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Die FWU-Mediathek stellt sich vor

Fachartikel / Video-Tutorial

Nur Schulen, die auf multimedialen Unterricht setzen, werden in der Lage sein, der nachwachsenden Generation das nötige Rüstzeug für ihre Zukunft zu vermitteln. Es gibt bereits eine Vielzahl von kostenpflichtigen und frei verfügbaren digitalen Lerninhalten. Keines ist aber so umfangreich und innovativ wie die Mediathek des renommierten FWU Instituts für Film und Bild, die wir im Folgenden vorstellen.

  • Fächerübergreifend

Erste Hilfe: Trau dich

Unterrichtseinheit

Erste Hilfe kann Leben retten. Vorausgesetzt, man weiß am Unfallort, was zu tun ist. Diese Unterrichtsmaterialien für Berufsbildende Schulen erläutern, was in einer Notsituation zu tun ist, welche Maßnahmen die Erste Hilfe im Betrieb umfasst und welche Vorteile die Ausbildung zur Ersthelferin oder zum Ersthelfer im Betrieb hat. Wo wir uns auch aufhalten – am Arbeitsplatz, zu Hause, im Sportverein, in der Schule oder im Straßenverkehr – überall und zu jeder Zeit können wir in Situationen geraten, in denen andere Menschen nach einem Unfall unsere tatkräftige Hilfe brauchen. Von diesen Situationen wird man normalerweise überrascht. Nicht jeder Mensch reagiert dann besonnen und weiß sofort, was zu tun ist. Im Gegenteil: Viele haben Angst und sind unsicher. Während sie unschlüssig herumstehen, vergeht wertvolle Zeit, die manchmal sogar über das Leben oder Sterben eines Menschen entscheidet. Die Schülerinnen und Schüler an Berufsbildenden Schulen begreifen auf der Basis der vorliegenden Unterrichtsmaterialien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dass sie bei einem Notfall verpflichtet sind zu helfen. Sie erkennen, dass sie selbst viel davon profitieren, wenn sie einer solchen Situation nicht hilflos ausgeliefert sind, sondern gezielt handeln können. Wer sieht schon gerne tatenlos zu, wenn ein Unfallopfer dringend Hilfe benötigt? Das ist nicht gerade gut für die Selbstsicherheit. Wer hingegen weiß, was zu tun ist und eine Notlage positiv beeinflussen kann, hilft nicht nur den Opfern, sondern erhält auch Anerkennung. Gute Gründe also, in das erforderliche Know-how ein wenig Zeit und Energie zu investieren. Eine Ausbildung zur Ersthelferin oder zum Ersthelfer – im privaten oder beruflichen Umfeld – und regelmäßige Auffrischungskurse sind das beste Mittel gegen die Hilflosigkeit und Ohnmacht im Ernstfall. Im Rahmen der Unterrichtsmaterialien werden folgende Inhalte vermittelt: Was ist in einer Notsituation zu tun? Welche Maßnahmen umfasst die Erste Hilfe im Betrieb? Welche Vorteile bringt die Ausbildung zur Ersthelferin oder zum Ersthelfer im Betrieb? Wichtig: Diese Unterrichtsmaterialien ersetzen keinen Erste-Hilfe-Kurs. Sie sind branchenübergreifend einsetzbar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass man per Gesetz verpflichtet ist, Erste Hilfe zu leisten. wissen, dass Helferinnen und Helfer in aller Regel für Fehler nicht haften müssen. prägen sich ein, was in einer Notsituation zu tun ist. begreifen, dass sie als Ersthelfende Teil einer Rettungskette sind. lernen, wie die Erste-Hilfe-Infrastruktur in einem Betrieb aufgebaut ist. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten und diskutieren das Thema "Unterlassene Hilfeleistung" am Beispiel eines Cartoons. überdenken anhand eines Cartoons ihre eigene Handlungskompetenz in Notsituationen. erschließen sich anhand eines Rollenspiels Inhalte erlebnisorientiert. übertragen theoretische Kenntnisse auf die Praxis. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten verschiedene Aufgaben gemeinsam und stärken damit ihre Teamfähigkeit. versetzen sich in die Argumentation von anderen hinein und lernen, andere Überzeugungen zu akzeptieren. bauen durch Training Hemmungen ab und entwickeln genug Selbstbewusstsein, um Notfallsituationen zukünftig meistern zu können. werden motiviert, sich zum Ersthelfer oder zur Ersthelferin ausbilden zu lassen.

  • Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Neunmalige Befristung von Arbeitsverträgen ist unzulässig

Fall des Monats

Befristete Arbeitsverträge sind für Lehrkräfte in Deutschland keine Seltenheit mehr. Häufen sich Befristungen allerdings zu oft hintereinander, kann dies ein Hinweis auf Missbrauch der Befristungsregelungen sein. Das entschied das Arbeitsgericht Bamberg und gab damit der Lehrkraft recht (Az. 2 Ca 627/15).

  • Fächerübergreifend

Toleranz: Gebot und Grenzen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Toleranz" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand der aktuellen Themen Cannabis-Legalisierung und Asyldebatte den ethischen Geltungsrahmen für Toleranz. Darüber hinaus werden Herausforderungssituationen, Möglichkeiten und Grenzen bewusstgemacht.Toleranz wird als Gemeinschaft stiftende ethische Tugend erarbeitet. Wichtig ist dabei die Abgrenzung von relativistischer Gleichgültigkeit sowie das Bewusstsein, dass Toleranz theoretische und praktische Arbeit bedeutet. Ausgangspunkt ist die Cannabis-Debatte im Bundestag. Ein Beurteilungsschema kann jedoch auf weitere Debatten angewendet werden. Das Thema "Toleranz: Gebot und Grenzen" im Unterricht Gerade anhand von Toleranz kann aufgezeigt werden, dass Ethik sich nicht auf langweilige Nabelschau beschränkt, sondern in Konfliktfällen die Notwendigkeit begründeten Urteilens und Handelns unterstützt, sofern diese friedlich gelöst werden sollen. Toleranz wird als verbindende Tugend umso wichtiger, seitdem auch in den Medien zunehmend von einer "Entsolidarisierung" in der Gesellschaft gesprochen wird. Interdisziplinär bieten sich Verbindungen zum Geschichts-, Psychologie- und Biologieunterricht, aber auch zu Kunst und Sport an. Vorkenntnisse Es empfiehlt sich Hintergrundwissen zum Thema "Menschenwürde". Die durchführende Lehrkraft sollte das Thema "Relativismus - Universalismus" im Hinterkopf haben. Didaktische Analyse In dieser Unterrichtseinheit geht es um die Notwendigkeit, sich bewusst mit Themen zu beschäftigen, die gleichgültig scheinen, aber sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft schwerwiegende Auswirkungen haben. Die Erkenntnis, dass jeder Komfort seinen Preis hat, ist immer schwierig. Die Augen zu schließen, hat aber oft zur Folge, dass man sich unvermutet mit Konflikten und Problemen konfrontiert sieht. Toleranz hingegen macht Probleme bewusst und damit lösungsfähig. Methodische Analyse Rollenspiel und Zielführung im Sinn eines dritten Wegs, das Aufzeigen der Verantwortlichkeit aller in Solidargemeinschaften, öffnen den Blick für Optionen, ohne sinnlose oder unbewältigbare ideologische Forderungen. Der Duktus der Einheit wird vom Argumentationsgang in Bezug auf ethische Fragen vorgegeben. Das Kugellager bietet sich für den Austausch an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Ablauf einer logisch-ethischen Argumentation. erkennen "Tugenden" als wertvolle Werkzeuge in Bezug auf Konfliktmanagement. erkennen, dass ethisches Handeln kognitive und praktische Arbeit bedeutet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wechseln zwischen verschiedenen Dokumentationsmethoden. beschaffen sich Informationen aus dem Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten diszipliniert, kollegial und erarbeiten ein gemeinsames "Ergebnis".

