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Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Wald-Projekt: eine Waldinventur mit Schülerinnen und Schülern durchführen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Wald führen die Schülerinnen und Schüler eine Waldinventur zur Waldzustandserfassung durch. Die durch den Klimawandel bedingten trockenen und heißen Sommer der letzten Jahre, die Stürme sowie die folgenden Käfer-Kalamitäten haben dem Wald in Deutschland schwer zugesetzt. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, den Zustand eines Waldstückes selbstständig zu beurteilen. Der erste Schulwald in Deutschland wurde 1949 in Schleswig-Holstein gepflanzt, nachdem die Reparationshiebe unseren heimischen Wäldern schwer zugesetzt hatten. Schulwälder riefen bald eine Begeisterung für schulische Waldprojekte in ganz Deutschland hervor, und das Thema Wald wurde fest in den Curricula und Lehrplänen verankert. Heute gilt der Wald hierzulande leider dennoch wieder als bedroht. In der Unterrichtseinheit "Pflanzenjagd im Wald: eine Waldinventur mit Schülerinnen und Schülern durchführen" sollen die Lernenden daher selbst aktiv werden, um eine Beurteilungskompetenz für den Gesundheitszustand unserer Wälder zu entwickeln. Die Methodik der Unterrichtseinheit ist problem- und handlungsorientiert. Sie wird im Fachartikel Der Wald als außerschulischer Lernort: Wald-Fallstudien näher beschrieben. Waldinventuren mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht durchführen Die Lehrperson benötigt für die Durchführung der Unterrichtseinheit selbst grundlegende Bestimmungskompetenzen und sollte mit den einzelnen Baumarten gut vertraut sein. Aufseiten der Lernenden sind grundlegende Artenkenntnisse vorteilhaft, jedoch nicht notwendig. Didaktische Analyse Mit dem Unterrichtsmaterial dieser Einheit können Lernende der verschiedenen Altersstufen Bestandeskenndaten eines Waldstückes erfassen und auswerten. Sie entwickeln dabei die Grundkompetenzen zur Beurteilung des Gesundheitszustandes von Bäumen sowie Wäldern in ihrer Gesamtheit. Problematisch sind hierbei oftmals die bestehenden Vorkonstruktionen zum Wald, welche die Dimensionen von "Wald als Wildnis" und "Wald darf nicht genutzt werden" einnehmen. Für manche gilt unser Wald, der in der Regel seit Generationen forstlich genutzt und bewirtschaftet wird, als Natur – im Gegensatz zur ebenso bewirtschafteten Agrarlandschaft. Ebenso findet sich vielfach das sogenannte "Schlachthausparadoxon": die hohe Wertschätzung für Holzprodukte bei gleichzeitiger Ablehnung des Fällens und Nutzens von Bäumen. In beiden Fällen gilt es, den Schülerinnen und Schülern eine differenzierte Sichtweise auf den Wald als Naturraum und als forstlicher Nutzfläche zu vermitteln. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit basiert auf der aus Schweden und Finnland stammenden Methode der Wald-Fallstudien (Forest Case Studies, FCS) . Das Konzept integriert Ansätze der Erlebnispädagogik sowie des problemorientierten Lernens. Grundlage der Methode ist die Arbeit in Kleingruppen von drei bis sechs Personen. Die Teams sollten so aufgestellt sein, dass jedes Mitglied der Gruppe über verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse verfügt. Da sich Wald-Fallstudien an einem konkreten Problem orientieren sollen, bietet sich – wie in dieser Unterrichtseinheit – beispielsweise die aktuelle Waldsituation in Deutschland an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen die Oberhöhe von Bäumen. beurteilen den Gesundheitszustand von Bäumen anhand einfacher dendropathologischer Parameter. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden das Smartphone zur naturräumlichen Orientierung. können sich unter veränderten Bedingungen im Naturraum mithilfe des Smartphones orientieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen an einem gemeinsamen Projekt. erkennen die eigene Verantwortung für den Lebensraum Wald.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Der Wald als außerschulischer Lernort: Wald-Fallstudien

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel wird die Makromethode der Wald-Fallstudie (Forest Case Study, FCS) erläutert. Bei Wald-Fallstudien handelt es sich um eine handlungsorientierte Lehr- und Lernform aus Schweden und Finnland, die Elemente des problemorientierten Lernens, des selbstgesteuerten Lernens sowie der Lernortverlagerung verbindet.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten

Typischer Lehrerspruch: Nicht alle auf einmal.

Cartoon

Manchmal ist es als Lehrerin oder Lehrer enttäuschend, nach einer Frage oder auf der Suche nach Freiwilligen für eine Aufgabe keine aufzeigenden Hände zu sehen. Da rutscht manch einer Lehrkraft der sarkastische Spruch über die Lippen: "Nicht alle auf einmal."

