Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Bild vom Eifelturm in Paris
Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Une carte postale de Paris: Diese Unterrichtseinheit reaktiviert und vertieft den Wortschatz zum Thema Urlaub und bereitet die Lernenden gezielt auf das Verfassen und Überarbeiten von Texten vor.

Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

Black lives matter Demonstration
Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

In dieser Oberstundeneinheit erkunden Lernende den strukturellen Rassismus in den USA durch eine Folge der Netflix-Serie "Explained". Ideal für verschiedene Lernniveaus!

Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Frau am Handy
Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Die Unterrichtseinheit fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Social-Media-Verhalten und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler.

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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PowerPoint im Fremdsprachenunterricht

Fachartikel

Wie kann das Präsentationsprogramm PowerPoint sinnvoll meinen Fremdsprachenunterricht ergänzen? Dieser Beitrag geht dieser Frage nach und liefert Antworten. Ob als Tafelbildersatz oder anstelle des Overhead-Projektors, PowerPoint-Präsentationen sind auch für den Fremdsprachenunterricht eine sinnvolle mediale Ergänzung. PowerPoint ist eine einfach zu bedienende Präsentationssoftware von Microsoft und wird in jedem Office-Paket mitgeliefert. Einsatzmöglichkeiten von PowerPoint-Präsentationen Folgende Arten der durch Lehrende oder Lernende erstellten Präsentationen sind für den Unterricht zu unterscheiden: selbstablaufende Präsentationen selbsterklärende Präsentationen Präsentationen zur visuellen Unterstützung eines Vortrags Präsentation als Tafelbildersatz oder als Alternative zum Overheadprojektor Es liegt auf der Hand, dass selbstablaufende und selbsterklärende Präsentationen nach anderen Kriterien erstellt werden als beispielsweise die Präsentation als Tafelbildersatz oder als Referatsergänzung. Ein enormer Vorteil ist die Wiederverwendbarkeit einmal erstellter Präsentationen. Grundsätze für die Gestaltung einer Präsentation Die erste Frage ist natürlich: Wer erstellt die Präsentation? Ist dies geklärt, sollten folgende Grundsätze bei der Gestaltung von Präsentationen berücksichtigt werden: Berücksichtigen Sie den Adressatenkreis. Formulieren Sie Ziele. Berücksichtigen Sie Vortragsdauer und Zeitpunkt. Legen Sie die Inhalte fest. Wählen Sie die Medien aus. (Unterstützung durch Flipchart, Tafel, Overheadprojektor, Dias) Vortragsort und Zweck sollten Sie berücksichtigen. (technische Ausstattung, online oder offline) Geben Sie der Präsentation einen optischen Rahmen, und geben Sie Ihren Folien "Farbe". Setzen Sie gegebenenfalls Audio- und Videoanimationen ein. Weniger ist mehr: Formulieren Sie Ihre Texte kurz und prägnant. Verwenden Sie Bilder, Grafiken und Diagramme. Vorführung der Präsentation Für alle gleichtzeitig ... Die wohl beste Möglichkeit für die Präsentation durch Sie oder Ihre Schülerinnen und Schüler ist die Kombination von Computer und Datenprojektor (Beamer). ... oder individuell Da das allerdings nicht immer möglich ist, kann eine selbstablaufende und selbsterklärende Präsentation auf den Schulserver kopiert werden, dann haben alle Schülerinnen und Schüler Zugriff auf die Präsentation. Jede/jeder kann sich nun in individuellem Tempo die Präsentation anschauen. Unterrichtseinheiten mit PowerPoint-Einsatz Lassen Sie doch einmal Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Thema eine Präsentation erstellen. Sie werden überrascht sein, mit wie viel Elan und Erfolg sie diese Arbeit betreiben! Die folgenden Links führen Sie zu entsprechenden Unterrichtsvorschlägen bei Lehrer-Online. Schülerpräsentationen mit PowerPoint Lernende üben den Umgang mit PowerPoint am konkreten Beispiel. California Dreaming Die Unterrichtseinheit "California Dreaming" kann man als einen Aufbaukurs zum Grundkurs "Washington D.C." verstehen, der darüber verlinkt ist. Der Lernfortschritt gegenüber dem ersten Projekt schlägt sich in der Gestaltung von anspruchsvolleren PowerPoint-Präsentationen nieder, die eine freie, ungelenkte Internetrecherche zur Grundlage hatten. Voltaire: Un philosophe engagé qui s'est trompé? Wieviel Wahrheit in Voltaires "Traité sur la tolérance" zu finden ist, klären Lernende mithilfe von PowerPoint-Präsentationen auf. Mit PowerPoint zur Konjugation Diese Präsentation können Sie herunterladen und gleich einsetzen: Mithilfe einer interaktiven PowerPoint-Präsentation werden im schülerorientierten Plenum Regeln erkannt und gefestigt. Downloads Lehrende erstellen Präsentationen Diese Downloads sollen Sie bei der Vorbereitung selbstablaufender und selbsterklärender Präsentationen für die freie Arbeit unterstützen.

  • Fächerübergreifend / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch

Der Fönig auf dem Klohmarft: ein etwas anderes Märchen

Unterrichtseinheit

Märchen fortsetzen, Geschichten schreiben – erfahrungsgemäß brechen viele Schülerinnen und Schüler bei diesen Vorhaben nicht in Jubel aus. Anders beim "Fönig", einem Märchen der besonderen Art, bei dem das Spiel mit der Sprache den speziellen Kick ausmacht. Im Reich des "Fönigs" (Originaltext von Walter Moers, siehe Hinweis weiter unten!) werden die Buchstaben "f" und "k" vertauscht. Eine besondere Herausforderung an die Geschichtenschreiber! Beim Umwandeln der Texte in "Fönig-Sprache" hilft der Computer mit seinen Funktionen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse als multimediale Geschichte mit Sound schafft zusätzliche Anreize das Lesen der selbst erstellten Texte zu üben. Amüsant und anregend Die Einführungssätze der Fönig-Geschichte (Download siehe unten) von Walter Moers motivieren und interessieren die Schülerinnen und Schüler. Das Vertauschen der Buchstaben "f" und "k" lässt den Text lustig klingen, das Spiel mit der Sprache übt einen besonderen Reiz aus. Schnell ist der Nachahmungstrieb geweckt! Der Computer hilft Beim Erstellen eigener Fortsetzungsgeschichten zeigt sich, was der Computer kann: Die Kinder schreiben ganz "normale" Texte und vertauschen dann die Buchstaben mithilfe der Überarbeitungsfunktion "Suchen-Ersetzen". Das Ergebnis nehmen die Schülerinnen und Schüler mit Staunen, Freude und Spaß zur Kenntnis und die schwierigen Texte werden - nicht zuletzt im Hinblick auf die Veröffentlichung auf CD - ausdauernd geübt. Der etwas andere Aufsatzunterricht Kennenlernen des Originals, Schreiben eigener Geschichten, Umwandlung in "Fönig"-Sprache am Computer Präsentation auf CD-ROM Materialsammlung und -aufbereitung mit Mediator, Empfehlungen zur Unterrichtsorganisation und Aufgabenverteilung Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Lese- und Schreibfertigkeit gefördert werden. ihre sprachliche Kreativität weiterentwickeln. ihre Ausdrucksfähigkeit erweitern. das betonte Vorlesen üben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Computer und mit einfachen Programmen lernen und festigen. die Überarbeitungsfunktion "Suchen-Ersetzen" im Textverarbeitungsprogramm kennen lernen und anwenden. Textseiten gestalten. kleine Programmierungen durchführen. Thema Der Fönig auf dem Klohmarft - ein etwas anderes Märchen Autorin Brigitte Umkehr Fächer Deutsch, Kunst Zielgruppe Drittes bis viertes Schuljahr Zeitraum Circa sieben Stunden zuzüglich Zeit für die PC-Arbeit in Kleingruppen Technische Voraussetzungen Computer, Aufnahmegerät (Mikrofon und PC beziehungsweise Minidiskplayer), Scanner, CD-Brenner Software Textverarbeitung, Grafiksoftware (zum Beispiel PicturePublisher), Mediator Pro (ab Version 6.0. Pro), Soundbearbeitung (zum Beispiel Freeware Audacity) Erforderliche Vorkenntnisse Texte schreiben/speichern, scannen, Basiswissen im Umgang mit Mediator, Soundbearbeitung (kann eventuell auch von der Lehrkraft übernommen werden) "Der Fönig" von Walter Moers (c) Eichborn AG, Frankfurt a.M., 2002, ISBN: 3-8218-2947-8 "Der Fönig" als Hörbuch (gesprochen von Dirk Bach), (c) Eichborn AG,Frankfurt a.M., 2002, ISBN: 3-8218-5222-4. Das Buch sowie das Hörbuch sind im Buchhandel erhältlich. "Der Fönig" ist kein Buch für Kinder! Die Geschichte von Walter Moers und die Illustrationen sind für Erwachsene. Noch bevor die Schülerinnen und Schüler mit der "Fönig"-Geschichte von Walter Moers bekannt gemacht werden, sammeln sie im Rechtschreibunterricht in Gruppenarbeit Wörter mit "f" und "k", notieren diese auf Plakaten oder Wortkarten und erstellen so einen Wortschatz für das anstehende Projekt. Einstieg in die Thematik Der Einstieg in das Märchen geschieht über ein Bild vom König. Erste Vermutungen werden angestellt. Nun lege ich die Hörbuch-CD mit der Geschichte "Der Fönig" von Walter Moers auf und spiele den Anfang vor. Natürlich wundern sich die Schülerinnen und Schüler über die komische Sprache, erkennen aber schnell die Ursache, die vertauschten Buchstaben "f" und "k". Verfassen der Geschichten - Der Fönig auf dem Klohmarft Die Geschichte wird weiter angehört und an der Stelle abgebrochen, als der König in der Zeitung vom Klohmarft (Flohmarkt) liest. Nun sind die Einfälle der Kinder gefragt! Nach einer Ideensammlung setzen die Schülerinnen und Schüler in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit die Geschichte in eigenen Versionen fort. Dabei versuchen sie möglichst viele der vorher erarbeiteten Wörter einzubauen. Vertauschen der Buchstaben Die fertigen Texte werden am Computer getippt (das kann aus Zeitgründen auch zu Hause oder vor/nach dem Unterricht erfolgen) und mithilfe der Überarbeitungsfunktion der Textverarbeitung in die "Fönig-Sprache" übersetzt. Dies geschieht in zwei Schritten: 1. Schritt: "f" wird durch "1" und "k" durch "2" ersetzt. 2. Schritt: "1" wird zu "k" und "2" zu "f". Hier ist ein gemeinsames Vorgehen mit Präsentation über einen Beamer sehr hilfreich. Die Kinder sind vom Ergebnis hellauf begeistert! Die umgewandelten Geschichten werden ausgedruckt, das Lesen und Vorlesen der besonders schwierigen Texte mit großem Eifer und Spaß geübt. Im Kunstunterricht malen die Kinder Bilder zu ihren Geschichten, um die geplante CD-ROM auch optisch ansprechend gestalten zu können.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Software für den Fremdsprachenunterricht - Auswahlkriterien und Checkliste

