Klickhit des Jahres 2024 im Fach Musik

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Entdecken Sie den Klickhit des Jahres 2024 im Fach Musik! Im Fokus der Unterrichtseinheit steht die Gestaltung von Werbung sowie die Wirkungsweise von darin genutzter Musik.

Tipp der Redaktion

Ludwig van Beethoven

Bild von Ludwig van Beethoven
Tipp der Redaktion

Ludwig van Beethoven

Die Einheit behandelt das Leben und das musikalische Schaffen des berühmten Komponisten Ludwig van Beethoven.

Tipp der Redaktion

Musikalische Vorzeichen

bunte Noten und Vorzeichen
Tipp der Redaktion

Musikalische Vorzeichen

Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet eine Einführung und (spielerische) Übungen zu den Vorzeichen in der Musik.

  • Lehrplanthema
  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Materialtyp11
  • Quelle7
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Stars der Rock- und Pop-Musik

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu Stars der Rock- und Pop-Musik erhalten die Schülerinnen und Schüler spielerisch einen Überblick über 60 Jahre Musikgeschichte. Anhand ausgewählter Hör- und Videobeispiele lernen sie verschiedene Stilrichtungen kennen, beginnend in den 1950er Jahren bis in die 2000er Jahre. Dabei wiederholen sie sowohl bekannte Stile wie etwa Pop-Musik, Rock'n'Roll, Hard Rock und Heavy Metal, aber auch möglicherweise weniger geläufige Richtungen wie Soul, Funk oder R&B und beschäftigen sich mit Musikerinnen, Musikern und Bands, die die populäre Musikwelt in den vergangenen sechzig Jahren nachhaltig geprägt haben. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit reisen die Schülerinnen und Schüler durch neuere Musikgeschichte der vergangenen 60 Jahre. Die Klasse lernt verschiedene Musikrichtungen kennen, beginnend in den 1950er Jahren mit dem Rock' n Roll, Elvis Presley und den Beatles, bis in die 2000er mit Dance-Pop und Techno. Dabei wiederholen sie anhand ausgewählter Musikbeispiele verschiedene Stile Rock- und Popmusik und beschäftigen sich mit Musikerinnen, Musikern und Bands, die durch ihr Schaffen und Wirken ihr Genre nachhaltig beeinflusst haben. Diese Unterrichtseinheit ist eher als Überblick und ein Eintauchen in die Rock- und Popwelt gedacht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ebenso lässt sie bewusst aktuelle Pop- und Rockbands und Trends weg. Viele der Musikerinnen, Musiker und Bands sind bereits verstorben oder befinden sich in den letzten Zügen ihrer langen Karriere. Zielsetzung Diese Unterrichtseinheit dient als Einführung in einen größeren Themenkomplex zur Pop- & Rock-Musik und vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen groben Überblick über die vergangenen 60 Jahre populäre Musik. Beginnend in den 1950er Jahren mit Elvis Presley bis hin zu Stars wie Bruce Springsteen oder AC/DC, die bis in die Gegenwart wirken, hört und betrachtet die Klasse unterschiedlichste Sängerinnen und Sänger, Bands und Musikstile. Nach einer kurzen Hinführung als Einstieg verlässt diese Unterrichtseinheit bewusst den Bereich der aktuellen Musik und der gerade angesagten Künstlerinnen, Künstler und Trends. Die Klasse soll Musikerinnen, Musiker und Bands und deren musikalische Stile kennenlernen, die durch ihr Schaffen und ihre langjährige Karriere die Musikwelt nachhaltig beeinflusst haben. Da es sich um ein sehr weit gefasstes Themengebiet handelt und man nahezu auf beliebige Weise Schwerpunkte setzen könnte, steht im Zentrum dieser Unterrichtseinheit ein selbsterstelltes Kartenspiel. Dieses besteht aus 32 stiltypischen Musikerinnen, Musiker und Bands, die man alle zu den kommerziell erfolgreichsten aber auch zu den einflussreichsten der letzten Jahrzehnte zählen kann. Das Kartenspiel kann analog in Papierform oder digital auf einem iPad gespielt werden. Ein Großteil der ausgewählten Musikstücke sollte vielen Schülerinnen und Schülern vom Hören bekannt sein. Manche Gruppen, Künstlerinnen und Künstler mit ihren Stücken sind vielleicht neu und dienen zur Erweiterung des musikalischen Horizonts. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die neuere Musikgeschichte aus dem Pop- und Rockbereich anhand ausgewählter Stars und deren Werke erhalten. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und lernen zahlreiche Musikstücke, stilprägende Musikerinnen, Musiker und Bands der vergangenen 60 Jahre kennen. Die Lernenden lernen neue Musikstile und ihre musikalischen vertretenden Personen kennen und können einzelne Musikstücke leichter einem bestimmten Stil oder einem bestimmten Jahrzehnt zuordnen. Dabei kommen moderne Medien und technische Geräte, wie das iPad oder das Smartphone zum Einsatz, indem QR-Codes zu Filmclips eingescannt werden können. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht das Ansehen, bzw. Anhören von Musikstücken und das Beschäftigen mit den Biografien ausgewählter Bands, Musikerinnen und Musiker. Relevanz des Themas Das Thema Stars der Rock- und Popmusik kann in verschiedenen Jahrgangsstufen durchgenommen werden, da das Singen und das sich Beschäftigen mit populärer Musik in nahezu allen Jahrgangsstufen in unterschiedlichen Ausprägungen eingestreut werden kann. Bei diesem Thema haben jede Schülerin und jeder Schüler eine eigene Meinung und kann sich auf ihre oder seine Weise einbringen. Vorkenntnisse Für die Durchführung dieser Unterrichtseinheit zu Stars der Rock- und Pop-Musik sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Es ist jedoch von Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler über ein Basiswissen hinsichtlich verschiedener Musikstile, Künstlerinnen, Künstler und Bands verfügen. Viele der Melodien der Hörbeispiele sind den Schülerinnen und Schülern sicher aus dem Radio und privaten Alltag geläufig. Es ist sinnvoll, dass die Schülerinnen und Schüler mit einem QR-Code umgehen können und die entsprechenden technischen Voraussetzungen erfüllen, um die darin hinterlegen Filme ansehen zu können. Didaktisch-methodische Analyse Jede Schülerin und jeder Schüler haben mit dem Begriff Pop- und Rockmusik eine andere, jedoch meist durchaus positive Assoziation. Man ist täglich durch die verschiedenen Streamingportale mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten ausgestattet, bequem die präferierte Musik zu konsumieren. Auch wenn die ausgesuchten Hörbeispiele nicht dem aktuellen Chart entsprechen, so sollten die meisten doch sehr geläufig sein. Ansonsten sollte die Lehrkraft dazu in der Lage sein, für ein offenes und respektvolles Klassenklima zu sorgen, damit man sich der Musik der Eltern und Großeltern widmen kann, denn manchen Bands und Musikstile werden dennoch der heutigen Jugend eher unbekannt sein. Pop- & Rockmusik besteht aus unterschiedlichsten Richtungen, und es gibt unzählige erfolgreiche Bands, Künstlerinnen und Künstler, die für eine gewisse Zeit oder für einen Musikstil einflussreich und prägend waren oder und deren Wirken und Schaffen bis heute nachhallt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser Unterrichtseinheit einen Überblick über die Pop- und Rock-Musik der 1950er bis 2000er Jahre und können viele Musikstile zeitlich einordnen. Die Auswahl der Hörbeispiele bildet den Facettenreichtum der letzten 60 Jahre Pop- und Rock-Musik in unterschiedlichsten Ausprägungen ab, ohne jedoch den Anspruch auf Vollständigkeit zu haben. So fehlen im Kartenspiel, das im Zentrum der Unterrichtseinheit steht, zum Beispiel Bands wie The Eagles, Depeche Mode, Oasis, The Doors oder Deep Purple, die aufgrund ihres Schaffens durchaus eine Berechtigung gehabt hätten, näher behandelt zu werden. Sollte man als Lehrkraft nach dieser Unterrichtseinheit zum Beispiel Referatsthemen ausgeben wollen, kann man diese Bands dabei berücksichtigen. Je nach Belieben können die Musikbeispiele auch ausgetauscht werden. In dieser Unterrichtseinheit besteht die Möglichkeit, dass sich die Lernenden mit ihren Liederwünschen selbst einbringen können und auch die Lehrkraft ihre persönliche Musikpräferenz miteinfließen lassen kann. Durch ein Kartenspiel zu unterschiedlichen Musikstilen, Musikerinnen und Musikern der letzten 60 Jahre erweitern die Schülerinnen und Schüler ihren meist auf aktuelle Charts beschränkten Begriff von Pop- und Rockmusik. Darüber hinaus bietet die Unterrichtseinheit zahlreiche Möglichkeiten, mithilfe der angegebenen Links und QR-Codes den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern. Die Schülerinnen und Schüler erhalten während des Spiels die Möglichkeit, sich bei Verfügbarkeit des Internets und Smartphones ausgewählte Musikstücke auf YouTube anzusehen. In einer Mind-Map werden die Ergebnisse am Ende auf einem Arbeitsblatt festgehalten. Den Abschluss der Unterrichtseinheit kann das Betrachten ausgewählter Musikvideos oder das gemeinsame Singen eines populären Pop- oder Rockstücks bilden. Vorbereitung Wenn sich die Lehrkraft dazu entscheidet, das Spiel analog in Papierform durchzuführen, dann ist ein hohes zeitliches Maß an Vorbereitungszeit erforderlich. Es muss der Spielkartensatz in ausreichender Form kopiert und idealerweise laminiert werden. Besser wäre es, wenn die Klasse flächendeckend über digitale Endgeräte, zum Beispiel iPads verfügt und das Spiel digital an die Lernenden verteilt. Es ist ratsam, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht vorhanden sind. Damit die Filmvideos geladen werden können, ist eine Datenverbindung oder WLAN im Klassenzimmer zwingend erforderlich. Die Unterrichtsstunde funktioniert aber genauso ohne Datenverbindung, da die Schülerinnen und Schüler die QR-Codes gegebenenfalls zu Hause im eigenen WLAN scannen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. lernen neue beziehungsweise nicht geläufige Musikstile, Musikerinnen, Musiker und Bands aus der Rock und Pop-Geschichte kennen. ordnen die verschiedenen Bands, Musiker und Musikstile grob zeitlich ein. singen gemeinsam ausgewählte populäre Stücke und bereiten gegebenenfalls kleine Referate vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad und dem Betrachten von Videos auf YouTube. je nach Ausstattung arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem iPad, sowie dem Smartphone. setzten ihre Smartphones ein und lernen den Umgang mit QR-Codes kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. halten sich an die Regeln zur Verwendung von Smartphones im Unterricht. sind offen und respektvoll und hören sich verschiedene Meinungen an.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Berufe am Theater

