit Links erstellen. die geschriebenen Seiten gestalten. Webseiten erstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Gefühle in sinnvollen Sätzen aufschreiben. Geschichten lesen, sich darüber Gedanken machen und sich äußern. auf den anderen Rücksicht nehmen, sich in den anderen einfühlen. lernen, dass sie Angst haben können und dürfen. Hintergrundinformationen Die Angstbereitschaft ist von Kind zu Kind unterschiedlich ausgeprägt. Von den wichtigsten Bezugspersonen hat es für gewöhnlich gelernt, mit eigenen Ängsten umzugehen. Ganz entscheidend ist dabei das Vertrauen, das in das Kind gesetzt wurde. Angst ist lebenswichtig und gehört zu den elementaren Gefühlen des Menschen. Sie hilft dem Kind, sich vor Gefahren zu schützen und ein Gefühl für bestimmte Situationen zu erlangen. Angst kann sowohl auf eine Situation oder ein Erlebnis als auch auf Irreales zurückzuführen sein. Jedem sollte bewusst sein, dass man deshalb ein Kind zu nichts zwingen sollte. Die Angst kann dadurch vergrößert werden. Selbstständigkeit ist ein entscheidendes Ziel, das eben auch heißt, mit eigenen Ängsten umgehen zu können. Die Geschichte "Michael" bietet sich als Einführung an, da sich der Junge dem Druck von außen nicht beugt. Auch das kann eine Lösung von "Trau Dich" sein: Man soll in sich hineinhören und nicht alles riskieren. Es können auch besondere Anlässe oder Geschichten zum Einstieg herangezogen werden. Insbesondere die aktuell bei Kindern durch die Medien verstärkt aufkommmende Angst vor Krieg und Terror kann hier sinnvoll aufgegriffen werden. Lesen und erarbeiten der Geschichte "Michael" In der Geschichte "Michael" steigt Michael auf einen Sprungturm. Als er oben angekommen ist, wird ihm ganz mulmig. Er steigt wieder herunter. Eine ältere Frau lobt ihn deswegen. Die Geschichte wird unterbrochen, als Michael auf dem Sprungturm steht und es ihm ganz anders wird. Die Kinder können nun von ihren eigenen Erfahrungen erzählen, sich dazu äußern und Vorschläge bringen. Das Ende der Geschichte wird ebenfalls diskutiert. Es ist auch mutig, wieder herunterzusteigen! Entwurf einer eigenen "Trau-Dich"-Geschichte Jedes Kind überlegt sich ein Pseudonym, einen Phantasienamen. Damit wird vermieden, dass es von anderen ausgelacht oder bloßgestellt wird. In einer entspannten Atmosphäre werden die Kinder angeregt, eine Situation zu beschreiben, in der sie sich etwas nicht getraut haben. Manchen Kindern fällt das sehr schwer und sie schreiben eine Fantasiegeschichte auf. Auch das ist zulässig, da man auch hier das Kind nicht bloßstellen soll. Eintippen der geschriebenen Geschichten Im Rahmen der Wochenplan- oder Freiarbeit tippen die Kinder ihre Geschichten in den Computer. Das kann entweder online mit einem Homepage-Generator oder offline mit einem Textverarbeitungsprogramm erfolgen. Gestalten der geschriebenen Geschichte Farben und Zeichnungen ergänzen und verschönern die Geschichten. Lesen der Geschichten und Kommentare Im Leseunterricht können nun die Antworten diskutiert und erweitert werden. Das ist ein ganz entscheidende Phase. Die Kinder sollen sich Gedanken zu den Geschichten der anderen machen und Antworten eintippen. Schnell merken sie, dass es nicht angebracht ist, etwas Unpassendes zu schreiben. Zu ihren Ängsten sollen ja auch sinnvolle Antworten kommen.Durch die Vernetzung ist es eben nun möglich, Antworten von fremden Kindern zu bekommen, die so etwas auch schon einmal empfunden haben. Das stärkt das Selbstbewusstsein: Auch andere haben solche Ängste. Literaturhinweis Klar, trau ich mich das! - Die schönsten Mutgeschichten zum Selberlesen Mut braucht man ziemlich häufig. Ob nun lästige Bettgespenster verscheucht werden sollen, ein ängstlicher Kater vom Dach gerettet werden muss oder eine Mutprobe für kleine Angsthasen ansteht ­ in diesen Geschichten geht es um Situationen, in denen man sich überwinden muss. Und das ist oft gar nicht so schwer, wie es aussieht... Die fünf Mutgeschichten eignen sich durch die große Schrift, die zahlreichen Bilder und die Kapiteleinteilung besonders gut zum Selberlesen. Ab etwa 7 Jahren. Verlag: Loewe Verlag ISBN: 3-7855-4574-6 Preis: EUR 10,00

  • Ich und meine Welt / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Aufarbeitung der Vergangenheit – Gedenkstätten, Gedenktage und Museen als Erinnerungsorte

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Erinnerungsorte setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept Erinnerungsorte von Pierre Nora auseinander, hinterfragen kritisch die Rolle der Geschichtspolitik und analysieren verschiedene Erinnerungsorte hinsichtlich ihrer Konzeption. Um Erinnerungsorte wie beispielsweise Gedenkstätten werden häufig heftige Diskurse geführt, meist geht es dabei darum, wem wieviel gedacht wird. Betrachtet man Erinnerungsorte und ihre Konzeption in unterschiedlichen Regimen, so wird deutlich, dass die Geschichtspolitik einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung und Bedeutung von Erinnerungsorten hat. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Konzept der Erinnerungsorte heran und sie werden für die Mechanismen der Geschichtspolitik sensibilisiert. Indem sie sich intensiv mit einem Erinnerungsort auseinandersetzen, vertiefen sie nicht nur ihr Wissen über die jüngere deutsche Geschichte, sondern bekommen auch einen Einblick in die Konzeption von Erinnerungsorten. Das Thema "Erinnerungsorte" im Unterricht Erinnerungsorte spielen in der Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. Sie sind Orte des individuellen und gemeinschaftlichen Gedenkens. Allerdings sind viele dieser Orte durchaus umstritten, Streitpunkt ist dabei meist die sogenannte "Konkurrenz der Opfer". Erinnerungsorte sind jedoch nicht nur Gedenkorte, sie spiegeln immer auch das Geschichtsbewusstsein der Zeit wieder. Die Schülerinnen und Schüler sollten daher in der Lage sein, Erinnerungsorte und ihre Konzeption kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Diese Fähigkeit kann am besten im Politik- und Geschichtsunterricht vermittelt werden. Die Unterrichtseinheit orientiert sich hierbei an der Lebens- und Erlebniswelt der Jugendlichen und enthält zahlreiche handlungsorientierte Aufgaben. Vorkenntnisse Spezielle Vorkenntnisse sind weder von Seiten der Schülerinnen und Schüler noch der Lehrerinnen und Lehrer erforderlich, da ausreichend Materialien zur Verfügung gestellt werden, die über die Hintergründe zu den jeweiligen Erinnerungsorten informieren. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich aktiv mit Erinnerungsorten und ihrer Konzeption auseinandersetzen und das dort vermittelte Geschichtsbild kritisch betrachten. Indem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Materialien auseinandersetzen, erweitern sie ihre historischen Kenntnisse und entwickeln Kompetenzen in der Erarbeitung, Darstellung und Analyse von Fachtexten und Quellen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept Erinnerungsorte kennen. setzen sich mit der Geschichtspolitik auseinander. lernen verschiedene Erinnerungsorte kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Quellen unterschiedlicher Art. lernen, sich ein Thema im Team zu erarbeiten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Gedenkstättenkonzepte kritisch. lernen Erinnerungsorte hinsichtlich der dahinterstehenden Geschichtspolitik zu bewerten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Writing a Short Story: Ein Glückskeks als kreativer Schreibanlass