Fachartikel

Gute Lernsoftware für den Fremdsprachenunterricht knüpft mit ihren Inhalten und Nutzungsmöglichkeiten an die Vorerfahrungen und Kompetenzen der Lernenden an und zielt auf die Erweiterung ihrer sprachlichen Handlungskompetenz. Doch wie kann man das schnell erkennen? Wir suchen alle ständig nach der idealen Lernsoftware für den Unterricht, und manche Angebote sind durchaus mit Mehrwert im Fremdsprachen-Unterricht einsetzbar. Zuweilen finden wir jedoch Lernsoftware, die neueren fachdidaktischen Ansprüchen nicht gerecht wird. Manchmal handelt es sich um rein medienbetonte Präsentationen des Lernstoffes ohne fachdidaktische Reflexion - in anderen Fällen treffen wir auf Lernsoftware, die eingescannten Übungsblättern aus dem Lehrwerk ähnelt, ohne das Potential zu nutzen, das uns dieses Medium eigentlich bietet. Bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Zwänge der Verlage (der Markt für Lernsoftware für den Spanisch- und Französisch-Unterricht ist zwar gewachsen, aber natürlich nicht annähernd so groß wie der für den Englisch-Unterricht) müssen wir dennoch didaktisch sinnvolle und gut gemachte Lernsoftware einfordern. Was aber macht eine gute Lernsoftware aus? Welchen Kriterien muss sie genügen, um eine wirkliche Bereicherung für den Fremdsprachenunterricht darzustellen? Dieser Artikel gibt Lehrkräften Antworten in Form einer hilfreichen Checkliste. Was macht gute Lernsoftware aus? Gute Lernsoftware für den Fremdsprachenunterricht knüpft mit ihren Inhalten und Nutzungsmöglichkeiten an die Vorerfahrungen und Kompetenzen der Lernenden an und zielt auf die Erweiterung ihrer sprachlichen Handlungskompetenz. Die Arbeit mit dem Medium erlaubt den Schülerinnen und Schülern Entscheidungen, die die Lernarbeit inhaltlich, methodisch und in Bezug auf das Ergebnis variieren. Die Arbeit mit dem Medium unterstützt unmittelbare Erfahrungen, bereitet diese vor, intensiviert sie oder macht Unzugängliches über das Medium zugänglich. Die Arbeit mit der Lernsoftware unterstützt die Lernenden bei der Konstruktion und Vernetzung eigenen sprachlichen Wissens. Bei der Arbeit mit dem Programm stehen Inhalte des Fremdsprachenunterrichts und die Auseinandersetzung mit ihnen im Vordergrund, nicht das Medium selbst. Die präsentierten Inhalte sind exemplarisch und relevant für die außerschulische Realität der Schülerinnen und Schüler. Wie erkenne ich geeignete Software für den Fremdsprachenunterricht? Ein erster Blick kann viel sagen - aber auch viel verschweigen. Daher ist es immer nötig, eventuell anzuschaffende Software auf digitales Herz und virtuelle Nieren zu prüfen. Eine Checkliste, die Sie sich neben den Computer legen können, wenn Sie sich Software anschauen. Allgemeine Aspekte Bei der Auswahl geeigneter Software für den Unterricht sollten folgende allgemeine Aspekte berücksichtigt werden: Ist die Software einfach zu installieren? Ist die grafische Darstellung übersichtlich (Bildschirm, Bedienung und so weiter)? Ist die Grafik ansprechend? Existiert eine gute Hilfefunktion (kontextbezogene, einfach zu bedienende und möglichst knappe Hilfe)? Werden Lösungshilfen angeboten (auf den individuellen Lernweg abgestimmt)? Ist die Software interaktiv (beziehungsweise reaktiv)? Gibt das Programm Feedback (sinnvolles Fehlerfeedback, möglichst auf die individuellen Eingaben abgestimmt)? Variieren die Lösungswege (Selbststeuerung des Lernprozesses)? Ist der Lernstoff altersgemäß aufbereitet? Inhaltliche Aspekte Darüber hinaus sollte man sich einen Überblick über die Inhalte verschaffen: Sind die Themen und Inhalte für den Sprach-Unterricht wirklich relevant? Sind die Themen didaktisch sinnvoll aufbereitet? Sind die Inhalte und ihre Darstellung sachlich richtig? Werden durch Verknüpfungen sinnvolle Zusammenhänge hergestellt? Sind die Inhalte klar strukturiert? Werden die Grundkompetenzen (Sprechen, Hören, Schreiben, Lesen) gefördert? Didaktisch-methodische Aspekte Außerdem sollten folgende didaktisch-methodische Aspekte berücksichtigt werden: Entsprechen die Lernwege fachdidaktischen Forderungen (entdeckendes Lernen, selbstgesteuertes Lernen, problemorientiertes Lernen)? Werden Lernstrategien veranschaulicht und vermittelt? Werden Strategien der Informationssuche und -gewinnung geübt? Gibt es ausreichend offene Übungsformen und Variation der Übungstypen? Sind Lernziele erkennbar beziehungsweise explizit formuliert? Gibt die Software Rückmeldungen zum individuellen Lernniveau? Sind die Fehler-Rückmeldungen differenziert genug? Multimediale Eigenschaften der Software Über folgende multimediale Funktionen sollte die Software verfügen: Werden unterschiedliche Symbol-Systeme verwendet (Text, Bild, Ton, Sprache)? Spricht das Programm unterschiedliche Wahrnehmungskanäle an? Gibt es Werkzeuge für die Weiterarbeit (E-Mail, Druckfunktion, Übungsgenerator und so weiter)? Verfügt das Programm über gut dosierte Motivationselemente (visuelle und akustische Reize, Animationen, Ankündigungen, Aufgaben, spielerische Komponenten)? Werden die multimedialen und spielerischen Elemente sinnvoll in den Lernprozess integriert oder wirken sie eher als Beigabe oder überlagern sie sogar die inhaltlichen Lernziele?

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik / Englisch / Französisch / Latein / Spanisch / DaF / DaZ

Le café pédagogique

Fachartikel

Dieser Artikel stellt die Internet-Plattform "Le café pédagogique" und ihre Verwendungsmöglichkeiten für den Französisch-Unterricht vor. Le café pédagogique ist eines der bekanntesten Portale für französische Lehrende; es trägt den Untertitel "Toute l'actualité pédagogique sur Internet". "Le café" ist eine Internet-Plattform für nahezu alles, was mit neuen Medien und Schule zu tun hat. Die Initiatoren haben es sich zum Ziel gesetzt, methodische Innovationen und den Einsatz der neuen Technologien im Unterricht zu fördern und über Möglichkeiten der Arbeit mit Internet und diversen logiciels sowie konkrete Realisierungen und Unterrichtseinheiten ebenso wie über den allgemeinen Stand der Diskussion zum Thema ITC (französisch: TICE) zu berichten. Insofern ist das Portal mit dem Angebot von Lehrer-Online vergleichbar. Von Lehrenden für Lehrende Die Redaktion besteht aus Praktikerinnen und Praktikern, in der Mehrzahl Lehrerinnen und Lehrer, die sich auf diversen Gebieten der neuen Medien spezialisiert haben. "Le café" versteht sich als "bien vivant, horizontal, entre les enseignants". Es ist ein Forum, das die innovative Arbeit einzelner Kolleginnen und Kollegen, Schulen, Projekte bekannt macht und Artikel eigener und anderer Autorinnen und Autoren veröffentlicht. Es gibt Fachredaktionen entsprechend dem schulischen Fächerkanon und zu verschiedenen allgemeinen Themenbreichen. Das Café und sein Inhalt Auf dieser Seite haben wir einen Überblick über die Inhalte des "Café pédagogique" für Sie zusammengestellt. Café bestellen Wie wünschen Sie sich Ihren Pausenkaffee? Frisch gebrüht sollte er wohl sein, anregend und belebend, echte Koffeinomanen brauchen ihn regelmäßig. Und frankophile Französisch-Lehrkräfte bevorzugen ihn in Form eines schnellen, schwarzen Espresso. Express eben. Da ist "Le café pédagogique" genau das Richtige. Der Online-Espresso wird Ihnen regelmäßig serviert und entspricht genau den obengenannten Bedürfnissen. Groß oder klein? Wie beim richtigen Kaffee gibt es eine große, längere Ausgabe ("le café bimensuel"), der 14-täglich erscheint und wie ein Newsletter abonniert werden kann, und einen kurzen, schnellen Espresso, der täglich aktuell ist. Außerdem gibt es monatliche Dossiers zum Download, jeweils eine ganze Kanne Kaffee, um bei der Metapher zu bleiben. Wie erhält man den virtuellen Café? Für den Newsletter melden Sie sich ganz unten auf der Startseite an. Hier suchen Sie sich aus, welche Teilbereiche Ihr persönlicher Newsletter abdecken soll, und geben Ihre Mailadresse an. Ihre französischen Kolleginnen und Kollegen können sich die Neuigkeiten sogar aufs Handy schicken lassen. Fazit Meine Empfehlung: Diesen Café sollten Sie sich unbedingt bestellen, Sie werden nicht mehr darauf verzichten wollen.

