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Erklärvideos im Sachunterricht: Versuche durchführen und protokollieren

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial führt Schülerinnen und Schüler schrittweise an die Durchführung und Protokollierung von Experimenten sowie darauf basierend Erstellung eines eigenen Erklärvideos heran. Es wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Das Arbeitsblatt entstand gemeinsam in einem Projekt mit der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dabei wurden Erklärvideos von Studierenden mit Kindern entwickelt. Hier stand die naturbezogene Perspektive häufig im Mittelpunkt. Durch das eigene Erstellen von Videos zu verschiedenen Versuchen erlebten und deuteten die Kinder beispielsweise Naturphänomene. Diese inhaltliche Auseinandersetzung mit eigenen Worten wiederzugeben, motivierte bereits junge Grundschulkinder sehr und bot so Verzahnungen mit ihrem eigenen Alltagserleben. Die Videos zu vielen Experimenten sind auf der Seite eis-videos.de veröffentlicht. EIS steht dabei für Experimentieren im Sachunterricht. Die Grundschulkinder experimentieren wie Forscher. Die Versuche sind niedrigschwellig angelegt und verwenden hauptsächlich Gegenstände, die in fast jedem Haushalt zu finden sind. Im Unterricht der Grundschule lernen die Kinder schrittweise, wie Experimente durchgeführt und protokolliert werden. Ein selbst durchgeführtes Experiment kann direkt in der Protokollvorlage festgehalten werden. Das Versuchprotokoll ist die Basis für ein eigenes EIS-Video.Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Sachverhalte angemessen. versprachlichen Beobachtungen, Vermutungen, Erkenntnisse und Empfindungen. halten Ergebnisse in geeigneter Form fest.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik
  • Primarstufe

"Go Away, Big Green Monster" von Ed Emberley – ein Unterrichtsbeispiel

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Picture Book "Go Away, Big Green Monster" beschäftigen sich die Grundschulkinder mit dem Thema "Gefühle". Die Einheit verknüpft Inhalte aus dem Englisch-Unterricht mit Themen des Sachunterrichtes und Kunst-Unterrichtes sowie mit medienpädagogischen Inhalten. Die Einheit wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt. Im Rahmen eines Projekts zum Computer-Assisted Language Learning (kurz: CALL) arbeiteten Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, zum Task-Based Language Teaching . Dieses beinhaltet den Begriff der Handlungsorientierung. Hierbei ist es wichtig, dass die Kinder befähigt werden, ihrer Altersgruppe gemäß in der fremden Sprache miteinander zu kommunizieren. Dabei teilen sie zum Beispiel für sie bedeutsame Inhalte, Gefühle oder Ideen mit und tauschen sich mit den Klassenkameraden darüber aus. Im Vordergrund steht die Sprachproduktion, nicht die Korrektheit der fremdsprachlichen Äußerungen der Kinder. Die Aufgabe der Studierenden war es, ausgehend von der Grundlage des Task-Based Language Teaching digitale Medien in die handlungsorientierte Unterrichtsplanung zu integrieren. Dafür nutzten sie vorrangig interaktive Whiteboards und Tablets. Als besonders wertvoll erkannten die Studierenden im Projekt die Sprachvermittlung mithilfe von sogenannten authentischen Bilderbüchern . Hierbei handelt es sich um Bilderbücher, die nicht für Lernende der fremden Sprache gestaltet wurden, sondern für muttersprachliche Kinder. Diese Einheit präsentiert am Beispiel des Klassikers "Go Away, Big Green Monster" von Ed Emberley, wie authentische Picture Books im Englisch-Unterricht der Grundschule eingesetzt werden können. Der Inhalt des Bilderbuches "Go Away, Big Green Monster" ist rasch erzählt: Die Kinder sehen zunächst nur eine schwarze Fläche und zwei große, gelbe Augen darin. Aus diesen wird allmählich ein großes, grünes Monster gestaltet, vor dem das Erzähler-Kind offenbar Angst hat. Doch es ist in der Lage, das Monster schrittweise wieder verschwinden zu lassen: "Go Away, Big Green Monster!" Das Picture Book beinhaltet einen leichten und gut zugänglichen Text. Die Bilder sind einfach und mit ausdrucksstarken Farben gestaltet. Es werden die englischen Bezeichnungen der Gesichtsteile (eyes, mouth, ears …) trainiert beziehungsweise wiederholt. Auch erfolgt eine Verknüpfung zum Sachunterrichtsthema "Gefühle" sowie zu einem medienpädagogischen Ansatz mit Blick auf den Umgang mit Emojis. Die Gestaltung von eigenen Emojis bietet außerdem Anknüpfungspunkte an den Kunst-Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Gefühle und erweitern dabei ihren Wortschatz. trainieren die englischen Bezeichnungen der Gesichtsteile (eyes, mouth, ears …). lernen Emojis kennen und ordnen diesen Gefühle zu. gestalten eigene Emojis und präsentieren diese im Plenum. tauschen sich mit Klassenkameraden aus.