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz zum Thema Short Story dient die Prophezeiung aus einem Glückskeks als Schreibanlass für eine Kurzgeschichte. Anhand der erarbeiteten Geschichten wird im Anschluss das Fachvokabular zur Plot-Struktur einer Short Story erarbeitet. Diese Unterrichtseinheit hat zwei Ziele: Zum einen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit eine kurze Geschichte auf Englisch. Basis hierfür ist die "Prophezeiung" des Zettels aus einem Glückskeks. Zum anderen bietet sich in der Unterrichtseinheit die Gelegenheit, einen Weblog zur Ergebnispräsentation und als Diskussionsforum einzusetzen. In unserem Dossier zu "Weblogs und Wikis im Unterricht" finden Sie Anregungen für den Klassen-Weblog. Die Lernenden kommentieren die Geschichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Anschließend können dienen die Kommentare als Ausgangspunkt für eine Unterrichtsgespräch. Dies motiviert auch diejenigen in der Klasse Englisch zu sprechen, die sonst eher zurückhaltend in mündlicher Mitarbeit sind. Zusätzlich kann die Geschichte mündlich vorgetragen werden, um das sichere Auftreten vor Gruppen sowie das Sprechen zu üben. Anhand der selbst geschriebenen Short Stories wird anschließend die Struktur von Kurzgeschichten behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Aufbau sowie Fachbegriffe zur Plot-Struktur kennen, indem sie ihre eigenen Geschichten dahingehend analysieren. Die Short Story als Thema im Unterricht Das Thema bietet sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern größtmögliche Freiheit und Kreativität. Kurzgeschichten lassen sich in unterschiedliche unterrichtliche Kontexte einbetten (zum Beispiel Landeskunde, Kultur, Geschichte, Lifestyle), sie bereiten auf das Arbeiten mit längeren Texten wie Romanen vor und sind darüber hinaus über eigenes Erleben beziehungsweise Erzählen (story telling) erfahrbar. Fächerübergreifend kann die Unterrichtseinheit mit dem Deutschuntericht (Kurzgeschichte, Roman) oder mit dem Kunstunterricht (zum Beispiel Ausarbeitung einer Foto-Shortstory oder eines Kurzfilms) verbunden werden. Didaktisch-methodischer Kommentar Die Botschaft aus dem Glückskeks stellt einen Schreibanlass dar, der viel Raum für Kreativität und Ideen der Gruppe lässt. Die Gruppenarbeit als Erarbeitungsform eröffnet Möglichkeiten, um Ideen gemeinsam zu entwickeln und in eine Kurzgeschichte umzusetzen. Die Ergebnissicherung in Form eines Weblogs bietet Abwechslung von den gängigen Präsentationen in Form von Vorträgen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit die Geschichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler online zu lesen und zu kommentieren. Diese Kommentare können dann genutzt werden, um über die einzelnen Texte ins Gespräch zu kommen, konstruktives Feedback zu geben oder Diskussionen zu führen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten eine kurze Geschichte auf Englisch. tragen die Geschichte auf Englisch vor der Klasse frei vor. wenden das für die Geschichte im Internet oder aus Wörterbüchern erarbeitete Vokabular an. erlernen die Grundbegriffe des fachspezifischen Vokabulars zum Aufbau einer Short Story. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass mittels Recherche in Online-Wörterbüchern das Vokabular erweitert werden kann. schreiben und veröffentlichen einen eigenen Beitrag im Klassen-Weblog. kommentieren die Einträge der anderen Gruppen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, im Gruppenentscheidungsprozess ein gemeinsames Ziel zu erreichen. erarbeiten innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens Ergebnisse. kommen im Team nach gemeinsamer Abstimmung und auf demokratischer Basis zu Entscheidungen und erzielen Ergebnisse. erlangen Präsentationsübung und -sicherheit beim Vortragen vor einer Gruppe.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

A teenager’s life in 2050: a collection of Dystopian Stories with Book Creator

Unterrichtseinheit
14,99 €

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, eine "Dystopian Story" in einer Schreibkonferenz zu verfassen und mit Book Creator eine Geschichtenkollektion zu erstellen. Die gesellschaftsrelevante und oft von der jüngsten Generation gestellte Frage nach der Zukunft unseres Planeten und uns Menschen ist hochaktuell und omnipräsent. Wie wird das Leben in nicht allzu ferner Zukunft aussehen? Häufig zeichnen Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler negative Szenarien. Wie wird das Leben für Teenager im Jahr 2050 aussehen? Diese Unterrichtseinheit macht sich auf die Suche nach Antworten. Im ersten Schritt beschäftigen sich die Schülerinnen und Schülern in Gruppen mit den 17 Sustainable Development Goals und wählen drei Ziele aus. Diese Ziele verarbeiten sie dann thematisch in einer selbstverfassten Dystopian Story mit circa 300 Wörtern. Die Schülerinnen und Schüler analysieren im ersten Schritt eine Geschichte und erschließen hier wichtige Elemente. Ihre Ergebnisse vergleichen sie mit einem Erklärvideo zu Dystopian Stories . Anschließend verfassen sie einen ersten Entwurf einer Geschichte. Diesen stellen sie in einem "Stand-Up" den anderen Mitschülerinnen und Mitschülern vor, die anschließend Fragen stellen oder Anregungen geben. Danach verfassen die Lernenden einen ersten Entwurf einer Microstory , der ins "Lektorat" geht (entweder zur Lehrkraft oder einer anderen Gruppe). Die Anmerkungen werden eingearbeitet. Zur finalen Erstellung eines E-Books kann jede Autorin und jeder Autor noch eine Zeichnung anfertigen, die ebenfalls häufig bei Science Fiction Stories beigefügt wird. Das Thema "Saving the planet" ist in vielen Bundesländern Abiturthema. Die Auseinandersetzung über einen literarischen Zugang fördert sowohl die kreativ-produktive Kompetenz als auch die analytische Fähigkeit, wichtige Elemente einer dystopischen Geschichte zu identifizieren und dann für den eigenen Text zu verwenden. Die Schülerinnen und Schüler sollten im Vorfeld bereits mit textanalytischen Verfahren vertraut sein, also Stilmittel und ihre Wirksamkeit kennen. Durch die erste Auseinandersetzung mit einer Geschichte aus Schülerinnen- und Schülerhand werden die Lernenden motiviert und erhalten eine erste Vorstellung zu der Aufgabe. Die anschließende Nacharbeit durch das Video aktiviert Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler, indem textanalytische Kenntnisse mit Humor vermittelt werden. Der Austausch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern vermittelt Sicherheit. Die anschließende Wahl der Perspektive berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Lernenden. Für diese Stunden wird ein Internetzugang und/oder ein stationärer Rechner benötigt, um die Geschichten über Book Creator zu lesen, das Video abzuspielen und die eigenen Geschichten verfassen zu können. Die Lehrkraft sollte sich mit der browserbasierten Anwendung Book Creator auskennen. Dies beinhaltet die Fähigkeit, Content dort einzupflegen und das E-Book anschließend zu veröffentlichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Elemente einer dystopischen Geschichte. erkennen, mit welchen sprachlichen Mittel diese Elemente umgesetzt werden können. kennen den Aufbau einer Geschichte und verfassen eine eigene Geschichte nach diesem Aufbau. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen selektive Informationen aus einem Video. können die browserbasierte Anwendung Book Creator anwenden und verschiedene Dateiformate dort einpflegen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich gegenseitig Feedback. erstellen kooperativ ein Schreibprodukt. arbeiten kollaborativ gruppenübergreifend und erstellen ein finales Produkt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Der Fönig auf dem Klohmarft: ein etwas anderes Märchen