  • Pädagogik / Französisch

Muerte en Valencia

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit wurde von Studierenden der Universitäten Bochum und Paderborn im Rahmen eines virtuellen Seminars erstellt. Das Beispiel für die Literaturarbeit im Fremdsprachenunterricht verknüpft Rezeption, Kommunikation und Textproduktion. Der ausgewählte Kriminalroman "Muerte en Valencia" eignet sich dafür, das selbstständige und über den Unterricht hinausgehende Lesen fremdsprachiger Literatur, sowie die Kommunikation in der Fremdsprache zu fördern. Zudem wird der Blick geschärft für Besonderheiten des Ziellandes - hinsichtlich seiner Literatur und Landeskunde. Das in dieser Einheit verfolgte Unterrichtskonzept bietet sich für die inhaltliche Arbeit mit einer Partnerklasse an. Die Lektürearbeit mit "Muerte en Valencia" soll zunächst das kreative und autonome Schreiben der Schülerinnen und Schüler unterstützen. Durch das anschließende Schreiben eines mögliches Endes der Kriminalgeschichte (im Wechsel per E-Mail mit einer spanischen Partnerklasse) und den Austausch an landeskundlichen Informationen wird eine hohe Eigenständigkeit im Arbeiten möglich. Durch den direkten kulturellen Austausch mit der spanischen Partnerschule werden die Motivation und nebenbei auch die Kompetenz im Umgang mit neuen Medien gesteigert. Didaktisch-methodische Anmerkungen Nach grundsätzlichen Gedanken zu Didaktik und Methodik werden die Phasen der Einheit näher betrachtet. Ablauf des E-Mail-Projekts "Muerte en Valencia" Gönnen Sie sich ausreichend Vorbereitungszeit, dann läuft die Einheit fast von selbst. Inhalt der Lektüre Inhalt "Muerte en Valencia" "Muerte en Valencia" wurde von Loreto de Miguel und Alba Santos geschrieben und ist ist in der Reihe "Otro caso del detective Pepe Rey" im Verlag Edelsa erschienen. Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem weitgehend autonomen Lernprozess die Kriminalgeschichte "Muerte en Valencia" bis zu einem bestimmten Abschnitt bewältigen. den Inhalt der novela erarbeiten. ihre Kompetenz in Textverständnis und -produktion erweitern. ihre landeskundlichen Kenntnisse über Spanien erweitern. Methodische Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen E-Mails als alltägliche Kommunikationsform begreifen. E-Mails in spanischer Sprache verstehen und beantworten können. landeskundliche Informationen über Deutschland/Spanien erfragen/im Internet recherchieren und weitergeben können. Pepe Rey, eigentlich Anwalt, arbeitet als Privatdetektiv in Madrid. Die Bekanntschaft eines Wochenendes, Belén, in die sich der Single verliebt, lädt ihn nach Valencia ein, ihren Heimatort. Sie arbeitet dort als Philosophielehrerin und leitet eine Theatergruppe. In Valencia besuchen sie zusammen mit Beléns Freunden die fiesta "La Nit del Foc". Hier fällt Belén ein Mann in die Arme, von dem sie feststellen, dass er tot ist. Er wurde erstochen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Alberto Vicent, ein Mitglied aus Beléns Theatergruppe handelt. Pepe Rey verlängert seinen Urlaub und bleibt in Valencia, um den Mord aufzuklären. Die Spur führt in die homosexuellen Szene nach Carlet. Bei ihren Nachforschungen stoßen die beiden auf den Orangenmogul Manuel Torres, mit dem der Tote eine Affäre hatte. Vicent wollte mit dem Familienvater zusammenleben und drohte ihm, die Affäre publik zu machen, wenn er sich nicht zu ihm bekennen würde. Daraufhin brachte Torres ihn um. Auch Pepe und Belén sind durch diese Erkenntnis in Gefahr, umgebracht zu werden, als sie Manuel Torres mit ihrem Verdacht konfrontieren. Dieses kann jedoch durch das Eingreifen der Polizei verhindert werden und es kommt zu einem Happy End - Torres wird verhaftet und Pepe und Belén kommen sich näher. Loreto de Miguel y Alba Santos, Muerte en Valencia. Otro caso del detective Pepe Rey. Rogar: Edelsa 1999 (5) . ISBN: 84-7711-017-4 Literatur und Kommunikation Der ausgewählte Kriminalroman "Muerte en Valencia" eignet sich dafür, das selbstständige und über den Unterricht hinausgehende Lesen fremdsprachiger Literatur, sowie die Kommunikation in der Fremdsprache zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler werden durch das offene Ende der Kriminalgeschichte zur kreativen Arbeit am Text angeregt. Des Weiteren wird die Präsentationsfähigkeit, wie auch der Zugang zu den virtuellen Medien der Schülerinnen und Schüler weiter ausgebaut. Die E-Mail dient hierbei als ein geeignetes Medium, um die Kommunikation in der Fremdsprache in den Unterricht zu integrieren. Arbeit am Computer Die Arbeit am Computer ermöglicht eine flexible Textgestaltung und eine schnelle Korrektur; nebenbei wird auch die Kompetenz im Umgang mit neuen Medien vertieft. Ein Rechtschreibprogramm in Spanisch oder der Gebrauch von Wörterbüchern kann außerdem Hemmungen abbauen, die gerade beim Schreiben auftreten können. Partnerschule in Spanien Durch das Zusammenwirken mit einer Partnerschule in Spanien wird die Motivation zur Teilnahme am Unterricht gesteigert. Für Schülerinnen und Schüler, die eher wenig an Literatur interessiert sind, stellt das Lesen des Romans selbst, wie auch das Lesen in der Fremdsprache Probleme dar, die möglicherweise durch die Arbeit mit den neuen Medien verringert werden können. Der Austausch mit der Partnerschule kann hier motivierend und helfend eingesetzt werden. Lektürearbeit Mithilfe einer MindMap zum Thema "muerte" beziehungsweise dem Brainstorming zum Thema "Valencia" wird in den ersten beiden Unterrichtsstunden ermöglicht, die unterschiedlichsten Begriffe relativ unsortiert an die Tafel zu schreiben. Auf diese Weise erhalten sie die Chance, sich intensiv am Unterricht zu beteiligen und die Motivation zu den Lehrinhalt zu steigern. Außerdem wird durch die MindMap beigesteuert, dass beim ersten Lesevorgang bereits ein Großteil des Textes verstanden wird, da die Schülerinnen und Schüler sich besser auf den Ablauf der geschilderten Szene konzentrieren können. Nach dem Lesen der ersten Seiten ist es wichtig, dass die Lehrpweson die ersten unbekannten Vokabeln erklärt und eine erste Zusammenfassung liefert. Anhand dieser ergibt sich eine erste Orientierung, der Beginn des Buches wird verständlicher. Binnendifferenzierung In den folgenden zwei Stunden ist der Inhalt des Romans bis zum Mord vorausgesetzt. Die Sicherung und Überprüfung des erarbeiteten Textes und Vokabulars geschieht mithilfe eines Arbeitsblatts. Es werden Gruppen aus jeweils stärkeren und schwächeren Schülerinnen und Schüler gebildet, damit die schwächeren im Teamwork unterstützt werden können, indem die stärkeren auftretende Verständnisfragen beantworten. Technisches und Regeln Die fünfte und sechste Unterrichtsstunde dient als Vorbereitung zum E-Mail-Projekt, um den Umgang mit dem E-Mail-Account und dessen Funktionen zu erläutern. Der Umgang mit virtuellen Medien stellt möglicherweise für viele Schülerinnen und Schüler ein fremdes Terrain dar. Es muss ein erster Zugang zum Computer geschaffen werden, um die Arbeit mit der Partnerschule erfolgreich zu bewältigen. Die Regeln zum E-Mail-Austausch sollen dabei etwa auf Kollagen für alle Kursteilnehmer sichtbar festgehalten werden für den Fall, dass Fragen entstehen. Erste E-Mails In den folgenden Doppelstunden (7./8.) stellen sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler über E-Mail vor. Die einzelnen E-Mails über den weiteren Verlauf der Kriminalgeschichte in der 9. bis zur 16. Unterrichtsstunde erfolgen abwechselnd in Muttersprache und in Fremdsprache. Auf diese Weise können die bereits erworbene Sprachkenntnisse wieder aufgefrischt und erweitert werden und das, was gerade im Spanischunterricht gelernt wird, kann praktisch angewendet werden. Interkulturelle Begegnungen In der 17. und 18. Unterrichtseinheit wird auf bereits erstellte Materialien zurückgegriffen (Fragekatalog über Landeskunde von Valencia in der 3./4. Stunde), die durch den Austausch mit der Partnerklasse erweitert werden. So wird eine weitere Thematik zum Ende der Unterrichtseinheit einbezogen. Die Unterrichtseinheit hat erst den Zugang zu den Kenntnissen und Erfahrungen des jeweiligen Partners in Bezug auf sein Land und seine Kultur ermöglicht. Die Ergebnisse werden in den folgenden Stunden vertieft. Abschließend ist eine unterschiedliche Gestaltung der Präsentation der Ergebnisse über den Ausgang der Lektüre, wie auch über die Landeskunde der Partnerstadt möglich. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Die Lehrperson sollte einen bis zwei Monate Vorbereitungszeit zur Verfügung haben. Während dieser Zeit stehen folgende Aufgaben an: Finden einer Partnerklasse in Valencia, die auch Deutsch als Unterrichtsfach hat. (Tipp: eTwinning vermittelt europäische Schulpartnerschaften) Austausch über das Projekt mit der spanischen Lehrkraft. Die Lektüre besorgen und bereithalten. Erstellen von E-Mail-Accounts für die Gruppen und Vorbereiten einer Lehrplattform. Nach Möglichkeit eine Digitalkamera besorgen. Für die Umsetzung des Projekts sollte nach Möglichkeit eine Doppelstunde pro Woche zur Verfügung stehen. 1./2. Unterrichtsstunde - Einstieg in die Textarbeit Das Projekt wird vorgestellt. Als Einstieg könnte mit den Schülerinnen und Schülern eine MindMap zum Thema "muerte" erstellt werden, um sie auf das Thema der Lektüre vorzubereiten. Dann erhalten die Schülerinnen und Schüler die Lektüre. Abhängig davon, wie die Klasse mit dem Thema zurecht kommt: Ohne in die Lektüre zu schauen, sondern nur Anhand der Überschrift kann die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern ein Brainstorming zum Thema Valencia machen. Anschließend sollte mit dem Lesen der ersten Seiten begonnen werden, und die bis dato entstandenen Vokabelfragen sollten geklärt werden. Zum Abschluss der Stunde wird der gelesene Abschnitt zusammengefasst, und als Hausaufgabe wird der Rest der Lektüre gelesen. Hierbei sollten die Schülerinnen und Schüler ihnen unbekannte Vokabeln herausschreiben. 3./4. Unterrichtstunde - Vokabelklärung Am Anfang der Stunde bespricht die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern den gelesenen Text im Plenum und klärt zusammen mit ihnen alle unbekannten Vokabeln. Im Anschluss werden Arbeitsblätter mit Fragen zur Lektüre verteilt, um zu kontrollieren ob das Buch gelesen wurde. Aufteilung in Gruppen Danach werden die Arbeitsblätter im Plenum besprochen und die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen zu jeweils vier bis fünf Mitgliedern aufgeteilt. Diese Aufteilung soll den Sinn haben, dass stärkere und schwächere Lernende zusammen in Gruppen arbeiten, so dass die Schwächeren von den Stärkeren ein wenig unterstützt werden. In diesen Gruppen erstellen die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Fragenkatalog mit Fragen zu einem bestimmten landeskundlichen Thema zu Valencia (z.B. "la cocina valenciana", "las naranjas valencianas", "la ciudad de Valencia", etc.), die während des Lesens entstanden sind. 5./6. Unterrichtsstunde - Start der Gruppenarbeit In dieser Phase sollte das "Verhalten" beim E-Mail-Schreiben besprochen werden. "Was darf ich in einer E-Mail erfragen und welche Themen sollte ich tunlichst vermeiden?", denn durch das Ansprechen mancher brisanter Themen können schnell Missverständnisse auftreten (etwa brisante Fragen zur Franco-Ära). Um diesen Teil zu Erarbeiten, arbeiten die Schülerinnen und Schüler in den bereits bestehenden Gruppen am Rechner. Hierzu eignet sich die Webseite von Reinhard Donath (www.englisch.schule.de/reinhard.htm) sehr gut, da sie sich eingehend mit dem E-Mail-Verkehr an Schulen beschäftigt hat, allerdings eher an Englischsprachigen. Regeln für die E-Mail-Arbeit Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, Regeln zum Schreiben von ihren E-Mails herauszuarbeiten und diese auf Collagen zu schreiben. Diese Kollagen werden im Anschluss in der Klasse aufgehängt, damit sie für alle Schülerinnen und Schüler während der ganzen Phase sichtbar sind. Anschließend erklärt die Lehrkraft die Arbeit mit dem E-Mail-Account und das komplette Projekt. Diese Erklärung kann unter Umständen auf deutsch erfolgen, damit alle den Erläuterungen problemlos folgen können. Danach erstellen die Schülerinnen und Schüler in dem E-Mail-Programm einen kurzen Kommentar dazu, wie ihnen die Lektüre gefallen hat, und senden diese an alle anderen Gruppen und die Lehrkraft. 7./8. Unterrichtsstunde - Kontakt zur Partnerklasse In dieser Doppelstunde beginnen die Schülerinnen und Schüler mit der ersten Kontaktaufnahme zu ihrer Partnerklasse in Spanien. Sie stellen ihre Gruppe vor, sowie Schule und Stadt, allerdings nur in kurzen Beiträgen und nicht in "Romanen". Wenn beide Schulen zugleich Zeit hätten, könnte dies auch durch einen Chat auf der Plattform erfolgen (dies ist aber nicht sehr wahrscheinlich). 9. bis 16. Unterrichtsstunde - Start des Schreibprojekts Die Schülerinnen und Schüler beginnen mit dem Krimi-Projekt. Zuerst beginnen die deutschen Lernenden mit einer Fortsetzung des Krimis auf Deutsch (maximal ½ A4-Seite pro Gruppe), und die spanischen Schülerinnen und Schüler schreiben diesen Teil auf Deutsch weiter. Im Folgenden antworten die deutschen Gruppen auf Spanisch und auch die Spanier schreiben in ihrer Muttersprache, so dass immer ein Wechsel von Muttersprache und Fremdsprache zustande kommt. Ziel ist es, dass jede einzelne Gruppe, sowohl in Deutschland als auch in Spanien, mindestens vier Antworten ( also mindestens eine Antwort von beiden Seiten pro Woche) produziert und so die Geschichte beendet. Rücksprache mit der Lehrperson Während des Projekts ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler zwischendurch immer Rücksprache mit der Lehrperson halten. So soll vermieden werden, dass manche Gruppen "nur da sitzen und nichts tun" - einmal, weil sie vielleicht keine Lust haben und andererseits, weil sie vielleicht mit dem Stoff unter- oder überfordert sind. Durch diese Rücksprache können mögliche Probleme diskutiert werden, die in der Gruppe oder auch mit der spanischen Gruppe entstanden sind. Im Allgemeinen ist der oder die Lehrende sonst eher außen vor, fungiert als Berater oder auch als "lebendes Wörterbuch". Zwischenstand erfragen Es ist sinnvoll, nach zwei Wochen schon mal erste Zwischenergebnisse der Geschichte zu präsentieren, damit die Lehrkraft sieht, wie das Projekt voran geht und wie die Schülerinnen und Schüler mit der Aufgabe umgehen. 17./18. Unterrichtsstunde - Recherche landeskundlicher Fakten Nach dem Abschluss der Geschichte erfragen die Gruppen von den spanischen Gruppen landeskundliche und regionstypische Informationen zu Valencia. Als Grundlage hierzu dient der am Anfang bereits erstellte Fragenkatalog. Im Austausch geben die deutschen Schülerinnen und Schüler Informationen zu der eigenen Stadt und landestypischen Begebenheiten weiter an die spanischen Lernenden. 19./20. Unterrichtstunde - Zusammentragen der landeskundlichen Informationen In dieser Doppelstunde bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die landeskundlichen Informationen, die sie zu ihrem Thema erhalten haben, und arbeiten diese bei Bedarf anhand von Internetrecherche nach. Diese Informationen können in eine Webseite eingetragen werden oder auch auf Kollagen gebracht werden. Fotos wären hierbei auch sehr hilfreich. 21./22. Unterrichtstunde Nachdem die Geschichte abgeschlossen ist und hoffentlich auch ein Ende gefunden hat, kann zur Präsentation der Ergebnisse nach verschiedenen Methoden vorgegangen werden: Print-Dokumentation Erstellen eines Readers mit allen Gruppengeschichten und dem landeskundlichen Teil Online-Dokumentation Erstellen einer gemeinsamen Webseite, auf der alle Geschichten präsentiert werden sowie der landeskundliche Teil vorgestellt wird Abschlussveranstaltung Eine landeskundliche Ausstellung in der Schule mit großen Collagen, so dass auch andere Schülerinnen und Schüler, Lehrerkräfte und auch Eltern die Möglichkeit haben, diese zu betrachten, da vielleicht nicht jeder einen Internetanschluss hat. Um diese Ausstellung noch landestypischer zu gestalten, könnten die Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem Thema "cocina" beschäftigt haben, etwa eine Paella Valenciana kochen oder einige Tapas vorbereiten.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Korrigieren mit Google - die String-Suche

