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BackChecker: die Sicherheitsapp für Schüler und Eltern

Fachartikel

Die App "BackChecker" sichert mit einer Personenortungsfunktion ab und wahrt trotzdem strikt die Privatsphäre. Sie bietet damit einen idealen Kompromiss zwischen dem elterlichen Schutzbedürfnis und der Eigenständigkeit von Jugendlichen. Wird die App aktiviert, registriert sie die Positionen, alarmiert im Notfall eigenständig die Vertrauenspersonen und gibt ausschließlich dann alle Hinweise preis.

  • Fächerübergreifend

Der erste Eindruck zählt ... hoffentlich nicht immer

Blog

Hallo meine Lieben, wie versprochen melde ich mich mit meinen Erlebnissen aus den Schulen der Fachleiter zurück. Es waren insgesamt zwei Wochen (jeweils eine Woche pro Unterrichtsfach), die wir in Kleingruppen à 3 bis 6 Personen hospitieren und unterrichten sollten.

  • Fächerübergreifend

Speaking activity: describing pictures

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet anregende Übungen zur Bildbeschreibung im Englischen. In Partnerarbeit werden vorgegebene Bilder möglichst detailliert beschrieben und sollen dann aus einer Vielzahl von ähnlichen Bildern wiedererkannt werden. Das Bildmaterial kann auch in anderen fremdsprachlichen Fächern eingesetzt werden. Speaking ist ein wesentlicher Bestandteil des Englischunterrichts. Leider fehlt es oftmals an passenden Sprechanlässen. Dieses Arbeitsmaterial besteht aus einer PowerPoint-Präsentation, mit der man speziell den Teil der Bildbeschreibung der Abschlussprüfung an Realschulen üben kann. Die Übung ist als Partnerarbeit angedacht. Während Partner oder Partnerin A die Augen schließt oder wegsieht, versucht Partner oder Partnerin B ein Bild innerhalb einer Minute möglichst genau zu beschreiben. Danach zeigt die Lehrkraft vier relativ ähnliche Bilder und Partner oder Partnerin A erkennt im Idealfall, welches der vier Bilder gerade beschrieben wurde. Danach werden die Rollen getauscht. Diese Übung eignet sich als eigenständige Speaking-Einheit für zwischendurch oder auch als Einstieg in eine Übungsphase für die Abschlussprüfung, speziell für den Bereich Bildbeschreibung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten zahlreiche Sprechanlässe und Möglichkeiten zur Bildbeschreibung. wiederholen und üben das Speaking. lernen und wiederholen neuen und bereits bekannten Wortschatz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll miteinander.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Textverarbeitung und Layout in Word zu den Heiligen Drei Königen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet Aufgaben zur Textverarbeitung und Layout-Gestaltung zu einem Grundlagentext zu den Heiligen Drei Königen. So wiederholen die Lernenden Formatierungsfunktionen im Textverarbeitungsprogramm Word. Mithilfe dieser Arbeitsmaterialien üben die Schülerinnen und Schüler den sicheren Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen wie dem bekannten Word von Microsoft Office. Als Aufhänger dient das Thema Die Heiligen Drei Könige . Dabei sollen die Lernenden ein selbst verfasstes Gedicht nach vorgegebenen Aufgaben formatieren. Dazu zählen das Einrichten der Seite, Überschriften und Fließtext formatieren oder das Aufhübschen durch Bilder, Rahmen und Sondereffekte. Dabei wird nicht nur 10-Finger-Tastenschreiben wiederholt und geübt, sondern auch kreative Funktionen in einem Textverarbeitungsprogramm. Die in Einzelarbeit zu bewältigenden Aufgaben zur Formatierung der Textvorlage "Die Heiligen Drei Könige" dienen der Wiederholung und Festigung der Kenntnisse im Textverarbeitungsprogramm. Soll speziell das 10-Finger-Schreiben geübt werden, kann der Text ausgedruckt ausgeteilt werden. Ansonsten erhalten die Lernenden die digitale Vorlage. Die 11 Aufgaben werden nach und nach abgearbeitet und am Ende mit der Lösung verglichen. Je nach Leistungsstand und Bedarf können einzelne Schritte auch im Plenum erarbeitet werden oder am Beamer vorgezeigt werden.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I

