Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Bild vom Eifelturm in Paris
Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Une carte postale de Paris: Diese Unterrichtseinheit reaktiviert und vertieft den Wortschatz zum Thema Urlaub und bereitet die Lernenden gezielt auf das Verfassen und Überarbeiten von Texten vor.

Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

Black lives matter Demonstration
Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

In dieser Oberstundeneinheit erkunden Lernende den strukturellen Rassismus in den USA durch eine Folge der Netflix-Serie "Explained". Ideal für verschiedene Lernniveaus!

Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Frau am Handy
Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Die Unterrichtseinheit fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Social-Media-Verhalten und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler.

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Modal auxiliaries and their substitutes: revision and practice

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Modalverben wiederholen die Schülerinnen und Schüler bekannte modale Hilfsverben (modal auxiliaries) und lernen deren Ersatzformen (substitutes) kennen. Nach einer gemeinsamen Erarbeitung im Plenum können die Lernenden die alten und neuen modalen Hilfsverben üben und festigen. Als Möglichkeit zur Differenzierung gibt es eine Reihe von Arbeitsblättern mit Übungen auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Verwendung modaler Hilfsverben geschieht bei Sprecherinnen und Sprechern mit der Muttersprache Deutsch oft automatisch. Beim Erlernen des Englischen ist die Verwendung einfacher modaler Hilfsverben (zum Beispiel "must", "can", "need", "may" und einige mehr) auch noch gut machbar. Sobald man diese jedoch in verschiedenen Zeitstufen verwenden möchte, benötigt man die entsprechenden Ersatzformen "be able to", "have to" und "be allowed to". In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler diese neuen Formen kennen und üben sie binnendifferenziert in verschiedenen Aufgabenformaten. Je nach Lernstand, Lerngruppe und technischen Voraussetzungen können die Schülerinnen und Schüler gegebenenfalls selbstständig zur Vertiefung die dazu passenden interaktiven Übungen bearbeiten. Vorkenntnisse Aus vorangegangenen Jahrgangstufen sollten die Schülerinnen und Schüler bereits die modalen Hilfsverben can, may, might, must, mustn't, need, needn't ought to, will, would, should kennen und richtig anwenden können. Diese Unterrichtseinheit bietet sich daher zum Beispiel zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 an. Didaktische Analyse Wo in der Muttersprache bei der Verwendung von Modalverben ein Automatismus greift, ist in der Fremdsprache Englisch ein hohes Maß an Übung notwendig, um erst durch immer wiederkehrende Wiederholungseinheiten den Gebrauch der modalen Hilfsverben und ihrer Ersatzformen zu erlernen und zu festigen. Dafür bietet diese Unterrichtseinheit, vor allem die zahlreichen Arbeitsblätter und Übungen zu Modalverben, ausreichend Gelegenheit. Die Arbeitsblätter enthalten dabei Übungen zu Modalverben auf drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die entweder gemeinsam im Plenum oder in Partner- und Einzelarbeit, auch in Freiarbeit oder in der Hausaufgabe bearbeitet werden können. Methodische Analyse Ein Aspekt, der bei dieser Unterrichtseinheit zu Modalverben für manche Schülerinnen und Schüler problematisch sein kann, ist, dass sie möglicherweise grundsätzlich den Gebrauch verschiedener Zeitstufen noch nicht ausreichend beherrschen, um die modalen Ersatzformen in die entsprechende Zeit setzen zu können. Durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Übungen, durch Differenzierung und Abwechslung der Unterrichtsformen und Übungsformate kann die Motivation der Schülerinnen und Schüler jedoch auf einem relativ hohen Niveau gehalten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen bereits bekannte Modalverben. lernen die verschiedenen Ersatzformen und deren Gebrauch kennen. wiederholen indirekt die verschiedenen Zeitstufen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Dokumentenkamera beziehungsweise dem Tageslichtprojektor sowie mit der Tafel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. arbeiten kooperativ mit ihrem Partner und in Kleingruppen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Krieg und Patriotismus: Der Song "Hero of War" von Rise Against