Unterrichtseinheit
14,99 €

Vorhang auf! Diese Unterrichtseinheit stellt mehr als 25 ausgewählte, exemplarische Berufe aus dem Bereich der Oper und des Theaters vor. Damit erhalten Schülerinnen und Schüler der 9. oder 10. Jahrgangsstufe berufsvorbereitende Einblicke in viele bis dato unbekannte Tätigkeitsbereiche an einem Theater oder Opernhaus. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick und möglichst breiten Einblick in das weite und abwechslungsreiche Feld der möglichen Berufe an einem Theater oder Opernhaus. Ein Blick hinter die Kulissen! Diese Unterrichtseinheit soll den Schülerinnen und Schülern Einblicke über einen Querschnitt ausgewählter Berufe aus dem Berufsfeld Oper und Theater geben: von der Beleuchterin und dem Beleuchter, Bühnenhandwerkerin und Bühnenhandwerker über den Beruf der Dirigentin und des Dirigenten, der Maskenbildnerin und des Maskenbildners sowie der Modistin und des Modisten und der Requisiteurin und des Requisiteurs bis hin zur Souffleuse und zum Souffleur sowie zur Tonmeisterin und zum Tonmeister. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nicht nur einen Überblick über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche an einem Theater, sondern bekommen zusätzlich eine Vorauswahl von mehr als 27 Berufen. Aus dieser wählen sie einen für sie interessanten Beruf aus, den sie eigenständig recherchieren. Sie informieren sich über erforderliche Voraussetzungen in dem sie einen informativen Text lesen und sich - je nach technischer Ausstattung - ein passendes Video dazu ansehen. Möglicherweise erhalten die Schülerinnen und Schüler in ihren letzten Jahren an der Realschule eine Anregung, sich mit dem ein- oder anderen Beruf näher auseinanderzusetzen, da sie sich vorstellen könnten, ihn für sich in der Zukunft zu ergreifen. Zielsetzung Gerade an einer Realschule in der Sekundarstufe ist die Berufsvorbereitung ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Das Fach Musik ist nicht gerade dafür bekannt, einen wesentlichen Beitrag auf diesem Gebiet leisten zu können. Jedoch ein Thema ist dafür prädestiniert: Berufe an der Oper oder dem Theater. Vermutlich haben die meisten Lernenden keine Ahnung davon, wie vielfältig das Betätigungsfeld auf diesem Gebiet sein kann. Deshalb soll die Klasse nicht nur einen Überblick über die fünf Hauptfelder erhalten, sondern einen Einblick in mehr als 25 verschiedene Berufe aus den Bereichen Verwaltung und Leitenden Positionen, Musikerin, Musiker, Künstlerin, Künstler, Handwerkerin, Handwerker, Technik und "Dienstbare Geister". Am Ende dieser Unterrichtseinheit sollten die Schülerinnen und Schüler ihren beruflichen Horizont erweitert haben und vielleicht auf den Geschmack gekommen sein, ihre berufliche Zukunft im kulturellen Sektor zu suchen. Je nach technischer Ausstattung kann ein Großteil dieser Unterrichtseinheit auch digital auf einem iPad erfolgen. Zudem erhält die Lehrkraft eine Liste mit zusätzlichen Links zu Übersichten und Berufen. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren beruflichen Horizont und lernen das weite und äußerst abwechslungsreiche Feld der Berufe an einem Opernhaus oder Theater kennen. Sie reflektieren über ihre eigenen Stärken und Neigungen und erkunden selbstständig, welche Möglichkeiten es am Theater für sie gäbe. Relevanz des Themas Das Thema "Berufe am Theater" ist ein wichtiger Bestandteil im Kanon Oper, Musical, Theater im Musikunterricht in der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe. Gerade in diesen Jahrgangsstufen ist die Berufsvorbereitung auch in anderen Fächern ein wichtiges Thema. Hier kann auch das Fach Musik einen Beitrag leisten und Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft aufzeigen. Natürlich kann nicht jeder Beruf besprochen werden, sondern nur ein Überblick gegeben und ein Querschnitt aufgezeigt werden. Dennoch wird die Vielfältigkeit der Berufsmöglichkeiten besprochen. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen natürlich bereits zahlreiche Berufe aus ihrem privaten Umfeld. Dennoch dürften für viele Schülerinnen und Schüler auch neue Berufe, wie beispielsweise ein Dramaturg oder Inspizient oder ein Modist dabei sein. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Material kann auf vielfältige Weise die unglaubliche Bandbreite an Berufen am Theater vorgestellt werden. Ziel der Stunde soll es nicht sein, dass jeder Lernenden von jedem der zu behandelnde Berufe das exakte Berufsbild und die genauen Voraussetzungen, die für das Ergreifen des jeweiligen Berufs erforderlich wären, kennt, sondern nur einen Überblick über das Berufsfeld Oper und Theater erhält. Jeder Lernenden soll sich zumindest mit einem Beruf beschäftigen und das dazugehörige Berufsbild und die erforderlichen Voraussetzungen erarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Raster, mit welchem sich jeder beliebige Beruf aus dem Theater charakteristisch einem bestimmten Berufsfeld zuordnen lässt. Das Schema besteht aus den Berufsfeldern Handwerk, Technik, Musik und Kunst, Verwaltung sowie leitende Positionen sowie den „dienstbaren Geistern“. Es werden viele unbekannte, aber durchaus interessante Berufe auf eine spielerische und durch die zahlreichen Videos moderne Art und Weise vorgestellt: So verfassen die Lernenden eine Stellenausschreibung, die von den Mitschülerinnen und Mitschülern erraten werden soll. Ebenso erhalten sie Anregungen, sich für ihre zukünftige Planung weiter zu informieren. Ebenso trägt ein Wechsel der Sozialformen dazu bei, die Motivation der Klasse zu steigern. Aufgrund der hohen Relevanz des Themas sollte diese jedoch ohnehin bereits gegeben sein. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich mit den Berufen und Videos vorab auseinandersetzen. Ebenso ist es sinnvoll, dass man sich mit den technischen Gegebenheiten des Raumes vertraut gemacht hat. Sollte die Schule noch analog geführt sein, ist es ratsam, die 27 Berufskarten in ausreichender Form zu kopieren und zu laminieren. Alternativ könnte die Lehrkraft auch jeweils 4-5 unterschiedliche Berufe als ein PDF zusammenstellen und den Paaren oder Gruppen auf digitalen Wegen wie Airdrop zukommen lassen. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Das hängt von der Ausstattung des Raumes ab; ein sicherer Umgang mit einer digitalen Tafel und einem iPad, sowie dem Internet (YouTube) ist von Vorteil, ebenso wäre eine stabile Internetverbindung von großem Vorteil. Wenn flächendeckend iPads vorhanden sind, können die Arbeitsblätter auch digital an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen verschiedene Berufe aus dem Bereich des Theaters kennen. beschäftigen sich mit ausgewählten Berufen und stellen diese anhand einer Stellenbeschreibung vor. gewinnen Einblicke hinter die Kulissen eines Theaterbetriebes. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sehen sich verschiedene Videos an, eventuell auch mit Kopfhörern. lernen den sicheren Umgang mit ihrem eigenen iPad, dem Teilen von Dateien und dem Abspielen von Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner, beziehungsweise in der Gruppe. hören sich verschiedene Meinungen an und sind offen für die Ideen anderer.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Aktuelle Popmusik

