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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Webtalk: Medienscouts in Xanten

Fachartikel / Video-Tutorial

Neben der Beratung bei der Mediennutzung bieten die Medienscouts Unterstützung bei der Lösung von Problemen mit und um die digitale Welt. Das Medienscout-Projekt Xanten wird in diesem Webtalk vorgestellt. Webtalks werden bei Lehrer-Online vom Learning Lab der Universität Duisburg Essen regelmäßig angeboten; sie stellen Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. Die Medienscouts in Xanten informieren über Cybermobbing, jugendgefährdende Inhalte im Netz, Computerspielsucht, Spam-Mails, Viren und vieles mehr. Sie bieten Beratung und Schulungen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, für Lehrkräfte und Eltern, eine Hardware-Ausleihe und Unterstützung bei der Lösung von Problemen mit und um die digitale Welt. Im folgenden Video stellen Alina Schankweiler, Julius Dertinger und Matthias Fitting das Medienscout-Projekt in Xanten vor und erklären, warum BYOD (Bring your own device) aus Schülersicht viele Vorteile bietet.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Das Rucksackproblem

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum "Rucksackproblem" befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit diesem als Beispiel von NP-vollständigen Problemen sowie anderen, daran angelehnten (teils offenen) Aufgaben. NP-vollständige Probleme sind nicht gerade einfach zu verstehen. Das dazu zählende Rucksackproblem können Lernende zwar nicht in allen Facetten nachvollziehen, die grundlegende Fragestellung können sie aber sehr wohl verstehen. In vielen "einfachen" Fragestellungen geht es um Aspekte, die NP-vollständige Probleme berühren. Die Lösung solcher Aufgaben erfordert jedoch oft ein hohes Maß an mathematischen Kompetenzen, die im modernen Mathematikunterricht verstärkt gefordert werden sollen. Die Aufgaben: Von Frachträumen, Stromautobahnen und Einfahrten Bei den hier vorgestellten Aufgaben zum Rucksackproblem fehlen gelegentlich "Angaben". Die Lernenden sollen durch mathematische Argumentation und Modellierung diese Lücken mit Werten füllen, damit sie mathematische Lösungen für die Rucksackprobleme finden und mit entsprechenden mathematischen Ausdrücken formulieren und vorstellen können. Oft sind die Lösungen der an das Rucksackproblem angelehnten Fragestellungen nicht eindeutig, weil sie unterschiedliche Argumentationen zulassen. Dabei geht es zum Beispiel darum, den Frachtraum eines Transportflugzeugs effektiv zu nutzen, neue "Stromautobahnen" ökonomisch zu planen oder eine Einfahrt mit möglichst geringen Kosten zu bepflastern. Die Lösungsideen Es liegt in der Natur der Sache, dass zu diesen teils offenen Aufgaben (die diskussionsanregend wirken) keine kompletten Lösungen vorgegeben werden können (und sollen). Stattdessen werden hier "Lösungsideen" vorgestellt, die die richtigen Impulse geben. Die Aufgaben können - mit den hier ebenfalls vorgestellten Erweiterungen für höhere Klassenstufen - von Klasse 5 bis in die Oberstufe hinein verwendet werden. Einsatz im Unterricht Jede Teilaufgabe in Anlehnung an das Rucksackproblem wird mit den Lernenden vor der Bearbeitung ausführlich besprochen. So soll mathematische Argumentation und Kommunikation schon im Vorfeld der Lösungen erfolgen. Danach stellen die Lernenden ihre Lösungen im Plenum vor. Sie können die Rucksackprobleme auch außerhalb des Unterrichts bearbeiten. Die Materialien sind so konzipiert, dass sie mit kleinen Änderungen und Ergänzungen auch zum Selbststudium verwendet werden können. Eine Vorstellung der Ergebnisse im Unterricht ist jedoch wünschenswert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler argumentieren mathematisch. lösen Probleme mathematisch. modellieren mathematisch. verwenden mathematische Darstellungen. gehen mit mathematischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik um. kommunizieren mathematisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Selbstwertgefühl und Eigenverantwortung (Rückmeldungen zu Lösungsstrategien), vor allem beim Vorstellen der Lösungen. zeigen im Rahmen der Teamarbeit Hilfsbereitschaft. zeigen durch einige offene Fragestellungen Engagement und Motivation. üben anhand verschiedener Schwierigkeitsgrade der Fragestellungen Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Webtalk: Flipped Classroom - Lösen von Bruchgleichungen