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für den Englischunterricht setzen die Schülerinnen und Schüler sich mit den Themen Patriotismus, Krieg und Kriegshelden auseinander. Dies geschieht mithilfe eines aktuellen Songs. Im Verlauf der Stunde erarbeiten sie außerdem neue Wörter, üben das Leseverständnis und geben mündlich eigene Meinungen wieder.Obwohl das Lied "Hero of War" von Rise Against bereits aus dem Jahr 2008 ist, zeigt die aktuelle politische Situation, wie stark militärische Aktionen unseren politischen Alltag dominieren. Das Lied stellt viele Fragen in den Raum und lässt auch genügend Raum für eigene Interpretationen und Deutungen, da es keine einfache schwarz-weiß Lösung präsentiert. Die ein bis zwei Unterrichtsstunden umfassen ein breites Repertoire an Fertigkeiten (Reading, Listening, Speaking) und unterschiedliche Unterrichtsmethoden (Think-Pair-Share, Mind-Map, Stillarbeit). Gleichzeitig werden aktuelle Aufgabenformate aufgegriffen (eigene Sichtweisen darstellen, inhaltlich Text zuordnen). Das Niveau lässt sich durch die erwartete Tiefe und Gesprächsführung leicht anpassen. Somit ist die Stunde spätestens ab der Jahrgangsstufe 9 problemlos einsetzbar. Auch Schülerinnen und Schülern werden die Problematik der G6- bzw. G7-Gipfel und die weltweiten politischen Spannungen nicht völlig unbekannt sein. Durch die polarisierende Person des amerikanischen Präsidenten Donald Trump erhält die Thematik der Unterrichtseinheit aktuell noch zusätzliche Brisanz. Schülerinnen und Schüler mit einem Blick für das Tagesgeschehen werden sich sicherlich leichter tun, die Thematik richtig einzuordnen. Das Lied selber ist vielen Schülerinnen und Schülern bekannt, auch wenn der tiefere Inhalt nicht immer bekannt sein dürfte. Die Schwierigkeit der Stunde liegt in der Intensität der thematischen Behandlung. Je nach Leistungsstärke kann eher am Text gearbeitet werden oder auch freier. Ebenso können die Arbeitsformen eher gelenkt oder frei gestaltet werden. Im obigen Verlauf werden hierzu verschiedene Alternativen genannt. Es obliegt der jeweiligen Lehrkraft, die eigene Klasse hier einzuschätzen und entsprechende Impulse und Fragestellungen zu formulieren. Bei den allermeisten Schülerinnen und Schülern wird die Stunde aufgrund des emotionalen Liedes sicher auf großes Interesse stoßen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihren Wortschatz. äußern sich sprachlich adäquat zu einer kontroversen und aktuellen Thematik und geben eigene Meinungen wieder. trainieren das Hör- und Leseverständnis. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass hinter einem Lied oft eine ernste Botschaft steckt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich inhaltlich mit ihren Sitznachbarinnen und Sitznachbarn und der Klasse aus. lernen, andere Meinungen anzuhören und zu akzeptieren, aber auch die eigene Meinung zu formulieren.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Native Americans and Aboriginal Australians: Leseverstehen und Wortschatzarbeit