Kapitalbedarfsrechnung

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtssequenz zum Thema "Kapitalbedarfsrechnung" ist ein Teil des Kompetenzbereiches "Finanzierung und Investition". Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die unterschiedliche Kapitalbindungsdauer in den Bereichen Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb. Sie berechnen den Kapitalbedarf für die Herstellung der Betriebstätigkeit, den Kapitalbedarf für die laufende Betriebstätigkeit und den gesamten Kapitalbedarf.Die Kapitalbedarfsrechnung ist eine wichtige betriebswirtschaftliche Grundlage im Kontext von Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des Kompetenzbereichs "Investition und Finanzierung" und wird auch in Prüfungen häufig verlangt. Der Unterricht sollte also auf dem Vorwissen der Schüler aufbauen, dann das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die Komplexität bei der Ermittlung des Kapitalbedarfs schärfen und dann prozedural an die Vorgehensweise der Berechnung heranführen.Da es sich bei dem Thema um einen recht komplexen Sachverhalt handelt, der für Schülerinnen und Schüler ohne direkten Bezug zu einem Industriebetrieb nur schwer vorstellbar ist, sollte das Thema schrittweise und stärker lehrerzentriert behandelt werden. Die Begriffe Investition und Finanzierung werden auch im Alltag häufig benutzt, daher können sicherlich einzelne Schülerinnen und Schüler zu den Begriffen einen Beitrag leisten. Die Aktivierung des Vorwissens soll dabei im Vordergrund stehen und die Schülerinnen und Schüler einstimmen, sich am Thema aktiv zu beteiligen. Die genaue Definition der Begriffe sowie die Einteilung in verschiedene Arten von Investitionen kann dann relativ schnell abgehandelt werden, da es sich hierbei um reines deklaratives Wissen handelt. Es wird von der Lehrkraft vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler erhalten die Definitionen dann auch auf einem Informationsblatt. Die Vertiefung des Themas hin zur Kapitalbedarfsrechnung ist insofern interessant, da die Schülerinnen und Schüler hierbei wiederum ihr bereits erworbenes Wissen einbringen können, wenn es um die Frage geht, wovon die Höhe des Kapitalbedarfs bei einer Neugründung/Erweiterung eines Betriebs und während der "normalen" Betriebstätigkeit abhängt. Diesen Teil der Erarbeitung kann die Lehrkraft auch für die Bewertung nutzen, da sich bei dieser Frage herausstellt, wer bereits über fundiertes Wissen verfügt und Verknüpfungen herstellen kann. Es hat sich herausgestellt, dass diese Phase deshalb durchaus auch als Gruppenarbeit geeignet ist. Daraufhin erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Arbeitsblatt, dass phasenweise erarbeitet wird. Zunächst wird Teil 1 bearbeitet und der Kapitalbedarf für die Herstellung der Betriebsbereitschaft ermittelt. Die genaue Berechnung der unterschiedlichen Kapitalbindungsdauern (Material, Fertigung, Verwaltung, Vertrieb) ist recht komplex und sollte zum besseren Verständnis mithilfe einer Skizze dargestellt werden. (Dabei sollte eventuell auch schon kurz auf die unterschiedliche Berechnung der Kapitalbindungsdauern der Materialkosten (Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten) eingegangen werden, da das die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen überfordert.) Daraufhin erarbeiten die Lernenden die Kapitalbindungsdauern (Teil 2 des Arbeitsblattes). Die Ergebnisse werden direkt im Anschluss von einer Schülerin/einem Schüler präsentiert (hieran sollte nochmals die Präsentation einer Schülerin/eines Schülers der unterschiedlichen Kapitalbindungsdauern erfolgen, um das Verständnis zu sichern). Die weitere Erarbeitung der Kapitalbindungskosten der laufenden Betriebstätigkeit und die gesamten Kapitalbindungskosten dürften dann kein Problem mehr darstellen und können von den Schülern erarbeitet werden. Im Anschluss daran sollten weitere Aufgaben der gleichen Art (zum Beispiel aus dem Schülerbuch) gelöst werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler definieren die Begriffe Investition und Finanzierung. nennen Bestimmungsgründe für den Kapitalbedarf. berechnen den Kapitalbedarf für die Herstellung der Betriebsbereitschaft, den Kapitalbedarf für den laufenden Betrieb und den Gesamtkapitalbedarf eines Industrieunternehmens. erläutern den Zusammenhang von Kapitalbindungsdauer und Kapitalbedarf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren unterschiedliche Kapitalbindungsdauern anhand der Grafik. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Teamfähigkeit durch Partner-/Gruppenarbeit.