Fachartikel / Video-Tutorial

In diesem Webtalk wird die Methode des Flipped-Classroom am Beispiel des Lösens von Bruchgleichungen vorgestellt. Webtalks werden bei Lehrer-Online vom Learning Lab der Universität Duisburg Essen regelmäßig angeboten; sie stellen Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. Während beim traditionellen Unterricht die Stoffvermittlung in der Schule und die darauf aufbauenden Übungen zu Hause statt finden, werden bei der Unterrichtsmethode des Flipped Classroom die Lerninhalte, häufig in Form von Erklärvideos, zu Hause erarbeitet und anschließend in der Schule geübt. Im folgenden Video stellt Stefan Weierich die Methode des Flipped-Classroom am Beispiel des Lösens von Bruchgleichungen vor und erläutert deren Chancen und Risiken.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Akinator.com: Ein gedankenlesender Flaschengeist

Tool-Tipp

Es ist ein beliebtes Spiel an Kindergeburtstagen und auch auf so mancher Party unter Erwachsenen soll es die Stimmung anheizen: Die Rede ist von dem Ratespiel "Wer bin ich?". Gerade keine Post-its oder Mitspielerinnen und Mitspieler zur Hand? Dann spielen Sie doch online mit dem "gedankenlesenden" Flaschengeist Akinator! Im Grunde ähnelt das Spiel mit dem Akinator dem Ratespiel "Wer bin ich?". Den albernen Zettel auf der Stirn, auf dem der Name einer berühmten Persönlichkeit steht, die Sie selbst erraten müssen, können Sie sich nun jedoch getrost sparen: Mit dem Akinator, einem "gedankenlesenden" orientalischen Flaschengeist, geht es viel einfacher. Man braucht für das Online-Spiel weder Post-its, noch Mitspielerinnen und Mitspieler. Denken Sie einfach an eine fiktive oder reale, lebende oder verstorbene, bekannte Persönlichkeit und klicken Sie auf "spielen". Der Akinator stellt Ihnen dann eine Reihe von Fragen zu dieser Person, die sie mit "ja", "nein", "ich weiß nicht" oder "wahrscheinlich" beantworten können. Egal ob Angela Merkel, Joachim Löw oder das eigene Haustier - in unserem Selbstversuch lag der Akinator nie daneben. Übrigens, Gedankenlesen - Sie werden es schon geahnt haben - kann der Akinator natürlich nicht. Das Spiel greift auf hinterlegte Datenbanken beziehungsweise Algorithmen zurück.