  • Englisch / Kunst / Kultur / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Digitale Stellenwerttafel: Zahldarstellung in der App

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Zahlenverständnis in der Grundschule unterstützt Schülerinnen und Schüler digital bei der Darstellung und beim Verständnis von Zahlen in Stellenwerttafeln. Es wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Die App zur digitalen Stellenwerttafel wurde im Rahmen des Projekts "Digitales Lernen Grundschule" an der Universität Potsdam entwickelt. In der App wird eine Zahl durch Zahlplättchen in der Stellenwerttafel dargestellt. Beim Verschieben von Plättchen bleibt der Wert der Zahl erhalten, ihre Darstellung ändert sich jedoch. Neben diesen zentralen Eigenschaften verfügt die Stellenwert-App über verschiedene zusätzliche Funktionen und gestalterische Feinheiten, die das Stellenwert-Verständnis fördern sollen: Der Zahlenwert kann als Dezimalzahl oder als Zahlwort ein- und ausgeblendet werden. Somit wird gleichzeitig ein Fundament für die Erweiterung des Zahlbereichs auf die rationalen Zahlen gelegt. Das Material stellt die Grundlage zur Einführung der App bei Schülerinnen und Schülern dar. Es beinhaltet eine Übersichtstabelle zur Funktionalität der App sowie Lernkärtchen, die im Rahmen der freien Arbeit eingesetzt werden können. Lehrplanbezüge Die Bildungsstandards für das Fach Mathematik sehen die Arbeit mit einer Stellenwerttafel im Bereich "Zahlen und Operationen" vor. Die Stellenwerttafel veranschaulicht große und kleine Zahlen für Schülerinnen und Schüler. Hierbei kommt nicht nur dem Wert einer Zahl Bedeutung zu, sondern auch der Stelle, an der die Ziffer steht. Oftmals finden Stellenwerttafeln in den Jahrgangsstufen 3 und 4 Verwendung. Sie können aber auch früher und im Bereich der Dezimalbrüche später noch eingesetzt werden. Vorkenntnisse für die Nutzung der App Um die App im Unterricht nutzen zu können, sollten die Kinder das Bündelungsprinzip kennengelernt und verstanden haben. Die App ist nicht für die Vermittlung, das Bündeln beziehungsweise Entbündeln sowie das Tauschen benachbarter Bündelungseinheiten geeignet. Hierzu eignen sich reale Materialien wie etwa Steckwürfel. Schwerpunkt der App ist das Vermitteln eines flexiblen Stellenwertverständnisses. Unterrichtsanregung Zunächst können die Schülerinnen und Schüler die App frei erproben. Sie tauschen sich erst in Kleingruppen und anschließend im Plenum über ihre Erfahrungen aus. Dies fördert das experimentelle Lernen. Danach vermittelt die Lehrkraft die Funktionalitäten und den mathematischen Hintergrund der App mithilfe der unten aufgeführten Tabelle. Die einzelnen Schritte können sukzessive im Sinne des Spiralcurriculums immer wieder aufgegriffen und dann erweitert werden. Dies kann auch im Zeitraum von mehreren Schuljahren stattfinden.Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Zahlverständnis. erkennen mehrere Möglichkeit der Zahldarstellung. festigen ihr Stellenwertverständnis.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe

Schülerwitz über die Anonymität von x

Cartoon

"Lieber Mathelehrer, haben Sie schonmal darüber nachgedacht, dass "X" lieber anonym bleiben möchte?" Um komplizierten Berechnungen im Mathematik-Unterricht zu entkommen, ziehen die Schülerinnen und Schüler den Datenschutz-Joker. Ob das funktioniert?