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit trainieren die Lernenden das Leseverstehen und erweitern ihren Wortschatz zu den landeskundlichen Themen "Native Americans" und "Aboriginal Australians".Wohl jede Schülerin und jeder Schüler assoziiert mit dem Begriff "Native Americans" den heutzutage eher negativ belegten Ausdruck "Indianer" oder die Winnetou-Filme nach der literarischen Vorlage von Karl May. Anhand eines Textes über den bekannten Sioux-Häuptling Sitting Bull erfahren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit sowohl allgemeine Fakten über die Ureinwohner Nordamerikas als auch über Sitting Bull selbst. Da der Text durchaus anspruchsvolles Vokabular verwendet, wird nicht nur der bereits vorhandene Wortschatz aktiviert, sondern auch das Themenvokabular zu Ureinwohnern der ehemaligen britischen Kolonien Nordamerikas und Australiens erweitert.In vielen Lehrwerken für den Englisch-Unterricht werden die USA und Australien sowie hierbei unter anderem der Aspekt der "Native Americans" und der "Aborigines" in der siebten oder achten Jahrgangsstufe behandelt. Aus diesem Grund und auch aus ihrem privaten Umfeld - sei es durch Geschichten, Bücher, oder Filme - sollten viele Schülerinnen und Schüler bereits über ein mehr oder weniger fundiertes Vorwissen zu diesem Thema verfügen. Anhand des vorliegenden Lese-Textes können die Schülerinnen und Schüler ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema reaktivieren und erweitern. Des Weiteren wird neuer Themen-Wortschatz erworben und aktiv angewendet. Durch lautes Vorlesen des zu behandelnden Textes wird die Aussprache der Schülerinnen und Schüler verbessert sowie ihr inhaltliches beziehungsweise landeskundliches Wissen zum Thema "Native Americans" erweitert. Ebenso wird die Kompetenz des Leseverstehens (text comprehension beziehungsweise reading comprehension) ausgebaut und anhand verschiedener Aufgabentypen trainiert. Methodische Schwierigkeiten könnten entstehen, wenn die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe nicht besonders diszipliniert sind. Dies betrifft besonders die Lese-Phase und die Bearbeitung der Aufgaben. Weniger leistungsstarke Schülerinnen und Schüler könnten ob des durchaus anspruchsvollen Vokabulars im Text bei den ersten Verständnisproblemen unruhig und demotiviert werden. Für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler könnte es hingegen ein willkommener Anreiz sein, die eigenen Kompetenzen auszutesten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihren bereits vorhandenen und neu erworbenen Wortschatz zum Thema "Aboriginal Australians" und "Native Americans". reaktivieren, erweitern und vertiefen ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema "Native Americans". trainieren und verbessern durch lautes Vorlesen ihre Aussprache und bauen ihre Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens aus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören unbekannte Klänge beim Einstieg in die Unterrichtsstunde unter Verwendung der im Klassenzimmer vorhandenen Möglichkeit zum Abspielen von Audio-Dateien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von unbekannten und ungewöhnlichen Klängen und beim Lesen eines Texts sowie beim Bearbeiten unterschiedlicher Aufgaben. arbeiten effektiv und respektvoll mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2017

Unterrichtseinheit

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, die im Frühjahr 2017 stattfinden werden, werfen ihre Schatten voraus. Diese Unterrichtseinheit, die nach und nach ergänzt wird und aktuelle Ereignisse aufgreift, gibt Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern der Kursstufe die Möglichkeit, die aktuelle politische Lage in Frankreich zu besprechen und aufzuarbeiten. Einstieg in die Unterrichtssequenz Als Einstieg bietet es sich an, Filmausschnitte, Bilder oder Videosequenzen zu den Vorwahlen oder aktuellen Ereignissen der jeweiligen Parteien und Kandidaten zu zeigen. Auch Presseartikel, Fotos, Karikaturen und kurze Artikel aus der französischen und/oder deutschen Tagespresse können thematisiert werden. Hörverstehen und Textarbeit Aus für Schülerinnen und Schüler geeigneten und mit einer gewissen Unterstützung durch die Lehrkraft nicht allzu schwer bearbeitbaren Internetquellen sollen die wichtigen Informationen entnommen, zusammengefasst und eventuell präsentiert werden, zum Beispiel: aus jeweils aktuellen Online-Ausgaben von französischen Tageszeitungen, beispielsweise Le Monde, Le Figaro, 20 minutes, et cetera. dem vom RFI ( Radio française internationale ) ausgestrahlten Journal en français facile, das Sie online anhören oder auch als mp3 herunterladen können. der jeweils tagesaktuellen Ausgabe der Nachrichtensendung von euronews.com (Hier kann als Sprache unter anderen Französisch oder Deutsch gewählt werden, so dass sich die Seite gut für die Mediation eignet.). anderen Online-Quellen. Hinweise zum Arbeitsmaterial Zu den jeweils aktuellen Ereignissen werden Arbeitsblätter mit verschiedenen Arbeitsaufträgen präsentiert. Die Arbeitsblätter werden sukzessive ergänzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen wichtige Informationen aus Texten, Hörtexten und Videosequenzen und präsentieren diese. geben an, welche Aussagen und Informationen zu Texten richtig oder falsch sind. präsentieren und kommentieren Kandidaten / Parteien / Ereignisse / Inhalte. interpretieren Bilder (Fotos und Cartoons). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler navigieren und recherchieren selbstständig im Internet. präsentieren Ton- und Videodokumente. erstellen und halten Präsentationen mithilfe von Internettools. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partner- und Gruppenarbeit konstruktiv zusammen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Gesundheitssystem der Zukunft: eine internationale Perspektive