Fachartikel

Bei der Korrektur einer Englischklausur stolperte ich über den Satz: "Willy was pretty through the wind." Es ist klar, was der Schüler sagen wollte und dass dieser Satz eine Wort-für-Wort-Übertragung aus dem Deutschen ist. Die Idiomatik des Englischen ist verfehlt. Nicht alle Fehler, die man in Klassenarbeiten und Klausuren in den modernen Fremdsprachen findet, sind so eindeutig wie in diesem Beispiel. Es ist sogar so, dass es Fachkollegen gibt, die während der Korrektur einer Oberstufenklausur miteinander regelrechte Telefonkonferenzen abhalten, denen folgende schlichte Frage zugrunde liegt: "Kann man das im Englischen/Französischen/Spanischen so sagen oder nicht?". Dies ist sehr aufwändig und führt oft zu keinem überzeugenden Erfolg, weil man nur vermuten kann, dass man "etwas sagen kann" oder nicht. Der eindeutige Nachweis von Korrektheit oder Fehlerhaftigkeit eines sprachlichen Ausdrucks unterbleibt jedoch vielfach. Abhilfe kann die Suchmaschine Google schaffen. Die Suchmaschine Google Suchmaschinen bieten den Schlüssel zur ergebnissicheren Navigation durch das Labyrinth des world wide web. Je besser die Suchmaschine, desto größer ist die Chance bei gleichzeitiger Beherrschung effektiver Suchstrategien das Gesuchte im Netz zu finden. Zu den besten dieser Suchmaschinen zählt Google, über die die Stiftung Warentest schon im September 2001 urteilte: "Google ist die derzeit beste Suchmaschine im Netz." Viele Fachleute stimmen diesem Urteil auch heute noch zu. Um die Möglichkeiten von Google für die Korrektur von fremdsprachlichen Texten effektiv nutzen zu können, muss man die dafür geeignete Suchoption benutzen, die String-Suche.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Englisch / Fächerübergreifend / DaF / DaZ / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch

Makros für die Grammatikarbeit im Englischunterricht

Unterrichtseinheit

Mithilfe der Makro-Funktion können Schülerinnen und Schüler grammatische Phänomene anhand von inhaltsbetonten Texten wiederholen und vertiefen. Dieser Beitrag schildert die Idee der Vorgehensweise und gibt praktische Beispiele für die Umsetzung.Grammatikbehandlung und Textarbeit im Englischunterricht der Sekundarstufe II sollten als Einheit verstanden werden und können so dem Oberstufenunterricht sowohl in sprachlicher als auch in inhaltlicher Hinsicht zuträglich sein. Die textbasierte Grammatikbehandlung lässt sich auf alle wesentlichen Grammatikthemen des Englischen anwenden. Die hier vorgestellte Methode zur zeit- und arbeitsökonomischen Erstellung von Arbeitsblättern mit Makros eignet sich besonders bei der Wiederholung von Strukturwörtern (etwa Pronomina aller Art, Artikel, Adverbien). Grammatikkompetenz ist selbstverständlich in der Sek II Vielen in der Sekundarstufe II Englisch Unterrichtenden wird folgendes Problem vertraut vorkommen: Man behandelt in der Zielsprache Themen, deren angemessene Bearbeitung neben gedanklichen Anforderungen eine recht hohe sprachliche Kompetenz voraussetzt. Die Aneignung eines ausreichend großen themenspezifischen Wortschatzes ist das eine Problem Textbasierte Grammatikarbeit im Englischunterricht der Sek. II Was fordern die Richlinien, und wie setzt der Unterricht diese Forderungen um? Möglichkeiten eines sprachperspektivischen Textzugangs Lückentexte fordern Aufmerksamkeit und fördern so das Textverstehen. Erstellung von Arbeitsblättern mithilfe von Makros Anhand inhaltlich relevanter Texte können themenspezifische Materialien für die Grammatikwiederholung erstellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Kenntnisse spezifischer grammatikalischer Phänomene im Umgang mit authentischen, kursthemenspezifischen Texten vertiefen und erweitern. Textverstehensprozesse durch grammatische Kenntnisse optimieren. grammatische Kenntnisse durch Textverstehensprozesse optimieren. die Texte nach der Behandlung der grammatikalischen Aufgaben nach ausgewählten Aspekten analysieren. die eigene Textproduktion durch differenzierte Verwendung grammatischer Strukturen weiterentwickeln. Grammatikarbeit zum Verstehen sprachlicher Phänomene aus Texten heraus begreifen. Thema Textbasierte Grammatikarbeit im Englischunterricht der Sek. II unter Benutzung von Makros Autor Kurt Ludwigs Fach Englisch Schultyp Gymnasium, Gesamtschule Zielgruppe gymnasiale Oberstufe Referenzniveau ab Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitraum Sequenzen von 1-2 Stunden möglich Medien Computer mit Textverarbeitungsprogramm (zum Beispiel Word) Basiswissen nutzen und erweitern Die Richtlinien für den Englischunterricht in der Sekundarstufe II gehen von der Überlegung aus, dass "die Schülerinnen und Schüler das bereits in der Sekundarstufe I erworbene Repertoire grammatischer Kenntnisse und Strukturen" festigen und erweitern sollen. Textbasierte Grammatikarbeit Die Richtlinien geben weiter vor, dass dies "im aktiven Gebrauch des Englischen" geschehen soll. Konkret erfordert dies einen "Umgang mit komplexen sprachlichen Strukturen alltagssprachlicher, wissenschafts- und berufsbezogener sowie literarisch/ästhetisch-orientierter Kommunikation". Zusammenfassend stellen die Richtlinien fest: " (...) somit wird Grammatik aufgefasst als Verstehen sprachlicher Phänomene von Texten her (...)". Inhalt plus Grammatik gleich Oberstufenunterricht Die zwingende Schlussfolgerung aus diesen Vorgaben muss lauten: Texte, die zur Erarbeitung eines literarischen oder nicht-literarischen Kursthemas notwendig sind, müssen zum Ausgangspunkt der verfestigenden und vertiefenden Grammatikbehandlung im Englischunterricht der Sekundarstufe II gemacht werden können. Wie kann die praktische Umsetzung dieser Forderung aussehen? Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen: Englisch. 1. Aufl. 1999, S. 21 Intensiviertes Textverständnis Wandelt man Texte, die im Rahmen der Bearbeitung eines Kursthemas im Englischunterricht der Sekundarstufe II behandelt werden, mithilfe der Funktionen "Suchen und Ersetzen" und des "Makro-Recorders" in ein Arbeitsblatt für die textbasierte Grammatikarbeit um, so ergibt sich ein großer Vorteil: Da die in Lückentexte umgewandelten Texte im Unterricht vorher nicht behandelt worden sind, wird für die Lernenden ein sprachperspektivischer Textzugang möglich. Die Schülerinnen und Schüler müssen den Text verstehen, um die grammatische Anforderung erfüllen zu können. Dies erfordert eine andere Perspektive bei der ersten Begegnung mit dem Text, als dies bei der "normalen" Textarbeit der Fall ist, und unterscheidet sich vom herkömmlichen Textzugang durch die Anfangskonzentration auf die sprachlichen Details des Textes. Konform mit den Richtlinien Die Richtlinien fordern in diesem Zusammenhang die Einbeziehung grammatikalischer und textgrammatischer "Strukturen im Kontext von Textrezeption". Bei der vorgeschlagenen Vorgehensweise der textbasierten Grammatikarbeit besteht die Chance, dass Textarbeit und Grammatikbehandlung Hand in Hand gehen. Dies trifft insbesondere deswegen zu, weil die zur Grammatikarbeit behandelten Texte nach ihrer sprachlich-strukturellen Behandlung für die Textanalyse nutzbar gemacht werden. Es gibt wohl kaum Computeruser, die nicht das Textverarbeitungsprogramm Word aus dem Office-Paket von Microsoft benutzen, und doch hat es den Anschein, dass zwei Funktionen in Word weitgehend unbekannt sind oder kaum genutzt werden: die Funktion "Suchen und Ersetzen" und der "Makro-Recorder". Kombiniert man diese beiden Funktionen, so führt dies zu einer erheblichen Zeit- und Arbeitsersparnis bei der Erstellung von Arbeitsblättern. Meiner Erfahrung nach genügt es, im Leistungskurs jeweils eine Stunde von acht Leistungskursstunden der Grammatikbehandlung zu widmen. Im Grundkurs bietet sich eine Stunde pro zwei Wochen für die Grammatikarbeit an. Für die betreffenden Stunden empfiehlt es sich, aus themenrelevanten Texten unter Benutzung zweier Funktionen des Textverarbeitungsprogramms WORD grammatikspezifische Arbeitsblätter zu erstellen. Die Funktion "Suchen und Ersetzen" Die Funktion "Suchen und Ersetzen" hilft zunächst, Zeichen oder ganze Wörter in einem Text zu suchen. Interessant ist dies bei der Grammatikbehandlung besonders auf Strukturwörter (Präpositionen, Artikel, Pronomina) bezogen, die wiederholt in einem Text vorkommen. Die gefundenen Strukturwörter können dann automatisch durch beliebige Zeichen (beispielsweise Unterstreichungen zur Erzeugung von Lücken) ersetzt werden. So kann etwa in kürzester Zeit ein Lückentext erstellt werden. Makros aufzeichnen Aktiviert man für diesen Vorgang den "Makro-Recorder", lässt ihn dann die Arbeitsschritte aufzeichnen und das Resultat als Makro abspeichern, so steht einem dieses Makro für alle Texte, aus denen man einen Lückentext zu diesem bestimmten Grammatikproblem entwickeln möchte, zur Verfügung. Konkret bedeutet dies, dass man die entsprechenden Arbeitsschritte zur Erzeugung eines Makros nur einmal vollziehen muss und danach die Erzeugung eines Arbeitsblattes nur noch einen Mausklick erfordert! The Theatre of the Absurd Der Anleitungsteil enthält zwei Beispiele einer textbasierten Grammatikarbeit. Das erste Beispiel wiederholt und vertieft den Gebrauch des definite article im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema "The Theatre of the Absurd" (Kurshalbjahr 13.2). Der Text behandelt Aspekte von Kommunikation, die als Grundlage für die unterrichtliche Behandlung von Theaterstücken Pinters und Stoppards dienen. Northern Ireland Das zweite Beispiel wiederholt und vertieft den Gebrauch von Adjektiven und Adverbien (adverbs ending in -ly) im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema Northern Ireland (Kurshalbjahr 12.2) Der Text entstand im Kontext der Unterrichtseinheit There Were Roses . Diese Unterrichtseinheit wird ebenfalls bei Lehrer-Online ausführlich beschrieben. The Conflict in Northern Ireland - definite article Text 2 behandelt das Thema "The Conflict in Northern Ireland". Auch dieser Text entstand im Kontext der Unterrichtseinheit There Were Roses . There Were Roses - adverb/adjective Auch dieser Text entstand im Rahmen der oben verlinkten Unterrichtseinheit.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Auf die Schnelle ins spanischsprachige Netz