  • Wirtschaft / Rechnungswesen
  • Berufliche Bildung

Berufsbedingte Allergien: Entstehung, Folgen, Schutzmaßnahmen

Unterrichtseinheit

Ziel der Lerneinheit ist es, junge Leute für allergene Belastungen am Arbeitsplatz und damit verbundene Risiken zu sensibilisieren. Sie schätzen mit Hilfe eines Tests ihr eigenes Allergierisiko ein und erarbeiten selbstständig die wichtigsten Schutzmaßnahmen. Das Thema "Berufsbedingte Allergien" ist für junge Menschen vor der Berufswahl sowie für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ein absolutes Muss. Viele reagieren bereits vor dem Berufseinstieg überempfindlich auf allergene Substanzen und leiden unter Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma. Das Problem: Wer bereits durch eine Allergie vorbelastet ist, trägt ein erhöhtes Risiko, im Job eine weitere Allergie zu entwickeln oder die bestehende zu verschlimmern. Ziel dieser Lerneinheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist es, junge Leute für allergene Belastungen am Arbeitsplatz und damit verbundene Risiken zu sensibilisieren. Sie sollen ihr eigenes Allergierisiko realistisch einschätzen und im Hinblick darauf für ihren Berufswunsch bewusst Verantwortung übernehmen können. Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden folgende Inhalte vermittelt: Grundkenntnisse über die Entstehung von Allergien und mögliche Folgen in Bezug auf Gesundheit und Arbeitsplatz Informationen über typische allergene Arbeitsstoffe und Berufe mit hohem Allergierisiko Schutzmaßnahmen und Tipps zum Umgang mit Allergierisiken am Arbeitsplatz Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen bestimmten Berufen potenziell allergieauslösende Stoffe zu und erkennen, in welchen Berufen das Allergierisiko besonders hoch ist. erarbeiten Strategien, wie man einer Sensibilisierung vorbeugen und sich am Arbeitsplatz vor allergenen Stoffen schützen kann. setzen sich anhand eines Tests mit ihrem eigenen Allergierisiko auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die Kernbotschaften eines themenbezogenen Videos. recherchieren selbstständig über berufsbedingte Allergien im Internet und lernen dabei Informationsangebote der gesetzlichen Unfallversicherungsträger kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und bearbeiten Aufgaben in der Kleingruppe und stärken damit ihre Teamfähigkeit. beurteilen Vorträge anderer. erweitern und stärken ihre Kommunikations- und Vortragsfähigkeit.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Overtourism: Ursachen und Folgen des Massentourismus

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Overtourism beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen und den Folgen des zunehmenden Massentourismus. Sie entdecken anhand der Beispiele europäischer Großstädte die Ausmaße von Overtourism, erhalten wichtige Hintergrundinformationen und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem zunehmenden Massentourismus, der für viele Gegenden und Städte zu einem ernsthaften Problem geworden ist. In manchen Städten übersteigt die Zahl der Touristen die der Einwohner um ein Vielfaches und ein normaler Alltag wird für die Einheimischen nahezu unmöglich. Eine nicht unwesentliche Rolle hierbei spielen auch die Sozialen Medien wie beispielsweise Instagram. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Overtourism heran, sie erfahren mehr über Zahlen, Ursachen und Folgen und erarbeiten ein eigenes (nachhaltiges) Tourismuskonzept für ihre Stadt. Das Thema "Overtourism" im Unterricht Jeder fährt gerne in den Urlaub, doch nur wenige machen sich über die Folgen des zunehmenden Massentourismus Gedanken. Waren Reisen, insbesondere in ferne Länder, aber auch innerhalb Europas lange Zeit ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten, sind heute auch die entferntesten Ziele relativ kostengünstig erreichbar. Und nicht nur das, Billigflieger ermöglichen einen Wochenendtrip in die angesagtesten Städte Europas und es kostet meist nicht viel mehr als eine Zugfahrt zur Oma auf dem Land. Doch was dem einen Freud, ist dem anderen Leid und für viele Bewohner touristischer Hochburgen ist ein normaler Alltag gar nicht mehr möglich. Die Lösung dieses Problems erfordert nicht nur neue und schärfere Gesetze, sondern auch ein allgemeines Umdenken hinsichtlich des eigenen Verhaltens und stellt daher auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema dar. An dieser Stelle kann und sollte der Sozialkunde- und Politikunterricht ansetzen und zu einer Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese wiederum können im besten Fall als Multiplikatoren dienen und ihr Wissen in die Familien tragen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben und auch mal einen Blick in das Netzwerk Instagram geworfen haben, sind sie ausreichend vorbereitet. Auch das eingesetzte Quiz Tool bedarf keines weiteren Vorwissens. Gleiches gilt für die Lernenden. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie bereits von der Problematik gehört haben, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, reicht Arbeitsblatt 01 aus, um sie in die Problematik einzuführen. Für die technische Umsetzung der Aufgaben reicht das Wissen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Funktionsweise ihrer Smartphones vollkommen aus. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit kann und soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Verantwortlichkeit hinsichtlich des Themas erkennen. Das Thema Overtourism ist sehr facettenreich. Hier spielen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle und dies sind nur einige Beispiele. Im Rahmen einer solchen Unterrichtseinheit können daher nur einzelne Aspekte angesprochen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Urlaub oder auch hinsichtlich von Reiseträumen anzuregen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen die Nutzung sozialer Medien wie Instagram. lernen Positionen und eigenes Verhalten zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erstellung eines Videos auseinander. arbeiten erhaltene Informationen auf und setzen diese um. informieren sich/recherchieren selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. arbeiten in Gruppen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Aufarbeitung der Vergangenheit – Gedenkstätten, Gedenktage und Museen als Erinnerungsorte