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Gesundheitssystem der Zukunft konfrontiert die Lernenden mit den zentralen Fragen dazu, wie die soziale Absicherung der Menschen in einem Staat grundsätzlich organisiert sein sollte. Dies geschieht mithilfe von mehreren methodisch abwechslungsreichen Lern-Szenarien.Die aktuellen Diskussionen in den USA über die über die Wiederabschaffung der gerade erst eingeführten gesetzlichen Krankenversicherung ("Obamacare") oder die Demonstrationen in Großbritannien gegen die Abschaffung des National Health Systems nach erfolgtem Brexit eröffnen eine höchst aktuelle, unverbrauchte und interessante Perspektive, um die grundsätzlichen Ordnungsprinzipien von Sozialversicherungssystemen völlig neu, ohne ideologischen Ballast und ohne Überfrachtung mit den überaus detaillierten und komplizierten Einzelheiten des deutschen Gesundheitssystems zu thematisieren. Es geht bei dieser Unterrichtseinheit nicht um Einzelheiten der Krankenversicherung, sondern um die großen ordnungspolitischen Weichenstellungen unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Die Lernenden sollen nicht nur die möglichen Ordnungsprinzipien eines Gesundheitssystems herausarbeiten, sie sollen auch ihre interessenspolitischen Implikationen erkennen und für sich selbst bewerten. Diese Fragen sollen sie im Verlauf mehrerer Lernrunden ausloten und dabei ein fundiertes Werturteil entwickeln. Intention Das deutsche Sozialversicherungssystem ist nach vielen Reformschritten nicht nur für Jugendliche kaum noch durchschaubar. Insbesondere die Finanzierungsströme in der gesetzlichen Krankenversicherung über den Gesundheitsfonds erscheinen als Blackbox. Gleichzeitig können Jugendliche von heute mit dem genossenschaftlichen und gemeinwirtschaftlichen Solidargedanken kaum noch etwas anfangen. Demgegenüber steht der Gedanke, dass jeder selbst seines Glückes Schmied ist - bei gleichzeitig selbstverständlicher Einforderung einer staatlichen Sorge für den eigenen individuellen gesellschaftlichen Aufstieg. Die Unterrichtseinheit will die Schülerinnen und Schüler daher mit den Grundkonzeptionen eines staatlichen Gesundheitssystems konfrontieren, um sie im Verlauf mehrerer Lernrunden zu einem fundierten persönlichen Werturteil zu führen. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die fünf Lernrunden reichen von Textinterpretationen und Präsentationen über Pro- und Contra-Diskussionen, Argumentationsfindungen und -bewertungen, Abstimmungen, Podiumsdiskussionen bis hin zu individuellen Online-Kommentaren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die drei grundlegenden wirtschaftspolitischen Ordnungsprinzipien von Gesundheitssystemen kennenlernen, unterschieden können und reflektierten. setzen sich mit den gängigen politischen Argumenten von Gesundheitsreformen auseinander und befürworten oder kritisieren diese. bilden sich ein Werturteil über eine wünschenswerte Organisationsform des deutschen Gesundheitswesens vertreten dieses. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, gesundheitspolitische Darstellungen und Argumente im Internet kritisch zu analysieren, zu hinterfragen und zu beurteilen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, sich in der Gruppe Informationen zu erarbeiten und diese gemeinschaftlich zu bewerten. können fremde und eigene Positionen zur Gesundheitspolitik in Talkshows und freien Diskussionen gegenüber anderen Menschen vertreten und kritisieren.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Discussion: Living with or without electronic media