  • Fächerübergreifend

Feedback-Methoden für den Unterricht

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel über Feedback-Methoden finden Sie Vorschläge, mit welchen methodischen Ansätzen Sie von den Lernenden Rückmeldungen zum Unterricht bekommen oder sich die Schülerinnen und Schüler zur Reflexion gegenseitig konstruktiv Feedback geben können. Methoden zur Rückmeldung der Ergebnisse wie die Fünf-Finger-Methode, das Blitzlicht oder die Zielscheibe werden ebenso erläutert wie die Bedeutung von Regeln, Zielen und Konsequenzen der Rückkopplung zur Optimierung von Unterricht. Warum überhaupt Feedback? Im konventionellen Frontalunterricht hat das Schülerfeedback lange Zeit eine untergeordnete Rolle gespielt. Die Lehrkraft definierte Inhalte und Methoden, die Schülerinnen und Schüler lernten den Stoff, um ihn anschließend zu reproduzieren. Doch der Bildungsbegriff wandelt sich: Offene Lernformen gewinnen an Popularität. Durch das selbstgesteuerte Lernen trainieren die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kompetenzen wie die kreative Entwicklung von Lösungsstrategien , selbstbestimmtes Zeitmanagement , das Gewähren und Annehmen von Hilfestellungen und nicht zuletzt die kritische Wahrnehmung sowie die realistische Selbsteinschätzung . Gleichzeitig bieten diese Lernformen ganz neue Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung im Sinne der individuellen Förderung . Doch auch in offeneren Unterrichtssituationen sind wirksame Mechanismen der Qualitätssicherung wichtig. Dazu gehört, dass Schülerinnen und Schüler in der Evaluation ihren eigenen Lernprozess reflektieren . Die Einschätzung der eigenen Leistung können sie durch Feedback von Gleichaltrigen lernen. Darüber hinaus eröffnen Feedbackmethoden der Lehrkraft die Möglichkeit, zur Optimierung des Unterrichts bei der Planung auf individuelle Bedürfnisse der Lernenden einzugehen sowie Ansätze und Methoden kritisch zu beleuchten. Lernen wird durch gezielte Rückmeldung zum Prozess, zu dem alle Beteiligten einen Beitrag leisten können und müssen. Je nach Lerngruppe ist vorab die gemeinsame Erarbeitung von Regeln notwendig. Dabei legen die Lernenden selbst fest, was ihnen bei einem Feedback von Gleichaltrigen in der Klasse wichtig ist. So empfiehlt sich beispielsweise, mit einer positiven Bewertung zu beginnen und die Gedanken von anderen zu Ende führen zu lassen, bevor Rückfragen gestellt werden können. Welche Feedback-Methode passt? Die Frage, welche Methode zu einer gegebenen Unterrichtssituation passt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich sind aber folgende Faktoren zu bedenken: Wie groß ist die Gruppe? In einer kleinen Gruppe kann Feedback gründlicher ausfallen. Doch gerade bei kleinen Gruppen sollten Sie sich als Lehrkraft nicht dazu hinreißen lassen, ungesteuertes mündliches Feedback als Standardlösung einzuführen. Zu leicht bestimmen dann diejenigen, die schnell antworten oder überzeugend argumentieren, den Diskurs, während leisere Stimmen oder vermeintlich leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler untergehen. Auch in kleinen Gruppen sollte jedes Mitglied die Möglichkeit bekommen, sich eine eigene Meinung unabhängig von den anderen zu bilden und diese zu formulieren. Wie alt sind die Schülerinnen und Schüler? Damit einher geht die Frage, wie differenziert die Lernenden die Unterrichtssituation wahrnehmen können und wie gut sie mit möglichen Visualisierungen umgehen können. Andererseits ist das Geben von Feedback auch ein Lernfeld, auf dem sich die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit weiterentwickeln sollten. Es empfiehlt sich, möglichst früh zumindest den eigenen Beitrag zum Unterrichtsgeschehen aus der Gesamtsituation herauszulösen und getrennt zu beleuchten. Bei schriftlichen Evaluationen kann das beispielsweise durch die Frage geschehen: "Wie viel Mühe habe ich mir bei der Aufgabe gegeben?" Was ist das Ziel des Feedbacks und wie differenziert muss es sein? Das Ziel des Feedbacks sollte möglichst allen Beteiligten klar sein. Bei der Besprechung der Ergebnisse lassen sich daraus Handlungsempfehlungen für die zukünftige Unterrichtsgestaltung ableiten. Der Grad der Differenzierung hängt einerseits vom Alter der Schülerinnen und Schüler ab, andererseits aber auch davon, welcher Erkenntnisgewinn gerade wünschenswert ist. Grundsätzlich ist abzuwägen zwischen einer schnellen, unkomplizierten Durchführung des Feedbacks einerseits und umfassendem Erkenntnisgewinn andererseits. Nonverbale Feedback-Methoden Nonverbale Feedback-Methoden leben von präzisen Fragestellungen, deren Antworten sich auf einer (häufig dreischrittigen) Skala einordnen lassen. Sie können dazu die Farben einer Ampel rot, gelb und grün oder Smileys mit drei Gesichtsausdrücken (lächelnd, neutral, negativ) verteilen. Alternativ benutzen die Schülerinnen oder Schüler spontan und ohne Vorbereitung den Daumen (hoch, neutral, runter), um Rückmeldung zu geben. Mit dieser Methode können Sie auch in größeren Gruppen durch Anzeigen der Lernenden ein schnelles Stimmungsbild einfangen. Eine Differenzierung können Sie über Ihre Fragestellungen vornehmen. Dabei kann am Anfang eine globale Fragestellung stehen wie: "Wie hat dir die Stunde gefallen?" Anschließend