  • Fächerübergreifend

Der deutsche Widerstand gegen Hitler

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit führen die Schülerinnen und Schüler eine Internetrecherche zu den Facetten des deutschen Widerstands mit anschließender quellenkritischer Analyse durch. Sie befassen sich mit den Möglichkeiten und Formen des Widerstands zwischen 1933 und 1945 sowie den Gründen des Scheiterns der Widerstandsbewegungen.Am 20. Juli 2019 jährte sich der gescheiterte Attentatsversuch Stauffenbergs zum 75. Mal. Allein dies ist Grund genug, sich im Unterricht intensiver mit dem Thema "Widerstand gegen den Nationalsozialismus" zu befassen. Jahres- und Gedenktage bringen es mit sich, dass historische Umstände und Entwicklungen allzu sehr auf ein Einzelereignis oder eine Einzelperson verkürzt werden. Die Auseinandersetzung mit dem Widerstand 1933 bis 1945 sollte diesen Fehler nicht begehen. Der 20. Juli sollte Anlass sein, sich mit den zahlreichen Facetten des Kampfes gegen das Unrechtsregime unter Hitler zu befassen. Widerstand gegen das NS-Regime als Unterrichtsthema Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in arbeitsteiliger Gruppenarbeit zu unterschiedlichen Aspekten und Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Dazu zählen der Widerstand einzelner Personen, die nicht zu einer Widerstandsgruppierung gehörten, Widerstand der Wehrmacht, der "Weißen Rose", der SPD und KPD, des "Kreisauer Kreises" und Widerstand von kirchlicher Seite. Nach dem Sammeln, Sichten und Auswerten der Internetquellen sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse den anderen Arbeitsgruppen in einer eigenen Präsentation vorstellen. Sie müssen überlegen, welche Informationen sie mitteilen, wie und mit welchem Medium sie ihre Ergebnisse vorstellen. Die Internetrecherche Die Recherche im Internet ermöglicht einen raschen und gezielten Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen, die sowohl Text- als auch Bild-, Ton- und Filmmaterial umfassen. Die Internetseiten, die von der Klasse für ihre Informationsbeschaffung benutzt werden sollen, sind ausgewählt. Das vermeidet ein zielloses Umherirren im Netz. Den Schülerinnen und Schülern wird so zwar vorgegeben, wo sie zu suchen haben, doch müssen sie die entsprechenden Fakten und Materialien selbstständig auswerten und weiterverarbeiten. Dies sind die zentralen Ziele dieser Sequenz. Bei einer anschließenden Schulung der Medienkompetenz lernen die Schülerinnen und Schüler inhaltliche und formale Kriterien kennen, mit denen sich eine Internetseite bewerten lässt (vergleiche: Online-Check: Glaubwürdigkeit von Quellen ). Didaktisch-methodische Hinweise Die Arbeitsgruppen sollen die Präsentationsform nach ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Vorlieben frei wählen. Denkbar sind zum Beispiel eine Wandzeitung, Ausstellungstafeln/-plakate, eine PowerPoint-Präsentation, Multimedia-Präsentationen oder eine Reportage. Die Lehrkraft sollte bei der Auswertung und Umsetzung der Recherche-Resultate darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler die Inhalte der Internetseiten (und anderen Quellen) nicht einfach kopieren, sondern diese eigenständig verarbeiten. Wichtig ist es auch, der Klasse zu verdeutlichen, dass nicht allein die äußere Form der Präsentation zählt, sondern in erster Linie deren Inhalte. Medienkritik Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler bei der Internetrecherche und Präsentation intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und die unterschiedlichen Aspekte des Widerstands kennen gelernt haben, sollen sie sich medienkritisch mit einer Internetseite beschäftigen. Als Leitfaden dabei dient ein Bewertungsbogen (siehe Download). Gutes Material sowie eine Online-Checkliste zur Glaubwürdigkeit und Qualität von Onlinequellen bietet die Einheit Digitale Lesekompetenz: Glaubwürdigkeit prüfen und Fake News erkennen . In Einzelarbeit füllen alle den Bogen beim Besuch der angegebenen Internetseite aus. Im Anschluss werden die Ergebnisse in der Klasse besprochen; Ziel ist eine abschließende Bewertung der Webseite. Dabei lernt die Klasse Kriterien für die Qualität einer Website kennen und muss sich kritisch mit einem Beispiel auseinandersetzen. Je nach Zeitumfang ist es auch möglich, zentrale Kriterien für die inhaltliche und formale Qualität von Internetseiten im Unterrichtsgespräch gemeinsam zu entwickeln. Gegebenenfalls überlegen die Schülerinnen und Schüler in einer vorentlastenden Hausaufgabe, was gute Informationsangebote im Internet auszeichnet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Möglichkeiten und Formen des Widerstands von 1933 bis 1945 kennen. befassen sich mit den Gründen für das Scheitern der Widerstandsbewegung. diskutieren ethische Aspekte des Widerstands gegen Unrechtsregime (eventuell fächerübergreifend mit Religion, Ethik, Philosophie). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Recherchemedium. lernen Kriterien für die Qualität von Internetseiten kennen. bewerten ihre Informationsquellen kritisch. präsentieren ihre Ergebnisse vorm Plenum, zum Beispiel mit PowerPoint oder multimedial. Geschichte im Film Es besteht auch die Möglichkeit, Einzelaspekte zu vertiefen. Hier bietet sich eine kritische Behandlung der filmischen Umsetzung historischer Sachverhalte an. Empfehlenswert ist zum Beispiel Michael Verhoevens Film "Die weiße Rose" von 1982 (als Video und DVD erhältlich). Themenblätter der Bundeszentrale für politische Bildung Eine Erweiterung kann das Thema durch eine Diskussion zu den ethischen Aspekten des Widerstandsrechts gegen Unrechtsregime erfahren. Hier bietet sich eine fächerübergreifende Arbeit zum Beispiel mit den Fächern Religion, Ethik, Philosophie an. Die Ausgabe zum 20. Juli 1944 der Themenblätter im Unterricht der Bundeszentrale für politische Bildung greift beispielsweise die Frage auf, ob das Widerstandsrecht Grenzen hat oder ob unter bestimmten Umständen selbst der Tyrannenmord als letztes Mittel legitim ist. CD-ROMs Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Hrsg. v. W. Benz, H. Graml, H. Weiß, Digitale Bibliothek (Directmedia Publishing) 1999.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fremd- und Zwangsarbeit: Displaced Persons in Greven