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler auf moderne, lebensweltnahe und spielerische Weise mit ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern der aktuellen Popmusik. Daneben wird der Begriff "Popmusik" erarbeitet sowie über die Bereiche Musikkonsum und Charts nachgedacht und die eigene Musiknutzung reflektiert. Schwerpunkt der Einheit "Wir spielen das Aktuellste aus den Charts, das Beste der vergangenen Jahre und die Hits von Morgen" – Mit Slogans wie diesen kämpfen Radiosender um die Gunst der Zuhörenden und versuchen dies, indem sie ein möglichst abwechslungsreiches, modernes und aktuelles Programm für die breite Masse anbieten. Aktuelle Popmusik bietet bei vielen Sendern einen wesentlichen Bestandteil. Sie begleitet uns tagein und tagaus, bewusst oder unbewusst zum Aufwecken, am Frühstückstisch, auf dem Weg zur Schule oder Arbeit und wieder nach Hause. Das Internet und die Verfügbarkeit von Musikstreaming-Diensten machen aktuelle Popmusik rund um die Uhr verfügbar und somit ist jedes Musikstück der Welt auf Knopfdruck auf den unterschiedlichsten Kanälen abrufbar. Demnach hat auch so ziemlich jede Schülerin und jeder Schüler eine eigene Meinung zu dieser Thematik und meist gefällt, was der Peer Group oder dem Freundeskreis auch gefällt. Zielsetzung In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern der aktuellen Popmusik. Interaktive Übungen in Memory- oder Quiz-Form unterstützen mit ihrem spielerischen Charakter den Lernzuwachs. Darüber hinaus wird eine Definition des Begriffs "Popmusik" erarbeitet sowie wichtige Merkmale der Musikrichtung. Außerdem werden Gründe erarbeitet, weshalb Musik allgemein für die Menschen einen sehr hohen Stellenwert und eine nicht zu leugnende Relevanz bei der Bewältigung des Alltags hat. Zuletzt beleuchten die Lernenden in einer Umfrage ihr eigenes Musik-Konsumverhalten, sie reflektieren über ihre Hörgewohnheiten, vergleichen sie mit aktuellen Trends und diskutieren über den Begriff "Charts". Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich über verschiedene Künstlerinnen und Künstler der Popmusik aus und reflektieren ihren eigenen Musikgeschmack, ebenso denken sie über ihr eigenes Musikkonsumverhalten nach und vergleichen es anhand aktueller Grafiken und Statistiken mit den Trends in Deutschland. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die moderne Musikindustrie. Relevanz des Themas Aktuelle Popmusik ist im Lehrplan des Musikunterrichts in der Sekundarstufe I im Laufe des Schuljahres immer wieder ein Thema. Es gibt wohl kaum eine Thematik wie aktuelle Popmusik, zu der nicht alle Lernenden etwas beitragen können. Mit welcher Ausführlichkeit und in welcher Jahrgangsstufe dieses Thema behandelt wird, kann die Lehrkraft bestimmen. Vorkenntnisse Die Vorkenntnisse seitens der Schülerinnen und Schüler sind unterschiedlich ausgeprägt, ebenso die der Lehrkraft, je nach eigener Musikpräferenz. Es ist jedoch ein Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler ein Basiswissen über verschiedene Artists und Bands verfügen. Viele der Melodien der Hörbeispiele sollten den Schülerinnen und Schülern aus dem Radio und privaten Alltag geläufig sein. Anhand der Mind-Map zu Beginn der Stunde kann das Vorwissen aktiviert und abgeprüft werden. Didaktisch-methodische Analyse In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern der aktuellen Popmusik. Die Auswahl erfolgte rein subjektiv und ist demnach nicht repräsentativ und umfassend für die ganze Szene, dennoch bildet sie einen Querschnitt populärer Musik ab. Ein Großteil der Bands und Künstlerinnen und Künstler sollten den Lernenden bekannt sein, sodass alle schon etwas Vorwissen und eine eigene Meinung mitbringen. Es wechseln sich unterschiedliche Sozialformen und Unterrichtsphasen ab. Durch Rätsel und spielerische Elemente in Paar- und Gruppenarbeit wird die Motivation zusätzlich gesteigert. Durch die sowohl spielerische als auch durch die Möglichkeit des Einsatzes digitaler Übungen, erweitern die Schülerinnen und Schüler ihren meist auf aktuelle Charts beschränkten Begriff von Popmusik. Besonders durch die Bereitstellung verschiedener interaktiver Übungen bewirkt diese Einheit bei den Schülerinnen und Schülern eine besonders hohe Motivation. Daher kann die Einheit in allen Jahrgangsstufen, unabhängig vom Lehrplan und der aktuellen Thematik als Exkurs, gehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nicht nur einen groben Überblick über aktuelle Popmusik, ebenso wird der Begriff "Popmusik" und dessen musikalische Merkmale sowie der Begriff "Charts" geklärt. Außerdem reflektieren die Lernenden ihren eigenen Musikkonsum. Vorbereitung Je nach Ausstattung können die spielerischen Elemente digital oder in Papierform erfolgen. Auf analogem Wege sollte das Memory-Spiel und das Rätsel von der Lehrkraft im Vorfeld vorbereitet werden. Ebenso ist es ratsam, wenn sich die Lehrkraft die entsprechenden Grafiken und Statistiken ansieht, um entsprechend reagieren zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über aktuelle Trends sowie Musikerinnen und Musiker der Popmusik. erhalten spielerisch neue Informationen zu ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern und Bands. reflektieren über ihr eigenes Musik-Konsumverhalten und lernen Fachbegriffe aus dem Bereich der Popmusik kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad; einer digitalen Tafel, PC/Laptop beim Bearbeiten der interaktiven Übungen. lernen den Umgang mit der Dokumentenkamera und dem Beamer. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Arbeiten mit dem PC, beziehungsweise iPad und der digitalen Tafel. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner und in der Gruppe.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Tondichtung: Arthur Honeggers "Pacific 231"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den Komponisten Arthur Honegger und seinen symphonischen Satz für Orchester "Pacific 231" kennen. Die Klasse erarbeitet die Bedeutung des Titels Pacific 231, analysiert das Werk Pacific 231 mit Hilfe von graphischer Notation, und erarbeitet die wichtigsten Lebensdaten des Komponisten und Informationen des Werks. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler zum einen den Schweizer Komponisten Arthur Honegger kennen. Darüber hinaus analysieren sie dessen symphonische Komposition "Pacific 231“, die der Kunstform Tondichtung zuzuordnen ist. Zielsetzung Das Werk "Pacific 231" von Arthur Honegger sollte keiner Schülerin und keinem Schüler bekannt sein. Vermutlich gibt es auch die ein- oder andere Lehrkraft, die bisher keine oder nur sehr wenige Berührungspunkte mit diesem symphonischen Werk der Tondichtung erfahren hat. Darin wird auf eine lautmalerische Art und Weise die Zugfahrt der Pacific-Dampflokomotive akustisch dargestellt. Das Werk zählt zur Tondichtung und wurde 1923 komponiert und 1924 in der Pariser Oper uraufgeführt. Obwohl es sich vermutlich um ein unbekanntes Stück handelt, ist die Auseinandersetzung mit Werken dieser Art in den Lehrplänen fest verankert. Die Zugfahrt der Dampflokomotive wird in fünf Phasen musikalisch dargestellt. Dies kann man durch die Veränderung der Melodie und der Lautstärke, aber auch durch eine Veränderung der Notenwerte akustisch wahrnehmen. Anhand dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, wie es dem Komponisten gelungen ist, alltägliche Geräusche musikalisch mit Orchesterinstrumenten darzustellen, sodass im Idealfall ein audiovisuelles Bild in den Zuhörenden entsteht und sie sich die Lokomotive bildlich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können. Zusätzlich werden wichtige musikalische Grundbegriffe, wie beispielsweise Notenwerte und Dynamikbezeichnungen wiederholt. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern nicht nur ihr theoretisches Wissen über den Komponisten Arthur Honegger, sondern trainieren das aktive Zuhören und Analysieren eines Musikstücks. Dies sollte für viele Schülerinnen und Schüler eine neue Erfahrung sein. Dadurch werden das eigene Gehör und die bewusste Wahrnehmung und Konzentration auf ein musikalisches Werk geschult. Außerdem können musikalische Grundbegriffe wiederholt werden. Die Schülerinnen und Schüler erkennen die verschiedenen Instrumente eines Orchesters und benennen sie am Klang. Relevanz des Themas Das Thema "Tondichtung" ist ein Bestandteil im Lehrplan des Fachs Musik. Das Stück "Pacific 231" von Arthur Honegger bietet sich hier sehr gut an, da das Fahren einer alten Lokomotive sehr eindrucksvoll und anschaulich musikalisch dargestellt wird und sich jede Schülerin und jeder Schüler diese Fahrt einfach vorstellen kann. Anhand dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, wie es dem Komponisten gelungen ist, alltägliche Geräusche musikalisch mit Orchesterinstrumenten darzustellen, sodass im Idealfall ein audiovisuelles Bild in den Zuhörenden entsteht und sie sich die Lokomotive bildlich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können. Die Schulung des Gehörs, das Analysieren von Musikstücken und Wiederholen und Lernen von musikalischen Grundbegriffen sind wichtige Elemente eines Musikunterrichts. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Aus der 5. Und 6. Jahrgangsstufe sollten allerdings die verschiedenen Notenwerte und Lautstärkebezeichnungen bereits bekannt sein. Diese sind notwendig, um das Stück analysieren und beschreiben zu können. Ansonsten sollten der Komponist und das Werk eher unbekannt sein. Dennoch ist es von Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Instrumente eines Orchesters am Klang erkennen und benennen können. Didaktisch-methodische Analyse Anhand dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie es dem Komponisten Arthur Honegger mit "Pacific 231" gelungen ist, alltägliche Geräusche musikalisch mit Orchesterinstrumenten darzustellen, sodass im Idealfall ein audiovisuelles Bild in den Zuhörenden entsteht und sie sich die Lokomotive bildlich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können. Sinnvoll ist es jedoch, wenn die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Notenwerte bereits kennen und auch grob unterschiedliche Orchesterinstrumente erkennen können. Es bietet sich an, das Werk in fünf Phasen zu schneiden. Ein möglicher Vorschlag ist: Phase 1: 0.00-0.27; Phase 2: 0.28-2.16; Phase 3: 2.16-4-49; Phase 4: 4.50-5.45; Phase 5: 5.46-6.30. Je nach Aufnahme kann es kleine Abweichungen geben. Methodische Schwierigkeiten könnten entstehen, wenn die Lerngruppe nicht besonders diszipliniert ist. Es ist für den Großteil der Schülerinnen und Schüler eine unbekannte Musik, die nichts oder nur sehr wenig mit ihren täglichen Hörgewohnheiten gemein hat. Deshalb ist eine gewisse Offenheit gegenüber neuer Musik durchaus wünschenswert. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich das Stück vorher angehört haben und sich für eine der angegebenen Versionen entschieden haben. Dann sollte sie wissen, wann sich im Stück eine Phase des Zuges musikalisch ändert. Je nach Ausstattung der Klassen können die Bilder digital an der Tafel oder in Papierform unter der Dokumentenkamera gezeigt werden. Zudem sollten die beiden Lesetexte und das Arbeitsblatt in ausreichender Form kopiert werden oder eben digital zum Beispiel per Airdrop zur Verfügung gestellt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Komponisten Arthur Honegger und sein Werk "Pacific 231" kennen. hören und analysieren das Werk "Pacific 231". lernen die Bedeutung des Werks "Pacific 231" kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sehen und hören das Werk "Pacific 231" mithilfe des Computers. je nach Ausstattung arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem iPad. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von unbekannten und ungewöhnlichen Werken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. sind offen und respektvoll und hören sich verschiedene Meinungen an.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Filmmusik: Geschichte