äußern sich die Kinder und Jugendlichen zu Detailfragen: "Wie gut kannst du jetzt einer fremden Person einen Weg erklären?" oder "Wie viel Mühe hast du dir bei der Gruppenarbeit gegeben?" Eine weitere Methode zur nonverbalen Evaluation eines Arbeitsprozesses ist die Zielscheibe . Dafür stehen die Schülerinnen und Schüler auf und versammeln sich um eine Mitte. Rund um die Mitte wird ein großer Kreis gezogen, sodass ein Zentrum und ein Rand erkennbar sind. Auf die Fragen der Lehrkraft positionieren sich die Schülerinnen und Schüler nun innerhalb des Kreises, wobei die größte Zustimmung in der Mitte des Kreises liegt, Zweifel oder Ablehnungen dagegen im Randbereich. Eine mögliche Frage wäre zum Beispiel: "Wie hat euch das freie Arbeiten in der letzten Unterrichtseinheit gefallen?" Diese Methode lässt sich auch im kleineren Rahmen schriftlich realisieren: Auf einer Zielscheibe an der Tafel können die Schülerinnen und Schüler ihr Feedback auch in Form von Punkten oder Magneten geben. Zur Anonymisierung können Sie als Lehrkraft in dieser Phase bei Bedarf auch den Raum verlassen. Die körperliche Positionierung im Raum ist jedoch eine andere Form der Erfahrung, die häufig zu einer besonders gründlichen Reflexion einlädt. Mündliche Feedback-Methoden Wenn die Lernenden beispielsweise eine neue Unterrichtsmethode oder auch eine Präsentation von Gleichaltrigen mündlich einschätzen sollen, empfiehlt es sich, das Feedback zu strukturieren. Die Fünf-Finger-Methode kann eingeführt werden, um jederzeit spontan eine Rückmeldung der Lerngruppe zu erhalten. Die Lernenden nutzen dabei ihre Finger als Gedankenstütze für die folgenden Fragen: Daumen: Was hat mir gut gefallen? Zeigefinger: Worauf muss ich (noch) achten? Wobei muss man aufpassen? Mittelfinger: Was hat mir nicht gefallen? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Ringfinger: Was bleibt mir? Was habe ich gelernt? Kleiner Finger: Was ist zu kurz gekommen? Was würde ich mir noch wünschen? Die Flammende Rede eignet sich für kleinere Gruppen. Jede Person bekommt einen Streichholz und darf so lange sprechen, wie das Streichholz brennt. Dann ist die nächste Person an der Reihe. Es empfiehlt sich, den Schülerinnen und Schülern kurz Zeit zu geben, um den eigenen Redebeitrag vorzubereiten. Als Lehrkraft sollten Sie außerdem darauf achten, dass tonangebendere Schülerinnen und Schüler möglichst nicht zuerst sprechen. Sollten Streichhölzer im Raum schwierig zu realisieren sein, können sie natürlich auch durch andere Taktgeber ersetzt werden. Dann wird die Methode eher als Blitzlicht bezeichnet, funktioniert aber nach demselben Prinzip. Schriftliche Feedback-Methoden Durch einen Fragebogen für ein geleitetes Feedback geben Sie allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich noch einmal gründlich mit der entsprechenden Lernsituation auseinanderzusetzen, bevor die Ergebnisse besprochen werden. Ein anschließender Vergleich kann Diskussionen anstoßen und zur weiteren Reflexion beitragen. Ein Grundschema, mit dem Sie auch spontan das Stimmungsbild abfragen und die Selbstreflexion in Gang setzen können, bieten auch hier die Fragen der Fünf-Finger-Methode. Ein Vorteil schriftlicher Feedback-Methoden ist der dokumentarische Charakter. Gerade im Hinblick auf die Selbstreflexion kann es den Schülerinnen und Schülern helfen, wenn sie ihren Feedback-Bogen im Nachhinein mit denen aus der Vergangenheit vergleichen können. So sehen sie, welche Rückmeldungen sich gegebenenfalls wiederholen oder inwieweit Lernzuwachs und Leistungssteigerung bereits verzeichnet werden können. Eine spielerische, weniger komplexe Möglichkeit des schriftlichen Feedbacks ist die Methode Satz um Satz . Schreiben Sie dazu das Thema der Rückmeldung auf einen Zettel, zum Beispiel: "Notiere in einem Satz, wie dir die Partnerarbeit gefallen hat." Geben Sie den Zettel dann der ersten Person, die einen Satz schreibt. Die zweite Person kann den Satz lesen und einen eigenen Satz schreiben. Anschließend wird das Blatt immer so geknickt, dass nur der letzte Satz lesbar ist, und anschließend weitergereicht. Wenn die Sätze am Ende gesammelt vorgelesen werden, sind die Ergebnisse meist recht lustig. Gleichzeitig setzen sich die Beiträge häufig zu einem Mosaik zusammen, das auf ganz eigene Weise eine Rückmeldung zur erlebten Unterrichtseinheit ausdrückt. Fazit Diese Auswahl an Feedback-Methoden kann Ihren Unterricht sowie das Arbeiten der Lernenden in der Schule enorm bereichern und in besonderer Weise nachhaltig positiv beeinflussen. Einerseits haben sie die aktivierende Funktion , Schülerinnen und Schüler in den Unterrichtsprozess einzubinden. Andererseits schulen sie die Selbstwahrnehmung . Für verschiedene Fragestellungen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten des Feedbacks, die außerdem je nach Gruppengröße und Altersgruppe ausgewählt werden sollten. Es lohnt sich für die Zusammenarbeit in neuen Lerngruppen, Zeit und Energie in das Erlernen verschiedener Feedback-Methoden sowie die Erarbeitung von Regeln zu stecken, um bei Bedarf zielgerichtet Rückmeldungen abfragen zu können. Die Ergebnisse der gemeinsamen Reflexion sollten im Anschluss im Plenum besprochen werden und Konsequenzen für die Weiterarbeit haben.