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit "Displaced Persons in Greven" beschäftigt sich mit der Frage, wie Fremd- und Zwangsarbeiter nach Ende des Zweiten Weltkriegs von der einheimischen Bevölkerung wahrgenommen wurden, denn nicht alle von ihnen konnten sofort und aus eigener Kraft in ihre Heimatländer zurückkehren. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter Während des Zweiten Weltkriegs waren zunehmend Kriegsgefangene und zwangsverpflichtete Ausländerinnen und Ausländer zur Arbeitsleistung für die deutsche Kriegswirtschaft herangezogen worden. Da nicht alle von ihnen nach Kriegsende direkt in ihre Herkunftsländer zurückkehren konnten, stellte sich den Alliierten die Aufgabe, sie bis zu ihrer Repatriierung unterzubringen und zu versorgen. Die Alliierten richteten daher Sammellager für die nun als Displaced Persons (DPs) bezeichneten Personen ein. In Greven und Reckenfeld beispielsweise wurden für die Aufnahme der DPs Privathäuser evakuiert und Teile der Orte zu "Ausländerlagern" erklärt. Reaktion der einheimischen Bevölkerung Diese Maßnahmen trafen sicherlich bei den Familien, die ihre Häuser für die DPs räumen mussten, auf wenig Gegenliebe. Noch zwanzig Jahre nach Kriegsende ist der Zeitungsartikel (M2) über diese Zeit geprägt von negativen Zuschreibungen, Unverständnis und einer einseitigen Perspektive. So wird zum Beispiel das Leid der einheimischen Bevölkerung herausgestellt, die Lebensbedingungen der DPs, die sich keineswegs freiwillig in Deutschland aufhielten, jedoch weitgehend ausgeblendet. Unterrichtliche Umsetzung Die vorliegende Unterrichtsidee bietet Material für etwa zwei Unterrichtsstunden. Durch gezielte Internet-Recherche kann das Thema jedoch detaillierter behandelt und erweitert werden. Um auch die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern, sollten die Arbeitsergebnisse beispielsweise als PowerPoint-Präsentation oder Webseite dokumentiert werden. Eine Vorstellung der Ergebnisse im Plenum oder vor anderen Schulklassen ist sinnvoll, um Präsentationstechniken zu schulen.Ziel der vorliegenden Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse über die Situation der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit sowie über die Problematik der Repatriierung erhalten. Arbeitsaufträge für Einstieg und Erarbeitungsphasen Charakterisiert ausgehend von M1 die Situation für die ehemaligen Fremd- und Zwangsarbeiter, die Alliierten und die Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges. Wie mag die Evakuierung auf die deutsche Bevölkerung in Greven gewirkt haben? Untersucht den Zeitungsartikel aus dem Jahr 1965 (M2). Mit welchen Begriffen und mit welchem sprachlichen Stil wird zwanzig Jahre nach dem Kriegsende die Zeit des DP-Lagers aus Grevener Sicht geschildert? Lassen sich Rückschlüsse auf die Reaktion direkt nach Kriegsende ziehen? Nehmt kritisch Stellung zu der Überschrift des Artikels. Würdet ihr dieser Aussage zustimmen? Zieht dabei die Hinweise zur Lebenssituation der DPs in dem Artikel mit ein. Verfasst einen Zeitungsbericht über die Situation nach Kriegsende aus der Perspektive der DPs oder der Alliierten. Weiterführende Aufgaben und Projektideen Die Schülerinnen und Schüler erforschen in ihrer Region die Lebens- und Arbeitsbedingungen der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, fragen nach deren Verbleib in der Nachkriegszeit und der Reaktion der einheimischen Bevölkerung. Sie recherchieren im Internet, suchen dafür in Archiven nach Akten, öffentlichen Bekanntmachungen, befragen Zeitzeuginnen beziehungsweise Zeitzeugen und nehmen Kontakt zu Initiativen auf, die sich im Rahmen der Entschädigungsverfahren vielerorts gebildet haben. Präsentation Abschließend sollten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse in einer PowerPoint-Präsentation oder auf einer eigenen Webseite dokumentieren. Dafür sollten auch Präsentationstechniken eingeübt werden, indem die Schülerinnen und Schüler ihr Endprodukt in der Klasse vorstellen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren die Situation der ehemaligen Fremd- und Zwangsarbeiter gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. untersuchen, wie 20 Jahre nach Ende des Krieges in der deutschen Presse über die Einrichtung der Ausländerlager berichtet wurde. hinterfragen die Lebenssituation der Displaced Persons und die Reaktionen in der deutschen Bevölkerung kritisch. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler verfassen einen Zeitungsbericht über die Situation nach Kriegsende. recherchieren allgemeine Informationen über Zwangsarbeit in Deutschland. lernen, ihre Ergebnisse medial aufzubereiten und vor der Klasse zu präsentieren.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Whale Translator: Geben Sie den Walen eine Stimme