Unterrichtseinheit

Die Idee, das Internet als Informationsquelle (auch) für den Spanischunterricht zu nutzen, kann heute wohl kaum noch als innovativ oder gar bahnbrechend angepriesen werden. Dieses Medium bestimmt den schulischen und außerschulischen Alltag der Lehrenden und Lernenden mittlerweile so sehr, dass seine Eingliederung in die Unterrichtsarbeit nicht mehr als Neuerung, sondern zunehmend als Normalität empfunden wird.Trotz des - zumindest in der Theorie - bereits vollzogenen Paradigmenwechsels ist das Angebot an konkreten und unmittelbar verwendbaren Unterrichtsvorschlägen für das Fach Spanisch in diesem Bereich immer noch recht überschaubar. Allzu oft sind Lehrerinnen und Lehrer zur Eigeninitiative aufgerufen, wenn sie das Internet in die laufende Unterrichtsarbeit integrieren wollen. Das Erstellen von passenden und optisch ansprechenden Arbeitsblättern ist dann zumeist mit einer intensiven Vorbereitung und einer aufwändigen Gestaltung der Materialien verbunden. Vor diesem Hintergrund sollen die hier präsentierten und zur Verfügung gestellten Unterrichtsvorschläge als ein kleiner Beitrag zur Arbeitsökonomie der Lehrenden verstanden werden und zeigen, wie eine Recherche im Netz den Spanischunterricht in konkreten Fällen bereichern kann. Sprachniveau und Einbettung in den Unterricht Das Sprachniveau, das zur Bearbeitung der Aufgaben vorausgesetzt wird, differiert von Vorschlag zu Vorschlag. Es reicht von der ersten Phase des Spracherwerbs im Anfangsunterricht (Vorschlag 1) bis hin zur Dossierarbeit im fortgeschrittenen Oberstufenunterricht (Vorschlag 4). Sämtliche Aufgabenblätter können sowohl zwischendurch als Unterrichtsidee ohne thematische Einbindung als auch im Rahmen einer größeren Unterrichtseinheit eingesetzt werden. Besonderheiten der Internetarbeit Grundsätzlich gilt es, den Schülerinnen und Schülern von Anfang an zu vermitteln, dass die Arbeit im Internet nicht unter denselben Bedingungen verläuft wie die behutsam begleitete und sorgfältig abgestufte Arbeit im "Schutzraum Lehrbuch" oder die mit Vokabelerklärungen abgefederte Textarbeit. Dies bedeutet zum einen, dass die Lernenden gerade bei der Internetrecherche die Fähigkeit entwickeln müssen, Verständnislücken zu überbrücken und wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden. Zum anderen sollten sie aber auch frühzeitig an die Arbeit mit Online-Wörterbüchern (etwa pons.de ) und damit an die selbstständige Suche im fremdsprachigen Netz herangeführt werden. Aktualität Es versteht sich von selbst, dass bei einem derart schnelllebigen Medium wie dem Internet nicht gewährleistet werden kann, dass die zugrunde liegenden URLs unbegrenzt genutzt werden können. Auf lange Sicht könnten unter Umständen Modifikationen in der Aufgabenstellung oder der Auswahl der aufzurufenden Internetseiten notwendig sein.Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe des Internets gezielte Fragen beantworten. sich zu einer konkreten Problemstellung im spanischsprachigen Netz bewegen. relevante Informationen im Internet finden. authentische Texte konsultieren, verstehen und zur Informationsrecherche nutzen. grundsätzlich ähnliche Strukturen verschiedensprachiger Websites erkennen und zur eigenen Orientierung nutzen. den Umgang mit einer spanischsprachigen Suchmaschine üben. Ist etwa das verwendete Lehrwerk vor zehn oder mehr Jahren entwickelt worden, sind die landeskundlichen Informationen (beispielsweise zur spanischen Medienlandschaft) naturgemäß nicht mehr auf dem neuesten Stand. So wird ein Auszug aus dem spanischen Fernsehprogramm aus dem Jahre 1993 den Schülerinnen und Schülern eher wie eine Reise in die Vergangenheit vorkommen und sich auf ihre Lernmotivation kaum förderlich auswirken. Daher liegt es nahe, einen Vergleich zur heutigen Fernsehrealität Spaniens zu ziehen. Auf der spanischen Seite des bekannten Internet-Suchdienstes "Yahoo" kann unter den Rubriken "Televisión" (TV) und "Programación" ein Überblick über das aktuelle Fernsehprogramm gewonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler werden mit zehn Fragen durch eine Recherchesequenz geleitet, bei der ein gezielter Zugriff auf das Tagesprogramm der fünf großen Sender erfolgt. Bei der Bearbeitung dieses Arbeitsblattes sollen die Lernenden einen ersten Überblick über Aufbau und Gestaltung einer oder mehrerer spanischsprachiger Internetseiten gewinnen. durch die Ähnlichkeiten zur deutschsprachigen Seite von Yahoo die entsprechenden Analogien im lexikalischen Bereich erkennen. durch bestimmte Lesetechniken systematisch an die Informationsentnahme aus dem Internet herangehen und dabei eventuelle Verständnislücken überbrücken. Aktualisierung nötig Das vorliegende Arbeitsblatt kann aus nahe liegenden Gründen nur als Maske für eine Internetrecherche zum aktuellen Fernsehprogramm in Spanien dienen. So enthält es verschiedene Platzhalter, die von der oder dem Unterrichtenden dem Tagesprogramm entsprechend auszufüllen oder zu modifizieren sind. Zielgruppe Der Unterrichtsvorschlag ist bereits in Lerngruppen mit geringen Spanischkenntnissen (etwa ab Mitte des ersten Lernjahres) einsetzbar. Die Fragen beschränken sich auf wenige, leicht zu erschließende Informationen und können mit einem vergleichsweise geringen Wortschatz beantwortet werden. Daher eignet sich das Arbeitsblatt besonders für eine Erstrecherche im spanischsprachigen Internet. Auch im spanischen Sprachraum ist mittlerweile ein System von (allerdings nicht einheitlichen) Abkürzungen entstanden, das sogar in speziellen Online-Wörterbüchern seinen Niederschlag gefunden hat. Diese Entwicklung greift der vorliegende Unterrichtsvorschlag auf. Der Aufgabenkatalog verfolgt in drei Schritten beziehungsweise Stufen die sprachliche Auseinandersetzung mit dem oben genannten Phänomen. Schritt 1 Die erste Stufe stellt einzelne Wörter aus der SMS-Sprache dem Standardspanisch gegenüber und soll die Schülerinnen und Schüler mit dem speziellen Code der Kurzmitteilungen vertraut machen. Schritt 2 Im zweiten Schritt sollen zwei authentische Kurztexte zweier spanischer Jugendlicher in die offizielle Schriftsprache übertragen werden. Schritt 3 Der dritte Schritt hat schließlich das Verfassen einer SMS in spanischer Sprache und deren Entschlüsselung zum Inhalt. Durch die Bearbeitung dieses Arbeitsblattes sollen die Lernenden Einblick in aktuelle Kommunikationsformen spanischsprachiger Altersgenossen und deren Verbreitung im Internet gewinnen. verstümmelte und scheinbar unverständliche Äußerungen spanischer Muttersprachler entschlüsseln und in korrektes Spanisch übertragen. eigene Kurzmitteilungen auf Spanisch verfassen und untereinander mithilfe dieses Sprachcodes kommunizieren. Dieser Unterrichtsvorschlag richtet sich an Spanischlernende ab Mitte oder Ende des zweiten Lernjahres. Denkbar ist ein Einsatz des Arbeitsblattes im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu dem Thema "Jóvenes de hoy". Dabei kann es als Einstieg in die vertiefende Auseinandersetzung mit den heutigen Gepflogenheiten der Jugend in Deutschland und Spanien dienen, die den Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem Mobiltelefonen und seine negativen Folgen durchaus auch kritisch beleuchten sollte. Angeregt zu diesem Unterrichtsvorschlag wurde der Autor durch eine ähnliche Kopiervorlage aus der Materialsammlung mit dem Titel "Découvertes-actuel" (Klett, 2002, S. 12-13). Aufgabe 1 Den Beginn dieser Internetrecherche mit dem Schwerpunkt "Turismo en España" bildet eine Aufgabe, die die Aufmerksamkeit der Lernenden auf die Attraktivität Spaniens als eines der beliebtesten Reiseziele der Welt lenken soll. Stichwortartig sollen sie erfassen, warum es sich lohnt, dieses Land als Tourist zu besuchen. Aufgabe 2 Die zweite Aufgabe führt die Themen "Reisen" und "Sport" zusammen und soll in der - für manchen Lernenden vielleicht überraschenden - Erkenntnis münden, dass Spanien auch für Wintersportler ein reizvolles Reiseland darstellt. Aufgabe 3* Ziel der dritten Aufgabe ist es, die Schülerinnen und Schüler eine Art des Tourismus zu erkunden zu lassen, die ihnen vermutlich eher fremd ist - den "Turismo de salud". *Aufgabe 4 Wo und wie man im spanischsprachigen Internet auf Hotelsuche geht, erfahren die Lernenden dann in der vierten Aufgabe. Hier gilt es, unter bestimmten Vorgaben eine geeignete Unterkunft ausfindig zu machen. Aufgabe 5 Eine augenzwinkernde Variante der Internetsuche ist schließlich die fünfte und letzte Aufgabe. Die Lernenden sollen für ihren Lehrer oder ihre Lehrerin einen Sprachkurs in Salamanca heraussuchen, damit diese/r seine oder ihre Spanischkenntnisse verbessern kann. Durch die Bearbeitung dieses Arbeitsblattes sollen die Lernenden eine der wichtigsten Internetseiten für Touristen (www.tourspain.es) kennen lernen und den Umgang mit dem dort verfügbaren Informationsangebot üben. auf einer Internetseite mit einer speziellen Suchmaschine für Unterkünfte spezifische Parameter einstellen und eine Hotelreservierung auf Spanisch simulieren. auf der Grundlage vorgegebener Daten einen Sprachkurs in Spanien suchen und dabei verschiedene Angebote von Sprachschulen miteinander vergleichen. Dieses Arbeitsblatt kann im fortgeschrittenen Spanischunterricht eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über grundlegende Sprachkenntnisse verfügen und geübt mit dem Surfen im spanischsprachigen Internet sein. Die Aufgaben sollen einen motivierenden Einstieg in das Thema "Turismo en España" ermöglichen und können gegebenenfalls die Grundlage für eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Schattenseiten des Massentourismus in Spanien bilden. Vier der fünf Aufgaben erfordern von den Lernenden die Fähigkeit, eine reale Problemstellung auf einem nicht vorgegebenen Lösungsweg zu bewältigen. Sie werden als Touristen mit einer alltäglichen Recherchesituation konfrontiert, deren praktischer Nutzen offensichtlich ist. Das Surfen durch das spanischsprachige Netz soll ihnen bei dieser Aufgabenstellung vor Augen führen, welchen Vorteil ihre Spanischkenntnisse für sie im Alltag haben können. Sensibilisierung Viele Unterrichtende können dieser urspanischen Tradition ebenso wenig abgewinnen wie der Behandlung des Themas im Spanischunterricht. Auch bei Schülerinnen und Schülern trifft die "Corrida de toros" (ob als Spektakel an sich oder als Unterrichtsgegenstand) häufig auf Ablehnung. Gleichwohl gibt es nach wie vor durchaus gewichtige Gründe, die für eine unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem Stierkampf sprechen. Genannt seien zum einen seine tiefe Verwurzelung mit der spanischen Lebensart und zum anderen die auch und vor allem in Spanien selbst sehr leidenschaftlich geführte Debatte um die Frage, ob dieses blutige Schauspiel zu Beginn des 21. Jahrhundert noch als zeitgemäß und einer zivilisierten Gesellschaft angemessen zu vertreten ist. Problemstellung Damit die Diskussion um den Stierkampf in Spanien nicht zu einem oberflächlichen Austausch von Stereotypen wird, sollte der oder die Lehrende zunächst einmal eine sachliche Grundlage schaffen. Einige Fragen rund um die Corrida könnten nämlich sehrwohl das Interesse der tendenziell abgeneigten Lernenden erwecken: Warum entstand die Stierkampftradition gerade in Spanien? Wodurch wurde sie unterbrochen? Wann und wie wurden die Regeln des heutigen Stierkampfs festgelegt? Wie heißen die beiden Berater des Präsidenten einer Corrida? Welche Bedeutung haben die verschiedenen Farben der Taschentücher, die im Verlauf eines Kampfes gezogen werden können? Diesen und einigen anderen Fragen sollen die Schülerinnen und Schüler bei dem vorliegenden Unterrichtsvorschlag auf den Grund gehen. Durch die Bearbeitung dieses Arbeitsblattes sollen die Lernenden einen Eindruck von der starken Präsenz und tiefen Verwurzelung des Stierkampfs in der spanischen Gesellschaft und damit auch im Internet bekommen. einige grundlegende Informationen über die Geschichte des Stierkampfs erlangen und mit eigenen Worten zusammenfassen. der Internetseite der Stierkampfarena in Bilbao gezielte Informationen entnehmen und einen Einblick in die Begeisterung für dieses Spektakel gewinnen. Da die ersten vier Aufgaben die Fähigkeit voraussetzen, längere Textpassagen mit eigenen Worten zusammenzufassen, sollte dieses Arbeitsblatt erst im fortgeschrittenen Spanischunterricht (ab dem dritten Lernjahr) zum Einsatz kommen. Bei sehr heterogenen Lerngruppen kann auch eine Binnendifferenzierung vorgenommen werden. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler bearbeiten in diesem Fall den ersten, leistungsschwächere den zweiten Aufgabenblock.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