  • Fächerübergreifend

Handstützüberschlag am Boden mit beidbeiniger Landung differenziert erarbeiten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Handstützüberschlag soll das Element am Boden unter dem Aspekt der Differenzierung vermittelt werden. Mehrere Stationen mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus ermöglichen das schrittweise Erarbeiten oder Vertiefen des Handstandüberschlags. Methodikkarten zur Hilfestellung dienen dazu einen selbstständigen Lernweg zu garantieren.Die Einheit zum Handstützüberschlag am Boden zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern das Element unter differenzierten Methoden und Maßnahmen nahe zu bringen. Im angeleiteten Stationenbetrieb werden Vorübungen zum Handstützüberschlag durchgeführt und der Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler geprüft (Station 1, 4 und optional). Im Folgenden dienen weitere Stationen dazu, den Handstützüberschlag zu erlernen oder zu verbessern. Je nach Könnensstand der Schülerinnen und Schüler kann individuell entschieden werden, an welcher Station gearbeitet wird. Dies erfordert, dass die Lernenden sich selbst einschätzen lernen können und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern adäquates Feedback geben können. Methodikkarten zeigen die Hilfestellungen an den jeweiligen Stationen auf, sodass die Lernenden möglichst selbstständig arbeiten können. Station 5 und die optionale Station stellen ebenfalls Füllstationen dar und helfen den Lernenden an Problemstellungen zu arbeiten. Durch Rückmeldung der Mitschülerinnen und Mitschüler an den Stationen werden die Turnenden an Füllstationen gesendet und können nach Absolvieren dieser wieder den Übungsbetrieb an den Stationen zum Überschlag aufnehmen. Um entsprechendes Feedback geben zu können, ist es notwendig, das Element biomechanisch zu verstehen und Fehlerbilder zu erkennen. Hierzu werden entsprechende Voraussetzungen in der Kognitionsphase geschaffen. Die Lehrerrolle ist eine begleitende, unterstützende. Der Handstützüberschlag als Thema im Sport-Unterricht Der Handstützüberschlag am Boden mit beidbeiniger Landung ist Teil des Lehrplans der Sekundarstufe II. Das Element lässt sich optimal in eine Unterrichtsreihe zum Thema Überschlage am Boden einreihen (Rad, Radwende, Flick Flack). Der Handstützüberschlag eignet sich dabei nach der Radwende erarbeitet zu werden und vor dem Einführen eines Flick Flacks. Der Überschlag erfordert das Turnen über Kopf, sodass der Handstand ebenfalls eine Voraussetzung darstellt. Der Überschlag als Element ermöglicht einen differenzierten Zugang auf unterschiedlichen Niveaus und stellt somit für leistungsstarke sowie schwächere Turnende eine Herausforderung dar. Der Lehrkraft sollten die Schlüsselmerkmale des Handstützüberschlages, die Bewegungsbeschreibung, sowie biomechanische Hintergründe geläufig sein. Vorkenntnisse Der Handstand am Boden stellt eine Voraussetzung zum Erlernen des Überschlages dar. Durch den Handstand ist das Stützen des eigenen Körpergewichtes und das Turnen über Kopf in Vorstufen bekannt. Des Weiteren sollte sich vorher mit den Griffen der Hilfestellung und der Biomechanik des Elementes vertraut gemacht werden. Um die Passiven das Arbeitsblatt selbstständig bearbeiten zu lassen, sollten zu Beginn einer Turneinheit bereits Schlüsselbegriffe, Drehachsen und Bewegungsbeschreibungen geübt worden sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtsreihe zum Handstützüberschlag muss differenziert durchgeführt werden, um den unterschiedlichen Leistungsständen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Nachdem einführend Handstände ausgeführt werden, dient die Station des Handstandumfallers dazu, die Bewegung über Kopf kennen zu lernen. Schon bei dieser Station kann mit oder ohne Anhüpfer/Anlauf gearbeitet werden und der Umfaller kann mit oder ohne Abdruck von den Händen ausgeführt werden. Dahingehend ist die 1. Station schon differenziert ausführbar. Bei der Kastenstationen kann neben der Kastenhöhe in der Geschwindigkeit des Überschlages und der Art der Hilfestellung unterschieden werden. Der Überschlag kann aus dem Stand, dem Angehen oder einem Anhüpfer ausgeführt werden. Aus dem Auftakt der Bewegung resultiert bereits wie schnell das Element ausgeführt wird. Sind die Kästen niedriger, muss mehr Abdruck geleistet werden, sodass hier eine höhere Anforderung entsteht. Um zum Handstützüberschlag auf dem Boden zu gelangen, sollten die Kastenteile daher nach und nach verringert werden und die Ausführungsgeschwindigkeit erhöht werden. Die Turnenden entscheiden selbst, an welcher Station sie arbeiten möchten und wie viel Hilfestellung sie in Anspruch nehmen. Während anfangs vom Kasten getragen werden kann mit bis zu vier Personen, kann die Hilfestellung abgebaut werden bis zu ein oder keiner Person. Die Lernenden müssen sich dahingehend selbst einschätzen und ebenfalls ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Feedback zu deren Könnensstand oder Fehlerbildern geben können. Die Basis muss darin geschaffen werden, das Element in seiner Biomechanik zu verstehen um somit Fehlerbilder erkennen zu können. Diese Grundlagen können in einer Kognitionsphase erarbeitet werden. Um ein selbstständiges Arbeiten gewährleisten zu können, müssen die Turnenden mit der Hilfestellung vertraut gemacht worden sein. Die Lehrkraft unterstützt an den verschiedenen Stationen. Je nach Fehlerbild oder Problemstellung können die Lernenden sich gegenseitig zu Füllstationen oder vorangehenden Stationen senden. Der Anhüpfer kann separat an einer Station am Boden mithilfe von Fuß- und Handabdrücken geübt werden. Die Handstandstation an der Wand kann dafür eingesetzt werden, in den Handstand zu schwingen und mittels einer Schulterblockade mit einem Fuß an der Wand zu bremsen. Um den Abdruck zu intensivieren, kann die Station des Umfallers dazu dienen, den Überschlag in die Rückenlage mit Schwung auszuführen. Methodische Analyse Ein differenziertes Arbeiten an unterschiedlichen Stationen erfordert, dass die Lehrkraft Überblick über den Übungsbetrieb behält und dieser reibungslos abläuft. Dahingehend ist es unabdingbar, dass die Lernenden mit den Stationen, den Methodikkarten und der Hilfestellung vorab vertraut gemacht werden. Erst wenn die Voraussetzungen stimmen, kann ein selbstständiges Arbeiten erzielt werden. Dann ist es der Lehrkraft möglich den Gesamtüberblick zu behalten und an nötigen Stellen unterstützend einzugreifen. Um in der Kognitionsphase keinen reinen Lehrervortrag halten zu müssen, werden passive Lernenden dazu eingesetzt einen kleinen Vortrag zu den Schlüsselmerkmalen der Bewegung zu halten. Auch hier kann mittels eines Arbeitsblattes selbstständig gearbeitet werden. An den Kastenstationen werden Methodikkarten angebracht, welche die Hilfestellungen aufzeigen. Somit kann auch hier autonom gearbeitet werden. Außerdem helfen Korrekturkarten dabei, Fehlerbilder zu analysieren und mögliche Lösungswege aufzuzeigen. Motorische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen den Handstützüberschlag vorwärts mit Geräte- und/oder Partnerhilfe in Grobform aus. führen mittels einer Schulterblockade einen schnellkräftigen Abdruck aus und leiten die Überkopfbewegung ein. gelangen mit oder ohne Partnerhilfe aus der Handstandposition in eine vorwärts gerichtete Rotation. führen die adäquaten Helfergriffe aus. Minimal-Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler sollen aus der Handstandposition in die Rückenlagen mittels Umfallen gelangen können. Fachkompetenz/Kognitive Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben anhand eines Reihenbildes die Bewegungsabfolge des Handstützüberschlages. Sie benennen die Schlüsselmerkmale sowie die Drehachsen der Zielbewegung. verbessern die Bewegungsabläufe ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler mithilfe von Methodikkarten. bestimmen ihr individuelles Anforderungsniveau, indem sie an entsprechenden Stationen Übungen zum Handstützüberschlag ausführen oder wiederholen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen durch gegenseitige Hilfestellung Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe II