Tool-Tipp

Verschicken Sie die Grüße an die Liebsten doch einmal auf "Walisch". Der Whale Translator der Walschutzorganisationen OceanCare und WDCS übersetzt Botschaften von "Walisch" ins Deutsche - und umgekehrt. Die Sprache der Delfine und Wale ist für uns Menschen nur schwer bis gar nicht zu entschlüsseln. Der Whale Translator, den die Walschutzorganisationen OceanCare und Whale & Dolphin Conservation Society (WDCS) entwickelt haben, soll in der Sprache der Wale auf die Probleme der Meeresbewohner aufmerksam machen. Geben Sie einfach Ihre Botschaft in das Textfeld ein, und das Online-Tool übersetzt diese in Walgesang - die Wale leihen Ihnen sozusagen ihre Stimme. Ihre Walisch-Audio-Nachricht können Sie anschließend per E-Mail, über Facebook oder Twitter an Freunde und Bekannte verschicken. Revanchieren können Sie sich, indem Sie wiederum den Walen Ihre Stimme geben und die Online-Petition für Meerschutzgebiete unterzeichnen.

  • Biologie

Webtalk: Zeitleisten mit Prezi im Geschichtsunterricht

Fachartikel / Video-Tutorial

Mit der Software Prezi kann gemeinsam, multimedial und anschaulich eine Zeitleiste im Geschichtsunterricht erstellt werden. Wie das genau funktioniert, wird in diesem Webtalk erklärt. Webtalks werden bei Lehrer-Online vom Learning Lab der Universität Duisburg Essen regelmäßig angeboten; sie stellen Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. Prezi ist eine webbasierte Software, mit der abwechslungsreiche Präsentationen im Sinne einer Kamerafahrt erstellt werden können. Prezi ist für Einsteiger geeignet und für Bildungseinrichtungen kostenlos. Zeitleisten mit Prezi zu erstellen hat viele Vorteile. So können die Zeitleisten mit multimedialen Elementen ausgestattet werden und sind überall verfügbar, online und offline. Die gemeinsame, zeitgleiche Bearbeitung der Zeitleisten ist mit bis zu zehn Usern möglich. Zudem können für einzelne Präsentationen Nutzerrechte vergeben werden, von privat bis öffentlich. Im folgenden Video erklärt Marc Lachmann, wie die Erstellung von Zeitleisten mit Prezi funktioniert und wie er die Software im Geschichtsunterricht einsetzt.