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

Jesusbilder im Wandel der Zeit

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit setzt sich mit dem Wandel der Darstellungen von Jesus Christus im Laufe der Zeit auseinander, gibt Erklärungsversuche und lädt dazu ein, sich selbst mit diversen Bildern zu beschäftigen.Keine Person der Weltgeschichte ist so häufig künstlerisch dargestellt worden, wie die Person Jesus Christus. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Überblick über die wesentlichen Epochen der Kunstgeschichte. Anhand ausgewählter Beispiele werden diese erörtert. Im zweiten und größeren Teil der Einheit werden die Lernenden mit sieben unterschiedlichen Jesusdarstellungen konfrontiert. Zunächst versuchen sie sich der Thematik alleine und in Kleingruppen zu nähern, bevor sie Kurzinformationen zu den jeweiligen Zeiträumen erhalten. Ziel ist, dass die Lernenden erkennen, dass hinter Architektur und künstlerischen Darstellung ein bestimmtes Menschen- und Gottesbild steckt. Lernvoraussetzungen In den höheren Klassen dürften die einzelnen Kunstepochen eigentlich bekannt sein, daher ist der Überblick nur noch als Grundwissenssicherung gedacht. Je nach Klassensituation kann der erste Teil der Einheit (Religion und Kunst im Wandel der Zeit) daher länger oder kürzer dauern. Didaktisch-methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler setzen sich zunächst mit ihrer eigenen Lebensumwelt auseinander und wenden sich dann ausgehend von dieser dem Gesamtbild zu. Anhand des Materials erkennen sie, dass religiöse Kunst sehr viel mit dem Menschen selbst zu tun hat. Dies erfordert eine Grundoffenheit für religiöse Themen. Während der Hauptteil der Stunde durch die konkrete Auswahl und Präsentation der Bilder und Kurzinformationen sehr klar strukturiert und zielorientiert ist, ist der Einstieg und die kreative Weiterarbeit sehr offen und wird nur dann gelingen, wenn die Schülerinnen und Schüler einen gewissen Bezug und eine Offenheit zu religiösen Themen haben. Sollten es die jeweiligen regionalen Umstände zulassen, so bietet sich im Vorfeld oder im Anschluss ein Kirchenbesuch an, der entweder Vorwissen aktiviert oder das Gelernte festigt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben die Kirchen der eigenen Region als Beispiele gelebter Religion und Religionsgeschichte. wiederholen die wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte und erkennen den Zusammenhang zwischen Kirchenbau und Menschen-/Gottesbild. lernen das Jesusbild im Wandel der Zeit kennen und können diese Bilder beschreiben und erklären. lernen selbständig Informationen aus Texten zu entnehmen und diese strukturiert anzuwenden und zuzuordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Bildmaterial mit Bauwerken der Region in Zusammenhang zu bringen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich in Kleingruppen zu den unterschiedlichen Jesusbildern aus und lernen andere Meinungen aufzugreifen und zu überdenken. präsentieren in Gruppen gewonnene Ergebnisse vor der Klasse.

  • Religion / Ethik / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Cartoon der Woche: Früherkennung

Cartoon

Wenn Jesus eine Schullaufbahn-Prognose bekäme...

  • Fächerübergreifend

Online-Bleigießen: Mit Kerze und Blei

Tool-Tipp

Mit dem Online-Game "Bleigießen" können Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern auch ohne Kerze und Blei vor dem Silvesterabend einen Blick in die Zukunft werfen. Die Online-Anwendung sagt Ihnen voraus, was 2018 auf Sie zukommt!