  • Mathematik

Wochenplan Französisch: Journal de mes activités à la maison

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Journal de mes activités à la maison" führen die Schülerinnen und Schüler ein von der Lehrperson begleitetes, individuelles Tagebuchprojekt rund um die Themen Haus/Wohnung und Alltagsaktivitäten. Die Unterrichtseinheit ist als Wochenplanarbeit angelegt. Sie kann daher in Phasen des freien Arbeitens und Lernens und darüber hinaus zum Homeschooling genutzt werden. Wochenplanarbeit entlastet Lehrkräfte und fördert das selbstständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Ist der reguläre Schulunterricht einmal nicht möglich, beispielsweise, weil die Lehrkraft mit einer anderen Klasse auf Klassenfahrt ist, stellt die Wochenplanarbeit eine gute Alternative dar. Dieser Wochenplan für das Fach Französisch kann im Präsenz- und im Distanzunterricht eingesetzt werden. Deshalb beauftragt die Lehrperson ihre Schülerschaft, ein persönliches Tagebuch zu führen, in welchem Alltag und Freizeitgestaltung festgehalten werden sollen. Dieser Ansatz des Wochenplans zum Thema "Journal de mes activités à la maison" fördert somit neben Schreibkompetenzen auch eigenständiges Arbeiten, authentische Reflexion und kreative Produktion in der Zielsprache durch Dokumentationen und Erlebnisberichte (Zeichnungen, Fotos, Tonaufnahmen, Collagen). Das Unterrichtsmaterial kann um weitere Aktivitäten in der Schule ergänzt werden. Es bietet zum einen die Möglichkeit, den Wortschatz und Wortfelder rund im die Themen Haus / Wohnung und Alltagsaktivitäten zu wiederholen, zu vertiefen und zu erweitern. Zum anderen erstellen die Schülerinnen und Schüler ein schriftliches Produkt in Form eines Tagebuchs, das ihren Alltag daheim auf vielfältige Weise (Texte, Fotos und auch Videos) dokumentiert. Dieses Unterrichtseinheit wird durch die Erweiterungen Journal de mes activités: parler d'un film und Journal de mes activités: La musique que j'aime ergänzt und abgerundet. Das Thema "Mes activités à la maison" im Unterricht Die Lehrkraft motiviert ihre Lernenden dazu, individuell ein Tagebuch zu gestalten. Dieses beschreibt auf reale, authentische Weise ihren Alltag zu Hause. Vorkenntnisse Vorausgesetzt sind lexikalische Kenntnisse über die Themen des Wohnens sowie der Freizeitgestaltung. Diese Vorkenntnisse dienen als Grundlage für die Erweiterung beziehungsweise Vertiefung zum Zweck der eigenständigen Verschriftlichung produktiv-kreativer Texte und Erlebnisberichte. Didaktische Analyse Tagebücher sind ein sehr motivierendes Material für Schülerinnen und Schüler in jeder Altersstufe. Allerdings erfordert die Didaktik dieser Unterrichtseinheit als Wochenplan auch viel eigenverantwortliches zielsprachliches Lernen. Die Lehrperson legt mit dem Einsatz eines Tagebuchs den Fokus auf einen handlungs- und erlebnisorientierten Ansatz, in dem die Zielsprache - hier: in einem individuellen (häuslichen) Kontext - verwendet, erlernt und vertieft wird, und in dem Aktivitäten ausgeführt werden, die kreative, eigenständige Fähigkeiten entwickeln helfen. Methodische Analyse Das Tagebuch setzt auf eigene, von den Lernenden erstellte Texte, deren Länge beliebig kurz oder lang und deren sprachliche Qualität unterschiedlich gut sein können. Es ist deshalb unablässig, alle Textsorten und -arten zuzulassen, denn im Vordergrund steht die kreative Produktion der Schülerinnen und Schüler. Im Tagebuch haben die Lernenden in besonderer Weise die Möglichkeit, in der Zielsprache und real ihre eigenen Erlebnisse und Aktivitäten zu dokumentieren und festzuhalten, die sich zwangsweise von ihren Mitschülerinnen und Mitschüler unterscheiden. Der Lernkontext ist ein außerschulischer Lernort und zwar ein besonderer: das eigene Zuhause! Die Lehrkraft hat die Möglichkeit, die Lernenden per Videokonferenz in Kleingruppen (3 bis 4 Personen) oder individuell bei Verständnisfragen oder Fehlerkorrekturen wertvoll zu unterstützen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren ihr bereits vorhandenes Wissen zu den Themenfeldern Alltagsaktivitäten und Wohnen . vertiefen und erweitern dabei um diese Themengebiete ihren Wortschatz. erweitern und trainieren ihre Sprachkompetenz im Bereich der kreativen Ausdrucksfähigkeit und der schriftlichen Produktion. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden selbstständig das Internet als Informations- und Lernmedium. recherchieren fehlende Lexik über eines Online-Wörterbücher. gestalten Bild- und Textprodukte anhand diverser Medien. erleben mehrkanaliges Lernen durch erlebnis- und handlungsorientierte Aktivitäten. Personal- und Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das freie Arbeiten und eigenständiges Lernen im Rahmen einer Wochenplan-Arbeit. halten soziale Kontakte zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern virtuell, unter anderem über Lernplattformen und Messenger. üben kooperierendes und erlebnisorientiertes Lernen durch gegenseitigen Austausch und Unterstützung.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Tablets im Unterricht der Grundschule und in der Ganztagsgrundschule