Unterrichtseinheit

Märchen fortsetzen, Geschichten schreiben – erfahrungsgemäß brechen viele Schülerinnen und Schüler bei diesen Vorhaben nicht in Jubel aus. Anders beim "Fönig", einem Märchen der besonderen Art, bei dem das Spiel mit der Sprache den speziellen Kick ausmacht. Im Reich des "Fönigs" (Originaltext von Walter Moers, siehe Hinweis weiter unten!) werden die Buchstaben "f" und "k" vertauscht. Eine besondere Herausforderung an die Geschichtenschreiber! Beim Umwandeln der Texte in "Fönig-Sprache" hilft der Computer mit seinen Funktionen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse als multimediale Geschichte mit Sound schafft zusätzliche Anreize das Lesen der selbst erstellten Texte zu üben. Amüsant und anregend Die Einführungssätze der Fönig-Geschichte (Download siehe unten) von Walter Moers motivieren und interessieren die Schülerinnen und Schüler. Das Vertauschen der Buchstaben "f" und "k" lässt den Text lustig klingen, das Spiel mit der Sprache übt einen besonderen Reiz aus. Schnell ist der Nachahmungstrieb geweckt! Der Computer hilft Beim Erstellen eigener Fortsetzungsgeschichten zeigt sich, was der Computer kann: Die Kinder schreiben ganz "normale" Texte und vertauschen dann die Buchstaben mithilfe der Überarbeitungsfunktion "Suchen-Ersetzen". Das Ergebnis nehmen die Schülerinnen und Schüler mit Staunen, Freude und Spaß zur Kenntnis und die schwierigen Texte werden - nicht zuletzt im Hinblick auf die Veröffentlichung auf CD - ausdauernd geübt. Der etwas andere Aufsatzunterricht Kennenlernen des Originals, Schreiben eigener Geschichten, Umwandlung in "Fönig"-Sprache am Computer Präsentation auf CD-ROM Materialsammlung und -aufbereitung mit Mediator, Empfehlungen zur Unterrichtsorganisation und Aufgabenverteilung Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Lese- und Schreibfertigkeit gefördert werden. ihre sprachliche Kreativität weiterentwickeln. ihre Ausdrucksfähigkeit erweitern. das betonte Vorlesen üben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Computer und mit einfachen Programmen lernen und festigen. die Überarbeitungsfunktion "Suchen-Ersetzen" im Textverarbeitungsprogramm kennen lernen und anwenden. Textseiten gestalten. kleine Programmierungen durchführen. Thema Der Fönig auf dem Klohmarft - ein etwas anderes Märchen Autorin Brigitte Umkehr Fächer Deutsch, Kunst Zielgruppe Drittes bis viertes Schuljahr Zeitraum Circa sieben Stunden zuzüglich Zeit für die PC-Arbeit in Kleingruppen Technische Voraussetzungen Computer, Aufnahmegerät (Mikrofon und PC beziehungsweise Minidiskplayer), Scanner, CD-Brenner Software Textverarbeitung, Grafiksoftware (zum Beispiel PicturePublisher), Mediator Pro (ab Version 6.0. Pro), Soundbearbeitung (zum Beispiel Freeware Audacity) Erforderliche Vorkenntnisse Texte schreiben/speichern, scannen, Basiswissen im Umgang mit Mediator, Soundbearbeitung (kann eventuell auch von der Lehrkraft übernommen werden) "Der Fönig" von Walter Moers (c) Eichborn AG, Frankfurt a.M., 2002, ISBN: 3-8218-2947-8 "Der Fönig" als Hörbuch (gesprochen von Dirk Bach), (c) Eichborn AG,Frankfurt a.M., 2002, ISBN: 3-8218-5222-4. Das Buch sowie das Hörbuch sind im Buchhandel erhältlich. "Der Fönig" ist kein Buch für Kinder! Die Geschichte von Walter Moers und die Illustrationen sind für Erwachsene. Noch bevor die Schülerinnen und Schüler mit der "Fönig"-Geschichte von Walter Moers bekannt gemacht werden, sammeln sie im Rechtschreibunterricht in Gruppenarbeit Wörter mit "f" und "k", notieren diese auf Plakaten oder Wortkarten und erstellen so einen Wortschatz für das anstehende Projekt. Einstieg in die Thematik Der Einstieg in das Märchen geschieht über ein Bild vom König. Erste Vermutungen werden angestellt. Nun lege ich die Hörbuch-CD mit der Geschichte "Der Fönig" von Walter Moers auf und spiele den Anfang vor. Natürlich wundern sich die Schülerinnen und Schüler über die komische Sprache, erkennen aber schnell die Ursache, die vertauschten Buchstaben "f" und "k". Verfassen der Geschichten - Der Fönig auf dem Klohmarft Die Geschichte wird weiter angehört und an der Stelle abgebrochen, als der König in der Zeitung vom Klohmarft (Flohmarkt) liest. Nun sind die Einfälle der Kinder gefragt! Nach einer Ideensammlung setzen die Schülerinnen und Schüler in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit die Geschichte in eigenen Versionen fort. Dabei versuchen sie möglichst viele der vorher erarbeiteten Wörter einzubauen. Vertauschen der Buchstaben Die fertigen Texte werden am Computer getippt (das kann aus Zeitgründen auch zu Hause oder vor/nach dem Unterricht erfolgen) und mithilfe der Überarbeitungsfunktion der Textverarbeitung in die "Fönig-Sprache" übersetzt. Dies geschieht in zwei Schritten: 1. Schritt: "f" wird durch "1" und "k" durch "2" ersetzt. 2. Schritt: "1" wird zu "k" und "2" zu "f". Hier ist ein gemeinsames Vorgehen mit Präsentation über einen Beamer sehr hilfreich. Die Kinder sind vom Ergebnis hellauf begeistert! Die umgewandelten Geschichten werden ausgedruckt, das Lesen und Vorlesen der besonders schwierigen Texte mit großem Eifer und Spaß geübt. Im Kunstunterricht malen die Kinder Bilder zu ihren Geschichten, um die geplante CD-ROM auch optisch ansprechend gestalten zu können.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Der Regenwurm auf dem Nordpol...