Respekt und Vorurteile: aktives Zuhören bei Diskussionen und Vorträgen üben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit trainieren die Lernenden gezielt das aktive Zuhören. Die Schülerinnen und Schüler halten einen Vortrag über Vorurteile und üben respektvoll miteinander zu diskutieren sowie den Beiträgen von anderen im Unterricht konzentriert zu folgen.Nicht "nur" Präsentieren und Vortragen will gelernt werden: Auch aktives Zuhören muss von den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen eingeübt werden, damit ein Vortrag Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Respekt bekommt, wie er es durch sorgfältige Vorbereitung verdient. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler daher lernen, wie wichtig ein faires und vorurteilsfreies Verhalten auch im Unterricht ist. Sie hinterfragen dabei in einem Gedankenexperiment ihre eigene Vorurteilsbelastung und reflektieren ihr Verhalten während der Präsentationen anderer. Sie erarbeiten gemeinsam Diskussionsregeln, wenden diese an und üben aktives Zuhören gezielt in Kleingruppen ein, um ihre Kommunikationstechnik zu verbessern. Schließlich können sie nur durch gutes Zuhören ihre Mitmenschen und ihre Bedürfnisse besser kennenlernen und Konflikte vermeiden, indem sie die Interessen und Erwartungen der anderen verstehen. Das Thema "Respekt und Vorurteile: aktives Zuhören üben" im Unterricht Das Thema Vorurteile ist im Lehrplan meist im Deutschunterricht, aber auch in den Fächern Religion, Ethik Politik oder SoWi der Sekundarstufe I verankert. Ziel ist es dabei, fremde Menschen und Kulturen als Bereicherung kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit diesem Unterrichtsmaterial erkennen, dass ein respektvoller Umgang sowie die Überwindung von Vorurteilen auch im Unterricht zum Beispiel in Diskussionen und Präsentationen eine große Rolle spielen. Die Lernenden erkennen dafür unter anderem in einem Gedankenexperiment, wie vorurteilsbehaftet sie eigentlich in jeder Situation mit Fremden sind und wie sie das im Umgang mit anderen beeinflusst. Im Anschluss halten sie Vorträge, um zu erkennen, wie wichtig die Aufmerksamkeit der Zuhörenden für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Aktives Zuhören wird auf diese Weise gezielt geübt. Didaktisch-methodische Analyse Aktives Zuhören bedeutet, dass man sich zunächst in die Lage der Gesprächspartnerin oder des Gesprächspartners hineinversetzt und dem Gegenüber das Gefühl vermittelt, aufmerksam und interessiert am Gespräch teilzunehmen sowie den Ausführungen auch gedanklich zu folgen. Auf der persönlichen Ebene sollte dazu Vertrauen aufgebaut werden, und das Publikum sollte dem Gegenüber offen und vorurteilsfrei gegenübertreten. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen sich zunächst selbst in Stillarbeit, wie sehr sie von Vorurteilen beeinflusst werden. Im Klassengespräch wird diese Erkenntnis besprochen und über den Umgang mit Vorurteilen diskutiert. Um in der Diskussion respektvoll miteinander umgehen zu können und auch längeren Beiträgen von anderen zum Beispiel bei einer Präsentation aufmerksam folgen zu können, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler dann Verhaltensregeln für eine Diskussion und wenden diese in Kleingruppen an. Im Anschluss sollen die Lernenden reflektieren, wie sie sich selbst bei Vorträgen und der Diskussion verhalten und wie sie das Verhalten der anderen dabei empfinden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den bewussten Umgang mit Vorurteilen kennen. erarbeiten Verhaltensregeln für eine respektvolle Diskussion im Unterricht. halten selbst Vorträge zum Thema Respekt oder Vorurteile. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen ihre Vorträge sinnvoll durch Medien, indem sie beispielsweise PowerPoint für ihre Präsentation nutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren konstruktiv und zielführend in der Gruppe. beobachten sich selbst bei der Einhaltung von Diskussionsregeln. reflektieren über ihr Verhalten als aktive Zuhörerinnen und Zuhörer.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Lehrerfrage, die jeder kennt: Wer kann wiederholen, was wir letzte Stunde gemacht haben?

Cartoon

Zu Beginn vieler Unterrichtsstunden ist erstmal eine Wiederholung der Inhalte vom letzten Mal angesagt. Die Schülerinnen und Schüler wissen schon, was die Lehrkraft gleich fordern wird: "Wer kann wiederholen, was wir letzte Stunde gemacht haben?" Was für viele Lernende langweilig erscheint, hilft der Lehrkraft aber zu erfassen, wie viel und welche Lerninhalte hängen geblieben sind.

  • Fächerübergreifend

Selbstcheck: Welche Soft Skills habe ich?