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Filmmusik erhalten die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die Geschichte der Filmmusik anhand ausgewählter, stiltypischer Beispiele. So erfahren die Lernenden, wie sich die Filmmusik von den Anfängen des Stummfilms bis in die 1960er Jahre entwickelte und können sich mithilfe von QR-Codes originale Filmclips ansehen. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Filmmusik in groben Zügen anhand ausgewählter Filmbeispiele kennen. Sie lernen berühmte Persönlichkeiten wie beispielsweise Charlie Chaplin kennen, einen wichtigen Vertreter der Stummfilmzeit. Die Klasse erfährt den Übergang des Stummfilms in die Tonfilmzeit, sowie den Übergang von der "Hollywood-Sinfonik" zur Filmmusik in der Nachkriegszeit, die gerne mit den Popstars der damaligen Zeit besetzt wurde. Zielsetzung Das Thema Filmmusik ist bei Schülerinnen und Schülern ein durchaus willkommenes Thema. Filme und Serien erfreuen sich großer Beliebtheit und die dazugehörige Filmmusik ist ein wichtiger Bestandteil. Somit sollte die Motivation der Lernenden hoch sein, obwohl es sich um ein geschichtliches Thema handelt. Diese Unterrichtseinheit gibt einen groben Überblick, beginnend mit dem Übergang vom Stumm- zum Tonfilm und endet mit der modernen Filmmusik der Nachkriegszeit. Sie kann eigenständig verwendet werden, aber auch im Anschluss an die Unterrichtseinheit "Filmmusik: Einführung" . Am Ende der Unterrichtseinheit kennt die Klasse Namen wie Charlie Chaplin oder Filme, wie beispielsweise "The Jazz Singer", "King Kong" oder "Frühstück bei Tiffany". Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und lernen nicht nur wichtige Etappen in der Geschichte der Filmmusik kennen, sondern erhalten Einblicke in ausgewählte Filmszenen, die wichtig für die Entwicklung des Films waren. Dabei kommen moderne Medien und technische Geräte, wie das iPad oder das Smartphone zum Einsatz. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht das Ansehen von ausgewählten Filmclips und das Hören von stilprägender Filmmusik. Relevanz des Themas Das Thema "Filmmusik" ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrplans im Fach Musik in der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe. Dieser Themenkomplex umfasst auch geschichtliche Zusammenhänge. Dies geschieht auf eine interessante, abwechslungsreiche Art und Weise mit zahlreichen, anschaulichen Videos. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen möglicherweise aus einer Vorstunde verschiedene Filmmusiken und sind bereits aus dem privaten Umfeld mit dem Stummfilm vertraut. Weitere Stationen der Geschichte der Filmmusik (beginnend mit dem Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm, bis hin zur modernen Filmmusik in den Nachkriegsjahren) sind einem Großteil der Lernenden vermutlich nicht bewusst bekannt. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Geschichte der Filmmusik kann auf vielfältige, moderne Weise die unglaubliche Bandbreite der Entwicklung der Musik in Filmen beginnend vom Stummfilm bis hin zu der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Manche der verwendeten Beispielfilme könnten den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sein, einige, insbesondere sehr alte Beispiele, jedoch eher nicht. Umso interessanter sollte es für die Klasse sein, in diese Historie der Filmgeschichte einzutauchen und mit "The Great Train Robbery" aus dem Jahr 1903 einen der ersten Filme überhaupt zu sehen zu bekommen. Die Klasse macht Bekanntschaft mit einem Star dieser Zeit: Charlie Chaplin. Ein wichtiger Bestandteil ist der Film "The Jazz Singer" aus dem Jahr 1927. Dieser stellt mit dem ersten gesprochenen Dialog nicht nur den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm dar, sondern zeigt die damals übliche "Black Face Performance". Die filmische Reise geht über die "Hollywood-Sinfonik" bis zu den Stars der Nachkriegsjahre: Elvis Presley und die Beatles. Ein motivierender Anreiz für die Lernenden ist die Möglichkeit, durch das Einscannen bereitgestellter QR-Codes ausgewählte Szenen – auch zu Hause – erneut ansehen zu können. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die Geschichte der Filmmusik erhalten und üben außerdem den Umgang mit QR-Codes. Das gemeinsame Erarbeiten verschiedener Epochen der Geschichte der Filmmusik steht im Vordergrund. Der Umgang mit Filmen und modernen Medien wie dem Smartphone und QR-Codes weckt das Interesse und hält die Begeisterung für das Fach Musik aufrecht. So knüpft die Unterrichtseinheit trotz manch älterer Hörbeispiele an die aktuelle Lebenswelt der Lernenden an. Zudem wechseln sich verschiedene Sozialformen in dieser Unterrichtseinheit ab, wenngleich der Lehrkräftevortrag auch ein Baustein ist und für Abwechslung sorgt. Vorbereitung Für die Lehrkraft ist es sinnvoll, dass sie sich die entsprechenden Videos im Vorfeld angesehen und sich in die Thematik - falls notwendig - eingelesen hat. Gerade die Phase "Lehrkräftevortrag" bedarf etwas an Einarbeitungszeit. Auf Arbeitsblatt 6 finden sich einige zusätzliche Filmbeispiele, die sich lohnen, in den Stunde mit eingebaut zu werden. Es ist auch ratsam, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht gegeben sind (Installation einer QR-Code-App, falls nötig). Grundsätzlich sollte sich die Lehrkraft vorab im Klaren darüber sein, ob die Stunde eher analog oder digital stattfinden soll. Damit die Filmplakate geladen werden können, ist eine mobile Datenverbindung oder WLAN im Klassenzimmer erforderlich. Die Unterrichtsstunde funktioniert aber genauso gut, ohne dass man die QR-Codes scannt – die Schülerinnen und Schüler können dies dann gegebenenfalls zu Hause im eigenen WLAN machen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen anhand von Texten und originalen Videoclips die Geschichte der Filmmusik in Grobzügen kennen. lernen den Übergang von Stummfilm mit Charlie Chaplin zum Tonfilm "The Jazz Singer" kennen und erfahren etwas über die "Hollywood-Sinfonik". gewinnen Einblicke in zahlreiche historische Filme und ihre Musikstücke. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad und dem Betrachten von Videos auf YouTube. lernen den Umgang mit Smartphones und QR-Codes im Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll innerhalb der Gruppe. halten sich an die Regeln zur Verwendung von Smartphones im Unterricht.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Filmmusik: Einführung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Einstieg in das Thema Filmmusik erhalten die Lernenden einen ersten Überblick über den weiten Bereich der Filmmusik und nehmen eine grobe Eingrenzung des Begriffs vor. Mithilfe ausgewählter Musikstücke beziehungsweise Videos und eines spielerischen Zugangs zum Thema wird die Motivation der Lernenden gefördert, da die meisten Hörbeispiele bekannt sein dürften. Ein gemeinsames Erraten der Titel schafft zudem Vorfreude auf zwei weitere Unterrichtsstunden zum Thema Filmmusik. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Filmmusiken kennen. Sie grenzen den Begriff "Filmmusik" ein und erfahren, was die Aufgaben von Musik in Filmen ist. Im Zentrum der Unterrichtseinheit steht das Hören. Die Schülerinnen und Schüler sollen in Form eines Rätsels die Filme zu bekannten und weltberühmten Filmmusiken erraten und diese nach der persönlichen Präferenz bewerten. Darüber hinaus wird die Wirkung von Musik in Filmen beleuchtet. Zielsetzung Filme und Serien erfreuen sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Ein wichtiger Bestandteil der meisten Filme ist die dazugehörige Filmmusik. Auch in der jüngeren Filmgeschichte gibt es nur sehr wenige Filme, die beinahe ohne oder nur mit sehr wenig Musik ausgekommen sind (etwa "Cast – Verschollen", oder "WALL-E – der Letzte räumt die Erde auf"). Oftmals bleibt die Titelmelodie des Films länger im Gedächtnis als der Film selbst. Ebenso war die Filmmusik oftmals bereits vorher bekannt oder sie wird durch den Film kommerziell erfolgreich. Diese Unterrichtsstunde stellt den Einstieg in eine Unterrichtsreihe zum Thema Filmmusik dar. Dazu wurden 13 Filmmusiken und Soundtracks ausgewählt und auf einem Arbeitsblatt zusammengestellt. Die Auswahl erfolgte rein subjektiv und kann je nach Belieben der Lehrkraft durch andere Beispiele ersetzt werden. Es hätte noch unzählige ebenso bekannte Filmmusiken gegeben, die sich einen Platz in der Liste verdient hätten. Deshalb beinhaltet diese Unterrichtseinheit zusätzlich einige Rätsel, bei welchen man die Filmtitel zu den entsprechenden Musiken erraten soll. Ebenso enthalten die Lernenden zu jedem Stück einen QR-Code, hinter welchem sich das dazugehörige Filmplakat verbirgt. Die Schülerinnen und Schüler können nun entweder bevor sie das Stück hören mit ihrem Mobiltelefon den Code scannen und rätseln, welche Musik sich dahinter verbirgt, oder nach dem Anhören des Soundtracks. So kann ein lernorientierter Zugang zum Thema Filmmusik geschaffen werden. Dies kann auch im Stil eines kleinen Wettbewerbs stattfinden, bei dem eine Klassensiegerin oder ein Klassensieger gekürt wird, der oder die die meisten Filme erraten hat. Alternativ oder ergänzend lässt sich eine Statistik erstellen, welche Stücke in der Klasse am beliebtesten sind, da die Schülerinnen und Schüler die Musikstücke mit Schulnoten bewerten. Am Ende der Unterrichtsstunde soll das gemeinsame Erarbeiten einer Definition des Begriffs "Filmmusik" stehen, indem die Lernenden erkennen, welcher Unterschied zwischen Soundtrack und Score vorhanden ist. Ebenso soll die Wirkung und die Aufgaben von Filmmusik beleuchtet werden. Der Abschluss dieser Unterrichtseinheit bildet zugleich einen Ausblick auf die folgende Unterrichtseinheit "Filmmusik: Geschichte" , indem am Beispiel von "Spiel mir das Lied vom Tod" die Wirkung von Filmmusik beleuchtet wird. Als Hausaufgabe sollen die Schülerinnen und Schüler eine Filmdokumentation ansehen und einen entsprechenden Fragebogen bearbeiten. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und lernen nicht nur den Begriff "Filmmusik" kennen, sondern zusätzlich auch viele bekannte und weltberühmte Filmmusiken. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht das aktive Hören und das Erfahren, welche Wirkung und welche Aufgaben die Musik in Filmen hat. Relevanz des Themas Das Thema "Filmmusik" ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrplans im Fach Musik in der 9. oder 10. Jahrgangsstufe. Diese Stunde stellt eine interessante und abwechslungsreiche Einführung in diese Themenkomplex dar und soll die Klasse motivieren. Egal wie musikalisch erfahren die Schülerin oder der Schüler ist bei diesem Thema, besonders in dieser Einführungsstunde sollte jeder Lernende etwas beitragen können. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind für die Durchführung dieser Unterrichtsstunde zu Filmmusik keine speziellen Vorkenntnisse auf Seiten der Lernenden notwendig. Die Schülerinnen und Schüler haben aus ihrem privaten Umfeld sicherlich die meisten Filmmusiken schon einmal gehört, nur dass sie diese möglicherweise nicht unmittelbar einem bestimmten Film zuordnen können. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial zu Filmmusik kann auf vielfältige, moderne Weise die unglaubliche Bandbreite des Genres Filmmusik vorgestellt werden. Der Wiedererkennungswert der Filmmelodien sollte bei einem Großteil der Schülerinnen und Schüler sehr hoch sein, und auch durch einen möglichen Einsatz der Mobiltelefone zum Einscannen der QR-Codes kann die Motivation gefördert werden. Jede Person in der Klasse kann etwas beitragen und auch eigene Filmmusiken vorschlagen. Am Ende der Unterrichtsstunde werden eine Definition und eine Abgrenzung des Begriffs "Filmmusik" erarbeitet und die unterschiedliche Wirkung von Filmmusik beleuchtet. Ebenso können die Schülerinnen und Schüler selbst als Filmkomponisten tätig werden und so die Wirkung der Musik an einer Szene ausprobieren. Diese Unterrichtseinheit dient als Vorbereitung auf die folgenden Stunden der Unterrichtsreihe zum Thema Filmmusik. Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtsstunde einen Überblick über verschiedene Arten von Filmmusiken erhalten und den Umgang mit QR-Codes üben. Das gemeinsame Erraten der Filmmusiken mit einem Wettbewerbscharakter steht dabei im Vordergrund. Ebenso kann jede Schülerin und jeder Schüler für sich selbst mit Schulnoten bewerten, welche Art von Musik der persönlichen Präferenz entspricht. Der Umgang mit Filmen und modernen Medien, wie dem Smartphone und QR-Codes, weckt und hält die Begeisterung für das Fach Musik aufrecht und knüpft so ganz aktuell, trotz manch älterer Hörbeispiele, an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Vorbereitung Für die Lehrkraft ist es sinnvoll, dass sie sich die entsprechenden Hörbeispiele, Rätsel und Dokumentationen im Vorfeld bereits einmal angehört hat. Es ist auch ratsam, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht bereits bekannt sind und sich die Schülerinnen und Schüler eine QR-Code-App aus dem Appstore oder dem Playstore geladen und auf ihrem Mobiltelefon installiert haben. Grundsätzlich sollte sich die Lehrkraft vorab im Klaren darüber sein, ob die Stunde eher analog oder digital, z.B. mit iPads stattfinden soll. Damit die Filmplakate geladen werden können, ist eine mobile Datenverbindung oder WLAN im Klassenzimmer zwingend erforderlich. Die Unterrichtsstunde funktioniert aber genauso gut, ohne dass man die QR-Codes scannt – die Schülerinnen und Schüler können dies dann gegebenenfalls zu Hause im eigenen WLAN machen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen verschiedene Filmmusiken auf eine spielerische, wettbewerbsorientierte Art und Weise kennen. erarbeiten eine Definition des Begriffs Filmmusik und deren Aufgaben. gewinnen Einblicke in die Wirkung von Filmmusik und probieren sie mit selbsterstellten Tonbeispielen an einer Szene aus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad, eventuell der App Garageband, der Aufnahmefunktion und dem Betrachten von Videos auf YouTube. je nach Ausstattung arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem iPad. lernen den Umgang mit Smartphones und QR-Codes im Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. halten sich an die Regeln zur Verwendung von Smartphones im Unterricht. sind offen und respektvoll und hören sich verschiedene Meinungen an.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Ideen für die ersten Musikstunden in Klasse 5