E-Mail im Fremdsprachenunterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel beschreibt verschiedene Umsetzungsformen der Arbeit mit E-Mails im Fremdsprachenunterricht. Welche Wege bietet die Kommunikationsform E-Mail, unterrichtliche Ziele zu erreichen und bei Fremdsprachenlernenden die Kommunikation in der Zielsprache zu fördern? Gerade in frühen Phasen des Fremdsprachenlernens oder wenn die Zielsprache nur in weit entfernten Ländern gesprochen wird, können E-Mail-Projekte eine Bereicherung für den Unterricht sein: Authentische Kommunikation in der gelernte Sprache wird möglich. Die Labor-Situation der Klasse wird aufgebrochen, und die Lernenden erleben, dass das Gelernte auch von anderen Menschen verstanden wird. Verschiedene Umsetzungsformen der Arbeit mit E-Mails sind im Fremdsprachenunterricht möglich. Grundsätzlich müssen Sie sich entscheiden, ob Ihre Lernenden mit Muttersprachlern kommunizieren oder mit anderen Lernenden der Zielsprache in Kontakt treten sollen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Kommunikation mit Muttersprachlern Modell A: Beide lernen die Sprache des anderen Zwei Muttersprachler, die beide die Sprache des oder der anderen lernen wollen, kommunizieren per E-Mail miteinander. Sie teilen diese Kommunikation in zwei Phasen: Erst schreiben beide in der Sprache des einen, später in der Sprache der anderen. Zuvor abgesprochene Themenlisten sichern den Fortgang des Dialogs. So entsteht ein E-Mail-Kontakt des gegenseitigen Gebens und Nehmens. Bei der Vorbereitung eines gegenseitigen Besuchs unterhalten sich die Austauschpartner über Organisatorisches und Persönliches. So können schon vor dem Auslandsaufenthalt eine gewisse Nähe hergestellt, ein Teil des Alltagswortschatzes vorentlastet und so eine erfolgreiche mündliche Kommunikation im Zielland sichergestellt werden. Modell B: Lernende bitten Muttersprachler um Informationen Eine in ihrem Erfolg nicht unmittelbar kontrollierbare, aber dafür umso authentischere E-Mail-Arbeit mit direktem unterrichtlichen Nutzen ermöglicht der Kontakt zu "Experten". Wird ein bestimmtes Thema im Unterricht behandelt, kontaktieren die Lernenden eine Expertin oder einen Experten im Zielland, also: Geht es um das britische Schulsystem, wird eine britische Lehrerin, deren Mailadresse die Klasse auf einer Website gefunden hat, per Mail um Auskünfte gebeten. Die E-Mail-Kontaktdaten werden gesammelt (Übung für den Umgang mit Datenbanken!). Im Laufe der Zeit entsteht ein klasseninterner "Panel of Experts", der zu gegebenen Anlässen immer wieder kontaktiert werden kann. Mittlerweile gut bekannt und gern kopiert ist die Idee, ein Stofftier auf Reisen durch das Zielsprachenland zu schicken, von wo aus es Briefe (natürlich in der Zielsprache) in die Heimat schickt. Das Problem mag hier sein, dass die Gastgeber-Klassen (die muss man natürlich auch erst suchen!) nicht sehr motiviert sind, in ihrer eigenen Sprache Mails nach Deutschland zu schicken. Abgefedert wird das Problem dadurch, dass eine solche Idee zumeist mit jüngeren Lernenden realisiert wird, die auch in der eigenen Sprache schreiben üben müssen. Kommunikation mit Lernenden der gleichen Fremdsprache Für die inhaltliche Gestaltung eines solchen Austausch-Modells bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Einerseits kann man mit unterschiedlichen Außenperspektiven Sprache und Kultur des Ziellandes betrachten, andererseits kann man aber auch in eine interkulturelle Diskussion mit den Partnern kommen. Die Kommunikation mit Lernenden der gleichen Zielsprache kann gerade in frühen Phasen des Fremdspracherwerbs ein motivierendes Erlebnis sein. Die Lernenden erfahren so, dass sie das Gelernte auch außerhalb der Klasse anwenden können und dass sie auch die Antworten verstehen. Ein solcher E-Mail-Austausch kann bereits nach wenigen Wochen oder Monaten des Lernens begonnen werden. Auch für Fortgeschrittene kann die Kommunikation mit Lernenden der gleichen Zielsprache eine Bereicherung darstellen. Die fremde Sprache wird als Lingua-Franka erlebt, die es ermöglicht, mit Menschen unterschiedlicher Muttersprachen zu kommunizieren. Die Erfahrung, dass nicht nur das Englische eine solche Lingua-Franka darstellen kann, mag eine zusätzliche Motivation darstellen. Ein weiterer Vorteil dieser Idee ist die Möglichkeit, Lernende mit ähnlichem zielsprachigen Niveau zusammenzubringen. Kommunikation kann dann "auf Augenhöhe" stattfinden, wohingegen eine Kommunikation mit Muttersprachlern Lernenden eigene Defizite vor Augen führt. Wie wird die Partnerschaft organisiert? Eine weitere Entscheidung, die Sie am Beginn eines E-Mail-Projektes treffen müssen, ist, ob die Klasse mit einer festgelegten Klasse zusammenarbeitet oder ob alle individuelle E-Mail-Partner und Partnerinnen haben. E-Mail-Projekte, die Sie mit einer festen Partnerklasse umsetzen, können der Beginn einer weiterführenden Partnerschaft sein. Aus ersten E-Mail-Kontakten resultiert möglicherweise ein Besuch. Ein Gruppengefühl kann - lokale Grenzen überschreitend - aufkommen. Die Klassen wissen, mit wem sie sich austauschen, sie lernen einander kennen. Andererseits stellt eine Klassenpartnerschaft Sie vor einen erhöhten Organisationsaufwand. Wie passen Ferien- und Prüfungszeiten der beteiligten Klassen zusammen, wo überschneiden sich die Lehrpläne? Das sind grundlegende Fragen, die vor Beginn geklärt werden müssen. Einen großen Teil der organisatorischen Hürden können Sie mit individuellen E-Mail-Partnerschaften umgehen. Nachdem alle Lernenden eine Partnerin oder einen Partner erhalten haben, führen sie den Kontakt selbstständig. Sie als Lehrkraft übertragen damit die Verantwortung für die Partnerschaft auf die Lernenden. Dadurch können sich Partnerschaften von sehr unterschiedlicher Intensität entwickeln. Ihre Aufgabe ist es dann, den Lernenden Unterstützung bei Problemen in der Mail-Partnerschaft und natürlich sprachliche Hilfen anzubieten sowie den Kommunikationsprozess zu begleiten.