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Der Regenwurm auf dem Nordpol..." hat das Ziel, zusammen mit einer Partnerklasse aus der Schule, dem Landkreis, dem Land oder irgendwo auf dem Erdkreis eine kleine oder auch große Geschichte zu entwickeln.Über ein Mailprogramm wird die sich entwickelnde Geschichte hin- und hergeschickt und dabei immer etwas verlängert. Im Anschluss an die Geschichte entwickeln die Klassen jeweils ein Lese-, Sachkunde- und Malquiz. Zu deren Berarbeitung können andere Klassen in einer Art Wettbewerb mit einbezogen werden oder die Ergebnisse zum Mitraten für jedermann im Internet präsentiert werden.Für die erste Geschichte empfiehlt es sich, eine Klasse aus der eigenen Schule zu gewinnen. So können sich auch die Lehrkräfte langsam an die Übung heran tasten und sich täglich direkt absprechen. Der Zeitrahmen kann besser koordiniert werden und die Entwicklung der Geschichte geht schneller voran. Interessanter, spannender und sinnvoller wird es dann, wenn die Partnerklasse möglichst weit weg ist, womöglich sogar im Ausland. Verlauf der Einheit - Die Vorbereitung Gefördert werden soll das möglichst freie Schreiben der Kinder, aber zunächst muss eine Partnerklasse gefunden und Kontakt aufgenommen werden. Die Entwicklung der Geschichte Die Klasse, die beginnt, denkt sich eine Überschrift aus. Mit Spannung erwartet die andere Klasse den ersten Brief. Nun kann es losgehen mit der ersten Fortsetzung. Was sonst noch alles passierte Nach ungefähr einem Monat beendeten wir Lehrkräfte die Geschichte. Neue Geschichten entwickelten sich und wollten fortgesetzt werden. Lernziele Aufsatzerziehung: sinnvolles Fortsetzen einer Geschichte unter einem bestimmten Gesichtspunkt (zum Beispiel Eigenschaftswörter oder wörtliche Rede). Umgang mit dem Internet: Benutzen eines Mailprogramms und Umgang mit Suchmaschinen für Kinder. Leseerziehung: Informationen aus einem Text entnehmen und in sinnvolle Fragen umsetzen. Kunsterziehung: Zeichnerische Ausgestaltung eines Themas. Umgang mit einem Zeichenprogramm. Zunächst müssen sich die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer über den Zeitraum einigen. Dabei sollte der Austausch möglichst mehrmals pro Woche erfolgen, da die Lernenden sonst das Interesse verlieren und das ganze Projekt außerdem vergessen wird, wenn nur einmal pro Woche geschrieben wird. Welche Lernziele die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer jeweiligen Fortsetzung verwirklichen wollen - z.B. Eigenschaftswörter, wörtliche Rede, Satzanfänge, Spannungsbogen, Zeitwörter -, bleibt Ihnen selbst überlassen. Natürlich können sich auch mehr als zwei Klassen beteiligen. Dann wird das ganze noch lustiger und spannender, aber auch langwieriger und man kommt weniger oft mit dem Schreiben dran. Form des Austausches Wichtig ist auch die Form des Austausches, denn entweder wird die Geschichte zum Beispiel mit MS-Word geschrieben und als Anhang verschickt oder direkt in ein Mailprogramm eingegeben und verschickt. Bei einer Übermittlung als email-Anhang können immer wieder Probleme beim Laden des Anhanges entstehen, wenn ein Computer womöglich eine ältere Word-Version hat als der andere. Sichern der Geschichte Es empfiehlt sich, regelmäßig die aktuelle Version der Geschichte zu speichern! Es gibt folgende Möglichkeiten: Sie kann im Mailprogramm selbst gespeichert werden (Nachteil: Der Provider hat Probleme und alle Mails verschwinden). Es hat sich deshalb als besser erwiesen, die Geschichte jeweils selbst zu speichern. Am besten gleich in das Homepage-Programm kopieren und dort als neue Seite abspeichern. Der Text, der in das neue Programm transformiert werden soll, wird mit der linken Maustaste markiert. Nun drücke man die Steuerungs-Taste (Strg) und gleichzeitig die Taste "c" (am besten erst Strg drücken, festhalten und dann "c" drücken). Nun das neue Programm öffnen (wir verwenden z.B. den "Netscape Composer"). Im Menü "Datei" wählt man nun "Neue Seite öffnen". Nun kann man den Text in die neue Seite durch gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste und der Taste "v". Leider gehen hierbei Formatierungen verloren. Nicht vergessen, jetzt noch die Seite zu speichern! Wir hatten uns mit der anderen Klasse auf jeweils zwei bis vier Sätze geeinigt. Die ersten Probleme entstanden, denn 20 Kinder stehen um den Computer herum und jeder will die Post öffnen. Die hinteren jammern, dass sie nichts lesen können. Die Lösung ist ein wöchentlich wechselnder Postdienst. Jeweils zwei Kinder fragen in der Früh die Post ab, drucken sie aus und hängen sie an die Seitentafel. Diese Kinder sind ebenso für das Eintippen der Fortsetzung verantwortlich. Die ersten Kinder werden von der Lehrerin oder dem Lehrer in das Programm eingeführt und dienen dann als BetreuerInnen für das nächste Team. So lernen die Schülerinnen und Schüler voneinander. Sobald die neue Version eintrifft (hoffentlich jeden zweiten Tag) entwirft jede Schülerin und jeder Schüler oder jeweils zwei bis drei Schülerinnen und Schüler gemeinsam (auf gleichstarke Gruppe achten) eine Fortsetzung. Diese werden entweder vorgelesen oder ausgelegt (am besten anonym, damit keine unnötigen Konkurrenzkämpfe entstehen). Anschließend entscheidet die Klasse gemeinsam, welche Version genommen wird. Entweder vergeben die Lernenden beim Lesen Punkte oder es erfolgt eine Abstimmung per Finger. Das lässt ein Chaos oder heftige Kämpfe vermuten, lief aber in unserem Fall immer bei allen Klassen problemlos ab. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Gruppen zu bilden, die jeweils eigenverantwortlich die Geschichte weiter entwickeln. Wir haben beide Versionen ausprobiert und die erste als produktiver empfunden. Ist eine Version gewählt worden, kann sie nun noch im Klassenverband sprachlich verbessert werden. Die Lehrerinnen und Lehrer können auch schon vorher eine Vorgabe machen und so ein gerade eingeführtes Ziel bei der Aufsatzarbeit üben, anwenden, und verbessern. So lässt sich gut ein Schwerpunkt auf Eigenschaftswörter, wörtliche Rede, oder Satzanfänge setzen. Spontan wollten meine Schülerinnen und Schüler ein Lesequiz entwickeln, da sie zur Zeit jeweils für die Parallelklasse ein Quiz zur Zeitschrift "Mücke" entwickelten. Bald stellten sie fest, dass ein Lesequiz für die eigene Klasse oder die Parnterklasse natürlich nicht sehr spannend ist, da ja jeder die Geschichte mittlerweile auswendig kannte. Die Kinder lasen nämlich bei jeder neuen Fortsetzung die ganze Geschichte begeistert jeweils wieder vom Anfang an. Also beschlossen wir, ein Quiz für unsere Zweitklässler zu entwickeln und es per E-Mail zu verschicken. Bei uns hat jede Klasse eine eigene E-Mail-Adresse. Das schien uns viel lustiger und spannender als das ganze persönlich abzuliefern. Meine Schülerinnen und Schüler mussten sich dazu in das Leseniveau der 2. Klasse eindenken und entsprechende Fragen formulieren. Es bildete sich sogar eine Gruppe, die besonders einfache Fragen für die 1. Klassen entwickelte. Die "Kleinen" lasen und rätselten begeistert mit. Thema: Polarkreis Jetzt mussten natürlich auch die 4. Klassen miteinbezogen werden. Meine Klasse befand den Text und die Fragen für zu einfach. Hier schien ihnen eher ein "Polarquiz" angebracht. Die Thematik bot sich von selbst an. Woher nun Informationen über Eisbären, Pinguine und das Polarmeer bekommen? Wie konnte man vermeiden, dass die Fragen zu schwer oder nicht beantwortbar wurden? Internetrecherche Wir beschlossen, uns im Internet über die obigen Punkte zu informieren und die Suchmaschinen einzugrenzen, da wir aus Erfahrung mit Internetralleys wussten, dass die Informationsflut für Zehnjährige sonst nicht zu bewältigen ist. Die Kinder informierten sich nun zunächst selbst über das Thema Eismeer, Polarmeer, Pinguine, Eisbären . Dabei stießen sie noch auf andere interessante Themen, wie Robben, Wale und ähnlichem. Quizfragen formulieren Dabei mussten die Kinder sehr viel lesen, Informationen sortieren und verschiedene Fachbegriffe erforschen. Entsprechende Quizfragen zu formulieren entpuppte sich als gar nicht so einfach. Die Fragen wurden an Mitschülerinnen und Mitschüler in der Klasse getestet. Können die Fragen beantwortet werden? Sind sie sinnvoll? Können andere Kinder sie verstehen? Sind sie zu leicht? - Bald war das Quiz fertig und die Schülerinnen und Schüler hatten viel über die verschiedenen Tiere gelernt. Nun fehlten nur noch die nicht so guten Leser und Leser der 1. Klassen. Wie könnten man diese mit einbeziehen? Ein Malwettbewerb war die Lösung. Thema war, ein Bild zur Geschichte zu malen. Das rief natürlich den Neid der gesamten Schule hervor, so dass zum Schluss alle teilnahmen, aber die Wertung innerhalb der Jahrgangsstufen statt fand. Leider konnten wir die Bilder nicht auf unser Homepage präsentieren, weil uns ein entsprechender Scanner oder eine Digitalkamera fehlt. Im Laufe des Schuljahres haben sich in unserer Klasse mehrere Fortsetzungsgeschichten entwickelt. Neben "Der Regenwurm auf dem Nordpol" entstanden so noch "Das Altenheim auf dem Mars und "Der Faschingsritter" (ein Fortsetzungsgedicht). Die Ergebnisse unserer Arbeit sollten natürlich auf unserer Homepage erscheinen. Unsere Schüler schreiben ihre Homepage selbtständig mit dem Nescape Composer. Hintergründe wurden mit dem Paintprogramm erstellt und die Seiten entsprechend gestaltet. Fast von selbst entwickelt sich mit der Partnerschule ein reger Briefkontakt. Die Schülerinnen und Schüler lernen die andere Schule kennen, Ideen werden ausgetauscht, private Kontakte geknüpft. Besonders interessant ist dies, wenn die andere Schule im Ausland liegt.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Geschichte der Nachrichtentechnik