Fachartikel

Dieser Fachartikel zu Tablets in der Grundschule und in der Ganztagsgrundschule stellt ein Projekt zum Einsatz digitaler Medien im Grundschulalltag vor – inklusive Unterrichtsvorschlägen und Fortbildungsangeboten. Eine Lehrerin beantwortet außerdem Fragen dazu, wie sich der Einsatz von Tablets im Grundschulalltag wirklich gestaltet und welche Herausforderungen auf die Lehrkräfte zukommen. Der Artikel wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt. Projektbeschreibung An der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg befassten sich zwei Bereiche der Erziehungswissenschaften (Medienpädagogik und Pädagogik der Primarstufe) sowie einige Fächer gemeinsam mit der Rosensteinschule in Stuttgart mit dem Einsatz digitaler Medien im Grundschulalltag. Tandems aus Lehrenden der Medienpädagogik und den einzelnen Fächern entwickelten mit den Studierenden gemeinsam Unterrichtssequenzen sowie Ansätze für den Ganztagsbereich. Praxisbeispiele Funktionen und Apps für den Einsatz von Tablets an Grundschulen Tablets lassen sich in der Grundschule vielfältig einsetzen. Häufig kommen dabei kindgerechte Apps zum Einsatz – so etwa Stop Motion Studio, Book Creator oder etwa Garage Band. Im Rahmen des Projekts Digitales Lernen Grundschule verwendeten Lehrkräfte häufig die Sprachfunktion. Hierbei nahmen die Lernenden eigene Texte auf. Eine Fortsetzungsgeschichte entsteht beispielsweise Schritt für Schritt, wenn die Kinder ihre einzelnen Kapitel reihum aufnehmen. Auch können sie so kleine Diktat-Texte selbst einsprechen. Die Lehrkraft stellt mithilfe von Audio-Aufnahmen und Bildern den Kindern zusätzliche Informationen zur Verfügung. Unterrichtssequenzen für die Grundschule Im Rahmen der Fächer Biologie, Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Musik und Sport entstanden Unterrichtssequenzen für die Grundschule. Ein Beispiel ist das Teilprojekt "Gaming im Sportunterricht" . Weitere Projekte finden sich hier und hier . Der Fokus bei den Unterrichtssequenzen liegt einerseits im dialogorientierten Ansatz, der es ermöglicht, den Einsatz digitaler Medien in der Grundschule sowohl für die Studierenden als auch für die Schülerinnen und Schüler individuell zu gestalten. Auch sollen Lehrkräfte gezielt weitergebildet werden. Online-Kurs für Lehrkräfte Robert Rymeš, Medienpädagoge und akademischer Mitarbeiter des Projekts, hat aus diesem Grund einen Online-Kurs entwickelt. In diesem vierteiligen Lehrgang werden gezielt Lehrkräfte mit gar keinem oder geringem Vorwissen mit Blick auf iPads geschult. Sie sollen so Schritt für Schritt mit den Geräten vertraut gemacht werden. Dabei erhalten sie Handwerkszeug, das es ihnen ermöglicht, erste Stunden unter Einbezug der iPads in der Grundschule zu halten. Der Kurs gliedert sich in die folgenden Teile: Einführung Das iPad kennenlernen Recherchieren und dokumentieren Daten verwalten Präsentation Fragen und Antworten zur Arbeit mit Tablets an Grundschulen Wie gestaltet sich der Einsatz von Tablets im Grundschulalltag wirklich? Welche Herausforderungen kommen auf die Lehrkräfte zu? Im folgenden Interview berichtet die Lehrerin Christina Rütten von ihren Erfahrungen mit Tablets im Unterricht. Christina Rütten, Jahrgang 1982, hat an der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg das Hamburger Projekt als Klassenlehrerin begleitet. Tablets haben bei ihr privat ebenso wie im Klassenraum einen festen Platz. Was überzeugt Sie am Einsatz von Tablets im Unterricht der Grundschule? Mir gefällt besonders, dass Tablets zum Beispiel die Möglichkeit geben, flexibel und spontan auf Ideen, Fragen oder Beiträge der Kinder einzugehen. Dabei bin ich nicht an einen Platz gebunden, denn ein Tablet kann ich überall einsetzen, wo eine WLAN-Verbindung zur Verfügung steht. Und selbst ohne WLAN sind die Geräte ein Gewinn. All die Dinge, die heute im Unterricht für mich und meine Kinder von Bedeutung sind, werden so überall möglich. Zum Beispiel recherchieren, knobeln, suchen, finden, fotografieren, aufnehmen et cetera. Wie setzen Sie Tablets in Ihrem Unterrichtsalltag ein? Ein Beispiel: Ich hatte einen Schüler, der immer wieder tolle Fragen von seinem Schulweg mitbrachte. Nicht immer hatte ich die passenden Antworten auf all diese Fragen. Durch den Einsatz eines Tablets konnten wir an mancher Stelle unkompliziert Fragen noch im Morgenkreis klären. Oder er konnte selbst Antworten recherchieren, wenn er mit seinen Aufgaben fertig war – und das unkompliziert und leise. Wenn es um das Schreiben geht, werden die Themen Handschrift und Rechtschreibung versus Tablet häufig kontrovers diskutiert. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Einer meiner Schüler lag feinmotorisch weit hinter seinen Mitschülerinnen und -schülern zurück. Das Schreiben fiel ihm sehr schwer. Aber er hatte tolle Ideen, was er schreiben wollte. Das Tablet gab ihm die Möglichkeit, seine Ideen einzusprechen. Anschließend brachte er seine Texte langsam, in seinem Tempo zu Papier. Und wie steht es um die anderen Bereiche im Deutschunterricht? Auch um das betonte Lesen im Deutschunterricht zu trainieren, sind Tablets eine große Hilfe. Meine Schülerinnen und Schüler konnten Lesetexte immer wieder einsprechen, bis ihnen die Betonung gefallen hat. Um das Erzählen zu üben, haben wir im Morgenkreis manchmal gemeinsam "Onkel-Otto-Geschichten" eingesprochen. Dabei sagte jeder einen Satz und gab das Gerät weiter. Am Ende haben wir uns die Geschichte zusammen angehört. Von Mal zu Mal wurden die Geschichten komplexer, die Betonung wurde berücksichtigt, sogar wörtliche Rede wurde eingebaut. Ich könnte noch so viele weitere Beispiele nennen. Welche Vorteile sehen Sie bei den Tablets? Das ist ganz einfach auf den Punkt zu bringen: Die Geräte sind selbsterklärend, kindgerecht und für meine Schülerinnen und Schüler äußerst motivierend. Wo sehen Sie mögliche Hindernisse – und wie kann diesen im schulischen Kontext begegnet werden? Das größte Hindernis stellen sicher die Einrichtung, Administration, Wartung und Instandhaltung dar. Ich denke, dass Anreize geschaffen und Chancen genutzt werden sollten, um interessierte und begeisterte Lehrkräfte für diese Aufgabe zu gewinnen. Es braucht zum Beispiel eine Fachkraft, die die Geräte verwaltet und pflegt. Updates müssen gemacht werden, manchmal müssen Geräte komplett gelöscht und neu installiert werden. Das kostet Zeit und dazu braucht man kompetente Lehrerinnen und Lehrer, die so etwas können und vor allem Lust dazu haben. Diese Arbeit sollte den Lehrkräften nicht als Freizeitaktivität auferlegt werden.