  • Englisch / Französisch / Spanisch

Book Reviews: Rezensionen englischsprachiger Literatur

Unterrichtseinheit

Der Lehrplan (NRW) sieht für die Jahrgangsstufe 11 im Fach Englisch die Behandlung einer Ganzschrift vor. Oft stehen Lehrende und Lernende vor der Qual der (richtigen) Wahl, und nicht selten kommt es zu Interessenkonflikten. Dem Dilemma wurde in diesem nachahmenswerten Projekt entgegengewirkt. Schülerinnen und Schüler lasen selbstständig und ganz nach eigenem Interesse eine Lektüre und bewerteten diese für die anderen Kursteilnehmer. Um den Schülerinnen und Schülern bei der häuslichen Erarbeitung ihrer individuellen Analyse und der Vorbereitung ihrer Präsentation im Plenum zu unterstützen, beschäftigte sich der Kurs parallel gemeinsam mit der ausführlichen Analyse einer weiteren Ganzschrift (Nick Hornby: About a Boy). Dieses Projekt ist in der vorliegenden Form prinzipiell auf andere Fächer und die Sekundarstufe I übertragbar und eignet sich besonders dafür, das selbstständige (und über den Unterricht hinausgehende) Lesen und Bewerten fremdsprachlicher fiktionaler Literatur zu fördern und die Präsentationsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler weiter auszubauen. Von der Buchauswahl zur Website Ein Merkblatt und die gemeinsame Arbeit an einem Roman bereiteten die Lernenden auf ihre eigene Analyse und Rezension vor. Die Präsentation vor der Klasse wird ergänzt durch den Webauftritt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen einen authentischen Roman selbständig lesen, verstehen und eine begründete Bewertung des Inhalts beziehungsweise Gehalts vornehmen. die Ergebnisse ihrer Analyse adressatenbezogen und sachlogisch zusammenstellen und im Klassenplenum im freien Vortrag in der Zielsprache präsentieren. Buchrezensionen in der Zielsprache verstehen, bewerten und eine eigene Rezension ihres Romans schreiben. durch den Zugewinn an sprachlichen Ausdrucksmitteln ihre zielsprachliche Kompetenz erweitern und diese produktiv in der mündlichen und schriftlichen Präsentation anwenden. eigenverantwortliches und selbständiges Arbeiten einüben und Handlungskompetenz erwerben. sich mit den Lerninhalten aktiv auseinandersetzen und Wissen konstruktiv aufbauen. Lesestrategien wie skimming, scanning oder analytisches Lesen üben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen traditionelle Medien und Neue Medien systematisch nutzen und effektive Navigationstechniken einüben. verschiedene Präsentationsformen kennen lernen, begründet auswählen und die Qualität der eigenen Präsentationen und der Präsentationen der Mitschüler evaluieren und diskutieren. Thema Anfertigung von Rezensionen moderner englischsprachiger Literatur Autorin Birgit Gee Fächer Englisch; dieses Projekt lässt sich auf andere Sprachen übertragen Zielgruppe Sek II; dieses Projekt lässt sich auf die Sek I übertragen Referenzniveau Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitraum halbjahrsbegleitend; nach der Erteilung des Arbeitsauftrags ca. 4 Wochen bis zu Beginn der ersten Präsentationen, anschließend ca. 15 Minuten pro Woche Medien ein PC mit Internetzugang, OHP, Beamer, evtl. eine Auswahlliste mit Lektürevorschlägen Buchauswahl Nachdem der Arbeitsauftrag zu Anfang des Schuljahres geklärt wurde, hatten die Schülerinnen und Schüler 14 Tage Zeit, sich einen Roman auszusuchen und ihre Wahl in der Liste einzutragen. Diese Liste wurde für alle Schülerinnen und Schüler fotokopiert und als verbindlich in Bezug auf Termin und ausgewählten Roman betrachtet. Einige Schülerinnen und Schüler änderten im Verlauf des Projekts den Termin ihrer Präsentation und die Wahl des Romans. Diese Änderungen wurden in Absprache mit dem Kurs geklärt. Lernen am gemeinsamen Beispiel Parallel zu der eigenständigen Romananalyse durch die Schülerinnen und Schüler erarbeitete der Kurs in den folgenden Wochen gemeinsam Nick Hornbys Roman About a Boy. Besonderer Wert wurde auf die Übertragbarkeit der Analyseverfahren gelegt, um die Schülerinnen und Schülern bei der selbständigen Analyse ihres Romans zu unterstützen. Fragen der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre eigenen Romane waren erwünscht und wurden konstruktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebaut. Die Präsentationen... Nach 6 Wochen begannen die ersten Schülerpräsentationen. Um dem Problem der Langeweile durch "Berieselung" entgegenzuwirken, einigte sich der Kurs auf eine Präsentation pro Woche (zu Beginn einer Doppelstunde), so dass die Schülerinnen und Schülern ein Mal pro Woche ein (meist) interessanter Lektürevorschlag gemacht wurde. ...und deren Bewertung Die Schülerinnen und Schüler wurden in die Bewertung der Präsentationen mit einbezogen, indem immer drei bis fünf Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern ein Evaluationsbogen zu Beginn der Präsentation ausgeteilt wurde. Die Schülerinnen und Schüler gewöhnten sich sehr schnell an diese Vorgehensweise und waren sich darüber einig, dass ihnen diese Form der Evaluation in der Vorbereitung und Durchführung ihrer eigenen Präsentationen geholfen habe. Ebenfalls wurden die Schülerinnen und Schüler nach der Präsentation zu einer Selbstevaluation ermutigt. Diese Form der Bewertung leistete einen wichtigen Beitrag für die Einschätzung der eigenen Leistung und für die von Lernenden und Lehrerin positiv empfundene Arbeitsatmosphäre. Die Publikation der Rezensionen Vor Ende des Projekts stellte sich die Frage, in welcher Form das Gesamtergebnis zu präsentieren sei. Verschiedene Möglichkeiten der Zusammenstellung aller Rezensionen wurden im Kurs diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sehr bald die Wunsch, mit ihren Rezensionen ein größeres Publikum zu erreichen und so einigte man sich auf die Zusammenstellung der Rezensionen auf einer gemeinsamen Internetseite, die auf der Schulhomepage des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bonn zu finden ist: Projektbeschreibung Die Schülerinnen und Schüler erstellten selbstständig eine Projektbeschreibung, die sich ebenfalls auf dieser Homepage befindet. Insgesamt betrachtet arbeiteten die Schülerinnen und Schüler während des Projekts sehr eigenständig und zielstrebig. Schwierigkeiten konnten im gemeinsamen Gespräch etwa durch die Wahl eines anderen Romans beseitigt werden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