Unterrichtseinheit

Dass es das Handy nicht schon im Mittelalter gab, ist Schülerinnen und Schülern bekannt. Welche technischen Instrumente der schnellen oder gar synchronen Nachrichtenübertragung es gab, erfahren sie bei dieser Entdeckungsreise durch die Technikgeschichte.Aus der Lebenswelt der Jugendlichen ist das Handy nicht mehr wegzudenken. Es unterstützt das Bedürfnis, immer und überall erreichbar zu sein, wichtig zu sein, am Leben von Freundinnen, Freunden und der Familie teilzunehmen, auch wenn diese gerade mal nicht präsent sind. Hinzu kommen die immer größeren technischen Möglichkeiten, die noch lange nicht ausgereizt sind. Das Handy kann als (Video-)Kamera, als Internetzugang oder als Fernsehgerät genutzt werden. Erst im Vergleich mit der Umständlichkeit und Exklusivität historischer Nachrichtenübertragungssysteme wird den Schülerinnen und Schülern das phänomenale Ausmaß ihrer (technischen) Kommunikationsmöglichkeiten deutlich. Daher ist es wichtig, die Entwicklung dieses, fast schon universellen, Kommunikationsmittels zu beleuchten.Idealerweise führt ein(e) Physik- oder Techniklehrer(in), der/die auch das Fach Geschichte vertritt, dieses Unterrichtsprojekt durch. Hierbei sollte für jeweils zwei bis drei Schülerinnen und Schüler ein Internetzugang zur Verfügung stehen. Optimal ist es, die Technik der Nachrichtenübertragung in verschiedenen Fächern zu behandeln. Im Technikunterricht lassen sich einfache Nachrichtenübertragungssysteme, wie der Morseapparat herstellen oder die technischen Systeme einschließlich deren Codierung erläutern. Ähnlich kann man im Physikunterricht vorgehen, wo mithilfe dieser Unterrichtsidee die Phänomene Schall, Elektrizität und Magnetismus erläutert werden können. Das Fach Geschichte hilft, die technischen Erfindungen in die historische Entwicklung einzuordnen.Die Schülerinnen und Schüler lernen die historische Entwicklung der Nachrichtentechnik kennen. erkennen die Bedeutung dieser Technik für die gesellschaftliche Entwicklung. lernen die technische Funktionsweise von Nachrichtenübertragungssystemen kennen. entwickeln eigene Codierungen für die Nachrichtenübertragung. nutzen das Internet als Rechercheinstrument. "Handys sind an aller Munde. Besonders bei jungen Menschen ist eine Kommunikation ohne "Mobile Phones" nahezu undenkbar geworden. Trotzdem leben wir erst am Anfang einer Zeit, in der (Tele-)Kommunikation jederzeit und überall stattfinden kann, was bis vor wenigen Jahrzehnten kaum möglich erschien. Vor zwei Jahrhunderten bestimmte die Postkutsche noch die Geschwindigkeit der Kommunikation zwischen entfernt wohnenden Menschen." (vgl. Starsbytes, So geht's) Eine Stars@Bytes Online-Lerneinheit Die Stars@Bytes-Partner (Konzeption, Redaktion und Gesamtleitung Zeitbild Verlag GmbH, hier mit Unterstützung von Siemens Mobile Phones) rufen die Schulen auf, herauszufinden, zu welchen Ergebnissen das Lernen mit Internet-Unterstützung führt. Das Thema "Die Geschichte der Kommunikation" ist ein Beispiel aus einer Reihe von fünf Einheiten, die zur Bearbeitung angeboten werden. Von den Anfängen bis hin zu Visionen "Das Projekt "Geschichte der Kommunikation" verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schülern die Geschichte der Kommunikation von ihren Anfängen bis hin zu Visionen zukünftiger Kommunikationsmöglichkeiten überblicksartig nahe zu bringen." (vgl. Starsbytes, Projektinhalt). Abschließend soll dann die Leitfrage geklärt werden können, ob wir am Anfang eines neuen Kommunikationszeitalters stehen. Stars&Bytes Lerneinheit: "Geschichte der Kommunikation" an einer Reise durch die Geschichte der Kommunikation in neun Etappen teilnehmen die Geschichte der Kommunikation von ihren Anfängen bis hin zu Visionen zukünftiger Kommunikationsmöglichkeiten überblicksartig kennen lernen im Verlauf des Projekts eine Online-Zeitung zum Thema "Medien im Wandel" produzieren. Reise durch die Geschichte der Kommunikation Das Thema wird zunächst in Form einer Reise durch die Geschichte der Kommunikation in neun Etappen präsentiert. Arbeitsaufträge zu den "Lernetappen" Zunächst einmal können die Schülerinnen und Schüler die neun zur Verfügung gestellten "Lernetappen" durcharbeiten. An vielen Stellen finden sich eingestreute Arbeitsanregungen, die mögliche Anstöße zur vertiefenden Auseinandersetzung mit bestimmten inhaltlichen Aspekten des Projekts liefern können. Wer nicht das gesamte Projekt bearbeiten will (z.B. aus zeitlichen Gründen), kann die Lerngruppe diesen Bereich größtenteils selbständig am Computer bearbeiten lassen. Anfänge (Gebärdensprache, Höhlenmalerei) Entwicklung der Schrift Buchdruck Post Zeitung Telegrafie und Telekommunikation Rundfunk, Fernsehen Information-Kommunikation Zukunft (Ende der Reise) Übergreifende Aufgabenstellungen "Am Ende der Reise" "Übergreifende Aufgabenstellungen" finden sich am Ende der Unterrichtseinheit im Abschnitt "Am Ende der Reise", die auch als roter Faden genutzt werden sollen, wenn man das Gesamtprojekt ausführen will. Diese fünf übergreifenden Aufgaben leiten zum handlungsorientierten Lernen in der Gruppe an. Dabei werden unter anderem folgende Themen berücksichtigt: Erfolgreiche Erfindung Zum Begriff "Kommunikation" Kommunikationsmittel in den 30er Jahren Erfindungen im Internet Im Verlauf des Projekts sollen Schülerinnen und Schüler eine Online-Zeitung zum Thema "Medien im Wandel" produzieren. Um die Arbeit an der Online-Zeitung zu ergänzen, sind verschiedene zusätzliche Aktivitäten denkbar. Einige Ideen hierzu werden in der Rubrik Geschichte der Kommunikation, Lehrerhandreichungen genauer dargestellt: Erkundungen in Unternehmen der IT-Branche und/oder bei Zeitungsredaktionen Einladung von bzw. Interviews mit Vertretern aus den neuen Medienberufen Exkursionen zu Museen mit Medien- und Kommunikationsabteilungen Straßenbefragungen zu aktuellen Themen aus der Welt der Medien Das Erstellen einer Online-Zeitung soll schließlich sowohl schul- als auch länderübergreifende Kooperationen möglich machen. Beispiele und Erläuterungen werden ebenfalls im Bereich "Lehrerhandreichungen" zur Verfügung gestellt.

  • Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Zu Besuch im Hundertwasserhaus

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Hundertwasser" werden im Kunst- und Deutsch-Unterricht fächerübergreifend Werke im Stile Hundertwassers erstellt.Die Unterrichtseinheit beginnt mit einer intensiven und mehrwöchigen Auseinandersetzung mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser im Kunstunterricht, die in die Erstellung eines Gemeinschaftsobjekts mündet. Diese Gemeinschaftsarbeit - "unser Hundertwasserhaus" - dient im Deutschunterricht als Schreibidee. Die Arbeitsblätter sind Beispiele für solche Geschichten. Die entstandenen Geschichten werden getippt und als Soundaufnahme gespeichert, die einzelnen Wohnungen des Hauses abfotografiert und alle Werke eingescannt und den Lernenden zur Verfügung gestellt. Im Kunstunterricht beschäftigen sich die Lernenden zunächst ausführlich mit Leben und Werk des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Sie sammeln Informationen zu seiner Biografie und seinem Schaffen in Büchern und im Internet und setzen die Erfahrungen und Eindrücke in eigenen Werken wie Bildern, Spiralen und Lesezeichen um. Darüber hinaus gestaltet jede Schülerin und jeder Schüler eine Wohnung im Stil Hundertwassers. Alle Wohnungen zusammen ergeben ein großes Haus, das beispielsweise im Klassenzimmer aufgehängt werden kann. Darauf aufbauend erarbeiten die Lernenden in Partnerarbeit eine Geschichte. Diese erstellen sie am Computer, sodass die Geschichten der ganzen Lerngruppe zur Verfügung gestellt werden können. Außerdem sprechen die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichten ein. Motivation schaffen Wie kann ich Schülerinnen und Schüler dazu bewegen, Spaß am Geschichtenschreiben zu entwickeln, Texte betont und flüssig vorzulesen und sie ansprechend zu illustrieren? Eine Möglichkeit ist das fächerübergreifende Arbeiten. Die im Kunstunterricht entstandenen Werke werden kritisch gesichtet, ausgewählt und eingescannt. Zum entstandenen Gemeinschaftsprojekt, einem Hundertwasserhaus, schreiben die Kinder Geschichten, tippen diese am Computer, üben das Vorlesen des ausgedruckten Textes intensiv, bevor er aufgenommen und zusammen mit der Textdatei und dem Bildmaterial alle Lernenden zur Verfügung gestellt werden kann. Alle geben ihr Bestes Jede Schülerin und jeder Schüler ist für die Gestaltung seiner Seite selbst verantwortlich. Mitschülerinnen und Mitschüler helfen, wenn Probleme auftreten. Am Ende entsteht ein Gemeinschaftsprodukt, zu dem jedes Kind seinen Möglichkeiten gemäß seinen Beitrag geliefert hat. Schreibanlass im Deutschunterricht: Hundertwasser zu Besuch Wir stellen uns vor, Hundertwasser habe von dem Haus gehört und käme zu Besuch. Dort trifft er viele Bewohner, die von ihren Hobbys, ihrem Beruf oder einem Reiseerlebnis erzählen. Nach einer Ideensammlung an der Tafel ziehen die Schülerinnen und Schüler Karten mit drei vorbereiteten Reizwörtern und entwerfen mit diesen in Partnerarbeit eine Geschichte. Nach dem Eintippen am Computer (was aus Gründen der Zeitersparnis auch zu Hause oder vor dem Unterricht geschehen kann) werden die Texte ausgedruckt und in einer gemeinsamen Stunde den Mitschülerinnen und Mitschülern vorgelesen. Anschließend erfolgt die Präsentation und Vervielfältigung der Projektergebnisse am Computer. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Künstler Friedensreich Hundertwasser und seine Ideen / Kunstwerke kennen. übertragen Techniken und Ideen von Hundertwasser auf eigene Werke. entwickeln ihre Lese- und Schreibfertigkeit weiter. erweitern ihre Ausdrucksfähigkeit. üben das betonte Vorlesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen und festigen den Umgang mit dem Computer und einfachen Programmen. gestalten Textseiten. erwerben die Fähigkeit zum kritischen Umgang mit Medien.

  • Kunst / Kultur / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Digitale Foto-Manipulation im Geschichtsunterricht