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen sich die Schülerinnen und Schüler, die neu an einer weiterführenden Schule sind, auf eine neue, musikalische Weise kennen. Besonders das kreative, spielerische und eher praktisch veranlagte Fach Musik kann für Schülerinnen und Schüler eine Stütze sein, um vorhandene Hemmungen und Berührungsängste abzubauen. Diese Unterrichtseinheit kann mithilfe von sechs verschiedenen Stationen, jede zu einem bestimmten Themenbereich aus dem Lehrplan der fünften Jahrgangsstufe, einen großen Beitrag dazu leisten. Schwerpunkt der Einheit Primäres Ziel dieser Unterrichtseinheit ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig besser kennenlernen (viele sind aus unterschiedlichen Grundschulen in diese Klasse gekommen), indem sie sich mit musikalischen Themen beschäftigen. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht ein Stationenlernen. Die Gruppen werden bei jeder Station neu zusammengewürfelt, sodass man auch mit Mitschülerinnen und Mitschülern zusammenarbeitet, mit denen man bisher noch nicht viel Kontakt hatte. Alle Stationen sind ohne große Vorkenntnisse durchführbar, da die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Erfahrungen aus der Grundschule kommen. Zielsetzung Das Ziel dieser Unterrichtseinheit ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt des Musikunterrichts an einer weiterführenden Schule auf eine abwechslungsreiche, spielerische Art und Weise erfahren. Dabei lernen sie sich gegenseitig kennen. Um für möglichst viel Abwechslung innerhalb der Gruppen zu sorgen, wird ein Laufzettelsystem verwendet. Jede Station beschäftigt sich mit einem anderen Thema: Rhythmus, Klassik, Instrumente, Popmusik, Tempo, Singen und Tanzen. Die Stationen können sowohl theoretischer Natur sein, aber auch zahlreiche praktische und körperliche Aspekte als Schwerpunkt haben. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur sich gegenseitig besser kennengelernt, sondern zudem Einblicke in das Fach Musik an der neuen Schule erhalten. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und erhalten Einblicke in das Fach Musik an der weiterführenden Schule. Die Klasse singt und tanzt gemeinsam, wiederholt bereits bekanntes Vorwissen aus der Grundschule, probiert sich selbst an verschiedenen Instrumenten aus und lernt neue musikalische theoretische Begriffe aus dem Bereich der Tempobezeichnungen kennen. Der wichtigste Aspekt dieser Unterrichtseinheit ist jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler offen und angstfrei dem Fach Musik gegenüberstehen und sich gegenseitig auf eine neue Art und Weise kennenlernen. Durch die Auseinandersetzung mit musikalischen Inhalten kommen sie miteinander ins Gespräch, wodurch der Klassenzusammenhalt gestärkt wird. Relevanz des Themas Für jede Schülerin und jeden Schüler ist ein guter, reibungsloser Start an der weiterführenden Schule wichtig. Das Fach Musik bietet hier vielfältige Möglichkeiten, um den Neuankömmlingen das Ankommen zu erleichtern. Mit dieser Unterrichtseinheit, in deren Zentrum ein abwechslungsreiches Stationenlernen mit sechs unterschiedlichen Stationen steht, ist dies sehr gut möglich. In dieser Gruppenphase haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit allen Personen in der jeweiligen Gruppe zu sprechen und zu interagieren, um zu einem musikalischen Ergebnis zu kommen. Die Klasse lernt sich besser kennen und erfährt, wie vielfältig und abwechslungsreich das Fach Musik ist. Vorkenntnisse Es sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen kommen, besitzen sie unterschiedliche Vorkenntnisse. Ebenso können sie durch ihr privates Umfeld mehr oder weniger mit musikalischen Inhalten in Berührung gekommen sein. Durch die verschiedenen Stationen können sich alle Lernenden auch ohne spezielle Vorkenntnisse auf ihre persönliche Art und Weise einbringen. Didaktisch-methodische Analyse Primäres Ziel dieser Unterrichtseinheit ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig besser kennenlernen, indem sie sich mit musikalischen Themen beschäftigen. In einer kurzen gemeinsamen Einstiegsphase erhalten alle ein eigenes Namensschild. Darauf sollen die Schülerinnen und Schüler neben ihrem Vornamen auch weitere interessante Informationen notieren. Dies soll für Gesprächsthemen innerhalb der Gruppe sorgen. Neben einem Laufzettel erhalten alle Lernenden einen eigenen Startzettel, auf dem die Reihenfolge der zu behandelnden Stationen farbig abgebildet ist. Dieser Streifen ist für jede Schülerin und für jeden Schüler individuell, sodass an jeder Station neue Gruppen entstehen. Nur so besteht die Möglichkeit, dass sich alle kennenlernen. Hier werden jegliche Vorbehalte gegenüber neuen, unbekannten Mitschülerinnen und Mitschülern abgebaut, da der spielerische Charakter der Stationen und das sich Auseinandersetzen mit musikalischen Inhalten im Vordergrund steht. Idealerweise findet diese Unterrichtseinheit in einer Doppelstunde statt. Die beiden Stunden sollten direkt aufeinander folgen, damit kein zeitlicher Druck entsteht. Die Kreativität, das Kennenlernen, der Spaß am Fach Musik und das Auseinandersetzen mit der musikalischen Materie soll nicht durch ein enges zeitliches Korsett eingeengt werden. Vorbereitung Während die Vorbereitung der Unterrichtseinheit eher zeitaufwendig ist, übernimmt die Lehrkraft in den Unterrichtsstunden eine moderierende, begleitende Rolle. Die Startzettel sollten farbig ausgedruckt bereit liegen. Nach der allgemeinen Einführung zur Organisation und zum Kennenlernen begeben sich die Schülerinnen und Schüler jeweils zu den verschiedenen Stationen. Diese sollten gleichmäßig im Musiksaal verteilt werden. Für die Lehrkraft gibt es ein separates Arbeitsblatt (6) mit der Beschreibung der einzelnen Stationen. Dieses sollte vorher durchgelesen werden. Es ist ratsam, die diversen Anweisungen an jeder Station farbig auszudrucken und zu laminieren. In der fünften Klasse wird die Klasse vermutlich nicht flächendeckend digitale Endgeräte zur Verfügung haben, dennoch ist ein iPad oder eine digitale Tafel mit einer guten Internetverbindung für Station 6 notwendig. Stationenlernen Es ist sinnvoll, wenn die Lehrkraft mit der Klasse vorher die einzelnen Stationen bespricht und aufkommende Fragen klärt. Je besser die Stationen vorab besprochen werden, umso reibungsloser und entspannter sollte das eigentliche Stationenlernen ablaufen. Aufgrund der technischen Komponente wird Station 6 vermutlich am meisten Betreuung durch die Lehrkraft benötigen. Der Aufbau der Unterrichtseinheit als Stationenlauf ist für die Klasse überaus motivierend, da dieser sowohl praktische als auch theoretische Elemente enthält, zum Teil Rätsel und ein hohes Maß an Kreativität beinhaltet. Zudem bewirkt der Gruppenwechsel eine hohe Dynamik. Am Ende der Unterrichtseinheit sollten die Lösungen der einzelnen Stationen besprochen und die verschiedenen Kompositionen und Tanz- und Gesangsdarbietungen vor der Klasse aufgeführt werden. Wichtig: Die Schülerinnen und Schüler gehen nicht selbstständig von einer Station zur nächsten, sondern orientieren sich an den Anweisungen der Lehrkraft. Nur so ist gewährleistet, dass alles in geordneten Bahnen abläuft und sich die Gruppen an jeder Station neu zusammensetzen. Pro Station sollen etwa 10 bis 15 Minuten einkalkuliert werden. Bei sechs Stationen bietet sich hierfür eine Doppelstunde Musik mit zwei direkt aufeinanderfolgenden Musikstunden an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über verschiedene Themenschwerpunkte des Stoffs im Fach Musik der fünften Jahrgangsstufe. erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch Einblicke in bisher unbekannte Themen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad und dem Betrachten von Videos auf YouTube. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin in der Gruppe. sind offen und respektvoll und hören sich verschiedene Meinungen an.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Filmmusik: berühmte Komponisten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Filmmusik lernen die Schülerinnen und Schüler ausgewählte berühmte Filmkomponisten mit dazugehörigen Filmbeispielen kennen. Darunter sind John Williams, Ennio Morricone, David Newman, Danny Elfman und Hans Zimmer und eine Auswahl deren berühmtesten Filmmusiken. Schwerpunkt der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die fünf ausgewählten Filmkomponisten kennen. Diese sind der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer, der weltberühmte John Williams, der im Jahr 2020 verstorbene Ennio Morricone, sowie Thomas Newman und Danny Elfman. Es gibt wohl wenige Komponisten, die die Musiken in Filmen in den letzten fünfzig Jahren nachhaltiger weltweit beeinflusst haben als diese Herren. Deshalb werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur die jeweiligen Biografien kennenlernen, sondern auch ausgewählte Werke ihres musikalischen Schaffens. Zielsetzung Wohl jeder erkennt sofort nach wenigen Klängen des Glockenspiels die Titelmusik von "Harry Potter", das Gitarrenriff von "James Bond", die orchestralen Klänge von "Fluch der Karibik" oder die monotone Mundharmonika von "Spiel mir das Lied vom Tod". Jedoch wissen zugleich die Wenigsten, welcher kreative Kopf diese Melodien erschaffen hat. Diese Unterrichtssequenz dient dazu, den Schülerinnen und Schülern fünf ausgewählte, bekannte Filmkomponisten und einige ihrer berühmtesten Filmmusiken nahezubringen. Auf Hans Zimmer soll ein Schwerpunkt gelegt werden, da er der einzige deutschstämmige Komponist in der Reihe ist und deshalb den Schülerinnen und Schülern spontan am geläufigsten sein sollte. Um die musikalische Bandbreite der Filmmusik der vergangenen fünfzig Jahre bestmöglich abbilden zu können, lernt die Klasse auch die Biografien der anderen vier Komponisten und deren Werke in Grobzügen kennen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei zusätzlich auf den über 90-jährigen John Williams gelegt werden und den im Jahr 2020 verstorbenen Ennio Morricone. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Lernenden einen Überblick über diese Komponisten erhalten und können einige ihrer wichtigsten Filmmusiken erkennen und zuordnen. Die Unterrichtseinheit kann aufbauend auf die Unterrichtseinheiten "Filmmusik: Einführung" und "Filmmusik: Geschichte" durchgeführt werden. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und lernen fünf ausgewählte Filmkomponisten und ausgewählte, bekannte Werke ihres musikalischen Schaffens kennen. Dabei kommen moderne Medien und technische Geräte, wie das iPad oder das Smartphone, zum Einsatz, indem QR-Codes zu Filmclips eingescannt werden können. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht das Ansehen, bzw. Anhören von Filmmusiken und das Beschäftigen mit den Biografien der Komponisten. Relevanz des Themas Das Thema "Filmmusik" ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrplans im Fach Musik in der 9. oder 10. Jahrgangsstufe. Neben der Geschichte der Filmmusik ist es zudem wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler mit berühmten Filmkomponisten und deren wichtigsten Werke vertraut sind. Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit fünf ausgewählten Komponisten und deren wichtigste und bekannteste Werke. Diese Unterrichtseinheit sollte sich bei den Schülerinnen und Schülern einer hohen Beliebtheit erfreuen, da sich jeder in der Klasse einbringen und es zu vielen "Aha-Erlebnissen" kommen kann. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen möglicherweise aus einer Vorstunde verschiedene Filmmusiken und sind bereits aus dem privaten Umfeld mit dem ein oder anderen Filmmusiken vertraut, jedoch können sie möglicherweise die jeweilige Musik nicht dem entsprechenden Komponisten zuordnen. Es ist sinnvoll, dass die Schülerinnen und Schüler mit einem QR-Code umgehen können und die entsprechenden technischen Voraussetzungen erfüllen, um die darin hinterlegen Filme ansehen zu können. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Material zur Filmmusik kann auf vielfältige, moderne Weise das Schaffen und die Lebensgeschichte von fünf der einflussreichsten und bedeutendsten Filmkomponisten der Gegenwart vorgestellt werden. Natürlich können nicht alle bekannten Werke der Komponisten im Unterricht behandelt werden, sondern nur eine subjektive Auswahl. Diese könnte auch durch Ideen und Anregungen aus der Klasse angepasst werden. Es ist durchaus möglich, dass sich bei dem ein oder anderen Lernenden ein "Aha-Erlebnis" einstellt, da sie oder er nicht wusste, dass diese bekannte Melodie tatsächlich von der Person stammt, von der man es gar nicht glaubte. Durch die Abwechslung von Phasen im Plenum mit Quizcharakter und Still- beziehungsweise Gruppenarbeitsphasen ist ein hoher Grad an Individualisierung und Motivation seitens der Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Ein weiterer motivierender Aspekt ist die Möglichkeit, QR-Codes mit dem Mobiltelefon zu scannen. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Überblick über die ausgewählten Komponisten der Filmmusik und deren Werke erhalten sowie einen Umgang mit QR-Codes üben. Das gemeinsame Erraten und Zuordnen der Filmmusiken in einem spielerischen Rahmen, wie auch das Erarbeiten und Herausfiltern relevanter Informationen aus verschiedenen Texten bilden die zentralen Bestandteile der Unterrichtseinheit. Der Umgang mit Filmen und modernen Medien, wie dem Smartphone und QR-Codes, weckt und hält die Begeisterung für das Fach Musik aufrecht und knüpft so ganz aktuell - trotz manch älterer Hörbeispiele - an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Vorbereitung Für die Lehrkraft ist es sinnvoll, dass sie sich die entsprechenden Videos im Vorfeld angesehen und sich Gedanken darüber gemacht hat, wie lange sie die jeweiligen Hörbeispiele anspielen möchte. Ebenso sollte sie sich vorher darüber im Klaren sein, ob sie die Arbeitsblätter - je nach den technisch vorhandenen Möglichkeiten - digital oder in Papierform austeilen möchte. Für die Lehrkraft ist es sinnvoll, bereits einen Überblick über die fünf zu behandelnden Filmkomponisten und deren bekannteste Werke zu besitzen. Auch sollte sie sich die entsprechenden Hörbeispiele im Vorfeld schon einmal angehört haben. Es ist ratsam, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht vorhanden sind. Die Schülerinnen und Schüler sollten eine QR-Code-App aus iTunes oder dem Playstore von Android geladen und auf ihrem Mobiltelefon installiert haben. Damit die Filmvideos geladen werden können, ist eine Datenverbindung oder WLAN im Klassenzimmer zwingend erforderlich. Die Unterrichtsstunde funktioniert aber genauso ohne Datenverbindung, da die Schülerinnen und Schüler die QR-Codes gegebenenfalls zu Hause im eigenen WLAN scannen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen ausgewählte Komponisten von Filmmusik kennen. lernen verschiedene bekannte Filmmelodien kennen und ordnen sie zu. gewinnen Einblicke in die Lebensgeschichte ausgewählter Filmmusikkomponisten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad und dem Betrachten von Videos auf YouTube. je nach Ausstattung arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem iPad, sowie dem Smartphone. lernen den Umgang mit Smartphones und QR-Codes im Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. halten sich an die Regeln zur Verwendung von Smartphones im Unterricht. sind offen und respektvoll und hören sich verschiedene Meinungen an.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Blues