Kopiervorlage

Anhand eines Multiple-Choice-Tests überprüfen die Schülerinnen und Schüler ihre Softskills. Als Einstieg ins Thema erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Soft Skills für Ausbildung und Job sind. Anschließend überprüfen sie ihre eigenen Soft Skills mithilfe eines Multiple-Choice-Tests. Dabei entscheiden sie anhand von Fallbeispielen aus ihrem Schul- und Lernumfeld, wie sie sich in konkreten Situationen verhalten würden. Mithilfe einer übersichtlichen Punkteaufstellung werten die Lernenden ihren Test anschließend selbst aus. Dabei erfahren sie, welche ihrer Soft Skills bereits gut ausgeprägt sind und welche sie noch entwickeln könnten. Anhand von Arbeitsaufträgen setzen sie sich danach mit ihrem persönlichen Ergebnis auseinander und wenden ihre neuen Kenntnisse exemplarisch auf das Berufsfeld Steuerberatung an. Soft Skills werden im beruflichen Kontext immer wichtiger. Häufig entscheiden Personalerinnen und Personaler anhand weicher Fähigkeiten wie Zuverlässigkeit, Wissbegierde und Kommunikationsfähigkeit, wer eingestellt wird. Beim Berufseinstieg werden meist noch keine fachlichen Kenntnisse (Hard Skills) erwartet, daher sind hier Soft Skills umso wichtiger. Damit sie ihre Stärken im Bewerbungsgespräch und im späteren Job gut einbringen können, sollten Jugendliche wissen, wo ihre Stärken liegen - und wie sie an ihren Schwächen arbeiten können. Anhand des Arbeitsblatts erkunden die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise ihre eigenen Soft Skills. Anhand eines Multiple-Choice-Tests versetzen sie sich gedanklich in konkrete Situationen aus ihrer eigenen Lebens- und Lernwelt und beantworten leicht nachvollziehbare Fragen. Mithilfe der Auswertung und der begleitenden Arbeitsaufträge erhalten sie eine realistische Selbsteinschätzung und eine Anleitung, wie sie ihre Soft Skills entwickeln können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Überblick, welche Soft Skills es gibt. lernen die Bedeutung von Soft Skills in Ausbildung und Beruf kennen. entwickeln eine realistische Vorstellung, welche Soft Skills sie bereits besitzen und welche sie weiter ausbauen sollten. gehen aktiv der Frage nach, wie sie ihre eigenen Soft Skills weiterentwickeln können. erarbeiten am Beispiel Steuerberatung, welche Soft Skills und Hard Skills im beruflichen Alltag wichtig sind. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in der Anwendung von Multiple-Choice-Tests, recherchieren anhand einer vorgegebenen Internetquelle, welche Soft Skills und Hard Skills Steuerberaterinnen und Steuerberater benötigen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich darin, in Partnerarbeit komplexe Sachverhalte auszuwerten und gemeinsam Fragestellungen zu beantworten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente strukturiert und überzeugend ein.

  • Pädagogik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Hochschule

Über die Kunst des Korrigierens

Blog

Hallo Ihr Lieben! Meinen heutigen Blog-Beitrag widme ich einem Thema, das mich im Referendariat ständig begleitet: das Korrigieren. Ob Tests, Klassenarbeiten oder mündliche Leistungen: In jedem Fach müssen verschiedenste Leistungen bewertet und beurteilt werden. Das kostet vor allem Zeit. Und Nerven. :D Nach gut einem Jahr Referendariat habe ich insgesamt 4 Klassenarbeiten und 3 Klausuren selbst erstellt und korrigiert – ich konnte also meine ersten Erfahrungen mit dem Rotschrift sammeln. :) Bei der Erstellung der ersten Klassenarbeit war ich am Anfang völlig überfordert. Wie viele Aufgaben soll ich stellen? Wie umfangreich sollen die Aufgaben sein? Ich hatte absolut kein Gefühl dafür, ob die von mir angedachten Texte und Aufgaben zu schwer oder zu leicht waren. Meine große Rettung war wiedermal eine Kollegin. Sie hat mir Klassenarbeiten aus vorherigen Jahren zugeschickt. Ich habe mich dann an ihre Aufgabenformate angelehnt und dann selbst eine Arbeit zusammengebastelt. Letztlich war die Arbeit wahrscheinlich etwas zu leicht, weil sie vergleichsweise sehr gut ausgefallen ist. Aber besser so, als wenn die Arbeit gleich beim ersten Mal viel zu schwer wäre. Das Erstellen von Klassenarbeiten oder Klausuren ist auch, wie es sich herausgestellt hat, das geringere Problem. Das Schlimmste ist deren Korrektur!!! Wir hatten zwar im Seminar zwei ganze Sitzungen dazu. Als ich dann aber davor saß, hatte ich in vielen Fällen keine Ahnung, wie ich vorgehen soll. Vor allem bei den Analyse- und Interpretationsaufgaben habe ich oft hin- und herüberlegt, ob ich noch Punkte geben kann. Von einer Kollegin habe ich dann den Tipp bekommen, dass ich bei der Punktevergabe vor allem auch den Gesamteindruck der Arbeit im Hinterkopf behalten soll. Das hat mir letztlich sehr geholfen. Am Ende saß ich dann ein ganzes Wochenende über den 24 Heften – und das bei Klasse 6! Warum es so lange gedauert hat? Um ehrlich zu sein, habe ich bei manchen Klassenarbeiten wirklich sehr, sehr lange überlegt. Dann habe ich mir von einigen Heften noch zusätzlich Kopien gemacht, bevor ich die Korrektur ins Heft übertragen habe. Naja, und schließlich müssen ja bei jedem Heft nicht nur die Fehler markiert und der Erwartungshorizont ausgefüllt werden, sondern es muss auch noch ein individueller Kommentar für jeden Schüler geschrieben werden, wie er sich beim nächsten Mal verbessern kann. Das verlangt zumindest mein Fachleiter so. Das Erstellen und Korrigieren der nächsten Klassenarbeiten ging mir dann schon etwas leichter von der Hand, aber es dauert leider immer noch so lange. Das gehört wohl zum Lehrer-Job dazu?! ;-) Oder habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich effektiver arbeiten kann? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mit mir eure Erfahrungen und Tipps teilen würdet. :) Liebe Grüße, eure Anna