  • Fächerübergreifend

Imparfait: quand j’étais petit/e

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Imparfait" soll die Schülerinnen und Schüler motivierend mit der neuen Vergangenheitszeit vertraut machen. Anhand ihrer eigenen Vergangenheit entdecken die Schülerinnen und Schüler die Bildung der regelmäßigen Verben im Imparfait und wenden die Formen selbstständig an.In der vorliegenden Unterrichtseinheit zur Einführung des Imparfait erkennen die Lernenden anhand eines Berichts aus der Vergangenheit der Lehrkraft die Bildung der regelmäßigen Formen des Imperfekts, erstellen eine Regel und erproben die neue Zeitform allein sowie gemeinsam in der Gruppe. Das Thema "Imparfait" im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit soll eine motivierende Einführung in die neue Zeitform, das Imparfait, geben. Als Vorentlastung kann man die Bildung der Verben im Präsens wiederholen. Dies erleichtert den Lernenden das Erkennen der Bildung der neuen Formen. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten die Bildung der regelmäßigen Verben im Präsens kennen und wissen, wie sie sich herleiten. Dies vereinfacht ihnen, die Bildung des Imparfait schneller zu erkennnen. Didaktisch-methodischer Kommentar Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Erlernen der neuen Zeitform des Imparfait soll den Schülerinnen und Schülern einen möglichst motivierenden und zum Lehrwerk abwechslungsreichen Einstieg in die neue Zeit geben. Die Verwendung des Imparfait kann ebenfalls angesprochen und der Regelfindung hinzugefügt werden. Bei der Stunde bezieht sie sich lediglich auf regelmäßige Handlungen/ Gewohnheiten in der Vergangenheit. Das Kinderfoto der Lehrkraft als Einstieg wirkt äußerst motivierend auf die Schülerinnen und Schüler. Zu Beginn sollte es beschrieben werden, als Übergang zur Erarbeitung der Bildung des Imparfait kann die Frage gestellt werden, wer wohl auf dem Foto zu sehen ist. Zuerst präsentiert die Lehrkraft den Text zu ihrer Kindheit mündlich. Durch die Verständnisfragen zum Text verwenden die Lernenden imitativ bereits die neue Zeitform. Zur genaueren Erarbeitung wird ihnen der Text über eine Folie präsentiert und sie suchen die neuen Verbformen heraus. Die Bildung der neuen Zeit wird nun an der Tafel festgehalten und die Lerngruppe erarbeitet gemeinsam eine Regel. In den Erarbeitungsphasen üben die Schülerinnen und Schüler sowohl einzeln die Bildung der neuen Zeitform (Arbeitsblatt 2 und 3) als auch in einer Gesprächsphase zu zweit (Arbeitsblatt 3). Die Fragen und Antworten bereiten die Lernenden auf den nächsten Schritt, die mündliche Anwendung vor. An dieser Stelle bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an: Fishbowl, Sprechmühle, Speeddating... Im nächsten Schritt verfassen die Lernenden einen kurzen Text zu ihrer eigenen Kindheit, der erneut zur Vertiefung des Imparfait dient. Auf Grundlage dieses Textes lässt sich in der Folgestunde mit Kinderfotos der Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen arbeiten. Nach dem Lesen der Texte entnimmt die Lehrkraft einzelne Sätze, welche die Grundlage für die weiterführende Gruppenarbeit sind. In dieser müssen die Lernenden Vermutungen anstellen, von wem der Satz stammt. Zur Kontrolle werden am Ende die Texte innerhalb der Gruppe vorgelesen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Bildung der neuen Zeitform des Imparfait. wenden die neuen Verbformen eigenständig an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler agieren in einem Gespräch zum Imparfait miteinander. korrigieren und unterstützen sich gegenseitig bei der Arbeit in der Gruppe.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Entlohnungsformen: Akkordlohnberechnung