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "electronic media" diskutieren die Lernenden über eine intensive Handynutzung, besonders bei Jugendlichen. Sie erarbeiten Vor- und Nachteile und sind anschließend in der Lage, unter Verwendung geeigneter Redemittel eine Diskussion in Form eines Dialogs zu führen. Nach einem Impuls in Form eines Comics erarbeiten die Lernenden sich Vor- und Nachteile der Handynutzung und bereiten anschließend einen argumentativen Dialog unter Verwendung geeigneter Redemittel zur Diskussion vor. Diesen präsentieren sie und erhalten anschließend inhaltliches und sprachliches Feedback von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Im Anschluss daran erstellen sie einen eigenen kritischen Comic. In der Unterrichtseinheit wird neben der lexikalischen Kompetenz die kommunikative Kompetenz im Bereich des Sprechens gefördert. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten bereits einige Vorkenntnisse in der Verwendung geeigneter Redemittel (discussion phrases) haben, da diese hier wiederholt und geübt werden. Da Handys heutzutage einen hohen Stellenwert bei Jugendlichen einnehmen und demnach einen direkten Lebensweltbezug darstellen, sollen die Lernenden sich in dieser Doppelstunde kritisch mit dem Thema "Handynutzung" und deren Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Anmerkungen zu Didaktik und Methodik Anmerkungen zum Ablauf der Unterrichtseinheit "Discussion: Living with or without electronic media" Hier finden Sie ausführliche Anmerkungen zur Didaktik und den ausgewählten Arbeitsmethoden im Verlauf der Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre kommunikative Kompetenz im Bereich des Hörverstehens, indem sie ihrem Gegenüber sowie ihren Mit-Lernenden bei der Präsentation aufmerksam zuhören, um sich währenddessen oder anschließend Notizen zu machen und konstruktives Feedback geben zu können. erweitern ihre kommunikative Kompetenz im Bereich des Schreibens, indem sie den selbst erarbeiteten Dialog schriftlich auf ihrem Arbeitsblatt festhalten und daraus Stichpunkte ableiten. erweitern ihre kommunikative Kompetenz im Bereich des Sprechens, indem sie unter Verwendung geeigneter Redemittel ihren Teil des Dialogs möglichst frei vortragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Medienkompetenz, indem sie einen Comic online betrachten und für die anschließende Bearbeitung nutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Sozialkompetenz im Bereich der Kommunikationsfähigkeit, indem sie mit ihrem Partner ins Gespräch kommen und passende Argumente und Redemittel auswählen, um einen gemeinsamen Dialog zu erarbeiten. erweitern ihre Sozialkompetenz im Bereich der Kritikfähigkeit, indem sie Kritik ihrer Mit-Lernenden annehmen und versuchen, diese umzusetzen. lernen, in einem vorgegebenen Zeitrahmen Ergebnisse zu erarbeiten, mit verschiedenen Leistungsfähigkeiten anderer Lernender umzugehen und konstruktiv zusammenzuarbeiten. Einstieg Der Einstiegs-Comic soll dazu dienen, die Lernenden zum kritischen Denken anzuregen und so neben Vorteilen von Handys auch Nachteile herauszuarbeiten. Zur Förderung der Sprechkompetenz findet dies in Partnerarbeit statt. Außerdem bietet Partnerarbeit für Lernende, die schüchtern oder unsicher sind, einen geschützten Raum zum Informationsaustausch. Durch die Sammlung der Ergebnisse an der Tafel erhalten alle Lernenden die gleichen Informationen, welche die Basis für die Erstellung des Dialogs darstellen, und können gegebenenfalls fehlende Informationen ergänzen. Erarbeitung I In der darauffolgenden Erarbeitungsphase erhalten die Lernenden ein Arbeitsblatt mit dem Arbeitsauftrag. Sie bekommen eine Situation vorgegeben und erstellen mithilfe der vorher erarbeiteten Vor- und Nachteile von Handynutzung und der gegebenen Redemittel einen argumentativen Dialog. Die Redemittel sind besonders für schwächere Lernende sinnvoll, können/sollen aber grundsätzlich von allen Lernenden unterstützend verwendet werden. Nach der gemeinsamen Besprechung legen die Lernenden sich auf eine Position fest, die sie in der Diskussion vertreten werden. Die Schwierigkeit hierbei ist, dass einige Lernende aus organisatorischen Gründen möglicherweise eine Position vertreten müssen, die sie persönlich nicht unterstützen. Aus diesem Grund sollte darauf hingewiesen werden, dass seitens der Lehrkraft und der anderen Lernenden keine Wertung vorzunehmen ist, sondern