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Erinnerungsorte setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept Erinnerungsorte von Pierre Nora auseinander, hinterfragen kritisch die Rolle der Geschichtspolitik und analysieren verschiedene Erinnerungsorte hinsichtlich ihrer Konzeption. Um Erinnerungsorte wie beispielsweise Gedenkstätten werden häufig heftige Diskurse geführt, meist geht es dabei darum, wem wieviel gedacht wird. Betrachtet man Erinnerungsorte und ihre Konzeption in unterschiedlichen Regimen, so wird deutlich, dass die Geschichtspolitik einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung und Bedeutung von Erinnerungsorten hat. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Konzept der Erinnerungsorte heran und sie werden für die Mechanismen der Geschichtspolitik sensibilisiert. Indem sie sich intensiv mit einem Erinnerungsort auseinandersetzen, vertiefen sie nicht nur ihr Wissen über die jüngere deutsche Geschichte, sondern bekommen auch einen Einblick in die Konzeption von Erinnerungsorten. Das Thema "Erinnerungsorte" im Unterricht Erinnerungsorte spielen in der Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. Sie sind Orte des individuellen und gemeinschaftlichen Gedenkens. Allerdings sind viele dieser Orte durchaus umstritten, Streitpunkt ist dabei meist die sogenannte "Konkurrenz der Opfer". Erinnerungsorte sind jedoch nicht nur Gedenkorte, sie spiegeln immer auch das Geschichtsbewusstsein der Zeit wieder. Die Schülerinnen und Schüler sollten daher in der Lage sein, Erinnerungsorte und ihre Konzeption kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Diese Fähigkeit kann am besten im Politik- und Geschichtsunterricht vermittelt werden. Die Unterrichtseinheit orientiert sich hierbei an der Lebens- und Erlebniswelt der Jugendlichen und enthält zahlreiche handlungsorientierte Aufgaben. Vorkenntnisse Spezielle Vorkenntnisse sind weder von Seiten der Schülerinnen und Schüler noch der Lehrerinnen und Lehrer erforderlich, da ausreichend Materialien zur Verfügung gestellt werden, die über die Hintergründe zu den jeweiligen Erinnerungsorten informieren. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich aktiv mit Erinnerungsorten und ihrer Konzeption auseinandersetzen und das dort vermittelte Geschichtsbild kritisch betrachten. Indem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Materialien auseinandersetzen, erweitern sie ihre historischen Kenntnisse und entwickeln Kompetenzen in der Erarbeitung, Darstellung und Analyse von Fachtexten und Quellen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept Erinnerungsorte kennen. setzen sich mit der Geschichtspolitik auseinander. lernen verschiedene Erinnerungsorte kennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Quellen unterschiedlicher Art. lernen, sich ein Thema im Team zu erarbeiten. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Gedenkstättenkonzepte kritisch. lernen Erinnerungsorte hinsichtlich der dahinterstehenden Geschichtspolitik zu bewerten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II
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