  • Fächerübergreifend

E=mc² – Äquivalenz von Masse und Energie

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Äquivalenz von Masse und Energie" beschäftigt sich mit der vielleicht bedeutendsten Entdeckung von Albert Einstein im Jahr 1905. Im Rahmen seiner Herleitungen zur Speziellen Relativitätstheorie hat er die vermutlich berühmteste und bekannteste Formel der Physikgeschichte abgeleitet: E=m×c². Diese einfach aussehende Formel wurde für die Physik des 20. Jahrhunderts - und darüber hinaus - von fundamentaler Bedeutung. So hat sie es ermöglicht, zum einen die Vorgänge in der Sonne bei ihrer Energieerzeugung mit der bisher noch nicht realisierten Anwendung zur Energieproduktion auf der Erde zu erklären, zum anderen die im Jahr 1938 von Otto Hahn und seinen Mitarbeitern entdeckte Kernspaltung zur Energiegewinnung in Atomkraftwerken zu nutzen. Die berühmte Formel sollte auch Schülerinnen und Schülern "bekannt" sein, wenngleich die Tragweite der einfach aussehenden Formel nur den wenigsten geläufig sein dürfte. Die Herleitung der Formel über die bereits bekannten Fakten der Speziellen Relativitätstheorie wird für viele Lernenden eine große Herausforderung sein, der nur die mathematisch Versiertesten problemlos werden folgen können. Die Äquivalenz von Masse und Energie ist aber für das Verständnis vieler physikalischen Vorgänge so wichtig, dass man die Herleitung mit einem gut nachvollziehbaren Endergebnis trotzdem durchführen sollte. Äquivalenz von Masse und Energie Die im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie besprochene Äquivalenz von Masse und Energie mit der schon seit Jahrzehnten realisierten Energieerzeugung durch Kernspaltung und der mit Hochdruck beforschten Energieerzeugung durch Kernfusion (Stichwort ITER) wird auch in den Unterrichtseinheiten zur Kernphysik von grundlegender Bedeutung werden - und aufgrund der ungelösten Probleme mit der Lagerung der dabei entstehenden (langlebigen) radioaktiven Folgeprodukte für viel Diskussion sorgen. Für den Unterricht sollten Lehrkräfte deshalb gut vorbereitet sein, um auf kritische Fragen das Für und Wider dieser Formen der Energieerzeugung sachkompetent erklären zu können. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik aufgrund der berühmten Formel ansatzweise bekannt sein wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil dazu das physikalische Wissen um die Vorgänge in der Speziellen Relativitätstheorie kaum bekannt und somit erst herzuleiten ist. Didaktische Analyse Bei der Behandlung des Themas sollte man die Schülerinnen und Schüler darauf hinweisen, dass trotz des sowohl bei Kernspaltung als auch Kernfusion auftretenden radioaktiven Gefährdungspotentiales diese Art der Energieerzeugung klimaneutral abläuft, ohne die Umwelt mit Schadstoffen zu belasten. Im Rahmen des Unterrichts kann gut gezeigt werden, dass die Masse-Energie-Äquivalenz im Alltagsleben kaum bemerkt werden wird, aber trotzdem bei jeder Energieumwandlung auftritt. Deshalb ist es sehr wichtig, den Lernenden zu vermitteln, welche Bedeutung der berühmten Formel im atomaren Bereich zukommt – in der Forschung (zum Beispiel am CERN in Genf), in der Energieerzeugung, aber auch in der gigantischen Energiefreisetzung bei Kernwaffen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die weitreichende Bedeutung der speziellen Relativitätstheorie und dem daraus abgeleiteten Prinzip der Äquivalenz von Masse und Energie. können nachvollziehen, wie man die Formel E=m×c² herleitet. kennen die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Energieerzeugung infolge der Äquivalenz von Masse und Energie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit den anderen Lernenden, Eltern, Freunde wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Stationenlernen und Lerntheke: Möglichkeiten und Voraussetzungen für offene Lernformen im Unterricht