Unterrichtseinheit

Mit dem Foto als Quellenart beschäftigen sich Geschichtswissenschaft und -unterricht schon lange. Diese Unterrichtseinheit zeigt auf, wie man mit einem kreativen Zugang und digitalen Hilfsmitteln eine Sensibilisierung und Annäherung an die Perspektivgebundenheit und Manipulierbarkeit von Fotografien erreichen kann. Wir leben in einer Welt voller Bilder: So besitzen die meisten Jugendlichen heute Kamera-Handys und sie können jederzeit spontan Szenen als Foto oder Film festhalten. Ein naiver Zugang zu Fotografie und Film lässt diese aber immer noch als objektive Abbildungen der Wirklichkeit erscheinen. Dabei können selbst junge Schülerinnen und Schüler mittlerweile mithilfe von einfach zu bedienenden Bildbearbeitungsprogrammen Fotografien in hoher Qualität beliebig verändern, wie dieses Beispiel von Isabell Schwall, Schülerin des Eichendorff-Gymnasiums Koblenz, zeigt. Wenn Sie auf das Bild klicken, öffnet sich ein Fenster mit dem Original und dem manipulierten Bild im Vergleich. Intentionalität von Bildern greifbar machen Die hier vorgestellte Unterrichtseinheit knüpft an die Erkenntnisse von Markus Bernhardt an, der festgestellt hat, dass Schülerinnen und Schüler "bis in die neunte Jahrgangsstufe hinein keine Vorstellung davon haben, dass ein Bild eine intentionale Aussage enthält" und infolgedessen "die Notwendigkeit einer Bildanalyse nicht begreifen". Durch eigenes Tun, das Verändern eines Bildes und der damit einhergehenden Veränderung der Bildaussage, wird für Schülerinnen und Schüler die Intentionalität von Bildern greifbar. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass die Lernenden "den in den Bildungsstandards des Geschichtslehrerverbandes formulierten Kompetenzerwartungen nicht entsprechen können, weil sie über die Voraussetzungen für diese Fertigkeiten nicht verfügen". Fotos als Quellengattung im Geschichtsunterricht Es gibt also offensichtlich eine Kluft zwischen den Anforderungen für den Umgang mit Bildern im Geschichtsunterricht einerseits, die unter anderem in den (nicht verbindlichen) Bildungsstandards formuliert werden, und eklatanten Mängeln an Kompetenz auf Seiten der Schülerinnen und Schüler andererseits. Diese Erkenntnis verlangt neben der empirischen Überprüfung der theoretisch postulierten Anforderungen den schrittweisen Aufbau entsprechender Kompetenzen im Unterricht. Dies rechtfertigt wiederum die ausführliche Beschäftigung mit Bildern, in diesem Fall speziell Fotos, als Quellengattung im Geschichtsunterricht. Ablauf der Unterrichtseinheit Der Einstieg in die Unterrichtseinheit erfolgt über ein bekanntes Zitat aus George Orwells Roman "1984". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Fotografien als Quellen kritisch betrachten, da sie keine objektiven Abbildungen von Vergangenheit darstellen. erkennen, dass Fotografien immer nur Ausschnitte und Momentaufnahmen sind, die weder erzählen noch Entwicklungen abbilden und daher als Quelle immer erst in einen Zusammenhang eingebettet werden müssen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit grundlegenden Funktionen der Bildbearbeitung kennen lernen. den Einfluss einer Bildunterschrift auf die Wahrnehmung des Bildes durch den Betrachter kritisch reflektieren. erkennen, dass die Abbildungen auf Fotos sowohl bearbeitete beziehungsweise konstruierte als auch ausgewählte Ausschnitte sind. Sozial-/Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich im Sinne der Binnendifferenzierung gegenseitig beim Umgang mit den Bildbearbeitungsprogrammen unterstützen. sich darin üben, Arbeitsergebnisse frei vorzutragen. die Arbeitsergebnisse ihrer Mitschülerinnen und -schüler bewerten. Thema Foto-Manipulation im Geschichtsunterricht Autor Daniel Eisenmenger Fach Geschichte (Kooperationsmöglichkeiten mit Kunst, Deutsch und Fremdsprachen) Zielgruppe Sekundarstufe I und II Zeitraum 2 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Rechner mit Internetzugang für die Einzel-, Partner- oder Kleingruppenarbeit und Bildbearbeitungsprogramm Planung Verlaufsplan - Foto-Manipulation im Geschichtsunterricht Verschiedene Versionen vergleichen In einem zweiten Schritt vergleichen die Lernenden in Partnerarbeit zwei Bildversionen, die sich beispielsweise durch eine Ausschnittsveränderung oder Retuschierung unterscheiden. Je nach Einsatz der Unterrichtseinheit, etwa im propädeutischen Teil zu Beginn der Oberstufe, können die Bildpaare passend zum historischen Thema des Unterrichts oder aus unterschiedlichen Epochen und Ländern gewählt werden. In verschiedenen Geschichtsbüchern findet sich oft zum selben Thema dasselbe Bild mit einem anderen Ausschnitt und einer anderen Bildunterschrift. Diese unterschiedlichen Darstellungen eignen sich zur Analyse und können Schülerinnen und Schüler auch für einen kritischen Umgang mit Geschichtsbüchern sensibilisieren. Dafür sollte die Lehrkraft die Quelle der Bearbeitung offen legen. Lernende bearbeiten selbst ein Foto Nach einer kurzen Einführung in die grundlegenden Funktionen digitaler Bildbearbeitungsprogramme, beispielsweise durch eine kurze Anleitung, wählen die Schülerinnen und Schüler selbst nach ihren Interessen ein Foto aus, das sie selbstständig bearbeiten und verändern möchten. Lernende, die mehr Erfahrung im Umgang mit diesen Werkzeugen haben, können dabei in Partnerarbeit die weniger erfahrenen Schülerinnen und Schüler unterstützen und anleiten. Unterrichtseinheit lässt sich auf andere Bereiche erweitern Statt der sonst üblichen Analyse und Interpretation steht hier das eigenständige Tun und Gestalten im Vordergrund, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler die technischen Möglichkeiten von Bildveränderungen erschließen und die damit einhergehenden Veränderungen der Bildaussage kennen lernen. Die Unterrichtseinheit lässt sich hier auch um die Arbeit mit Bildunterschriften und ihrer unterschiedlichen Wirkung auf die Wahrnehmung des Bildes erweitern. Welches Werk ist warum gelungen? Die praktisch erworbenen Kenntnisse werden dann anschließend bei der gegenseitigen Bewertung der veränderten Bildern angewendet. Alle Bilder werden im Klassenraum aufgehängt und ausgestellt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine abgezählte Anzahl von Klebepunkten, die sie gestaffelt (beispielsweise 3-2-1) an den Rand aus ihrer Sicht gelungener Werke kleben. Die abschließende Diskussion macht dann die Kriterien deutlich, anhand derer entschieden wurde, welche Manipulationen besonders gut gelungen sind und mit welchen Mitteln welche Art von Veränderungen in der Bildaussage erreicht werden können. Unterschiedliche Hausaufgaben denkbar Je nach Alter der Schülerinnen und Schüler sind unterschiedliche Hausaufgaben denkbar. Für ältere Lernende bietet sich eine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Eingangszitat der Stunde an. Jüngere Schülerinnen und Schüler könnten beispielsweise von dem gleichen Ereignis selbst Fotos machen und davon eines in die nächste Stunde mitbringen. In Form einer kleinen Zeitreise schlüpfen sie dann in die Rolle von Historikern in der Zukunft, denen nur ein Bild vorliegt. Die Lernenden können sich so erschließen, wie ausschnitthaft und perspektivgebunden Fotos als Quellen jeweils sind und welcher zusätzlichen Informationen es bedarf, um sie als Historiker zum "Erzählen" zu bringen. Mögliche Vertiefungen und Erweiterungen Hieran anknüpfend sind Vertiefungen und Erweiterungen der Unterrichtseinheit vorstellbar, etwa mit dem Fach Kunst zur Arbeit an und mit Fotos im Allgemeinen oder speziell zu Bildunterschriften oder dem "Erzählen" anhand von Fotos in Deutsch oder den Fremdsprachen. Je nach Qualität der Schülerarbeiten lassen sich diese vielleicht auch in einem größeren Rahmen im Schulfoyer oder auf der Schulhomepage ausstellen oder zumindest in einer kleinen Mappe, gegebenenfall auch digital als PDF-Datei, für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse oder des Kurses zusammenstellen und teilen. Für historische Fotografien haben sich beispielsweise die Datenbanken von flickr.com und wikimedia.org als hilfreich erwiesen. Sie lassen sich auch nach unterschiedlichem Urheberrechtsstatus durchsuchen. Fertige Bildeffekte und das Einfügen von Fototeilen in bestehende Bilder bieten beispielsweise diese Seiten: Photofunia Das hier zur Verfügung stehenden Tools erkennt auf hochgeladenen Fotos automatisch die Gesichter und ermöglicht unterschiedliche Verfremdungen. Dumpr Diese Webseite bietet verschiedene Techniken, mit denen man Bilder verändern und bearbeiten kann. Fun Foto Box FunPhotoBox ermöglicht Ihnen, hochgeladenen Fotos besondere Effekte, unter anderem auch Animationen, hinzuzufügen. Bernhardt, Markus, "Bildwahrnehmung und Bildungsstandards. Ein qualitatives empirisches Forschungsprojekt an der Universität Kassel zur Entwicklung fachspezifischer Kompetenzen", in: Hodel, Jan / Ziegler, Béatrice (Hgg.), Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 07. Beiträge zur Tagung 'geschichtsdidaktik empirisch 07'", Bern 2009, Seite 208 bis 218. Hofer, Mark, & Swan, Kathleen O. (2005). Digital image manipulation: A compelling means to engage students in discussion of point of view and perspective. Contemporary Issues in Technology and Teacher Education [ Online serial ], 5 (3/4). Pandel, Hans-Jürgen, Bildinterpretation. Die Bildquelle im Geschichtsunterricht. Bildinterpretation I, Schwalbach/Ts. 2008. Sauer, Michael, Bilder im Geschichtsunterricht, Seelze-Velber 2007³.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Filmmusik: Geschichte