La lengua de las mariposas: ein Hypertextprojekt

Unterrichtseinheit

In einer actividad de poslectura erstellen Schülerinnen und Schüler einen sitio web zur Kurzgeschichte "La lengua de las mariposas" von Manuel Rivas. Sie setzen sich auf diese Weise mit Fragen nach Freundschaft, Verrat, Schuld, persönlicher Verantwortung sowie politischer und religiöser Überzeugung auseinander.Diese Fragen wirft die Kurzgeschichte auf, die den Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs aus der Sicht eines galizischen Schuljungen schildert. Es sind aber auch Fragen, die die spanische Gesellschaft bis heute prägen und die vom zeitgenössischen Autor Manuel Rivas an die Schülerinnen und Schüler herangetragen werden.Das Erstellen eines Hypertextes ist eine actividad de poslectura und unterscheidet sich im Grunde kaum von textanalytischem und vor allem produktionsorientiertem Arbeiten. Das Besondere besteht darin, dass die in der Arbeitsphase entstehenden textuellen Reaktionen auf den Bezugstext, hier La lengua de las mariposas, für das Internet aufbereitet und zusammenhängend in einem sitio web präsentiert werden. La lengua de las mariposas - Inhalt "La lengua de las mariposas" ist eine Kurzgeschichte des galizischen Autors Manuel Rivas, die den Konflikt entre las dos Españas thematisiert. Weitere didaktisch-methodische Anmerkungen An dieser Stelle gibt die Autorin aus eigener Erfahrung Hinweise zur Planung eines Hypertextprojekts. Ablauf der Unterrichtseinheit Sehr bewusst nähern sich die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit der Organisation und der Umsetzung einer Website an. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Schreibkompetenz erweitern, indem sie bei der Textproduktion mehrere Phasen der Überarbeitung durchlaufen. den spanischen Bürgerkrieg als wichtiges historisches Phänomen der spanischen Geschichte verstehen und die Kurzgeschichte von Manuel Rivas als ein Beispiel der aktuellen Aufarbeitung dieses Ereignisses kennen lernen. in profundes Verständnis des Ausgangstextes "La lengua de las mariposas" erlangen, indem sie bei der Erstellung ihrer sitios web eine vertiefende Analyse der Aspekte vornehmen, auf die sich ihr sitio web bezieht, und indem sie sich mit den sitios web der übrigen Kursteilnehmer auseinandersetzen. ihre Präsentationstechniken in unterschiedlichen Situationen dem Publikum angemessen anwenden. ihre Kenntnisse und ihre kreativen Produkte als sitios web für die Publikation im Internet aufbereiten. sorgfältige und präzise Vorarbeiten mit Bleistift und Papier als Basis einer Online-Arbeit erkennen. Gute inhaltliche Vorbereitung ist nötig Eine gute Kenntnis des Bezugstextes liefert die Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler kompetent Ideen für kreative Internetseiten entwickeln können. Darüber hinaus versetzt die vorherige Analyse die Schülerinnen und Schüler in die Lage, die Spuren, also die Vorgaben des Ausgangstextes hinreichend zu berücksichtigen sowie in der Auswertung zu beurteilen, ob dies in den einzelnen Textprodukten geleistet wird. Eignung für die producción de hipertextos e hiperficciones "La lengua de las mariposas" enthält eine hinreichende Anzahl an Leerstellen im Sinne der Rezeptionsästhetik, die Ansatzpunkte für alternative Handlungsstränge, alternative Ausgänge sowie für die Fortführung bieten. Diese können die Schülerinnen und Schüler ausgehend von den Textvorgaben in kreativen hiperficciones ausgestalten. Außerdem können verschiedene hipertextos zum literarischen und historischen Hintergrund erstellt werden. Projektorganisation Der Prozess von der ersten Idee hin zum fertigen sitio web wird meist in einem Projekt mit Gruppen- oder Partnerarbeit durchlaufen. Die Phasen zur Entwicklung des Layouts, die Schreibphasen sowie die Präsentation gestalten sich wie im traditionellen Unterricht, und es wird meist mit Bleistift und Papier gearbeitet. Der Computer kommt erst ins Spiel, wenn es um die Überarbeitung der Texte und die Erstellung der einzelnen páginas web geht. Da für die Erstellung - das wesentlich Neue in diesem Projekt - möglichst präzise Angaben vorliegen müssen, ist zu empfehlen, den gesamten Arbeitsprozess mit der Lerngruppe gut zu organisieren, um ein mehr oder minder großes Chaos zu verhindern. Jedoch kann man meist in der Praxis feststellen, dass die mit der Programmierung beauftragten Schülerinnen und Schüler, oftmals dafür sorgen, dass die Vorgaben hinreichend detailliert sind. Transparenz Die Einführung vor Beginn des eigentlichen Hyptertextprojekts ist von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Verlauf. Sie vermittelt der Lerngruppe detaillierte Informationen über hipertextos e hiperficciones sowie die Organisation eines solchen Projekts. In dieser Einführung wird Transparenz hergestellt und eine Grundlage geschaffen für die sich anschließende Auswahl von kreativen hiperficciones oder von hipertextos zum Ausgangstext sowie für die parallel ablaufende Bildung von Arbeitsgruppen. Es schließen sich Phasen zur Gestaltung der Seiten, der Anfertigung von Texten sowie der meist ebenfalls parallel ablaufenden Erstellung der Seiten, der Präsentation sowie der Evaluation an. Organisation der Arbeitsgruppen Die Gruppen setzen sich nach thematischen Präferenzen zusammen, und in den Gruppen wird je ein Experte für die Programmierung benannt. Die Arbeit erfolgt selbstorganisiert, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Selbststeuerung und der Kooperation zu fördern. Schülerinnen und Schüler können sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen einbringen, etwa Fertigkeiten der Gestaltung des Layouts oder im Umgang mit dem Computer und dem Internet oder auch im Verfassen von (kreativen) Texten auf Spanisch. Für die Erstellung der páginas web bedeutet dies, dass sie von Computer-Experten übernommen werden kann, die es erfahrungsgemäß in fast jedem Kurs gibt, so dass es ausreicht, wenn man als Lehrende über Grundkenntnisse verfügt. Bei der Aufgabenverteilung in den Arbeitsgruppen von zwei bis drei Mitgliedern sollte berücksichtigt werden, dass möglichst in jeder Gruppe ein Mitglied als Experte mit der Erstellung der Seiten beauftragt und somit dafür verantwortlich ist. Die übrigen Mitglieder müssen ihre Texte (RTF-Dateien) und Bildmaterialien gemäß den zu treffenden Vereinbarungen präzise abliefern. "E-Kompetenzen" Für die Realisierung des Projekts benötigen die Experten der Programmierung Kompetenzen in der HTML-Programmierung sowie im Scannen und eventuell Bearbeiten von Fotos und Zeichnungen. Alle Mitglieder der Lerngruppe sollten darüber hinaus über allgemeine E-Kompetenzen in der Anwendung eines Textverarbeitungsprogramms zum Erstellen von RTF-Dateien sowie der Kommentarfunktion (Word) zur Überarbeitung der Texte verfügen und darüber hinaus Suchmaschinen für die Internetrecherche gezielt einsetzen können. Falls sich keine Computer-Experten in einem Kurs finden sollten, ist es durchaus möglich, die Schülerinnen und Schüler selbst zu schulen oder die Kenntnisse mithilfe eines Schulungsprogramms zu erwerben. Denn es sind erstaunlich wenige Kenntnisse erforderlich, um einen sitio web zu erstellen. Zu empfehlen ist etwa das Online-Seminar von Ulli Meybohm . Selbstevaluation und Fremdevaluation der Schreibkompetenz Die Entwicklung der Schreibkompetenz ist ein Schwerpunkt des Hypertextprojekts. Um den Schülerinnen und Schülern ihre Kompetenzen bewusst zu machen, wird vor Beginn der eigentlichen Unterrichtseinheit eine Selbst- und Fremdevaluation mithilfe eines Bogens aus dem Europäischen Portfolio der Sprachen, EPS 15+ empfohlen. Es handelt sich hier um die Schweizer Version des Sprachenportfolios, die speziell auf Jugendliche und Erwachsene abgestimmt ist und auf den Skalen des Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen . Die Entwicklung der Schreibkompetenz wird dort gesondert evaluiert. Languageportfolio.ch Selbstevaluation und Fremdevaluation der Schreibkompetenz Schweizer Version des Europäischen Portfolios für Sprachen 15+. Reflexion in der Evaluationsphase Die Reflexion in der Evaluationsphase des Projekts ergibt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler einen Kompetenzzuwachs durch die sehr präzisen Überarbeitungsphasen sehen. Viele führen an, dass sie ihre Schreibkompetenz nach dem Projekt sehr viel realistischer einschätzen können. Die mapa mental ist auf spanisch erstellt, damit die Termini in der Einführung sprachlich weitestgehend einheitlich sind. Allerdings ist die aktive Beherrschung eines umfassenden Fachwortschatzes "Internet" im Spanischen sicher zu diskutieren ist, insbesondere für den dreijährigen Oberstufenkurs. Hingegen sind die Begriffe zur "producción de hipertextos e hiperficciones" größtenteils geläufig, da sie aus der Arbeit mit Texten bekannt sind. Methodische Vorbemerkung Methodisch und medial ist in der Einführung die Visualisierung von großer Bedeutung. Es wird daher mit einem Beamer und Internetanschluss gearbeitet, um je nach Bedarf Internetseiten oder die mapa mental zu projizieren. Struktur von Internet-Seiten Die linke Seite der mapa mental geht auf die Strukturen von Internet-Seiten sowie auf die Gestaltung und das Layout ein. Die rechte Seite befasst sich mit dem Inhaltlich-Methodischen eines Hypertextprojekts. Es ist ratsam, zunächst die technische Seite zu erläutern, damit die technischen Implikationen auf der inhaltlich-methodischen Seite leichter nachvollzogen werden können. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern klar, dass es wichtig ist, für die Gestaltung und letztlich die Erstellung präzise Angaben zu machen. Technisches Im technischen Bereich geht es zunächst um die Erläuterung von Strukturen, etwa den Unterschied zwischen sitio web (das Ganze) und página web (die zugeordneten Seiten der einzelnen Arbeitsgruppen). Die página inicial (Startseite) ist sozusagen die Eingangstür zum sitio web. Darüber hinaus ist es erforderlich, Ordner- und Dateistrukturen (carpetas y archivos) zu kennen, denn der spätere sitio web wird sich aus den Ordnern der Arbeitsgruppen, die zugehörige Dateien enthalten, zusammensetzen. Navigation Für die Navigation ist es wichtig, zu wissen, dass sie über die Menüleiste gesteuert wird, dass enlaces (Links) Verbindungen zu anderen Seiten herstellen und dass man diese auch als botón (Button) gestalten kann. Die enlaces können eine neue Seite öffnen lassen oder ein ventana pop-up erscheinen lassen. Diese sind Internet-Nutzern gut als lästige kleine Werbefenster bekannt, die sich plötzlich öffnen, wenn man auf eine neue Seite kommt. Das storyboard gibt die Struktur der Vernetzung durch die enlaces an: als Baumstruktur (ausgehend von einer Seite ergeben sich Verzweigungen wie in einem Stammbaum) oder als Netzstruktur (hier sind viele Querverbindungen zwischen den einzelnen Seiten möglich). Das Tabellenformat ist für die Erstellung der páginas web interessant, weil Menüleisten mithilfe von Tabellen erstellt werden. Design Für das diseño de página ist aus Gründen der Leserfreundlichkeit zu empfehlen, dass parallel zum storyboard ein einheitliches formato (Layout) für die Seiten einer Arbeitsgruppe gewählt wird, das bei Bedarf variiert werden kann. Zum diseño de página gehören auch die Gestaltung und Position von botones und enlaces. Eine besondere Art der Gestaltung sind sog. mapas de imágenes: Eine Karte, eine Zeichnung oder ein Bild werden in Bereiche aufgeteilt, die angeklickt werden können, und es öffnet sich ein Fenster mit weiteren Details zum Ort oder zu Personen. Zur Erstellung ist hier ein zusätzliches Programm erforderlich. Hipertextos e hiperficciones Auf der rechten Seite der mapa mental werden Beispiele für mögliche hipertextos und auch für hiperficciones gegeben, die als Verfahren der Textanalyse sowie dem produktionsorientierten und kreativen Arbeiten bekannt sind. Interessant ist darauf hinzuweisen, dass zwischen dem Perspektivwechsel und Abenteuern unterschieden wird und dass der Leser den Erzählstrang bestimmt. Neben diesen Seiten kann eine weitere Seite zur Vorstellung des Projekts und der Lerngruppe in den sitio web integriert werden. Die übrigen Punkte beziehen sich auf das Layout sowie auf das Abspeichern der Dateien im RTF-Format. An dieser Stelle ist ein Hinweis auf die Formulierung der Dateinamen wichtig, da sie von den Programmier-Experten in HTML-Dateien umgewandelt werden. Damit diese im Internet verarbeitet werden können, dürfen sie nur Kleinbuchstaben, keine Leerzeichen keine Sonderzeichen enthalten. Für die Arbeitsgruppen ist es übersichtlich, wenn die Dateien nicht nummeriert, sondern mit inhaltlich aussagekräftigen Namen versehen werden. Brainstorming Als Vorbereitung ist ein Brainstorming insbesondere zu möglichen hiperficciones (cambios de perspectiva o aventuras) geeignet, um ein breites Spektrum an Ideen zu entwickeln, aus dem die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse auswählen können. Die Gruppenbildung erfolgt nach einem allgemeinen Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander. Aufteilung in Arbeitsgruppen Es entstehen sechs Arbeitsgruppen, die insgesamt sieben sitios web erstellen. Darunter sind vier hipertextos: Resumen (con elementos ficticios: antecedentes y continuación) Información de trasfondo Proyecto Personajes ... und drei hiperficciones (aventuras de texto): En el consultorio sicológico La vuelta de Moncho a La Alameda El destino de don Gregorio Materialsammlung (1 Stunde) Die einzelnen Arbeitsgruppen führen eine Internetrecherche durch, um Informationen für die Bearbeitung ihres Themas zu finden, und zwar in einem Umfang, der ausreicht, das storyboard zu erstellen. Eine detaillierte Auswertung der Informationen bleibt der Phase der Textproduktion vorbehalten. Die Recherche ist speziell für die Gruppen von Belang, die zum literarischen und historischen Hintergrund arbeiten. Die übrigen Gruppen können sich, falls sie diese Phase verkürzen möchten, bereits mit der Erstellung ihres storyboard befassen und ein Layout für ihre Seiten entwerfen. Entwurf von storyboards (2 Stunden) Das Layout der Einzelseiten sowie das storyboard werden über die tarea gesteuert. Das Feedback zu den Präsentationen erweist sich als hilfreich, weil gute Anmerkungen und Anregungen gemacht werden, die die Gruppen für eine eventuelle Ergänzung oder Modifizierung aufnehmen. Textproduktion und Erstellung der páginas web verlaufen in den Gruppen meist parallel. Textproduktion Die Textproduktion gestaltet sich als Prozess, in dem die Texte mehrfachen Überarbeitungsphasen unterzogen werden. Zunächst findet eine peer correction in den Arbeitsgruppen statt und im Anschluss daran erhalten die Schülerinnen und Schüler Korrektur- und Überarbeitungshinweise von ihrer Lehrerin, die mithilfe der Kommentarfunktion in Word an den entsprechenden Stellen angebracht werden. Durch diese Vorgehensweise nehmen die Schülerinnen und Schüler die Überarbeitung ihres eigenen Textes selbständig unter Berücksichtigung der Kommentare vor. Überarbeitung der Texte Die Praxis zeigt, dass die Überarbeitung der Texte für Lehrerinnen und Lehrer sehr zeitaufwendig ist, auch wenn sie durch die Verwendung des Computers insofern erleichtert wird, als sich keine neuen sprachlichen Fehler in ehemals korrekte Passagen einschleichen. Websiteerstellung Die Erstellung der páginas web durchläuft ebenfalls mehrere Gestaltungsphasen. Meist werden die Seiten in HTML programmiert und die Texte eingefügt. In einigen Fällen werden spezielle Effekte gewünscht, so dass hier der Dreamweaver genutzt werden kann. Insbesondere in Bezug auf die Gestaltung der Seiten (zu wenig / zu viel Text oder Illustration) erweist sich eine Zwischenpräsentation als sehr fruchtbar. Die Schülerinnen übernehmen die Ergebnisse aus der Präsentation der Zwischenergebnisse und verarbeiten sie sowohl in den Texten als auch in der Gestaltung der Seiten. Die Präsentation des sitio web wird auf zwei Ebenen durchgeführt. Präsentation im Klassenraum Zunächst werden die entstandenen páginas web nach der erforderlichen Vorbereitung von Kurzvorträgen im Plenum des Kurses vorgestellt. Auf diese Weise wird erstmalig der sitio web in seiner Gesamtheit von allen wahrgenommen und gewürdigt. Alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer haben in Anschluss daran Gelegenheit zum Surfen im sitio web. Präsentation für die gesamte Schule Komplettiert wird diese Präsentation durch eine schulöffentliche Veranstaltung, zu der weitere Spanischkurse der Schule sowie Interessenten einer weiteren Schule eingeladen sind. Die Idee dieser Veranstaltung ist, den sitio web einer größeren spanischsprechenden Öffentlichkeit zugänglich zu machen, denn ein solches Produkt braucht eine Leserschaft. Didaktisch-methodische Anmerkungen Die erste Präsentation im Kurs dient als Generalprobe für die schulöffentliche Veranstaltung, die in interessierter Atmosphäre stattfindet. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Präsentation vor einem breiteren Publikum ein sehr motivierendes Ereignis. Das positive Feedback zu ihren Kompetenzen stärkt ihr Selbstbewusstsein und erfüllt sie mit Stolz auf ihre Leistung. Der Evaluationsbogen zum Projekt bezieht sich auf die Zufriedenheit mit dem Thema und den gestalteten páginas web, die Effektivität der Gruppenarbeit, den Lernzuwachs in Bezug auf das Thema, die Eignung der Kurzgeschichte für die Hypertextproduktion, auf besonders Gelungenes oder nicht Gelungenes im Projekt sowie auf eventuelle spätere Verwendungsmöglichkeiten der Kenntnisse im Umgang mit den Neuen Medien. Die Äußerungen der Schülerinnen und Schüler sind alles in allem sehr positiv. Es gibt wenige kritische Stimmen, die den Nutzen der erworbenen Computerkenntnisse für ihre persönliche Zukunft in Frage stellen oder Stimmen, die den Schreibprozess zu mühsam finden. Insgesamt können sich mehrere Schülerinnen und Schüler gut vorstellen, ein weiteres Hypertextprojekt durchzuführen. "La lengua de las mariposas" ist eine Kurzgeschichte des galizischen Autors Manuel Rivas, die den Konflikt entre las dos Españas thematisiert. Die Handlung spielt zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges in La Alameda, einem kleinen galizischen Dorf. Zwischen Moncho, einem Erstklässler, und seinem Lehrer entwickelt sich eine besondere Beziehung. Neben der Schule unternehmen die beiden zahlreiche Exkursionen, unter anderem um Schmetterlinge zu erkunden. Die Beziehung weitet sich auf Monchos Eltern, insbesondere auf Monchos Vater aus, der den Dorfschullehrer schätzt, weil er ähnlich wie er selbst Atheist und Republikaner ist. Monchos Mutter hingegen ist gläubige Katholikin und Anhängerin der Nationalisten. Die Eltern intensivieren die Beziehung zum Dorfschullehrer, und Don Gregorio ist häufig bei Monchos Eltern zu Gast. Diese Situation verändert sich vollends, als die Nationalisten in La Alameda die Macht ergreifen und viele Republikaner, unter anderen Don Gregorio, verhaftet werden. Monchos Eltern und schließlich er selbst beteiligen sich an den Beschimpfungen der Gefangenen beim Abtransport, um selbst nicht verfolgt zu werden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Fremdsprachen

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fremdsprachen-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache (DaF/DaZ) oder Latein: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht. 

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