Unterrichtseinheit
14,99 €

Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Idealfall bereits die Vorläufer des Jazz (Worksongs, vielleicht sogar Spirituals & Gospels) kennen gelernt haben, sollen sie nun einen weiteren Aspekt des Jazz kennenlernen: den Blues. Selbst wenn vermutlich wenige Schülerinnen und Schüler eine genaue Vorstellung von dieser Musikrichtung haben, vielleicht sogar negative oder ablehnende Vermutungen hegen, sollen sie nun den Blues sowohl theoretisch, anhand ausgewählter Merkmale und anhand berühmter Musikerinnen und Musiker (B.B. King, Gary Moore und Eric Clapton) kennenlernen. Darüber hinaus erfahren sie diese Musikrichtung und praktisch sowohl am Stück "Freight Train Blues", welches gemeinsam musiziert werden kann, als auch am Stück "Tears in Heaven" von Eric Clapton, bei welchem zur Karaoke-Version gesungen werden kann. Schwerpunkte der Einheit Das Thema Blues befindet sich meist in der Mitte des vielseitigen Themenkanons Jazz . Deshalb sollte schon einiges an Vorwissen vorhanden sein. Den Schwerpunkt des Themas bildet das Kennenlernen dieser Musikrichtung auf eine vielschichtige Weise. Die Klasse lernt die musikgeschichtlichen Zusammenhänge dieses Jazzstils kennen, sowie stilprägende Musikerinnen und Musiker. Außerdem werden sie selbst als Bluestexterinnen und -texter tätig und singen und musizieren gemeinsam ihre eigenen getexteten Strophen, sowie das bekannte Stück "Tears in Heaven" von Eric Clapton. Zielsetzung Wie Jazz allgemein, so ist auch der Blues erfahrungsgemäß eine Musikrichtung, die auf eher wenig Interesse und Popularität bei Jugendlichen stößt. Umso wichtiger ist es, ihnen auch diese wichtige und auch heute noch genauso wie vor Jahrzehnten bedeutsame Stilrichtung nahe zu bringen und ihnen den Zugang zur Thematik auf eine möglichst abwechslungsreiche, nachvollziehbare, der Lebenswelt entsprechende und emotionale Art zuverschaffen. Dies kann zum einen dadurch geschehen, dass man die Thematik Jazz durch 1-2 vorgeschaltete Einführungsstunden vorentlastet und die Schülerinnen und Schüler für den Themenkomplex sensibilisiert, weil sie die Worksongs , Spirituals und Gospels aus den Vorstunden bereits kennen und man zum Einstieg in die Thematik Stück "Oh Happy Day" als Wiederholung gemeinsam musiziert. Ein Stilmittel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, ist der Kontrast. Während "Oh Happy Day" gute Laune versprüht, würde es sich anbieten, als nächstes Stück "Tears in Heaven" von Eric Clapton anzusehen beziehungsweise anzuhören. Es ist nicht sein kommerziell erfolgreichstes Stück, aber wohl eines seiner Bekanntesten. Vermutlich wird es auch wenige Schülerinnen und Schüler geben, die das Lied zum einen bereits kennen und zum anderen auch den thematischen Hintergrund dazu. Eric Clapton schrieb das Stück zusammen mit dem Songwriter Will Jennings für den Soundtrack des Films "Rush" (1992) und veröffentlichte es auch als Single. Darin wird die Trauer Claptons nach dem Unfalltod seines vierjährigen Sohnes, der am 20. März 1991 in New York City aus dem Fenster im 53. Stock in der Wohnanlage des Freundes seiner Mutter fiel, erarbeitet. Dies kann entweder darin geschehen, dass die Lehrkraft selbst oder eine sehr begabte Schülerin beziehungsweise Schüler das Stück auf der Gitarre spielen oder zur Karaoke-Version gesungen werden kann, nachdem das Stück als Video angesehen wurde. Gemeinsam kann erarbeitet werden, um was es in diesem Stück inhaltlich geht. Dazu wird der Liedtext mündlich im Unterrichtsgespräch übersetzt. Ebenso wird die Frage geklärt, welchen Eindruck die Schülerinnen und Schüler von diesem Stück bekommen haben, ob es ihnen gefällt und wie sie es grundsätzlich finden, wenn ein Musiker einen derart traurigen und dramatischen Inhalt in einem Musikstück verarbeitet. Mit der Frage, zu welcher Musikrichtung das Stück "Tears in Heaven" am ehesten passen könnte, wird der Begriff "Blues" hergeleitet. Unterstützend dazu könnte man auch die Anfänge von Eric Claptons "Layla" oder Gary Moores "Walking by Myself" anspielen. Dazu gibt es stiltypische Fotografien aus dem Bereich Blues. Ebenso können ursprüngliche Stücke von Mae Railey, der Mutter des Blues, oder von Bessie Smith eingespielt werden. Weitere berühmte und vermutlich bekannte Liedanfänge sind ebenso möglich. Nachdem der Begriff Blues von den Schülerinnen und Schülern gekommen ist, wird in Form einer Mind-Map das Vorwissen aktiviert und abgefragt, was sie über Blues denken. Mit Hilfe dreier kurzer Lesetexte und eines Films der typisch für den Aufbau eines ursprünglichen Bluessongs ist, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die theoretischen Grundlagen dieser Musikrichtung. Einen runden Abschluss bildet dann das gemeinsame Analysieren und Singen des Stücks "Freight Train Blues". Ebenso sind sie dazu angehalten, eigene Strophen dazu zu erfinden und zu singen. Ebenso finden sich in diesen Erläuterungen auch weitere Links zu bekannten Bluesstücken und Filmen. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen erweitern ihren musikalischen geschichtlichen Horizont. Sie musizieren den fröhlichen Song "Oh Happy Day", sowie den schwermütigen und traurigen Blues-Song "Tears in Heaven" von Eric Clapton. Sie erfahren die geschichtlichen Hintergründe über die Anfänge des Blues und lernen den historischen Merkmalen auch die musikalischen Eigenheiten, sowie das Blues-Schema und den typischen Aufbau einer Blues-Strophe kennen. Sie erfinden eigenene Strophen am Stück "Freight Train Blues". Die Lernenden informieren sich selbstständig über weitere Bluesmusikerinnen und -musiker und erstellen Mini-Präsentationen. Relevanz des Themas Das Thema Jazz ist ein fester Bestandteil im Lehrplan Musik an der Sekundarstufe I. Nach einer Einführung in das Thema und den Anfängen des Jazz in der Vorstunde wird nun die Stilrichtung Blues historisch und musikalisch beleuchtet. Durch das gemeinsame Musizieren, das Texten eigener Strophen und dem Betrachten eindrucksvoller Videos und Dokumentationen wird das Interesse und die Motivation gesteigert. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen bereits Worksongs und Gospels. Aus dem privaten Bereich, dürften manche Kinder schon in Kontakt mit dem Blues gekommen sein und so manches Lied zumindest passiv einmal gehört haben. Didaktisch-methodische Analyse Durch Empathie, kann das Interesse der Schülerinnen und Schüler geweckt werden. Dieses gelingt noch durch Kontrast, indem man zuerst "Oh Happy Day" singt und danach "Tears in Heaven" thematisiert. Trauer und Verlust, sowie das Leiden der Menschen, die versklavt wurden, sind Themen, die viele Schülerinnen und Schüler erreichen und man so großes Interesse für eine an sich unpopuläre Musikrichtung wecken kann. Gerade durch gemeinsames Musizieren und durch Empathie können mögliche negative Vorbehalte oder Hemmungen der Schülerinnen und Schüler abgebaut werden, da sich jeder Lernende in die Thematik einbringen kann, da ähnliche Situationen wie Eric Clapton in "Tears in Heaven" bekannt sind: Verlust, Trauer oder Schmerz. Dadurch, dass die theoretischen Hintergründe in Gruppenarbeit erarbeitet werden, kann dies in individuellem Tempo geschehen. Das gemeinsame Musizieren, das Betrachten von stiltypischen Videos oder das kreieren eigener Bluesstrophen steigert die Motivation und macht die Klasse aufgeschlossen dem eher schwermütigen Thema. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich mit den Bildern und Videos vorab auseinandersetzen. Ebenso ist es sinnvoll, dass man sich mit den technischen Gegebenheiten des Raumes vertraut gemacht hat. Sollte es bei einer Schülerin und einem Schüler erst vor Kurzem einen Todesfall in der Familie gegeben haben, kann es - je nach Situation - ratsam sein, auf das Stück "Tears in Heaven" zu verzichten. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Hängt von der Ausstattung des Raumes ab; ein sicherer Umgang mit einer digitalen Tafel und einem iPad, sowie dem Internet (YouTube) ist von Vorteil, ebenso wäre eine stabile Internetverbindung von großem Vorteil. Wenn flächendeckend iPads vorhanden sind, können die Arbeitsblätter auch digital an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen den Blues praktisch und theoretisch mit seinen historischen Zusammenhängen und musikalischen Merkmalen kennen. lernen verschiedene stiltypische Stücke, Musikerinnen und Musiker kennen. musizieren gemeinsam "Tears in Heaven" und "Freight Train Blues" und kreieren zu letzterem noch eigene Strophen. informieren sich selbst zu verschiedenen Blues-Musikerinnen und Musiker und gestalten kleine Präsentationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören und sehen unbekannte Musikstücke unter Berücksichtigung der vorhandenen Möglichkeit zum Abspielen von Audiodateien und Videodateien. lernen den Umgang mit einer PowerPoint-Präsentation auf dem eigenen iPad. lernen den sicheren Umgang mit ihrem eigenen iPad, dem Teilen von Dateien und dem Abspielen von Videos, sowie das Erstellen von Präsentationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von bekannten und unbekannten Stücken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. hören sich verschiedene Meinungen an und kreieren gemeinsam neue Musik.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Jazz: Louis Armstrong