  • Fächerübergreifend

LES-O-MAT: Reflexionsbogen nach der Lektüre eines Buches

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Leseförderung in der Grundschule unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Reflexion ihrer Lektüre. Es wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Das Arbeitsblatt entstand im Rahmen des Projekts "LES-O-MAT" der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Studierende des Lehramts an Grundschulen verfassten in Seminaren gemeinsam mit Kindern kurze Inhaltsangaben zu ausgewählten Büchern und erstellten in kooperativen Arbeitsformen Trickfilme am Tablet-PC. Diese wurden auf der Webseite les-o-mat.de veröffentlicht, um andere Kinder auf die Bücher neugierig zu machen. Der LES-O-MAT nennt weiterhin Literaturtipps für verschiedene Altersgruppen sowie Sachbuch-Empfehlungen. Mithilfe dieses Reflexionsbogens reflektieren die Schülerinnen und Schüler nach der Lektüre eines Buchs das Gelesene. Der Bogen lässt sich facettenreich einsetzen und an die jeweilige Lerngruppe beziehungsweise jedes einzelne Kind anpassen. So können die Schülerinnen und Schüler individuell in der Freiarbeit ein Buch lesen und dieses im Plenum vorstellen.Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Lese-Erfahrungen. erschließen Texte. präsentieren Texte. erhalten über die Produktion und Rezeption von Printtexten, Bildern und Trickfilmen auf der Webseite les-o-mat.de neue Zugänge zu Literatur.