Fachartikel
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Dieser Fachartikel zum "Stationenlernen und Lerntheke" diskutiert Möglichkeiten und Voraussetzungen dieser beiden offenen Lernformen, erläutert Unterschiede und zeigt ihren Einsatz sowie ihre Durchführung im Unterricht auf. Die Vorbereitung des Unterrichtsmaterials, die Funktion der Lehrkraft, Formen der Selbsteinschätzung sowie Begriffe wie selbstgesteuertes Lernen, Laufzettel und Portfolio werden dabei erläutert. Offene Lernformen: Wann, warum und für wen? Offene Lernformen, die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen, freien Lernen animieren, sind spätestens seit der Reformpädagogik bekannt. So beobachtete beispielsweise Maria Montessori schon das selbstvergessene, spielerische Lernen kleiner Kinder und erkannte darin die enorme Energie, die beim selbstgesteuerten Lernen freigesetzt wird. Bei der Förderung grundlegender sowie fachlicher Kompetenzen stoßen frontale Unterrichtsmethoden, bei denen die Lehrkraft präsentiert, während die Lernenden rezipieren und reproduzieren, an ihre Grenzen. Übergeordnetes Ziel soll es vielmehr sein, durch Kooperatives Lernen die Motivation zu erhalten und Lernfreude zu steigern, damit Kinder und Jugendliche das schulische Lernen nicht nur als fordernd und belastend empfinden, sondern sich aktiv mit neuem Lernstoff auseinandersetzen können. Methoden wie das Stationenlernen und die Lerntheke bieten einen Kompromiss zwischen vordefinierten Lerninhalten, die die Schülerinnen und Schüler sich aneignen müssen, um das Schuljahr zu bestehen, und freier Zeiteinteilung der Kinder und Jugendlichen. Auch die Sozialform kann selbst gewählt werden, sofern die Lehrkraft diese Option zugesteht. So vermitteln die beiden Methoden zwischen dem Lehrplan einerseits und den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler andererseits. Durch entsprechende Feedback-Methoden im Anschluss kann Lernen dadurch nachhaltig Erfolg bringen. Selbstständiges Lernen in offenen Formen bietet darüber hinaus Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung , da sich die einzelnen Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Fähigkeiten einbringen und dadurch individuell gefördert werden können. Auf diese Weise können auch inklusive und integrative Klassen in besonderer Form profitieren. Darüber hinaus können offene Lernphasen mit Stationen oder einer Lerntheke in Ganztagsschulen am Nachmittag angeboten werden, wenn die Konzentration nachlässt und Frontalunterricht ohnehin aus unterschiedlichen Gründen gar nicht möglich ist. Die Selbststeuerung beim offenen Lernen kann hier ganz frische Energien freisetzen, sodass die Unterrichtszeit am Nachmittag effizienter genutzt wird und das Lernen mehr Freude bereitet. Stationenlernen und Lerntheke: Wo ist der Unterschied? Das Grundprinzip beider Lernformen ist tatsächlich recht ähnlich: Beide Methoden eignen sich vor allem zur Vertiefung von Unterrichtsinhalten . Der offenen Arbeit kann eine frontal organisierte Input-Einheit vorgeschaltet werden, in der die Schülerinnen und Schüler Wissen und Informationen erhalten, die sie für die selbstständige Arbeit benötigen. Im Laufe der Zeit, wenn die Klasse mehr Erfahrung mit offenen Lernformen hat, kann dieser Input allerdings immer geringer ausfallen. Mit den wachsenden Selbstlernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler können Sie diesen zunehmend mehr aktive Wissensaneignung zutrauen, sodass das Lernen an Stationen sowie die Lerntheke dann auch zur Erarbeitung neuer Inhalte genutzt werden können. Bei beiden Lernformen stehen den Schülerinnen und Schülern verschiedene Materialien zur Verfügung. Sie bearbeiten die Aufgaben im Sinne der Schülerorientierung möglichst selbstständig, teilen sich die Zeit selbst ein, setzen Arbeitsanweisungen eigenständig um und können auch die Sozialform selbst bestimmen. Wer möchte, bearbeitet die Aufgaben in Einzelarbeit, wer lieber im Team arbeitet, in Partner- oder Gruppenarbeit. Als Lehrkraft sind Sie primär unterstützend und beratend tätig. Unterschiede in Umfang und Struktur der beiden Methoden werden im Folgenden erläutert: Im kleinen Rahmen: Stationenlernen auch für eine einzelne Unterrichtsstunde Das Lernen an Stationen ist auch im kleineren Rahmen realisierbar. Außerdem können Sie es mit Schülerinnen und Schülern ausprobieren, die im selbstgesteuerten Lernen noch wenig Erfahrung haben. So ist diese Methode als Einstieg in das selbstgesteuerte Lernen relativ gut geeignet. Eine offene Unterrichtseinheit sollte gut vorbereitet sein. Das bedeutet, dass die Inhalte der Input-Sequenz so aufbereitet sein müssen, dass die Lernenden die Materialien an den Stationen selbstständig bearbeiten können. Die Inhalte der Lernstationen sollten auf den geplanten Input abgestimmt sein. Lösungen zur Selbstkontrolle zur Erhöhung der Eigenverantwortlichkeit können an dieser Stelle sinnvoll sein. Die Lernstationen sollten thematisch zusammengehören, aber unterschiedliche Zugänge bieten. Besonders vorteilhaft ist die Ansprache unterschiedlicher Lerntypen . Bereiten Sie also nach Möglichkeit visuelles Material (Fotos, Illustrationen, bebilderte Artikel), auditives Material (Audio-Tracks oder Vorleseaufgaben) und haptisches Material (Experimente, Bausätze, Materialien zum Anfassen) in die Stationen ein. Reine Textstationen sollte es möglichst wenig geben. Zur Vorbereitung gehört außerdem ein Laufzettel für jeden Lernenden, auf dem die bearbeiteten Stationen abgehakt werden. Auch die Möglichkeit für ein Feedback kann hier gegeben werden oder aber am Ende der Unterrichtseinheit im Plenum erfolgen. Wichtig ist in jedem Fall, dass jede Schülerin und jeder Schüler den eigenen Lernvorgang reflektiert. Dabei ist einerseits Kritik an den Stationen erlaubt, andererseits soll die Selbsteinschätzung beim Lernen trainiert werden. Größer gedacht: Die Lerntheke als Unterrichtskonzept Die Lerntheke folgt einem ähnlichen Konzept, ist aber größer angelegt. Statt des Laufzettels erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Lernthekenheft . Das Heft bereiten Sie als Lehrkraft vor Beginn der Einheit vor. Sie formulieren dabei die Lernziele , wie sie im Lehrplan vorgegeben sind, so um, dass sie für die Kinder und Jugendlichen der entsprechenden Altersklasse verständlich sind. Das Heft bildet während des Unterrichts die Grundlage für die Selbststeuerung der Schülerinnen und Schüler. In heterogenen Klassen mit unterschiedlichen Lernzielen können diese Hefte natürlich unterschiedlich gestaltet sein. Da die Schülerinnen und Schüler zeitgleich an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten, ist es nicht erforderlich, einheitliche Vorgaben zu machen. Lediglich der Aufwand bei der Vorbereitung ist höher, wenn Sie die Lernziele individuell formulieren. Auch bei der Lerntheke sind Input-Einheiten in Form von frontalem Unterricht im Vorfeld möglich. Anschließend können die Lernenden selbstständig auf vorbereitete Materialien zurückgreifen, mit denen sie das Thema aus verschiedenen Perspektiven erfassen können. Materialien werden einerseits in einem dafür eingerichteten Bereich im Klassenraum bereitgestellt, andererseits kann die Schulbibliothek genutzt werden, bei Bedarf auch Internetarbeitsplätze. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Lernerfahrungen in einem Portfolio . Als Lernzielkontrolle dienen mündliche oder schriftliche Tests . Anders als im konventionellen Unterricht entscheiden die Schülerinnen und Schüler allerdings selbst, wann sie sich bereit fühlen, einen solchen Test zu absolvieren. Sie melden sich dann bei der Lehrkraft an und erhalten sofort den Testbogen zur Bearbeitung. Auch Bewertung und Feedback werden zeitnah und individuell vorgenommen. Vor allem für jüngere Lernerinnen und Lerner ist es wichtig, dass zwischen dem Moment der Selbsteinschätzung, des Testens und der Rückmeldung nicht zu viel Zeit liegt. Schließlich stellt die realistische Selbsteinschätzung ein wichtiges Lernziel bei dieser Form des Unterrichts dar. Fazit Das offene Lernen im Allgemeinen und die beiden vorgestellten Methoden des Stationenlernens und der Lerntheke im Besonderen erfordern ein hohes Maß an Vorbereitung . Während der Unterrichtszeit allerdings herrscht oft eine entspannte, konzentrierte Atmosphäre, von der alle Beteiligten profitieren. Je geübter die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit offenen und selbstgesteuerten Lernformen sind, desto mehr Spielraum hat die Lehrkraft im Sinne einer individuellen Förderung, sich Lernenden zuzuwenden, die möglicherweise besondere Unterstützung benötigen. Eine weitere Stärke dieser Lernformen liegt darin, dass die Vorlieben und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler wesentliche Berücksichtigung im Unterricht erfahren. Außerdem trainieren die Kinder und Jugendlichen selbstständig und kreativ Problemlösungsstrategien und lernen, sich realistisch selbst einzuschätzen.

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