  • Geschichte / Früher & Heute

Webtalk: Einsatz einer Java-Lernumgebung

Fachartikel / Video-Tutorial

Webtalks des Learning Labs der Universität Duisburg Essen stellt Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. In diesem Webtalk erläutert Christian Hauk den Einsatz einer Java-Lernumgebung an einer Real- und Gesamtschule. Christian Hauk unterrichtet Informatik und setzt in der neunten Realschul-Klasse die Programmiersprache Java ein. Dazu hat er eine Lernumgebung entwickelt, die die Schülerinnen und Schüler nutzen, um Java in ihrem eigenen Tempo kennenzulernen und selbst kleine Programmsequenzen zu erstellen. Dabei arbeiten sie mit Desktop-Rechnern, mobilen Endgeräten und auch auf Papier. Wie genau, erklärt er im folgenden Video.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Webtalk: Stationenlernen mit Netbooks

Fachartikel / Video-Tutorial

Das Learning Lab der Universität Duisburg Essen stellt in Webtalks regelmäßig Einsatzmöglichkeiten (privater) mobiler Geräte im Unterricht vor. In diesem Webtalk berichtet Henrik Lohmann vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig über ein Stationenlernen mit Netbooks im Mathematik-Unterricht. Das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium nutzt ab der 8. Klasse Note- und Netbooks im Unterricht. So können die Kosten für teure CAS-Systeme gespart werden, die nur für den Mathematik-Unterricht genutzt werden könnten. Mit freier Software können die Schülerinnen und Schüler alle im Lehrplan geforderten Themen im Mathematikunterricht bearbeiten. Die Geräte können darüber hinaus aber auch in anderen Fächern eingesetzt werden. In diesem Webtalk stellt Henrik Lohmann eine Unterrichtsreihe vor, die exemplarisch zeigt, wie mobile Geräte und digitale Arbeitsmaterialien genutzt werden. Die Materialien zum Thema "Quadratische Gleichungen und Funktionen" stehen unten zum Download bereit.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Un piso compartido en Madrid

Unterrichtseinheit

In dieser Spanisch-Unterrichtseinheit interagieren die Schülerinnen und Schüler in einer simulierten Community zum Thema Wohnungssuche und festigen dadurch ihr Vokabular rund um die Themen Selbstvorstellung und Wohnen. Sie erweitern neben der Festigung von Dialogsituationen ihre Fähigkeit zum Verfassen von E-Mails und PowerPoint-Präsentationen in spanischer Sprache.Das begleitende Unterrichtsmaterial beinhaltet Rollenkarten (dueños de pisos y buscadores), die zur Simulation in der Community beitragen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen verschiedene Arbeitsblätter mit einer ihrer Rolle entsprechenden Situationsbeschreibung und Aufgabe (sich selbst vorstellen, E-Mails verfassen, Forengespräche führen, Vokabular aus spanischen Texten entnehmen). Zudem gibt es eine die Unterrichtseinheit übergreifende Aufgabe (Erstellen einer PowerPoint-Präsentation zu Madrid). Simulation einer Wohnungssuche Die Schülerinnen und Schüler simulieren in einer Community eine Wohnungssuche. Dabei gibt es Rollenkärtchen, sodass es Wohnungssuchende sowie Wohnungsbesitzer gibt, welche jeweils zueinander passen. Die Rollenkarten sind so angeordnet, dass jeweils die gegenüberliegenden Rollen zusammenpassen und sich E-Mails schreiben müssten. Zur Verteilung am besten im Voraus überlegen, wer welche Rolle erhält. Vorbereitung und Betreuung durch die Lehrperson Die Lehrkraft erstellt eine eigene Community. Verschiedene Internetanbieter (zum Beispiel mixxt.de) bieten die Möglichkeit, kostenlos eigene Communities zu gestalten. Hierbei gibt es sogar die Möglichkeit eine Community nur für eingeladene Nutzerinnen und Nutzer freizugeben. Bei der Erstellung der Community ist darauf zu achten, dass sie folgende Funktionen unterstützt: Anlegen eines eigenen Profils, Anlegen und Nutzen von Foren/Chats, Nachrichten schreiben und empfangen. Differenzierungsmöglichkeiten Während der Unterrichtseinheit kann vor allem im Bereich der Schnelligkeit differenziert werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten immer, wenn sie mit einer Aufgabe fertig sind, an ihrer PowerPoint-Präsentation zu Madrid. Neben der vorgegebenen spanischsprachigen Website kann hier auch auf weiteren Websites recherchiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen ihren Charakter vor. lesen spanische Wohnungsanzeigen und erweitern so ihr themenspezifisches Vokabular. verfassen Wohnungsanzeigen und lesen von Mitschülerinnen und Mitschülern erstellte. diskutieren und präsentieren ihre Vorlieben in Bezug auf ihre Wunschwohnung oder ihren Wunschkandidaten im Forum. verfassen eine spanischsprachige E-Mail. recherchieren über Madrid und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. festigen den Gebrauch des subjuntivo. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden und filtern themenspezifische Informationen auf spanischen Websites. verständigen sich in einer Community via E-Mail und Forenbeiträge. stellen Informationen in einer PowerPoint-Präsentation dar. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre Präsentationfähigkeit. finden sich empathisch in vorgegebene Rollen ein. arbeiten gegebenenfalls im Team (je nach Rahmenbedingungen der Schule).