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtssequenz zur Akkordlohnberechnung ist ein Teil des Themenbereiches "Personalwirtschaftliche Prozesse". Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich selbst den Unterschied zwischen Stückgeld- und Stückzeitakkord. Sie berechnen Löhne und erkennen am Ende, dass die Berechnung mit dem Stückgeld- und dem Stückzeitakkord zum gleichen Ergebnis führt.Um die Schülerinnen und Schüler zu aktivieren, werden verschiedene Lohnformen dargestellt und die Lernenden diskutieren über Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lohnformen anhand des fiktiven Unternehmens Fessler Autoteile GmbH (Unternehmensprofil), das sie über mehrere Unterrichtseinheiten kennen. Dies hilft den Schülerinnen und Schülern zu verstehen, dass in unterschiedlichen Arbeitsbereichen unterschiedliche Lohnformen sinnvoll sind. In diesem fiktiven Unternehmen haben sie nun die Aufgabe "in der Buchhaltung" Akkordlohnberechnungen durchzuführen. Sie erarbeiten sich mithilfe von internen und externen Daten selbstständig die Inhalte und berechnen den Bruttostundenlohn eines Produktionsmitarbeiters mithilfe des Stückgeld- und des Stückzeitakkords.In dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Entlohnungsformen kennen und setzen sich mit ihnen auseinander. Da die Schülerinnen und Schüler bereits Praktika absolviert haben und viele auch bereits in kleineren Nebenjobs gearbeitet haben, können sie eigene Erfahrungen einbringen. Die Lehrkraft knüpft dann an bereits vorhandenes Vorwissen an, indem sie anhand des Modellunternehmens verschiedene Arten von Lohnformen aufgezeigt. Im Rahmen einer Diskussion über die verschiedenen Lohnformen entscheiden die Schülerinnen und Schüler selbst, welche Art ihnen am meisten zusagt und erläutern verschiedene Vor- und Nachteile. Durch die Einbettung in das Modellunternehmen verstehen die Schülerinnen und Schüler auch, dass den verschiedenen Lohnformen unterschiedliche Tätigkeitsbereiche zugrunde liegen. Sie erkennen, dass dem Akkordlohn eine differenzierte und individuelle Lohnberechnung zugrunde liegt. Die weitere Berechnung des Akkordlohns mit Akkordrichtsatz, Akkordsatz und gerade die Unterscheidung zwischen Stückgeld- und Stückzeitakkord sind in dem Zusammenhang für Schülerinnen und Schüler eher weit entfernt und schwer verständlich. Die Herangehensweise mithilfe der Lernsituation, anhand derer die Schülerinnen und Schüler zunächst den Akkordrichtsatz berechnen sollen und dann im weiteren Verlauf den Stückgeld- sowie den Zeitakkord berechnen, soll es den Lernenden ermöglichen, die Unterschiede zu verstehen und wegzukommen vom Auswendiglernen einzelner Formeln. Die Präsentation der Ergebnisse, die wiederum von den Schülerinnen und Schülern erfolgt, fördert nicht nur die Eigenständigkeit und Präsentationsfähigkeit, sondern auch die Fähigkeit, abstrakte Begriffe und Inhalte verständlich zu formulieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen verschiedene Lohnformen unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen zu und entscheiden sich begründet für eine bevorzugte Lohnform. berechnen den Akkordrichtsatz, Stückgeld- und Stückzeitakkord. erklären den Unterschied zwischen Stückgeld- und Stückzeitakkord. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse mit einer Dokumentenkamera oder dem Whiteboard. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken in der Diskussion ihre Kommunikationsfähigkeit. stärken ihre Teamfähigkeit durch Partnerarbeit.

  • Rechnungswesen
  • Berufliche Bildung

Siegel und Umweltzeichen für Papier

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler Siegel und Zeichen kennen, die für umweltfreundliches Papier vergeben werden.Die Unterrichtseinheit "Siegel und Umweltzeichen" ist ein Auszug aus dem Unterrichtsmaterial "Papier im Unterricht" für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10. Anhand von Siegelkarten lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Papier-Siegel kennen. Sie beschäftigen sich mit Fragen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes. Da die Karten wie die eines Quartettspiels die jeweiligen Kriterien der Siegel zu unterschiedlichen Kategorien nennen, können Vor- und Nachteile erkannt und mit den Mitschülerinnen und Mitschülern diskutiert werden.Es werden keine Grundkenntnisse auf Seiten der Lehrkraft vorausgesetzt. Alle nötigen Hintergrundinformationen für die Lehrkraft sind auf Arbeitsblatt 3 als Lehrerinfo zu finden. Alle Informationen für die Schülerinnen und Schüler sind auf den Arbeitsblättern 1 und 2 vorhanden. Die Lernenden erfahren, welche Aspekte bei Papiersiegeln und -zeichen eine Rolle spielen und lernen verschiedene Siegel und Zeichen anhand ihrer Kriterien zu bewerten, um somit nachhaltige Verbraucherentscheidungen treffen zu können. Die Schülerinnen und Schüler sind vom Thema Recycling und umweltfreundliches Papier direkt betroffen, da sie im Alltag regelmäßig, zum Beispiel beim Kauf von Schulheften oder anderen Papierprodukten, mit Produkten konfrontiert werden. Für dieses Thema bietet sich das Erarbeiten anhand von Steckbriefen an, da diese es ermöglichen, die Unterschiede klar voneinander abzugrenzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Siegel und Zeichen rund ums Papier kennen. erhalten Informationen zu den verschiedenen Kriterien, die die einzelnen Siegel und Zeichen ausmachen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen und tauschen sich untereinander aus. bilden sich eine Meinung aufgrund von Fakten und vertreten diese gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