  • Lesen und Schreiben / DaF, DaZ
  • Primarstufe

Vorlesen mit Podcasts und Videos – Freude am Lesen entdecken und teilen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial zur Leseförderung werden die Lernenden dazu angeleitet, sich in einem Projekt gegenseitig aus einem Buch ihrer Wahl vorzulesen und den Vortrag als Podcast oder Video aufzunehmen. Dabei sollen sie selbst Freude am Lesen entwickeln sowie Leselust beim "Publikum" entfachen. Vorlesen ist in, so scheint es: Expertinnen und Experten der Didaktik und Pädagogik betonen die Bedeutung des Vorlesens für die kindliche Entwicklung. Stiftungen und Ministerien, Vereine und Initiativen rufen medial wirkungsvoll zum Vorlesen auf. In den Bildungsplänen spiegelt sich diese Wertschätzung im Rahmen der Förderung von Lesekompetenz nicht, man sucht fast vergeblich nach dem Stichwort vorlesen . Zwar soll Lesen flüssig und sinnbezogen sein und zum Beispiel an Gedichten geübt werden, aber wie man die Fähigkeit des guten und wirkungsvollen Vorlesens auch längerer Texte erwirbt, erfährt man im Lehrplan nicht. Mit diesem Unterrichtsmaterial starten die Lernenden gemeinsam ein Projekt zur Leseförderung in der Schule oder aber auch zu Hause. Dabei wählt jeder für sich ein Buch aus, bereitet das Vorlesen einer Textstelle vor und nimmt den Vortrag als Podcast oder Video auf. Die Präsentation kann sowohl im virtuellen Klassenzimmer als auch im Präsenz-Unterricht erfolgen, während die Erarbeitung im Sinne des eigenverantwortlichen Lernens zu Hause , in Freiarbeit oder im Offenen Unterricht stattfindet. Übergeordnetes Ziel dieser Einheit ist es, Freude am Lesen (neu) zu entdecken und auch das Vorlesen für ältere Schülerinnen und Schüler interessant zu machen. Gewissermaßen nebenbei verbessern die Lernenden durch das Projekt aber auch ihre Fähigkeiten im Bereich Vortragen und freies Sprechen. Das Thema Vorlesen im Unterricht Im Deutsch-Unterricht spielt Vorlesen vor allem in der Grundschule zum Beispiel als Mittel zum Aufbau von Lesekompetenz eine relativ große Rolle. Je höher die Klassenstufe und umso besser die Kinder lesen können, umso weniger wird vorgelesen, und zwar sowohl von den Lehrkräften als auch von den Lernenden. Schade eigentlich, denn Vorlesen kann auf allen Stufen eine Bereicherung des Unterrichts sein. Zudem ist es eine genussvolle Freizeitbeschäftigung, die man sowohl aktiv (selbst vorlesen) als auch passiv (zuhören) immer und überall praktizieren kann. Diese Unterrichtssequenz zeigt auf, wie man dem Vorlesen in allen Schularten und bis zum Abitur wieder zu seinem Recht verhelfen kann, ohne es als Leistungstest zu instrumentalisieren. Vorkenntnisse Neben Lesekompetenz wird die Ausstattung mit Smartphone oder anderer Software zum Herstellen von Audio-Podcasts oder Videos vorausgesetzt. Didaktische Analyse Im Unterschied zum Lesen ist Vorlesen auf ein Publikum angewiesen. Wer vorliest, liest nicht einfach nur laut, sondern wendet sich an Zuhörende, und seien es Fotos, Hund, Katze oder Teddybär. Im Vorlesen überwindet man also die Fokussierung auf sich selbst, denn man muss auch die Verstehensvoraussetzungen der Adressaten mit bedenken. Deshalb gilt: Vorlesen muss gut vorbereitet werden, damit es beim Publikum ankommt. Die oder der Vorlesende muss sich dabei nicht nur mit dem Lesetext intensiv auseinandersetzen, sondern auch die Möglichkeiten der eigenen Stimme erproben, um sie gezielt einsetzen zu können. Die Zeitschrift Praxis Deutsch widmet dem "Vorlesen und Vortragen" ein ganzes Heft (199/2006) und fasst praktische Tipps in einem "Vorlesewerkzeugkasten" zusammen (S. 14). Auch in den Schulbüchern für den Deutschunterricht finden sich vielfältige Hinweise und Strategien fürs gute Vorlesen, auf die man als Lehrkraft zurückgreifen kann. Methodische Analyse Vorlesen ist eigentlich ein probates Mittel, um ein positives Verhältnis zu Büchern aufzubauen und Lesefreude zu wecken. In der Schule werden diese Effekte jedoch oft verhindert: Wenn das Vorlesen als sinnleeres Ritual praktiziert wird, beispielsweise in der Methode des Fehlerlesens zur Leistungsmessung herangezogen wird und die Texte für die Schülerinnen und Schüler nicht interessant sind, erzeugt es Stress und Unlust. Die Ziele von Leseförderung werden dann nicht erreicht, ja sogar ins Gegenteil verkehrt. Diese Unterrichtssequenz setzt deshalb auf Methoden, die den Lernenden motivierende Wahlmöglichkeiten lassen, und zwar im Hinblick auf Textauswahl, Vorbereitung und Durchführung der Lesung. Zunächst sucht sich wie bei Autorenlesungen jeder ein Buch, aus dem sie oder er der Klasse vorlesen möchte. Ob 3, 5, 7 oder 10 Seiten kann die Lehrkraft vorab festlegen. Auch Binnendifferenzierung mit unterschiedlichem Lesepensum ist hier möglich. Im Unterschied zu den üblichen Zeitvorgaben bewirkt die Begrenzung auf eine Seitenanzahl, dass die Lernenden sich im Text genau orientieren müssen: Sind x Seiten viel für meinen Text oder eher wenig? Wo sind x Seiten, die sich am Stück für das Vorlesen eignen? Wird an diesen Seiten etwas Typisches für den Text deutlich? Wie finde ich einen Einstieg in meine Textstelle, wie führe ich am Ende wieder heraus? Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen ein Buch. erlesen sich Weltwissen. lesen ausgewählte Seiten einem Publikum vor und wenden Strategien des Vorlesens und Vortragens an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen Podcasts oder Videos her und präsentieren sie einem Publikum. schauen Videos konzentriert an oder hören Podcasts aufmerksam zu. kommunizieren medial zum Beispiel per E-Mail oder im Klassenchat. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für eine Lesung. präsentieren sich vor einem Publikum. sprechen sich ab. geben sich konstruktives Feedback.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Corona-Krimi für Kinder gegen die Langeweile

Tool-Tipp

In diesem Corona-Krimi zum kostenlosen Download für Kinder ab der dritten Klassenstufe erleben vier Freundinnen und Freunde auf der Suche nach einer Ratte ein waschechtes Abenteuer, während um sie herum die Schulen schließen und Menschen Klopapier und Katzenfutter hamstern. Bei dem ganzen Trubel kommt auch beim Lesen garantiert keine Langeweile auf!