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Our birthday party

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit planen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene imaginäre Geburtstagsparty mit einem Freund oder einer Freundin. Dazu verfassen sie mit Microsoft Word eine Einladungskarte, nutzen eine englischsprachige Website zur Erstellung einer Einkaufsliste und schreiben unter Verwendung der Einkaufliste einen Dialog.In Lehrwerken wird das Thema "Einkaufen" oft mit dem "Planen einer Party" verknüpft. Mit dem vorliegenden Unterrichtsmaterial lässt es sich noch einmal umwälzen und vertiefen, indem die Schülerinnen und Schüler eine eigene Geburtstagsparty planen. Dies geschieht mithilfe des Programmes Microsoft Word sowie der Website des englischen Supermarktes Tesco. Zur Verwendung von Microsoft Word gibt es eine Hilfekarte, die Website ist durch die Produktbilder gut zu verstehen. Bezug auf Datums- und Zeitangaben sowie Umsetzung der W-Fragen Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Kontext einer Party mit den nötigen Vorbereitungen. Durch das Schreiben der Einladungskarte festigen sie ihr Wissen in Bezug auf Datums- und Zeitangaben sowie die Umsetzung der W-Fragen in allgemeinen Texten. Die Benutzung des Programmes Microsoft Word ist dabei eine erste methodische Erfahrung im Umgang mit dem Computer. Wortschatz-Erweiterung durch Internetarbeit Auch für junge Schülerinnen und Schüler hat das Internet bereits seinen Reiz, sodass davon auszugehen ist, dass sie besonders motiviert damit arbeiten werden. Die Vorgabe einer Unterkategorie der englischsprachigen Website des Supermarktes Tesco ermöglicht den Lernenden eine Wortschatz-Erweiterung ohne Überforderung, da die Seite mit vielen Bildern und Produktfotos arbeitet. Mündlichkeit fördern Um auch die Mündlichkeit zu fördern und die erarbeiteten Informationen in einer authentischen Situation enden zu lassen, erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Dialog über ihre geplante Party. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihr Vokabular zum Thema "party" und "shopping". wiederholen und festigen ihr Wissen zu Datums- und Zeitangaben. arbeiten mit den W-Fragen. festigen ihr Vokabular, um Vorschläge zu machen und auf diese zu reagieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit dem Programm Microsoft Word und festigen beziehungsweise erlernen den Umgang mit Vorlagen und weiteren Gestaltungsmöglichkeiten. recherchieren im Internet auf einer vorgegeben Website. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team an den gestellten Aufgaben. fühlen sich empathisch in die gegebene Situation ein, um die Aufgaben lösen zu können.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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