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Louis Armstrong lernen die Schülerinnen und Schüler den bekannten Musiker und Entertainer kennen. Dabei soll ein möglichst umfassendes Bild entstehen, das sowohl theoretisch durch musikhistorische Einordnung und bekannte Werke, als auch praxisnah den Schülerinnen und Schülern vermittelt wird. Schwerpunkte der Einheit Vielleicht ist sein Name den meisten Schülerinnen und Schülern nicht sofort ein Begriff, wohl aber seine unvergesslichen Melodien wie "What A Wonderful World", "Hello Dolly" oder "When The Saints Go Marching In". Die Hits von Louis Armstrong sind in unzählbaren Werbespots, Filmen oder Computerspielen verwendet worden und werden noch heute im Radio gespielt. Der Künstler gilt noch immer als einer der einflussreichsten Musiker und Künstler des Jazz, der mit seiner Haltung und seiner Kunst die Nachwelt nachhaltig geprägt hat. Zielsetzung Am Ende dieser Unterrichtseinheit wissen die Schülerinnen und Schüler, wer der Musiker Louis Armstrong ist. Sie kennen seine größten musikalischen Hits, sowie seinen Werdegang und seine musikalische Bedeutung. Aufgrund seiner ausgeprägten Mimik und Gestik, finden Schülerinnen und Schüler den Sänger und Trompeter heute noch faszinierend. In dieser Unterrichtseinheit lernen sie Louis Armstrong kennen und ordnen ihn musikhistorisch in die Geschichte des Jazz ein, sehen sich Videos von ihm an, um tatsächlich einen möglichst originalgetreuen, authentischen Eindruck zu bekommen und musizieren die Stücke "What A Wonderful World" und "When The Saints Go Marching In". Zudem erhält die Klasse einen Einblick in den New Orleans Jazz und den Scat-Gesang. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler lernen die Person und den Musiker Louis Armstrong und dessen unvergessene Lieder kennen. Sie musizieren, beziehungsweise singen gemeinsam die beiden Stücke "When The Saints Go Marching In", sowie "What A Wonderful World". Außerdem erfahren sie etwas über New Orleans Jazz und den Scat-Gesang, für den Louis Armstrong, aber auch die Musikerin Ella Fitzgerald oder Musiker Al Jarreau bekannt wurden. Relevanz des Themas Das Thema Jazz ist ein fester Bestandteil im Lehrplan Musik in der Sekundarstufe I. Einer der bekanntesten und einflussreichsten Musiker ist Louis Armstrong. Viele seiner Stücke sind heute aus der Populärkultur und den Medien nicht mehr wegzudenken, besonders "What a Wonderful World", das gerade in turbulenten Zeiten Hoffnung und Trost schenkt. Durch das gemeinsame Musizieren, zweier Stücke und eindrucksvoller Videos und Dokumentationen wird das Interesse und die Motivation gesteigert. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen bereits aus vorausgegangenen Unterrichtseinheiten verschiedene Stile des Jazz , wie etwa Blues oder Swing . Aus dem Alltag dürften manche Lernende schon in Kontakt mit verschiedenen Stücken von Louis Armstrong gekommen sein. Aus Filmen oder der Werbung sollte zumindest des Stück "What A Wonderful World" einem Großteil der Klasse bekannt sein. Die Lehrkraft sollte sich vorab die diversen Videos ansehen, sowie Überlegungen anstellen, auf welche Art und Weise - je nach technischer Ausstattung - die Aufträge bearbeitet werden sollen. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Material kann auf vielfältige Weise die musikhistorische Bedeutung des Musikers Louis Armstrong erkannt werden. Ebenso lernen die Schülerinnen und Schüler einige Lieder des Musikers kennen, sowie mit Scat Gesangs eine besondere Art des Singens. Gerade durch das gemeinsame Musizieren der Stücke "When the Saints Go Marching In" und "What A Wonderful World" kann das Interesse und die Motivation der Schülerinnen und Schüler geweckt werden. Ein authentischer Eindruck, der die Klasse auf eine emotionale Art bewegt, wird durch das Betrachten der verschiedenen Videos erzeugt. Gerade durch gemeinsames Musizieren und durch Empathie können mögliche negative Vorbehalte oder Hemmungen der Schülerinnen und Schüler abgebaut werden, da sich jeder in die Thematik einbringen kann, weil man die Melodien der Stücke kennt. Dadurch, dass die theoretischen Hintergründe in Gruppenarbeit erarbeitet werden, kann dies im individuellem Tempo geschehen. Durch gemeinsames Musizieren und dem Betrachten von stiltypischen Videos, besonders aufgrund der ausdrucksstarken Mimik und Gestik Armstrongs, können die Schülerinnen und Schüler für diesen Musiker begeistert werden. Das Abwechseln der Sozialformen - vom Plenum, über gemeinsamen Musizieren, und Gruppenarbeit - sowie der Einsatz von modernen Medien und technischer Geräte (sofern vorhanden) sorgt für einen weiteren Motivationsschub. Gerade das emotionale Stück "What A Wonderful World" sollte viele Schülerinnen und Schüler begeistern. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich mit den Bildern und Videos vorab auseinandersetzen. Ebenso ist es sinnvoll, dass man sich mit den technischen Gegebenheiten des Raumes vertraut gemacht hat. Zudem ist es ratsam, sich die musikalischen Stücke anzusehen und vorher zu entscheiden, auf welche Art und Weise sie gemeinsam musiziert werden sollten. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Dies hängt von der Ausstattung des Raumes ab, ein sicherer Umgang mit einer digitalen Tafel und einem iPad, sowie dem Internet (YouTube) ist von Vorteil. Ebenso wäre eine stabile Internetverbindung von großem Vorteil. Wenn flächendeckend iPads vorhanden sind, können die Arbeitsblätter auch digital an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen den Swing praktisch und theoretisch kennen. lernen den Musiker Louis Armstrong in Theorie und Praxis kennen. musizieren die Stücke "When The Saints Go Marching in" und "What A Wonderful World". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören und sehen unbekannte Musikstücke unter Berücksichtigung der vorhandenen Möglichkeit zum Abspielen von Audiodateien und Videodateien. lernen den sicheren Umgang mit ihrem eigenen iPad, dem Teilen von Dateien und dem Abspielen von Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von bekannten und unbekannten Stücken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. hören sich verschiedene Meinungen an und kreieren gemeinsam neue Musik.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Worksongs: Vorläufer und Anfänge des Jazz

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Worksongs" lernen die Schülerinnen und Schüler die Anfänge des Jazz kennen. Der Zugang zur Thematik erfolgt über eine inhaltlich-historische Verortung, verknüpft mit der Sklaverei in Amerika und der Worksong-Bewegung. Ein aktueller Bezug wird über das Thema Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum hergestellt, indem der Unterschied zwischen Menschen auf der Flucht und versklavten Menschen erarbeitet wird. Schwerpunkte der Einheit Jazz ist erfahrungsgemäß nicht eine Musikrichtung, die auf große Popularität bei Jugendlichen stößt. Umso wichtiger ist es, dass man ihnen den Zugang zur Thematik auf eine möglichst abwechslungsreiche, nachvollziehbare und emotionale Art verschafft. Dies kann zum einen dadurch geschehen, dass man die Thematik Jazz durch 1 bis 2 vorgeschaltete Einführungsstunden vorentlastet und die Schülerinnen und Schüler für den Themenkomplex sensibilisiert. Im Zentrum der Einheit steht die Versklavung von Menschen aus Afrika nach Amerika. Die Schülerinnen und Schüler lernen die historischen Hintergründe kennen, die zur Entstehung der Worksongs und somit folglich zur Entwicklung des Jazz beigetragen haben. Es kann eine Verknüpfung zum Englischunterricht hergestellt werden, denn dort wird das Thema Sklaverei und Rassentrennung ebenfalls im Laufe des Schuljahres behandelt. Ein aktueller Bezug wird hergestellt, indem man die Unterschiede zwischen Menschen auf der Flucht und versklavten Menschen herausstellt. Ebenso kann am Ende der Worksong "Hoe, Emma Hoe" gemeinsam musiziert werden. Dadurch bekommt das Thema eine weitere emotionale Komponente. Zielsetzung Am Ende der Unterrichtseinheit sollen die Lernenden über die historischen Anfänge der Musikrichtung Jazz Bescheid wissen. Sie verstehen den Unterschied zwischen Menschen auf der Flucht und Menschen, die versklavt wurden. Zudem wissen sie, auf welche Weise afrikanische Bevölkerungen durch die Sklaverei nach Amerika verschleppt wurden, welche Arbeiten sie dort haben verrichten müssen und wie dadurch die Worksongs entstanden. Eine Möglichkeit, sich diesem emotionalen, eher schwierigen Thema anzunähern, ist, indem man die Emotionen der Schülerinnen und Schüler erreicht. Ein Stilmittel ist der Kontrast. Dies kann zum einen durch einen stimmigen Einstieg in die Stunde gelingen, indem man das Stück "Oh Happy Day" gemeinsam musiziert. Dies kann als Rückgriff auf die vorhergehende Einführungsstunde geschehen, aber auch als eigenständige Aktivität. Egal, ob es bereits in vorhergehenden Stunden musiziert wurde, so sollte das Stück doch ohne große Vorentlastung hinreichend bekannt sein. Als unterhaltsame Alternative könnte auch der kurze Filmausschnitt zu "Oh Happy Day" aus dem Film "Sister Act" gezeigt werden. Als extremer Kontrast wird danach zuerst ein Foto von einem Flüchtlingsschiff gezeigt und eine zeitgenössische Zeichnung eines Schiffes, das zur Versklavung und Verschleppung von Menschen genutzt wurde. Gemeinsam soll nun eine Verbindung zwischen "Oh Happy Day" und den Bildern hergestellt werden und die Lernenden emotional auf die Thematik Sklaverei vorbereitet werden. Ebenso sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede wischen Menschen auf der Flucht und Menschen, die versklavt wurden, hergestellt werden. Mit dem Flüchtlingsschiff soll ein aktueller, den Schülerinnen und Schülern nahegehender Bezug hergestellt werden, sodass Interesse für das Thema Sklaverei beziehungsweise Worksongs geweckt wird. Behilflich hierbei sind aktuelle Überschriften von Nachrichtenportalen. Auch wenn das Thema nicht mehr ständig in den Medien präsent ist, so flüchten dennoch weiterhin zahlreiche Menschen über das Mittelmeer, wodurch ein Bezug und eine Relevanz zum Heute hergestellt wird. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass die Diskussion nicht zu sehr ins politische abgleitet. Das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler wird mit Hilfe einer Mind Map und der Frage, weshalb es Sklaverei in den USA gab, aktiviert. Danach werden noch vier Bilder beziehungsweise Zeichnungen über Sklaverei betrachtet, indem die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke schildern. Mit Hilfe eines kurzen Lesetexts und eines Films zur Geschichte des Jazz und der Worksongs erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die theoretischen Grundlagen zur Sklaverei in den USA sowie zu den daraus entstandenen Worksongs. Einen runden Abschluss der Unterrichtseinheit bildet das gemeinsame Musizieren des Worksongs "Hoe, Emma Hoe". Eine Aufnahme, sowie die Noten sind in dieser Unterrichtseinheit enthalten. Ebenso finden sich in diesen Erläuterungen auch weitere Links zu Filmen und Internetseiten, um das Thema Sklaverei in den USA noch zu vertiefen. Außerdem gibt es die Bilder und Videos als zusätzliche PowerPoint-Präsentation. Kompetenzerwerb Die Lernenden erweitern ihren musikalisch geschichtlichen Horizont. Sie musizieren den fröhlichen Song "Oh Happy Day", sowie den schwermütigen Worksong "Hoe, Emma Hoe". Sie lernen die historischen Hintergründe zu den Anfängen des Jazz und seinen Vorläufern kennen, beginnend bei der Versklavung afrikanischer Menschen nach Amerika. Die Lernenden stellen einen aktuellen Bezug zur Situation von Geflüchteten aus Afrika im Mittelmeerraum her und erkennen den Unterschied zwischen Menschen auf der Flucht und Menschen, die versklavt wurden. Relevanz des Themas Das Thema Jazz ist ein fester Bestandteil im Lehrplan Musik in der Sekundarstufe I. Nach einer Einführung in das Thema in der Vorstunde werden nun die Anfänge dieser Musikrichtung, beginnend bei der Sklaverei und den daraus resultierenden Worksongs beleuchtet. Dabei soll ein aktueller Bezug zum Thema Flüchtlinge hergestellt werden. Durch das gemeinsame Musizieren und Herstellen eines Worksongs, sowie eindrucksvollen Videodokumentationen und Bildern wird das Interesse und die Motivation gesteigert. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Je nachdem, ob es schon eine Vorstunde, sprich eine Einführung in die Thematik Jazz , gab, haben die Schülerinnen und Schüler unter Umständen schon einmal einen Worksong gehört. Aus dem Geschichts- und Englischunterricht können bereits mehr oder weniger fundierte Kenntnisse über die Sklaverei in den USA vorhanden sein. Ebenso ist es möglich, dass einzelne Schülerinnen und Schüler gute Kenntnisse aus den Nachrichten zur aktuellen Flüchtlingskrise im Mittelmeer besitzen, selbst wenn diese zuletzt etwas aus dem Fokus der Medien verschwunden ist. Didaktisch-methodische Analyse Durch Empathie, durch einen aktuellen Bezug und durch gemeinsames Musizieren erfahren die Schülerinnen und Schüler sowohl Hintergründe zur Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum als auch zur Geschichte der Sklaverei in den USA und den daraus hervorgegangenen Worksongs. Äußerst sensible Schülerinnen und Schüler können durch die durchaus anspruchsvolle und nervenaufreibende Thematik der Flüchtlingskrise und des Sklavenhandels in eine Stress-Situation geraten. Diese Unterrichtseinheit lebt auch vom Kontrast, dem fröhlichen "Oh Happy Day" und dem schwermütigen Worksong am Ende, der Vergangenheit mit der Sklaverei und dem aktuellen Bezug zu den Flüchtlingen. Deshalb ist es vielleicht sinnvoll, wenn die Schülerinnen und Schüler die Bilder und Videos zuerst in Einzel- beziehungsweise Paararbeit (gegebenenfalls mit Kopfhörern) betrachten. Gerade durch gemeinsames Musizieren und einem aktuellen Bezug können mögliche negative Vorbehalte oder Hemmungen der Schülerinnen und Schüler abgebaut werden, da sich alle in die Thematik einbringen können. Dadurch, dass der theoretische Aspekt der Geschichte der Sklaverei in den USA als Lesetext in Stillarbeit erarbeitet werden soll, kann dies in individuellem Tempo geschehen und verarbeitet werden. Das gemeinsame Musizieren und gegebenenfalls das eigene Kreieren eines Worksongs ermöglicht einen positiven und harmonischen Abschluss der durchaus anspruchsvollen Thematik. Gerade durch das Erstellen eines eigenen Worksongs kann nicht nur die Motivation hochgehalten, sondern auch die Stimmung angehoben werden. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich mit den Bildern und Videos vorab auseinandersetzen. Es ist ratsam, sich Gedanken zu machen, ob je nach Sensibilität der Klasse und der technischen Ausstattung die Unterrichtseinheit eher im Plenum oder differenziert in Einzel- beziehungsweise Paararbeit erfolgen soll. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Hängt von der Ausstattung des Raumes ab; ein sicherer Umgang mit der Dokumentenkamera, mit einer digitalen Tafel und einem iPad, sowie dem Internet (YouTube) ist von Vorteil, ebenso wäre eine stabile Internetverbindung gut. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen und werden sensibilisiert für das Thema Sklaverei. stellen einen aktuellen Bezug zur Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum her und lernen die geschichtlichen Hintergründe der Sklaverei in Amerika kennen. lernen die Gattung "Worksong" und das Prinzip "Call-Response" kennen. musizieren gemeinsam den Worksong "Hoe, Emma Hoe" und kreieren eigene Worksongs. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören und sehen unbekannte Musikstücke unter Berücksichtigung der vorhandenen Möglichkeit zum Abspielen von Audiodateien und Videodateien. lernen den Umgang mit einer PowerPoint-Präsentation auf dem eigenen iPad. lernen den sicheren Umgang mit ihrem eigenen iPad, dem Teilen von Dateien und dem Abspielen von Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von bekannten und unbekannten Stücken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner. hören sich verschiedene Meinungen an und kreieren gemeinsam neue Musik.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Jazz: Einführung, Überblick, Motivation