  • Deutsch

Wochenplan Spanisch: Diario de mis actividades en casa

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Diario de mis actividades en casa" führen die Schülerinnen und Schüler ein individuelles, von der Lehrperson begleitetes Tagebuchprojekt rund um die Themen Wohnung / Haus und Alltagsaktivitäten. Die Unterrichtseinheit versteht sich als Wochenplan. Die Lehrperson beauftragt die Schülerinnen und Schüler, ein persönliches Tagebuch zu führen, in dem sie ihren Alltag und ihre Freizeitgestaltung dokumentieren. Die Wochenplanarbeit zum Thema „Diario de mis actividades en casa“ fördert eigenständiges Arbeiten, Schreibkompetenzen, authentische Reflexion und kreative Produktion in der Zielsprache durch Erlebnisberichte und Dokumentation, etwa mit Fotos, Zeichnungen, Collagen oder Tonaufnahmen. Das Unterrichtsmaterial bietet die Möglichkeit, Wortschatz und Wortfelder rund um die Themen Wohnung, Haus und Alltagsaktivitäten zu wiederholen, zu erweitern und zu vertiefen. Zugleich erstellen die Lernenden ein schriftliches Produkt in Form eines Tagebuchs, das ihren Alltag daheim auf vielfältige Weise dokumentiert. Diese Wochenplanarbeit wird durch die Arbeitsmaterialien Mi película favorita rund um das Thema Film und La música que me gusta zum Thema Musik erweitert und abgerundet. Das Thema "Mis actividades en casa" im Unterricht Die Lehrperson motiviert ihre Schülerinnen und Schüler dazu, ein Tagebuch individuell zu gestalten. Dieses beschreibt auf reale und authentische Weise ihren Alltag zu Hause. Vorkenntnisse Lexikalische Kenntnisse zu den Themen Wohnen und Freizeitgestaltung werden vorausgesetzt. Sie dienen als Grundlage für die Erweiterung und Vertiefung sprachlicher Mittel sowie für die eigenständige Verschriftlichung produktiv-kreativer Texte und Erlebnisberichte. Didaktische Analyse Tagebücher sind ein motivierendes Arbeitsformat für Lernende unterschiedlicher Altersstufen. Die Unterrichtseinheit fördert eigenverantwortliches zielsprachliches Lernen und verbindet handlungs- sowie erlebnisorientierte Ansätze. Die Zielsprache wird in einem individuellen, lebensnahen Kontext verwendet und vertieft. Gleichzeitig entwickeln die Schülerinnen und Schüler kreative Fähigkeiten. Methodische Analyse Das Tagebuch setzt auf eigene, von den Schülerinnen und Schülern produzierte Texte. Diese können unterschiedlich lang sein und verschiedene sprachliche Niveaus aufweisen. Daher sollten unterschiedliche Textarten und Textsorten zugelassen werden, denn die kreative Produktion steht im Vordergrund. Im Tagebuch halten die Lernenden ihre eigenen Erlebnisse und Aktivitäten in der Zielsprache fest. Der Lernkontext knüpft an den Alltag der Schülerinnen und Schüler an und eröffnet individuelle Zugänge zum Thema. Die Lehrperson unterstützt die Lernenden bei Bedarf bei Fehlerkorrekturen, sprachlichen Fragen oder Verständnisproblemen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren ihr bereits vorhandenes Wissen zu den Themenfeldern Wohnen und Alltagsaktivitäten . erweitern und vertiefen dabei ihren Wortschatz um diese Themengebiete. trainieren und erweitern ihre Sprachkompetenz im Bereich der schriftlichen Produktion und der kreativen Ausdrucksfähigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden selbstständig das Internet als Lern- und Informationsmedium. recherchieren fehlende Lexik via eines Online-Wörterbuchs. gestalten Text- und Bildprodukte anhand diverser Medien. erleben mehrkanaliges Lernen durch handlungs- und erlebnisorientierte Aktivitäten. Personal- und Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das eigenständige Lernen und freie Arbeiten im Rahmen einer Wochenplan-Arbeit. üben erlebnisorientiertes und kooperierendes Lernen durch gegenseitige Unterstützung und Austausch.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Lehrerwitz: Warum Englisch doch keine so einfache Sprache ist ...

Cartoon

Der englischen Sprache wird nachgesagt, sehr einfach zu lernen zu sein. Doch was ist mit dem Beispiel "You can drink a drink, but you can't food a food"? Oder auch "You can drink a drink, but you can't eat an eat"? Seien Sie auf folgende Schülerantwort vorbereitet: "Don't tell me what I can or can't do with my food!"

  • Englisch
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