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Filmmusik erhalten die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die Geschichte der Filmmusik anhand ausgewählter, stiltypischer Beispiele. So erfahren die Lernenden, wie sich die Filmmusik von den Anfängen des Stummfilms bis in die 1960er Jahre entwickelte und können sich mithilfe von QR-Codes originale Filmclips ansehen. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Filmmusik in groben Zügen anhand ausgewählter Filmbeispiele kennen. Sie lernen berühmte Persönlichkeiten wie beispielsweise Charlie Chaplin kennen, einen wichtigen Vertreter der Stummfilmzeit. Die Klasse erfährt den Übergang des Stummfilms in die Tonfilmzeit, sowie den Übergang von der "Hollywood-Sinfonik" zur Filmmusik in der Nachkriegszeit, die gerne mit den Popstars der damaligen Zeit besetzt wurde. Zielsetzung Das Thema Filmmusik ist bei Schülerinnen und Schülern ein durchaus willkommenes Thema. Filme und Serien erfreuen sich großer Beliebtheit und die dazugehörige Filmmusik ist ein wichtiger Bestandteil. Somit sollte die Motivation der Lernenden hoch sein, obwohl es sich um ein geschichtliches Thema handelt. Diese Unterrichtseinheit gibt einen groben Überblick, beginnend mit dem Übergang vom Stumm- zum Tonfilm und endet mit der modernen Filmmusik der Nachkriegszeit. Sie kann eigenständig verwendet werden, aber auch im Anschluss an die Unterrichtseinheit "Filmmusik: Einführung" . Am Ende der Unterrichtseinheit kennt die Klasse Namen wie Charlie Chaplin oder Filme, wie beispielsweise "The Jazz Singer", "King Kong" oder "Frühstück bei Tiffany". Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und lernen nicht nur wichtige Etappen in der Geschichte der Filmmusik kennen, sondern erhalten Einblicke in ausgewählte Filmszenen, die wichtig für die Entwicklung des Films waren. Dabei kommen moderne Medien und technische Geräte, wie das iPad oder das Smartphone zum Einsatz. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht das Ansehen von ausgewählten Filmclips und das Hören von stilprägender Filmmusik. Relevanz des Themas Das Thema "Filmmusik" ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrplans im Fach Musik in der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe. Dieser Themenkomplex umfasst auch geschichtliche Zusammenhänge. Dies geschieht auf eine interessante, abwechslungsreiche Art und Weise mit zahlreichen, anschaulichen Videos. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen möglicherweise aus einer Vorstunde verschiedene Filmmusiken und sind bereits aus dem privaten Umfeld mit dem Stummfilm vertraut. Weitere Stationen der Geschichte der Filmmusik (beginnend mit dem Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm, bis hin zur modernen Filmmusik in den Nachkriegsjahren) sind einem Großteil der Lernenden vermutlich nicht bewusst bekannt. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Geschichte der Filmmusik kann auf vielfältige, moderne Weise die unglaubliche Bandbreite der Entwicklung der Musik in Filmen beginnend vom Stummfilm bis hin zu der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Manche der verwendeten Beispielfilme könnten den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sein, einige, insbesondere sehr alte Beispiele, jedoch eher nicht. Umso interessanter sollte es für die Klasse sein, in diese Historie der Filmgeschichte einzutauchen und mit "The Great Train Robbery" aus dem Jahr 1903 einen der ersten Filme überhaupt zu sehen zu bekommen. Die Klasse macht Bekanntschaft mit einem Star dieser Zeit: Charlie Chaplin. Ein wichtiger Bestandteil ist der Film "The Jazz Singer" aus dem Jahr 1927. Dieser stellt mit dem ersten gesprochenen Dialog nicht nur den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm dar, sondern zeigt die damals übliche "Black Face Performance". Die filmische Reise geht über die "Hollywood-Sinfonik" bis zu den Stars der Nachkriegsjahre: Elvis Presley und die Beatles. Ein motivierender Anreiz für die Lernenden ist die Möglichkeit, durch das Einscannen bereitgestellter QR-Codes ausgewählte Szenen – auch zu Hause – erneut ansehen zu können. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die Geschichte der Filmmusik erhalten und üben außerdem den Umgang mit QR-Codes. Das gemeinsame Erarbeiten verschiedener Epochen der Geschichte der Filmmusik steht im Vordergrund. Der Umgang mit Filmen und modernen Medien wie dem Smartphone und QR-Codes weckt das Interesse und hält die Begeisterung für das Fach Musik aufrecht. So knüpft die Unterrichtseinheit trotz manch älterer Hörbeispiele an die aktuelle Lebenswelt der Lernenden an. Zudem wechseln sich verschiedene Sozialformen in dieser Unterrichtseinheit ab, wenngleich der Lehrkräftevortrag auch ein Baustein ist und für Abwechslung sorgt. Vorbereitung Für die Lehrkraft ist es sinnvoll, dass sie sich die entsprechenden Videos im Vorfeld angesehen und sich in die Thematik - falls notwendig - eingelesen hat. Gerade die Phase "Lehrkräftevortrag" bedarf etwas an Einarbeitungszeit. Auf Arbeitsblatt 6 finden sich einige zusätzliche Filmbeispiele, die sich lohnen, in den Stunde mit eingebaut zu werden. Es ist auch ratsam, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht gegeben sind (Installation einer QR-Code-App, falls nötig). Grundsätzlich sollte sich die Lehrkraft vorab im Klaren darüber sein, ob die Stunde eher analog oder digital stattfinden soll. Damit die Filmplakate geladen werden können, ist eine mobile Datenverbindung oder WLAN im Klassenzimmer erforderlich. Die Unterrichtsstunde funktioniert aber genauso gut, ohne dass man die QR-Codes scannt – die Schülerinnen und Schüler können dies dann gegebenenfalls zu Hause im eigenen WLAN machen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen anhand von Texten und originalen Videoclips die Geschichte der Filmmusik in Grobzügen kennen. lernen den Übergang von Stummfilm mit Charlie Chaplin zum Tonfilm "The Jazz Singer" kennen und erfahren etwas über die "Hollywood-Sinfonik". gewinnen Einblicke in zahlreiche historische Filme und ihre Musikstücke. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad und dem Betrachten von Videos auf YouTube. lernen den Umgang mit Smartphones und QR-Codes im Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll innerhalb der Gruppe. halten sich an die Regeln zur Verwendung von Smartphones im Unterricht.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
ANZEIGE