die Position bestmöglich vertreten wird. Erarbeitung II Bevor die Lernenden sich an die Erarbeitung des Dialogs begeben, sollten die Kriterien für die Präsentationen kurz besprochen und visualisiert werden (Verwendung der Redemittel, Argumente, Vortragsweise), sodass die Lernenden wissen, worauf sie bei den Präsentationen der Dialoge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler achten sollen. Erarbeitung III Nach der Erstellung des Dialogs erhalten alle Lernenden Zeit, um sich Stichpunkte zu ihrer Rolle anzufertigen und den Dialog anschließend gemeinsam mit dem Partner beziehungsweise der Partnerin unter Verwendung der Stichpunkte vorzutragen. Da einige Lernende womöglich noch unsicher im Präsentieren sind, ist die angewandte "Kniff mit dem Knick"-Technik hier sinnvoll: Die Lernenden können notfalls das Arbeitsblatt umklappen und auf ihren ausgearbeiteten Dialog zurückgreifen, was ihnen mehr Sicherheit gibt. Sicherung Die Sicherung erfolgt durch das Präsentieren der Dialoge. Je nach Zeit können nur einige, oder aber auch alle Paare präsentieren. Während des Präsentierens machen sich die anderen Lernenden auf ihren vorher ausgeteilten Feedback-Bögen Notizen, um anschließend ein konstruktives Feedback zu geben. Vertiefung / Hausaufgabe Zur Vertiefung des Inhalts und der Redemittel erstellen die Schülerinnen und Schüler daraufhin selbst einen kritischen Comic, der sich mit unterschiedlichen Positionen zur Handynutzung befasst. Je nach Klasse kann hier Einzel-, Partner- oder sogar eine kleine Gruppenarbeit stattfinden. Um zeichnerisch weniger begabten Lernenden die Angst zu nehmen, sollte darauf hingewiesen werden, dass es vielmehr um den Inhalt, das heißt die Sprechblasen, als um die zeichnerische Ausgestaltung geht.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Albert Camus' "L’Étranger" in sieben Schritten genau lesen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zu "L'Étranger" zeigt, wie mit der Methode des Genauen Lesens" ein Mindestverständnis von Albert Camus' Roman sichergestellt werden kann, das der neueren fachwissenschaftlichen und -didaktischen Forschung Rechnung trägt. Die hier formulierten Aufgaben skizzieren ein methodisches Vorgehen, das die in den Fachartikeln des Autors zu L'Étranger ausgeführten fachwissenschaftlichen und didaktischen Überlegungen zu diesem Schulklassiker ergänzt. Mit ihrer Hilfe kann bei einer Analyse des Romans ein notwendiges Mindestniveau an Textverständnis erreicht werden. Das Vorgehen folgt dem literaturdidaktischen Modell des "genauen Lesens" . Hinweise zum Aufbau der Unterrichtsreihe Die Reihe beginnt mit einem literarischen Gespräch, in dem die Lernenden ihre Fragen an den Text richten dürfen. In der Regel wird eine der zentralen Fragen der Schülerinnen und Schüler sich auf das auffällige Verhalten des Protagonisten und auf die Gründe für seinen Mord beziehen. Bei der Klärung ihrer Fragen wird in zwei Schritten vorgegangen: Meursault wird textimmanent charakterisiert, um dann herauszuarbeiten, was an ihm provoziert und dass er nicht als einsames einzigartiges Individuum verstanden werden kann, sondern als Verkörperung der "pieds-noirs", denen Camus überaus positive Eigenschaften zuschreibt. Camus unterstellt ihnen, frei und ohne Ideologien zu leben. Der Mord am Araber erweist sich dann nicht als absurder Mord unter dem Einfluss der Sonne, sondern als angekündigter Mord eines "pied-noir" an einem Araber, der die kolonialen Gewaltverhältnisse seiner Zeit reproduziert. In einem zweiten Schritt wird am zweiten Teil des Romans erarbeitet, dass die Erzählung unglaubwürdig ist, weil der Erzähler seinen Bericht mit einem bestimmten Ziel verfasst hat: Er will sich und die Leserinnen und Leser davon überzeugen, dass sein Leben vom Zufall bestimmt worden ist. Diesen Entschluss fasst er, als die Erzählung in der Gegenwart ankommt. Nun beschließt der Erzähler, sein Leben zu erzählen. Er erzählt seinen Prozess satirisch verzerrt, um von seiner Schuld am Tod des Arabers abzulenken. In einem dritten Schritt kann die im Unterricht verfasste Interpretation mit drei anderen Interpretationen verglichen werden. Dabei erkennen die Schülerinnen und Schüler, wie sehr Text-Deutungen von der sozialen Position und dem Interesse der Lesenden abhängen. Hinweise zu den Unterrichtsmaterialien Die Unterrichtsmaterialien zu dieser Reihe umfassen: Arbeitsaufträge zu sieben thematischen Schwerpunkten (AB 06 bis AB 07). Sie folgen dem Prinzip, den Text zunächst schülerorientiert in einem literarischen Gespräch zu besprechen, um ihn dann textimmanent, kontextbezogen und abschließend rezeptionsbezogen zu analysieren. Hilfsfragen für die Binnendifferenzierung und zur Selbstkontrolle. Die Lernenden können entscheiden, wann sie die Hilfsfragen einsehen. Je textsicherer die Lernenden sind, desto später sollten sie die Hilfen nutzen. Zur Selbstkontrolle sollten die Hilfsfragen jedoch von allen genutzt werden. Sie enthalten Thesen zu den Arbeitsaufträgen, die sich bei einer genauen Lektüre des Romantextes als falsch erweisen, und auch Hinweise für richtige Lösungen. Sie sind von den Lernenden am Text mit Hilfe von zu suchenden Passagen zu überprüfen. Vorschläge für die Ergebnissicherung in Form von Tafelbildern mit Erwartungshorizont (nur für Premium-Mitglieder). Das Vorgehen kann bei Bedarf durch weitere Arbeitsschritte ergänzt werden, die sich aus den ausführlichen Überlegungen in den Fachartikeln des Autors zu L'Étranger ergeben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Albert Camus mit Meursault bewusst eine literarische Figur gestaltet hat, die die Züge der von ihm positiv betrachteten "pieds-noirs" trägt, die ohne Ideologien leben. erkennen, dass Meursault in Einklang mit den kolonialen Gewaltverhältnissen handelt und an der Ausbeutung und Unterdrückung der Araber im Roman partizipiert. erkennen, dass Meursaults Erzählung unglaubwürdig ist und einer genauen Lektüre unterzogen werden muss, um die Absicht seiner Erzählung zu erkennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren befremdliche Eindrücke, Hypothesen und Fragen zu einem literarischen Text. überprüfen ihre Hypothesen und beantworten ihre Fragen durch das genaue Lesen eines Textes. vergleichen ihre Deutungen mit den Interpretationen anderer Leserinnen und Leser. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten Interpretationskonflikte aus. versuchen, diese durch ein genaues Lesen des Textes argumentativ zu überwinden.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Inklusion als Thema im Unterricht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Inklusion" führt Schülerinnen und Schüler an das Thema heran. Sie erfahren mehr darüber, welche gesellschaftlichen Bereiche betroffen sind und hinterfragen ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung.Inklusion ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer wieder im öffentlichen Diskurs auftaucht, meist wenn es um das Bildungssystem in Deutschland geht. 2009 hat Deutschland die UN-Behindertenkonvention ratifiziert und sich damit dazu verpflichtet, behinderte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Doch bis heute gibt es laut dem Deutschen Institut für Menschenrechte kein Gesetz, das der Konvention entspricht. Da die Vorgaben der UN-Behindertenkonvention erst nach und nach umgesetzt werden und bis zu einer tatsächlichen Inklusion noch viele Jahre vor uns liegen, ist dies ein Thema, das insbesondere junge Menschen betrifft. Hinzu kommt, dass erste Schritte zur Inklusion den Schulalltag der Lernenden direkt betreffen. In Deutschland lebt jeder achte Mensch mit einem Handicap. Doch was bedeutet Inklusion überhaupt und welche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sind betroffen? Wie gehe ich selber mit betroffenen Menschen um und ist Inklusion im Sinne der UN-Konvention wirklich realisierbar? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit nach.Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler sich das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Mithilfe eines Filmbeitrages beantworten sie wichtige Fragen rund um das Thema Inklusion. Sie hinterfragen ihr eigenes Verhalten und fragen kritisch, ob eine vollständige Inklusion im Sinne der UN-Behindertenkonvention überhaupt möglich ist. Darüber hinaus prüfen sie ihre Schule auf Inklusionstauglichkeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen. sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. prüfen ihr eigenes Umfeld hinsichtlich relevanter Fragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen unterschiedliche Medien zur Präsentation. informieren sich selbstständig zu einem Thema im Netz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. arbeiten in Gruppen zusammen. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. führen ein kleines Interview durch.