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Jazz erhalten die Lernenden einen Überblick über die Musikrichtung und nehmen eine grobe Eingrenzung des Begriffs "Jazz" vor. Durch ausgewählte Musikstücke sollen mögliche Vorbehalte und Hemmschwellen gegenüber dieser Musikrichtung abgemildert oder sogar abgebaut werden. Des Weiteren soll die Motivation der Schülerinnen und Schüler für nachfolgende Unterrichtsstunden, in welchen die Geschichte des Jazz und seine verschiedenen musikalischen Ausprägungen behandelt werden, gesteigert und Vorfreude und Interesse geweckt werden, indem sie erkennen, dass Jazz auch heute eine aktuelle und durchaus interessante Musikrichtung sein kann. Schwerpunkte der Einheit Jazz ist erfahrungsgemäß keine Musikrichtung, die auf große Popularität bei Jugendlichen stößt. Bei vielen Jugendlichen hat sie den Ruf, eher langweilig, uninteressant und eine Musik für ältere Leute zu sein. Dies rührt daher, dass viele Jugendliche einerseits keine klare Vorstellung von der Musikrichtung und andererseits auch nur wenige Berührungspunkte damit haben, da Jazz in den einschlägigen, auf jugendliches Zielpublikum ausgerichteten Radiostationen oder Playlists ihrer Musikstreaming-Dienste nur sehr selten zu hören ist. Diese beiden Hemmschwellen sollen mit dieser Unterrichtseinheit überwunden werden. Zielsetzung Die Schülerinnen und Schüler hören beziehungsweise sehen 24 ausgewählte stilprägende Musikstücke aus unterschiedlichen Epochen des Jazz, erweitern so ihren musikalischen Horizont und bauen mögliche Hemmschwellen durch den eindeutigen Wiedererkennungswert der Stücke ab. Einige der Melodien sollten der Klasse aus ihrem privatem Erfahrungshorizont, zum Beispiel aus Filmen, Werbung, Computerspielen, et cetera bekannt vorkommen, ohne, dass ihnen vielleicht bewusst war, dass es sich bei dem Musikstück um Jazz handelt. Die Auswahl der Hörbeispiele erfolgte auf Basis des musikalischen Geschmacks des Autors dieser Unterrichtseinheit und ist rein subjektiv. Sie bildet jedoch den Facettenreichtum des Jazz in allen Ausprägungen ideal ab und stellt einen Bogen von den Anfängen bis heute her. Die Hörbeispiele sind beliebig austauschbar, ebenso kann je nach vorhandener Zeit ausgewählt werden, ob man tatsächlich alle 24 Jazz-Stücke nur kurz anspielt, um einen akustischen Eindruck zu bekommen oder manche sogar in ihrer ganzen Länge mit Video vorstellt. Den Abschluss der Unterrichtseinheit kann eine Klassen-Hitparade und ein gemeinsames Singen des bekannten Gospels "Oh Happy Day" bilden. Ebenso könnte man die Dokumentation "Die Geschichte des Jazz" ansehen und so die Anfänge der Musikrichtung thematisieren. Möglicherweise sind bereits Informationen aus dem Englischunterricht bekannt. Als Vertiefung können Sie im Anschluss an diese Unterrichtseinheit mit Ihrer Lerngruppe die Unterrichtseinheiten Worksongs: Vorläufer und Anfänge des Jazz und Jazz: Louis Armstrong durchführen. Ergänzend können die Schülerinnen und Schüler zudem interaktive Übungen zum Thema "Jazz" selbständig am Computer beziehungsweise iPad bearbeiten. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen erweitern ihren musikalischen Horizont, indem sie erkennen, dass die Musikrichtung Jazz sehr abwechslungs- und facettenreich ist und durchaus modern sein kann. Sie lernen verschiedene stiltypische Musikstücke aus dem weiten Feld des Jazz kennen und reflektieren dabei über ihren Musikgeschmack. Zuletzt wird gemeinsam das Stück "Oh Happy Day" musiziert. Relevanz des Themas Das Thema Jazz ist ein fester Bestandteil im Lehrplan Musik an der Sekundarstufe 1. Diese Unterrichtseinheit dient zur Einführung in den großen Themenkomplex. Er soll den Lernenden die Scheu vor dieser vermutlich eher unbekannten Musikrichtung nehmen, ihnen einen subjektiven Überblick geben und somit ihr Interesse und ihre Motivation steigern. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Es ist jedoch ein Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler über ein Basiswissen zu den verschiedenen Instrumenten und deren Klang verfügen. Viele der Melodien der Hörbeispiele sollten den Schülerinnen und Schülern aus Filmen oder aus der Werbung bekannt sein. Den Begriff "Jazz" sollte der Großteil der Schülerinnen und Schüler schon einmal gehört haben, ohne jedoch sehr genaue Vorstellungen davon zu haben, was er bedeutet. Didaktisch-methodische Analyse Die Musikrichtung Jazz ist bei Jugendlichen eher negativ belegt und gilt vermutlich als "angestaubt" und unmodern. Indem man mit den Hörbeispielen von 1890 bis heute einen Bogen von den Anfängen bis zum Heute schlägt, können mögliche Hemmschwellen abgebbaut und eine gewisse Voreingenommenheit überwunden werden. Die Unterrichtseinheit enthält umfassendes Unterrichtsmaterial zum Thema "Jazz". Die Schülerinnen und Schüler lernen die Musikrichtung in ihrem breiten musikalischen Spektrum kennen und erarbeiten eine Definition und die zentralen Merkmale von Jazz. Sie erleben Jazz außerdem am eigenen Körper, indem gemeinsam das Stück "Oh Happy Day" gesungen wird. Die Lernenden sollen im Laufe der ein bis zwei Unterrichtsstunden erkennen, dass es keinen Grund gibt, Jazz mit einer ablehnenden Haltung zu begegnen. Es gibt viele bekannte Melodien und Stücke, die die Lernenden bereits unbewusst aus ihrem Alltag (Filme, Werbung, Computerspiele et cetera) kennen und die im weiter gefassten Sinn dem Jazz zugeordnet werden. Anhand der ausgewählten Hörbeispiele, ebenso wie durch die eher spielerischen Elemente in der Umsetzung und den kleinen Wettkampfaspekt, sollen Hemmungen oder Vorbehalte der Lernenden gegenüber Jazz überwunden werden. Die ausgesuchten Videos zeigen die facettenreiche Bandbreite dieser Stilrichtung. Dadurch, dass die Lernenden die Jazz-Stücke bewerten und sie sich eher unter spielerischen Aspekten zu Gemüte führen, kann manche ablehnende Haltung überwunden werden und ein Interesse für die unbekannten Stilrichtung geweckt werden. Dies kann ebenso durch das gemeinsame Singen des Stücks "Oh Happy Day" erreicht werden. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich die Hörbeispiele vorab zu Gemüte führen und sich eventuell einzelne Ausschnitte aus den Videos überlegen. Ebenso sollte die Lehrkraft die Karten mit den Titeln und den Stilrichtungen ausschneiden und laminieren, damit sie an die Tafel geheftet werden können. Möglicherweise sollte sich die Lehrkraft vorab das Stück "Oh Happy Day" auf dem Klavier ansehen und üben. Gegebenenfalls können weitere Filmausschnitte und Hörbeispiele gezeigt werden. Die benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften hängt von der Ausstattung des Raumes ab; ein sicherer Umgang mit einer digitalen Tafel und einem iPad, sowie dem Internet (YouTube) ist von Vorteil. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen und bauen mögliche Hemmungen und negative Voreinstellungen gegenüber der Musikrichtung Jazz ab. lernen die Musikrichtung Jazz in ihrer Bandbreite an Stilrichtungen durch ausgewählte Musik- und Videobeispiele kennen und sind somit dieser "neuen" Musikrichtung gegenüber offen. erarbeiten den Begriff "Jazz" und die zentralen Merkmale von Jazz. erleben Jazz beim gemeinsamen Singen des Gospels "Oh Happy Day" und erfahren mehr über die Anfänge das Ansehen einer gemeinsamen Dokumentation. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören und sehen unbekannte Musikstücke unter Berücksichtigung der vorhandenen Möglichkeit zum Abspielen von Audiodateien. üben den Umgang mit laminierten Karten an der Tafel sowie dem iPad (je nach Ausstattung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch beim Erstellen einer Klassen-Hitparade. sind diszipliniert beim Anhören von unbekannten Stücken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner und akzeptieren und respektieren die Meinung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Musik

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Musik-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Musikgeschichte, Epochen, Künstlerinnen und Künstlern, Musikprojekten, Bewegung oder Tanz: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Musikunterricht an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen.

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