  • Fächerübergreifend / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Sozialstaat Deutschland: ein Garant für soziale Gerechtigkeit?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsstunde befasst sich mit dem Thema soziale Gerechtigkeit in Deutschland und ist in der Unterrichtsreihe zum Thema Sozialstaat einsetzbar. Am Ende der Stunde sollen sich die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Urteil zu (un-)gleichen Lebenschancen im Sozialstaat Deutschland bilden können.Soziale Gerechtigkeit ist ein Dauerthema vor Landtags- und Bundestagswahlen. Die Lernenden sollen sich in dieser Einheit mit einer Karikatur zur Bildungsgerechtigkeit sowie Texten, die Pro und Contra der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland darstellen, befassen. Sie sammeln Argumente und verfassen als Hausaufgabe einen Zeitungsartikel zum Thema. Das Thema im Unterricht Diese Unterrichtsstunde ist eingebettet in eine Unterrichtsreihe zum Sozialsystem in Deutschland. Es werden Grundkenntnisse der Sozialsysteme und des Sozialstaatspostulats im Grundgesetz vorausgesetzt. Diese Unterrichtseinheit ist, je nach Schulform, für Schülerinnen und Schüler ab der 9./10. Klasse konzipiert. Da die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe einen Zeitungskommentar verfassen, sollten sie mit der Textsorte vertraut sein. Alternativ kann auch ein anderer Text verfasst werden. Didaktisch-methodischer Kommentar Der Einstieg in die Stunde über eine Karrikatur ist kontrovers und zieht daher die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler an. Die Schülernähe der Thematik Bildungschancen ist Voraussetzung für eine lebhafte Diskussion. In der arbeitsteiligen Textarbeit der Erarbeitungsphase erschließen sich die Schülerinnen und Schüler Argumente, die dafür beziehungsweise dagegen sprechen, dass der deutsche Sozialstaat sein Ziel, gerechtere Lebenschancen zu generieren, erreicht hat (oder nicht). Diese Phase wird durch die Think-Pair-Share Methode erschlossen, da sie einerseits zeitsparend ist und andererseits die Argumentationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler schult, da sie ihrem Partner die Argumente aus ihrem Text näher bringen müssen. Um die kriteriengeleitete Urteilsbildung zu unterstützen, ordnen die Schülerinnen und Schüler ihre gefundenen Textpassagen den Dimensionen der Gerechtigkeit zu. Diese Gerechtigkeitsdimensionen sollten in einer vorherigen Stunde bereits bekannt gemacht worden sein. So wird es den Schülerinnen und Schülern in der anschließenden Problematisierungsphase leichter fallen, ihre Meinung differenziert und passend wiederzugeben. Eine Gewichtung der Gerechtigkeitsvorstellungen ist in Bezug auf die kriteriengeleitete Urteilsbildung zudem sinnvoll. Der abschließenden, freien Diskussion in der Problematisierungsphase kommt in dieser Stunde ein wichtiger Stellenwert zu: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich selbst ein Urteil über den deutschen Sozialstaat bilden können, um so auch einer möglichen Beeinflussung – egal von welcher Seite – entziehen zu können und ihren eigenen Standpunkt zum Thema zu kennen. Die Sicherungsphase wird in die Hausaufgabe ausgelagert, die zum einen eine sinnvolle Progression der Stunde bietet und zum anderen die Problematisierung, die vor allem auch schwächeren Schülerinnen und Schülern beim Verfassen der Hausaufgabe helfen wird, vermehrt in den Mittelpunkt der Stunde rückt. Ferner wird mit der Hausaufgabe ein weiteres didaktisches Prinzip, das Prinzip der Handlungsorientierung, erfüllt. Denn die Hausaufgabe, in der ein Kommentar zur Thematik verfasst werden soll, leitet die Schüler zu "realem politischen Handeln" (so könnten Schüler beispielsweise in der Realität ihren Kommentar als Leserbrief an eine Zeitungsredaktion senden). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen die Leitfrage der Stunde anhand einer Karikatur-Analyse. stellen die Problematik der sozialen Ungleichheit dar und erkennen, dass es im deutschen Sozialstaat Defizite bei den Lebenschancen gibt. beurteilen diese Defizite im Hinblick auf die Leistungen des deutschen Sozialstaats und benennen die Argumente, die für die jeweilige Sichtweise sprechen und wägen sie gegeneinander ab. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben und kontextualisieren eine Karikatur. arbeiten Argumente aus einem Text heraus und kategorisieren diese. verfassen einen Zeitungsartikel zum Thema und vertreten darin ihre Meinung, die sie mit den zuvor gesammelten Argumenten unterstützen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paararbeit kooperativ zusammen und tauschen ihre Argumente in der Gruppe aus und oder ergänzen einander. reflektieren ihr Denken über den deutschen Sozialstaat sowie über die Thematik "Soziale Ungleichheit" und hinterfragen das Thema kritisch.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Dativ und Akkusativ: Kasus erkennen und unterscheiden