  • Pädagogik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Albert Camus' "L'Etranger": Einen Schulklassiker genau lesen, Teil IV

Fachartikel

Der vierte Teil der Gesamtdeutung von Camus' "L’Etranger" geht der Frage nach, wie die Mordszene am Ende des ersten Romanteils angemessen gedeutet werden kann. Dabei werden unterschiedliche vorliegende Deutungen dargestellt und mit dem verglichen, was dem Text (und dem ursprünglichen Manuskript) bei einer genauen Lektüre zu entnehmen ist. Eine systematische und umfassende Auseinandersetzung mit der Rezeptionsgeschichte würde angesichts der Überfülle an Material den Rahmen der Studie sprengen. Wenn im Folgenden exemplarisch die Rezeption der Mordszene untersucht werden soll, so soll dabei das Ziel verfolgt werden, zu fragen, welche Logiken den verschiedenen Deutungen zugrunde liegen. Die Rezeption dieser Stelle des Romans eröffnet einen Blick auf höchst unterschiedliche Deutungen, die sich mal nahe am Text, mal weit von ihm entfernt bewegen, den Text mal kritisch distanziert betrachten, mal als Ausdruck philosophischer Wahrheiten lesen.

  • Französisch

Albert Camus' "L'Etranger": Einen Schulklassiker genau lesen, Teil III.2

Fachartikel

Die Gesamtdeutung von Camus' "L'Etranger" geht weiter mit einer Charakterisierung von Meursault. Dabei wird die Frage beantwortet, ob er als besonderes Individuum oder als ein für seine Zeit und für seine Umwelt typischer Sozialcharakter gelesen werden muss. Die Frage nach der sozialen Bedeutung von Meursaults Charakterzügen ist deshalb von Bedeutung, weil die Beschränkung auf eine rein individuelle Charakterisierung die Sicht auf das verbaut, was für eine kritische Romaninterpretation zentral ist: die Bestimmung des Zusammenhangs von Literatur und Gesellschaft.

  • Französisch

Albert Camus' "L'Etranger": Einen Schulklassiker genau lesen, Teil VI

Fachartikel

Der sechste und letzte Teil der Studie zu Camus' "L'Etranger" untersucht die Erzählperspektive. Damit kann abschließend die Frage beantwortet werden, aus welcher Perspektive erzählt wird und welche Konsequenzen eine Analyse der Erzählperspektive für die Gesamtdeutung des Romans hat. Abschließend werden aus der Gesamtdeutung literaturdidaktische Konsequenzen für den Französischunterricht abgeleitet. Albert Camus' Roman "L'Etranger", zwischen 1939 und 1940 verfasst und 1942 veröffentlicht, kann wohl als "Schulklassiker Nummer eins" (Steinbrügge 2008, 77) gelten. Die Arbeit mit dem Roman im Unterricht steht jedoch trotz oder vielleicht gerade wegen der großen Zahl literaturwissenschaftlicher Arbeiten, die sich an einer Deutung versucht haben, und wegen einer langen Tradition didaktisierter Unterrichtsvorschläge noch immer vor großen Herausforderungen. Eine besondere Schwierigkeit bei der Arbeit mit dem Text ergibt sich aus der Forschungslage. Rezeptionsgeschichtlich überlagern sich mehrere noch immer wirksame Phasen letztlich widersprüchlicher Romandeutungen (vgl. Ansel 2012, 123ff.), was eine dem Text angemessene, zum Verstehen des Textes führende didaktische Planung erschwert.

  • Französisch

Albert Camus' "L'Etranger": Einen Schulklassiker genau lesen, Teil V

Fachartikel

Auch bei der Analyse des zweiten Teils des Romans soll es darum gehen, genau zu lesen und die Fragen zu beantworten, die der Text aufwirft, um zunächst seine innere Logik zu verstehen. Dem Leser sei auch hier anempfohlen, kritisch zu kontrollieren, dass nichts umgedeutet und nichts in den Text hineingelesen wird, was nicht im Text erkennbar ist. Albert Camus' Roman "L'Etranger", zwischen 1939 und 1940 verfasst und 1942 veröffentlicht, kann wohl als "Schulklassiker Nummer eins" (Steinbrügge 2008, 77) gelten. Die Arbeit mit dem Roman im Unterricht steht jedoch trotz oder vielleicht gerade wegen der großen Zahl literaturwissenschaftlicher Arbeiten, die sich an einer Deutung versucht haben, und wegen einer langen Tradition didaktisierter Unterrichtsvorschläge noch immer vor großen Herausforderungen. Eine besondere Schwierigkeit bei der Arbeit mit dem Text ergibt sich aus der Forschungslage. Rezeptionsgeschichtlich überlagern sich mehrere noch immer wirksame Phasen letztlich widersprüchlicher Romandeutungen (vgl. Ansel 2012, 123ff.), was eine dem Text angemessene, zum Verstehen des Textes führende didaktische Planung erschwert.

  • Französisch

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Fremdsprachen

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fremdsprachen-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache (DaF/DaZ) oder Latein: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht. 

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