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache zum Thema Dativ und Akkusativ lernen die Schülerinnen und Schüler, die beiden Fälle in bekannten Wendungen und Sätzen zu erkennen und zu unterscheiden. Anschließend werden sie dazu angeleitet, das Gelernte beim weiteren Spracherwerb aktiv zu nutzen.Dativ und Akkusativ werden gleichzeitig und vergleichend eingeführt. Dabei werden nur Wendungen und Sätze verwendet, die die Schülerinnen und Schüler kennen. Sie lernen das Prinzip des Kasus kennen und verstehen, dass dasselbe Wort in unterschiedlichen Fällen vorkommen kann und - bedingt durch das Signalwort - auch vorkommen muss. Über das Identifizieren von Signalwörtern wird die Brücke zur Anwendung im eigenen Spracherwerb geschlagen. Das Thema "Dativ und Akkusativ" im Unterricht In dieser Unterrichtseinheit wird grammatikalisches Grundwissen vermittelt. Schülerinnen und Schüler, die bisher kein oder nur ein geringes analytisches Verständnis von Sprache hatten, aktivieren ihr Vorwissen und erhalten mithilfe der Karten, die an der Tafel zugeordnet werden, einen haptischen Zugang zu dem Thema. Um diesen unmittelbaren Zugang nicht zu hemmen, werden die Begriffe "Dativ" und "Akkusativ" im Sinne der didaktischen Reduktion erst im Nachhinein vermittelt. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler, Präpositionen und Verben als Signalwörter für die Fälle zu erkennen. So wird eine Grundlage gebildet, auf der sie im weiteren Spracherwerb neu gelernte Verben und Präpositionen richtig verwenden können. Diese Fertigkeit sollte zunächst nur auf einfache Sätze angewendet werden, da mehrgliedrige Sätze mit verschiedenen Objekten und präpositionalen Bestimmungen leicht zu Überforderung führen können. Wechselpräpositionen und Verben mit Akkusativ und Dativ werden in der Einheit noch nicht behandelt und sollten mit etwas zeitlichem Abstand ergänzt werden, wenn das neu erworbene Wissen gefestigt ist. Auch das "-n" am Nomen im Dativ Plural wird noch nicht besprochen. Bei der anschließenden Arbeit mit dem Wörterbuch lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie in einsprachigen Nachschlagewerken gezielt nach grammatikalischer Information suchen können. Sie entwickeln dabei ein Bewusstsein dafür, dass vor allem Verben mit dem entsprechenden Fall gelernt werden müssen und isoliert gelernt nicht richtig angewendet werden können. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten alphabetisiert sein, benötigen aber kein grammatikalisches Hintergrundwissen. Ihre Deutschkenntnisse sollten mindestens im Bereich A1 sein. Didaktische Analyse Die Einführung grammatikalischer Metasprache birgt gerade für Schülerinnen und Schüler mit wenig schulischer Vorbildung das Risiko der Überforderung. Möglicherweise ist das analytische Verständnis von Sprache bei einigen Lernenden noch gar nicht oder nur wenig ausgeprägt. Methodische Analyse Diese Schwierigkeiten werden mit dem vorliegenden Material überwunden, indem die Begrifflichkeiten nicht im Vordergrund stehen, sondern zunächst das sprachliche Vorwissen der Lernenden aktiviert wird. Durch Imitation und Wiederholungen haben die Schülerinnen und Schüler feste Strukturen gelernt, die sie meistens richtig reproduzieren können. Die metasprachliche Beschreibung baut auf diesem Vorwissen auf. So kann die Aufmerksamkeit auf die Details gelenkt werden, ohne die Schülerinnen und Schüler zu überfordern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr analytisches Verständnis von Sprache. entwickeln ein Grundverständnis von Akkusativ und Dativ. lernen, Signalwörter für die beiden Fälle zu finden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit (digitalen) einsprachigen Wörterbüchern zu arbeiten.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Sekundarstufe II
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